szmtag X-Men: Day of Recovery
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    Junior Mitglied Avatar von tommi123
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    X-Men: Day of Recovery

    X-Men: Day of Recovery

    Es war ein schöner, sonniger Tag. Vereinzelt flogen zwitschernde Vögel über das Xavier Institut in Westchester, wenn sie sich nicht gerade in den dichten Baumkronen vor der prallen, doch momentan noch angenehmen Sonne versteckten. Ein sanfter Wind streichelte das saftig-grüne Gras, das auf dem Boden wuchs und auf den Zentimeter genau getrimmt war. Es waren wieder einmal die Ferien rum und heute war der Tag, an dem die Schüler, sofern sie zu ihren Eltern zurück wollten, beziehungsweise konnten, zurück an das Institut kamen.

    Die ersten Autos waren bereits extrem früh am Morgen vor gefahren und die neue Schulleiterin hatte alle Schüler persönlich begrüßt. Mit und mit kam wieder Leben in das Institut, in welchem die Lehrer während der Ferien an einem Plan gefeilt hatten, um gegen das Registrationsgesetz vorzugehen.
    Als dann am Mittag auch der letzte Schüler eingetroffen war und Ororoe diesen begrüßt hatte, ging sie entschlossenen Schrittes in den großen Versammlungsraum des Institutes und versammelte alle Lehrer, alte sowie neue, um sich und bereitete sie auf die Versammlung vor, die am späten Nachmittag stattfinden sollte. Ororoe wollte den Schülern noch Zeit geben sich wieder, oder erstmal, hier einzufinden, sich mit Freunden unterhalten zu können.

    Die Zeit verstrich langsam und Ororoe und Hank hatten einiges in der Aula vorbereitet. Dann verließ die blonde, kurzhaarige Frau den Saal. Wenige Sekunden später ertönte ein 'Klick' und ihre, dominante doch auch sanfte Stimme schallte durch die gesamte Schule. "Ich bitte alle Schüler sich umgehen in den Versammlungsraum zu begeben. Danke." Ihre Stimmte verblasste, wohingegen noch ein Knistern blieb, welches jedoch auch nach wenigen Sekunden verschied.

    Im Versammlungsraum standen einige, ältere, Leute auf dem Podest, inklusive Ororoe und Hank und auf dem Boden waren in vielen Reihen bequeme gepolsterte Stühle drapiert, auf denen jeder Schüler Platz finden würde. Es war alles schön dekoriert, mit leuchtenden Farben. Schwache Lichter erhellten den Raum und sorgten für eine wohlfühlende Atmosphäre, die perfekt mit dem langsam dämmernden Sonnenlicht harmonierte.
    Mit wenigen Schritte trat Ororoe vor an das Mikrophone, welches in der Mitte des Podests aufgestellt war, sodass wenige Sekunden später ihre Stimme laut und deutlich durch den Raum schallte. "Guten Abend. Hiermit wollen wir alle alten und neuen Schüler herzlich willkommen heißen. Wir alle freuen uns darauf euch dieses Jahr wieder zu unterrichten." Ihr blickte schweifte zu Kitty, Bobby und Peter, die drei einzig wahren X-Men unter den Schülern. "Leider habt ihr die Neuigkeiten, die eher weniger erfreulich sind, sicherlich mitbekommen. Auch wir haben uns extrem viele Gedanken über dieses Thema gemacht und, um alle nicht registrierten Mutanten an dieser Schule zu schützen, haben wir mit Hilfe einiger Tricks die Schule nahezu komplett unzugänglich für Unbekannte gemacht. Erst durch unsere Zustimmung erhalten diese Berechtigung sich in dieser Institution aufzuhalten." Ororoe machte eine kurze Pause und blickte zurück zu der Reihe an jungen, engagierten Leuten, die sie nun als die neuen Lehrer vorstellen würde. "Doch haben wir wesentlich erfreulichere Nachrichten. Wenn ich bitten darf." Ororoe machte eine gekonnte Handbewegung in Richtung Sergios, damit dieser neben sie trat. "Dieses Jahr werden wir von zahlreichen, neuen Gesichtern unterstützt. Einerseits möchte ich euch Mr. Sergio Fierro vorstellen, der ab sofort als Lehrer an dieser Schule mitwirken wird. Auch Mr. Simon Mc Collon wird uns mit allen vorhandenen Kräften unterstützen." Auch ihn bat sie mit einer legeren Handbewegung nach vorne und schmunzelte kurz, als sie die Doppeldeutigkeit in ihrem Satz feststellte. Kurz machte sie eine Pause, damit die Schüler den Eindruck der neuen beiden männlichen Lehrer verarbeiten konnten. "So, doch um es ausgeglichen zu lassen haben wir auch zwei weibliche Lehrkräfte eingestellt. Einerseits Mrs. Angelica Jones. Eine sehr gute und begabte Lehrerin, die auch schon ihr Können an Mrs. Frosts Schule unter Beweis gestellt hat. Zum anderen..." Wieder pauste sie. Ihr Blick fiel auf die letzte Lehrerin. Ororoe und Hank wussten beide extrem wenig über sie, sie wussten nur, dass sie ebenso wie Logan ein unfreiwilliger Teilnehmer an Weapon-X war und deshalb genetisch manipuliert war. Sie störte das nicht weiter, doch hatte sie ein wenig Angst, dass ihr instinktives Handeln auf das Institut aufmerksam machen würde. "Mrs. Felicia Hardy. Wenn ich bitten dürfte." Ororoe wank diese vor und begutachtete diese. Auch sie hatte weißes Haar, jedoch leicht gewellt und etwas länger als schulterlang. Sie war sehr schlank, sportlich und auch recht muskulös. In einem schlichten schwarzen Anzug beeindruckte sie die gesamte Schülerschaft und bestätigte ihre Anwesenheit mit einem kühlen Lächeln. "Auch an diese Neuankömmlinge ein herzliches Willkommen. Und nun könnt ihr euch wieder dem Essen, Plaudern oder sonstigen Sachen widmen. Wir freuen uns wirklich auf dieses Jahr." Mit diesen Worten beendete Ororoe die Versammlung und sah zu, wie die Halle sich mit und mit leerte.

