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  1. #1
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    TV-Serien getestet und dann abgebrochen?

    Ich habe nach einem Sammel-Thread gesucht, in dem ich von einem Serienpiloten berichten kann, den ich gesehen und aufgrund dessen beschlossen habe, mir die Serie erst gar nicht anzutun. Quasi ein Thread in dem man TV-Serien aufzählen kann, die man ausprobiert, aber mangels Interesse das Weitersehen abgebrochen hat – egal, ob nach einer oder nach 10 oder nach 30 Folgen.

    Gut, nach 30 Folgen ist so eine Sache … aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, wenn ich einmal in einer zweiten Staffel angekommen bin (da gehe ich bei 30 Folgen mal von aus), schmeiße ich eher selten das Handtuch. Vielleicht hat mich die Serie vorher so wenig interessiert, dass ich ohnehin nicht über die erste Staffel hinaus komme – oder bis zu deren Ende –, aber wenn ich einmal beschlossen habe, dass sich die zweite Staffel lohnt, und bis zur Folge 30 zweifle ich am Weiterkommen, würde ich immer darauf hoffen, dass es wieder besser wird.

    Es gibt aber auch Serien, die ich aus Zeitmangel eingestellt und mir vorgenommen habe, sie auf DVD (heute Blu-Ray) weiter zu sehen. Die DVDs stehen sogar zu Hause, aber zum Anschauen bin ich seit Jahren nicht gekommen. Stargate wäre da so ein Beispiel. Dass Angel auch dazu gehört, wage ich kaum zu sagen.

    Das mal so als Einleitung, es gibt sicher eine Menge Serien, die ich hier hinein schreiben kann und mit der Zeit auch werde, aber anfangen möchte ich mit dem Anlassfall:

    Unserer bevorzugten Programmzeitschrift lag letztens eine DVD mit ersten Folgen von Sky-Serien bei:
    • 1x01 von Helix,
    • 1x01 von True Detective,
    • 4x01 von Downton Abbey,
    • 1x01 von Parks and Recreation und
    • 2x01 von Nashville.

    Letzteres interessiert mich nicht, Downton Abbey wird sowieso weiter geschaut. Helix und True Detective aber hatte ich auf dem Radar und freute mich über die Möglichkeit schon mal rein zu schauen. Jetzt haben wir zu Hause so lange mit dem „reinschauen“ gewartet, bis wir es schon fast direkt auf Sky schauen können, aber bitte …

    Bisher haben wir auch nur Helix geschafft und ich weiß schon, dass ich das nicht weiterschauen werde.

    Ich zitiere von der Zeitschriften-Seite:
    "Helix" - Gänsehaut am Nordpol
    Story: Notfall in einem abgelegenen Forschungslabor in der Arktis: Zwei Menschen sind durch ein unbekanntes, lebensgefährliches Virus gestorben, ein weiterer liegt schwer entstellt im Sterben. Ein Fall für die US-Seuchenschutzbehörde CDC. Der Bruder des Infizierten, Dr. Alan Farragut (Billy Campbell), Dr. Julia Walker (Kyra Zagorsky) und ein kleines Team reisen in die Arktis. Umgeben vom ewigen Eis, beginnt für die Seuchenexperten ein Wettlauf gegen die Zeit und die Suche nach Antworten: Lässt sich die Krankheit heilen? Wonach genau forscht der Pharmakonzern Arctic Biosystems in dem Labor? Und was hat Stationsleiter Dr. Hiroshi Hatake (Hiroyuki Sanada) zu verbergen?


    Das Verhalten der Forscher strotzt so dermaßen vor unlogischen Handlungen und haarsträubenden Entscheidungen, dass ich das einfach nicht weiterschauen kann. Dazu noch so vorhersehbar dämlich. Sorry, das geht gar nicht. Aber vielleicht sieht das jemand anders, der sei eingeladen, das Gegenteil zu posten. Allerdings weiß ich auch, dass manche auf puren Trash mit Logiklücken stehen – ohne die Personen dafür abwertend zu beurteilen, jedem das Seine! – und für die dürfte das Ganze ein Zuckerschlecken werden.

    -----

    Eine weitere Serie, die ich nach sechs oder sieben Folgen eingestellt hatte, war Grimm, dazu gibt es aber einen eigenen Thread und dort steht auch meine Meinung dazu, dass ich mir etwas anderes erwartet hatte.

    True Blood hätte vielleicht Potenzial gehabt, mich weiter zu fesseln, hätte ich nicht das Gefühl gehabt, dass mehr auf die Optik (kurz: Blut und nackte Haut) als auf den Inhalt Wert gelegt worden wäre. Wozu ich ergänzen darf, dass ich später bei Weltbild ein billiges Exemplar der Buch“vorlage“ erstanden hatte und da nach noch weniger Seiten als TV-Folgen aufgegeben habe. Also kann es auch nicht am fehlenden Inhalt gelegen haben. Mein Mann hat aber brav weiter geschaut.

    Eine Kapitulation, die ich bedaure, ist das Schmeißen von der US-Serie Human Being. Die Freunde Werwolf und Vampir ziehen in ein Haus und freunden sich mit dem dortigen Geist an. Die ersten Folgen waren wirklich gut und gerade Geist und Werwolf fand ich echt nett. Der Vampir (Sam Witwer) war mir optisch zu stereotyp, den hätte ich auch im RL sofort als Vampir erkannt. Warum ich aufgegeben habe? Es hat mich dann irgendwann nicht mehr fesseln können, weil es sich – nur für den Moment wahrscheinlich - mehr um den Langzahn drehte und der mir halt am wenigstens zugesagt hatte. Schade, aber manchmal muss man Konsequenzen ziehen. Auch hier schaut mein Mann weiter.

