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Bernd Glasstetter
19.08.2012, 10:21
Zwischen diesem Bild:

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und diesem Bild:

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liegen mittlerweile 18 Jahre. Und ca. 52 Kilo. Damals war ich 90 Kilo schwer. Auf dem oberen Bild ca. 142 Kilo (ganz genau ist es nicht bekannt, aber das war mein Gewicht im Februar 2012). Ich bin ein Frustfresser und habe leider vor allen Dingen am Abend ungesunden Mist in mich reingefuttert. Chips, Süßigkeiten, Wurst, was auch immer.

Nun bekam ich im Februar 2012 die Diagnose Gallensteine genannt. Es war klar: Ich muss operiert werden. Und beim Gastroenterologen sagten sie mir zweierlei: "Sie sind fett und das ist nicht gut für eine OP, denn dadurch steigt das Risiko während derselben." Es war für mich ein Startschuss nach und nach wieder das zweite Bild zu erreichen. Eigentlich war es gar nicht SO schwer. Ich habe den ganzen Mist am Abend weggelassen. Statt Chips gabs entweder trockene Brötchen oder Obst oder Gemüse (Tomaten, Salat). Aber auch deutlich weniger.

Ich habe inzwischen die Operation hinter mir. Genauer war sie am 25.7.2012 und es war auch allerhöchste Eisenbahn, denn die Gallenblase war entzündet und zur Schrumpfgalle gewordn. Vier recht große Gallensteine hatten sich darin befunden, die ich nun als Glockenspiel hier im Büro stehen habe. Kurz vor der OP war ich bei 123 Kilo angekommen, nach meiner Entlassung bei 118 Kilo. Anders gesagt habe ich seit Februar 2012 ganze 24 Kilo abgenommen. Ich habe mal ein aktuell (heute) ein Foto von mir gemacht:

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Ich hatte mir im Februar ein Ziel gesetzt: Bis zur Buchmesse wollte ich bei 120 Kilo sein (das ist also schon erreicht). Langfristig will ich auf 100 Kilo runter kommen.

Wichtig war mir, dass ich nicht zu schnell runter komme vom Gewicht. Und vor allen Dingen, dass ich nichts groß am Essen ändern musste. Wie gesagt habe ich nur die Dummheiten am Abend weggelassen. Und ich habe zusätzlich statt süßer Plörre nur noch Mineralwasser ohne Kohlensäure mit ein wenig Sirup darin getrunken. Die normalen Mahlzeiten waren so geblieben wie sie sind. Aber meine Frau ist ja Italienerin und von der mediterranen Küche ist ja bekannt, dass sie ohnehin nicht Fett ansetzt.

Weiter habe ich zusätzlich begonnen wieder Sport zu treiben. Seit September letzten Jahres bin ich einmal die Woche Trainer beim Fußballclub hier in Tiengen und zwar bei der F-Jugend (aktuell steige ich mit der Mannschaft von der F3 in die F2 hoch). Und ein paar Wochen vor der OP habe ich angefangen bei den alten Herren (sic!) selber Fußball zu spielen. Mindestens einmal die Woche ging es darüber hinaus entweder zum Tischtennis, zum Bowlen oder irgendeiner anderen Tätigkeit. Dabei hat natürlich insgesamt der Gewichtsverlust geholfen. Denn die Gelenke wurden durch das geringere Gewicht entlastet und konnten die stärkere Belastung im Sport besser vertragen.

Es fällt mir derzeit schwer keinen Sport zu betreiben. Denn ich darf das nach der OP noch ca. eine Woche ab jetzt nicht. Tolle Erlebnisse gibt es beim Kleiderkauf. Natürlich ist mir inzwischen alles zu weit geworden. Ich habe vorgestern eine kurze Hose in der Größe XL gekauft (im Februar noch war ich bei XXXL).

Ich hatte all dies schon einmal geschafft. In der Schule war ich ein Pummel (ca. mit dem jetzigen Gewicht) und hatte dann im Studium abgenommen, bis ich bei den oben erwähnten 90 Kilo war (bei 1,83 Körpergröße übrigens, aber ich habe wirklich stabile und schwere Knochen). Auch hier war es letztendlich genauso einfach: Süßigkeiten weglassen und viel Sport treiben. Ich konnte damals mit einem Schnitt von 30 km/h von Ettlingen nach Karlsruhe zur Uni mit dem Fahrrad fahren und bin fast jeden Tag gefahren.

Tja, mich würde nun interessieren, ob Ihr auch schon solche Gewichtsverluste hattet, wie Ihr damit umgegangen seid. Und ich freue mich auf die Buchmesse, denn ich kann mich auf der Bühne deutlich schlanker präsentieren. Mal schauen, was ich bis dahin noch schaffe. Aber 115 Kilo ist auf jeden Fall realistisch, vielleicht auch noch etwas weniger.

Lola65
19.08.2012, 11:41
Das mit den vielen Süßigkeiten kenne ich. Ich hab Anfang des Jahres ca 115 Kilo gewogen. Ich jogge eigentlich seit langem schon jedes Jahr, leider nur unregelmäßig, immer bis was dazwischen kam (Gesundheit, Wetter, keine Zeit). letztes Jahr kam ich gar nicht dazu, aufgrund von einer Fußverletzung. Dieses Jahr habe ich wieder angefangen so Ende März, Anfang April. Bis heute habe ich es durchgezogen, so 2 - 3 mal in der Woche. Weniger gegessen, auch Süßigkeiten, viel Wasser getrunken, das hat gereicht, so ca 10 Kg abzunehmen. Eine Jeans, die ich Anfang des Jahres partout nicht zubekommen habe, paßt jetzt perfekt und der Gürtel dazu hat zuwenige Löcher. Nochmal 10 Kg wären nicht schlecht, mal sehen, sollte ich hinkriegen, denn das laufen mache ich auf jeden Fall weiter, egal ob wenig oder viel.

Bernd Glasstetter
19.08.2012, 13:18
Joggen finde ich persönlich sehr langweilig. Witzigerweise sieht das bei mir mit dem Fahrradfahren anders aus. Das finde ich immer sehr angenehm.

Lola65
19.08.2012, 23:10
joggen is mir angenehmer als dieser studiosport :) und ein fahrrad hab ich nich mehr, seitdem mir meins aus dem keller geklaut wurde

Bernd Glasstetter
20.08.2012, 08:07
Aus dem Keller geklaut? Boah, das ist schon ein dickes Ding. Aber das ist meiner Frau auch schon passiert. Der Witz war: Einen Tag später stand das Fahrrad wieder da. War wohl nicht wertvoll genug :D

Minerva X
20.08.2012, 09:50
Also bevor ich Radfahren in der freien Natur muss (mit schlotternden Knien wegen den ganzen Autos), bevorzuge ich dann auch eher Joggen. Ich habe einmal vor vielen Jahren erfolgreich abgenommen und das war auch mit Joggen. Dann habe ich aber damit aufgehört, weil es ehrlich gesagt nie ganz meins war und jetzt bin ich bei Schwimmen (nicht planschen) gelandet...das ist perfekt. Ich denke das wichtigste ist, dass du machen, was einem gefällt. Dann bleibt man dabei bzw. kommt schnell wieder dazu. Und man ergänzt auch mit was anderem, um dort weiterzukommen.

Alle Achtung Bernd. Gratulation. Du hast die vielen Kilo wirklich nur mit weglassen der Sünden erreicht? Der Wahnsinn...kann das wirklich sein?

Gratulation auch Kaifalke. 10 kg ist eine Menge.

Black Sheep
20.08.2012, 13:28
Dass gerade die Gallensteine dich dazu bewogen haben, abzunehmen, wundert mich schon ein wenig. Ich muss dazu sagen, ich hatte auch mal welche und das mit 20 und schlank war ich dazu. Es gibt meiner Meinung nach weitaus schlimmere Erkrankungen, die durch Übergewicht begünstigt werden, wie eben z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Arthrose, Gicht...
Ich frage mich auch immer, warum manche erst zur Besinnung kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Das war bei meinem Vater auch so. Nachdem er Diabetes bekam stellte er erst seine Essgewohnheiten um und trieb auch Sport. Ich sag zwar immer: Besser später als nie, aber hätte man seine Lebensgewohnheiten schon eher umgestellt, wäre es wahrscheinlich gar nicht erst so weit gekommen.

Joggen sollte man übrigens bei Übergewicht nicht. Das belastet zu sehr die Gelenke. Auch, wenn man schon Wirbelsäulenvorerkrankungen hat oder Gelenkprobleme, sollte man den Sport meiden, selbst, wenn man nicht übergewichtig ist. Schwimmen ist da sicher besser. Brustschwimmen aber eher meiden, da das auch zu sehr die Kniegelenke belastet. Das ist selbst für jemanden mit gesunden Gelenken nur bedingt zu empfehlen. Das kann jeder Arzt bestätigen.
Fahrrad Fahren ist ist sicher auch ganz gut. Aber da verbrennt man nicht soviele Kalorien, es sei denn, man wählt eine bergige Route oder fährt recht zügig, so, dass man auch schnell ins schwitzen kommt.
Ich würde auch nicht empfehlen nur Ausdauersport zu betreiben. Ein Muskelaufbautraining ist auch sehr wichtig. Durch viel Muskelmasse erhöht man den Grundumsatz. Das heißt, man verbrennt dann auch gut Kalorien, wenn man sich mal nicht sportlich betätigt. Aber um Muskeln aufzubauen muss man nicht zwingend ins Studio. Man kann auch zu Hause ein paar Übungen durchführen und dazu braucht man nicht mal Gewichte. Da reicht das eigene Körpergewicht völlig aus.

Wichtig ist auch, dran zu bleiben und nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Glückwunsch auch an die, die es bis jetzt durchgehalten haben abzunehmen. Ich stelle mir das nicht gerade einfach vor.

Mikku-chan
20.08.2012, 13:36
Dass Abnehmen excht nicht einfach ist, sehe ich an meinem Freund. Will gar nicht so ins Detail gehen, aber er hat auch 30 Kilo abgenommen, fühlt sich jetzt wohl. Er hat seine Ernährung umgestellt, sprich: er achtet darauf nach 16 Uhr (die Zeit hat er sich selbst gesetzt) keine Kohlehydrate zu sich zu nehmen.
In der Anfangszeit hat er völlig auf süße Getränke, Zucker/Süßigkeiten, Alkohol und übermäßig fettes Zeugs verzichtet.
Er hat es so gemacht, dass er 2 mal am Tag gegessen hat, morgens etwas weniger, aber mit Kohlehydraten, Nachmittags dann Gemüse und Eiweiß/Fleisch.

Daneben ist er noch schwimmen gegangen, was ihm Spaß gemacht hat, wenn es auch anstrengend war. Hat sich auch immer ein Ziel gesetzt (z.B. 20 Bahnen) und ist die durchgeschwoimmen - ohne Pause.
Das hat er dann hoch gestuft.

Wenn er Uni hat und der Stress zu hoch ist, setzt er mit der Diät aus, in den Semesterferien wird dann aber wieder darauf stärker geachtet. So nimmt er tlw. noch ab bleibt aber eigl in seinem Wunschbereich.

Ich war massiv erstaunt, dass er es so hinbekommen hat. Am Anfang war es aber harte Disziplin von ihm und voll der Horror, sagte er.
Das wichtigeste ist wirklich die Ernährung. Da reicht Sport allein nicht. Aber man muss die nicht völlig umkrempeln, man darf sich auch was gönnen, so lange man es kontrolliert.

Minerva X
20.08.2012, 13:56
Eigentlich ist das einzige was hilft abzunehmen am Ende wirklich, auf die Ernährung zu achten. Weniger rein als raus geht und nicht zu kräftig drunter bleiben (sonst winkt Jojo).

@Sheep: Ich finde das ist zu allgemein. Man kann auch mit höherem Gewicht laufen gehen, nur muss man da einfach besser auf den Körper hören - und sollte sich schon ein paar Muskeln aufgebaut haben durch anderen Sport. Wer natürlich sofort loswetzt und unbedingt durchlaufen will, statt langsam anzufangen, der hat schlechte Karten. Laufen geht ja zum Teil auch auf den bestreuten weichen Bahnen (gibt's hier z.B.) oder Waldboden oder was auch immer.
Brust würde ich eher wegen der falschen Technik und dann Nackenproblemen bzw. bei richtiger Technik eben auch Rückenbelastung nicht empfehlen. Aber das kann man eben auch trainieren - sanft, langsam und sehr bewusst. Ärzten traue ich im Bezug auf Schwimmen eher nicht. Die haben leider meist keine Ahnung vom Schwimmen...
Ich denke man kann fast alles machen, wenn man ganz genau auf den Körper hört und sich Zeit lässt - und dem Körper Zeit lässt, sich anzupassen.

