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  1. #1876
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    @OK Boomer: Zumindestens hast Du Deine "Punktewertung" jetzt erläutert.

    Natürlich ist die Anspielung auf Oprah Winfrey/Barack Obama kein wirklicher Schenkelklopfer, aber vielleicht doch für ein sanftes Schmunzeln gut. Viel, viel entscheidender ist aber aus meiner Sicht die Weiterentwicklung der Comic-Ikone Lucky Luke: jetzt zeigt sie auch mal Kante!

    Dem war nicht immer so: im einstigen Comic-Stammtisch habe ich mir seinerzeit erlaubt, darauf hinzuweisen, dass etwa die US-Army doch sehr unkritisch dargestellt wurde. Ich zitiere mal ungalanterweise Kaschi anno 2006:
    Lucky Luke ist meine "gefühlte" Lieblingsserie. Schon als Kind habe ich sie geliebt, noch unter Kauka-Regie. Damals war Lukes weißer und weiser Klepper noch eine Stute namens Rosa. Später, nach der Pubertät, habe ich sie wiederentdeckt, nun über die bis heute weitergeführte Ehapa-Albumreihe. Deshalb habe ich auch diesen Klassiker vorgeschlagen für den Stammtisch.

    Nur: welches Album würde sich besonders gut zum Debattieren eignen? Das subjektiv Beste? Hätte ich für mich gar nicht so ohne Weiteres beantworten können. Da doch eher eines, was - möglicherweise - Anlaß zu kontroversen und damit spannenden und ergiebigen Diskussionen sein könnte. Deshalb habe ich "Lucky Luke reitet für die 20er Kavallerie" vorgeschlagen, dem dann noch das gut dazu passende "Der Apachen-Canyon" hinzugefügt worden ist.

    Noch eine Vorbemerkung: es gibt vieles, was ich noch von Kindheitstagen her liebe. Und dennoch paßt es für mich sehr wohl zusammen, dazu heute als Erwachsener durchaus kritische Sichtweisen haben zu können. An meiner emotionalen Bindung ändert das nichts.

    Nun zu dem, was mich heute an den beiden Alben trotz aller Liebe zur Serie stört: in beiden Geschichten erscheint die amerikanische Armee als eine im Grunde friedensstiftende und für Gerechtigkeit sorgende Ordnungsmacht, die aber anfällig ist für fanatische Anführer wie Colonel Mac Straggle oder Colonel O'Nollan. Es fällt mir richtig schwer, das zu sagen, aber damit betreiben Goscinny und Morris üble Geschichtsklitterung! Genauso übel wie die allermeisten Hollywood-Western! Die US-Army hatte damals nicht primär die Aufgabe, für Frieden und Gerechtigkeit zu sorgen, sondern setzte die Pläne der US-Regierung durch und bezog Front gegen die nordamerikanischen Indianer! Die Army war das entscheidende Instrument für die Vertreibungs- und Vernichtungspolitik der Regierung! Es mag fanatische Einzeltäter gegeben haben, aber die wurden durch die generelle Linie erst möglich gemacht bzw. ermuntert! Und bildeten nur die besonders üble Spitze einer generellen Politik, die die Beseitigung alles Indianischen zum Ziel hatte, sobald es den Interessen der Weißen im Wege stand!

    Und bitte sage keiner, die Geschichtsklitterung wäre doch ursprünglich von den Hollywood-Western (u.a.) betrieben worden und Lucky Luke sei doch nur eine Parodie ebendieser. Auch eine Parodie kann solche verdrehenden Geschichtsauffassungen transportieren!

