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  1. #1751
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    Für nächste Woche (#3378) ist eine neue Casty Geschichte in 2 Teilen angekündigt.

  2. #1752
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    Cover von Topolino 3378:
    https://www.topolino.it/wp-content/u...378_cover2.png
    Die Casty Geschichte heißt übrigens "Topolino e le Grorante Malfunzionanti"
    Quelle: https://www.topolino.it/wp-content/u...78_storia1.png

  3. #1753
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    Topolino 3376

    Wieder einmal gibt es rund um das Topolino eine Menge Dinge, auf die man sich freuen kann: Neben dem Casty-Zweiteiler ist auch noch ein Gemeinschaftsprodukt von Vito Stabile und Marco Rota angekündigt ("Onkel Dagobert und die verlorene Identität"), das morgen in Topolino 3377 beginnt. Und da "Fast Track Mickey" ja im Zweiwochenrhythmus erscheint, wird die #3378 gleich drei Teile von erwarteten Fortsetzungsgeschichten enthalten.

    Einstweilen warte ich zwar wie gehabt auf mein Druckexemplar der #3376 und die Inducksierung, aber das geht ja alles auch so. Und so wie es aussieht, polarisiert die Nummer zwischen außerordentlich und ziemlich durchschnittlich. Aber gut, da gab es schon Schlechteres.

    I TL 3374-1P
    Fast Track Mickey - Episodio 2
    (Sciarrone, 30 Seiten, bislang insgesamt 60 Seiten)

    Weiterhin geht die Geschichte gemächlich voran und beschreibt, wie Micky sich auf den Eintritt in den Rennzirkus vorbereitet (nicht, ohne schon ersten Spuren zu folgen), während Rudi das Auto herrichtet (und nebenbei noch ein wenig charakterlich beleuchtet wird). In zwei Wochen muss die Geschichte aber dann doch etwas Fahrt aufnehmen...

    I TL 3376-2
    Nonna Papera e l'aiutante di fortuna
    (Arrighini/Bigarella, 24 Seiten)

    Gustav flüchtet, entnervt von ständigen gewonnen Reisen, zu Oma Duck aufs Land. Die allerdings ist schwer im Erntestress und kann sich keinen zweiten Faulpelz neben Franz leisten. Und so hilft Gustav mit, sein Glück bewahrt ihn dabei vor schwerer Arbeit. Nichts Neues, aber Gustav steht es ganz gut, auch mal nett zu sein...

    I TL 3376-3
    Paperino e le vacanze social
    (Zemelo/Usai, 24 Seiten)

    Auch Donald ist von Gustavs ständigen gewonnen Reisen genervt, da er alles auf Instaduck teilt. Donald würde gerne ähnliche Bilder posten, doch das geht aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gut. Bis Donald merkt, was er alles zu Hause haben könnte, wenn er auf den ganzen Quatsch mit dem Fernreiseprotz verzichten könnte.
    08/15-Beginn, aber mit sehr schöner Wendung hin zu einer beeindruckenden Moral und schönen Bildern, die gut zum Nachthimmel im August passen (wenn mal gerade keine Wolken aufziehen).

    I TL 3376-4
    Sonori problemi a Paperopoli
    (Valentini/La Torre, 6 Seiten)

    Das Debüt der neuen Zeichnerin Giulia La Torre ist zeichnerisch ganz gut gelungen, die Kurzgeschichte um Daniel Düsentrieb, der allen möglichen Alltagsgeräuschen ausgesetzt ist, wird vermutlich nicht im Langzeitgedächtnis bleiben.

    I TL 3376-5
    I fratelli De' Paperoni - Il formaggio perpetuo
    (Stabile/Coppola, 10 Seiten)

    Auch der dritte Teil der Kurzgeschichten um Dagobert und seinen Bruder Dettmar zündet nicht: Sie suchen einen Käse, der nicht weniger wird, aber Yetis als Nahrung dient.

    I TL 3375-1P
    Topolino e le notizie di Mister Vertigo - Episodio 2
    (Nucci/Petrossi, 24 Seiten, insgesamt 48 Seiten)

