szmtag Der GROSSE Diskussions-Thread über die Epsilon-Veröffentlichungspolitik - Seite 46

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  1. #1126
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Interessante Umkehrung: In den Spezialgeschäften findet man den Mainstream, in den Buchhandelsketten die Kunstprodukte.
    Das finde ich gar nicht SO außergewöhnlich. Otto Normalnerd besucht den Fachhandel, ein mehr oder weniger zufälliger Käufer guckt sich wertneutral in den Ketten um. Ein "Normalo" käme nie auf die Idee, einen Comicshop zu besuchen, jedenfalls nicht in Deutschland. Andererseits ist er wohl auf eine Art weit offener für Neues, was ihm einfach gefällt. Der "gewöhnliche" Comicfan hingegen besucht die Shops in großem Maße aufgrund seiner persönlichen Präferenzen.
    Ich z.B.hasse es, wenn mich, wie jüngst erst wieder in Erlangen passiert, jemand (in dem Falle Oliver Naatz) als "den größten MOSAIK-Fan" vorstellt, weil dieses Schubladendenken "Ossi=Mosaik und sonst gar nichts" halt sehr verbreitet ist und wohl in 80% der Fälle leider auch zutrifft. Bei mir aber eben nicht.
    Im Gegenzug trifft diese Schublade aber auch auf JEDE andere "Fan-Kategorie" zu. Die Ablehnung alles Anderen. Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.
    Da sich dies in absehbarer Zeit nicht ändern wird, werden die Geschmäcker nicht nur unterschiedlich sein, sondern auch weiter den Geist vernebeln, leider.
    Geändert von ali@thowi (06.01.2013 um 15:33 Uhr)

  2. #1127
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    Oh, ein Fachmann! Buchhandelsketten stehen für Ausgefallenes, sie sind innovativ und aufgeschlossen gegenüber ausgefallenen Programmen und reißen kleinen Verlagen erst die Türen auf und anschließend die Ware aus der Hand.

    Die Meinung hast du exklusiv.

  3. #1128
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Hab ich das SO behauptet? Es ging mir um die KUNDEN. Aber du weißt es ja besser, ich füge mich deinem Alleinwissen.
    BISSEL nachdenken über das eigentliche Dilemma ist offenbar zu viel verlangt.

  4. #1129
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Oh, ein Fachmann! Buchhandelsketten stehen für Ausgefallenes, sie sind innovativ und aufgeschlossen gegenüber ausgefallenen Programmen und reißen kleinen Verlagen erst die Türen auf und anschließend die Ware aus der Hand.
    Wer hat das wo behauptet?
    Habe ich was verpasst?
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  5. #1130
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von ali@thowi Beitrag anzeigen
    Hab ich das SO behauptet? Es ging mir um die KUNDEN. Aber du weißt es ja besser, ich füge mich deinem Alleinwissen.
    BISSEL nachdenken über das Dilemma ist offenbar zu viel verlangt.
    Gut, meine Frage von eben hat sich hiermit erledigt.
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  6. #1131
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von ali@thowi
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    Zitat Zitat von Pegasau Beitrag anzeigen
    Habe ich was verpasst?
    Ja. Die Meinung der Fachleute.

  7. #1132
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Zitat Zitat von ali@thowi Beitrag anzeigen
    Ja. Die Meinung der Fachleute.
    Das ist harter Tobak.
    Da musst du aufpassen, dass es dir nicht wie mir geht und dir jemand ans Herz legt, es so zu machen wie welche, die nie oder kaum etwas posten.
    Sprich, dass dir empfohlen wird, gar nichts mehr zu äußern, weil du keine Ahnung hast!
    Wehe dem, der es wagt zu widersprechen!
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  8. #1133
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    Zitat Zitat von ali@thowi Beitrag anzeigen
    Otto Normalnerd besucht den Fachhandel, ein mehr oder weniger zufälliger Käufer guckt sich wertneutral in den Ketten um. Ein "Normalo" käme nie auf die Idee, einen Comicshop zu besuchen, jedenfalls nicht in Deutschland. Andererseits ist er wohl auf eine Art weit offener für Neues, was ihm einfach gefällt.
    Meine Interpretation: Du siehst für bestimmte Titel, (die eine offene Käuferschaft benötigen) diese eher in den Buchhandelsketten. Ich sehe sie da nicht, zumal genau diese Titel dort in der Regel gar nicht angeboten werden - im übrigen Buchhandel zum Teil schon.

