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  1. #1
    Mitglied Avatar von robert 3000
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    E-Comics - ein deutsches Desaster?

    Ich gebe es zu - die Überschrift ist provokant. Aber ich konnte es einfach nicht anders beschreiben.

    Ich kenne/kannte derzeit ein paar Möglichkeiten E-comics zu kaufen.

    - direkt bei Verlagen. Hab ich bei Cross Cult und bei Dani Books gemacht. Kaufen, pdf laden und fertig. Einfach - aber halt auch nicht online jederzeit über eine Plattform abrufbar

    - Amazon Kindle (hab ich auch schon gekauft, spricht mich aber nicht wirklich an)

    - Izneo - derzeit tolle Aktion von Splitter und Cross Cult - Comics lassen sich gut lesen - aber die Ordnung ist halt typisch französisch - also irgendwie
    Beispiel zb bei Blame.
    https://www.izneo.com/de/manga/sci-fi/blame-27013
    https://www.izneo.com/de/manga/sci-f...-edition-27018

    da kaufst dann bei 2 verschiedenen Serien

    - Comixology - mMn noch immer der Platzhirsch - nur seitdem Amazon Comixology gekauft hat, stagniert alles. Kein Support. Kein eigener deutscher Marktplatz.

    - dann hats noch hierzulande 2 bereits eingestellte Projekte gegeben. Einseits mal die Panini e-comics und dieses eine Ding wo ich sogar schon den Namen vergessen habe.
    Da hat man auch den großen Nachteil der e-comics gesehen. Keine Plattform - keine bereits bezahlten Comics mehr.


    Derzeit merkt man dann auch, das das hier echt verschlafen wurde. Natürlich nicht von einzelnen Verlagen, aber das es einfach kein Miteinander in Bezug auf e-comics gegeben hat, bzw.
    das man sich aufs Kerngeschäft (sprich Papier) verlassen hat.

    Keine der oben genannten Plattformen bzw. Kaufmöglichkeiten befriedigt einen Comicleser derzeit wirklich. Und das finde ich echt schade.

  2. #2
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Ich denke, dass es eine gemeinsame Plattform so nie geben würde. Wie auch? In Deutschland kocht jeder gerne sein eigenes Süppchen. Wie will das auch gerecht finanziert werden. Die Kosten zu gleichen Teilen auf die Verlage umlegen, wäre für die kleinen Verlage sehr teuer, bei geringen Einkommen. Panini macht die Portokasse auf und schüttelt etwas aus dem Säckel und macht nen riesen Gewinn...

    Ich finde es auch sehr anstrengend andauernd auf einen leuchtenden Bildschirm zu schauen. So ein eReader ist da anders.
    Da sind zu viele Hindernisse, die das für den kleinen deutschen Markt eher unrentabel machen.
    Auf eine US-Plattform springen, wo man auch gleich die US-Comics kaufen kann wäre die beste Option. Müsste also ein deutscher Vertreter der Comicszene mal auf comixologie oder so zugehen... Kenne mich damit aber nicht wirklich aus.

    C_R
    VERKAUFE COMICS
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  3. #3
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    Aufgrund des preises will ich jetzt bei ein paar neu gestarteten serien auf digital umsteigen, auf papier werde ich mir nur noch bereits gesammelte serien, heftserien sowie das ein oder amdere hardcover kaufen.

    Gekauft habe ich bisher bei kindle sowie die crosscult gratissachen bei beamshop abgegriffen (drm freie pdfs auch bei panini).
    Allerdings hat panini seit ende Februar nichts mehr digital veröffentlicht, gibt es da infos warum so lange nichts kam bzw wann wieder digital veröffentlicht wird?

