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Huweys kleiner Comicblog

TGDD 347 Stilvolles...

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Stilvolles von Barks, Branca, Carpi, Jippes und Vicar, das hört sich ja eigentlich ganz gut an, nur wo ist der Jippes? Nun gut, lassen wir das und beginnen gleich mit der ersten Geschichte, Cyberzauber.
Gewohnt schöne Zeichnungen von Branca, allerdings aus seiner späteren Phase, in der er mich sehr an Korhonen erinnert, mit dem er ja auch oft zusammengerbeitet hat. Die Geschichte beginnt ganz einfach - und wie im LTB schon öfter aufgegriffen - mit Dagobert, welcher der modernen Technik einfach nicht hinterherkommt. In Gundels Chaoshütte dagegen, herrscht eine Diktatur des digitalen. Mithilfe des Computers und dem Internet will sie auch versuchen an Dagoberts Geld zu kommen, ob das klappen wird? Der erste Aspekt dieser Geschichte ist sicherlich, dass Gundel andere Methoden als normalerweise nutzt. Anstatt wie üblich einfach stumpf in den Geldspeicher einzudrinegn, dann aber von einem Super-Abwehrsystem von Daniel Düsentrieb abgehalten zuwerden, versucht sie es mit einem Computer und auch der Digitalmagnat Bill Gates wird einen Cameo-Auftritt haben. Noch interessanter als das alles, finde ich allerdings Geoffrey Blum als Autor, der mir bisher nur als Sekundärliterat bekannt war.
Der Beitrag über Don Rosa beim Comicfestival in Angoulême fand ich interessant und diesmal schrieb er auch nicht "F.I.E.S.E.L.S.C.H.W.E.I.F" sondern "Fieselschweif". Trotzdem habe ich einen Fehler gefunden. Wie kann denn jemand der Ansicht sein, dass es in Amerika keine Disney-Comics mehr gibt? Entweder es gibt sie, oder es gibt sie nicht und es gibt sie eindeutig! Bis 2011 von BOOM!/kaboom und ab 2015 von IDW! Leserforum wieder 2 Seiten, nur die Antwort auf die Frage mit dem Storycode verstehe ich nicht so ganz, der "Werbepartner" ist doch eh meist der Egmont Ehapa Verlag, da kann man den Strichcode doch auf die Rückseite setzen?
Das "Geheimwissen der Donaldisten" war dieses mal sogar ganz nett zu lesen, da es sogar einen nicht ganz ernst gemeinten Verweis auf den allerersten Donaldisten Beitrag, den mit den Pseudopetasien gab.
Kommen wir nun auf das, meiner Mein nach Highlight des Heftes, nämlich Die Geldspeicherarche. Seit Tagen nun schon wüten Stürme über alle Teile der Welt und ein Lama aus Tibet ist sogar der Meinung, das wären Vorboten der zweiten Sintflut, wodurch sich Dagobert natürlich wappnet und steckt seinen Geldspeicher in eine riesige Arche. Das bekommt natürlich auch Klaas Klever mit, der denkt, die zweite Sintflut wäre nur Quatsch und versucht ihm deshalb ein Geschäft abzuluchsen. Feine Geschichte, zwar kein Meisterwerk, wie andere Geschichten von Carpi, aber trotzdem kommt Pezzins Komik zum Vorschein und sie ist auch gut zeichnerisch von Carpi umgesetzt worden.

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Stichworte: 347, don rosa, tgdd, tgdd 347
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Kommentare