    Im übrigen gebe ich hier gar nicht den Fachmann, finde es aber äußerst amüsant, wie man anderer Leute Meinungen, bei denen man wohl spürt das was dran sein könnte, frei nach dem Motto "Jetzt komm' mir nicht mit Argumenten" abwehrt.

  9. #1134
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zur Richtig- und Nachvollziehbarkeit von Marks Argumenten:

    Ich denke, das Problem, was manche damit haben, liegt einfach darin, dass sie nicht differenzieren: Es gibt einen IST-Zustand und es gibt einen SOLL-Zustand. Viele der Händler hier argumentieren aufgrund des IST-Zustands (und haben als Kriterium hauptsächlich die Verkäuflichkeit im Auge). Mark blickt aber zuweilen über die faktischen Realitäten hinaus. Die sieht er AUCH, sieht aber AUCH, dass diese faktischen Realitäten wenn sie unverändert bleiben 'ins Verderben' führen. Deshalb macht er sich AUCH Gedanken, was nötig wäre, damit sich etwas ÄNDERT. Ob diese, seine Gedanken immer richtig sind oder ob sie sich realisieren lassen, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass das eine andere Rangehensweise ist. Hier wird also auf unterschiedlichen Ebenen und damit ein Stück weit aneinander vorbei diskutiert. Und eben auch: Händler argumentieren aufgrund der Verkäuflichkeit. Und sehen, den 'IST-Zustand', was IST verkäuflich. Mark denkt aber AUCH in Richtungen, die von der Qualität von Comics ausgeht, geht davon aus, dass Qualität auch verkäuflich sein MÜSSTE und KÖNNTE. Und sieht AUCH, dass dieses 'müsste' und 'könnte' eben einen SOLL-Zustand beschreibt, der mit dem IST-Zustand nicht deckungsgleich ist. Insofern ist es nur logisch, sich Gedanken darüber zu machen, WIE etwas verkauft werden könnte, was zZt nicht verkäuflich IST. - Als Verleger tut er SEINEN Teil, indem er diese zZt nicht verkäuflichen Titel erstmal produziert (weil, was nicht existiert, KANN NICHT verkauft werden). Und dann ist es nur logisch, dass er dann 'den schwarzen Peter' an den Handel weitergibt, denn der SOLL ja das Zeug dann verkaufen...

    Von all dem mag man jetzt halten, was man will. Man kann die Sichtweise des einen oder anderen so oder so bewerten, kann sie teilen oder gegenargumentieren oderoderoder. ABER - und das ist der Punkt: NACHVOLLZIEHBAR, weil in sich logisch und schlüssig ist das Alles schon, wenn man sich einfach nur mal in die jeweilige Position und Perspektive reinversetzt.

    ---

    Kurz: Der Handel sieht, was tatsächlich nachgefragt WIRD und steht auf dem Standpunkt: Give the people, what they want. Mark sieht, dass dies langfristig nicht reicht sondern kollabieren wird und denkt, tut und macht, was ihm sinnvoll erscheint, um ne tragfähige Zukunftsperspektive zu schaffen. Ob das jeweils tatsächlich zielführend ist, kann man diskutieren. Aber sich ÜBERHAUPT mit Zukunftsperspektiven zu befassen (SOLL-Zustand) ist die einzig logische Konsequenz, wenn man dem gegenwärtigen IST-Zustand keine Zukunftsträchtigkeit attestiert.

