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Ehemaliger User 367
06.10.2007, 18:37
Europäische Union,

Abkürzung EU, durch den am 1.11. 1993 in Kraft getretenen Vertrag über die EU (Maastrichter Vertrag) gegründeter politischer und wirtschaftlicher Zusammenschluss der Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaften (EG). Ziele der EU sind die Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts durch einen Raum ohne Binnengrenzen und eine Wirtschafts- und Währungsunion; eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Mitgliedsstaaten, zu der zu einem späteren Zeitpunkt auch eine gemeinsame Verteidigungspolitik gehören soll; die Stärkung der Bürgerrechte der Angehörigen der Mitgliedsstaaten durch die Einführung einer Unionsbürgerschaft; die Wahrung und Weiterentwicklung des bisher im Rahmen der EG Erreichten. Zur Wahrung der Kontinuität und der Kohärenz der Maßnahmen der Union wurden die Zuständigkeiten der Organe der EG erweitert, sodass diese zugleich Aufgaben der EU wahrnehmen (einheitlicher institutioneller Rahmen). Grundlage der EU sind die um die EWWU ergänzten EG (»erste Säule«), die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (»zweite Säule«) und die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in den Bereichen Justiz und Inneres (»dritte Säule«). Die beiden letztgenannten Bereiche machen die politische Union aus; sie verbleiben jedoch auf der Ebene der intergouvernementalen Zusammenarbeit, d.h., die Staaten der EU arbeiten hier letztlich nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts zusammen; im Gegensatz zu den Maßnahmen im Rahmen der supranationalen EG müssen Entscheidungen hier grundsätzlich einstimmig getroffen werden und gelten nicht direkt im Recht der Mitgliedsstaaten. Die EU ist eine neuartige Staatenverbindung, die als Staatenbund oder internationale Organisation eigener Art bezeichnet wird, in deren Rahmen sowohl die EG als auch die Mitgliedsstaaten ihre eigene Rechtspersönlichkeit bewahren. Gegenwärtig befindet sich die EU in einer Zwischenetappe ihrer Entwicklung; vor allem die mit der bevorstehenden Erweiterung verbundenen institutionellen Fragen und Probleme bedürfen einer Klärung. Erste Lösungsansätze bietet der Vertrag von Nizza. (Europäische Grundrechte-Charta, Vertrag von Amsterdam)

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2005


Was haltet ihr von der EU? Untergang oder Rettung Europas .... oder total egal?

Was erwartet ihr in Zukunft von ihr, was befürchtet ihr an negativen Folgen?


Ich befürchte, dass ich die Klausur am Dienstag darüber verhaue, weil ich das nicht in meinen Kopf reinkriege, also strengt euch an und liefert ein paar nützliche Fakten :ugly:

Koji
06.10.2007, 20:00
Sagen wir es so: Ich bin gegen einen Eintritt der Schweiz in die EU, weil die Nachteile imho überwiegen.

Im Bezug auf die Schweiz also empfinde ich dieses Staatenkonstrukt als negativ - allerdings kann ich nicht sagen, ob man das in grösseren Ländern anders sieht.

Makoto
06.10.2007, 20:37
Warum sollte die Schweiz auch in die EU eintreten? o.O"
Ich hab nichtmal Diskussionen davon gehört und ich finde alleine den Gedanken, dass die neutrale Schweiz in die EU eintritt ziemlich merkwürdig.. besonders hätte dann die schweizer Bank mit ihren Nummerkonten einige Probleme..

Da finde ich die Diskussion zum Eintritt der Türkei (ob er nu kommt oder nicht) doch schon etwas passender....

Genau, wie die Diskussion über die Modelle der Europäischen Integration, also Europa als Bundesstaat, Staatenbund, dann Europa der Regionen und das Europa der zwei Geschwindigkeiten..

Bundesstaat und Staatenbund sollten sich alleine erklären. Das Europa der Regionen wird teilweise, besonders an den Grenzen durchgesetzt, wenn auch z.B. unsere Bundesländer auf europäischer Ebene was zu sagen haben, hier ist aber wieder das Problem, dass nicht jedes Mitgliedsland soetwas wie Bundesländer hat.
Das Europa der zwei Geschwindigkeiten basiert auf dem System, dass es ein Kerneuropa gibt, wie z.B. Deutschland, Frankreich, Niederlande, die schnelle vorranschreiten, weil sie die Möglichkeiten haben und andere Länder, wie z.B. Polen, aber auch Dänemark, Schweden und andere Länder nachziehen.
Dies ist z.B. bei der Währungspolitik zu bemerken. Nicht jedes EU-Mitglied hat immerhin den Euro

Koji
06.10.2007, 21:14
Original von Makoto
Warum sollte die Schweiz auch in die EU eintreten? o.O"

Die Schweiz hat zwar eine ziemlich gute Wirtschaft, aber ohne wirkliches Wachstum. Langfristig gesehen könnte (!) ein Beitritt zu der EU wirtschaftlich gesehen mehr bringen, als die jetzt bestehenden bilateralen Verträge. Allerdings auch nur in verschiedenen Aspekte - die Deutschschweiz würde mehr profitieren als die Westschweiz - wahrscheinlich.

Vllt. kann man die Umstruktierung der Grenzen noch als Pro-Argument nehmen.

Edit: Schwacher Franken, starker Euro. Das wär auch noch ein Argument, trotz einer möglichen Teuerung.
(Ich meine, 300SFr. für 175€?! Ich habe gedacht, ich spinne. XD")

Kontra-Argumente hätte ich dagegen mehr.


Ich hab nichtmal Diskussionen davon gehört

Ist eigentlich eine permanente Frage bei beinahe jeder Wahl.
Momentan wäre eine erneute Umfrage imho interessant, alleine wegen der Schlammschlacht, die sich Mörgeli, Blocher bzw. die SVP und auch die SP liefern, inklusive unterstellten Intrigen, dem Roschacher-Komplott und Geheimplan-Kampagne. Wobei da eigentlich nur die SVP zum Kotzen ist. :)



Da finde ich die Diskussion zum Eintritt der Türkei (ob er nu kommt oder nicht) doch schon etwas passender....


Afair ist derzeit eine EU-freundliche Partei an der Macht. Weiss aber nicht, ob die da grossartig schon interveniert haben.
(Ehrlich, die letzte weltpolitische Neuigkeit, die ich gelesen habe, ist über den Friedensvertrag zwischen Nord-und Südkorea.)

Anthropophobix
12.10.2007, 17:14
Original von Bambi Black
Kontra-Argumente hätte ich dagegen mehr.

Erzähl mal. :o

japanfan
06.11.2007, 19:35
hmmmm.....
also ich find den thread i-wie voll langweilig!!!
wie kann ma nur politik oda so mögen!? :wiry: :tock:
ich versteh euch einfach ned!!!

sorry aba ich muss imma meinen senf i-wo hinterlassen! :uglydance:

Minerva X
06.11.2007, 19:44
@japanfan: Weil es interessant ist. Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, dann lass es ganz - alles andere ist Spam und nicht gern gesehen.

Hast du überhaupt keine Ansicht zur Europäischen Union?


Im übrigen fällt mir da gerade ein, dass er Euro - der ja im Endeffekt für Europa steht (die anderen Währungen sind doch an den Euro gekoppelt) relativ hoch ist. Also ist die Europäische Union gut oder schlecht in der Hinsicht?

