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  1. #1776
    Mitglied Avatar von Markus_1969
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    Comic-Stammtisch Anatol:
    https://www.comicforum.de/showthread...mmtisch-Anatol

    ich habe mir den Stammtisch eben noch mal zu Gemüte geführt – mit vielen tollen Informationen zu Macherot von dir!


    Zur Glenat-Ausgabe von 1977: hier handelt sich eher um eine Sammler-Ausgabe – in Schwarzweiss. Man hat nur diese beiden Alben gebracht. Eben weil sie seinerzeit bei Lombard ausgelassen wurden.

    Aber ich glaube nicht, dass es inhaltliche Gründe hatte, dass die beiden Geschichten nicht als Album erschienen, auch wenn Macherot meint, sich daran zu erinnern.

    Mit Bestimmtheit kann ich es natürlich auch nicht sagen, aber ich gehe stark davon aus, dass es technische Gründe waren. Die man im Grunde sogar aus Volker Hamanns Checkliste „herauslesen“ kann.


    Anatol-Checkliste:
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post2100452

  2. #1777
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    Na, Du bist ja lustig. Macherot, der es am besten wissen muss, ein schlechtes Gedächtnis unterstellen, damit Du Deine Theorie aufrechterhalten kannst..
    So entstehen Verschwörungstheorien.

    Nee, ich garantiere Dir, dass Du da falsch liegst.
    Ich zitiere mal den entsprechenden Passus aus dem im Stammtisch erwähnten Interview.

    Frage:
    Man hat Ihnen vorgeworfen, in Les Croquillards und Zizanion le Terrible zu "anarchistisch" gewesen zu sein.

    Macherot:
    Ja, das ist richtig. Man hat das "anarchistisch" gefunden und dafür gab's dann auch kein Album.

    Frage:
    Es ist erstaunlich, dass Les Croquillards in Portugal erschienen ist, in der Zeit Salazars.

    Macherot:
    Ja, vielleicht hat man das gerade wegen Salazar dort veröffentlicht (lacht).

    Also: wenn das finanzschwache Portugal das geschafft hat, warum sollte es in Frankobelgien an der "Technik" scheitern.

    Ich habe mal ein viel älteres Interview vorgekramt, erschienen im Jahre des Herrn 1973. Da war das Gedächtnis von Macherot noch besser.

    Zur Erinnerung: Macherot hatte Tintin ja Anfang der 1960er-Jahre verlassen und war zu Spirou (also Dupuis Verlag) gegangen.

    Macherot:
    "In den Pariser Büros von Dupuis waren sie beunruhigt und haben mich wissen lassen, dass ich mich ein bisschen zu sehr über die Autoritäten lustig machen würde."

    Um sich in die Zeit einzufinden:

    Greg, der von 1966 bis 1974 Chefredakteur von Tintin war, hat in dem Buch Dialogues sans bulles mal erklärt, dass die Comics, die im Heft erschienen, vor ihrer Veröffentlichung ein oder zwei (weiß nicht mehr genau, zu faul zum Suchen) Kirchenvertretern vorgelegt wurden, um deren moralische Integrität zu prüfen.
    Ich weiß, hört sich unglaublich an, aber so war das.

    Muss nicht Überzeugung, kann auch Taktik gewesen sein.
    Es gab ja auch den Code Europress Junior.
    Hätte man wegen irgendwas Ärger bekommen, hätte man sagen können: "Leute, selbst die Kirche hat ihr o.k. gegeben. Wollt ihr das wirklich besser wissen?"

    Man muss immer die Zeit mitdenken.

  3. #1778
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Mich würde aber trotzdem mal interessieren, welche 'technischen Gründe' man laut Markus aus der Checkliste 'herauslesen' können könnte...
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  4. #1779
    Mitglied Avatar von Markus_1969
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    Okay, ich gebe mich geschlagen. Da_Cat ist Macherot-Experte, das lässt sich nicht bestreiten.

    Aber dennoch möchte ich meine Theorie für Kollege zaktuell zum Besten geben.