    [Ihr könnt einfach erstmal spielen, dass sich eure Charaktere kennenlernen, wenn ein wenig Aktion rein soll, werde ich schon dafür sorgen. Viel Spaß.]

  2. #2
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sérgio

    Lächeln, winken, nicken. Fast fühlte Sérgio sich wie ein Politiker, der während der Begrüßungszeremonie seine Rolle zu erfüllen hatte. Das war nun zweifelsohne nicht ganz fair, schließlich hatte Mrs. Munroe sich jede erdenkliche Mühe bei der Gestaltung der Einführungsveranstaltung gegeben (und vermutlich noch einmal den ein oder anderen Harry Potter Roman zurate gezogen).
    Aber er konnte eben auch nicht so leicht aus seiner Haut, eine solche "Versammlung" lag ihm nicht - nicht zuletzt aufgrund seines feinfühligen "6. Sinnes", welchen er bei so vielen Menschen auf einmal nicht einfach so ignorieren oder unterdrücken konnte. Doch nichtsdestotrotz war es erstaunlich gut gegangen - vielleicht weil er sich - trotz einer gewissen Scheu vor seinem eigenen Mut, hierher zu ziehen und ein neues Leben zu beginnen - erstaunlich wohl fühlte, die Schule hatte etwas Vertrautes, Heimisches (auch wenn er ahnte, dass es nicht nur seine eigenen Gedanken waren, die für dieses Gefühl sorgten) und er würde hier etwas Sinnvolles tun können.

    Spätestens als er der neuen Lehrkraft Felicia Hardy ansichtig wurde, war das Unbehagen endgültig verschwunden - diese Frau konnte sich wohl mit Leichtigkeit der Aufmerksamkeit aller Männer und Jungs im Raum gewiss sein. Sérgio konnte nicht verleugnen, dass die Zusammenarbeit mit einer solchen Kollegin etwas war, auf das er sich freute. Nicht ganz so sicher war er sich da bei seinem anderen Kollegen Mr. McColon, der irgendetwas an sich hatte, was ihn abgebrüht, vielleicht gar ein wenig verschlagen wirken ließ. Doch es lag Sérgio fern - sowohl als Mutant als auch als Ausländer - sich hier zu früh einem Vorurteil hinzugeben.

    Als die Halle sich leerte, ging Sérgio zurück zu seinem Platz und nahm seine Sweatshirtjacke und seinen Rucksack an sich. Dann sah er sich um und wartete kurz, ob es noch etwas zu besprechen gab. So ein klein wenig verloren fühlte er sich schon noch, immerhin kannte er eigentlich niemanden so richtig.
    Geändert von Foxx (06.12.2008 um 00:03 Uhr)

  3. #3
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Deborah

    Deb hörte während der Einführung aufmerksam zu. Daß niemand hier einfach ein- und ausgehen konnte, beruhigte sie. Die Einführung der Lehrer nahm sie vorerst ohne Gemütsregung hin. Ihr sagten die Namen nichts. Sie mußte die Leute schon im Unterricht erleben, um sich eine Meinung über sie zu bilden.

    Unterricht... Schule... Großartig! Sie hatte seit Jahren keine Schule mehr besucht und nun würde sie, wie sie bereits erfahren hatte, sich wieder mit Mathe und Latein herumschlagen dürfen. Aber sie war ja freiwillig gekommen und allein das Gefühl, nicht mehr so auf dem Präsentierteller zu liegen, war auch viel wert. Es würde schon ganz nett werden, trotz der Hausaufgaben, und sie würde endlich ihre Fähigkeiten üben können, ohne Angst vor Entdeckung haben zu müssen. Sie ließ ihre Blicke schweifen. Die Schüler, die sich nun langsam erhoben und gen Ausgang strebten, waren ein so bunter Haufen, daß sie dagegen direkt normal wirkte. Na ja, zumindest solange, wie sie keine Blitze durch die Gegend schoß. Langsam stellte sich ein Gefühl von Befreiung bei Deb ein. Es würde schön hier werden. Sie bemerkte in ihren Gedanken gar nicht, daß sie zu den wenigen gehörte, die noch im Saal verblieben waren.
    Geändert von Felicat (06.12.2008 um 10:46 Uhr)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ayle

    Ayle saß etwas weiter Abseits der Massen. Unter den ganzen Teenagern fiel er durch seine Größe enorm auf. Aber er fühlte sich hier besser als irgendwo sonst, wo er fürchten müsste, dass man ihn findet. Ganz in Gedanken versunken starrte er eine Zeit lang in eine Ecke des Raumes, und bemerkte erst Augenblicke später, dass nur noch er und einige andere Schüler zusammen mit den lehrern im Raum verblieben waren. Er wurde nervös, schließlich konnte er noch nichteinmal richtig sprechen. Er rang mit sich und wusste nicht ob er noch aufstehen und schnell den Saal verlassen, oder lieber sitzen bleiben sollte. Auf dem einfachen Stuhl, war es nicht schwer zu erkennen, was an ihm das besondere war. Sein Schweif lugte durch die beiden Pfosten die die Rückenlehne hielten, und seine Schuppen rieben etwas an dem Holz, was sich fast anhörte wie Schleifpapier. Immer noch unsicher sah er zu den anderen die noch im Raum geblieben waren.
    Aethratas
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  5. #5
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Luka