Zer0
06.11.2007, 22:16
Original von Minerva X
Im übrigen fällt mir da gerade ein, dass er Euro - der ja im Endeffekt für Europa steht (die anderen Währungen sind doch an den Euro gekoppelt) relativ hoch ist. Also ist die Europäische Union gut oder schlecht in der Hinsicht?

Was meinst du mit hoch? Den Kurs?
Der Kurs des Euro hat ja nix mit der EU zu tun, kannst du die Frage anders formulieren?

Im Übrigen finde ich das Thema interessant (als Politik-LKler) aber den Thread nicht so gut aufgebaut.

Untergang oder Rettung Europas? Wasn das für ne Frage?
Die EU gibts ja nun schon ein bisschen länger, ich will jetz gar nicht mit Montanunion und so ne Kram anfangen, aber es ist ja wohl klar, dass die EU einiges geleistet hat und wir ohne sie nicht da wären wo wir jetzt sind.
Also nochmal >Untergang oder Rettung< inwiefern?

Und wenn ich mal so fragen darf: Was erwartest du in Zukunft von der EU?

Ansonsten wurden ja schon einige interessante Aspekte genannt. Türkei-Beitritt etc.

Was ich erwarte sind die Elends- und Hungerbekämpfung in den 3te-Welts-Ländern! Letztendlich wird immer nur geredet, es gibt nur Konferenzen, ja gut hier und da gibts mal einen Batzen Geld, der jedoch nie sein Ziel erreicht...waah, ich könnt hier stundenlang schreiben...

Umino Gurio
06.11.2007, 23:16
Original von Zer0
aber es ist ja wohl klar, dass die EU einiges geleistet hat und wir ohne sie nicht da wären wo wir jetzt sind.

Das allerdings ist wahr. Nur wär ich gern woanders.

Riesige Arbeitslosigkeit, riesige Kriminalität, riesige Korruption, Entrechtung der Bürger (EU-Reformvertrag ohne vorhergehende Volksabstimmung)... die Liste der Gräuel ist schier endlos.
Ich wünschte, ich wär Schweizer. Die sind wenigstens noch frei.

Koji
07.11.2007, 07:08
Original von Zyklotrop
Ich wünschte, ich wär Schweizer. Die sind wenigstens noch frei.

Träum weiter. Oo"
Als ob die Schweiz nicht auch tlw. zum Wohle der EU agieren müsste, damit sie die Wettbewerbsfähigkeit und den hohen Status in der Wirtschaft nicht verliert. Alles Heuchelei, ich wünschte, ich wäre Schottin. XD"


Gib's doch zu, du willst nur in die Schweiz wegen der arg konservativen Rechts-Politik. ¬¬

imported_Karu-chan
07.11.2007, 16:52
Original von Makoto
Bundesstaat und Staatenbund sollten sich alleine erklären. Das Europa der Regionen wird teilweise, besonders an den Grenzen durchgesetzt, wenn auch z.B. unsere Bundesländer auf europäischer Ebene was zu sagen haben, hier ist aber wieder das Problem, dass nicht jedes Mitgliedsland soetwas wie Bundesländer hat.
Das Europa der zwei Geschwindigkeiten basiert auf dem System, dass es ein Kerneuropa gibt, wie z.B. Deutschland, Frankreich, Niederlande, die schnelle vorranschreiten, weil sie die Möglichkeiten haben und andere Länder, wie z.B. Polen, aber auch Dänemark, Schweden und andere Länder nachziehen.
Dies ist z.B. bei der Währungspolitik zu bemerken. Nicht jedes EU-Mitglied hat immerhin den Euro

Ähm...Schweden?!
Nicht jedes EU-Mitglied hat den Euro, aber ist England jetzt automatisch wirtschaftsschwächer als Griechenland, nur weil diese den Euro haben? Nein, es gab und gibt nun einmal einfach Staaten, die keine Einführung des Euro wollten, deshalb sind diverse skandinavische Staaten nicht automatisch wirtschaftsschwach. Schweden da als Beispiel für ein Land, das nicht mitziehen könnte, ich bin entsetzt o.O

@Zyklo: Frage hierbei: Wie weit ist direkt die EU daran Schuld oder schlichtweg die fortschreitende Globalisierung, die ja nun nicht nur die EU betrifft.
Zumal...riesige Kriminalität ist ja nun auch nicht überall erst seit Beitritt der EU vorhanden bzw. gibt's selbst jetzt noch nicht :lol:

|| Shirin ||
07.11.2007, 17:41
entwicklungshilfe für schweden! ich schicke reis ^^

Umino Gurio
07.11.2007, 18:55
Original von Bambi Black

Original von Zyklotrop
Ich wünschte, ich wär Schweizer. Die sind wenigstens noch frei.

Träum weiter. Oo"
Als ob die Schweiz nicht auch tlw. zum Wohle der EU agieren müsste, damit sie die Wettbewerbsfähigkeit und den hohen Status in der Wirtschaft nicht verliert. Alles Heuchelei, ich wünschte, ich wäre Schottin. XD"


Gib's doch zu, du willst nur in die Schweiz wegen der arg konservativen Rechts-Politik. ¬¬

Geb ich gerne zu. Aber bei weitem nicht "nur", das stimmt nicht. Die direkte Demokratie (Volksbefragung) und das Fehlen eines Ersatzkaisers wie der österreichische Bundespräsident einer ist gefallen mir auch. Und vieles andere mehr.

Dass das Gras woanders immer grüner ist, ist auch klar. Die deutschen Zeitungen überschlugen sich ja kürzlich vor Begeisterung über das "Modell Österreich", wo alles angeblich so toll ist. Das freut mich als Patriot - nur leider: es ist nicht wahr. Wenn man es als Erfolg sieht, dass die Reichen noch reicher und die Armen noch viel ärmer geworden sind, ja dann ist Österreich ein Erfolgsmodell. :(
Mal ganz davon abgesehen, dass der Vergleich D:Ö ohnehin Quatsch ist, wir sind zehnmal kleiner und hatten auch keine DDR zu integrieren.

Aber Wurscht, auch wenn der Traum von der Schweiz vielleicht nur ein Traum ist, lass ihn mir einfach.

Was die EU angeht: in der Geschichte hatten diese monströsen Riesenreiche nie lange Bestand, egal ob jetzt Römisches Reich, Drittes Reich oder Sowjetunion - früher oder später sind sie alle zerfallen.

Minerva X
07.11.2007, 19:08
@Zyklotrop: Nicht viel Geschichte gebüffelt? Römisches Reich (das originale) hatte eigentlich doch einige Zeit bestand...

Und die Schweiz wird sich so wenig dem Kapitalismus (und damit der "Umverteilung" von Arm zu Reich - ergo Reich wird Reicher und Arm Ärmer) entziehen können.

In meinen Augen sollte die EU einfach einen Gegenpol zu den USA bilden und auch mal eine sozialere Politik fahren und nicht auf Brutal-kapitalismusschiene abdriften.

@Zero: Der Kurs des Euro hat etwas mit der EU zu tun. So wie der Kurs des Dollars etwas mit den USA zu tun haben...(und damit hat durch die Verknüpfung der Euro natürlich auch was mit den USA zu tun).
Aber wichtiger ist, dass der Kurs des Euro die Kaufkraft außerhalb besonder gegenüber Produkten, die in Dollar gehandelt und verkauft werden, bestimmt. Höherer Eurokurs bedeutet, dass Exporte in Dollar-Länder für diese teurer und uninteressanter werden, die Importe aber billiger für die EU (so auch das Öl, das in Dollar gehandelt wird).
Ergo hat der Stand der Währungen eine Bedeutung für den Handel ergo für die Wirtschaft - und da die EU besonders als Wirtschaftsunion gebildet wurde...

