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  1. #26
    Mitglied Avatar von Nante
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    @ Back- to- Mosaik

    Willkommen im Forum.
    Und mit dem Satz mit der Japan-Serie hast Du mir heute wirklich den Tag gerettet.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  2. #27
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Mein Senf zum Heft: Wie bei den letzten Heften auch gibt’s tatsächlich ordentlich Südseefeeling bei mir. Das mag ich. Hat mich im Gegensatz zur Hanse-Serie mal wieder gepackt, so dass ich gleich mehr davon brauche, weshalb mir nun Christian Brückner Joseph Conrad vorliest.
    Den Vorschreibern stimme ich zu, das Heft ist das bisher beste seit Beginn des Abenteuers. Spannend ist es deshalb natürlich noch lange nicht. Das trübt das Salz in der Suppe in der Pfanne, in der der verrückte Hund mir einen Storch briet.

  3. #28
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    Abrax kennt ihn.
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    Fakten zur Handlungszeit:

    In den Heften erwähntes Schiff: SMS "Hyäne"

    Im November 1884 lief das Schiff unter Korvettenkapitän Langemak Häfen im Bismarck-Archipel und Neu-Guinea an, die Karl Bartholomäus von Werner mit der Kreuzerkorvette SMS Ariadne bereits 1878 als deutschen Besitz reklamiert hatte, um dort die Reichsflagge zu hissen.

    Am 1. Oktober 1886 unternahm Langemak eine Erkundungsfahrt entlang der von der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft beanspruchten Somaliküste.

    Im Heft erwähnte Person: 1885–1887 Gustav von Oertzen (Kommissar)

    Also kann man den Zeitrahmen wenn man die "Hyäne" als Maßstab nimmt, zwischen November 1884 und spätestens September 1886 eingrenzen. Da wir nicht wissen, welche Position von Oertzen bekleidet momentan, ist eine noch genauere Eingrenzung erstmal nicht vornehmbar.

    Allerdings gibt es noch einen wichtigen Aspekt, den man bislang noch nicht weiter thematisiert hat.

    "Im Jahre 1884 wurden die Duke-of-York-Inseln (Neu-Lauenburg) schließlich unter der Verwaltung Deutsch-Neuguineas dem deutschen Kolonialreich angegliedert. Neben der Kopra-Produktion war vor allem das Anwerben, teilweise auch die Zwangsverschleppung von Arbeitern vor allem von Neu-Mecklenburg in die Kolonie Deutsch-Samoa bedeutend. Durchschnittlich 20 % der Verschleppten konnten nicht in ihre Heimatgebiete zurückkehren."

    Also da ergibt sich alleine aus dem historischen Fakt sehr viel Dramatik und Spannung, wenn man sich dieser Thematik annehmen würde.

  4. #29
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    @ Nante: Vielen Dank für die Begrüßung!
    Der hintergründige Humor war in der USA-Serie noch zu finden (wenn auch ganz anders als bei den DDR-Serien aus naheliegenden Gründen). Komisch, dass es akkurat danach, also um 2002, damit abwärts ging. Habt ihr dazu schon mal Vermutungen aufgestellt? Die Autoren scheinen ja noch die selben zu sein.
    Es erinnert ein wenig an die Veränderung, die man z.B. auch bei Disney findet (siehe dazu auf Youtube That Time Disney remade Beauty and the Beast)...als würde man den Kindern weniger zutrauen. Helikopterautoren?
    Zumindest die Zeichnungen finde ich aber gelungen und wie gesagt, die Beamtenwitze (wenn auch von Asterix geklaut) machen etwas Hoffnung auf mehr Niveau.
    Liebe Grüße

