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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbstmordgedanken?



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Arlong
28.10.2004, 19:26
sie müssen dich ja nicht töten....dann denken sie nur dass du tot bist...

aber is ja egal ob sie schießen XD" du kannst ja auch anders schwerstbehindert werden (autounfall oder so) was machst du dann? willst du dann noch leben? :wiry:

Lion
28.10.2004, 19:33
Original von Fistazius

Original von Arlong
ja aber du hast gesagt wenn du es nicht schaffst willst du dich erschießen. aber wie willst dich erschießen wenn du querschnittsgelähmt bist. da kannst du vielleicht noch deinen kopf bewegen, wie willst du da ne knarre halten? :bigt:

es wird sowiso nie passieren :D aber wenn mein leben mir nix wert wär, wärs doch nicht wirklich wichtig. außerdem würd ich die typen ja abknallen und wenn die schießen würden die mich sowiso abknallen wenn ich verliere..

Und wer sagt dir, dass die sich so leicht abknallen lassen? Und wer sagt, dass die dich abknallen wollen? Schon mal was von Folter gehört? Ich glaub, dann wirst du es ziemlcih bereuen, eienn auf Punisher gemacht zu haben. Ich würd sagen, es gibt angenehmere Methoden, aus dem Leben zu scheiden, als Superheld zu spielen.

Fistazius
28.10.2004, 19:34
das leben is ein geschenk..und geschenke gibt man nicht weita...das kann man den schenkenden personen nicht antun ?(

Koji
28.10.2004, 19:42
also ehrlich, wie kommts, dass ihr schon wieder so weit vom thema abweicht? das kann man ja auch im thread "sinn des todes" oder so besprechen....

Arlong
28.10.2004, 19:50
wieso so weit? wenn es vielleicht auch nicht das thema ist, gehört es doch zumindest sehr dazu.
obwohl fistazius in eben diesem moment über seine selbstmordmethode nachgedacht hat.


na dann ist ja gut, wirst also sowas ned machen^^

Fistazius
28.10.2004, 21:16
Original von Arlong
wieso so weit? wenn es vielleicht auch nicht das thema ist, gehört es doch zumindest sehr dazu.
obwohl fistazius in eben diesem moment über seine selbstmordmethode nachgedacht hat.


na dann ist ja gut, wirst also sowas ned machen^^

Selbstmord ist wirklich scheiße. selbst wenn man sein leben beendet...was is dann mit der familie...den freunden? sowas is einfach feige...da sterbe ich lieber bei ner guten tat und man wird sich an mich als nen guten menschen erinnern und nicht als ne feige sau, die die schnauze voll hatte vom leben... :dead:

Arlong
28.10.2004, 21:20
genau so seh ich das auch.
meiner meinung nach gibt es immer eine chance und immer etwas was sich zu eben lohnt
es ist zwar tragisch aber trotzdem feige.

Fistazius
28.10.2004, 21:25
Original von Arlong
genau so seh ich das auch.
meiner meinung nach gibt es immer eine chance und immer etwas was sich zu eben lohnt
es ist zwar tragisch aber trotzdem feige.

Ich hab allgemein viel zu viel stolz um sowas zu tun. es geht gegen meine logik. ein leben sollte einen sinn haben! außerdem...wenn ich da so mit ner knarre im mund stehe, würd ich mir voll dumm vorkommen und hätte keinen respek mehr vor mir selbst. auch wenn ich danach eh tot wär, würde die schande in dem augenblick schon reichen sie sofort wie rauszunehmen... :dead:

imported_Condor
29.10.2004, 01:51
Original von Fistazius
Selbstmord ist wirklich scheiße. selbst wenn man sein leben beendet...was is dann mit der familie...den freunden? sowas is einfach feige...


... aber fällt euch denn an den aussagen einiger hier nichts auf?

Blutrose
29.10.2004, 11:00
Original von Condor

Original von Fistazius
Selbstmord ist wirklich scheiße. selbst wenn man sein leben beendet...was is dann mit der familie...den freunden? sowas is einfach feige...


... aber fällt euch denn an den aussagen einiger hier nichts auf?

Also mir schon ... ich lebe für mich und nicht für meine Familie .. natürlich sind sie traurig wenn ich weg bin (oder auch nicht), aber was nützt es mir, wenn ich für sie weiterlebe und Tag für Tag zugrunde gehe?

Tomomo
29.10.2004, 12:31
Original von Fistazius
Selbstmord ist wirklich scheiße. selbst wenn man sein leben beendet...was is dann mit der familie...den freunden? sowas is einfach feige...da sterbe ich lieber bei ner guten tat und man wird sich an mich als nen guten menschen erinnern und nicht als ne feige sau, die die schnauze voll hatte vom leben... :dead:

Was wenn die Menschen, die Selbstmord begehen, weder Familie noch Freunde haben? Nicht jeder hat ein so perfektes Leben, wie du es denkst.
Seh es als Schwäche wenn jemand sterben will, oder seh es meinetwege als Feigheit... Das ist deine persönliche Meinung..
Aber du solltest dich auch in andere hineinversetzen können, wenn man nichts mehr hat, wofür man leben sollte, wenn es nicht mehr wert ist zu leiden, wieso sollte man nicht aufgeben?
Ich mein, früher oder später stirbt jeder =P

Klar, ich würd es nicht machen, weil ich Angst vor dem Tod habe, das ist aber auch der einzige Grund. Nicht weil ich auf "freunde" oder "familie" achte, denn letztendlich ist es meine entscheidung, ob du ich leben will oder nicht.

imported_Condor
29.10.2004, 12:49
Original von dunkle_seele
Also mir schon ... ich lebe für mich und nicht für meine Familie .. natürlich sind sie traurig wenn ich weg bin (oder auch nicht), aber was nützt es mir, wenn ich für sie weiterlebe und Tag für Tag zugrunde gehe?
das meinte ich eigentlich weniger ...

die, die einen selbstmord überlebten, sagen teils selbst, wie gut, daß sie noch leben ... also, was ist da dran? eine andere erkenntnis?

Blutrose
29.10.2004, 13:01
Original von Condor
die, die einen selbstmord überlebten, sagen teils selbst, wie gut, daß sie noch leben ... also, was ist da dran? eine andere erkenntnis?

Vllt. haben sie doch noch irgendwie einen Sinn im Leben gefunden, sei es ein Freund oder was auch immer. Immerhin einen Halt, das ihnen Kraft gibt am Leben zu bleiben.

Miumi
29.10.2004, 14:00
Original von Lotusblüte

Original von Miumi
Hm?

Also um einmal ganz ehrlich zu sein. Ich hatte auch schon selbstmord gedanken und hätte es auch fast durgeführt wenn mich meine Freundinen und meine Schwester nicht davon abgehalten hätten und jetzt bin ich froh das es nicht anders gekommen ist!

Doch irgendwie hat das jetzt auch seine vorteile wenn ich diese Depressiefe Fase nicht gehabt hätte dann könnte ich jetzt nich meine GEschichten die ich schreibe in diesen Stiel schreiben!

Und ich würde Menschen die Selbstmord gedanken haben nicht verstehen oder BZW ihnen helfen!

Miumi

wieso würdest du ihnen nicht helfen und verstehst sie nicht, wenn du selbst mal welche hattest? :wiry:


Ups das war ein Tippfehler ich meinte natürlich das ich sie verstehe und das ich ihnen dann nicht helfen könnte!!

Ich bessers aus!

Miumi

Arlong
29.10.2004, 14:56
also auch wenn man keine familie oder freunde hat, so kann man sich wenn man will immer wieder irgendwie aufmuntern, besser gesagt man kann was erreichen, was einem lebensmut gibt, wenn man freunde finden will oder welche braucht muss man halt etwas suchen, es gibt immer etwas, für dass es sich zu leben lohnt. wenn es auch schlechte oder sehr schlechte zeiten gibt, irgendwann wird das leben besser, dafür lohnt es sich.
man lebt vielleicht nicht nur für seine familie, aber wenn man seine freunde oder seine familie mit dem leben glücklich macht, ist dies nicht schon grund genug zu leben? denn anderen menschen glück zu geben? macht das nicht auch selber ein wenig glücklich?
und wenn man keine familie hat, so kann man trotzdem menschen finden, die einem das glück geben.
auch wenn das leben ein leiden ist (buddhismus) so kann man doch trotzdem auf der welt bleiben um anderen das leiden zu erleichtern und gute taten zu vollbringen.
(deswegen gibt es ja religion, um lebensmut zu spenden :D)

sein absolut einziartiges leben wegzuwerfen, weil man nicht genug mut hat zu leben und auf das glück zu warten ist feige. meine meinung. und punkt.

WingedSweetness
29.10.2004, 17:02
Original von Condor

Original von dunkle_seele
Also mir schon ... ich lebe für mich und nicht für meine Familie .. natürlich sind sie traurig wenn ich weg bin (oder auch nicht), aber was nützt es mir, wenn ich für sie weiterlebe und Tag für Tag zugrunde gehe?
das meinte ich eigentlich weniger ...

die, die einen selbstmord überlebten, sagen teils selbst, wie gut, daß sie noch leben ... also, was ist da dran? eine andere erkenntnis?

85% derer, die einen Suizidversuch begangen haben, versuchen ein zweites mal sich zu töten. Dieser Versuch verläuft zu 10% wiederum tödlich.
Frag mich jetzt aber nicht nach einer Quelle, das gehört zu den Infos, die ich für mein Suizid-Referat zusammen gesucht hab.

Fistazius
30.10.2004, 19:07
ma was ganz neues...findet ihr, dass seppuku selbstmord ist?

Blutrose
30.10.2004, 19:20
Original von Fistazius
ma was ganz neues...findet ihr, dass seppuku selbstmord ist?

Was ist Seppuku?!

Arlong
30.10.2004, 19:26
wenn ich wüsste was seppuku ist.... naja wird ja wohl selbstmord sein also find ichs schlecht :roll:

WingedSweetness
30.10.2004, 19:26
Seppuku (y) bezeichnet eine rituelle Art der Selbsttötung, die eine Zeit lang in Japan verbreitet war.

Die im Deutschen verbreitete Bezeichnung Harakiri (yŠ) (von jap. hara, Bauch und kiru, schneiden) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der vor allem von Europäern und Amerikanern benutzt wurde, nur einen Teil des Rituals beschreibt und dessen Verwendung in Japan beleidigend sein kann. Die korrekte Bezeichnung ist Seppuku.

Eine Person, die wegen einer Pflichtverletzung das Gesicht verloren hatte, konnte auf diese Art ihre Ehre wieder herstellen. Dabei schnitt sie sich mit einem Schwert den Bauch von links nach rechts auf. Anschließend wurde ihr von einem bereitstehenden Assistenten, dem kaishaku-nin, der ein guter Freund sein sollte, der Kopf abgeschlagen, um den schnellen Tod herbeizuführen. Es galt bereits als offizielles Seppuku, wenn dieser Schlag ausgeführt wurde, sobald die Hauptperson nach dem Dolch gegriffen hatte. Auch Frauen verübten zuweilen einen ritualisierten Selbstmord. Dabei stachen sie sich mit einer Haarnadel oder einem Messer direkt ins Herz.

Im Jahr 1868 wurde Seppuku in Japan allgemein verboten. Viele Japaner hielten trotzdem den Atem an, als Kaiser Hirohito am 10. August 1945 die Kapitulation im Krieg gegen die USA erklärte. Diese Niederlage bedeutete für den Kaiser seine verlorene Ehre und viele befürchteten, dass der Kaiser trotz des Verbotes zum Seppuku auffordern würde, was er jedoch letztlich nicht tat.

Der vorerst letzte Bewahrer dieser blutigen Tradition war der japanische Schriftsteller Yukio Mishima. 1970 beging er vor Journalisten einen angekündigten Seppuku und wurde von einem Freund enthauptet.
Quelle: Wikipedia

Fistazius
30.10.2004, 19:27
Original von dunkle_seele

Original von Fistazius
ma was ganz neues...findet ihr, dass seppuku selbstmord ist?

Was ist Seppuku?!


AAAALSO....angenommen ich bin ein reicher sack aus Japan...und ich tu etwas ganz dummes...kann ich meinen stolz wiedererlangen indem ich "selbstmord" begehe. Sepukku ist eine besondere "technik".

Du hockst dich hin und schneidest dir selbst den bauch auf...ich glaube das ging von rechts oben nach links unten. Dann schlägt dir jemand den kopf ab. logischer weise ist das meißt ein guter freund, weil desto besser der schlag desto schmerzloser ist dein tod.

EDIT: lol natürlich war das früher...nicht heute :D

Arlong
30.10.2004, 19:37
ach so.... naja hatte es schonmal gehört...

aber: es ist falsch zu sagen, es ging nur um reiche säcke, es ging auch um die ehre von samurais und/oder fürsten (bei denen dies sogar der kaiser befohlen hatte, falls sie die macht japans gefährdeten ;) )

da muss man aber sagen, dass es ein völlig anderer lebensstil ist. es ist ehrenhaft im kampf zu sterben, unehrenhaft zu überleben...das ist eine völlig andere herangehensweise als es im westen üblich ist ;)

Fistazius
30.10.2004, 19:38
aber is sepukku nun wirklich selbstmord?

Lotusblüte
30.10.2004, 19:40
Original von Fistazius

Original von dunkle_seele

Original von Fistazius
ma was ganz neues...findet ihr, dass seppuku selbstmord ist?

Was ist Seppuku?!


AAAALSO....angenommen ich bin ein reicher sack aus Japan...und ich tu etwas ganz dummes...kann ich meinen stolz wiedererlangen indem ich "selbstmord" begehe. Sepukku ist eine besondere "technik".

Du hockst dich hin und schneidest dir selbst den bauch auf...ich glaube das ging von rechts oben nach links unten. Dann schlägt dir jemand den kopf ab. logischer weise ist das meißt ein guter freund, weil desto besser der schlag desto schmerzloser ist dein tod.

EDIT: lol natürlich war das früher...nicht heute :D

ist das eine Zusammenfassung von Sweetness` Version? :D

wieso soll es kein Selbstmord sein? :wiry:

Arlong
30.10.2004, 19:40
ja hast du doch eben selbst gesagt XD
wenn er sich selbst umbringt in dem er sich den magen aufschneidet ist es doch selbstmord, man würde eh sterben, man wird nur geköpft, damit man nicht ewig leidet..... :roll:

Fistazius
30.10.2004, 19:43
Original von Arlong
ja hast du doch eben selbst gesagt XD
wenn er sich selbst umbringt in dem er sich den magen aufschneidet ist es doch selbstmord, man würde eh sterben, man wird nur geköpft, damit man nicht ewig leidet..... :roll:


Ja aber dadurch ist es doch schon wieder kein selbstmord mehr. natürlich würde die person sterben...aber endgültig sterben tut sie ja durch die andere person. außerdem könnt man das schon wieder als feige sehen...die typen haben nur kein bock auf lange qualen...wollen aber nen reinen namen haben...

Huscheli
30.10.2004, 19:49
Klar ist Seppuku Slebstmord. Man bringt sich ja schliesslich selber um. Allerdings kann man ihn schlecht mit den heutigen Selbstmorden vergleichen, die aus Verzweiflung und Depression gemacht werden, sondern hat mit einem Tod in "Ehre" zu tun. Samurais haben das ja gerne gemacht. Das erklärt ja einiges.
Nichts, was klein-Huschel nachvollziehen möchte.

Harakiri suru!

Feige darf man sowas nicht nennen. Es braucht ENORME überwindung bzw. Überzeugung sich n Messer in den Bauch zu rammen.

Arlong
30.10.2004, 19:49
es geht darum seine ehre durch den tod wiederherzustellen.
das muss man andern sehen, selbstmord ist in der heutigen welt "dazu da" sich aus dem leben zu flüchten, weil man ansgt hat, dass es nie gut wird. so in der art.
da geht es um die ehre. das ist was völlig anderes. also geht es darum erstmal bereit dazu zu sein sich selbst umzubringen, wenn ein enger freund dir dann den kopf abschlägt, dann macht er dies weil deine ehre bereits wieder hergestellt ist und dir die schmerzen ersparen möchte. das ist schwer zu erklären

Malrohne*
30.10.2004, 20:01
Original von Huscheli

Feige darf man sowas nicht nennen. Es braucht ENORME überwindung bzw. Überzeugung sich n Messer in den Bauch zu rammen.

Stimmt. Ich hab es am vergangenen Sonntag nicht mal geschafft, mit die Pulsadern aufzuschneiden. Immer wenn ich den Mut dazu hatte und das scharfe Messer darüber zog, hielt ich es in so einem blöden Winkel, das nichts passierte. Mag es einfach nicht, meinen Körper so zu verletzen. Mir sind Mittel lieber, die den Körper nicht verunstalten.

Lotusblüte
30.10.2004, 20:04
Original von Malrohne*

Original von Huscheli

Feige darf man sowas nicht nennen. Es braucht ENORME überwindung bzw. Überzeugung sich n Messer in den Bauch zu rammen.

Stimmt. Ich hab es am vergangenen Sonntag nicht mal geschafft, mit die Pulsadern aufzuschneiden. Immer wenn ich den Mut dazu hatte und das scharfe Messer darüber zog, hielt ich es in so einem blöden Winkel, das nichts passierte. Mag es einfach nicht, meinen Körper so zu verletzen. Mir sind Mittel lieber, die den Körper nicht verunstalten.

und mir wär es lieber, wenn du es ganz sein lässt! :(

Malrohne*
30.10.2004, 20:10
Original von Lotusblüte

Original von Malrohne*
Stimmt. Ich hab es am vergangenen Sonntag nicht mal geschafft, mit die Pulsadern aufzuschneiden. Immer wenn ich den Mut dazu hatte und das scharfe Messer darüber zog, hielt ich es in so einem blöden Winkel, das nichts passierte. Mag es einfach nicht, meinen Körper so zu verletzen. Mir sind Mittel lieber, die den Körper nicht verunstalten.

und mir wär es lieber, wenn du es ganz sein lässt! :(

Hi du *knuddel* lange nicht gesehen.

Mir kommt mein Leben gerade so sinnlos vor. Bin in jemanden verliebt, der sehr weit weg ist und jeder meint, da sich einmischen zu können. Ich muß mir einiges anhören von wegen, das ich mich da in was hineinsteigere oder das es nur eine Scheinwelt dort ist, aber mein reales Leben hier ist. Mein Mann will mich absolut nur für sich haben und erkennt nicht, das er mich mit seinen Versuchen, den anderen schlecht zu machen immer weiter weg treibt. Ich bin seine eifersüchtige, dominierende Art einfach leid.

Lotusblüte
30.10.2004, 20:12
Original von Malrohne*

Original von Lotusblüte

Original von Malrohne*
Stimmt. Ich hab es am vergangenen Sonntag nicht mal geschafft, mit die Pulsadern aufzuschneiden. Immer wenn ich den Mut dazu hatte und das scharfe Messer darüber zog, hielt ich es in so einem blöden Winkel, das nichts passierte. Mag es einfach nicht, meinen Körper so zu verletzen. Mir sind Mittel lieber, die den Körper nicht verunstalten.

und mir wär es lieber, wenn du es ganz sein lässt! :(

Hi du *knuddel* lange nicht gesehen.

Mir kommt mein Leben gerade so sinnlos vor. Bin in jemanden verliebt, der sehr weit weg ist und jeder meint, da sich einmischen zu können. Ich muß mir einiges anhören von wegen, das ich mich da in was hineinsteigere oder das es nur eine Scheinwelt dort ist, aber mein reales Leben hier ist. Mein Mann will mich absolut nur für sich haben und erkennt nicht, das er mich bereits verloren hat.
*re* du bist verheiratet? Willst du dich denn scheiden lassen?

Edit: du musst nicht antworten, ich will mich nicht auch noch einmischen, tschuldigung

Malrohne*
30.10.2004, 20:16
Original von Lotusblüte

*re* du bist verheiratet? Willst du dich denn scheiden lassen?

Ja, seit fast einem halben Jahr. Die Zeit seither, war einer der schlimmsten, die ich je erlebt habe.

Das wäre der nächste Schritt. Aber soweit bin ich noch nicht. Aber wenn ich jetzt endgültig gehen würde, dann bekäme er noch nicht mal Witwerrente. :mua: Da ich noch keine 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt habe. :mua: :mua:

Lotusblüte
30.10.2004, 20:20
dich von ihm zu trennen, ist sicher die bessere Lösung als dich umzubringen, dann schadest du ja hauptsächlich dir.

Malrohne*
30.10.2004, 20:25
Aber ich bin einfach müde, von dem ständigem Kräftemessen. Heute hat er bereits eine Liste gemacht, was alles ihm in der Wohnung gehört und was ich mitnehmen kann.
Gleich darauf kniete er vor mir, hielt meine Beine fest und verlangte von mir, das ich ihn nie alleine lasse und immer bei ihm bleibe, da er mich so unendlich liebt.

Lotusblüte
30.10.2004, 20:29
aber das ist doch nicht mehr normal. Arbeitet ihr beide?

Arlong
30.10.2004, 20:29
wow.... darf man fragen warum das halbe jahr ehe eine der schlimmsten zeiten deines lebens war? wegen seiner "dominanten art" die du bereits erwähnt hast? :wiry:

meinst du nicht, das es irgendwas geben wird, was es sich zu leben lohnt? beende doch dein leben nicht nur weil es gerade so schrecklich ist... du wirst etwas finden, was dich diese zeit vergessen lässt. dir wurde dein leben nicht umsonst geschenkt. du hast etwas auf dieser welt zu tun, und wenn es nur das ist mit jemand glücklich zu sein.... werf dein leben doch nicht weg....

ich will mich nicht einmischen, aber ich kann hier nicht rumsitzen, wie du dein wunderschönes leben (wie jedes eins ist) verschwenden willst.... :(

Lotusblüte
30.10.2004, 20:40
Original von Arlong
wow.... darf man fragen warum das halbe jahr ehe eine der schlimmsten zeiten deines lebens war? wegen seiner "dominanten art" die du bereits erwähnt hast? :wiry:

meinst du nicht, das es irgendwas geben wird, was es sich zu leben lohnt? beende doch dein leben nicht nur weil es gerade so schrecklich ist... du wirst etwas finden, was dich diese zeit vergessen lässt. dir wurde dein leben nicht umsonst geschenkt. du hast etwas auf dieser welt zu tun, und wenn es nur das ist mit jemand glücklich zu sein.... werf dein leben doch nicht weg....

ich will mich nicht einmischen, aber ich kann hier nicht rumsitzen, wie du dein wunderschönes leben (wie jedes eins ist) verschwenden willst.... :(
schön gesagt

Malrohne*
30.10.2004, 20:41
Original von Arlong
wow.... darf man fragen warum das halbe jahr ehe eine der schlimmsten zeiten deines lebens war? wegen seiner "dominanten art" die du bereits erwähnt hast? :wiry:

Nein, weil er mich ständig mit Worten niedergemacht hat. Gerade wo ich auch noch arbeitslos war. Anstatt in schlechten Zeiten zu mir zu halten, hat er mich auch angegriffen. Erst als es mir wirtschaftlich wieder besser ging, war er auf einmal wieder netter. Aber reißt man dem Menschen den man liebt aus Wut die Sachen von Leib? Oder fährt ihm über den Nacken und sagt, das er nur abmessen will, wie dick der Strick dafür sein soll? Oder man Angst hat, wenn man im Auto sitzt, das er aus einer Laune heraus einen Unfall baut, damit man selbst kein schönes Leben mehr hat, nur weil der Partner andere Wege geht? Oder das man sich die Pulsadern aufschneiden und endlich verbluten soll, damit er ein Problem weniger hat, laut seiner Aussage?


meinst du nicht, das es irgendwas geben wird, was es sich zu leben lohnt? beende doch dein leben nicht nur weil es gerade so schrecklich ist... du wirst etwas finden, was dich diese zeit vergessen lässt. dir wurde dein leben nicht umsonst geschenkt. du hast etwas auf dieser welt zu tun, und wenn es nur das ist mit jemand glücklich zu sein.... werf dein leben doch nicht weg....

Ich habe etwas gefunden, für das ich noch da sein will, um diejenige Person den Alltag zu versüßen. *ließt es bestimmt und diejenige Person erstmal ganz lieb knuddelt* Aber wenn die Person mich nicht mehr braucht, dann will ich gehen.

@Lotusblüte wir gehen beide arbeiten.

Arlong
30.10.2004, 20:52
T_T
sowas ist doch nicht normal *schnüf* wie kann er nur so fies sein?

ich kenne deine lage nicht, aber verlasse ihn! das ist doch nicht normal.... warum tust du dir das an? das muss doch doch schmerzahft sein ohne ende, vorallem wenn es vom ehemann kommt.... du tust mir so leid :(
verlasse ihn, deinetwillen :(


dann ist ja gut wenn du so eine person hast :)


lotusblüte: danke :)

Fistazius
30.10.2004, 22:10
Also vorweg...ich bin 15 jahre alt und hab keine ahnung was eine ehe bedeutet. Trotzdem würd ich dir als nichtswissender empfehlen sowas gut zu überdenken. vlt könnt man das ja doch retten...ich bin mir sicher das er dich liebt...

Arlong
30.10.2004, 22:29
er sagt öfter, dass sie sterben soll und du meinst er liebt sie? vielleicht, aber dann ist das entweder schyzophrenie oder fanatische liebe, und keins von beiden ist gut für sie :(

und um ein glückliches leben zu führen, sollte sie sich meiner meinung nach von ihm trennen. dies ist aber keine aufforderung sondern nur meine meinung und eine bitte, soweit ich dies beurteilen kann. denn das was ich höre macht mir angst. angst um sie. auch wenn ich dich kaum kenne noch die genaue situation.... so wie das klingt ist dies weder gut für deinen geist noch für deinen kröper. :(

imported_dreamer87
31.10.2004, 02:59
Originally posted by Malrohne*

Original von Huscheli

Feige darf man sowas nicht nennen. Es braucht ENORME überwindung bzw. Überzeugung sich n Messer in den Bauch zu rammen.

Stimmt. Ich hab es am vergangenen Sonntag nicht mal geschafft, mit die Pulsadern aufzuschneiden. Immer wenn ich den Mut dazu hatte und das scharfe Messer darüber zog, hielt ich es in so einem blöden Winkel, das nichts passierte. Mag es einfach nicht, meinen Körper so zu verletzen. Mir sind Mittel lieber, die den Körper nicht verunstalten.


mein gott bitte nicht!!!!!!!!! trenn dich einfach von ihm!!!! das ist das beste was du ihm antuen kannst! Ich mache mir zurzeit ein paar gedanken um selbstmord weil ein sehr netter,froehlicher junge aus meiner klasse selbstmord begangen hat. Ich war total geschockt weil ich in der letzten stunde noch ganz normal mit ihm geredet habe und dann am naechsten tag hoere ich er hat selbstmord begangen..... Mich hat es jetzt nicht so stark getroffen aber ich kenne seine bestefreundin(sitzt hinter mir in einer anderen stunde)....ich finde einfach selbstmord ist einer der egoistischsten sachen die man tuen kann es ist vll. zu dem zeitpunkt der einfachste ausweg aber trotzdem ist es egoisitisch.....