    Luka

    Es war ungewohnt für Luka. Damit war nicht diese Veranstaltung gemeint, denn auf seiner Schule gab es so was auch jedes Mal zum Beginn der neuen Saison, wie er und seine Mitschüler die Schuljahre zu nennen pflegten. Veränderungen wie neue Regeln oder Aktionen wurden mitgeteilt, die großen und wichtigen Termine der kommenden Monate verkündet und natürlich wie hier auch die neuen Lehrkräfte wie auf einem Präsentierteller dargeboten. Das alles empfand Luka als zutiefst amüsant, denn waren die Lehrer doch in diesem Moment dem Wohlwollen der Schüler ausgeliefert: Klatschen diese? Ein peinliches Schweigen? Oder gar Buhen? Ein begeistertes Pfeifen bei der neuen Lehrerin? Wie auch immer, hier waren die Schüler scheinbar etwas steifer. Und genau das war so ungewohnt. Luka hatte hier keine Leute, die er kannte. Und er musste sich hier noch einfinden, in diese neue „Welt“.

    Ja, er war ein Mutant und dennoch hatte er sich bisher immer als ein Teil der „Normalos“ empfunden, denn erst hier fiel im auf, wie gut er es noch hatte: Man sah ihm wirklich gar nicht an, dass er eben nicht normal war. Der Raum leerte sich nun langsam, doch irgendwie wusste Luka gar nicht, wohin mit sich selbst und so verharrte er auf seinem Platz, der eher zufällig ziemlich mittig des Raumes gelegen war. Langsam schweifte sein Blick über die Gestalten, die den Raum mehr oder minder verließen. Und da bekam er eben diesen Eindruck: Wow… ist ja fast ein Zoo hier… Er hätte dies nie erwartet, zumal die Lehrer hier auch recht normal aussahen… na ja, zumindest fast. Er musste an diesen Dr. McCoy denken, Miss Storm oder Miss Hardy. Solche Lehrer gab es an seiner alten Schule sicher nicht. Dr. McCoy hätten sie wohl… Luka wollte daran gar nicht weiter denken.

    Neuer Abschnitt, alles auf Null! Er wollte hier unbefangen ran gehen, wollte sein Leben sortieren, und dann schauen, was so drin war für ihn. Okay, auch dieser politische Kram war ein Grund. Sein Vater hatte ihm dies erklärt, aber irgendwie war Luka wohl zu unpolitisch, zu desinteressiert an so was, als dass er sich damit wirklich auseinander gesetzt hatte.

    Wieder bewusster blickte er sich um, erblickte einen der neuen Lehrer, der sich bereit machte zu gehen, konnte ein violettes Mädel erspähen und einen … Drachen. Ja, dieser Laden war definitiv schräg, und Luka hoffte, dass es nicht ZU schräg für ihn selber sein würde.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Thomas
    (((Ich dichte mir hier jetzt mal ein paar Sachen zusammen um mir den Einstieg ein kleines bischen weniger nebulös zu gestalten, sollte sich da irgendwas mit der Spielleiter-Agenda beissen, einfach im nächsten SL-Post drauf hinweisen )))


    Thomas war noch nicht lange hier, er hatte sich kurz bevor das neue Schuljahr begonnen hatte von zu Hause abgesetzt und sich zum Xavier Institut durchgeschlagen. So war er hier "eingezogen" als kaum andere Schüler oder Lehrer da waren. Man hatte ihm ein ruhiges Zimmer am Rand des Hauses gegeben und dort hatte er zusammen mit einem Computer die meiste Zeit bis jetzt verbracht.
    Irgendwie hatte er sich ein wenig gefreut als der Beginn des neuen Jahres vor der Tür stand, aber dann als die ganzen anderen Schüler kamen hatte er sich immer unwohler gefühlt. Es wurde lauter als er es hier gewohnt war und er merkte, daß er fürs erste hier als "Neuer" natürlich auch wieder ein Außenseiter war.
    Bei der offiziellen Vorstellung der neuen Lehrer paßte er zwar auf, hoffte dann aber doch inständig auf einen Stundenplan, bei dem die Namen der Lehrer noch einmal vermerkt waren. Eine Beobachtung die er bei dem Treffen noch machte beunruhigte ihn dann aber doch ein wenig, er schien hier einer der wenigen jüngeren Schüler zu sein. Die Außenseiterrolle war ihm also gewiss.
    Die Vorstellung war gerade vorbei als ihm dieser Gedanke kam, er verzog das Gesicht, steckte sich seine Ohrhörer wieder in die Ohren, er hatte sie aus Höflichkeit während der Vorstellung draussen gehabt. Und machte sich auf den Weg zurück in sein Zimmer.
    Auf halbem Wege rang er sich dann aber doch durch und warf sich in einem Aufenthaltsraum auf die Couch und suchte die Fernbedienung für den großen Fernseher und begann die Sender durch zu schalten.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Schiller
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    David

    Mit einer ziemlichen Selbstverständlichkeit hatte sich David den "Vortrag" angehört. Sein Inneres schrie vor Langeweile (immerhin war Ascension an die Jare alt), doch nach außen hin bewahrte er Ruhe. Storm, als auch die anderen Lehrer hatten kaum sein Interesse wecken können, bis auf die Kleine ... Wie hieß sie noch? H ... Hart? ... Hardney? ... Hardy! Hardy. Die war süß und schien ziemlich jung für eine Lehrerin. Vielleicht würde sich ja später was Interessantes ergeben.

