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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbstmordgedanken?



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BlueHusky
09.08.2006, 15:58
is schon ok. hab schon mal mit dem doc gearbeitet es hat aber nichts gebracht. meint freund hilft mir in dem er mich nich aus den augen läst und versucht mir das leben schön zu reden.

du förderst keine probleme das ist alttag für mich

Minerva X
09.08.2006, 16:11
Naja, eine "Behandlung" (welcher Art auch immer...das ganze kann auch physische Ursachen haben) dauert eine gewisse Zeit. Außerdem muß man Vertrauen zu dem Behandelnden haben und es muß vorher die richtige Diagnose gestellt werden...nicht so einfach wie man denkt.

Vielleicht noch ein Versuch? Ist zwar gut, dass du einen Freund hast, der dich aufmuntert, aber ...naja... eine Verarbeitung in einer Form wäre noch besser.


Nein, ich meinte damit auch, dass ich bei Diskussionen über Probleme unwillkürlich an mein eigenes denken muß (und das ist nicht gut für mich).

BlueHusky
09.08.2006, 16:14
ich war 5 jahre in therapie.


Original von Minerva X

Vielleicht noch ein Versuch? Ist zwar gut, dass du einen Freund hast, der dich aufmuntert, aber ...naja... eine Verarbeitung in einer Form wäre noch besser.

damit kann ich nichts anfangen!? was meinst du?


hast du selber mal einen versuch gehabt

Minerva X
09.08.2006, 16:25
Nein, ich hatte Gott sei Dank noch keine so tiefgreifenden Probleme (bis auf eine kleine chronische Sache, aber an die habe ich mich inzwischen gewöhnt).
Depressionen halten sich bei mir auch in Grenzen und führen (auch wenn stärker) in meiner Familie nie zu Selbstmordversuchen...vielleicht genetische Veranlagung?


5 Jahre...na dann.
Das Problem ist nur, dass nach meiner Erfahrung nicht wirklich alle Ärzte sehr kompetent sind, deswegen habe ich nachgefragt und auch gemeint, dass noch ein Versuch vielleicht funktionieren könnte.
Es kann manchmal ewig dauern, einen guten Arzt zu finden, und wenn man bei einem ist, dem man nicht wirklich vertraut oder der nicht sehr gut ist, dann ist eine Behandlung öfter mal nicht sehr erfolgreich. :ugly:

BlueHusky
09.08.2006, 16:32
hmm nach 18 div. ärtzen reicht es mir immer das gleich und nie kamm was raus nur das was ich selber schon wusste

witzlos
09.08.2006, 17:15
ich glaub das so ärzte eine nur noch kranker machen als man schon ist ...sry für die wortwahl...ich galube so wie blue husky wenn du jemanden hast der dich liebt und dir alles gibt was du brauchst un dir hilft ...das das 1000 mal mehr hilft als ein scheiß arzt

Nana-chan
10.08.2006, 02:46
@White:
Selbstmord ist immer egoistisch. Wer behauptet, dass man ihm einen Gefallen tut, weil jemand anders sich umbringt, kann nicht ganz dicht sein.
Und "die Hölle" ist eine Glaubensfrage...

@Blue Husky:
Ich verfolge das Thema schon die Tage über und bekomme deine Beiträge dadurch natürlich mit.
Zwar habe ich nicht erlebt, was du erlebt hast und kann auch nicht einschätzen, wie es psychisch bei dir aussieht, aber es ist doch ziemlich extrem, wie sehr du auf Selbstmord als Lösung pochst.
Berichtige mich wenn ich falsch liege, aber es kommt mir so vor, als wenn du gar nicht wolltest, dass dir ernsthaft daraus geholfen wird.

@TAOM:
Nicht unbedingt. Wie viele hier schon gesagt haben kann dir auch nur jemand wirklich helfen, wenn du ihm vertraust.
Es stimmt schon, dass 1000 Ärzte nichts helfen, von mit ihnen nichts anfangen kannst oder dir nicht helfen lassen willst.
Auch wenn es teilweise pervers ist, was die Medizin so durchzieht - ohne wäre es noch viel schwieriger...

BlueHusky
10.08.2006, 08:04
Original von Nana-chan


@Blue Husky:
Ich verfolge das Thema schon die Tage über und bekomme deine Beiträge dadurch natürlich mit.
Zwar habe ich nicht erlebt, was du erlebt hast und kann auch nicht einschätzen, wie es psychisch bei dir aussieht, aber es ist doch ziemlich extrem, wie sehr du auf Selbstmord als Lösung pochst.
Berichtige mich wenn ich falsch liege, aber es kommt mir so vor, als wenn du gar nicht wolltest, dass dir ernsthaft daraus geholfen wird.


das kommt dir falsch vor ich suche lösungen und bei den ganzen vorschlägen die gemacht wurden sind war selbst mord fast immer noch das beste was meine person angeht. lösungen die einem helfen die problem zu verarbeiten nicht wie man sie verdrängt etc.pp. sachen die mir helfen weißt du.ich meine mein freund hilft mir aber er kann nicht die erinnerungen löschen

Minerva X
10.08.2006, 09:10
Original von Nana-chan
@TAOM:
Nicht unbedingt. Wie viele hier schon gesagt haben kann dir auch nur jemand wirklich helfen, wenn du ihm vertraust.
Es stimmt schon, dass 1000 Ärzte nichts helfen, von mit ihnen nichts anfangen kannst oder dir nicht helfen lassen willst.
Auch wenn es teilweise pervers ist, was die Medizin so durchzieht - ohne wäre es noch viel schwieriger...

Ja, da stimme ich völlig zu. Besonders bei psychischen Erkrankungen ist ein Vertrauen zum Arzt notwendige Voraussetzung. Aber auch bei physischen hilft es ungemein.
Schon mal was vom Placebo-Effekt gehört...ist ziemlich stark und extrem wichtig.
Und wer sich nicht helfen lassen will, dem kann nicht geholfen werden.

Pervers ist es nicht wirklich, was die Medizin macht, nur einige Ärzte verhalten sich recht merkwürdig, aber es gibt auch kompetente bemühte...


Und Selbstmord löst nichts, beseitigt kein Problem...Selbstmord ist im Endeffekt nur die ultimative Verdrängung.

BlueHusky
10.08.2006, 09:14
ja der gute alte palcebo effekt. aber wenn man erstmal dahinter steigt ds du im grunde genommen reingelegt wurdest istd das schon hart <.<
is meiner frundin auf der kur passiert sie hat es durch eon gespräch mitbekommen und is weg gelaufen. also die 6 wochen die ich da war hat man sie nicht gefunden. :baby:

Minerva X
10.08.2006, 09:49
Der gute alte Placebo-Effekt ist extrem wichtig und ist eigentlich die "Selbstheilung" des Körpers...vorausgesetzt man will gesund werden.

Placebo-Effekt ist kein reinlegen oder ähnliches, sondern ein Teil der Wirkung...nichts schlechtes, sondern etwas gutes. Auch wenn das der einzige erreichte Effekt ist, dann ist das schon gut (nur nicht, wenn sie dir dann trotzdem dafür das Geld aus der Tasche ziehen wollen wie die Wunderheiler oder ähnliche...die machen nämlich nichts).
Warum man deswegen weglaufen sollte ist mir rätselhaft...

Übersetzung: Glaubt man nicht daran oder hofft darauf, dass man geheilt werden kann, dann ist die Chance geringer. Gibt man auf, dann sind die Chancen stark reduziert.

BlueHusky
10.08.2006, 09:51
ja das weiß ich aber sie kamm sich verarsc** vor. und deswegen is sie weggelaufen

ayasun1
10.08.2006, 12:51
selbstmord könnt ich nie begehen...selbst wenn es mir schlecht gehen solte...die leute die ich zurücklasse würden trauern und das möchte ich nicht.

Aero
10.08.2006, 15:40
Original von ayasun1
selbstmord könnt ich nie begehen...selbst wenn es mir schlecht gehen solte...die leute die ich zurücklasse würden trauern und das möchte ich nicht.
Hoffen wir mal, dass deine Einstellung nicht irgendwann auf die Probe gestellt wird!

---

Aber was ich jetzt mal allgemein fragen wollte:

Wieso glaubt man eigentlich, dass das Suizid die Probleme löst? Niemand weiß, wie es nach dem Tod weitergeht! Also, wieso denkt man das dann?

BlueHusky
10.08.2006, 15:42
ich bin nicht mehr da ergo folgt meine probleme auch nicht

Minerva X
10.08.2006, 15:55
Andererseits "enfernst" du dich von der Welt im Augenblick mit dem Problem. Du stirbst damit, also sind sie (für dich) ewig da - du kannst sie nie wieder wirklich loswerden (außer du glaubst an ein Leben nach dem Tod, Wiedergeburt oder ähnliches).

(Hoffe das war jetzt verständlich...ich beziehe mich hier nicht auf ein Leben nach dem Tod, sondern auf den Tod direkt)

BlueHusky
10.08.2006, 16:00
aber auch nur wenn ich an ein leben nach dem tod glaube was ich nicht tue.
ausserdem was interessieren mich meine probleme wenn ich nicht da bin

Sweet Shampoo
10.08.2006, 16:02
Oh man...da bezieht sie sich doch gar nicht drauf :roll:

Minerva X
10.08.2006, 16:42
@BlueHusky: Wie Sweet Shampoo schon so schön geschrieben hat: Da beziehe ich mich nicht drauf (steht übrigens extra auch in meinem Post).

In Anbetracht der Tatsache, dass Zeit extrem relativ ist (und auch nicht immer existent...) und du Zeit nur an Veränderungen messen kannst, nebst der Tatsache, dass die Welt für dich nur so lange existiert wie du lebst...tja wie soll ich das erklären?
Du bist nach dem Tod nicht da, aber ein nachher (angenommen kein Leben nach dem Tod) existiert nicht für dich. Also gibt es nur dein Leben und schlußenlich den "ewigen" Zeitpunkt des Todes - also in der Hinsicht wäre der Selbstmord aus Verzweiflung dann so etwas wie die Hölle (nicht im eigentlichen Sinne)... :ugly:

Meine Gedanken dazu...(Gedankenspiel - Vorstellung, was auch immer)

Aero
10.08.2006, 23:26
Man dürfte dann die Ewigkeit mit seinen Problemen verbringen, die man eigentlich mit dem Suizid loswerden wollte! Welch Ironie! :wiry:

BlueHusky
11.08.2006, 08:15
na ja wenn ich tod bin mach ich die augen zu und nichts passiert mehr. fertig aus.
obwohl die vorstellung schon ein wenig grusselig is :angst:

Aero
11.08.2006, 11:17
Original von BlueHusky
na ja wenn ich tod bin mach ich die augen zu und nichts passiert mehr. fertig aus.
obwohl die vorstellung schon ein wenig grusselig is :angst:
Tja, wer weiß... :rolleyes2:

Und wenn dich der Grusel vor dem Tod in Zukunft vom Suizid abhalten könnte, dann wäre das doch schön! :D

Mir wäre der Tod nicht gruselig, aber trotzdem wollte ich das nur ungern beschleunigen! :D

BlueHusky
11.08.2006, 11:23
nun ja das denke ich eher weniger :baby:

Minerva X
11.08.2006, 12:44
Also für mich führten bisher alle Überlegungen, wie es beim/nach dem Tod aussehen wird zu purstem Grusel (deswegen ist freiwillig zu sterben keine Alternative zum Leben mit Problemen). :angst:
Tja...kommt immer wieder so etwas raus, wie ich es niedergeschrieben habe.

Ich persönlich glaube zwar was anderes (nachdem ich mal eine Phase hatte, in der ich kaum schlafen konnte und dauernd Angst hatte beim Gedanken an den Tod - und die von einer Nacht zur nächsten beendet wurde), aber meine Überlegungen führen immer zum Ergebniss, dass es sich nicht lohnt freiwillig zu sterben und man um sein Leben kämpfen muß.

BlueHusky
11.08.2006, 12:48
hm aber wenn du deine kampfgeist verloren hast ist das schon schlimm. habe viele leute in der therapiehe gehabt die sich due frage gestellt haben und bis heute keine gute antwort für sich gefunden haben

ZeroKidCool
11.08.2006, 12:53
Selbstmord ist eine Sünde! Haltet doch lieber die paar Jahre aus, bevor ihr in Ewigkeit in der Hölle brennt!

Minerva X
11.08.2006, 12:55
@BlueHusky: Leute, die sich welche Frage gestellt haben?


Das Leben ist nicht immer einfach, aber schon allein angesichts der Tatsache, dass es das einzige ist, dass wir haben und nützen können (sofern du nicht an Wiedergeburt glaubst) und man nicht weiß, was nachher kommt (also ob nichts, etwas, wiedergeburt) muß man darum kämpfen und versuchen das beste daraus zu machen.
Ich möchte nicht aus der Welt gehen mit den Gedanken, was denn alles so schlecht war oder mit den Gedanken an meine Probleme (das ist für mich eine Art Hölle), sondern daran, dass ich gelebt habe und mein bestes versucht.



@Zero: Selbstmord eine Sünde? Wieso? Und für mich höchstens eine an dir selbst begangene, indem du dir jegliche Chancen nimmst.

BlueHusky
11.08.2006, 12:55
Original von ZeroKidCool
Selbstmord ist eine Sünde! Haltet doch lieber die paar Jahre aus, bevor ihr in Ewigkeit in der Hölle brennt!

in der hölle brennen? ich werde nicht in der hölle brennen den für mich gibt es keine hölle nach dem tod. denn ich glaube nicht an solche sachen

ZeroKidCool
11.08.2006, 12:56
Original von BlueHusky

Original von ZeroKidCool
Selbstmord ist eine Sünde! Haltet doch lieber die paar Jahre aus, bevor ihr in Ewigkeit in der Hölle brennt!

in der hölle brennen? ich werde nicht in der hölle brennen den für mich gibt es keine hölle nach dem tod. denn ich glaube nicht an solche sachen


Ob du daran glaubst oder nicht ist Gott egal, er schickt dich dennoch zur Hölle

Minerva X
11.08.2006, 12:58
Haben wir die Zeiten des "bestrafenden" Gottes nicht langsam hinter uns gelassen?

Außerdem ist das für mich eine miserable Begründung gegen Selbstmord, da einige wohl nicht an ein Jenseits glauben...


(und mein schöner Post auf der vorigen Seite geht wegen dem religiösen Übereifer in Vergessenheit)

BlueHusky
11.08.2006, 12:59
Original von Minerva X
@BlueHusky: Leute, die sich welche Frage gestellt haben?


Das Leben ist nicht immer einfach, aber schon allein angesichts der Tatsache, dass es das einzige ist, dass wir haben und nützen können (sofern du nicht an Wiedergeburt glaubst) und man nicht weiß, was nachher kommt (also ob nichts, etwas, wiedergeburt) muß man darum kämpfen und versuchen das beste daraus zu machen.
Ich möchte nicht aus der Welt gehen mit den Gedanken, was denn alles so schlecht war oder mit den Gedanken an meine Probleme (das ist für mich eine Art Hölle), sondern daran, dass ich gelebt habe und mein bestes versucht.
.
hmm du hast schon recht aber wenn man mit dem was man hat nicht klar kommt ich meine für mich besteht der mensch aus 50% körper und zu 50% psyce und wenn die eine 50% dir ds selben kaputt machen und die anderen 50%*was ich jetzt mal als körper nehme* regelrecht zestören ist es doch sehr hart damit umzugehen und viele können das nicht

BlueHusky
11.08.2006, 13:01
Original von ZeroKidCool

Original von BlueHusky

Original von ZeroKidCool
Selbstmord ist eine Sünde! Haltet doch lieber die paar Jahre aus, bevor ihr in Ewigkeit in der Hölle brennt!

in der hölle brennen? ich werde nicht in der hölle brennen den für mich gibt es keine hölle nach dem tod. denn ich glaube nicht an solche sachen


Ob du daran glaubst oder nicht ist Gott egal, er schickt dich dennoch zur Hölle
nun aber wenn du an gott glaubst er wegibtt doch immer alles also bettest du nochmal kurz vorher und alles is gut. sofern man daran glaubt. was ich wie gesgat icht tue den es existiert kein gott und wenn ja wo den bitte?

ZeroKidCool
11.08.2006, 13:02
Original von Minerva X
Haben wir die Zeiten des "bestrafenden" Gottes nicht langsam hinter uns gelassen?



Gott ändert sich nicht denn Gott war schon immer perfekt! Was er im alten Thestament sagte, hat immer noch die selbe Gültigkeit wie damals als es zu den Menschen kam.

BlueHusky
11.08.2006, 13:05
Original von ZeroKidCool

Original von Minerva X
Haben wir die Zeiten des "bestrafenden" Gottes nicht langsam hinter uns gelassen?



Gott ändert sich nicht denn Gott war schon immer perfekt! Was er im alten Thestament sagte, hat immer noch die selbe Gültigkeit wie damals als es zu den Menschen kam.
dafür gibt es einen extra thraed habe keine lust mich mit solchen sachen hier auseinander zu setzen und schon gar nicht mit dir

Minerva X
11.08.2006, 13:05
@BlueHusky:
Das ist schon klar, dass es sehr schwer sein kann.
Nur existieren Körper und Psyche nicht völlig getrennt voneinander, sondern in einer Wechselwirkung (manchmal haben psychische Probleme ihren Ursprung in physischen)...und auch wenn du andere Erfahrungen gemacht hast: Mit dem Willen auf Heilung läßt sich so gut wie immer zumindest eine Verbesserung erreichen.

Und es kann auch umgekehrt sein und der Körper die Psyche stören.

Das ändert für mich aber nichts daran, dass man nicht aufgeben darf. Man muß kämpfen (auch wenn es manchmal ausweglos scheint...), dann kommen auch wieder gute Zeiten (ja, es gibt Ausnahmen - aber den Versuch muß man wagen). Krankheiten welcher Art auch immer sind selten wirklich konstant sondern schwanken...also geht es mal bergauf und dann wieder bergab (zumindest habe ich das Gefühl...manchmal ist es schlimmer, manchmal besser).


@Zero: Ein klein wenig geschlafen im Religionsunterricht? Schreit fast nach eklatantem Nichtwissen.
Tja, aber wie BlueHusky schon sagte: Anderer Thread.

BlueHusky
11.08.2006, 13:11
klar gibt es immer verbesserungen aber es geht nie ganz weg und das is ja auch dasproblem was ich habe es geht nicht weg egal was ich mache.

und ja anderst rum kann der körper auch die psyce zerstören

Minerva X
11.08.2006, 13:17
Original von BlueHusky
klar gibt es immer verbesserungen aber es geht nie ganz weg und das is ja auch dasproblem was ich habe es geht nicht weg egal was ich mache.


Na dann willkommen im Club der chronisch Kranken...

Für mich ist das einfach noch kein Grund aufzugeben. Man weiß, dass es schlechte Zeiten gibt, aber auch, dass es dann wieder bergauf gehen kann.
Das ist das, worauf man sich freut und darauf hofft. Das Leben ist trotz aller Probleme schön, weil es Sachen gibt, auf die man sich freuen kann, Spaß haben kann ect.
Und man kann sich über jede Verbesserung freuen, weil es eben eine ist. Wenn es schlechter wird, dann wartet man auf Verbesserung (oder tut was dafür).

BlueHusky
11.08.2006, 13:20
du hast ja recht ich hinterfrage bloss immer noch so viel. ich meine ich tuhe viel gegen die sachen und manchmal hilfts aber es holt mich schnell wieder dies ekel gefühl ein und ich würde dem am liebsten eine ende machen

Minerva X
11.08.2006, 13:28
Ich verstehe schon, dass jeder andere Probleme hat und man sich nicht wirklich hineinversetzen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat (ich weiß ja nicht, was dir passiert ist)...aber ich weiß, dass man manchmal das Gefühl hat, es geht nichts mehr und dass es nicht besser wird. Aber das stimmt nicht und man darf einfach nicht aufgeben.

Ich sehe es so, dass selbst wenn man leidet es noch Hoffnung gibt, die man erst zunichte machen kann, wenn man dem Leben ein Ende setzt.
Tötet man sich selbst, dann tötet man auch jegliche Hoffnung, denn davor hat man theoretisch (und meist auch praktisch) eine Chance (auch wenn sie winzig ist)...danach nicht mehr.

BlueHusky
11.08.2006, 13:34
da muss ich zustimmen. aber wie gesagt es ist sehr schwer wenn der mensch der dafür verantwortlich is noch immer jeden tag deinen weg kreuzt

Minerva X
11.08.2006, 13:40
Wieso das denn? Kannst du nicht dafür sorgen, dass du seine Wege nicht mehr kreuzt?
Wäre das nicht vielleicht auch guter Bestandteil für eine Therapie gewesen?

Tja, ich habe niemanden, den ich für meine Probleme verantwortlich machen kann - vielleicht mich selbst. Aber da ist es trotzdem...
Aber es ist wirklich ein Problem, wenn man immer daran erinnert wird, da gebe ich dir recht (kämpfen muß man dann trotzdem).

BlueHusky
11.08.2006, 13:42
nun ja er wohnt bei mir um die ecke und ich muss viel per anwalt mit ihn klären und er nervt mit sms und und und... nich leicht da nich dran zu denken

Minerva X
11.08.2006, 13:47
Das macht es natürlich schwer...(aber deswegen sagte ich ja: kämpfen und nicht ignorieren, das geht nämilch nicht immer)

Umziehen? Ignorieren? Handy wechseln? (hast du wahrscheinlich zum Teil eh schon gemacht)
Ist die Sache nicht irgendwann beendet (also die Klärung)?

BlueHusky
11.08.2006, 13:49
bin kaum noch zu hause. mer muss wissen wo ich wohne er ist zu hälft erziehungsberechtigt. handy hab ich schon 3 mal gewechselt. ignorieren wenn ich mir ihm per anwlt reden muss is schwer

Minerva X
11.08.2006, 14:00
Müßte im Falle des Mißbrauchs der Erziehungsgewalt diese ihm nicht entzogen werden, sodass er nichts mehr tun kann?

Die Frage ist, wieso du mit ihm reden mußt...wenn dich die Person dermaßen verletzt hat und Schuld an deinem Zustand ist, dann kann das keiner verlangen. Das sollten die Psychologen auch schon rausgefunden haben un den Zuständigen mitteilen können...(oder sind die wieder mal so inkompetent?)


Schlimme Situation...das verstehe ich.
Ich habe mitbekommen, wie andere mit z.B. gewaltätigem Elternhaus umgegangen sind. Beste Lösung schien immer "weg von dort" und schließlich ignorieren (fast kein Kontakt) für ein paar Jahre zu sein. Danach haben sich die Wogen geglättet (auch weil alle älter wurden und die Kinder dann schon selbstständig waren und die Eltern keine Rechte mehr hatten).