  5. #30
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Back-to-Mosaik Beitrag anzeigen
    @ Nante: Vielen Dank für die Begrüßung!
    Der hintergründige Humor war in der USA-Serie noch zu finden (wenn auch ganz anders als bei den DDR-Serien aus naheliegenden Gründen). Komisch, dass es akkurat danach, also um 2002, damit abwärts ging. Habt ihr dazu schon mal Vermutungen aufgestellt?
    Nö. Können wir aber gerne tun: Autor der Amerika-Serie und der folgenden Japan-Serie war Hubertus Rufledt. Danach, also ab Beginn der Weltreise-Serie übernahm der bis heute als alleiniger Autor verantwortlich zeichnende Jens-Uwe Schubert. Der hatte auch zuvor schon getextet (bis Eldorado), allerdings mit Co-Autoren.
    Zum Humor: Ich fand die Weltreise-Serie auch noch lustig, und auch die Templer-Serie hatte ihre herausragenden Momente (Normalgroße). Zugegebenermaßen gab es da immer mal wieder diesen nervigen Brachialhumor, während der Weltreise durch Tenka und Mario verkörpert, bei den Templern gab's da auch mehrere Szenen. Aber im Großen und Ganzen war das noch lustig. Großartig und hintergründig war vor allem das Ende der Templer-Serie.
    Also stimme ich mit dir bezüglich des Zeitpunktes nicht so ganz überein. Ich würde den später ansetzen.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  6. #31
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    Zitat Zitat von Blue-Cosmos Beitrag anzeigen
    Beobachte mal Eltern auf dem Spielplatz oder anderweitig. Da ist es das Gleiche.
    Ob man sowas im Mosaik lesen will, eine andere Frage; zumindest sollte es nicht die Hauptstory sein.
    Naja, aber die Abrafaxe werden ja andererseits auch nie gezeigt, dass sie Piti in irgendeiner Weise versuchen zur Räson zu bringen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie ihm so eigentlich klar machen, wo es lang gehen soll. Nach 2-3 Wegrenn-Aktionen könnte ja wenigstens mal einer der drei eine Idee im Petto haben wie man ihn wenigstens ein bisschen bändigt.

  7. #32
    Mitglied Avatar von gbg
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    #Dragonerhauptmann, genau da liegt der "Hase im sprichwörtlichen Pfeffer"
    Die meisten Eltern trauen sich nicht "Grenzen zu setzten", daran mangelt es heute hauptsächlich!
    Und Mosaik ist nur der Zerrspiegel dessen...

  8. #33
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Zitat Zitat von Dragonerhauptmann Beitrag anzeigen
    Naja, aber die Abrafaxe werden ja andererseits auch nie gezeigt, dass sie Piti in irgendeiner Weise versuchen zur Räson zu bringen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie ihm so eigentlich klar machen, wo es lang gehen soll. Nach 2-3 Wegrenn-Aktionen könnte ja wenigstens mal einer der drei eine Idee im Petto haben wie man ihn wenigstens ein bisschen bändigt.
    Ich als Lehrer muss es wissen: Es gibt eben Kinder, die sind nicht zu "bändigen", egal, was man versucht. Er ist einfach hyperaktiv. Zu meinen Kinder- und Jugendzeiten kannte man den Begriff noch gar nicht, heute scheint die Zahl von Jahr zu Jahr zu steigen.

  9. #34
    Moderator Mosaik und Leipziger Comicgarten Forum Avatar von thowiLEIPZIG
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    Zitat Zitat von gbg Beitrag anzeigen
    #Dragonerhauptmann, genau da liegt der "Hase im sprichwörtlichen Pfeffer"
    Die meisten Eltern trauen sich nicht "Grenzen zu setzten", daran mangelt es heute hauptsächlich!
    Und Mosaik ist nur der Zerrspiegel dessen...
    Hast du nicht gestern behauptet, dass man dadurch erziehen sollte, dass Kinder aus SCHADEN lernen sollen? Dann mangelt es bei dir wohl auch?

  10. #35
    Mitglied Avatar von gbg
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    Was ist der Sinn Deiner Aussage? Grenzen setzten und wenn sie die Grenzen nicht akzeptieren "laufen lassen"...
    Aus "Schaden wird man klug" oder manche auch nicht

  11. #36
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    @ Chouchette: Nach deinem Post habe ich noch mal auf der Abrafaxe-Homepage geschaut und mich erinnert, dass ich die Weltreise-Serie doch noch gelesen hatte und ganz gut fand. Man wird alt und vergesslich. Danke für die Autoreninfo. Dass nur einer schreibt, überrascht mich...vielleicht wäre es doch gut, wenn mehrere beteiligt wären? Naja, letzlich kann man nie jedem gerecht werden. Ich lass' mich jetzt einfach mal von den neuen Heften überraschen und versuche, unvoreingenommen zu sein.