    Obwohl Marco Nuccis Geschichte um den Fake-News-König Mr. Vertigo in diesem Topolino endet, scheint die Geschichte noch nicht beendet: Micky entlarvt den Mann hinter Mr. Vertigo, nachdem er erst selbst als Schuldiger dargestellt werden sollte (was zwar alle glauben, aber Minnie und Goofy dann doch nicht) und ein wichtiges Detail bemerkt hat. Allerdings hat Vertigo offenbar einen Komplizen (oder ist das gar der eigentliche Drahtzieher), und der bleibt verschwunden. Es riecht also nach einer Fortsetzung, die Marco Nucci auch schon angedeutet hat. Da Marco Nucci im dritten Teil drei neue Figuren eingeführt hat, von denen einer im zweiten Teil sehr am Rande vorkommt und der andere eine wichtige Rolle an Goofys Seite spielt (der dritte, ist, na gut, kann man sich ja denken...), bleiben auch hier Fragen offen.
    Gut: Goofy findet zu seiner Rolle als querdenkender Skeptiker zurück, nachdem er im ersten Teil sehr leichtgläubig wirkte - wir kennen in ja in beiden Rollen. Aber insgesamt scheint der erste Teil komplexer als der zweite, trotz der gleichen Seitenzahl. Insgesamt ein guter Zweiteiler für das LTB (der tatsächlich mit mindestens einer Unterbrechung dazwischen besser wirkt - ein Einseiter täte es ja schon.). Vielleicht auch der Auftakt zu mehr.

  4. #1754
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  5. #1755
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Wieder einmal gibt es rund um das Topolino eine Menge Dinge, auf die man sich freuen kann: Neben dem Casty-Zweiteiler ist auch noch ein Gemeinschaftsprodukt von Vito Stabile und Marco Rota angekündigt ("Onkel Dagobert und die verlorene Identität"), das morgen in Topolino 3377 beginnt.
    Auf die Rota-Stabile Geschichte bin ich ziemlich gespannt. Allem Anschein nach ist die im Rosa-Barks-Universum angesiedelt?!?







    Gibt es weitere Infos zu der Geschichte (Seitenzahl, ...)?

  6. #1756
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    Topolino 3377

    Ich versuche mal, die Fragen so gut wie möglich zu beantworten - wobei natürlich zu beachten ist, dass ich Topolino 3378 mit dem Ende der Geschichte auch erst am Mittwoch lesen kann (in der App, die inzwischen letzten beiden gedruckten Ausgaben scheinen mal wieder in Niederaula beim Zoll zu hängen - mal sehen, ob es schneller geht, wenn morgen in Hessen wieder die Schule los geht und der Zoll voller besetzt ist...).

    Grundsätzlich ist es inzwischen in Italien ganz normal, dass Barks als gesetzt gilt - wenn nicht gerade jemand der einer oder anderen Martina-Tradition folgt, die sich parallel zu Carl Barks entwickelt hat. Und Don Rosa ist inzwischen so häufig gerade von jüngeren Autoren zitieren worden (aber auch von Carlo Panaro) und gilt sogar für Marco Gervasios Fantomius-Geschichten als gesetzt, dass es mich gerade bei Vito Stabile nicht wundert. Der ist ja gerade mal Anfang 30, kommt aus der Fanszene und ist mit SLSM aufgewachsen.

    A propos Gervasio, von dem gibt es gleich einen vollen Phantomias-Zweiteiler:

    I TL 3377-1P
    Paperinik e la vacanza di fortuna
    (Gervasio/Vian, 41 Seiten)

    Gustav hat mal wieder eine Reise für zwei gewinnen und will dazu Daisy einladen. Die Chancen scheinen günstig, denn ein Ausflug mit Donald ist mal wieder seinem Pech zum Opfer gefallen. Aber als die beiden Vettern sich so richtig in den Haaren liegen, greift Daisy durch: Die beiden sollen die Reise gefälligst zusammen antreten und sich benehmen, ansonsten wolle Daisy beide nicht mehr sehen.
    Natürlich verläuft die Reise nicht ohne Spannungen, vor allem weil quasi jede gemeinsame Situation zum schicksalhaften Kampf zwischen Donalds Pech und Gustav Glücks wird - mit absonderlichen Folgen. Aber auch, weil Schmuggler schon seit einiger Zeit immer wieder Diebesgut in Gustavs Koffer verstecken und am Zielort an sich nehmen, ohne dass er das merkt. Dieses Mal aber erwischen sie Donalds Koffer, ohne es zu wissen, und finden nichts. Also werden die Gangster handgreiflicher und bringen erst Donald, dann Gustav in Gefahr. Donald will ihn retten, was aber für einen Pechvogel wie ihn nicht zu stemmen ist, oder? Ja, mit Phantomias-Kostüm...
    Aber, Moment... Donald ist doch Phantomias - warum soll es er nicht versuchen? Und plötzlich nimmt die Geschichte eine ganz andere Wendung, und zwar eine mit viel Tiefgang...

    I TL 3377-3
    Bum Bum Ghigno e il salvadanaio prodigioso
    (Mastantuono, 24 Seiten)

    Sergei Schlamassi wird mal wieder von der Maske in seinem Spiegel geärgert, die ich ja schon 2x (in LTB 501 und 433) mit einem Fluch belegt hat. Dieses Mal weist der Spiegel den wie immer klammen Sergei auf eine Art Sparschwein hin, das in seinem Garten vergraben ist. Jedes Mal, wenn er daran schüttelt, kommen drei Münzen heraus, gefolgt von einer Ladung Pech. Nicht schön, wenn man die Münzen ohne Nebenwirkungen abgreifen will. Noch schlechter, dass auch Dagibert Duck hinter dem Münzvorrat her it.
    Sergei von seiner komischen Seite - das bekommt zwar nicht ihm, aber der Geschichte gut.