BlueHusky
14.08.2006, 08:43
[quote]Original von Minerva X

Die Frage ist, wieso du mit ihm reden mußt...wenn dich die Person dermaßen verletzt hat und Schuld an deinem Zustand ist, dann kann das keiner verlangen. Das sollten die Psychologen auch schon rausgefunden haben un den Zuständigen mitteilen können...(oder sind die wieder mal so inkompetent?)

[quote]
nun er verlangt meine zeugniss etc.pp. da er unterhalt zahlen muss

Minerva X
14.08.2006, 09:35
Unterhalt muß er so oder so zahlen (bis du ein gewisses Alter erreichtst), wenn du eine Ausbildung machst. Ich denke er muß sich mit einer Kopie des "Leistungsnachweises" begnügen (eigentlich mit einer Bestättigung, dass du was machst)...und dafür muß er dich nicht sehen.

(vielleicht ist das nur meine Logik...so wirklich weiß ich es nicht, weil meine Eltern einfach kein Geld mehr von ihren bekommen haben :ugly: )

BlueHusky
14.08.2006, 09:41
mir reicht diese art kontakt schon denn ich bekomme wöchentlich post wegen so einem mist

Minerva X
14.08.2006, 09:50
Halbjährlich wäre wohl angebrachter (jeweils eine Bestätigung schicken)...ich verstehe das ganze nicht wirklich...
Ist das die übliche Vorgehensweise in Deutschland?

BlueHusky
14.08.2006, 09:54
ach er will immer irgendwas anderes. was is ja egal aber er schleicht sich so immer wieder in mein leben auch wen es nur per post ist

Minerva X
14.08.2006, 10:15
Aber die Post tut dir normalerweise nichts :ugly: und fängt auch nicht an dich mit weiteren Fragen zu nerven.
Die kannst du auch zerknüllen, verbrennen oder ähnliches.

Die Schleichfähigkeiten der Post sind sehr begrenzt. :D

BlueHusky
14.08.2006, 10:21
ja aber nichts desto trotz ist es wieder in meinem kopf. und das is für mich sehr schlimm weil es meine psyce sehr belastet

S-chan
14.08.2006, 10:47
Ich habe schon an Selbstmord gedacht.
Aber ich habe es nicht getan. Ich hatte Hoffnung, dass alles noch gut wird. Vielleicht wäre es ja eines Tages gut geworden und dann hätte ich mich vorher schon umgebracht. ^^° Aber Angst vor dem Tod hatte ich da keine mehr.

Aero
14.08.2006, 11:28
Hast du nicht als Opfer das Recht zu entscheiden, ob du ihn sehen willst oder nicht? :wiry:
Irgendwie verstehe ich da das Problem nicht! ?(

Und kann er dich nicht einfach in Ruhe lassen, BlueHusky? :roll:

BlueHusky
14.08.2006, 11:33
tja schon aber ich muss mich ja vor gericht mit ihm rum streiten und bekomme post also folgt kontakt ob nun face to face oder nicht

Aero
14.08.2006, 11:40
Original von BlueHusky
tja schon aber ich muss mich ja vor gericht mit ihm rum streiten und bekomme post also folgt kontakt ob nun face to face oder nicht
Das ist ja bescheuert! :sceptic:

Dann hoffen wir mal, dass dieser Spuk mal ein Ende nimmt, damit du dein Leben genießen kannst!

BlueHusky
14.08.2006, 11:41
das dauert noch ne weile und es geht schon fast 6 jahre

Aero
14.08.2006, 11:44
Original von BlueHusky
das dauert noch ne weile und es geht schon fast 6 jahre
6 Jahre?!? Wieso dauert das denn so lange?

BlueHusky
14.08.2006, 11:49
tja das is egal

Minerva X
14.08.2006, 12:04
Da scheint was einfach total falsch zu laufen (das Rechtssystem?).

Als Erzeuger muß er zahlen...da könnte er auch die Bestätigungen über Jugenamt oder wen auch immer bekommen.
Und als Täter hat er doch das Erziehungsrecht (und Sorgerecht) verwirkt.
Und du bist alt genug um zu entscheiden, ob du Kontakt zu ihm haben willst oder nicht...

BlueHusky
14.08.2006, 12:06
es geht ja auch nicht nur um das liebe geld. er verklagt mich wegen seelischen schäden und so ein zeug. obwohl ich nie was in der art gemacht habe. :tock:

Aoki
15.08.2006, 19:30
auch als 70-jährige ist man gefährdet

Aero
16.08.2006, 00:37
Original von BlueHusky
es geht ja auch nicht nur um das liebe geld. er verklagt mich wegen seelischen schäden und so ein zeug. obwohl ich nie was in der art gemacht habe. :tock:
Irgendwie ist da was verdreht, oder? :rolleyes2:

Wäre es umgekehrt nicht richtiger? :engel:

Komischer Mann! :sure:

Kirara!
15.11.2006, 21:15
"Wer Selbstmord begeht ist feige, denn er läuft vor all seinen Problemen davon"

Ein wahrer Satz wie es mir scheint.

Aero
15.11.2006, 21:29
Original von Kirara!
"Wer Selbstmord begeht ist feige, denn er läuft vor all seinen Problemen davon"

Ein wahrer Satz wie es mir scheint.
Gar nicht mal so falsch...

Nana-chan
15.11.2006, 22:42
Original von Aero

Original von Kirara!
"Wer Selbstmord begeht ist feige, denn er läuft vor all seinen Problemen davon"

Ein wahrer Satz wie es mir scheint.
Gar nicht mal so falsch...

Blödsinn, wie es mir hingegen scheint. ^^
Wart ihr beide schonmal depressiv?

Arlong
15.11.2006, 23:04
auch wenn du depressiv bist, ist selbstmord nur das wegrennen vor problemen. denn du verarbeitest sie nicht, sondern denkst, dass es keinen anderen ausweg mehr gibt.
ob man depressiv war oder ist hat nichts mit dem faktum dieser aussage zu tun.
zwar ist man irgendwo seine probleme los, aber GELÖST sind sie nicht.

Sopor
16.11.2006, 00:05
Feige vielleicht, weil man sich Problemen nicht stellt ODER weil man davon überzeugt ist, DASS es keine Lösung gibt. Nicht für jedes Problem gibt es eine Lösung, die positiv ist. DESWEGEN bringt man sich auch um. Diese Entscheidung zu treffen, ist nicht leicht. Und sie durchzuführen, ist in meinen Augen nicht feige - oder wäre es für Dich leicht, Dich umzubringen?

Arlong
16.11.2006, 00:50
nö, das will ich auch gar nicht bestreiten, dass das einfach ist. nichtsdestotrotz rennt man vor seinen problemen davon. und ich hingegen bin davon überzeugt, dass es für jedes problem eine positive lösung gibt, wenn man nur etwas patience besitzt. (jaja, das sagt sich so leicht, bla. trotzdem zweifel ich nicht an der richtigkeit dieser aussage.)

Aero
16.11.2006, 01:08
Original von Nana-chan

Original von Aero

Original von Kirara!
"Wer Selbstmord begeht ist feige, denn er läuft vor all seinen Problemen davon"

Ein wahrer Satz wie es mir scheint.
Gar nicht mal so falsch...

Blödsinn, wie es mir hingegen scheint. ^^
Wart ihr beide schonmal depressiv?
1. Ja, ich war schon mal depressiv!
2. Ich habe nicht gesagt, dass ihre Aussage richtig ist!

Es gibt Leute, die sich umbringen, um vor ihren Problemen wegzulaufen! (Ob es sinnvoll ist, das wage ich mal in Frage zu stellen! :roll: )


Original von Arlong
nö, das will ich auch gar nicht bestreiten, dass das einfach ist. nichtsdestotrotz rennt man vor seinen problemen davon. und ich hingegen bin davon überzeugt, dass es für jedes problem eine positive lösung gibt, wenn man nur etwas patience besitzt. (jaja, das sagt sich so leicht, bla. trotzdem zweifel ich nicht an der richtigkeit dieser aussage.)
Angenommen, den Fall, dass man die ganze Familie (Frau bzw. Mann und Kinder) bei einem Autounfall verloren hat! Wofür sollte man dann weiterleben?

Okay, ich bin noch nie in solch eine Situation gekommen, aber ich denke, dass solche Menschen an Suizid denken, weil sie "alles" verloren haben! Und ich weiß nicht, was das mit dem Weglaufen vor Problemen zu tun hätte! :wiry:

Arlong
16.11.2006, 07:19
ihr problem ist, dass sie den verlust nicht verkraften. wer sich umbringt, derr entledigt sich so des problems. wer es lösen will, der verarbeitet es und kommt darüber hinweg.

btw. gibt es noch mehr menschen, die einem bedeuten als familie, also freunde. und wenn die auch sterben würden, so kann man trotzdem neue menschen kennenlernen, die einem viel bedeuten. es ist kein ersatz, keine frage. aber diese menschen, die man danach kennenlernt können einem auch viel bedeuten. und DAFÜR lohnt es sich.

Aero
16.11.2006, 07:41
Original von Arlong
ihr problem ist, dass sie den verlust nicht verkraften. wer sich umbringt, derr entledigt sich so des problems. wer es lösen will, der verarbeitet es und kommt darüber hinweg.
Naja, woher will man denn wissen, dass dann alle Probleme gelöst würden! :rolleyes2:

Wie hieß es noch in einem Film? (Namen vergessen!)

"Die Hölle ist die Wiederholung!"

Und es könnte ja sein, dass es wirklich so ist! Dass man bis in alle Ewigkeit mit seinen Problemen, naja... "leben" muss! :roll:

Es ist ja noch keiner zurückgekommen, um ernsthaft darüber zu berichten! :D


Original von Arlong
btw. gibt es noch mehr menschen, die einem bedeuten als familie, also freunde. und wenn die auch sterben würden, so kann man trotzdem neue menschen kennenlernen, die einem viel bedeuten. es ist kein ersatz, keine frage. aber diese menschen, die man danach kennenlernt können einem auch viel bedeuten. und DAFÜR lohnt es sich.
Ich habe mal meine Mutter gefragt, und sie sagte mir, dass es für sie nichts schlimmeres gäbe, als ihre Kinder sterben zu sehen oder allgemein tot zu wissen!

Und dann ginge es doch erstmal darum, aus diesem Abgrund wieder herauszukommen!

Schoki-dogy
16.11.2006, 14:06
früher nie jetzt (in dieser zeit ) sehr oft weil ich keinen sinn mehr für das leben habe..und mein freund hat schluss gemacht und andere schulische probleme... mein Papa bekommt jeden tag wuntanfälle und ist mieß drauf und mum spricht davon das sie wegziehen will...

gibt es noch irgend etwas wegen was iches nicht tun sollte?

cicin
16.11.2006, 15:14
Ich hab eigentlich noch nie an Selbstmord gedacht, für mich kann man Probleme auch anders lösen als sich das Leben zu nehmen, es ist wirklich schade dass manche keinen anderen Ausweg sehen, aber das kann man eben nicht ändern, es ist eben so das man sich evtl. auch zu schwach fühlt um einen Ausweg zu finden. Ich bezweifle - ich kann natürlich nichts genau sagen - das ich in den nächsten Jahren an Selbstmord denken werde, dafür finde ich immer einen Ausweg aus Problemen, sei es Stress mit den Eltern, Freund hat Schluss gemacht oder sonst irgendwie. Irgendwie geht das Leben doch immer weiter.

Kumi-chan
16.11.2006, 15:33
ich hatte noch keine selbstmordgedanken und finde es absolut
BESCHEUERT wenn leute sich selbst umbringen wollen!!!
egal aus welchen grund!
leute die sterben wollen sollten lieber erstmal an andere denken die sterben müssen!!!!

Black Sheep
16.11.2006, 16:45
Original von Schoki-dogy
früher nie jetzt (in dieser zeit ) sehr oft weil ich keinen sinn mehr für das leben habe..und mein freund hat schluss gemacht und andere schulische probleme...
Dein Freund ist nicht der einzige Mann auf dieser Erde. Du wirst bestimmt wieder jemanden kennen und lieben lernen. Eine Trennung ist sicher erstmal schmerzhaft. Aber da muss fast jeder mal durch. Und ich hab schon zwei Trennungen hinter mir und andere gar mehr, aber das Leben geht eben weiter und irgendwann ist der Schmerz auch vergessen ;o)
Was die schulischen Probleme betrifft, so muss man da genauso durch. Dein Leben wird nie so glatt laufen wie du dir es vielleicht vorstellst. Es wird immer wieder Probleme geben, die dich vielleicht auch mal an deine Grenzen stoßen, aber all das ist noch lange kein Grund aufzugeben.


mein Papa bekommt jeden tag wuntanfälle und ist mieß drauf und mum spricht davon das sie wegziehen will...
Auch wenn sich deine Eltern nicht mehr verstehn, werden beide oder zuminest einer, immer für dich da sein. Oder hassen dich deine Eltern so sehr, dass sie nichts mehr mit dir zu tun haben wollen? Ich glaub eher nicht.


gibt es noch irgend etwas wegen was iches nicht tun sollte?
Das musst du selbst herausfinden, wer und was dir sehr am Herzen liegt und wenn es deine Eltern oder Freunde sind.

Aero
16.11.2006, 17:29
Original von Kumi-chan
ich hatte noch keine selbstmordgedanken und finde es absolut
BESCHEUERT wenn leute sich selbst umbringen wollen!!!
egal aus welchen grund!
leute die sterben wollen sollten lieber erstmal an andere denken die sterben müssen!!!!
Das stimmt! Das ist wirklich bescheuert, sich selbst umbringen zu wollen!

Vor allem, wenn es welche tun, die Menschen hinterlassen, die damit dann schwer zu kämpfen haben! Vor allem Eltern machen sich dann Vorwürfe!

"Was habe ich falsch gemacht?"
"Hätte ich was merken müssen/können?"
"Hätte ich es verhindern können?"

Aber wenn man soweit ist, dass man sich umbringen will, dann interessieren einem die anderen Leute nicht mehr! So ist das leider! :(

Koji
16.11.2006, 17:32
Original von Kumi-chan
leute die sterben wollen sollten lieber erstmal an andere denken die sterben müssen!!!!

Und Leute, die essen, müssen erst an die denken, die keine Nahrung haben?

Die Probleme anderer machen das eigene weder kleiner, noch lösen sie es. Das ist Hirnmüll, entschuldige.


@Arlong
Obwohl es objektiv gesehen es für die meisten (!!!!) Fälle Lösungen gibt, heisst das nicht, dass der Betroffene sie erkennt. DAS wollte {_circle] auch sagen. Und es hilft genauso wenig, wenn der Betroffene vllt. rein intelligenzmässig wissen könnte, dass es eine Lösung geben könnte (Bewusster Konjunktiv.), dann braucht es sehr, sehr, sehr, sehr viel, damit es so in den Körper, den Bauch, den Charakter rutscht, dass es dem potentiellen Opfer klar vor Augen wird.
Reden kann man viel. Sehr, sehr, sehr, sehr viel.

Dark_Dreamer
16.11.2006, 17:38
also gedanken hab ich oft dran gehabt^^"
versuche bislang einer, wollte mir schlaftabletten in überdosis reinkippen..
hab aber wie blöd ich doch bin, die falschen genommen und musste bloß kotzen

meine mum hat sich das leben genommen und das war ein echt schlimmes bild, als ich sie kurz nach der trennung meiner eltern besuchen kommen wollte und dann hang sie da an der decke und bewegte sich nicht mehr.

Aero
16.11.2006, 17:38
Original von Bambi Black
Reden kann man viel. Sehr, sehr, sehr, sehr viel.
Und man kann rein theoretisch sagen, dass man sich niemals selbst umbringen würde! Dass man nie vergessen würde, dass man Menschen hinterlässt, die sich danach Vorwürfe machen!

Wenn man erstmal in so eine Situation gekommen ist, dann sieht die Sache bestimmt schon ganz anders aus!

Ich denke, dass rein theoretisch jeder Mensch suizidgefährdet werden könnte! Nur, wie viele Auslöser nötig sind, das dürfte bei jedem unterschiedlich sein!

Koji
16.11.2006, 17:51
@Aero
Nun, ich meine, dass ich vor allen Dingen denen, die wenig bis keine Erfahrung mit harten Rückschlägen im Leben haben, dieses "Happy-Flower-Alles-Wird-Supi-Dupi-Gut"-Getue wenn, dann höchstens mit einem mitleidigen Lächeln abnehme.
Nichts gegen eine konstruktive Einstellung, aber ich glaube, du verstehst, wenn ich sage, dass dies zuviel ist. In eine negative Richtung.

@Dark_ Dreamer
*mal :knuddel:*

Arlong
16.11.2006, 18:33
Original von Bambi Black

@Arlong
Obwohl es objektiv gesehen es für die meisten (!!!!) Fälle Lösungen gibt, heisst das nicht, dass der Betroffene sie erkennt. DAS wollte {_circle] auch sagen. Und es hilft genauso wenig, wenn der Betroffene vllt. rein intelligenzmässig wissen könnte, dass es eine Lösung geben könnte (Bewusster Konjunktiv.), dann braucht es sehr, sehr, sehr, sehr viel, damit es so in den Körper, den Bauch, den Charakter rutscht, dass es dem potentiellen Opfer klar vor Augen wird.
Reden kann man viel. Sehr, sehr, sehr, sehr viel.
in meinen augen für alle, da kannste noch so viele ausrufezeichen setzen. mir fällt kein fall ein, wo es keine lösung gibt aus emotionalen problemen herauszukommen.

habe ich jemals was anderes gesagt? wenn du meinen post lesen würdest, dann würdest du auch sehen, dass ich sagte, "dass man das natürlich so einfach sagen kann" (sinngemäß) und dass das nicht einfach ist: wenn jemand eine problemlösung nicht erkennt, heißt das nicht, dass sie nicht da ist. und da muss man natürlich helfen, dass derjenige es erkennt und darauf zuarbeitet etc. pp.

Koji
16.11.2006, 18:46
Nun, das du zweiteres gesagt hast, ja. Habe ich auch nie bestritten.

Ersteres war aber gänzlich ignoriert worden. Und es ist ein Unterschied zwischen gar keiner Ahnung und die Ahnung vom einem Ziel. Verstehst du?



Es ist auch dann emotional, wenn man sich für Selbstmord entscheidet, weil man die Schmerzen eines bevorstehenden, unverhinderlichen Todes umgehen will. Passt genauso gut auf das von euch genannte "Flüchten".

Arlong
16.11.2006, 18:50
wie meinen? ersteres? letzteres?

stimmt, deswegen habe ich eingeschränkt. ist ja mit sterbehilfe dasselbe. aber geht es darum in dem thread? bzw. ging es darum jemals? ich habe mich bei meinen vorherigen aussagen immer auf das bezogen, was in dem thread thema war: depression und damit verbundene selbstmordgedanken.
deswegen präzisierung im vorherigen post.^^

Koji
16.11.2006, 18:51
Ach so, dann war es mein Fehler ... habe mich nicht exakt darauf bezogen.

Wobei aus so einer Krankheit schnell eine Depression resultieren kann ... ich mein, abwegig ist es nicht.

Arlong
16.11.2006, 18:58
Original von Bambi Black
Ach so, dann war es mein Fehler ... habe mich nicht exakt darauf bezogen.

Wobei aus so einer Krankheit schnell eine Depression resultieren kann ... ich mein, abwegig ist es nicht.
dann ist man ja letztlich fertig, weil man sterben wird, was für mich jetzt keinen großen unterschied macht o.o"

Koji
16.11.2006, 19:01
Man kann auch vor psychischem Kummer sterben.

Kumi-chan
16.11.2006, 19:21
Original von Bambi Black
[quote]Original von Kumi-chan
leute die sterben wollen sollten lieber erstmal an andere denken die sterben müssen!!!!

Und Leute, die essen, müssen erst an die denken, die keine Nahrung haben?

Die Probleme anderer machen das eigene weder kleiner, noch lösen sie es. Das ist Hirnmüll, entschuldige.


das ist ganz bestimmt kein ''hirnmüll'' !!! :P
vielleicht solltest du es noch mal lesen und durchdenken
damit du kapierst was ich meine! :O
das eine hat mit dem anderen überhaupt keinen zusammenhang!
ich meine was bringt es dir wenn du tot bist?!
hast du dann dein problem etwa gelöst??

Koji
16.11.2006, 19:23
Nein, das ist die logische Folgerung.

Wer nicht sterben muss, soll an die denken, die es müssen.
Wer essen kann, soll an die denken, die es nicht können.


Darum ist es doch unsinnig. Habe ja die Erklärung gegeben, aber "Hirnmüll" war ein zu hart gewähltes Wort, tut mir Leid.

Und was es bringt, wenn man Tod ist, das hängt in erster Linie von dem ab, was der betreffende Mensch denkt nach dem Tod vorzufinden.

Koto
16.11.2006, 19:31
Naja, man hat zumindest selbst keine Sorgen mehr. Das mit den Angehörigen ist eine andere Sache.

Ich muss sagen, dass ich einmal ku´rz vor dem Selbstmord war. Damals hatte ich extremen Streit mit meiner Familie und ich sah keinen Ausweg mehr. Aber dann habe ich mich nicht getraut, was auch gut so ist.

Mein Vater hatte auch schon mal damit gedroht. Und alles nur wegen einer Kleinigkeit, einem Missverständnis, das die ganze Welt verdreht hatte.

Nein, ich bin weder für Selbsttötung noch dagegen. In manchen Fällen, zum Beispiel bei einer Krebsdiagnose oder ähnlichem, hat man keinen Antrieb mehr und muss sowieso nach kurzer Zeit gehen.
Klar, es ist kein Ausweg. Aber ein letzter Zufluchtsort immerhin.

Kumi-chan
16.11.2006, 19:35
also meine beste freundin hat dieses jahr ihre mutter an krebs
verloren und bringt sich auch nicht deswegen um!
gut ich erwarte jetz nicht das jeder so stark wie meine freundin ist
aber wenn ich daran denke das ihre mutter noch so jung war und so
gerne weitergelebt hätte macht mich das total wütend wenn andere sich umbringen wollen!!
das bringt doch keinem was....

Nana-chan
16.11.2006, 21:18
@Arlong:
Das so genannte "verarbeiten von Problemen". Wenn ein Kind in seiner Vergangenheit jahrelang blau und grün geschlagen wurde und dann aus dem "Zuhause" endlich rauskommt, glaubst du im Ernst, dass man soetwas "verarbeiten" kann?
Ich rede nicht von Problemen wie "Mein Freund hat sich getrennt und ich weiß nicht mehr weiter." oder "Ich hab kein Geld, kein Haus, keine Arbeit mehr - ab mit mir.".
Ich rede von psychischem Leid, das einfach nicht zu bewältigen ist. Von Dingen, die in Richtung des oben genannten Beispiels gehen.

