User Tag List

Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Wie lange halten Eure Federn, was sind Eure Feder-Lebenszeit-maximierenden Bräuche?

  1. #1
    Junior Mitglied
    Registriert seit
    12.2020
    Beiträge
    11
    Mentioned
    0 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)

    Wie lange halten Eure Federn, was sind Eure Feder-Lebenszeit-maximierenden Bräuche?

    tl;dr: die Eingangsfrage genügt eigtl., die Backstory ist nur so aus Schwatzfreude:

    Ich hab mich jetzt auf G-Pens eingeschossen, da die wenigstens halbwegs erschwinglich in größeren Mengen leicht und schnell zu bekommen sind...

    (Mit den Brausen (66 & 76) konnt ich mich auch nach Wochen nicht anfreunden. Auch wenn die VintageEuroComic-Look / FB-Style wie keine anderen (mir bekannten) erlauben würden. Halten wenig Tusche, geben zu viel ab. Vllt. waren die ganz früher mal anders... außerdem recht teuer pro Stück.)

    Aber auch die G-Pens "verschloddern" mir recht schnell (egal ob Tachikawa o. Nikko o. Zebra o. mit Titanium etcpp). Eigtl. schon nach ca. 1-2 A4-Seiten (aka halbe "Album-seite").

    Was ich meine: ganz am Anfang haben die noch den erwarteten sauberen charmanten "Feder-Strich" mit smoothen "automatischen" Dünn-Dick-Dünn-Verläufen, aber recht bald einfach-nur-noch-dick durch erhöhte Tuscheabgabe. Wie'n Durchschnitts-Fineliner ohne Line-Variation, und eigtl. schon zu dick für meine Zwecke/Dimensionen, und die Dicke dann halt ganz ohne jegliches Aufdrücken.

    Aber ich "pflege" auch kaum und reinige auch nur spärlich. Was ich nach ner Inkerei (also vor nem Päuschen o. Unterbrechungen) mache, ist die Feder mit glattem-nicht-rauhem Mikrofasertuch abwischen --- das greift hauptsächlich die noch flüssige Tusche ab.

    Keine fancy-pricey-artist-cleaning-Lösungen im Minigläschen für DutzendeEuros oder sowas. Wasser wollt ich vermeiden weil ich dann intensiv mit Papier trocknen müßte (da aufsaugend) was wiederum Fäserchen in den ganzen spitzen Verzweigungsdetails der Feder verhaken könnte usw. Ein Nanotröpfchen nicht erwischt und Rost könnte Fuß fassen.

    Naja mit diesem dürftigen aber wenigstens nachhaltigen/leistbaren/nervfreien Prozeß bleibt die Feder nur sehr kurz in jenem Idealzustand, der hübsche Strichführung überhaupt erlaubt statt nur AllesDickeStrokes.

    Eigtl. würde ich schon gern eine Feder auf etliche mehr Blätter als nur eines stretchen langfristig! Das ist schon sehr extrem, vgl. mit den zw. 20-56km die ein einfacher simpelster Bleistift für unter €0,10 zu liefern versteht. (Ich bin aber bei Federn als meinem alternativlosen Inking-Utensil-der-Wahl festgefahren, nachdem ich verschiedenste Brushpens, DünnstPinsel und Fineliner lange geduldig erprobte.)

    Ideen? Was sind Eure in langer Praxis wirklich bewährten Gewohnheiten hier?
    Geändert von schumph (09.06.2021 um 20:24 Uhr)

  2. #2
    Mitglied Avatar von Chapter-X.
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    177
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Das ist jetzt keine Antwort auf Deine Frage, aber ein Tipp: Versuche anstelle mit einer Feder mit einem Pinsel zu arbeiten. Meine Dozentin im Malkurs gab mir mal den Tipp, richtig Geld für einen Qualitativ Hochwertigen Pinsel auszugeben. Dann wirst Du sehen, wie fein und Sauber Du Linien zeichnen kannst. Ich hatte mich früher gerade wegen des feinen Strichs mit Federn abgekämpft und fand es schrecklich, wenn plötzlich ein Tintenklecks unkontrolliert auslief und das Bild versaute. Mit Pinseln kam ich nie zurecht, aber das lag tatsächlich an der minderwertigen Qualität.
    Wenn Du für einen Pinsel mal so ca. 40 bis 60 Euro ausgibst, staunst Du wie gut man mit einem Pinsel Linien ziehen kann.
    Heute benutze ich keine Federn mehr. Wegen dem besseren Kontaktgefühl benutze ich hauptsächlich Finliner aber oft auch einen Pinsel von Rembrandt.
    Das neue Horror Comic Feral ist jetzt erhältlich http://www.chapter-x.com