  12. #37
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    Zitat Zitat von thowiLEIPZIG Beitrag anzeigen
    Ich als Lehrer muss es wissen: Es gibt eben Kinder, die sind nicht zu "bändigen", egal, was man versucht. Er ist einfach hyperaktiv. Zu meinen Kinder- und Jugendzeiten kannte man den Begriff noch gar nicht, heute scheint die Zahl von Jahr zu Jahr zu steigen.
    Da sprichst du wahr, lieber Kollege. Und Ritalin wird im Mosaik wohl nicht auftauchen.

  13. #38
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    Und wenn im Mosaik wilde Tiere auftauchen, wie Haie, Laufvögel und Krokodile, dann will der Pitipak lieber damit spielen und hat sie sehr lieb. Dieses "gut Freund mit allen Tieren" erinnert ja fast an Heidi, wobei die wenigstens Gefahren noch erkannt hat. Bei Pitipak ist ja alles sorgenfrei und nichts kann ihm passieren. Ist halt die Frage welche Botschaft damit vermittelt werden soll. Streicheln mit Haien und Kuscheln mit Krokodilen ist ungefährlich, ja wohl hoffentlich nicht.

    Wenn man sich die letzte Seite anschaut weiß man ja jetzt schon, dass die "Erziehungsversuche" sicher im nächsten Heft weitergehen. Und je mehr Hefte Pitipak beinhalten, desto mehr stellt sich die Frage, warum ist der eigentlich im Heft? Ist er jetzt eine Haupthandlung, eine Nebenhandlung oder einfach nur nervig oder alles zusammen?

  14. #39
    Mitglied Avatar von Brabrax
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    Nun ja, jedenfalls ist das Heft besser als bisher jedes andere aus dieser Serie. Für sich genommen sagt das nicht viel. Aber auch ohne Vergleich zu den Vorgängern schneidet das Heft ganz gut ab. Die Handlung nimmt langsam ein bisschen Fahrt auf, endlich entstehen auch Spannungsbögen, wobei - das ist wieder ein Beweis für die Schwäche des Autors - die Ungewissheit, ob Califax und Pitipak vielleicht wirklich in Hongkong landen (was ja immerhin auch Spannung erzeugt hätte), völlig unnötig aufgelöst wird. Mein Gott, das bisschen Spannung bis zum nächsten Heft, das hätte man doch wirklich mal aushalten können! Deutlich zu spüren ist, wie positiv sich das Fehlen von Pitipak auf die Handlung auswirkt. Das gilt auch für die Trennung der Abrafaxe. Einzelschicksale, die irgendwann wieder Verbindung aufnehmen, machen sich dramaturgisch immer gut. Der Humor um die deutschen Beamten herum ist jetzt nicht gerade einer, der Comicgeschichte schreibt, aber vergnüglich zu lesen war das jedenfalls.

    Und diesmal habe ich noch ein paar Kleinigkeiten:
    Gleich auf Seite 3: Hier ist im oberen Panel der gelbe Rock des Mädchens nach rechts umgeschlagen und auch dort verknotet, aber von da an immer auf der linken Seite
    Seite 9: Die Anzahl der Treppen, die zur Veranda führen, beträgt auf Seite 7 genau fünf, auf Seite 6 genau vier und auf Seite 9 genau sechs.
    Seite 16: Ab hier trägt die weiße Tür zum Büro des Beamten ein Namensschild, in allen anderen Szenen davor nicht
    Seite 35: Die Reihenfolge der Kids in der ersten Bank (von links nach rechts) ist weiß-lila-blau (also blau ist außen), auf Seite 36 rutscht das Kind im lila T-Shirt nach außen, das Kind im blauen Shirt ist verschwunden und bleibt es auch auf Seite 36 unten, wo nur noch zwei Kinder auf der Bank sitzen.
    Seite 38: Mitte rechts ist hinter dem Beamten auf der rechten Seite ein Gemälde mit einem Dampf/Segelschiff. Auf Seite 41 oben fehlt dieses Bild
    Seite 43: Eine Schildkröte jagt einen Krebs, der auf Seite 44 oben (vor Erschöpfung?) extreme Stielaugen bekommt

  15. #40
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    Seit wann ist das eigentlich so bergab mit den Cliffhangern geworden, dass man jedes bißchen Spannung fürs nächste Heft so komplett einstampft, indem man auf der letzten Seite beinahe die gesamte Handlung des nächsten Hefts in Kurzform schildert?