    I TL 3377-4
    Pippo e Manetta in: Chi ha rubato i ghiaccioli?
    (Fontana/Held, 12 Seiten)

    Über Nacht verschwindet immer wieder Stieleis aus Goofys Kühlschrank. Inspektor Issel nimmt die Ermittlungen auf, wobei seine eigene Unfähigkeit auf Goofys krude Erklärungen trifft... mit kuriosem, aber konsequentem Ende.

    I TL 3377-5
    Zio Paperone e l'identità perduta - Episodio 1
    (Stabile/Rota, bislang 20 Seiten)

    Da hat Dagobert gerade vor seinen eher peinlich berührten Milliardärskollegen mit einem Gutschein für einen kostenlosen Haarschnitt angegeben, da sitzt er auch schon in der Patsche: Der Friseur ist ein verkleideter Panzerknacker, und der Haarschnitt diente dazu, Dagobert mit einer manipulierten Trockenhaube zum Verschwender umzupolen. Doch als die Sache auffliegt und Verwandte und Klubkollegen versuchen, den Prozess rückgängig zu machen, verliert Dagobert gleich ganz das Gedächtnis. Wie er es zurückbekommt (dass Düsentrieb ratlos ist, verrät das zweite von Cap'n Kuda verlinkte Bild), muss der zweite Teil zeigen. Der erste ist jedenfalls eine schöne Kombination von Marco Rotas Stil und Vito Stabiles Erzähltalent.

    I TL 3377-6
    Topolino insta stories - Pippo terzo incomodo vacanziero
    (Roberto Gagnor, Davide Cesarello, 20 Seiten).

    In einem alten Hunderseiter versucht Micky Goofy klarzumachen, dass er bei einem romantischen Dinner mit Minnie quasi das fünfte Rad am Wagen wäre - was Goofy nicht versteht, er wäre doch nur die dritte Person. Hier hängt sich Goofy an einen Urlaub von Micky und Minnie dran, was der Leser zwar amüsanter findet als Minnie, aber die am Ende doch. Es ist aber auch vor allem eine leichte Aneinanderreihung von Gags ohne größeren Anspruch, die zum Teil schon auf Instagram veröffentlicht worden sind.

  7. #1757
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    Aus der Anteprima 348:
    --> Topolino 3380 erscheint in 2 Varianten
    --> Bei dem Topolino 3380 gibt es ein Kartenspiel als Beilage
    --> Topolino Fouriserie 3 - Wirzards of Micky The foorden Kingdom - L 'Oscura profezia erscheint im Oktober

  8. #1758
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    Gibt es etwas zum Casty und der Fortsetzung der Rota Geschichte zusagen?

  9. #1759
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    Zitat Zitat von MaxReichle 2004 Beitrag anzeigen
    Gibt es etwas zum Casty und der Fortsetzung der Rota Geschichte zusagen?
    keine überragende, aber eine sehr gute Casty-Geschichte (was natürlich zum Besten gehört, was derzeit erscheint). Die Geschichte von Stabile ist solide bis gute Arbeit, natürlich sind die Zeichnungen von Rota ein absolutes Vergnügen. Ansonsten erwarte ich wie manche im Forum die hervorragenden Rezensionen von NRW-R.

  10. #1760
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    Ich muss euch da leider etwas vertrösten - wenn ich es sonntags nicht schaffe (wie diese Woche), kann es passieren, dass ich zwei Ausgaben zusammen rezensieren muss. Das wird dieses Mal leider passieren, ich bin gerade ganz gut ausgelastet.
    Es freut mich natürlich zu hören, dass der eine oder andere sich auf meine Rezensionen freut. Um so mehr ärgert es mich, diejenigen warten zu lassen.

    So viel aber vorab: Was die beiden Geschichten angeht, teile ich die Grundeinschätzungen von corrado. Und beim dritten Teil von "Fast Track Mickey" suchen wir auch nach 90 von 120 Seiten immer noch das Gaspedal. Mehr wohl am Sonntag.

  11. #1761
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    Topolino 3378 & 3379

    So, jetzt aber. Der Inducks ist immerhin auf dem Stand von #3378, mein Postfach leider noch von #3377 - irgendwie kriege ich das Topolino zur Zeit gerne mal im Doppelpack mit 1-2 Wochen Verspätung. Na gut, wie ich immer sage, es gibt ja die App...