Fistazius
31.10.2004, 07:56
ich finds schrecklich leben zu verschenken... :dead:

Lotusblüte
31.10.2004, 10:31
Original von Fistazius
ich finds schrecklich leben zu verschenken... :dead:
meinst du vergeuden? (Ver)schenken wäre ja eher, wenn man Kinder in die Welt setzt

Blutrose
31.10.2004, 10:43
Original von Malrohne*
Nein, weil er mich ständig mit Worten niedergemacht hat. Gerade wo ich auch noch arbeitslos war. Anstatt in schlechten Zeiten zu mir zu halten, hat er mich auch angegriffen. Erst als es mir wirtschaftlich wieder besser ging, war er auf einmal wieder netter. Aber reißt man dem Menschen den man liebt aus Wut die Sachen von Leib? Oder fährt ihm über den Nacken und sagt, das er nur abmessen will, wie dick der Strick dafür sein soll? Oder man Angst hat, wenn man im Auto sitzt, das er aus einer Laune heraus einen Unfall baut, damit man selbst kein schönes Leben mehr hat, nur weil der Partner andere Wege geht? Oder das man sich die Pulsadern aufschneiden und endlich verbluten soll, damit er ein Problem weniger hat, laut seiner Aussage?


Ich bin zwar nicht verheiratet, aber mein Vater geht nicht gerade besser mit mir um. Er macht mit körperlich und physisch einfach fertig. Ich war schon ziemlich oft am Boden und wollte mich umbringen ... einmal hätte ich es geschafft aber wurde gefunden ...

Jetzt geht es einigermaßen wieder, aber wenn es wieder so loßgeht wie früher, dann sehe ich keinen Sinn mehr. Wirklich nicht.

Lotusblüte
31.10.2004, 11:13
was ist mit deiner Mutter?

Blutrose
31.10.2004, 11:31
Original von Lotusblüte
was ist mit deiner Mutter?

Jaja gute Frage: Sie steht meist daneben und lässt es sich gefallen. Was soll ich da machen ... wenn sie so weiterleben will ....

Er hat mich durch viele Sachen in der Hand ... ich kann garnichts machen ...

Arlong
31.10.2004, 11:42
hast du schonmal mit deiner mutter darüber geredet?

durch welche sachen hat er dich in der hand? wie hat er reagiert als du es versucht hattest?

irgendwann wirst du dich von ihm lösen können, meinst du nicht, dass du das erleben willst? wenn du frei bist? warte lieber, versuch stark zu sein, denn irgendwann wird es etwas geben, durch das du sagen wirst, gut das ich es nicht getan habe. :)

Malrohne*
31.10.2004, 15:25
Original von dunkle_seele

Ich bin zwar nicht verheiratet, aber mein Vater geht nicht gerade besser mit mir um. Er macht mit körperlich und physisch einfach fertig. Ich war schon ziemlich oft am Boden und wollte mich umbringen ... einmal hätte ich es geschafft aber wurde gefunden ...

Jetzt geht es einigermaßen wieder, aber wenn es wieder so loßgeht wie früher, dann sehe ich keinen Sinn mehr. Wirklich nicht.

Ich kann dir etwas nachfühlen, wie es dir geht. *knuddel* Sowas ähnliches hab ich mit dem Freund meiner Mutter durch. Mußte mich 10 Jahre lang mit ihm arrangieren. Er hat mich seelisch sehr gequält. Durfte nie eine Freundin mitbringen, mußte meine Tür abschließen zum schlafen, konnte mich nur in Ruhe im Bad umziehen, ohne das er zusehen konnte und da er oft betrunken war, war er auch gewalttätig. Ich hab diese Abhängigkeit gehaßt. Dieses Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit, nicht weg zu können oder es zu ändern.
Meine Mutter hat ihn wegen seinen Geld genommen und dafür, das er mich mit groß gezogen hat, soll ich ihm auch noch dankbar sein. Dabei wird man von allein groß. Er hat nichts dazu beigetragen. Außer das meine Mutter finanziell abgesicherter war.

Nacher hab ich eine sehr ernsthafte Unterredung mit meinem Mann auf neutralem Boden, mit einem alten Freund von uns als Gesprächsleiter, der das was uns grad passiert, vor einem Jahr durchhat.

Arlong
31.10.2004, 15:34
ich wünsche dir dazu alles gute....

man ich merke erst jetzt wie gut es mir geht..... mir ist so etwas nie passiert... vielleicht weil ich ein junge bin... es tut mir auf alle fälle leid was ihr durchgemacht hab und wenn ich euch durch reden helfen kann so meldet euch bei mir ich höre gerne zu und versuche zu helfen.....

Blutrose
31.10.2004, 21:52
Original von Arlong
hast du schonmal mit deiner mutter darüber geredet?

durch welche sachen hat er dich in der hand? wie hat er reagiert als du es versucht hattest?

irgendwann wirst du dich von ihm lösen können, meinst du nicht, dass du das erleben willst? wenn du frei bist? warte lieber, versuch stark zu sein, denn irgendwann wird es etwas geben, durch das du sagen wirst, gut das ich es nicht getan habe. :)

Natürlich habe ich mit ihr geredet ... aber das gehört nicht hierher was sie gesagt hat ... und womit er mich in der Hand hat .. ich kann es nicht sagen..

Ich weiß nicht ob ich mich von ihm lösen kann, bevor das Leben für mich schon allen Sinn verloren hat, Ich weiß es nicht ...

Arlong
31.10.2004, 22:21
das kann ich verstehen.

aber auch wenn das leben für dich an sinn verliereb könnte, so behalte die hoffnung und das wissen, dass es einen sinn geben wird. so lässt sich das leben doch viel leichter ertragen...findest du nicht? :)

Shizuka
01.11.2004, 01:11
an meiner neuen schule hat sich diese woche grad jemand im hintergarten selber erhaengt alle fragen sich warum weil er wahr eigentlch einer dieser smileytypen die immer lachen und gut drauf sind und ein gutes verhaeltniss mit seinen eltern hatte er auch

Blutrose
01.11.2004, 13:03
Original von Arlong
das kann ich verstehen.

aber auch wenn das leben für dich an sinn verliereb könnte, so behalte die hoffnung und das wissen, dass es einen sinn geben wird. so lässt sich das leben doch viel leichter ertragen...findest du nicht? :)

Ich versuch's, aber eine garantie, wie ich mich später verhalten werde, kann ich nicht geben


²hazard:
Ich war auch immer ein Mädchen, die lachend durch die gegen gelaufen ist, und ein auf Lieb und Nett und "Ach die Welt ist so toll"-Mädchen gemacht. Vllt. hatte er in wirklichkeit, wenn auch nicht mit seinen Eltern, richtige Probleme ... und hat sie niemandem gesagt oder konnte nicht.

TaiBlaine
02.11.2004, 02:43
die sache mit dem sinn des lebens: meine meinung ist: sucht gar nicht erst danach. es gibt sowieso keinen wirklichen sinn. man kann ein ziel im leben haben. aber das leben ansich wird nie einen sinn haben.

ich für mich lebe einfach. ich mache mir über den sinn des daseins oder sowas keine gedanken. wenn etwas tragisches passiert, kann man es auch nicht verhindern. das leben geht trotzdem weiter.
trauer, verlust, schmerz u.a. das alles gehört zum leben genauso wie die freude, die liebe, familie und freunde. man kann es nicht trennen.

eh ich auf den gedanken käme mich umzubringen, müsste wirklich alles, was mir etwas bedeutet (und das ist echt ne menge) mit einem schlag aufhören zu existieren. glücklicherweise ist das ein ding der unmöglichkeit. und selbst wenn, gäbe es immernoch die möglichkeit irgendwo wieder neu anzufangen.

das leben ist ein ewiger kampf. meine meinung ist, wer sich selbst umbringt, egal weswegen, ist ein feigling und läuft davon. (ist nicht böse gemeint)

Chrisael
02.11.2004, 03:17
@Malrohne

Na wenn es da jemadnen gibt für den es sich lohnt zu leben, dann ist Selbstmord wohl die falsche Wahl!

Achaj ausserdem solltest du nicht für jemand anderen Leben sondern in erster Linie für dich und erst in zweiter Linie für andere Personen!

Du scheinst lang genug für deinen Mann gelebt zu haben, jetzt leb einmal für dich! Wobei man natürlich andere Menschen nicht vergessen sollte, wie zum Beispiel diese eine Person!

moonlight-engel
02.11.2004, 09:44
Original von dunkle_seele

²hazard:
Ich war auch immer ein Mädchen, die lachend durch die gegen gelaufen ist, und ein auf Lieb und Nett und "Ach die Welt ist so toll"-Mädchen gemacht. Vllt. hatte er in wirklichkeit, wenn auch nicht mit seinen Eltern, richtige Probleme ... und hat sie niemandem gesagt oder konnte nicht.

Genau. Da bist du nicht alleine. Viele die Probleme haben, verstecken das hinter einer glücklichen Fassade. Meistens merken, dass die Mitmenschen von dem Betroffenen nicht und dann wenn er sich doch umbringt, kann sich keiner vorstellen warum. Meine Mitschüler merken auch nicht, dass es mir ziemlich schlecht geht. Sie sehen nur ein Mädchen das immer lacht!! :sure:

TaiBlaine
02.11.2004, 15:24
aber was bedrückt euch denn? was macht euer leben so "unlebenswert"? ihr seid jung und habt euer ganzes leben noch vor euch und tragt euch jetzt schon mit selbstmordgedanken?
ich kann das nich nachvollziehen. bitte erklärt es einem alten depp wie mir.

Blutrose
02.11.2004, 15:27
Original von TaiBlaine
aber was bedrückt euch denn? was macht euer leben so "unlebenswert"? ihr seid jung und habt euer ganzes leben noch vor euch und tragt euch jetzt schon mit selbstmordgedanken?
ich kann das nich nachvollziehen. bitte erklärt es einem alten depp wie mir.

Kannst du dir nicht einfach die wenigen Seiten durchlesen? Da wurde das nämlich ganz ganz oft gesagt ;) Oder soll ich die Stellen für dich raussuchen XD

Dai
02.11.2004, 16:21
momentan höre ich von überall, von allen seiten, was man von mir hält, wie ich bin und was ich nicht tun soll....

man sagt mir .. ich bin dumm,
ich bin hässlich,
ich habe kein selbstwertgefühl,
ich bin untallentiert,
ich werfe alles um,
ich mache alles kaputt,
ich bin zu voreilig,
ich bin zu schwach,
ich bin zu langsam,
ich bin zu neugierig,
... usw.

das war die harmlose version...

und das erschreckende ist, dass denke ich auch...

seit ein paar tagen schlucke ich schmerztabletten, wenn es mir wieder mal emotional schlecht geht und dadurch auch kopfschmerzen verursacht werden..

ich habe schon oft darüber nachgedacht merh von den dingern zu nehmen und einfach so.. still vor mich hin zu sterben...

bis jetzt habe ich es noch nicht getan.. und ich denke ich werde es auch nicht tun.. abe rich finde es erschreckend, dass ich über sowas überhaupt schon nachdenke... muss ich das?

Miumi
02.11.2004, 16:27
Original von Daisuke-san
momentan höre ich von überall, von allen seiten, was man von mir hält, wie ich bin und was ich nicht tun soll....

man sagt mir .. ich bin dumm,
ich bin hässlich,
ich habe kein selbstwertgefühl,
ich bin untallentiert,
ich werfe alles um,
ich mache alles kaputt,
ich bin zu voreilig,
ich bin zu schwach,
ich bin zu langsam,
ich bin zu neugierig,
... usw.

das war die harmlose version...

und das erschreckende ist, dass denke ich auch...

seit ein paar tagen schlucke ich schmerztabletten, wenn es mir wieder mal emotional schlecht geht und dadurch auch kopfschmerzen verursacht werden..

ich habe schon oft darüber nachgedacht merh von den dingern zu nehmen und einfach so.. still vor mich hin zu sterben...

bis jetzt habe ich es noch nicht getan.. und ich denke ich werde es auch nicht tun.. abe rich finde es erschreckend, dass ich über sowas überhaupt schon nachdenke... muss ich das?

Hm

Ich denke darüber macht sich jeder Gedanken!

Ich denke mir auch oft wenn die U-Bahn einfährt oder der Zug! "Wiso spring ich denn nicht einfach! Dann sind alle meine Probleme vorbe!"

Und ich habe auch einen Drang dies zu tun aber ich tu es einfach nicht und das ist auch gut so!

Miumi

TaiBlaine
02.11.2004, 17:10
Original von Daisuke-san
momentan höre ich von überall, von allen seiten, was man von mir hält, wie ich bin und was ich nicht tun soll....
...
man sagt mir .. ich bin dumm, <-- sehr subjektiv
ich bin hässlich, <-- erst recht subjektiv
ich habe kein selbstwertgefühl, <-- das rührt meistens aus missachtung der einen umgebenden personen
ich bin untallentiert, <-- bei bestimmten sachen vielleicht, aber sicher nich bei allen dingen
ich werfe alles um, <-- na und? :wiry:
ich mache alles kaputt, <-- shit happens ^^
ich bin zu voreilig, <-- bin selbst ich manchmal, na und?
ich bin zu schwach, <-- auch eine frage der betrachtung
ich bin zu langsam, <-- inwiefern?
ich bin zu neugierig, <-- man kann nicht ZU neugierig sein

du siehst also (hoffentlich) so schlecht bist du nicht.. ich hoffe du siehst es ein ;)

außerdem hast du doch vor ein paar tagen auch noch sehr positiv über dein leben gedacht. (hab grad nahezu alle posts gelesen :rolleyes2:) ich hoffe doch sehr, daß du jetzt nich wieder auf dumme ideen kommst, oder?

Dai
02.11.2004, 17:29
wow.. du kennst dich ja blendend aus..
^^°

subjektiv? was heißt das?

langsam bin ich von meiner art her..

trotzdem danke, dass du versuchst mich aufzubaun..


doch woraus hast du genau DAS gelesen???

außerdem hast du doch vor ein paar tagen auch noch sehr positiv über dein leben gedacht. (hab grad nahezu alle posts gelesen

imported_Condor
02.11.2004, 18:06
subjektiv kann man hier auch als "oberflächlich" bezeichnen ... so denke ich darüber:


Original von TaiBlaine

Original von Daisuke-san
momentan höre ich von überall, von allen seiten, was man von mir hält, wie ich bin und was ich nicht tun soll....
...
man sagt mir .. ich bin dumm, <-- sehr subjektiv oder "das erzählen doch einem selbst nur die dummen" (weil sie teils den gegenüber nicht verstehen können oder wollen)
ich bin hässlich, <-- erst recht subjektiv oder genau das gleiche wie das dummsein, nur in grün ;) nicht umsonst gibt es den spruch: zu jedem topf gehört ein deckel ^^ und das stimmt auch ... die zeit arbeitet für einen, also habe geduld
ich habe kein selbstwertgefühl, <-- das rührt meistens aus missachtung der einen umgebenden personen jupp, durch das "dummkommen" wird man immer mehr und mehr eingeschüchtert und dadurch unsicher
ich bin untallentiert, <-- bei bestimmten sachen vielleicht, aber sicher nich bei allen dingen auch ich mußte erst meine "berufung" finden ;) man lernt sich doch tag für tag selber erst besser kennen, da sind fehlschläge ganz brauchbar ^^
ich werfe alles um, <-- na und? :wiry: das bringt doch pep ins leben XD wäre es dann nicht zu langweilig? ich bin auch so ^^
ich mache alles kaputt, <-- shit happens ^^ genau ^^ man kann es ersetzen bzw. es hängt ja kein fremdes leben dran - oder? :wiry:
ich bin zu voreilig, <-- bin selbst ich manchmal, na und? man lernt es mit der zeit, geduldiger zu werden ... man lernt es auch hier aus fehlern ... mach sie ruhig weiter - es gehört dazu
ich bin zu schwach, <-- auch eine frage der betrachtung körperlich? ... geistig gesehen, kannst du einem leckeren kuchenstück widerstehen? XD das will doch gegessen werden (auch die sahnestücken einer gegebenheit ;)) XD
ich bin zu langsam, <-- inwiefern? im denken? laß dich nicht täuschen ... das mag zwar der druck anderer jetzt sein und mag dich auch weiterhin noch verfolgen, doch wenn du einen beruf findest, den du richtig gut kannst, dann kannst du anderen eher was vormachen ;)
ich bin zu neugierig, <-- man kann nicht ZU neugierig sein genau! XD aber bitte auch hier mit etwas vorsicht ...

du siehst also (hoffentlich) so schlecht bist du nicht.. ich hoffe du siehst es ein ;) hab geduld ^^ der weg ist lang ...

außerdem hast du doch vor ein paar tagen auch noch sehr positiv über dein leben gedacht. (hab grad nahezu alle posts gelesen :rolleyes2: ) ich hoffe doch sehr, daß du jetzt nich wieder auf dumme ideen kommst, oder?

TaiBlaine
02.11.2004, 18:16
Original von Daisuke-sansubjektiv? was heißt das?

langsam bin ich von meiner art her..

trotzdem danke, dass du versuchst mich aufzubaun..


doch woraus hast du genau DAS gelesen???

außerdem hast du doch vor ein paar tagen auch noch sehr positiv über dein leben gedacht. (hab grad nahezu alle posts gelesen

subjektiv heißt, daß es jeder mensch anders empfindet/sieht :)

langsam von deiner art... hmm... das sagt mir jetzt ehrlich gesagt auch noch nix richtiges ^^
wenn du damit denken meinst: denk einfach an forrest gump ;) (ich weiß, is nur ein film, aber eben ein sehr guter)

gelesen hab ich das in deinen ersten posts in diesem thread, die du am 16.10.2004 (um ganz präzise zu sein) gemacht hast ;)

baka-neko
03.11.2004, 19:50
Ich hab gestern mal mit einem Freund über meine ganze Situation gesprochen.

//Kleine Zusammenfassung der Situation: hatte seit über einem Jahr vor mich umzubringen, vor allem weil ich einsam war und diverse andere Gründe. Hab jetzt Freunde und mein Leben hat sich allgemein (vielleicht aber auch nur vorrübergehend) verbessert. Ich hab jetzt Zweifel an meinen Selbstmordgedanken und versuche jetzt doch weiterzuleben, aber:
Da ich mich so lange Zeit in meine Todeswünsche geflüchtet hab, hab ich irgendwie verlernt mit dem Leben umzugehen. Ich hab Angst, dass ich mich zu sehr verändere und dadurch meine Freunde wieder verliere. Überhaupt fällt es mir schwer jetzt wieder an eine Zukunft zu denken.//

Das Gespräch ist leider so ziemlich schief gelaufen und jetzt fühle ich mich noch mieser. Mein Freund (nicht Partner ;)) hat vollkommen anders reagiert, als ich gedacht hätte...
Er hatte mal 3 Jahre Psychologie an der Schule und hat plötzlich voll mit seinem "Fachwissen" angefangen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er mit mir redet, sondern einer seiner Lehrer.
Er hat mir zu sämtlichen Problemen, die ich ihm schilderte, irgendeine Erklärung aus dem Lehrbuch zitiert...

Manche von diesen Dingen waren vielleicht gar nicht so unwahr, aber trotzdem glaub ich nicht, dass er mich verstanden hat. Wir haben 2 Stunden geredet. 2 ätzende Stunden, in denen er mich indirekt (wenn wohl auch gut gemeint) runtergemacht hat.
Er hat mir unterstellt, ich hätte nie vorgehabt mich umzubringen, sondern wollte nur im Mittelpunkt stehen (dabei hab ich das alles doch immer für mich behalten)... :(

Warum konnte er mich nicht einfach in den Arm nehmen und mich heulen lassen?! Stattdessen nur dieser belehrende Blick. ;(

Ich bin ihm dankbar, dass er sich so viel Zeit für mich genommen hat, aber ich wär froh ich hätte ihm nie davon erzählt.

TaiBlaine
03.11.2004, 20:01
ich versteh sehr gut, wie du dich fühlst...
was dein kumpel gemacht hat, war auch nich wirklich richtig. wenn ein freund einem das herz ausschüttet, da sollte man AUF KEINEN FALL!!! mit schulwissen oder so kommen.
man kann vielleicht eigene ähnliche persönliche erlebnisse mit einbringen oder aber auch nur einfach zuhören und trost spenden. sowas hilft wirklich mehr als belehrungen.
ich hab ne freundin, die hatte früher ( und auch jetzt noch) ziemliche miderwertigkeitskomplexe. als ich damals versucht hab ihr das irgendwie rational "auszureden", da is sie teilweise richtig durchgedreht.
sowas sollte man also tunlichst lassen.

engelaufwolke
03.11.2004, 21:09
ich denke, er wußte einfach nicht, wie er sich verhalten sollte. und aus lauter "panik" hat er sich an sein schulwissen erinnert und hat versucht, dir damit zu helfen.
denke nicht dran, was er besser hätte machen können, sondern das er dir zugehört hat, dass er zeit für dich hatte und wegen dir "nachgedacht" hat. seh es doch einfach positiv!

Lion
04.11.2004, 01:24
Ich glaub, in solchen Situationen ist das Beste immer in den Arm nehmen, streicheln, trösten. Man kann immer noch zu einer anderen Zeit mit Fachwissen glänzen, aber nicht in dem Moment, in dem es für einen am schlimmsten ist. Dein Freund hat sich sicher nicht richtig verhalten, und irgendwann solltest du ihm auch sagen, was genau dich gestört hat. Ansonsten kann er ja nicht lernen. Aber engelaufwolke hat Recht, dass er sich für dich Zeit genommen und sich mit dir beschäftigt hat, ist ein sehr wichtiger und positiver Punkt. Daran erkennt man wohl auch, wie gut man mit jemanden befreundet ist...

imported_dreamer87
04.11.2004, 01:59
baka-neko du solltest keine angst vor veraenderung haben das macht alles noch schwerer und deine freunde werden sich auch veraendern und dann fuehrt es zum selben nur das du genauso dastehts wie frueher. Ich wuerde versuchen offen zu sein fuer veraenderungen weil mit veraenderungen kommen auch immer neue menschen, umkreise, erfahrungen,....

TaiBlaine
04.11.2004, 05:24
oder einfacher ausgedrückt: das ganze leben unterliegt ständigen veränderungen

baka-neko
04.11.2004, 08:56
ich denke, er wußte einfach nicht, wie er sich verhalten sollte. und aus lauter "panik" hat er sich an sein schulwissen erinnert und hat versucht, dir damit zu helfen.

Das denk ich auch, am Anfang des Gesprächs schien er ziemlich nervös. Das Thema war ihm sehr unangenehm. Aber ab einem bestimmten Punkt schien er selbstsicherer (vielleicht weil er sich durch sein Phychologiezeug bestärkt fühlte), und auf einmal hatte ich das Gefühl, dass seine Worte zwar gut gemeint waren, aber auch von oben herab kamen, so als ob er ein kleines, dummes Kind belehrt.

Ich fürchte er sieht mich jetzt mit anderen Augen. Er hat das letzte Jahr meines Lebens und meine gesamte Denkweise "analysiert" und alles zu "Einbildung", "gestörter Wahrnehmung" und als nicht "echte Probleme" erklärt.

Wie ernst würdet ihr jemanden nehmen, den ihr für einen total verblendeten, schwachen Feigling halten würdet?
Vor dem Gespräch waren wir ebenbürtig, gleichberechtigte Freunde eben, aber jetzt hat er etwas herabschauendes an sich.


denke nicht dran, was er besser hätte machen können, sondern das er dir zugehört hat, dass er zeit für dich hatte und wegen dir "nachgedacht" hat. seh es doch einfach positiv!

Ich weiß. Mir ist klar geworden, dass er sich wirklich Mühe mit mir gegeben hat und ich weiß es sehr zu schätzen.
Aber nachdem er mich jetzt nicht mehr so sieht wie vorher, habe ich wohl den treuen Freund den ich ihn ihm erkannt habe, gleichzeitig wieder verloren.

Auch wenns vielleicht so klingt: Ich bin ihm nicht böse, denn ich habe ihn um das Gespräch gebeten. Ich hätte ihn besser einschätzen müssen.

imported_Condor
04.11.2004, 16:53
Original von baka-neko
Ich hätte ihn besser einschätzen müssen.
jeder mensch hat einen unberechenbaren punkt ;) damit lernst du auch nur dazu, auch wenn diese erfahrung schmerzhaft ist und nun vorsichtiger bist, wem du es erzählst ... vllt aufgrund dessen sagst du es nie wieder jemanden ins gesicht aus angst, diesen auch wieder verlieren zu können. es ist eine zweischneidige sache: einerseits kann man drüber schweigen und andererseits lebt man mit einer lüge. du kannst nur gute freund finden, wenn sie dich nehmen, so wie du bist ... nur leider sind wirklich viele damit selbst überfordert, weil fast jeder irgendwo in den seilen hängt.

Fistazius
04.11.2004, 19:37
Condor...erzähl du ma was üba dich...deine schwachen augenblicke...schreibst ja nie was in der richtung... ?( so cool?

TaiBlaine
04.11.2004, 21:58
stell dir vor: es soll leute geben, die haben in ihrem ganzen leben noch nie über selbstmord nachgedacht :)
das hat nix mit coolness zu tun :)

Fistazius
04.11.2004, 21:59
Original von TaiBlaine
stell dir vor: es soll leute geben, die haben in ihrem ganzen leben noch nie über selbstmord nachgedacht :)
das hat nix mit coolness zu tun :)

ne aber jeder stellt sich doch zumindest ma die welt ohne sich vor...is ja irgendwo ne form von selbstmordgedanken...nur in ganz abgeschwächter form...

Lion
04.11.2004, 22:11
Original von Fistazius

Original von TaiBlaine
stell dir vor: es soll leute geben, die haben in ihrem ganzen leben noch nie über selbstmord nachgedacht :)
das hat nix mit coolness zu tun :)

ne aber jeder stellt sich doch zumindest ma die welt ohne sich vor...is ja irgendwo ne form von selbstmordgedanken...nur in ganz abgeschwächter form...

Tatsächlich? Also ich nicht. Es gibt halt tatsächlich Leute, die mehr oder weniger mit ihrem Leben so glücklich sind, dass sie nie an sowas denken.

