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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benzin-, Öl- und Strompreise...



imported_Screw
08.10.2004, 17:37
Regt euch auch dieses immer-teurer-werden verschiedener wichtiger Lebensgüter auf???
z.B. Benzin, Öl, Strom.

Alles wird teurer, alles steigt ins unermessliche.

Vielleicht stören die meisten hier die Benzinpreise nicht so sehr(weil ja kaum einer Auto fahren kann, wer will das bei den Preisen auch?)aber bestimmt bekommt ihr das durch die Eltern mit oder Verwandte?!

Nervt es euch auch schon so wie mich???

Fistazius
08.10.2004, 22:53
Hm. Stören tut es natürlich. Aber was soll man tun? der markt ist halt nicht sicher wegen den terrorristen und den unsicheren Staatsoberhäupten... Rohstoffe werden knapper. Man pumpt immer schneller. Wir brauchen wohl sehr bald einen neuen rohstoff..

imported_Access
09.10.2004, 00:44
die ölpreise sind heute ja wieder gestiegen. toll nicht.
aber das die strompreise steigen ist mir neu. ich dachte, die werden immer billiger ?!

hier könnt ich meinen physiklehrer holen. der kann dir auf jeden fall weiterhelfen, wenn du dir regenerirbare energie aneignen willst. ^^
solarzellen, wind und wasserwerke gibt es ja schon. aber die sind relativ uneffizient in vergleich zu den fossilen treistoffe.

aber das die preise mit dem terrorismus was zu tun haben sollte, ist kaum zu glauben.

imported_Dark Soul
09.10.2004, 12:34
Hm, ich weiß nicht, ob das einigen jetzt neu ist, aber ich hab mir einmal eine Dokumentation angeschaut, wo die Kanppheit des Benzins demonstriert wird und man darüber nachdenkt, Wasser als Treibstoff zu benutzen. Das erste Auto, dass mit Wasser als Treibstoff fährt, ist bereits entstanden, doch sie sagen, es würde noch lange dauern bis dies auf den Markt kommt und überhaupt zu gelassen wird.
Allerdings würde ich sagen, dass das Wasser ein schnell vergänglicher Stoff ist.

Ich weiß, es klingt etwas unglaubwürdig, aber das wäre eigentlich eine Lösung, oder?

euer Dark Soul

Ps: @Access: Schnapp dir mal schnell deinen Physiklehrer und überprüf bitte meine Aussage! ^^

Black Sheep
11.02.2006, 18:28
An der Gerenze zu leben hat schon viele Vorteile vorallem die günstigen Benzinpreise :D Aber ich denke mal, irgendwann wird uns auch das Lachen vergehen. Jedenfalls bekommt ich mehr und mehr mit, dass auch die Tschechen immer wieder mal die Preise anheben, meist nur für eine kurze Zeit aber ich glaub nicht, dass das noch so lange weiter gehen wird.

Was ich mich immer frage ist, warum Gas und Strom immer wieder teurer wird ?(
Den Grund wüsst ich mal gerne...

imported_713
22.04.2006, 19:01
Mich regen die hohen Ölpreise mal wieder einfach nur auf !
Und einen Großteil hat mal wieder der Ami dran Schuld weil der Großteil der Bevölkerung dicke Schlitten fährt die in der Stadt 40 Liter wegsaufen. Aus amerik. Sicht ein reines Vernunftsauto ! :O

tracis
22.04.2006, 22:15
stört mich als nicht-autofahrerin zumindest geldmäßig wenig, aber dennoch finde ich diese erhöhungen unverschämt...

imported_DarkWarrior
22.04.2006, 22:30
Original von Screw
Vielleicht stören die meisten hier die Benzinpreise nicht so sehr(weil ja kaum einer Auto fahren kann, wer will das bei den Preisen auch?)

Das hat weniger was mit "wollen" als mit "müssen" zu tun. Wenn du nicht das große Glück hast andere Verkehrsmittel zu benutzen oder eine Fahrgemeinschaft zu gründen/bei einer mitzumachen, bleibt dir nur das Auto. Leider betrifft mich das auch :( . Meine Konsequenz, die ich zähneknirschend hinnehmen muss, ist, mich auf anderen Gebieten einzuschränken. Das heißt im Klartext: weniger Geld für Hobbys und dergleichen (Klamotten, Bücher, Cd´s, etc. etc.). Keine Lösung die mir gefällt, und bestimmt keine längerfristige Lösung (ich will schließlich nicht nur arbeiten um mit dem Auto von A nach B zu kommen), aber im Moment leider die einzig machbare.

imported_White
22.04.2006, 22:36
Soweit ich mich zurückerinnern kann war der Benzinpreis bei der Einführung des Euro bei uns bei ca. der Hälfte wo er jetzt ist.

Jetzt zahlt man ja schon über einem Euro pro Liter was schon ziemlich viel ist.

Black Sheep
22.04.2006, 22:47
Original von 713
Mich regen die hohen Ölpreise mal wieder einfach nur auf !
Und einen Großteil hat mal wieder der Ami dran Schuld weil der Großteil der Bevölkerung dicke Schlitten fährt die in der Stadt 40 Liter wegsaufen. Aus amerik. Sicht ein reines Vernunftsauto ! :O
Ich warte schon auf den Tag, wo mal ein großer Aufschrei durchs Amilande geht ;)

Makoto
22.04.2006, 22:53
Original von Deedlit100

Original von 713
Mich regen die hohen Ölpreise mal wieder einfach nur auf !
Und einen Großteil hat mal wieder der Ami dran Schuld weil der Großteil der Bevölkerung dicke Schlitten fährt die in der Stadt 40 Liter wegsaufen. Aus amerik. Sicht ein reines Vernunftsauto ! :O
Ich warte schon auf den Tag, wo mal ein großer Aufschrei durchs Amilande geht ;)
Das passiert wohl erst, wenn es kein Öl mehr gibt, oder die USA, so wie es jetzt gefordert wird, die Benzinsteuer erhöht. Aber bis dahin werden die wohl während des Einkaufens weiterhin den Motor laufen lassen, damit es nicht zu warm/ zu kalt im Auto wird :roll:

imported_dome
23.04.2006, 00:16
ich finde man sollte mehr alternative kraftstoffe fördern..

Veto
23.04.2006, 00:34
Original von Makoto

Original von Deedlit100

Original von 713
Mich regen die hohen Ölpreise mal wieder einfach nur auf !
Und einen Großteil hat mal wieder der Ami dran Schuld weil der Großteil der Bevölkerung dicke Schlitten fährt die in der Stadt 40 Liter wegsaufen. Aus amerik. Sicht ein reines Vernunftsauto ! :O
Ich warte schon auf den Tag, wo mal ein großer Aufschrei durchs Amilande geht ;)
Das passiert wohl erst, wenn es kein Öl mehr gibt, oder die USA, so wie es jetzt gefordert wird, die Benzinsteuer erhöht. Aber bis dahin werden die wohl während des Einkaufens weiterhin den Motor laufen lassen, damit es nicht zu warm/ zu kalt im Auto wird :roll:

nej..ich glaub nicht, dass die dann sofort umdenken...denn die amerikanischen reserven wurden bisher nicht mal angeschaut.. die pumpen erst aus allen anderen ländern des zeug heraus... und ich glaube, dass die erst darauf warten, dass auch die sibirischen reserven angerührt werden..denn zuzugeben, dass die 'russen' (wie ses böse nennen, wobei die reserven auch in anderen ländern liegen) ihre sachen später benötigen, als sie selbst, wäre so, als wenn sie den 'ewigen kalten krieg' durch sone 'kleinigkeit' verlieren würden...

naja...aber ich finde auch, dass auch die deutsche politik an den enormen preisen schuld dran hat...


aber noch seltsamer finde ich ja, dass man schon längst öko-diesel und dazu gehörige moroten erschaffen kann..nur baut man fleißig weiter benzin-tanks, weil die fabriken geld von den rohstoff-unternehmen zugesteckt bekommen, damit diese weiter ihre ware los werden... also müsste auch erstmal hier in europa ein anstoß kommen...damit überhaupt mal was passiert...

Gitteko
08.06.2008, 13:02
Da hilft nur eins:
Fahrrad fahren, kalt duschen und auf dem offenen Feuer kochen
:wave:

Nami Uchiha
08.06.2008, 13:10
Mich regt es gerade deshalb auf, weil die Konzerne manchmal wirklich komische Rechtfertigungen haben, ihre Preise zu erhöhen. Ich weiß nicht, welcher Stromanbieter das war, aber ich glaube es war die RWE. Ich frage mich nur manchmal, wen die auf den Arm nehmen wollen und warum die Regierung nicht mal einen Riegel davor schiebt. Das Öl oder andere Rohstoffe, aus denen man Energie gewinnt, teurer werden kann ich ja noch nachvollziehen, aber mittlerweile gibt es einige Möglichkeiten Strom zu erzeugen, die nicht daran gebunden sind.

Am lustigsten ist ja die Tatsache, dass sich die "Regierung" zB beschwert, es gibt zu wenig Kinder in Deutschland. Da müssen sie sich nicht wundern, denn so ein Haushalt mit vier Leuten ist heutzutage alles andere als günstig und mal eben so tragbar.
Selbst mit drei kann das schon teuer werden.

So langsam wundert es mich nicht mehr, dass der Spalt zwischen arm und reich immer größer wird (wobei man das hier in Deutschland eig. anders definieren müsste; arm ist für mich, kein Haus, kein essen etc. zu haben).

Wie dem auch sei, wenn sich Leute keine Wohnung mehr leisten können, liegt das bestimmt nicht "nur" daran, dass sie die Grundmiete nicht mehr zahlen können. Bei uns sind die Nebenkosten (Gas, Wasser, Strom) teurer als die eig. Miete...

Yllana
08.06.2008, 18:12
der Witz ist doch, dass es mittlerweile so viele Alternativen gibt, bzw dran gearbeitet wird. Es gibt bereits Wasserstoffautos, Brennstoffzellen, Wind- und Solarenergie...., aber keiner kriegt seinen Arsch weit genug hoch, das ganze flächendeckend umzusetzen. Natürlich, mit Erdöl kann man ne Menge Kohle machen .... :ugly:

Tifa
08.06.2008, 22:33
Und einen Großteil hat mal wieder der Ami dran Schuld
ich würde mal gerne wissen, warum die amis dran schuld haben sollten? antiamerikanismus ahoi...


öko-diesel und dazu gehörige moroten erschaffen kann
ich weiß nicht ob du jetzt auf diese bio benzin ansprichst, falls ja ist das aber auch großer quatsch. dadurch, dass soviel getreide dafür verbraucht wird, fehlt das nämlich anderen Leuten zum essen. die leben dann hart an der grenze zum hungerstod. also das ist keine alternative. das ist ja auch das große problem an solchen sachen, es wird fieberhaft nach einer alternative zum 'normalen' benzin gesucht, aber wenn das nicht alles ordentlich durchgedacht wird, passieren so sachen wie die mit dem bio benzin.

man muss auch den kostenpunkt mit einbeziehen, es gibt kaum leute die sich beispielsweise so ein hybridelektrofahrzeug leitsen können : / da greift man dann als normalverbraucher doch lieber zum normalen auto und muss halt benzin tanken.

die preise sind natürlich echt dumm, ich trau mich kaum mehr auf die preisanzeige bei der tankstelle zu schauen.

Usio
09.06.2008, 11:54
:mua:es stimmt schon teilweise allerdings dürften die Chinesen auch nicht ganz unschuldig sein,da in China laut ARD Bericht gerne Plastiktüten (welche aus Öl) hergestellt werden einfach nachdem Einkauf auf der Straße entsorgt werden benutzt werden bis jetzt waren die Dinger kostenlos aber es gibt wohl ein neues Gesetz das aber auch nicht viel bringt das sie umgerechnet nur ein paar Cent kosten.Wir Europäer sollten aber trotz alledem nicht mit dem Finger auf die anderen zeigen. Man muss nur mal schauen was bei uns so rumfährt der Porsche Cayenne ist bestimmt nicht gerade ein Spritsparmodell ;) und auch die ganzen älteren Autos oder die Vans worde ich eher Schluckspechte nennen. Was den Ölpreis im Moment mit so hoch macht sind halt auch Spekulanten das selbe gilt übrigens für Lebensmittel da gibt es so genannte Rohstoffbörsen das ganze funktioniert genau wie bei einer normalen Börse,der Spiegel hat dazu gerade ein Titelthema in der aktuellen Ausgabe.

bei den aktuellen Strompreisen wird mir einfach nur übel da wird kaum ins Netz investiert aber immer schön abkassiert. :dark: Ich habe gestern mal aus Witz beschlossen einen eigenen Strom und Gasversorger zu gründen damit wären dann all meine finanziellen Probleme zack gelöst. Ich hätte jedes Jahr eigentlich fast die Kosten außer die Gewerkschaft würde höhere Löhne rausshandeln aber bei den Gewinnen könnte mir das ja egal sein :bigt: und ich würde im Jahr zweimal die Preise um mindestens 30% Prozent erhöhen und von den Leuten, dann noch fette Nachzahlungen verlangen. Ich weiss noch wie in NRW im Winter mal der Strom ausgefallen ist weil die maroden Strommasten den Schnee nicht tragen konnten die Dinger waren alle noch original aus den 50zigern. Modernisieren muss man ja nicht so lange es noch läuft warum geben wir den Gewinn doch lieber den Aktionären <.<

Yllana
09.06.2008, 15:50
ach ja und angeblich sollen die Gaspreise noch diesen Herbst um 40% erhöht werden, ist das nicht eine Freude? :ugly:
das ganze System ist doch marode. Die Verbraucher werden ausgesaugt, die Umwelt verschmutzt und die Konzerne fahren tonnenweise Geld ein. :dark:

Tifa
09.06.2008, 16:01
das hält trotzdem niemanden davon ab, sich jeden tag aufs neue ins auto zu setzen... das ist leider der teufelskreis..die meisten müssen sich halt hinters steuer klemmen um zur arbeit zu fahren und geld zu verdienen ergo können die bösen bösen konzerne auch weiterhin mehr geld einfordern...

öl und sonstiges wird auf der welt viel benutzt ich würde weder sagen, dass da die amis noch sonstwer dran schuld ist...

Neyl
09.06.2008, 16:46
Im Netz gibt es eine Aktion, die sich gegen die Benzinpreise auflehnen will.

Und zwar indem sie nur noch bei kleineren Tankstellen tanken gehen(also nciht bei aral, shell,ect.)

Tifa
09.06.2008, 19:23
haha so familienbetriebs tanken : D? das erinnert mich an die south park folge mit dem wall mart/markt (?) :D :D auf dauer löst ds das problem auch nicht

Neyl
09.06.2008, 20:04
Original von Tifa
haha so familienbetriebs tanken : D? das erinnert mich an die south park folge mit dem wall mart/markt (?) :D :D auf dauer löst ds das problem auch nicht

mart ;)

nun wenn das alle so machen würden würde es schon etwas bringen


Kopie:

Guten Tag,

man hört sagen, dass der Benzinpreis bis zum Sommer auf 1,70€ / Liter steigen wird.

Willst Du eine Preissenkung beim Benzin?

ES IST MÖGLICH!

Dafür müssen wir handeln, JETZT und klug!

Letztes Jahr wurden einige Vorschläge lanciert, z.B.: „Kauft an einem bestimmten Tag kein Benzin!“

Die Ölgesellschaften lachten, weil sie ja wussten, dass wir das am Montag nicht gekaufte Benzin am Dienstag kaufen würden.

Das war ein kleiner Nachteil für sie, aber kein Problem.

Jemand hat an einen Plan gedacht, der funktionieren kann, WENN MAN ES WIRKLICH WILL!

Lies weiter und schliess Dich uns an, um ihn zu aktivieren!

Das Benzin wird im Moment zu 1,25€ / Liter verkauft, für Super Bleifrei in Frankreich.

Wir wissen alle, dass uns die Ölgesellschaften hintergehen.
Erinnert Euch, als sie den Preis auf fast 1Euro steigen ließen. Da sagten sie, das Öl würde knapp. Es gibt aber keinen Ölmangel mehr und das Öl fließt reichlicher als vor 35Jahren. Damals lag der Literpreis bei 0,20€.

Wir müssen aggressiv vorgehen und ihnen zeigen, dass die Konsumenten die Börse kontrollieren. Die einzige Chance, die Preise purzeln zu sehen, ist, die Ölgesellschaften da zu schlagen, wo es ihnen weh tut:

Bei ihrem Portemonnaie!

WIR KÖNNEN ES MACHEN! ABER WIE???

Da wir alle unsere Vehikel brauchen,können wir natürlich nicht aufs Benzin verzichten. Aber wir können einen grossen Einfluss auf den Preis haben:

WENN WIR GEMEINSAM HANDELN und einen PREISKRIEG entfachen!!!

Deshalb die folgende Idee:

Für den Rest des Jahres, KEIN BENZIN MEHR KAUFEN von den 3 grössten Gesellschaften TOTAL, ARAL und SHELL!