    Mir ist es seit der Hanse-Serie aufgefallen. Da ich viele Serien aber in Sammelbänden habe, kann ich das nicht so genau bestimmen.

    Gab es das schon früher oder ist das ein neues Phänomen?

    Das Ticket nach Hongkong hätte sehr viel Raum für ein wenig Spekulationen gelassen. Und auch wenn Califax natürlich sehr gut kochen kann, er wird, gefühlt, immer zum Schiffskoch gemacht. (Zumindest wird es ja schon haarklein fürs nächste Heft angekündigt.) Das sind derartige Stereotype, dass man es mittlerweile gar nicht mehr anders erwartet. Wie auflockernd wäre mal eine Verwechslung gewesen und Califax bekommt dadurch die beste Kajüte an Bord und darf nach Herzenslust schlemmen (auch wieder ein Stereotyp allerdings) und der Schiffskoch verzweifelt an den Bestellungen und muss seine Beiköche zu Höchstleistungen antreiben.

    Doch so entscheidet man sich halt erneut für das Abwürgen jeglicher Spannung.

    Und falls der Begriff Cliffhanger noch nicht klar geworden ist:

    "Hervorrufendes dramatisches Ereignis am Ende einer Folge einer Rundfunk-, Film- oder Fernsehserie oder eines Buchkapitels, das die Neugier auf die Fortsetzung wecken soll."

    Also ich hätte endlich mal wieder Lust darauf, dass man meine Neugier weckt.

  16. #41
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen

    Wenn man sich die letzte Seite anschaut weiß man ja jetzt schon, dass die "Erziehungsversuche" sicher im nächsten Heft weitergehen. Und je mehr Hefte Pitipak beinhalten, desto mehr stellt sich die Frage, warum ist der eigentlich im Heft? Ist er jetzt eine Haupthandlung, eine Nebenhandlung oder einfach nur nervig oder alles zusammen?
    Die Abrafaxe haben halt bislang keinen Grund gefunden, was sie in der Südsee treiben sollen. Pitipak kommt mir vor wie eine Art Ausrede dafür, dass man nicht wusste, was das ganze Südsee"abenteuer" denn soll.
    Typisch eigentlich die eine Szene für die derzeitige Serie, als Abrax und Brabax einfach nur an dem Haus sitzen und sich in der Sonne braten lassen. Das war sowas von bezeichnend! Die einzige Motivation der Abrafaxe, die sichtlich unter der Hitze und der fehlenden Sinnhaftigkeit ihrer Lage leiden, sich zu was aufzurappeln ist eigentlich wieder zusammen zu kommen. Man könnte das immerhin mal wieder damit verbinden, dass Brabax einfällt, dass sie zusammen sein müssen um in eine andere Zeit zu springen. Das wollen die natürlich, weil es in der Südsee irgendwie so fad ist.
    Die Alternative für sie scheint auch wenig beneidenswert: sich mit stereotypen Postbeamten rumärgern, irgendwelchen Gören hinterher rennen oder völlig sinnleere Diskussionen mit auf Alkentzug gesetzte Matrosen führen.

    Vielleicht gab es ja in der Hanse-Serie auch ne Menge langweilige Figuren, aber da hatte jedes Heft wenigstens ein klitzekleines Highlight für mich und diese unmotivierte Auflösung jeglicher Spannung durchs letzte Panel oder die Rückseite des Heftes ist auch neu. Weiß jemand wo die sich das etwa abgeguckt haben?
    Früher konnte es sogar vorkommen, dass die Rückseite alleine einfach gespannt aufs nächste Heft machte oder was ganz Neues ankündigte.

  17. #42
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    Ich hab mal noch ne inhaltliche Frage zu 536. Sieht man worin Abrax oder Brabax das bei Kratzenstein verdiente Geld eigentlich transportieren?
    Nicht, dass sie das wieder so verdösbaddeln wie den Anteil vom Likedeelerschatz...