    Wir machen am besten einen Abstecher in Lombards Alben-Politik, die auf den ersten Blick sehr chaotisch anmutet – Anantol ist im Laufe der Jahre in drei unterschiedlichen Anthologie-Reihen erschienen!

    Anfangs gab es nur die "Collection du Lombard", die 1950 gestartet wurde. Ein Großteil der Alben erschien hier in aufwändigen Hardcover-Alben mit Leinenrücken und diese hatten fast immer um die 60 Comicseiten, das Vorbild war sicherlich Castermans Erfolgsreihe Tim und Struppi. Ab 1954 gab es in der "Collection du Lombard" jedoch auch einige Serien wie Chick Bill und Suske und Wiske, die als Softcover-Album erschienen, oder auch Alben mit nur 30 Comicseiten Umfang. Um diesem Durcheinander entgegen zu wirken entstand 1960, für den schmaleren Geldbeutel, die "Collection Jeune Europe", die Alben in SC mit nur 30 Comicseiten enthielt – und in der "Collection du Lombard" erschienen, wie Anfangs, nur noch aufwändige HC-Alben.
    Möglicherweise aufgrund des Erfolges von Lombards französischem Partner Dargaud mit seiner "Collection Pilote", bekamen ab 1963 die "wichtigen" Serien (Dan Cooper, Michel Vaillant, Rick Master und Blake und Mortimer) EIGENE HC-Reihen, in der moderneren Aufmachung der Dargaud-Alben, also ohne Leinenrücken. Die "Collection du Lombard" blieb jedoch für diese Alben als Label erhalten.
    Um weiterhin mit einer 60-seitigen Anthologie-Reihe präsent zu sein, wurde die "Collection Jeune Europe" 1963 von bisher 30 auf 60 Comicseiten umgestellt. Zudem wollte man weiterhin Alben mit 30 Comicseiten verkaufen und schuf daher 1964 die Reihe "Histoire de Journal Tintin". Die Alben waren nur geheftet und hoben sich damit nicht nur durch den geringeren Seitenumfang von der SC-Reihe "Jeune Europe" ab.
    Das bei Dupuis schon ab Anfang der 1950er Jahre favorisierte 44-Seitenformat wurde bei Lombard erst als gängiges Format eingeführt, als Greg die Chefredaktion von Tintin übernahm - oft mit zwei Seiten mehr, also mit 46 Comicseiten (Andy Morgan, Bruno Brazil, Oliver Rameau - und auch die "alten" Reihen wurden ab 1966 schrittweise auf dieses Format umgestellt). Was zur Folge hatte, dass 1968 der Umfang der bewährten SC-Reihe "Jeune Europe" abermals umgestellt wurde, diesmal von 60 auf 44 bzw. 46 Comicseiten.
    Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass 1971 die Reihe "Histoire de Journal Tintin" in "Collection Vedette" umbenannt wurde und fortan in SC (vorher geheftet), wie die Reihe "Jeune Europe", erschien, allerdings weiterhin mit 30-Seitern, da dieses Format in Tintin noch mindestens bis 1973 verwendet wurde und somit für Nachschub gesorgt war. 1977 wurde die Vedette-Reihe eingestellt und es war endgültig Schluss mit 30-seitigen Alben.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Die beiden besagten Anatol-Alben (von 1957 bzw. 1958) umfassen jeweils 46 Seiten. Und Anfang der 1960er Jahre, als für die beiden Geschichten eine Albumausgabe zu erwarten gewesen wäre, gab es bei Lombard nur Alben-Reihen mit 30 oder 60 Comicseiten. Man konnte die beiden Geschichten also aufgrund des Seitenumfangs nicht (ungekürzt) veröffentlichen, auch wenn der Inhalt opportun gewesen wäre.
    Aber wie gesagt, nur eine Theorie.

  5. #1780
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    Ah so, das meinst Du.
    Das Problem hätte sich allerdings umgehen lassen, indem man beim Zeichner eine Kurzgeschichte von der Länge bestellt hätte, die im Album noch zu befüllen war.