Überleg doch mal:
Wenn die 3 grössten Ölgesellschaften kein Benzin mehr verkaufen, müssen sie zwangsläufig ihren Preis senken und dies wird sofort den gewünschten Krieg entfachen. Aber; um das gewünschte Ziel zu erreichen, müssen wir Millionen von TOTAL, ARAL und SHELL Kunden erreichen.

Tenryu
09.06.2008, 20:13
Ich kann das Gejammere über die angeblich so hohen Benzinpreise nicht mehr hören. :O Es ist schon komisch, daß der Treibstoffverbrauch nicht ab- sondern weiter zunimmt. Und wenn ich über die Straße gehe, sehe ich nur große Angeberkarren, Geländewagen in der Stadt und Minivans mit 6 Sitzplätzen, in denen eine Person fährt.

So lange die Leute noch zu faul sind, ein paar hundert Meter zu Fuß oder die fünf Kilometer bis zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen, kann von mir aus der Benzinpreis auf 5€ pro Liter steigen.
Auch dieses Geheule von den Pendlern geht mit auf die Nerven. Da leisten sie sich ein Einfamilienhaus irgendwo im Niemandsland, verbauen die Landschaft und verpesten mit ihren 2 Autos täglich die Luft. Da frage ich mich manchmal, wie die Leute früher leben konnten, als es in Deutschland nur halb so viel Kraftfahrzeuge gab als heute.

Ich sehe nicht ein, daß man so ein umwelt- und sozialschädliches Verhalten noch fördern soll. Wobei die Schuld durchaus auch bei den korrupten Politfunktuionären liegt, die mit Steuergeldern Fabriken und Gewerbegebiete fern jeglicher Siedlungen fördern, oder Bauland verkaufen, wo es keine Arbeitsplätze und öffentliche Infrastruktur gibt.

Übrigens: Wasserstoff-Autos sind keine Alternative, weil Wasserstoff aus Erdgas gewonnen wird. Man kann es zwar auch durch Elektrolyse herstellen, aber dann bräuchte man gigantische Kohle- oder Kernkraftwerke um den vielen Strom zu produzieren.

Auch die hohen Strompreise scheinen die Leute nicht zum Sparen zu motivieren. Da werden PCs mit mehreren hundert Watt Leistung gekauft und stundenlang im Leerlauf gelassen. Statt die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen stopft man sie bequem in den Trockner, usw.
Ich denke, die Preise müßten mindestens auf das Doppelte oder mehr steigen, damit die Leute endlich ihr verschwnderisches Verhalten ändern.

Tifa
09.06.2008, 20:22
Ich denke, die Preise müßten mindestens auf das Doppelte oder mehr steigen, damit die Leute endlich ihr verschwnderisches Verhalten ändern.

klar aber wer würde da schon mitziehen :D?
man muss einfach fortschrittlichere maßnahmen finden aber af alles zu verzichten ist doch auch keine lösung :rolleyes2: wäre doch schlichtweg regressiv, wenn jetzt jeder wieder zu fuß läuft der am besten wieder die pferde vor die kutsche spannen...



nun wenn das alle so machen würden würde es schon etwas bringen
wenn alle das amchen würden, und alle das auf dauer machen würden, würden halt ARAL, SHELL und wie sie alle heißen pleite gehen dafür aber die anderen tanstellen so ziemlich auf dasselbe niveau der alten tanken kommen ; ) die ölpreise werden ja außerdem nicht von den tankstellen gemacht, das meiste geht -soweit ich weiß- eh zu den steuern drauf. das was die tankstellen daran verdienen ist nichtmal besonders viel.

Neyl
09.06.2008, 20:26
Original von Tifa



wenn alle das amchen würden, und alle das auf dauer machen würden, würden halt ARAL, SHELL und wie sie alle heißen pleite gehen dafür aber die anderen tanstellen so ziemlich auf dasselbe niveau der alten tanken kommen ; ) die ölpreise werden ja außerdem nicht von den tankstellen gemacht, das meiste geht -soweit ich weiß- eh zu den steuern drauf. das was die tankstellen daran verdienen ist nichtmal besonders viel.

Aral Shell ect würden da nicht nur ruhig zuschauen und billiger werden(dann können die leute ja wieder da tanken) zu den anderen fährt dann keiner mehr und die müssen auch mim preis rutner...vlt...^^

Tifa
09.06.2008, 20:34
hmm so einfach ist das glaube ich nicht, und wie gesagt die meisten tanken würden mit dem preis nicht so hoch gehen müssen, wenn es nicht so hoch versteuert werden würden (s. grafik). die tankstellen können also selber nichts dafür und von irgendwas müssen die ja auch leben..

--> Grafik (http://www.total.de/de/content/NT0000A98E.gif)

Koyo-chan
09.06.2008, 21:25
Ich bin auch der Meinung, solang die Leute es sich noch leisten können jeden Meter zu fahren und sogar ihr Kind noch täglich nach der Schule vom Bahnhof abzuholen, obwohl es einen Fußweg unter zehn Minuten auf einer wenig befahrenen Straße am Land hätte, bzw. zwei oder sogar 3 Autos pro Familie haben, kann es nicht so schlimm sein.

Ich halte mich schon seit jeher an meine Füße und an mein Rad, für weitere Strecken tut's mein kleines Moped, und jetzt in der Stadt sind die Öffis auch wunderbar. Ich brauch kein Auto, ich hab kein Spritproblem.

Ich seh's da eher wie bei den Zigaretten: je teurer sie sind, umso eher verkneifen sich die Leute das Rauchen. Und weniger Autos tun unserer Umwelt nur gut.


Was anderes ist es, wenn Leute wirklich mit dem Auto zur Arbeit müssen. Aber die, die einfach nur die fünf Minuten zur Trafik fahren, um einen Lottoschein abzugeben, die tun mir wirklich nicht leid.

Tifa
09.06.2008, 21:54
hmm natürlich nicht. man sollte auf sein auto verzichten soweit das möglich ist, tut der umwelt gut, der gesundheit und eben dem geldbeutel. aber leider gibt es nunmal auch wirklich viele leute die weite strecken mit dem auto zurücklegen müssen. ich würde auch weiterhn viel zu fuß gehen oder öffentliche verkerhsmittel benutzen. nur sollte man halt nicht immer den "bösen konzernen" die schuld an allem geben...

Huscheli
22.06.2008, 19:45
Original von Black Sheep
Ich warte schon auf den Tag, wo mal ein großer Aufschrei durchs Amilande geht ;)

Tut er schon lange übrigens. Ich kenne Amerikaner die sich kaum noch ihr Essen leisten können und sogar ihren Job kündigen müssen, weil die Fahrt dorthin einfach zu teuer wird. Alle jammern über die hohen Bezin und Essenspreise dort. Der $ und die Kaufkraft der Leute sinkt weiter. Mja.

Das Problem in Amerika ist zusätzlich noch, dass man kaum auf öffentlichen Verkehr ausweichen kann, da dieser dort, wo er gebraucht wird (ausserhalb der Städte und in den Vororten) praktisch inexistent ist. >.<

Allerdings muss ich sagen, wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue, geht es den meisten Menschen imme rnoch zu gut, als dass sie total sinnlose Strecken mit dem Aeto fahren usw. Naja...

imported_Fünkchen
22.06.2008, 22:43
Originally posted by Huscheli
Das Problem in Amerika ist zusätzlich noch, dass man kaum auf öffentlichen Verkehr ausweichen kann, da dieser dort, wo er gebraucht wird (ausserhalb der Städte und in den Vororten) praktisch inexistent ist. >.<

Das ist doch hier in Deutschland kaum anders. Würde ich mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren, wäre ich schlappe 2 Stunden unterwegs. Inklusive 3x umsteigen. Überstunden oder flexibel arbeiten wäre nicht möglich, weil ich spätestens um 16:30 wieder aufbrechen müsste. Mit dem Auto bin ich flexibler und brauchen gerademal 45 Minuten. Ob es sich vom Preis rechnen würde, weiß ich nicht, aber mir scheinen die Tarife nicht gerade günstig zu sein. Umziehen ist mit Familie auch keine Option.

Tenryu
23.06.2008, 00:32
Keine Sorge. Spätestens wenn das Benzin 3€/L. kostet, (was in ca. 1-2 Jahren der Fall sein wird), wird das Umsteigen leichter fallen. :ugly:

imported_Eri-chan
23.06.2008, 00:35
Original von Tenryu
Keine Sorge. Spätestens wenn das Benzin 3€/L. kostet, (was in ca. 1-2 Jahren der Fall sein wird), wird das Umsteigen leichter fallen. :ugly:

1. könnte man dan vilt noch an den Steuern drehen und
2. haben diese Japanar mit ihrem Patent für ihren Wassermotor in ein paar Jahren in Zusammenarbeit mit diversen Automobilherstellern ihren Motor zur Serienreife ausgebaut.

Tenryu
23.06.2008, 01:54
Wassermotor? Wie soll so was denn funktionieren? :wiry:

Anonymo
23.06.2008, 06:29
Ein Motor, der durch den Druck des Wassers aus einer Wasserleitung angetrieben wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wassermotor

Koyo-chan
23.06.2008, 11:45
Btw. finde ich auch Hybriden großartig. Und dann gibts da noch die Salatöl-Autos.

Aya-tan
23.06.2008, 12:00
Original von Tenryu
So lange die Leute noch zu faul sind, ein paar hundert Meter zu Fuß oder die fünf Kilometer bis zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen, kann von mir aus der Benzinpreis auf 5€ pro Liter steigen.
Auch dieses Geheule von den Pendlern geht mit auf die Nerven. Da leisten sie sich ein Einfamilienhaus irgendwo im Niemandsland, verbauen die Landschaft und verpesten mit ihren 2 Autos täglich die Luft. Da frage ich mich manchmal, wie die Leute früher leben konnten, als es in Deutschland nur halb so viel Kraftfahrzeuge gab als heute.


Wie kurzsichtig ist das denn? Wenn der Literpreis auf 5€ steigt, steigt auch alles andere, was davon abhängig ist. Öffentliche Verkehrsmittel (die ja auch wirtschaftlich rentabel sein müssen), Lebensmittel, Luxusgüter, Reisen, Heizkosten - ist ja nicht nur das Auto betroffen, sondern die gesamte Wirtschaft.

Früher liefen die Leute mehrere Stunden zum Bahnhof, egal bei welchem Wetter, das ist heutzutage nicht mal mehr ansatzweise möglich. Denn auf dem Land wurde auch damals gebaut, weil die Preise in der Stadt höher waren.

Black Sheep
23.06.2008, 15:20
Original von Koyo-chan
Und dann gibts da noch die Salatöl-Autos.
Auf Dauer aber nicht die beste Lösung, wenn nicht gar die Schlechteste:
a) Würden bei steigender Nachfrage für Rapsöl die Rapspreise stetig steigen.
b) Es besteht die Gefahr einer Monokultur. Ein großer Nachteil, gerade für die Tierwelt.
c) Ackerflächen stehen nur begrenzt zur Verfügung. Außerdem sollten diese Flächen in erster Linie für den Lebensmittelgewinn genutzt werden
d) Es werden mehr ozonfördernde Abgase produziert als mit Treibstoff.
.
.
.
Im Übrigen ist selbst das Umweltbundesamt gegen die Herstellung von Biodiesel.

imported_Karu-chan
23.06.2008, 15:25
Original von Tenryu
Auch dieses Geheule von den Pendlern geht mit auf die Nerven. Da leisten sie sich ein Einfamilienhaus irgendwo im Niemandsland, verbauen die Landschaft und verpesten mit ihren 2 Autos täglich die Luft. Da frage ich mich manchmal, wie die Leute früher leben konnten, als es in Deutschland nur halb so viel Kraftfahrzeuge gab als heute.


Meine Eltern müssen pendeln. Wir wohnen im Landkreis München, und, oh Wunder: Da sind die Häuser NOCH teurer als im ohnehin schon teuren München, da frage ich mich also, wie solche Sätze hier unüberlegt losgelassen werden können. Es gibt Leute die erben und sich kein anderes Haus leisten können oder wollen, weil am Land die Luft allgemein deutlich sauberer ist, als in der Stadt, weil man seine Kinder vielleicht in einer behüteteren Umgebung aufziehen will und und und. Und den Tag will ich sehen, an dem der öffentliche Dienst seine Stellen nicht mehr in Ballungszentren legt, sondern in kleine Ortschaften auf dem Land, wodurch dann noch mehr Geld in die Luft gehauen wird.



Auch die hohen Strompreise scheinen die Leute nicht zum Sparen zu motivieren. Da werden PCs mit mehreren hundert Watt Leistung gekauft und stundenlang im Leerlauf gelassen. Statt die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen stopft man sie bequem in den Trockner, usw.
Ich denke, die Preise müßten mindestens auf das Doppelte oder mehr steigen, damit die Leute endlich ihr verschwnderisches Verhalten ändern.

Wenn du das hier liest, sitzt du an deinem PC und verschwendest Strom, in dem du eigentlich unnötige Diskussionen im Internet mit Leuten führst, die du dein ganzes Leben lang nicht sehen wirst.
Geschieht dir recht, dass die Strompreise so in die Höhe schießen, aber hallo.

Black Sheep
23.06.2008, 16:44
Original von Karu-chan

Original von Tenryu
Auch dieses Geheule von den Pendlern geht mit auf die Nerven. Da leisten sie sich ein Einfamilienhaus irgendwo im Niemandsland, verbauen die Landschaft und verpesten mit ihren 2 Autos täglich die Luft. Da frage ich mich manchmal, wie die Leute früher leben konnten, als es in Deutschland nur halb so viel Kraftfahrzeuge gab als heute.


Meine Eltern müssen pendeln. Wir wohnen im Landkreis München, und, oh Wunder: Da sind die Häuser NOCH teurer als im ohnehin schon teuren München, da frage ich mich also, wie solche Sätze hier unüberlegt losgelassen werden können. Es gibt Leute die erben und sich kein anderes Haus leisten können oder wollen, weil am Land die Luft allgemein deutlich sauberer ist, als in der Stadt, weil man seine Kinder vielleicht in einer behüteteren Umgebung aufziehen will und und und.
Es ist klar, dass ein Neubau von Einfamilienhäusern zur versiegelung und versiedelung beitragen. Es solllten demnach in einer Gegend mit Wohnungsüberschuss nicht noch mehr Häuser gebaut werden. In einer Gegend wie München ist das natürlich wieder etwas anderes. Wobei hier eher der Bau von Mehrfamilienhäusern gefördert werden sollte, gerade auf dem Land.
Abgesehen davon ist ein Haus in der Regel echt ein Klotz am Bein. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage muss man aber flexibel sein. Das geht mit einem Haus nur schwer. So ist man eben teilweise zum Pendeln gezwungen. Hätte man das Haus nicht, bestünde ja zumindest die Möglichkeit umzuziehen. Aber das lohnt sich auch nicht immer, gerade wenn man Familie hat.
Mein Vater fährt auch jeden Tag 120km. Aber da geht es nicht anders. Meine Mutter arbeitet nämlich gleich im Wohnort und fährt mit dem Fahrrad auf Arbeit. Ein Umzug würde sich für beide also nicht lohnen. Mein Vater wäre jedoch dazu bereit sich eine Zweitwohnung zu mieten. Dafür müsste er aber mehr verdienen. Lohnt sich also auch nicht.


Und den Tag will ich sehen, an dem der öffentliche Dienst seine Stellen nicht mehr in Ballungszentren legt, sondern in kleine Ortschaften auf dem Land, wodurch dann noch mehr Geld in die Luft gehauen wird.
Blicke mal gen Osten in den Freistaat Sachsen. Ich sage nur Kreisreform. Die Ämter bleiben zwar in den Städten werden aber zum größten Teil mit Ämtern aus anderen Städten zusammen gelegt.
Das bedeutet dass ab 1.9. manch Bürger mehrere Kilometer fahren muss um auf ein bestimmtes Amt zu kommen. Da ist die z.B. KfZ- Zulassung in Stadt A und die Wohngeldstelle plötzlich in Stadt B. Wer sich diesen Schei* ausgedacht hat gehört der Vogel gezeigt :tock:




Auch die hohen Strompreise scheinen die Leute nicht zum Sparen zu motivieren. Da werden PCs mit mehreren hundert Watt Leistung gekauft und stundenlang im Leerlauf gelassen. Statt die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen stopft man sie bequem in den Trockner, usw.
Ich denke, die Preise müßten mindestens auf das Doppelte oder mehr steigen, damit die Leute endlich ihr verschwnderisches Verhalten ändern.