    Äh, sagte ich es schon? Ich liebe Lucky Luke ...
    https://www.comicforum.de/showthread...sch-Lucky-Luke
    Geändert von Kaschi (30.10.2020 um 21:02 Uhr)

  2. #1877
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Zitat Zitat von P_Mancini Beitrag anzeigen
    Och, passt schon.
    In Roberto Benignis Film "Das Leben ist schön" ruft der Bürgermeister seine beiden Söhne mit einem knappen "Benito! Adolfo!" zur Ordnung, was auch manchem plump erscheinen mag, aber in der Szene sehr gut passt...
    Passt eben nicht. Bei Benigni kratzt es an der damaligen Realität; Opera und Barack Anachronismus. Außer Ich hab verpasst, dass die beiden im Methusalem-Alter sich befinden. Was soll's. Gaudi bei Lucky.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

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  3. #1878
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Passt eben nicht. Bei Benigni kratzt es an der damaligen Realität; Opera und Barack Anachronismus.
    Exakt. Daher ist dies ist mMn ein schlechter, für intelligente Künstler fast schon dummer Gag. Der Band hat aber auch einigen guten Humor. Der Autor mag ganz offensichtlich die Daltons (Averell ist lt. Interview Juls Lieblingsfigur im LL-Universum) und Jolly Jumper, denen er die mMn witzigsten Szenen geschrieben hat.

  4. #1879
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ein paarAnmerkungen zum neuen LL:

    - MWn (erst) das zweite Mal, dass in einem Band die Daltons eine Rolle spielen, ohne dass sie auch auf dem Cover präsent sind (das erste Mal bei 'Fingers', kurze Gast-Auftritte (wie in Joss Jamon) nicht mit berücksichtigt).

    - Das Cover suggeriert, dass Bass Reeves eine zentrale Rolle in dem Band spielt (analog zu Bänden wie Calamity Jane, Der Richter, Der Kopfgeldjäger, Der Grossfürst u.ä.). Dem ist aber nicht so. Er taucht nur am Anfang und am Ende kurz auf.

    - Grundidee und Story (und (aktuelles) Thema) und dass hier UnterHALTUNG geboten wird, ist positiv zu vermerken und fügt den Qualitäten der Serie einen neuen Aspekt hinzu, entwickelt sie weiter. Ebenso das Artwork von Achdé, der 'seinen' Stil weiter entwickelt ohne dabei das Morris-Vorbild zu 'verraten'.

    - Ja, das Thema ist ernst, die historische Realität war grausam. Das beißt sich in gewisser Weise mit einem 'humoristischen' Comic, funktioniert aber im vorliegenden Band für meinen Geschmack über lange Strecke recht gut. Lediglich die Auflösung des Konflikts (der Hurrikan als gleichsam göttliche Gerechtigkeit) lässt mich etwas unbefriedigt zurück, aber angesichts der Beziehung zur historischen und aktuellen Realität fällt mir spontan für einen Semi-Funny auch kein besseres, passend(er)es ein...

    - Interessant auch das 'bestgehütetste Geheimnis' auf Seite 47: Das war mir in der Tat bis dahin auch unbekannt... Und bemerkenswert, sowas auf diese Art erstmalig zu erfahren (auch wenn man es als Leser von COMANCHE mindestens mal hätte ahnen können - ein Indiz dafür, welche Qualität diese Serie bereits vor 50 Jahren hatte...).

    - Schade, dass der (immerhin titelpräsente) Bass Reeves hier nur eine Nebenrolle spielt. Der hätte mMn eine größere Rolle verdient und als Figur sicher auch das Potenzial für eine eigene (Spin-off-)Serie... - Schade auch, dass zwar die Daltons, aber nicht deren Gefängnishund Rantanplan dabei ist. (Mir deucht, dass dessen Rolle seit Achdé LL zeichnet, von den zugehörigen Textern nicht verstanden wurde. Das fing schon mit 'Schikane in Quebec' an...)
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  5. #1880
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Ja, dass

    Bass Reeves im Album nur kurz vorkommt, fand ich auch schade.

    Ich wollte diesen Aspekt nicht spoilern, daher hatte ich es vorher nicht erwähnt. Aber jetzt ist es ja dank zaktuell raus (ebenso wie das Ende).

