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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auf Splashcomics: The Legend of Zelda: The Minish Cap [Splashcomics - Rezensionen]



Bernd Glasstetter
15.01.2011, 00:30
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Das Verlagshaus Tokyopop setzt mit The Minish Cap seine Manga-Reihe zu The Legend of Zelda fort. Nicht schwer zu erraten, dass die Abenteuer auf den gleichnamigen Videospiel-Hits des Hauses Nintendo basieren und nun als gezeichnete Manga-Auswüchse den Spieler zumindest einige Momente von der Konsole entführen sollen. Bereits mit den vorangegangenen Titeln (z.B. Oracle of Ages, Oracle of Seasons) ist dies wunderbar gelungen. Vor allem jüngere Leser haben an den einfach lesbaren Mangas viel Spass, sind sie doch leicht verständlich geschrieben und gut erkennbar gezeichnet. Gleiche Eigenschaften treffen auch auf die neuste Publikation The Minish Cap zu, die das Videospiel aus dem Jahr 2004 (Game Boy Advance) adaptiert. Das japanische Mangaka-Duo Akira Himekawa ist auch diesmal wieder für den neusten Band der Zelda-Reihe verantwortlich und wie es scheint, haben sich die zwei Künstlerinnen die kultige Spielvorlage ganz genau angeschaut, da viele Game-Elemente im Manga wiederzufinden sind.

Das erfreut natürlich den Fan der Nintendo-Hits, der es gewohnt ist, kniffelige Rätsel zu lösen und dabei die verrücktesten Dinge einzusetzen, um alle Problemchen aus dem Weg zu räumen. So verzückt es enorm, dass dieses Konzept jetzt noch stärker als bei den Vorgänger-Mangas übernommen wurde: Um das zerstörte Schwert wieder zusammen flicken zu können, benötigen die Minish verschiedene Element-Kräfte. Diese sind in ganz Hyrule verstreut. Natürlich lässt sich Link nicht zweimal bitten und stapft los, die benötigten Sachen zusammenzutragen. Dabei muss er manche Gimmicks einsetzten, da Gegner und Rätsel händereibend auf ihn warten. Der Leser wird demnach förmlich mit den Gepflogenheiten des Videospiels konfrontiert und fühlt sich deshalb schnell zu Hause. Vom Verlag mit dem Label "10+" ausgestattet, eignet sich The Minish Cap tatsächlich für die junge Leserschaft. Gerade die fast schon niedlichen Zeichnungen lassen diese Einstufung zutreffen. Wo die Kleinen ihren Spass haben, werden ältere Zelda-Fans vielleicht ein wenig die Nase rümpfen, doch auch sie werden von der Story und ihrer schlüssigen zeichnerischen Umsetzung ordentlich unterhalten werden.




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