Wenn du das hier liest, sitzt du an deinem PC und verschwendest Strom, in dem du eigentlich unnötige Diskussionen im Internet mit Leuten führst, die du dein ganzes Leben lang nicht sehen wirst.
Geschieht dir recht, dass die Strompreise so in die Höhe schießen, aber hallo.
Also wenn Tenryu schon so redet, hat er bestimmt einen PC mit dem Blauen Engel :D Ach Tenryu... bist du denn soviel besser? Oder schwingst du hier nur große Reden?

imported_Karu-chan
23.06.2008, 16:51
Original von Black Sheep

Und den Tag will ich sehen, an dem der öffentliche Dienst seine Stellen nicht mehr in Ballungszentren legt, sondern in kleine Ortschaften auf dem Land, wodurch dann noch mehr Geld in die Luft gehauen wird.
Blicke mal gen Osten in den Freistaat Sachsen. Ich sage nur Kreisreform. Die Ämter bleiben zwar in den Städten werden aber zum größten Teil mit Ämtern aus anderen Städten zusammen gelegt.
Das bedeutet dass ab 1.9. manch Bürger mehrere Kilometer fahren muss um auf ein bestimmtes Amt zu kommen. Da ist die z.B. KfZ- Zulassung in Stadt A und die Wohngeldstelle plötzlich in Stadt B. Wer sich diesen Schei* ausgedacht hat gehört der Vogel gezeigt :tock:


So ist das bei uns eigentlich schon länger...o.ô"
Das wärs, jede Stadt/Gemeinde ihre eigene KfZ-Zulassung...hier hat die Stadt München eine allein, der Landkreis eine und das wars.

Aya-tan
23.06.2008, 18:22
Manche Leute scheinen echt genug Geld zu haben, dass sie 13,50 für ein Pfund Weintrauben aus Südafrika ausgeben wollen (und das wird bei momentaner Entwicklung auch tatsächlich der Fall sein). :ugly:
Billigflüge nach Mallorca werden für Hin- und Rückflug 1400 Euro kosten, damit würde man gleich den Tourismus vernichten, sehr schön für Gebiete, die davon leben müssen. :roll:
Die Auswirkungen finden ja schließlich global statt und es soll bereits Ende des Jahres der Preis pro Barrel auf 200 US$ steigen. Eine Entwicklung, die nur 6 Monate brauchen wird. Zum Vergleich: 1999 kostete ein Barrel 10 US$, es brauchte 7 Jahre um auf 70 zu steigen, 2006-2008 stieg es aber bereits um 70 US$ - also gerade mal 2 Jahre. Man sollte beunruhigt sein, denn irgendwann kracht es und dann zwar gewaltig, die Inflationsrate würde dann mit der von 1930 mitziehen, also eine der höchsten überhaupt. Fluggesellschaften kündigen Angestellte, Tankstellen werden geschlossen und auch andere Firmen werden ihre Leute entlassen, denn irgendwo muss ja schließlich gespart werden, wenn Strom-, Gas- und Erdölpreis ständig steigen.

Black Sheep
23.06.2008, 18:57
Original von Karu-chan
So ist das bei uns eigentlich schon länger...o.ô"
Das wärs, jede Stadt/Gemeinde ihre eigene KfZ-Zulassung...hier hat die Stadt München eine allein, der Landkreis eine und das wars.
Ich rede doch auch von den Landkreisen und kreisfreien Städten ;o) Um es nochmal zu verdeutlichen, mal ein Bsp.: Landkreis A und Landkreis B haben jeweils eine KfZ-Zulassung in der jeweiligen Kreisstadt. Jetzt jetzt werden Landkreis A und B zu einem Landkreis zusammen gefügt. Dann gibt es nur noch eine Kreisstadt und eine KfZ-Zulassung.
Sachsen wird ab 1.9. nur noch 10 Landkreise und 3 kreisfreie Städte haben. Jetzt sind es noch 22 LK und 7 kreisf. Städte. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Der Unterschied wird dann auch bemerkbar, wenn man 20-30km bis zur KfZ-Zulassung fahren muss.

Tenryu
23.06.2008, 20:40
@ Karu-chan & Black Sheep: Ich benutze ein Notebook, das nur rund 45 Watt verbraucht, was nicht einmal ein Zehntel dessen ist, was ein hochgezüchteter Spiele-PC aus dem Netz saugt.
Ein Automobil besitze ich nicht. Ich wohne in der Stadt und gehe viel zu Fuß.
Ein Luftschiff oder Aeroplan habe ich mein Lebtage nicht benutzt; und ich kaufe auch keine Äpfel aus Chile, Spargeln aus Mexiko, oder Wein aus Australien.

Solche Leute hab ich gern: ziehen ausf Land wegen der besseren Luft und verpesten dabei dieselbe mit ihren Autos.

@ Vampire: ein Benzinpreis von 5€ würde Konsumgüter nur geringfügig verteuern.
Ein Beispiel: ein 40t-LkW verbraucht rund 39l/100Km. Das macht auf 1000 Km 1950€ Treibstoffkosten. In so einen Truck passen rund 1000 Großbild-TV-Geräte. das macht 1,95€ pro Gerät. Ich glaube nicht, daß einer auf seinen neuen Fernseher verzichtet, weil der einen Euro mehr kostet als vorher.

Ich finde es richtig, wenn es weniger Tourismus gibt. Wir werden uns darauf einstellen müssen, daß nicht mehr jeder kleine Arbeiter zum Baden in die Karibik fliegen kann. Wozu auch? Baden kann man auch am Baggersee.
Ich weiß, das gefällt den leuten nicht, aber man kann nicht jahrzentelang über die Verhältnisse leben und sich dann wundern, wenn irgendwann der Planet kaputt ist und die Rohstoffe erschöpft sind.

Es gibt übrigens genug umweltfreundliche Energiequellen. Mit einer Solaranlage, welche die Fläche von Berlin und Hamburg umfaßt, könnte man den gesamten Energiebedarf Deutschlands decken.
Biotreibstoffe lassen sich auch aus Algen gewinnen, was keine Konkurrenz zu Nahrungspflanzen bedeutet.
Häuser können heute so gut isoliert werden, daß sie praktisch gar keine Heizung mehr benötigen.
In der DDR hatten die Leute auch Autos. Aber weniger und kleinere. Trotzdem kamen sie zur Arbeit und konnten auch in den Urlaub fahren. Würden alle Leute solche kleinen sparsamen Autos (natürlich auf modernem technischen Stand) fahren, könnte man den Benzinverbrauch um 3/4 senken.
Wir müssen uns einfach damit abfinden, daß wir unsere Ansprüche herunterschrauben müssen. Spätestens wenn eines Tages 3 Milliarden Inder und Chinesen ebenfalls tonnenschwere Offroader und dicke BMWs fahren wollen, wird uns ganz schnell die Luft ausgehen.

imported_Eri-chan
24.06.2008, 00:08
Original von Tenryu
Wir müssen uns einfach damit abfinden, daß wir unsere Ansprüche herunterschrauben müssen. Spätestens wenn eines Tages 3 Milliarden Inder und Chinesen ebenfalls tonnenschwere Offroader und dicke BMWs fahren wollen, wird uns ganz schnell die Luft ausgehen.

Ja, jetzt ist das vilt noch so, aber selbst dort ändert sich das. Greenpeace z.B. gibt es auch in China und viele junge Chinesen sind sich der Umweltverschmutzungen bewusst. Man versucht wenigstens dagegen zu steuern (auch von der Politik her). Das eine Entwicklung zum Umweltschutz in einem (noch) Schwellenland wie z.B. China nicht so schnell möglich sein kann (wenn auch dringend nötig) sollte klar sein. Außerdem ist es ja auch nicht so, als seien wir in den Industrieländern besser. Siehe USA. Die haben ja noch net mal das Kyotoprotokoll unterzeichnet. Und reden sich immer mit so Ausreden raus wie: "Wir machen das nach unsrem eigenen Konzept." :roll:
Oh und wusstet ihr, das eine der modernsten und größten Solaranlagen-Fabriken in China sitzt? (High Quality Produkte)

In Indien leben knapp 1,1 Milliarden Menschen und bei einem BIP pro Kopf von 796 US-$ (Stand 2006; Wiki) bzw. GDP - per capita (PPP) von $2,700 (2007 est.; CIA World Factbook) kann man sich vorstellen wieviele Menschen sich da ein Auto leisten können...

Und wenn diese beliebten Hersteller weniger verbrauchsstarke und umweltfreundlichere Autos herstellen würden (und es gibt genug Techniken dafür) dann wäre das auch noch was andres.

Und zum Thema es wär besser niemand zieht mehr auf's Land: Abgesehen von den genannten Erbfall, was würden wir denn machen wenn niemand mehr aufm Land wohnt? (Abgesehen davon, dass in den Regionen schon seit Jahrhunderten Menschen leben), dann breiten sich die Städte immer weiter aus und auch dann pendeln die Leute mit dem Auto, vor allem wenn es eine schlechte Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Siehe L.A. oder München und und und. Nicht jede Stadt kann ihre Infrastruktur so einfach ändern (z.B. einfach neue U-Bahn Linien eröffnen).

Ich kaufe auch keine Äpfel aus Neuseeland oder Wein aus Kalifornien. Nicht mal Tomaten die weiter weg als in Spanien gezüchtet wurden kaufe ich.
Aber wenn man ab und zu mal 'ne Ananas oder Banane isst, ist das doch kein Verbechen. Schließlich lassen wir die ja nicht einzeln kommen, sondern das kommt in Tonnen.
Oder fliegen: Wenn du in den Urlaub fliegst sitzt du normalerweise mit hunderten Leuten im Flieger. Ok, das verbraucht jede Menge Kerosin, aber die ganzen Business-Privat-Jets, sind auch echt schlimm! Sie werden immer beliebter! Unsere "Vorbilder" sind auch nicht besser, oder könnt ihr euch Angela Merkel oder George Bush in einem Linienflugzeug vorstellen? Oder unsere VIPs? (Leonardo DiCaprio ist ein postiv Bsp., er fliegt meistens Linie.)

Aya-tan
24.06.2008, 03:31
@ Tenryu
Soll ich mal laut lachen? Die Verteuerung von ALLEN Produkten liegt momentan bei 4%, Tendenz steigend. Außerdem vergisst du die Maut, die ja auch noch erhöht werden soll. :roll:
Was glaubst du, was mit dem ganzen Kunststoffprodukten passiert, wenn die Ölpreise weiterhin steigen? Richtig. Alle Produkte, die aus Kunststoff bestehen, werden ebenfalls teurer.

Andere Länder benötigen aber den Tourismus mehr als alles andere, weil sie eben davon leben, und die Fluggesellschaften wie auch Reisebüros müssten ziemlich viele dicht machen, was wiederum dazuführt, dass noch mehr Leute arbeitslos werden, was wiederum dem Staat mehr kostet, es fallen dann noch mehr Hartz VI Empfänger an und die Kluft zwischen arm und reich wird auch größer. Denk doch mal an die Langzeitfolgen nach. Die Löhne steigen nicht wirklich, aber alles wird nachweislich teurer und das ist auch bewiesen worden.


Solaranlagen sind auch ein Problem, erstens ist der Wirkungsgrad echt mickrig (also ca. 80% der Energie geht für uns verloren, meistens sogar 90) und zweitens weiß noch keiner, was dann in 20 Jahren ist, wenn man die Teile entsorgen muss. Halten schließlich auch nicht ewig. So umweltfreundlich sind die auch nicht, die Herstellung von Solarzellen ist nämlich äußerst gesundheit- und umweltschädlich. Was den CO2-Ausstoss angeht, ist dieser relativ hoch, denn dazu gehört auch das Bauen, das Abreißen und die gesamte Unterhaltung dazu. Man kann nicht sagen, dass man das Ding hinstellt und das war es. Außerdem werden auch Baukosten teurer, weil ja hier auch Maschinen benutzt werden müssen, die eben wieder CO2 ausstoßen, die Anfahrten der Architekten und Ingenieure mit ihren Autos müssen auch noch berücksichtigt werden, die Arbeiter mit ihren Bussen ebenfalls, auch die LKW-Fahrer, die die Schüttgüter und Teile liefern. Ist halt alles nicht so toll wie es anfänglich erscheint. ;)

Nicht jeder Biotreibstoff ist auch gut für den Motor, da kann schon mal der komplette Motor im Eimer sein, wenn das Auto es nicht verträgt und davon sind sehr viele betroffen. Außerdem sind die heutigen neuen Autos sehr viel umweltfreundlicher, der Anteil der CO2-Produktion liegt hier bei lächerlichen 4% - das meiste ist von der Natur selbst gemacht. Aber um dies zu reduzieren, wurde eben der Katalysator gebaut und da gibt es mehrere EU-Klassen. Außerdem soll 2009 nicht mehr nach Hubraum besteuert werden, sondern nach CO2-Ausstoss (ich hab ein neues Auto und profitiere davon). Ein Problem sind die alten Autos, die kein Katalysator oder Rußfilter haben (oder von Deppen ausgebaut wurden, damit das Auto noch mehr Leistung hat :roll: ).

Alte Häuser aber nicht. Denk dran, nicht jeder hat das Geld, die Zeit und auch die Möglichkeit sein Haus optimal zu isolieren. Ein Neubau wird eigentlich automatisch schon gut isoliert (wenn die Firma, die das macht, etwas taugt). Aber bei Altbauten wird das schwierig, Häuser die im 19. Jahrhundert gebaut wurden, entsprechen alles andere als dem heutigen Standard (da wurde zur Isolierung noch Stroh und Getreide benutzt).
Es gibt schon kleine Autos, die sparsam sind, es wird auch immer mehr größere Autos geben, die sparsamer werden. Die dicken BMW-Fahrer und Mercedes-Fahrer, die einen auf der linken Spur mit 200 Sachen überholen, haben sowieso das Geld, das wird sich auch dann nicht ändern, wenn der Preis noch weiter steigt.

Natürlich spricht an sich nichts dagegen, wenn die Deutschen vermehrt in ihrem Land Urlaub machen (oder die, die an der Grenze wohnen, mal ins Nachbarland fahren). Allerdings muss man es auch so sehen, dann sind gleich sehr viele Seen und andere Plätze vermüllt und überfüllt, die sonst eher mittelmäßig besucht werden. Was dann wiederum den Leuten stört, die eigentlich nicht in den Urlaub fliegen bzw. fahren.

Tenryu
24.06.2008, 05:23
@ Vampire: Diese Teuerung hat aber wenig mit den gestiegenen Rohstoffpreisen zu tun, sondern damit, daß Handel und Industrie einen Vorwand gefunden haben, die Preise zu erhöhen. Diese Preiserhöhung steht aber in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Kostensteigerung in der Produktion.

Kunststoffe können zu einem großen Teil rezykliert werden. Auch hier dürfte ein Monitorgehäuse oder Zahnbürste nur wenige Cent teuer werden.

Das Argument, was du gegen die Solaranlagen vorbringst, kann ich nicht gelten lassen, denn das gilt letztlich für jede andere Art der Energiegewinnung. Auch Kohlekraftwerke oder Bohrtürme müssen gebaut werden und benötigen Arbeiter.

Der Abgas-Katalysator verringert nur die Stickstoff-Oxyde nicht den Kohlenstoff-Oxyd-Anteil. Biotreibstoffe mögen für die gegenwärtigen Motoren zum Teil unverträglich sein. Das ist aber nur eine Frage der Anpassung. Das ist die Schuld der Automobilindustrie, die wieder mal die Zeichen der Zeit verschlafen hat. (Wir erinnern uns, wer am vehementesten die Einführungs des Kats bekämpft hat, als er in den USA längst Standard war: richtig die deutsche Automobilindustrie!)
Denn rein technisch kann man einen Verbrennungsmotor mit so ziemlich jeder brennbaren Substanz betreiben, wenn er dafür eingerichtet ist. In Brasilien gibt es Autos, die mit reinem Alkohol fahren. Auch hierzulande gibt es Fahrzeuge, die sowohl Erdgas,a ls auch Benzin vertragen, oder Dieselfahrzeuge, die man mit Pfanzenöl betreiben kann.

Es stimmt, daß die heitigen Autos umweltfreundlicher sind, aber gleichzeitig sind Gewicht und Lesitung der Motoren auch extrem gestiegen. Früher waren die Leute mit einem 30PS-Volkswagen zufrieden - und damit können sie sich auch in Zukunft wieder zufrieden geben. Man braucht keine 200PS, um zur Arbeit zu fahren.

Sicher gehen bei den Fluggesellschaften Arbeitsplätze verloren. Aber das galt für die Postkutscher und die die Bankangestellten, die durch Automaten ersetzt wurden auch. Es werden immer neue Berufe geschaffen und alte verschwinden. Ebensolches gilt auch für ganze Industriezweige. Fluggesellschaften gibt es erst seit rund 60-70 Jahren und als Massentourismus sogar erst seit gut 30 Jahren.
Die Welt verändert sich nun einmal.

Auch bei Altbauten gibt es enormes Sparpotential:
Das Haus, in dem ich wohne, wurde 1879 gebaut und hat seit rund 30 Jahren moderne Doppelglasfenster. Die Häuser in der Nachbarschaft haben zum Teil noch immer die gleichen wackeligen Einglasscheiben, wie vor hundert Jahren. Und da wohnen keine armen Schlucker. Wenn die Energie teuerer wird, lohnt sich die Sanierung auch. Solaranlagen werden hierzulande übrigens vom Staat bezuschußt.