Arlong
04.11.2004, 22:11
hab ich ned. noch nie. :roll:
warum solte ich? will mich ja eh ned umbringen XDDD

imported_Condor
05.11.2004, 00:08
Original von Fistazius
Condor...erzähl du ma was üba dich...deine schwachen augenblicke...schreibst ja nie was in der richtung... ?( so cool?
;) habe ich doch, mußt nur weiter vorne mal nachsehen, suchen tue ich für dich jetzt nicht ^^ ... und als cool würde ich das auch nicht bezeichnen, ist nur eine frage der lebenseinstellung ;)

ich für meinen teil kann mich als stabil bezeichnen ... habe eine intakte familie, die klasse zusammenhalten kann, habe einen freund, mit dem ich über alles reden kann und habe wieder ein ziel im leben, was ich anstrebe ;) warum ich mich dann also hier aufhalte? ich habe kein problem damit, mich mit jemanden über eine solche thematik zu unterhalten, denn daran fehlt es oft und das ist etwas, was ich geben kann: zuhören.

man mag es auch kaum glauben, aber selbst in meiner schulzeit wurde ich immer gehänselt - war also sozusagen das "häßliche" entlein. doch durch die stabile familienbande habe ich dies komischerweise still ertragen und diese als dumm hingestellt. sie kannten mich halt nicht, weil ich in der schule ihnen gegenüber immer das graue mäuschen abgab. heute hat es sich gewandelt und gehe mit mir selbst nun auch ganz anders um ... aber das lernt man erst mit der zeit und mit den umständen ...

selbst wenn ich depris haben sollte, weil mal wieder etwas nicht gelang, falle ich nicht allzu tief, sondern nutze sie, um etwas an meinem leben zu ändern oder etwas schief gelaufenes zu korrigieren ... in dieser phase wünsche ich keinem, in meiner nähe zu sein ^^" jeder ist mir dann als opfer gut genug - aber ich lerne mich darin zu beherrschen :engel:

so, nun bin ich müde, mein anis-fenchel-tee wirkt ^^ sowas ist sehr beruhigend ;)

SephirothsAngel
05.11.2004, 12:53
Wie hörte ich so häufig..
Wer nicht mindestens einmal an Selbstmord gedacht hat, der hat auch nie gelebt.
Nun ja, ob ich dieser Logik wirklich sehr viel abgewinnen kann, darüber bin ich mir bis heute noch nicht sicher und werde es wohl auch nie sein.
Um es kurz zu sagen. Ich finde, dass viele, die sagen "wer Selbstmord begeht, ist zu schwach zum leben" keine Ahnung haben.
Der natürliche Instinkt im menschen sagt, "ich will leben! (leben im biologischen Sinne)". Aber leben im biologischen Sinne ist nicht zwangsweise das Gleiche wie im philosophischen Sinn. Was nützt es mir, wenn mein körper zwar lebt, aber mein Geist nicht? Wie kann man so etwas dan als "Leben" bezeichnen? Dan nist es kein leben, dann ist es einfach nur ein leeres Dasein. Wie dem auch so, es erfordert verdammt viel Courage, den Instinkt zu überwinden und sich das Laben nehmen zu wollen. Und es erfordert noch viel mehr, wenn man scheitert. Denn an so was kann man im wahrsten Sinne des Wortes bekloppt werden. Es macht einen einfach nur kaputt. Und wenn ich das so sagen darf, ich bewundere jeden, der genug Courage zum Selbstmord hatte und diesen auch geschafft hat.

TaiBlaine
05.11.2004, 13:20
leute zu bewundern, die selbstmord begangen haben zu bewundern is aber auch irgendwie ne eigenartige auffassung, oder? :wiry:
man sollte doch eher die bewundern, die trotz größter schwierigkeiten und probleme ihr leben meistern. solche leute sollte man sich eher zum vorbild nehmen und nicht die "schwächlinge und feiglinge" die selbstmord begehen, findest du nicht?

Fistazius
05.11.2004, 15:42
sich nicht umbringen is auf jeden fall keine kunst...is ganz einfach :D

SephirothsAngel
05.11.2004, 16:06
Original von TaiBlaine
leute zu bewundern, die selbstmord begangen haben zu bewundern is aber auch irgendwie ne eigenartige auffassung, oder? :wiry:
man sollte doch eher die bewundern, die trotz größter schwierigkeiten und probleme ihr leben meistern. solche leute sollte man sich eher zum vorbild nehmen und nicht die "schwächlinge und feiglinge" die selbstmord begehen, findest du nicht?

Sorry, sehe ich aber eben genau anders herum. So genau möchte ich darauf nicht eingehen, denn teilweise basiert meine Ansicht dazu auf Ereignissen, von denen ich mich an die Meisten nicht unbedingt gerne erinnere.
Um es jedoch ein wenig allgemeiner zu halten (ich sage nicht alle potenziellen Selbstmörder empfinden so, aber viele);
Der Körper möchte weiter existieren. Daraus resultiert der natürliche Instinkt des Menschen, sich nicht selbst abmurksen zu wollen.
Der Instinkt ist gleichzusetzen mit einem Trieb. Ergo nichts, was von der Persönlichkeit abhängt, sondern von der Natur. Ein Beweis dafür sind Tiere. Sie haben den selben Instinkt. Denn es gibt doch wirklich sehr wenig Tiere, die sich selbst das Leben nehmen, oder? http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirolp_as.gif
Wie dem auch sei. Neben diesem Instinkt muss man aber berücksichtigen, dass wir in erster Linie Individuen sind. Und das rührt daher, dass wir denken können und daher auch unsere eigene Meinungen, Einstellungen entwickeln. Nehmen wir nun einmal an, du kannst diesem Dasein hier partout nichts abgewinnen, was es für dich lebenswert macht. Was dann??? Zeugt es dann wirklich von Stärke, es einfach hinzunehmen? Finde ich nicht.

TaiBlaine
05.11.2004, 16:23
ich habe nie gesagt, daß du (oder sonst wer) sein "ödes dasein" einfach hinnehmen soll. ich meinte, daß man mit aller kraft darum kämpfen soll, daß das leben lebenswert für einen ist.

imported_Condor
05.11.2004, 16:32
Original von SephirothsAngel
Zeugt es dann wirklich von Stärke, es einfach hinzunehmen? Finde ich nicht.
nein, dann hat man ebenso sein leben verloren ;) die stärke liegt darin, einen weg zu finden, der einen selbst weiterhilft, wo auch die umwelt mitspielt. vielmals, sie muß nicht unbedingt mitspielen wollen. wenn man derbe probleme mit den eltern hat, weil das interesse zu unterschiedlich ist oder der lebensstandart zu sehr sinkt, etc., so kann man sich hilfe suchen, die einen auch helfen. sicher, das wecken eines schlafenden problems kann noch schwieriger sein als das einfache hinnehmen, aber es ist ein erster schritt zu einer veränderung. wieso also mal nicht versuchen? warum gleich alles aufgeben, wofür womöglich andere schuld dran sind und es noch nicht einmal wissen?

SephirothsAngel
05.11.2004, 17:04
Original von TaiBlaine
ich habe nie gesagt, daß du (oder sonst wer) sein "ödes dasein" einfach hinnehmen soll. ich meinte, daß man mit aller kraft darum kämpfen soll, daß das leben lebenswert für einen ist.

Und was, wenn das, was für einen "lebenswert" ist, unmöglich zu erreichen ist? Auch das ist doch individuell, nicht? Was für den einen lebenswert ist, kann für den anderen völlig bedeutungslos sein.
Wenn man etwas gefunden hat, dass für einen lebenswert ist, man aber genau weiß, dass man es in diesem Dasein nicht erreichen/haben kann, bleiben einem nur 2 Alternativen. Das Dasein beenden oder es einfach hinnehmen.
Sicherlich kan man jetzt hingehen und versuchen, es nur so "erträglich wie möglich" zu gestalten. Auch bekannt als "das Beste daraus machen". Ob das nun erstrebenswert ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich jedoch ist es nur zweite wahl. "Das beste daraus machen" heißt im Endeffekt auch nichts anderes, als dass man sich damit abfindet, dass, was das Leben lebenswert machen würde, nicht bekommen zu können. Sich mit der zweiten Wahl zu begnügen wäre IMO nichts anderes als eine schleichende Kapitulation. Und so etwas ist nicht wirklich Lebenswert. Nur ein ständiger Begleiter, der einen daran erinnert, wie schwach man eigentlich ist.


Original von Condor
die stärke liegt darin, einen weg zu finden, der einen selbst weiterhilft, wo auch die umwelt mitspielt.
Also das berühmte "Gleichgewicht finden". Bitte versteh mich nicht falsch, ich kann nachvollziehen, was du meinst, aber für mich ist ein Kompromiss (was einem Mittelweg gleich kommt) das selbe, als wenn man verliert.


Original von Condorwenn man derbe probleme mit den eltern hat, weil das interesse zu unterschiedlich ist oder der lebensstandart zu sehr sinkt, etc., so kann man sich hilfe suchen, die einen auch helfen.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir ohne jede Frage voneinander abhängig sind. Kein Mensch würde heute noch leben, wenn uns nicht irgendwer von Geburt an geholfen hätte. Das ist natürlich klar. Aber mit der Zeit verändert man sich. Kann es nicht auch Menschen geben, die vielleicht gar keine Hilfe von anderen haben wollen?
Das gibt es auch in anderen Fällen. Es gibt doch z.B. Leute, die leben auf der Straße. Warum schlafen sie lieber da als soziale Einrichtungen zu nutzen? Weil sie keine Hilfe wollen. Es mag verschiedene Motive dafür geben. Eines z.B. wäre der Stolz. Es gibt Menschen, die sind zu stolz, sich in bestimmten Dingen helfen zu lassen. Und dann kann es sien, dass man nun mal den Selbstmord wählt. Denn Hilfe gibt es nicht. Und selbst wenn doch, könnte man sie nicht nutzen.

Aber bitte nicht falsch auffassen. Ich möchte nicht, dass meine Posts falsch rüber kommen und ich sage nicht "Juhu! Selbstmord ist ja so toll". Ob Selbstmord der richtige oder falsche Weg für einen ist, das kann nur jeder selbst entscheiden. Ich für meine Teil beneide die Leute, die genug Mut und Kraft dazu haben einfach darum. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirolp_bey2.gif

imported_Condor
05.11.2004, 17:28
Original von SephirothsAngel
Aber bitte nicht falsch auffassen. Ich möchte nicht, dass meine Posts falsch rüber kommen und ich sage nicht "Juhu! Selbstmord ist ja so toll". Ob Selbstmord der richtige oder falsche Weg für einen ist, das kann nur jeder selbst entscheiden. Ich für meine Teil beneide die Leute, die genug Mut und Kraft dazu haben einfach darum. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirolp_bey2.gif
Keine Sorge ;)
Es ist deine Sichtweise und man versucht ja halt nur in einem Gespräch herauszufinden, warum du auf diese kommst - deine Meinung halt, die sich auf eine Erfahrung hin begründet und ist doch in Ordnung ^^ Jeder hat andere Erfahrungen, die hier einfach zusammengetragen werden ;) Niemand will hier wem was böses ...


Original von SephirothsAngel
Also das berühmte "Gleichgewicht finden". Bitte versteh mich nicht falsch, ich kann nachvollziehen, was du meinst, aber für mich ist ein Kompromiss (was einem Mittelweg gleich kommt) das selbe, als wenn man verliert.
Könnte man so sagen ... aber mehr das Gleichgewicht zu sich selbst finden. Klar, man sollte nicht gleich über Leichen gehen wollen, aber eine Trennung oder mehr Abstand von irgendwas kann schon Wunder bewirken. Aber es fängt ja schon mit Schülern an und die können meist weder vor noch zurück, da sie ans Elternhaus gebunden sind. Ein Kompromiss ist kein Rückschlag, sondern eine Einigung und daher ein Gewinn, wenn man auch nicht den totalen Sieg davon trägt. Aber muß man das wollen? Oo Wie kommst du da aufs Verlieren? Sicher, es ist ein kleinerer Schritt nach vorn als wie erhofft ...


Original von SephirothsAngel
Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir ohne jede Frage voneinander abhängig sind.
Jein ... man kann sich, wer es unbedingt will, auch der Gesellschaft entziehen, was aber durch die Globalisierung immer schwieriger wird. Zumal ... man hat mittlerweilen einen Lebensstandart, den man einfordert ... auch hier muß man wieder mit Kompromissen abwägen. Gut, daß du das mit den Leuten auf der Straße angesprochen hast und werden wir mal etwas OT, doch vorab noch das andere:


Original von SephirothsAngel
Kann es nicht auch Menschen geben, die vielleicht gar keine Hilfe von anderen haben wollen?
Sicher und ich akzeptiere es auch ... das einzigste was ich immer tue ist, mich zu melden mit: "hallo, hier bin ich und wenn du micht brauchst, bin ich da". Das reicht eigentlich schon. Wer reden will, redet mit mir und wenn nicht - oki ... Das wird leider auch immer verkannt. Man muß eigentlich nur da sein, wenn sie es wollen. Doch sollte man aber immer präsent sein und sie nie das Gefühl aufkommen lassen, daß man sie irgendwo vergessen hat ... der Rest kommt dann schon von allein ;)


Original von SephirothsAngel
Es gibt doch z.B. Leute, die leben auf der Straße. Warum schlafen sie lieber da als soziale Einrichtungen zu nutzen? Weil sie keine Hilfe wollen. Es mag verschiedene Motive dafür geben. Eines z.B. wäre der Stolz. Es gibt Menschen, die sind zu stolz, sich in bestimmten Dingen helfen zu lassen. Und dann kann es sien, dass man nun mal den Selbstmord wählt. Denn Hilfe gibt es nicht. Und selbst wenn doch, könnte man sie nicht nutzen.
Hm, sie nehmen sicher Hilfe an, wenn es ihnen auch was nützt ;) Nur die Spirale geht leider nach unten und sie verloren das Vertrauen zu allem, was die Gesellschaft zusammenhält. Sie leben weiter und richten sich auf die Umstände ein, um weiterhin unabhängig zu sein. Sie verlassen sich einfach nicht mehr auf andere und dagegen spricht doch nichts. Es muß nicht gleich der Stolz sein ... Und bei den sozialen Einrichtungen -.- auch da gibt es immer wieder schwarze Schafe und das ist traurig!

Hm, die, die sich mit ihrer Umwelt arrangieren, leben weiter. Aber nicht jeder kann sich um 180° drehen und ist so flexible. Viele schämen sich auch einfach nur dafür, eine "Sozialfall" geworden zu sein, was sie auch einfach nur noch tiefer reißt ... es ist eine Mauer, die unüberwindbar erscheint, aber man muß sich nicht dafür schämen, daß man Hilfe braucht. Es ist okay!

Lion
05.11.2004, 17:35
Original von SephirothsAngel

Original von TaiBlaine
ich habe nie gesagt, daß du (oder sonst wer) sein "ödes dasein" einfach hinnehmen soll. ich meinte, daß man mit aller kraft darum kämpfen soll, daß das leben lebenswert für einen ist.

Und was, wenn das, was für einen "lebenswert" ist, unmöglich zu erreichen ist? Auch das ist doch individuell, nicht? Was für den einen lebenswert ist, kann für den anderen völlig bedeutungslos sein.
Wenn man etwas gefunden hat, dass für einen lebenswert ist, man aber genau weiß, dass man es in diesem Dasein nicht erreichen/haben kann, bleiben einem nur 2 Alternativen. Das Dasein beenden oder es einfach hinnehmen.
Sicherlich kan man jetzt hingehen und versuchen, es nur so "erträglich wie möglich" zu gestalten. Auch bekannt als "das Beste daraus machen". Ob das nun erstrebenswert ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich jedoch ist es nur zweite wahl. "Das beste daraus machen" heißt im Endeffekt auch nichts anderes, als dass man sich damit abfindet, dass, was das Leben lebenswert machen würde, nicht bekommen zu können. Sich mit der zweiten Wahl zu begnügen wäre IMO nichts anderes als eine schleichende Kapitulation. Und so etwas ist nicht wirklich Lebenswert. Nur ein ständiger Begleiter, der einen daran erinnert, wie schwach man eigentlich ist.



Solange man es nicht probiert, kann man auch nicht wissen, ob man sein Ziel nicht doch irgendwann erreicht. Und wenn es das ganze Leben lang dauert. Klar, wenns ein Ziel wie "Ich will ohne Flugzeug fliegen" ist, kann mans vergessen, aber solche Wünsche werden in keinem Leben war, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Und jedes realistische Ziel kann man eventuell irgendwann erreichen, solang man nicht die Flinte ins Korn wirft.

baka-neko
05.11.2004, 19:22
Original von SephirothsAngel

Original von TaiBlaine
leute zu bewundern, die selbstmord begangen haben zu bewundern is aber auch irgendwie ne eigenartige auffassung, oder? :wiry:
man sollte doch eher die bewundern, die trotz größter schwierigkeiten und probleme ihr leben meistern. solche leute sollte man sich eher zum vorbild nehmen und nicht die "schwächlinge und feiglinge" die selbstmord begehen, findest du nicht?

Sorry, sehe ich aber eben genau anders herum. So genau möchte ich darauf nicht eingehen, denn teilweise basiert meine Ansicht dazu auf Ereignissen, von denen ich mich an die Meisten nicht unbedingt gerne erinnere.
Um es jedoch ein wenig allgemeiner zu halten (ich sage nicht alle potenziellen Selbstmörder empfinden so, aber viele);
Der Körper möchte weiter existieren. Daraus resultiert der natürliche Instinkt des Menschen, sich nicht selbst abmurksen zu wollen.
Der Instinkt ist gleichzusetzen mit einem Trieb. Ergo nichts, was von der Persönlichkeit abhängt, sondern von der Natur. Ein Beweis dafür sind Tiere. Sie haben den selben Instinkt. Denn es gibt doch wirklich sehr wenig Tiere, die sich selbst das Leben nehmen, oder? http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirolp_as.gif
Wie dem auch sei. Neben diesem Instinkt muss man aber berücksichtigen, dass wir in erster Linie Individuen sind. Und das rührt daher, dass wir denken können und daher auch unsere eigene Meinungen, Einstellungen entwickeln. Nehmen wir nun einmal an, du kannst diesem Dasein hier partout nichts abgewinnen, was es für dich lebenswert macht. Was dann??? Zeugt es dann wirklich von Stärke, es einfach hinzunehmen? Finde ich nicht.

So ähnlich hab ich mir das auch immer gedacht, nur hätte ich es nie so gut ausdrücken können! :)

Ob es jetzt gut ist dem Überlebenstrieb zu folgen oder nicht, kann man nicht sagen, denn ich glaube nicht an gut und schlecht.

Es gibt Wege die man Wählen kann (z.B. Tod oder Leben), und diese Wege führen zu einer jeweils anderen Zukunft (Welt ohne mich oder Welt mit mir).

Alles ist Ansichtssache. Ich habe für mich beschlossen, mich meinem Überlebenstrieb zu beugen (weil ich nicht die Kraft habe ihn zu besiegen); ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen.

Ich hoffe, das kommt alles so an wie ich es sagen wollte (ich kann sowas immer so schlecht erklären :( ).

Und ich möchte mich kurz nochmal für all die lieben Antworten bedanken. :rolling:
Danke, ihr habt mir damit wirklich geholfen! Ich fühle mich inzwischen wieder besser. :]

TaiBlaine
05.11.2004, 19:45
irh redet immer vom überlebenstrieb, aber meiner meinung nach wäre auf den menschen wesentlich besser überlebenswille anwendbar. und den willen zu verlieren geht schneller, als man denkt (im wahrsten sinne).

@SephirothsAngel
als du sagtest, wegen dem lebensziel... klar, das ist für jeden unterschiedlich und nicht immer ist es verwirklichbar, aber das ist eigentlich egal, oder? vielleicht findet man ja auf dem weg zu dem ziel menschen, die das selbe ziel haben und man kann gemeinsam daran arbeiten. und vielleicht ist es irgendwann etwas sehr bedeutendes oder eine inspiration für andere menschen.

Fistazius
05.11.2004, 20:49
Original von Condor
man mag es auch kaum glauben, aber selbst in meiner schulzeit wurde ich immer gehänselt - war also sozusagen das "häßliche" entlein.

nur weil du nicht "gut genug" ausgesehen hattest?

Lion
05.11.2004, 20:55
Original von Fistazius

nur weil du nicht "gut genug" ausgesehen hattest?

Das hört sich an, als ob du ziemlich fassungslos vor diesem Satz standest (oder gesessen hast)...
In Schulen oder Klassen, in denen es eine starke Cliquenbildung gibt, kommt es sicher häufig vor, das jemand wegen seines Aussehens ausgeschlossen oder gehänselt wird. Sei es jetzt wegen dem physischen oder dem modischen Äußeren. Warum bist du so erstaunt darüber?

Fistazius
05.11.2004, 20:56
weil ich sowas nie machen würde und meine leute auch nicht...es gibt nur snopschulen an denen das "normal" is...

TaiBlaine
05.11.2004, 21:01
du wirst lachen, aber das ist an JEDER schule so... nicht nur an snobschluen :)
selbst ich wurde früher gehänselt und tyrannisiert, aber ich hab mir immer gesagt "leckt mich" oder im notfall hab ich mich auch mit ihnen angelegt.
irgendwann haben sies dann sein gelassen ;)

Fistazius
05.11.2004, 21:05
also mein jahrgang is überwiegend lässig drauf. bei der 9. geht das so...schon stark asig und merkwürdig...und achte kannst du voll knicken...das sind ALLE nur noch hip hopper und (sry für das wort) Schlampen...also laufen voll so rum...

imported_Condor
05.11.2004, 21:07
hm, ich habe im aussehen keinen makel oder sowas ;) habe also ein völlig normales gesicht wie viele andere auch ...

aber meist wird es darauf abgetan, weil man halt nicht so wie die anderen ist ... andere interessen verfolgt oder sich stark zurückhält und damit eine unberechenbare größe wird. man versucht in allen eigenschaften etwas schlechtes zu sehen, um einen ausschließen zu können usw.

das ist einfach nur, weil sie einen nicht kennen oder auf falsche schlüsse kommen bzw. ^^ der mensch ist ein gruppentier. bist du anders, fällst du raus!

Fistazius
05.11.2004, 21:09
bei uns werden zwar auch leute ab und zu verarscht, aber fast alle sind sozial genug sich in die lage des andern versetzen zu können...

Lion
05.11.2004, 21:12
Original von Fistazius
bei uns werden zwar auch leute ab und zu verarscht, aber fast alle sind sozial genug sich in die lage des andern versetzen zu können...

Klar, das sind sie bei uns auch... nach außen hin. Und das ist überall so. Ich weiß ja nicht, wei gut du dich in deiner Klasse auskennst, aber da ist es höchstwahrscheinlich genauso. Ich mein, bei euch gibt es sicher auch jemanden, der ein wenig anders ist als die anderen und deswegen ein klitzekleines bisschen - trotz sozialem Verhalten - ausgeschlossen, verarscht, gehänselt wird. Hast nicht gerade du von dieser Carmen erzählt?

imported_Condor
05.11.2004, 21:14
@ fis

;) dann schätze dich glücklich ... aber in den bezug sind jungs "pflegeleichter", mädchen sind da doch etwas härter drin ^^" (was ich nie verstand XD und noch einer meiner weiteren probleme war ...)

Fistazius
05.11.2004, 21:51
Original von Condor
@ fis

;) dann schätze dich glücklich ... aber in den bezug sind jungs "pflegeleichter", mädchen sind da doch etwas härter drin ^^" (was ich nie verstand XD und noch einer meiner weiteren probleme war ...)

das stimmt schon. ne gute freundin is jetzt auf mich irgendwie sauer oder so...keine ahnung was sie hat...war freitag abend (letzte woche) zusammen mit ihr weg und wir hatten eigentlich spaß und dann ignoriert sie mich seit montag schon?! ich lass mich auf sowas natürlich nicht ein und frag da nicht tausend ma nach...wenn sie mich plötzlich imma anzickt is es ihre sache.... :roll:

SephirothsAngel
08.11.2004, 13:43
Da ist man mal zwei Tage nicht da... http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirolp_as.gif Gomen, dass die Antwort erst jetzt kommt.

@ Condor


Könnte man so sagen ... aber mehr das Gleichgewicht zu sich selbst finden. Klar, man sollte nicht gleich über Leichen gehen wollen, aber eine Trennung oder mehr Abstand von irgendwas kann schon Wunder bewirken.
Ist eine Trennung/ Abstand schaffen nicht das Gleiche wie kurzweiliges Weglaufen? Und wenn man danach wieder in seine gewohnte Umgebung/Umfeld zurückkommt? Was hat sich dann verändert?
nUn ja, jeder kann bekanntlich nur aus seiner eigenen Erfahrung sprechen. Ich für meinen Teil habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass Abstand gewinnen nichts bringt. Jedes mal, wenn ich zurück kam, hat sich im Endeffekt doch nie etwas geändert. Daher halte ich nicht unbedingt etwas davon, Abstand zu gewinnen. Natürlich hat jeder etwas/jemand anderes von dem er Abstand gewinnen möchte, wenn man dazu tendiert, dieses Dasein hier beenden zu wollen. Aber es gibt auch Dinge/Personen, von denen man einfach keine Abstand gewinnen kann. Dafür sitzen sie manchmal einfach zu tief.



Ein Kompromiss ist kein Rückschlag, sondern eine Einigung und daher ein Gewinn, wenn man auch nicht den totalen Sieg davon trägt. Aber muß man das wollen? Oo Wie kommst du da aufs Verlieren? Sicher, es ist ein kleinerer Schritt nach vorn als wie erhofft ...
Sicherlich stimme ich mit dir überein, dass es nicht immer nur "schwarz oder weiß" (was also hier "gewinnen oder verlieren" heißen würde) gibt.
Aber was dieses Thema angeht, gibt es für mich keine Kompromisse. Um das zu erklären, muss ich allerdings etwas weiter ausholen.
Ich bin selber gescheiteter Suizidler. Und für mich ist und bleibt das absolutes Versagen. Nun könnte ich mir einreden, es wäre ein Kompromiss, wenn ich sagen würde "Irgendwann sterbe ich sowieso. Warum nicht also das Beste bis dahin aus diesem Dasein machen?". Aber das ist es nicht. Entweder ich habe genug Kraft dazu, es jederzeit tun zu können oder nicht. Und wenn ich das nicht kann, habe ich verloren. In dieser Hinsicht gibt es einfach keinen Kompromiss. Es gibt nur die zwei Otionen stärker als der Überlebenstrieb zu sein oder schwächer. Mensch bleiben oder nicht. Würde ich mich einfach zurücklehnen und darauf warten, bis die Zeit meinen Tot für mich erledigt, ist das wie eine schleichende Kapitulation. Und das ist IMO nicht anders als verlieren.