    ---

    Und die Kunden? Auch da gibt es n unterschiedlichen Fokus: Der Handel sieht die Kunden, die er hat (IST-Zustand). Mark sieht -vielleicht zu sehr- die (neuen) Kunden, die es BRAUCHT. - Und hier diskutieren ja vornehlich die Kunden, die schon da sind. Die formulieren natürlich nur die Wünsche, die sie haben. Und sie kümmern sich wenig umn die Wünsche und Bedürfnisse derer, die als neue Kunden potenziell gewonnen werden können, müssten oder SOLLten...

    ---

    Kurz: Wenn jeder immer nur seine Sicht aus seiner Perspektive sieht, bekommt man keinen Blick auf die GESAMTproblematik, sondern redet nur aneinander vorbei.

    ---

    Lösung, vielleicht?: Horizont erweitern, andere Perspektiven einnehmen, fremde Sichtweisen versuchen nachzuvollziehen. Nicht 'den schwarzen Peter' -aus der jeweils eigenen Perspektive richtig und nachvollziehbar- hin und her schieben und nach 'Schuldigen' suchen. Sondern Probleme (des anderen) verstehen und gemeinsam Lösungen suchen. - Vielleicht könnte dann hier im Forum auch mal die Endlosschleife durchbrochen und tatsächlich mal was konstruktiv gemeinsam erarbeitet werden.
    Geändert von zaktuell (06.01.2013 um 17:42 Uhr)
    Gruss!,liver
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  10. #1135
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    Ach, seine "Visionen,wie es sein sollte"sind doch Schaumschlägereien. Er kann nicht mehr wie ein Kleinverlag des Zuschnittes Bunte Dimensionen 12 Lizenzalben im Jahr bringen, weil ihm das zu teuer ist, gleichzeitig faselt er was davon, dass der Weg des Küchentischverlegers ein Holzweg ist, er mindestens vier Alben im Monat bringen will.
    Er fährt sichtbar Qualität runter (schlechtere Druckvorlagen bei Pittje Pit, vernachlässigtes Lektorat bei Sienna) und hofft irgendwomit die "Lottosechser-Lizenz" zu erhalten, die ihm alle Träume verwirklicht. Als ob Spielberg und Cameron sich anstehen, John Lord zu verfilmen. Im Grunde ist er in der Hinsicht ein Zocker, und das sind niemals die Leute, die nachhaltig etwas aufbauen.

  11. #1136
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    @ Sususmu: Das ist mir allerdings auch extrem negativ aufgefallen - die Übersetzung bei "Sienna" war derart wenig überzeugend, dass mir vor den nächsten frankobelgischen Lizenztiteln bei Epsilon Angst und Bange ist. Sollten denn die Leo-Alben tatsächlich kommen, hoffe ich doch sehr, dass MOF da auch Geld in einen vernünftigen Übersetzer und anschließendes Lektorat investiert!

    @zaktuell: Ich denke, hier geht es nicht um die fehlende Fähigkeit der Perspektivübernahme. Dass die meisten hier (wenn auch nicht alle) sachlich und zivilisiert diskutieren können, sollte klar sein. Doch es gibt Grenzen des Verständnisses, wenn eine der beiden Perspektiven derart wenig in den Realitäten begründet ist und derart wenig mit empirisch beobachtbaren Fakten bzw. echten Argumenten belegbar ist...

  12. #1137
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Jonah Beitrag anzeigen
    (...) @zaktuell: Ich denke, hier geht es nicht um die fehlende Fähigkeit der Perspektivübernahme. Dass die meisten hier (wenn auch nicht alle) sachlich und zivilisiert diskutieren können, sollte klar sein. (...)
    Ist es nicht. Schon Dein Vor-Poster, dem DU zustimmst, belegt das eindrucksvoll: Vokabeln wie 'Schaumschlägereien' oder 'faselt' sind schon in der Wortwahl abseits von 'zivilisierter Sachlichkeit' und dass Mark ein 'Zocker' wäre, der auf eine 'Lottoschein-Lizenz hofft' ist bestenfalls ne unbelegbare Vermutung und schlimmstenfalls ne böswillige Unterstellung. In jedem Falle kein weiterbringender, zivilisierter, sachlicher Diskussionsbeitrag.