Und wie man es dreht oder wendet. Ihr könnt euch noch so laut beklagen. Das Öl und andere fossilen Brennstoffe, werden zur Neige gehen. Und je eher man sich damit anbfindet und sich darauf einstellt, desto besser. Leider neigen die Deutschen (und andere westliche Völker) dazu, die Zeichen der Zeit zu verschlafen und wundern sich dann, wenn andere (wie die Chinesen, oder Japaner) ihnen plötzlich technisch voraus sind. Nur ein Beispiel: Nach dem Krieg haben die Japaner ihre Industrie konsequent modernisiert und ihre Produktivität ernorm gesteigert, indem sie neue Maschinen und Roboter entwickelten, zur gleichen Zeit haben die Deutschen lieber Millionen von ungelernten Gastarbeitern aus Südeuropa ins Land geholt. Mit dem Ergebnis, daß sie die technische Entwicklung in vielen Bereichen um zwanzig Jahre verschlafen haben und jede Menge Probleme mit schlecht qualifizierten Ausländern im Land haben, die sie in Zeiten der Rezession nicht mehr loswerden.
Wo werden die Computer, Kameras, Playstations, Handys, Hybrid-Autos und andere innovativen Technologien gebaut? In Deutschland kaum noch.
Wenn wir bei den eneuerbaren Energien den gleichen Fehler machen, werden eines Tages, die Chinesen und Inder mit topmodernen umweltfreundlichen Fabriken dastehen, und wir können schauen, wo wir unser Öl für unsere veralteten Ölheizungen herbekommen.

Öl ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber in 60-100 Millionen Jahrfen wenn die neuen Lagerstätten, abbaubereit sind, wird es unsere Industrie wohl nicht mehr geben.

imported_Karu-chan
24.06.2008, 08:52
Original von Tenryu
@ Karu-chan & Black Sheep: Ich benutze ein Notebook, das nur rund 45 Watt verbraucht, was nicht einmal ein Zehntel dessen ist, was ein hochgezüchteter Spiele-PC aus dem Netz saugt.
Ein Automobil besitze ich nicht. Ich wohne in der Stadt und gehe viel zu Fuß.
Ein Luftschiff oder Aeroplan habe ich mein Lebtage nicht benutzt; und ich kaufe auch keine Äpfel aus Chile, Spargeln aus Mexiko, oder Wein aus Australien.

Solche Leute hab ich gern: ziehen ausf Land wegen der besseren Luft und verpesten dabei dieselbe mit ihren Autos.


Und deine Brille ist offensichtlich auch irgendwie mit Hilfe bin Bioquarksand und der Flamme einer Bienenwachskerze entstanden, sonst hättest du wohl gelesen, dass da durchaus noch andere Gründe stehen, auf dem Land zu wohnen.
Dass es komischerweise auch Leute gibt, die auf dem Land geborens sind und dort leben wollen, wo sie herkommen...ach ne, gilt ned.

Die Tatsache, dass du noch nie ein Flugzeug benutzt hast, lässt mich mal die These aufstellen, dass lange Strecken dafür dann bei Mami und Papi im Auto befahren wurden oder per Bahn? Alles kostet im Endeffekt Energie, das nur nebenbei, und ob man vor 20 Jahren die Luft mit dem Kohlekraftwerk, das den Strom für die Bahn gebracht hat, oder gleich mit dem Auto verpestet hat, ist auch schon wurscht.



@ Vampire: ein Benzinpreis von 5€ würde Konsumgüter nur geringfügig verteuern.
Ein Beispiel: ein 40t-LkW verbraucht rund 39l/100Km. Das macht auf 1000 Km 1950€ Treibstoffkosten. In so einen Truck passen rund 1000 Großbild-TV-Geräte. das macht 1,95€ pro Gerät. Ich glaube nicht, daß einer auf seinen neuen Fernseher verzichtet, weil der einen Euro mehr kostet als vorher.


Und was ist mit Lebensmitteln? Obst, und seien es nur Äpfel vom Bodensee, die nach Oberbayern gebracht werden müssen. Weeeeil (und jetzt kommt's): In der Stadt, wo ja jeder wohnen soll, findet so gut wie keine primäre Lebensmittelproduktion statt. Das sollen die Leute aufm Land also machen, aber mal in die Stadt reinfahren, wenn der Ehepartner dort arbeiten muss, nönönö, ganz pöse, hm? :)

Aya-tan
24.06.2008, 09:32
@ Tenryu
Tja, du hast wohl Einsicht in alle Kalkulationen Deutschlands. :roll: Es mag vielleicht auf einige Großkonzerne zutreffen (vorne dran die Stromanbieter), aber auch nicht auf alle. Du redest wie am Stammtisch, ohne jegliche Fakten und nur auf Halbwahrheiten beruhend.

Ja, alles muss gebaut werden. Aber das zählt nun mal genauso mit. Die Herstellung und deren CO2-Emission ist nun mal ein weiterer Faktor. Es macht kaum Unterschied, ob man jetzt ein Solarkraftwerk dahinstellt oder jetzt ein Kohle-, Gas- oder auch AKWs. Das ist ja das Dumme an der Sache, dies außer Acht zulassen, ist relativ einfältig. Außerdem wie schon gesagt, ist die Herstellung der Solarzellen nicht gerade umweltfreundlich.
Es ist ein chemischer Prozess, bei dem mit gasförmigen, flüssigen wie auch festen Chemiekalien gearbeitet wird. Hinzukommt, dass bei einige Zelltypen Stoffe wie z. B. toxisches und/oder karzinogenes Cadmium, Arsen oder deren Verbindungen verwendet werden. Cadmium ist ein gefährliches Schwermetall, nur mal so nebenbei erwähnt. Bei der regelmäßigen Reinigung der Produktionskammer mit wässriger Säure werden die Rückstände in eine wässrige Lösung überführt, die Reinigung erfolgt übrigens manuell, was wieder einen besonderen Arbeitsschutz voraussetzt, auch für diesen muss wieder CO2 eingesetzt werden (ist halt überall dabei). Produktionsrückstände und Emissionen können zu Langzeitschäden und Altlasten führen, dasselbe gilt auch bei unsachgemäßer Entsorgung für die Altzellen.

Jede Art der Energiegewinnung hat auch ihre Nachteile. Das kann man drehen oder wenden wie man will, es existiert keine ultimative Energiequelle. Bei allen generatorbetriebenen Energiequellen verbraucht der Generator mit, von dem Verschleiß mal ganz abgesehen.
Andere greifen erheblich in die Natur ein, siehe Gezeitenkraftwerk, normale WasserKWs.
Windkraft nutzt auch nur etwas, wo regelmäßig Wind ist. Zumal sich ein WindKW erst nach 10 Jahren wirklich rentabel ist, solange schreibt es rote Zahlen. Also auch nicht so pralle, zumal sie auch nicht besonders schön sind und relativ wenig Strom erzeugen, da bräuchte es wieder Windparks, was aber halt auch ein Eingriff in die Natur ist.

Sehr schön, wie du mit dem Leben anderer umspringst. Früher war alles etwas einfacher, da keine besondere Bildung gebraucht wurde und man immer Arbeit gefunden hat. Heute sieht es anders aus, du kannst doch nicht die früher mit heute vergleichen, das ist doch wirklich einfältig, wenn du wirklich glaubst, dass dies ein Argument ist.

Niemand hier hat behauptet, dass die fossilen Brennstoffe nicht zur Neige gehen. Die Menschen müssen natürlich langsam mal umdenken und davon weggehen, aber nicht auf diesen Weg.

Fenster alleine können zwar einiges ausmachen, aber sind auch nicht alles. Wer weiß, wie ein Haus gebaut wird, weiß auch, dass die Wände ebenfalls gedämmt werden müssen. Dies geht unglaublich ins Geld. Weil jeder Depp sich jetzt Solarzellen holt, heißt das nicht, dass dieser sehr viel besser ist. Siehe oben zur Herstellung.

Black Sheep
24.06.2008, 13:31
Original von Tenryu
@ Karu-chan & Black Sheep: Ich benutze ein Notebook, das nur rund 45 Watt verbraucht, was nicht einmal ein Zehntel dessen ist, was ein hochgezüchteter Spiele-PC aus dem Netz saugt.
Und wenn du Informationen brauchst, dann gehst du wohl auch lieber in die Bücherei anstatt Google (http://www.gutefrage.net/frage/waert-ihr-bereit-zu-gunsten-des-klimaschutzes-euren-internetkonsum-einzuschraenken) zu benutzen?


Ein Automobil besitze ich nicht. Ich wohne in der Stadt und gehe viel zu Fuß.
Viele würden ihr Auto abschaffen, wenn sie es nicht bräuchten. Müsstest du aber in einer Firma arbeiten, die sehr abgelegen liegt, kommst du um um ein Auto nicht herum.


Ein Luftschiff oder Aeroplan habe ich mein Lebtage nicht benutzt;
Es wundert mich ein wenig, dass du gegen Luftschiffe bist. Der Transport über Luftschiffe wäre viel Energiesparender als über die üblichen Flugzeuge. Allerdings sind diese auch viel langsamer :ugly:


In der DDR hatten die Leute auch Autos. Aber weniger und kleinere. Trotzdem kamen sie zur Arbeit und konnten auch in den Urlaub fahren.
In der DDR musste man auch 10 Jahre auf ein Auto warten. Die Infrastruktur von Bus und Bahn war auch besser als heute. Außerdem hatten in einer Familie meist beide Partner Arbeit und meist auch noch in derselben Stadt. Pendeln war da sicher nicht die Regel so wie heute.


Es werden immer neue Berufe geschaffen und alte verschwinden.
Es verschwindet aber mehr als geschaffen wird.

imported_Eri-chan
25.06.2008, 01:27
Original von Tenryu
Das Haus, in dem ich wohne, wurde 1879 gebaut und hat seit rund 30 Jahren moderne Doppelglasfenster.

LOL? Soll ich jetzt mal lachen?? Numero uno: Doppelglasfenster sind mittlerweile veraltet. Schonmal was von dreifachverglasung mit extra gedämtem Rahmen gehört? Und wenn die die vor 30 Jahren eingesetzt haben, sind sie alles andre als modern und müssen wahrscheinlich auch mal wieder erneuert werden.



Original von Tenryu
Die Häuser in der Nachbarschaft haben zum Teil noch immer die gleichen wackeligen Einglasscheiben, wie vor hundert Jahren. Und da wohnen keine armen Schlucker. Wenn die Energie teuerer wird, lohnt sich die Sanierung auch.

Und du willst mir jetzt erzählen, dass wären alles Eigentumswohnungen? Klar, man kann den Vermieter zur Sanierung bringen, aber dafür muss das Geld erstma da sein.



Original von Vampire
Fenster alleine können zwar einiges ausmachen, aber sind auch nicht alles. Wer weiß, wie ein Haus gebaut wird, weiß auch, dass die Wände ebenfalls gedämmt werden müssen. Dies geht unglaublich ins Geld.

Ja, schonmal jmd 'ne Altbausanierung gemacht? Wenn Tenryu sich so an der Nachbarschaft stört, kann er ja mal jedem Nachbarn 30.000€ für die Sanierung in die Hand drücken.



Original von Karu-chan
In der Stadt, wo ja jeder wohnen soll, findet so gut wie keine primäre Lebensmittelproduktion statt. Das sollen die Leute aufm Land also machen, aber mal in die Stadt reinfahren, wenn der Ehepartner dort arbeiten muss, nönönö, ganz pöse, hm?

Ja, wir ziehen alle in die Großstadt, holen uns von den Banken mehrere Zehntausend Euro (die wir nicht bekommen, weil wir alle unqualifizierte Nichtsnutze sind oder Eltern mit Kindern und daher nicht Kreditwürdig), sanieren alle unsere Häuser/Wohnungen, stoßen dabei schön viel CO2 aus und machen uns mit dem Bauschutt und den anfallenden Staub etc. die Gesundheit kaputt. Wenn wir bis dahin nicht tot sind, denn wir dürfen ja keine Lebensmittel außerhalb der Stadt holen, zwingen wir die Städte neue Arbeitsplätze zu schaffen z.B. indem die Leute die keinen Job finden einfach die neue öffentliche Infrastruktur aufbauen. Und so weiter und so weiter...

Nicht jeder will in einer Stadt wohnen, vilt verstehst du das wenn du mal Kinder hast. Oder in der U-Bahn fast abgestochen wirst.



Original von Vampire
Niemand hier hat behauptet, dass die fossilen Brennstoffe nicht zur Neige gehen. Die Menschen müssen natürlich langsam mal umdenken und davon weggehen, aber nicht auf diesen Weg.

Ja, alles verbraucht CO2, auch Neuentwicklungen, aber wenn wir unsere derzeitigen Potenziale nicht verwenden um andere Formen der Energiegewinnung zu finden etc., dann sind wir alle am A....
Und niemand hat behauptet die fossilen Brennstoffe wären nicht endlich.

___________________
Schön das die DDR dir so zu gefallen scheint, dann weißt du auch sicherlich, was die damals für'n Schei* in die Luft geblasen haben?!

Wahrscheinlich bist du der Messias der Umwelt?
Am Ende hast du auch nur gepresste schwedische Billigmöbel. :roll:
Oder nein, du hast sie eigenhändig im Wald geschlagen (natürlich nur aus nachhaltiger Forstwirtschaft), sie mit 'nem Kaltblutpferd (ups, das stößt ja auch CO2 aus) in die Stadt transportiert und dann selbst zusammengezimmert.
Und wahrscheinlich besitzt du sowas schreckliches wie einen Fernseher auch nicht? :roll:

____________________
"Der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre war im Verlauf der Erdgeschichte beträchtlichen Schwankungen unterworfen, die verschiedene biologische, chemische und physikalische Ursachen haben. Seit wenigstens 650.000 Jahren lag der Anteil jedoch immer unterhalb von 280 ppm. Die CO2-Konzentration in den letzten 10.000 Jahren blieb relativ konstant bei 280 ppm. Die Bilanz des Kohlenstoffdioxidkreislaufes war somit in dieser Zeit weitgehend ausgeglichen. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stieg der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf bislang 381 ppm (2006) und steigt z. Zt. weiter um durchschnittlich 1,5 bis 2 ppm pro Jahr.

Die anthropogenen, d. h. vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt bzw. ca. 9,9 Gt Kohlenstoff (8,4 GtC durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe sowie 1,5 ± 0,5 GtC durch Landnutzung) sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2 bzw. 150 Gt Kohlenstoff. Die anthropogenen CO2-Emissionen werden durch die globale Entwaldung nur etwa zu 45% von den natürlichen Kohlenstoffdioxidsenken aufgenommen, sodass sich das Kohlendioxid in der Atmosphäre akkumuliert."
Quelle: Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/CO2#CO2_in_der_Atmosph.C3.A4re_und_Treibhauseffekt )

Anja08
03.08.2008, 09:23
Bei den jetzigen Strom und Benzinpreisen da kann einen schon :angst: werden. Grade wenn man einen eigenen Haushalt führt ohne Partner muß man jeden Cent zweimal umdrehen. Nicht nur Strom und Benzin steigen auch die Lebensmittel sind im Preis gestiegen.

Gitteko
04.08.2008, 17:47
:angst:
Die Energiepreise sind einfach zum Kotzen!
Selbst die Lebensmittelpreise gehen in die Höhe, weil die Produzenten höhere Energiekosten haben.
Wo soll das noch hinführen?

Anja08
04.08.2008, 17:52
Die Energiepreise sind einfach zum Kotzen!
Selbst die Lebensmittelpreise gehen in die Höhe, weil die Produzenten höhere Energiekosten haben.
Wo soll das noch hinführen?



Wem sagst Du das??? Am meisten regen mich die Strom und Benzinpreise auf. :rolleyes2:

Koyo-chan
04.08.2008, 18:14
Original von Anja08
Die Energiepreise sind einfach zum Kotzen!
Selbst die Lebensmittelpreise gehen in die Höhe, weil die Produzenten höhere Energiekosten haben.
Wo soll das noch hinführen?



Wem sagst Du das??? Am meisten regen mich die Strom und Benzinpreise auf. :rolleyes2:

könntest du bitte mal den "quote"-button benutzen? das ist echt extrem verwirrend wie du das zur zeit machst. :) vielen dank.

Tifa
04.08.2008, 19:43
Original von Anja08
Bei den jetzigen Strom und Benzinpreisen da kann einen schon :angst: werden. Grade wenn man einen eigenen Haushalt führt ohne Partner muß man jeden Cent zweimal umdrehen. Nicht nur Strom und Benzin steigen auch die Lebensmittel sind im Preis gestiegen.


Original von Gitteko
Angst
Die Energiepreise sind einfach zum Kotzen!
Selbst die Lebensmittelpreise gehen in die Höhe, weil die Produzenten höhere Energiekosten haben.
Wo soll das noch hinführen?


Original von Anja08
Wem sagst Du das??? Am meisten regen mich die Strom und Benzinpreise auf. Augen rollen


wtf..

könntet ihr (und im speziellen Anja08) mal einwenig mehr auf das Thema eingehen?Dass die Preise zu hoch sind wissen wir hier wohl alle.

Minerva X
04.08.2008, 19:55
@Anja08: Man muss sich nicht soo knapp hintereinander wiederholen...

