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  1. #1
    Mitglied Avatar von Jaromar
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    Thumbs up Was wäre wenn? ... der Don wiederkäme

    Wir sind alle irgendwie traurig, dass wieder keine Spannung aufkommt. Wieder ein neues Abenteuer - und (bisher) wieder kein Abenteuer. Leute, dann machen wir eben unser eigenes Abenteuer!

    Ich fange mal an. Wenn meine Startidee als nicht so gut empfunden werden sollte: Einfach eine andere, neue machen!

    Kleine Vorbetrachtung: Leider wissen wir noch nicht, in welchem Jahr genau die Serie spielt. Nach den historischen Persönlichkeiten könnte es etwa 1886/87 sein, d.h. die letzten Jahre von Willi eins und ebenso die von Bismarck als Reichskanzler. (Die Weltreiseserie spielte etwa 8-10 Jahre später.)
    Für das geografische Umfeld der Region mit den historischen Namen bietet sich ein "Diercke Schulatlas für Höhere Lehranstalten", Seiten 52/53 an. (Gibt es tw. ganz preiswert antiquarisch im Internet. Meiner ist die 70. Auflage von 1930.) Und natürlich Wikipedia.

    Wie wäre es damit:

    Ein aus Niederländisch-Indien kommender Dampfer unbekannter Nationalität sorgt im Astrolabe-Bai für einen Zwischenfall mit der in Finschhafen stationierten kaiserlichen Marine. Diese will den Dampfer aufbringen, doch der setzt sich nach Nordosten Richtung Bismarck-Archipel ab. Und trifft auf...

  2. #2
    Mitglied Avatar von Diplomat
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    Da im Vorfeld von einer spanischen Galeone die Rede war, ist es eine logische Konsequenz das der Don damit auch in Verbindung steht. Allerdings muss man für so einen Strang erstmal den Pitti los werden. Da der aber für sooo viel Spaß in der Kolonie sorgt wird das wohl nicht passieren. Beide zusammen geht nicht. Da die Redaktion Offiziell nicht mehr hier vertreten ist kann man auch keine Petition unter dem Motto- Wacht auf- ins Leben rufen.

  3. #3
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Zitat Zitat von Jaromar Beitrag anzeigen
    Ein aus Niederländisch-Indien kommender Dampfer unbekannter Nationalität sorgt im Astrolabe-Bai für einen Zwischenfall mit der in Finschhafen stationierten kaiserlichen Marine. Diese will den Dampfer aufbringen, doch der setzt sich nach Nordosten Richtung Bismarck-Archipel ab. Und trifft auf...
    ... Don Ferrando. Dieser steht gerade unter einer Fahnenstange, als ihm plötzlich der kleine Pitti von oben auf den Kopf rutscht. Der Don, der für derlei Schabernack noch nie zu haben war, macht mit dem kleinen Quälgeist kurzen Prozess. Befriedigt steckt er sich ein Bonbon in den Mund. Nun kann endlich ein aufregendes Abenteuer beginnen ...


    (Verzeiht die Eile, aber es war Not am Mann!)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Jaromar
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    ... Don Ferrando.
    Und ich dachte, auf den Califax, der gerade nach Hongkong fährt. Denn bei mir ist der Dampferkapitän der Don.
    (Die Weltreiseserie hat für mich ein paar Fragen offen gelassen, z.B.: Warum hatte der Don so einen unmotivierten Hass auf die Faxe? Die Gründe dürften damals etwa 8-10 Jahre zurück gelegen haben, hier in der Ozeanien-Serie. Wenn wir es so wollen! - Aber wollen es auch der Autor und der Verlag???)
    Ansonsten: Deine Idee mit Pitti - Erste Sahne!!!