Umino Gurio
07.11.2007, 22:31
Original von Minerva X
@Zyklotrop: Nicht viel Geschichte gebüffelt? Römisches Reich (das originale) hatte eigentlich doch einige Zeit bestand...

Doch, einiges gebüffelt. Aber lange vergangene Geschichte ist es trotzdem.
Aber denk mal daran, woran es zugrundeging: Größenwahn, Dekadenz, Korruption, Kriminalität, Invasion/Zuwanderung barbarischer Völker... kommt dir das bekannt vor?

"Gegenpol zu den USA" ist auch ein schlechter Witz. Nach Gründung des Monsterstaates mit EU-Verfassung (bzw. "Reformvertrag"), EU-Währung und EU-Hymne schwebt den EU-Bossen ja bekanntlich der bekannt extrem US-kritische Tony Blair als EU-Präsident vor.

Zer0
07.11.2007, 23:40
Original von Minerva X
@Zero: Der Kurs des Euro hat etwas mit der EU zu tun. So wie der Kurs des Dollars etwas mit den USA zu tun haben...(und damit hat durch die Verknüpfung der Euro natürlich auch was mit den USA zu tun).
Aber wichtiger ist, dass der Kurs des Euro die Kaufkraft außerhalb besonder gegenüber Produkten, die in Dollar gehandelt und verkauft werden, bestimmt. Höherer Eurokurs bedeutet, dass Exporte in Dollar-Länder für diese teurer und uninteressanter werden, die Importe aber billiger für die EU (so auch das Öl, das in Dollar gehandelt wird).
Ergo hat der Stand der Währungen eine Bedeutung für den Handel ergo für die Wirtschaft - und da die EU besonders als Wirtschaftsunion gebildet wurde...

Aber die EU entscheidet nicht über Importe und Exporte, sie beeinflusst doch nicht den Kurs des Euro und nimmt nicht aktiv am Handel teil.
Der Euro-Kurs mag die EU in ihren Entscheidungen vielleicht beeinflussen, aber sonst...

SayjotenFeDe
08.11.2007, 00:23
Original von Zer0
Aber die EU entscheidet nicht über Importe und Exporte, sie beeinflusst doch nicht den Kurs des Euro und nimmt nicht aktiv am Handel teil.
Der Euro-Kurs mag die EU in ihren Entscheidungen vielleicht beeinflussen, aber sonst...

Doch entscheidet sie, den sie legt Zölle fest, subventioniert Wirtschaftszweige und betreibt Wettbewerbsförderung, wenn das mal nicht aktiv auf den Handel einwirken ist.


Original von Zyklotrop
Doch, einiges gebüffelt. Aber lange vergangene Geschichte ist es trotzdem.
Aber denk mal daran, woran es zugrundeging: Größenwahn, Dekadenz, Korruption, Kriminalität, Invasion/Zuwanderung barbarischer Völker... kommt dir das bekannt vor?


Unsinn gebüffelt bravo! Zuwanderung barbarischer Völker so ein Bullshit, das römische Imperium war ein Vielvölkerstaat, es gab keine geschlossene Bevölkerungsgruppe. Und was du als Invasion bezeichnest, war der Vorgang der Völkerwanderung die verschiedene Ursachen hatte, mit heute kaum zu vergleichen! Und wer aktuelle Forschungen zu Größenwahn und Dekadenz im Römischen Imperium kennt, der weiß auch das dieser Punkt weit überbewertet wird! Korruption und Kriminalität? Gab es auch in den wesentlich geschlosseneren Polis in Griechenland oder den Städten im Vorderen Orient, auch ein Punkt den man nicht überschätzen sollte. Solltest dich wahrlich nochmal belesen!

Zer0
08.11.2007, 13:04
Original von SayjotenFeDe

Original von Zer0
Aber die EU entscheidet nicht über Importe und Exporte, sie beeinflusst doch nicht den Kurs des Euro und nimmt nicht aktiv am Handel teil.
Der Euro-Kurs mag die EU in ihren Entscheidungen vielleicht beeinflussen, aber sonst...

Doch entscheidet sie, den sie legt Zölle fest, subventioniert Wirtschaftszweige und betreibt Wettbewerbsförderung, wenn das mal nicht aktiv auf den Handel einwirken ist.

Ich hab gesagt sie nimmt nich am Handel teil und das tut sie deinen Beispielen zufolge immer noch nicht.

Was ändert sich denn am Kurs des Euro wenn Subventionen gewährt werden? Vielleicht im Endeffekt ja, aber allein durch die Subventionen und Wettbewerbsförderung ja wohl nicht.

Huxley
08.11.2007, 14:57
Original von SayjotenFeDe

Unsinn gebüffelt bravo! Zuwanderung barbarischer Völker so ein Bullshit, das römische Imperium war ein Vielvölkerstaat, es gab keine geschlossene Bevölkerungsgruppe. Und was du als Invasion bezeichnest, war der Vorgang der Völkerwanderung die verschiedene Ursachen hatte, mit heute kaum zu vergleichen!
Die Hunnen sind unter Attila und dessen Vorfahren sehr wohl ins oströmische Reich "invasionsmäßig zugewandert", Rom einigte sich auf einen Waffenstillstand und mußte Tributzahlungen leisten und später haben beide Parteien Krieg geführt. Genauso verhielt es sich mit diversen germanischen Stämmen im weströmischen Reich. Zuerst Verbündete Roms, dann Feinde.

Die Römer, die den Griechen anfangs selbst als Barbaren galten, übernahmen die Bezeichnung „barbarus“ für alle Menschen ohne griechisch-römische Bildung, da die Römer seit dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert die Kultur und Bildung der besiegten Griechen schätzen lernten. Also waren die meisten Germanen und Hunnen in den Augen Roms sehr wohl "Barbaren".

SayjotenFeDe
08.11.2007, 18:39
Original von Black Panther
Die Hunnen sind unter Attila und dessen Vorfahren sehr wohl ins oströmische Reich "invasionsmäßig zugewandert", Rom einigte sich auf einen Waffenstillstand und mußte Tributzahlungen leisten und später haben beide Parteien Krieg geführt. Genauso verhielt es sich mit diversen germanischen Stämmen im weströmischen Reich. Zuerst Verbündete Roms, dann Feinde.

Die Römer, die den Griechen anfangs selbst als Barbaren galten, übernahmen die Bezeichnung „barbarus“ für alle Menschen ohne griechisch-römische Bildung, da die Römer seit dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert die Kultur und Bildung der besiegten Griechen schätzen lernten. Also waren die meisten Germanen und Hunnen in den Augen Roms sehr wohl "Barbaren".

Und was ist mit den Helvetier, Lusitanern, Gallier, Juden, Ägypter, Dakern und so weiter? Sie sind nicht invasionsmäßig zugewandert, der Vorgang hat einen Namen nämlich Völkerwanderung! Hier von dem englischen Begriff barbarian invasions auszugehen ist falsch, desweiteren wird in der Literatur immer häufiger migration period benutzt, da auch die "Barbaren" an verschiedenen Entwicklungsprozessen teilnahmen, das ganze nur unter dem kriegerischen Aspekt zu sehen ist mal sowas von falsch! Zu deiner Ausführung von wegen mit römisch griechischer Bildung, Griechen bezeichneten all diejenigen als "Barbaren" die kein Griechisch sprachen, und da fallen alle Volksstämme drunter außer die Hellenen, ansonsten schön aus dem Lexikon oder Wikipedia, eins von beiden wird es defintiv sein, abgeschrieben! Und was immer noch nichts daran ändert das die Römer zeitlebens "Barbaren" in ihren eigenem Staatsgebiet hatten, die nicht revolutionstechnisch aktiv waren. Und all dies hat nichts mehr mit dem Thema zu tun!