    Soweit, das, was mir spontan einfällt. Vielleicht hat ja der/die ein/e oder andere auch eine Serien-Einstell-Erfahrung kund zu tun.

    Sollte jemand dagegen einen Thread suchen, in dem er über von höherer Macht abgesetzte Serien reden will, ist mir dieser wieder untergekommen: Abgesetzte TV-Serien - bisschen alt, aber nie alt genug, um nicht ergänzt zu werden.

  2. #2
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    Oh, bei Helix ging es mir ähnlich, nur habe ich keine ganze Folge durchgehalten. Es war nicht nur unlogisch, für mich war es auch noch langweilig und liess nicht erkennen, was es jetzt sein wollte (zumindest für mich).

    Bei Grimm ging es mir anfangs auch ähnlich: Ich habe auf Grund des Verhaltens des Hauptcharakters nach ungefähr 6 Folgen abgebrochen. Anders als du, habe ich die Serie dann aber später wieder aufgenommen und mich später damit angefreundet.
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  3. #3
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    Coole Idee, NikiMaus. Natürlich gehört es dann zum Konzept des Threads, dass wir hier wie die Blinden von der Farbe reden, aber gerade das kann Spaß machen.

    Man sollte dazu wissen, dass Mainstream-Fernsehserien wie Grimm oft erst nach einigen Folgen gut werden. Früher (zu Zeiten von Angel) hieß es sogar, nach einigen Staffeln. Das liegt nicht an den Schreibern, sondern daran, dass die Sender erstmal das Format etablieren wollen. Deshalb kommen die ersten Folgen oft als sehr schematisch rüber. (Pay-TV-Serien haben das Problem nicht, die haben andere. Eine große Selbstgefälligkeit der Macher, zum Beispiel. Und die Gewissheit, dass sie's zur Not mit einer Sexszene flicken können.) Ich bin jedenfalls meistens bereit, einer Mainstream-Serie mehr als eine Chance zu geben.

    Bei Dollhouse konnte man richtig einen Schalter angehen sehen, als Joss Whedon ab Folge 6 endlich tun konnte, was er seit dem Piloten schon hatte tun wollen. Agents of SHIELD ist berüchtigt dafür, jetzt erst einigermaßen loszulegen. Bei Person of Interest gibt es diesen Schub irgendwann gegen Folge 8 oder 9 - vorher hätte ich fast aufgehört zu gucken, aber mir wurde versichert, dass das besser wird, und jetzt ist es eine meiner Lieblingsserien. Nikita ist noch ein gutes Beispiel - eine Serie, die ich ursprünglich nach sechs Folgen aufgehört hatte, dann aber wieder angefangen habe, nachdem ich irgendwo gelesen hatte, dass Albert Kim und ein paar andere Lieblingsautoren von mir da mitmachten. Und gegen Ende der ersten Staffel wurde es so gut, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Bei Grimm hat's auch bis zum Ende der ersten Staffel gedauert, das Warten hat sich aber gelohnt.

    Oh, und ich finde schon, dass es ein begründbares Abbrechen nach 30 Folgen gibt. Aber das bedeutet fast immer, dass die Serie schlechter geworden ist oder eine Richtung genommen hat, die man nicht mehr gucken will. Ist ein bisschen was anderes.

    True Blood habe ich sogar zweimal versucht zu gucken. Das zweite Mal habe ich eine Folge vor dem Staffelfinale aufgehört, als ich merkte, dass es mich gar nicht interessiert, wer der Mörder war.
    True Detective klang vielversprechend, aber der Pilot hat mich 55 von 57 Minuten einfach nur gelangweilt. Ehrlich, wenn eine Show eine Viertelstunde länger ist als üblich, erwarte ich eine Viertelstunde mehr Handlung, nicht einfach längere Gesprächspausen. Außerdem bin ich belesen genug, um zu merken, wann ein angeblicher Intellektueller einfach nur prätentiösen Schwulst redet.

  4. #4
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    @Jähling: Ist das heutzutage noch immer der Fall - also dass die Serien sich erst nach einer gewissen Anzahl von Folgen entwickeln? Ich bleibe nämlich meist nicht bei der ersten, sondern irgendwo zwischen der 6. und 10 Folge "stecken". Scheint mir ähnlich wie bei dir.

    Wenn ich aber nach der ersten Folge aufhöre, dann werden ich und die Serie kaum noch Freunde.
    Agents of Shield ist so ein Beispiel, bei der ich die erste Folge ansah, aber weder mit den Charakteren (ich kann Nick Fury so oder so nicht ausstehen) noch mit den Handlungsverläufen etwas anfangen. Mir entging einfach, was so toll an der Serie sein soll.
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  5. #5
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    Wenn ich Serien anfange, breche ich sie selten ab, bzw. selten so schnell aber bei Sleepy Hollow musste ich nach der 1ten Folge abbrechen, es wurde zum Ende der Folge einfach schwachsinnig.

    Ich bin immer skeptisch, wenn man versucht einen guten Film auszuschlachten aber hier dachte ich mir "Ach komm, schau mal rein". Ich fand die Folge eigentlich nicht schlecht aber das Ende hat mich dazu bewegt, diese Serie nicht weiterzuverfolgen. Wenn ich mich recht entsinne, wird sie hier auch gar nicht mehr ausgestrahlt, anscheindend wurde sie abgebrochen.
    Hat noch jemand reingesehen?