    Übrigens die Idee, dass vor dem Heft im Golf von Bengalen noch etwas liegen müsste, das die Abrafaxe bis dato noch nicht erlebten, hatte schon jemand geäußert:
    http://www.comicforum.de/showthread....=1#post1992094
    Hattest du, Choui, übrigens auch kurz danach im o.g. Thread geschrieben (Post #110).
    Geändert von Jaromar (27.06.2020 um 17:23 Uhr) Grund: kleine Erweiterung um einen alten Thread

  5. #5
    Mitglied Avatar von Nante
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    Ich habe ja schon öfters erwähnt, das ich kein großer Don-Fan bin. In diesem Fall würde ich aber zumindest einen Kurzauftritt begrüßen.
    Und sei es nur, um seinen eigenen Uralt-Rekord zu knacken. Oder fällt jemand noch eine Figur ein, wo über 160 Hefte zwischen zwei "Auftritten" liegen? (Die Statue von Odnaref Nod mal außen vor gelassen.)
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  6. #6
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Ludwig Vierzehn und Huygens.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    Ludwig Vierzehn und Huygens.
    Erwischt!

    Tja, dann präzisiere ich mal, "welche Kunstfigur...", denn für Louis Zeitspanne fehlt mir die Geduld und für die von Huygens auch die Lebenszeit, denke ich mal.
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  8. #8
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    Abrax kennt ihn.
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    Don Alfonso und die Inka-Prinzessin knacken diesen Uralt-Rekord spielend. Man verabschiedet sich von Ihnen im 73. Heft und es kommt erst im 256. Heft zu einem Wiedersehen. Es liegen also 183 Hefte dazwischen.

  9. #9
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von SilverBlade Beitrag anzeigen
    Don Alfonso und die Inka-Prinzessin knacken diesen Uralt-Rekord spielend. Man verabschiedet sich von Ihnen im 73. Heft und es kommt erst im 256. Heft zu einem Wiedersehen. Es liegen also 183 Hefte dazwischen.
    OK, überredet. Dann braucht der Don also doch nicht auftauchen.

    Wobei mir gerade einfällt: Der Diener Franco hat ja dann sogar noch ein paar Hefte mehr zu bieten.
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    (angeblich) Anton Tschechow

  10. #10
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    Abrax kennt ihn.
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    Völlig korrekt. Nach Heft 64 (Die Inkaprinzessin) taucht der Diener Franco erst wieder im Heft 256 (Das Gespenst von Roncalprado) auf. Damit liegt er bei 192 Heften. Kann das noch jemand toppen?

  11. #11
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Harlekin, letzter Auftritt als Serienfigur in Heft 24, Cameo-Auftritt in Heft 421, also nach 397 Heften.
    Geändert von komnenos (28.06.2020 um 22:05 Uhr)

  12. #12
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    Zitat Zitat von CHOUETTE Beitrag anzeigen
    ... Don Ferrando. Dieser steht gerade unter einer Fahnenstange, als ihm plötzlich der kleine Pitti von oben auf den Kopf rutscht. Der Don, der für derlei Schabernack noch nie zu haben war, macht mit dem kleinen Quälgeist kurzen Prozess. Befriedigt steckt er sich ein Bonbon in den Mund. Nun kann endlich ein aufregendes Abenteuer beginnen ...


    (Verzeiht die Eile, aber es war Not am Mann!)
    Nee nee nee, dass würde nicht der aktuellen Erzählphilosophie entsprechen.

    Nachdem die schmerzhafte Kollision rechtzeitig durch den ausladenden Federbusch auf dem Hut des Spaniers gebremst wurde (was natürlich nicht in seiner dramatischen Gänze gezeigt wird), drückt der Don den kleinen Wirbelwind liebevoll an seine Brust, während ihm eine Träne entfleucht bei dem Gedanken was Pitti alles hätte passieren können, weil seine Eltern ihn unbeaufsichtigt gelassen haben!

    Nun folgen 2Seiten zum ausmalen mit allgemeinen Sicherheitshinweisen (gesponsert durch veganes Katjes) für Kinder beim spielen im Freien und einem Hinweis, dass der Degen des Spaniers natürlich nur eine ungefährliche Attrappe ist, der einer Zeit entstammt, als leider noch nicht überall Waffenfreier Fasching gefeiert wurde 😁😉

  13. #13
    Mitglied Avatar von Nante
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    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    Harlekin, letzter Auftritt als Serienfigur in Heft 24, Cameo-Auftritt in Heft 421, also nach 397 Heften.
    Geträumte Auftritte fallen leider aus der Wertung.(Sonst könnte der Don momentan ja nicht mal seinen eigenen mickrigen Rekord brechen.)