  1. Avatar von Mc Duck
    Wahrscheinlich meint Rosa, dass keine wirklichen Disney-Comics mehr in den USA produziert werden.
    Das mit dem Strichcode habe ich auch nicht wirklich verstanden...
    Das "Geheimwissen der Donaldisten" war zum ! Nach ein paar Sätzen habe ich nicht mehr weitergelesen.
    Aktualisiert: 08.05.2016 um 20:00 von Mc Duck
  2. Avatar von Huwey
    Zitat Zitat von Jakob Jake McDuck
    Wahrscheinlich meint Rosa, dass keine wirklichen Disney-Comics mehr in den USA produziert werden.
    Aber wie kann jemand meinen, dass keine mehr produziert werden? Entweder es werden noch welche produziert; oder halt nicht!
  3. Avatar von Mc Duck
    Ja, aber es werden doch keine mehr produziert, oder doch?
  4. Avatar von Mc Duck
    Also: Es werden gar keine Disney-Comics mehr produziert:
    Zitat Zitat von Jano Beitrag anzeigen
    Nein. Punkt 1: Es gibt keinen so unsteten Markt für Disney-Comics wie ihr ursprüngliches Herkunftsland USA und die Veröffentlichung ist durch ständige Verlagswechsel auch immer wieder für Jahre unterbrochen. Nach Ende der Gladstone-Reihen gab es von 1998 bis 2003 gar keine regelmäßigen Disney-Comics mehr in den USA. Dann folgten von 2003 bis 2008 die Gemstone-Reihen, dann wieder ein Jahr Pause, bevor es 2009 bei BOOM! weiterging, die 2011 die Lizenz verloren. Und nach einer weiteren vierjährigen Pause geht es nun seit letztem Jahr halt bei IDW weiter ... die auch so solide aufgestellt sind, dass die Veröffentlichungen dort wohl erst mal ein paar Jahre bleiben dürften. Das sind aber keinerlei NEUE Comics, sondern ausschließlich Nachdrucke von niederländischem, italienischem und Egmont-Material ... sowie von alten US-Geschichten. Eigenproduktionen gibt es da keine. Die einzigen aktuellen Eigenproduktionen stellt Joe Books her, die die Lizenz für den ganzen Film- und TV-Merchandisekram haben. Dort wird nun die alte Darkwing-Duck-Reihe von BOOM! weitergeführt und es gibt noch so Gedöns wie Disney Princesses und -Filmcomics.

    Das Problem in den USA ist, dass seit dem Zusammenbruch des dortigen Comicmarkts Anfang der 80er (seitdem sind Comics nur noch in speziellen Comicläden erhältlich und werden auch nur noch in genau der Auflage gedruckt, die von diesen vorbestellt werden, sodass die Verlage kein nennenswertes Risiko mehr haben) Disney-Comics in den USA keinerlei Rolle mehr spielen. Das liegt einfach daran, dass die Figuren dort mittlerweile völlig unbekannt sind und man sich vielleicht höchstens noch von DuckTales an sie erinnert. Donald und Micky sind in den USA nur noch Disney-Maskottchen, die einen von Shirts und anderen Werbeartikeln anlachen. Der US-Ottonormalcomicleser interessiert sich nur für Superhelden. Die Zahl an tatsächlichen Disney-Comiclesern in den USA ist verschwindend gering. Das sind primär nostalgische Altfans, die die alten Barks-Comics in ihrer Jugend noch selbst miterlebt haben (also jetzt so 60-70 sind). Neuleser bzw. Jungleser werden da kaum gewonnen, zumindest nicht in nennenswertem Ausmaß. Der Großteil der Auflage geht über Buchhändler oder Comicläden an Duckfans aus Ländern, in denen die Comics noch bekannt und beliebt sind und die sie gern im Original lesen möchten. Ohne diese Auslandsverkäufe könnten die Reihen gar nicht überleben. Das ist natürlich paradox, weil die US-Verlage selbst sie lizenzbedingt gar nicht dorthin liefern dürfen, aber ohne die Verkäufe in diese Länder könnten die Reihen nicht überleben. Daher ist es natürlich von Vorteil, dass sich diese Lieferbeschränkungen nur auf die Verlage selbst beziehen und die Händler nach dem Einkauf der Bände/Hefte diese weiterverkaufen können, an wen sie wollen.

    Aktualisiert: 24.05.2016 um 14:46 von Mc Duck
  5. Avatar von Mc Duck
    Ähm... eine Frage noch: Was ist ein 'Cameo-Auftritt'?
  6. Avatar von Huwey
    Cameo
    Das überhaupt keine mehr produziert werden war mir schon klar, nur habe ich deinen Komentar übersehen.
  7. Avatar von Mc Duck
    Ach so, danke!

    Wann schreibst du mal wieder einen Blog-Eintrag?

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