    Langsam schlenderte David durch die Reihen der Schüler, die sich nach und nach lichteten. Er hatte gerade eben ein neues Spiel für sich entdeckt: 'Sieh dir die Schüler an und überlege, welche Kräfte sie wohl haben könnten'. Natürlich war er besonders begierig darauf, andere Leviathane zu entdecken, vielleicht sogar einige mit Flügeln. Hier und da hörte er ein paar Gesprächsfetzen und hätte zu gern an einigen Diskussionen teilgenommen. Doch das war nicht Davids Art, Ascensions erst recht nicht. Er war zwar kommunikativ, aber den ersten Schritt zu machen, war noch nie eine seiner Stärken gewesen.

    David hatte mittlerweile den Saal durchquert und lief in Gedanken versunken Richtung Ausgang. Seine Lunge schrie förmlich nach einer Zigarette.
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  8. #8
    Mitglied Avatar von NiGhTwiNg 22
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    Jeffrey


    Jeffrey hatte zu beginn der Begrüßung in der hintersten Reihe unsichtbar Platz genommen. Dann viel Ihm jedoch ein wie Peinlich es wäre wenn sich jemand auf den vermeindlich Leeren Platz setzten wollte und beschloß dann doch Sichtbar zu werden . Storms Vortrag konnte Jeff nur wenig abgewinnen. Schule war nie sein Ding gewesen und dazu kahm noch das dieser Laden warscheinlich sowieso zu Gut für Ihn war. Allein schon diese Enrichtung da wäre es Leicht ein oder zwei nette Sachen mitgehen zu lassen . Jeff glaubte nicht das diese Reichen Schnösel so schnell was vermißen würden .
    "Nein!" sagte jeffrey sich selbst . Er konnte froh sein das Er an so einem Ort willkommen war schließlich war Er nicht nur ein Entflohener Sträffling sondern auch noch Mutant . Jeffrey lächelte Bitter bei dem Gedanken das Er nicht nur für seine Taten gesucht wurde sondern auch für das was Er war. Mit einem mal stand Jeff auf zog sich die Kapuze seines Sweatshirts auf und verließ den Saal.

  9. #9
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Plasma wusste nicht wie er sich fühlen sollte. Er stand hier zwischen all den Lehrern vor einer Horde halbwüchsiger Mutanten. Kein Vergleich mit seinem bisherigen Leben.
    Er war sein leben lang für die Rechte der Mutanten eingetreten, auf seine eigene Art und nun war er wieder einer Gruppierung beigetreten die sich für die Rechte der Mutanten einsetzt. Wenn auch sehr viel sanfter als er es gewohnt war.
    Die Zeit würde zeigen ob er sich der Art dieser X-Man anpassen konnte.
    Als er von Ororoe vorgestellt und nach vorne gebeten wurde, reagierte er etwas verzögert. Er war schon sehr lange nicht mehr bei seinem bürgerlichen Namen genannt worden. In den letzten Jahren war er entweder Plasma oder Gefangener 00001701 gewesen.
    Und nun stand er hier neben der Schulleiterin Ororoe trug seine abgewetzten Jeans, sein schwarzes Hemd dessen Arme zu brennen schienen, seinen Bikerstiefeln und blickte mit seinen roten Augen über die Schülerschar. Offenbar hatte er wieder Verantwortung über andere Mutanten. Wenn es sich dieses Mal auch gewiss nicht um die „High Flame“ handelte. Schmerzlich wurde er sich wieder um das Ende dieser Gruppe bewusst und trat gleich wieder zurück in die Reihe der Lehrer.
    Nachdem Ororoe auch bei beiden letzten Erwachsenen Neuzugänge an der Schule vorgestellt worden waren beendete die Schulleiterin die Einführungsveranstaltung.
    Irgendwie erwartete Plasma das nun alle zum Essen gingen. Aber es verließen nicht alle die Halle unter anderem blieb auch der andere neue männliche Lehrer Sergio Fierro noch etwas stehen und blickte sich unsicher um. Und so ging Plasma auf den Spanier zu und sprach in an.
    „Hallo ich glaube wir kennen uns noch nicht. Mr. Fierro war der Name? Wie sie eben erfahren haben heiße ich Pl.... Simon Mc Colon. Was hat sie an diese Schule verschlagen?“

  10. #10
    Junior Mitglied Avatar von tommi123
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    Angelica Jones

    Nachdem Storm alle vorgestellt hatte entschied sich auf die junge, rothaarige Frau, die bereits an einer Mutantenschule unterrichtet hatte, sich zu den anderen zu gesellen. Die meisten Schüler verließen den Saal sofort, nur vereinzelt einige, in deren Akte stand, dass diese Potential für die X-Men selber hatten. Ein lustiger Zufall. Angelica schaute sich erneut um und sah, wie Hank und Storm langsam den Saal verließen und die mysteriöse Mrs. Hardy schien auch nicht mehr länger bleiben zu wollen, denn diese verließ just in diesem Moment den Saal durch den hinteren Ausgang.

    Sie selber gesellte sich zu den anderen beiden männlichen Lehrerin, die auch schon ein Gespräch angefangen hatten und nickte diesen kurz zu, bevor sie zu ihnen trat. "Hallo. So, alsoo wurdet ihr jetzt auch vorgeführt?", spielte Angelica auf die Rede von der Schulleiterin an. "Ist ja nicht so grandios." Mit einem charmanten Lachen musterte sie nun ganz kurz Sergio und Simon.