    Wobei ich denke, etwas von dem Zeug was der Autor damals für diese Geschichte zu sich genommen hat, würde ihm momentan auch nicht schaden.

    Nachtrag: Gerade entdecke ich auch noch Sokrates wieder. Das wären ja noch mal ein paar Hefte mehr.
    Geändert von Nante (29.06.2020 um 06:26 Uhr)
    Eine Krise kann jeder Idiot meistern. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
    (angeblich) Anton Tschechow

  14. #14
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    @Bimmelbahn: Schöne neue Welt.
    Aber wahrscheinlich ist es besser so. Du und ich sind zwar noch mit Spielzeugpistolen und Peng-Peng-Rufen um die Häuser gezogen, aber dafür waren wir beide auch an zwei Weltkriegen schuld.
    Fasse dich kurz! Nimm Rücksicht auf Wartende!

  15. #15
    Mitglied Avatar von komnenos
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    @Nante: Wenn man geträumte Hefte und Cameos weglässt, wie wäre es dann mit den Digedags und ihrem regulären Auftritt in Heft 500 (Serien-übergreifende Zählung) nach 271 Heften?

    Übrigens wären sie nach weiteren 271 Heften bald wieder fällig. Ich werde mir mal das Heft 542 vormerken, vielleicht schaue ich dann tatsächlich mal wieder in ein aktuelles Heft.
    Geändert von komnenos (29.06.2020 um 09:13 Uhr)

  16. #16
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    Ich selber bin kein so Fan vom Don, finde aber auch das mit der spanischen Galeone eine ziemliche Steilvorlage.

    Abrax und Brabax haben ja nach meiner Spekulation keine andere Wahl als mit den Einheimischen zu segeln. Sie müssen irgendwie nach Hongkong kommen, weil sie nicht wissen, dass der 1. Offizier Califax schon auf der nächsten Insel absetzen will. Für ein Heft gibt's dann auch eine "ultraspannende" Bootspartie. Natürlich wieder mit Insulanern, wo mangels Lust und Laune am Zeichnen 3/4 nur als schwarze Schatten abgebildet werden. Abrax und Brabax haben nun natürlich diese Talina wie ne Klette an sich hängen. Das ist ja die Sandkastenfreundin von Piti wie wir langsam erfahren. Talina erzählt auch 4-5 Seiten wie prima man Sandburgen in Polynesien bauen kann.

    Dann bietet sich ein mittlerweile trockener ehemaliger Alki an, der ehemals Pirat war und alle seine Waffen in ein Museum der Kolonialverwaltung gegeben hat. Ich nennen den mal Piratik. Piratik nun hat ein altes Bötchen, das er früher zur Seeräuberei verwendete. Aber er will Abrax und Brabax nur mitnehmen, wenn die für ihn das Gold von der Galeone finden. Klar kein Problem. Die beiden kennen sich ja seit 223 mit Tauchen und so super aus. Abrax war ja sogar schon bei nem Hai rumgeschwommen. Talina sagt nein, Abrax sagt ja. Dann erklären denen 1 Heft lang wieder neue Nebenfiguren - sagen wir der Onkel von einem der Fischer von 535 - wie das Perlentauchen so geht.
    Damit dann doch mal ein Hauch Spannung aufkommt, taucht jetzt Kraakmöller auf. Als er die unliebsame Konkurrenz vertreiben will, hat Captn Ahab natürlich Kraakis Wumme verlegt.

    Abrax und Brabax tauchen nach der Galeone. Mithilfe von Captain Ahab holen sie eine Truhe hoch. Sie schleppen sie in eine nahegelegene Hütte. Da erklärt dann ein Heft lang irgendein Typ wie man so Hütten in der Gegend baut und wie meeeega wichtig die sind.