    Zitat Zitat von Jonah Beitrag anzeigen
    (...) (...) Doch es gibt Grenzen des Verständnisses, wenn eine der beiden Perspektiven derart wenig in den Realitäten begründet ist und derart wenig mit empirisch beobachtbaren Fakten bzw. echten Argumenten belegbar ist...
    Grenzen des Verständnisses liegen aber bei dem, der dann eben doch nicht versteht, verstehen will, gar? Und wie sehr etwas 'in den Realitäten begründet' oder 'empirisch beobachtbaren Fakten' belegbar ist, bzw. auch welche Argumente als 'echte' durchgehen, ist auch 'nur' ne subjektive Beurteilung deinerseits. - Kürzlich war hier Marks 'Gastkommentar' von 2011 auf der Comic-Report-Seite verlinkt. Das war im Großen und Ganzen sehr wohl eine stimmige Analyse der Entwicklung des Comic-Marktes, seiner Wirkungsweisen und die Schlüsse, die er daraus gezogen hat, waren auch logisch und nachvollziehbar. Strittig ist dabei lediglich, welche Massnahmen möglich, machbar, zielführend, sinnvoll,... sind, um die gezogenen Schlüsse dann auch umzusetzten.

    Letztlich ist und bleibt doch die Frage: Geben wir uns damit zufrieden, dass der Comic-Markt ein Nieschenmarkt ist, der in der aktuellen Vielfalt nur existieren kann, weil es ne Handvoll Idealisten gibt, die selbstausbeuterisch Träume realisieren? Oder gibt es realistische Wege, den Comic-Markt zu nem Markt zu machen, der auch nach 'normalen' Marktgesetzen funktioniert, sprich: eben NICHT zusammenbricht, wenn sich selbstausbeutende Idealisten eben nicht mehr selbst ausbeuten können oder wollen. - Ich will nicht behaupten, dass Mark oder ich diese Wege kennen. Aber ich denke, dass er recht hat, dass man sie vor allem erstmal suchen WOLLEN muss, statt sich mit dem status quo zu bescheiden und diesen dadurch nur noch mehr zu zementieren.

    In dem Zusammenhang fänd ich zB auch mal genauere und detaillierter Infos von/über Splitter von Interesse: Deren Ausstoss suggeriert ja in Quantität, Qualität und Verlässlichkeit, dass es dem Verlag (und damit letztlich auch dem Markt, in dem er sich bewegt) 'gut geht'. Aber ist das tatsächlich so oder ist grade auch die Quantität des Ausstosses ein Indiz dafür, dass die Auflagen je Titel zu klein sind, um 'für sich' rentabel zu sein? - Generell ist ja ein 'Mehr' an Titeln eher eine Reaktion auf sinkende Auflagenhöhen und damit eher ein Zeichen für einen Markt, dem es eben NICHT 'gut geht'. Das ist bei 'normalen' Büchern ja auch seit Jahren und Jahrzehnten so: Mehr Titel in immer niedrigeren Auflagen.
    Gruss!,liver
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  13. #1138
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Kurz: Der Handel sieht, was tatsächlich nachgefragt WIRD und steht auf dem Standpunkt: Give the people, what they want. Mark sieht, dass dies langfristig nicht reicht sondern kollabieren wird und denkt, tut und macht, was ihm sinnvoll erscheint, um ne tragfähige Zukunftsperspektive zu schaffen. Ob das jeweils tatsächlich zielführend ist, kann man diskutieren. Aber sich ÜBERHAUPT mit Zukunftsperspektiven zu befassen (SOLL-Zustand) ist die einzig logische Konsequenz, wenn man dem gegenwärtigen IST-Zustand keine Zukunftsträchtigkeit attestiert.
    Kurz dazu meine Meinung als Jahrgang 60 zur Comic-Akteptanz und Käufern: Der Herr Fischer erzählt seit ca.10 Jahren oder länger wie sich der Markt verändern muss.Meiner Meinung nach war die Hoch-Zeit der Comics in Deutschland als die geburtenstarken Jahrgänge Ende der 70er/Anfang der 80er Comic-Alben forderten und auch genügend Käufer da waren die diese wollten (im Vergleich zu Frankreich waren die Auflagen aber schon damals lächerlich gering). Seitdem nahm diese Zahl immer mehr ab und im Verhältnis dazu musste der Preis für einzelne Alben immer mehr angehoben werden.Heute sind Comics immer mehr zu einem Nischenprodukt geworden,wobei es Überraschungserfolge trotzdem geben kann (Panini z.B. mit der neuen Batman-Serie dessen erstes Heft nachgedruckt wurde und eine Auflage von 50000 hat). Im Album-Format wird es diese Erfolge allerdings nicht geben da diese viel zu Teuer sind und junge Erwachsene nicht mal eben 15 € ausgeben für etwas das in ca. 20 Minuten gelesen ist.Die Comics werden meiner Meinung nach im Freizeitverhalten immer weniger eine Rolle spielen,falls es diese in 20 Jahren überhaupt noch gibt.Das Epsilon als Album-Verleger irgendwas daran ändert ist für mich ausgeschlossen...

