"Das ist schön und gut", mischte Sérgio sich nun ebenfalls in das Gespräch zwischen Deborah und David ein, "aber was nützt es denen, die unter den Vorurteilen zu leiden haben? Für einen Mutanten, der verfolgt wird, ist es egal, ob die Obrigkeit oder der Einzelne in die Verantwortung zu nehmen ist."
Er hatte den beiden eine Weile zugehört, es war eigentlich nicht seine Art, sich einfach einzumischen, doch er fand die Diskussion interessant, denn jeder von den beiden hatte etwas zu sagen, das für ihn greifbar war. Er hoffte nur, dass die Tatsache, dass er Lehrer war, nun nicht dafür sorgte, dass die Situation verklemmt wurde.
"Und ich denke schon, dass die Meinungsbildung viel mit dem Umfeld zu tun hat. Spanien beispielsweise ist ein sehr tolerantes Land, auch gegenüber Mutanten. Für mich war es eine negative Überraschung, zu erleben, wie es hier ist. Deine Kultur prägt auch dein Denken, manchmal in einem Ausmaß, dass sich das nicht einfach durch ein wenig nachdenken oder mehrere ... ¿cómo? ... Quellen überwinden lässt."



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