    In der Truhe finden sie natüüüüürlich ne Skulptur von Don Ferrando. Der ist nicht nur auf der Skulptur, sondern da sind auch die Abrafaxe als seine Gefangene. Nun fragen sich natürlich die Abrafaxe wie das sein kann, weil sie das bisher - tätätääää! - noch garnicht erlebt haben. Doch dann pennen Abrax und Brabax ein und Niete und Fiete lassen sich breitschlagen für einmal Rumflasche gucken den "Schatz" zu klauen.
    Kraakmöller verstaut den Schatz auf der "Heiderose". Auf der letzten Seite wird natürlich schon angedeutet, dass er ihn nicht lange behalten wird.

    Abrax und Brabax müssen jetzt auch noch ein so einheimisches Bötchen bauen, weil ein Sturm den Seelenverkäufer von Piratiki verstört hat - oder die Autoren meinetwegen wieder vergessen haben, dass es Piratiki gab. Das dauert wieder ein Heft.

    Na klar wird währenddessen Califax laufend von Piti auf Trab gehalten. Er reitet auf nem weiteren Vogel. Springt auf das Dach eines Polizeigebäudes. Er klaut nem Postmeister die Brille und setzt sie sich auf. Califax landet durch Piti mal im Knast, aber Queen Emma holt ihn wieder raus. Dann reitet Piti auf nem Fisch. Später betört Piti klaro auch das Krokodil um auch auf dem reiten zu dürfen... Total spannende Nebenhandlung - ich sag's euch.

    Abrax und Brabax holen Kraakmöller auf irgendner Insel ein. Kraakmöller versucht's wieder mit seinem Revolver. Aber diesmal ist nur Wasser drin. Zu allem Ärger steckt er sich seine F6 falsch rum in die Gusche und flucht und schimpft. Piti hört das und kommt angelaufen, fragt was der so schimpft. Dabei schupst er Kraakmöller ins Wasser und beschwert sich, dass er sich dabei wehgetan hat. Califax umarmt seine Freunde.
    Dann beschließen die Abrafaxe gemeinsam mit einem Teil des Schatzes nach Hongkong zu fahren, weil sie unterwegs ein Wunderholz gefunden haben, das darauf hin deutet, dass sie in China mehr über Don Ferrandos Weiterfahrt erfahren. Denn der ist ja wohl nicht mit der Galeone untergegangen.
    Talina - ja ihr merkt schon, ich habe die auch so lange vergessen oder vielmehr nicht vergessen, sondern sie spielte keine Rolle für die Handlung, hing aber dennoch irgendwie an den Faxen dranne - baut mit Piti ne Sandburg. Dann kommt das riesige Krokodil, nimmt Piti und Talina auf den Kopf und bringt die beiden wohlbehalten zur Insel, wo Piti herkommt. Piti hat obendrein von den Abrafaxen so ziemlich den ganzen Schatz in ner Einkaufstüte von Tante Emma - äh Queen Emma - mitbekommen.

    Denn die Abrafaxe sind natürlich wieder so hirnig nur soviel Gold für sich zu behalten um die "Tickets" für nach Honkong für sich zu behalten. Irgendein Insulaner erzählt noch ne irre spannende Geschichte. Fast schaffen es - 1 Heft lang - die Abrafaxe nicht auf das Passagierschiff, weil Talina Brabax eingegraben hat, während der sich Califax hat regionale Spezialitäten erklären lassen. Abrax übt sich derweil zusammen mit Piete und Niete im ortsüblichen Tanz.

    Tante Emma scheucht im finalen Heft alle uff das Schiff und sie zockeln endlich ab. Auf der Fahrt nach Hongkong kommt's klaro wieder zum Zeitsprung, sonst wäre ja endlich mal eines ihrer Projekte von Erfolg gekrönt UND zielgerichtet.

    So habe ich doch noch ohne viel Handlung 20 Hefte voll gekriegt, nehme ich an.