    Bei HIMYM ist es so, jetzt da ich das Ende kenne habe ich nicht wirklich Lust, mir die letzte Staffel anzusehen, dabei habe ich alle 8 davor auch gesehen. Die 9te sehe ich nur, um zu schauen wie das Ende umgesetzt wurde, wenn mich das nicht so interessieren würde, hätte ich sie auch jetzt, kurz vor Schluss, abgebrochen. Um ehrlich zu sein, wirkt auch alles etwas lasch. Naja so ist das mit Serien, die bis zum Erbrechen langezogen werden.
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Menschen sind Monster, mit Monsterfüllung und Monsterguss überzogen.

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  6. #6
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    Aktuell teste ich: Lost Girl (schaue ich gerade) und Strike Back

    Letztens abgebrochen: Alphas (nicht aufregend genug, wenige Folgen haben ausgereicht), Caprica (hat mich nicht mitgerissen, nach ein paar Folgen war Schluß), Fairly Legal (1. Staffel komplett geschaut, war auch gut, aber nicht so gut, das ich es behalte), Person of Interest (die 1. Staffel dümpelte nur so vor sich hin, habs nicht ganz geschaut), Dallas (das neue und die 1. Staffel natürlich. Die alten Staffeln waren super und die behalte ich auch, das neue jedoch....), Girls (1. Staffel komplett gesehen, weiß aber nicht, was ich davon halten soll, da hätte man mehr draus machen können als diese "Sex and the City"-Kopie, nur bodenständiger), Alcatraz (nach drei Folgen aufgehört zu schauen, war richtig langweilig),

    Anna Pihl - Auf Streife in Kopenhagen
    (war überraschend gut, doch das Drama macht es mir unmöglich, die Serie zu behalten), Twin Peaks (komplette Serie geschaut, sobald diese Windom Earl-Geschichte anfing, wars aus und der Wunsch die Serie zu verkaufen groß), Stromberg (komplette Serie geschaut, war echt gut, teilweise aber auch zu tragisch, habs dann doch verkauft), FlashForward (langweilig bis zum geht nicht mehr, nichts konnte mich nach 4 Folgen zum weiterschauen bewegen), Breaking Bad (größter Mist, den ich je gesehen habe - nach 3 Folgen der 1. Staffel war Schluß), The Event (zu harmlos, eine Disc hat mir genügt),

    Sleeper Cell
    (nach einer Folge konnte ich nicht mehr, hat mir nur die Zeit gestohlen), Falling Skies (wenige Folgen durchgehalten, hab mir mehr erwartet als diesen Stumpfsinn), Prinzessin Fantaghiro (eigentlich ne gute Serie, leider war nicht alles toll), Veep (komplette erste Staffel geschaut, es war nicht schlecht, besitzt gute und scharfe Dialoge, insgesamt aber nicht unbedingt meins), White Collar (nach der 2. Staffel abgebrochen, das Duo war nicht so toll, das ich weitersammeln müßte), The Big C (die Hauptfigur mochte ich überhaupt nicht, daher.... war nach ein paar Folgen Schluß), Rizzoli & Isles (schwaches Gespann, konnte die 1. Staffel nicht komplett schauen), Männerwirtschaft (ich konnte mehrere Folgen hintereinander einfach nicht aushalten und das ist kein gutes Zeichen bzw. keine gute Basis für eine erfolgreiche Beziehung - ebenfalls nicht komplett geschaut).
    Geändert von Filmfreak (12.04.2014 um 19:38 Uhr)

  7. #7
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    @Jähling: Ist das heutzutage noch immer der Fall - also dass die Serien sich erst nach einer gewissen Anzahl von Folgen entwickeln? Ich bleibe nämlich meist nicht bei der ersten, sondern irgendwo zwischen der 6. und 10 Folge "stecken".
    Man hinterfragt ja nicht immer, warum man eine Serie abbricht, aber ich gebe zu, bei dem Gespräch hier um die 6.-10. Folge ist mir für mich doch noch einiges aufgefallen:
    Ich lege generell wenig Wert auf "den Fall der Woche" (ist bei Krimiserien manchmal eine etwas hinderliche Einstellung), ich mag den roten Faden, den großen Bogen. Es gibt Serien, die fangen mit dem Fall der Woche an und - wie Jähling sagt - irgendwann legen sie dann mit dem Großen Ganzen los. Da gilt es dran zu bleiben, wenn man das Aha-Erlebnis haben möchte. Dann gibt es Serien, die mit einem guten Kern anfangen, mich direkt gefangen nehmen ... und dann wird die Staffel irgendwann so mit Füllfolgen gestreckt, dass ich denke, ich habe einen Fehler begangen. Die erste Version ist demnach fast die vielversprechendere, was bedeuten würde: immer erst dran bleiben! Das setzt aber voraus, dass mir wenigstens die Figuren zusagen, sonst funktioniert das nicht.

    Es hängt bei mir aber auch einiges von den "äußeren Umständen" ab. Wie bin ich drauf, wenn ich die ersten, vielleicht noch nicht so prickelnden Folgen sehe. Was habe ich sonst noch alles zu schauen. Schaue ich es aus der Fernsehausstrahlung heraus und bin darauf angewiesen, 7 Tage auf eine neue Folge zu warten, oder wurde es blockweise ausgestrahlt oder schaue ich es auf DVD und kann so besser eintauchen?

    Bei Buffy bin ich damals erst bei der zweiten Staffel eingestiegen und dann zurück gehopst und habe mir die erste angeschaut, um dann weiter zu machen. Hätte ich mit der ersten Staffel und dem monster of the week angefangen - wer weiß, was passiert wäre ...