    [OCC: Ihr könnt einfach ein wenig schreiben, eure Charas die anderen kennenlernen lassen, ich überleg mir mal das erste Event. ]

  11. #11
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sérgio

    "Freut mich", antwortete Sérgio und nickte Simon lächelnd zu. Es irritierte ihn zwar, dass man ihn hier - fälschlicherweise - konsequent mit seinem zweiten Nachnamen ansprach (Mrs. Munroe hatte ihn eben auch schon so vorgestellt), doch wusste er bereits aus seinen früheren Erfahrung, dass die meisten Amerikaner die spanische Namenssystematik nicht durchschauten und "Vázquez" für so etwas wie einen zweiten Vornamen hielten. Und irgendwie kam er sich unhöflich vor, die Leute ständig zu korrigieren, also ließ er es meist.
    "Oh, das ist eine längere ... nunja, im Grunde eigentlich nicht. Ich habe in den Medien vom Institut erfahren und hatte das Gefühl, dass ich hier ... ¿cómo se dice? ... gut aufgehoben wäre. Ich bin Lehrer und Mutant, da lag es nahe." Er lachte freundlich, während er gleichzeitig froh war, sich noch gebremst zu haben - es ging nicht unbedingt jedermann etwas an, was ihn ursprünglich veranlasst hatte, sich mit dem Institut in Kontakt zu setzen.

    "Und Sie?", fragte er nun gerade seinerseits Simon, als sich mit einem mal die junge Frau, die offenbar ebenfalls neu hier war, zu den beiden gesellte. Auf ihre Bemerkung hin, zuckte er mit den Schultern. "Muss man wohl durch", meinte er pragmatisch. Er machte einen Schritt auf Angelica zu, hielt dann aber inne, als er sich besann, dass Küsschen zur Begrüßung hier in Amerika nicht angebracht waren und hielt ihr stattdessen die Hand hin. "Sérgio Vázquez, encantado."
    Geändert von Foxx (08.12.2008 um 15:12 Uhr)

  12. #12
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ayle

    Ayle wirkte immer noch recht nervös. Er stand auf, aber sein Schweif stieß dabei den Stuhl um. Während des Versuchs den Stuhl noch zu halten übernahm sich Ayle etwas und kippte um, wobei er noch zwei weitere Stühle umstieß. Hastig stand er wieder auf und versuchte die Stühle wieder richtig hinzustellen, was sich aber als schwierig erwies, weil er einige Stuhlbeine angeknackst hatte und die Stühle nun wackelten. Etwas tollpatschig versuchte er dann durch die Stuhlreihen hindurchzukommen, aber stieß dabei immer wieder an Stühle, die drohten umzukippen. Wäre er ein Mensch könnte man sehen wie er rot anlief als er durch den Raum sah und bemerkte was er gerade für einen Krach gemacht hatte.
    Aethratas
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  13. #13
    Mitglied Avatar von NiGhTwiNg 22
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    Jeffrey


    Jeffrey schlwnswerte durch die riesigen Flure des Anwesens und dachte bei jedem schritt der von den Wänden wiederhallte wieviele Leute bei Ihm zu hause allein in diesem Flur Leben könnten. Es verschlug Jeffrey eher Zufällig in den Aufenthalsraum Wo beriets ein Junge Fern sah. Jeff blickte sich um . Er hatte ziemlichen Durst und sah sich um wo Er was zu Trinken auftreiben konnte . Da Er niergends einen Automaten sah ging er zu dem Fern sehenden Jungen und sagte " hey alles klar weißte wo Ich was zu trinken auftreiben kann? "

  14. #14
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Luka

    Wäre es nicht so traurig, Luka hätte sich nicht mehr zurückhalten können vor lachen. Ohne Ankündigung brach hinter ihm das peinliche Chaos des Drachen aus. Zunächst ein Stuhl, dann noch einer… es war wie das umstoßen von Dominosteinen. Zunächst irritiert hatte er sich beim ersten Stuhlfallen herumgedreht und das Geschehen dann in einer Mischung aus Vergnügen und Erstaunen verfolgt. Der Kerl – oder war es gar eine Sie? – hatte echt ein kleines Problem. Entweder war er bzw. das, was wohl eine Art Schweif sein wollte zu groß, oder die Stuhlreihen standen zu dicht beieinander.

    Es kam kein Mucks von der Gestalt. Unbeirrt oder vielmehr ohne Alternative stolpert und polterte der Drache durch die Stuhlreihe. Eher beiläufig bemerkte Luka, dass er wohl nicht der einzige geblieben war, der dieses Schauspiel verfolgte. Auch eine Art, sich um Aufmerksamkeit zu bewerben. Als hätte sein Äußeres nicht genug getan. Kurz huschte der Gedanke der Hilfsbereitschaft durch seinen Schädel, doch so rasch der Gedanke gekommen war, so rasch verschwand er wieder. Luka betrachtete diesen Gedanken als falsches Signal. Immerhin würde es dem Drachenboy nicht wirklich helfen, wenn anderen ihn durch eine Stuhlreihe führten. Er müsste schließlich lernen, mit seinen … Kräften zu leben, und dies schloss doch auch das einfache Durchschreiten einer Stuhlreihe mit ein, oder etwa nicht?

    Noch ehe das traurige Szenario ein wohlverdientes Ende fand, wandte sich Luka ab und beschloss seinerseits, den Raum nun endgültig zu verlassen.

  15. #15
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Thomas blickte auf und musterte sein Gegenüber (Jeffrey). "Hmm... Unten beim Speisesaal sind ein paar Automaten. Ich würd mich aber beeilen, jetzt wo hier so viele Leute rumrennen sind die bestimmt schnell leer." Eher rhetorisch fragte er dann "Bist du neu hier?"
    Während sein Blick zwischen dem Jungen und dem Fernseher hin und her glitt, überprüfte er unbewußt den Sitz seiner Ohrhörer, da er das Gefühl hatte die Geräusche aus den umliegenden Räumen viel zu laut wahrzunehmen. Der Truble hier im Haus war für ihn ungewohnt und lenkte ihn immer wieder merklich ab.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    Sie hatte es geschafft! Nicht nur war es ihr gelungen, den wachsamen Augen von Bodyguard und Gouvernante zu entkommen, sie hatte es auch noch geschafft Zutritt auf das Gelände der Schule zu erhalten. Zum Glück war die Fahrt nicht sonderlich weit gewesen, doch sie war dennoch zu spät. Die Direktorin hatte bereits die alljährliche Versammlung zum Schulbeginn einberufen. Nervös stand das Mädchen vor den wuchtigen Türen zur Halle und kaute an ihren Haarspitzen.