Ich habe bisher eigentlich nie Krafttraining gemacht, sondern immer durch Ausdauertraining Muskeln aufgebaut (ernsthaft). Wechselnde Intensitäten etc. (beim Schwimmen wird da nie durchgeschwommen - mal Gas gegeben, mal ein paar hundert Meter am Stück, mal Brust mit Kraul, mal Lagen, mal Wechsel dies und das). Die Muskeln bleiben dann auch relativ hartnäckig stehen, selbst als ich mal ein halbes Jahr faul war. Sie gingen schon weg, aber nicht so schnell.

Lola65
20.08.2012, 14:06
@Sheep: Ich finde das ist zu allgemein. Man kann auch mit höherem Gewicht laufen gehen, nur muss man da einfach besser auf den Körper hören - und sollte sich schon ein paar Muskeln aufgebaut haben durch anderen Sport. Wer natürlich sofort loswetzt und unbedingt durchlaufen will, statt langsam anzufangen, der hat schlechte Karten.

seh ich genauso und hab es auch immer so gemacht, immer langssam anfangen, jedes Jahr von neuem, dann irgendwann steigern und wenns nicht geht, dann aufhören bzw. Pause machen

Mikku-chan
20.08.2012, 14:10
Hängt nicht auch viel davon ab, was der Kösper "sagt", wenn man z.B. merkt, es tut zu sehr weh oder dass es belastet, dann sollte man wohl runterschalten oder ganz aufhören.
Viele steigern sich dann aber auch rein, dass sie denken, nur mit völliger Verausgabung kommt man weit. Doch ich denke, man sollte immer in sich horchen und schauen, dass es soweit einem ok geht. ;)

Minerva X
20.08.2012, 14:19
Hängt nicht auch viel davon ab, was der Kösper "sagt", wenn man z.B. merkt, es tut zu sehr weh oder dass es belastet, dann sollte man wohl runterschalten oder ganz aufhören.
Viele steigern sich dann aber auch rein, dass sie denken, nur mit völliger Verausgabung kommt man weit. Doch ich denke, man sollte immer in sich horchen und schauen, dass es soweit einem ok geht. ;)

Das ist doch immer wichtig. Auch "dünne" Menschen hören oft so überhaupt nicht auf ihren Körper und am Ende macht es dann z.b. Knack in Form eines Ermüdungsbruches, oder sie kippen bei Hobbyläufen mal um. Regenerationswochen werden nicht gemacht etc.
Und auch beim Radfahren kann man sich gerne was holen...z.b. Rückenprobleme etc.

Am Ende ist alles sportliche gefährlich (Fussball rangiert aber ziemlich weit oben, meines Wissens...da wetzen gerne und dazu noch recht aggressiv), wenn man nicht auf den Körper hört. Und vielleicht gerade der Sport jetzt nicht ideal wäre.

@Kaifalke: Jep. So mache ich es auch immer. Wobei man natürlich besser trainiert dann auch mal mehr machen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man dran bleibt. Und wenn's nur einmal in der Woche ist. So erhält man die Muskeln zumindest etwas.

Mikku-chan
20.08.2012, 14:28
Das ist doch immer wichtig. Auch "dünne" Menschen hören oft so überhaupt nicht auf ihren Körper und am Ende macht es dann z.b. Knack in Form eines Ermüdungsbruches, oder sie kippen bei Hobbyläufen mal um. Regenerationswochen werden nicht gemacht etc.
Und auch beim Radfahren kann man sich gerne was holen...z.b. Rückenprobleme etc.

Am Ende ist alles sportliche gefährlich (Fussball rangiert aber ziemlich weit oben, meines Wissens...da wetzen gerne und dazu noch recht aggressiv), wenn man nicht auf den Körper hört. Und vielleicht gerade der Sport jetzt nicht ideal wäre.

@Kaifalke: Jep. So mache ich es auch immer. Wobei man natürlich besser trainiert dann auch mal mehr machen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man dran bleibt. Und wenn's nur einmal in der Woche ist. So erhält man die Muskeln zumindest etwas.


So kommt es mir aber vor. Das viele zu hohe Erwartungen an den Effekt durch Sport haben, sich verausgaben, bis ans Limit gehen und dann ist irendwas irreparabel und man hat mehr Probleme als vorher.
Eine Bekannte von meinen Eltern war mal ins Fitnesstudio gegangen, alles gut, dann geht sie raus, stolpert und es macht knack. Da hat sie sich nachm Sport das Bein gebrochen. Wohl zu hohe Brlastung von davor.

Wenige hören wirklich auf ihren Körper.
Aber hier gehts ja nicht primär um Sport ^^

Bernd Glasstetter
20.08.2012, 14:37
Alle Achtung Bernd. Gratulation. Du hast die vielen Kilo wirklich nur mit weglassen der Sünden erreicht? Der Wahnsinn...kann das wirklich sein?Letztendlich ist es ja eine Ernährungsumstellung, die ich gemacht habe. Die erste hatte ich schon 2000 gemacht, denn mediterranes Essen ist in der Tat gesünder. Im Moment schaue ich auch zu eine dritte Umstellung zu machen: Weg vom Salz. Ich bin Salzjunkie, was mir aber mein Körper leider mit Bluthochdruck dankt. Der geht aber bei mir auch wirklich runter, wenn das Salz raus geschwemmt wird.

Dass gerade die Gallensteine dich dazu bewogen haben, abzunehmen, wundert mich schon ein wenig. Ich muss dazu sagen, ich hatte auch mal welche und das mit 20 und schlank war ich dazu. Es gibt meiner Meinung nach weitaus schlimmere Erkrankungen, die durch Übergewicht begünstigt werden, wie eben z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Arthrose, Gicht...Gicht habe ich auch, aber die ist genetisch bedingt. Der Harnsäurewert geht gerne mal bei zu wenig trinken und zu viel Hitze durch die Decke. Cola ist daher bei mir Tabu, da dort Purine drin sind, die die Gicht begünstigen. Ja, Cola ist schädlich. Da genetisch bedingt, werde ich wohl leider nicht davon loskommen.

Die Gallensteine haben mich bewogen, weil ich eine wahnsinnige Angst vor der OP hatte. Jetzt mal ohne Witz: Ich hatte alles geregelt. Es gab ein Testament, Patentientenverfügung, Patientenvollmacht. Es gab eine Nachfolgeregelung für die Comicprojekte. Ich hatte dann auch die leise Hoffnung, dass sich die Gallenblase beruhigt und ich nicht unbedingt unters Messer musste, was sich dann aber leider zerschlagen hat.

Ich habe nie mit Rauchen angefangen. Mein Vater hatte mit 39 Jahren einen Herzinfarkt. Ich wusste, dass ich genetisch prädisponiert bin und habe alles versucht, um dem zu entgehen. Ich bin 39 Jahre alt, das Herz ist gesund. Ich habe jedenfalls mehrmals im Leben rechtzeitig einen Schuss vor den Bug bekommen. Und den habe ich gehört.


Wichtig ist auch, dran zu bleiben und nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Glückwunsch auch an die, die es bis jetzt durchgehalten haben abzunehmen. Ich stelle mir das nicht gerade einfach vor.Es ist in den ersten paar Wochen schwierig. Du siehst Sachen, die Du vorher gegessen hast und musst Dich zurück halten. Inzwischen sehe ich diese Sachen und ekel mich davor. Schokolade: Bäh. Chips: Igitt. Vor drei Monaten war ich auf einer Geburtstagsfeier. Nach zwei, drei Chips hatte ich die Nase voll davon und habe sie nicht weiter angerührt.

Dieses Buch wurde mir von meinem Hausarzt empfohlen:

http://www.amazon.de/dp/355008854X/?tag=googhydr08-21&hvadid=14791926342&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=17905545211465153689&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=e&ref=pd_sl_8zzt8q1k1r_e

Ich habe es nicht gelesen, kenne aber die Kernaussage. Und die ist: Der innere Schweinehund muss überwunden werden. Das Gehirn befiehlt: Ich will Zucker, Energie und das ohne Ende. Und man muss lernen dem Gehirn zu sagen, dass es die Schnauze halten soll.

Ich hoffe jedenfalls, dass ich mich nie wieder von meinem Gehirn überreden lasse. Es wird nicht immer einfach sein, da gebe ich mich keiner Illusion hin. Und wenn man dann mal über den Hunger gefressen hat, muss man sich einfach am nächsten Tag wieder zurück nehmen. Das wird vorkommen und manchmal - gerade wenn es ein Fest gibt - kann und soll man sich auch nicht komplett entziehen, da sonst das Verlangen zu groß wird. Aber genau dann muss man sich wieder zusammen nehmen.

Minerva X
20.08.2012, 14:39
@Mikku: Sport ist aber beim Abnehmen wichtig. Gerade weil man damit Energie verbraucht, Muskeln aufbaut (ja, Ausdauersport kann das auch...solange man ein bissi Abwechslung reinbringt mit Fahrtenspielen, intensiveren Einheiten etc.). Wenn man sich dabei dann irgendwas tut, ist's damit aus und es wird schwieriger.

Die hohen Erwartungen sind echt ein Problem. Man muss auch bedenken, dass man Geduld haben muss. Ich rechne immer mit 3-4 Wochen, bis ich den Effekt anfange zu sehen oder spüren. Und ich übe inzwischen schon Jahre (mit Unterbrechungen) um endlich mal mein Ziel zu erreichen.
Ich glaube beim Abnehmen wird der Körper ungefähr gleich reagieren. Zögerlich, ruckartig.

Mikku-chan
20.08.2012, 14:41
Aso, Gratulation, Bernd. Du hast wirklich was gemeistert. Finde es immer bemerkenswert, wenn es Menschen schaffen. Ich kenne das nicht, da ich genetisch bedingt zu den Schlanken gehöre. Tlw. so in den Augen anderer, dass sie denken, es sei ungesund - ich fühl mich aber wohl. Mehr essen kann ich aber nicht. :P

Diese Kernthese des Buches find ich gut, ist ja nicht nur auf das Abnehmen übertragbar: bei vielen könnte man sich mal in Verzicht üben und nein sagen. ^^

Bernd Glasstetter
20.08.2012, 15:32
Ich kenne das nicht, da ich genetisch bedingt zu den Schlanken gehöre.Mein Großvater war so. Und ich habe mich schon oft geärgert, dass ich nicht seine Konstitution erben konnte. Er konnte ungelogen eine komplette Platte mit Kuchen essen und wurde nicht dick. Aber nein, ich konnte ja nicht die Figur der Kaiser-Linie (ja war sein Nachname ;) ) erben, sondern die der Glasstetter-Linie. Inklusive der Haare :D

Minerva X
20.08.2012, 15:50
@Bernd: Du hast wenigstens einen in der Familie, der das konnte. Bei uns gibt's so was weit und breit nicht. Aber vielleicht lag's ja bei manchen Leuten daran, dass sie doch nicht so viel essen oder sich mehr bewegen?

Was soll's. Man muss mit dem Leben, was man hat. Beim Abnehmen muss man sich dann mit seinem Körper arrangieren. Ich denke da es viele Mythen, eine Unmenge (eigentlich alle) an unbelegten Behauptungen gibt, kann man fast machen was man will.

Bernd, du hast es gut mit einer Köchin, die mediterran (und damit wohl auch lecker) kocht. Perfektes Essen...

Black Sheep
21.08.2012, 12:03
@Sheep: Ich finde das ist zu allgemein. Man kann auch mit höherem Gewicht laufen gehen, nur muss man da einfach besser auf den Körper hören - und sollte sich schon ein paar Muskeln aufgebaut haben durch anderen Sport.
Was will man da großartig auf dem Körper hören? Klar, wenn man z.B. Schmerzen hat sollte man aufhören oder, wenn der Puls jenseits von Gut und Böse ist, aber es gibt Erkrankungen, die kommen schleichend, wie z.B. der Gelenkverschleiß. Bei Übergewicht sind Wirbelsäule und Gelenke eh schon einer höheren Belastung ausgesetzt. Beim Joggen wird diese Belastung nahezu verdreifacht. Es ist daher schon sinnvoller erst einmal abzunehmen. Anfangs eventuell durch Nordic Walking oder ausgedehnte straffe Spaziergänge. Wenn man dann "nur" noch leichtes Übergewicht hat, kann man ja gerne auf das Joggen umsteigen.


Brust würde ich eher wegen der falschen Technik und dann Nackenproblemen bzw. bei richtiger Technik eben auch Rückenbelastung nicht empfehlen. Aber das kann man eben auch trainieren - sanft, langsam und sehr bewusst. Ärzten traue ich im Bezug auf Schwimmen eher nicht. Die haben leider meist keine Ahnung vom Schwimmen...
Na gut, dass mit dem Rücken und dem Nacken habe ich jetzt gar nicht erst erwähnt, weil ich dachte, dass das eh schon bekannt sei. Aber die Belastung auf die Knie unterschätzen halt viele. Da braucht man nicht mal Arzt zu sein, um zu wissen, dass die Beinschläge beim Brustschwimmen, unnatürliche Bewegungen sind. Dass das dann früher oder später zu Beschwerden führt ist eigentlich schon vorprogrammiert. Da ist es auch egal wie gut trainiert man ist.
Manche Ärzte haben durchaus Ahnung. Ich hatte wohl bisher das Glück auch immer an welche zu geraten, die selbst viel Sport treiben.