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  4. #4
    Mitglied Avatar von El Duderino
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    Zitat Zitat von Breitseite Beitrag anzeigen
    Allerdings hat panini seit ende Februar nichts mehr digital veröffentlicht, gibt es da infos warum so lange nichts kam bzw wann wieder digital veröffentlicht wird?
    Da wechselten sich seit letztem Jahr schon die Neuigkeiten im Wochentakt ab. Einmal hieß es "man habe keine Ahnung, warum die Sachen nicht verfügbar sind", dann gab es wieder "Probleme mit den Rechten", dann sollte "alles bald wieder online sein" nur um später wieder nix digital lesen zu können.
    Dieses digitale Chaos geht dort schon länger so.
    Da ist besser, die lassen es gleich komplett. Dabei hat man vor einigen Wochen noch damit geworben, man dürfe nun bald auch DC Comics digital zur Verfügung stellen.

    Zitat Zitat von Comic_Republic Beitrag anzeigen
    Müsste also ein deutscher Vertreter der Comicszene mal auf comixologie oder so zugehen... Kenne mich damit aber nicht wirklich aus.
    Naja, wie gesagt, Panini hat es eigentlich schon versucht, aber der Erfolg war wohl überschaubar.
    PlemPlem stellt auch div. Comics online, sogar mehrsprachig(Englisch, Deutsch, Bayrisch). Ansonsten findet man noch Dani Books auf Comixology. Sonst wüsste ich von keinem anderen dt. Verlag.

  5. #5
    dani-books-SysOp mit Monsterallergie Avatar von Jano
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    Comixology ist leider eine Katastrophe. Ist mal richtig cool gestartet, aber seit der Übernahme durch Amazon und dem Rauswurf des In-App-Stores in der iOS-App kann man damit kaum noch was anfangen. Zudem sind die organisatorisch furchtbar behäbig und es dauert immer Wochen und zigfaches Nachfragen, bis endlich mal was online ist. Das ist für jeden einzelnen Titel so ein nerviger langer Aufwand, dass es sich für die 10-20 Dollar, die da im Quartal(!) über alle(!) Titel bei rumkommen, schlicht nicht lohnt. Deshalb lass ich da auch schon zwei Jahre oder so nix Neues mehr einstellen. Aus dem geplanten eigenen Comixology-Portal für Deutschland ist auch nie was geworden.

    Meiner Erfahrung nach lohnt sich wirtschaftlich nur Kindle, da hab ich von Käufen und Ausleihen zusammen so 50-100 Euro im Monat. Leider werden dort über den normalen Upload aber die Grafikdateien verkleinert und komprimiert, was nicht so super ist. Ich hoffe, die kriegen das irgendwann noch brauchbarer hin.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Was Ist denn mit izneo wo Splitter und Cross Cult sind ?
    ist das nicht eine eigenständige Plattform bzw. Anbieter und falls ja, warum einigt man sich als deutscher Verlag bsw. nicht darauf ?
    Ich blick das mit den ganzen diversen Plattformen und Anbieter nicht
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  7. #7
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    izneo ist lt. frz. Wiki in Paris witzigerweise in der 11 Rue René Goscinny beheimatet und gehört folgenden "Actionnaires":

    Bamboo, Casterman, Dargaud, Dupuis, Futuropolis, Gallimard, Jungle, Le Lombard, Steinkis, Rue de Sèvres, Bayard, Kana, Urban Comics, Ankama

  8. #8
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Zitat Zitat von OK Boomer Beitrag anzeigen
    izneo ist lt. frz. Wiki in Paris witzigerweise in der 11 Rue René Goscinny beheimatet und gehört folgenden "Actionnaires":

    Bamboo, Casterman, Dargaud, Dupuis, Futuropolis, Gallimard, Jungle, Le Lombard, Steinkis, Rue de Sèvres, Bayard, Kana, Urban Comics, Ankama
    Sowas meinte ich für den deutschen Markt. Aber der Markt hier scheint ja wirklich sehr klein zu sein...

    C_R
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  9. #9
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Wir brauchen nix eigenes, izneo genügt.

  10. #10
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Comic_Republic Beitrag anzeigen
    Sowas meinte ich für den deutschen Markt. Aber der Markt hier scheint ja wirklich sehr klein zu sein...

    C_R
    Bei all den Wünschen nach einem "größeren e-Comicbook-Markt"
    sollte eines nicht übersehen werden. Der deutsche Comic ist (leider)
    zu über 90% ein Lizenznehmermarkt. Das bedeutet:

    sobald er sich wirtschaftlich in höhere Regionen erhebt - solche,
    die für die Lizenzgeber interessant werden - steigen auch diese direkt
    in den Markt ein.