@ Zero Bitte was? Was ist denn dann bitte bei dir aktive Teilnahme am Markt? Nur ein- und verkaufen oder was? Wettbewerbsförderung, Subventionierung und Zölle sind aktive Teilnahme, denn sie bestimmen Preise mit, also auch Einfluss auf Inflation etc. pp.

Zer0
08.11.2007, 20:30
Original von SayjotenFeDe
@ Zero Bitte was? Was ist denn dann bitte bei dir aktive Teilnahme am Markt? Nur ein- und verkaufen oder was? Wettbewerbsförderung, Subventionierung und Zölle sind aktive Teilnahme, denn sie bestimmen Preise mit, also auch Einfluss auf Inflation etc. pp.

Genau das. Am Markt treffen Angebot und Nachfrage zusammen, am Markt wir ge- und verkauft.
Da Subventionierung etc. über mehrere Ecken geht bis sich eine Auswirkung auf dem Markt abzeichnet ist das für mich eine klare passive Teilnahme.

Makoto
08.11.2007, 20:51
Hmm... und was ist wenn die EU den Bauern ettliche Tonnen von Mais oder anderem Zeug abkauft, damit die Preise am Markt stabil bleiben?
Also ich würde sagen, das ist dann schon ein aktives Eingreifen in den Markt oder irre ich mich jetzt?

|| Shirin ||
08.11.2007, 20:52
Original von Makoto
Hmm... und was ist wenn die EU den Bauern ettliche Tonnen von Mais oder anderem Zeug abkauft, damit die Preise am Markt stabil bleiben?
Also ich würde sagen, das ist dann schon ein aktives Eingreifen in den Markt oder irre ich mich jetzt?


du irrst dich. sie wollen popcorn machen und sich darwins alptraum auf dvd ansehen.

Makoto
08.11.2007, 20:56
Hmm.. glaube die sind zu feucht, als dass da Popcorn entstehen kann, wenn die verbrannt werden. ;)

Ne, aber mal Spaß bei Seite, es ist numal fakt, dass die EU aktiv in den Handel eingreift und auch Subventionen und Strafzölle gelten als aktives eingreifen, weil sie so den Preis bestimmen und das Angebot nicht selten für den freien Markt verringern, weil sie selber große Mengen ankaufen, somit beeinflussen sie Angebot und Nachfrage.
Die EU ist kein freier Markt, sondern, wenn, dann allenfalls ein "sozialer"

Koji
08.11.2007, 21:59
Original von Makoto
Hmm... und was ist wenn die EU den Bauern ettliche Tonnen von Mais oder anderem Zeug abkauft, damit die Preise am Markt stabil bleiben?

Das ist AUCH länderbedingt und geht nicht nur die EU etwas an.

Weiterhin wird das eher in den Drittweltländern (auch wenn die Bezeichnung veraltet ist) zu Billigstpreisen verkauft, was wiederum die dort ortansässigen Bauern in Existenznot bringt bzw. veredelt (Milch zu Butter), als verbrannt.

Aaaaaber bei dieser einseitigen Nutzung des Marktes kommt dann noch die WTO dazu.

Umino Gurio
08.11.2007, 22:17
Original von SayjotenFeDe
Und was ist mit den Helvetier, Lusitanern, Gallier, Juden, Ägypter, Dakern und so weiter? Sie sind nicht invasionsmäßig zugewandert, der Vorgang hat einen Namen nämlich Völkerwanderung! Hier von dem englischen Begriff barbarian invasions auszugehen ist falsch, desweiteren wird in der Literatur immer häufiger migration period

Die Völker, die du hier aufzählst, waren ebenfalls Opfer von fremdländischer Invasion - hier waren die Täter die Römer. Die sind überhaupt nicht zugewandert, die wurden Teil des Römischen Reichs durch gewaltsame Eroberung ihrer Länder. Zumindest aus "Asterix" solltest du das wissen.
"migration period", einfach nur genial. Ich hatte keine Ahnung, dass die unselige political correctness bereits bis in die Frühgeschichte zurückreicht. :D
Ich nehme an, man darf Wikinger nun auch nicht mehr Seeräuber nennen, sondern skandinavische Umverteiler von Fremdkapital?
Die Hunnen sind keine grimmigen Reiterhorden mehr, das sind illegalisierte Jockeys mit mongolischem Migrationshintergrund.
Und die Vandalen waren zweifellos geniale Begründer der Devise: "Macht kaputt, was euch kaputt macht!".

Henne
08.11.2007, 22:55
Ach Zyklo, das ist doch jetzt echt übertrieben. Es war eben keine Invasion im klassischen Sinne, sondern ja tatsächlich wie der dt. Begriff lautet, eine "Völkerwanderung". Diese ist mal schnell, mal langsam erfolgt, aber eben nicht wie eine militärische invasion, und auch nicht immer so schnell wie irgendwelche Vertriebenen-Trecks.

SayjotenFeDe
09.11.2007, 00:04
Original von Zyklotrop
Die Völker, die du hier aufzählst, waren ebenfalls Opfer von fremdländischer Invasion - hier waren die Täter die Römer. Die sind überhaupt nicht zugewandert, die wurden Teil des Römischen Reichs durch gewaltsame Eroberung ihrer Länder. Zumindest aus "Asterix" solltest du das wissen.
"migration period", einfach nur genial. Ich hatte keine Ahnung, dass die unselige political correctness bereits bis in die Frühgeschichte zurückreicht. :D
Ich nehme an, man darf Wikinger nun auch nicht mehr Seeräuber nennen, sondern skandinavische Umverteiler von Fremdkapital?
Die Hunnen sind keine grimmigen Reiterhorden mehr, das sind illegalisierte Jockeys mit mongolischem Migrationshintergrund.
Und die Vandalen waren zweifellos geniale Begründer der Devise: "Macht kaputt, was euch kaputt macht!".

Oh man, Zyklo, du hast mal sowas von keine Ahnung. Das hat nichts mit political correctness zu tun sondern damit das Pauschalisierung in der Forschung immer mehr abgelegt wird und das man einfach anerkennen muss, das solche Prozesse niemals einseitig und nur bestimmte Aspekte wie Gewalt enthalten. Die Römer traten durchaus aggressiv auf, aber zum Bsp. das Reich der Attaliden wurde friedlich intregiert und Asterix woah, die historische Quelle schlechthin, entschuldige vielmals. Und ja Wikinger waren durchaus nicht nur Seeräuber, sie waren auch geschickte Händler und Entdecker. Dein Problem ist schlicht und ergreifend das du deine rassistische Brille aufhast und immer aufhaben wirst, wie gut das solche Leute wie du keinen echten Einfluss auf die Geschichtsschreibung aktuell haben, Kossina und du ihr wärt die dicksten Freunde wahrscheinlich gewesen!

@ Henne guter Beitrag.