  14. #1139
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    [...] dass Mark ein 'Zocker' wäre, der auf eine 'Lottoschein-Lizenz hofft' ist bestenfalls ne unbelegbare Vermutung und schlimmstenfalls ne böswillige Unterstellung.
    Postings wie dieser hier (von denen es in den letzten Jahren wahrlich zu Hauf welche gab) sind bestenfalls ne unbelegbare Vermutung und schlimmstenfalls ne böswillige Verarschung.
    In jedem Falle kein weiterbringender, zivilisierter, sachlicher Diskussionsbeitrag.
    Das von mir gesagte hat Mark O. Fischer hingegen oft genug durch seine Taten und Worte selber belegt.
    Geändert von Susumu (06.01.2013 um 19:22 Uhr)

  15. #1140
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Ist es nicht. Schon Dein Vor-Poster, dem DU zustimmst, belegt das eindrucksvoll: Vokabeln wie 'Schaumschlägereien' oder 'faselt' sind schon in der Wortwahl abseits von 'zivilisierter Sachlichkeit' und dass Mark ein 'Zocker' wäre, der auf eine 'Lottoschein-Lizenz hofft' ist bestenfalls ne unbelegbare Vermutung und schlimmstenfalls ne böswillige Unterstellung. In jedem Falle kein weiterbringender, zivilisierter, sachlicher Diskussionsbeitrag.
    Erstens habe ich Susumu in seiner Beurteilung der (qualitativ schlechten) Übersetzung bei "Sienna" zugestimmt und nicht damit gleichzeitig auch dem gesamten Post und seiner Wortwahl.

    Zweitens mag der Post von Susumu zugegebenermaßen überspitzt und polemisch formuliert gewesen sein, inhaltlich ist er m.E. deutlich treffender als alles, was MOF hier zur Situation seines Verlages sagt.

    Denn hier geht es doch nicht wirklich um irgendwelche großartigen Ideen und Konzepte, um unserem Lieblingshobby mehr Aufmerksamkeit und Marktmacht zu verschaffen. Hier geht es um die seit Jahren verfehlte und konfuse Programmplanung/Veröffentlichungspraxis des Epsilon-Verlags (meine Meinung dazu siehe Post # 1122). Und dass MOF diese Praxis pflegt, weil er hofft, damit eine Revolution am Comicmarkt auszulösen, glaubt doch nicht wirklich jemand?!