    Das wiederum bedeutet (ich möchte es jetzt nicht schlechtreden - aber
    leider passiert folgendes): die Verlässlichkeit wird abhängig von den
    Märkten in den USA und dem frankobelgischen Raum, die Übersetzungen
    (wenn es überhaupt welche gibt) werden aus dem Ausland verwaltet
    (Qualität ungewiss), eine direkte Komunikation zum Verlag wird kaum
    noch stattfinden und letzendlich kann den einheimischen Verlagen auch
    ihr notwendiges Geschäftsmodel wegbrechen. Ein Verdrängungswett-
    bewerb gegen das klassische Buch findet dann ganz sicher statt.
    Im Moment ist das nicht so!

  11. #11
    Mitglied Avatar von Samide
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    E-Comics - ein Desaster!

    Welche Wünsche denn? Wer wünscht sich denn sowas??
    Ich bezweifle, dass sich solche Typen/Leute dann überhaupt noch Freunde von „Comics“ nennen könnten,
    geschweige denn Comic-Sammler!
    Ginge vielleicht gerade noch durch bei einem Magazin wie Alvons, aus dem man vielleicht gerade mal
    über einen zwei-Seiten-Artikel für sich etwas in schnelle Erfahrung bringen möchte …
    Wenn ich einen Brathering essen will, stapfe ich doch auch nicht in den Zoo, um dort nach dem Berappen von Eintritt
    in ein Aquarium glotzen zu können – und das war´s dann.
    Leute gibt´s

  12. #12
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Bei all den Wünschen nach einem "größeren e-Comicbook-Markt"
    sollte eines nicht übersehen werden. Der deutsche Comic ist (leider)
    zu über 90% ein Lizenznehmermarkt. Das bedeutet:

    sobald er sich wirtschaftlich in höhere Regionen erhebt - solche,
    die für die Lizenzgeber interessant werden - steigen auch diese direkt
    in den Markt ein.

    Das wiederum bedeutet (ich möchte es jetzt nicht schlechtreden - aber
    leider passiert folgendes): die Verlässlichkeit wird abhängig von den
    Märkten in den USA und dem frankobelgischen Raum, die Übersetzungen
    (wenn es überhaupt welche gibt) werden aus dem Ausland verwaltet
    (Qualität ungewiss), eine direkte Komunikation zum Verlag wird kaum
    noch stattfinden und letzendlich kann den einheimischen Verlagen auch
    ihr notwendiges Geschäftsmodel wegbrechen. Ein Verdrängungswett-
    bewerb gegen das klassische Buch findet dann ganz sicher statt.
    Im Moment ist das nicht so!
    Ich persönlich kann mit e-comics nicht so viel anfangen. Es beginnt mit der fehlenden Größe, die Farbwiedergabe und überhaupt möchte ich meinen Comic in der Handd halten und auf mich wirken lassen oder auch schlicht die Haptik genießen.

  13. #13
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Bei all den Wünschen nach einem "größeren e-Comicbook-Markt"
    sollte eines nicht übersehen werden. Der deutsche Comic ist (leider)
    zu über 90% ein Lizenznehmermarkt. Das bedeutet:

    sobald er sich wirtschaftlich in höhere Regionen erhebt - solche,
    die für die Lizenzgeber interessant werden - steigen auch diese direkt
    in den Markt ein.