Koji
09.11.2007, 06:33
Original von Black Panther
Die Hunnen sind unter Attila und dessen Vorfahren sehr wohl ins oströmische Reich "invasionsmäßig zugewandert",

Weird, das oströmische Reich liegt v.a. unterhalb des Schwarzen Meeres. Die Hunnen allerdings breiteten ihre Macht oberhalb dessen aus, wo später (Früh-, Hochmittelalter) etliche kleine Königreiche entstanden.

Und mal abgesehen hatte das oströmische Reich dann im 16. Jahrhundert eine Gebietsvergrösserung erreicht - und das trotz den früher eingebrochenen Mongolen.

Huxley
09.11.2007, 07:14
Original von SayjotenFeDe
Und was ist mit den Helvetier, Lusitanern, Gallier, Juden, Ägypter, Dakern und so weiter? Sie sind nicht invasionsmäßig zugewandert, der Vorgang hat einen Namen nämlich Völkerwanderung! Hier von dem englischen Begriff barbarian invasions auszugehen ist falsch, desweiteren wird in der Literatur immer häufiger migration period benutzt, da auch die "Barbaren" an verschiedenen Entwicklungsprozessen teilnahmen, das ganze nur unter dem kriegerischen Aspekt zu sehen ist mal sowas von falsch! Zu deiner Ausführung von wegen mit römisch griechischer Bildung, Griechen bezeichneten all diejenigen als "Barbaren" die kein Griechisch sprachen, und da fallen alle Volksstämme drunter außer die Hellenen, ansonsten schön aus dem Lexikon oder Wikipedia, eins von beiden wird es defintiv sein, abgeschrieben! Und was immer noch nichts daran ändert das die Römer zeitlebens "Barbaren" in ihren eigenem Staatsgebiet hatten, die nicht revolutionstechnisch aktiv waren. Und all dies hat nichts mehr mit dem Thema zu tun!


Mein Beitrag war vollkommen wertfrei. Vom Thema sind andere zuerst abgewichen.

Es hat sehr wohl kriegerische Invasionen diverser Barbarenstämme in das römische Reich gegeben. Die von dir aufgezählten Völker und Stämme wurden damals einfach von der Übermacht der römischen Streitkräfte okkupiert. Hier von "Völkerzuwanderung" zu sprechen, ist phänomenal.
Und das Geschichtsverständnis und Aggressionspotenzial hier im Forum ist wahrlich sehr befremdend.

Ich denke nämlich nicht, daß man in der heutigen Zeit z.B. beim militärischen Konflikt im Nahen Osten von "Völkerwanderungen und Migrationsbewegungen" sprechen kann.


Original von Bambi Black

Original von Black Panther
Die Hunnen sind unter Attila und dessen Vorfahren sehr wohl ins oströmische Reich "invasionsmäßig zugewandert",

Weird, das oströmische Reich liegt v.a. unterhalb des Schwarzen Meeres. Die Hunnen allerdings breiteten ihre Macht oberhalb dessen aus, wo später (Früh-, Hochmittelalter) etliche kleine Königreiche entstanden.

Und mal abgesehen hatte das oströmische Reich dann im 16. Jahrhundert eine Gebietsvergrösserung erreicht - und das trotz den früher eingebrochenen Mongolen.

Schon mal etwas von den Hunnen Basich und Kursisch gehört, die 395 über den Kaukasus kamen und römisches wie persisches Gebiet zwischen Antiochia und Ktesiphon plünderten, bis sie von den Persern geschlagen wurden? Das oströmische Reich hatte vor den Hunnen nur Ruhe, weil die Sassaniden die weitere "Völkerwanderung" eindämmten. Das oströmische Reich lag nach der Teilung u.a. auch im Balkangebiet (Thrakia, Dacia, Moesia), da waren die Hunnen.

375 zerstörten außerdem die Hunnen das Gotenreich und lösten damit eine "Völkerwanderung" aus. Sie forderten von Westrom Tribute und Gebietsabtretungen, konnten 451 aber von einem Bündnis verschiedener germanischer Stämme und Rom unter Aetius auf den katalaunischen Feldern zurückgeschlagen werden, begannen nun aber wiederum auf s.o. Ostrom Druck auszuüben. Über die Nordgrenze, die Donau, fielen später außerdem Bulgaren und Awaren in das oströmische Reich ein.

Ein "oströmisches Reich" im 16. Jahrhundert mit Gebietsvergrößerung??? Du meinst da wohl das "osmanische Reich". Das "Byzantinische Reich" nach dem Fall Ostroms beschränkte sich viele Jahrhunderte nur auf kleine Teile des heutigen Staatsgebiets des Balkanraums, Griechenlands und der Türkei, zeitweilig sogar nur auf den Bereich der Stadt Konstantinopel selbst. Hier war ab dem 7. Jahrhundert der Islam vorherrschende Macht.

Huxley
09.11.2007, 09:00
Original von SayjotenFeDe
Unsinn gebüffelt bravo! Zuwanderung barbarischer Völker so ein Bullshit, das römische Imperium war ein Vielvölkerstaat, es gab keine geschlossene Bevölkerungsgruppe. Solltest dich wahrlich nochmal belesen!
Original von SayjotenFeDe
Die Römer traten durchaus aggressiv auf, aber zum Bsp. das Reich der Attaliden wurde friedlich intregiert und Asterix woah, die historische Quelle schlechthin, entschuldige vielmals.
Das pergamenische Reich wurde 133 v. Christus an Rom vererbt. Das war auch kein barbarisches Volk, das zum Ende des römischen Reiches beitrug. Es gibt hier einen Abstand von 500 Jahren Weltgeschichte.


Original von Zer0
Ansonsten wurden ja schon einige interessante Aspekte genannt. Türkei-Beitritt etc.

Die EU-Außengrenzen würden sich dann u.a. bei Syrien, Iran und Irak befinden.


Original von Zyklotrop
Ich nehme an, man darf Wikinger nun auch nicht mehr Seeräuber nennen, sondern skandinavische Umverteiler von Fremdkapital?
Die Hunnen sind keine grimmigen Reiterhorden mehr, das sind illegalisierte Jockeys mit mongolischem Migrationshintergrund.

"Illegalisierte Jockeys" würde ich durch "halbnomadische Reiterhirten" ersetzen, ansonsten bist du bereits recht nahe an der gesellschaftspolitisch aktuell erwünschten Neubezeichnung dieser Volksgruppen.

Zu den Wikingern kopiere ich folgende Passage von planet-wissen.de rein, der Beitrag auf Wikipedia liest sich ähnlich:

Die Bezeichnung "Wikinger" ist ein Schmelztiegel für verschiedene Völker aus dem Norden, die vom neunten Jahrhundert an plötzlich auf dem europäischen Kontinent in Erscheinung traten. Den Menschen in Mitteleuropa war damals gleichgültig, wer sie da genau überfiel. Für sie waren die weit übers Meer gereisten "Barbaren" alle unterschiedslos schrecklich, eben alles "Wikinger". Die Wikinger waren in Skandinavien beheimatet, sie stammten aus Norwegen, Dänemark und Schweden und fanden sich zu losen Gefolgschaften zusammen, um in Mittel- und Südeuropa Beute zu machen, Siedlungsräume zu finden und schnell reich zu werden.