Sicher und ich akzeptiere es auch ... das einzigste was ich immer tue ist, mich zu melden mit: "hallo, hier bin ich und wenn du micht brauchst, bin ich da". Das reicht eigentlich schon. Wer reden will, redet mit mir und wenn nicht - oki ... Das wird leider auch immer verkannt. Man muß eigentlich nur da sein, wenn sie es wollen. Doch sollte man aber immer präsent sein und sie nie das Gefühl aufkommen lassen, daß man sie irgendwo vergessen hat ... der Rest kommt dann schon von allein ;)

Bitte gestatte mir eine Frage. Für wen tust du das?
Ist es nicht so, dass man selber ein gutes Gefühl dabei hat, für andere da zu sein? Beruhigt es das eigene Gewissen? Tut man das nicht (teilweise) auch für das eigene Seelenheil?
Nun, ich hoffe, diese Fragen sind nicht allzu aufdringlich. Aber mich würden deine Antworten darauf wirklich sehr interessieren. http://www.computerpannen.com/cwm/kao/msroom/m-pu.gif



@ Dragonblood


Solange man es nicht probiert, kann man auch nicht wissen, ob man sein Ziel nicht doch irgendwann erreicht. Und wenn es das ganze Leben lang dauert. Klar, wenns ein Ziel wie "Ich will ohne Flugzeug fliegen" ist, kann mans vergessen, aber solche Wünsche werden in keinem Leben war, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Und jedes realistische Ziel kann man eventuell irgendwann erreichen, solang man nicht die Flinte ins Korn wirft.


Leider kann man nicht immer frei entscheiden, was für eine Person der Lebenssinn/das Lebensziel ist oder ob man überhaupt einen findet.
Um ein Beispiel zu nennen (frei gewählt).
Ein Pärchen hat sich nach langem Suchen endlich gefunden. Sie tun alles füreinander und der eine kann ohne den anderen nicht. Sie stützen sich gegenseitig, geben sich Geborgenheit, Halt und jeder wäre bereit, für den anderen alles, in siener Macht stehende zu geben, damit dieser glücklich ist. Nun stirbt einer der beiden Parner.
Der Überlebende weiß nicht, was er tun soll. Immerhin hat er sein leben lang nach dieser einen Person gesucht. Und als er sie endlich gefunden hatte, war sein einziges Lebensinhalt für diese eine Person da zu sein und sie glücklich zu machen. Aber nun ist diese Person nicht mehr da. Und man kann rein gar nichts tun, um sie wieder zu bekommen. Man kann sie ncicht mehr halten. Nicht mehr iohre Stimme hören oder ihre Wärme fühlen. Was nun? Soll diese Person sich einfach so (bewusst) ein anderes Lebensziel suchen? Geht das wirklich so leicht? Mir gelingt so etwas zumindest nicht. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/m-u-n.gif


@ TaiBlaine


irh redet immer vom überlebenstrieb, aber meiner meinung nach wäre auf den menschen wesentlich besser überlebenswille anwendbar.
Man gab dem Esel viele Namen. Doch wie man ihn auch nannte, ein Esel blieb er dennoch. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/m-wink.gif
Natürlich hast du recht, wenn du sagst, man könnte es auch Überlebenswille nennen. Nur ich benutze diese Bezeichnung nciht gern, da "Wille" für mich vorrausetzt, dass man es auch wirklich aus freien Stücken möchte/will. Ein Trieb hingegen ist immer gegeben. Gleich, ob man will oder nicht. Daher finde ich diese Bezeichnung eigentlich passender. http://www.computerpannen.com/cwm/kao/msroom/m-pu.gif



@SephirothsAngel
als du sagtest, wegen dem lebensziel... klar, das ist für jeden unterschiedlich und nicht immer ist es verwirklichbar, aber das ist eigentlich egal, oder? vielleicht findet man ja auf dem weg zu dem ziel menschen, die das selbe ziel haben und man kann gemeinsam daran arbeiten. und vielleicht ist es irgendwann etwas sehr bedeutendes oder eine inspiration für andere menschen.
Ich weiß nicht. Kann man das eher Egoismus oder Stolz zuschreiben, wenn man sein Ziel um jeden preis allein verwirklichen will? Doch gleich, wozu es zählt, ich für meinen Teil würde es aus eigener Kraft schaffen wollen. Dabei Hilfe anderer anzunehmen und mit deren Hilfe mein Lebensziel zu erreichen könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Davon ab, habe ich kein Lebensziel, dass in dieser Welt erreichbar wäre. Und um ehrlich zu sein, ich bin zu schwach, um meine wenige Kraft für sinnlose Kämpfe zu vergeuden. ;) Daher folge ich keinen Träumen, die ich ja auf diese Weise doch nicht zu erfüllen sind.

imported_Condor
08.11.2004, 15:23
@ Trennung/ Abstand

Sicher, Abstand gewinnen ist ein kurzweiliges Weglaufen und wenn dieses nicht zu einer Klärung beihilft, so bleibt nur noch die Trennung. Man sollte beides ins Auge fassen und ich habe hier wohl einfach nur die Reihenfolge verdreht ^^"

Weißt du, ich habe auch schon von jemanden eine ernsthafte persönliche Drohungen erhalten. Kurzum zog ich einen Strich drunter und hielt mich von ihm fern, denn ich wollte mich nicht selber durch seine Fehler belasten lassen. Doch nach gewißer Zeit der Trennung habe ich mich mit dem Gedanken wieder angefreundet, ihn ab und an mal über den Weg laufen zu müssen, da ich mein Hobby nicht dafür aufgeben möchte.

Fazit: Er ist auch heute noch unbelehrbar und droht immer noch den Leuten, die ihm im Wege stehen - so freundschaftlich auch das Hobby gestaltet ist - doch macht er sich auch selbst damit unglücklich. Schon jetzt merkt man, daß er den Club, den er unbedingt an sich reißen mußte, kurz vor dem Aus gespielt hat und das ist für mich genug Genugtuung ^^ Die Zeit arbeitet halt doch für einen und meine Warnungen wollte man ja damals nicht ;)


Ich bin selber gescheiteter Suizidler. Und für mich ist und bleibt das absolutes Versagen. [...]
Hm, für mich klingt es so, als ob da noch etwas ist, von dem du dich nicht trennen kannst bzw. noch nicht aufgegeben hast ... in meinen Augen ist es kein Versagen.


Bitte gestatte mir eine Frage. Für wen tust du das?
Ist es nicht so, dass man selber ein gutes Gefühl dabei hat, für andere da zu sein? Beruhigt es das eigene Gewissen? Tut man das nicht (teilweise) auch für das eigene Seelenheil?
Nun, ich hoffe, diese Fragen sind nicht allzu aufdringlich. Aber mich würden deine Antworten darauf wirklich sehr interessieren. http://www.computerpannen.com/cwm/kao/msroom/m-pu.gif
Interessante Fragen und ich möchte dir auch keine Antwort schuldig bleiben ;)

Für wen ich es tue? Sicher tue ich es auch für mich, daß ich ein "gutes" Gefühl habe, aber andereseits auch, daß ich mich selber beruhigen kann. Dies hast du schon richtig benannt ;) aber:

Weißt du, wenn ich sowas höre, geht es mir immer nahe und ich möchte helfe, da komme ich nicht drum rum (auch wenn ich bei bestimmten Sachen meine knallharten Prinzipien habe). Durch mein geprägtes Familienleben habe ich eine soziale Ader erhalten, die ich gerne ausschöpfe und warum sollten die, die es brauchen, nicht von mir ausnutzen? ;) Mir gehts gut und solange ich es verkrafte: Why not? ^^

Hier im Forum kann ich locker drüber plauschen und sobald der Computer aus ist, kann ich Abstand dazu gewinnen und denke auch nicht weiter drüber nach. Da ist es bei Leuten, die ich erreiche und auch persönlich kenne ganz anders. Anstatt mich zufrieden zu fühlen, weil ich ja etwas Gutes tue, ziehe ich mich voller Gedankengewussel mit hinab in deren Tiefe. Man ist ja nicht nur allein damit beschäftigt, teilweise hat man ja dann noch einen Partner beiseite, der eifersüchtig drauf reagiert, weil er in dieser Phase vernachlässigt wird oder auf ihn zu unrecht launisch wirkt ...

Eigentlich ist es für mich ein Geben-und-Nehmen-Spiel, was man sicher nicht in der Waage halten kann ... ich erhoffe mir daraus im Grunde nur, daß ich irgendwann mal die Hilfe zurückerhalte, die ich gab - mehr nicht. Ich muß nur aufpassen, daß es nicht krankhaft wird, immer anderen helfen zu wollen ^^ aber ich habe es gut gelernt - denke ich mal -, auch Sachen an jemanden anderen ranzutragen, womit ich mich selber restlos überfordern würde ...

SephirothsAngel
08.11.2004, 16:16
Original von Condor
@ Trennung/ Abstand

Sicher, Abstand gewinnen ist ein kurzweiliges Weglaufen und wenn dieses nicht zu einer Klärung beihilft, so bleibt nur noch die Trennung. Man sollte beides ins Auge fassen und ich habe hier wohl einfach nur die Reihenfolge verdreht ^^"

Weißt du, ich habe auch schon von jemanden eine ernsthafte persönliche Drohungen erhalten. Kurzum zog ich einen Strich drunter und hielt mich von ihm fern, denn ich wollte mich nicht selber durch seine Fehler belasten lassen. Doch nach gewißer Zeit der Trennung habe ich mich mit dem Gedanken wieder angefreundet, ihn ab und an mal über den Weg laufen zu müssen, da ich mein Hobby nicht dafür aufgeben möchte.

Fazit: Er ist auch heute noch unbelehrbar und droht immer noch den Leuten, die ihm im Wege stehen - so freundschaftlich auch das Hobby gestaltet ist - doch macht er sich auch selbst damit unglücklich. Schon jetzt merkt man, daß er den Club, den er unbedingt an sich reißen mußte, kurz vor dem Aus gespielt hat und das ist für mich genug Genugtuung ^^ Die Zeit arbeitet halt doch für einen und meine Warnungen wollte man ja damals nicht ;)

Lese ich da einen leicht schadenfrohen Ton heraus? Aber wieso nicht? Klingt, als hättest du es dir verdient. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/m-wink.gif
Aber es gibt auch einige Dinge vor denen ist es unmöglich, sich eine Auszeit zu nehmen. Wie z.B. das Mensch sien. Etwas, wovon ich mir persönlich eine Auszeit ohne Wiederkehr nehmen würde. Und so mochten sich auch einige Suizidler gedacht haben. Denn Mensch sein kann einen innerlich auffressen. Nun ja, ich für meinen Teil empfinde das jedenfalls so. Und andererseits sollte ich wohl auch dankbar sein, dass man davon keine Auszeit nehmen kann. Denn so vergisst man nie, was einem denn nun eigentlich so im Herzen bohrt.



Hm, für mich klingt es so, als ob da noch etwas ist, von dem du dich nicht trennen kannst bzw. noch nicht aufgegeben hast ... in meinen Augen ist es kein Versagen.
Wenn du zweimal versagst und dich beim dritten mal schon gar nicht mehr traust, aus Angst, erneut zu versagen, dann bist du ein Versarger. So erging es mir. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, dass ich irgendwann so viel Angst vor körperlichen Schmerzen bekam. Für jemanden, der früher oft geritzt hat, eigentlich ungewöhnlich. Vielelcht ist das auch nur eine Ausrede, die ich mir selbst eingeredet hab, weil ich insgeheim weiß, mein letztes bißchen Verstand würde daran nun entgültig zu Grunde gehen, wenn ich einen erneuten Versuch begehe, dann jedoch wieder versage. Wenn man seinen ganzen Mut zusammen nimmt, so nah vorm Ziel ist, dass man schon fast seinen lang ersehnten Seelenfrieden finden kann und dann öffnett man die Augen und stellt fest, man ist immernoch in diesem Dasein ist. Nochmal zu versagen würde ich nicht durchstehen. Ich wäre am Ende. Das ist wohl der Grund, wieso ich es nicht kann.



Für wen ich es tue? Sicher tue ich es auch für mich, daß ich ein "gutes" Gefühl habe, aber andereseits auch, daß ich mich selber beruhigen kann. Dies hast du schon richtig benannt ;) aber:

Weißt du, wenn ich sowas höre, geht es mir immer nahe und ich möchte helfe, da komme ich nicht drum rum (auch wenn ich bei bestimmten Sachen meine knallharten Prinzipien habe). Durch mein geprägtes Familienleben habe ich eine soziale Ader erhalten, die ich gerne ausschöpfe und warum sollten die, die es brauchen, nicht von mir ausnutzen? ;) Mir gehts gut und solange ich es verkrafte: Why not? ^^
Ich ziehe meinen Hut. Du bist die erste Person, die ich das gefragt habe und worauf nicht die Antwort kam "Ich tue das natürlich nur für den Anderen und nicht für mich selbst". Ich bin auch der Ansicht, dass "helfen wollen" teilweise auch imemr für einen selbst ist. Denn wir fühlen uns dadurch im Normallfall ja gut. Meine Family, meine damaligen Freunde und Bekannten. Ich habe so oft Dinge wie "das geschieht doch alles nur zu deinem Besten" oder "Du darfst nicht sterben" gehört, dass sie irgendwann einfach die Bedeutung verloren haben.
Ich habe auch schon 2 aus meinem Bekanntenkreis durch Suizid verloren. Ich will nciht sagen, dass ich darüber nicht unglücklich war. Es tat schon irgendwie weh. Aber ich verstand nie, wieso deren Angehörige den beiden ständig Vorwürfe gemacht haben. Selbst am Grabe noch.
Ich war auch traurig darüber. Und ich war neidisch. Aber ich hätte mir nie das Recht rausgenommen, ihnen Vorwürfe zu machen, dass sie mich hier allein gelassen hätten. Müsste man nicht gerade als Angehöriger der Meinung sein, dass es wichtiger ist, dass diese Personen nun glücklich sind, anstatt dass sie noch bei uns sind? Meistens verstehe ich die Menschen leider nicht.


Eigentlich ist es für mich ein Geben-und-Nehmen-Spiel, was man sicher nicht in der Waage halten kann ... ich erhoffe mir daraus im Grunde nur, daß ich irgendwann mal die Hilfe zurückerhalte, die ich gab - mehr nicht. Ich muß nur aufpassen, daß es nicht krankhaft wird, immer anderen helfen zu wollen ^^ aber ich habe es gut gelernt - denke ich mal -, auch Sachen an jemanden anderen ranzutragen, womit ich mich selber restlos überfordern würde ...
Hn.. gomen, aber findest du das nicht etwas gefährlich? http://www.computerpannen.com/cwm/kao/msroom/m-hate.gif Wenn du erhoffst, dass man dir irgendwann Hilfe in gleichem/ähnlichen Maße zurückgibt, läufst du dann nicht viel eher Gefahr, von den Menschen enttäuscht zu werden?

imported_Condor
08.11.2004, 17:50
Btw. ^^" sorry, wenn ich nicht alles zitiere, aber sonst sehen die Posts immer so ellenlang aus XD ist nicht böse gemeint ;)

@ Auszeit

Hm, da kann ich dich schon irgendwie etwas verstehen ^^ Es gibt momente, da nervt es mich an, mich mit jemanden zu unterhalten und der versteht es einfach nicht, daß mir danach nun absolut nicht zu Mute ist. Mein Freund und seine Mutter können den ganzen Tag lang über teils belanglose Dinge diskutieren - das wäre mir einfach zuviel. Ich mußte ihm dies regelrecht beibringen, daß ich so eine Phase des Schweigens grade beim Autofahren habe ... Das mag jetzt nicht ganz das sein, was du ausdrücken willst, aber es führt für mich mit in diese Richtung ... Auch wenn der Tag nicht gut läuft, da wünschte ich mir dann auch, einfach wie ein Kondor zu sein (nicht umsonst trage ich diesen Nick :D), in die Lüfte aufzusteigen und alles hinter sich zu lassen ;) Manchmal habe auch ich die Sehnsucht, auf einer einsamen Insel zu landen und den ganzen lieben Tag lang das machen, was die Natur einen bestimmte usw. ^^

@ Versagen

Ich kann dem schon folgen, was du mit dem Versagen meinst, aber ich verstehe es noch nicht so ganz, wie man so denken kann, weil mir der Bezug halt dazu fehlt ^^" Gib mir noch etwas Zeit ;)

Es ist mir klar, daß du eine Angst dagegen entwickelt hast, weil es immer gegen deinen Wunsch verlief ... immer entschied wer anderer für dich, daß du lebst ...


Ich ziehe meinen Hut. Du bist die erste Person, die ich das gefragt habe und worauf nicht die Antwort kam "Ich tue das natürlich nur für den Anderen und nicht für mich selbst".
:bigeye: Danke ... aber wäre es nicht irgendwie gelogen oder einfach blind dahergesagt, wenn auch ich behauptet hätte, ich tu es nicht für mich? ;) Ich versuche hier nicht nur ehrlich zu dir zu sein, sondern auch zu mir selbst ^^ Viele überschätzen sich in einer solchen Situation und ich versuche es nach Möglichkeit von beiden Seiten zu betrachten ;)


Ich bin auch der Ansicht, dass "helfen wollen" teilweise auch imemr für einen selbst ist. Denn wir fühlen uns dadurch im Normallfall ja gut. Meine Family, meine damaligen Freunde und Bekannten.
In der Familie sehe ich die Dinge etwas anders als bei Freunden, weil der Zusammenhalt ein ganz anderer ist. Eine Mutter wird dich ganz anders lieben als wie eine Freundin. Auch sind die Möglichkeiten individuell ganz andere ... je nach Erfahrungsgrad usw. Ich habe das Glück, daß unsere Familienbande stark ist und auch das meines Freundes ;)


Ich habe so oft Dinge wie "das geschieht doch alles nur zu deinem Besten" oder "Du darfst nicht sterben" gehört, dass sie irgendwann einfach die Bedeutung verloren haben.
verständlich -.-"

@ Bekanntenkreis

Es ist schlimm, daß man heutzutage zu gerne die Fehler bei anderen sucht, anstatt auch mal bei sich selbst. Vieles wird sich damit zu einfach gemacht und damit verdrängt bzw. abgeschlossen. Bei solchen Menschen, die für sich selbst keine Einsicht haben, schalte ich auch zu gerne auf stur ... ich weiß, daß ich selber auch nicht fehlerlos - wer ist das schon? -, aber ich muß mir wenigstens keine Vorwürfe machen, daß ich laufend nur die Fehler bei dem Anderen finde. Ich merke ja selbst, daß ich durch meine Eigenarten reichlich zu kämpfen habe ;) (war jetzt irgendwie etwas OT ^^")

Aber andererseits: Viele Leute wissen sich einen Selbstmord nicht zu erklären, sehen nicht, wo die Fehler lagen und versuchen sich mit der quälenden Frage "wieso hast du uns allein gelassen" zu trösten. Sie haben die Lebensfreude und möchte dies meist auch auf merkwürdiger Art und Weise mit dem anderen teilen. Ein Selbstmord kommt doch meist unvorbereitet, überraschend.

Ich hingegen liebe das Leben und bin zu Neugierig auf das, was da noch kommen wird. Als mein Großvater starb, war ich auch auf seiner Beerdigung und ich mußte um ihn weinen. Er hatte eine schwere, lange Krebszeit hinter sich und auch meine andere Oma sagte dort zu mir so in der Art, daß er es ihm ja nun besser ginge. Ich - mal ehrlich gesagt - habe sie dafür gehaßt! Für mich ist er einfach zu früh verstorben, denn ich war da erst 13 Jahre alt und hätte ihn so gerne noch länger gekannt ... Seine Frau (damit hier klar ist, von welcher Oma ich grad rede ^^") verstarb September 2001. Auch heute weine ich noch drum, weil auch sie für mich viel zu früh ging! Meine Mutter und ich waren grade dabei, für sie ein angenehmeres Leben zu planen und ich lernte auch da erst, sie so zu nehmen wie sie ist ... ich vermisse sie ... beide. Aber ich mache mir eher die Vorwürfe, daß ich nicht mehr Zeit mit ihnen verbrachte oder gar Teils auch auf sie schimpfte. Zu meiner anderen Oma: die zog nun vor einiger Zeit fort, so daß ich irgendwie den Bezug verlor, ihren Mann lernte ich nie kennen, der verstarb noch vor meiner Geburt. Einer meiner Urgroßmütter durfte ich auch noch kennenlernen.


Hn.. gomen, aber findest du das nicht etwas gefährlich? http://www.computerpannen.com/cwm/kao/msroom/m-hate.gif Wenn du erhoffst, dass man dir irgendwann Hilfe in gleichem/ähnlichen Maße zurückgibt, läufst du dann nicht viel eher Gefahr, von den Menschen enttäuscht zu werden?
Jein ... denn ich gebe es gerne ohne gleich eine Gegenleistung zu erwarten ;) von daher hoffe ich ja auch nur und verlange es nicht ^^ Sicher kann man dann auch enttäuscht werden, aber vielmehr dann, weil man sich evtl. im Menschen getäuscht hat ;)

Kenwilliams
09.11.2004, 12:47
Selbstmordgedanken? Nein. Aber wenn jetzt Schluß wäre - egal.

Wenn man immer wieder von Menschen enttäuscht wird, von denen man es nicht erwartet - um nicht zu sagen verarscht wird - kotzt ein das Leben nur noch an. Was hat man denn noch, wenn man sich auf Freunde nicht mehr verlassen kann - und sogar nicht mal mehr auf Familie?

Fistazius
09.11.2004, 15:13
Original von Kenwilliams
Selbstmordgedanken? Nein. Aber wenn jetzt Schluß wäre - egal.

Wenn man immer wieder von Menschen enttäuscht wird, von denen man es nicht erwartet - um nicht zu sagen verarscht wird - kotzt ein das Leben nur noch an. Was hat man denn noch, wenn man sich auf Freunde nicht mehr verlassen kann - und sogar nicht mal mehr auf Familie?

auf family kann man sich eigentlich imma verlassen...

imported_Condor
09.11.2004, 17:08
Original von Fistazius
auf family kann man sich eigentlich imma verlassen...
nope, nicht immer ... sicher, die mehrheit kann darauf "zurückgreifen", aber einige, die z.bsp. unter einer brücke leben, sind allein - teils von ihrer familie ausgestoßen ... so die dinge zu sehen solltest du erst gar nicht anfangen ;)

Fistazius
09.11.2004, 17:48
Original von Condor

Original von Fistazius
auf family kann man sich eigentlich imma verlassen...
nope, nicht immer ... sicher, die mehrheit kann darauf "zurückgreifen", aber einige, die z.bsp. unter einer brücke leben, sind allein - teils von ihrer familie ausgestoßen ... so die dinge zu sehen solltest du erst gar nicht anfangen ;)

die familie is der ursprung...das solltest du nicht vergessen... :engel:

SephirothsAngel
09.11.2004, 17:53
Thema Familie:

Ehrlich gesagt, ich würde mich nie und nimmer auf meine sogenannte "Familie" verlassen. Überhaupt finde ich dieses Wort hier sehr unpassend. Genetisch Verwandte trifft es eher.
Familie sind für mich die, mit denen ich geistig verbunden bin. Für die ich da bin und die auch für mich da sind. Dass trifft die Bedeutung des Wortes "Familie" IMO viel eher. http://mindscraps.com/s/kao/chika/chirol_nikori.gif
Leider deckt sich das nciht unbedingt mit den Leuten, mit denen man genetisch verwandt ist. Warum sollte es auch? Es ist reiner Zufall, mit wem man verwandt ist. Nur weil man genetisch verwandt ist, heißt das nicht automatisch auch, dass man sich gegenseitig auch schätzt, sich ehrt oder gar liebt. Daher würde ich mich nie auf meine Verwandten verlassen.


@ Condor

Thema Versagen:

Verständlich dass dir der Bezug fehlt, um die Begründung für diese Einstellung nachzuvollziehen. Nehme ich dir selbstverständlich auch nicht übel. Ich weiß, vieles davon mag für Außenstehende wirklich etwas seltsam kling, aber mit der Zeit entwickelt sich ja bekanntlich bei jedem eine Persönlichkeit und damit dann auch Einstellungen und Meinungen. Was mich angeht, so muß ich gestehen, dass ich nie wirklich den Mut fand, zu dem zu stehen, was ich eigentlich schon imemr wusste und dachte. Ich konnte ihn nciht fassen, weil meine Ansichten zumeist denen der Masse wiedersprachen. Daher redete ich mir selbst ein, dass sie "falsch" seien. Aber als ich älter wurde (nun ja, sagen wir mal, ich kam aus dem Kindesalter langsam raus http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif), traf ich auf jemanden, der mir gehörig den Kopf gewaschen hat. Erst von da an hab ich eigentlich wirklich verstanden, dass das, was die Masse denkt, nicht zwangsweise "richtig" sein muss. Sofern es Definitionen wie richtig und falsch überhaupt gibt, muss jeder für sich selbst entscheiden, was auf ihn zutrifft. Ich war wirklich naiv, da entschuldigt auch das junge Alter nichts. Deswegen bin ich aber auch umso dankbarer für die Person, die mir damals die Leviten gelesen hat. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif


Thema Bekanntenkreis:

Nun ja, ich differenziere da eigentlich nicht so wirklich. Ob es nun jemand ist, mit dem ich verwandt bin oder mein derzeitiger Partner. Die Einstellungen waren bisher immer die Gleichen. So habe ich zumindest die Erfahrung gemacht. Immer herrschte das Gejammer à la "warum wolltest du mir das antun?". Natürlich gibt es Leute, die haben Spaß an Leben und es gibt solche, die haben ihn nicht. Ich gehöre z.B. zu Zweiteren. Der Unterschied ist jedoch, dass ich anderen nicht meine Eisntellung diesbezüglich aufzwinge. Sprich, ich lie meinen Bekannten nicht jede Sekunde in den Ohren und rede auf sie zu, dass ihr Leben zu schlecht sei und warum sie es nciht beenden wollen.
Vielleicht sind meine Erwartungen etwas hoch gesteckt, aber wenn ich andere Ansichten abzeptiere (obgleich ich sie nicht teile), darf ich dann nicht auch erwarten, dass meine ebenso akzeptiert wird? Leider ist dies aber nicht so. Gerade im Bereich der Gedanken um den Tod. Es ist immer so, dass versucht wird, der Minderheit (welche in diesem Beispiel die Suizidler wären) einen anderen Willen aufgezwungen zu werden. http://www.computerpannen.com/cwm/kao/otn/blobdaze.gif

Lion
09.11.2004, 17:55
Original von Fistazius

auf family kann man sich eigentlich imma verlassen...