@Aero:
Also "Gar nicht mal so falsch..." steht in meinem Wortschatz als eine Art der Zustimmung. :bigt:
Und ehrlich gesagt versteh ich deine Friede-Freude-Eierkuchen-Einstellung zu diesem Thema dann nicht, wenn du es selbst warst.

@Topic:
Also wenn ich tot bin interessiert mich mein Problem noch einen Dreck. Ergo ist mein Problem auch gelöst. ^^

amok_kun
16.11.2006, 21:23
Original von Kumi-chan
also meine beste freundin hat dieses jahr ihre mutter an krebs
verloren und bringt sich auch nicht deswegen um!
gut ich erwarte jetz nicht das jeder so stark wie meine freundin ist
aber wenn ich daran denke das ihre mutter noch so jung war und so
gerne weitergelebt hätte macht mich das total wütend wenn andere sich umbringen wollen!!
das bringt doch keinem was....

Also irgendwie find ich diese Aussage leicht unfair Leuten gegenüber. die lapidar gesagt keine Lust mehr haben zu leben, und so gesehn ist es doch unrelevant zu fragen warum, oder was soll das bringen, die Eine Lebt weiter obwohl sie zweimal Missbraucht worden ist im Heim lebte und ihre Mutter sie hasst und wieder jemand anderes hätte sich beinae vom Balkon gestürzt, weil seine ex nen neuen hatte, na wer hat mehr recht zu sterben, na Sie natürlich ihr geht es doch viel dreckiger und Er was denkt er wer er ist?
Man wäre das Leben einfach wenn es so wäre, aber sind wir nicht alles Individuuen und fühlt nicht ein jeder anders und hat ein anderes Verständniss von "Durchhaltevermögen"
Ichb weis es klingt bescheuert aber ist es im Endefekt nicht genau so?

Arlong
16.11.2006, 21:32
Original von Nana-chan
@Arlong:
Das so genannte "verarbeiten von Problemen". Wenn ein Kind in seiner Vergangenheit jahrelang blau und grün geschlagen wurde und dann aus dem "Zuhause" endlich rauskommt, glaubst du im Ernst, dass man soetwas "verarbeiten" kann?
Ich rede nicht von Problemen wie "Mein Freund hat sich getrennt und ich weiß nicht mehr weiter." oder "Ich hab kein Geld, kein Haus, keine Arbeit mehr - ab mit mir.".
Ich rede von psychischem Leid, das einfach nicht zu bewältigen ist. Von Dingen, die in Richtung des oben genannten Beispiels gehen.
alleine sicherlich nicht. aber es gibt therapeuten, ganz verschiedene therapieformen.

etc. pp.
ja, das glaube ich. und bambi beispielsweise hatte auch ähnliche starke psychische probleme, hat auch nicht aufgegeben und es auch geschafft. und das klappte auch nicht gleich beim ersten therapeuten...;)

Kumi-chan
16.11.2006, 21:56
@amok_kun
ich finde es zwar nicht bescheuert aber ich versteh nicht was du
an meiner aussage jetzt so unfair findest.
ich verlange ja auch nicht das jeder das so einfach wegsteckt!
aber egal wie dreckig es einen auch gehen mag finde ich nicht das es einen weiterbringt sich umzubringen!
es ist auch deshalb nicht unrelevant zu fragen WARUM sich einer das
leben nehmen will!

Schoki-dogy
16.11.2006, 22:01
Original von Black Sheep

Original von Schoki-dogy
früher nie jetzt (in dieser zeit ) sehr oft weil ich keinen sinn mehr für das leben habe..und mein freund hat schluss gemacht und andere schulische probleme...
Dein Freund ist nicht der einzige Mann auf dieser Erde. Du wirst bestimmt wieder jemanden kennen und lieben lernen. Eine Trennung ist sicher erstmal schmerzhaft. Aber da muss fast jeder mal durch. Und ich hab schon zwei Trennungen hinter mir und andere gar mehr, aber das Leben geht eben weiter und irgendwann ist der Schmerz auch vergessen ;o)
Was die schulischen Probleme betrifft, so muss man da genauso durch. Dein Leben wird nie so glatt laufen wie du dir es vielleicht vorstellst. Es wird immer wieder Probleme geben, die dich vielleicht auch mal an deine Grenzen stoßen, aber all das ist noch lange kein Grund aufzugeben.


mein Papa bekommt jeden tag wuntanfälle und ist mieß drauf und mum spricht davon das sie wegziehen will...
Auch wenn sich deine Eltern nicht mehr verstehn, werden beide oder zuminest einer, immer für dich da sein. Oder hassen dich deine Eltern so sehr, dass sie nichts mehr mit dir zu tun haben wollen? Ich glaub eher nicht.


gibt es noch irgend etwas wegen was iches nicht tun sollte?
Das musst du selbst herausfinden, wer und was dir sehr am Herzen liegt und wenn es deine Eltern oder Freunde sind.

Danke... hast ja recht.. ich glaub ich zieh zu meiner freundinn in die wg dann pastts

amok_kun
16.11.2006, 22:55
Original von Kumi-chan
@amok_kun
ich finde es zwar nicht bescheuert aber ich versteh nicht was du
an meiner aussage jetzt so unfair findest.
ich verlange ja auch nicht das jeder das so einfach wegsteckt!
aber egal wie dreckig es einen auch gehen mag finde ich nicht das es einen weiterbringt sich umzubringen!
es ist auch deshalb nicht unrelevant zu fragen WARUM sich einer das
leben nehmen will!
Natürlich bringt es dich nicht weiter aber es setzt einen Schlussstrich unter den ganzen Mist, namens Leben, wenn du mich fragst was der Selbstmord bringen soll, klar ist es recht doofes gewäsch, dennoch ist es doch immer einfacher wegzulaufen als sich dem Übel zu stellen oder?
Und mehr als eine entgültige Flucht ist der Selbstmord im Endefekt doch auch niht, zumindest meiner Meinung nach.

Aero
16.11.2006, 22:56
Original von Nana-chan
@Aero:
Also "Gar nicht mal so falsch..." steht in meinem Wortschatz als eine Art der Zustimmung. :bigt:
Und ehrlich gesagt versteh ich deine Friede-Freude-Eierkuchen-Einstellung zu diesem Thema dann nicht, wenn du es selbst warst.
Entschuldige, ich komme gerade irgendwie nicht ganz mit! :dead:

Ich glaube, ich sehe es nicht! Wo habe ich eine "Friede-Freude-Eierkuchen-Einstellung" rausschimmern lassen? :wiry:

Wenn ja, dann war das nun wirklich nicht beabsichtigt! :roll:

Nana-chan
17.11.2006, 14:58
Original von Arlong
alleine sicherlich nicht. aber es gibt therapeuten, ganz verschiedene therapieformen.

etc. pp.
ja, das glaube ich. und bambi beispielsweise hatte auch ähnliche starke psychische probleme, hat auch nicht aufgegeben und es auch geschafft. und das klappte auch nicht gleich beim ersten therapeuten...;)

Ich weiß und man kann mit Hilfe von Therapien durchaus lernen mit seinen psychischen Problemen/Traumata umzugehen und einigermaßen friedlich zu leben. Aber weg, geschweige denn geheilt sind sie niemals und es braucht nur den richtigen Auslöser, um diese auf heftigste Weise wieder freizusetzen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass man mit einer Therapie nicht alles in den Griff kriegt.

@Aero:
Wahrscheinlich war meine Wortwahl einfach falsch. Ich meine eher, dass ich nicht ganz verstehen kann, warum du, obwohl du selbst depressiv warst, der Meinung bist, dass man aus seiner Depression einfach geheilt werden kann und jedes Problem immer lösbar ist.

Koji
17.11.2006, 18:07
Original von Nana-chan
Aber weg, geschweige denn geheilt sind sie niemals und es braucht nur den richtigen Auslöser, um diese auf heftigste Weise wieder freizusetzen.

Schliesslich kann man seine Vergangenheit nicht vergessen, aber man kann lernen mit Rückschlägen umzugehen und die gibt es in jedem Leben.

Wobei ich Ende September einen heftigen Rückschlag hatte (sexuelle Nötigung und psychischer Missbrauch) und vor wenigen Tagen einen kleineren Vorfall (sexuelle Belästigung), der einfach im Zusammenhang mit dem anderen dafür mühsamere Folgen hatte. Trotzdem habe ich keinen Moment, wirklich keinen einzigen Moment an Selbstmord gedacht. Nicht an's Ritzen, an Alkohol oder sonstiges.

Kumi-chan
17.11.2006, 19:13
@ amok_kun
aber ich verstehe immer noch nicht was du an meiner aussage
so unfair findest!!
ich meine du sagst doch auch das es nichts bringt wenn leute
sich umbringen!
oder findest du es nur eine bessere lösung weil es die einfachere
variante ist??

amok_kun
17.11.2006, 19:52
Naja das es eine bessere Lösung oder überhaupt eine Lösung ist möcht ich hier nicht festlegen, aber es ist dennoch zumindest eine Fluchtmöglichkeit.

Miyu
17.11.2006, 20:23
und außerdem ist es für den augenblick eine bessere variante. auf die zukunft gedacht nicht, aber für den augenblick, weil dann das leid zu ende ist.... so denken die meisten, weshalb es wohl einige tun. un wenn ein leben keine besserung gibt über einen längeren zeitraum, sieht man auch schwarz für die zukunft und will weg...

Kumi-chan
17.11.2006, 23:08
ich finde selbstmord ist nie die bessere variante!
ich meine wenn du dich umbringst ist dann dein leid wirklich vorbei
oder was?!?
auch wenn das einige denken finde ich das ganz und gar nicht!
und wenn nicht gleich sofort eine besserung im leben da ist muss man
sich auch nicht gleich umbringen!
man muss ja nicht darüber hinweg kommen aber man kann lernen damit zu leben.

Aero
17.11.2006, 23:42
Original von Nana-chan
@Aero:
Wahrscheinlich war meine Wortwahl einfach falsch. Ich meine eher, dass ich nicht ganz verstehen kann, warum du, obwohl du selbst depressiv warst, der Meinung bist, dass man aus seiner Depression einfach geheilt werden kann und jedes Problem immer lösbar ist.
Also, ich kann mich nicht erinnern, das geschrieben zu haben! :bigt:

Man kann nicht einfach auf einen Fingerschnips von seinen Depressionen geheilt werden! Und dass Probleme immer lösbar seien, das sehe ich allerdings so, auch wenn es Zeit benötigt, die Lösung zu erkennen!

Ich habe lediglich gesagt (Okay, vielleicht auch nur gemeint! :D ), dass ich das Suizid als Problembekämpfung im Nachhinein als kritisch ansehe, weil man ja letztendlich nicht weiß, ob dann alle Probleme wirklich gelöst sind!

Ich hoffe, dass jetzt alles klar ist! :)

amok_kun
18.11.2006, 12:37
Original von Kumi-chan
ich finde selbstmord ist nie die bessere variante!
ich meine wenn du dich umbringst ist dann dein leid wirklich vorbei
oder was?!?
auch wenn das einige denken finde ich das ganz und gar nicht!
und wenn nicht gleich sofort eine besserung im leben da ist muss man
sich auch nicht gleich umbringen!
man muss ja nicht darüber hinweg kommen aber man kann lernen damit zu leben.

Davon ist ja auch nicht die Rede, sondern davon, dass der Selbstmord ein Weg ist, vor dem ganzen Mist zu fliehen, inwiefern das jetzt gut oder schlecht, moralisch vertretbar oder anderweitig verständlich ist, soll ja gerade hier disskutiert werden^^
Und das Selbstmord eine bessere Variante ist als mit den Problemen zu Leben und sie zu bekämpfen hab ich schon in einem vorherigen Post mehr oder weniger widerlegt.

Nana-chan
18.11.2006, 17:13
Original von Aero
Also, ich kann mich nicht erinnern, das geschrieben zu haben! :bigt:

Man kann nicht einfach auf einen Fingerschnips von seinen Depressionen geheilt werden! Und dass Probleme immer lösbar seien, das sehe ich allerdings so, auch wenn es Zeit benötigt, die Lösung zu erkennen!

Ich habe lediglich gesagt (Okay, vielleicht auch nur gemeint! :D ), dass ich das Suizid als Problembekämpfung im Nachhinein als kritisch ansehe, weil man ja letztendlich nicht weiß, ob dann alle Probleme wirklich gelöst sind!

Ich hoffe, dass jetzt alles klar ist! :)

Ich hasse mich für meine vermurkste schriftliche Ausdrucksweise.... |D

Zum Beitrag: Dann hab ich lediglich zuviel in deine Sätze interpretiert o.o'

Aero
19.11.2006, 01:20
Original von Nana-chan
Ich hasse mich für meine vermurkste schriftliche Ausdrucksweise.... |D

Zum Beitrag: Dann hab ich lediglich zuviel in deine Sätze interpretiert o.o'
Solange alles geklärt ist... :D

Kumi-chan
19.11.2006, 21:02
Original von amok_kun

Original von Kumi-chan
ich finde selbstmord ist nie die bessere variante!
ich meine wenn du dich umbringst ist dann dein leid wirklich vorbei
oder was?!?
auch wenn das einige denken finde ich das ganz und gar nicht!
und wenn nicht gleich sofort eine besserung im leben da ist muss man
sich auch nicht gleich umbringen!
man muss ja nicht darüber hinweg kommen aber man kann lernen damit zu leben.

Davon ist ja auch nicht die Rede, sondern davon, dass der Selbstmord ein Weg ist, vor dem ganzen Mist zu fliehen, inwiefern das jetzt gut oder schlecht, moralisch vertretbar oder anderweitig verständlich ist, soll ja gerade hier disskutiert werden^^
Und das Selbstmord eine bessere Variante ist als mit den Problemen zu Leben und sie zu bekämpfen hab ich schon in einem vorherigen Post mehr oder weniger widerlegt.

das war ja auch nich nur auf dich bezogen
ich meinte eigentlich jetz eher Gingerbread :roll:
nya wollte ja auch nur ma meine meinung verständlich machen :engel:

imported_Lobo
25.11.2006, 22:44
selbstmordgedanken... was soll ich sagen... ob selbstmord ein lösung ist? das mit sicherheit aber keine gute! ich weiss nicht ob religion dabei auch ne kleine rolle spielt... schliesslich wird in vielen religionen gesagt das selbstmord einen in die hölle bringt... ich bin selber religiös will aber niemanden für selbstmord gedanken kritisieren. ich weiss wie es ist mit verschiedenen gedanken zu spielen... man stellt sich vor... was wäre wenn! bei mir ist es allerdings nie dazu gekommen das ich lange darüber nachgedacht habe. ich kann nur jedem menschen raten sich sowas ganz genau zu überlegen schliesslich gibt es menschen die sehr traurig darüber wären einen geliebten menschen zu verlieren... vielleicht wird sich euer leben irgendwann doch ins positive bewegen. man sollte kämpfen!!! kämpfen für das was einem viel bedeutet. setzt euch ein ziel im leben! und selbst wenn nur ein mensch zu euch hält... besser als 100 kollegen zu haben die euch am nächsten tag verarschen könnten.

Nana-chan
26.11.2006, 01:19
Original von CloudStrife
selbstmordgedanken... was soll ich sagen... ob selbstmord ein lösung ist? das mit sicherheit aber keine gute! ich weiss nicht ob religion dabei auch ne kleine rolle spielt... schliesslich wird in vielen religionen gesagt das selbstmord einen in die hölle bringt... ich bin selber religiös will aber niemanden für selbstmord gedanken kritisieren. ich weiss wie es ist mit verschiedenen gedanken zu spielen... man stellt sich vor... was wäre wenn! bei mir ist es allerdings nie dazu gekommen das ich lange darüber nachgedacht habe. ich kann nur jedem menschen raten sich sowas ganz genau zu überlegen schliesslich gibt es menschen die sehr traurig darüber wären einen geliebten menschen zu verlieren... vielleicht wird sich euer leben irgendwann doch ins positive bewegen. man sollte kämpfen!!! kämpfen für das was einem viel bedeutet. setzt euch ein ziel im leben! und selbst wenn nur ein mensch zu euch hält... besser als 100 kollegen zu haben die euch am nächsten tag verarschen könnten.

Religion hat sicherlich ihre Bedeutung. Ausschließen, dass tiefreligiöse Menschen sich selbst umbringen kann ich nicht, aber ich denke, dass es bei denen etwas seltener zum Selbstmord kommt.

Mal davon abgesehen denke ich, dass ein geglückter Selbstmord meist eher spontan, statt von langer Hand geplant ist. In dem Moment denkst du über die Zukunft nicht weiter nach.

Sakura Shichirobei
06.02.2008, 19:55
Eine Zeit hab ich sehr oft dran gedacht, jetzt denke ich manchmal auch noch dran.
Aber ich weiß das es keine Lösung ist.
Ich hab auch schon Freunde gehabt (eine alte Freundin und mein jetziger Freund) die davon gesprochen haben sich das Leben zu nehmen.
Man hat dann echt Angst, das etwas passiert.
Das ist richtig schlimm.Du liegst Abends im Bett kannst nich schlafen vor Angst und weinst.

Ich sollte ja eine Phychologin besuchen, aber daraus wird wohl nix.
Also muss ich mein Leben selbst wieder in den Griff kriegen.

Salamandra
07.02.2008, 19:08
selbstmordgedanken, ja
wagen würde ich es nie. aus.


da ich eher der typ bin, der zwar alles in sich hinein frist, aber etwas nie lange mit sich rum schleppt wäre das bei mir eh... naja, sinnlos? o.ô (verteht das jetht blos nicht falsch u.u )

naja, klar ist suizid keine lösung
aber das leben kann einem manchmal auch ganz schön zusetzen.
ich bin zwar der ansicht das es immer einen anderen ausweg gibt,
aber i-wie... was muss man sein um selbstmord zu begehen? verzweifelt? ja. aber i-wie - denke ich - gehört auch eine gehörige portion mut dazu... ich könnte mich nie meinem leben entsagen, dazu bin ich zu feige^^;

imported_Dark Magic
07.02.2008, 19:32
Original von -blue-
naja, klar ist suizid keine lösung


Warum denn nicht?

witzlos
07.02.2008, 19:38
Original von -blue-
naja, klar ist suizid keine lösung


im prinzip ist es eine lösung..zwar nicht die feinste..aber..man ist wohl alle probleme los

Salamandra
07.02.2008, 19:40
Original von Dark Magic

Original von -blue-
naja, klar ist suizid keine lösung


Warum denn nicht?
damit du was zu fragen hast :roll:


für einige mag es vllt wie eine lösung erscheinen ,weil sie weder ein noch aus wissen, aber, auch wenn mir jetzt wieder gleich tausend leute wiedersprechen, es gibt immer eine lösung, auch wenn man sie nicht gleich sieht, auch wenn sie noch so klein od unscheinbar ist. es gibt eine lösung. mit demt tot läuft man doch nur weg vor seinen problemen. sie meinen, damit sei alles weg. doch dabei verschwinden sie damit auch...

witzlos
07.02.2008, 19:44
Original von -blue-
für einige mag es vllt wie eine lösung erscheinen ,weil sie weder ein noch aus wissen, aber, auch wenn mir jetzt wieder gleich tausend leute wiedersprechen, es gibt immer eine lösung, auch wenn man sie nicht gleich sieht, auch wenn sie noch so klein od unscheinbar ist. es gibt eine lösung.



krasses beispiel..du hast ein kind vergewaltigt und anschließend getötet...im nachhinein wird dir erst klar was du getan hast...du wirst bestraft..aba dein gewissen kannst du nie reinigen..da gibt es keine lösung...

imported_Dark Magic
07.02.2008, 19:57
Original von -blue-

Original von Dark Magic

Original von -blue-
naja, klar ist suizid keine lösung


Warum denn nicht?
damit du was zu fragen hast :roll:

Doof, ne', wenn einer plötzlich nachfragt in einem Forum? :/



Original von -blue-
für einige mag es vllt wie eine lösung erscheinen ,weil sie weder ein noch aus wissen, aber, auch wenn mir jetzt wieder gleich tausend leute wiedersprechen, es gibt immer eine lösung, auch wenn man sie nicht gleich sieht, auch wenn sie noch so klein od unscheinbar ist. es gibt eine lösung. mit demt tot läuft man doch nur weg vor seinen problemen. sie meinen, damit sei alles weg. doch dabei verschwinden sie damit auch...

Ja, natürlich gibt es immer Lösungen, aber weshalb sollte der Suizid ansich keine Lösung sein? Das war doch meine Frage.

Und warum "meinen" die Leute, dass damit alles weg wäre? Die Probleme wären dann ja schließlich im Endeffekt wirklich weg, wobei man dann halt in Kauf nimmt, ebenfalls mitzuverschwinden, muss man halt abwägen, ob's einem das Wert ist.

Salamandra
07.02.2008, 20:02
Original von Dark Magic
Doof, ne', wenn einer plötzlich nachfragt in einem Forum? :/
ja, voll :roll:



Ja, natürlich gibt es immer Lösungen, aber weshalb sollte der Suizid ansich keine Lösung sein? Das war doch meine Frage.

Und warum "meinen" die Leute, dass damit alles weg wäre? Die Probleme wären dann ja schließlich im Endeffekt wirklich weg, wobei man dann halt in Kauf nimmt, ebenfalls mitzuverschwinden, muss man halt abwägen, ob's einem das Wert ist.
eben das mein ich ja ;)
und ich denke (!) die meisten vergessen diesen punkt od unterschätzen ihn, denken "mich will eh keiner mehr" o. ä.

imported_Dark Magic
07.02.2008, 20:06
Original von -blue-

Original von Dark Magic
Doof, ne', wenn einer plötzlich nachfragt in einem Forum? :/
ja, voll :roll:


Schon ziemlich nervig und unerwartet sowas, oder? :/




Original von -blue-

Ja, natürlich gibt es immer Lösungen, aber weshalb sollte der Suizid ansich keine Lösung sein? Das war doch meine Frage.

Und warum "meinen" die Leute, dass damit alles weg wäre? Die Probleme wären dann ja schließlich im Endeffekt wirklich weg, wobei man dann halt in Kauf nimmt, ebenfalls mitzuverschwinden, muss man halt abwägen, ob's einem das Wert ist.
eben das mein ich ja ;)
und ich denke (!) die meisten vergessen diesen punkt od unterschätzen ihn, denken "mich will eh keiner mehr" o. ä.

Achso, dann ist Suizid ja doch eine Lösung... gut das wir das geklärt haben.