Die Frage bei den Preisen ist ja eher, wie sie sich weiterentwickeln. An sich sind die Benzinpreise ja wieder etwas gesunken auf dem freien Markt, aber angeblich sind die Vorräte begrenzt und es dauert nur, bis sie wieder ansteigen. Kohle und ähnliche Rohstoffe bewirken am Ende dasselbe mit den Strompreisen (ich habe in einer Vorlesung einmal eine Vorausschau der IAEO gesehen...)

Mich stört es nur bedingt, außer wenn man mal wieder hört, dass sich die Energie- und Ölkonzerne fast schon Kartellartig verhalten...DAS sollte nämlich nicht sein.

Tenryu
04.08.2008, 20:02
Anscheinend sind die Benzinpreise noch lange nicht hoch genug, denn erst heute konnte ich in der Zeitung lesen, daß der Treibstoffverbrauch im vergangenen Halbjahr um 5,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.
Ich frage mich, wie hoch der Ölpreis wohl noch steigen muß, bis die Leute wirklich mal anfangen zu sparen. :roll:

Mal abwarten. Ich habe gelesen, daß wenn es zu einem Krieg gegen den Iran kommen sollte, der Ölpreis auf rund 1000$ pro Faß steigen könnte (was einem Benzinpreis von ca. 7-8€ pro Liter entspräche.) 8o

imported_Eri-chan
05.08.2008, 01:46
Gestern hat meine Mutter mir einen Artikel aus der Zeitung gezeigt:
Die Förderung 1 Liters Rohöl kostet 1 Cent. Da sag' ich nur Gewinnspanne...

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass in Deutschland 91 Cent/Liter Steuern sind, dann ist das doch zum Haareraufen... Zum Glück sind die Benzinpreise wieder zurückgegangen.

Btw meine Mutter meinte zu mir 1981 hätte sie immer für 20 DM vollgetankt. :lol: und jetzt denkt mal dran wie weit man mit 10 € heutzutage kommt...

Btw Nahrungsmittelpreise: Einmal im Monat kommt auf ARD der Ratgeber:Geld und bei denen der "Küchenindex". Sie ermitteln immer die tatsächliche Preissteigerung auf Waren des alltäglichen Bedarfs. Man sollte aber auch bemerken, dass auch einiges billiger geworden ist, nur fressen die Teuerungen das halt wieder auf.

Tenryu
05.08.2008, 04:39
In Libyen kostet das Benzin auch heute noch 10ct. pro Liter (in Saudi-Arabien auch). :bigt:
Mit der Förderung allein ist es noch nicht getan. Es muß schließlich auch raffiniert und transportiert werden. Und alle beteiligten wollen etwas daran verdienen.
Ein Picasso-Gemälde kostet eigentlich auch nur rund 20€ für Farbe und Leinwand. :rolling:

Was die Preissteigerung von Konsumgütern betrifft, so hat das wenig mit den Ölpreisen zu tun. Da wird einfach die günstige Gelegenheit genutzt, um die Preise zu erhöhen und es auf den Ölpreis oder die angeblich so teuren Rohstoffe zu schieben. Ein Beispiel: Brot ist um 25ct. teurer geworden, das Getreide darin aber nur um rund 4 ct.
Andere Preise sind überhaupt nicht nachvollziehbar.
So habe ich vor ca. fünf Jahren einen Füllfederhalter für ~ 25€ gekauft. Heute kostet das gleiche Modell 45€!!

imported_Eri-chan
05.08.2008, 04:53
Original von Tenryu
In Libyen kostet das Benzin auch heute noch 10ct. pro Liter (in Saudi-Arabien auch). :bigt:
Mit der Förderung allein ist es noch nicht getan. Es muß schließlich auch raffiniert und transportiert werden. Und alle beteiligten wollen etwas daran verdienen.
Ein Picasso-Gemälde kostet eigentlich auch nur rund 20€ für Farbe und Leinwand. :rolling:

Was die Preissteigerung von Konsumgütern betrifft, so hat das wenig mit den Ölpreisen zu tun. Da wird einfach die günstige Gelegenheit genutzt, um die Preise zu erhöhen und es auf den Ölpreis oder die angeblich so teuren Rohstoffe zu schieben. Ein Beispiel: Brot ist um 25ct. teurer geworden, das Getreide darin aber nur um rund 4 ct.
Andere Preise sind überhaupt nicht nachvollziehbar.
So habe ich vor ca. fünf Jahren einen Füllfederhalter für ~ 25€ gekauft. Heute kostet das gleiche Modell 45€!!


Ja ich weiß das alle nochmal dran verdienen, das isses ja.

Meine Mutter arbeitet beim Bäcker. Du willst gar nicht wissen wieviel die Preissteigerung für Mehl, Strom, Butter etc pp gestiegen ist >< Aber der Bäcker wo meine Mutter arbeitet war eh schon immer der billigste der Stadt. Wenn ich die Preise der andren sehe dann weiß ich das es Geldmache is', weil bei "unserem Bäcker" wird so wenig wie möglich an die Kunden weitergegeben.

Naja Füller: 1. Plastik. Aus was macht man Plastik - Öl. Ölpreis ist gestiegen. 2. Dann muss man noch die gestiegenen Energiekosten beachten. Und dann hat vilt i-eine Gewerkschaft mehr Geld für die Arbeitnehmer rausgehauen und und und (nix gegen Gehaltserhöhungen :D) Das summiert sich dann halt. Aber es müssen auch net unbedingt 20 € sein. Das hört sich dann schon so an, als hätten sie sich die Ausrede zu nutze gemacht.

Tenryu
05.08.2008, 05:11
Man muß auch bedenken, daß viele Preise reine Fantasiepreise sind, die nichts mit den effektiven Herstellungskosten zu tun haben. Vor allem im Bereich von Markenartikeln ist das so.
Wenn eine Hose 10€ kostet und eine andere, die in der gleichen indischen Fabrik, von den gleichen Kindern zusammengenäht wurde, 150€ kostet, kann man sich nur noch wundern. :ugly:

Rain
21.02.2012, 07:40
Da die Strompreise ja im Grunde regelmäßig steigen und ich grad meine Abrechnung bekommen habe, würde mich mal interessieren, wie andere User hier mit ihrem Stromverbrauch sind, bzw. wie und wo sie versuchen Strom zu sparen. Welche Möglichkeiten gibt es, außer z.B. "Tod- Schalter" an der Steckdosenleiste, Energiesparlampen & Co.!?
Bin ein wenig vom Hocker gefallen, als ich meine Abrechnung gesehen hatte. Zwar ist es nicht ganz so schlimm, aber trotzdem hat das bei mir direkt gewirkt und in mir den Wunsch geweckt mehr Strom zu sparen.

PS: Sollte ein anderer Thread sinnvoller sein, werd ich mich natürlich dort hin begeben.

Lion
21.02.2012, 09:00
Computer immer ausschalten, wenn er für längere Zeit nicht benutzt wird.
Keine Geräte parallel laufen lassen, wenn es sich vermeiden lässt (ala Fernseher gucken, während man im Internet surft oder so, wenns nur zur Nebenbei-Beschallung ist).
Nur soviel Licht wie nötig und ausschalten nicht vergessen.
Bei längerem Urlaub Stecker aus den Steckdosen ziehen (allein schon zur Sicherheit ratsam).
Beim Kochen Deckel benutzen und auf niedrigste bzw zweitniedrigste Stufe schalten.

Das sind so die Sachen, die mir jetzt spontan einfallen und an die ich mich im Großen und Ganzen auch halte.

Ayumi-sama
21.02.2012, 13:12
also ich persönlich nutze eine ausschaltbare Steckleiste für meinen Computer und alles zugehörige (Verstärker, Monitor)
wenn ich den Rechner ausschalte, dann schalte ich auch die Steckleiste aus, da sonst die kleine grüne Lampe von dem Kartenleser aufleuchten würde => zieht weiterhin Strom

meinen Fernseher schalte ich immer am I-0 Schalter aus und lasse ihn nicht auf Standby
dazu ist der Fernseher mit einem Energiespar-Modus ausgestattet und spart an sich schon mehr Strom, da es über LED-Backlight verfügt
besonders den stromfressenden Reciever schalte ich am I-0 Knopf aus
meine Videospielkonsolen stecke ich immer nur an den Strom wenn ich sie auch wirklich nutze

da ich nicht der Fan von grellem Licht bin (große Deckenlampen), habe ich immer nur 2 kleinere Lampen mit Energiesparglühbiren an, die über eine geringe Wattzahl verfügen

auch meine Eltern schalten im Wohnzimmer die Steckleiste (TV, Reciever etc) aus wenn sie ins Bett gehen und wird erst angeschaltet wenn sie auch wirklich TV gucken und das ist meist abends



und ich würde sagen, dass Computer mit die größten Stromfresser überhaupt sind
daher eignen sich glaube Laptops als Stromsparer besser, da man sie auch über den Akku laufen lassen kann
ein normaler Computer zieht ja im Betrieb permanent Strom

Yagate
21.02.2012, 13:27
Computer sind wirklich schlimm :ugly:
Hab mein Stromverbrauch durch den Kauf einen Notebooks mehr als halbiert.

Mein Computer hatte damals Wattzahl von ca. 180 mit Monitor was umgerechnet 0,18 kWh ~ 0,04€ pro Stunde wären.
Beim Notebook waren es nur 25 Watt bzw. 0,025 kWh ~ 0,006€ :ugly:
Mein aktuelles Netbook verbraucht sogar nur die Hälfte des Notebooks.
Wobei ich es auch immer über Strom laufen lasse ohne Akku.
Der letzte ging irgendwann nicht mehr richtig weil er zuoft aufgeladen wurde.

Turmfalke
21.02.2012, 14:39
Original von Dragonblood
Beim Kochen Deckel benutzen und auf niedrigste bzw zweitniedrigste Stufe schalten.


Ich weiß nicht was es bringen sollte die Herdplatte auf eine geringere Stufe zu schalten.
Am besten wäre es auch Wasser zuvor im Wasserkocher zu erhitzen, als direkt im Topf.


Original von ayumi
meinen Fernseher schalte ich immer am I-0 Schalter aus und lasse ihn nicht auf Standby
dazu ist der Fernseher mit einem Energiespar-Modus ausgestattet und spart an sich schon mehr Strom, da es über LED-Backlight verfügt
besonders den stromfressenden Reciever schalte ich am I-0 Knopf aus
meine Videospielkonsolen stecke ich immer nur an den Strom wenn ich sie auch wirklich nutze

Nicht nur die Konsolen, auch den Fernseher und den PC von der Steckdose Trennen, sei es durch Stecker ziehen oder so eine Steckerleiste mit Schalter. Denn das Einschalten durch deinen I-O Knopf ist meistens nichts anderes wenn du die Fernbedienung dafür verwendest. Nicht immer, aber oft.

L.N. Muhr
21.02.2012, 15:14
Original von Turmfalke

Original von Dragonblood
Beim Kochen Deckel benutzen und auf niedrigste bzw zweitniedrigste Stufe schalten.


Ich weiß nicht was es bringen sollte die Herdplatte auf eine geringere Stufe zu schalten.

SOBALD das Wasser kocht, sehr viel, weil wir ja alle wissen: mehr als 100° Celsius geht bei Wasser eh nicht.

In der Tat kann man die meisten Lebensmittel auf ziemlich niedrigen Stufen garen.

Ergo: Wasser im WK erhitzen, Lebensmittel im geschlossenen Topf bei höherer Stufe zum Kochen bringen/ dann auf niedere Stufe schalten. Und auf die Größe des Topfes achten, der Menge angemessen.

Black Sheep
21.02.2012, 16:12
Ich empfehle auch den Kauf eines Schnellkochtopfes. Da kann man mitunter mehr als die Hälfte der Energie beim Kochen einsparen. Lohnt sich vor allem bei Essen mit langen Garzeiten.

Energiesparlampen oder LEDs sind auch gut. Wenn auch erst mal etwas teuer in der Anschaffung. Ansonsten wurde ja schon alles gesagt :)


@L.N. Muhr

weil wir ja alle wissen: mehr als 100° Celsius geht bei Wasser eh nicht.
Na, da hat wohl jemand in Physik nicht aufgepasst :ugly:

Idu
21.02.2012, 16:22
Ich "spare" insofern Strom, dass meine Wohnung fast komplett über Gas läuft, Gasherd, Wasser wird durch Gas erhitzt. Hat natürlich zur Folge, dass die Gaskosten höher sind, aber dafür heize ich auch sehr wenig, weil meine Wohnung sehr gut isoliert ist, da sie an einer Hauptstraße liegt und damit eigentlich Lärm aussperren soll. Bonus: Kälte bleibt auch draußen. Und wenigstens ist es gefühlt weniger, wenn sich das auf zwei Rechnungen verteilt ;p

Sonst muss ich gestehen, eigentlich ein ziemlicher Stromrowdie zu sein. Ich hab fast immer Laptop und TV zusammen an, kippe selten den Schalter der Leiste und vergesse immer den Stecker meines Handyladegeräts zu ziehen. Ich weiß, ich werde das bereuen, spätestens, wenn die Abrechnung kommt, aber dafür bin ich auch oft nicht Zuhause sondern in der Uni, arbeiten, unterwegs oder bei meiner Mutter Zuhause. Ich gleiche also meinen ignoranten Stromkonsum durch regelmäßige Abwesenheit aus ;p

Ayumi-sama
21.02.2012, 16:55
@Turmfalke
ich glaube du hast mich missverstanden
ich meinte den I-0 Knopf nicht als Ersatz für die Fernbedienung sondern um den Standby Modus auszuschalten => kein rotes Lämpchen an TV etc
heißt: das gleiche wie an ner Steckerleiste den I-0 Schalter nur eben am Gerät selbst

desweiteren habe ich doch gesagt, dass ich die Konsolen nur an den Strom anschließe wenn ich sie auch nutze => im unbenutzen Zustand vom Strom getrennt => Stecker gezogen

und der PC steckt in einer Steckerleiste mit I-0 Schalter

habe ich so undeutlich geschrieben? ich meine nicht

Turmfalke
21.02.2012, 17:15
Also wusste nicht genau was du mit einem I-O Schalter meintest. Solange du direkt das Netzteil damit ausschaltest ist alles in Ordnung.

L.N. Muhr
21.02.2012, 18:19
Original von Black Sheep

@L.N. Muhr

weil wir ja alle wissen: mehr als 100° Celsius geht bei Wasser eh nicht.
Na, da hat wohl jemand in Physik nicht aufgepasst :ugly:

Bezogen auf? Überdruck?

Wasser geht bei 100°Celsius in den gasförmigen Zustand über. Beim Kochen ein eher irrlevanter Zustand. 200°C warmen Wasserdampf braucht normalerweise zum Kochen keiner. Wer seinen herd hochgedreht lässt, pumpft einfach nur Energie in das Wasser, die zum Verdampfen führt, für den Garprozess aber irrelevant ist.

Black Sheep
21.02.2012, 20:28
Original von L.N. Muhr
Bezogen auf? Überdruck?

Wasser geht bei 100°Celsius in den gasförmigen Zustand über. Beim Kochen ein eher irrlevanter Zustand. 200°C warmen Wasserdampf braucht normalerweise zum Kochen keiner. Wer seinen herd hochgedreht lässt, pumpft einfach nur Energie in das Wasser, die zum Verdampfen führt, für den Garprozess aber irrelevant ist.
Sicher meine ich höheren Druck. Was glaubst du, wie sonst ein Schnellkochtopf funktioniert? Da kann das Wasser gerne mal 110-120°C heiß werden. Die Folge: Das Essen ist schneller gar. Das wiederum bedeutet: Es spart Energie. Koche ich Kartoffeln in dem Teil, brauche ich den Topf nur aufkochen, nehme diesen vom Herd und lasse ihn ca. 3 min stehen - wenn überhaupt so lange. Dann sind die Kartoffeln auch schon fertig. Bei einem normalen Topf dauert dieser Vorgang gerne mal 20 min bis die Kartoffeln gar sind.

Wasser geht nur bei normalen Druck bei über 100°C in den gasförmigen Zustand. Umso höher der Druck umso heißer kann das Wasser werden und umso niedriger der Druck umso eher geht das Wasser in den gasförmigen Zustand über. Es gibt ja auch nicht nur schnellkochtöpfe sondern auch Vacuumtöpfe. Da wird das Essen bei niedrigeren Druck gegart.

Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass deine Aussage schlicht falsch war, es sei denn, du hättest dazu geschrieben "bei normalen Druck".
:ugly:

Tenryu
21.02.2012, 22:13
Ich denke, der größte Stromfresser im Haushalt ist der Wäschetrockner.
Wenn man seine Wäsche zum Trocknen aufhängt, kann man mehr sparen als mit allen Energiesparlampen und Steckdosenschaltern zusammen.

Ein weiterer Stromfresser sind Kaffemaschinen. Vor allem wenn man sie immer eingeschaltet läßt.
Ich bin Teetrinker und benutze einen elektrischen Wasserkessel. Das spart auch einiges. Beim Kochen benutze ich den auch ganz gern um Wasser vorzuheizen. (geht schneller als auf der Herdplatte.)