Du bist etwas naiv, mein Lieber...
Ich hab eine Freundin, die hatte die ersten neun/ zehn Jahre echt ein schönes Leben. Wurde von ihren Eltern geliebt und so... Dann wurde ihre Schwester geboren und sie selber wurde zum Sündenbock der Familie. Sie musste alles im Haus machen, durfte nicht mit in den Urlaub, musste sich ihr Essen teilweise selbst finanzieren. Wegen diesem Psychostress ist ihr Rücken voller Aknenarben. Mit 18 ist sie ausgezogen, das Verhältnis zu ihren Eltern wurde besser, und vor kurzem hat ihre Mutter sowas in der Art gesagt: "Du bist zwar auf dem Papier noch unsere Tochter, aber nicht mehr, was die Rechte (zB über die neue Handynummer der Eltern informiert zu werden) angeht."
Und jetzt sag mir, dass sie sich auf diese Familie verlassen kann... und es gibt viele, denen es so geht. warum, glaubst du, begehen viele Selbstmord? Sie könnten ihre Probleme sicher aushalten oder beseitigen, wenn sie sich auf ihre Familie verlassen könnten...

Fistazius
09.11.2004, 17:55
sag das ma deinen eltern...die haben dich großgezogen und sollen nicht hinter dir stehen?! stells dir doch ma mit deinen zukünftigen kindern vor..du würdest ihnen also nie volle rückendeckung geben?

Fistazius
09.11.2004, 17:58
@ Dragonblood:

Wenn man einen menschen sehr doll mag und der einen dann in einer hinsicht sehr stark verletzt (was sicherlich vorgefallen ist) ändert sich diese liebe mit der selben stärke in hass um.

Aliane
09.11.2004, 18:00
Ich war,als meine Katze gestorben is, sowas von depri... Da wusste ich noch nichts von Selbstmord, noch zu klein, aber ich hab echt alles geglaubt und dachte, wenn ich in den Fluss springe und sterbe, komme ich wieder zu meiner Katze...
Heute halte ich sowas für irre, aber da hab ich echt mit dem Gedfanken gespielt...

SephirothsAngel
09.11.2004, 18:04
Thema Familie:

Ich denke das Ganze kommt doch etwas weit vom Thema ab. Daher hab ich dazu mal einen seperaten Thread eröffnett. http://mindscraps.com/s/kao/chika/chirol_as.gif
*klick* (http://www.comicsinleipzig.de/Forum/thread.php?threadid=13877&sid=)

Lion
09.11.2004, 18:06
Original von Fistazius
@ Dragonblood:

Wenn man einen menschen sehr doll mag und der einen dann in einer hinsicht sehr stark verletzt (was sicherlich vorgefallen ist) ändert sich diese liebe mit der selben stärke in hass um.

Was kann ein zehnjähriges Kind getan haben, dass seine Eltern es hassen? Ein Kind, das Klassenbeste war und sich den Arsch dafür aufgerissen hat, damit die Eltern es wieder lieben?

Fistazius
09.11.2004, 18:12
Original von Dragonblood

Original von Fistazius
@ Dragonblood:

Wenn man einen menschen sehr doll mag und der einen dann in einer hinsicht sehr stark verletzt (was sicherlich vorgefallen ist) ändert sich diese liebe mit der selben stärke in hass um.

Was kann ein zehnjähriges Kind getan haben, dass seine Eltern es hassen? Ein Kind, das Klassenbeste war und sich den Arsch dafür aufgerissen hat, damit die Eltern es wieder lieben?

um meine anwort zu sehen, geh bitte in den entsprechenden thread...

Aliane
09.11.2004, 18:49
Seid mal ehrlich: Habt ihr früher auch geglaubt, dass wenn man stirbt, zu Gott in den Himmel kommt und die anderen von dort oben sehn kann? Ich schon, deshalb wollte ich ja auch irgendwie weg, zurück zu meiner Katze, weil ich die total lieb hatte.
"Selbstmord" kannte ich da noch gar nicht, ich hätte nicht mal gedacht, dass meine Familie vielleicht traurig sein könnte...
Gut einfach, dass ich den Gedanken nicht zuende gedacht hab :D
Wer weiß...

imported_Envy
09.11.2004, 18:50
Ich und Selbstmordgedanken? NOCH NIE! Erstens: Ich hätte viel zu viel Angst davor mir etwas tödliches anzutun.Zweitens: Ich würde den Menschen in meiner Umgebung die mich lieben damit viel zu sehr weh tun,vorallen meiner Familie und Drittens...Ich habe viel zu viel vor und wenn ich jetzt sterben würde wäre alles umsonst was ich mir biss jetzt aufgebaut und vorgenommen habe.Ich finde es eigendlich sehr traurig das einige Menschen auf den Gedanken kommen sich umzubringen immerhin lebt man nur einmal und man sollte das Leben wie einen Schatz hegen und pflegen.

Fistazius
09.11.2004, 18:52
Original von Envy
Ich und Selbstmordgedanken? NOCH NIE! Erstens: Ich hätte viel zu viel Angst davor mir etwas tödliches anzutun.Zweitens: Ich würde den Menschen in meiner Umgebung die mich lieben damit viel zu sehr weh tun,vorallen meiner Familie und Drittens...Ich habe viel zu viel vor und wenn ich jetzt sterben würde wäre alles umsonst was ich mir biss jetzt aufgebaut und vorgenommen habe.Ich finde es eigendlich sehr traurig das einige Menschen auf den Gedanken kommen sich umzubringen immerhin lebt man nur einmal und man sollte das Leben wie einen Schatz hegen und pflegen.

viertens: es wäre gegen meinen stolz sowas feiges zu tun :coool:

Aliane
09.11.2004, 18:52
@Envy Ich hab früher mit dem Gedanken gespielt, weil wie gesagt meine Katze gestorben war und ich mindestens drei Tage nur geweint oder geschrien hab, meine Eltern waren schon total ratlos, dass ich dachte, wenn ich tot bin ,komme ich wieder zu meiner Katze U.U

imported_Envy
09.11.2004, 18:57
Original von Fistazius
viertens: es wäre gegen meinen stolz sowas feiges zu tun :coool:
Wie genau meinst du jetzt das? Feige würde ich das nicht nennen...aber auch der Tod gibt meiner Meinung nach keine Erlösung egal was man für Prob's hat,man muss versuchen diese Prob's irgendwie aus dem Weg zu räumen es gibt immer einen Ausweg egal wie tief man in der Klemme steckt...

@Aliane
Aber mal ehrlich...ich verstehe das du deprimiert wegen deiner Katze warst aber wenn du auch tot wärst würden deine Eltern auch genauso traurig sein wegen dir und das würdest du doch nicht wollen oder?

Aliane
09.11.2004, 19:00
War ja noch klein...
Außderdem war ich mit der Katze aufgewchsen und wollte nicht kapieren, dass Katzen nicht ewig leben können
Dann war ich total sauer auf meine Eltern, weil die mir ne neue Katze gekauft haben und nicht verstehen wollten, dass ich meine Alte zurückhaben wollte. Naja, und ICH wollte nicht verstehn, dass sie nunmal tot war...

SephirothsAngel
09.11.2004, 19:02
Original von Aliane
Seid mal ehrlich: Habt ihr früher auch geglaubt, dass wenn man stirbt, zu Gott in den Himmel kommt und die anderen von dort oben sehn kann?

Nun ja, ich war noch nie sehr religiös, daher habe ich mir das auch nie gedacht. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif Aber dennoch glaube ich, dass es eine Art leben nach dem Tod gibt. Und schlimemr als dieses hier kann es gar nicht sein. http://mindscraps.com/s/kao/chika/chirol_as.gif

Aliane
09.11.2004, 20:13
Ich hab das echt geglaubt XD
Soll ich nen Thread dafür eröffnen?

Kenwilliams
09.11.2004, 20:19
Original von Fistazius
auf family kann man sich eigentlich imma verlassen...

Dachte ich vor kurzem auch noch.

Koji
09.11.2004, 20:21
Original von Aliane
Ich hab das echt geglaubt XD
Soll ich nen Thread dafür eröffnen?

http://www.comicsinleipzig.de/Forum/thread.php?postid=539239#post539239

---------------

kannst hier darüber diskutieren, wenn du magst.

Nepatan
09.11.2004, 20:27
Ich hatte mal auch Selbsmordgedanken, aber zum Glueck habe ich nicht nur einmal versucht Selbstmord zu verueben. Ich bin meinen Engel (oder was mich auch beschuezt) sehr dankbar, dass sie mich von diesen Gedanken befreit haben.^_^ Das Leben ist schwer, aber es ist trozdem sueS und jeder hat eine Bestimmung und die muss er erfuellen. Also wie ich immer sage: Kopf hoch und rein in den Wirbel des Lebens. Es gibt Waende, doch jede kann durchbrochen oder ueberwunden werden! ;)

Aliane
09.11.2004, 20:31
@Nepatan Warum wolltest du sowas machen?

imported_Condor
09.11.2004, 21:19
Original von SephirothsAngel
Thema Familie: ...
thx für den Family-Thread ;) mal einer, der mitdenkt ^^


Original von SephirothsAngel
Ich weiß, vieles davon mag für Außenstehende wirklich etwas seltsam kling, aber mit der Zeit entwickelt sich ja bekanntlich bei jedem eine Persönlichkeit und damit dann auch Einstellungen und Meinungen.
Für mich klingt es nicht seltsam, auch wenn >>ungewöhnlich<< fast das selbe Wort dafür ist ^^" Viele Sachen prägen einen Menschen, so daß er zu einer solchen Lebeneinstellung dadurch gelangt, sollte man auch nicht dabei übergehen ;)


Original von SephirothsAngel
Was mich angeht, so muß ich gestehen, dass ich nie wirklich den Mut fand, zu dem zu stehen, was ich eigentlich schon imemr wusste und dachte.
Ich denke, das muß jeder irgendwo erst einmal lernen ... ich hingegen mußte auch im gleichen Zuge lernen, daß auch nicht jeder gleich meiner Meinung zu sein hat ;) Ich habe auch nicht vor, jemanden in seiner Meinung zu schneiden, im Gegenteil ... ich höre mir viel lieber neugierig seine Geschichte an ...


Original von SephirothsAngel
Deswegen bin ich aber auch umso dankbarer für die Person, die mir damals die Leviten gelesen hat. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif
^^ ein kleiner Wegweiser ;)


Original von SephirothsAngel
Natürlich gibt es Leute, die haben Spaß an Leben und es gibt solche, die haben ihn nicht. Ich gehöre z.B. zu Zweiteren.
Oo wirklich kein bischen? kein Lachen über einen Witz? ^^



Original von SephirothsAngel
Der Unterschied ist jedoch, dass ich anderen nicht meine Eisntellung diesbezüglich aufzwinge.
vernünftig so! Jeder soll so sein Leben führen, wie er es für richtig hält, solange er dabei niemanden anderen schadet ;)


Original von SephirothsAngel
Vielleicht sind meine Erwartungen etwas hoch gesteckt, aber wenn ich andere Ansichten abzeptiere (obgleich ich sie nicht teile), darf ich dann nicht auch erwarten, dass meine ebenso akzeptiert wird?
Du darfst es, aber kannst es nicht verlangen. Die heutige Gesellschaft ist mir auch zu egoistisch und intolerant -.- und das fängt doch in der Schule schon an. Woher soll man also was anderes lernen wie Zusammenhalt?

Weißt du, wenn ein so junger Mensch gleich an den Tod denkt, daß dieser die Erfüllung alles Leidens sein soll, dann hat er noch nicht richtig gelebt ... und ich weiß auch nicht, ob du mit diesen Ansichten jemals richtig leben könntest, weil dir dieser Gedanke des Versagers im Wege steht. Er wird dich immer behindern und dir die restliche Lebensfreude nehmen, weil du dich selber damit ausgrenzt ... laß es nicht zu! Für mich hast du nicht versagt, sondern es sollte halt nicht sein und ich freue mich, mit dir über dieses Thema schreiben zu können ^^

Fistazius
10.11.2004, 20:57
Original von Envy

Original von Fistazius
viertens: es wäre gegen meinen stolz sowas feiges zu tun :coool:
Wie genau meinst du jetzt das? Feige würde ich das nicht nennen...aber auch der Tod gibt meiner Meinung nach keine Erlösung egal was man für Prob's hat,man muss versuchen diese Prob's irgendwie aus dem Weg zu räumen es gibt immer einen Ausweg egal wie tief man in der Klemme steckt...

Ich finde es verdammt feige. ich würde niemals vor meinen problemen weglaufen. das wäre gegen meinen stolz. den tod empfinde ich dabei als weglaufen und daher meiner nicht würdig. klingt bischen angeberisch, aber so denken bestimmt viele...nur sie würdens nicht so offen schreiben :D

crasher
13.11.2004, 08:57
Hatte schonmal die gedanken...aber ich werde es nie machen...habe angst vorm tod!XXD"

imported_Fischstäbchen
13.11.2004, 10:28
Warum sind die Leute zu feige, zu schwach zum Leben? Ständig jammert mir die halbe Welt die Ohren voll, dass das Leben so furchtbar wäre, dass sie gerne sterben würden etc... dann ritzen die auch noch <<
Also nein...

ich verstehe wirklich nicht, was den normalen Jugendlichen heutzutage dazu bringt, scheinbar soviel zu leiden, sich zuzusaufen und zu ritzen...
Schwäche? Dummheit? Feigheit? falsche Erziehung? falscvhe Umgebung? Ich kann es nicht beurteilen... aber man sollte mit dem Leben zufrieden sein ^^ das bringt einen enorm weiter, selbst, wenn die Gesellschaft idiotisch ist und alles so düster erscheint ^^
Ich denke nicht an Suizid, füge ich hinzu... dazu bin ich viel zu hungrig nch dem Leben...
es gibt nur eines...
und ich weiß nicht, ob es Sinn und Zweck ist, ganz zu verschwinden durch den Tod <<
Wer etwas verändern möchte, sollte sich nicht umbringen << für diese Leute habe ich keinerlei Verständnis!

Koji
13.11.2004, 11:34
Original von KanshinX
Warum sind die Leute zu feige, zu schwach zum Leben? Ständig jammert mir die halbe Welt die Ohren voll, dass das Leben so furchtbar wäre, dass sie gerne sterben würden etc... dann ritzen die auch noch <<
Also nein...


du musst auch depressive menschen um die haben, wenn dir 50% die ohren volljammern. und, ritzen, erfolgt nicht zwingend aus schwachheit, bzw. unlust am leben. es kann daraus vorgehen, ja, aber nachher können die motive anders aussehen.

Fistazius
13.11.2004, 11:54
Original von Koji Nanjo
aber nachher können die motive anders aussehen.

nenne doch beispiele...lass das nicht so offen :roll:

Koji
13.11.2004, 11:59
Original von Fistazius

Original von Koji Nanjo
aber nachher können die motive anders aussehen.

nenne doch beispiele...lass das nicht so offen :roll:

ach, ich kann nur für mich sprechen. ich sehe das ritzen für mich als, sagen wir sowas wie rauchen an. man machts einfach. weil es gut tut. und weil man nicht anders kann. nicht, weil ich irgendwie depressiv bin. ich kann mich auch mit fröhlicher laune ritzen. aber eben, ich kann nur für mich posten. wobei es ja auch leute gibt, die sich aus spass ritzen oder weil es alle tun. also auch andere motive, wie von kanshinx beschrieben.

Fistazius
13.11.2004, 12:01
ritzen weil es alle tun? aus spaß? ich glaube die argumente sind da doch etwas tiefgründiger :D

Koji
13.11.2004, 12:14
Original von Fistazius
ritzen weil es alle tun? aus spaß? ich glaube die argumente sind da doch etwas tiefgründiger :D

http://www.comicsinleipzig.de/Forum/thread.php?postid=1834131#post1834131

"[...] 'ne Freundin von mir hat es mal gemacht oder wollte es machen, aber wir haben sie wieder auf den "richtigen" Weg gebracht. Für sie war es bloß Spaß. [...]"

um mal ein beispiel zu nennen. ich kenne doch ein paar leute die das aus spass machen/gemacht haben um sich zu präsentieren, weil sie lustig fanden und und und...

aber weiteres im ritzenthread dazu. ;)

imported_Fischstäbchen
13.11.2004, 17:30
bei den benannten Personen geschah es eher, weil sie keine anderen Wege zum Stressabbau wussten/ausführen konnten << laut deren Aussage zumindest...

bei diesen Jungs fällt mir auf, dass sie entweder sehr glücklich scheinen allerdings auf der anderen Seite bei Problemen in der liebe/ mit der Familie durchdrehen und dem Ritzen/ Selbstmordgedanken verfallen...

was kann man dagegen tun.., ich glaube nicht, dass sie sich zum Psychologen schicken lassen... und die Eltern scheinen ihnen auch nicht zu helfen <<

Nepatan
13.11.2004, 20:17
@Aliane Weil ich ferzweifelt war und weil man mich nicht verstand.

Kyia
13.11.2004, 20:20
Weil ich ferzweifelt war und weil man mich nicht verstand.

Und jetzt ist es anders?

Malrohne*
13.11.2004, 20:39
Mein Partner hat mich in den letzten Wochen systematisch in den Selbstmord getrieben. Hat mir dann, als ich nervlich total fertig und aufgelöst im Bett lag, alles abgenommen und dafür gesorgt, das ich mir nichts antun kann.

Tage später hat er sich versucht umzubringen, weil er gemerkt hat, das er mich mit seinen Methoden nicht halten kann. Eher hat er mich noch schneller von sich weg getrieben. Er hat mich einfach mit seinen heftigen Gefühlsausbrüchen erstickt. Mußte ihn danach verarzten und ihn nervlich wieder aufbauen. Welch Ironie, wo ich es doch nicht darf und mich so nach Ruhe sehne. Bald hab ich aber endgültig Ruhe vor ihm. Dann trennen uns mindestens 800 km. *freu*

Lotusblüte
13.11.2004, 21:16
oh, da freu ich mich für dich ^^
hoffentlich wirds bis dahin nicht noch schlimmer

Nepatan
13.11.2004, 22:12
Ja. Na ja einbisschen. Man versucht mich zu verstehen und jetzt bin ich nicht verzweifelt

Kyia
13.11.2004, 22:23
Ja. Na ja einbisschen. Man versucht mich zu verstehen und jetzt bin ich nicht verzweifelt

Na das ist doch immerhin schon ein Anfang! Das freut mich für dich! Aber du hast jetzt nicht mehr den Drang dich umzubringen oder?

Nepatan
13.11.2004, 22:28
Nein, zum Glueck nicht. Jetzt weiS ich so zu sagen was das Leben bedeutet. Ich fersuche die AUgabe zu erfuellen, die ich erfuellen muss, obwohl ich nicht genau weiS was meine Aufgabe ist.

imported_dreamer87
13.11.2004, 22:31
Originally posted by -=Crash=-
Hatte schonmal die gedanken...aber ich werde es nie machen...habe angst vorm tod!XXD"

Angst vor dem Tod hab ich nicht wirklich aber ich koennte trotzdem keinen Selbstmord begehen weil ich es einfach zu egoitsisch finde....

Kyia
13.11.2004, 22:33
Nein, zum Glueck nicht. Jetzt weiS ich so zu sagen was das Leben bedeutet. Ich fersuche die AUgabe zu erfuellen, die ich erfuellen muss, obwohl ich nicht genau weiS was meine Aufgabe ist.

Na das ist doch wenigstens schon einmal ein Anfang. Dann geht es dir schon besser als einigen anderen Leuten

Nepatan
13.11.2004, 22:48
Warum? Hast du etwa auch Probleme?

Kyia
14.11.2004, 14:13
Warum? Hast du etwa auch Probleme?

Ich denke mal jeder hat Probleme, aber um auf deine Frage zu antworten: Ja ich habe auch Probleme.

imported_Yukito
14.11.2004, 17:33
Noch nie gehabt^^(ehrlich...)

a) ist gegen meine Religion X3

b) hat gar keinen Sinn

c) vorher anderen helfen

d) egoistisch

Angst vorm tot habe ich allerdings nicht---

[/quote]
Dann trennen uns mindestens 800 km. *freu*
[quote]

Ähmm...sorry, aber lol? XD

Nepatan
14.11.2004, 18:47
Vielleicht kann ich dir helfen? :wiry:

Blutrose
14.11.2004, 19:03
Original von Yukito
[quote]
Dann trennen uns mindestens 800 km. *freu*
[quote]

Ähmm...sorry, aber lol? XD

Wenn ein Mensch sich von einer Person scheiden lässt, hat das so seine Gründe, die durch gewisse Sachen ausgelöst werden, in ihrem Fall war es ziemlich extrem. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein eigener Mann dich lieber tot sehen würde? Wärst du froh oder einfach nur verzweifelt?

Kyia
14.11.2004, 21:44
Vielleicht kann ich dir helfen?

Danke das ist lieb von dir, aber ich habe es mir mit der Zeit angewöhnt nicht mehr zu reden. Und seit dem kann ich auch sehr schlecht über meine Gefühle bzw. Probleme reden.

Ich habe [ich weiß ich bin krank] mir auch schon den besten Plan zum Ableben ausgedacht. Ist gar nicht so schwer.

Koji
14.11.2004, 21:51
Original von Kyia
Ich habe [ich weiß ich bin krank] mir auch schon den besten Plan zum Ableben ausgedacht. Ist gar nicht so schwer.

du machst nen plan? das kann ja nur schiefgehen.
den dann sind meist die gefühle im weg. am besten ist immer noch der geistige aussetzer, der zum beispiel der typ hatte, der gemeint hatte, sich vor den zug werfen zu müssen...
zuerst der krankenwagen, dann der notarzt und zum schluss der leichenwagen, ja, ich glaube, das war die reihenfolge.

Kyia
14.11.2004, 22:01
du machst nen plan? das kann ja nur schiefgehen. den dann sind meist die gefühle im weg. am besten ist immer noch der geistige aussetzer, der zum beispiel der typ hatte, der gemeint hatte, sich vor den zug werfen zu müssen...
zuerst der krankenwagen, dann der notarzt und zum schluss der leichenwagen, ja, ich glaube, das war die reihenfolge.

Ach ich finde es nicht schlecht wenn man einen Plan hat. Auch wenn es nur ein Gespenst meines Gehirns wäre, ich finde es nicht schlecht.

SephirothsAngel
15.11.2004, 00:25
Original von Condor

Original von SephirothsAngel
Natürlich gibt es Leute, die haben Spaß an Leben und es gibt solche, die haben ihn nicht. Ich gehöre z.B. zu Zweiteren.
Oo wirklich kein bischen? kein Lachen über einen Witz? ^^

Mein Fehler. Verzeih, ich habe mich wieder einmal unglücklich ausgedrückt. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif
Natürlich lache ich auch und amüsiere mich über den ein oder anderen Spaß. Aber Spaß ist leider immer sehr kurzweilig. Mit wirklichem Glück hat das leider nichts zu tun. Ich finde das manchmal sogar sehr schlimm. Wenn ich mich über Banalitäten freue, habe ich oft sehr bald darauf ein schlechtes Gewissen, weil es mir vorkommt, als würde ich diese Dinge ausnutzen, um durch den Spaß kurzweilig meinem Unglück, das in mir bohrt, zu entfliehen. Ich weiß nicht, ob das wirklich richtig so ist. Und deswegen macht es mir ein schlechtes Gewissen.

Ich habe heute etwas erlebt, was mich an etwas sehr wichtiges erinnert hat. Undzwar an die Frage, wieso ich Angst vor dem Sterben und den damit verbundenen Schmerzen bekam, aber keine vor dem Tod. Wenn ich ehrlich bin, ist diese Entwicklung von mir unlogisch. und doch komme ich von diesem Gedankengang nicht ab.

imported_Yukito
15.11.2004, 19:01
Original von dunkle_seele
Wenn ein Mensch sich von einer Person scheiden lässt, hat das so seine Gründe, die durch gewisse Sachen ausgelöst werden, in ihrem Fall war es ziemlich extrem. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein eigener Mann dich lieber tot sehen würde? Wärst du froh oder einfach nur verzweifelt?

ich würde mich trotzdem nicht freuen, mich von meinem Partner zu trennen...

Nepatan
15.11.2004, 19:22
Original von Kyia

Vielleicht kann ich dir helfen?

Danke das ist lieb von dir, aber ich habe es mir mit der Zeit angewöhnt nicht mehr zu reden. Und seit dem kann ich auch sehr schlecht über meine Gefühle bzw. Probleme reden.

Ich habe [ich weiß ich bin krank] mir auch schon den besten Plan zum Ableben ausgedacht. Ist gar nicht so schwer.

Aber du musst mit jemanden deine Gefuehle bzw. Probleme teilen. SOnst kommt all den Stress und alles moegliche an einem Platz und du wuerdes, so zu sagen, wie ein Wulkan ausbrechen. Glaub mir, ich hab es selbst erlebt. Im Moment fuehle ich mich wie ein Wulkan.(hab zu viel Stress in lezter Zeit)

Black Sheep
15.11.2004, 20:30
Ich find es echt sch**** wenn sich die Personen die sich umbringen wollen, es davon einige gibt die es in aller öffentlichkeit zu tun z.B. sich vor einem zug schmeißen oder irgendo herunterspringen. Sie wissen gar nicht was sie anderen Menschen für einen Schock einjagen der noch Jahre andauern kann. Meine Mutter und ich haben es selbst mal miterlebt wie eine Frau vom Kirchturm gesprungen ist (wir haben sie nicht springen sehen sondern nur den aufprall gehört). Sie ist einer anderen Frau genau vor die Füße gefallen! Die Frau hat vielleicht geschrien. Ich hab noch nie jemanden so schreien hören! Nur gut das dann ein Mann kam der die Tote mit einer Decke (weiß der Kuckuk wo er grade die Decke her hatte) zugedeckt hat. Meine Mutter geht seitdem nicht mehr auf den Kirchturm. Ich katte kein Problem damit.
Ich frag mich dann immer nur, wenn ich mal auf dem Turm bin, wie man es schafft von so einer Höhe herunter zu springen oder überhaupt den Mut aufbringt sich umzubringen, man muss doch mehr als verzweifelt sein. Ich glaub ich könnte das nicht aber ich hab ja auch keinen Grund dazu mich umzubringen. Aber ich denke, auch wenn man verzweifelt ist oder wenn man Probleme hat gibt es doch eine Lösung. Wer wirklich mit den Gedanken ringt sich umzubringen sollte sich doch an einen Psychater wenden. Der Gang zum Seelendoctor ist vielleicht nicht grade angenehm aber es muss einem ja nicht peinlich sein! Dazu sind sie ja da! Man sollte jede Möglichkeit ausschöpfen und ja nicht alles in sich hineinfressen!
Das Leben ist doch zu schön um es einfach aufzugeben!

SephirothsAngel
15.11.2004, 21:41
Nun ja, ich denke, dass jeder Suizidler in solchen momenten andere Sorgen hat, als die Frage "jage ich anderen damit jetzt einen Schreck ein?". Natürlich wäre es sozialer, so etwas still und heimlich zu tun, wo es keiner sofort mitbekommt. Aber nun ja, ich kann's auch verstehen, wenn man als Todesart etwas wie einen hohen Sprung wählt. Das ist sicher schmerzloser als z.B. sich die Pulsadern aufzuschneiden. Denn bevor man unten aufprallt, wird man bewusstlos. Vom eigentlich Tod bekommt man also gar nichts mit. Nur der Schritt zu Springen muß getan werden.

imported_Condor
15.11.2004, 22:50
@ Deedlit100

Mir geht das genauso ... ich kann sowas nicht sehen, weil mir sowas sehr nahe geht ... ich glaube, danach wäre ich auch erstmal ein totales wrack ...