@Bernd

Die Gallensteine haben mich bewogen, weil ich eine wahnsinnige Angst vor der OP hatte. Jetzt mal ohne Witz: Ich hatte alles geregelt. Es gab ein Testament, Patentientenverfügung, Patientenvollmacht. Es gab eine Nachfolgeregelung für die Comicprojekte. Ich hatte dann auch die leise Hoffnung, dass sich die Gallenblase beruhigt und ich nicht unbedingt unters Messer musste, was sich dann aber leider zerschlagen hat.
War das deine erste OP? Wenn man noch nie eine OP hatte, kann ich die Angst durchaus nachvollziehen. Ich hatte selbst ziemlich Bammel vor meiner ersten OP. Aber ich hatte zum Glück auch nicht viel Zeit großartig darüber nachzudenken, da zwischen Diagnose und OP-Tisch nur 60 min lagen. Aber deine Angst ist schon stark übertrieben und nicht mehr normal (klingt schon nach Angsterkrankung). Was ist, wenn du mal wieder unters Messer musst? Wer weiß schon, ob die Gallenblasen OP die letzte bleibt. Oder würdest du beim nächsten Mal etwas gelassener an die Sache ran gehen?

Bezüglich des Abnehmens bist du sicher auf dem guten Weg. Wenn ich da so meinen Vater anschaue, da mangelt es manchmal am Durchhaltevermögen. Hin und wieder fällt er wieder in alte Muster zurück. Der Haussegen hängt dann auch oftmals schief, da mein Vater es nervt, nicht alles essen zu können, was er gerne wöllte und meine Mutter ist genervt, weil sie die ganze Ernährung auf ihn ausrichten muss und sie selbst nicht alles essen kann, was sie wöllte, obwohl sie es könnte.

Bernd Glasstetter
21.08.2012, 12:52
War das deine erste OP?Nicht ganz, meine erste hatte ich mit 8 Monaten.


Was ist, wenn du mal wieder unters Messer musst? Wer weiß schon, ob die Gallenblasen OP die letzte bleibt. Oder würdest du beim nächsten Mal etwas gelassener an die Sache ran gehen?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es kann sein, dass ich gelassener wäre. Es kommt dann auch auf die OP an sich an, was es dann wäre. Die Gallenblase hängt halt direkt an der Leber dran. Und wenn die nun verletzte worden wäre...

Minerva X
21.08.2012, 14:08
Was will man da großartig auf dem Körper hören? Klar, wenn man z.B. Schmerzen hat sollte man aufhören oder, wenn der Puls jenseits von Gut und Böse ist, aber es gibt Erkrankungen, die kommen schleichend, wie z.B. der Gelenkverschleiß. Bei Übergewicht sind Wirbelsäule und Gelenke eh schon einer höheren Belastung ausgesetzt. Beim Joggen wird diese Belastung nahezu verdreifacht. Es ist daher schon sinnvoller erst einmal abzunehmen. Anfangs eventuell durch Nordic Walking oder ausgedehnte straffe Spaziergänge. Wenn man dann "nur" noch leichtes Übergewicht hat, kann man ja gerne auf das Joggen umsteigen.

Viel zu allgemein gehalten. Man kann durchaus auch mit höherem Gewicht eine anständige Muskulatur haben und damit einiges an Belastung abfedern (und mit niedrigem Gewicht eine miserable und damit auch nicht besser fahren). Wir reden hier ja nicht davon, dass man sofort losjoggen sollte (jeder normale Mensch fängt erstmal mit zügig Gehen-ein bissi Laufen-zügig Gehen etc. an, man kann es zu einer Mischung aus Gehen und Laufen werden lassen). Während der dort längeren Eingewöhnungsphase baut der Körper dann freundlicherweise langsam Knochen, Muskeln etc. aus und schafft Puffer.

Das "warte mal bis du abgenommen hast" ist halt ein wenig blöd, wenn der Körper eben fröhlich den Grundumsatz erstmal runterfährt und das mit Sport ausgleichen sollte. Und Walken ist für mich so ziemlich das Langweiligste was es gibt - war es früher auch schon. Deswegen endeten alle Versuche damit ungefähr nach zweimal. Joggen ist zwar nicht mein Lieblingssport, aber damals habe ich das wenigstens eine ganze Weile gemacht. Wenn man was macht, was einem Spass macht, bleibt man dabei. Und wenn man gerade Laufen geht, merkt man da jedes verlorene Kilo deutlich und hat einen Ansporn abzunehmen.
Ich kannte auch jemanden, der beim Walken den Puls nicht hoch genug bekommen hat...bergauf etc. hat alles nicht geholfen.


Na gut, dass mit dem Rücken und dem Nacken habe ich jetzt gar nicht erst erwähnt, weil ich dachte, dass das eh schon bekannt sei. Aber die Belastung auf die Knie unterschätzen halt viele. Da braucht man nicht mal Arzt zu sein, um zu wissen, dass die Beinschläge beim Brustschwimmen, unnatürliche Bewegungen sind. Dass das dann früher oder später zu Beschwerden führt ist eigentlich schon vorprogrammiert. Da ist es auch egal wie gut trainiert man ist.
Manche Ärzte haben durchaus Ahnung. Ich hatte wohl bisher das Glück auch immer an welche zu geraten, die selbst viel Sport treiben.

Ich bezweifle ernsthaft, dass sich das mit dem Nacken herumgesprochen hat - sonst würden nicht noch solche Massen an Leuten gefühlte Stunden im Becken mit Kopf-über-Wasser so was wie Brustschwimmen betreiben. Und was den Rücken angeht: Die ganz richtige Technik schwimmen doch kaum Leute (ich beherrsche sie ehrlich gesagt auch nicht wirklich)...aber die geht da rein. Hat halt eine Spur Delphin in sich...
Probleme an der Bewegung an sich sehe ich nicht. Ich schwimme auch ein bisschen Delphin (ein kleines bisschen...das ist anstrengend) und das ging am Anfang gehörig in den Rücken. Nur mit der Zeit und Übung kam wohl die Muskulatur und jetzt ist es a) kein Problem mehr und b) hilft das auch in allen anderen Sportarten. Wenn man natürlich jetzt Brust jede Woche Kilometerweise schwimmt, ohne den Körper daran zu gewöhnen, sind Probleme vorprogrammiert. So ähnliche Dinge gibt's aber bei jeder Sportart (Stressfrakturen etc.).

Black Sheep
21.08.2012, 16:37
Viel zu allgemein gehalten. Man kann durchaus auch mit höherem Gewicht eine anständige Muskulatur haben und damit einiges an Belastung abfedern (und mit niedrigem Gewicht eine miserable und damit auch nicht besser fahren). Wir reden hier ja nicht davon, dass man sofort losjoggen sollte (jeder normale Mensch fängt erstmal mit zügig Gehen-ein bissi Laufen-zügig Gehen etc. an, man kann es zu einer Mischung aus Gehen und Laufen werden lassen). Während der dort längeren Eingewöhnungsphase baut der Körper dann freundlicherweise langsam Knochen, Muskeln etc. aus und schafft Puffer.
Das ist doch logisch, dass nicht jeder gleich 30 min durchjoggt. Das gibt sich doch von selbst, dass man langsam anfängt. Und klar werden nach einer bestimmten Zeit die Muskeln und Bänder an die Belastung gewöhnt. Jedoch: Stellet man einen einen Normalgewichtigen und einen Übergewichtigen mit dem gleichen Trainingsstatus gegenüber, dann ist der Übergwichtige dennoch einer höheren Belastung für den Körper ausgesetzt.


Das "warte mal bis du abgenommen hast" ist halt ein wenig blöd, wenn der Körper eben fröhlich den Grundumsatz erstmal runterfährt und das mit Sport ausgleichen sollte.
Jetzt drehst du mir aber die Wörter im Mund herum. Ich habe nirgens geschrieben, dass man erst mal abnehmen sollte ohne Sport. Übergewichtige sollten durchaus Sport treiben neben einer gesunden Ernährung, aber Sportarten ausüben, die nicht zu sehr Rücken und Gelenke belasten.


Und Walken ist für mich so ziemlich das Langweiligste was es gibt - war es früher auch schon.
Du musst dich doch nicht gleich angesprochen fühlen. Walken war doch nur ein Beispiel. Wenn du es langweilig findest, dann ist es halt so. Aber es gibt Menschen, die den Sport gerne betreiben.


Ich kannte auch jemanden, der beim Walken den Puls nicht hoch genug bekommen hat...bergauf etc. hat alles nicht geholfen.
Um die Effektivität von Walken ging es mir in erster Linie auch nicht.


Ich bezweifle ernsthaft, dass sich das mit dem Nacken herumgesprochen hat - sonst würden nicht noch solche Massen an Leuten gefühlte Stunden im Becken mit Kopf-über-Wasser so was wie Brustschwimmen betreiben.
Ich kenne persönlich keinen, der es nicht weiß und ich bleibe dabei: Es werden schon viele wissen, nur werden es viele einfach ingnorieren. Wer weiß, wieviele von denen, die dich in der Schwimmhalle rumtreiben, auch regelmäßig schwimmen gehen. Wenn man mal Brustschwimmen geht und dabei den Kopf über Wasser hält, ist das sicher nicht gleich ein Drama, das wird es erst, wenn man regelmäßig so schwimmt. Davon abgeshen gibt es auch viele, die sich nicht trauen, den Kopf unter Wasser zu führen (aus welchen Gründen auch immer). Weiter weden viele glauben, dass wenigstens etwas Bewegung besser ist als keine, obwohl sie wissen, dass es für den Nacken nicht gut ist.

FOX
21.08.2012, 20:44
Das mit dem Nacken habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst, und das mit den Knieen auch nicht.
Und ich dachte immer,Schwimmen wäre gesund....

Minerva X
21.08.2012, 21:34
Das mit dem Nacken habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst, und das mit den Knieen auch nicht.
Und ich dachte immer,Schwimmen wäre gesund....

Der Nacken kommt auch nur, wenn man die falsche Technik anwendet...die Knie sind meiner Meinung nach auch eher ein Problem, wenn man schon eine Vorschädigung hat und ordentlich tritt. Brust ist halt auch nicht gerade die Technik, die ich als elegant, besonders ergonomisch oder auch leicht betrachten würde. Energie braucht das richtig angewendet sicher massenweise...

@Sheep: Wenn wir schon beim Schwimmen sind...es sind nicht so wenige. Ich habe es mal im Schwimmbad beobachtet (kleine Besetzung weil in der Früh) und da schwommen schon ein paar regelmässig immer Brust rauf und runter und an mehreren Tagen.
Ganz hart gesagt, sollte man halt nicht schwimmen gehen, wenn man den Kopf nicht unter Wasser stecken kann. Es geht hier ja nicht um Tauchgänge und Wasser ist nun mal das Element, in dem man schwimmt. Aber das ist ihre Sache, da gäbe ich dir Recht - nur leider findet man unter diesen "Schwimmern" Zeitgenossen, die meinen, dass man ja nicht den Kopf unter Wasser stecken müsse (damit sie in Ruhe Schwimmen können, wo sie wollen, ohne ausweichen zu müssen), die Schwimmer aufhalten, weil die spritzen etc.


Es geht mir darum, dass die Leute sich Sportarten aussuchen müssen, die ihnen Spass machen. Gerade bei denen, die sich zu wenig bewegen. Ob jetzt ganz ideal ist da nicht entscheidend, denn wenn ohne Freude darangeht, wird man erstens weniger Fortschritte erzielen (davon kann ich ein Lied singen) und zweitens irgendwann wieder aufhören.
Eine höhere Belastung kann aber auch durch falschen Laufstil etc. ausgelöst werden. Und klar, ist das bei mehr Gewicht mehr Gewicht auf die Gelenke. Aber eben: Wenn man läuft, wird man wohl nicht lange mit dem jetzigen Gewicht rumlaufen. Laufen (wie Schwimmen) rächt sich extrem für Essen vorher, falsches Essen etc. Damit hast du auch noch einen Lerneffekt quasi fürs Essen und Motivation deine Kilo nicht mehr mitschleppen zu müssen, so oder so.

Den Rücken belastet halt leider extrem viel, wenn der nicht trainiert ist. Beim Schwimmen auch gerade noch Kraul und Rücken - und die gehen mit Pech in die Schulter.