  17. #17
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    Südsee, Insulaner, Piraten, Schatz, Krokodile, Schiffbau, das gabs alles schon 1957 im Mosaik. Die Story war damals in 7 Heften erzählt incl. Vulkanausbruch, Wildschweinjagd und Zirkusgründung, dann gabs den ersten Zeitsprung. Das war sehr unterhaltsam und musste nicht den Schulunterricht ersetzen, sondern nur die Lachmuskeln trainieren und die Phantasie anregen.
    Geändert von komnenos (30.06.2020 um 03:23 Uhr)

  18. #18
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    Dragonerhauptmann: kleiner Hinweis - die derzeitige Hefthandlung spielt nicht in Polynesien, sondern in Melanesien.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Max schwalbe
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    Zitat Zitat von komnenos Beitrag anzeigen
    Südsee, Insulaner, Piraten, Schatz, Krokodile, Schiffbau, das gabs alles schon 1957 im Mosaik. Die Story war damals in 7 Heften erzählt incl. Vulkanausbruch, Wildschweinjagd und Zirkusgründung, dann gabs den ersten Zeitsprung. Das war sehr unterhaltsam und musste nicht den Schulunterricht ersetzen, sondern nur die Lachmuskeln trainieren und die Phantasie anregen.
    So siehts aus. Ich denke auch dass der Punkt nicht ist, dass das aktuelle Mosaik sich auf Kleinkinder fokussiere. Denn das stimmt so nicht. Die Hefte sind auch für kleine Leute nicht gerade zum mitfiebern geeignet, die Spannungs- und Unterhaltungsflaute trifft glaube ich alle Altersgruppen. Hier und da kann sich ein Kleinkind vielleicht ganz gut mit Pitipak identifizieren aber das wars dann auch schon. Weshalb ich Pitipak selbst nicht so bedenklich finde, das Problem liegt doch eher darin, dass Pitipak die einzige Figur überhaupt ist, die für Dynamik und etwas Dramatik sorgt. Was ist mit den restlichen Figuren??? Und ja, wie man eine Wup baut wusste ich vorher auch noch nicht. Schön und gut, aber die Wissensvermittlung erfolgt tatsächlich so schnöde und vordergründig wie in einem Schullehrbuch. Ich hatte es schon mal erwähnt, ich vermute dass die fehlende Spannung kein "Unfall" ist, sondern Folge einer Verschiebung der Prioritäten, was so ein Mosaikheft eigentlich vermitteln soll. Ein Zeichen für die Gewolltheit dieser Entwicklung ist die Veränderung des Untertitels von "Die unglaubliche Reise der Abrafaxe" in "Mit den Abrafaxen durch die Zeit". Es soll gar nicht mehr um etwas unglaubliches, kreatives, aufregendes, mitreißendes gehen. Diesen Teil des Mosaik-Charakter möchte man offensichtlich bewusst hinter sich lassen (wieso bloß !!??)

    Jedoch: Selbst wenn man davon ausgeht, dass es im Mosaik ganz vordergründig nur noch um pädagogische Bekanntmachung mit historischen Schauplätzen durch Zeitreisen der Abrafaxe gehen soll, bleibt festzuhalten, dass jedes Schullehrbuch den Bau einer Wup prägnater und knackiger dargestellt hätte.

  20. #20
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    Also Zeitreisen in die Vergangenheit, historische Schauplätze und historische Figuren - das ist absolut toll. Eben weil Geschichte SPANNEND ist. Keine Ahnung wer schlechte Erfahrungen aus der Schulzeit hat, aber wenn man sich mit Geschichte beschäftigt und gut geschriebene Bücher dazu liest, dann ist das packend, dramatisch, faszinierend, aufregend, witzig und vor allem sehr sehr spannend.

    Also eigentlich würde das Mosaik alles total richtig machen, wenn die Spannung reinkommt, Handlungsbögen wirkliche Dramatik aufweisen und es nicht alles auf - "Ich liebe Bonbons" - Niveau von Pitipak reduziert wird. Pitipak ist leider zu schlecht konzipiert und gestaltet - solche Bummi-Elemente zerstören sehr viel im Mosaik und wenn man dann noch das Kolonialbild bewusst verzerrt, verniedlicht und verharmlost, dann wird es auch mit erzählter Geschichte recht schwierig.