Wikinger auf Beutezug

Was bedeutet der Name "Wikinger"?
Die Namensbedeutung wird heute kontrovers diskutiert. Der Begriff "Wikinger" leitet sich womöglich von dem altnordischen Verb "víkingr" ab (Rauben, Plündern, auf Beutezug sein). Oder auch vom lateinischen Wort "vicus", damit sind die fahrenden Männer gemeint, die auf dem Schiff von Ort zu Ort, von Hafen zu Hafen gelangen. Das Wort Wikinger bezeichnet also keine ethnische Zugehörigkeit, es ist vielmehr eine Zustandsbestimmung: Ein Wikinger ist ein Skandinavier, der sich auf Beutefahrt befindet.

Nach zwei Jahrhunderten Fremdkapitalumverteilung wurden Dänemark, Norwegen und Schweden selbst mächtige Königreiche und die räuberischen Seefahrten nahmen ab. Daraus wurden später massive Handelsbeziehungen, woraus später die Vorläufer der EU - die Hansestädte - entstanden.

Black Sheep
17.01.2008, 17:01
Verwunderlich, dass noch keiner was zu dem Wegfall der Personen- bzw. Grenzkontrollen Richtung Osten geschrieben hat… :ugly:

Wie auch immer... solche Artikel, wie folgender, bekommt man jetzt immer häufiger zu lesen: http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/04/833351.html

Aber ist es denn tatsächlich so, wie geschrieben wird? Ist es tatsächlich so, dass die Kriminalität seit dem 21.12.07 nicht angestiegen ist? Ich habe da sehr starke Zweifel…

Ich wohne an der polnischen Grenze ebenso meine Eltern an der polnisch-tschechischen Grenze. Durch persönliche Erfahrung und Beobachtungen können wir solche Artikel wie oben, absolut nicht bestätigen. Gerade bei meinen Eltern in der Stadt ist die Situation seit fast einem Monat mehr als katastrophal. Es wurde schon in fast alle Schulen eingebrochen, ebenso bleiben Supermärkte und kleine Unternehmen nicht verschont. Die Raubüberfälle sind auch gestiegen. Außerdem wird vermehrt der ein oder andere zusammen geschlagen und das Beste: Die Polen baggern an den Schulen die Mädels an und belästigen sie. Außerdem machen sie Fotos von ihnen. Warum, weiß keiner so genau, aber man kann es sich denken. Selbst aus Autos wird fotografiert. Aber nicht nur aus klapprigen Schüsseln, sondern auch aus schwarzen, abgedunkelten Autos, die gewiss nicht der Mittelklasse angehören. Nein, das ist kein Witz.
Jetzt wird Sicherheitspersonal eingesetzt (überwiegend 1-€-Jobber *lach*) die aufpassen sollen, dass den Schülern keiner zu nahe kommt.

Meine Mutter war wegen eines Einbruchs die letzten Tage immer wieder bei der Polizei. Die haben ihr letztendlich auch nur das bestätigt, was wir schon lange vermutet haben, eben dass die Kriminalität rasant angestiegen ist. Im Übrigen ist die Polizei schon mehr als überfordert und sie wissen selbst nicht mehr so richtig, wie sie das ganze anpacken sollen. Und was die Presse zu dieser Problematik Grenze schreibt, so sagt die Polizei, stimmt hinten und vorne nicht.

YamiKisara
17.01.2008, 17:59
ich frage mich wieso Deutschland dauernt denkt dass Tschechien zu Osteuropa gehört wenn das garnicht stimmt :wiry:

naja auf jeden fall heisst es in dem artikel ja dass es einbrüche von der polnischen seite aus gab und das kann ich mir schon vorstellen da sie bei uns auch immer wieder ärger machen(kommen ja auch her wegen der arbeit)

hierzulande hab ich noch keine nachrichten über irgendwelchen einbrüche-ansteig der damit zusammenhängen wurde gesehen

entweder liegt die stadt deiner eltern an einem ort wo an der polnischen seite ohnehin schon die kriminalität hoch war oder sie zieht solche menschen irgendwie an
glaube nicht dass es jemand vertuschen wurde wenn es an mehreren orten so wäre

das mit den schwarzen autos scheint mir aber doch ein bisschen an den haaren herbeigezogen.hast du denn solche autos mit eigenen augen gesehen?

und was genau soll die problematische grenze sein?das war in dem artikel nicht oder?

Black Sheep
18.01.2008, 09:02
Original von YamiKisara
ich frage mich wieso Deutschland dauernt denkt dass Tschechien zu Osteuropa gehört wenn das garnicht stimmt :wiry:
Stimmt, Tschechien gehört eigentlich noch zu Mitteleuropa. Aber für die Deutschen ist wohl alles hinter der Ostgrenze schon Osteuropa :ugly:


entweder liegt die stadt deiner eltern an einem ort wo an der polnischen seite ohnehin schon die kriminalität hoch war oder sie zieht solche menschen irgendwie an
glaube nicht dass es jemand vertuschen wurde wenn es an mehreren orten so wäre
Nicht nur auf der polnischen Seite sondern auch auf der deutschen Seite war die Kriminalität schon immer recht hoch. Aber jetzt hat es sich schon verdoppelt, wenn nicht gar verdreifacht.


mit den schwarzen autos scheint mir aber doch ein bisschen an den haaren herbeigezogen.hast du denn solche autos mit eigenen augen gesehen?
Nein, ich nicht. Aber meine Mutter und ihre Kollegen. Es stand auch schon darüber ein Bericht in der Lokalzeitung.


und was genau soll die problematische grenze sein?das war in dem artikel nicht oder?
Ich meinte damit, dass es einfach nicht stimmt was die Presse schreibt, dass die Kriminalität an der Grenze nicht angestiegen sei. Die Polizei, wo meine Mutter wegen eines Einbruchs war, sagte es ja selbst. Und die Polizei bezog dabei nicht nur auf ihren Bezirk.

YamiKisara
18.01.2008, 10:14
das ist ja fast so als ob es die leute da falsch verstanden haben und denken dass sie jetzt alles machen können @[email protected]

aha,das is ja...weiss garnicht was ich dazu sagen soll...
hoffen wir mal dass es nur bei fotos bleibt

also in unserem teil tschechiens(südwest,rund um Pilsen und so)ist das glaub ich wirklich nicht gestiegen.meine schwester arbeitet bei der polizei und hat nix gesagt
villeicht siehts im norden oder osten auch anders aus...hier hat aber die presse auch nix gebracht(wobei nachdem was du geschrieben hast ich nicht sicher bin ob man das als glaubwürdig bezeichnen darf)

oder villeicht pfeifen die polen und slowaken jetzt auf tschechien und nehmen gleich deutschland in angriff :ugly:

hoffendlich legt sich die situation bei euch bald =)

Black Sheep
25.03.2008, 20:11
Original von YamiKisara
hoffendlich legt sich die situation bei euch bald =)
Nachdem was ich jetzt wieder alles gelesen habe bleibt das wohl eher ein Wunschdenken. Kürzlich kam erst eine Statistik der Autodiebstähle für die Stadt Görlitz raus. In den ersten zwei-drei Monaten wurden schon 43!!! Autos geklaut! Im letzten Jahr um die gleiche Zeit waren es nur 3! Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen -.- Und dieses verdammte Diebesgesindel ist gewiss nicht dumm, wie ich durch ein weiteren Zeitungsartikel festgestellt habe: Ein Mann stellt sein Auto auf einem Supermarktparkplatz ab und geht einkaufen. Nach einiger Zeit kommt er vom Einkauf zurück und geht zu seinem Auto, wo sich schon zwei Polen über der Motorhaube mit einer Stadtkarte breit machten. Er unterhält sich mit ihnen und erklärt noch freundlich den Weg. Als die Polen verschwunden waren packte der Mann seinen Einkauf in den Wagen und fuhr nach Hause. Zu Hause angekommen stellt er fest, dass sein Auto plötzlich ganz andere Kennzeichen hat... polnische. Nochmal Schwein gehabt, kann man da nur sagen.