Black Sheep
21.08.2012, 23:29
die Knie sind meiner Meinung nach auch eher ein Problem, wenn man schon eine Vorschädigung hat und ordentlich tritt.
Dachte ich auch immer. Aber meine Ärzte haben imemr davon abgeraten und gemeint, dass es selbst für gesunde Knie auf Dauer schädlich sei. Ich habe dann mal eine Bekannte von mir gefragt die Physiotherapeutin ist und habe mir das mal genauer erlären lassen. Im Grunde ist es beim Brustschwimmen erst mal egal, ob man mit der Stoß- oder Schwunggrätsche schwimmt. Es sind beides unnatürliche Rotationsbewegungen, die die Innenbänder des Knies und den Meniskus schädigen können. Das wäre erst recht gegeben, wenn man nur Schwimmen würde und auch nur Brustschwimmen betreiben würde und keinen anderen Sport (einseitige Sportbewegungen sollte man ja eh lassen, wie wir ja wissen). Dann ist die Gefahr, dass ein sogenanntes Schwimmerknie entsteht, recht groß.


Ganz hart gesagt, sollte man halt nicht schwimmen gehen, wenn man den Kopf nicht unter Wasser stecken kann.
Sehe ich auch so. Aber sag das mal jemanden, der gerne schwimmen geht und dem es egal ist, wie er schwimmt xD' Solche Personen kenne ich zu genüge...


Es geht mir darum, dass die Leute sich Sportarten aussuchen müssen, die ihnen Spass machen.
Das Leben besteht nicht immer nur aus Spaß und man kann sich leider auch nicht immer das aussuchen, was einen Spaß machen würde. Ich persönlich kann viele Sportarten nicht ausüben, die mir Spaß machen würden. Es würde mir mehr schaden als nutzen. Bewegung hin oder her. Mir bleibt eigentlich "nur" die langweilige Rückengymnastig und das langweilige Muskelaufbautraining. Na gut, langweilig finde ich es jetzt zumindest nicht mehr. Das war nur am Anfang. Jetzt mache ich es sehr gern. Ich übe zwar auch Sportarten aus, die ich nicht ausüben sollte, aber das sind auch Sportarten, die ich nicht regelmäßig betreibe. Wobei ich selbst da in Kauf nehmen muss, dass da mal was schief geht. Aber man will ja das Leben auch genießen und ständig auf irgendwas verzichten, aber ich weiß auch, wo meine Grenzen sind.


Gerade bei denen, die sich zu wenig bewegen. Ob jetzt ganz ideal ist da nicht entscheidend, denn wenn ohne Freude darangeht, wird man erstens weniger Fortschritte erzielen (davon kann ich ein Lied singen) und zweitens irgendwann wieder aufhören.
Wenn man rundum gesund ist, kann man sich ja gerne den Sport aussuchen. Wenn nicht, dann wird es aber problematisch. Und ja, es ist dann durchaus entscheidend, was man für Sport ausübt, sonst kann es (bestenfalls) schmerzhaft enden. Das kann ja auch nicht Sinn und Zweck er Sache sein. Es ist nun mal nicht jder Sport für jeden gleich gut. Und was für einem am besten geeignet ist sollte man lieber den Arzt und/oder Physiotherapeuten entscheiden lassen. Letztere kennen sich noch mit am besten mit dem Bewegungsapparat aus.


Den Rücken belastet halt leider extrem viel, wenn der nicht trainiert ist.
Das sowieso. Wenn die Wiebelsäule dazu nicht gesund ist, dann ist die Belstung noch höher, wenn man nichts tut. Wenn man dazu noch den falschen Sport ausübt, sei man nun trainiert oder untrainiert, kann das sogar ziemlich schädlich sein.

Sanchez
22.08.2012, 05:55
Die Leber gehört zu den Organen mit den stärksten Regenerationsfähigkeiten. Wenn sie ein wenig verletzt wird ist das nicht so schlimm.

Bernd Glasstetter
22.08.2012, 07:36
Ich verfolge die Diskussion rund um Sportarten sehr interessiert, wollte aber dazu einwerfen, dass man sich bei JEDEM Sport verletzen KANN. Siehe Fußball. Am Wochenende vor der OP stand ich im Tor beim Sommerfest unserer F-Jugend. Ich habe einen Ball so unglücklich gegen den Daumen bekommen, dass ich eine schmerzhafte Kapselverletzung habe. Die braucht lange, um zu heilen, hatte das schon einmal am anderen Daumen. Und das durch einen Schuss eines F-Jugendspielers und ich habe Handschuhe mit Fingersave-System. Bei den Alten Herren wird nochmal viel kräftiger geschossen. Also von daher habe ich viel Verletzungsrisiko, insbesondere an den Händen.

Will man Sport betreiben, ist das nun einmal Teil des Spiels. Man muss sich dafür oder dagegen entscheiden. Auch beim Fahrradfahren können Dir Sehnen reißen, Du kannst Dir die Muskeln verletzen. Du kannst stürzen usw. Letztendlich kommts drauf an, wo Du Dich wohl fühlst.

Minerva X
22.08.2012, 10:12
@Bernd: Da gebe ich dir Recht. Man kann sich halt überall verletzen. Beim Radfahren den Rücken halb ruinieren, beim Schwimmen irgendwas zerren...beim Fussball ist die Verletzungsgefahr sowieso sehr hoch (neben Skifahren offenbar).
Aber es machen viele, weil es ihnen Spass macht. In meiner Umgebung rennen manche Männer auch zum Fussball, wenn sie dann mal tiefere Wunden, umgeknickte Füsse etc. bekommen.



Aber meine Ärzte haben imemr davon abgeraten und gemeint, dass es selbst für gesunde Knie auf Dauer schädlich sei. Ich habe dann mal eine Bekannte von mir gefragt die Physiotherapeutin ist und habe mir das mal genauer erlären lassen. Im Grunde ist es beim Brustschwimmen erst mal egal, ob man mit der Stoß- oder Schwunggrätsche schwimmt.
Da auch gute Physiotherapeuthen einen Stuss erzählen können, davon will ich gar nicht anfangen. Der Berufsstand hat bei mir keinen besonders guten Stand mehr, auch weil sie manchmal wohl nur abraten, damit sie nicht Gefahr laufen, dass irgendwas passieren könnte (Ein statistisch erhöhtes Risiko bedeutet noch nicht besonders viel...)
Davon abgesehen: Ich habe Schwimmen im Erwachsenenalter halbwegs angefangen vernünftig zu lernen. Die Schwimmer in dem Bereich hatten meines Wissens alle keinerlei Probleme mit dem Knie.
Sicher, wenn man sich völlig einseitig bewegt, wächst die Gefahr überall - einfach auch, weil man dann die jeweiligen Bereiche ständig gleich belastet. Das gilt aber für jede Sportart. Und der Negativpunkt fürs Abnehmen (ja, ich komm kurz zum Thema zurück) ist eben, dass man sich sehr schnell an die Belastung gewöhnt und mehr Abwechslung doch viel bringt. Zudem trainiert man halt nur bestimmte Muskelgruppen, und nur die bauen sich auf. Mehr Auswahl=mehr Muskeln.



Das Leben besteht nicht immer nur aus Spaß und man kann sich leider auch nicht immer das aussuchen, was einen Spaß machen würde.
Die meisten Menschen sind aber nicht dermassen eingeschränkt. Eine Option gibt es eigentlich immer, und wenn die halt bedeutet, dass man vorsichtig sein muss und vielleicht eine der zwei Traumoptionen geht, ist es halt so. Aber man kann mit eisernem Willen eine Menge erreichen (habe ich beobachtet).
Ich bleibe dabei: Wenn man durch Sport unterstützt abnehmen will, dann sollte man einen Sport machen, der einem gefällt. Da bleibt man dran, da bleibt man dann auch nach dem Abnehmen dran und man hat bei Durchhängern mit dem Gewicht noch immer Erfolgserlebnisse durch den Sport (man wird besser, man kann länger).


Wenn man rundum gesund ist, kann man sich ja gerne den Sport aussuchen. Wenn nicht, dann wird es aber problematisch. Und ja, es ist dann durchaus entscheidend, was man für Sport ausübt, sonst kann es (bestenfalls) schmerzhaft enden. Das kann ja auch nicht Sinn und Zweck er Sache sein.
Der Sinn vom Sport ist nicht der, nur wegen der Vorzüge gemacht zu werden. Das hält die wenigsten bei der Stange. Bevor die Leute nichts machen, ist ein gering erhöhtes Risiko noch besser - das man eben mindern kann, indem sie es sehr dosiert betreiben, langsam starten, die Dinge ausschliessen die gar nicht gehen. Vorher mit dem Ziel darauf hinarbeiten (Rückenmuskelaufbau etc.)
Ich persönlich habe noch keinen Arzt gefragt, was ich denn für Sport machen darf. Ich tue es und stoppe, wenn ich merke, dass es so nicht geht. Dafür merke ich, wie die positiven Dinge kommen.

Black Sheep
22.08.2012, 13:06
@Bernd
Ja, verletzen kann man sich überall beim Sport. Aber um ein ausversehn umgeknickten Fuß, gebrochenen Arm etc. geht es mir persönlich erst mal nicht. Sondern es geht um Verletzungen und Kranheiten, die man durch richtigen Sport vermeiden kann. Es geht dann auch primär um Schäden, die dann nicht mehr rückgängig zu machen sind. Ein gebrochener Arm verheilt, ein Gelenkverschleiß ist jedoch nicht mehr rückgängig zu machen. Das ist jetzt nur mal ein Beispiel.

@Minerva

Da auch gute Physiotherapeuthen einen Stuss erzählen können, davon will ich gar nicht anfangen. Der Berufsstand hat bei mir keinen besonders guten Stand mehr, auch weil sie manchmal wohl nur abraten, damit sie nicht Gefahr laufen, dass irgendwas passieren könnte (Ein statistisch erhöhtes Risiko bedeutet noch nicht besonders viel...)
Stuss erzählen kann jeder. Das hat jedoch nichts mit dem Beruf zu tun. Aber ein Arzt oder Physiotherapeut hat nun mal mehr Ahnung vom menschlichen Körper als du und ich. Die haben nicht umsonst Jahrelang Fachbücher gewelzt. Wenn die nur Stuss erzählen würden, dann könnte ja jeder Arzt oder Physiotherapeut werden.


Davon abgesehen: Ich habe Schwimmen im Erwachsenenalter halbwegs angefangen vernünftig zu lernen. Die Schwimmer in dem Bereich hatten meines Wissens alle keinerlei Probleme mit dem Knie.
Das ist ja schön und gut und mag es sicher auch geben, aber es gibt eben nun mal auch die andere Seite. Und das allein beweist eigentlich schon, dass Brustschwimmen halt nicht so ideal für die Gelenke ist. Ist bei Tennis und Squash, wo die Belastung sicher noch höher ist, nicht anders.


Die meisten Menschen sind aber nicht dermassen eingeschränkt.
Es gibt mehr Menschen mit Einschränkungen, als du glauben magst und viele wissen es selbst noch nicht mal.


Ich bleibe dabei: Wenn man durch Sport unterstützt abnehmen will, dann sollte man einen Sport machen, der einem gefällt.
Sorry, aber solche Tipps sind mit unter ziemlich fatal. Wer lange keinen Sport mehr getrieben hat und jetzt mir irgendwas was ihm Spaß macht los legen will, sei er dick oder dünn, der sollte vorher immer erst den Arzt konsultieren, erst recht, wenn Vorerkrankungen bestehen. Gerade bei Übergewichtigen sind Vorerkrankungen nicht unüblich. Manche wissen noch nicht mal, dass sie krank sind. Wenn du dann jemanden mit Bluthochdruck ins Gelände zum Joggen schickst, und derjenige noch nicht mal weiß, dass er Bluthochdruck hat, kann das böse enden. Und da kann schon die kleinste Anstrengung ausreichen.


Der Sinn vom Sport ist nicht der, nur wegen der Vorzüge gemacht zu werden. Das hält die wenigsten bei der Stange.
Da gebe ich dir auch recht. Sport sollte möglichst auch Spaß machen. Sofern es einem gesundheitlich möglich ist, Sport auszuüben, der einem Spaß macht, sollte man dies auch tun. Dagegen spricht doch auch nichts.
Aber man kann auch Sport treiben ohne Spaßfaktor, aber dafür mit der nötigen Disziplin. Das machen auch sehr viele, nicht nur ich. Wenn man weiß, was einem blühen würde, wenn man den Sport nicht machen würde oder etwas machen würde, wo man weiß, dass es zwar spaß macht aber einem schadet, dann hält das einem auch bei der Stange. Das kannst du mir glauben. Aber wahrscheinlich kann man das auch nur schwer nachvollziehen, wenn man gesund ist.

uweschmidt
22.08.2012, 18:06
Die Leber gehört zu den Organen mit den stärksten Regenerationsfähigkeiten. Wenn sie ein wenig verletzt wird ist das nicht so schlimm.


Das ist Unsinn.