    Wurde ja hin und wieder auch so gemacht.
    Bsp.:
    Einige der alten Chick Bill-Geschichten hatten 30 Seiten. Als die in die 44 Seiten-Alben untergebracht werden sollten, hat Tibet einige 14-Seiter (oder auch zwei 7-Seiter) gezeichnet, um den Sack vollzumachen.

    Was nicht passt, wird passend gemacht!

  6. #1781
    Mitglied Avatar von Markus_1969
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    Ja, zu späteren Zeiten, als die Nachfrage nach Alben immer grösser wurde, hat man alles was da war genutzt und in ein Album gequetscht. Aber das war ja nicht immer so, denk an die Spirou-Geschichten aus Parisien Libere, die kamen erst sehr spät als Album.

    In den 1950ern kam nicht automatisch alles als Album. Die "Plätze" waren dünn gesät, 1958 erschienen ganze 7 Alben bei Lombard und 1959 sogar nur vier. Material war aber genug vorhanden, man konnte aus dem Vollen schöpfen, ob man sich da die Mühe gemacht hätte, technisch unpassendes Material passend zu machen?

    Chlorophylle war ja nicht die einzige Reihe, die erst in den 1970ern bei der Wiederentdeckung der Klassiker von Kleinverlagen wie Glenat, Bedescope, Deligne, Magic Strip und wie sie alle heißen, in einfachen Schwarzweiß-Alben vervollständigt wurde. Ich denke an Marc Dacier, Barelli und diverse Reihen von Funcken, Craenhals oder Reding. Okay, das sind allesamt keine Superstars – aber war Macherot 1958 einer?

    Aber du hast natürlich recht, auch damals hat man Alben auf 60 Seiten "aufgefüllt", z. B. bei Umpah-Pah oder Rick Master. Wie gesagt, war nur eine Theorie… man weiß so wenig…

  7. #1782
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Markus_1969 Beitrag anzeigen
    (...) Aber du hast natürlich recht, auch damals hat man Alben auf 60 Seiten "aufgefüllt", z. B. bei Umpah-Pah (...)
    Nunja, aus zwei 30seitigen Geschichten ein 60seitiges Album zu machen ist ja irgendwie naheliegend...

    Jedenfalls interessante Theorie und wer weiß!?: Vielleicht ist ja sogar was dran, es ist ja nicht immer alles nur monokausal.

    Schade, dass das nicht erklärt, warum die Andy Morgan-Story in Manhattan nur die absolut ungewöhnliche Anzahl von 37 Seiten hat
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  8. #1783
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    Zitat von Markus1969:
    Ja, zu späteren Zeiten, als die Nachfrage nach Alben immer grösser wurde, hat man alles was da war genutzt und in ein Album gequetscht.
    Bei Chlorophylle/Anatol wurden doch bereits 1957 die Storys 3 und 4 zu einem Album zusammengepackt (39 + 20 = 59 Seiten)
    Es wäre daher doch völlig unproblematisch gewesen, Macherot um eine 16-seitige Geschichte zur Auffüllung eines Albums zu bitten.
    Wäre ja in seinem finanziellen Interesse gewesen.
    Für die Zweitverwertung bekommt man ja auch Geld.

    Dann passt Deine Theorie aber auch nicht wirklich zu dem von Dir geschilderten Zeitablauf.
    Les Croquillards wurde 1957, Zizanion 1958 im Tintin-Heft erstveröffentlicht.
    Ein Chloro-Album erschien damals ein, zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung (siehe z.B. das mit den vorherigen Chloro-Geschichten).
    Les Croquillards hätte also 1958, seien wir großzügig: 1959 als Album erscheinen müssen, wenn nicht irgendwas schief gegangen wäre.
    Nun kam es nach Deiner chronologischen Auflistung aber erst 1960 zum großen Wandel:
    Zitat von Markus1969:
    Um diesem Durcheinander entgegen zu wirken entstand 1960, für den schmaleren Geldbeutel, die "Collection Jeune Europe", die Alben in SC mit nur 30 Comicseiten enthielt – und in der "Collection du Lombard" erschienen, wie Anfangs, nur noch aufwändige HC-Alben.
    Wieso sollte ein Album, das eigentlich schon vor 1960 "fällig" war, davon betroffen sein?
    Geändert von felix da cat (18.06.2020 um 09:42 Uhr)