Original von SephirothsAngel
Mein Fehler. Verzeih, ich habe mich wieder einmal unglücklich ausgedrückt. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif
Schon oki ;) hätte mich jetzt auch schwer gewundert ^^


Original von SephirothsAngel
Wenn ich mich über Banalitäten freue, habe ich oft sehr bald darauf ein schlechtes Gewissen, weil es mir vorkommt, als würde ich diese Dinge ausnutzen, um durch den Spaß kurzweilig meinem Unglück, das in mir bohrt, zu entfliehen. Ich weiß nicht, ob das wirklich richtig so ist. Und deswegen macht es mir ein schlechtes Gewissen.
:wiry: Was für Banalitäten meinst du? Weißt du, es gibt Sachen, die haben für unsereiner kaum einen Wert ^^ Aber dann gibt es doch Menschen, die sich darüber freuen ... Why not? Wenn man sowas weiß, verschenkt man es auch gern, wenn es in der Art wie Firgürchen oder dergleichen ist ...


Original von SephirothsAngel
Ich habe heute etwas erlebt, was mich an etwas sehr wichtiges erinnert hat. Undzwar an die Frage, wieso ich Angst vor dem Sterben und den damit verbundenen Schmerzen bekam, aber keine vor dem Tod. Wenn ich ehrlich bin, ist diese Entwicklung von mir unlogisch. und doch komme ich von diesem Gedankengang nicht ab.
Darf man nach dem Erlebnis fragen?
Nein, diese Entwicklung muß nicht unlogisch erscheinen. Aus Erfahrungen kommt man zu seinem Entschluß ... Mich reizt der Tod einfach noch nicht, vllt erst im hohen Alter und wenn ich krank bin. Auch ich bin so einer, der es sich vor Augen hält: Du hast du das eine Leben, egal, wie scheiße es ist ... der Tod ist Ewig und kann auf mich noch so kurz warten ;)
Ich glaube nicht an Gott und erwarte daher das Nichts, weil ich mir den Tod nicht erklären kann ...

Vielleicht hängt es auch nur mit Gewohnheiten zusammen? Wir kommen schwer mit Veränderungen klar oder mit Streß, so daß unsere Gedanken fast wie eine Todesfalle erscheinen. -.- Irgendwie schreibe ich hier wieder Bockmist XD ... na egal.

Blutrose
16.11.2004, 13:57
Original von Yukito
ich würde mich trotzdem nicht freuen, mich von meinem Partner zu trennen...

Selbst wenn er dich geschlagen hätte etc. pp? Wenn du meinst :roll:

Vanilla-chan
16.11.2004, 14:08
Wenn du mal weinst und sterben willst,
denk an Menschen, die weinen, weil sie sterben müssen...

Ich hab auch mal einen Selbstmord indirekt miterlebt; der Junge (er war 17) hatte sich aufgehängt. Ich kam dazu, als er gerade von Sanitätern ... "abgehängt", geborgen wurde.
Es war schrecklich. Einfach nur schrecklich.
Ich werde dieses Bild nie vergessen, ich seh das immer noch vor mir.
An der Stelle, wo er sich umgebracht hat, stehen heute noch (das ist fast 2 Jahre her) Blumen und Kerzen und Briefe hängen an dem Baum.
Und ich denke immer, verdammt, da sind doch Menschen, die ihn noch immer vermissen, denen er was bedeutet haben muss - warum hat er das getan? Gab es da wirklich gar keine andere Lösung?

imported_Luzifer
16.11.2004, 16:02
Also ich hab jetzt hier mal nen alten post von cosmo und mir rausgekramt weil ich denke der past ganz gut zu aktuellen Thema

Original von Luzi

Original von cosmomein bester freund...naja das ist so ne sache...
der hat im mom auch stress und sagt mir,dass er nie zeit hat,geht dann aber immer mit einen anderen freund weg und das find ich ziemlich scheisse...und manchmal interessiert der sich auch nicht für meine probleme usw.

und meine beste freundin war ne woche weg und hat nen neuen freund und macht mit ihren anderen besten freund jetzt total viel...
sie kam am samstag wieder und hat fast gar nicht mit mir gesprochen,sondern nur mit ihm...
gerade von ihr hätte ich das nie gedacht!

jeden tag die gleiche scheisse...
jeden tag gehts mir schlechter und jeden tag denke ich darübe rnach vor die bahn zu springen,mir den arm aufzuschlitzen oder mich zu erschiessen udn es wird immer schlimmer,anstatt besser und das ganze geht einen verfickten scheiss monat schon....
und lange halte ich das einfach nicht aus...

kilngt ja alles sehr tragisch.... aber antsatt darüber nachzudenken wie du dich am besten umbringen kannst würd ich dir raten such lieber ne möglichkeit dein leben inordnung zubringen!!! Ich meine mal was hast du davon dich umzubringen ???
Ich kenn die antwort schon :" Aber dann hab ich keine Probleme mehr und mir und allen beteiligten gehts besser " .... sicherlich nicht es gibts immer einen der weint oder traurig ist wenn du stirbst.. also lass den scheiss hier von wegen selbstmord und so.... Mein Rat geh auf deine Freunde zu. Schau ihnen ins Gesicht jedem einzelnen und dann frag sie was ihnen an dir netmehr gefällt ....
Sie sagen dir dann vieleicht nicht grad nettigkeiten aber was solls... Probier das halt hinzukriegen...
Und wenns nicht klappt ... Menschen die Freunde suchen giebts wie Sand am meer .. Du musst sie nur finden ^^ ....

sry
falls ich dich jetzt hier beleidigt haben sollte... Blos ich mag keine Menschen die von Selbstmord reden un der Gleichen


mfg

Luzi


Und das ist immernoch meine meinung. Leute die sich selbst umbringen wollen sind entweder egoistisch oder einfach nur dumm!

Egoistisch aus dem einfachen Grund das es immer einen gibt der um einen weint auch wenn man es nicht glaubt!

Und dumm weil, was bringt es einem? Nix!

Man sollte lieber all seinen Mut zusammen nehmen und sich mit aller Kraft gegen die Mauer Hilflosigkeit werfen!


Wer kämpft wird irgendwann verlieren. aber wer nicht kämpft hat schon verloren!

Das sollte man sich wirklich merken.

SephirothsAngel
16.11.2004, 17:08
@ Condor


Original von Condor
:wiry: Was für Banalitäten meinst du? Weißt du, es gibt Sachen, die haben für unsereiner kaum einen Wert ^^ Aber dann gibt es doch Menschen, die sich darüber freuen ... Why not? Wenn man sowas weiß, verschenkt man es auch gern, wenn es in der Art wie Firgürchen oder dergleichen ist ...
Ja, etwas in der Art. Wenn mir z.B. ein Bild recht gut gelungen ist, ich ein seltenes Sammlerstück zu meinem Lieblingsanime in die Finger bekomme oder meine Mannschaft einfach nur ein Spiel gewinnt. Über so etwas freue ich mich dann in dem Moment sehr. Aber bald darauf bereue ich es doch wieder, weil es mri vorkommt, als flüchte ich damit für wenige Momente vor meiner wirklichen Situation. Und das ist IMO Schwäche. Und Schwächen will ich so wenig wie möglich haben. Ich muss gestehen, ich differenziere ziemlich oft und viel nach "Stärke und Schwäche". Teilweise geht es meinen Bekannten schon sehr auf die Nerven, wenn sie mich fragen "warum machst du dies und das nicht gerne?" und ich dann antworte "weil es von Schwäche zeugt". http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_ehe.gif Aber so hab ich es gelernt und das ist das einzige, was ich derzeit machen kann. Versuchen, so wenig Schwächen wie möglich zu haben. Nur ist dieses leider ein sehr schwieriges Unterfangen.



Original von Condor
Darf man nach dem Erlebnis fragen?
Ich schreibe dir gleich im Anschluss an das Post eine PN. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_nikori.gif


Original von Condor
Mich reizt der Tod einfach noch nicht, vllt erst im hohen Alter und wenn ich krank bin. Auch ich bin so einer, der es sich vor Augen hält: Du hast du das eine Leben, egal, wie scheiße es ist ... der Tod ist Ewig und kann auf mich noch so kurz warten ;)
Ich glaube nicht an Gott und erwarte daher das Nichts, weil ich mir den Tod nicht erklären kann ...
Kann ich nachvollziehen. An etwas wie "Himmel und Hölle" glaube ich zwar auch nicht, aber glaube auch nicht daran, dass die Seele nach dem Tod einfach "puff" macht und weg ist sie. Tod im physischen Sinne bedeutet nichts weiter, als das der Körper aufhört zu funktionieren. Ich verbinde das einfach nicht mit dem Aufhören des Existieren der Seele. Nur mit dem Dasein als Mensch und all den Schwächen und Eigenschaften, die dieses mit sich bringt möchte ich mich nicht abfinden. So etwas kann unmöglich das Beste sein, was man erreichen kann. Nach dem Sterben hört man auf, als Mensch zu existieren. Daher freue ich mich sehr auf das Danach. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_nikori.gif

imported_Condor
19.11.2004, 15:20
Original von SephirothsAngel
Und das ist IMO Schwäche.
Das ist keine Schwäche, sondern ein Teil des Lebens, was dir in meinen Augen einfach nur widerstrebt. Du stellst es als Schwäche dar, weil es ein Verrat an dem wäre, was du glaubst. Wenn deine Mannschaft gewinnt, dann freust du dich mit ihnen! Ihr habt es geschafft, nicht nur du allein - oder? Ich weiß jetzt nicht, wo ich den Spruch gelesen habe und ob ich ihn richtig wiedergeben kann, aber:


Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß,
dass er glücklich ist.
Wenn du mit anderen lachst, so gönne dir den Moment ;) es ist keine Schwäche oder ein Fluchtweg, es ist Balsam für deine Seele ^^


Original von SephirothsAngel
Nur mit dem Dasein als Mensch und all den Schwächen und Eigenschaften, die dieses mit sich bringt möchte ich mich nicht abfinden. So etwas kann unmöglich das Beste sein, was man erreichen kann. Nach dem Sterben hört man auf, als Mensch zu existieren. Daher freue ich mich sehr auf das Danach. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/chika/chirol_nikori.gif
Hm ... der Mensch, mit all den Schwächen und Eigenschaften ... nun gut, wir sind so, wie die Natur uns geschaffen hat mit all dem Praktischen, was wir zum notwendigen überlegen brauchen. Aber das ist hier sicher nicht der Punkt, der einen Menschen dazu treibt, so zu denken. Eigentlich zerstört sich doch der Mensch in sich selber heraus und die in seinem Umfeld mit. Er kann denken und handeln, er hat gelernt, die Natur zu verändern - anstatt, daß die Natur uns weiter formt.
Auf das Danach? Eine Garantie, daß es so sein wird, kann dir aber keiner geben ...


Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist kostbar, gehe sorgsam damit um.
Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Lied, singe es.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Liebe, genieße sie.

Mutter Theresa

Kyia
21.11.2004, 21:18
Aber du musst mit jemanden deine Gefuehle bzw. Probleme teilen. SOnst kommt all den Stress und alles moegliche an einem Platz und du wuerdes, so zu sagen, wie ein Wulkan ausbrechen. Glaub mir, ich hab es selbst erlebt. Im Moment fuehle ich mich wie ein Wulkan.(hab zu viel Stress in lezter Zeit)

Ich muss meine Gefühle nicht teilen. Aber ich entnehme aus deinem Beitrag das es dir gut getan hat, das du deine Gefühle rauslassen konntest. Das freut mich. Dann sprich und es wird dir immer wieder besser gehen :))

Nepatan
21.11.2004, 21:55
Original von Kyia
Ich muss meine Gefühle nicht teilen. Aber ich entnehme aus deinem Beitrag das es dir gut getan hat, das du deine Gefühle rauslassen konntest. Das freut mich. Dann sprich und es wird dir immer wieder besser gehen :))
Das weiS ich. Aber trozdem wuerde ich zuerst versuchen alles alleine zu regeln. Es wird schwer, aber ich werde es schaffen. :]

Kyia
22.11.2004, 17:04
Das weiS ich. Aber trozdem wuerde ich zuerst versuchen alles alleine zu regeln. Es wird schwer, aber ich werde es schaffen.

Genau, think positiv! Und wenn du Probleme haben solltest, dann biete ich dir gerne meine Ohr zum abkauen an XD
Wenigstens hast du jetzt nicht mehr den Drang in dir dich umzubringen

Nepatan
22.11.2004, 20:25
Danke viellmals. Und auch du, wenn du mal Hilfe brauchst, melde dich bei mir!^^

Enki
23.11.2004, 17:36
Wenn ich mich umbringen wollen würde, dann nur um zu schaun, was nach dem Tod ist....
Aber, ich glaube viele Leute, die sich selber umbringen haben einfach nur Angst vorm Leben ^^"

imported_Kamui
25.11.2004, 22:26
Okay... ich glaube jeder hatte das mal, aber wenn ich ganz ehrlich bin find ich das erbärmlich (da ich sowas auch nur habe (erst 1-2 mal) wenn ich im Nachhinein dann weiß, wie erbämlich ich mich da aufgeführt habe)

Ich bin der Ansicht, dass man sich seinen Problemen stellen soll, so schwer es auch ist.
Davonlaufen ist auch keine Lösung...

imported_Lischen
25.11.2004, 22:32
Um ehrlich zu sein: Dran denken tue ich oft, wirklich machen würde ich es nie. (Außer jemand will mich ermorden und steht mit gezückter Waffe vor mir, dann würde ich doch irgendwie noch versuchen es selbst zu beenden... :laugh1: )
Es ist traurig... Jeden Tag bringen sich in Deutschland 3 Jugendliche ums Leben... Im Grunde nimmt die Öffentlichkeit aber davon keine Notiz...

imported_Condor
26.11.2004, 10:23
Original von Lischen
Im Grunde nimmt die Öffentlichkeit aber davon keine Notiz...
Besser ist auch, denn einige würden sich dadurch verstärkt angesprochen fühlen ...

Seitdem es nicht mehr in der Zeitung die große Aufmachung über jeden Selbstmordspringer bei der S-Bahn gibt, ging dieses Gott sei Dank zurück. Direkt habe ich sowas noch nicht erlebt, aber einmal mußte auch ich wegen sowas im Verkehrsstau der Bahn sitzen ... das wird einem schon ganz anders.

Aber andererseits gebe ich dir auch Recht ... es sollte ein Warnsignal sein und man sollte sich fragen: Was läuft verkehrt?

imported_Lischen
26.11.2004, 17:41
Original von Condor
Aber andererseits gebe ich dir auch Recht ... es sollte ein Warnsignal sein und man sollte sich fragen: Was läuft verkehrt?

Man müsste es ja nicht gleich in der Bild oder so zeigen... Nur irgendwie... Ich weiß nicht... Vielleicht am Schluss von den Nachrichten sagen wie viele Menschen (nach den Statistiken, also z.B. 3 Jugendliche) heute wieder Selbstmord begangen haben. Sozusagen als Denkanstoss... So das wenigstens allen bewusst wird heute haben sich Menschen umgebracht. Und sie hätten möglicherweise mit Engagement etwas verhindern können...

imported_Condor
27.11.2004, 10:02
Original von Lischen
Und sie hätten möglicherweise mit Engagement etwas verhindern können...
Hm, weiß ich nicht ... es hat sich ja ein Mann auf Grund des Systems in Deutschland erhängt. In seinem Abschiedsbrief gab er die Schuld der Regierung ... aber geändert hat sich nichts wirklich, obwohl viele so denken und einen Sozialabstieg weiter erleben müssen. Die Demonstrationen ließen ja auch nach ... weil es zu nichts führte.

imported_~*Krümelkeks*~
27.11.2004, 10:57
hm...mein bruder hat jetz lange zeit in der schule so ein buch durchgenommen, das heißt "ich knall euch ab"
hab mal reingeschaut
das geht da um irgendwelche jugendlichen die selbstmord begangen haben und eventuell noch andere (absichtlich) in den tod gezogen haben
hai, dazu gibt es auch nen 2-teiliges theaterstück

bin zwar noch nich weit gekommen beim buch, aba das is schon interessant zu sehen...also, da sind immer diese abschiedsbriefe von den jugendlichen drin und dann kommentare zu der person, die sich umgebracht hat, von der familie, freunden, nachbarn...
und irgendwo wundert man sich dann, dass derjenige sich wegen soetwas umgebracht hat...nja ._.''

Arlong
27.11.2004, 12:00
hÄ?! die haben da keinen selbstmord begangen. jedenfalls ned beide. ich hab das buch gelesen. es geht darum, dass zwei jugendlich weil sie nicht dem mainstream angehören ausgegrenzt werden. sie werden verprügelt oder ähnliches. sie werden agressiv beginnen mit waffen zu spielen und irgendwann fassen sie sich den plan am abschlussball alle von denen abzuknallen. sie verbinden die türen mit bomben und schiessen dem football star in die knie, so dass er nie wieder spielen kann. doch weil eine der wenigen freundinnen mit dabei ist, bei den geiseln erschießt sich der eine und der andere wird überrumpelt und liegt dann im koma.
es geht um diese amokläufe, die es in amerika bereits gab.

imported_~*Krümelkeks*~
27.11.2004, 12:04
Original von Arlong
hÄ?! die haben da keinen selbstmord begangen. jedenfalls ned beide. ich hab das buch gelesen. es geht darum, dass zwei jugendlich weil sie nicht dem mainstream angehören ausgegrenzt werden. sie werden verprügelt oder ähnliches. sie werden agressiv beginnen mit waffen zu spielen und irgendwann fassen sie sich den plan am abschlussball alle von denen abzuknallen. sie verbinden die türen mit bomben und schiessen dem football star in die knie, so dass er nie wieder spielen kann. doch weil eine der wenigen freundinnen mit dabei ist, bei den geiseln erschießt sich der eine und der andere wird überrumpelt und liegt dann im koma.
es geht um diese amokläufe, die es in amerika bereits gab.
...aba sie haben doch abschiedsbriefe geschrieben, das lässt doch drauf schließen das sie sich umgebracht haben/umbringen wollten...zumindest bei diesem brendan stand das da soweit ich weiß Ô.o
na k, aba wie man sieht hät ich wohl das buch erstma zuende lesen solln XDD
so, und jetzt verflucht mich ._.''

Arlong
27.11.2004, 12:08
ja sie hatten vor sich danach umzubringen, aber dazu kam es ja nicht, denn sie wollten dass attenta erstmal zuende bringen. also HABEN sie nicht sondern sie WOLLTEN zumindest brenadan. weil garry sich ja umgebracht hat.
also warst du schon na dran aber es war eben so wie du es gesagt hast nicht richtig ausgelegt, da wirkt es so, als ging es größtenteils darum sich umzurbingen, aber es ging ihnen ja um rache für die qualen, die sie erleiden mussten.

imported_Condor
27.11.2004, 12:18
Nun ja ^^ ich kann diese blinde Wut gut nachvollziehen, in die man da reinrennt und die meisten Amokläufer richten sich danach auch selbst, wenn sie wieder zu sich kommen und merken, was sie angerichtet haben. Dann kommen wieder die Schuldgefühlen, von denen man sich befreien will ...

imported_Lischen
29.11.2004, 20:27
Original von Condor
Nun ja ^^ ich kann diese blinde Wut gut nachvollziehen, in die man da reinrennt und die meisten Amokläufer richten sich danach auch selbst, wenn sie wieder zu sich kommen und merken, was sie angerichtet haben. Dann kommen wieder die Schuldgefühlen, von denen man sich befreien will ...

Ich würde eher Verzweiflung empfinden, denn hat man erstmal einen oder gleich mehrere Menschen getötet hat man keine wirkliche Zukunft mehr. Nur noch Gefängnis oder geschlossene Pschychiatrien.

Miumi
09.12.2004, 10:06
Original von Kamui
Okay... ich glaube jeder hatte das mal, aber wenn ich ganz ehrlich bin find ich das erbärmlich (da ich sowas auch nur habe (erst 1-2 mal) wenn ich im Nachhinein dann weiß, wie erbämlich ich mich da aufgeführt habe)

Ich bin der Ansicht, dass man sich seinen Problemen stellen soll, so schwer es auch ist.
Davonlaufen ist auch keine Lösung...

Ich muss sagen das stimmt Selbstmörder sind erbärmlich! Sie kommen nicht mehr mit ihren Leben zurecht sie haben Angst. sie schirmen sich von der außenwelt ab! Und das ist schlecht! Die meisten merken gar nicht wenn sie Liebe bekommen und glauben das sie ganz allene Auf dieser Welt stehen!

ICh glaube Selbstmörder sind Menschen, oder besser gesagt ich weiß es, die sich dinge Einbilden die gar nicht stimmern, glauben Sie sind nichts besonderes, weil vieleicht die Schwester immer von den Eltern gelobt wird und sie nicht so oft! Sie haben Angst zu leben und laufen vor dem Leben davon und wenn sie Glück haben werden sie von einen oder mehreren Menschen gerettet!!!

Ich wünsche mir das mehrere Menschen mit Selbstmord gedanken gerettet werden!!!

Miumi

Ghoul
09.12.2004, 11:17
Original von Miumi

Original von Kamui
Okay... ich glaube jeder hatte das mal, aber wenn ich ganz ehrlich bin find ich das erbärmlich (da ich sowas auch nur habe (erst 1-2 mal) wenn ich im Nachhinein dann weiß, wie erbämlich ich mich da aufgeführt habe)

Ich bin der Ansicht, dass man sich seinen Problemen stellen soll, so schwer es auch ist.
Davonlaufen ist auch keine Lösung...

Ich muss sagen das stimmt Selbstmörder sind erbärmlich! Sie kommen nicht mehr mit ihren Leben zurecht sie haben Angst. sie schirmen sich von der außenwelt ab! Und das ist schlecht! Die meisten merken gar nicht wenn sie Liebe bekommen und glauben das sie ganz allene Auf dieser Welt stehen!

ICh glaube Selbstmörder sind Menschen, oder besser gesagt ich weiß es, die sich dinge Einbilden die gar nicht stimmern, glauben Sie sind nichts besonderes, weil vieleicht die Schwester immer von den Eltern gelobt wird und sie nicht so oft! Sie haben Angst zu leben und laufen vor dem Leben davon und wenn sie Glück haben werden sie von einen oder mehreren Menschen gerettet!!!

Ich wünsche mir das mehrere Menschen mit Selbstmord gedanken gerettet werden!!!

Miumi

Ich glaube, du verstehst Menschen die mit Selbstmordgedanken spielen, kein bisschen!
Es liegt nämlich nicht an den Menschen selbst, dass sie sich umbringen wollen, sondern an den Menschen in ihrer Umgebung. Also hör auf, sie hier als erbärmlich zu beschimpfen...ich würde mal drüber nachdenken, was ihr hier von euch gebt.

SephirothsAngel
09.12.2004, 12:11
Original von Kain307
Ich glaube, du verstehst Menschen die mit Selbstmordgedanken spielen, kein bisschen!
Eben jener Gedanke schoß mir dazu auch durch den Kopf.


Also hör auf, sie hier als erbärmlich zu beschimpfen...ich würde mal drüber nachdenken, was ihr hier von euch gebt.
*ebenfalls anschließt* Wer's nicht kennt, kann's auch nicht beurteilen und sollte vielelicht lieber nichts dazu sagen. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/m-wink.gif



Es liegt nämlich nicht an den Menschen selbst, dass sie sich umbringen wollen, sondern an den Menschen in ihrer Umgebung.
Na ja, ganz so hätte ich es nicht formuliert, denn das klingt irgendwie nach "die anderen sind Schuld". http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/u-ase.gif
Man kann schlecht jemandem die Schuld zuweisen, wenn einer einfach nicht dort hinein gehört. Ist er anders? Oder sind nur die anderen anders? Spielt eigentlich keine Rolle, oder? Denn die Situation, dass man dort nicht hingehört bleibt die Gleiche.

Ghoul
09.12.2004, 13:40
Original von SephirothsAngel

Original von Kain307
Ich glaube, du verstehst Menschen die mit Selbstmordgedanken spielen, kein bisschen!
Eben jener Gedanke schoß mir dazu auch durch den Kopf.


Also hör auf, sie hier als erbärmlich zu beschimpfen...ich würde mal drüber nachdenken, was ihr hier von euch gebt.
*ebenfalls anschließt* Wer's nicht kennt, kann's auch nicht beurteilen und sollte vielelicht lieber nichts dazu sagen. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/m-wink.gif



Es liegt nämlich nicht an den Menschen selbst, dass sie sich umbringen wollen, sondern an den Menschen in ihrer Umgebung.
Na ja, ganz so hätte ich es nicht formuliert, denn das klingt irgendwie nach "die anderen sind Schuld". http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/msroom/u-ase.gif
Man kann schlecht jemandem die Schuld zuweisen, wenn einer einfach nicht dort hinein gehört. Ist er anders? Oder sind nur die anderen anders? Spielt eigentlich keine Rolle, oder? Denn die Situation, dass man dort nicht hingehört bleibt die Gleiche.

Jop, die letzte Formulierung war net sehr geglückt XD
Aber ich denke, ihr wisst schon was ich mein...

TaiBlaine
09.12.2004, 14:30
is ja auch wieder ein toller grund sich umzubringen: "weil ich anders bin" oder "weil die andern anders sind"...
na und? dann sind wir/die eben anders... muß man sich deswegen umbringen? schwachsinn find ich.

egal wie allein, dreckig, elend man sich fühlt... es gibt immer leute, denen es viel schlechter geht/ging (ich rede nich von leuten aus der 3. welt, die hungern müssen) und die trotzdem was aus ihrem leben gemacht haben und nun glücklich oder wenigstens zufrieden sind.

SephirothsAngel
09.12.2004, 14:45
Original von Kain307
Jop, die letzte Formulierung war net sehr geglückt XD
Aber ich denke, ihr wisst schon was ich mein...

Schon klar. ;)


Original vonTaiBlaine
is ja auch wieder ein toller grund sich umzubringen: "weil ich anders bin" oder "weil die andern anders sind"...
na und? dann sind wir/die eben anders... muß man sich deswegen umbringen? schwachsinn find ich.

Und welchen Grund hat man bitte hier zu bleiben, wenn hier einem niemand interessiert, weil man (oder sie.. ganz egal, wer) anders ist/sind? Das ist reine Zeitverschwendung, sich an etwas zu klammern, wodurch man nichts erreichen kann, was einen interessiert oder etwas wert wäre.