Bernd Glasstetter
22.08.2012, 18:41
Doch scheint zu stimmen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leber

Die Leber hat im Vergleich zu anderen Organen des Körpers eine relativ ausgeprägte Fähigkeit zur Regeneration. Stirbt ein Teil ab, wird verletzt oder sonst beschädigt, so kann dieses Gewebe wieder neu gebildet werden, vorausgesetzt die Ursache der Verletzung wurde entfernt, es wurden weniger als fünfzig Prozent der funktionellen Masse des Organs geschädigt und die Leber hat ihre Regenerationsfähigkeit bei der Verletzung aufrechterhalten können. Diese Eigenschaft wird bei Lebertransplantationen (http://de.wikipedia.org/wiki/Lebertransplantation) oft ausgenutzt.

Black Sheep
22.08.2012, 23:19
Um die Leber würde ich mir bei einer Gallenblasen-OP auch nicht so Gedanken machen. Da gibt es andere schwerwiegendere Komplikationen, die bei einer OP auftreten können oder Komplikationen, die auch lange nach einer OP noch auftauchen können. Wenn man Pech hat, eben nochmal Gallensteine. Dafür aber in den Gallengängen. Und dann kanns lustig werden...

Sanchez
23.08.2012, 01:06
Um die Leber würde ich mir bei einer Gallenblasen-OP auch nicht so Gedanken machen. Da gibt es andere schwerwiegendere Komplikationen, die bei einer OP auftreten können oder Komplikationen, die auch lange nach einer OP noch auftauchen können. Wenn man Pech hat, eben nochmal Gallensteine. Dafür aber in den Gallengängen. Und dann kanns lustig werden...

Na du kannst einem ja echt Mut machen.

Bernd Glasstetter
23.08.2012, 08:13
Oh ja, habs gerade auch nachgelesen und das kann in der Tat sein. Allerdings sind die meisten Gallensteine Cholesterin-Gallensteine. Achtet man also bei der Ernährung darauf sich umzustellen - was bei mir schon passiert ist - wird die Entstehung noch unwahrscheinlicher. Es gilt also das böse Cholesterin zu senken. So habe ich es verstanden. Wenn man dann noch wie ich recht breite Gallengänge hat, in denen es vermutlich eher nicht zum Rückstau kommen kann, hoffe ich zumindest, dass ich wirklich Ruhe habe.

Black Sheep
23.08.2012, 11:37
Na du kannst einem ja echt Mut machen.
xD'

@Bernd
Na ja, das ist auch selten mit den Steinen in den Gallengängen. Mein Bruder hat das Pech, dort regelmäßig welche zu bekommen (alle 2-3 Jahre). Aber bei ihm weiß man nicht, woran das liegt. Vermutlich ein Gendefekt. Er ist auch regelmäßig an einer Uniklinik und ist dort schon regelrecht zum wissenschaftlichen Objekt geworden. Aber das ist alles andere als lustig... er leidet sehr unter den Steinen und ist deswegen seit ein paar Jahren auch schon Frührentner.


Allerdings sind die meisten Gallensteine Cholesterin-Gallensteine.

Es gilt also das böse Cholesterin zu senken.
Das ist schon richtig mit den Cholesterinsteinen. Aber die kann man jedoch auch bekommen, wenn das Cholesterin völlig normal ist. Bei Frauen spielt bei der Steinbildung auch das Östrogen eine große Rolle, daher sind sie auch anfälliger auf Steine als Männer. Wenn sie dazu noch die Pille einnehmen ist die Gefahr noch größer Steine zu bekommen. Aber es spielen auch noch so viele andere Faktoren eine Rolle. Es gibt ja auch diese "5 F-Regel": Fat - Female - Fertile - Forty - Fair. Aber gut, Ausnahmen bestätigen die Regel xD'
Woher ich das alles weiß? Durch keinen anderen als meinem Bruder :ugly:

GeZ
23.08.2012, 15:15
Erst mal alles Gute zur erfolgreich überstandenen OP, Bernd. (Auch wenn ich mir die Steinchen nicht aufgehoben hätte. *grusel*)



Ich bin zur Zeit auch dabei, etwas Gewicht verlieren zu wollen. Anfang das Jahres hab ich es endlich geschafft, Vegetarierin zu werden und allein dadurch hab ich 3% Körperfett verloren. Ohne weniger zu essen, ohne mich mehr zu bewegen. :D
Im April hab ich dann angefangen, ins Fitti zu gehen und das macht mir richtig viel Spaß. Man kann gezielt seine Problemzonen angehen und sich bei den Kursen auspowern. In der Schule habe ich Sport gehasst (außer Schwimmen, da hab ich immer ne 1 bekommen XD). Man muss irgendwas machen, bei dem man sich zum Deppen macht, man wird verspottet und kriegt ne schlechte Note. Schulsport ist wirklich extrem motivierend! =_= Darum hab ich mich auch gewundert, dass Sport Spaß machen kann. Ne neue Erfahrung für mich. *lach*
Ohne mich groß einzuschränken und mit vegetarischer Ernährung hab ich mittlerweile 11 kg weniger auf den Rippen. ^^ (Kann aber ruhig noch mehr runter.)

Rosenrot
26.08.2012, 20:33
Bin auch grad am abnehmen.
Esse zur Zeit nichts Süßer mehr und generell abends nur noch Salat.
Zudem trinke ich viel mehr Wasser und esse zu Mittag nur eine Kleinigkeit.
Habe schon deutlich abgenommen, stand aber bis jetzt noch nicht auf der Waage.
Kann also nicht sagen, wie viel mir das Ganze schon gebracht hat.
Aber meine Hosen verliere ich bald, wenn ich weitermache.

Bernd Glasstetter
24.09.2012, 07:40
25 ist ja ne tolle Zahl. Silberne Hochzeit usw. Tja und ich habe heute morgen festgestellt, dass ich jetzt bei 25 Kilo Gewichtsverlust bin :-) Gerade bei den letzten Tagen hätte es mich auch gewundert, wenn ich nicht abgenommen hätte. Denn ich renoviere gerade mein Büro. Mehr dazu siehe hier:

http://www.comicforum.de/showthread.php?131272-Ausmisten-und-Renovieren

Und wenn man da so viel schafft und macht, gleichzeitig dem Körper aber deutlich weniger Kalorien zuführt, als man verbraucht, muss es letztendlich zum Gewichtsverlust führen. Nur mein Rücken protestiert gerade heftig. Ich hatte heute Nacht zwischendurch heftige Schmerzen im gesamten oberen Rücken. Wie gut, dass ich gerade ein Rezept für Massagen ausnutze, denn das muss mir dann wieder heraus massiert werden. Ich stell mich dann auf weitere Schmerzen auf dem Massagetisch ein :D

Übrigens könnt Ihr Euren Grundumsatz selbst relativ einfach berechnen:

http://www.die-abnehm-seite.de/diaetcoach/index.php?m=grundumsatz

Bei mir ist der demnach: 3258,35 kcal und lag in den vergangenen Tagen wohl eher bei 5120,26 kcal. Wenn man nun also weniger Kalorien zuführt - ich habe gestern einen Teller mit Fettucine mit Pesto, eine Salatgurke, zwei Brezeln und Tortellini al Brodo gegessen - nimmt man automatisch ab. Der Körper holt sich die Kalorien, die man anfordert aus den Fettreserven. Eigentlich eine einfache Rechnung :)

Wichtig ist halt: Wenn man kleiner ist, hat man einen geringeren Grundumsatz. Und das bedeutet man kann weniger essen, wenn man nicht fett werden will.

Und obwohl ich so viel darüber weiß gibt es nocheinen wichtigen Vaktor, äh Faktor: Den eigenen Schweinehund. Überredet man sich nicht selbst weniger zu essen und stopft trotzdem weiter rein, hilft jede Theorie nicht mehr.

Minerva X
24.09.2012, 15:49
Naja, aber wenn man zu viel unter dem Gesamtumsatz isst, wird der Körper Schritt für Schritt auf Sparflamme schalten und die runterdrehen. Damit verringert sich der Verbrauch drastisch. Bei ein paar Tagen ist das egal, aber wenn man es dann mal zwei Wochen oder länger betreibt, ist das eher suboptimal.

Und den Schweinehund kann man leicht austricksen: Ihm erklären, dass er alles bekommt, was er will. Dafür halt ein bissi weniger oder weniger oft.

Mensch, aber den Gesamtumsatz hätte ich ehrlich gesagt auch gerne. Grosse Menschen haben es offenbar leichter: Mehr Essen, höhere Gehälter...

@Bernd: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Doppelerfolg :D

Sanchez
25.09.2012, 03:19
Den Grundumsatzrechner könnt ihr knicken !!!!! Da werden zu viele Faktoren nicht berücksichtigt. Es sind bestenfalls Richtlinien zur Orientierung . Aber wie viel man essen sollte und vor allem was ist ein komplexeres Thema.

Bernd Glasstetter
25.09.2012, 13:51
Ich bin morgen im Landtag in Stuttgart, denn dort wird der zweite und dritte Band des Baden-Württemberg-Comics vorgestellt. Da muss ich freilich mit Anzug und Krawatte auftreten, alles Andere wäre suboptimal. Normalerweise ist das kein Thema. Schwarze Hose, Hemd, Krawatte, Jacke, hängt alles im Schrank. Wie gut, dass meine Frau mich hat probieren lassen. Die normale Hose passte nicht mehr, also eine von vor ein paar Jahren, die damals aber echt eng war. Jetzt: Schöner lockerer Sitz. Hemd das Gleiche: Bisherige Größe geht nicht mehr, daher eine kleiner. Und bei der Jacke das gleiche Spiel. Die Jacke hatte ich zuletzt vor 7-8 Jahren an :D Und sie passt super. Wie gut, dass meine Frau nicht gleich alles weg geworfen hat :D

Black Sheep
25.09.2012, 15:49
Ich bin morgen im Landtag in Stuttgart, denn dort wird der zweite und dritte Band des Baden-Württemberg-Comics vorgestellt.
Auch, wenn ich wenig Bezug zu Baden-Württemberg habe, klingt der Comic gar nicht mal so schlecht. Wusste bis jetzt gar nicht, dass es da überhaupt einen Comic gibt.


Da muss ich freilich mit Anzug und Krawatte auftreten, alles Andere wäre suboptimal. Normalerweise ist das kein Thema. Schwarze Hose, Hemd, Krawatte, Jacke, hängt alles im Schrank. Wie gut, dass meine Frau mich hat probieren lassen. Die normale Hose passte nicht mehr, also eine von vor ein paar Jahren, die damals aber echt eng war. Jetzt: Schöner lockerer Sitz. Hemd das Gleiche: Bisherige Größe geht nicht mehr, daher eine kleiner. Und bei der Jacke das gleiche Spiel. Die Jacke hatte ich zuletzt vor 7-8 Jahren an :biggrin: Und sie passt super. Wie gut, dass meine Frau nicht gleich alles weg geworfen hat :biggrin:
Zum Glück sind Anzüge relativ zeitlos. Da kann man diese auch nach Jahren noch tragen xD'
Ich mag Anzüge, vor allem, wenn mein Mann einen trägt. Er sieht immer so umwerfend darin aus *sabber* :D
Aber mein Mann hat auch Anzüge, die nicht mehr passen. Er hatte nämlich auch mal ewas mehr auf den Hüften als ich ihn kennenlernte xD'

Astreli
25.09.2012, 19:39
Den Grundumsatzrechner könnt ihr knicken !!!!! Da werden zu viele Faktoren nicht berücksichtigt. Es sind bestenfalls Richtlinien zur Orientierung . Aber wie viel man essen sollte und vor allem was ist ein komplexeres Thema.

Ich glaub, der Rechner taugt nicht mal als Richtlinie.

Wenn man wirklich abnehmen will, gibt es nur einen richtigen Weg.
Und zwar geht zum Arzt und lasst Euch als erstes Untersuchen und Euren Grundumsatz errechnen.
Geht ins Fitnessstudio mit persönlicher Betreuung und eigens auf Euch abgestimmten Trainingsplänen.
Und beim Essen spart Kalorien wo es nur geht und trotzdem satt werdet.
Zum Beispiel braucht man keine Butter oder Margarine, das sind nur überflüssige Kalorien.