    Das wiederum bedeutet (ich möchte es jetzt nicht schlechtreden - aber
    leider passiert folgendes): die Verlässlichkeit wird abhängig von den
    Märkten in den USA und dem frankobelgischen Raum, die Übersetzungen
    (wenn es überhaupt welche gibt) werden aus dem Ausland verwaltet
    (Qualität ungewiss), eine direkte Komunikation zum Verlag wird kaum
    noch stattfinden und letzendlich kann den einheimischen Verlagen auch
    ihr notwendiges Geschäftsmodel wegbrechen. Ein Verdrängungswett-
    bewerb gegen das klassische Buch findet dann ganz sicher statt.
    Im Moment ist das nicht so!
    Das bedeutet ja dann indirekt im Umkehrschluss , die deutschen Verlage müssen schon aus Eigeninteresse möglichst zusehen, dass es keinen großen dauerhaften Hit, Trend oder Bewegung jemals hin zu E-Comics gibt ?
    Gerade eben soviel das man das einzig als gewünschte Alteranative einigen wenigen anbietet , ohne möglichst allzu grosses Aufsehen oder monetären Erfolg zu erzeugen.
    Ein
    Herz
    für Hardcover

  14. #14
    Mitglied Avatar von robert 3000
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Ich persönlich kann mit e-comics nicht so viel anfangen. Es beginnt mit der fehlenden Größe, die Farbwiedergabe und überhaupt möchte ich meinen Comic in der Handd halten und auf mich wirken lassen oder auch schlicht die Haptik genießen.
    ich geb dir da mit allem Recht.

    nur 2 (kleine Einwände)
    - Größe. Bei manchen Comics ist das zoomen in die Details echt hochinteressant. Das kannst du auf Papier nicht.
    - im Urlaub Izneo zb. hast du immer dabei. Und kannst lesen und brauchst nicht 10 KG Comics mitschleppen.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Huckybear Beitrag anzeigen
    Das bedeutet ja dann indirekt im Umkehrschluss , die deutschen Verlage müssen schon aus Eigeninteresse möglichst zusehen, dass es keinen großen dauerhaften Hit, Trend oder Bewegung jemals hin zu E-Comics gibt ?
    Blockieren wird wohl kein Verlag seine e-Book-
    Aktivitäten, denn letztendlich ist es auch die
    Pflege zum guten Kunden. Was dieser sich wünscht,
    versucht man (wir ganz sicher) zu erfüllen.

    Der existierende "Welpenschutz" jedoch, der begründet
    sich auf das faktische Risiko bei der Herstellung
    von hohen Beständen klassischer Bücher ... hohe
    Investitionen mit geringem Potential auf der Einnahmen-
    seite. Davor schrecken die Lizenzgeber zurück.

    Beim e-Book fällt diese Mauer weg.

  16. #16
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    Beam-shop sollte man noch nennen, da gibt es auch dc und marvel comics von panini im pdf format ohne drm, allerdings haben die auch seit februar keine neuen dc und marvel comics mehr geupdatet.

    Und klar kann man auch sammler sein und digital als Ergänzung nutzen, nicht jeder hat unmengen an platz, dazu spart man da noch gutes geld, bei zb cross cult sind das teilweise schon 10€, also gut zwei digitale zum preis von einem hardcover.

    Dazu kommt man damit auch an verlagsvergriffene ausgaben ohne mondpreise bei ebay zu zahlen.

    Panini hält sich da aber auch extrem bedeckt, bei instagram ignorieren die gekonnt jede anfrage wenn es ums thema digital geht.

    Mein traum wäre ja marvel unlimited und dc universe auf deutsch, da wäre ein dauerabo von mir sicher, kindle unlimited ist für comicleser ja auch nur gut um in serien mal günstig reinzulesen da dort keine deutsche serie komplett drinne ist

    Gesendet von meinem SM-A705FN mit Tapatalk

  17. #17
    Mitglied Avatar von robert 3000
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    und die e-comics von CrossCult sind am 12 Zoll Tablet auch größer als in der Realität auf Papier.

  18. #18
    Mitglied Avatar von robert 3000
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    @horst

    wäre eine deutsche E-book Seite überhaupt möglich?
    Also ein Zusammenschluss aller/vieler deutschen Verlage so wie bei Izneo?

    Oder wäre das dann kontraproduktiv?

  19. #19
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von robert 3000 Beitrag anzeigen
    @horst

    wäre eine deutsche E-book Seite überhaupt möglich?
    Also ein Zusammenschluss aller/vieler deutschen Verlage so wie bei Izneo?

    Oder wäre das dann kontraproduktiv?