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, was mich an LL 99 am meisten stört:
    Das Thema ist mMn zu ambitioniert für 44 Seiten. Diesem Band hätte die mind. doppelte Seitenzahl gutgetan, um die Geschichte mehr mit Leben zu füllen (und dann hätte es auch nicht

    die bescheuerte Prämisse "Luke erbt aus dem Nichts eine Plantage" gebraucht, was er auch noch gerade dann erfährt, wenn er auf Reeves und die Daltons trifft.

    Der Einstieg hätte dann ganz anders gestaltet werden können).
    Geändert von OK Boomer (31.10.2020 um 00:30 Uhr)

  6. #1881
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    Zitat Zitat von OK Boomer Beitrag anzeigen
    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, was mich an LL 99 am meisten stört:
    Das Thema ist mMn zu ambitioniert für 44 Seiten. Diesem Band hätte die mind. doppelte Seitenzahl gutgetan, um die Geschichte mehr mit Leben zu füllen.
    Wäre vielleicht auch im 44-Seiten-Format machbar gewesen, wenn die Daltons rausgelassen worden wären, was von der Kernerzählung her möglich gewesen wäre. Das Quartett hatte allerdings manchen Gag im Reisegepäck. Die Story wäre ohne sie vermutlich vom Semi-Funny zum, äh, "Viertel-Funny" mutiert.

  7. #1882
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Ja, ich denk auch, der Band enthält Ansätze für mindestens drei Alben: Bass Reeves, Die Daltons, LL in Louisiana/Baumwollplantage/Ku-Klux-Klan, wobei man letztere beiden vielleicht doch auch so verbinden hätte können: Nicht Luke erbt ne Plantage, sondern die Daltons verschlägt es nach einem neuen Ausbruch in die Südstaaten, wo sie, insbesondere Joe, ihre Bösartigkeit gegenüber den Sklaven gut hätten ausleben können - sei es als Plantagenbesitzer oder bei einer Plantage angestellte Aufseher. (Ein paar Anspielungen auf 'Django unchained' hätte man dabei gut unterbringen können...) Unter Ku-Klux-Klan-Kapuzen wären sie auch immer noch gut erkennbar gewesen - aufgrund ihrer Orgelpfeifigen Staturen. Am Ende hätte Luke dann natürlich die Daltons wieder in den Knast gebracht - und 'nebenbei' ein paar Klan-Verbrecher gleich mit...
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  8. #1883
    Mitglied Avatar von Mio Meier Foster
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Ja, ich denk auch, der Band enthält Ansätze für mindestens drei Alben: Bass Reeves, Die Daltons, LL in Louisiana/Baumwollplantage/Ku-Klux-Klan, wobei man letztere beiden vielleicht doch auch so verbinden hätte können: Nicht Luke erbt ne Plantage, sondern die Daltons verschlägt es nach einem neuen Ausbruch in die Südstaaten, wo sie, insbesondere Joe, ihre Bösartigkeit gegenüber den Sklaven gut hätten ausleben können - sei es als Plantagenbesitzer oder bei einer Plantage angestellte Aufseher. (Ein paar Anspielungen auf 'Django unchained' hätte man dabei gut unterbringen können...) Unter Ku-Klux-Klan-Kapuzen wären sie auch immer noch gut erkennbar gewesen - aufgrund ihrer Orgelpfeifigen Staturen. Am Ende hätte Luke dann natürlich die Daltons wieder in den Knast gebracht - und 'nebenbei' ein paar Klan-Verbrecher gleich mit...
    Genau, Joe peitscht einen Sklaven aus bis er von seinem eigenen Blut durchtränkt ist. Das ist es, was ich in einem Lucky Luke Comic sehen will.