  18. #43
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Nu habt ihr mich Neugierig gemacht. Ich habe das Heft ausgepackt(Abo) gelesen und tatsächlich ohne Piti ist es wieder ein gutes Heft. Die Beamten haben ihren Stand sehr gut vertreten. Die Kirche kriegt ihr Fett auch weg indem der Priester sinnlosen religiösen Eifer versprüht. Die Galeone nimmt Gestalt an und verspricht ein guter Strang zu werden. Die Zeichnungen sind gefällig bis auf die Faxe S. 47-49 wieder schrecklich. Dafür gefallen die anderen Vertretungs Faxe. Schön das Mädchen auf S. 3 mit der Corona -Frisur! Die S. 51 und 52 zeigen aber schon wieder den Schrecken der Südsee und ich ahne schlimmes. Hoffentlich werden die den bald los aber der rennt bestimmt die ganze Serie wie ein angebrannter Affe durchs Heft. Das Wort Cliffhanger sollte man nicht mehr mit dem Mosaik in Verbindung bringen.

  19. #44
    Mitglied Avatar von Blue-Cosmos
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Seit wann ist das eigentlich so bergab mit den Cliffhangern geworden, dass man jedes bißchen Spannung fürs nächste Heft so komplett einstampft, indem man auf der letzten Seite beinahe die gesamte Handlung des nächsten Hefts in Kurzform schildert?

    Mir ist es seit der Hanse-Serie aufgefallen. Da ich viele Serien aber in Sammelbänden habe, kann ich das nicht so genau bestimmen.

    Gab es das schon früher oder ist das ein neues Phänomen?
    Wir leben in anderen Zeiten. Es muss nicht nur immer mehr politisch korrekt sein (kaum noch Überzeichnungen von Kulturen etc.), wir müssen auch Rücksicht auf ältere Leser nehmen, bei denen zuviel Spannung zu Herzrasen führen könnte. Und die ganz alten Leser bangen vermutlich, ob sie das nächste Heft noch erleben. So wissen Sie schon mal grob, was da ungefähr passiert.

    Das Backcover indes macht jedoch schon bisschen neugierig.

  20. #45
    Mitglied Avatar von Brabrax
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    Zitat Zitat von Blue-Cosmos Beitrag anzeigen
    Und die ganz alten Leser bangen vermutlich, ob sie das nächste Heft noch erleben.
    So habe ich das noch gar nicht gesehen. Aber dein Argument überzeugt. Es geht sogar über sich selbst hinaus, denn es erklärt auch das starre Festhalten an Pitipak. Schließlich wird man im Alter wieder kindisch, und die Redaktion spekuliert auf das damit einhergehende Gefühl der Vertrautheit der Älteren (ganz Älteren) mit Pitipak und will so die betagte Leserschaft bei der Stange halten.

  21. #46
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    Das klingt nach einer Strategie für die nächste Serie. Auf dem Einleger im ersten Heft wird die komplette Handlung in wenigen Sätzen vorab erzählt. Dadurch sind hochbetagte Leser weniger gestresst und man kann gleichzeitig der Leserschaft generell vermitteln, dass es tatsächlich einen roten Faden für die Handlung gibt.

  22. #47
    Mitglied Avatar von Havlitschek
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    Die ungewöhnliche Perspektive, als man den Postchef von hinten oben sieht, baut bei mir Krimi-Gefühle auf. Seine verschlagene Einsilbigkeit hätte darauf hindeuten können, dass er von den Faxen gerade bei seiner schmutzigen Arbeit gestört wurde und vielleicht noch jemand unterm Tisch versteckt ist... ansonsten kann man die Handlung des Heftes leider ziemlich kurz zusammenfassen. Es passiert eigentlich nichts.

  23. #48
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    Wenn man das Heft nicht kennen würde und Havlitschek erzählt so von Krimi-Gefühlen, verschlagener Einsilbigkeit, schmutzige Arbeit, jemand noch unterm Tisch, dann würde man sagen, und dann? Erzähl weiter, was passiert denn auf der nächsten Seite ...