Lola65
25.09.2012, 19:56
Auch, wenn ich wenig Bezug zu Baden-Württemberg habe, klingt der Comic gar nicht mal so schlecht. Wusste bis jetzt gar nicht, dass es da überhaupt einen Comic gibt.




sorry Bernd,

aber Du hast angefangen :)

ist aber kein Comic im herkömmlichen Sinne - eher eine Art Geschichtsdoku - viel Text, viele Bilder und Sprechblasen sind auch dabei aber auf jeden Fall lesenswert.
http://www.comic-report.de/index.php/verlage/sonstigeverlage3/411-baden-wuerttemberg-comic-interview-frans-stummer

Lola65
25.09.2012, 19:59
Geht ins Fitnessstudio mit persönlicher Betreuung und eigens auf Euch abgestimmten Trainingsplänen.


da kriegt mich keiner rein - Fitnessstudio = Mord

Black Sheep
25.09.2012, 20:16
Zum Beispiel braucht man keine Butter oder Margarine, das sind nur überflüssige Kalorien.
Na ja, man kann es auch übertreiben ;) Solang man nicht gleich ein halbes Pfund Butter aufs Brötchen schmiert :ugly:

@Kaifalke

ist aber kein Comic im herkömmlichen Sinne - eher eine Art Geschichtsdoku
Soviel habe ich schon in Erfahrung bringen können ^^


da kriegt mich keiner rein - Fitnessstudio = Mord
Es braucht noch nicht mal zwingend ein Fitnessstudio um abzunehmen oder um einfach nur fit zu bleiben. Das Geld wäre mir dafür viel zu schade!

Minerva X
25.09.2012, 21:00
Wenn man wirklich abnehmen will, gibt es nur einen richtigen Weg.
Und zwar geht zum Arzt und lasst Euch als erstes Untersuchen und Euren Grundumsatz errechnen.
Geht ins Fitnessstudio mit persönlicher Betreuung und eigens auf Euch abgestimmten Trainingsplänen.
Und beim Essen spart Kalorien wo es nur geht und trotzdem satt werdet.
Zum Beispiel braucht man keine Butter oder Margarine, das sind nur überflüssige Kalorien.

Solche Rechner basieren auf irgendwelchen Nährungsformeln, die irgendwann über einen Pool an Daten hereinbrachen. Das können ja nur Mittelwerte sein...höchstens.
Ist doch ein bisschen viel Aufwand. Und der Arzt labert dann vielleicht noch so einen hintergestrigen Müll wie "nehmen sie erst ab, bevor sie Sport machen", weil er von der ganz seltsamen Schule ist. Ich denke so wirklich muss man seinen Grundumsatz nicht kennen - das findet man schon in der Nährung raus.

Und Sport und Fitnessstudio und dortige Trainingspläne? Zeigen, wie die Maschinen korrekt funktionieren: Ja. Aber der Rest ist nicht ganz so schwer herauszufinden.
Bei Ausdauersportarten zum Erreichen diverser Ziele, ist es schon notwendiger. Aber die kann man draussen erledigen.

Übertreiben sollte man es beim Essen-Einsparen auch nicht. Diät soll schon noch lebenswertes Essen ermöglichen und wer zu viel einspart zwingt den Körper in den Hungermodus. Ganz schlecht und Jojo-Gefahr hoch zehn. Und etwas Butter auf dem Brot ist durchaus nicht böse. Gute Fette und so...


da kriegt mich keiner rein - Fitnessstudio = Mord Braucht man ja auch nicht...wie Sheep schon sagte. Du kannst Hantel zu Hause haben oder Liegestütze etc. machen. Radfahren etc. an der freien Natur...

Sanchez
26.09.2012, 02:42
Was habt ihr alle für ein Problem mit Sport Studio`s ???? Mc Fit kostet gerade mal 17 € im Monat. Und ein Studio hat in etwa den selben Effekt wie ein Atelie .
Viele sagen das man auch zuhause trainieren kann. Aber funktionieren tut das sehr selten. Und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht klingen ganz toll, und es funktioniert wenn man unter bis Normalgewicht hat. Ansonsten ist nix so effektiv wie der regelmäßige Gang ins Studio. - Ich red auch nicht nur so daher sondern spreche aus eigener Erfahrung. Ich habe Jahre in denen ich regelmäßig hingehe und Jahre wo ich da selten bin. Die Erfolge sind dann auch immer dementsprechend.

Lola65
26.09.2012, 10:51
hab ich gestern gesehen 17 euro pro monat und dazu viele Extrakosten wie z.b. fürs Duschen!!

Is doch schön das du Studios magst, ich mag sie nicht - sind nur folterkammern für mich

Black Sheep
26.09.2012, 11:03
Mc Fit gibt es nicht überall und daher sind die Preise auch nicht überall so entsprechend niedrig. Wer mit Fitnessbuden klar kommt, soll da gerne hingehen. Kommt halt immer auf den Typ Sportler an.


Und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht klingen ganz toll, und es funktioniert wenn man unter bis Normalgewicht hat. Ansonsten ist nix so effektiv wie der regelmäßige Gang ins Studio.
Übugen mit den eigenen Körpergewicht sind genauso effektiv und auch schonender für Muskeln und Gelenke. Wenn man jedoch Bodybuilding betreiben möchte, wird man jedoch um Geräte nicht drumherum kommen. Aber ich denke mal, die Mehrheit, die abnehmen möchte, will kein Bodybuilding betreiben.

Astreli
26.09.2012, 16:24
Brüderchen, geh nach Billstedt zu SportSpass, da gibt es keine Extragebühren für´s Duschen und Klo.
Wie kommst Du bloß auf McFit? Und Dein Rücken wird es Dir danken.

Und, Black Sheep, wenn Du zu Hause mit Übungen welcher Art auch immer anfangen willst, hast Du´s
schneller wieder beendet als Du denkst.
Und dann schlage ich Dir mal vor in ein Studio zu gehen und zu gucken, wer da alles trainiert.
Wenn Du meinst, da gehen nur Bodybuilder hin, frag ich mich, was bei mir im Studio die Rentner wollen.
Zum Bodybuilding sind die nämlich nicht mehr in der Lage.
Wir arbeiten an den Geräten natürlich auch mit wenig Gewichten und mehr Wiederholungen.
Bodybuilder mit hohen Gewichten und wenig Wiederholungen.
Die Trainer im Studio sind ausgebildete Fachleute, die Dir einen Trainingsplan geben, der genau auf Deine
Ziele abgestimmt ist. Der alle zwei, drei Monate erneuert wird, damit es nicht langweilig wird.


Und Minerva, Du verstehst es wohl auch nicht. Du klingst wie jemand, der sowieso kein Problem mit seinem Gewicht hat.
Bevor man mit Sport anfängt, sollte man schon wissen, ob mit seinem Blutdruck alles in Ordnung ist.
Sonst wird das Übergewicht zur geringsten Sorge.

Geht mal alle auf Kur, damit Ihr lernt, das in den Medien nur Sachen drin stehen zum Verkaufen der Zeitungen und Zeitschriften.
Ob die Sachen, die sie schreiben auch wahr sind, ist denen doch egal.

Lola65
26.09.2012, 16:48
Brüderchen, geh nach Billstedt zu SportSpass, da gibt es keine Extragebühren für´s Duschen und Klo.
Wie kommst Du bloß auf McFit? Und Dein Rücken wird es Dir danken.



Durch googeln natürlich

und sportspaas ergibt diese googlesuche:
(Mo-Fr jeweils von 9.45 bis 16.30 Uhr)
€ 15,00 einmalige Aufnahmegebühr

dazu beitrag entweder 8,85 oder 26,50 oder 21,00 ja was denn nun?

und die öffnungszeiten sind ja wohl nur für rentner und arbeitslose - bzw. kann ja nur ein Fehler sein

Black Sheep
26.09.2012, 17:07
@Astreli

Und, Black Sheep, wenn Du zu Hause mit Übungen welcher Art auch immer anfangen willst, hast Du´s
schneller wieder beendet als Du denkst.
Woher willst du das denn wissen? Ich mache schon seit 4 Jahren Übungen zu Hause! Nicht jedoch um abzunehmen sondern hauptsächlich wegen meinen Rücken.


Und dann schlage ich Dir mal vor in ein Studio zu gehen und zu gucken, wer da alles trainiert.
Wenn Du meinst, da gehen nur Bodybuilder hin, frag ich mich, was bei mir im Studio die Rentner wollen.
Du hast einfach nicht verstanden, was ich geschrieben habe *seufz* Dass mit dem Bodybuilding schrieb ich doch nur, weil du meintest, dass Eigengewichtübungen nicht so effektiv seien, wie Geräte. Das ist aber nur der Fall, wenn man wirklich Bodybuilding betreiben möchte. Da geht es dann eben nicht mehr ohne Geräte. Ansonsten sind aber Eigengewichtübungen (BWEs) sehr effektiv nd eben auch Muskel- und Gelenkschonend.

Minerva X
26.09.2012, 19:28
Und Minerva, Du verstehst es wohl auch nicht. Du klingst wie jemand, der sowieso kein Problem mit seinem Gewicht hat.
Bevor man mit Sport anfängt, sollte man schon wissen, ob mit seinem Blutdruck alles in Ordnung ist.
Sonst wird das Übergewicht zur geringsten Sorge.

Ehrlich, ich bin auch der Meinung: Wenn jeder der Sport notwendig hätte, zum Arzt rennen müsste, um erst mal einen Check zu machen - dann wird das nix. Ich denke auch, dass einigen Leuten intelligent betriebene Bewegung helfen würde...
Und Blutdruck ist sicher kein vorrangiges Problem, sondern in der Hinsicht dann der gesunde Menschenverstand und auf seinen Körper zu hören. Trainiert man, besonders mit Übergewicht (aber auch Vorschädigungen) muss man einfach aufpassen. Wenn man dann natürlich gleich mit Maximalgewicht trainiert und sich den Muskel zerrt oder nach 10 Minuten laufen (obwohl man gerade erst anfängt), quasi keuchend zusammenbricht...fehlt halt der gesunde Menschenverstand. Normalerweise fängt man so oder so moderat an.
Natürlich muss man bei körperlichen Leiden wie bei richtigem Bluthochdruck (dafür brauch ich aber keinen Arzt), Massnahmen treffen - aber das hat nicht wirklich was mit Sport zu tun.

Wie kommst du auf Gewicht? Ich treibe mittelviel Sport (in den faulen Wochen halt nur 4 Mal, in fleissigeren bis 9 Mal...Stundenmässig bleibt das da auch bei dem äquivalent hängen), aber das heisst doch noch gar nichts. Ich habe auch mal anfangen mit Sport, mal pausiert und wieder angefangen mit was anderem etc. Ich kenne das also aus der Faulschweinperspektive...

Bernd Glasstetter
26.09.2012, 23:19
sorry Bernd,

aber Du hast angefangen :)

ist aber kein Comic im herkömmlichen Sinne - eher eine Art Geschichtsdoku - viel Text, viele Bilder und Sprechblasen sind auch dabei aber auf jeden Fall lesenswert.
http://www.comic-report.de/index.php/verlage/sonstigeverlage3/411-baden-wuerttemberg-comic-interview-frans-stummer

Der Geschichtenanteil steigt aber in Band 2 und 3 schon an, alleine schon, weil die Zeiträume kürzer werden. Und Links kann ich auch :D :

http://www.splashcomics.de/php/rezensionen/rezension/16543

Lola65
26.09.2012, 23:26
wer ist "Franz Stumme"? :D


Eine kleine Anekdote am Rande: Der Verlag hatte nach einem Zeichner in der Jobbörse des Comicforums gesucht. Frans Stumme wurde durch diese Anfrage auf das Projekt aufmerksam.

Sanchez
27.09.2012, 01:22
@Astreli

Woher willst du das denn wissen? Ich mache schon seit 4 Jahren Übungen zu Hause! Nicht jedoch um abzunehmen sondern hauptsächlich wegen meinen Rücken.

Na dann erzähl mal: Was ist mit deinem Rücken, was tust du dagegen und wie ist dein Erfolg ?



Du hast einfach nicht verstanden, was ich geschrieben habe *seufz* Dass mit dem Bodybuilding schrieb ich doch nur, weil du meintest, dass Eigengewichtübungen nicht so effektiv seien, wie Geräte. Das ist aber nur der Fall, wenn man wirklich Bodybuilding betreiben möchte.

Was verstehst du unter "wirklich Bodybuilding" ?


Da geht es dann eben nicht mehr ohne Geräte.

Geht auch sehr gut mit Freihanteln !!! (Aber mit Geräten eben besser.)


Ansonsten sind aber Eigengewichtübungen (BWEs) sehr effektiv nd eben auch Muskel- und Gelenkschonend.

Das ist ein Märchen ! Es wird nicht wahr, auch wenn du es noch zehn mal postest. Vor ein paar Jahren gab es mal eine Meldung das in Japan sehr viele alte Männer Knieprobleme haben und die meisten von ihnen waren in ihrer Jugend Karatekas. Die haben oft eineinhalb bis zwei Stunden Kniebeugen gemacht. In Deutschland haben auffällig viele alte Männer Knieprobleme, die in ihrer Jugend Fußball gespielt haben. Dem Gelenk ist es egal ob es jetzt durch das Körpergewicht oder ein Fremdgewicht belastet wird. Es zählt nur der Belastungswinkel und das Belastungsgewicht. Beides kann man bei Trainingsmaschinen und Freihanteln anpassen. Beim Training mit dem Körpergewicht sind die Möglichkeiten dagegen sehr eingeschränkt.
Was hast du denn groß für Möglichkeiten !?? Klimmzüge , Liegestütze , Kniebeugen und Dips. Aber wie trainierst du zum Beispiel die schulter ? - Etwa Handstand gegen die Wand gelehnt und sich dann hochdrücken ? Das ist nicht Gelenkschohnend !

