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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "SPAM" von Nicolas Mahler



Christian Maiwald
25.03.2009, 14:08
Ab sofort gibt es zu Nicolas Mahlers neuem Band "SPAM" einen ständig aktualisierten Blog mit cartoonifizierten Spam-mails. Viel Spaß beim Verfolgen der neuen Posts!

Hier der "SPAM"-Blog: http://mahlermuseum.blogspot.com/

Hier ein unterhaltsam kommentiertes Interview mit Mahler zum Thema: http://futurezone.orf.at/stories/1503273/

Uuund ein Review auf comicgate.de von Thomas Kögel:


Wer kennt sie nicht, die unerwünschten E-Mails, die man Tag für Tag in seinem Spam-Ordner (oder, schlimmer, direkt im Posteingang) findet. Meistens sind sie nur lästig, manchmal bergen sie aber auch unfreiwilligen Humor in sich. Nicolas Mahler schafft es wie kein zweiter, das Absurde und Komische an Spam-Mails herauszuschälen und legt mit SPAM ein Buch vor, das aus realen Betreffzeilen und realen Absendernamen kleine Miniaturen macht, die umwerfend komisch sind. Und ganz nebenbei gelingt ihm eine tragische Geschichte vom Abenteuer Penisvergrößerung.

mehr: http://www.comicgate.de/content/view/1284/51/

Dirk Rehm
26.03.2009, 19:40
Hier ist schon mal ein begeisterter Leser (und Rezensent): Thomas Kögel (http://www.comicgate.de/content/view/1284/51/)

Danke für die schöne Besprechung!

Christian Maiwald
31.03.2009, 12:35
Für Süddeutsche.de sprach Mirjam Hauck mit Nicolas Mahler über "SPAM":


"Geschlechtsorgane finde ich viel interessanter"

Der Zeichner Nicolas Mahler hat Tausende Spam-Mails gelesen und die Betreffzeilen als Comic-Monster gemalt: Alle kennen nur ein Thema.

sueddeutsche.de: Herr Mahler, die meisten Leute sind von Spam genervt, Sie machen daraus Comics. Ist das der bessere Weg, um mit so einem Abfallprodukt umzugehen?
Nicolas Mahler: Auf jeden Fall. Es ist angenehm, wenn man über Nacht immer wieder neue Inspirationen in seiner Mailbox findet. Ich lasse die Spammer quasi für mich arbeiten, und muss mir selbst keine Texte überlegen.
sueddeutsche.de: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Spam zu zeichnen?
Mahler: Beim Aufräumen einer alten Mailbox bin ich auf ein Konvolut von Tausenden Spam-Mails gestoßen und beim Durchlesen habe ich mich gut unterhalten.


mehr: http://www.sueddeutsche.de/computer/532/463144/text/

Dirk Rehm
15.04.2009, 08:20
Nicolas Mahler im Gespräch bei der Comicradioshow:


(...)wieso weißt du, das ich gedichte schreibe?

Er ist der Zeichner vom Mann mit der Heizdecke. Er ist der Schöpfer der legendären "Secret Identities", er sinnierte über "die Zumutungen der Moderne" und kommentierte den Jahrhundertkampf "Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber". Anlässlich seines neuen Meisterwerkers "Spam" hat die ComicRadioShow mal in einem Interview nach einem Gedicht gefragt. Der Titel "feuchttraum im feuchtraum" macht Lust auf mehr!

http://www.comicradioshow.com/Article2954.html

Christian Maiwald
19.04.2009, 11:32
Markus Köbnik stellt auf on3 vom Bayrischen Rundfunk "SPAM" vor und führte mit dem Nicolas Mahler ein Interview, das sich online auf der Seite des Artikels nachhören lässt:


"Depression can be stopped"

Spam-Mails verstopfen nicht nur unsere Mail-Accounts. Sie sind auch Rohstoff für kreative Ansätze. Der Wiener Nicolas Mahler hat aus dem Datenschrott das Cartoon-Buch "Spam" gemacht.

Kermit D. Lang ist ein gutbeleibter, behaarter Mann, der auch gut rostige Container am Hamburger Hafen verladen könnte. Er fragt uns höflich: "May I ask you, why you are so unhappy with your dic'k?". Mehr wissen wir nicht von ihm, denn sein Name und seine Frage stammen aus einer Spam-Mail. Was andere Leute ungelesen löschen, ist für den österreichischen Comic-Künstler Nicolas Mahler der Rohstoff, aus dem er die Cartoons für sein aktuelles Buch gemacht hat.

mehr: http://www.on3-radio.de/_articles/225

Dirk Rehm
29.04.2009, 14:22
Andreas Hartung in "Uncle Sally´s" über "SPAM": http://sallys.net/Leben/Comics/Detail/104205/Spam/

Dirk Rehm
05.09.2009, 16:33
Christopher Frantz am 3. September auf www.titel-magazin zu "SPAM":

Illustr(iert)e Männerprobleme

Spams. Im besten Fall sind sie lästig. Schlimmstenfalls zerstörerisch. Dass schon in den Betreffzeilen eine Komik mit großem Potential liegt, entgeht dem Adressaten der ungebetenen Nachrichten wohl im Allgemeinen. Schön, dass sich Nicolas Mahler in seinem neuesten Werk diesem vielversprechenden Thema angenommen hat.

Mehr: http://www.titel-magazin.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8451