    Es war nicht einmal zwei Wochen her, da hatte Sergio ihr von dieser Highschool erzählt. Er würde in Zukunft als Lehrer im Xavier Institut unterrichten - so hieß es in seinem letzten Brief. Neugierig hatte Felina nach weiteren Informationen gesucht, das Schreiben war offenbar in großer Eile verfasst worden und nicht sonderlich aussagekräftig. Was sie gefunden hatte, hatte sie beeindruckt: Anscheinend gab es sehr viel mehr Menschen ihrer Art - sie hatten sogar eigene Schulen! Die Referenzen des dortigen Lehrkörpers waren beeindruckend - auch wenn viele Quellen eher negativ über "das Mutantenpack" berichteten. Das Interesse Felinas war geweckt. Sie hatte ein Schreiben an Dr. McCoy verfasst in dem sie sich für eine Stelle als Praktikantin bewarb. Trotz seines reichlich merkwürdigen Aussehens (nach dem sie sein Bild gesehen hatte betrachtete sich das Mädchen nun täglich eingehend vor dem Spiegel um herauszufinden ob auch bei ihre irgendein unerwünschter Fellwuchs einsetzen würde - noch war die Pubertät ja nicht überstanden...) galt dieser Mann als begnadeter Wissenschaftler. Er beschäftigte sich unter anderem mit Genetik und sie hatte ohnehin noch keinen besonders guten Einfall für ihre Bachelorarbeit in diesem Fachgebiet.

    Doch das Gespräch mit dem Doktor war erst für den Nachmittag anberaumt. So hätte sie genug Zeit sich erstmal umzusehen, an diesem merkwürdigen Ort, den sie vielleicht bald ihr zuhause nennen würde. Der Vorteil für sie war, dass sie auch die Lehrveranstalltungen zum Teil würde besuchen können. Zwar hatte sie längst einen Highschoolabschluss, doch ihre Hauslehrer hatten nichts von ihren merkwürdigen Eigenschaften gewusst, geschweige denn ihr mehr darüber erleutern können. Sie zupfte ein wenig an ihrer Baskenmütze, die adrett auf ihrem Haar saß und die verräterischen kleinen Ohren verdeckte.

    Unentschlossen griff Felina nach der Türklinke, doch bevor sie diese ergreifen konnte, öffneten sich die großen Flügel und gaben einem Strom von Schülern die Freiheit, von denen sie zunächst einmal mitgerissen wurde. Schnell wich sie an eine Wand zurück und wartete bis sich die bunte Horde langsam ausdünnte und schließlich nur noch vereinzelte Schüler aus der Versammlung kamen. Auch einige Lehrer verließen den Raum. Doch Felina verhielt sich so unauffällig sie konnte, beobachtete nur mit wachsendem Staunen all jene, die sich an ihr vorbeidrängten. Unter ihrer Mütze zuckten die Ohren aufgeregt, ihre Pupillen öffneten sich zu großen Ovalen. Manche waren wie Sergio, völlig unauffällig. Andere hatten noch offensichtlichere Kennzeichen als sie selbst.

    Fast hätte Felina vergessen, warum sie hier war - sie war doch absichtlich so richtig früh zuhause losgefahren, damit sie einen alten Freund überraschen konnte. Auf Sametpfoten schlich sie erneut zur großen Türe, sie hatte ihn den Raum nicht verlassen sehen. Tatsächlich, dort stand er und unterhielt sich mit einem großen, ein wenig furchteinflößenden Mann und einer Frau mit rotem Haar. Sie beobachtete stumm, doch auf einmal donnerte es hinter ihr ganz schrecklich laut. Mit einem erschrockenen Aufschrei, der dem einer Katze glich welcher man auf den Schwanz getreten hat, machte das Mädchen einen überraschend großen Satz nach vorn. Der Urheber des Lärms, ein anderer Schüler, versuchte gerade peinlich berührt die Situation zu retten. In dem ganzen Gepolter war das Gespräch ohnehin unterbrochen und so wartete sie nicht länger.

    "Sergio!" mit diesem fröhlichen Ausruf flitzte sie in Richtung der Tribune, war mit einem geschickten Satz oben, an Simon und Angelica vorbei und schon umarmte sie den jungen Mann, rieb zweimal kurz den Kopf an seiner Schulter, bevor sie dann plötzlich abließ, ein wenig rosa wurde und "Scusi!" murmelte. Etwas betreten blickte sie von einem zum anderen, da war wohl gerade ihre Natur mit ihr durchgegangen...
    Geändert von Felina Noctis (09.12.2008 um 18:39 Uhr)
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  17. #17
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Deborah

    Während die Lehrer auf der Bühne redeten, dachte Deb noch immer über die Schule nach und ob ihr Wissen wohl ausreichen würde, um hier mitzukommen. Keine Ahnung, in welche Klasse man eine Ausreißerin und Schulabbrecherin wie sie einordnen würde. Ihre Überlegungen wurden durch ein lautes Poltern unterbrochen. Genervt drehte Deb sich nach hinten und erblickte Ayle. Ok, doch nicht genervt. Der konnte ja auch nix dafür, daß er war wie er war. Für einen Moment überlegte sie, ob sie ihm nicht helfen sollte, aber ihm vorzuschlagen, daß sie seinen Schwanz tragen könnte, würde die Situation für keinen besser machen. Eher im Gegenteil.