    I TL 3378-1P
    Topolino e le giornate malfunzionanti
    (Casty, 38 Seiten)

    Ein ganz typischer Casty in allen Belangen: Es beginnt mit einem physikalischen Mysterium (Micky springt tageweise zwischen zwei alternativen Realitäten und kommt dadurch in absurde Situationen, weil die Personen, auf die er trifft, sich völlig unterschiedlich verhalten und Micky nicht weiß, was in den Tagen passiert, in denen er in der jeweils anderen Situation war) und endet sehr versöhnlich. So blöd es klingt: Während die Ausgangssituation ziemlich grandios ist und von Casty auch weidlich ausgeschmückt wird, ist mir das Ende - so nett es auch ist - fast zu glatt und zuckersüß.
    Insgesamt aber eine klare Leseempfehlung, zumal die Geschichte um einiges besser ist als "Le onde Skertz".

    I TL 3377-5P
    Zio Paperone e l'identità perduta
    (Stabile/Rota, 22 Seiten - insgesamt 42 Seiten)

    Nachdem ich die beiden von Cap'n Kuda verlinkten Vorschaubilder gesehen habe, war mir eigentlich der Rest der Geschichte klar... interessante Erfahrung.
    Primus kennt ein Mittel, um Dagoberts Gedächtnisverlust zu kurieren - er muss in einen legendären See schauen, der aber erstens unzugänglich liegt und zweitens bewacht wird - nur Menschen reinen Herzens werden zum Ziel gelassen.
    Irgendwie war auch vorher klar, dass der fast aufdringlich verwendete Milliardärskollege Charlie Caramel (der sehr offentlich Willy Wonka aus "Charlie und die Schokoladenfabrik" nachgebildet ist) im zweiten Teil noch eine Schlüsselrolle spielt. Und tatsächlich, er bittet fast aufdringlich darum, die Expedition zu unterstützen...
    Am Ende ist es eine klassisch erzählte Geschichten mit sehr vielen Details sowohl in Text als auch Zeichnungen. Lohnt sich also ebenfalls!

    I TL 3378-4
    Qui Quo Qua e i vicini di castello
    (Badino/Mazzarello, 22 Seiten)

    Weil Donald mal wieder die Nase von seinem Nachbarn Zanker voll hat, packt er seine Neffen (und ihren im Rollstuhl sitzenden Freund Ray aus der Area 15) und fährt zum Strand. Dort will er einen Sandburgenwettbewerb gewinnen, immerhin kennt Donald aus seiner Kükenzeit noch einen Strandabschnitt mit Supersand. Leider hat sich ein Freund-Mitbewerber aus eben diesen Kükentagen diesen Abschnitt gesichert, und Zanker mit seinem Neffen Rupert (der ja mit TTT und Ray befreundet ist) auch noch auf...
    Es entsteht ein halbwegs vorsehbares Chaos, in der die Kinder mal wieder die wahren Erwachsenen sind...

    I TL 3378-5
    Paperoga e i capricci meteorologici
    (Galli/Faccini, 6 Seiten)

    Die australische Metropole Melbourne sagt von sich selbst, dass das Wetter dort so wendisch ist, dass man "4 seasons in 1 day" erleben könnte. Demzufolge befindet sich Dussel in Melbourne... Die Wetterkapriolen, der er erlebt, hat Enrico Faccini wie gewohnt (über)zeichnet.

    I TL 3374-1P
    Fast Track Mickey (3)
    (Sciarrone, 32 Seiten, insgesamt jetzt 92)

    Ich lasse das mit der Inhaltsangabe von "Fast Track Mickey" mal, bis der letzte Teil erschienen ist. Claudio Sciarrone behält sein Tempo mit angezogener Handbremse bei. Immerhin hat Micky die Qualifikation für die Rennserie geschafft und einen vagen Verdacht. Allerdings sind drei Viertel der Geschichte durch, und Micky hat jetzt nur noch etwa 30 Seiten, um legale Rennen zu fahren und die illegalen Rennen zu stoppen.
    Wenn die Reducktion allerdings wirklich überlegt, diese Geschichte ins Premium zu packen, dann bekomme ich langsam ernsthafte Zweifel an der Art, wie kompiliert wird. Mal abgesehen davon, dass die Geschichte ja nur knapp ein halbes Premium füllen würde - habt ihr eigentlich die Geschichte gelesen oder nur eine Liste mit einer sehr groben Inhaltsangabe? Mit "Raceworld" hat diese Geschichte zwar den Zeichner und die Renn-Thematik gemeinsam, aber sonst wirklich gar nichts.
    Eine abschließende Bewertung kommt nächste Woche.