    Charakterlich kann ich MOF wahrhaftig nicht beurteilen. Ich habe wie früher schon einmal gepostet höchsten Respekt für jeden, der sich als Küchentischverleger im Comicbereich betätigt. Trotz allem kann ich ja als Kunde/Comicliebhaber/Insider die Art wie Epsilon sich präsentiert, ärgerlich finden und kritisieren. Und da ich weiß, welche Zumutung(en) Epsilon für seinen Vertrieb bedeutet, finde ich gerade die hier von MOF stellenweise gegen PPM geäußerte Kritik von Seiten des Verlages absolut unangebracht. Ohne PPM wäre Epsilon schon längst mausetot...
    Geändert von Jonah (06.01.2013 um 20:28 Uhr)

  16. #1141
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Manfred G Beitrag anzeigen
    (...) Die Comics werden meiner Meinung nach im Freizeitverhalten immer weniger eine Rolle spielen,falls es diese in 20 Jahren überhaupt noch gibt. (...)
    Wenn diese, Deine Auffassung zutreffend wäre, wäre die logische Konsequenz für ALLE Comic- und erst recht alle Alben-Verleger, das sinkende Schiff zu verlassen, solange es noch sinkt und in jedem Fall BEVOR es endgültig untergegangen ist. Und dann wären alle Tipps und Ratschläge überflüssig, bzw. der einzig logische Tipp für Epsilon und alle anderen: Macht Euren Laden dicht. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?

    Anyway: Man kann das dann auch umdrehen: Wer seinen Job als Alben-Verleger jetzt NICHT an den Nagel hängt, der teilt offensichtlich nicht diese Deine Zukunftsperspektiven-Prämisse. Also ist diese Prämisse -egal wie sehr sie sich ggf. as wahr erweisen wird- für die hier geführte Diskussion keine taugliche Basis.

    Oder anders formuliert: Die Diskussion hier macht nur dann Sinn, wenn man sich Deiner Auffassung NICHT anschliesst.
    Gruss!,liver
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  17. #1142
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    Zitat von zacktuel:
    "Es gibt einen IST-Zustand und es gibt einen SOLL-Zustand."
    Das ist richtig.

    Wie Manfred schon sagte war die Hochzeit der Comics in den 80er Jahren.

    ...und wir Comichändler müssen immer mit der Zeit gehen und über den Tellerrand schauen sonst sind wir demnächst Pleite !!!
    Nehmen wir das Alben sterben mitte der 90er begleitet mit der Wiedergeburt der Superhelden. Danach die ersten Einbrüche mit den Scheitern der Splitter Image Serien und der Insolvenz von Dino. Dafür verkauften wir Händler plötzlich Mangas. Mit Crosscult dann diverse "Film Bestseller" und Schockschwerenot gab es die Carl Barks Collection 30 HCs in 10 Schubern für 1490,- euro wo jeder dachte das kann sich niemand leisten und kauft kein Mensch. Weit weg vom Mainstream habe ich 12 Komplettsätze verkauft.

    Wir Händler kennen den Ist Zustand sehr gut und wären froh wenn wir den Soll Zustand der 80er Jahre erreichen könnten.
    Aber man muss mit dem Ist Zustand leben um zu überleben.

  18. #1143
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    @ Susumo und Jonah: Ich verstehe Euren Ärger, kann Eure Kritik nachvollziehen und verstehe Eure Sicht der Dinge aus Eurer Perspektive. Aber ich sehe nicht, dass Postings wie die Euren, die Diskussion in der Sache irgendwie weiterbringen - geschweige denn irgendetwas an der Verlags- oder Ankündigungspolitik von Epsilon verändern oder gar verbessern.

    Wenn man nur andauernd den Finger in die Wunde legt, stört das den Operateur nur beim Zunähen derselben. Und das hilft weder dem Patienten, noch dem Operateur, noch denen, die den Finger in die Wunde legen.
    Und dass man ggf. rausbekommt, wer dem Patienten die Wunde beigebracht hat, ändert auch rein gar nichts an der Schwere der Verletzung und deshalb auch nichts an der Notwendigkeit, sie zu behandeln.
    Gruss!,liver
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  19. #1144
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    ... ändert auch rein gar nichts an der Schwere der Verletzung und deshalb auch nichts an der Notwendigkeit, sie zu behandeln.
    Nun ja, die "Schwere der Verletzung" kann man denke ich dennoch analysieren und diagnostizieren. Und die "Notwendigkeit sie zu behandeln" sehen wir wohl (fast) alle.