    So drehte sich Deb wieder nach vorne und kippelte gelangweilt auf ihrem Stuhl, aber die Merkwürdigkeiten wurden vor ihren Augen fortgesetzt. Plötzlich schoß ein Mädchen (Felina), wahrscheinlich jünger als sie selbst, auf die Bühne und fiel einem der Lehrer um den Hals. Vor Schreck verlor Deb das Gleichgewicht und krachte samt Stuhl nach hinten.
    "Verdammte Scheiße!" entfuhr es ihr noch, aber das änderte nichts. Sie landete auf dem Boden und ein scharfer Schmerz rann durch ihre Glieder. Ächzend und fluchend rappelte sie sich wieder auf. Daß ihr Vokabular jeden Priester zum Erblassen gebracht hätte, ignorierte Deb geflissentlich.

  18. #18
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Luka

    Es war faszinierend und fast schon peinlich zugleich. Offenbar hatte noch jemand vor, den Beweis zu erbringen, dass die Erdanziehungskraft in dieser Schule recht passabel funktionierte: Denn noch ehe Luka in der Lage war, sich annähernd seines Stuhles zu entfernten, machte es erneut plumps. Nach dem Drachen war nun das Lila Mädchen dran. Doch anders als ihr Vorgänger kommentierte diese ihr Malheur recht wortgewaltig und mit Nachdruck. Die Wortwahl war breit gewählt, doch ihr Schwerpunkt verdeutlichte, dass dieses Experiment offensichtlich nicht wirklich beabsichtigt war.

    Luka hatte hierzu seinen Blick von dem Mädchen abgewandt, welches zuvor den Raum betreten hatte und nun herzlich einen der neuen Lehrer umgarnte. Tja, früh übt sich… kommentierte der Neuling diesen Anblick in Gedanken, als das Physikexperiment begann.

    Es war wie gesagt faszinierend, denn diese Schule - sollte er es eher Irrenhaus nennen? Diese Schule auf jeden Fall war eine Herausforderung, denn diese Gestalten hier sahen nicht nur schräg aus, nein, sie verhielten sich auch noch so. Das würde spannend werden…
    Luka warf dem Lila Mädchen einen vergnügt amüsierten Blick zu, während diese sich wieder aufrappelte. Dann wandte er sich ab, musterte die seltsame Szenerie mit den Lehrern und deren ersten Groupie, seufzte leicht und versuchte nun endgültig diesem Raum der Abwechslung zu entkommen.
    Geändert von Syllix (09.12.2008 um 21:29 Uhr) Grund: *brummel*

  19. #19
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Plasma

    Simon wollte Sérgio gerade antworten als sich die neue Lehrerin Mrs. Jones sich zu den beiden Männern gesellte. Also unterließ er es erste einmal von seiner Vergangenheit zu sprechen. Es musste ja nicht gleich jeder von seiner glorreichen Vergangenheit wissen.
    Als die ebenfalls neue Kollegin das Word an die beiden Männer richtete Wollte Simon gleich zu einer rüden Bemerkung ansetzen, unterließ es dann allerdings man musste sich ja nicht gleich am ersten Tag alle zum Feind machen. Dafür hatte er ja noch den Rest des Schuljahres Zeit. Also beließ er es bei einem freundlichen nicken.
    „Das scheint hier ja eine Art Tradition zusein.“ Er fühlte sich fast wieder wie in das Gefängnis zurückversetzt in dem es den Aufsehern spaß bereitete neue Gefangene den anderen Gefangenen vorzuführen.
    Gerade als er einen weiteren Satz aussprechen wollte fielen im Zuschauerraum weitere Stühle um und eine junge Frau, eigentlich eher ein Teenanger, sprang Sérgio plötzlich um den Hals und schmiegte sich an ihn an. Na vor dem schien ja keine Schülerin sicher zu sein.
    „Hier scheint es ja etwas chaotisch zu zugehen. Ich hoffe das legt sich noch. Weiß jemand ob rauchen in dem Gebäude oder auf dem Gelände erlaubt ist?“

  20. #20
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ayle

    Ayle fuhr sich mit einem Arm an den Hinterkopf. Tut... tut mir l...leid stammelte er und tappte nach seinem Malheur Richtung Ausgang. Er sah auf den Boden, denn er hatte gemerkt dass ihn alle angesehen hatten. An der Tür drehte er sich ein letztes mal um und verlies dann den Raum. Er lief ein Stückchen weiter und erreichte ein Zimmer, welches mit einem Sofa, einem Sessel und einigem anderen ausgestattet war. Er ging zum Fenster, welches einen Blick auf den Garten mit dem langen Teich preisgab. Er sah hinaus und ehe er sich versah war er wieder in Gedanken versunken. Er ließ sich die Situation eben wieder durch den Kopf gehen. Ihm war nicht entgangen, dass er im gegensatz zu den meisten anderen Schülern hier ein wirklich sehr stark verändertes Äußeres hatte. Langsam ließ er sich auf einen der knarrenden und ächzenden Sessel sinken und blickte weiter nur auf das wabernde Wasser im Teich.
    Aethratas
    the Beast within...