    I TL 3379-1P
    Paperbridge (1): La notte della confraternita
    (Gervasio, 20 Seiten)

    Das nächste neue Projekt, bei dem ich ganz gerne erst mal ein wenig die Zeit abwarten würde: Hier beginnen Geschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts am englischen Elite-Internat "Paperbridge" spielen. Zwei Neuankömmlinge, der adlige Quacky (aus reichem Haus) und der hochbegabte Tommy (Stipendiat aus bürgerlichem Haus) müssen sich ein Zimmer teilen, was Quacky arrogant-blasiert torpediert, wo er nur kann. Die Sache zwischen den beiden wird nicht einfacher, als beide die Einladung zu einer Studentenvereinigung bekommen und bei den obligatorischen Aufnahmeritualen unangenehm auffallen...
    Interessante Geschichte, gut in Szene gesetzt, aber sie lässt mich etwas ratlos zurück: Quacky scheint so offenbar der junge Lord John Quackett zu sein, dass man sich fragt, warum sein voller Name nie erwähnt wird - auch seine Optik und das Setting würden passen. Und vor allem: Wenn er es nicht ist, wer dann? Ist es eine Geschichte außerhalb des bisherigen Kosmos? Aber was hätte Lord Quackett charakterlich so verändert? Und wer ist Tommy?


    I TL 3379-2
    Topolino e l'affare pigam
    (Coppola/Cesarello, 32 Seiten)

    Eine solche Nummer wie hier habe ich im Topolino wirklich noch nicht erlebt - mehr dazu im Spoiler. Denn die Geschichte beginnt eigentlich noch normal:
    Micky und Goofy wollen mitten im brütend heißen und dürren Sommer zu Klarabella und Rudi aufs Land fahren. Besonders Goofy ist auch erholungsbedürftig, da ihn die Werbung der Firma Pigam gewissermaßen verfolgt - sie stellen irgendwas mit Gummi her.
    Doch der Weg gestaltet sich schwierig, denn plötzlich bricht ein Unwetter los, nach dem der Straßenbelag sich so verändert hat, dass das Gummi von Mickys Autoreifen ablöst. Und wie sich herausstellt, sind nur Autoreifen der Marke Pigam davor sicher. Micky wittert Böses - erst recht, als er kapiert, wofür "Pigam" steht. Damit aber nicht genug: Wie der Leser erfährt, besteht Pigam aus drei handelnden Personen, die sich untereinander nicht alle so recht verstehen wollen, was zu einigen skurrilen Situationen führt. Dennoch hat Micky den Fall schnell gelöst...


    ...und dann demaskiert er den mysteriösen dritten Mann hinter Pigam - die beiden anderen sind alte Bekannte, und es stellt sich heraus, dass diese dritte Person Micky bereits in einem früheren Abenteuer ("Topolino e il caso elastico" vom gleichen Autorenteam) über den Weg gelaufen ist. Das an sich wäre auch noch nicht bemerkenswert, aber damals hatte ich angemerkt, dass Alessio Coppola erstaunlich viele Personen eingeführt hat, die sich für den Fall als völlig irrelevant erwiesen hatten. Und das war die eigentlich falsche Spur! Denn die dritte Person ist in Wirklichkeit auch die Schlüsselfigur im anderen Fall, und das anschließende Verhör löst alle offenen Handlungsfäden wieder auf. Mit anderen Worten: Wir haben hier eine Geschichte in zwei Teilen, die aber nie als zweiteilige Geschichte kommuniziert wurde. Das hatte ich wirklich noch nie!
    Eigentlich gibt es auch nur eine Möglichkeit, die Sache richtig auf Deutsch zu bringen: Teil 1 (aus Topolino 3372) in einem LTB, Teil 2 (aus Topolino 3379) 1-2 LTBs später. Hoffen wir nur, dass die Reducktion auf der Liste genug Zusatzinformationen findet, um das genau so zu machen. Oder sollen wir das aktiv vorschlagen - die Konstruktion hat eine gute deutsche Veröffentlichung mehr als verdient?



    I TL 3379-3
    Paperina in: stessa spiaggia, stesso mare
    (Deninotti/Held, 26 Seiten)

    Immerhin gibt es mal wieder eine Geschichte mit Dicky, Dacky und Ducky - die nimmt Daisy kurzerhand mit zu dem Strand, an dem sie immer wieder viel zeit verbracht hat. Doch der Abschnitt ist bedroht, denn die Bewirtschafterin ist überschuldet, und es droht ihr die Aufgabe. Das versuchen die vier mit vereinten Kräften zu verhindern. Gut, das (und die wesentlichen Wendungen) sieht man jetzt auch nicht das erste Mal, aber es ist schon ganz nett gemacht.

    I TL 3379-4
    Un salto nel passato - Il primo cerchio
    (Valentini/Perissinotto, 16 Seiten)

    Serie 1, die mal wieder aufgenommen wird: Goofy reist mit Zapotek in die Vergangenheit, weil Micky unabkömmlich ist. Dabei gehen sie den Ursprüngen der mystischen Kornkreise auf den Grund - genauer: Sie begeben sich dahin, wo der erste Kreis aufgetaucht ist. Recht routiniert, aber nicht wirklich interessant.