Salamandra
07.02.2008, 20:08
Original von Dark Magic
Achso, dann ist Suizid ja doch eine Lösung... gut das wir das geklärt haben.
wo hab ich dir bitte zugestimmt o.ô

suizid ist keine lösung. das ist meine meinung
du bist anderer. aus.

Sharen
07.02.2008, 20:10
Naja ich muss ehrlich zu geben, dass ich bei der Frage, ob es nun eine Lösung ist, wirklich nachdenken musste.
Denn an sich genommen ist es ja wirklich eine. Nicht die beste, wohl auch keine, die wirklich zu vertreten ist, aber es ist doch eine.

Auch als ich gelesen habe, dass es für alles eine lösung gibt. Das gibt es eben nicht. Grade was vielleicht körperliche Probleme betrifft. So ist Selbstmord in manchen Fällen vielleicht die einizge Lösung, wenn man nicht schwerkrank leben möchte. (z.B. eine krankheit, die zur Folge hat, dass man vllt irgendwann völlig Bewegungsunfähig wird...das denken einschränkt, u.s.w.)

imported_Dark Magic
07.02.2008, 20:21
Original von -blue-

Original von Dark Magic
Achso, dann ist Suizid ja doch eine Lösung... gut das wir das geklärt haben.
wo hab ich dir bitte zugestimmt o.ô

suizid ist keine lösung. das ist meine meinung
du bist anderer. aus.

Hier:


Original von -blue-

eben das mein ich ja ;)


... somit hast du mir zugestimmt, dass Suizid eben doch eine Lösung ist, denn um was anderes als das, ging es in meinem Beitrag nicht.


PS:
Du änderst relativ fix deine Meinung, seltsam. :/


@SHAREN:
So ist's. :drück:

|| Shirin ||
07.02.2008, 20:23
selbstmord gegen rechts ist keine lösung.

witzlos
07.02.2008, 20:27
Original von || Shirin ||
selbstmord gegen rechts ist keine lösung.


:ugly: wie wahr..wie wahr ;)

imported_Dark Magic
07.02.2008, 20:28
Original von || Shirin ||
selbstmord gegen rechts ist keine lösung.


... sowas, habe selbst ich nicht erwartet. http://www.ugly-smilies.de/data/uglywoot.gif

Arlong
08.02.2008, 14:30
selbstmord löst das problem nicht. das ist einfach so. aber es löst sie von mir und ich bin sie "los". aber gelöst wird das problem darum nicht und ich glaube das beschreibt dieser satz (ursprünglich). probleme sind dann für dich weg, irrelevant, entfernt von dir. aber rein technisch wird dabei nichts "gelöst". es ist quasi verdrängung in der konsequentesten form.

außer man sieht als das problem die menschheit und sich selbst. dann ist ein 3. weltkrieg inkl. abc bomben all over the world mit anschließendem selbstmord vielleicht gar nicht so doof.

|| Shirin ||
08.02.2008, 14:32
Original von Arlong
selbstmord löst das problem nicht. das ist einfach so. aber es löst sie von mir und ich bin sie "los". aber gelöst wird das problem darum nicht und ich glaube das beschreibt dieser satz (ursprünglich). probleme sind dann für dich weg, irrelevant, entfernt von dir. aber rein technisch wird dabei nichts "gelöst". es ist quasi verdrängung in der konsequentesten form.

außer man sieht als das problem die menschheit und sich selbst. dann ist ein 3. weltkrieg inkl. abc bomben all over the world mit anschließendem selbstmord vielleicht gar nicht so doof.


eben. selbsttötung ist eine lösung, wenn man das problem in der eigenen existenz sieht.

Sharen
08.02.2008, 14:50
Original von Arlong
selbstmord löst das problem nicht. das ist einfach so. aber es löst sie von mir und ich bin sie "los". aber gelöst wird das problem darum nicht und ich glaube das beschreibt dieser satz (ursprünglich). probleme sind dann für dich weg, irrelevant, entfernt von dir. aber rein technisch wird dabei nichts "gelöst". es ist quasi verdrängung in der konsequentesten form.

außer man sieht als das problem die menschheit und sich selbst. dann ist ein 3. weltkrieg inkl. abc bomben all over the world mit anschließendem selbstmord vielleicht gar nicht so doof.Aber so bald es irrelevant wird, ist es in meinen Augen gelöst.
Ein Problem beschäftigt dich nur solange wie du mitten drin steckst. Sobald es dich aber nicht mehr interessiert, ist es vom Tisch. Da ist es dann egal, ob es eine direkte Lösung gab oder das Vergessen die Lösung darstellt.

Arlong
08.02.2008, 15:07
probleme betreffen in den seltensten fällen nur dich. und vergessen ist psychologisch gesehen KEINE problemlösung. im gegenteil, verdrängung und vergessene ereignisse können dir teilweise dein ganzes restliches leben hinterherhängen.
wenn man sich beispielsweise umbringt, weil man sich chancenlos fühlt, dann entledigt man sich dem problem zwar, aber es ist keine lösung des problems. das wäre eher ein umgang mit dem irrationalen gefühl der chancenlosigkeit und aktivitäten dagegen. so mal ganz grob gesagt.

Sharen
08.02.2008, 15:12
Gehst du aber von meinem zuvor genannten Bsp. aus (Krankheiten), dann betrifft das Problem meistens nur dich.
Es gäbe keine andere Lösung, kein Mittel außer mit dem Wissen zu leben, dass man eh bald stirbt. Die Schmerzen und auch die seelischen Probleme bis dahin können grausam sein. (zumindest dem nach zu urteilen was man über de Verlauf einiger Krankheiten lesen kann..)
Da wäre es durchaus die Lösung eben weil du diesen Schmerz nie ertragen müsstest.

Filmfreak
08.02.2008, 18:23
Original von -blue-
selbstmordgedanken, ja
wagen würde ich es nie. aus.

da ich eher der typ bin, der zwar alles in sich hinein frist, aber etwas nie lange mit sich rum schleppt wäre das bei mir eh... naja, sinnlos? o.ô (verteht das jetht blos nicht falsch u.u )

naja, klar ist suizid keine lösung
aber das leben kann einem manchmal auch ganz schön zusetzen.
ich bin zwar der ansicht das es immer einen anderen ausweg gibt,
aber i-wie... was muss man sein um selbstmord zu begehen? verzweifelt? ja. aber i-wie - denke ich - gehört auch eine gehörige portion mut dazu... ich könnte mich nie meinem leben entsagen, dazu bin ich zu feige^^;

Da beglückwünsche ich Dich zu Deiner Feigheit. Den Gedanken hattest Du ja schon, für manche ist der Gedanke nur der erste Schritt, den sie dann auch konsequent weitergehen. Schön, das Du stark und fest im Leben verankert bist ^_^

Auch auf die Gefahr hin, das ich verspottet oder ausgelacht werde oder sich welche von mir abwenden..... dann bin ich mal so mutig [ es fällt mir dennoch schwer ]: ich hatte den Gedanken und sogar den Versuch bereits hinter mir. Geordnet und geplant, so wollte ich abtreten. Wann, wie, wieso.... das alles war klar und deutlich vor meinen Augen und ich konnte nicht mehr. Als ich diesen ausführte war ich 14 oder 15 [ so genau weiß ich es nicht mehr ], wollte dabei aber nicht leiden müssen, keine Schmerzen spüren [ aufschlitzen, aufhängen, vom Hochhaus stürzen, vor einen Zug springen ], sondern schlafend davon gehen. Eine ganze (Groß)packung Schlaftabletten und trotzdem holte mich der Tod nicht ab. Nicht mal mich selbst konnte ich töten..... es ist schon so lange her [ ca. 16 Jahre ], kann mich aber erinnern, als ob es erst letzte Woche geschah. Danach schwor ich mir nie wieder Hand an mich selbst zu legen, in welcher Form auch immer. Tja, das wars.

Supper
09.02.2008, 20:33
Original von Gothic Sports
Danach schwor ich mir nie wieder Hand an mich selbst zu legen, in welcher Form auch immer.
Dabei kann das richtig spass machen und immer hat man ja nicht ne Frau dafür zur Hand ;)


Ich würde mich doch nicht umbringen, ich bin egoist. Wenn ich Probleme hab töte ich höchstens denjenigen der das Problem verursacht hat, aber doch nicht mich.

Filmfreak
12.02.2008, 11:27
Original von Supper
Dabei kann das richtig spass machen und immer hat man ja nicht ne Frau dafür zur Hand ;)

Sarkasmus ist zwar gut, hier aber weniger angebracht, findest Du nicht?

whisperingShadow
12.02.2008, 11:32
hatte ich schon öfter...
wegen verschiedenen sachen, aber ich hab immer angst... wenn nun das leben nach dem tod doch nicht zu ende ist... und das wär ja dann keine erleichterung.... :no:

Filmfreak
12.02.2008, 12:29
Original von *angel*
hatte ich schon öfter...
wegen verschiedenen sachen, aber ich hab immer angst... wenn nun das leben nach dem tod doch nicht zu ende ist... und das wär ja dann keine erleichterung.... :no:

So wie Du schreibst - da mußte ich etwas schmunzeln :) Wenn man's so sieht.... okay, könnte stimmen... aber wenn's positiver weitergeht, dann ist das doch gut.

Sharen
12.02.2008, 16:09
Original von *angel*
hatte ich schon öfter...
wegen verschiedenen sachen, aber ich hab immer angst... wenn nun das leben nach dem tod doch nicht zu ende ist... und das wär ja dann keine erleichterung.... :no:...und das ist nen Punkt wo ich Probleme habe das zu verstehen. Du bist jung und so wie du auftritts bezweifle ich, dass du die Art von Problemen hast, die es für mich verständlicher machen..



Ich persönliche würde selbst einen solchen Versuch bzw. Gedanken nicht in einem Forum erwähnen. Zwar ist das alles anonym, aber in meinen Augen geht das niemanden was an.
Bei Gothic Sports gehe ich in dem Alter nicht mehr von aus, aber für mich wirkt ein soclher Beitrag (wo man meint man pielt mit den Gedanken...) eher nach nen Ruf nach Aufmerksamkeit. Sicherlich kommt es drauf an wie man es schreibt...aber naja....

Shibbo
12.02.2008, 16:12
ich dneke auch nict, dass man das in einen forum veröffentlichen sollte.... aber es ist jedem menschen selbst überlassen was er mit sich anstellt. dafür hat der mensch seinen freien willen und was er mit dem leben, welches ihm gegeben wurde, anstellt, ist ganz und gar ihm selbst überlassen.

ob er dann auch weiterdenkt zum bsp an seine familie ist ne andere frage.

Sharen
12.02.2008, 16:15
Original von Shibbo
ich dneke auch nict, dass man das in einen forum veröffentlichen sollte.... aber es ist jedem menschen selbst überlassen was er mit sich anstellt. dafür hat der mensch seinen freien willen und was er mit dem leben, welches ihm gegeben wurde, anstellt, ist ganz und gar ihm selbst überlassen.

ob er dann auch weiterdenkt zum bsp an seine familie ist ne andere frage.Hmmm....ich weiß nicht..wenn man in so einer verzweifelten Lage ist...und den Schritt wirklich tun will..ich kann mir vorstellen, dass man dann diese Gedanken wie "was wird aus meiner familie?" einfach ausblendet....
Eigentlich ist Selbstmord an sich ja eine realtiv egoistische Handlung. (bzw. eig. ist ja kaum was nicht egoistisch..o.ô)

Shibbo
12.02.2008, 16:17
tja...darum meien ich ja, dass es jedem selbst überlassen ist. es ist ihr körper und was sie damit anstellen, dass ist grob gesehen ihre sache. ob ich ihnen nun helfen will oder nicht ist dann wiederum gesehe nur meine sache!

Miyu
12.02.2008, 16:19
Original von SHAREN

Original von *angel*
hatte ich schon öfter...
wegen verschiedenen sachen, aber ich hab immer angst... wenn nun das leben nach dem tod doch nicht zu ende ist... und das wär ja dann keine erleichterung.... :no:...und das ist nen Punkt wo ich Probleme habe das zu verstehen. Du bist jung und so wie du auftritts bezweifle ich, dass du die Art von Problemen hast, die es für mich verständlicher machen..



Ich persönliche würde selbst einen solchen Versuch bzw. Gedanken nicht in einem Forum erwähnen. Zwar ist das alles anonym, aber in meinen Augen geht das niemanden was an.
Bei Gothic Sports gehe ich in dem Alter nicht mehr von aus, aber für mich wirkt ein soclher Beitrag (wo man meint man pielt mit den Gedanken...) eher nach nen Ruf nach Aufmerksamkeit. Sicherlich kommt es drauf an wie man es schreibt...aber naja....
muss nicht unbedingt sein.
Wenn, wie bei Gothic Sport, so viel Zeit zurück liegt, ist es nichts mehr, was man verheimlichen muss. Was bringt es einem auch an Aufmerksamkeit, wenn man sagt damals ging es mir ja soooo furchtbar, aber heut isses toll :) bzw. komm ich mit klar.
Ich denke auch, dass fast jeder min. einmal mit dem Gedanken gespielt hat, ob er dann ernsthaft haften geblieben ist, oder nicht, ob man es versucht hat, oder nicht, sind andere Dinge wieder.
Vorallem in der Pubertät ist doch alles wieder sooooo furchtbar und das Leben schlimm und die Eltern erst *schnüff*
Ich war/bin selbst darin (auch wenn ich mit Leben gelernt habe zu 70%) und weiß, wie es ist und würde es nicht als etwas schlimmes abstempeln. Erst wenn es wirklich zu einem Selbstmordversuch/Ritzen/SElbstmord kommt, kann ich nur den Kopf schütteln bei einigen Gründen dafür ... Wobei auch jeder Mensch ja anders fühlt und jeder Situationen anders wahrnimmt. Für einen Menschen sind sie schlimmer, als für jemand anderen (wohlbehütetes Kind, geschützt vor der Welt wird in die Welt plötzlich geworfen. Was macht man, wenn man 21 Jahre lang (um extrem zu sein), immer nur die rosarote Welt gesehen hat und sie plötzlich verpufft?)

Sharen
12.02.2008, 16:23
Original von Shibbo
tja...darum meien ich ja, dass es jedem selbst überlassen ist. es ist ihr körper und was sie damit anstellen, dass ist grob gesehen ihre sache. ob ich ihnen nun helfen will oder nicht ist dann wiederum gesehe nur meine sache!natürlich ist es jedem seine Sache. Doch würde ich mich nie hinstellen und sagen "Mach nur- es ist deine Sache".
Ich finde die Gründe, die teilweise als mögliche Motive genannt werden, nur völlig absurd .__. Grade von jüngeren (und ja damit meine ich auch mein Alter xD) finde ich z.B. Liebeskummer als Motiv beinahe lächerlich. Man kann sagen, dass jeder anders mit umgeht, natürlich. Allerdings sind das in meinen Augen keine probleme und werden eher dramatisiert -.- (ist auch so eine Angewohnheit geworden i-wie...).
Es steht mir nicht zu über bestimmte Gründe zu urteilen, dass gebe ich zu, aber bei Dingen wo shcon unendlich viele vorher durchmussten (und was einfach zum Leben zugehört....), kann ich mir ein Urteil doch net verkneifen.

Sharen
12.02.2008, 16:25
Original von Evelyn

Original von SHAREN
...und das ist nen Punkt wo ich Probleme habe das zu verstehen. Du bist jung und so wie du auftritts bezweifle ich, dass du die Art von Problemen hast, die es für mich verständlicher machen..



Ich persönliche würde selbst einen solchen Versuch bzw. Gedanken nicht in einem Forum erwähnen. Zwar ist das alles anonym, aber in meinen Augen geht das niemanden was an.
Bei Gothic Sports gehe ich in dem Alter nicht mehr von aus, aber für mich wirkt ein soclher Beitrag (wo man meint man pielt mit den Gedanken...) eher nach nen Ruf nach Aufmerksamkeit. Sicherlich kommt es drauf an wie man es schreibt...aber naja....
muss nicht unbedingt sein.
Wenn, wie bei Gothic Sport, so viel Zeit zurück liegt, ist es nichts mehr, was man verheimlichen muss. Was bringt es einem auch an Aufmerksamkeit, wenn man sagt damals ging es mir ja soooo furchtbar, aber heut isses toll :) bzw. komm ich mit klar.
Ich denke auch, dass fast jeder min. einmal mit dem Gedanken gespielt hat, ob er dann ernsthaft haften geblieben ist, oder nicht, ob man es versucht hat, oder nicht, sind andere Dinge wieder.
Vorallem in der Pubertät ist doch alles wieder sooooo furchtbar und das Leben schlimm und die Eltern erst *schnüff*
Ich war/bin selbst darin (auch wenn ich mit Leben gelernt habe zu 70%) und weiß, wie es ist und würde es nicht als etwas schlimmes abstempeln. Erst wenn es wirklich zu einem Selbstmordversuch/Ritzen/SElbstmord kommt, kann ich nur den Kopf schütteln bei einigen Gründen dafür ... Wobei auch jeder Mensch ja anders fühlt und jeder Situationen anders wahrnimmt. Für einen Menschen sind sie schlimmer, als für jemand anderen (wohlbehütetes Kind, geschützt vor der Welt wird in die Welt plötzlich geworfen. Was macht man, wenn man 21 Jahre lang (um extrem zu sein), immer nur die rosarote Welt gesehen hat und sie plötzlich verpufft?) Miyu..Beiträge richtig lesen ;) ich habe an dieser Stelle nie gesagt, dass ich das auf ihn beziehe. Ich stimme dir in diesem Punkt durchaus zu.

Filmfreak
12.02.2008, 16:26
Original von SHAREN
Ich persönliche würde selbst einen solchen Versuch bzw. Gedanken nicht in einem Forum erwähnen. Zwar ist das alles anonym, aber in meinen Augen geht das niemanden was an.
Bei Gothic Sports gehe ich in dem Alter nicht mehr von aus, aber für mich wirkt ein soclher Beitrag (wo man meint man pielt mit den Gedanken...) eher nach nen Ruf nach Aufmerksamkeit. Sicherlich kommt es drauf an wie man es schreibt...aber naja....

Ich versteh grad was nicht, korrigier mich wenn ich falsch liege: Du meinst also, das ich mit meinem Text Aufmerksamkeit erhaschen will? das könnte ich woanders mehr, dazu brauche ich diesen Thread [ Selbstmordgedanken ] nicht. Bei "....einsam" ist es doch auch net anders. Man gibt etwas von sich preis - manche wollen, manche eben nicht. Warum Du es nicht verstehen kannst, verstehe ich widerrum nicht. Muß es immer einen logischen Grund haben? muß es immer nur einer sein?

Shibbo
12.02.2008, 16:28
naja, ich finds meist einfach nur peinlich, wenn man wegen liebeskummer so etwas tut. das zeigt doch nur, wie wenig manche menschen denken. und mittlerweile ist es mir ziemlich egal geworden aus welchen gründne sich manche umbringen oder nicht .... es nervt mich einfach nur.

ich hab zwei geliebte menschen durch unfälle verloren und sehe nicht ein, weshlab menschen, die sich selbst ihr leben nehmen in irgendeiner art bemitleidet werden sollten. mich nerven diese menschen einfach, die ihr leben so sinnlos wegwerfen. aber wenn sie es machen wollen, dann sollen sie es machen. ich werde sie nicht aufhalten und sie auch nicht ermuntern und schon gar nicht bemitleiden.

Miyu
12.02.2008, 16:29
Original von SHAREN
Miyu..Beiträge richtig lesen ;) ich habe an dieser Stelle nie gesagt, dass ich das auf ihn beziehe. Ich stimme dir in diesem Punkt durchaus zu.
wenn du meinen beitrag auch richtig gelesen hast, hab ich noch andere sachen genannt :p
und gothic sports als beispiel genannt, nicht aufgrund seines alters, sondern dass so viel zeit inzwischen vergangen ist.
ich habe auch schon über selbstmord nachgedacht gehabt, auch einige versuche hinter mir (die zum glück misslungen sind, wie ich es heute sehe) und bin nur 17 jahre alt. dennoch liegt bei mir auch inzwischen (für ich) so viel zeit dazwischen, sodass ich ohne mitleid erregen zu wollen, und ohne es verheimlichen zu wollen, darüber reden kann. wenn sich das thema ergibt, wenn ich gefragt werde, oder manchmal einfach auch um meine eigenen erfahrungen auszutauschen.
dass man sieht, ich hab auch so gedacht, aber im nachhinein ist es doch nicht so schlimm LERNT DARAUS!!! HAHA! (auch, wenn das jetzt ein wenig hochgegriffen ist).

btw. sie hat doch den weinenden smiley darauf bezogen, dass es doch keine lösung wäre?

Sharen
12.02.2008, 16:29
Original von Gothic Sports

Original von SHAREN
Ich persönliche würde selbst einen solchen Versuch bzw. Gedanken nicht in einem Forum erwähnen. Zwar ist das alles anonym, aber in meinen Augen geht das niemanden was an.
Bei Gothic Sports gehe ich in dem Alter nicht mehr von aus, aber für mich wirkt ein soclher Beitrag (wo man meint man pielt mit den Gedanken...) eher nach nen Ruf nach Aufmerksamkeit. Sicherlich kommt es drauf an wie man es schreibt...aber naja....

Ich versteh grad was nicht, korrigier mich wenn ich falsch liege: Du meinst also, das ich mit meinem Text Aufmerksamkeit erhaschen will? das könnte ich woanders mehr, dazu brauche ich diesen Thread [ Selbstmordgedanken ] nicht. Bei "....einsam" ist es doch auch net anders. Man gibt etwas von sich preis - manche wollen, manche eben nicht. Warum Du es nicht verstehen kannst, verstehe ich widerrum nicht. Muß es immer einen logischen Grund haben? muß es immer nur einer sein?
Ich meinte damit eher angel... Du gibst viel von dir Preis, ja, aber bei dir liegt es, wie miyu schon erwähnte, eine wiele zurück. Somit nimmt man es als Erfahrung auf, denkt vielleicht drüber nach.
Stellt man aber einen solchen Beitrag direkt rein (und zeigt, dass man diese Gedanken durchaus hat und das in der Gegenwart...) ruft man auch ein gewisses Mitgefühl und eine gewisse Aufmerksamkeit hervor.
Dies passiert z.b. durch smilies mit einem weinenden Gesicht u.u

@Miyu und siehst du: Auch da ist es wieder was anderes: Du hast deine Erfahrungen gemacht, hast deine eigene Einstellung mit der Zeit entwickelt. Dadurch bekommt man eine ganz andere Sichtweise auf das was du erzählst/schreibst.