Auch bei der Waschmaschine und Geschirrspülmaschine kann man viel Strom sparen, wenn man sie an die Warmwasserleitung anhängt (Geschirrspüler) bzw. eine Waschmaschine mit Doppelanschluss (warm + kalt) kauft.

Computer sind echte Stromfresser. Wenn man kein Spieler ist und extreme Leistung braucht, ist man mit einem Laptop gut bedient. (der braucht z.T. weniger als ein normaler Monitor allein.) Aber auch hier sollte man das Gerät nicht den ganzen Tag laufen lassen, sondern auch den Standby-Modus nutzen.
Bildschirmschoner sind ganz übel. Da wird nämlich auch die Grafikkarte belastet.

Ein besonderer Stromsparer bin ich allerdings nicht. Da gäbe es schon einiges Sparpotential, wenn ich alles ausschöpfen würde. Aber immerhin brauche ich weniger Strom, als die Nachbarn im Haus, und das obwohl ich fast nie in Urlaub fahre (wohingegen die gute 2 Monate im Jahr nicht da sind.)

Rain
21.02.2012, 22:58
Da hab ich ja eine tolle Diskussion angezettelt. Leider gab es für mich keine wirklich interessanten Tipps, werd aber dennoch ein paar Dinge im Hinterkopf behalten.

Meine Frage: Wie viel Strom verbraucht ihr am Tag? Ich hab das jetzt die letzten zwei Tage genauer verfolgt und verbrauche, ohne das ich auf irgendeine Art und Weise bewusst spare, ca 4,5 kWh. Wenn ich dies auf ein Jahr hoch rechne, komme ich auf etwa den durchschnittlichen Verbrauch eines Ein- Personen- Haushaltes. Ich bin aber nur ca 5 bis 6 Stunden aktiv Daheim. Den Rest des Tages arbeite ich oder schlafe ich. Ob dies somit ein hoher Verbrauch ist? Ich werd jedenfalls versuchen noch hier und dort ein wenig zu sparen, u.a. meine Lampen müssen dafür umgerüstet werden. Die sind mit Halogen ausgestattet und sollen dann nach und nach wohl Energiesparlampen bekommen. Mal sehen inwiefern ich meinen Verbrauch also minimieren kann.

Tenryu
22.02.2012, 00:26
Unser Verbrauch liegt bei ungefähr 2 MWh pro Jahr. Da ist aber die Wäsche nicht eingerechnet, weil wir eine Gemeinschaftswaschküche im Haus haben.

Ich schätze, da wäre noch ein Sparpotential von gegen 400 kWh pro Jahr...
Der Kühlschrank ist auch gute 15 Jahre alt und nicht mehr das sparsamste Modell...

Ob das mit dem Atomausstieg wirklich so eine gute Idee war?
Wir haben hierzulande fünf Kernkraftwerke. Wenn wir die alle abschalten und wenn in Zukunft noch die ganzen Elektroautos hinzukommen, weiß ich nicht wo wir all den Strom her nehmen sollen. :wiry:

Sush
22.02.2012, 01:11
Ich fands ne gute Idee, irgendwer muss ja mal damit anfangen. Atomkraftwerke stellen meiner Ansicht nach eben ein hohes Risiko dar. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Menschen noch weitere effektivere und schonendere Technologien entwickeln werden.

Aber apropos Ölpreis...der erreicht ja gerade mal wieder einen Rekordstand....die habense doch nicht mehr alle...und das ist schon seit mindestens 10 Jahren so krass...

Black Sheep
22.02.2012, 01:41
@Rain

Meine Frage: Wie viel Strom verbraucht ihr am Tag? Ich hab das jetzt die letzten zwei Tage genauer verfolgt und verbrauche, ohne das ich auf irgendeine Art und Weise bewusst spare, ca 4,5 kWh.
Bei meinem Mann und mir (also 2-Personen-Haushalt) sind es 5-6 kWh.


Ich bin aber nur ca 5 bis 6 Stunden aktiv Daheim. Den Rest des Tages arbeite ich oder schlafe ich.
Man würde auch nicht zwingend mehr Strom verbrauchen, wenn man den ganzen Tag zu Hause wäre. Es kommt immer darauf an, was man macht. Ich bin ja den ganzen Tag zu Hause und es macht sich im Grunde nur auf der Stromrechnung bemerkbar, wenn ich viel TV schaue oder viel vor dem PC sitze. Ein Laptop kommt uns jedoch nicht ins Haus. In naher Zukunft wollen wir uns aber zumindest einen stromsparenden Fernseher zulegen. Ebenso einen neuen stromsparenden Kühlschrank. Ein alter Kühlschrank kann auch viel Energie verbrauchen. Lampen ziehen bei uns nicht viel Strom. Wir sind schon vor Jahren auf Energiesparlampen umgestiegen. Bis auf eine mussten wir auch noch keine wechseln - also, die halten schon sehr lang. Am Abend sind bei uns nur zwei 5 Watt Energiesparlampen im Wohnzimmer an. Und in der Küche habe ich zum Kochen ca. 35 LED Lämpchen über meiner Arbeitsplatte. Die ziehen insgesamt gerade mal 0,5 Watt. Diese Lampen haben wir in der dunklen Jahreszeit auch am Abend im Dauerbetrieb, bis wir ins Bett gehen.
Am meisten Strom frisst im Grunde der Herd und der Backofen. Wir kochen auch viel. Man kann hier aber auch viel Energie sparen. Bei einem E-Herd kann z.B. auch noch die Reststromwärme genutzt werden. Man kann Essen kochen, die keine lange Garzeit haben oder nur in einem Topf zubereitet werden und der Rest wurde ja hier schon genannt.
Was die Waschmaschiene betrifft: Die möglichst immer gut füllen, bis sie gestartet wird. Es lohnt einfach nicht, wegen 2-3 Pullovern die Maschiene anzuschmeißen, es sei denn, es geht aufgrund von Farbe und Textilbeschaffenheit nicht anders.
Ein Trockner ist, wie ja schon genannt wurde, auch ein großer Stromfresser. Den kann man ruhig aus der Wohnung verbannen, es sei denn, man hat keine Möglichkeit die Wäsche aufzuhängen.
Das Bügeleisen ist natürlich auch nicht zu verachten. Ich bügel z.B. nur die Sachen, wo ich finde, dass das auch notwendig ist.
Hab ich noch was an Stromfressenden Geräten vergessen? ... Achso... Gefrierfach bzw. Gefrierschrank... Wenn man sowas hat, immer regelmäßig abtauen!

Rain
22.02.2012, 06:42
Ich hab einfach das Gefühl, dass meine Lampen am meisten Strom verbrauchen. Ich hab eigentlich in jedem Raum Halogen- Spots, dass sind insgesamt 19 Stk. Halogen- Lampen. Eine Halogen verbraucht 40 Watt, im Gegensatz dazu eine Energiesparlampe nur 9 Watt. Auf das Jahr gerechnet ist das eine ganze Menge. Das Problem ist, dass der Austausch aller Halogen- Lampen ziemlich teuer wäre. Aber glücklicher Weise hab ich noch Stehlampen in den Räumen, die Energiesparlampen haben und im Sommer brauch man sowieso so gut wie kein Licht. Werde die Halogen- Lampen immer erst dann austauschen, wenn eine den Geist aufgegeben hat. Muss dafür dann aber auch den Dimmer auswechseln und einen normalen Lichtschalter einbauen - auch wieder Kosten.

Irgendwie freue ich mich auf die ganze "Veränderung". Man muss eben Erfahrungen machen, bevor sich etwas ändert. Das war meine erste eigene Stromrechnung und da mir die nicht gefallen hat, wird sich also nun etwas ändern. x)

Minerva X
22.02.2012, 09:59
@Sush: Da die heutigen Technologien aber noch nicht ganz so weit sind (bzw. die Infrastruktur fehlt), wird die Abschaltung wohl zu einer Verknappung des Stroms und damit zu einer Verteuerung führen. Ganz abgesehen davon, dass einige der Ersatzenergien so oder so auch nicht ganz billig sind. Zur Überbrückung müssen dann vielleicht wieder mehr "normale" (fossile) Brennstoffe verwendet werden.

Die richtig ertragreichen Ideen sind halt noch immer nicht einsatzfähig und bergen ihrerseits Gefahren (bei Fusion erzählen sie wohl seit 50 Jahren immer, dass sie in 50 Jahren kommerziell im Einsatz wären - hat man uns vor 10 Jahren erzählt..).
Und bei Atomkraftwerken stolperte man bei jedem Unglück über alte (in Deutschland wollte man die alten Krücken auch erst lieber 20 Jahre länger laufen lassen - toll für die Sicherheit), ziemlich indiskutable Kraftwerkstypen und/oder völlig veraltete Teile. Gab aber vor Jahren schon Ideen, bei Atomkraftwerken H20-Spaltung gleich einzubauen (ich glaube Hochtemperaturreaktoren) - womit man nach damaliger Idee Wasserstoffautos betreiben hätte können.


Ich habe keine Ahnung, wie hoch mein Stromverbrauch ist - nur, dass meine Stromrechnung leicht gestiegen ist (was vielleicht auch an der Erhöhung der Strompreise liegen könnte). Aber die Rechnung fällt überhaupt nicht ins Gewicht - wahrscheinlich, weil einiges an Strom zum Niedrigtarif anfällt (und der Nachtstrom kostet nur die Hälfte :ugly: ).

imported_Tomomo
22.02.2012, 11:15
Original von Tenryu
Unser Verbrauch liegt bei ungefähr 2 MWh pro Jahr. Da ist aber die Wäsche nicht eingerechnet, weil wir eine Gemeinschaftswaschküche im Haus haben.

Ich schätze, da wäre noch ein Sparpotential von gegen 400 kWh pro Jahr...
Der Kühlschrank ist auch gute 15 Jahre alt und nicht mehr das sparsamste Modell...

Ob das mit dem Atomausstieg wirklich so eine gute Idee war?
Wir haben hierzulande fünf Kernkraftwerke. Wenn wir die alle abschalten und wenn in Zukunft noch die ganzen Elektroautos hinzukommen, weiß ich nicht wo wir all den Strom her nehmen sollen. :wiry:

naja bis 2020 soll doch auf 30% EE umgeschaltet werden und äquivalent die Atomenergie abgeschafft werden - momentan isses meine ich bei 16-17%% ? korrigiert mich bitte, wenn das falsch ist. Kernenergie steuer ja 20%-30% zum strommix bei.... da wird schon ein engpass entstehe... im endeffekt kauft deutschland dann atomstrom aus frankreich oder so x:


Original von Sush
Aber apropos Ölpreis...der erreicht ja gerade mal wieder einen Rekordstand....die habense doch nicht mehr alle...und das ist schon seit mindestens 10 Jahren so krass...

ekelhaft. ich hab seit ewigkeiten nichtmehr vollgetankt -____-"""" bzw. fahre fast gar nicht gerade.. tanken tut weh -.-

Black Sheep
22.02.2012, 11:26
Original von Rain
Irgendwie freue ich mich auf die ganze "Veränderung". Man muss eben Erfahrungen machen, bevor sich etwas ändert. Das war meine erste eigene Stromrechnung und da mir die nicht gefallen hat, wird sich also nun etwas ändern. x)
Vielleicht auch mal den Stromanbieter wechseln. Da kann man auch noch einiges sparen. Bei welchen bist du denn? Mein Mann und ich sind vor einem Jahr von den Stadtwerken zu Naturstrom gewechselt. Dadurch sparen wir ganze 30€ im Monat ein.

L.N. Muhr
22.02.2012, 12:39
Original von Black Sheep


Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass deine Aussage schlicht falsch war, es sei denn, du hättest dazu geschrieben "bei normalen Druck".
:ugly:

Das war dann sicher eine notwendige Feststellung.

Und das Öl wird nicht mehr billiger werden. Sorry, aber die Zeiten sind vorbei. Wir haben es geschafft, in knapp einem Jahrhundert nahezu alle Ressourcen zu verbraten. Das wird noch lustig, v.a. in der Lebensmittelindustrie. Da könnt ihr schon mal den Gürtel enger schnallen, das Essen wird irgendwann knapp deswegen.

Minerva X
22.02.2012, 15:02
@Black Sheep: Du sparst mehr als ich in drei Monaten für Strom ausgebe (meine Kosten sind bei so 9 Euro pro Monat). :ugly: Das kann doch nicht sein, oder?

Der Benzin- bzw. Treibstoffpreis müsste noch empfindlich höher werden, damit wir umdenken. Besonders in vielen anderen Ländern ist es sowieso zu billig.
Schon allein für den Einzelnen betrachtet, ist es doch hirnrissig, selbst in Städten mit dem Auto als Einzelperson rumzukurven. Hier ist es wenigstens besser als in Deutschland wegen der über Jahre gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmittel, aber ich hörte schon öfter Ausreden wie: "Das ist halt bequemer", "Kann selbst bestimmen", "Öffentliche sind mir zu voll" etc. Sogar bei Leuten, die nur 10 Minuten mit einem Bus zur Arbeit hätten. :ugly:
Und Transporte hin und her (weil noch immer zu sehr suventioniert bei LKWs) sind auch nicht sinnig, achten auf regionale Produkte würde bei höheren Transportkosten etwas erschwinglicher werden etc.

@L.N. Muhr: Irgendwas in den Lebensmitteln, was für die Industrie unabdingbar ist, oder Dinge rundherum?

L.N. Muhr
22.02.2012, 16:24
Nennt sich "Dünger", und besteht größtenteils aus Erdöl. Kein Öl, kein Dünger.

L.N. Muhr
22.02.2012, 16:33
Andreas Eschbachs Zukunftsvision:


Wir schreiben den Januar 2021. Ich bin 62 Jahre alt und froh darum, denn das bedeutet, dass ich noch viel von den guten Zeiten miterlebt habe. Die, die heute jung sind, können einem nur leid tun.

Ich habe schon lange niemanden mehr fragen hören, wo denn die atomgetriebenen Hubschrauber seien, so, wie man es kurz nach dem Jahr 2000 gern gemacht hat. Auch die ganzen alten Visionen von Kolonien auf dem Mars und dergleichen sind irgendwie aus dem allgemeinen Denken verschwunden – kein Wunder, es findet ja auch praktisch keine bemannte Raumfahrt mehr statt. Die internationale Raumstation ist verlassen, und es fangen gerade Diskussionen an, sie kontrolliert zum Absturz zu bringen. Nochmal hundert Milliarden für den Ars*h? Darauf kommt’s inzwischen auch nicht mehr an.

Denn: Was sind noch hundert Milliarden in der Ära von galoppierender Inflation, Staatsbankrotten und Rezession? Solche Beträge gehen uns doch längst am Ars*h vorbei; wir haben echt Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel, zu schauen, wo wir Lebensmittel herkriegen, die einigermaßen was taugen.

Wenn ich heute, am Beginn des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts, an das erste Jahrzehnt zurückdenke, dann denke ich vor allem: Mann, ging’s uns damals noch gut! Was hatten wir für Luxusprobleme! Da konnten wir tagelang dran leiden, dass wir das neueste iPhone nicht in einer Farbe gekriegt haben, die zu unserem Lieblingspulli aus ökologisch-dynamischer Wolle gepasst hätte. Oder so. Mann, Mann, Mann.

Froh bin ich auch, dass mir seinerzeit – das war so um den Sommer 2010 herum, wenn ich mich recht entsinne – ein Bekannter, der damals noch in der Abteilung Zukunftsentwicklung eines großen Automobilherstellers gearbeitet hat (er hat kurz danach gekündigt, frustriert, weil die Vorstände sich null für Zukunftsperspektiven interessiert haben), von einem Spruch erzählt hat, der damals in den Kreisen dieser Leute kursierte: Wenn du in deinem Leben noch ein paar Fernreisen machen willst, dann mach sie vor 2015.

War ein guter Ratschlag, wenn man sich anschaut, was vom Luftverkehr noch übrig ist: Die meisten Flugverbindungen eingestellt, die Mehrzahl der Fluggesellschaften vom Markt verschwunden, die Preise unbezahlbar geworden. Was natürlich auch mit der fraglos bedeutsamsten Umwälzung des letzten Jahrzehnts zu tun hat – dem Zusammenbruch der Ölversorgung. Dem Peak Oil. Denn tatsächlich so um das Jahr 2015 herum war die Ölförderung endgültig nicht mehr imstande, mit dem Bedarf der Weltwirtschaft Schritt zu halten, und besagte Weltwirtschaft war auf diese „überraschende“ Veränderung aber mal sowas von nicht gefasst, dass es nur so krachte. Und da unter den in diesem Moment Regierenden praktisch niemand mehr war, der je eine richtige Krise erlebt oder gar bewältigt hatte (eine Krise in dem Sinne, „wenn das Falsche getan wird, sterben Menschen“), wurden vorwiegend Maßnahmen getroffen, die sich als Nachrichtenmeldungen gut machten, aber nichts bewirkten oder zumindest nichts Positives.