    I TL 3379-5
    Storia Papera - L'Antica Grecia
    (Macchetto/Marini, 24 Seiten)

    Serie 2, die weitergeht: Primus und Dussel erzählen die Weltgeschichte weiter und sind jetzt im alten Griechenland. Oder besser: im griechisch geprägten Alexandria mit seiner Bibliothek. Primus erzählt den größten Teil, dadurch wird es weniger absurd (aber auch nicht interessanter). Marinis Zeichnungen tun der Sache zwar gut, aber ich hätte weiterhin die ganze Serie nicht wirklich gebraucht.

  12. #1762
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    @NRW Radler: Auf jeden Fall Vorschalgen, vielleicht bei der nächsten Fragerunde. Dann erhöht sich die Chance, das es zu einer guten Veröffentlichung kommt.

  13. #1763
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    Topolino 3380

    Man freut sich ja immer über gute Nachrichten - am Freitag konnte ich unsere Postbotin freudig anstrahlen, als sie mir die fehlenden drei Topolini auf einmal gebracht hat. Ich genieße diesen Zustand, wer weiß, wann er wiederkommt.

    Dagegen fällt das Topolino 3380 selbst allerdings unerwartet unspektakulär aus. Da es eine Geschichte in zwei Teilen gibt und "Das Schloss in Transsilvanien" (Rota/Halas) bei uns erst letztes Jahr erneut abgedruckt wurde, bleiben auch nur vier Geschichten zur Vorstellung übrig, davon gleich drei, die der Autor auch gezeichnet hat:

    I TL 3380-1P
    Zio Paperone e il business itinerante
    (Palazzi & Sarda/Cavazzano, 2 x 20 = 40 Seiten)

    Bei der Eröffnungsgeschichte haben wir allerdings eine deutliche Diskrepanz zwischen den Zeichnungen (mit einer fantastischen Darstellung der Polarlichter) und der recht unbefriedigenden Handlung:
    Dagobert und Klever stehen beide zur Wahl einer Zeitung, die den Geschäftsmann des Jahres auf der Titelseite bringen will, doch beide liegen gleichauf. So müssen sie sich einem zweiteiligen Wettkampf unterziehen und an zufällig ausgewählten Orten (Arktis und indischer Dschungel) innerhalb von 48 Stunden ein möglichst gutes Geschäft abschließen.
    Die Idee, auch als Zweiteiler, ist sicher gut, aber hier wird Potenzial verschenkt, denn die komplette Handlung wird nur aus Dagoberts Sicht erzählt. Was Klever macht, wird immer nur kurz nachgetragen.

    I TL 3380-3
    Paperbridge - Capitolo 2: Il lato oscuro
    (Gervasio, 20 Seiten)

    Die Geschichte wird komplexer, und es könnte interessant sein, sie mit später spielenden Fantomius-Geschichten in Verknüpfung zu bringen:
    Tommy bekommt eine zweite Chance, sich dem Geheimclub anzuschließen, aber diese ist nicht ernst gemeint. Tatsächlich wollen die Clubmitglieder mit Tommy nur ihren Spaß haben und betreiben im Grunde reinstes Mobbing. Das allerdings akzeptiert sein Zimmernachbar Quacky nicht und sabotiert den üblen Streich. Zwar gelingt das unerkannt, wenn auch nicht bruchfrei, aber der Club weiß nun, dass sie einen Verräter (wie sie sagen) in ihren Reihen haben...
    Man erkennt in Quacky nun besser den jungen Lord Quackett und seinen sich ausbildenden Charakter. Weiterhin bleibt spannend, ob auch andere Internatsangehörige den Weg Lord Quacketts später kreuzen werden, ein paar Ansatzpunkte gibt es.

    I TL 3380-4
    Pippo Spot Pubblicità - Non tutte le vacanze riescono... col buco!
    (Coppola, 12 Seiten)

    Goofy tritt wieder mal als Werbeexperte in Erscheinung. Sein Kunde hat Matratzen mit mannsgroßen Löchern produziert, die sich - welch Wunder - nicht verkaufen. Aber Goofy findet eine originelle Lösung, die auch noch ein weiteres Problem löst.
    Ganz gut, hier lohnt es sich aber sicher, wenn man es will, die ganze Serie abzudrucken. Den ersten Teil aus Topolino 3355 braucht es ja auf jeden Fall zum Verständnis.