@den Edit: mag sein, auslegen kann man das jedoch auch anders.^^ Ich sgae ja es ist wohl eine sache wie mans schreibt und was genau man schreibt. Zwar nahm ich angels Beitrag als Anstoß zu meiner Aussage, doch meine ich nicht nur sie: Es gibt auch genug andere, die gerade in Foren ihre Gedanken verbreiten und das auf noch shclimmere Art und Weise (und viel auffordernder doch zu helfen...)

Shibbo
12.02.2008, 16:33
bei mir ruft es das gefühl "hass" heraus.... sie werden sofort abgestempelt :rolleyes:

Miyu
12.02.2008, 16:34
Original von Shibbo
bei mir ruft es das gefühl "hass" heraus.... sie werden sofort abgestempelt :rolleyes:
was ruft es aus und wer wird jetzt abgestempelt? das kann ich jetzt nicht so herauslesen o.o

Shibbo
12.02.2008, 16:37
Original von Evelyn

Original von Shibbo
bei mir ruft es das gefühl "hass" heraus.... sie werden sofort abgestempelt :rolleyes:
was ruft es aus und wer wird jetzt abgestempelt? das kann ich jetzt nicht so herauslesen o.o

menschen die in einem forum angeben "ich hatte schon s oft selbstmordgedanken und hab sie sogar schon durchgeführt" ...wenn sie es hätten, wären sie nciht mehr hier. also haben sie beim akt gezöger. wenn sie es tun sollen, dann wenigstens richtig, ohne mich mit ihrem späteren gelaber zu nerven.

abgestempelt? als....ich will das wort lieber nicht hier sagen :ugly:



ich finde allein diesen thread hier total ARH! ne beleidigung gegen alle toten und trauernden!

Sharen
12.02.2008, 16:40
@Shibbo Auch ich habe einen lieben Menshcen verloren, auch ich würde diesen gerne wieder haben. Aber ich kann durchaus verstehen, dass man an einigen Punkten des Lebens einfach drüber nachdenkt sein Leben zu beenden.
Du hast selbst geschrieben, dass es jedem seine Sache ist und so hat jeder seine Motive. ^^ Einige verstehe ich, andere nicht.

Filmfreak
12.02.2008, 16:42
Original von Shibbo
naja, ich finds meist einfach nur peinlich, wenn man wegen liebeskummer so etwas tut. das zeigt doch nur, wie wenig manche menschen denken. und mittlerweile ist es mir ziemlich egal geworden aus welchen gründne sich manche umbringen oder nicht .... es nervt mich einfach nur.

Etwas gefühlvoller verpacken, hättest Du Deine Sätze schon können.

Ich kann sagen das es nicht aus Liebeskummer war. Aber man steckt in dem Menschen net drin. Das kann man manchmal gar net erklären, was man fühlt, wieso man das machen will. Es ist einfach ein starkes Gefühl, das noch stärker wird, wenn man keine Familie oder Freunde hat, die Dich aufhalten. Die Deine Schmerzen sehen, alleine nur wenn sie Dich anschauen [ Meine Meinung ].


ich hab zwei geliebte menschen durch unfälle verloren und sehe nicht ein, weshlab menschen, die sich selbst ihr leben nehmen in irgendeiner art bemitleidet werden sollten. mich nerven diese menschen einfach, die ihr leben so sinnlos wegwerfen. aber wenn sie es machen wollen, dann sollen sie es machen. ich werde sie nicht aufhalten und sie auch nicht ermuntern und schon gar nicht bemitleiden.

Wer redet hier von Mitleid, keiner will Dein Mitleid. Alle müssen letztenendes alleine damit klarkommen und werden es ohne "Mitleid", aber auch ohne "Aufmunterung". Das werden sie, egal wie sie sich auch entschieden haben.


Original von SHAREN
Ich meinte damit eher angel... Du gibst viel von dir Preis, ja, aber bei dir liegt es, wie miyu schon erwähnte, eine wiele zurück. Somit nimmt man es als Erfahrung auf, denkt vielleicht drüber nach.

Natürlich und das ist mir bewußt, was glaubst Du wie ich gekämpft habe, denn diese "Sache" ist ja was sehr persönliches. Es hat auch nichts damit zu tun, ob es schon 16 Jahre oder nur eine Woche zurückliegt. Schlimm bleibt schlimm. Ich hatte einfach das Bedürfniss etwas von mir einzubringen. Dafür ist der Thread da.

Shibbo
12.02.2008, 16:46
Original von Gothic Sports


Wer redet hier von Mitleid, keiner will Dein Mitleid. Alle müssen letztenendes alleine damit klarkommen und werden es ohne "Mitleid", aber auch ohne "Aufmunterung". Das werden sie, egal wie sie sich auch entschieden haben.


naja vorhin gings aber noch um mitleid und aufmunterung.

ich hab mal aber ne GANz andere frage (kA ob sie hieher gehört.....) glaubt ihr an ein leben nach dem tod?

Sharen
12.02.2008, 16:48
Original von Gothic Sports

Original von SHAREN
Ich meinte damit eher angel... Du gibst viel von dir Preis, ja, aber bei dir liegt es, wie miyu schon erwähnte, eine wiele zurück. Somit nimmt man es als Erfahrung auf, denkt vielleicht drüber nach.

Natürlich und das ist mir bewußt, was glaubst Du wie ich gekämpft habe, denn diese "Sache" ist ja was sehr persönliches. Es hat auch nichts damit zu tun, ob es schon 16 Jahre oder nur eine Woche zurückliegt. Schlimm bleibt schlimm. Ich hatte einfach das Bedürfniss etwas von mir einzubringen. Dafür ist der Thread da. Aber auch so ist es eine sache des Ausdrucks. Du kannst es eben als Beitrag einbringen, als eigene Erfahrung (wie dus getan hast) oder aber auch so, dass alle mitleid empfinden, dir helfen wollen.
Ich habe schon Beiträge in anderen Foren gelesen, die mir echt die Sprache verschlagen haben und ein so ernstes Thema eher ins lächerliche zogen.

Filmfreak
12.02.2008, 16:56
Original von SHAREN
Aber auch so ist es eine sache des Ausdrucks. Du kannst es eben als Beitrag einbringen, als eigene Erfahrung (wie dus getan hast) oder aber auch so, dass alle mitleid empfinden, dir helfen wollen.
Ich habe schon Beiträge in anderen Foren gelesen, die mir echt die Sprache verschlagen haben und ein so ernstes Thema eher ins lächerliche zogen.

Das wollte ich vermeiden - egal ob ich das bin oder ein anderer. Keiner verdient es lächerlich gemacht zu werden. Auf meinen Post wurde auch nicht geantwortet.... wenig Diskussion. Entweder man sah es in den Sätzen, das ich nicht spaße oder es gibt hier viele die es lesen und sich ihren Teil denken [ positiv oder negativ ].


Original von Shibbo
naja vorhin gings aber noch um mitleid und aufmunterung.

ich hab mal aber ne GANz andere frage (kA ob sie hieher gehört.....) glaubt ihr an ein leben nach dem tod?

Aufmunterung, ja. Aber keine die erzwungen ist, weil man weiß, das die Freundin oder der Freund davor war. Es muß von Dir kommen, aus Deinem Herzen. Alles andere wäre Mitleid und Mitleid ist nie gut, erst recht nicht in dieser "Situation".

Nein, ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Darf ich fragen warum Du das gefragt hast?

Supper
12.02.2008, 20:02
Original von Gothic Sports
Sarkasmus ist zwar gut, hier aber weniger angebracht, findest Du nicht?
Ich bitte dich, bei deinem Satz konnte ich einfach nicht wiederstehen. Ich bin auch nur ein Mensch.

Filmfreak
14.02.2008, 18:45
Original von Supper
Ich bitte dich, bei deinem Satz konnte ich einfach nicht wiederstehen. Ich bin auch nur ein Mensch.

Ich finde es mehr als dreist und gefühlskalt hier über mich oder egal wen, Scherze zu machen. Schließlich habe ich Dich weder dazu ermuntert, noch aufgefordert. Und Du gibst mir die Schuld für Deinen Schwachsinn, Deinen Spam? Absolut geschmacklos. Wenn man nichts zu sagen hat, und das hast Du definitiv nicht, dann einfach Klappe halten. Erst denken, dann posten. Wieso muß es überhaupt eine Frau sein? Bist Du frauenfeindlich?

Salamandra
14.02.2008, 18:53
Original von Gothic Sports

Original von Supper
Ich bitte dich, bei deinem Satz konnte ich einfach nicht wiederstehen. Ich bin auch nur ein Mensch.

Ich finde es mehr als dreist und gefühlskalt hier über mich oder egal wen, Scherze zu machen. Schließlich habe ich Dich weder dazu ermuntert, noch aufgefordert. Und Du gibst mir die Schuld für Deinen Schwachsinn, Deinen Spam? Absolut geschmacklos. Wenn man nichts zu sagen hat, und das hast Du definitiv nicht, dann einfach Klappe halten. Erst denken, dann posten. Wieso muß es überhaupt eine Frau sein? Bist Du frauenfeindlich?
ich muss shinji voll und ganz zustimmen
dieser satz musst wirklich nicht sein....

denk wirklihc mal etwas genauer nach bevor du postest. (at supper)

Buddy Holly
16.02.2008, 14:08
Ich finde beides schlimm.

Leute die sich herraus nehmen zu bewerten ob der Grund "genügt" und Leute die sich aus Gründen die MIR persönlich nicht einleuchten umbringen oder ritzen etc.
Schlimmer finde ich eigentlich dass ich mir immer denke "die Probleme hatte ich auch, wieso kann/konnte ich damit umgehen andere nicht?"
das wirft für mich ein paar Fragen auf was Erziehung und Gesellschaft angeht.
Bei Liebe finde ich es erstrecht schade, wenn man sich so in einer Beziehung verloren hat dass man ohne diese nicht mehr weiter leben will.
Gerade die 1. Liebe kommt einem ja total absolut vor.

Schade soll hier nicht doof oder scheisse heißen ;)

Verurteilen tue ich niemanden, wenn dann habe ich Vorurteile den Menschen gegenüber die soetwas "cool" oder wie auch immer finden (siehe Kurt Cobain)
Oder Leute die sagen es "nervt" wenn andere davon reden.
Wenn man mit dem Thema nicht umngehen kann soll man sich halt daraus halten dann wird man damit nicht konfrontiert aber hier Leute oder eine Gruppe abzustempeln als nervig finde ich nicht begründet.

Seine Gedanken über Selbstmordversuche hier zu äußern (zumindest wenn diese aktuell sind) sehe ich auch eher kritisch, ich denke hier kann niemand jemandem helfen. Und eine bestimmte Form von Aufmerksamkeit sollte man demjenigen auch nicht schenken.

Sharen
16.02.2008, 14:10
Original von Buddy Holly
Ich finde beides schlimm.

Leute die sich herraus nehmen zu bewerten ob der Grund "genügt" und Leute die sich aus Gründen die MIR persönlich nicht einleuchten umbringen oder ritzen etc.
Schlimmer finde ich eigentlich dass ich mir immer denke "die Probleme hatte ich auch, wieso kann/konnte ich damit umgehen andere nicht?"
das wirft für mich ein paar Fragen auf was Erziehung und Gesellschaft angeht.
Bei Liebe finde ich es erstrecht schade, wenn man sich so in einer Beziehung verloren hat dass man ohne diese nicht mehr weiter leben will.
Gerade die 1. Liebe kommt einem ja total absolut vor.

aber indirekt urteilst du doch jetzt selbst auch o.ô

Buddy Holly
16.02.2008, 14:25
Original von SHAREN

Original von Buddy Holly
Ich finde beides schlimm.

Leute die sich herraus nehmen zu bewerten ob der Grund "genügt" und Leute die sich aus Gründen die MIR persönlich nicht einleuchten umbringen oder ritzen etc.
Schlimmer finde ich eigentlich dass ich mir immer denke "die Probleme hatte ich auch, wieso kann/konnte ich damit umgehen andere nicht?"
das wirft für mich ein paar Fragen auf was Erziehung und Gesellschaft angeht.
Bei Liebe finde ich es erstrecht schade, wenn man sich so in einer Beziehung verloren hat dass man ohne diese nicht mehr weiter leben will.
Gerade die 1. Liebe kommt einem ja total absolut vor.

aber indirekt urteilst du doch jetzt selbst auch o.ô

Stimmt, ich muss zugeben dass habe ich auch direkt nach diesem Post gedacht...

Aber gibt es nicht auch mehr als eine Arte von Urteilen?
Also ich urteile quasi über diese Menschen (dass tuen wir ja täglich wenn ich z.B.öädenke "ARGH doofe kuh").
Aber ich kann Gründe für das Urteilen suchen und gucken ob ich dabei bleibe.
Oder ob ich vll. anders urteile.
Ich habs halt doof ausgedrückt.
ich finde Leute die sagen "es nervt" oder "die sind scheisse" Urteilen einfach zu oberflächlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich mal gedanken darüber gemacht haben wieso die betroffenen Leute das Problem als so schlimm ansehen dass sie ihr Leben beenden wollen.

Supper
16.02.2008, 14:28
Original von Gothic Sports
Ich finde es mehr als dreist und gefühlskalt hier über mich oder egal wen, Scherze zu machen. Schließlich habe ich Dich weder dazu ermuntert, noch aufgefordert. Und Du gibst mir die Schuld für Deinen Schwachsinn, Deinen Spam? Absolut geschmacklos. Wenn man nichts zu sagen hat, und das hast Du definitiv nicht, dann einfach Klappe halten. Erst denken, dann posten. Wieso muß es überhaupt eine Frau sein? Bist Du frauenfeindlich?
Dreist, gefühlskalt, meinetwegen. Hauptsache ich hab meinen Spass.

bzw. von mir aus darfst du natürlich auch mit Kerlen rummachen wenn du dich nicht selbst anfassen willst. Schwulenerfahrungen sind toll.

bzw.2: Wenn ich genauer nachdenken würde bevor ich schreibe, wärs doch nicht mehr so schön spontan. Ich mags spontan.

Buddy Holly
16.02.2008, 14:35
Original von Supper

Original von Gothic Sports
Ich finde es mehr als dreist und gefühlskalt hier über mich oder egal wen, Scherze zu machen. Schließlich habe ich Dich weder dazu ermuntert, noch aufgefordert. Und Du gibst mir die Schuld für Deinen Schwachsinn, Deinen Spam? Absolut geschmacklos. Wenn man nichts zu sagen hat, und das hast Du definitiv nicht, dann einfach Klappe halten. Erst denken, dann posten. Wieso muß es überhaupt eine Frau sein? Bist Du frauenfeindlich?
Dreist, gefühlskalt, meinetwegen. Hauptsache ich hab meinen Spass.

bzw. von mir aus darfst du natürlich auch mit Kerlen rummachen wenn du dich nicht selbst anfassen willst. Schwulenerfahrungen sind toll.

bzw.2: Wenn ich genauer nachdenken würde bevor ich schreibe, wärs doch nicht mehr so schön spontan. Ich mags spontan.

Dann sei doch lieber in einem Thread spontan wo du niemanden damit verletzt.
Ich mag spontanen Sarkasmus auch sehr gerne aber man muss sich ja nicht gleich auf jede unglückliche Formulierung stürtzen.

Sharen
16.02.2008, 15:48
Original von Buddy Holly

Original von SHAREN

Original von Buddy Holly
Ich finde beides schlimm.

Leute die sich herraus nehmen zu bewerten ob der Grund "genügt" und Leute die sich aus Gründen die MIR persönlich nicht einleuchten umbringen oder ritzen etc.
Schlimmer finde ich eigentlich dass ich mir immer denke "die Probleme hatte ich auch, wieso kann/konnte ich damit umgehen andere nicht?"
das wirft für mich ein paar Fragen auf was Erziehung und Gesellschaft angeht.
Bei Liebe finde ich es erstrecht schade, wenn man sich so in einer Beziehung verloren hat dass man ohne diese nicht mehr weiter leben will.
Gerade die 1. Liebe kommt einem ja total absolut vor.

aber indirekt urteilst du doch jetzt selbst auch o.ô

Stimmt, ich muss zugeben dass habe ich auch direkt nach diesem Post gedacht...

Aber gibt es nicht auch mehr als eine Arte von Urteilen?
Also ich urteile quasi über diese Menschen (dass tuen wir ja täglich wenn ich z.B.öädenke "ARGH doofe kuh").
Aber ich kann Gründe für das Urteilen suchen und gucken ob ich dabei bleibe.
Oder ob ich vll. anders urteile.
Ich habs halt doof ausgedrückt.
ich finde Leute die sagen "es nervt" oder "die sind scheisse" Urteilen einfach zu oberflächlich und ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich mal gedanken darüber gemacht haben wieso die betroffenen Leute das Problem als so schlimm ansehen dass sie ihr Leben beenden wollen.
Mir ist ehrlich gesagt noch keiner begegnet, der mir gesagt hat solche leute sind "scheiße". Man urteilt doch automatisch über die gründe, denkt drüber nach ob sie sinnvoll erscheinen^^ auch wenn man es vielleicht nicht immer laut ausspricht...

|| Shirin ||
17.02.2008, 19:53
Original von Buddy Holly

Original von Supper

Original von Gothic Sports
Ich finde es mehr als dreist und gefühlskalt hier über mich oder egal wen, Scherze zu machen. Schließlich habe ich Dich weder dazu ermuntert, noch aufgefordert. Und Du gibst mir die Schuld für Deinen Schwachsinn, Deinen Spam? Absolut geschmacklos. Wenn man nichts zu sagen hat, und das hast Du definitiv nicht, dann einfach Klappe halten. Erst denken, dann posten. Wieso muß es überhaupt eine Frau sein? Bist Du frauenfeindlich?
Dreist, gefühlskalt, meinetwegen. Hauptsache ich hab meinen Spass.

bzw. von mir aus darfst du natürlich auch mit Kerlen rummachen wenn du dich nicht selbst anfassen willst. Schwulenerfahrungen sind toll.

bzw.2: Wenn ich genauer nachdenken würde bevor ich schreibe, wärs doch nicht mehr so schön spontan. Ich mags spontan.

Dann sei doch lieber in einem Thread spontan wo du niemanden damit verletzt..

am besten hier... (http://www.comics-in-leipzig.de/Forum/thread.php?threadid=25471)

ich fands lustig.

Filmfreak
19.02.2008, 18:20
Original von Supper
Dreist, gefühlskalt, meinetwegen. Hauptsache ich hab meinen Spass.

bzw. von mir aus darfst du natürlich auch mit Kerlen rummachen wenn du dich nicht selbst anfassen willst. Schwulenerfahrungen sind toll.

bzw.2: Wenn ich genauer nachdenken würde bevor ich schreibe, wärs doch nicht mehr so schön spontan. Ich mags spontan.

Du hättest Dich aber jetzt nicht spontan outen müssen. Wenn Du Schwul bist, ist das Deine Sache und ebenso nicht das Thema, mein Guter. Bist überhaupt nicht mein Typ. Übrigens: an mein Loch lasse ich nur Wasser und CD [ ist ein Insider, kennst Du eh nicht ] ;) Bussi und Grüße :wave:


Original von Buddy Holly
Ich finde beides schlimm.

Leute die sich herraus nehmen zu bewerten ob der Grund "genügt" und Leute die sich aus Gründen die MIR persönlich nicht einleuchten umbringen oder ritzen etc.
Schlimmer finde ich eigentlich dass ich mir immer denke "die Probleme hatte ich auch, wieso kann/konnte ich damit umgehen andere nicht?"
das wirft für mich ein paar Fragen auf was Erziehung und Gesellschaft angeht.

Man sollte sich erst gar nicht dazu verleiten lassen was falsches zu denken. Denn ich kann mir auch net vorstellen, wegen Eifersucht oder weil die Freundin mich verlassen hat, mich umzubringen. Dafür ist mein Grund wiederrum für andere kein Grund sich zu töten. Welcher Grund ist es schon?! dies kann man nicht rational erklären. Es ist vielmehr ein starkes Gefühl, eine Emotion, die man nicht mehr ausschalten kann, wie eine Zeitbombe die unaufhörlich tickt. Wenn man allerdings gute, wirklich gute Freunde oder eine starke Familie mit Zusammenhalt hat, die das merken, dann gäbe es weniger Selbstmorde. So sehe ich das....


Seine Gedanken über Selbstmordversuche hier zu äußern (zumindest wenn diese aktuell sind) sehe ich auch eher kritisch, ich denke hier kann niemand jemandem helfen. Und eine bestimmte Form von Aufmerksamkeit sollte man demjenigen auch nicht schenken.

Ich kann jetzt nur von mir sprechen: ich wollte weder eine Diskussion darüber anfachen oder Problembewätigung ausleben bzw. wollte ich Hilfe. Sieht man ja auch gut, keiner hat darauf reagiert. Es war das Thema und ich bin stark genug dies zuzugeben. Ist zwar was persönliches, aber das ist mein Nick auch. Also.....

Genosse Horn
19.02.2008, 18:28
Hatte ich noch keinen Moment in meinem Leben und ich kann auch nicht im geringsten nachvollziehen, wieso manche Menschen SElbstmordgedanken haben oder gar Selbstmord begehen.

Minerva X
19.02.2008, 18:33
Ich hatte noch nie Selbstmordgedanken (ich liebe das Leben viel zu sehr dafür - selbst wenn es nicht so rosig aussieht), aber ich denke man sollte Leute mit solchen nicht verurteilen oder mit Unverständnis begegnen.

Viel hängt nun mal von der Psyche ab, aber die wird zum Teil extrem vom körperlichen beeinflußt. Hat jemand z.B. schwere Depressionen, dann kann das kleinste Schlimme zu einem Desaster werden - und nein, das ist dann nicht lächerlich. Überhaupt sehen verschiedene Menschen Dinge ganz unterschiedlich. Man sollte auch versuchen so etwas zu verstehen...
Einige wollen sich bei einem Selbstmord auch gar nicht wirklich umbringen, sondern Aufmerksamkeit (ja) - und das hat dann sicher auch seine Gründe.

imported_Nadeshiko
19.02.2008, 18:36
ach ich glaube ich hatte schon einige selbstmordgedanken ( mir mein leben nochmal durch den kopf durchgeh :wiry: ) aber trotzdem... ich habe keine lust zu sterben. aber wenn ein esp-ler meine gedanken lesen würde würde er denken ich wär suicide gefährdet xD jaa, ich hab schon ungewöhnliche gedanken... bin halt pessimist :rolleyes:

Filmfreak
19.02.2008, 18:42
Original von Minerva X
Viel hängt nun mal von der Psyche ab, aber die wird zum Teil extrem vom körperlichen beeinflußt. Hat jemand z.B. schwere Depressionen, dann kann das kleinste Schlimme zu einem Desaster werden - und nein, das ist dann nicht lächerlich. Überhaupt sehen verschiedene Menschen Dinge ganz unterschiedlich. Man sollte auch versuchen so etwas zu verstehen...
Einige wollen sich bei einem Selbstmord auch gar nicht wirklich umbringen, sondern Aufmerksamkeit (ja) - und das hat dann sicher auch seine Gründe.