  9. #1784
    Mitglied Avatar von Markus_1969
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Bei Chlorophylle/Anatol wurden doch bereits 1957 die Storys 3 und 4 zu einem Album zusammengepackt (39 + 20 = 59 Seiten)
    Es wäre daher doch völlig unproblematisch gewesen, Macherot um eine 16-seitige Geschichte zur Auffüllung eines Albums zu bitten.
    Wäre ja in seinem finanziellen Interesse gewesen.
    Für die Zweitverwertung bekommt man ja auch Geld.
    Wie gesagt, ich bestreite nicht, dass es nicht möglich gewesen wäre. Aber zu dieser Zeit wurde halt nur ein kleiner Teil, der in Tintin vorveröffentlichten Comics, als Album verlegt, daher weiss ich nicht, ob man dann ausgerechnet bei Material, das in Bezug auf den Umfang technisch unpassend war, versucht hätte, es passend zu machen.

    Zu Zeiten des Alben-Booms war das natürlich anders, da wurde man kreativ und baute sogar Fotoreportagen (Ramiro) ein, um auf den gewünschten Umfang zu kommen.


    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Dann passt Deine Theorie aber auch nicht wirklich zu dem von Dir geschilderten Zeitablauf.
    Les Croquillards wurde 1957, Zizanion 1958 im Tintin-Heft erstveröffentlicht.
    Ein Chloro-Album erschien damals ein, zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung (siehe z.B. das mit den vorherigen Chloro-Geschichten).
    Les Croquillards hätte also 1958, seien wir großzügig: 1959 als Album erscheinen müssen, wenn nicht irgendwas schief gegangen wäre.
    Nun kam es nach Deiner chronologischen Auflistung aber erst 1960 zum großen Wandel:

    Wieso sollte ein Album, das eigentlich schon vor 1960 "fällig" war, davon betroffen sein?
    Diese Thematik habe ich nicht auf Anatol bezogen, ich wollte nur zum Allgemeinverständnis eine kurze Abhandlung von Lombards Alben-Entwicklung wiedergeben. Aber den Einwand verstehe ich trotzdem nicht, es gab auch vor 1960 nur 30- oder 60-seitige Alben bei Lombard.

    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Ein Chloro-Album erschien damals ein, zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung (siehe z.B. das mit den vorherigen Chloro-Geschichten).
    Les Croquillards hätte also 1958, seien wir großzügig: 1959 als Album erscheinen müssen, wenn nicht irgendwas schief gegangen wäre.
    Ich glaube, so genau haben die das früher nicht immer genommen, selbst bei einer Top-Serie wie Umpah-Pah musste man 6 Jahre warten, bis die letzte Geschichte 1967 als Album kam. Und in dem Fall hatten sie nicht mal Probleme mit dem Seitenumfang.
    Oder schau dir Macherots letzte Anatol-Geschichte (Chloro à la rescousse) von 1963 an, die kam erst 1971 (!) als Album. Könnte aber auch hier am Umfang gelegen haben: die Geschichte hatte 44 Seiten und das erste 44/46-Seiten-Album erschien bei Lombard 1968. Hätte man nicht auch dieses Album mit einer "bestellten" Kurzgeschichte auf 60 Seiten erweitern können um es zeitnah als Album zu bringen?

  10. #1785
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    Zitat von Markus 1969:
    Diese Thematik habe ich nicht auf Anatol bezogen, ich wollte nur zum Allgemeinverständnis eine kurze Abhandlung von Lombards Alben-Entwicklung wiedergeben. Aber den Einwand verstehe ich trotzdem nicht, es gab auch vor 1960 nur 30- oder 60-seitige Alben bei Lombard.
    Nö.
    Schaust Du hier bei der Seitenzahl von Album 2.