    Schwer zu sagen ... aber eines kann man mit
    Sichherheit sagen: es wäre sicher komplizierter,
    da wir - wie gesagt - als Rechtenehmer
    die Grenzen unseres tuns nicht frei
    bestimmen können.
    Wir brauchen immer
    eine Zustimmung für unsere Aktivitäten.

  20. #20
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Und wenn man sich auf die 10 % Eigenproduktionen konzentriert?

    Oder sind die am Markt völlig ohne jede Chance?
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  21. #21
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Und wenn man sich auf die 10 % Eigenproduktionen konzentriert?
    War die Frage ernst gemeint?

    Gerade läuft unsere bisher größte
    Aktion im Laufe der letzten 14 Jahre
    (ein Dutzend deutscher Alben gratis)!

    https://www.splitter-verlag.de/info/...c-special.html

    Wir machen also "grenzlastig" viel ...

    ... aber das ändert sicher nichts an
    der Dominanz der Lizenzgeber, denn
    deren agieren bestimmt eindeutig
    die Zukunft des deuschen Comic-
    marktes.

  22. #22
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Die Eingangsfrage war doch, warum es in Frankreich eine Zusammenarbeit der Verlage bei den E-Books gibt und in Deutschland nicht.
    Geändert von Mick Baxter (16.04.2020 um 03:29 Uhr)
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  23. #23
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    Ich gehe mal davon aus, weil die Verlage es nicht wollen. Ohne den Fokus auf E-Books zu setzen, hatten sich mit comic.de Splitter, Cross Cult und TOKYOPOP/POPCOM zusammengeschlossen. Wenig später waren es zwei, dann ein Verlag. Warum sollten Verlage viel Geld in die Hand nehmen, um für noch weniger Umsatz etwas wie izneo zu schaffen?
    Und wer sollte sich daran beteiligen? Carlsen und Egmont als Konzerne sehe ich da nicht, Panini mit den US-Lizenzgebern auch nicht. Zitat Cross Cult: "Bis auf wenige Ausnahmen verkaufen sich Comics schlichtweg digital so gut wie gar nicht." Henne und Ei oder ist schlicht keine Nachfrage da?

  24. #24
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Die Eingangsfrage war doch, warum es in Frankreich eine Zusammenarbeit der Verlage bei den E-Books und in Deutschland nicht.
    Ich dachte, du nimmst die von dir genannten
    10% selbst ernst. Wir verdienen mit 1.000
    Lizenzalben das Geld um vielleicht ein
    Dutzend deutsche Alben "fördern" zu können!

    Es dürfte klar sein, dass selbst das nicht
    ausreicht, um deutsche Künstler wirklich
    arbeitsgerecht zu bezahlen. Wenn man nun
    im e-Book-Markt weniger Stückpreis erlöst und
    das klassische Geschäft auch noch unrentabler
    macht, dann potenziert man die zum Ausgleich
    notwendigen Verkäufe fast ins Unermessliche.

    Ich schätze mal, dass unsere deutschen Künstler
    dann - um als Verlag und als Künstler davon leben
    zu können - mehr als 100.000 Kopien von jedem
    Werk verkaufen müssten.

    Es dürfte klar sein, dass diese Zahl unerreichbar
    ist. Diesen Markt gab es bisher nie und wird es
    deswegen zukünftig ebenfalls sicher nicht geben.

    Wer als deutscher Künstler sein heil im E-Book-
    Markt sucht, der sollte sich selbst vermarkten
    (von mir aus mit Crowdfunding etc.) ... und wer
    gute gedruckte Bücher mit einem Vertrieb in
    großen Stückzahlen im Buchhandel anbieten möchte,
    der sollte sich einen Verlag als Partner suchen.

  25. #25
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus, weil die Verlage es nicht wollen.
    Natürlich wollen wir auch Erfolg mit den e-Books
    einholen. Der Markt ist aber dermaßen klein, dass
    er aktuell nur aus den Gewinnen der klassischen
    Bücher heraus als Querfinanzierung existiert.

    Es mag in bestimmten anderen Comicbereichen anders
    aussehen - meine Beschreibung bezieht sich auf die
    Alben.

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