    ... aber dann wird einem schlagartig klar, ja stimmt, die Abrafaxe sind in der Südsee, was soll da schon groß passieren, auch da hat der Havlitschek es auf den Punkt gebracht, indem er feststellt, da ist natürlich keine Kriminalhandlung, keine Spannung und kein verschlagener Oberpostmeister, sondern einfach nur - nichts weiter.

    Es ist sogar noch viel schlimmer. Da ja jeder immer wenigstens einen kleinen Teil der Handlung erwähnt in seinen Betrachtungen, hat man eigentlich alles Wissenswerte schon beisammen.

    Stephen King hat mal geschrieben: "Die Hölle besteht aus Wiederholungen."

    Wenn ich den vor Zorn geröteten, einen Tobsuchtsanfall bekommenden Krawallmöller mir so angucke und ihn die einzige Strafe, die er zu kennen scheint, verkünden höre - natürlich Deckschrubben, dann weiß ich, ein Running Gag muss erstmal lustig sein, damit die Wiederholungen auch lustig bleiben. Ansonsten wird daraus tatsächlich sowas wie die Hölle.
    Geändert von SilverBlade (06.08.2020 um 15:34 Uhr)

  24. #49
    Mitglied Avatar von Havlitschek
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    Ich merke das immer ziemlich gut daran, wenn ich meinen Kindern, die noch nicht lesen können, versuche die Handlung zu beschreiben, da kann man zu großen Teilen eben nichts sagen. Diese Verzögerungen, ala Califax auf dem falschen Dampfer, könnte ich nur gut heißen, wenn es der Geschichte dient. Aber das kommt ja vielleicht im nächsten Heft. Ich fände bei nächster Gelegenheit eine Rückblende spannend über die Umstände des Unglücks mit der spanischen Galeone.

  25. #50
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    Krawallmöller hört ja von Brabax einiges über die Schiffe - so eine Rückblende würde sich da gut machen. Historisch geht es bei der Galeone wohl darum:

    "Mit der Manila-Galeone, die seit 1565 von Acapulco an der mexikanischen Küste den Pazifik überquerte, wurde eine regelmäßige Handelsverbindung mit Asien eingerichtet. Spanien tauschte in Manila mexikanisches Silber gegen chinesische Seide, Tee, Porzellan und andere Waren, die chinesische Dschunken vom Festland geliefert hatten. Erreichten die Galeonen mit ihren Silberladungen nicht Manila, so konnten die dortigen Kaufleute keinen Handel mit den Chinesen treiben, da sie diesen außer dem Edelmetall nichts Interessantes zu bieten hatten. Erlitten die Galeonen auf der Rückreise Schiffbruch, konnten die Waren, für welche die Spanier in Amerika Silber bezahlt hatten, nicht Acapulco erreichen. So wurde der Handel in Manila, dem Schnittpunkt des chinesischen und spanischen Handelsnetzes, völlig lahmgelegt, als 1638 und 1639 nacheinander drei Galeonen sanken oder auf Grund liefen, darunter die Nuestra Señora de la Concepción.

    Zu einem der von Brabrax erwähnten Schiffe gibt es das zu wissen:

    "Die Nuestra Señora de la Concepción (deutsch: „Unsere liebe Frau von der [unbefleckten] Empfängnis“) war eine sehr große spanische Manila-Galeone, die 1638 – reich beladen mit fernöstlichen Waren – auf der Fahrt von Manila nach Acapulco war. Am 20. September lief sie in einem Sturm auf ein Saumriff der Agingan Bay im Südwesten von Saipan, der Hauptinsel der Nördlichen Marianen. Nur wenige der rund 400 Seeleute und Passagiere an Bord überlebten den Untergang des Schiffes, sechs von ihnen gelang es, mit einem Boot Guam zu erreichen, von wo sie nach Manila zurückkehrten und von der Katastrophe berichteten. Die Nuestra Señora de la Concepción war zwischen 140 und 160 Fuß lang (etwa 42 bis 49 Meter) und hatte eine Verdrängung von 2.000 Tonnen. Mitte der 1980er Jahre wurde das Wrack des Schiffes wiederentdeckt und schließlich 1987 geborgen."
    Geändert von SilverBlade (06.08.2020 um 15:54 Uhr)

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