    Die Meinungsverschiedenheit besteht denke ich - um in der Analogie zu bleiben - vor allem in konkreter Diagnose und Therapievorschlägen: Dr. Susumu und Dr. Jonah sowie unzählige andere Mediziner hier im Forum sagen: Der Patient hängt bereits seit längerem am Tropf, will seinen eigenen Gesundheitszustand nicht wahrhaben, und wenn nicht bald etwas Grundlegendes passiert, wird er leider von uns gehen...
    Dr. Zaktuell sieht die Lage - wie 2-3 weitere Therapeuten - etwas positiver, und Dr. Pegasau ist total begeistert vom Zustand des Patienten...

  20. #1145
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Neenee, ich seh das nicht 'positiver'. Ich denk nur, dass etwas mehr Gelassenheit gut täte.

    Es gibt doch dieses schöne Gebet:

    „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“ - angeblich von Franz von Assisi.

    Gemessen an diesem Gebet hab ich den Eindruck, dass es hier den Leuten an der Weisheit fehlt und sie deshalb ihre Kraft verschwenden, weil sie versuchen, das zu ändern, was nicht zu ändern ist. Oder wenn es nicht diese Weisheit ist, die fehlt, dann fehlt es eben an der Gelassenheit, das 'Unabänderliche' zu ertragen. - Denn soviel sollte doch wohl nach jahrelanger Diskussion klar und offensichtlich sein: Nämlich, dass die Thread-Titelgebende 'Epsilon-Veröffentlichungspolitik' zu den Dingen zählt, die 'unabänderlich' sind und die man deshalb -gemäss obigen Gebets- einfach 'gelassen ertragen' muss...
    Gruss!,liver
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  21. #1146
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Wenn diese, Deine Auffassung zutreffend wäre, wäre die logische Konsequenz für ALLE Comic- und erst recht alle Alben-Verleger, das sinkende Schiff zu verlassen, solange es noch sinkt und in jedem Fall BEVOR es endgültig untergegangen ist. Und dann wären alle Tipps und Ratschläge überflüssig, bzw. der einzig logische Tipp für Epsilon und alle anderen: Macht Euren Laden dicht. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?

    Anyway: Man kann das dann auch umdrehen: Wer seinen Job als Alben-Verleger jetzt NICHT an den Nagel hängt, der teilt offensichtlich nicht diese Deine Zukunftsperspektiven-Prämisse. Also ist diese Prämisse -egal wie sehr sie sich ggf. as wahr erweisen wird- für die hier geführte Diskussion keine taugliche Basis.

    Oder anders formuliert: Die Diskussion hier macht nur dann Sinn, wenn man sich Deiner Auffassung NICHT anschliesst.

    Ja, Comics verlegen ist wirklich kein lohnenswertes Geschäft 2013 in D und in der Mini Nische als kleiner normal zum Scheitern verurteilt, deshalb sollten Nischenverleger auch neben Ihren Job zum leben Ihren Comicjob nebst Partner besser nur als Nebenjob machen, um dann aber zuverlässig Ihre 12 Alben ( oder auch nur 6 Lizenzalben wie bei Epsilon) garantiert pro Jahr abliefern zn können wie bsw. bei BD, Darauf liesse sich evtl. später auch noch mal aufbauen und verbrannte Erde zurück gewinnen.
    So jedenfalls wird es hier auf Jahre so weitergehen und wird weder Verleger, Händler oder Kunde zufriedenstellen.






    Zitat Zitat von Jonah Beitrag anzeigen
    Nun ja, die "Schwere der Verletzung" kann man denke ich dennoch analysieren und diagnostizieren. Und die "Notwendigkeit sie zu behandeln" sehen wir wohl (fast) alle.