Das Progressive Widerstandstraining ( Also der Trainingsteil vom Bodybuilding ) hat seinen Stellenwert im Sport nicht weil irgendein verrückter Professor es toll fand, sondern weil es sich als das effektivste Training herausgestellt hat. Es hat sich diesen Status gegen extreme Widerstände erkämpfen müssen.

Black Sheep
27.09.2012, 12:50
Na dann erzähl mal: Was ist mit deinem Rücken, was tust du dagegen und wie ist dein Erfolg ?
Ich habe einen Flachrücken im Lendenwirbelbereich und einen leicht ausgeprägten Morbus Scheuermann in der Brustwirbelsäule. Im Grunde kann man sagen, dass meine Wirbelsäule eher gerade wie eine Kerze ist und nicht S-Förmig, wie sie sein sollte - abgesehen halt von der leichten Krümmung in der BWS. Folge davon ist halt, dass die Wirbelsäule dadurch nicht richtig abfedern kann. Sie ist einer höheren Belastung und auch stärkeren Abnutzung ausgesetzt als bei einer gesunden Wirbelsäule. Als ich noch kein gezielten Sport getrieben habe, litt ich oft unter Rückenschmerzen und Rückenverspannungen. Das ist im Grunde mit Sport nicht gänzlich zu verhindern, aber es ist bei mir immerhin wesentlich seltener geworden. Ich kann durch den Sport auch länger stehen oder sitzen, als es noch ohne Sport der Fall war. Die Lebensqualität ist eindeutig verbessert worden. Ich merke auch sehr schnell, wenn ich z.B. krankheitsbedingt nicht so Sport treiben kann, dass mein Rücken wieder häufiger rumzickt.

Ich habe einen ganzen Katalog an verschiedenen Übungen. Bevor ich mit Sport anfing, war ich auch oft in physiotherapeutischer Behandlung und auch bei speziellen Rückenkursen bei meiner Krankenkasse. Da weiß ich auch, auf was ich bei den Übungen achten muss. Man kann da leider eben auch viel falsch machen und das fängt schon bei der Atmung an. Ich habe aber auch noch Fitness-DVDs mit Rückenübungen, da wird im Grunde auch gut erklärt, auf was man genau achten muss.
Um etwas Abwechslung rein zu bringen nehme ich auch gerne mal ein Threaband zu Hand. Gibts ja auch in verschiedenen Stärken von Gelb (mit dem schwächten Widerstand) bis Gold (mit dem stärksten Widerstand).


Was verstehst du unter "wirklich Bodybuilding" ?
Was gibts unter dem Begriff nicht zu verstehen? Muss ich dir das jetzt tatsächlich noch erklären?


Geht auch sehr gut mit Freihanteln !!! (Aber mit Geräten eben besser.)
Freihanteln zähle ich persönlich mit zu den Geräten.


Das ist ein Märchen ! Es wird nicht wahr, auch wenn du es noch zehn mal postest. Vor ein paar Jahren gab es mal eine Meldung das in Japan sehr viele alte Männer Knieprobleme haben und die meisten von ihnen waren in ihrer Jugend Karatekas. Die haben oft eineinhalb bis zwei Stunden Kniebeugen gemacht.
Ähm ja, wenn man es übertreibt, dann ist alles schädlich. Aber welcher Hobbysportler macht schon über eine Stunde Kniebeugen? In der Regel macht man ca. 3 Sätze mit einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen, je nach Fitnesszustand und je nach Ziel (Muskelaufbau, Ausdauer oder Kraftausdauer). Natürlich sollte man Kniebeuge auch meiden, wenn man schon einen Knieprobleme hat wie z.B. Arthrose oder Miniskusschaden.


In Deutschland haben auffällig viele alte Männer Knieprobleme, die in ihrer Jugend Fußball gespielt haben.
Wir sprechen hier über BWEs und nicht über Fußball. Das ist doch was völlig anderes. Fußball gilt ja nicht gerade als Gelenkschonend und hat auch ein hohes Verletzungspotential.


Dem Gelenk ist es egal ob es jetzt durch das Körpergewicht oder ein Fremdgewicht belastet wird.
Es kommt darauf an. Wie gesagt, wenn man etwas exzessiv betreibt, dann ist alles schädlich. Das gute bei BWEs ist aber, dass man Muskeln nicht isoliert trainiert; je nach Übung auch mehrere Muskelgruppen angesprochen werden, was wiederum auch Zeitersparnis bedeuten kann. Außerdem braucht es bei manchen Übungen Koordinationsgeschick. Bei BWEs kommt es auch seltener zu muskulären Disbalancen.


Es zählt nur der Belastungswinkel und das Belastungsgewicht. Beides kann man bei Trainingsmaschinen und Freihanteln anpassen. Beim Training mit dem Körpergewicht sind die Möglichkeiten dagegen sehr eingeschränkt.
Nein, sind sie nicht zwingend. Es gibt für jede Muskelgruppe zig verschiedene Übungen und jede Übung kann unterschiedlich schwer in er Ausführung sein.


Was hast du denn groß für Möglichkeiten !?? Klimmzüge , Liegestütze , Kniebeugen und Dips.
Da sieht man mal, wieviel Ahnung du hast... Das, was du aufgezählt hast, ist gerade mal ein Bruchteil von dem, was es an möglichen Übungen gibt.


Aber wie trainierst du zum Beispiel die schulter ? - Etwa Handstand gegen die Wand gelehnt und sich dann hochdrücken ? Das ist nicht Gelenkschohnend !
Ich mache kein Handstand. Im Grunde kann man die Schultern schon bei Liegestützen und Dips mittrainieren. Aber halt nicht vordergründig.
Folgendes wäre noch möglich:
- Seitheben
- Liegestütz rücklings
- Seitstütz
- Beckenheben (da wird die hintere Schultermuskulatur trainiert)
- Rückenstrecker
- Ganzkörperstütz
usw.

Es gibt noch mehr. Allerdings weiß ich bei manchen Übungen nicht, wie die genau heißen. Viele haben noch nicht mal direkt einen Namen xD'

Bernd Glasstetter
27.09.2012, 21:12
wer ist "Franz Stumme"? :D
Habs ausgebessert.

Sanchez
28.09.2012, 01:26
Ich habe einen Flachrücken im Lendenwirbelbereich und einen leicht ausgeprägten Morbus Scheuermann in der Brustwirbelsäule. Im Grunde kann man sagen, dass meine Wirbelsäule eher gerade wie eine Kerze ist und nicht S-Förmig, wie sie sein sollte - abgesehen halt von der leichten Krümmung in der BWS. Folge davon ist halt, dass die Wirbelsäule dadurch nicht richtig abfedern kann. Sie ist einer höheren Belastung und auch stärkeren Abnutzung ausgesetzt als bei einer gesunden Wirbelsäule.


Gerade bei so einem Problem muss ich dir dringend raten ein Sportstudio aufzusuchen. Möglichst ein großes mit einem gut bestückten Maschinenpark. Du kannst natürlich weiterhin deine Übungen machen, aber wenn du wirklich eine Verbesserung erreichen willst dann müssen deine Rückenstrecker so stark werden, das die Ruhespannung einen Zug auf deine Wirbel ausübt, der sie nach und nach in die richtige Position bringt (oder wenigstens annähernd dahin). Dahin zu kommen ist ein langer und schwieriger Weg. Du musst am Ende Kreuzheben und Hantelkniebeugen ausführen können. Aber um nicht gleich am Anfang deinen Rücken kaputt zu machen musst du da vorsichtig hintrainieren. Erst mal vorsichtig mit Hyperextensions anfangen. Es hat sich auch als empfehlenswert herausgestellt, das man bei Problemen mit der Wirbelsäule, den Körper von Außen nach innen stärkt. Also erst mit Unterschenkel und Unterarmen anfangen und dann nach und nach sich zum Zentrum vorarbeitet (über Monate ).
Es müsste nicht allzu schwierig sein ein Studio zu finden das geeignete Geräte für dich hat, da Rehatraining und Rentner gerade der am stärksten wachsende Bereich (auch in Punkto Profit ) in der Fitnessbranche sind.





Ich habe einen ganzen Katalog an verschiedenen Übungen. Bevor ich mit Sport anfing, war ich auch oft in physiotherapeutischer Behandlung und auch bei speziellen Rückenkursen bei meiner Krankenkasse. Da weiß ich auch, auf was ich bei den Übungen achten muss. Man kann da leider eben auch viel falsch machen und das fängt schon bei der Atmung an. Ich habe aber auch noch Fitness-DVDs mit Rückenübungen, da wird im Grunde auch gut erklärt, auf was man genau achten muss.

Fitness DVDs müssen per se nicht schlecht sein, aber was nutzt dir die beste Erklärung einer Übung wenn du niemanden hast der kontrolliert ob du sie auch richtig ausführst.




Was gibts unter dem Begriff nicht zu verstehen? Muss ich dir das jetzt tatsächlich noch erklären?
Es gibt Naturalbodybuilding, Hobbybodybuilding, Leistungsbodybuilding , Wettkampfbodybuilding, Profiebodybuilding . Bodyshaping und Classic Bodybuilding könnte man auch noch nennen.



Es kommt darauf an. Wie gesagt, wenn man etwas exzessiv betreibt, dann ist alles schädlich. Das gute bei BWEs ist aber, dass man Muskeln nicht isoliert trainiert; je nach Übung auch mehrere Muskelgruppen angesprochen werden, was wiederum auch Zeitersparnis bedeuten kann. Außerdem braucht es bei manchen Übungen Koordinationsgeschick. Bei BWEs kommt es auch seltener zu muskulären Disbalancen.

Das bezweifle ich aber sehr stark !!




Da sieht man mal, wieviel Ahnung du hast... Das, was du aufgezählt hast, ist gerade mal ein Bruchteil von dem, was es an möglichen Übungen gibt.

Das kann gut sein. Ich habe mich mit dieser Art des Trainings nicht sehr ausführlich beschäftigt.



Ich mache kein Handstand. Im Grunde kann man die Schultern schon bei Liegestützen und Dips mittrainieren. Aber halt nicht vordergründig.
Folgendes wäre noch möglich:
- Seitheben


Seitheben kenn ich (ist eine der besten Schulterübungen , wenn man sie denn gut ausführt.) Allerdings kann ich mir nicht vorstellen wie das mit dem eigenen Körpergewicht gehen soll.

Dein Problem ist in Bodybuilderkreisen übrigens kein fremdes Thema : http://www.team-andro.com/phpBB3/trainigsplan-bei-rueckenproblemen-morbus-scheuermann-t136961.html http://www.bbszene.de/board/showthread.php?t=57212 http://www.bodybuilding-depot.de/forum/morbus-scheuermann-und-bb-19755.html

Also, du musst selbst entscheiden was du machst. Viel Glück.

Black Sheep
28.09.2012, 12:13
Gerade bei so einem Problem muss ich dir dringend raten ein Sportstudio aufzusuchen. Möglichst ein großes mit einem gut bestückten Maschinenpark. Du kannst natürlich weiterhin deine Übungen machen, aber wenn du wirklich eine Verbesserung erreichen willst dann müssen deine Rückenstrecker so stark werden, das die Ruhespannung einen Zug auf deine Wirbel ausübt, der sie nach und nach in die richtige Position bringt (oder wenigstens annähernd dahin). Dahin zu kommen ist ein langer und schwieriger Weg.
Ähm ja :rolleyes: Du weißt aber schon, dass ein Gleichgewicht zwischen Agonist und Antagonist herrschen sollte? Wenn ich die Rückenmuskeln zu stark trainiere kann es dazu führen, dass ich nur noch mehr Rückenschmerzen bekomme. Abgesehen davon ist das, was ich habe, genetisch bedingt und hat nix mit einem Haltungsschaden wie Rundrücken oder Hohlkreuz zu tun, wo man tatsächlich noch einiges an die richtige Position rücken kann.
Ich weiß zumindest, dass ich die Brustmuskulatur nicht so sehr beanspruchen sollte, da das bei mir ein Rundrücken noch fördern könnte. Da kräftige ich auch mehr den oberen Rücken. Aber dazu brauche ich kein Fitnessstudio. Das bekomme ich auch so hin und ich bin bis jetzt auch ganz gut damit gefahren. Wie gesagt, es ist ja auch besser geworden.