    Zitat Zitat von Angel of Death Beitrag anzeigen
    Die 9te sehe ich nur, um zu schauen wie das Ende umgesetzt wurde, wenn mich das nicht so interessieren würde, hätte ich sie auch jetzt, kurz vor Schluss, abgebrochen. Um ehrlich zu sein, wirkt auch alles etwas lasch. Naja so ist das mit Serien, die bis zum Erbrechen langezogen werden.
    HIMYM ist ein Beispiel, bei dem ich dran bleibe, weil ich so kurz vor dem Ende sicher nicht aufgeben werde, auch wenn die momentan laufenden Folgen eher öde sind.

    Scrubs dagegen ist ein Raritätenbeispiel, bei dem ich erst vor der letzten Staffel aufgegeben habe. Es ging einfach nicht mehr, ich konnte der Serie da schon länger keinen Witz mehr abgewinnen und ich mochte auch die Leute nicht mehr. Ich weiß nicht, was da mit mir oder der Serie oder uns beiden passiert ist. Gottseidank war ich mit der Meinung zu Hause aber nicht alleine.

    Von Falling Skies habe ich -glaube ich - irgendwo in der zweiten Staffel abgebrochen. Manchmal finde ich an Serien gut, dass sie nur eine Staffel haben und dann erfahre ich, dass da noch mehr nachkommt und ich weiß nicht warum. Und als sich alles irgendwie nur wiederholt hat, habe ich meine Zeit anders eingeteilt.

    Als Fan von "The Closer" wollte ich auch dem Nachfolger Major Crimes eine Chance geben. Ich kam mit der neuen Hauptfigur nicht klar und habe schon die erste Folge nicht zu Ende gesehen. Ich sag ja, die Chemie muss schon stimmen.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Angel of Death
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    Scrubs dagegen ist ein Raritätenbeispiel, bei dem ich erst vor der letzten Staffel aufgegeben habe. Es ging einfach nicht mehr, ich konnte der Serie da schon länger keinen Witz mehr abgewinnen und ich mochte auch die Leute nicht mehr. Ich weiß nicht, was da mit mir oder der Serie oder uns beiden passiert ist. Gottseidank war ich mit der Meinung zu Hause aber nicht alleine.
    Also ich liebe Scrubs, ich schaue auch sehr gern die Wiederholungen aber die letzte Staffel habe ich auch nicht mehr gesehen.
    Es gab einfach fast keinen Witz mehr und zudem, kam mir ein Großteil der neuen Darsteller, wie ein Abklatsch der Alten vor.
    Ohne die Standardbesetzung war es einfach nicht mehr witzig.
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  9. #9
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    Cooles Thema!

    Ich muss sagen, ich hab ja mittlerweile ein relativ großes Serieninteresse, was sich auch dahingehend auswirkt, dass ich jedes Jahr im Frühjahr das Internet durchforste, was sich bei den jährlichen "Upfronts" getan hat, und dann im Herbst nochmal, was jetzt denn für neue Serien in den USA anfangen... Da pick ich mir dann die interessantesten heraus, was auch des öfteren zu Pleiten führt.

    Die meisten Fehlversuche hab ich bei den Sitcoms zu vermelden. The Exes, Man Up, Apartment 23, Happy Endings, Mike & Molly, The Crazy Ones, die Michael J Fox Show, so richtig warm wurde ich mit keinem der Beispiele... Mom könnte eine sein, die ich noch weiter schaue, vielleicht wenn sie auf deutsch startet...

    Aus aktuellem Anlass muss ich auch nochmal Bates Motel nennen, siehe eigenen Thread dafür. Und bei House of Cards hab ich bei aller positiver Kritik nicht mal den Piloten durchgehalten. So genial Kevin Spacey sein mag, das allein reicht mir nicht.

    Falling Skies hab ich auch nur den Piloten gesehen, danke das wars. Bin für so SF Zeugs wohl zu alt. Genauso seinerzeit Earth 2. Farscape war mir zu puppenlastig, Babylon 5 zu langweilig, wobei das glaub ich ein Fehler war...

    Wo ich am meisten durchgehalten hab, war LOST. Da fehlen mir noch genau 10 Folgen, aber ich kann mich bis heute nicht überwinden die zu schauen... Staffel 6 war bis dato so gar nicht meins...

    Greys Anatomy hab ich nach dem Geistersex mit Izzy leider abbrechen müssen, da ist mir echt die Zeit zu schade. House wurde mir zu langweilig.

    Terminator SCC würd ich zB liebend gerne weiterschauen, fehlt mir nur die Zeit.

    Man sieht also, ich geb Serien sehr gerne ne Chance, aber ich bin durchaus nicht abgeneigt was zu boykottieren
    Act, and you shall have dinner!
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  10. #10
    Mitglied Avatar von Geier
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    Walking Dead hab ich nach der zweiten Staffel gekickt. Die Erste fand ich noch gut, die Zweite war im wesentlichen nur noch eine Soap in der die Zombies lediglich dazu da waren die wenigen sympathischen Figuren zu beseitigen, auf die Dritte hab ich verzichtet.
    Galactica ging ziemlich schnell auch nicht mehr, nur noch Leute die Scheiße drauf sind, rumpöbeln und das Religionsgeschwafel nervte...
    Sleepy Hollow war nicht übel, aber etwas wirr und vor allem haben die Leute sowas wie den Tim Burton-Film erwartet, und mit dem hat es nur den Namen gemein. Nach nur vier Folgen durch Suburgatory ersetzt das mir mittlerweile gut gefällt