Original vonTaiBlaine
egal wie allein, dreckig, elend man sich fühlt... es gibt immer leute, denen es viel schlechter geht/ging (ich rede nich von leuten aus der 3. welt, die hungern müssen) und die trotzdem was aus ihrem leben gemacht haben und nun glücklich oder wenigstens zufrieden sind.
Eine sehr schöne Entschuldigung.
"Mir geht's dreckig, aber anderen geht's ja noch dreckiger, also freu ich mich drüber.".
Pardon, aber was wäre denn das bitte für eine Lebenseinstellung? Sich selbst einreden, dass das eigene Leben gar nicht so verkorst ist, weil es anderen ja noch schlimmer geht, ist nicht unbedingt eine sehr objektive und geschweige denn erst recht keine faire Einstellung.
Zumal frage ich mich, wieso geht's du hier rein von materiellem Wohlstand aus? :wiry: Es gibt ebenso Leute, die haben haufenweise Geld auf den Konten, immer nen vollen Kühlschrank, sind körperlich toppfit und trotzdem die ärmsten Menschen, die es gibt. Wahrer Reichtum hat mit all diesen Dingen nichts zu rein. Wirklich reich bist du nur, wenn deine Selle ihren Frieden gefunden hat. Und wenn es leute gibt, die jenen in dieser Welt hier nciht finden, warum sollte man ihnen die Chance nehmen wollen, diesen in der nächsten Welt zu finden? Sie haben genauso ein Recht, das zu finden, was sie glücklich macht, wie jeder andere auch.

Miumi
09.12.2004, 14:47
Ich glaube, du verstehst Menschen die mit Selbstmordgedanken spielen, kein bisschen!

Du kränkst mich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und zwar gewaltig vieleicht ist es von Mensch zu Mensch verschieden! Aber ich war vor 2 Jahren so erbärmlich, schwach vieleicht bin ich es jetzt sogar noch also werde ich wissen was ich sage und ich darf genauso gut mitrden wie IHR! ;( X( ;( X( X(

Und fals ich es zu extrem gegen Selbstmörder geredet habe dann schau was ich davor geschieben habe und ich wollte nicht das es so rüber kommt!

JEDER MENSCH HAT SEINE MEINUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Miumi

TaiBlaine
09.12.2004, 15:16
Original von SephirothsAngel
Und welchen Grund hat man bitte hier zu bleiben, wenn hier einem niemand interessiert, weil man (oder sie.. ganz egal, wer) anders ist/sind? Das ist reine Zeitverschwendung, sich an etwas zu klammern, wodurch man nichts erreichen kann, was einen interessiert oder etwas wert wäre.


genau den, daß man eben egal wie allein man sich fühlt nie alleine ist. jemand der sich selbst umbringen will sieht in dem moment nur sich selbst und sein leid und egal ob da jemand neben ihm steht und sagt, daß er ihn/sie liebt oder was auch immer, er/sie wird es nicht merken...


Original von SephirothsAngel
Eine sehr schöne Entschuldigung.
"Mir geht's dreckig, aber anderen geht's ja noch dreckiger, also freu ich mich drüber.".
Pardon, aber was wäre denn das bitte für eine Lebenseinstellung? Sich selbst einreden, dass das eigene Leben gar nicht so verkorst ist, weil es anderen ja noch schlimmer geht, ist nicht unbedingt eine sehr objektive und geschweige denn erst recht keine faire Einstellung.
Zumal frage ich mich, wieso geht's du hier rein von materiellem Wohlstand aus? :wiry: Es gibt ebenso Leute, die haben haufenweise Geld auf den Konten, immer nen vollen Kühlschrank, sind körperlich toppfit und trotzdem die ärmsten Menschen, die es gibt. Wahrer Reichtum hat mit all diesen Dingen nichts zu rein. Wirklich reich bist du nur, wenn deine Selle ihren Frieden gefunden hat. Und wenn es leute gibt, die jenen in dieser Welt hier nciht finden, warum sollte man ihnen die Chance nehmen wollen, diesen in der nächsten Welt zu finden? Sie haben genauso ein Recht, das zu finden, was sie glücklich macht, wie jeder andere auch.

das soll keine entschuldigung sein, sondern ein grund zu kämpfen und nicht aufzugeben.

btw.: wo hab ich bitte nur von materiellen werten geredet? :wiry:

imported_Condor
09.12.2004, 16:06
Original von TaiBlaine
egal wie allein, dreckig, elend man sich fühlt... es gibt immer leute, denen es viel schlechter geht/ging (ich rede nich von leuten aus der 3. welt, die hungern müssen)
Der Spruch hilft hier wirklich nicht weiter, sondern schlägt mehr ins Negative ein ;) Wir, die vieles leichter auffassen können, wissen es, aber denen, die Probleme haben, wird es kaum weiter helfen ... Man sollte die Probleme schon da lassen, wo sie entstanden sind und sich nicht auf Vergleiche berufen, die mit einem ganz anderen Aufbau zu tun haben.


Original von SephirothsAngel
Wirklich reich bist du nur, wenn deine Selle ihren Frieden gefunden hat. Und wenn es leute gibt, die jenen in dieser Welt hier nciht finden, warum sollte man ihnen die Chance nehmen wollen, diesen in der nächsten Welt zu finden? Sie haben genauso ein Recht, das zu finden, was sie glücklich macht, wie jeder andere auch.
Jeder findet seinen Reichtum von selbst, es muß nicht immer den Seelenfrieden dienen ;) Ein Reichtum kann schon die beste Freundin sein ^^ und die Suche nach anderen Welten ist ein Glaube, in denen man nicht seine Umwelt verwickeln sollte ... (ich bin Heide und glaube, man merkt es hier ;))

@ Miumi

;) Du darfst auch frei deine Meinung äußern. Wenn du durch deine Erfahrungen nur diese Schlüsse ziehen konntest, ist es in Ordnung und sicher erntet man damit schon mal leicht schroffe Worte ^^" Lese hier einfach aufmerksamer mit ;) Vielleicht erhältst du damit neue Erkenntnisse ...

TaiBlaine
09.12.2004, 16:12
Original von Condor

Original von TaiBlaine
egal wie allein, dreckig, elend man sich fühlt... es gibt immer leute, denen es viel schlechter geht/ging (ich rede nich von leuten aus der 3. welt, die hungern müssen)
Der Spruch hilft hier wirklich nicht weiter, sondern schlägt mehr ins Negative ein ;) Wir, die vieles leichter auffassen können, wissen es, aber denen, die Probleme haben, wird es kaum weiter helfen ... Man sollte die Probleme schon da lassen, wo sie entstanden sind und sich nicht auf Vergleiche berufen, die mit einem ganz anderen Aufbau zu tun haben.


leider hast du den entscheidenden 2. teil meines satzes weggelassen, wodurch das ganze natürlich eine andere wirkung erzielt.

imported_monkeyDruffy
09.12.2004, 16:16
wie kann man überhaupt daran denken...das ist psychomäßig

Blutrose
09.12.2004, 16:18
Original von monkeyDruffy
wie kann man überhaupt daran denken...das ist psychomäßig

An Selbstmord? Begründung?

imported_Condor
09.12.2004, 16:22
Original von TaiBlaine
leider hast du den entscheidenden 2. teil meines satzes weggelassen, wodurch das ganze natürlich eine andere wirkung erzielt.
Korrekt, war auch mit voller Absicht ;) Nur leider wird sich kaum ein Selbstmörder durch den 2. Teil anders beeindrucken lassen, da sie einen eingeschränkten Blickwinkel haben ...

Ich finde es super, daß man sich hier mit dem Thema auseinandersetzen kann, doch sollte man drauf achten, daß man die Situation nicht irgendwie verschlimmert ... helfen können wir ja doch nicht, sondern nur zuhören ;)

imported_monkeyDruffy
09.12.2004, 16:31
Original von dunkle_seele

Original von monkeyDruffy
wie kann man überhaupt daran denken...das ist psychomäßig

An Selbstmord? Begründung?

ich würd mal sagen leben is immer besser als tod...jeder kann etwas aus seinem leben machen...ich finde es einfach nur irre sich umbringen zu wollen...diese personen begreifen einfach garnichts...

Blutrose
09.12.2004, 16:45
Original von monkeyDruffy
ich würd mal sagen leben is immer besser als tod...jeder kann etwas aus seinem leben machen...ich finde es einfach nur irre sich umbringen zu wollen...diese personen begreifen einfach garnichts...

Wir können ja nicht verstehen wie sie das Leben sehen ... Ich meine, wenn für sie das Leben keinen Sinn mehr hat, wirklich keinen Sinn, und sie dann darauß die "Erlösung" sehen, findest du sie trotzdem naiv, dumm, etc.?

Ashura
09.12.2004, 16:59
@dunkle Seele:
Du sagst...
"Wenn für sie das Leben keinen Sinn mehr hat"
Ich glaube, dass es diese Situation oft gibt.

Nur denk ich, müsste man in dem Satz mal eines fett unterstreichen....das SIE.
Für SIE hat augenblicklich das Leben keinen Sinn mehr....
ja. Sie sehen nur, was sie sehen wollen.
Mist, Mist und nochmal Mist.

Das Leben hat immer einen Sinn.
Nur manche sind so dumm und wollen das anscheinend gar nicht sehn.
Nein nein ich seh nur wie mies es mir geht *heul*
Ich will das nicht ins Lächerliche ziehen ok?

Nur.....
Gestern erst heult meine Freundin bei mir schon wieder rum, wie sch*** es ihr doch ginge.
Oh ja echt!
Ganz scheisse!
Sie hat shcon oft an SM gedacht. Oh ja!

Ihr war der Bus vor der Nase weggefahren und sie hatte eine schlechte Note. :roll:

Mir fallen in letzter Zeit immer mehr Leute auf, die mit diesen Selbstmordgedanken rumhängen OHNE JEDEN GRUND.
Einfach nur, weil sie denken, das käme jetzt cool oder so.
Und man müsste sie womöglich noch bewundern.
Und DAS hass ich.

Eine Freundin von mir, verlor letztes Jahr ihren 17-jährigen Sohn durch SM.
Er wurde an seiner Lehrstelle, die er sich so wünschte niedergemobbt.
Und aufgeben wollt er nich....er konnt seine Mama nicht enttäuschen. Da hat er sich das Leben genommen.

Ich bin mit dieser Frau erst seit kurzem befreundet und habe das neulich erfahren.

Sie ist ganz alleine...IHR gehts wirklich scheisse ok?
Aber sie lacht viel und versucht etwas aus ihrem Mistleben zu machen.

ich glaube ich weiss was Monkey DRuffy meint.
Er wollte sagen, dass das wertvollste Geschenk, dass es gibt, das Leben, sich immer lohnt und dass es mehr als bekloppt ist, das wertvollste herzugeben was man hat.

Icvh habe auch Probleme...
die hat jeder (auch wenn manche anscheinend meinen sie für sich gepachtet zu haben und in Selbstmitleid ertrinken)
Ich hab mehr Leid erlebt (nicht unbedingt an mir falls ihr das denkt, ich kenne vor allem viele Leidende) als so mancher sonst und ich WEISS wovon ich rede.

Ich stehe 100% hinter Monkey D Ruffy, weil seine Meinung exakt meiner entspricht.
Und Selbstmord lässt sich NICHT entschuldigen, denn das was man dadurch anrichtet kann man einfach nicht entschuldigen.

imported_Condor
09.12.2004, 17:09
@ *Ashura*

Ich glaube, ihr redet mehr von den kleinen, kurzen depressiven Phasen, die auch teils am nächsten Tag wieder vergehen können ;) Aber sowas kann sich auch >>krankhaft<< entwickeln, wo die Worte, die hier groß geschwungen werden, auch die Bedeutung schnell verlieren.

Ich bin nun auch grade wieder sozial weiter abgestiegen durch Hartz IV. Es ärgert und man verliert auch dadurch einen gewaltigen Teil am Sinn des Lebens. Ohne Geld kann man nichts machen, außer zu Hause faul auf dem Sofa liegen. Doch auch dort können Mietverträge gekündigt werden, weil man kein Geld zur Mietzahlung hat ... es gibt unzählige Dinge, die einen in diesen >>Blickwinkel<<, den ich hier schon ansprach, fallen läßt. Deine Freundin mag keine anderen Sorgen haben und glaube, daß jeder sie einfach mal schon allein von Natur aus nötig hat. Allerdings, ist dir evtl. bekannt, ob sie Druck durch ihre Eltern wegen der schlechten Note erhält?

Mich hat auch nur eins oder gar zwei aus dem nächsten tieferen Fall der Depressionen bewahrt: Eine Beschäftigung in einem Kindergarten und mein Freund! Es ist dieser besagte 1€ Job, womit ich wieder jemanden einen Arbeitsplatz wegnahm! Aber ich bin für meinen Teil so glücklich drüber, das kann man sich sicher auch nicht vorstellen, denn wer will schon für 1,5o€ die Stunde arbeiten gehen? Davon leben kann man auch nicht, aber ich habe einen Freund, den es ebenso schwer trifft, weil er arbeiten geht, ein volles Gehalt erhält und durch mich auf Sozialniveau (!) abgestuft wird und dennoch sagte: "Das packen wir!"

Blutrose
09.12.2004, 17:16
Original von *Ashura*
Nur denk ich, müsste man in dem Satz mal eines fett unterstreichen....das SIE.
Für SIE hat augenblicklich das Leben keinen Sinn mehr....
ja. Sie sehen nur, was sie sehen wollen.
Mist, Mist und nochmal Mist.

Bist du dir da so sicher das sie nur sehen was sie sehen wollen? Du kannst nicht in die Haut eines anderen Menschen ... Für dich scheint z.B etwas nicht so schlimm zu sein, für den anderen schon [Beispiel: Die große Liebe lässt einen Hängen ... Für viele ist das nichts besonderes und sie sagen, ich lebe weiter, für andere ist dieser Schmerz sehr tief und nciht mehr gut zu machen]


Original von *Ashura*
Das Leben hat immer einen Sinn.
Nur manche sind so dumm und wollen das anscheinend gar nicht sehn.
Nein nein ich seh nur wie mies es mir geht *heul*

Für dich vllt, für andere nicht bzw. die Gründe sind nicht ausreichend um sie davon zu überzeugen das sie kämpfen sollen.


Original von *Ashura*
ich glaube ich weiss was Monkey DRuffy meint.
Er wollte sagen, dass das wertvollste Geschenk, dass es gibt, das Leben, sich immer lohnt und dass es mehr als bekloppt ist, das wertvollste herzugeben was man hat.


Hab ich auch nichts gegen, ich sehe es auch so das man sein Leben auskosten sollte, immerhin lebt man nur einmal, aber viele wollen nicht mehr Leben weil sie nicht mehr können/wollen. Wir leben doch eh um zu sterben ...


Original von *Ashura*
Icvh habe auch Probleme...
die hat jeder (auch wenn manche anscheinend meinen sie für sich gepachtet zu haben und in Selbstmitleid ertrinken)
Ich hab mehr Leid erlebt (nicht unbedingt an mir falls ihr das denkt, ich kenne vor allem viele Leidende) als so mancher sonst und ich WEISS wovon ich rede.


Habe ich auch nie in Frage gestellt ;)


Original von *Ashura*
Und Selbstmord lässt sich NICHT entschuldigen, denn das was man dadurch anrichtet kann man einfach nicht entschuldigen.

Weil? Begründung? Derjenige der sich durch SM getötet hat lebt für sich und nicht für die anderen. Ob da jetzt Schäden entstehen, okay, aber man lebt für sich und nicht für andere.

TaiBlaine
09.12.2004, 17:28
Original von dunkle_seele
Beispiel: Die große Liebe lässt einen Hängen ... Für viele ist das nichts besonderes und sie sagen, ich lebe weiter, für andere ist dieser Schmerz sehr tief und nciht mehr gut zu machen

und genau solche gründe sind für mich, und sicher auch ne ganze menge anderer leute, der größte schwachsinn überhaupt.
ich weiß wovon ich rede: vor 2 jahren wurde ich von der frau verlassen, von der ich glaubte, den rest meines lebens mit ihr zu verbringen.
mir ging es etliche monate richtig scheiße, aber an selbstmord hab ich nicht eine sekunde gedacht. irgendwann hab ich neue leute kennengelernt und mich auch neu verliebt.

also: "liebe" als grund für selbstmord ist wirklich erbärmlich (sorry dafür)

Blutrose
09.12.2004, 17:30
Original von TaiBlaine
und genau solche gründe sind für mich, und sicher auch ne ganze menge anderer leute, der größte schwachsinn überhaupt.
ich weiß wovon ich rede: vor 2 jahren wurde ich von der frau verlassen, von der ich glaubte, den rest meines lebens mit ihr zu verbringen.
mir ging es etliche monate richtig scheiße, aber an selbstmord hab ich nicht eine sekunde gedacht. irgendwann hab ich neue leute kennengelernt und mich auch neu verliebt.

also: "liebe" als grund für selbstmord ist wirklich erbärmlich (sorry dafür)

Wie gesagt, du siehst das anders [ich würde mein Leben wegen der Liebe auch nicht beenden], aber viele verkraften es nicht und nehmen diesen Weg.

imported_Condor
09.12.2004, 17:34
Original von TaiBlaine
also: "liebe" als grund für selbstmord ist wirklich erbärmlich (sorry dafür)
Wenns so schon grade keine Schönheit ist, der alle Welt nachläuft, vom Leben gezeichnet ist ...

Nein, ich glaube auch nicht, daß es hier irgendwas bingt, auch nur im Geringsten über solche Sachen zu mutmaßen, spekulieren oder analysieren ... jeder Fall ist ein Einzelfall und es gibt durchaus tausende Faktoren, die einen Menschen in diese Falle der Ausweglosigkeit treiben können. Vieles kann auch schon von der Kindheit her rühren ohne auch nur zu ahnen, was man damit auslöst.

imported_cosmo
09.12.2004, 21:45
Original von TaiBlaine
also: "liebe" als grund für selbstmord ist wirklich erbärmlich (sorry dafür)

mal ne frage:
warst du schonmal richtig verliebt??
das glaub ich nämlich irgendwie nicht...

ich würde mich für meine hroße lieber umbringen und wennn diese große lieber auf mich zu kommt und mir von heute auf morgen sagt,dass ich nen reisen ********* bin und dass die person mich nie mochte und mir dann freundschaft bzw. beziehung kündigt,dann würd ich mich wohl umbringen...weil mich das tierisch fertig machen würde...

ist nur meine meinung dazu

TaiBlaine
09.12.2004, 23:01
Original von cosmo

Original von TaiBlaine
also: "liebe" als grund für selbstmord ist wirklich erbärmlich (sorry dafür)

mal ne frage:
warst du schonmal richtig verliebt??
das glaub ich nämlich irgendwie nicht...


siehe mein post weiter oben... kein weiterer kommentar...

Ashura
10.12.2004, 16:50
Ich mag shcnell noch die Frage beantworten die mir gestellt wurde...
ob meine Freundin Druck zu Haus bekommt (oben nahc zu lesen)

Nein. Das ist absolut nicht der Fall.
Ihre Eltern sind beide Hauptschüler gewesen und ließen sie tun was sie für richtig hielt.
Sie durfte auf das Gymnasium und ihre Eltern wollten sie gerne unterstützen.
Hat sie mal ne shclechte Note, dann meinen die nur, das sei nciht shclimm und auf dieser Eliteschule doch verständlich...dass jeder nicht nur 1en schreibt.

Es ist vielmehr so dass sie bemitleidet werden will um sich wichtig zu machen.
Irre ich mich echt so?
Ich sehe nämlich sehr viele Leute, die damit einfahc nur Aufmerksamkeit und Bewunderung wollen....und darum sollts in meinem Beitrag eigentlich auch gehen.

Schwer Depressive gehören nämlich zum Psychologen...
anders kann man denen denk ich gar nicht mehr helfen....
auf jeden Fall brauchen DIE wirklich sehr professionelle Hilfe.
Da richtet ein Laie sicher mehr Schaden an, als dass es nützt.

Und nochwas:
Weils oben geheissen hat: Man lebt nicht für andere, sondenr für sich slebst.
Dann darf man allerdings erst recht nicht für andere sterben...bzw wegen andren. Soviel zu SM wegen Liebe. :rolleyes:

TaiBlaine
10.12.2004, 20:40
Original von *Ashura*
Und nochwas:
Weils oben geheissen hat: Man lebt nicht für andere, sondenr für sich slebst.
Dann darf man allerdings erst recht nicht für andere sterben...bzw wegen andren. Soviel zu SM wegen Liebe. :rolleyes:

besser hät ichs nich formulieren können :)

imported_Condor
10.12.2004, 20:40
Original von *Ashura*
Es ist vielmehr so dass sie bemitleidet werden will um sich wichtig zu machen.
Irre ich mich echt so?
Ich sehe nämlich sehr viele Leute, die damit einfahc nur Aufmerksamkeit und Bewunderung wollen....und darum sollts in meinem Beitrag eigentlich auch gehen.
Oki ... jetzt ist soweit alles klar. Sie ist Einzelkind, so wie ich es herausgelesen habe, da ist es schon mal kein Wunder, daß sie nach Aufmerksamkeit in einem Moment japst, wenn sie keine erhält und ist völlig normal. Wer weiß, ob sie sich nicht dadurch sogar selbst unter Druck setzt -> "mithalten". Ich glaube nicht, daß hier professionelle Hilfe nötig ist, rein aber nur von deinen Worten her - anders beurteilen kann ich dies nun auch leider nicht, da ich sie nicht kenne ...

Und zu den Depressiven noch: Oft erkennen sie selbst nicht, daß sie ein Problem haben!


Original von *Ashura*
Weils oben geheissen hat: Man lebt nicht für andere, sondenr für sich slebst.
Dann darf man allerdings erst recht nicht für andere sterben...bzw wegen andren. Soviel zu SM wegen Liebe. :rolleyes:
Jein, sobald du einen Freund oder ein Kind hast, lebst du nicht mehr für dich allein ;) Du hast dann jemanden, auf den du zu achten hast und deine Fürsorge sowie Zuwendungen brauchen ... wir alle stecken nicht drin und wissen auch nicht, was sie dabei empfinden, jemanden zu verlieren ...

SM aus Liebe kann auch diese Geschichte sein: Ein Junge ist mit seiner Freundin unterwegs und baut einen Unfall. Die Freundin stirbt. Er konnte es nicht verkraften und fuhr sich später ebenso gegen einen Baum ...

Oder: Eine Frau will sich von ihrem Mann scheiden lassen. Er will aber an der Beziehung festhalten und läuft Amok. Er erschießt seine Frau und dann sich selbst und zurück bleiben zwei kleine Kinder.

Sicher, etwas doofe Beispiele, weil auch andere Faktoren mitspielen, aber dies erwähnte ich ja schon bereits, es kann bei jedem anders sein und wir können es nur mutmaßen und dergleichen ...

Kakao
04.01.2005, 13:25
Selbstmordgedanken hab ich oft gehabt..und zurzeit sind sie wieder total stark da^^"

Gründe...naja...ist einfach alles Schei** zurzeit und die Person die mir normaler weise bei sowas zugehört hat, hat wichtigeres zu tun einer Freundin zu helfen.^^

Koji
04.01.2005, 13:35
Original von Kaoru-chan
Selbstmordgedanken hab ich oft gehabt..und zurzeit sind sie wieder total stark da^^"

Gründe...naja...ist einfach alles Schei** zurzeit und die Person die mir normaler weise bei sowas zugehört hat, hat wichtigeres zu tun einer Freundin zu helfen.^^

meinst du nicht, dass ist eher eine phase, die für dein alter typisch ist, dass einfach mal die ganze welt scheisse ist und man sich alleine fühlt?

immerhin hast du jemanden, der die zuhört bzw. du weisst, dass jemand da ist, mit dem du reden kannst. das ist schon sehr viel wert, denn so jemand ist nicht selbstverständlich. gut, ich kann nur vermutungen anstellen, weil ich deine hintergründe nicht kenne, aber sprich sie mal an, sie ist ja deiner aussage nach eine freundin. frag doch, ob ihr mal einen nachtmittag abmachen könnt. tee trinken oder so was. keine ahnung, was man mit einer freundin so macht.

:)

aber mal ganz ehrlich; wie definierst du "sie sind stark da"?

Kakao
04.01.2005, 14:20
Original von Koji Nanjo

Original von Kaoru-chan
Selbstmordgedanken hab ich oft gehabt..und zurzeit sind sie wieder total stark da^^"

Gründe...naja...ist einfach alles Schei** zurzeit und die Person die mir normaler weise bei sowas zugehört hat, hat wichtigeres zu tun einer Freundin zu helfen.^^

meinst du nicht, dass ist eher eine phase, die für dein alter typisch ist, dass einfach mal die ganze welt scheisse ist und man sich alleine fühlt?

immerhin hast du jemanden, der die zuhört bzw. du weisst, dass jemand da ist, mit dem du reden kannst. das ist schon sehr viel wert, denn so jemand ist nicht selbstverständlich. gut, ich kann nur vermutungen anstellen, weil ich deine hintergründe nicht kenne, aber sprich sie mal an, sie ist ja deiner aussage nach eine freundin. frag doch, ob ihr mal einen nachtmittag abmachen könnt. tee trinken oder so was. keine ahnung, was man mit einer freundin so macht.

:)

aber mal ganz ehrlich; wie definierst du "sie sind stark da"?

ne keine phase...ne phase war mal ... aber jetzt ist es wirklich ernst...
außerdem habe ich niemanden der mir zuhört. da die person die mir sonst immer zurgehört hat hat wichtigeres zu tun --" Dem bin ich egal.

Sehr stark definier ich das schon versuche da waren.

Koji
04.01.2005, 14:32
Original von Kaoru-chan
ne keine phase...ne phase war mal ...

phasen gibt es immer wieder. ;)


außerdem habe ich niemanden der mir zuhört. da die person die mir sonst immer zurgehört hat hat wichtigeres zu tun --" Dem bin ich egal.

JETZT vielleicht nicht. aber weisst du, da gibt es zwei möglichkeiten.
a) du fragst diese person, ob sie zeit hat. du kannst nicht erwarten, dass die welt merkt, wenn es dir schlecht geht. rede mit ihr. ich glaube nicht, dass du ihr egal bist. sie hat dir schliesslich doch zugehört, nur weil es im moment nicht so ist, muss es nicht für immer sein. was ist denn "wichtigeres"? schule? liebelei?
b) lenk dich mal ab. mit schule, freunden, ausgang, hobbies.


Sehr stark definier ich das schon versuche da waren.

heikles thema. gib mir mal über die kunststunden zeit, da zu überlegen. ich will kein falsches wort schreiben.

nyo, aber wenn ich auch noch fies sein darf... ich hab gestern geträumt, ich hätte wegen zwei 1.5 in kunst selbstmord gemacht. und heute bekommen wir die noten und ich erwarte wie im traum zwei einsen... hab meinen freund schon mal gebeten mich anzuleinen...