Kurioser Weise ist die Kriminalität auch nur im (süd)östlichsten Teil Sachsens so extrem angestiegen. Anderswo ist es angeblich nicht so, wie in den Zeitungen geschrieben steht. Aber immerhin gibt auch die Polizei endlich zu, dass es ein Problem ist. Im Übrigen gibt es auch schon Differenzen zwischen der deutschen Polizei und der polnischen und der polnischen Bürgermeister. Polen haben es nicht so gern wenn sie so sehr unter Generalverdacht gestellt und auch noch in ihrem Land durch deutsche Polizisten kontrolliert werden.

imported_Miji
07.07.2008, 23:36
Die EU ist für die Fisch, alles ist einfach teurer geworden, die Kriminalität ist nicht gesunken, und vieles ist nicht so geworden wie es uns versprochen wurden ist!

Der einzige Vorteil der EU ist wirklich nur der das man in den verschiedensten europäischen Ländern mir der selben Währung bezahlen kann.
Aber man kann nicht an alles der EU die Schuld in die Schuhe schieben, den hauptsächlich sind die Politiker, welches das eigene Land vertreten nicht auf die Wünsche der Wähler eingeht bringt die EU eh nichts

Tifa
08.07.2008, 00:28
Polen haben es nicht so gern wenn sie so sehr unter Generalverdacht gestellt und auch noch in ihrem Land durch deutsche Polizisten kontrolliert werden.

hahah warum auch?


also echt wenn ich mir das hier durchlese..
"kaum sind die grenzen offen, kommt das diebesgesindel und macht unsere schöne stadt unsicher"
also tut mir leid aber ich kann mir kaum vorstellen , dass etliche polnische bürger nur darauf gewartet haben , dass sie endlich in deine stadt können um da mal ordentlich auf den putz zu hauen. es wäre schön wenn du mal einwenig differenzieren würdest. es sind nämlich nicht alle polnischen bürger automatisch kriminelle, schade dass man das hier nochmal ausdrücklich erwähnen muss.

|| Shirin ||
08.07.2008, 00:30
Original von Tifa

Polen haben es nicht so gern wenn sie so sehr unter Generalverdacht gestellt und auch noch in ihrem Land durch deutsche Polizisten kontrolliert werden.

hahah warum auch?


also echt wenn ich mir das hier durchlese..
"kaum sind die grenzen offen, kommt das diebesgesindel und macht unsere schöne stadt unsicher"
also tut mir leid aber ich kann mir kaum vorstellen , dass etliche polnische bürger nur darauf gewartet haben , dass sie endlich in deine stadt können um da mal ordentlich auf den putz zu hauen. es wäre schön wenn du mal einwenig differenzieren würdest. es sind nämlich nicht alle polnischen bürger automatisch kriminelle, schade dass man das hier nochmal ausdrücklich erwähnen muss.

ich glaube, sie meint mit "diebesgesindel" die diebe und nicht die polen. es liegt auch nicht am polnischsein, dass jemand aus polen stiehlt, es ist nur sehr einfach, autos in deutschland zu stehlen und nach polen zu bringen. andersrum wärs wohl auch einfach, aber deutsche ham sowas selten nötig, weil nach dem 2. weltkrieg nunmal deutschland und nicht polen aufgebaut und ein wirtschaftswunder erlebt hat.

Black Sheep
08.07.2008, 09:52
Original von Tifa

Polen haben es nicht so gern wenn sie so sehr unter Generalverdacht gestellt und auch noch in ihrem Land durch deutsche Polizisten kontrolliert werden.

hahah warum auch?
Mal im Ernst, ich kann die Polen diesbezüglich nicht verstehen. Wenn deutsche Polizisten auch in Polen patrollieren (dürfen sie ja auch, aber nur in Grenznähe) dann hat das auch seinen Sinn. Die Polen aber auch die Tschechen wissen ganz genau, dass gerade Autos aus Deutschland sehr beliebte Objekte zum stehlen sind. Sie wissen auch, dass es überwiegend ihre Landsmänner sind die die Autos stehlen. Die wissen auch, dass das ein Problem ist aber wollen es nur nicht zugeben. Jedoch sollte es das Interesse Deutschlands, Polens und Tschechiens sein, dass die Diebe gefasst bzw. die Diebstähle aufgeklärt werden. Die deutsche Polizei will gewiss nicht nicht die polnische und tschechische Gesellschaft unter Generalverdacht stellen, nur mache polnische Bürgermeister haben das Gefühl, dass sie eben gerade das tun. Die Polizei möchten nur aufklären, mehr nicht. Daher verstehe ich nicht, warum da manche Bürgermeister in Polen etwas gegen die Grenzpatrollien der deutschen Polizei haben.



also echt wenn ich mir das hier durchlese..
"kaum sind die grenzen offen, kommt das diebesgesindel und macht unsere schöne stadt unsicher"
also tut mir leid aber ich kann mir kaum vorstellen , dass etliche polnische bürger nur darauf gewartet haben , dass sie endlich in deine stadt können um da mal ordentlich auf den putz zu hauen.
Das haben die Diebe auch schon vor der Grenzeröffnung. die Kriminalität war hier in Grenznähe schon immer höher als im Landesinneren (habe ich auch bereits geschrieben). Doch durch die Grenzeröffnung ist die Kriminalität noch mehr angestiegen, wenn nicht gar explodiert, eben weil man es den Dieben noch einfacher gemacht hat. In der Stadt (Görlitz) wo ich zurzeit wohne, ist man innerhalb von 3 min (wenn überhaupt) vom Stadtinneren aus mit dem Auto über der Grenze. Gute Ware (Autos) für die Diebe wird es, gerade in dieser Stadt, immer geben. Hier leben viele (westdeutsche) Pensionäre die auch schicke und teure Autos (vor allem der Marke VW, Mercedes, Audi) vor der Türe stehen haben. Die vielen Touristen sollte man auch nicht außer Acht lassen.
Alles ideale Bedingungen für Langfinger.

Im Übrigen sind zurzeit Fahrräder sehr gefragt. Das wechselt sich jetzt immer wieder ab. Mal Autos, dann mal Fahrräder...


es wäre schön wenn du mal einwenig differenzieren würdest. es sind nämlich nicht alle polnischen bürger automatisch kriminelle, schade dass man das hier nochmal ausdrücklich erwähnen muss.
Habe ich auch nie behauptet, dass alle polnischen Bürger Kriminelle sind. Aber zugegeben, gerade das Misstrauen gegenüber der polnischen wie auch tschechischen Bevölkerung ist bei mir sehr groß. Das kommt daher, dass ich mehr schlechte als gute Erfahrungen mit denen gemacht habe.

Tifa
08.07.2008, 12:49
ich finde in deinen beiträgen ist öfter von"den polen" als diebesbande und "den Tschechen" als Kirminelle die rede.


warum sollte polen deutsche polizisten in ihren städten patroullieren lassen? ich denke das misstrauen gegenüber deutschland erklärt sich ganz von selbst. und ich denke auch nicht, dass polnische polizisten ihre landsmänner/frauen, die mal eben mit einem geklautem auto (oder eben fahrrad, oder was eben gerade 'trendy' ist) vorbeirasen, einfach ziehen lassen. was würdest du denn dazu sagen wenn polnische polizisten in deiner stadt rumrennen? vieleicht dass die auch fotos von schulmädchen machen?
und ich glaube auch nicht, dass bei euch nur polen und tschechen irgendwelche diebstähle etc verüben...