Sehr schön.... Du hast in nur wenigen Sätzen alles zusammengefaßt was zuvor
lang und breit diskutiert und gefragt wurde :) Darin sehe ich mich zum Teil auch.

Genosse Horn
19.02.2008, 18:43
Original von Minerva X
aber ich denke man sollte Leute mit solchen nicht verurteilen oder mit Unverständnis begegnen.
Viel hängt nun mal von der Psyche ab, aber die wird zum Teil extrem vom körperlichen beeinflußt. Hat jemand z.B. schwere Depressionen, dann kann das kleinste Schlimme zu einem Desaster werden - und nein, das ist dann nicht lächerlich. Überhaupt sehen verschiedene Menschen Dinge ganz unterschiedlich. Man sollte auch versuchen so etwas zu verstehen...

Ich hab wirklich versucht Selbstmord zu verstehen, aber ich schaffs einfach nciht, sicher, dass rührt zum Teil daher, dass ich selbst ein sehr lebensfroher Mensch bin, der gerne lebt und wenn ich ehrlich bin, wurde mir auch nie zu wenig Aufmerksamkeit oder was auch immer gegeben und einige werden jetzt sagen: "Leicht reden hat, er, wenn er selbst nicht direkt mit der Situation konfrontiert ist." aber um sich bewußt selbst das Leben zu nehmen sage ich muss man ein Versager und ein Feigling sein.
Jede Situation und zwar absolut jede hat einen Ausweg und wer sich das Leben nimmt macht es sich eigentlich nur einfach, dann muss er sich nicht mehr abmühen mit dem Leben und muss die Probleme nicht überwinden und is einfach alles los, das ist wie vor etwas wegzurennen.
Es ist ein Weg, aber keine Lösung, wenn jemand ein Problem hat, egal ob es schwerwiegend ist, oder nicht, dann soll er gefälligst mutig sein und dem Hinderniss stolz und anständig entgegentreten, anstatt wie ein Verlierer wegzulaufen.
Kein Mensch auf der Welt ist ein Versager, auch wenn er keinen Besitz, egal ob materiell oder geistig hat, solange er sich seinen Sorgen und Ängsten stellt und sie bekämpft, ein Versager kann nur der sein, der nicht die Courage hat, das zu tun.


Original von Minerva X
Einige wollen sich bei einem Selbstmord auch gar nicht wirklich umbringen, sondern Aufmerksamkeit (ja) - und das hat dann sicher auch seine Gründe.

Naja, wenn sich jemand nich umbringen will, dann wird er es auch nicht tun, für Aufmerksamkeit gibt es (egal wer du bist) genug Möglichkeiten und Gelegenheiten.

Supper
19.02.2008, 18:45
Original von Gothic Sports
Du hättest Dich aber jetzt nicht spontan outen müssen. Wenn Du Schwul bist, ist das Deine Sache und ebenso nicht das Thema, mein Guter. Bist überhaupt nicht mein Typ. Übrigens: an mein Loch lasse ich nur Wasser und CD [ ist ein Insider, kennst Du eh nicht ] ;) Bussi und Grüße :wave:
Verdammt. ich hab gehofft ich krieg ihn noch ins Bett bevor er sich umbringt.

Filmfreak
19.02.2008, 18:52
Original von Supper
Verdammt. ich hab gehofft ich krieg ihn noch ins Bett bevor er sich umbringt.

Das darfst Du noch so lange hoffen, bis mich Gevatter Tod selbst abholt :ugly:

Minerva X
19.02.2008, 18:59
@Treize Khushrenada: Ich denke du unterschätzt den Einfluss des Körpers (der Hormone etc.). Schon einmal etwas genommen, was deine Psyche ein wenig beeinflußt (Medikamente oder sonstiges?), und dann beobachtet, wie anders man sich dabei fühlen kann?
Ich persönlich kann an sich auch nicht nachvollziehen, wie man sich das Leben nehmen kann - ich könnte es nicht, in mir wehrt sich jede Faser allein gegen den Gedanken. Aber ich weiß, dass Leute mit Depressionen das zum Teil ganz anders empfinden. Da ist dann kein anderer Ausweg, das ist nicht der leichte Weg, das ist für sie in dem Moment der einzige. Wenn man dann diverse Tabletten gibt, dann kann das bei ihnen genau den Impuls unterdrücken - jetzt darfst du mal raten, wie das möglich ist.

Das mit der Aufmerksamkeit ist auch eher eine unterbewußte Sache, nichts was sie jetzt a la: "Ich will Aufmerksmakeit, jetzt versuch ich mal mich umzubringen" zu tun hat.
Ich weiß die ganzen Sachen nicht bis ins kleinste Detail, nur das eben nicht alles so schwarz und weiß ist...

Koji
20.02.2008, 22:02
pfff ... was weiss ein nichtmal 16-jähriges bübchen schon?
minerva hat recht, es gibt körperliche einflüsse. ich habe borderline und bin ungefähr im status des depressiven bis narzisstischen symptonniveau der persönlichkeitsstörung anzuordnen. und - gott - du hast keine ahnung, wieviel kraft ich jeden tag brauche, mal mehr, mal weniger, aber ich bin auf jeden fall abends nicht nur wegen der schule müde.

wenn du nur eine idee hättest, wie so ein mensch lebt (und ich kann mittlerweilen einigermassen damit umgehen, glücklicherweise), würdest du solche dämlichen und unreflektierte sätze nicht rauswerfen.
das nervt mich. wirklich.



@minerva x
viele der medikamente sind ziemlich stark mit entsprechenden nebenwirkungen.

kann man treize wegen diskriminierung melden? ¬¬

!HonK!
20.02.2008, 23:06
Original von Treize Khushrenada
Jede Situation und zwar absolut jede hat einen Ausweg und wer sich das Leben nimmt macht es sich eigentlich nur einfach, dann muss er sich nicht mehr abmühen mit dem Leben und muss die Probleme nicht überwinden und is einfach alles los, das ist wie vor etwas wegzurennen.

Mit Verlaub, das ist grober Unfug. Das nervt mich generell das Selbstmördern Feigheit vorgeworfen wird. Es braucht VERDAMMT viel Arsch in der Hose um das wirklich gezielt durchzuführen, weil normalerweise (wie minerva schon sagte) der Körper sich schlicht gegen solche Maßnahmen wehrt.

Arlong
20.02.2008, 23:07
Original von Treize Khushrenada

Original von Minerva X
aber ich denke man sollte Leute mit solchen nicht verurteilen oder mit Unverständnis begegnen.
Viel hängt nun mal von der Psyche ab, aber die wird zum Teil extrem vom körperlichen beeinflußt. Hat jemand z.B. schwere Depressionen, dann kann das kleinste Schlimme zu einem Desaster werden - und nein, das ist dann nicht lächerlich. Überhaupt sehen verschiedene Menschen Dinge ganz unterschiedlich. Man sollte auch versuchen so etwas zu verstehen...

Ich hab wirklich versucht Selbstmord zu verstehen, aber ich schaffs einfach nciht, sicher, dass rührt zum Teil daher, dass ich selbst ein sehr lebensfroher Mensch bin, der gerne lebt und wenn ich ehrlich bin, wurde mir auch nie zu wenig Aufmerksamkeit oder was auch immer gegeben und einige werden jetzt sagen: "Leicht reden hat, er, wenn er selbst nicht direkt mit der Situation konfrontiert ist." aber um sich bewußt selbst das Leben zu nehmen sage ich muss man ein Versager und ein Feigling sein.
Jede Situation und zwar absolut jede hat einen Ausweg und wer sich das Leben nimmt macht es sich eigentlich nur einfach, dann muss er sich nicht mehr abmühen mit dem Leben und muss die Probleme nicht überwinden und is einfach alles los, das ist wie vor etwas wegzurennen.
ausweg aus dem KZ/Vernichtungslager?

Genosse Horn
21.02.2008, 00:57
Original von Koji
pfff ... was weiss ein nichtmal 16-jähriges bübchen schon?

Was hat das bitte mit meinem Alter zu tun ? Ich habe gewisse Moralvorstellungen und meine Meinung geb ich, wenn mir danach ist auch ab.


Original von Koji
minerva hat recht, es gibt körperliche einflüsse. ich habe borderline und bin ungefähr im status des depressiven bis narzisstischen symptonniveau der persönlichkeitsstörung anzuordnen. und - gott - du hast keine ahnung, wieviel kraft ich jeden tag brauche, mal mehr, mal weniger, aber ich bin auf jeden fall abends nicht nur wegen der schule müde.

Tut mir leid, physische Komponenten habe ich bei meinen vorigen Posts komplett ausgeklammert, sie sind also nur vom moralischen Standpunkt aus zu sehen.


Original von Koji
kann man treize wegen diskriminierung melden? ¬¬

Warum willst du mich wegen Diskriminierung melden ?
Mit welchem Satz in meinen Posts habe ich irgendwen dezitiert diskriminiert ?

Nur mal vorsichtshalber, falls ich das doch getan haben sollte, tut es mir ehrlich und aufrichtig Leid, mit allem, was auch immer ich schreibe ziele ich in keinster Weiße darauf ab irgendjemandem zu schaden, ihn/sie zu verärgern oder zu verletzen.

__________________________________________________ _________


Original von !HonK!
Mit Verlaub, das ist grober Unfug. Das nervt mich generell das Selbstmördern Feigheit vorgeworfen wird. Es braucht VERDAMMT viel Arsch in der Hose um das wirklich gezielt durchzuführen, weil normalerweise (wie minerva schon sagte) der Körper sich schlicht gegen solche Maßnahmen wehrt.

Der eigentliche Akt des Sich-selbst-Tötens braucht schon eine gewisse Courage, da es ja doch eine (moralische, körperliche, etc.) Überwindung efordert, das stimmt, explizit davon hab ich, soweit ich mich erinnern kann, auch nicht gesprochen, sondern ich meinte eher, dass die Idee sich selbst zu töten und das dann auch zu tun in gewisser Weiße feig ist, da man vor seinen Problemen davonläuft, das Sich-selbst-dann-wirklich-umbringen, also den Akt zu vollziehen, das ist sicher nicht leicht, ich behaupte das aber auch nicht, sollte ich das doch getan haben, hab entweder ich mich falsch ausgedrückt, oder du hast mich falsch verstanden, hoffe dir ist jetzt klar, wie es gemeint war.

__________________________________________________ __________


Original von Arlong
ausweg aus dem KZ/Vernichtungslager?

Naja, ich weiß ich hab mich ziemlich strikt und konsequent ausgedrückt, aber so ein extremes Beispiel heranzuziehen find ich auch übertrieben, wenn der Tod die absolut einzige Folge einer Situation darstellt und unvermeidlich ist, dann kann ich Selbstmord schon verstehen, aber ganz in Ordnung finde ich es trotzdem nicht, wenn man sowieso stirbt, dann denke ich, sollte man sich seinem Ende auch stellen.

Arlong
21.02.2008, 01:05
sag das nochmal, wenn du in solchen situationen bist. sag das nochmal wenn du depressiv bist. sag das nochmal wenn deine familie in einem unglück stirbt. sag das nochmal wenn deine familie die jahrelanges unglück antut. du bist einfach grenzenlos arrogant im umgang mit dem unglück anderer. sicher gibt es objektiv gesehen oft eine ausweg (wegrennen und ne therapie suchen, haha), aber die situation in der du dich befindet, ist eine völlig andere als jetzt.

und btw lieber schnell sterben als gefoltert werden, hungern und im kz vergast werden. was ist daran mutig oder ehrenvoll sich das zu sparen? sich stellen, sowas bescheuertes. was hat man davon außer grenzenloses leid? warum sollte man sich vorm unvermeidlichen tod die schmerzen des KZs antun?

Genosse Horn
21.02.2008, 01:38
Original von Arlong
sag das nochmal, wenn du in solchen situationen bist. sag das nochmal wenn du depressiv bist. sag das nochmal wenn deine familie in einem unglück stirbt. sag das nochmal wenn deine familie die jahrelanges unglück antut. du bist einfach grenzenlos arrogant im umgang mit dem unglück anderer. sicher gibt es objektiv gesehen oft eine ausweg (wegrennen und ne therapie suchen, haha), aber die situation in der du dich befindet, ist eine völlig andere als jetzt.


Ich darf aus meinem vorigen Post zitieren "... dann kann ich Selbstmord schon verstehen ...", also ist das Thema eigentlich für mich gegessen


Original von Arlong
und btw lieber schnell sterben als gefoltert werden, hungern und im kz vergast werden. was ist daran mutig oder ehrenvoll sich das zu sparen? sich stellen, sowas bescheuertes. was hat man davon außer grenzenloses leid? warum sollte man sich vorm unvermeidlichen tod die schmerzen des KZs antun

Es ist eventuell eher Trotz als Mut und trotzdem ist es meiner Meinung nach richtig. Nenn mich einen stumpfen Menschen, aber ich denke, dass es wichtig ist, wenn Menschen, für eine Sache, für die sie stehen bis zum letzten Atemzug kämpfen, aber wie gesagt, in der von dir zur Debatte gebrachten Situation hege ich oder besser gesagt würde ich ein gewisses Verständniss für jeden Menschen hegen, der Selbstmord begehen würde und ich würde mir nicht anmaßen, ihn oder sie feig zu nennen.

Sharen
21.02.2008, 15:42
Treize der Beginn deines letzten Abschnittes ist wie aus einem Buch, wie kopiert und somit fernab jeglicher Realität. Es zeigt lediglich, dass du (glücklicherweise) noch nicht einen harten Schicksalsschlag erleiden musstest...(ich zum Glück auch nicht...).
Des weiteren klammerst du die ganze Zeit Fälle aus. Was bleibt da noch von deiner ersten Aussage..Mittlerweile verstehst du doch fast alles -.-

Genosse Horn
21.02.2008, 16:47
Original von SHAREN
Treize der Beginn deines letzten Abschnittes ist wie aus einem Buch, wie kopiert und somit fernab jeglicher Realität.

Versteh echt nicht, wie das jetzt gemeint ist, bitte um aufklärung.

Arlong
21.02.2008, 17:09
Original von Treize Khushrenada
Es ist eventuell eher Trotz als Mut und trotzdem ist es meiner Meinung nach richtig. Nenn mich einen stumpfen Menschen, aber ich denke, dass es wichtig ist, wenn Menschen, für eine Sache, für die sie stehen bis zum letzten Atemzug kämpfen
für das jude/sinti/roma/homosexuell/zeuge jehovas sein?
(politische aktivisten stehen natürlich für ihre überzeugung. XD")

Koji
21.02.2008, 18:50
Original von Treize Khushrenada
Was hat das bitte mit meinem Alter zu tun ? Ich habe gewisse Moralvorstellungen und meine Meinung geb ich, wenn mir danach ist auch ab.

dass dir lebenserfahrung fehlt. ich sage nicht, dass ich (mit nur drei jährchen mehr) dadurch automatisch mehr habe - ich habe mehr durch halt einen anderen lebensweg - aber es ist ein grosser entwicklungssprung zwischen 16 und 19. vielleicht kannst du deshalb einbeziehen, dass deine moralvorstellungen und deine meinung nicht ... sehr sozial oder ideal sind.


Tut mir leid, physische Komponenten habe ich bei meinen vorigen Posts komplett ausgeklammert, sie sind also nur vom moralischen Standpunkt aus zu sehen.

was ja grundsätzlich nichts daran ändert. du beurteilst selbstmord moralisch und klammerst ja die faktoren aus.


Warum willst du mich wegen Diskriminierung melden ?
Mit welchem Satz in meinen Posts habe ich irgendwen dezitiert diskriminiert ?

alle, die selbstmordgefährdet sind bzw. an dessen konsequenz logischerweise gestorben sind. (wieder: ohne beachtung der faktoren.)

Sharen
22.02.2008, 15:02
Original von Treize Khushrenada

Original von SHAREN
Treize der Beginn deines letzten Abschnittes ist wie aus einem Buch, wie kopiert und somit fernab jeglicher Realität.

Versteh echt nicht, wie das jetzt gemeint ist, bitte um aufklärung. Dein Satz mit dem Trotz, etc. könnte aus nem buch stammen. wo der held trotz allen shcwierigkeiten am leben klammert u.u nur leider ist das leben kein buch

Blender
22.02.2008, 18:13
In meinen zeitweisen depressiven Phasen habe ich auch schon flüchtig
an Selbstmord gedacht, aber zum Glück musste noch irgend etwas erledigt werden oder es war etwas ausgemacht. Irgendwie hält mich das Leben
selbst von richtigen Versuchen fern.

something
22.02.2008, 18:23
Egal, welche Depression mich packt, wenn ich sage "Ich suche mir jetzt das nächste Hochhaus und spring runter", ist das immer ironisch gemeint. Das nächste Hochhaus wäre mehr als 10 km entfernt. Ich wüsste gar nicht wo suchen o.o"
Aber grundsätzlich ist das ein Thema, wo Scherze leicht an der Grenze des inakzeptablen landen, das ist mir auch bewusst, aber ich könnte mich gar nicht umbringen. Ich meine, als wäre das Leben nicht schon so kurz genug. Würde irgendwie meiner ganzen Lebensphilosophie wiedersprechen, wobei, was heisst schon Lebensphilosophie... :saumuede:

imported_Nadeshiko
23.02.2008, 16:29
Original von Blender
In meinen zeitweisen depressiven Phasen habe ich auch schon flüchtig
an Selbstmord gedacht, aber zum Glück musste noch irgend etwas erledigt werden oder es war etwas ausgemacht. Irgendwie hält mich das Leben
selbst von richtigen Versuchen fern.

ist bei mir i-wie auch so... es gibt etwas was mir wichtig ist und ich deshlab dafür lebe, ich glaube wenn ich das nicht hätte hätte ich ganz starke selbstmordgedanken ö.ö ohne das macht das leben für mich kaum nen sinn...

Eraclea
02.03.2008, 23:39
Als bei mir sehr kurze Zeit hintereinander sehr viele für mich wichtige Menschen starben, da hatte ich schon ab und zu mal solche Gedanken, obwohl ich immer ein sehr lustiger und lebensfroher Mensch war. Aber so mutterseelenallein sah das Leben dann plötzlich nicht mehr ganz so rosig aus und ich stellte mir vor, wie schön alles sein könnte, wenn ich davon gar nichts mehr mitbekäme.

Meine Familie holte mich glücklicherweise auf den Boden der Realität zurück. Da dachte ich dann nur noch: "Was bist du doch für ein Idiot!" Es gibt so viele Menschen, die mir unheimlich viel bedeuten und denen ich unheimlich viel bedeute. Viel schlimmer wäre es für mich gewesen, diesen Menschen weh zu tun. Wenn man ernsthafte Probleme hat, dann reißt man sich halt mal zusammen und rennt nicht vor allem davon.

Ich habe zwar bis heute nie wieder so lachen können wie früher, aber eines hat mir das damals doch gezeigt: Selbstmörder sind für mich die größten Egoisten, denn sie verschwenden keinen einzigen Gedanken an die Menschen, die traurig sind, wenn sie sterben. Leid führt so nur wieder zu neuem Leid - ein ewiger Teufelskreis.

Und mir braucht hier keiner zu kommen, ich bin ganz allein, niemand mag mich... Denn wenn sich das irgendjemand einbildet, dann hat er sich nur nicht gründlich umgeschaut.


Hui, war das jetzt sehr heftig? :ugly: Ja, ich gebe es offen zu, ich verabscheue Selbstmörder.

m43th
03.03.2008, 00:10
Ne Selbstmord Gedanken hatte ich nie, glaub auch das der Selbstmordversuch meiner Ex-Freundin mich abgeschreckt hat :-/ wobei ich sagen muss, ich habe einen Selbstmordplan: Bevor ich langsam und grausam an einer Krankheit (im hohen Alter) sterbe schmeiß ich mich von ner Brücke runter....sollte ich noch dazu in der Lage sein *seufz*

imported_.dobro
03.03.2008, 11:16
Original von m43th
Ne Selbstmord Gedanken hatte ich nie, glaub auch das der Selbstmordversuch meiner Ex-Freundin mich abgeschreckt hat :-/ wobei ich sagen muss, ich habe einen Selbstmordplan: Bevor ich langsam und grausam an einer Krankheit (im hohen Alter) sterbe schmeiß ich mich von ner Brücke runter....sollte ich noch dazu in der Lage sein *seufz*

is da ne überdosis an medikamenten nicht einfacher und sieht im endeffekt besser aus als ne zermatchte leiche unter ner brücke?

Supper
03.03.2008, 11:21
Aber der Freie Fall ist doch viel lustiger als einfach nur im Bett zu liegen.

imported_.dobro
03.03.2008, 11:22
ansichtssache...

m43th
03.03.2008, 18:29
Naja gut so ein Drogen-Traum hat auch.....aus dem man nicht mehr aufwacht xD es is grad voll grausam wie wir hier reden....wir geben den leuten ja schon fast tipps >_>

Filmfreak
03.09.2008, 13:47
Ich finde man sollte den Thread umbenennen in: Freitodgedanken.
Die Tat hat mit Mord nichts zu tun. Nur mit sterben. Sterben der Hoffnung.

Makoto
03.09.2008, 14:01
Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen Freitod und Selbstmord?

Ist beides eine Selbsttötung, bedeutet beides das Gleiche (das eine ist ein Synonym für das andere), nur dass Freitod für mich noch etwas abgeschwächter und harmloser klingt.

kodoku
03.09.2008, 14:21
Freitodgedanken vs. Selbstmordgedanken...
Ich denke nicht das es einen Unterschied der Bedeutung der beiden Wörter gibt, das eine klingt wohl nur besser als das andere - sozusagen poetischer...

Medcine:
Medikamente werden heut schon so gemacht, das man sich damit kaum mehr umbringen kann.
Meistens wird man vorher gefunden und dann hat man mit Organversagen zu kämpfen...

Sandy-Chan
03.09.2008, 16:24
Allgemein betrachtet bedeutet es doch, dass "Mord" eine Straftat darstellt, nicht?

Selbstmord hört sich meiner Meinung nach gerade so an, als wäre es eine Straftat und etwas was man verurteilt eben.
(Auch wenn das Wort Mord ursprünglich einfach die Bedeutung Tod hatte, die heutige Wortbedeutung hat sich eben so rausentwickelt).

Ich selbst habe die beiden Menschen die ich persönlich kannte nie dafür verurteilt. Sie haben sich dafür entschieden, ob es richtig oder falsch ist kann ich nicht sagen.