  9. #1884
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Hätte nicht gedacht, dass ich auf meine alten Tage noch mal wieder Lucky Luke-Alben lesen, geschweige denn kaufen würde. Aber mit dem neuen Texter ist die Serie für mich tatsächlich wieder interessant geworden, weil er es schafft, tatsächlich noch neue Themen aufzutun. LL mit einem Schwarzen Sheriff gegen den KKK, das hätte man sich ja früher auch nicht vorstellen können. Dieses wohl politischste Album der Serie mit zudem erstaunlich aktuellem Thema funktioniert aber mMn ziemlich gut. Klar, die Gagdichte ist nicht so hoch wie beim "Cowboy in Paris", dafür gefällt mir die klare Haltung, die Held und Autoren in Bezug auf Rassismus einnehmen, seht gut. Ein Album, das man Kindern guten Gewissens in die Hand drücken könnte.

    Die Story für sich genommen ist zwar nicht so wahnsinnig originell oder spannend und auch, dass Bass nur eine Nebenrolle spielt, fand ich etwas enttäuschend. Die Daltons nehmen eindeutig zu viel Platz ein, im Grunde hätte die Story ja auch ohne sie funktioniert. Dass sie dann am Ende unfreiwilligerweise gemeinsam mit LL gegen den Klan kämpfen, fand ich aber schon wieder gut. Gegenüber Asterix klar die gelungener modernisierte Serie. Bin gespannt, welches Thema als Nächstes kommt. LL in Afrika?

  10. #1885
    Mitglied Avatar von OK Boomer
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    Die Thematik "Deutsche Einwanderer in USA" wurde für einen der Folgebände zumindest nicht ausgeschlossen.

  11. #1886
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    Zitat Zitat von OK Boomer Beitrag anzeigen
    Die Thematik "Deutsche Einwanderer in USA" wurde für einen der Folgebände zumindest nicht ausgeschlossen.
    Ob dann da auch wieder ein kleiner Junge davon träumen wird, dereinst Präsident zu werden?

  12. #1887
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mio Meier Foster Beitrag anzeigen
    Genau, Joe peitscht einen Sklaven aus bis er von seinem eigenen Blut durchtränkt ist. Das ist es, was ich in einem Lucky Luke Comic sehen will.
    Ist ja ne Frage, ob und wie man das visualisiert. Im aktuellen Band wird ja zB auch nicht verschwiegen, dass Sklaven wie Vieh Brandzeichen bekommen haben. Das sind schon Momente, wo dem Leser nicht nach Lachen zumute ist, aber ich fand's im 'Gesamtpaket' des neuen Albums durchaus stimmig.
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  13. #1888
    Mitglied Avatar von Mio Meier Foster
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    Die Daltons sind doof und kriminell. Sie begehen Überfälle und entführen mal den einen oder anderen.
    Etwas von dem Kaliber, das Du schreibst, würde den Charakeren nicht gerecht werden.

  14. #1889
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mio Meier Foster Beitrag anzeigen
    (...)
    Etwas von dem Kaliber, das Du schreibst, würde den Charakeren nicht gerecht werden.
    Moment! 'Dieses Kaliber' hab nicht ich, sondern DU ins Spiel gebracht...
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  15. #1890
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Hast Du ins Spiel gebracht. Dass die Daltons ihre Bösartigkeit an Sklaven ausleben könnten. Dein Kaliber.
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  16. #1891
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    'Kaliber' bezeichnet nicht den Grundsatz (hier: Bösartigkeit ausleben), sondern das Maß (hier: Auspeitschen, bis Blut durchtränkt).
    Ich denke, es ist unstrittig, dass die Daltons, insbesondere Joe, nicht nur 'doof und kriminell' sind, sondern auch ein gewisses Maß an Boshaftigkeit haben. Insofern könnten sie grundsätzlich, zu ihrem Charakter passend, diese auch gegenüber Sklaven ausleben.
    Die Kaliber-Vorlage, die ihrem Charakter vermeintlich* NICHT gerecht würde, stammte nicht von mir.