  11. #11
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    Klar, ein paar gute Serien gibt es heute auch, und die sind dann oft um so viel besser als das, was es früher gab. Stichwort Breaking Bad. Then again - da wird so viel Geld oft für Müll verpulvert, bei dem man denkt, dass da eine alte genial gemachte Serie ewig von hätte weiter produziert werden können. Mein letzter Fall war "The Dome" oder wie das hieß. Tolle Grundidee, aber nach dem Pilotfilm habe ich mir die Inhaltszusammenfassung auf Wiki durchgelesen, und es darauf beruhen lassen. Dagegen bringt mich eine Folge "A-Team" auch heute noch zum Schmunzeln und zum Dranbleiben. Klar ist das Quark, aber Quark der Spaß macht. Da fehlt natürlich der Vergleich zu einem heutigen Äquivalent (und die Action-Concept-Produktionen á la Clown und Autobahnpolizei stinken dagegen als ziemlich arg "gewollt" ab). Aber wenn ich es z.B. mit dem mehr oder weniger aktuellen Kinofilm vergleiche, gewinnt die Serie heute immer noch um Längen.

    @Geier, bei Galactica habe ich irgendwann den Anschluss verloren, weil ich eine Folge verpasst habe; aber ja, da war bei mir auch schnell die Luft raus. Lauter Unsympathen. Natürlich mit Ausnahme von Lt. Castillo als Adama
    Was mir im Vergleich dazu viel besser gefallen hat, war Space: Above and Beyond (hier Space 2063). Topgun im Weltraum. Aber nettes Character Play.

    Bleibt nur noch meine Taktik gegen Wintergefühl im letzten halben Jahr: Zur Mittagspause die große "Miami Vice"-Box aufgemacht, jeweils eine Folge geschaut. Das bringt Sonne in den Alltag, und das reicht

  12. #12
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    Ich wusste gar nicht, dass es noch Menschen da draussen gibt, die Galactica eben wie ich nicht grandios fanden. Genau das mit den Unsympathen war auch mein Problem. Jetzt bin ich froh, dass ich doch nicht ganz so allein mit meiner Meinung da stehe.
    Bei Sleepy hollow hänge ich bei der 8. oder 9. Folge rum (wie immer: zwischen 6 und 10).
    Bei Babylon 5 habe ich mich mit Mühe über die erste Staffel gezwungen (Sheridan war nicht meins, aber die Handlung war noch gut), aber irgendwann nach der 3. oder 4. Staffel dann aufgegeben. Farscape auch irgendwo um den Dreh 3. Staffel.

    Bei HIMYM hatte ich immer mal wieder reingeschaut, aber der Funke wollte nicht so wirklich überspringen.
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  13. #13
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    ...und bitte nicht falsch verstehen - ich bin mit dem alten Galactica aufgewachsen, als der Battlestar noch Kampfstern hieß, und war total glühender Fan als Kind. Vielleicht ist das auch ein wenig der Punkt, weswegen die neue Serie nicht so bei mir zieht. Da muss alles immer realistisch und plausibel sein. Verdammt, eine Viper muss sich fliegen wie eine Tomcat, und nicht wie irgend ein realistisches Raumschiff. Zischende Feuerstrahlen aus den Triebwerken, wenn man auf "Turbo" drückt, und keine Crashzooms durch das gedämpfte Vakuum des Raums, mit entfernt an Furzgeräusche erinnernde Sounds irgend welcher lateralen Steuerdüsen. Und Starbuck als Frau? Dann doch bitte lesbisch (und bitte haut mich jetzt nicht, liebe Feministinnen - ich meine das positiv, und zu der Originalfigur passend).
    Aber am Schlimmsten ist dieses Ethno-Genöle, das die hier Titelmusik nennen, wenn man das orchestrale unverkennbar-ikonische Galactica-Gewummere gewohnt ist, das sogar heute, 35 Jahre später, noch durch das geistige Ohr zimmert: https://www.youtube.com/watch?v=pHp9oZPqs8E Lautsprecher voll aufdrehen, genießen, sich in fremde Welten entführen lassen!

  14. #14
    Mitglied Avatar von Geier
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    Apropos Titelmusik: Bei dem 80er Schmuserock geknödel von Star Trek-Enterprise bekomme ich jedesmal Bauchschmerzen

    Two+a half Men wollte ich nach Charlies Abgang eine Chance geben, aber ohne geht für mich gar nicht, mit dem Kutscher werde ich nicht warm und Allan ist nur noch erbärmlich...

    @Chris, Miami Vice schau ich mir in letzter Zeit vorm schlafengehn an, das war noch was . Auch Kappes aber unterhaltsam The Finder und Human Target, Moonlight wird mMn stark unterschätzt.

  15. #15
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    Geier, da sagst Du was. Da hab ich auch noch einen: SO muss StarTrek klingen https://www.youtube.com/watch?v=ayARo_IGV7g
    Die Prager Philharmoniker nehmen sich mal DeepSpaceNine vor. Gänsehaut pur. Da steckt auch noch genug Picard und Janeway (und Q hehe) drin, was da so im Hintergrund mitschwingt.
    Die "neue" Serie ist ganz witzig, vor allem im Vergleich zu dem, was sonst noch läuft. Aber die Titelmusik... da hätten sie am Ende im Ausklang wenigstens noch einmal einen orchestralen Rausschmeißer einbauen können. So ist das irgendwie am Thema vorbei. Auch wenn ich das Intro visuell passend finde.
    A Propos Neuauflage: Die neuen Filme aus dem Franchise hingegen finde ich extrem gelungen. Jung, frisch (auch der Komponist), mit Spaß bei der Sache, und am Puls des Alten. Ich hoffe, der kriegt das bei StarWars auch hin.