    I TL 3374-1P
    Fast Track Mickey
    (Sciarrone, 30 Seiten, insgesamt 122 Seiten)

    Wie immer bei Mehrteilern versuche ich, die Geschichte noch mal in einem Rutsch zu rezensieren.
    Entenhausen hat das große Problem, dass illegale Autorennen auf der neuen Umgehungsstraße die Stadt in Atem halten. Die Polizei findet keine Ansatzpunkte und bittet Micky und Mithilfe. Er soll sich der legalen Rennszene, die eine große Tradition hat und einige Idole und Videospiele mit ihnen hervorbrachte, anschließen und dort so undercover wie möglich ermitteln. Dabei bekommt er Unterstützung von Rudi, der ihm mit viel Talent, Enthusiasmus und Selbstüberzeugung einen konkurrenzfähigen Boliden zusammenbaut, und auch von Mack und Muck, die Experten in besagten Spielen sind und Micky damit auf die Rennen vorbereiten. Auch die teils in Ehren ergrauten Helden der Rennfahrerszene unterstützen Micky, mindestens moralisch.

    Die Geschichte stellt mich allerdings nicht ganz zufrieden: Die Kombination Autorennen + Sciarrone kennen wir ja schon aus Raceworld (Premium 24), aber auch wenn ein Abdruck im Premiuml derzeit doch nicht zur Debatte steht: Wer so etwas Ähnliches erwartet, wird enttäuscht. Denn Micky wird im vierten Teil zwar volles Tempo gehen müssen, bis dahin erzählt Claudio Sciarrone die Geschichte - wie schon in seinem Autorenerstling "Foglie rosse" (Topolino 3336-3339) sehr behutsam und gemächlich, wenn auch mit sorgfältiger Charakterisierung der sonstigen Nebenfiguren Mack, Muck und Rudi.

    Aber letztlich weckt Claudio Sciarrone Erwartungen, die nicht erfüllt werden können - das Autorennen findet in der ersten Hälfte nur auf dem Trockendock statt, und der eigentliche Fall wird auch erst weit in der zweiten Hälfte interessanter (und wird eigentlich auch sehr zügig aufgelöst). Wahrscheinlich wäre das mit 40-60 Seiten weniger und einem anderen Titel sogar eine Topgeschichte, so sind die Längen leider unübersehbar.


    A propos "Foglie rosse" - nächste Woche gibt es eine Episode "Vita da Rock Band" mit Mack und Muck. Das könnte daran anschließen. Zentral wird jedoch "Topolino giramondo" als Zweiteiler sein. Dieses Mal verschlägt es Micky nach Louisana, also New Orleans und so.

  14. #1764
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Dieses Mal verschlägt es Micky nach Louisana, also New Orleans und so.
    Die Ausgabe 3381 habe ich mir gestern in Südtirol mitgenommen. Hauptsächlich wegen des schönen Covers. Und, um noch einen Grund mehr zu haben, endlich Italienisch zu lernen. Bis es soweit ist, freue ich mich auf die Rezension, damit ich mir die Geschichten anhand der Zusammenfassung besser zusammenreimen kann.

  15. #1765
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    Topolino 3381

    In Südtirol wäre ich jetzt zur Erntezeit auch gerne, zumal mein eigener Frankreichurlaub wegen der drastischen steigenden Infektionszahlen in diesem Jahr leider ausfallen muss. Aber immerhin, das Topolino 3381 und damit ein Stück Südeuropa (und ein Stück Louisana) hat es zu mir geschafft:

    I TL 3381-1P
    Topolino Giramondo: Topolino e il ritorno del bluesman
    (Panini & Zironi/Zironi, 20 + 20 = 40 Seiten)

    Wenn ich das richtig überblicke, ist diese Episode von "Topolino giramondo" bislang die längste, auf jeden Fall der erste Zweiteiler, der seinen Cliffhanger in der Mitte auch gut einsetzt.
    Micky in im Süden der USA, in Lousiana, unterwegs und sucht nach einem Thema für einen Artikel. Unterwegs nimmt er einen Anhalter, den alten Muddy, mit. Er will zunächst nicht verraten, wo er herkommt, wohl aber, dass er auf der Suche nach seinen großen Liebe ist. Wie sich später herausstellt, ist Muddy gerade aus dem Gefängnis entlassen worden - er hatte einen Kredit aufnehmen müssen, weil sein nicht abbezahltes Haus durch einen Hurrikan zerstört wurde, und konnte die Zinsen nicht bezahlen, so dass er versuchte, eine Bank auszurauben. Entsprechend will er seinem Gläubiger nicht über den Weg laufen, aber der hat längst die Spur aufgenommen, zumal die Beute nie aufgetaucht ist, und sie treffen sich mitten im abgelegenen Bayou, den Sümpfen im Mississippi-Delta...
    Auch wenn ich bekanntermaßen nicht wirklich überzeugt davon bin, dass Micky auch als Reisereporter ständig in Kriminalfälle verwickelt wird: Hier bestechen vor allem die sentimentale Geschichte Muddys und die atmosphärisch starken Landschaftszeichnungen, ohnehin das Highlight der ganzen Reihe. Und der Epilog, in dem Micky Monate später sinniert, wie sein Artikel wohl aufgenommen wurde, und in dem der Leser am Ende eine Ahnung mehr als Micky bekommt (aber auch nicht mehr), ist für sich interessant.