    Also: es gab nicht wirklich ein strenges 30- oder 60-Seiten-Dogma.

    Zitat von Markus1969:
    Oder schau dir Macherots letzte Anatol-Geschichte (Chloro à la rescousse) von 1963 an, die kam erst 1971 (!) als Album. Könnte aber auch hier am Umfang gelegen haben: die Geschichte hatte 44 Seiten und das erste 44/46-Seiten-Album erschien bei Lombard 1968. Hätte man nicht auch dieses Album mit einer "bestellten" Kurzgeschichte auf 60 Seiten erweitern können um es zeitnah als Album zu bringen?
    Eher nicht, weil Macherot Ende 1963 zu Spirou gegangen ist.

  11. #1786
    Mitglied Avatar von Markus_1969
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Nö.
    Schaust Du hier bei der Seitenzahl von Album 2.

    Also: es gab nicht wirklich ein strenges 30- oder 60-Seiten-Dogma.
    Uff, hau mich um – wie konnte ich das übersehen? Wie peinlich!!!!

    Ich gebe mich geschlagen. Ich will auch nicht darauf rum reiten, dass die Ausnahme die Regel bestätigt, aber es könnte gut sein, dass dieses Album das einzige Lombard-Album mit 48 Seiten ist, das vor 1968 erschien.

    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Eher nicht, weil Macherot Ende 1963 zu Spirou gegangen ist.
    Was ihn aber nicht daran hinderte, 1966 einen 4-Seiter (Chlorophylle et le klaxon de la vérité) für eine Tintin-Sondernummer nachzureichen…

  12. #1787
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    Das ist wahr. Aber diese Chloro-Geschichte erschien in der 20-Jahre-Jubelnummer von Tintin, in der man möglichst viele der Fünfziger-Jahre-Klassiker drin haben wollte.
    Du weißt sicher, dass hier auch die Onepager von Vaillant, Cooper und Master erschienen. die Vorläufer der "Die Jugend von ..."-Serien, wie ich immer sage.
    Ich denke bei solchen Jubelnummern durfte man auch mal für den Konkurrenten zeichnen.
    Ansonsten wurde das streng gesehen. Nachdem Franquins Vertrag bei Tintin abgelaufen war, hätte der wohl auch keine Mausi und Paul-Seiten mehr für Tintin machen dürfen, auch wenn er gewollt hätte. Oder Berck. Als der zu Spirou wechselte, war auch mit Kasimir endgültig Schluss.

  13. #1788
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Mal wieder Lust auf ein paar Fragen ?
    Ich versuche mich mal, hoffentlich liege ich selbst mit meinen Antworten im Kopf dabei 100% richtig ?

    Frage 1:
    Keine Ahnung ob die Frage schon mal gestellt wurde ?
    Welche in F-B doch recht erfolgreiche und langläufige Serie , erschien nur ein einziges Mal mal in einem F-B Album eines deutschen Verlages ( soweit ich nach besten Gewissen davon weiss "bibber") und auch nur noch ein einziges Mal in ZACK (Mosaik) in seiner gesamten deutschen Veröffentlichungsgeschichte ?
    Geändert von Huckybear (11.07.2020 um 22:46 Uhr)
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  14. #1789
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    2.Frage
    Welche ZACK Serie hatte in Deutschland 2 verschiedene Serientitel bei insgesamt 3 Verlagen ?
    Diese gesuchte Serie wiederum heisst in Frankreich als Serie nochmals im Orignal ganz anders
    (Bin mir allerdings nicht zu 100 % sicher ob sie nicht in ZACK auch ein einziges Mal unter ihren Orignalnamen lief, kann darüber nix finden , aber mein Gefühl sagt mir irgendwie doch ja )
    Geändert von Huckybear (11.07.2020 um 22:50 Uhr)
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  15. #1790
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    3.Frage
    Welcher gesuchter Autor war gleich mit 5 Semi-Funnyserien im Mosaik Zack mehr oder weniger lang oder kurz vertreten ?
    (Falls es mehr gibt, ich meine einen ganz bestimmten "Allrounder" den ich im Kopf habe )
    Geändert von Huckybear (11.07.2020 um 22:53 Uhr)
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  16. #1791
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Frage 1:
    Keine Ahnung ob die Frage schon mal gestellt wurde ?
    Welche in F-B doch recht erfolgreiche und langläufige Serie , erschien nur ein einziges Mal mal in einem F-B Album eines deutschen Verlages ( soweit ich nach besten Gewissen davon weiss "bibber") und auch nur noch ein einziges Mal in ZACK (Mosaik) in seiner gesamten deutschen Veröffentlichungsgeschichte ?
    Cedric
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  17. #1792
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Ja, Antwort zu Frage 1 ist Richtig !