    *wobei sich darüber streiten ließe, ob dieses Kaliber tatsächlich ihrem Charakter nicht entspricht: Grundsätzlich ist ja die 'zivilisierte Oberfläche' der meißten Menschen recht dünn und es zeigt sich immer wieder, dass 'Biedermänner', in der entsprechenden Situation und mit der entsprechenden Macht ausgestattet, zu 'Brandstiftern' mutieren können. So wurden Unicef-Mitarbeiter zu Kindesmissbrauchern, Soldaten urinieren auf Gefangene, einfache Hausfrauen taten sich als KZ-Aufseherinnen durch besonderen Sadismus hervor,... - um nur drei Beispiele zu nennen, bei denen erst und nur die Gelegenheit den Verbrecher machte. Und was für 'stinknormale' Menschen gilt, kann denn wohl für die Daltons erst recht gelten...
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  17. #1892
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    Dann kommst Du jetzt mit Deinem Ansatz in die Zwickmühle. Entweder Du stellst die Sache realistisch dar und gehst über Grenzen hinaus, die in einem Lucky Luke Comic nichts zu suchen haben oder Du verharmlost die ganze Sache. Was sollen denn
    die Daltons nach Deinem Ansatz als Sklaventreiber machen? Mal ein Bein Stellen? Niespulver in die Klamotten streuen? Jemanden mal heftig an den Klamotten packen und anbrüllen?

  18. #1893
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Wobei der Joe ja nicht richtig böse ist. Er ist einfach nur ein zorniger kleiner Bursche, der beladen mit Komplexen ob seiner Körperhöhe kompensierend einfach ein harter Kerl sein möchte. Und überhaupt. Averell hätt gar nix zugelassen. Bei entflohenen Sklaven würd er Rantanplan als Bluthund losschicken. Als höchste Pein leckt der den Eingefangenen die Füße ab.
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  19. #1894
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Die Diskussion ist müssig. Belassen wir's dabei.
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  20. #1895
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Wobei der Joe ja nicht richtig böse ist. (...)
    Sagte nicht Lucky Luke selbst an irgend ner Stelle, Joe (oder die Daltons?) wäre(n) grade deshalb besonders gefährlich, weil sich in ihm/ihnen Dummheit mit Bösartigkeit paart!?
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  21. #1896
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    Wohingegen sich bei Averell Dummheit mit Gefrässigkeit paart... deshalb muss auch meisst Averell die Suppen auslöffeln, die Joe den anderen eingebrockt hat.

  22. #1897
    Mitglied Avatar von M.Hulot
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    Mir hat der neue Band gut gefallen. Er war teilweise etwas ernster, aber das darf auch mal sein. Abgesehen vom Anachronismus, dass es die KKK-Kostüme und -Symbole erst nach dem Film «Birth of a Nation» gab, der nach der ersten Ära 1865-75 den Startschuss für das zweite Aufkommen gab, fand ich die Anspielung auf der vorletzten Seite sehr niedlich. Und bei Bass Reeves (nicht eigenen) Worten kamen mir fast die Tränen.
    Wann ist dieser Wahnsinn endlich vorbei?
    Wie sie sich heute zeigt - anscheinend noch lange nicht...

  23. #1898
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    Zitat Zitat von M.Hulot Beitrag anzeigen
    Wie sie sich heute zeigt - anscheinend noch lange nicht...
    Ich fürchte, er geht jetzt erst richtig los...

  24. #1899
    Mitglied Avatar von M.Hulot
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    Wieso ist das so?
    Es will mir nicht in den Kopf
    Oder besser: ins Gefühl. Vom Kopf her verstehe ich es. Finde es trotzdem genauso abstoßend

  25. #1900
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    Zitat Zitat von M.Hulot Beitrag anzeigen

    Wieso ist das so?
    Offenbar erweist sich manch ein Wahl-Volk der Herrschaft des Volkes nicht würdig... und der Gröpraz setzt deshalb alles daran, die Demokratie in seinem Land abzuschaffen. Er will natürlich nur das Beste für sein Volk... solange es weiß, willfährig und uneingeschränkt seiner Meinung ist.

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