    I TL 3381-3
    Paperbridge - Capitolo 3: La festa d'inverno
    (Marco Gervasio, 20 Seiten)

    In der Schlussszene wird Quacky bei seinem vollen Namen "John Quackett" genannt, womit das dann auch mal - kaum überraschend - geklärt wäre. Die 19 Seiten liefern wiederum einige spannende Entwicklungen: Da Quacky in der vorherigen Episode bei der Rettung Tommys ein Fenster zerstört hatte, wird er zu einer gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Er soll ausgerechneten Tommys Schwester Beth (die ihn als arroganten Adelsschnösel ablehnt) bei der Bibliotheksrecherche helfen. Das klappt so gut, dass Quacky sich Beth sogar als Begleitung für das Winterfest der Schule vorstellen kann, was sie aber ablehnt. Und das ist auch ganz gut so, denn der Geheimclub will Tommy erneut ans Leder, und wieder braucht es einen unbekannten Retter...
    Am Ende wird Quacky per Brief zur Bruderschaft einbestellt, und die Begrüßung dort wirft neue Fragen auf... die vielleicht nächste Woche beantwortet werden.

    I TL 3381-4
    Vita da rock band - La sala prove
    (Salati/Urbano, 10 Seiten)

    Mack und Mack haben eine Rockband gegründet und suchen einen Proberaum. Micky erzählt ihnen von seinen Gehversuchen in einer Band mit Goofy, Minnie und Maxi Smart (d.Ä.), die ähnliche und andere Probleme hatten.
    Ein gefundenes Fressen für den Rockmusiker Giorgio Salati, trotzdem eher ein Lückenfüller, der vor "Foglie rosse" spielen müsste.

    I TL 3381-5
    Zio Paperone e i consigli proficui
    (C.Panaro/O.Panaro, 23 Seiten)

    Dagobert ist als Radiomoderator entdeckt worden und gibt nun regelmäßig Finanztipps. Das kommt so gut an, dass seine Millardärskollegen besorgt sind, weil Dagoberts Beliebtheit sich negativ auf ihre Umsätze auswirkt, also greifen sie ein.
    Sympathisch, aber die Geschichte läuft so nett und glatt, dass der Funke nicht überspringt.

    I TL 3381-6
    Storia Papera - L'Antica Roma
    (Macchetto/Vian, 25 Seiten)

    Dussel doziert unter Primus' Aufsicht über das alte Rom, genauer über den "Sacco di Roma", also den Sturm auf Rom. Davon gab es zwischen 387 v.Chr. (Kelten unter Brennus) bis 1527 n.Chr. (versuchte Einnahme des Kirchenstaates) einige, aber Dussel behauptet, dass es noch einen früheren Sacco gab, bei dem Barbaren versuchten, die Stadt einzunehmen.
    Das ist nun tatsächlich ganz komisch, weil die Barbaren (gespielt von den Panzerknackern) sich einerseits wie Volltrottel benehmen und andererseits doch irgendwie ans Ziel kommen. Historisch passt Dussels Schilderung zwar hinten und vorne nicht, weil er Rom viel entwickelter darstellt, als es zu Brennus' Zeiten war. Aber ein paar Elemente, von Primus bestätigt, stimmen dann doch. Und natürlich wird die Geschichte des Römischen Reiches hier sehr arg verkürzt dargestellt.
    Das Problem ist aber nach inzwischen vier Teilen immer deutlicher, dass die Serie nicht homogen ist - mal erzählt Dussel Blödsinn, mal Primus Nebensächliches, mal kabbeln sich die beiden, mal korrigiert Primus Dussel zu Recht.

    Nächste Woche beginnt dann eine neue Reihe mit Minnie: "Pret à porter".
    Und Chefredakteur Marco Bertani kündigt eine neue Heftreihe an: "Topolino Extra". Hier sollen längere neuere Geschichten in überarbeiteter Fassung erstmals am Stück erscheinen. Das Konzept gab es ja schon mit der Don-Quijote-Parodie, die als Einzelband mit 12 Bonusseiten erschien. In der Reihe soll jedenfalls "Foglie rosse" im Herbst den Anfang machen. Und wenn der Papersera das richtig verstanden hat (und ich ihn), dann soll Topolino Extra bei Bedarf die Definitive Collection ersetzen, die aber nächstes Jahr - unter anderem mit offenen Fantomius-Geschichten - fortgesetzt wird.

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