Ich selbst hatte noch nie Suizidgedanken. Wenn ich jedoch daran denke wie sehr meine Familie leiden müsste... Schon das ist Grund genug für mich keinen Suizid zu begehen. Habe aber wohl auch sehr viel Glück, dass ich so aufwachse und meine Familie immer für mich da ist.

Ich selbst benutze die Bezeichnung "Freitod" lieber. Da ich, wie oben eben gesagt, Selbstmord nicht als kriminell oder sowas in der Art empfinde.
Oder eben die "neutrale" Bezeichnung Suizid.

Naja würde also wie gesagt entweder "Freitodgedanken" oder "Suizidgedanken" als Bezeichnung benutzen.

!HonK!
03.09.2008, 16:27
Original von Filmfreak
Die Tat hat mit Mord nichts zu tun. Nur mit sterben. Sterben der Hoffnung.

Wenn du jemand anderem ein Messer ins Herz stichst ist das Mord.
Wenn du dir SELBST ein Messer ins Herz rammst, ist das Selbst-Mord...

wo isn da jetzt das Problem? (Ich wette jetzt kommt nichts mit Hermann Hesse :ugly: )

An sich ist das aber nur sprachliche Korinthenkackerei... und dafür bin gefälligst nur ich zuständig :P :ugly:

Filmfreak
03.09.2008, 16:43
Original von NicestThing.
Ich selbst benutze die Bezeichnung "Freitod" lieber. Da ich, wie oben eben gesagt, Selbstmord nicht als kriminell oder sowas in der Art empfinde.
Oder eben die "neutrale" Bezeichnung Suizid.

Naja würde also wie gesagt entweder "Freitodgedanken" oder "Suizidgedanken" als Bezeichnung benutzen.

Richtig, auch klingt es nicht so negativ als wenn man mit "Selbstmord" ankommt und gleich Wunder was erwartet.... das Wort an sich bauscht schon viel auf, obwohl das Thema an sich ja ein sehr persönliches ist.

|| Shirin ||
03.09.2008, 18:56
mord ist immer die tötung einer person an einer anderen person, insofern stimmt es rein begrifflich nicht.
außerdem beinhaltet es eine starke moralische wertung.
freitod ist in meinen augen auch nicht unbedingt der passenste begriff, weil er suggeriert, dass jemand, der sich selbst tötet, frei ist und aus dieser freiheit heraus bestimmt, sich zu töten. das ist zwar manchmal der fall, aber nicht immer.
suizid heisst wörtlich schlicht, dass man sich selbst tötet, also ist das mener ansicht nach der passenste begriff.

whisperingShadow
20.09.2008, 21:54
Original von m43th
Ne Selbstmord Gedanken hatte ich nie, glaub auch das der Selbstmordversuch meiner Ex-Freundin mich abgeschreckt hat :-/ wobei ich sagen muss, ich habe einen Selbstmordplan: Bevor ich langsam und grausam an einer Krankheit (im hohen Alter) sterbe schmeiß ich mich von ner Brücke runter....sollte ich noch dazu in der Lage sein *seufz*

Bist du dir da sicher? ö.ö Würdest du dich wirklich lieber von einer Brücke stürzen als ganz natürlich zu sterben?

|| Shirin ||
20.09.2008, 21:56
Original von *angel*

Original von m43th
Ne Selbstmord Gedanken hatte ich nie, glaub auch das der Selbstmordversuch meiner Ex-Freundin mich abgeschreckt hat :-/ wobei ich sagen muss, ich habe einen Selbstmordplan: Bevor ich langsam und grausam an einer Krankheit (im hohen Alter) sterbe schmeiß ich mich von ner Brücke runter....sollte ich noch dazu in der Lage sein *seufz*

Bist du dir da sicher? ö.ö Würdest du dich wirklich lieber von einer Brücke stürzen alsganz natürlich zu sterben?

irgendwie geht mir dieser bio-öko-ganz-natürlich-trend gewaltig auf die nerven :ugly:

Umino Gurio
20.09.2008, 22:36
So politisch unkorrekt kenne ich dich gar nicht, meine kleine Kleopatra.

Wenn man sich schon aufhängt, dann gefälligst mit einen Hanfseil aus Fair Trade-Produktion. Den übriggebliebenen Hanf können die überlebenden Ökos dann noch rauchen.

Wataru17
30.09.2008, 22:54
Selbstmordgedanken hatte ich schon oft, besonders in der 9. Klasse. Doch ich finde Gedanken sind nicht (so) schlimm, es ist "nur" die 1 Stufe ins Dunkle, wenn man dann noch versucht sich umzubringen und es keinen Ausweg zu geben scheint - sowas finde ich echt schlimm und ehrlich gesagt, ich kann mit sowas nicht umgehen. Früher habe ich oft überlegt, was wäre wenn ich Tod wäre oder warum bin ich hier, wenn ich doch nachher vergessen werde? Ich glaube das war auch die Zeit, wo ich sehr gerne X geschaut habe, da kam auch eine für mich sehr intressante Frage: "Warum darf man Menschen nicht töten" - Menschen, die Frage hätte auch lauten können: Warum darf man keine Mörder töten? - sie haben es verdient (meine Meinung). Die Antwort fand ich sehr logisch und vor allem menschlich: "Weil es Menschen gibt, die traurig sind, wenn jemand stirbt". Wenn man sich daran erinnert will man sich nicht verletzen, es gibt genug grausames auf der Welt, da muss man nicht noch seine Familie oder auch Verwandte in den Abgrund der Verzweiflung stürzen!

Das war auch ein Grund, warum ich mich später so für Biologie intressiert habe, ich konnte mir immer noch nicht vorstellen, dass man später einfach verschwindet. Ich wollte wissen wie Leben entsteht und was eigentlich der Sinn des Lebens ist. In der Schule lernt man Mathematik, Deutsch und in vielen anderen Fächern scheinbar nützliches Zeug für sein späteren Beruf - aber ist das wirklich wichtig? Arbeitet der Mensch nur um zu vergessen, dass er später sterben wird? Suchen Menschen nur Kontakt, weil Sie scheinbar zusammen die schwere Last der Trauer besser auf sich nehmen können? <- Solche Gedanken habe ich mir früher gemacht, ich wünschte mir wirklich, dass Selbstmord, der Sinn des Lebens und andere wirklich wichtige Themen, die den Menschen prägen und intressieren in der Schule mehr behandelt werden würden - es sind sehr ernste Themen und man sollte sie nicht als Nebensache betrachten.

Ich habe immer noch Angst, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann nicht mehr da sein werde. Und leider glaube ich nicht an ein zweites Leben, wenn es aber soweit ist, wünscht mir viel Glück - vielleicht irre ich mich ja ;)

xoxoxo
Wataru ;)

Phytagoras
30.09.2008, 23:45
mord ist immer die tötung einer person an einer anderen person, insofern stimmt es rein begrifflich nicht.

(Sry, aber das muss ich als angehender Jurist sagen: Mord ist die Verwirklichung des Totschlagsdelikts+Erfüllung eines Mordmerkmals ;))

Sry ;)



Also zum Thema. Hab ich in letzter Zeit recht häufig. Warum haben viele Männer sowas? Genau. Wegen Frauen. Andersrum natürlich auch.

Ich bin 21. Meine Freundin hat Schluss gemacht. Ich sehe nicht, dass ich noch groß Chancen in der Zukunft haben werde, vor allem wegen 4 Jahren immer wieder Herzesbrüchen.

Ich finds nur immer richtig toll, wenn Leute, die nicht auf der Suche nach dem Glück sind, immer ihr Glück von der Welt in den Schoß geworfen bekommen. Leute, die danach suchen und streben, haben nach meiner Erfahrung wenig Erfolg.
Ein paar meiner Freunde aus meinem Freundeskreis sind echt die nettesten und liebsten Menschen. Eigentlich das, was sich jede Frau wünscht. Aber irgenwdie klappt es bei ihnen NIE. Wenn ich mit ihnen auf Parties bin, höre ich manchmal, was zu ihnen gesagt wird. Sie seien nicht schön genug für eine Beziehung.
Was für lächerliche Statements.
Ein Freund von mir war wegen eines solchen Statements schon wirklich kurz davor sein Leben ein Ende zu setzen, aber ein Zufall hat seinen Versuch gestoppt.


Aber bevor ich irgendwie gehatet werde: Andersrum ist es natürlich auch genau das selbe ;)



Was ich aber nicht verstehen kann ist, wie manche ihren Selbstmord ausüben. Vom Hochhaus springen, sich hängen und was weiß ich was es alles gibt.
Sowas ist doch einfach ekelhaft, vor allem für Leute (jetzt beim Hochhausbeispiel), die vorbeikommen.
Am einfachsten ist es doch, man geht zum Allgemeinmediziner, sagt man könnte nicht schlafen und schon kriegt man Schlaftabletten verschrieben. Eine zu hohe Dosis davon führt auch leicht zum Tod. Wäre doch so viel einfacher...

Anonymo
01.10.2008, 07:32
Original von Phytagoras
Was ich aber nicht verstehen kann ist, wie manche ihren Selbstmord ausüben. Vom Hochhaus springen, sich hängen und was weiß ich was es alles gibt.
Sowas ist doch einfach ekelhaft, vor allem für Leute (jetzt beim Hochhausbeispiel), die vorbeikommen.
Am einfachsten ist es doch, man geht zum Allgemeinmediziner, sagt man könnte nicht schlafen und schon kriegt man Schlaftabletten verschrieben. Eine zu hohe Dosis davon führt auch leicht zum Tod. Wäre doch so viel einfacher...

Minderwertigkeitskomplex -> Selbstmordgedanken -> Ein letztes Mal Aufmerksamkeit -> trauert ihr nur alle um mich! Ihr seid womöglich auch noch schuld daran!

!HonK!
01.10.2008, 13:00
Original von Phytagoras
Was ich aber nicht verstehen kann ist, wie manche ihren Selbstmord ausüben. Vom Hochhaus springen, sich hängen und was weiß ich was es alles gibt.
Sowas ist doch einfach ekelhaft, vor allem für Leute (jetzt beim Hochhausbeispiel), die vorbeikommen.
Am einfachsten ist es doch, man geht zum Allgemeinmediziner, sagt man könnte nicht schlafen und schon kriegt man Schlaftabletten verschrieben. Eine zu hohe Dosis davon führt auch leicht zum Tod. Wäre doch so viel einfacher...

1.) Nein, die allgemein verschriebenen Schlaftabletten würden bei einer Überdosierung im Regelfall höchstens zu (nicht-tödlichen) Organschäden führen. Damit wär man nicht tot, hätte aber mal derbe Schmerzen. Was jetzt eher kontraproduktiv wäre ;)

2.) Einem Selbstmörder ist es in dem Moment sowas von Rille was die anderen denken oder was sie sehen müssen. Wenn es nicht so wäre, würde er es doch nicht so durchführen ;)

Henne
01.10.2008, 14:35
Vielleicht sollte Pythagoras sich für die Einführung von Selbstmordzellen stark machen, dann läuft er auch nicht Gefahr durch irgendwelchen Blut-Hirnmasse-Knochensplitter-Innereien-Schmodder laufen zu müssen wenn mal wieder jemand nen Abgang gemacht hat... :rolleyes:

Minerva X
01.10.2008, 14:45
Original von Henne
Vielleicht sollte Pythagoras sich für die Einführung von Selbstmordzellen stark machen, dann läuft er auch nicht Gefahr durch irgendwelchen Blut-Hirnmasse-Knochensplitter-Innereien-Schmodder laufen zu müssen wenn mal wieder jemand nen Abgang gemacht hat... :rolleyes:

Ähm...aber wenn ein Selbstmörder fröhlich mit dem Auto gegen die Fahrtrichtung rast und gleich ein paar mitnimmt, oder seine Familie aus lauter "Nettigkeit" ist es nicht unbedingt klasse. Und wenn jemand bei einem Selbstmord vorbeikommt, ihn live erlebt und dadurch psychische Probleme bekommt ist es auch nicht so ideal.
Ekelhaft ist ja egal (und laut Wiki wohl eher selten der Fall...50% in Deutschland sterben durch Ersticken/Erhängen :ugly: ), aber man muss ja nicht unbedingt gleich alle anderen mit reinziehen.


Was Selbstmordgedanken angeht: Ich persönlich hatte noch nie welche. Irgendwie wehrt sich in mir etwas auch nur gegen die kleinsten Ansätze davon und so kommt so etwas nicht auf. Wie es aussähe, wenn es mir wirklich sehr schlecht ginge (Krankheit, Schmerzen ohne Ende ohne anständige Therapie...) weiß ich dabei natürlich nicht.
Wahrscheinlich die Regel bei Menschen...

Henne
01.10.2008, 14:47
Original von Minerva X

Original von Henne
Vielleicht sollte Pythagoras sich für die Einführung von Selbstmordzellen stark machen, dann läuft er auch nicht Gefahr durch irgendwelchen Blut-Hirnmasse-Knochensplitter-Innereien-Schmodder laufen zu müssen wenn mal wieder jemand nen Abgang gemacht hat... :rolleyes:

Ähm...aber wenn ein Selbstmörder fröhlich mit dem Auto gegen die Fahrtrichtung rast und gleich ein paar mitnimmt, oder seine Familie aus lauter "Nettigkeit" ist es nicht unbedingt klasse. Und wenn jemand bei einem Selbstmord vorbeikommt, ihn live erlebt und dadurch psychische Probleme bekommt ist es auch nicht so ideal.
Ekelhaft ist ja egal (und laut Wiki wohl eher selten der Fall...50% in Deutschland sterben durch Ersticken/Erhängen :ugly: ), aber man muss ja nicht unbedingt gleich alle anderen mit reinziehen.


Es ging hier einzig und allein um den Ekelfaktor, Minerva.

Minerva X
01.10.2008, 15:00
@Henne: Den Ekelfaktor kann man am Ende aber auch auf psychische Schäden ausweiten (und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es ein wenig schockierend ist, wenn vor dir jemand auf den Boden kracht) oder auf einen Selbstmord in Gegenwart anderer - unter Umständen mit Gefährdung.
Wenn jemand vom Hochhaus springt könnte er auch auf jemandem landen, der vorbeikommt (jaja, ich weiß - sehr unwahrscheinlich).

Ich habe da eben ein bisschen weitergedacht (und deswegen extra geschrieben, dass Ekelhaft egal ist :D )

Phytagoras
01.10.2008, 15:35
@Henne

Da ich sowas schonmal miterlebt habe, kann ich dir sagen, dass man danach (Ich zumindestens) erstmal zum Arzt musste wegen eines Schocks.

Wirklich ansehnlich sah das nicht aus. Wenn man schon nen Abgang macht, dann sollte man echt andere nicht mit hineinziehen...

Henne
01.10.2008, 15:55
Ich glaube echt, wenn man erst soweit ist, dann gehen einem die meisten anderen Menschen auch am Arsch vorbei *lol*

|| Shirin ||
01.10.2008, 16:25
Original von Henne
Ich glaube echt, wenn man erst soweit ist, dann gehen einem die meisten anderen Menschen auch am Arsch vorbei *lol*

oh. ich weiß nicht, ob man gleich zum ********* wird, wenn man sich umbringen will :ugly:
das fieseste ist imo, wenn man sich vor ein auto/ne bahn wirft, weil man dadurch andere zwingt, einen umzubringen. wenn ich mich umbringen wöllte, dann sicher nicht so, dass der bahnfahrer mich sieht, bremsen will, es nicht schafft und meine ganzen körperteile fliegen sehen muss.

phytagoras:

Warum haben viele Männer sowas? Genau. Wegen Frauen. Andersrum natürlich auch.

das bezweifle ich doch sehr.

Phytagoras
01.10.2008, 16:39
Ich nicht ;)

|| Shirin ||
01.10.2008, 16:49
Original von Phytagoras
Ich nicht ;)

Das kam überraschend. und entbehrt jeglicher grundlage :D

Phytagoras
01.10.2008, 16:52
Ne. Ist nunmal meine Meinung. Alles andere in meinem Leben läuft super. Studium funktioniert, Hobbies funktionieren. Und trotzdem fehlt einem etwas... ;)


Und wie schon geschrieben. Nen Kumpel von mir war deshalb schon kurz vor dem Suizid.
Und kenn auch sonst noch andere, die deswegen solche Gedanken haben. Ich schreib hier ja nur das, was ich nach meinen Erfahrungen sagen kann. Und meine Erfahrung bietet nunmal diese Grundlage.

Tifa
01.10.2008, 17:27
ich saß schon in einem zug während wir jemanden überfahren haben. hört sich vielleicht schrecklich böse an aber es hat mich nicht gejuckt. ich fand es eher nervig, dass ich ne stunde in diesem zug im nirgendwo rumsitzen musste.

@phytagoras:
dein statement v.w. leute die nicht nach ihrem glück suchen bekommen es in den schoß geworfen. denk dochmal darüber nach. vielleicht ist es gerade das problem das man zu sehr darauf fixiert ist irgendein "glück" zu finden. nur weil du mal keine freundin hast, heißt das lange nicht, dass dein leben scheiße ist. ich fand mein single leben bis jetzt eigentlich immer ganz schön und witzig : D und wenn man nicht kramphaft nach irgendetwas oder jemandem sucht bekommt man es auch eher "in den schoß geworfen" eben weil man gar nicht darauf fixiert ist. würde ich mir tag ein tag aus gedanken darüber machen , wie einsam ich doch bin ist es doch wahrscheinlicher, dass man irgendwelche depressionen bekommt.

Phytagoras
01.10.2008, 20:18
ich fand mein single leben bis jetzt eigentlich immer ganz schön und witzig : D

Da ich seit meiner Schulzeit sowas nicht kenne und mich eigentlich durch Beziehungen "gelebt" habe, finde ich es einfach kacke. Ich hab zwar Freizeit für meine Hobbies, aber irgendwie fehlt dennoch was.

Tifa
01.10.2008, 20:25
ich hatte auch relativ früh und lange beziehungen oO umso mehr habe ich mich gefreut, mal einfach richtig machen zu können was ich wil ohne auf jemanden rücksicht nehmen zu müssen. und wie bereits erwähnt, ich denke es ist halb so schlimm, wenn man sich nciht ständig gedanken darum macht. irgendwann wird man auch mal wieder eine beziehung haben.

Phytagoras
01.10.2008, 20:50
männer bringen sich auch wegen männern um, oder frauen wegen frauen.

Hab ich doch nirgendswo gesagt, dass das nicht so ist.

Ich sehe nur, dass viele Männer sich wegen Frauen bzw. ner verpatzten Beziehung umbringen.

Und ich habe doch nirgendswo geschrieben, dass es der einzige Grund dafür ist, oder?

Phytagoras
01.10.2008, 21:03
wo siehst du das denn?

Da Hauptgrund für Suizide Depressionen sind. Und Depressionen können aus vielen Gründen erscheinen, darunter nunmal Beziehungsprobleme ;)


Ich meine damit: Viele Männer bringen sich deswegen um. Gibt ebenfalls viele Männer, die sich wegen beruflichen Problemen umbringen. Und viele Männer wegen irgendwas anderem xD

mistressOFmadness
02.10.2008, 16:36
wobei man auch bedenken sollte dass depressionen eine krankheit sind und nicht nur eine stimmungslage. natürlich spielen auch umwelteinflüsse eine rolle, aber eben auch genetische veranlagung.
selbst wer in einer glücklichen partnerschaft ist kann depressionen bekommen. und man kann auch nicht sagen dass alle menschen die depressiv sind selbstmord begehen oder alle menschen die suizid begehen depressiv sind.

aber wir diskutieren hier über eigene erlebnisse, also allgemeine psychologie, die nicht für den großteil der menschen zutrifft *klugscheiss* :ugly:

Tifa
02.10.2008, 17:05
Original von Phytagoras

wo siehst du das denn?

Da Hauptgrund für Suizide Depressionen sind. Und Depressionen können aus vielen Gründen erscheinen, darunter nunmal Beziehungsprobleme ;)


Ich meine damit: Viele Männer bringen sich deswegen um. Gibt ebenfalls viele Männer, die sich wegen beruflichen Problemen umbringen. Und viele Männer wegen irgendwas anderem xD

kannst du nicht einfach statt "viele männer" viele menschen schreiben? es sit ja nun nicht so dass die selbstmordrate bei männern überwiegen würde. jedenfalls wäre mir soetwas nicht bekannt ôO falls dem so ist: quellen quellen quellen

Phytagoras
02.10.2008, 20:38
es sit ja nun nicht so dass die selbstmordrate bei männern überwiegen würde.

Doch:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1202453/Maenner_fuehren_beim_Phaenomen_Selbstmord.html

Wikpedia mit Zitat "Zitiert nach „Ärzte als Patienten – eine schwierige Rolle“, Forschung und Praxis, 453, 2007, Beilage der Ärzte-Zeitung"


und:

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Gesundheitswesen/AktuellSuizid,property=file.pdf

Sharen
02.10.2008, 21:51
Original von Phytagoras

es sit ja nun nicht so dass die selbstmordrate bei männern überwiegen würde.

Doch:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1202453/Maenner_fuehren_beim_Phaenomen_Selbstmord.html

Wikpedia mit Zitat "Zitiert nach „Ärzte als Patienten – eine schwierige Rolle“, Forschung und Praxis, 453, 2007, Beilage der Ärzte-Zeitung"


und:

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Gesundheitswesen/AktuellSuizid,property=file.pdf

Da steht aber auch, dass es nicht unbedingt die Suicidversuche sind, denn die sind bei Frauen höher, sondern die Methode. In wieweit kann man laut Quelle 1 also noch sagen, dass Männer sich öfter umbringen? Einfach ausgedrückt: Es gelingt ihnen besser. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

|| Shirin ||
03.10.2008, 18:25
Original von Phytagoras

wo siehst du das denn?

Da Hauptgrund für Suizide Depressionen sind. Und Depressionen können aus vielen Gründen erscheinen, darunter nunmal Beziehungsprobleme ;)


nun, statistisch gesehen ist die häufigste ursache für suizid eine psychische krankheit - und vor enttäuschter liebe psychisch krank werden ist sicher nicht die norm. "Twenty-seven studies comprising 3275 suicides were included, of which, 87.3% (SD 10.0%) had been diagnosed with a mental disorder prior to their death."
http://www.biomedcentral.com/1471-244X/4/37

"Den Suizid auslösende Faktoren können dann zwar Lebenskrisen wie die Trennung vom Partner, Versagensängste oder der wirtschaftliche Ruin sein – als alleiniger Hintergrund eines Suizids kommt dies aber nur in ca. 5 bis 10 % der Fälle vor. Trotzdem ist davon auszugehen, dass sowohl eine innere wie eine äußere Ursache für eine Depression besteht, d. h. ein für Depressionen anfälliger Patient wird durch seine Lebensumstände depressiv."

http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid#Ursachen

allein durch die trennung vom partner wird also kaum jemand sich umbringen, außer, er hatte schon die veranlagung zur depression bzw wars schon vorher.