Die Große Krise begann mit allem, was mit Transport und Verkehr zu tun hatte. Hätte man uns vor zehn Jahren erzählt, was für Preise an Tankstellen mal verlangt werden, es hätte keiner geglaubt. Keiner. Und dabei muss man heute von Glück reden, nicht an die Tankstelle zu kommen und an allen Zapfsäulen „Momentan ausverkauft“-Schilder zu sehen. Supermärkte in abgelegenen Gebieten haben das Angebot an frischer Ware reduziert und dafür die Preise erhöht. Innerdeutsche Flüge sind verboten. Alles redet von Elektroautos, aber die sind sündhaft teuer, und es ist schon klar, dass man den bestehenden Fuhrpark dadurch nicht ersetzen kann, zumindest nicht mit der bis jetzt entwickelten Technologie, weil zur Herstellung der Batterien Rohstoffe nötig sind, von denen weltweit bei weitem nicht genug vorhanden ist. Man wird sich der Entwicklung neuer Technologien widmen, doch die Anstrengungen hierzu kommen zu spät, um die große Krise abzuwenden.

Man redet hektisch davon, auf Biodiesel umzurüsten, aber das wird absehbar ein Schuss in den Ofen, denn längst hat die Große Krise auf die Landwirtschaft übergegriffen. Jemand hat mal moderne Landwirtschaft definiert als die Methode, Erdöl in Nahrung zu verwandeln, und nun begreifen wir allmählich, was das heißt: Düngemittel und Schädlingsbekämpfungsmittel sind Erdölprodukte, Traktoren und andere landwirtschaftliche Geräte brauchen Treibstoff, die ganzen Transportwege, Verarbeitungsabläufe und so weiter sind weitgehend von Benzin als Treibstoff abhängig. Die Erträge sind schon weltweit im Sinken begriffen, munkelt man, und die Rückkehr großer Hungersnöte nur eine Frage der Zeit.

Hart war es auch für die, die mit Öl heizten. Glücklicherweise war der erste Winter, dank der Klimaerwärmung, ungewöhnlich mild, deswegen sind weniger Menschen erfroren als befürchtet. Hersteller von alternativen Heizsystemen erlebten einen Boom, der inzwischen aber verpufft ist, da die Kaufkraft der Bevölkerung dramatisch gesunken ist. Oder wie jemand irgendwo schrieb: „Früher hatten wir Angst vor Hartz IV. Wenn wir heute lesen, was das beinhaltete, werden wir grün vor Neid.“

Man nutzt in verstärktem Ausmaß Erdgas aus Russland, was Russlands Macht und Einfluss auf Europa weiter verstärkt. Beschlossene Sache ist, den Kohlebergbau wieder zu beleben; das Thema CO2 und Klimaerwärmung wird dafür „einstweilen“ von der Prioritätenliste gestrichen. Soweit die AKWs in Deutschland noch nicht abgebaut waren, sind auch sie wieder in Betrieb genommen worden: Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ... Doch da es derartigen Anlagen nicht gut tut, lange stillzustehen, haben sich im Betrieb Schäden bemerkbar gemacht, die für Anwohner unangenehme Folgen haben. Sagt man. Derartige Dinge werden totgeschwiegen, weil es kritische Medien nicht mehr gibt. Auch das Internet taugt nicht mehr als Quelle für alternative Informationen.

Das Internet! Erinnert sich noch jemand daran, was für eine herrliche Wildnis das mal war? Als es noch nicht weitgehend unter Kontrolle der Mächtigen stand? Erinnert sich noch jemand an Julian Assange, den weißhaarigen Kopf von Wikileaks, der kurz nach seiner Verurteilung in Schweden unter geheimnisvollen Umständen verunglückt ist? Tja. Die Generation der Regierenden, die mit Computern nichts anfangen konnten, ist inzwischen ausgestorben, und die nächste Generation wußte schon genau, wie der Hase läuft, und hat die zur Sicherung ihrer Macht erforderlichen Maßnahmen getroffen. Das wissen alle die Blogbetreiber gut, die aufgrund von Straftatbeständen, die man vor zehn Jahren noch nicht einmal kannte, im Gefängnis sitzen oder, wenn sie Glück hatten, mit Mühe die exorbitanten Strafen abstottern, die man ihnen aufgebrummt hat. Man muss heutzutage aufpassen, was man postet, und sich Sorgen machen um das, was man mal gepostet hat. Ist alles noch da und kann eines Tages gegen einen verwendet werden. Jede Bestellung unbotmäßiger Bücher bei Amazon, jeder Forumsbeitrag, in dem man eine heute missliebige Meinung geäußert hat, jedes hochgeladene Foto, auf dem man mit jemandem zu sehen ist, der in der Folge unangenehm aufgefallen ist.

Deswegen lass ich es mal dabei. Hab schon zu viel gesagt. Na ja. Zum Glück bin ich schon 62. In dem Alter zehrt man von den Erinnerungen an bessere Zeiten.

http://forum.sf-fan.de/viewtopic.php?f=1&t=6215&start=90

Ganz verblüffend der - sehr wahre - Zusammenhang zw. Erdöl/ -gas und allem anderen, den er herstellt.

Black Sheep
22.02.2012, 17:01
Original von Minerva X
@Black Sheep: Du sparst mehr als ich in drei Monaten für Strom ausgebe (meine Kosten sind bei so 9 Euro pro Monat). :ugly: Das kann doch nicht sein, oder?
Also akuell zahlen mein Mann und ich zwischen 45-50€ im Monat für durchschnittlich 2000 kWh im Jahr. Das ist durchaus normal. Meine Eltern zahlen auch in etwa soviel für fast den gleichen Verbrauch.
Man muss ja auch danach gehen, was die kWh kostet und was man auch verbraucht. Ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist. Vielleicht verbrauchst du einfach nur schlicht weniger Strom oder du hast einfach einen super-spar-Anbieter :D

Minerva X
22.02.2012, 19:27
@L.N.Muhr: Gäbe es da nicht noch die Möglichkeit der organischen Düngung (Jauche), oder bedingen die auch Erdöleinsatz? Hier sprühen sie das wohlriechende Zeug recht regelmässig auf die Felder.

Aber ja, die Erdölknappheit ist garantiert eine grosse Gefahr und ich dachte den Peak-Oil hätten sie sogar schon erreicht (wäre aber gerade durch Wirtschaftskrise mit abgefangen worden). Oder haben sie die Ölförderung zurückgefahren?

@Black Sheep: Scheint mir auch so. Ist der billigste Tarif und ich zahle an Tagesstunden umgerechnet 17 Cent/kWh und in den restlichen 8 Stunden 8 Cent. Die Tarife für Energie aus erneuerbaren Quellen sind vielleicht 4 Cent höher.
Ich wunder mich gerade. Bin ich wirklich so sparsam? :ugly:

Tenryu
22.02.2012, 21:41
Daß man Dünger aus Erdöl herstellt, wäre mir neu. Pflanzen benötigen Kalium, Phosphor und Stickstoff und davon ist im Petroleum nicht unbedingt viel vorhanden.

Bnezinsparen bringt eigentlich nichts. Was wir einsparen, verbrauchen dann eben die Chinesen und Inder. Dort vermehrt sich der Automobilbestand geradezu explosionsartig.

Aber gerade in der Mobilität gibt es auch gewaltige Einsparpotentiale. Die Zeit der 200 PS-Autos ist sicher gezählt. Früher hatten die Leute einen Volkswagen mit 35 PS und konnten auch zur Arbeit oder in den Urlaub fahren. Von mir aus soll der Treibstoff ruhig >5€/l kosten.

Sush
22.02.2012, 23:34
Hm Tenryu...lass mich mal überlegen....AUTSCH. Wo lebst du denn? Du bist sicher jemand, der nicht so aufs Auto angewiesen ist, oder? Finde deine Aussage von 5 Euro pro Liter von daher absolut unpassend, schließlich verbrauchen auch niedrig PS Autos genug Benzin um einen arm zu machen (um es ein bisschen übertrieben zu sagen).

Was ist mit den Leuten, die darauf angewiesen sind weil sie z.B.(!) auf einem Kuhkaff wohnen?
Seitdem ich meinen Sprit seit einigen Jahren selbst bezahlen und rund 200 Kilometer in der Woche fahren muss um meinen Lebensstandart zu halten, kann ich z.B. leider auch keine 200 km/h mehr fahren. Ich gehöre zu den Leuten die Spaß am schnellen Fahren auf der Autobahn haben, es aber hinkriege auch 120 km/h wegen hohem Spritverbrauch zu akzeptieren. Aber 5 Euro pro Liter ist dann im Namen aller Autofahrer wohl eher absolut unangebracht.

Wenn es irgendwann für jeden Ottonormalverbaucher Elektroautos gibt die vielleicht nur maximal 140 Km/h fahren können...wenn überhaupt, würde ich mir aber auch lieber ein solches kaufen wollen...zum Wohle der Umwelt...natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Energien dann schon weitreichend auf natürlichere Technologien basieren...ist zwar für unsere Zeit wohl noch eher einWunschtraum, aber für folgende Genrerationen könnte es wahr werden, es müssten nur mehr Staaten sich darum bemühen...

Wir haben momentan damit zwar erstmaldie Arschkarte gezogen weil wir mitten in der Wende sitzen und der Strompreis dadurch erstmal für uns steigt, aber hey wie gesagt, einer muss ja erstmal das Vesuchskaninchen spielen....

@ Tomomo: Oh ja...ich tanke auch kaum noch mehr voll....XD

Tenryu
23.02.2012, 00:39
Ich wohne in der Stadt. Hier ist alles dicht bebaut und kleinräumig. Da braucht man wirklich kein Auto. :bigt:
Allerdings würde ich lieber auf dem Lande leben, wo es nicht so viel Lärm, Dreck und Gesindel gibt.

Aber ist nun einmal eine Tatsache, daß unser konsumptorischer Lebensstil unangemessen ist und den Planeten kaputt macht. Entweder wir gewöhnen uns um, so lange wir noch Zeit haben oder wir machen so weiter bis alles zusammenbricht.

Die Leute müssen eben wieder lernen, da zu wohnen, wo sie arbeiten und umgekehrt. Dazu gehört selbstverständlich auch eine vernünftige Raumplanung. Schlafsiedlungen ihne Infrastruktur, Gewerbegebiete irgendwo auf der grünen Wiese (noch mehr Landschaftsverschandelung), wo kein Schwein inn der Nähe wohnt usw. haben keine Zukunft mehr.

Schuld daran ist in Deutschland freilich auch das absurde Steuersystem. Gemeinden brauchen gar keine Einwohner, weil sie keine Einkommenssteuer, sondern nur Gewerbe- und Grundsteuern kassieren können. Also baut man Gewerbegebiete für Pendler. Pendlerpauschale und ähnliche Abzüge machen es lukrativ, täglich große Strecken zu fahren.

Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht auf dem Prinzip des unendlichen Wachstumes. Das bedeutet, daß entweder immer mehr Konsumenten benötigt werden oder der Konsum des Einzelnen ins Unendliche gesteigert wird.
Jeder weiß, daß es unmöglich ist, eines Tages 100 Milliarden Menschen täglich 3 Kühlschränke kaufen zu lassen und 20 Schweineschnitzel zu fressen, aber trotzdem machen alle so weiter. Heute funktioniert es ja noch, und morgen haben andere das Problem....
Heute bauen wir Fabriken und Kraftwerke, und wo wir den Müll verbuddeln schauen wir päter... Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Wählerstimmen - alles andere interessiert nicht.

Wenn man einen gwissen Wohlstand gewöhnt ist, fällt es schwer, sich umzugewöhnen, aber es ist machbar. An den Luxus und die Verschwendung haben wir usn schließlich auch rasch gewöhnt.

Sush
23.02.2012, 01:10
Ha! Ich wusste doch, dass du nur ein Stadtmensch sein kannst! :awe:

Ja irgendwie es sieht wirklich schlecht für die Menschheit aus...der Konsum wird uns zu Grunde richten...selbst wenn sagen wir mal alle auf der Welt in 200 Jahren nen gewissen guten Lebensstandart erreicht haben und es sowas wie ne Weltregierung gibt, was ist dann? Dann gibt es doch wieder welche die wegen irgendwas rebellieren werden.

Menschen sind überaus beeinflussbar, vielleicht sollte einfach wieder ein neuer Trend gesetzt werden...back to nature oder sowas, wo TV und andere Medien zeigen wie Promis in gemütlichen Stein und Holzhütten leben, Vollbehaarung ist wieder in, weg vom Künstlichen... :ugly:

Eine Ära wird ja auch immer dadurch bestimmt, wonach sich die Menschen sehnen....
Aber naja, wir werden den Super Gau -im wahrsten Sinne des Wortes- wohl nicht mehr erleben und sollten froh drüber sein mal 100 Jahre ohne Krieg in einem friedlichen Land leben zu können und darüber bin ich schon äußerst dankbar.

Black Sheep
23.02.2012, 09:22
Original von Minerva X
@Black Sheep: Scheint mir auch so. Ist der billigste Tarif und ich zahle an Tagesstunden umgerechnet 17 Cent/kWh und in den restlichen 8 Stunden 8 Cent. Die Tarife für Energie aus erneuerbaren Quellen sind vielleicht 4 Cent höher.
Ich wunder mich gerade. Bin ich wirklich so sparsam? :ugly:
Bei mir ist Tag und Nacht der gleiche Preis. Mein Mann und ich wollten auch schon lange Ökostrom beziehen. Uns war klar, dass es nicht gerade billig ist, aber es war immerhin noch günstiger als bei den Stadtwerken, wo wir vorher waren. Naturstrom ist, was Ökostrom betrifft, noch mit der günstigste Anbieter. Mann kann da durchaus noch teurer wegkommen. Aktuell liegt bei Naturstrom die kWh bei ca. 23 Cent. Die haben dieses Jahr etwas angehoben, aufgrund der großen Nachfrage. Daher müssen sie Strom einkaufen. Man bekommt da regelmäßig eine Infobroschüre, da wird ma über solche Dinge Informiert, auch über aktuelle Projekte.
Das Problem ist auch, man sollte nicht immer den billigsten Stromanbieter nehmen. Gerade da verbergen sich die Schwarzen Schafe und man kann da mächtig übern Tisch gezogen werden. Daher ist es auch wichtig, sich immer über den Stromanbieter gründlich zu informieren, bevor man wechselt. Vovon man unbedingt die Hände lassen sollte ist z.B. FlexStrom und deren Tochterunternehmen die sich auch gerne mal als Ökostromanbieter tarnen.

imported_Tomomo
23.02.2012, 11:55
Original von Tenryu
Ich wohne in der Stadt. Hier ist alles dicht bebaut und kleinräumig. Da braucht man wirklich kein Auto. :bigt:
Allerdings würde ich lieber auf dem Lande leben, wo es nicht so viel Lärm, Dreck und Gesindel gibt.

Aber ist nun einmal eine Tatsache, daß unser konsumptorischer Lebensstil unangemessen ist und den Planeten kaputt macht. Entweder wir gewöhnen uns um, so lange wir noch Zeit haben oder wir machen so weiter bis alles zusammenbricht.

Die Leute müssen eben wieder lernen, da zu wohnen, wo sie arbeiten und umgekehrt. Dazu gehört selbstverständlich auch eine vernünftige Raumplanung. Schlafsiedlungen ihne Infrastruktur, Gewerbegebiete irgendwo auf der grünen Wiese (noch mehr Landschaftsverschandelung), wo kein Schwein inn der Nähe wohnt usw. haben keine Zukunft mehr.

Schuld daran ist in Deutschland freilich auch das absurde Steuersystem. Gemeinden brauchen gar keine Einwohner, weil sie keine Einkommenssteuer, sondern nur Gewerbe- und Grundsteuern kassieren können. Also baut man Gewerbegebiete für Pendler. Pendlerpauschale und ähnliche Abzüge machen es lukrativ, täglich große Strecken zu fahren.

Unser ganzes Wirtschaftssystem beruht auf dem Prinzip des unendlichen Wachstumes. Das bedeutet, daß entweder immer mehr Konsumenten benötigt werden oder der Konsum des Einzelnen ins Unendliche gesteigert wird.
Jeder weiß, daß es unmöglich ist, eines Tages 100 Milliarden Menschen täglich 3 Kühlschränke kaufen zu lassen und 20 Schweineschnitzel zu fressen, aber trotzdem machen alle so weiter. Heute funktioniert es ja noch, und morgen haben andere das Problem....
Heute bauen wir Fabriken und Kraftwerke, und wo wir den Müll verbuddeln schauen wir päter... Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Wählerstimmen - alles andere interessiert nicht.

Wenn man einen gwissen Wohlstand gewöhnt ist, fällt es schwer, sich umzugewöhnen, aber es ist machbar. An den Luxus und die Verschwendung haben wir usn schließlich auch rasch gewöhnt.

Sorry... aber irgendwie find ich das n bisschen stoßend, wenn du die ganze zeit von "unser" lebensstil und von "wir" redest - ich finde sowas gehört höchstens in eine betriebliche Teambuildung-Maßnahme.