Kakao
04.01.2005, 14:35
Diese Person weiß wie schlecht es mir geht...ich habs ihr ja gesagt..aber sie will nicht mit mir darüber reden...weil dieser person die "arbeit" die sie hat wichtiger ist als 10 min mit mir zu reden.

Aber ich werd mla noch ne weile abwarten...mal sehen was noch so kommt

Lion
04.01.2005, 21:11
Original von Kaoru-chan
Diese Person weiß wie schlecht es mir geht...ich habs ihr ja gesagt..aber sie will nicht mit mir darüber reden...weil dieser person die "arbeit" die sie hat wichtiger ist als 10 min mit mir zu reden.

Aber ich werd mla noch ne weile abwarten...mal sehen was noch so kommt

Du scheinst ja größere Probleme zu haben... und da sollen 10 Minuten reichen? Vielleicht weiß das diese Person und will mit dir nicht so zwischen Tür und Angel reden, sondern sich dafür wirklich Zeit nehmen, die sie momentan vielleicht nicht hat...

Kakao
05.01.2005, 11:58
Original von Dragonblood

Original von Kaoru-chan
Diese Person weiß wie schlecht es mir geht...ich habs ihr ja gesagt..aber sie will nicht mit mir darüber reden...weil dieser person die "arbeit" die sie hat wichtiger ist als 10 min mit mir zu reden.

Aber ich werd mla noch ne weile abwarten...mal sehen was noch so kommt

Du scheinst ja größere Probleme zu haben... und da sollen 10 Minuten reichen? Vielleicht weiß das diese Person und will mit dir nicht so zwischen Tür und Angel reden, sondern sich dafür wirklich Zeit nehmen, die sie momentan vielleicht nicht hat...

ne sicher nicht..hab mit der person geredet...nunja mir solls egal sein..werd das jetzt schon alleine durchstehen

imported_Condor
05.01.2005, 16:45
Dir würden auch noch andere zuhören ...

Kakao
05.01.2005, 17:08
Original von Condor
Dir würden auch noch andere zuhören ...
ich weiß condor^^ ich weiß... aber =) die person auf die du anspielst hast mir letztes mal schon sehr geholfen...

Nami Uchiha
05.01.2005, 17:49
Selbstmordgedanken?

Ich bin ehrlich, es gibt so Tage, da bin ich so down, da denke ich schon dran, ob ich nicht einfach besser sterben könnte.
Aber dann überlege ich mir wieder, wie weh ich meinen Mitmenschen damit tun würde, dass ich es wieder sein lasse, darüber nachzudenken.

Momentan. Mir gehts realtiv gut, hab nur ziemliche Gefühlsschwankungen. u.u"

Nyo, in der letzten Zeit hab ich des öfteren drüber nachgedacht, keine Ahnung woran das liegt. Mir geht es nur ständig auf die nerven, das mein Vater alles mit seiner Laune kaputt macht und mich ständig nur anmeckert.

Und so Kommentare, die von jemandem bekommen habe, wovon ich glaubte dass diese Person meine bester Freundin sei, von wegen:
ich sei dumm
nicht normal
mach alles kaputt weil ich tollpatschig bin
nerve

Von Leuten, mit denen ich nix weiteres zu tun habe, ist das ja noch .."okay", aber von jemandem, wo ich denke sie sei meine beste freundin....

@kao: red doch mal mit außenstehenden (kannst auch mit mir reden), manchmal ist das sogar besser ;)

Makoto
06.01.2005, 19:14
Naja, jeder der mich hier etwas kennt, der weiß, dass ich schon des öfteren Selbstmordgedanken hatte und das zu einer Zeit, zu der es mir wirklich gut ging, aber das verstehe ich erst heute, wo es noch schlimmer ist......
Aber naja, was will man machen, wenn keiner da ist der einem zuhört und zu Hause mal wieder nur Stress (mein lieber Vater *mit Kopf auf Tisch knall* ) Daher hab ich auch jetzt desöfteren Selbstmordgedanken, aber irgendwie bin ich zu Feige mich umzubringen und hab irgendwie keine Zeit dazu (irgendwie ja ironisch) .. naja.. und meiner Mutter möchte ich es auch nicht antun, auch wenn ich teilweise denke, dass sie es ohne mich leichter hätte....

ABer wie gesagt, das interessiert ja sowieso keinen... oder naja.. ok.. so gut wie keinen ^^"

Lion
06.01.2005, 19:44
Sag nicht, dass es keinen interessiert... wär dieser Thread aufgemacht worden, wenn es niemanden interessieren würde? Es gibt hier so einige Leute, die dir sicher gerne zuhören würden.
Und, es ist gut, dass du zu feige bist, Selbstmord zu begehen, und dazu keine Zeit hast... ich hoffe, dass hält noch lange an...

Supper
06.01.2005, 20:01
Keine Zeit für Selbstmord? Bitte? Ich will ja nicht auf irgendwelchen Gefühlen rumtrampeln... aber das klingt irgendwie... :rofl:

Makoto
06.01.2005, 20:29
Original von Supper
Keine Zeit für Selbstmord? Bitte? Ich will ja nicht auf irgendwelchen Gefühlen rumtrampeln... aber das klingt irgendwie... :rofl:
Hachja, dieses Kommentar kann auhc nur von dir kommen.. naja... oder von Ellen, aber der kennt mich ja auch XXD

Ja, es ist so, ich wüsste nicht, wann ich es machen sollte.. und einfach nicht zur Schule zu gehen traue ich mich nicht, auch wenn ich meine Entschuldigungen selber schreiben darf.. aber naja... denk und meinetwegen sag auch was du willst, mir egal :p

Koji
06.01.2005, 20:52
Original von Makoto
Ja, es ist so, ich wüsste nicht, wann ich es machen sollte.. und einfach nicht zur Schule zu gehen traue ich mich nicht, auch wenn ich meine Entschuldigungen selber schreiben

du, entschuldige... aber... wenn du nicht in die schule gehst, um selbstmord zu verüben... glaubst du echt du brauchst die entschuldigung noch? ich halte mich jetzt zurück mit den smilies, obwohl ich da ein wenig supper's meinung bin.
und falls es schiefgeht.. dann bist du eh erst mal im krankenhaus (je nach art mal mehr, mal weniger lang), ehrlich... da würde ich mir gedanken um meine krankenkasse machen und nicht um eine schulentschuldigung.

so eine verantwortungsbewusste frau, schön und gut, aber setz mal deine denkweise diesbezüglich etwas realistischer. wenn du freitod versuchst, kommst wahrscheinlich eh erst mal in ne therapie... eventuell sogar in eine klinik. dann ist erstmals nichts mit schule. und die entschuldigung kann sich der lehrer bei der klinikleitung abholen.


Original von Miez
Und, es ist gut, dass du zu feige bist, Selbstmord zu begehen, und dazu keine Zeit hast... ich hoffe, dass hält noch lange an...

nö. ich hoffe, dass das bald aufhört. und zwar das ganze und nicht nur dieses gefühl. ich meine nicht, dass du deine feigheit bezwingen sollst... ja, doch meine ich. die feigheit vor dem leben.
ach ja.. zu denken, wenn ich mich umbringe, kann ich meine mutter entlasten, ist falsch. du musst denken, was kann ICH TUN um meine mutter zu entlasten. und da ist das wörtchen "tun", also selbstinitiative versteckt.

das alles ist rein objektiv aus dem, was ich aus deinem posting entnehmen konnte.

Makoto
06.01.2005, 20:58
Original von Koji Nanjo
du, entschuldige... aber... wenn du nicht in die schule gehst, um selbstmord zu verüben... glaubst du echt du brauchst die entschuldigung noch? ich halte mich jetzt zurück mit den smilies, obwohl ich da ein wenig supper's meinung bin.
und falls es schiefgeht.. dann bist du eh erst mal im krankenhaus (je nach art mal mehr, mal weniger lang), ehrlich... da würde ich mir gedanken um meine krankenkasse machen und nicht um eine schulentschuldigung.

so eine verantwortungsbewusste frau, schön und gut, aber setz mal deine denkweise diesbezüglich etwas realistischer. wenn du freitod versuchst, kommst wahrscheinlich eh erst mal in ne therapie... eventuell sogar in eine klinik. dann ist erstmals nichts mit schule. und die entschuldigung kann sich der lehrer bei der klinikleitung abholen.

Ich hab eher Angst vor der Reaktion meines Jahrgangs und erst Recht meines Tutors.. aber naja.. das msust du nicht verstehen... tu ich ja selber nicht, aber aus irgendeinem Grund ist mir wichtig, was andere über mich denken....


nö. ich hoffe, dass das bald aufhört. und zwar das ganze und nicht nur dieses gefühl. ich meine nicht, dass du deine feigheit bezwingen sollst... ja, doch meine ich. die feigheit vor dem leben.
ach ja.. zu denken, wenn ich mich umbringe, kann ich meine mutter entlasten, ist falsch. du musst denken, was kann ICH TUN um meine mutter zu entlasten. und da ist das wörtchen "tun", also selbstinitiative versteckt.

das alles ist rein objektiv aus dem, was ich aus deinem posting entnehmen konnte.

dann müsste ich wahrscheinlich ausziehen, mir eine eigene Wohnung suchen und arbeiten, dann nebenbei noch Schule und Abi schaffen.. und das alles ohne die Hilfe meiner Eltern, sorry, aber das wär mich zu viel...

Und mich mit meinem vater verstehen, das klappt auhc nicht, ich hab nicht die Gelassenheit meiner Mutter, mir ist mein Vater einfach nur peinlich und ich hasse ihn für das, was er geworden ist, aber auch das kannst du wohl eher nicht verstehen ^^"
Aber naja.. egal ^^


Ist schon ok, ich seh ja, dass das alles objektiv ist und spätestens seit Ellen, stört mich sowas nicht mehr ^^

Koji
06.01.2005, 21:06
Original von Makoto
Ich hab eher Angst vor der Reaktion meines Jahrgangs und erst Recht meines Tutors.. aber naja.. das msust du nicht verstehen... tu ich ja selber nicht, aber aus irgendeinem Grund ist mir wichtig, was andere über mich denken....

es ist völlig normal, dass es für einen wichtig ist, was andere denken. jedem ist das wichtig. und seien es nur die engsten freunde oder die familie. das ist nicht zu leugnen. ebenso nicht zu leugnen, ist aber auch, dass man halt nicht immer gut über einen menschen denkt. und dies müssen sowohl der übeltäter und der betroffene akzeptieren, oder dieses problem 8sofern es eines darstellt) aus der welt schaffen. schliesslich leben wir in einem sozialen umfeld. und das hat seine schwächen und stärken.


dann müsste ich wahrscheinlich ausziehen, mir eine eigene Wohnung suchen und arbeiten, dann nebenbei noch Schule und Abi schaffen.. und das alles ohne die Hilfe meiner Eltern, sorry, aber das wär mich zu viel...

das ist mein ziel. ich arbeite neben der schule, das gym klappt... aber die wohnung ist noch nicht möglich. dann halt gleich nach dem abschluss.


Und mich mit meinem vater verstehen, das klappt auhc nicht, ich hab nicht die Gelassenheit meiner Mutter, mir ist mein Vater einfach nur peinlich und ich hasse ihn für das, was er geworden ist, aber auch das kannst du wohl eher nicht verstehen ^^"
Aber naja.. egal ^^

differenzen sind da. und, seien wir ehrlich, meine beziehung zu meinem vater ist ziemlich oberflächlich und eher auf das materielle beschränkt. zumindest von mir aus, da er für nichts anderes zu gebrauchen ist.
und was ich verstehe und was nicht... dass sehen wir spätestens, wenn wir völlig aneinander vorbeireden.

:D

wobei... ich habe dich im icq geaddet, kannst du mal online kommen?

cramoisi
07.01.2005, 21:46
selbstmordgedanken. kein gutes thema.
morgen vor 2 jahren wollt ichs das erste mal wirklich machen.. *amkopfkratz*

Supper
07.01.2005, 23:15
Original von MakotoHachja, dieses Kommentar kann auhc nur von dir kommen.. naja... oder von Ellen, aber der kennt mich ja auch XXD

Ja, es ist so, ich wüsste nicht, wann ich es machen sollte.. und einfach nicht zur Schule zu gehen traue ich mich nicht, auch wenn ich meine Entschuldigungen selber schreiben darf.. aber naja... denk und meinetwegen sag auch was du willst, mir egal :p
tut mir ja leid, aber da fehlt sowas von jegliche Logik... Tote müssen keine entschuldigung mitbringen, ganz ehrlich!

Anxiety
08.01.2005, 12:29
Mir gehts momentan auch echt beschissen, hab mich voll mit einen zwei einzigen "freundinnen" verkracht, mein vater isn totales *********, mega stress in der schule...
Aber selbstmord? Nö. Gibt noch viel zu viel was ich in meinem Leben machen will.

Sir Zero
09.01.2005, 18:54
selbstmord?
wieso redet ihr überhaupt darüber
das nicht normal

Kyia
09.01.2005, 18:57
Original von Sir Zero
selbstmord?
wieso redet ihr überhaupt darüber
das nicht normal


Wieso ist das nicht normal? Manche Leute sind halt des Lebens überdrüssig und würden am liebsten die Notbremse ziehen! Und wieso man darüber redet? Vielleicht bringe es Leute dazu, die mit dem Gedanken spielen, es nicht zu tun.

imported_Condor
09.01.2005, 20:15
Original von Sir Zero
wieso redet ihr überhaupt darüber
das nicht normal
es ist normal ... drüber reden und zuhören hilft in erster linie immer ;)

aber wenn man an den falschen mann/frau gerät, kanns auch durchaus gefährlich werden, da nicht jeder versteht, damit umzugehen ...

imported_Karu-chan
10.01.2005, 18:57
meine einstellung zum selbstmord:

ich hab schon öfters mal daran gedacht, abe wirklich ernst hab ich den gedanken eigentlich nie genommen, dafür häng ich viel zu sehr an meinem leben^^° doch trotzdem denke ich, sollte man in manchen situationen auch den selbstmord verstehen. (ich schließe jetzt mal 40-jährige familienväter, die haus und hof verspielt haben, aus =.=)

Candy-Angel
18.01.2005, 18:27
Ich hatte noch nie Selbstmordgedanken.Ich bin zufrieden mit meinem Leben und hätte auch Angst,mich umzubringen.Wegen meinem körperlichen Schmerz,wegen dem seelischen Schmerz meiner Freunde,Eltern,Verwandten usw. Aber ich denke,dass,wie schlecht mein Leben auch sein wird,ich werde nie daran denken mich umzubringen.Da bin ich aber auch froh wegen.

Arlong
18.01.2005, 18:34
hey wenn man sich umbringt muss es dabei ned umbedingt körperliche schmerzen geben...wenn du vom dach springst oder die abknallst, bereitet das keine schmerzen. naja würd ich dir trotzdem ned raten ich halte nichts vom selbstmord. es gibt immer etwas, wofür es sich zu leben lohnt. du solltest allerdings ned sagen aus rücksicht auf meine verwandten. es geht um dein leben. du kannst sagen, ich bring mich ned um, weil sie für mich da sind und sie mir glück im leben gebeb, aber wenn sie dich nicht glücklich machen der dein leben dich nicht befriedigt, dann ist es doch kack egal was deine family denkt, es geht um dich. aber wie gesagt selbstmord ist eh quatsch. das leben ist zwar ein ewiges leiden, doch man kann auch das glück finden und glücklich sein, das wird es immer geben, man muss nur etwas suchen^^

also lebe und sei glücklich :D

Sajia-san
18.01.2005, 22:08
ich hab um ehrlich zusein auch schon drüber nachgedacht, weil mir es mal richtig dreckig ging jahre lang mein leben ging den bach runter, aber ich habs net getan, und jetzt wo wir umgezogen sind bin ich glücklich, zwar hab ich immer noch viele probleme, aber die bringen mich nicht dazu, zum glück habe ich viele freunde, die mich unterstützen ich wüsste garnicht wo ich heute ohne die wäre :)

SephirothsAngel
18.01.2005, 23:32
Imo sollte man differenzieren, zwischen der Furcht vorm Sterben und der Angst vorm tot sein. Denn wer das eine besitzt, muss ncht zwangsweise auch dem anderem unterliegen.
So kenne ich es von mir auch. Schlaftabletten, Arsen, Pulsadern, Fön in der Wanne.. völlig gleich über welche Art ich nachdenke, die Angst vorm Prozess des Sterbens bleibt, während es die vorm tot sein anscheinend nicht gibt.

Kakao
12.04.2005, 16:39
Nunja..ich muss mir selber eingestehen das ich zurzeit wieder oft Selbstmordgedanken habe. Eigentich dachte ich das ich über diese Phase weg bin aber irgendwie wird alles was mich zu meinem Versuch damals gebracht hat zurzeit wieder hochgeholt. Aber ich denke/hoffe das es nicht zu einem Versuch dieses mal kommt auch wenn ich durch diese Gedanken wieder einmal Freunde verscheucht habe, weil ich immer mies drauf bin^^° Mittlerweile versuche ich es zu verstecken, was ich nicht immer schaffe. Nunja ich hoffe das es wieder besser wird das es schnell besser wird...da ich kann mich selbst in so einer Phase nicht ausstehen.

Koji
12.04.2005, 17:13
darf man mal fragen, ob du depressiv bist bzw. depressionen hast?

imported_Fischstäbchen
12.04.2005, 17:21
Original von Kaoru-chan
Nunja..ich muss mir selber eingestehen das ich zurzeit wieder oft Selbstmordgedanken habe. Eigentich dachte ich das ich über diese Phase weg bin aber irgendwie wird alles was mich zu meinem Versuch damals gebracht hat zurzeit wieder hochgeholt. Aber ich denke/hoffe das es nicht zu einem Versuch dieses mal kommt auch wenn ich durch diese Gedanken wieder einmal Freunde verscheucht habe, weil ich immer mies drauf bin^^° Mittlerweile versuche ich es zu verstecken, was ich nicht immer schaffe. Nunja ich hoffe das es wieder besser wird das es schnell besser wird...da ich kann mich selbst in so einer Phase nicht ausstehen.
ich würde darüber mit meinen Freunden reden... wenn sie nicht zuhören/abhauen sind es meiner Ansicht nach keine richtigen Freunde -.- nicht, um sie zu belasten, einfach, um sich auszusprechen etc
Verstecken ist nie besonders gut (selbst, wenn ich auch manchmal mehr oder weniger freiwillig dazu gezwungen bin xd)

------------

Selbstmordgedanken hatte ich so gesehen noch nie :roll:
Ich schätze, dass ich meinen Hass eher auf andere lenke als auf mich selbst...
und selbst wenn mich etwas an mir stört: Das ist für mich kein Grund, an den Tod zu denken..

Kakao
12.04.2005, 17:39
Original von KanshinX

Original von Kaoru-chan
Nunja..ich muss mir selber eingestehen das ich zurzeit wieder oft Selbstmordgedanken habe. Eigentich dachte ich das ich über diese Phase weg bin aber irgendwie wird alles was mich zu meinem Versuch damals gebracht hat zurzeit wieder hochgeholt. Aber ich denke/hoffe das es nicht zu einem Versuch dieses mal kommt auch wenn ich durch diese Gedanken wieder einmal Freunde verscheucht habe, weil ich immer mies drauf bin^^° Mittlerweile versuche ich es zu verstecken, was ich nicht immer schaffe. Nunja ich hoffe das es wieder besser wird das es schnell besser wird...da ich kann mich selbst in so einer Phase nicht ausstehen.
ich würde darüber mit meinen Freunden reden... wenn sie nicht zuhören/abhauen sind es meiner Ansicht nach keine richtigen Freunde -.- nicht, um sie zu belasten, einfach, um sich auszusprechen etc
Verstecken ist nie besonders gut (selbst, wenn ich auch manchmal mehr oder weniger freiwillig dazu gezwungen bin xd)

------------

Selbstmordgedanken hatte ich so gesehen noch nie :roll:
Ich schätze, dass ich meinen Hass eher auf andere lenke als auf mich selbst...
und selbst wenn mich etwas an mir stört: Das ist für mich kein Grund, an den Tod zu denken..

Mit meinen Freunden kann man nicht über soetwas reden^^° Die wollen nur alles über Jungs usw höern ^^°

Koji
12.04.2005, 17:50
Originally posted by Koji Nanjo
darf man mal fragen, ob du depressiv bist bzw. depressionen hast?

wenn du die frage nicht beantworten magst, kaoru-chan, reicht auch ein klares nein. :smile:

und ich meine depression und nicht ein vorübergehendes tief. eine depression wird in der regel vom azt diagnostiziert und ist eine ernstzunehmende krankheit. siehe auch: http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/depression.htm

Kakao
12.04.2005, 18:01
Original von Koji Nanjo

Originally posted by Koji Nanjo
darf man mal fragen, ob du depressiv bist bzw. depressionen hast?

wenn du die frage nicht beantworten magst, kaoru-chan, reicht auch ein klares nein. :smile:

und ich meine depression und nicht ein vorübergehendes tief. eine depression wird in der regel vom azt diagnostiziert und ist eine ernstzunehmende krankheit. siehe auch: http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/depression.htm

Jop hab ich zwischendurch.. aber eher selten, meistens ist es nur so eine Art.. also so der Anfang^^° schwer zu erklären

Koji
12.04.2005, 20:08
Originally posted by Kaoru-chan
Jop hab ich zwischendurch.. aber eher selten, meistens ist es nur so eine Art.. also so der Anfang^^° schwer zu erklären

diagnostiziert? oder behauptest du das? ich meine nicht damit, dass ich dich nicht ernst nehme.

mir ist bewusst, dass es mühsam ist, wenn man selbstmordgedanken hat, aber du scheinst mir dafür verdammt klar denken zu können. vielleicht gibt es verschiedene arten, wie man sich fühlt, wenn man sich umbringen will und ich gebe zu, ich wäre froh, wenn ich in so einer phase noch die welt um mich herum wahrnehmen könnte, so wie du. ich glaube, die tatsache, dass du selbst sagen kannst, dass du die phase loswerden willst, ist doch schon was. und zwar nicht so loswerden willst, indem du wegläufst (ich meine jetzt geografisch) oder dich auch umbringst, sondern, dass du wieder mit deinen freunden lachen willst. ich würde mich daran halten, denn das ist doch schon viel wert.

Kakao
12.04.2005, 20:29
Original von Koji Nanjo

Originally posted by Kaoru-chan
Jop hab ich zwischendurch.. aber eher selten, meistens ist es nur so eine Art.. also so der Anfang^^° schwer zu erklären

diagnostiziert? oder behauptest du das? ich meine nicht damit, dass ich dich nicht ernst nehme.

mir ist bewusst, dass es mühsam ist, wenn man selbstmordgedanken hat, aber du scheinst mir dafür verdammt klar denken zu können. vielleicht gibt es verschiedene arten, wie man sich fühlt, wenn man sich umbringen will und ich gebe zu, ich wäre froh, wenn ich in so einer phase noch die welt um mich herum wahrnehmen könnte, so wie du. ich glaube, die tatsache, dass du selbst sagen kannst, dass du die phase loswerden willst, ist doch schon was. und zwar nicht so loswerden willst, indem du wegläufst (ich meine jetzt geografisch) oder dich auch umbringst, sondern, dass du wieder mit deinen freunden lachen willst. ich würde mich daran halten, denn das ist doch schon viel wert.

Hab nen Arzt in der Familie der meinte das ich depressionen hab. also diagnostiziert. mehr oder weniger.

ja ich weiß auch nicht das ist immer anders bei mir. Mal weiß ich nicht was ich tut mal weiß ichs.
Ja ich denke nicht das es soweit kommt das ichs tue (dieses mal) aber ich brauch einfach abstand...

imported_Mito
12.04.2005, 20:50
es gab schon phasen in denen es mir extrem schlecht ging... und diese phasen waren nicht unbedingt kurz... aber wenn dann irgendwann der gedanke selbstmord meine bahn gekreuzt hat, dann hab ich das nie als möglichkeit für mich in betracht gezogen... vielleicht (wahrscheinlich nicht nur vielleicht) gibt es einige, denen das der einzige ausweg zu sein scheint... aber der einzige gedanke der mir dazu einfiel war immer nur: "selbstmord ist nur der weg des geringsten wiederstandes, leben ist schwerer"... und ich bin niemand der gern den weg des geringsten wiederstandes geht...

ich selbst hab zwar wie schon gesagt keine selbstmordgedanken, aber meine beiden besten freunde... die einzigen die ich als wirkliche freunde bezeichnen würde... naja, gleich und gleich gesellt sich gern...

Koji
12.04.2005, 21:05
Originally posted by Kaoru-chan
ja ich weiß auch nicht das ist immer anders bei mir. Mal weiß ich nicht was ich tut mal weiß ichs.
Ja ich denke nicht das es soweit kommt das ichs tue (dieses mal) aber ich brauch einfach abstand...

das auch noch? *g* ich meinte, du kannst deine umgebung wahrnehmen. du hast gesagt, dass du einige deiner freunde durch dein verhalten vertrieben hast. das heisst, du weisst was um dich passiert. du verlierst den kontakt nicht und das finde ich nur.. erstaunlich? vllt auch bewundernswert.


#mito
imho ist weglaufen im leben selber (diesmal psychisch gemeint) noch einfacher.

Ren Tao
12.04.2005, 21:09
Also ich hab schon sehr oft über selbsmord nachgedacht allerdings nur aus langweile ,ich kann nicht sagen das ich unglücklich bin oder sowas ich spiel halt gerne mit selbsmordgedanken.

imported_Mito
12.04.2005, 21:23
Original von Koji Nanjo
imho ist weglaufen im leben selber (diesmal psychisch gemeint) noch einfacher.
wie genau meinst du das?...

@Ren
nur aus langeweile??... ich mein ich denk manchmal auch viel mist den ich bestimmt nicht denken würde, wenn ich nicht allein wär, aber das hat eher etwas mit einsamkeit zu tun... aber einfach mal so weil man nichts besseres zu tun hat über selbstmord nachdenken?...

Ren Tao
12.04.2005, 21:26
Original von Mito

Original von Koji Nanjo
imho ist weglaufen im leben selber (diesmal psychisch gemeint) noch einfacher.
wie genau meinst du das?...

@Ren
nur aus langeweile??... ich mein ich denk manchmal auch viel mist den ich bestimmt nicht denken würde, wenn ich nicht allein wär, aber das hat eher etwas mit einsamkeit zu tun... aber einfach mal so weil man nichts besseres zu tun hat über selbstmord nachdenken?...

ich hab nicht vor mich umzubringen (noch nicht) meine gedanken gehen eher in die richtung was wäre wenn..., und wäre es nicht besser so ?