Du musst am Ende Kreuzheben und Hantelkniebeugen ausführen können. Aber um nicht gleich am Anfang deinen Rücken kaputt zu machen musst du da vorsichtig hintrainieren.
Kreuzheben ist bei meinen Rückenleiden das abolute Gift. Ich darf so schon nicht mehr als 5kg heben/tragen. Im Übrigen wird sogar in deinen von dir unten verlinkten Links davon abgeraten.


Fitness DVDs müssen per se nicht schlecht sein, aber was nutzt dir die beste Erklärung einer Übung wenn du niemanden hast der kontrolliert ob du sie auch richtig ausführst.
Ich mache das schon so lange, dass ich selber merke, wenn ich doch mal etwas falsch mache. Dann korrigiere ich auch die Haltung.
Im Fitnesstudio steht auch nicht rund um die Uhr und bei jeder Trainingseinheit jemand neben dir und schaut, ob du jede Bewegung richtig ausführst.


Es gibt Naturalbodybuilding, Hobbybodybuilding, Leistungsbodybuilding , Wettkampfbodybuilding, Profiebodybuilding . Bodyshaping und Classic Bodybuilding könnte man auch noch nennen.
Es geht primär um den starken Muskelzuwachs, dem man ja beim Bodybuilding erreichen will. Da sind dann natürlich bei den BWEs irgendwann Grenzen erreicht. Bis zu einem gewissen Grad kann man zwar Übungen in der Intensität variieren, allerdings gehts irgendwann nicht mehr weiter.


Das bezweifle ich aber sehr stark !!
Ja, und? Das juckt mich doch nicht, ob du das anzweifelst. Da wärst du auch der erste.


Das kann gut sein. Ich habe mich mit dieser Art des Trainings nicht sehr ausführlich beschäftigt.
Dann halte dich doch bitte zurück und tu nicht so, als hättest du Ahnung davon.


Seitheben kenn ich (ist eine der besten Schulterübungen , wenn man sie denn gut ausführt.) Allerdings kann ich mir nicht vorstellen wie das mit dem eigenen Körpergewicht gehen soll.
http://de.fitness.com/exercises/503/seitheben_auf_dem_balanceboard_rumpfstabilisation. php
Geht auch ohne den dort abgebildeten Balancebord. wahrscheinlich werde ich mir aber auch noch so ein Teil zulegen. Da soll man angeblich noch besser die Tiefenmuskulatur trainieren können.


Also, du musst selbst entscheiden was du machst. Viel Glück.
So ist es. Es muss jeder selber entscheiden, was er für richtig hält. Wer ins Fitnessstudio gehen möchte, soll es gerne tun und wer zu Hause trainieren möchte, solle es ebenda tun.

Homer
12.01.2013, 23:34
Vielleicht hilft euch diese Seite:
http://www.schnellesabnehmen.org/

Zeitgeist
04.11.2013, 09:47
Ich habe am 17.4, zwei Monate nach meinem Geburtstag, mit einer Diät angefangen. Richtig übergewichtig war ich nie, aber es hat mich schon immer gestört, kein Normalgewicht zu haben. Soweit ich zurückblicken kann, hatte ich Normalgewicht bis zur 5. Klasse, von da an haben mehrere Ereignisse dazu geführt, dass ich zugenommen habe. Habe vieles in mich "hineingefressen". Eine liebe Freundin hat mich auf Yokebe aufmerksam gemacht und ich wollte es gleich ausprobieren, obwohl ich doch sehr skeptisch war... Aber genau das war es, was ich gebraucht habe. Eine Struktur in meinen täglichen Essens-Kreislauf bringen. Nichts mehr ungesundes zwischendurch, weil ein kleines Hungerloch drückt, was ich da nämlich immer zu mir genommen habe, musste meist schnell gehen und war nicht gesund. Ein Schokoriegel war da schneller und bequemer zu essen als beispielsweise ein Apfel. Und dann noch am Abend diese Süßigkeiten, die man manchmal ganz unbewusst in sich hineingestopft hat. (Wie Bernd auch schon in diesem Thread schrieb) Diese beiden Sachen machen schon sehr viel aus.
Durch Yokebe sind diese beiden Dinge weggefallen. Die erste Woche war wirklich hart, weil man da alle 3x Mahlzeiten am Tag gegen Yokebe ersetzt und der Körper sich an die Ernährungsumstellung gewöhnen muss. In der ersten Woche hat man nach dem Einnehmen meistens noch ein Hungergefühl, weil der Körper es gewohnt ist, einfach mehr zu bekommen. In den darauffolgenden Wochen bessert sich das immer mehr, bis man nach jeder Mahlzeit vollkommen satt ist.

Natürlich ist es mit der Ernährungsumstellung allein nicht getan. Für häusliche Übungen habe ich mir ein Thera-Band gekauft, mit dem man viele (leichte) Übungen machen kann. Dies ist zu Beginn sehr wichtig, den Körper mit dem Sport nicht zu überfordern, weil der Körper sich gleichzeitig auch an die Ernährungsumstellung gewöhnen muss - sozusagen eine Doppelbelastung. In der ersten Woche habe ich also nur täglich ein paar leichte Übungen gemacht und habe draußen mal längere und mal kürzere Spaziergänge gemacht.
Nach der ersten Woche kam dann der Tag der Wahrheit - das Wiegen. Innerhalb von 7. Tagen habe ich 4 - 5 Kg abgenommen, da war ich wirklich überrascht, dass das so schnell ging. Ich habe ich mich dann noch weiter in die Materie eingelesen und gelernt, dass man in der ersten Woche viel Wasser verliert und der starke Gewichtsverlust unter anderem auch dadurch zustande kommt. Tatsächlich sollte ich in den nächsten Wochen viel langsamer abnehmen, einige aus meinem Umkreis, auch der liebe Mensch der mir das Produkt empfohlen hat, konnte das nicht verstehen und sagte, dass das eigentlich nicht sein könne. Mir war das aber nicht wichtig, ich wollte lieber in Ruhe und konzentriert über einen längeren Zeitraum abnehmen als einen Schnellschuss hinzulegen, der sich im Nachhinein dann als Fehler herausstellen könnte. Durch längeres Abnehmen wollte ich auch dem Jo-Jo-Effekt entgegenwirken.

Nach über 6. Monaten habe ich es jetzt tatsächlich geschafft und über 20. Kilogramm abgenommen, Normalgewicht erreicht. Ich bin 24. Jahre alt und dachte, durch das längere Abnehmen würde sich mein Körper von alleine an das neue Gewicht anpassen, musste aber feststellen, dass dem nicht so war. Besonders mein Bauch und mein Becken waren nicht so stramm, wie ich es von einem normal gewichtigen Mann erwartet hätte. Jetzt habe ich gezielt diese Gegenden nochmals verstärkt trainiert und der Bauch ist jetzt deutlich strammer als noch vor 2. Wochen.

Jetzt kann ich glücklich in den Spiegel schauen und bin ein ganz anderer Mensch. Mein Gesicht und meine Haut haben es mir auch gedankt, ich sehe jetzt viel gesünder aus. Ich hatte immer den Willen und das Ziel abzunehmen, nur hat mir immer der Halt gefehlt, den mir auch die Menschen in meiner Umgebung nicht immer geben konnten. Man muss seinen eigenen Halt finden und den eigenen Schweinehund überwinden, die Ernährungsumstellung hat mir dabei sehr geholfen und mir die Strukturen und den Halt gegeben, den ich gebraucht habe.

Minerva X
18.11.2013, 09:56
@Geisti: Gratulation zur Abnahme.

Die starke Abnahme in der ersten Woche ist sicher für viele Motivation, aber solche Eiweissdrinks bergen Gefahren - unter anderem dadurch, dass man im Durchschnitt heillos unter dem Grundbedarf bleibt und der Körper auf Sparflamme geht. Wenn man ausschliesslich damit abnimmt, fängt man sich eher mehr Probleme ein (stärkerer Abbau Muskelmasse, verringerter Energiebedarf).

Und gerade wenn man nicht hochübergewichtig ist, gelten 0,5 kg/Monat eigentlich als ideal.

Zeitgeist
04.04.2014, 17:31
@Geisti: Gratulation zur Abnahme.

Die starke Abnahme in der ersten Woche ist sicher für viele Motivation, aber solche Eiweissdrinks bergen Gefahren - unter anderem dadurch, dass man im Durchschnitt heillos unter dem Grundbedarf bleibt und der Körper auf Sparflamme geht. Wenn man ausschliesslich damit abnimmt, fängt man sich eher mehr Probleme ein (stärkerer Abbau Muskelmasse, verringerter Energiebedarf).

Und gerade wenn man nicht hochübergewichtig ist, gelten 0,5 kg/Monat eigentlich als ideal.

Dankeschön. :)

Die Sorge hatte ich am Anfang auch, aber der Drink versorgt einen mit einer hohen Nährstoffdichte, die wie eine empfohlene Mahlzeit wirkt, 3x am Tag - aber mit viel weniger Kalorien. Dadurch ist man gut versorgt und man fühlt sich auch nicht schlapp (kein Sparflammen-Effekt), aber der Körper greift sofort auf die Fettreserven zurück, um den Energiebedarf zu decken. Es wird auch darauf hingewiesen, dass man in der 1. Woche nur sehr wenig oder gar keinen Sport betreiben soll, weil der Körper mit der Umstellung genug zu tun hat.
In der 2. Woche nimmt man den Drink nur noch 2x pro Tag zu sich und kann das Abendessen individuell gestalten. Man sollte dann aber auch in der 2. Woche schon stärker mit dem körperlichen Training anfangen, um den Abbau der Muskelmasse entgegen zu wirken oder besser noch Muskelmasse aufzubauen. Die 2. - 5. Woche ist entscheidend, der Körper ist gut versorgt, Sport wirkt dem Muskelabbau entgegen und der Körper beschafft sich seinen Energiebedarf bei den Fettreserven...
Es ist keine Crash-Diät, der Körper wird jederzeit mit den benötigten Nährstoffen etc. versorgt, daher ist der Jo-Jo-Effekt auch geringer als bei anderen Methoden.

Ich hatte sehr guten Erfolg damit und würde es jedem weiter empfehlen. :) Sport gehört aber so oder so dazu - da kommt man nicht drum herum.

Nach der Rechnung hätte ich über 3. Jahre gebraucht. :3 xD"

C.A.1980
04.11.2014, 12:14
sport, besonders ausdauersport hilft immer am besten und dann natürlich Obst und gemüse

momo
17.04.2018, 00:10
Ich wiege zwischen 88,8kg und 94kg.
Ich ernähre mich einigermaße ausgewogen (Chips am WE, ohne das hab sonst dauernd Fressattacken darauf) , ansonsten gibts bei mir stilles Wasser mit Frucht (schmeckt und hat wenig Kalorien) Cola nur wenn ich unterwegs bin und der Kreislauf am rumspinnen ist.
Habe immer nen Schrittzähler dabei, erldige nahezu alle meiner Wege zu Fuß und laufe schon mal 15.000 Schritte am Tag (ca 15km).
Ich hatte mal um die 120kg, was inerhalb von 6 Monaten runterging.
Was mir ansonsten geholfen hat, waren 2 Dinge : nicht mehr frühstücken (Mittags gabs dann immer um 14uhr rum) , abendessen zwischen 17-19uhr.
Kurioserweise geht mein Gewicht dann öfter mal um 500-800 g runter (täglich) , teilweise war sogar 1,5kg und mehr runter inerhalb von 12 Stunden.

Anna1
13.09.2018, 10:54
Ich wiege zwischen 88,8kg und 94kg.
Ich ernähre mich einigermaße ausgewogen (Chips am WE, ohne das hab sonst dauernd Fressattacken darauf) , ansonsten gibts bei mir stilles Wasser mit Frucht (schmeckt und hat wenig Kalorien) Cola nur wenn ich unterwegs bin und der Kreislauf am rumspinnen ist.
Habe immer nen Schrittzähler dabei, erldige nahezu alle meiner Wege zu Fuß und laufe schon mal 15.000 Schritte am Tag (ca 15km).
Ich hatte mal um die 120kg, was inerhalb von 6 Monaten runterging.
Was mir ansonsten geholfen hat, waren 2 Dinge : nicht mehr frühstücken (Mittags gabs dann immer um 14uhr rum) , abendessen zwischen 17-19uhr.
Kurioserweise geht mein Gewicht dann öfter mal um 500-800 g runter (täglich) , teilweise war sogar 1,5kg und mehr runter inerhalb von 12 Stunden.


frühstücken solltest Du am besten! Abendessen einfach 4 Stunden vor dem Schlaf.

LG,
Anna

tonja
17.09.2018, 23:08
Sport und gesunde Ernährung sind immer hilfreich, wenn man abnehmen möchte.

Anna1
29.10.2018, 12:20
[COLOR=#333333]10 kg ist echt eine Menge. Ich habe kaum 3 kg abgenommen

LG Anna

Liia
03.12.2018, 11:46
hauptache du bleibst unter deinen täglichen kcal