Black Sheep
08.07.2008, 13:46
ich finde in deinen beiträgen ist öfter von"den polen" als diebesbande und "den Tschechen" als Kirminelle die rede.
Beispiele bitte. Im Übrigen soll es auch sehr hilfreich sein, mal im Zusammenhang zu lesen. Ich habe nämlich den Eindruck, dass du nur das liest, was du auch lesen willst.


warum sollte polen deutsche polizisten in ihren städten patroullieren lassen?
Wenn, dann geht es auch nur um die Gebiete in Grenznähe. Die jeweiligen Staaten haben einen Vertrag beschlossen, wo dies auch erlaubt ist. Das nennt man im Übrigen grenzüberschreitende Polizeiarbeit.


und ich denke auch nicht, dass polnische polizisten ihre landsmänner/frauen, die mal eben mit einem geklautem auto (oder eben fahrrad, oder was eben gerade 'trendy' ist) vorbeirasen, einfach ziehen lassen.
Das werden sie auch nicht, dennoch ist die polizeiliche Zusammenarbeit beider Länder unerlässlich und soll eben auch dazu betragen, dass die Diebe schnell gefasst werden.


was würdest du denn dazu sagen wenn polnische polizisten in deiner stadt rumrennen?
Das dürften sie sogar, wenn ein berechtigter Grund dafür besteht. Was soll ich denn dann dagegen sagen, solang es rechtens abläuft?


vieleicht dass die auch fotos von schulmädchen machen?
Wie kommst du denn jetzt auf diesen Blödsinn?


und ich glaube auch nicht, dass bei euch nur polen und tschechen irgendwelche diebstähle etc verüben...
Ich habe nie geschrieben, dass nur Polen und Tschechen für die Diebstähle verantwortlich sind. Deutsche Langfinger nutzen die offenen Grenzen genauso, eben, um schnell mal mit ihrer Beute unter zu tauchen. Jedoch ist es nachgewiesen, dass überwiegend tschechische und polnische Kriminelle für gewisse Diebstähle (vor allem Auto- und Fahrraddiebstähle) verantwortlich sind. Ein paar hat man schließlich auch schon gefasst. Wenn auch nur die kleinen Fische.

Tifa
08.07.2008, 15:17
ja ich habe mir alles ziemlich genau durchgelesen ; )
da ist von 'dem diesbesgesindel' die rede usw
ich finde einfach nur, du solltest in deinen beiträgen einwenig differenezieren : D ein teil meiner fmailie kommt aus polen und wenn ich sowas lese, bin ich nunmal nicht begeistert über sowas.
natürlich wäre es kein beinbruch wenn deutsche polizisten auch in grenznahen polnischen städten patrollieren, solange es dann auf der anderen seite genauso ablaufen wird. wenn die polizei zusammenarbeitet ist das okay, aber solange nur die deutschen polizisten meinen sie könnten mal eben rumkontrollieren wo sie wollen und sich in die arbeit der polnsichen polizei einmischen finde ich die idee wenig hilfreich.

Black Sheep
08.07.2008, 16:25
Original von Tifa
ja ich habe mir alles ziemlich genau durchgelesen ; )
da ist von 'dem diesbesgesindel' die rede usw
Zitiere bitte genau, welche Stellen in meinen Beiträgen dich stören! Nur dann kann ich dich auch besser verstehen was genau du meinst! Ansonsten lasse bitte die Unterstellungen, dass ich alle Polen als Kriminelle und Diebesgesindel bezichtige!


ich finde einfach nur, du solltest in deinen beiträgen einwenig differenezieren : D
Ich bezog mich auch überwiegend auf Fallbeispiele. Wie kann man da noch großartig differenzieren?


ein teil meiner fmailie kommt aus polen und wenn ich sowas lese, bin ich nunmal nicht begeistert über sowas.
Meine Großeltern väterlicherseits sind auch polnischen Ursprungs.
Du betrachtest das Ganze wahrscheinlich nicht objektiv genug.


aber solange nur die deutschen polizisten meinen sie könnten mal eben rumkontrollieren wo sie wollen und sich in die arbeit der polnsichen polizei einmischen finde ich die idee wenig hilfreich.
Das ist ja auch nicht der Fall. Nur einige Polen sehen das anders. Aber das sind die, die nicht einsehen wollen, dass die eigene Polizei allein der ganzen Sache nicht gewachsen ist. Es geht eben nur mit Unterstützung der Nachbarstaaten. Das dadurch auch die meisten Erfolge erzielt werden, ist ja auch erwiesen.

Huckybear
24.08.2018, 15:35
Hier ist ein (Satirischer ? ) Zukunftsbericht bzw. eine düstere Prophezeiung mit Blick auf die Vergangenheit, also der unserer heutigen Gegenwart vom einem freien Tichy Autoren zu Europa und EU
2077: Ein Blick zurück aus der Zukunft

https://juergenfritz.com/2018/08/22/2077/

affentanz
24.08.2018, 16:32
Und als Inspiration des "Berichts" wird ein Büchlein vom Kopp Verlag angegeben. Nur damit man weiß, wie seriös das alles ist.

Huckybear
24.08.2018, 16:45
In dem verlinkten Artikel sehe ich jetzt selbst aber nichts verbotenes , Rechtsextremes oder ähnliches
Weiß nur das der Autor ab und zu auch bei Tichys Einblick eine Kolumne schreibt oder geschrieben hat.
Aber eigentlich ging es mir mehr um genau diesen Artikel (und nicht über andere Bücher) über eine mögliche durchgespielte Islamisierung und Auseinanderbrechen von Europa bsw. der EU und Ihre Konsequenzen eines Ablaufes die theoretisch so ähnlich stattfinden könnte
Über Ländernamen, Begriffe und Grenzen kann man sicher streiten und sind völlig austauschbar, aber das Prinzip eines möglichen und abzuzeichnendes Zukunftsszenario , ist zumindest als Diskussionsgrundlage gut durchdacht dargestellt und durchgespielt .

Froschgrün
24.08.2018, 17:16
In dem verlinkten Artikel sehe ich jetzt selbst aber nichts verbotenes , Rechtsextremes oder ähnliches


Blind!

Jetzt geht der rassistische Schmutz hier weiter, nachdem die anderen Threads zum Glück geschlossen wurden.
Ich fasse es nicht.

Huckybear
24.08.2018, 20:17
Alles klar , eine rein Inhaltliche Diskussionen ist aufgrund einer anderen Ideologischen Sichtweise hier nicht erwünscht und wird als rassistischer Schmutz abgebügelt.
Michel Houellebecq hatte so recht mit dem was er schrieb

Klein Wanda
25.08.2018, 02:12
Blind!

Jetzt geht der rassistische Schmutz hier weiter, nachdem die anderen Threads zum Glück geschlossen wurden.
Ich fasse es nicht.

Was heißt hier "zum Glück"? Was ist das für eine Moderation, die nur darin besteht, dicht zu machen? Und obendrein hat mir dieser Yagate eine Verwarnung gegeben für nichts. Der ist ja noch unfähiger als der Ali vom Mosaik.

Klein Wanda
25.08.2018, 02:15
Ich mache jetzt hier Schluss, soll der falkbingo alleine weiterdiskutieren.