Phytagoras
03.10.2008, 18:32
Original von SHAREN

Original von Phytagoras

es sit ja nun nicht so dass die selbstmordrate bei männern überwiegen würde.

Doch:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1202453/Maenner_fuehren_beim_Phaenomen_Selbstmord.html

Wikpedia mit Zitat "Zitiert nach „Ärzte als Patienten – eine schwierige Rolle“, Forschung und Praxis, 453, 2007, Beilage der Ärzte-Zeitung"


und:

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Gesundheitswesen/AktuellSuizid,property=file.pdf

Da steht aber auch, dass es nicht unbedingt die Suicidversuche sind, denn die sind bei Frauen höher, sondern die Methode. In wieweit kann man laut Quelle 1 also noch sagen, dass Männer sich öfter umbringen? Einfach ausgedrückt: Es gelingt ihnen besser. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?


Richtig ;)


@Shirin

Ich hab doch nie geschrieben, dass ne Depression NUR ne misslungene Partnerschaft oder nie eine als Grund hat.

|| Shirin ||
03.10.2008, 18:39
dann muss ich das hier falsch verstanden haben:



Original von Phytagoras
Warum haben viele Männer sowas (anmerkung: selbstmordgedanken)? Genau. Wegen Frauen. Andersrum natürlich auch.



"viele" kann allerdings 5% von allen selbstmördern bedeuten :ugly: mea culpa

Phytagoras
03.10.2008, 18:56
Ich schrieb doch schon, dass ich mich dabei vielleicht etwas unklar ausgedrückt hatte ;)

Arlong
04.10.2008, 01:52
latent sexistisch wohl eher. :)

Phytagoras
05.10.2008, 01:08
Komm. Hör mal auf mit dem Scheiß. Wir sind damit durch, oder?

Macht dir anscheinend Spaß...



Wenn meine Erfahrungen nunmal zeigen, dass ich viele kenne, die deswegen Selbstmordgedanken haben, ist es nunmal so. Kannst du auch nix dran ändern.
Außerdem hab ich geschrieben, dass es andersrum genauso läuft.

Wenn dir sonst nix dazu einfällt, kannst du den Scheiß auch lassen...

Arlong
05.10.2008, 13:09
erfahrungen =|= everybody else. steht außerdem nicht umsonst latent davor. es danach so krass zu relativieren, dass im grunde deine aussage völlig geändert wurde, kann auch nichts daran ändern.

Melange
20.12.2008, 15:44
Original von Mörderin
Habt ihr schon einmal an Selbstmord gedacht?

Wie sieht es bei euch aus? Selbstmordgedanken geahbt, es sogar verucht, oder kennt ihr jemanden?

Gedacht habe ich natürlich schon mal daran, aber nie im Ernst. Erstens wäre ich viel zu feige dafür (wenn man das als mutig ansieht ...), und zweitens vertrete ich trotz allem die Sicht, dass es im Leben viel zu viele schöne Dinge gibt. Außerdem will ich denen, die mich mögen, keinen Kummer machen. Wer Selbstmord begeht, muss ziemlich egoistisch und trotzdem feige sein - vor der Welt davonzulaufen.

Auch kenne ich niemanden, der das ernsthaft in Betracht gezogen hat. Eine Freundin hatte einen Tag lang derart düstere Gedanken, dass ich mir schon Sorgen gemacht hab, aber das ging wieder vorbei, glücklicherweise.

imported_MidoriChan
20.12.2008, 17:34
Klar hat bestimmt jeder einmal schon gedacht, was sein würde wenn man stirbt. Der Gedanke daran allein ist für mich aber schon so abstoßend oder eher erschreckend/ mit Angst erfüllend, dass ich sicher sein kann, dass ich nicht wirklich selbstmordgefährdet bin. Ich habe mir schon oft überlegt welche Art des Sterbens die Angenehmste bzw. Schmerzfreieste wäre. Doch um meine Gedankengänge auch wirklich in die Tat umzusetzen hätte ich viel zu viel Angst davor. Das Leben ist schön. So empfinde ich das zumindest zur Zeit und es gäbe nie einen Grund dem ganzen jetzt oder früher ein Ende gesetzt zu haben.

imported_Nadeshiko
10.01.2009, 20:26
In letzter Zeit hab ich viel öfter Selbstmordgedanken, das Leben ist i-wie langweilig, ich nehm nichts mehr wirklich wahr was ausserhalb von mir zu tun hat, aba umbringen würd ich mich nich, da häng ich wohl doch zu sehr an mein blödes Leben ^^" Ausserdem hab ich furchtbare Ansgt vor Schmerzen, ich flenn ja schon wenn ich n blauen Fleck hab oder mich an Papier schneide xD Aba ich kenn tatsächlich welche die sich umgebracht haben, einer aus unsere Schule hat damit große Aufruhr veransaltet u.u

Isao1989
11.01.2009, 00:04
Selbstmord ist nur eine Ausrede für Schwäche und Feigheit. Klar, solche Gedanken hatte ich auch oft genug, doch ich glaube, dass Selbstmord keine Alternative zum Leben ist, egal wie beschissen das Leben ist. Wenn ich solche gedanken habe, schwelge ich zwar sehr darin. Es ist jedoch nie der Gedanke "ich bring mich um", der mich so traurig macht. Ich denke dann immer an meine Verwanten, meine Freunde, meinen Vater und meinen Bruder und daran, wie traurig sie bei meiner Beerdigung wären und an meinen Grab stünden und mir eine Frage stellten, auf die ich ihnen nie eine Antwort geben könnte: "Warum?"

kaataya
11.01.2009, 00:11
Original von Isao1989
Selbstmord ist nur eine Ausrede für Schwäche und Feigheit.

nicht unbedingt, klar wenn man selbstmord begeht entflieht man den leben, weil man es nicht mehr packt, aber wir alle hängen an unseren leben und man kann es auch so betrachten, dass selstmord unglaublich viel mut verlangt oder besser gesagt den mut der verzweiflung. die angst vor schmerzen oder den unbekannten ist bei vielen menschen stark ausgerägt und es muss schon viel passieren, dass man diese grenzen freiwillig überwindet.
ich selbst könnte das nie, die angst vor den schmerzen, die angst, dass ich nichts mehr fühle und es nur noch eine schäwrze oder gar nichts mehr gibt, ist viel zu groß bei mir und auch wenn ich den gedanken schon mal hatte, die verzweiflung war nie groß genug.

Anonymo
11.01.2009, 01:33
Selbstmord ist in unserer heutigen Luxuszeit vielleicht Feigheit, wenn Menschen sich umbringen, weil ihr Partner sie verlässt und wir ja sonst keine Probleme haben.
Wenn sich jemand in der Todeszelle umbringt, weil er weiß, er wartet nur noch darauf, ermordet zu werden oder ein Afrikaner, der ständig in der Angst lebt, von Malaria befallen zu werden und das vielleicht seinem sowieso menschenunwürdigen Leben ein qualvolles Ende bereiten würde - ich muss schon sagen, irgendwie verstehe ich solche Menschen, die wissen, dass es auf keinen Fall besser wird.

(Nachtrag, da man das bei solchen potentiell flame-gefährdeten Posts im CiLF mittlerweile immer erwähnen sollte:
- ich pauschaliere nicht die afrikanischen Verhältnisse
- ich will nicht über die afrikanischen Verhältnisse diskutieren
- ich will nicht irgendeine Statistik über Malariatode in Afrika oder Selbstmorde in Todeszellen bekommen
- haltet euch an das Thema und lasst meinen Post, auch diesen Nachtrag, an einem Stück und zerfleddert ihn nicht, sodass dieser nachher in einer unsinnigen und unnötigen, klugscheißerischen Nebendiskussion endet. Sollte das doch geschehen, werde ich nicht darauf eingehen. Danke.)

!HonK!
11.01.2009, 01:52
Original von Isao1989
Selbstmord ist nur eine Ausrede für Schwäche und Feigheit.

Das ist wieder ziemliches blabla, tatsächlich braucht es echt Eier das durchzuziehen.


Original von Isao1989
Es ist jedoch nie der Gedanke "ich bring mich um", der mich so traurig macht. Ich denke dann immer an meine Verwanten, meine Freunde, meinen Vater und meinen Bruder und daran, wie traurig sie bei meiner Beerdigung wären und an meinen Grab stünden und mir eine Frage stellten, auf die ich ihnen nie eine Antwort geben könnte: "Warum?"

Wenn man es wirklich durchziehen wollen würde, wären einem die Verwandten und Freunde in dem Moment sowas von scheissegal Oo

imported_yue
11.01.2009, 08:33
Original von Anonymo
Selbstmord ist in unserer heutigen Luxuszeit vielleicht Feigheit, wenn Menschen sich umbringen, weil ihr Partner sie verlässt und wir ja sonst keine Probleme haben.
Wenn sich jemand in der Todeszelle umbringt, weil er weiß, er wartet nur noch darauf, ermordet zu werden oder ein Afrikaner, der ständig in der Angst lebt, von Malaria befallen zu werden und das vielleicht seinem sowieso menschenunwürdigen Leben ein qualvolles Ende bereiten würde - ich muss schon sagen, irgendwie verstehe ich solche Menschen, die wissen, dass es auf keinen Fall besser wird.

(Nachtrag, da man das bei solchen potentiell flame-gefährdeten Posts im CiLF mittlerweile immer erwähnen sollte:
- ich pauschaliere nicht die afrikanischen Verhältnisse
- ich will nicht über die afrikanischen Verhältnisse diskutieren
- ich will nicht irgendeine Statistik über Malariatode in Afrika oder Selbstmorde in Todeszellen bekommen
- haltet euch an das Thema und lasst meinen Post, auch diesen Nachtrag, an einem Stück und zerfleddert ihn nicht, sodass dieser nachher in einer unsinnigen und unnötigen, klugscheißerischen Nebendiskussion endet. Sollte das doch geschehen, werde ich nicht darauf eingehen. Danke.)

ich finde dein erster satz ist wohl ziemlich pauschal gesagt. ist ja nciht gerade so, als würde, nur weil wir im gegensatz zu anderen menschen in der welt im luxus leben, kein leid haben. das ist doch bullshit.

außerdem....ausgerechnet malaria? oO"
was ist das denn für ein beispiel xD

Anonymo
11.01.2009, 12:03
Original von .:|~Yue~|:.

Original von Anonymo
Selbstmord ist in unserer heutigen Luxuszeit vielleicht Feigheit, wenn Menschen sich umbringen, weil ihr Partner sie verlässt und wir ja sonst keine Probleme haben.
Wenn sich jemand in der Todeszelle umbringt, weil er weiß, er wartet nur noch darauf, ermordet zu werden oder ein Afrikaner, der ständig in der Angst lebt, von Malaria befallen zu werden und das vielleicht seinem sowieso menschenunwürdigen Leben ein qualvolles Ende bereiten würde - ich muss schon sagen, irgendwie verstehe ich solche Menschen, die wissen, dass es auf keinen Fall besser wird.

(Nachtrag, da man das bei solchen potentiell flame-gefährdeten Posts im CiLF mittlerweile immer erwähnen sollte:
- ich pauschaliere nicht die afrikanischen Verhältnisse
- ich will nicht über die afrikanischen Verhältnisse diskutieren
- ich will nicht irgendeine Statistik über Malariatode in Afrika oder Selbstmorde in Todeszellen bekommen
- haltet euch an das Thema und lasst meinen Post, auch diesen Nachtrag, an einem Stück und zerfleddert ihn nicht, sodass dieser nachher in einer unsinnigen und unnötigen, klugscheißerischen Nebendiskussion endet. Sollte das doch geschehen, werde ich nicht darauf eingehen. Danke.)

ich finde dein erster satz ist wohl ziemlich pauschal gesagt. ist ja nciht gerade so, als würde, nur weil wir im gegensatz zu anderen menschen in der welt im luxus leben, kein leid haben. das ist doch bullshit.

außerdem....ausgerechnet malaria? oO"
was ist das denn für ein beispiel xD

Ich hab ja auch nicht behauptet, dass jeder Mensch sich umbringen will?

Zu deinem zweiten Punkt, siehe SIZE=0 meines letzten Posts.

imported_Merychan
11.01.2009, 12:09
Ich finde Anonymo hat Recht, denn wenn die Leute, die im Luxus leben, Leid haben, haben diesen die Afrikaner auch und sie haben eben noch andere Probleme mehr wie überhaupt das Überleben, die fehlende Nahrung etc.
Sie haben sogesagt mehr Grunde zum Selbstmorden, aber ob sie es tuen sollten, ist jetzt wieder eine andere Frage.

!HonK!
11.01.2009, 13:58
Original von Merychan
Sie haben sogesagt mehr Grunde zum Selbstmorden

Die Argumentation nervt mich jedes mal wieder. Um mal K.I.Z. zu zitieren:


Irgendeinem geht es immer schlechter, doch deshalb geht es mir nicht besser...

Natürlich geht es "denen in Afrika" schlechter. Und? Relativiert es das Leid der betreffenden Person? Nicht die Bohne!

Anonymo
11.01.2009, 15:15
imo schon. Vergegenwärtigt man sich mal, wie winzig die eigenen Probleme im Vergleich zum anderen Leid auf der Welt sind. Verfliegen die Selbstmitleidgefühle, welche einen oft zum Selbstmord treiben ganz schnell angesichts des riesigen Uhrwerks, dessen kleinstes Körnchen man nur ist und man merkt, wie gut es einem eigentlich geht. :ugly:

Wenn man still in seinem Kämmerchen vor sich hinweint kann ich verstehen, dass der ach so schreckliche <beispiel>Liebeskummer</beispiel> einen in den Suicid treiben kann, weil man ja der ärmste Tropf auf der ganzen Welt ist. Yesh. :yes:

!HonK!
11.01.2009, 15:29
Original von Anonymo
imo schon. Vergegenwärtigt man sich mal, wie winzig die eigenen Probleme im Vergleich zum anderen Leid auf der Welt sind. Verfliegen die Selbstmitleidgefühle, welche einen oft zum Selbstmord treiben ganz schnell angesichts des riesigen Uhrwerks, dessen kleinstes Körnchen man nur ist und man merkt, wie gut es einem eigentlich geht. :ugly:

Ein Mensch der in einer solchen Situation scheisst nur leider auf Logik, deshalb funktioniert das nicht so ganz. Warum sollt der Selbstmörder sich besser fühlen, weil andere meinen er hätte garkeinen Grund dazu? Oo Das finde selbst ich anmaßend :/ Die verfliegen? Ganz im Gegenteil! Der depressive Mensch wird dadurch nur noch schlimmer Oo Weil er sich zusätzlich noch Schuldgefühle einredet, weil er ja jammert.


Original von Anonymo
Wenn man still in seinem Kämmerchen vor sich hinweint kann ich verstehen, dass der ach so schreckliche <beispiel>Liebeskummer</beispiel> einen in den Suicid treiben kann, weil man ja der ärmste Tropf auf der ganzen Welt ist. Yesh.

Psychologischer Bullshit, sorry Oo Leid ist Leid. Das ist als ob man sagt "Das eine Dorf braucht sich doch nicht aufzuregen, da sind schließlich nur 100 Leute statt 1000 niedergemetzelt worden". Beschissen gehts beiden. Und beide haben das verdammte Recht dazu sagen zu dürfen dass sie leiden. Gefühle sind eben nicht Logik, was ist daran so verdammt schwer zu verstehen? Oo

Also Anonymo, versuch niemandem der depressiv ist beizustehen, mit solchen Aussagen trittst du sie nur näher ans Grab... and I mean it. :/

Anonymo
11.01.2009, 16:01
Original von !HonK!Ein Mensch der in einer solchen Situation scheisst nur leider auf Logik, deshalb funktioniert das nicht so ganz. Warum sollt der Selbstmörder sich besser fühlen, weil andere meinen er hätte garkeinen Grund dazu? Oo Das finde selbst ich anmaßend :/ Die verfliegen? Ganz im Gegenteil! Der depressive Mensch wird dadurch nur noch schlimmer Oo Weil er sich zusätzlich noch Schuldgefühle einredet, weil er ja jammert.
Achja? Also erstens: als ich meine pseudo-depressive Phase hatte, hat mir das sehr wohl geholfen und zweitens: ich spreche wirklich von solchen kleineren Übeln wie Liebeskummer, welche in den seltensten Fällen einen Selbstmord wert sind. (Meiner Ansicht nach in keinem Fall, aber bevor man mich auf Individualität und starke emotionale Bindungen hinweißt, verwende ich bewusst diese Formulierung. [PS: ich sehe gerade, Snow hat genau diesen Punkt angesprochen - ich möchte jetzt bitte nicht in eine Diskussion über die Sinnigkeit von Selbstmord aus Liebeskummer verwickelt werden. Danke.])



Original von !HonK!
Psychologischer Bullshit, sorry Oo Leid ist Leid. Das ist als ob man sagt "Das eine Dorf braucht sich doch nicht aufzuregen, da sind schließlich nur 100 Leute statt 1000 niedergemetzelt worden". Beschissen gehts beiden. Und beide haben das verdammte Recht dazu sagen zu dürfen dass sie leiden. Gefühle sind eben nicht Logik, was ist daran so verdammt schwer zu verstehen? Oo
Ich erinnere mich nicht, behauptet zu haben, dass das Leid verfliegt. Es ist aber leichter zu ertragen, wenn man sich klar macht, dass man nicht der einzige ist der leidet und schon gar nicht der, dem es am schlechtesten geht. Frei nach dem Motto "geteiltes Leid ist halbes Leid". oO

Anonymo
11.01.2009, 18:03
Nur, weil viele nicht dazu in der Lage sind, heißt das nicht, dass es keinem möglich ist, in seine wirren Ge-füh-le Logik und Struktur reinzubringen. Schön, dass du und Honk und vermutlich viele, viele weitere Menschen so empfinden und reagieren. Schön, dass eben auch hier der von dir angesprochene Individualismus zutrifft und sich eben nicht jeder von seinen Ge-füh-len überwältigen lässt.
Ich versteh schon euren Punkt und bin mir sicher, dass ein Großteil der Menschen tatsächlich so reagiert. Aber ein anderer Teil eben nicht.
Und ich kann mein Kontra deswegen nicht belegen, weil ich kein Verhaltenswissenschaftler bin. Genausowenig könnt ihr eures belegen. Außer der Hypothese "das machen die Menschen halt nunmal so" seh ich nämlich auch keine schlagkräftigen Argumente. Wobei letzteres, wie gesagt, nicht auf alle Menschen zutrifft und damit auch nicht wirklich sinnig ist. (Und damit meine ich nicht einen vernachlässigbaren Fehler in der Statistik, sondern bestimmt eine ganze Menge, rational denkende Menschen. [Wobei ich mich genötigt fühle an dieser Stelle zu sagen, dass ich nicht von jedem rational denkenden Menschen erwarte, dass er seine Gefühle durch Überlegen in den Griff bekommt.])
Somit würde ich mal ganz arrogant entgegnen, dass ich genausosehr im Recht bin, wie du.
Ich würde mal behaupten, wir sind einfach an einem Punkt angekommen, an dem sich die Geister scheiden. Und an so einem Punkt finde ich eine Diskussion unsinnig. [Hier wiederum fühle ich mich dazu gezwungen klarzustellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen Diskussionen bin - es hier im CiLF allerdings schwer und ermüdend finde, eine solche zu führen, wenn die Standpunkte allzu unvereinbar sind...]
Also wäre ich damit zufrieden zu sagen, von unserem Standpunkt aus haben wir beide Recht. Auch, wenn du das vermutlich nicht akzeptieren wirst.

Jo, dann war er für mich ein kleineres Übel, wenn du es so nennen willst. Ich war 18, wenn es dir für deine Statistik dienlich ist, und hatte schon mehr als eine Trennung hinter mir. Dem Vorhaben stand tatsächlich nur der rationale Gedanke an den Schmerz, den ich damit anderen hinterlassen würde und die Tatsache, dass vor mir auch X andere Menschen eine Trennung überstanden haben entgegen.


Fazit: weder du, noch Honk, noch meine Wenigkeit können eine Norm festlegen, wie Menschen auf Leid zu reagieren haben.
Bleibt wohl doch wieder die Frage, ob Selbstmord dann als feige angesehen werden kann.
Auch wenn Honk sagt, dass zum Selbstmord an sich ne Menge Mumm gehört, wo ich ihm voll und ganz zustimme, könnte man noch einwenden, dass es vielleicht manchmal für die selbstmordende Person weniger Mut erfordert, sich umzubringen, als und schlechten Bedinungen weiterzuleben (oder was auch immer einen in den Suicid treibt).
Und ich denke mal, daher kommt das vielerwähnte "Selbstmörder sind Feiglinge!".
[Und einmal mehr finde ich es angebracht in eckiger Klammer zu erwähnen: der obere Abschnitt spiegelt nicht zwangsläufig meine eigene Meinung wider.]


PS: man möge mir meine geschraubte, von Relativsätzen gespickte, Schreibweise verzeihen. Ich lebe nur in ständiger Furcht davor, von irgendwelchen Korinthenkackern irgendwas Falsches in meine Sätze interpretiert zu bekommen.
Ich würde lieber ungezwunger schreiben aber meine Angst hindert mich. =D
Sorry an meine Gesprächspartner, die es sich antun müssen(?). xP

!HonK!
12.01.2009, 04:08
Original von Anonymo
Fazit: weder du, noch Honk, noch meine Wenigkeit können eine Norm festlegen, wie Menschen auf Leid zu reagieren haben.

Wir können das nicht, aber die Psychologie kann das. Und die gibt "uns" in dem Fall eher recht. Ich habe entsprechende Studien und Fachbeiträge lesen dürfen. Eine Depression wie du sie oben beschrieben hast ist eher die Ausnahme oder wird anders genannt, ich weiss es nicht mehr. Die richtige Hardcore-Depression ist eben um einiges schlimmer. :/


Original von Anonymo
Auch wenn Honk sagt, dass zum Selbstmord an sich ne Menge Mumm gehört, wo ich ihm voll und ganz zustimme, könnte man noch einwenden, dass es vielleicht manchmal für die selbstmordende Person weniger Mut erfordert, sich umzubringen, als und schlechten Bedinungen weiterzuleben (oder was auch immer einen in den Suicid treibt).
Und ich denke mal, daher kommt das vielerwähnte "Selbstmörder sind Feiglinge!".

Das sind dann aber auch meistens die Leute, die meinen, dass es total egoistisch ist, sich umzubringen, weil man anderen damit wehtut, wo mir schon rein von der Logik immer die Halsschlagader anschwillt.