  3. #3
    Junior Mitglied
    Registriert seit
    12.2020
    Beiträge
    11
    Mentioned
    0 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Merci ChapterX! Aber dennoch... für mich persönlich wird das Zeichengefühl einer Feder mir kein Pinsel und kein Pinselstift je liefern können (und natürlich vice-versa!) --- in jeglicher Quali oder Preislage. Völlig anderer Formfaktor und Handhabung/Technik, is klar.. Pinsel sind so viel "streicheliger", Federn eher harte-Fakten-kaum-Herantasten. Wenn ich mich aus irgendwelchen Gründen der Explorationslaune Experimentierfreude oder Spontaneität eines Tages für den Pinsel-Modus entflammen sollte, werde ich aber sicherlich den Tip befolgen!
    Geändert von schumph (12.06.2021 um 20:48 Uhr)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Chapter-X.
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    177
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Mir ging es nur darum mitzuteilen, dass ich sehr, sehr überrascht war, wie meine Dozentin mit einem dicken Pinsel eine Hauchdünne Linie gezogen hatte. Da war für mich erst einmal nicht nur die Feder kein Thema mehr, auch die verschiedenen Pinselstärken waren hinfällig. Allerdings nicht ganz, ich benutze nur noch zwei Pinsel eine 5 und eine 14. Wobei man mit beiden sehr feine Linien ziehen kann. Aber ich verstehe auch Dein Argument. Ich selbst zeichne hauptsächlich mit einem Finliner, da ich auch nach zwei Jahren Übung immer noch nicht das richtige Gefühl für den Pinsel entwickelt habe und den Kontakt mit Druck aufs Papier brauche. Allerdings übe ich weiterhin fleißig, bis ich den Fineliner auch weglege. Denn auf Dauer sind die auch sehr teuer.
    Das neue Horror Comic Feral ist jetzt erhältlich http://www.chapter-x.com

  5. #5
    Mitglied Avatar von appomo
    Registriert seit
    12.2006
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.264
    Mentioned
    223 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Zitat Zitat von Chapter-X. Beitrag anzeigen
    Mir ging es nur darum mitzuteilen, dass ich sehr, sehr überrascht war, wie meine Dozentin mit einem dicken Pinsel eine Hauchdünne Linie gezogen hatte. Da war für mich erst einmal nicht nur die Feder kein Thema mehr, auch die verschiedenen Pinselstärken waren hinfällig. Allerdings nicht ganz, ich benutze nur noch zwei Pinsel eine 5 und eine 14. Wobei man mit beiden sehr feine Linien ziehen kann. Aber ich verstehe auch Dein Argument. Ich selbst zeichne hauptsächlich mit einem Finliner, da ich auch nach zwei Jahren Übung immer noch nicht das richtige Gefühl für den Pinsel entwickelt habe und den Kontakt mit Druck aufs Papier brauche. Allerdings übe ich weiterhin fleißig, bis ich den Fineliner auch weglege. Denn auf Dauer sind die auch sehr teuer.
    Etwas Offtopic aber wenn du einen Guten Pinsel zum Tuschen brauchst würde ich die Raphael 8404 Serie empfehlen und da Größe 2. Für unter 20 zu haben und zum Tuschen/Inken wirklich gut, auch wenn es um Konstante Linien bzw das Handling geht.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Chapter-X.
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    177
    Mentioned
    1 Post(s)
    Tagged
    0 Thread(s)
    Ich habe von Raphael eine Nr.4 mir zuvor gekauft, das war schon deutlich besser als die Da Vinci´s die ich davor hatte. Die Rembrand Nr. 5 habe ich danach gekauft. Die Rembrand ist noch besser.
    Das neue Horror Comic Feral ist jetzt erhältlich http://www.chapter-x.com

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Das Splash-Netzwerk: [email protected] - Splashbooks - Splashcomics - Splashgames
Unsere Kooperationspartner: Carlsen Comics - Sammlerecke - Kazé - Chinabooks - Salleck Publications - Mosaik - Splitter - Cross Cult - Paninicomics - Die Neunte
Frankfurter Buchmesse - Comicsalon Erlangen
Lustige Taschenbücher