    Die Meinungsverschiedenheit besteht denke ich - um in der Analogie zu bleiben - vor allem in konkreter Diagnose und Therapievorschlägen: Dr. Susumu und Dr. Jonah sowie unzählige andere Mediziner hier im Forum sagen: Der Patient hängt bereits seit längerem am Tropf, will seinen eigenen Gesundheitszustand nicht wahrhaben, und wenn nicht bald etwas Grundlegendes passiert, wird er leider von uns gehen...
    Dr. Zaktuell sieht die Lage - wie 2-3 weitere Therapeuten - etwas positiver, und Dr. Pegasau ist total begeistert vom Zustand des Patienten...

    Ich dachte aktive Sterbehilfe ist in D nicht erlaubt

    Schöne Bildersprache übrigens Jonah , schlage Dich damit für einen der besten Post überhaupt hier im Comicforum vor
    Geändert von Huckybear (06.01.2013 um 22:45 Uhr)

  22. #1147
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Jonah Beitrag anzeigen
    Die Meinungsverschiedenheit besteht denke ich - um in der Analogie zu bleiben - vor allem in konkreter Diagnose und Therapievorschlägen: Dr. Susumu und Dr. Jonah sowie unzählige andere Mediziner hier im Forum sagen: Der Patient hängt bereits seit längerem am Tropf, will seinen eigenen Gesundheitszustand nicht wahrhaben, und wenn nicht bald etwas Grundlegendes passiert, wird er leider von uns gehen...
    Dr. Zaktuell sieht die Lage - wie 2-3 weitere Therapeuten - etwas positiver, und Dr. Pegasau ist total begeistert vom Zustand des Patienten...
    Ein Arzt, der bei so wenig vorliegenden Fakten eine Diagnose stellen würde, würde schnell seine Aprobation verlieren.
    Und auch wenn ihr Anhänger der Dr. Houseschen These "Der Patient lügt immer!" seid, hilft euch das nicht weiter, solange ihr die tatsächliche Wahrheit nicht kennt.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  23. #1148
    Mitglied Avatar von Sammlerfreund
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    ... solange ihr die tatsächliche Wahrheit nicht kennt.
    Ein wirklich interessanter Aspekt ...

  24. #1149
    Mitglied Avatar von idur14
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    Wobei das Sterben des Comicmarktes schon oft vorhergesagt wurde und bisher noch nicht eingetroffen ist. Neue Entwicklungen wie die Marke Graphic Novels, Integrale,Comics im Buchformat, E-Comics, jetzt wieder Hefte von Panini usw treiben da ständig weiter:

    Als Händler würde ich mich möglichst breit aufstellen, was nicht heisst, dass ich (mit Ladengeschäft) alles vorrätig haben muss. Ich würde wenn ich mir jetzt Epsilon hernehme 3-4 Bände vorrätig haben (Aldebaran, Franka, Rubine, Helldorado) und bei erfolgreicher Nachfrage dann nachbestellen.
    Das genau scheint aber das Dilemma für Epsilon zu sein (unabhängig derer Zuverlässigkeit), weil die ja nur Kohle reinkriegen, wenn ihre verlegten Alben bestellt werden. Darum kann der Verlag, wenn er schon negativ vom Handel beurteilt und deshalb eher weniger empfohlen wird, nur selbst im Vertrieb tätig werden (wieauch immer). Durch die Masse an Produktionen geht das glaub ich eher nicht.

  25. #1150
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Gemessen an diesem Gebet hab ich den Eindruck, dass es hier den Leuten an der Weisheit fehlt und sie deshalb ihre Kraft verschwenden, weil sie versuchen, das zu ändern, was nicht zu ändern ist. Oder wenn es nicht diese Weisheit ist, die fehlt, dann fehlt es eben an der Gelassenheit, das 'Unabänderliche' zu ertragen.
    Ich nehme für mich die dritte Möglichkeit in Anspruch: Ich will nicht belogen werden. Ich halte das für weise und es fehlt mir dabei in der Tat an Gelassenheit.

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