    Two and a Half Men - das war doch die Serie, in der Horstie plötzlich in den Vierzigern ist, und sein Bruder bei ihm eingezogen ist, oder? :P
    Die Serie lebte davon, dass Charlie Sheen sich selbst spielte, und man eine Serie darum gebaut hat. Den Schmonz drum herum konnte man eigentlich vergessen, aber das war der treibende Motor. Kann mir gut vorstellen, dass die jetzt mittlerweile eine sich selbst tragende Serie mit Kutcher aufgebaut haben. Aber es ist halt nicht mehr der Besuch bei Sheen zuhause, mit Black Jack und ******. Da kann die neue Variante noch so gut sein.

  16. #16
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Hui, Ihr habvt hier schon eine Menge Sendungen genannt, die ich auch abgebrochen habe, in die ich aber nur so kurz reingeguckt hatte, dass ich nie das Gefühl hatte, sie zu gucken und ergo dass das ein Abbrechen war. Oder die zu lange her sind oder die einfach nicht genug Eindruck gemacht haben, dass ich mich dran erinnern konnte.

    Caprica wollte ich wirklich mögen, weil: Jane Espenson!, aber der Pilot zog sich so.
    Enterprise (die letzte) fand ich ganz nett, aber ich musste ja immer erst an der schrecklichen Titelmusik vorbei, und zur zweiten Staffel war ich dann weg.
    Voyager auch, aber damals habe ich Serien noch im TV geguckt und hatte eh keinen Fernseher, das hat sioch also eher so ergeben.
    Lexx hatte ich vom TV als witzig in Erinnerung. Hab's dann versucht, später ganz zu gucken, aber die Darsteller und die Tricks waren mir einfach zu schlecht.
    Jeremiah hat mir anfangs sehr gefallen - man musste halt ignorieren, dass es mal einen Comic mit demselben Titel gegeben hatte -, aber irgendwann in der zweiten Staffel gin's mir nur noch auf den Keks.
    24 - Interessanter Ansatz, rechtfertigte auf Dauer leider nicht den ganzen reaktionären Mist, den sie darin verbreitet haben.
    Once Upon a Time - Wieder Jane Espenson, und immer wenn ich die Serie abbrechen wollte, kamm noch eine Folge von ihr, die dann auch richtig gut war, aber insgesamt war's einfach zu bemüht, zu unorioginell, zu unlogisch, und die zweite Staffel habe ich dann ignoriert. (Um mal wieder was neueres zu bringen.)

    Sind überhaupt eine Menge Serien bei, die ich nicht bewusst abgebrochen habe, sondern wo ich mich einfach zur nächsten Staffel nicht mehr aufraffen konnte.

    Revolution - hatte irgendwo gelesen, dass sie die eh einstellen wollten, und weil mich niemand in der Serie wirklich interessierte, habe ich es dann auch gleich sein lassen, ähnlich wie bei
    666 Park Avenue, die deutliche Längen hatte, aber mit Terry O'Quinn einen herrlich bösen Bad Guy.

    Hier fallen mir zwei Probleme mit diesen Sendungen auf, die ihre Handlung über viele Folgen entwickeln:
    - Oft ist nicht jeder Handlungsstrang, den sie verfolgen, gleichermaßen interessant, und die uninteressanten nerven jedes Mal mehr (666 Park Avenue, Flash Forward, Heroes);
    - Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass mit der Staffel auch wirklich eine Handlung endet, also lohnt es sich auch nicht, bis dahin durchzuhalten, zumal wenn nicht raus ist, ob's eine weitere Staffel gibt. (So ziemlich jede J.-J.-Abrams-Serie.)

    Falls übrigens Filmserien auch gelten, dann habe ich noch Harry Potter. Da hatte ich bei 7.1. schon Schwierigkeiten, reinzukommen, weil ich halt nicht mit dieser Welt aufgewachsen und Nr. 6 schon wieder zu lange her und auch nicht mehr so doil war, und bei 7.2. habe ich es gar nicht mehr versucht.
    Geändert von Jähling (13.04.2014 um 11:17 Uhr)

  17. #17
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    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    @Jähling: Ist das heutzutage noch immer der Fall - also dass die Serien sich erst nach einer gewissen Anzahl von Folgen entwickeln? Ich bleibe nämlich meist nicht bei der ersten, sondern irgendwo zwischen der 6. und 10 Folge "stecken". Scheint mir ähnlich wie bei dir.
    Agents of SHIELD ist ein gutes aktuelles Beispiel, auch wenn die anfängliche Langsamkeit anscheinend weniger vom Sender ausging als von Marvel - die wollten halt nicht, dass die Serie den Captain-America-Film spoilert, weshalb "das Wort mit H" nicht genannt werden durfte. Die letzten beiden US-Folgen spielten während und nach Captain America 2, und ... naja, das Wort "entfesselt" drängt sich auf.
    The Blacklist kam auch eher langsam in Schwung und ist zur Zeit weit interessanter als am Anfang.