    Cedric erschien in Deutschland meines Wissens nur je einmal in ZACK #99 und einmal bei Carlsen im Riesen-Ferien-Buch
    https://www.comicguide.de/index.php/...&display=short
    Geändert von Huckybear (29.07.2020 um 14:07 Uhr)
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  18. #1793
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    Und Heinzelmännchen hatte eine Zeitlang den Finger darauf, ist aber nie erschienen, da die anderen Alben (Pierre Tomboal, Lolo & Susette, Blondin & Cirage) - außer Rudi - kein Erfolg waren.

    EfWe

  19. #1794
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    2.Frage
    Welche ZACK Serie hatte in Deutschland 2 verschiedene Serientitel bei insgesamt 3 Verlagen ?
    Diese gesuchte Serie wiederum heisst in Frankreich als Serie nochmals im Orignal ganz anders
    (Bin mir allerdings nicht zu 100 % sicher ob sie nicht in ZACK auch ein einziges Mal unter ihren Orignalnamen lief, kann darüber nix finden , aber mein Gefühl sagt mir irgendwie doch ja )
    Oliver & Columbine (Seven Island, BSE) / Oliver Ohnefehl (Pabel) / Olivier Rameau (in Parodien von Feest)
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  20. #1795
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Eine gute und und erstaunlicherweise gleichsam richtige Antwort, leider meine ich aber trotzdem noch eine andere Serie
    Potzblitz, was für ein Zufall aber auch , sorry das habe ich auch nicht gewusst das es da noch eine Serie gibt bei der das alles zutrifft
    viel Einfacher denken , efwe müsste es am besten wissen
    Ein
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  21. #1796
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Oliver & Columbine (Seven Island, BSE) / Oliver Ohnefehl (Pabel) / Olivier Rameau (in Parodien von Feest)
    Das sind aber doch 3 Serientitel bei 4 Verlagen und einer davon ist der frz. Originaltitel!?!
    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Eine gute und und erstaunlicherweise gleichsam richtige Antwort, (...)
    Wieso ist das dann richtig, wenn 2 Serientitel bei 3 Verlagen plus ein von den 3en abweichender, vierter Originaltitel gesucht wird?
    Gruss!,liver - Du bist von mir genervt? Kotz Dich hier aus!
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  22. #1797
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    Familie Franval (Ehapa via MV Comix), Sven Janssen (Koralle und Salleck). Zwei Namen, drei Verlage.

    Im Original: Marc Franval (aber manchmal auch Les Franval, was dann wieder nicht so weit von Familie Franval entfernt ist)

  23. #1798
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    Frage 3:
    Raoul Cauvin, fünf Serien:
    Blaue Boys, Cedric, Dein Freund und Helfer, Pierre Tombal, Psychiater

  24. #1799
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    @zaktuell

    Du hast mich jetzt verunsichert
    Aber zumindest ist Marks Antwort für sich Richtig
    Geändert von Huckybear (31.07.2020 um 10:06 Uhr)
    Ein
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  25. #1800
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Frage 3:
    Raoul Cauvin, fünf Serien:
    Blaue Boys, Cedric, Dein Freund und Helfer, Pierre Tombal, Psychiater
    Korrekt , 5 ZACK Punkte
    Ein
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