Und ich weiß nicht. Irgendwie finde ich, dass deine Aussage impliziert, dass Wohlstand und "umgewöhnen" sich gegenseitig ausschließen. Allerdings finde ich, man kann seinen Wohlstand erweitern und sein Kaufverhalten trotzdem umlenken. Man sollte mehr Geld für Essen, Kleidung etc. bereit sein zu zahlen, wenn man die Möglichkeit hat. Ich finde, es ist nämlich Luxus NICHT im Supermarkt oder beim H&M en masse einkaufen zu gehen, sondern es ist Luxus im teureren urbanen Bioladen/aufm Markt oder bei irgendeiner Marke einzukaufen, die vllt teurer ist, aber bei der die Lieferanten gescheit bezahlt werden. Ich mein ganz ehrlich, ich hab monatlich genug Kosten zu tragen, da seh ich es persönlich für mich als luxus an, wenn ich mehr geld für n Huhn ausgeben kann, damit ich weiß, dass es nicht mit Antibiotika vollgepumpt ist. Deswegen finde ich überhaupt nicht, dass man auf Luxus/Wohlstand einschränken sollte, sondern vllt seine Sicht darauf umlenken müsste, was mehr Priorität hat.

L.N. Muhr
23.02.2012, 13:15
Original von Tenryu
Daß man Dünger aus Erdöl herstellt, wäre mir neu. Pflanzen benötigen Kalium, Phosphor und Stickstoff und davon ist im Petroleum nicht unbedingt viel vorhanden.

Zur Erzeugung von einem Kilo Stickstoff werden etwa zwei Liter Erdöl verbraucht.

http://www.naturkost.de/basics/i1014.htm

Ein möglicher Hausse-Faktor, der von den Massenmedien komplett ignoriert wird, ist die These der Experten, wonach der gesamte Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion im 20. Jahrhundert auf eine gesteigerte Energiezufuhr zurückzuführen sei. Seit dem Jahr 1940 stieg die Produktivität der landwirtschaftlichen Nutzflächen in den USA jährlich um rund zwei Prozent - diese Rate entspricht in etwa dem Anstieg des Ölverbrauchs. Die moderne Landwirtschaft wurde durch den Einsatz von Traktoren und Erntemaschinen in dieser Zeit zunehmend von einer steigenden Energiezufuhr in Form von Diesel abhängig.

Auch Düngemittel, wie beispielsweise Stickstoffdünger, werden aus fossilen Brennstoffen hergestellt.

http://aktien-blog.com/agrar-rohstoffe-oel.html

Tenryu
23.02.2012, 14:36
Stickstoffdünger kann man auch elektrisch herstellen. Insofern braucht es dafür kein Erdöl. Aber vermutlich ist das Öl derzeit noch zu billig, als daß man die traditionellen Verfahren wieder anwendet. (Mir fällt jetzt der Name nicht ein, aber das Verfahren wurde in den 1920er Jahren in Schweden erfunden und dank günstiger Wasserkraft dort genutzt.)

Es ist eigentlich ziemlich egal, wo man einkauft. So lange Güter produziert werden müssen, die man nicht wirklich braucht, werden unnötig Ressourcen vergeudet.
Und bei allem diesem Öko-Zeugs bin ich einfach skeptisch. Nur weil etwas teuer ist und ein grünes Mäntelchen trägt, muß es nicht wirklich gut (oder ehrlich sein).

Woher wollt ihr z.B. wissen, daß der sog. Ökostrom nicht einfach aus Kohlekraftwerken stammt? Dem Strom aus der Steckdose sieht man nicht an, wo er produziert wird. Und in die Buchhaltung der Firmen könnt ihr als Verbraucher nicht hineinschauen. Das gleiche gilt für Markenartikel. Ich will nicht wissen, wie viele T-Shirts, für die man 40€ blechen muß, in den selben Fabriken in Ost-Pakistan von den selben Kindern zusammengenäht werden, wie die No-Name-Produkte für 5€.

Sumisu
23.02.2012, 15:02
Original von Tenryu
Und bei allem diesem Öko-Zeugs bin ich einfach skeptisch. Nur weil etwas teuer ist und ein grünes Mäntelchen trägt, muß es nicht wirklich gut (oder ehrlich sein).

Woher wollt ihr z.B. wissen, daß der sog. Ökostrom nicht einfach aus Kohlekraftwerken stammt? Dem Strom aus der Steckdose sieht man nicht an, wo er produziert wird. Und in die Buchhaltung der Firmen könnt ihr als Verbraucher nicht hineinschauen. Das gleiche gilt für Markenartikel. Ich will nicht wissen, wie viele T-Shirts, für die man 40€ blechen muß, in den selben Fabriken in Ost-Pakistan von den selben Kindern zusammengenäht werden, wie die No-Name-Produkte für 5€.

Stimmt natürlich, man kann nie sicher sein, das richtige zu tun. Aber wenn niemand damit anfängt, dann wird sich auch nie etwas ändern. Nur weil man etwas nicht genau weiß oder weil es sich finanziell nicht lohnt oder weil es alle anderen ja auch so machen, ist das kein Grund, weiterzumachen wie bisher.
Alle jammern zwar ständig, wie teuer Benzin geworden ist, aber ich kenne absolut niemanden, der auch nur einen einzigen Meter einsparen würde indem sie/er zu Fuß ginge. Selbst Strecken von ein-, zweihundert Meter müssen unter irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden mit dem Auto gefahren werden. Wenn natürlich keiner anfängt wenigstens zu versuchen, etwas anders zu machen dann wird es auch keine Veränderung geben.

L.N. Muhr
23.02.2012, 15:32
Original von Tenryu
Stickstoffdünger kann man auch elektrisch herstellen.

Und wo kommt der Strom her?

Es läuft immer wieder auf Öl hinaus.

Für Fair-Trade-Produkte gibt es Kontrollinstanzen. Skepsis ist gesund, übertriebene Skepsis paranoid.

Tenryu
24.02.2012, 07:15
Der Mensch ist nun einmal schlecht. Und wo sich viel Geld verdienen läßt, gibt es auch viele Ratten. Erst vor ein paar Monaten ist doch in Italien ein Bio-Skandal aufgeflogen, wo eine Firma mit gefälschten Zertifikaten massenhaft Gentech-Soja als Bio verkauft hat.

Niemand wird freiwillig auf etwas verzichten. Allein schon deshalb nicht, weil er dann das Gefühl hätte, im Vergleich zu anderen zu kurz zu kommen. Und was die Umwelt anbelangt ist es ja auch so, daß man im großen Maßstab nichts tun kann, weil jede Einsparung sofort sich auf den Preis der Produkte auswirkt und dadurch andere ihren Vorteil nutzen.
Jeder Liter Benzin, der in Deutschland nicht verfahren wird, fließt dann eben in einen chinesischen Tank, weil die Preise nicht so hoch steigen, daß die anderen es sich nicht mehr leisten können.

Als Kulturpessimist neige ich dazu zu sagen: wenn die Welt anders (besser) sein könnte, wäre sie es schon. :ugly:

imported_Tomomo
24.02.2012, 09:31
Original von Tenryu
Der Mensch ist nun einmal schlecht. Und wo sich viel Geld verdienen läßt, gibt es auch viele Ratten. Erst vor ein paar Monaten ist doch in Italien ein Bio-Skandal aufgeflogen, wo eine Firma mit gefälschten Zertifikaten massenhaft Gentech-Soja als Bio verkauft hat.

Niemand wird freiwillig auf etwas verzichten. Allein schon deshalb nicht, weil er dann das Gefühl hätte, im Vergleich zu anderen zu kurz zu kommen. Und was die Umwelt anbelangt ist es ja auch so, daß man im großen Maßstab nichts tun kann, weil jede Einsparung sofort sich auf den Preis der Produkte auswirkt und dadurch andere ihren Vorteil nutzen.
Jeder Liter Benzin, der in Deutschland nicht verfahren wird, fließt dann eben in einen chinesischen Tank, weil die Preise nicht so hoch steigen, daß die anderen es sich nicht mehr leisten können.

Als Kulturpessimist neige ich dazu zu sagen: wenn die Welt anders (besser) sein könnte, wäre sie es schon. :ugly:
dann mach doch n anfang.

Sumisu
24.02.2012, 10:42
Original von Tenryu
Der Mensch ist nun einmal schlecht. Und wo sich viel Geld verdienen läßt, gibt es auch viele Ratten. Erst vor ein paar Monaten ist doch in Italien ein Bio-Skandal aufgeflogen, wo eine Firma mit gefälschten Zertifikaten massenhaft Gentech-Soja als Bio verkauft hat.

Mag ja sein, aber ich kann darin absolut keinen Grund erkennen, keine Bio-Produkte zu kaufen.


Original von Tenryu
Jeder Liter Benzin, der in Deutschland nicht verfahren wird, fließt dann eben in einen chinesischen Tank, weil die Preise nicht so hoch steigen, daß die anderen es sich nicht mehr leisten können.

Und auch hier kann ich keine vernünftige Begründung herauslesen, künftig aufs Benzinsparen zu verzichten.

Minerva X
24.02.2012, 12:43
@Black Sheep: Keine Sorge. Da ich nicht in Deutschland bin (und hier der Strom merkwürdigerweise offenbar rasend viel günstiger ist), bin ich beim staatlichen Betrieb...das ist ziemlich sicher.

@Tenryu: Problem ist nur, dass mit der Einstellung halt niemand mit Sparen anfängt. Man schiebt die Möglichkeit und Schuld von sich. Eine Lösung stellt das nicht dar.


Man muss Strom eigentlich nicht aus Erdöl erzeugen...zur Herstellung der Anlage und dem Transport der notwendigen Teile ist es noch eingesetzt, könnte man aber auch ändern, wenn man denn ernsthaft wollte
Pessimistisch selbst-ins-Grab-befördern fällt mir zu der derzeitigen Situation eher ein. Die Forschung in die entsprechenden Richtungen wird fast nicht gefördert (Fusionsprobereaktoren scheitern an der Finanzierung, Wasserstofffahrzeuge schwirren als Konzept schon seit Jahrzehnten herum, einzig Solar wird gefühlt extra-geliebt). Wofür das Geld ausgegeben wird, ist ja gemeinhin bekannt - für Grundlagenforschung nicht gerade, sondern lieber für Projekte, die dann Firmen statt der Allgemeinheit nutzen (es gäbe auch was dazwischen...)

Und sorry, man braucht auch am Land nicht unbedingt sein eigenes Auto. Man bräuchte nur eine bessere Infrastruktur was öffentliche Verkehrsmittel angeht - und das ganze bezahlbar. Geht hier auch für Leute, die ein wenig abseits wohnen ganz gut. Wenn aber die Autoindustrie im eigenen Land sitzt, ist Auto fahren sicher logischer (und weit besser gefördert). Und bequemer ist es auch, wenn man halt keine 200 m zu Fuss zur nächsten Station gehen muss. :ugly: Wenn wenigstens mehr Leute im Auto gefahren werden, wäre das ganze schon besser...

L.N. Muhr
24.02.2012, 13:30
Original von Tenryu
Der Mensch ist nun einmal schlecht.

Gott, sorry, aber du bist doch nur zu faul, deinen Arsch hochzukriegen.

Ich verzichte übrigens. Freiwillig. Aber in deine s/w-Weltsicht passt sowas ja nicht rein. Da gibt es nur Verallgemeinerungen. Was du wirklich sagen willst: "Ich will auf nichts verzichten."

Der Rest drumrum ist nur der Versuch, den eigenen Egoismus moralisch zu rechtfertigen. Nur, ich sag dir was: das geht nicht. Egoismus lässt sich nicht moralisch rechtfertigen.

Das ist kein "Kulturpessimismus". Das ist simple, dumme Faulheit. Tu nicht so, als ob das irgendein edler Gedanke wäre - er ist es nicht.

Black Sheep
24.02.2012, 18:14
Original von Minerva X
@Black Sheep: Keine Sorge. Da ich nicht in Deutschland bin (und hier der Strom merkwürdigerweise offenbar rasend viel günstiger ist), bin ich beim staatlichen Betrieb...das ist ziemlich sicher.
Ja, ich weiß, dass du nicht aus D kommst. War auch eher allgemein formuliert mit den schwarzen Schafen und so ^^ Aber ich denke mal, bei dir werden wieder andere Dinge teuer sein als bei mir. Ich lebe z.B. in einer Gegend, da sind die Mieten spottbillig. Da fällt dann der hohe Strompreis dann auch nicht mehr so ins Gewicht.


@Tenryu

Der Mensch ist nun einmal schlecht. Und wo sich viel Geld verdienen läßt, gibt es auch viele Ratten. Erst vor ein paar Monaten ist doch in Italien ein Bio-Skandal aufgeflogen, wo eine Firma mit gefälschten Zertifikaten massenhaft Gentech-Soja als Bio verkauft hat.
Das sind Einzelfälle. Kommt halt vor. Kann man nicht ändern. Schwarze Schafe gibts immer und überall, da können Kontrollen und Vorschriften meist noch so streng sein. Aber es gibt zum Glück noch viele Menschen, die nicht kriminell veranlagt sind und die die Leute nicht verarschen. Und es gibt zum Glück noch Menschen, die an das Gute glauben und nicht wegen eines einzelnen Skandals in einer großen Branche gleich die ganze Branche in eine Schublade stecken.

Tenryu
25.02.2012, 00:30
Benzinsparen bringt der Umwelt rein gar nichts. Es ändert lediglich die Verteilung.
Jeden Tag wird eine bestimmte Menge Petroleum gefördert und an der Börse verkauft. Kauft der eine weniger, können andere mehr davon kaufen.
In Deutschland hat so ziemlich jeder ein Auto, der eines braucht oder haben will. In anderen Ländern ist das noch nicht der Fall. Also gibt es dort ein erhebliches Wachstumspotential, das nur die die begrenzte Verfügbarkeit, bzw. die Preise begrenzt wird.

In Deutschland werden Kernkraftwerke stillgelegt, und in Frankreich, Polen, Rußland und China werden neue gebaut. In zwanzig Jahren wird es auf der Welt nicht weniger Atomkraft geben. Durch die sinkende Nachfrage in Deutschland wird das Uran billiger und dementsprechend für andere Länder lukrativer, die es dann kaufen.

Und der größte Witz ist: durch den massiven Ausbau der Windkraft in Deutschland wird in Afrika und China die radioaktive Belastung der Umwelt massiv erhöht. Denn in den Generatoren stecken Neodym-Magnete. Bei der Gewinnung von Neodym werden radiaktiove Elemente wie Thorium als Abfallprodukte freigesetzt, die dort einfach in die Landschaft gekippt werden.

Während wir zu Schonung der Umwelt Biodiesel und Äthanol einsetzen, werden in Südostasien und Brasilien Wälder abgeholzt für Palmöl-Plantagen und Maisfelder.

Alles nur eine Umverteilung.

Und im Übrigen brauche ich mir von euch keine Vorwürfe diesbezüglich anzuhören: Ich besitze weder ein Auto noch habe ich mein Lebtage je einen Fuß in ein Flugzeug oder Luftschiff gesetzt. :P

Sush
25.02.2012, 01:58
Tja...wir Menschen sind eben wie Krebsviren, welche ihren eigenen Lebensraum zerstören. Wahrscheinlich wurden wir nur dafür geboren. Die Erde soll wohl zum Scheitern verurteilt sein. Menschen haben viel zu tief sitzende Instinkte welche es niemals zulassen werden, dass alles Friede Freude Eierkuchen ist. Der Widerspruch dabei ist: Jeder wünscht es sich aber.

Wenn alles wirklich so werden sollte, dann müssten die Menschen sich einfach komplett wieder auf die Natur besinnen und akzeptieren, dass es normal ist früh oder an Krankheiten zu sterben...was wohl nie wieder passieren wird, es muss wohl wirklich erst zu einer Riesenkatastrophe mit Millionen Opfern kommen, damit sich wieder etwas ändert.....in 300 Jahren wird der Planet vielleicht nur noch Wüste sein und die Leute werden so rumlaufen wie die ganzen diversen Aliens in Star Wars, hervorgebracht durch atomare Seuche.

Natürlich wird sich da jetzt nix ändern, weil es eben keinen gibt, der das Hauptsagen hat, sondern es viele viele viele Menschenleben gibt die die Welt für sich bestimmen und von gewissen Dinge abhängig sind, die, so wie sie in ihrer Position sind, kaum die Chance haben etwas Großes und weitreichendes zu bestimmen ohne dass das keine weitreichenden Konsequenzen nach sich zieht.
Schon krass, wenn man 200 Jahre zurückblickt...ein millionstel Bruchteil der Erdgeschichte, was die Menschen einfach alles verändert haben....erschreckend.

Soulshadow
13.01.2013, 14:12
Vorbereitend auf die nächste Stromrechnung lässt sich das Thema mal wieder nach oben holen.

Es gab einmal eine Zeit, da glaubten viele, der saure Regen würde die Welt verdorren lassen. Den Zeitraum, der damals vorgegeben wurde, haben wir längst überschritten.