    Ich hoffe nicht das wir noch einen komischen Kauz in Richtung August Engelhardt erdulden müssen, der 1902 den "Sonnenorden" ins Leben gerufen hat. Motto: Kokosnüsse essen und unsterblich werden. Das ging schief wie man sich denken kann und für einige Anhänger sogar sehr fatal. Und weil das Fatale dann sicher raus geschrieben wird und verharmlost wird, hätte man da auch wieder keine gute Handlung.

    Wie gesagt je klarer man Geschichte vermittelt, desto einfacher ist es auch Spannung zu erzeugen.

  21. #21
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Es geht sicher nicht um gute oder schlechte Erfahrungen aus der Schulzeit. Persönlich empfand ich den Geschichtsunterricht in der DDR als eine große Enttäuschung. Die einseitige Fokussierung auf Klassenkampf und den Dauerkonflikt aus Produktivkräften und Produktionsmitteln war ermüdend. Alexander der Große kam im Gegensatz zum Mosaik in den Geschichtsbüchern nicht vor. Es war trocken und einseitig. Im Mosaik ist das wohl ähnlich, wenn ich Eure Kommentare zu den aktuellen Heften lese und mit meinen Erfahrungen aus der Zeit vor 9 Jahren kombiniere. Wenn man sich der Geschichte widmet, dann muss man sie lebendig gestalten und erlebbar machen. Pädagogische Belehrung brauchen Kinder nicht auch noch außerhalb der Schule. Das Mosaik war für mich als Kind das Kontrastprogramm zum öden Geschichtsunterricht und es besteht die Gefahr, dass sich das für heutige Kinder gerade umkehrt.

  22. #22
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Aber, und darauf möchte ich gern nochmal hinweisen: Das Mosaik ist heute in einem stetigen Wettbewerb zu unzähligen anderen Comicpublikationen, von denen nicht wenige die Felder Action, Spannung und auch Geschichte besetzen. Die meisten anderen deutschen Comichelden, die ihren konzeptionellen Ursprung in den 50-igern hatten, haben das nicht überlebt. Wenn also die pädagogische Belehrung der Kinder gepaart mit Pazifismus und dem Kolorieren der Weltgeschichte sowie der ständigen Suche nach Irgendetws die Nische ist, die die Geschäftsleitung (zu unterscheiden von der künstlerischen Leitung oder dem Autor) des Unternehmens Mosaik für überlebensfähig hält, dann würde ich das nicht ständig infrage stellen, egal ob mir das persönlich gefällt oder nicht. Ich habe mir persönlich andere Comics gesucht, die mich mehr ansprechen, und ich hoffe trotzdem, dass das Mosaik weiter erfolgreich ist. Und wenn das nicht der Fall ist, dann wird die Geschäftsleitung die Strategie ändern, sie haben doch ständig ihre Augen und Ohren am Markt.
    Aktuell setzen sie auf das Bildungsbürgertum, das seinen Kindern nicht spannende Actionhefte kauft, sondern auch nach der Schule noch auf pädagogische Bildung und humanistishe Erziehung setzt. Und die Kritik der Altsammler liest man sicher auch, aber das ist ein Kollateralschaden, den man wohl nach Abwegung in Kauf nimmt. Der Altsammler kauft ja trotzdem, der Vollständigkeit halber