    Ich weiß natürlich nicht, ob das immer noch Druck von den Sendern ist oder ob sich das einfach als Struktur bewährt hat - erst einen Rhythmus vorzulegen, und wenn der sich etabliert hat, aufmischen. Richtig eingesetzt, kann das eine Serie richtig beflügeln. Nikita ist ein gutes Beispiel. Die haben eine Kunst daraus gemacht, ihre eigene Grundidee immer wieder auf den Kopf zu stellen. Weniger kunstvoll und vor allem: später, aber ähnlich effektiv: Fringe. Und Eureka. Alles Serien, wo das Dabeibleiben trotz früher Schwächen irgendwann belohnt wird. Man sollte aber schon eine Grundsympathie für die Figuren mitbringen, sonst nervt's bis dahin so sehr, dass man sich darüber nicht mehr freuen kann. Auch Person of Interest entwickelt sich in die Richtung, wo gerade der Abstand zu den eher drögen ersten Folgen sich jetzt bezahlt macht.

  18. #18
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    Bin grade schwer am überlegen, ob ich mir im Müller die erste Staffel von Die Tudors....
    .... holen soll oder lieber gleich die Komplettbox von Amazon?!

    Beides wäre zum testen gedacht, da ich die Serie noch nicht kenne und auf was schönes hoffe ^^

    Und Lost Girl hat den Test bestanden

    Strike Back ist bisher gar nicht mal schlecht. Ne finale Entscheidung steht noch aus.

    Auch wenn ich grade Ashes to Ashes - Zurück in die 80er verkaufe....
    .... so soll das nicht heißen, das die Serie schlecht ist. Ich warte nur auf ne schöne Komplettbox.

    Zitat Zitat von Geier Beitrag anzeigen
    (...) Galactica ging ziemlich schnell auch nicht mehr, nur noch Leute die Scheiße drauf sind, rumpöbeln und das Religionsgeschwafel nervte... (...)
    Hatte von der Serie nichts gesehen, bis ich mir die Komplettbox zulegte. Ich schaute alle 4 Staffeln samt Filme hintereinander und fand sie wirklich gut. Manchmal war's zwischendrin nicht so toll, auch das viele draufgegangen sind hat die Stimmung etwas gedrückt und natürlich das Ende, welches sehr unbefriedigend war. Aber im großen und ganzen.... kann man schauen (Dr. Gaius Baltar war eine meiner Lieblinge, von den Zylonen war es eindeutig John Cavil/Nummer Eins, vor allem deshalb, weil er seine Meinung "unmißverständlich" formulierte ^^). Caprica hingegen konnte daran nicht mehr anknüpfen.

    @ Major Tom: Hast Du "The Middle" jetzt schon gesehen oder zögerst Du immer noch?
    Ich kann nur sagen: Nicht länger zögern, sondern angreifen.... Du wirst es nicht bereuen
    Geändert von Filmfreak (22.08.2014 um 15:43 Uhr)

  19. #19
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    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    Jeremiah hat mir anfangs sehr gefallen
    Oh Mann die hab ich komplett vergessen... Stimmt die hatte irgendwie was, aber dann auch wieder nicht...

    Und anscheinend hab ich was gegen Mistery Serien, weil sowohl Akte X als auch Millenium oder Fringe haben mich nie fesseln können. Twin Peaks schon eher...

    @Filmfreak:
    Ne hab ich noch immer nicht geschafft. Irgendwie sieht das halt wie eine typische 08/15 Sitcom aus...
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  20. #20
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    Zitat Zitat von Major Tom Beitrag anzeigen
    @Filmfreak:
    Ne hab ich noch immer nicht geschafft. Irgendwie sieht das halt wie eine typische 08/15 Sitcom aus...
    Schade, denn The Middle scheint vielleicht wie eine der unzähligen Sitcoms, ist sie aber nicht.... fand ich jedenfalls. Dies liegt vor allem am Humor und was da erzählt wird. Man muß natürlich ne "Vorliebe" für schräge Familienkonstellationen mitbringen, das ist klar, aber eine Beziehung zu einer Serie schon abzubrechen noch bevor sie überhaupt begonnen hat, ist wirklich schade

    Kennst Du Raising Hope?

  21. #21
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    Zitat Zitat von Minerva X Beitrag anzeigen
    Ich wusste gar nicht, dass es noch Menschen da draussen gibt, die Galactica eben wie ich nicht grandios fanden.
    Und noch mehr *aufzeig* . Ja, die Serie wurde auch irgendwann ins Nirvana geschoben.

    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    [...]The Middle [...]

    [...] Raising Hope?
    Sowohl The Middle als auch Raising Hope habe ich jeweils nach wenigen Folgen abgebrochen. Ersteres kam mir zu sehr wie ein Malcolm-Abklatsch vor und bei der zweiten Serie haben mir die Charaktere nicht zugesagt. Aber bei "The Middle" bereue ich den Abbruch, denn immer, wenn ich eine Folge zu Gesucht bekomme, bleibe ich daran hängen. Fände ich schon zu empfehlen.

    Jericho habe ich mit Begeisterung ganz schnell dran gegeben, während ich die erste Staffel von "The Dome" durchgezogen habe. Beide haben ihre Logikkrater, aber bei Jericho konnte ich mit keinem Menschen wirklich mitfühlen, die waren alle doof. Subjektiv gesehen. .

    Es gibt aber auch anerkannt geniale Serien, die ich nach der ersten Folge gelassen habe. Boardwalk Empire und Breaking Bad. Das sind einfach keine Serien für mich, depri, ernst, Drama pur. Die können noch so toll sein, so etwas stehe ich nicht durch.

    Und wie Jähling schon sagte: bei manchen Nennungen fällt einem erst auf, was man auch schon alles abgebrochen hat, an das man sich gar nicht mehr erinnern kann ...