  21. #21
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sérgio

    Der Tumult, den Ayle verursachte, war natürlich auch an Sérgio nicht vorrübergegangen. Als er den jungen, echsenartigen Mutanten entdeckte, wie dieser sich unbeholfen seinen Weg durch die Stuhlreihen freikämpfte, ergriff sofort Mitgefühl den Spanier und er wollte gerade ansetzen, sich bei Mr. McColon und Mrs. Jones zu entschuldigen, um zu Ayle zu gehen und nachzusehen, ob man ihm behilflich sein konnte, als er sah, wie Felina auf ihn zugeeilt kam.
    Unmittelbar erschien ein freudiges Lächeln auf seinem Gesicht und sofort erwiderte er ihre Umarmung, nicht ohne sie anschließend auf südeuropäische Weise mit je einem Küsschen auf jede Wange zu begrüßen.
    "Felina, tía, ¡ que bueno verte! Hace mucho tiempo de'de la ultima vez." Er verfiel unwillkürlich in seine Muttersprache und machte auch keine Anstalten, sich zu bremsen, wusste er doch, dass Felina ihn problemlos verstand - ganz genaugenommen, war ihr Spanisch vermutlich sogar korrekter als das seine, wurde den Andalusiern doch nachgesagt, nicht sonderlich pfleglich mit ihrer Sprache umzugehen.
    Geändert von Foxx (10.12.2008 um 21:53 Uhr)

  22. #22
    Mitglied Avatar von Peace
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    Blaze


    Ian
    hatte sich in den mittleren reihen niedergelassen, und blieb dort auch sitzen während die Schüler begannen den Raum zu verlassen. Irgendwie war es ein komisches Gefühl zwischen den Schülern zu sitzen. Überhaupt war es ein komisches Gefühl hier zu sein, auf einmal selbst derjenige zu sein der Hilfe braucht. Diese Rolle behagte ihm überhaupt nicht! Er rückte sein Hemd zurecht, das er leger offen über einem Weißem T-Shirt trug, seine Rippen schmerzten. Um sich abzulenken sah er dem geschehen im Saal zu, die meisten hier schienen recht gut mit ihren Kräften umgehen und leben zu können. Andere wie der bemitleidenswerte Drache schienen da nicht soviel glück zu haben. Ian stand auf, vor zwei tagen war er hier angekommen, sicher, dank seiner geheimen Bankkonten war die reise nicht sonderlich unbequem doch musste er viele Einschränkungen auf sich nehmen seitdem er zum Robin Hood der Mutanten wurde. Er begann in Richtung vorderer Ausgang zu gehen. Die ganze Geschichte war im nachhinein nicht gut genug durchdacht gewesen, er hätte sich mehr zeit nehmen sollen und auf die Worte seines Vaters hören sollen. „ Käufliche Menschen bleiben käuflich auch wenn du sie gekauft hast!“ hat er immer gesagt. Ein Junges Mädchen jagte an ihm vorbei auf einen der Lehrer zu. Jetzt war Ian nicht nur auf der flucht sondern musste sich auch noch sorgen um die Firma machen. Kurz nach seiner Verhaftung gab die Firma eine Pressemeldung heraus, in der sie sich von den „Rechtswidrigen Aktionen“ des Ian Warrick distanzierte und den neuen Firmenvorstand bekannt gab. Das Junge Mädchen(Felina) war inzwischen bei ihrem Lehrer angekommen und schien das andere Mädchen (Deborah) welches mit ihrem Stuhl umgekippt war und nun fluchend aufstand gar nicht zu bemerken. Ian reichte dem Mädchen mit den lila harren höflich die hand :“darf ich dir aufhelfen?“
    U can´t touch this !

  23. #23
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    „Demasiado tiempo!“ korrigierte Felina die Worte des Freundes und lächelte. „Que bueno que has vuelto!“ Dieser letzte Satz war absolut unnötig, denn man konnte dem Mädchen die Freude überdeutlich ansehen. „Cuando me dijiste que vienes, inmediatamente elaboré planes y escabullí de casa para sorprenderte. O, pero quizas sea mejor que hablemos luego sobre todo.“ Als wohlerzogene junge Dame wusste sie sehr wohl, dass es unhöflich war, sich in Anwesenheit anderer zu unterhalten, die durch mangelnde Sprachkenntnisse von der Konversation ausgeschlossen wurden. Sie vermutete, dass die beiden Kollegen Sergios nicht wirklich viel von dem blitzschnellen Redefluss verstanden hatten.

    „Verzeihen Sie die Störung!“ sprach sie nun Simon und Angelica an. Ihr Akzent war von einem so astreinen BBC Englisch, dass man meinen konnte sie hätte es aus einem Jane Austen Film gestohlen. Es wirkte fast zu perfekt, als dass es natürlich geklungen hätte und in den Ohren von Amerikanern sicherlich gestelzt. „Ich wollte nur kurz hallo sagen, werde Ihnen Sergio nun aber wieder überlassen!“ Unschlüssig machte sie einen Schritt nach hinten, von den drei Lehrern weg in Richtung der Schüler. Sie wurde sich nun bewusst, dass sie eigentlich gar nichts so richtig mit sich anzufangen wusste, nun da sie Sergio begrüßt hatte. Schließlich grinste sie fröhlich, jedoch nicht zu sehr als dass man ihre Eckzähne hätte sehen können, und zog die Mütze wieder zurrecht, welche ein wenig verrutscht war in der Aufregung. „Sehen wir uns später?“
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  24. #24
    Mitglied Avatar von NiGhTwiNg 22
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    Jeffrey


    Da Jeffreys Durst nicht so groß war das er dafür Extra den Speisesaal aufsuchen wollte , Insbesondere da Jeff nichtmal wusste wo dieser sich befand Beschloß Er sich auf einen Sessel gegenüber des Sofas fallen und beantwortete Thomas seine Frage " ja ist mein erster Tag hier komm grad von dieser Einführung und Du bist Du auch erst seit Heute hier?"

  25. #25
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Deborah

    Debs Fluchtirade verstummte als sie angesprochen wurde und sie sah auf. Zuerst musterte sie die ihr dargebotene Hand, dann den jungen Mann (Ian), der ihr diese hinhielt. "Du darfst," antwortete sie schließlich und ergriff seine Hand. Mit seiner Hilfe kam sie wieder auf ihre Beine. "Danke fürs Helfen," sagte sie danach und rieb über ihr malträtiertes Hinterteil. "Die sollten einen hier echt vor rumflitzenden Mutanten warnen."

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