  23. #23
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    So ganz gehe ich noch nicht über die Brücke, dass die Altsammler nur als Kollateralschaden gelten. Ganz ohne Kritik und Feedback funktioniert ein Heft nicht und nur die noch nicht lesenden 5jährigen als Zielgruppe für ein Feedback? Wie soll das aussehen? Natürlich schaut man auf den Markt - aber noch viel wichtiger ist es doch dem Heft seinen unverwechselbaren Charakter zu erhalten. Denn wenn man das Erfolgsrezept einmal gefunden hat und es sich über viele Serien bewährt hat, sind Experimente zwar möglich, aber wenn da das Feedback entsprechende Rückmeldung gibt, ist es sehr viel einfacher die Elemente wieder aus der Serie zu schreiben, welche nicht wirklich stimmig waren. Und auch das sprachliche Niveau lässt sich so wieder entwickeln, ebenso wie das Abstellen der Verzerrung der Geschichte, nur damit es die Fünfjährigen auch kapieren. Ich bin nochmals der Meinung, dass die Fünfjährigen alleine kein einziges Heft kaufen. Die Zielgruppe sollte in der Lade sein die Hefte selbst zu kaufen. Da sollte man auch vom Anspruch her noch ein paar Ebenen drauf packen. Denn der themengebende Don würde sich momentan in der jetzigen Serie sehr veralbert vorkommen und würde zu einer Karikatur seiner selbst, mit Tränen der Rührung und Pitipak Bonbons schenken. Will das wirklich jemand im Heft sehen? Oder weiterhin solche Kolonialbeamten? Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Redaktion da so begeistert selbst von ist - oder es so sieht, dass sie sagen, das ist zwar grottig, aber es verkauft sich wie geschnitten Brot. Das Mosaik hatte schon immer Ansprüche und grundsätzliche Charakterzüge, die darf man einfach nicht aufs Spiel setzen.

  24. #24
    Mitglied Avatar von komnenos
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    Ich könnte mir vorstellen, dass die Zeichner auch nicht immer mögen, was sie da manchmal zeichnen. So ist das halt, auch da gibt es vielleicht Kollateralschäden. Andererseits können die Zeichner ihren eigenen Stil schon viel freier durchziehen als bei Hegen. Das gefällt mir auch nicht immer.
    Also, welcher unverwechselbare Charakter ist denn nun abhanden gekommen? Es sind 3 Kobolde, die durch Raum und Zeit reisen können, ständig auf der Suche und an geschichtliche Ereignisse angebunden sind.
    Es wird nicht gestorben, wenig Gewalt ausgeübt und am Ende jeder Geschichte gibts es einen positiven Abschluss (um nicht Happy End) zu sagen und dann blitzt es...
    Also was hat sich fundamental (nicht graduell) geändert? Welches Alleinstellungsmerkmal ist abhanden gekommen?

  25. #25
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    Tut mir leid, wenn ich da was vertan habe, hielt es aber für möglich, dass die Abrafaxe auch stärker in Ozeanien rumspringen und daher was verwechselt.

    Fände es aber prinzipiell strukturierter, wenn wir hier im Thread stärker auf das Thema, ob wir den Don wieder im Mosaik brauchen, bleiben statt dasselbe Lamento wie im Thread zum aktuellen Heft anzustimmen.

    Ich finde halt nur, dass für einen direkten Einsatz von Don Ferrando hier in der Serie der Charakter der anderen Figuren nicht passend wäre.
    Gut, ich fand auch in den 1990ern als Don Ferrando wieder auftauchte die Begleiter mit dem albernen Wido und dieser Touristentruppe aus der Extra-Benny-Hill-Show irgendwie gefühlt unstimmig. Für mich passt Don Ferrando eher in so ein ernsteres Setting wie bei den Ägypten-Heften. Da fühlte sich das Auftauchen des Don sogar richtig unheimlich an - als richtig böser Gruß aus der Vergangenheit.

    Aber ich bin nun wirklich nicht das Maß aller Dinge. Obendrein mag ich lieber den kleinen Witz wie etwa die alten Socken statt einem Wappen bei einer ärmlichen Stadt auf dem Hansetag, statt diese Massen an Anachronismen, die ich irgendwann doch arg erschlagend fand. 1-2 so dezent platzierte Witze sind OK.

    Ich bin mir auch unsicher, ob das MOSAIK in dem Sinne einen Oberschurken wie Don Ferrando oder Skrotonos braucht.
    Für mich als Kind hat es bei den Griechenlandheften oder 1980 in Bayern/Frankreich auch ohne geklappt. Mich interessierte da alles - außer diese Schnipseljagd nach Ägypten, die ich irgendwie öde fand.

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