    Fringe haben wir hier zu Hause auch nicht viel geschafft, weil der anfängliche gute Bogen verloren ging. Aber bei den DVD-Boxen überlegen wir jetzt jedes Mal, ob man nicht doch noch mal einen Versuch starten sollte.

    Primeval habe ich nach der ersten Staffel für mich beendet, das war mir zu sehr Dinosaurier u.ä. der Woche. Trash pur, muss man halt mögen.

  22. #22
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    Zitat Zitat von NikiMaus Beitrag anzeigen
    Sowohl The Middle als auch Raising Hope habe ich jeweils nach wenigen Folgen abgebrochen. Ersteres kam mir zu sehr wie ein Malcolm-Abklatsch vor und bei der zweiten Serie haben mir die Charaktere nicht zugesagt. Aber bei "The Middle" bereue ich den Abbruch, denn immer, wenn ich eine Folge zu Gesucht bekomme, bleibe ich daran hängen. Fände ich schon zu empfehlen.
    "Malcolm" kenne ich nicht, kann daher nichts zu sagen.

    Spätestens jetzt müßte Major Tom doch endlich mal die erste Staffel anpacken, wenn wir zwei....
    .... The Middle schon empfehlen. Wenn sie nicht gefällt, kann man immer noch abbrechen ^^

    Es gibt aber auch anerkannt geniale Serien, die ich nach der ersten Folge gelassen habe. Boardwalk Empire und Breaking Bad. Das sind einfach keine Serien für mich, depri, ernst, Drama pur. Die können noch so toll sein, so etwas stehe ich nicht durch.
    Bei Breaking Bad gebe ich Dir recht, ich habe viel zu lange durchgehalten und mich dadurch unnötig gequält

    Broadwalk Empire
    hat mich nicht unbedingt von der ersten Episode bzw. Sekunde an faszininiert, zuerst hatte ich auch kein gutes Gefühl, das kam erst nach und nach. Ich kann also gut verstehen, wenn man irgendwann die Segel streicht, weil es so aussieht, als wäre die Serie nix für einen

    Da hatte es Game of Thrones einfacher: Kaum waren die ersten Sekunden der ersten Folge angelaufen, da war es schon um mich geschehen (dabei ist es nicht mal der Sex, obwohl es richtig schön dazu paßt und ohne könnte ich es mir auch nicht mehr vorstellen)

    Ich teste für mein Leben gern Serien: Deshalb hab ich mir Die Tudors - Komplettbox....
    .... und Drop Dead Diva gegönnt. Bin echt gespannt, ob sie mich fesseln können, besonders "Die Tudors" ^^

  23. #23
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    eine Beziehung zu einer Serie schon abzubrechen noch bevor sie überhaupt begonnen hat, ist wirklich schade

    Kennst Du Raising Hope?
    Von abbrechen kann keine Rede sein, ich will sie unbedingt mal testen, aber komm einfach nicht dazu. Vielleicht jetzt dann mal, wo HIMYM und Walking Dead weg vom Fenster, und Revenge und neue Mad Men noch nicht in Sicht sind...

    Raising Hope kenn ich ja, find ich etwas schräg aber nicht unwitzig

    Vielleicht sollte man das Thema auch erweitern um den Punkt "Fernsehserien, wo es im Herzen weh tut dass sie so früh abgesetzt wurden"..

    Dann ganz klar an erster (und zweiter und dritter) Stelle: Firefly!! Tolles Setting, sympathische Charaktere, da passt einfach alles!

    Dann auf den Plätzen: Deadwood und Rom
    Geändert von Major Tom (15.04.2014 um 09:17 Uhr)
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  24. #24
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    Zu abgesetzten Serien gibt es, glaub' ich, irgendwo schon einen Thread.

    Ich muss auch sagen, dass ich mit dem Phänomen irgendwie meinen Frieden gemacht habe. Hätte natürlich noch gerne mehr Firefly, The Middleman und Terriers gesehen und erfahren, wie Knights of Prosperity und Drive ausgegangen wären. Aber das Ende einer Serie setzt auch immer wieder viel Talent frei.

    Wenn zum Beispiel Firefly bis heute weitergelaufen wäre, hätte das Serien wie Castle, Chuck, Dollhouse (deren frühes Ableben ebenfalls schade ist, schon weil sie sich gerne mehr Zeit mit der Entwicklung hätten lassen können), Agents of SHIELD, The Inside, The Sarah Connor Chronicles, Homeland, American Horror Story sowie die eben erwähnten Wonderfalls, Drive und Terriers verhindert oder zumindest beeinträchtigt, weil ihnen die besten Darsteller und/oder Autoren gefehlt hätten. Okay, auch die unsägliche Neuauflage von V mit Morena Baccarin. Die hätten sie gerne beeinträchtigen können. Wenn John Rogers das OK für seine TV-Adaption von Global Frequency gekriegt hätte, gäb's eine meiner Lieblingsserien, Leverage, nicht. (Die profitierte auch davon, dass Christian Kane frei war, aber ich gehe mal davon aus, dass sie ihn bei Angel nur wiederbelebt haben, weil's die letzte Staffel war oder zumindest die Drohung im Raum stand.)

  25. #25
    Mitglied Avatar von NikiMaus
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    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    Zu abgesetzten Serien gibt es, glaub' ich, irgendwo schon einen Thread.
    Exakt
    Das weiß ich so genau, weil ich hier auch jedes Mal kurz davor bin zu beklagen, welche Serie ich lieber weiter gesehen hätte und nicht durfte, statt umgekehrt. Und da habe ich mal geschaut, was es in der Richtung so alles gibt ...

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