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Thema: Comics in der Presse III

  1. #26
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    Katja Lüthge, Berliner Zeitung, 11. Dezember 2008: ein Text über die Gesamtausgabe der Mumins.

    Snorkfräulein auf gefährlicher Fahrt
    Erstmals auf Deutsch: eine Gesamtausgabe der wunderbaren "Mumin"-Comics von Tove Jansson
    http://www.berlinonline.de/berliner-...018/index.html
    +++ LÜGEN sind NACHRICHTEN +++ WAHRHEIT ist von GESTERN +++ www.nachdenkseiten.de

  2. #27
    Im Donaukurier (Ingolstadt) war heute ein Artikel zum 40. Geburtstag der deutschen Ausgabe von Asterix. Es handelt sich um einen dpa-Text, der eigentlich ein Porträt von Michael Walz ist (in Bayern kennt den aber wohl im Gegensatz zu Baden-Württemberg keiner). Hier ist die gleiche Geschichte in der Stuttgarter Zeitung vom 12. Dezember:

    dpa (Landesdienst Südwest), u. a. Stuttgarter Zeitung, 12. Dezember 2008:
    http://stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...n-asterix.html

    Michael Walz aus Überlingen
    Der deutsche "Vater" von Asterix

    Überlingen - Am 16. Dezember feiert ganz Deutschland den Geburtstag von Asterix. Ganz Deutschland? Nein. Nur ein kleiner Kreis unbeugsamer Anhänger weiß, dass genau vor 40 Jahren ein kleiner Gallier Deutsch gelernt hat, der seither aus keinem Bücherregal mehr wegzudenken ist. Einer der Menschen, der ihm in den vergangenen Jahrzehnten im Land der Teutonen zur Seite gestanden haben, heißt Michael Walz und lebt in Überlingen am Bodensee.
    Geändert von Martin Jurgeit (17.12.2008 um 10:34 Uhr) Grund: Ergänzung des Links

  3. #28
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    Markus Weckesser, Bücher 6/2008:
    www.buecher-magazin.de/index.php?id=475

    Jenseits von »Zack« und »Bumm«

    Der Comic wird erwachsen. „Graphic Novels“ liegen im Trend: Bildergeschichten, die den Vergleich mit Romanen nicht zu scheuen brauchen. Denn sie versprechen Vergnügen für Kopf und Augen. Streifzug durch ein junges Genre.

    (...) Das enge Zusammenspiel von Text und Bild – das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Experimente im jungen Genre der Graphic Novel bringen lassen. Es mag ungewohnt sein, einen Versuch aber ist die Lektüre allemal wert. Oder wie Verlagsfrau Jutta Harms es formuliert: „Ob Graphic Novel oder Roman: Man liest halt gerne!“

    Interview von Markus Weckesser, Bücher 6/2008:
    www.buecher-magazin.de/index.php?id=comics

    „Die Jungen werden immer besser“

    Thomas von Steinaecker über die emotionale Wirkung von Bildern, fehlende Comic-Tradition und talentierte Nachwuchszeichner.

    Was macht die Qualität von Graphic Novels aus?
    Die Balance zwischen einer relativ konventionell erzählten Geschichte und einer ausgefallenen grafischen Form: Darin liegt die große Chance des Comics.

    Was spricht Sie denn persönlich an?
    Eben genau das: postmoderne, komplexe Inhalte, die über die Form unterhaltsam vermittelt werden (...)

    Thomas von Steinaecker, Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2008:

    Zahnsplitter und Tierhaarbüschel

    Zwei halbwüchsige Diebe auf der Spur eines Ritualmörders: Ein Krimi von Fred Vargas und Edmond Baudoin

    (...) Angesichts der ungleichen Qualität der herausragenden Zeichnungen und des etwas bemühten Szenarios, das nicht unbedingt Lust auf die Romane Vargas' macht, hinterlässt "Das Zeichen des Widders" einen zwiespältigen Eindruck; als mutiges Experiment zweier Koryphäen ihres Gebits verdient es Respekt.

  4. #29
    In der Wochenendbeilage der Süddeutschen wird heute Albert Uderzo zum Thema "Helden" interviewt. Im Internet findet sich ein ähnliches Interview mit anderem Titel - inwieweit der Inhalt von dem der Druckversion abweicht, habe ich noch nicht überprüft.

    Im Gespräch: Albert Uderzo

    "Asterix hat niemanden gerettet"

    Asterix allein zu Haus': Albert Uderzo über die schwere Geburt von Obelix, das Leben als Comic-er und das Schicksal der Gallier nach Goscinnys Tod.
    Interview: H. Hordych
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/456/452164/text/

  5. #30
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    Ich habe das Uderzo-Interview heute Morgen auch mit großem Interesse gelesen. Es scheint aber wohl länger auf Halde gelegen zu haben. Jedenfalls gibt es dort überhaupt nichts zu diesem Thema zu lesen:

    Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2008:

    Sesterzensegen
    Die Rechte an "Asterix" sind in neuen Händen

    (...) Unmittelbar vor dem fünfzigsten Jubiläum der erfolgreichsten französischen Comic-Serie haben die beiden Altgesellschafter (Albert Uderzo und Goscinny-Tochter Anne) jetzt ihre Anteile an die Verlagsgruppe Lagardère verkauft, die über ihre Tochter Hachette den Vertrieb der Asterix-Alben besorgt (...) Aber bemerkenswert ist, dass Sylvie Uderzo (seine Tochter) ihre vierzig Prozent an den Editions Albert-René nicht abgeben will. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass man sie aber dazu zwingen möchte (...)

    Und hier noch zwei Beiträge zur Ausstellung „Superman und Golem - Der Comic als Medium jüdischer Erinnerung" im Jüdischen Museum der Stadt Frankfurt ...


    Christian Schlüter, Frankfurter Rundschau, 19. Dezember 2008:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausla...che-Faust.html

    Die nicht-arische Faust

    Nur bedingt lustig: Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt Comics als "Medium der jüdischen Erinnerung"

    (...) Durch die historische Fiktion im Comic findet die politische Gegenwart Eingang in die Populärkultur. Mehr noch als den anderen Massenmedien gelingt es dem Comic allerdings, auf die bildhaften Stereotype aufmerksam zu machen, die nicht nur unsere politischen, sondern auch die historischen Selbstverständigungsroutinen beherrschen. Nicht nur in der "jüdischen Erinnerung" spielen beispielsweise Ikonen wie Leichenberge, Stacheldraht, ausgemergelte Leiber oder die Kamine der Verbrennungsöfen in Auschwitz eine zentrale Rolle, um dem Menschheitsverbrechen in seiner Unvorstellbarkeit überhaupt eine sinnliche Gestalt zu geben. Comics reflektieren diese Bildstrategien (...)

    Andreas Platthaus, Comic-Blog auf faz.net, 18. Dezember 2008:
    http://faz-community.faz.net/blogs/c...pensation.aspx

    Jüdische Zeichner: Comics als Kompensation

    (...) in Paris, wo ich die Ausstellung erstmals gesehen hatte, konnte man sich angesichts der Fülle des dicht gedrängten amerikanischen Materials kaum mehr orientieren, und der den europäischen und israelischen Comics gewidmete zweite Teil sowie die neueren autobiographischen Publikationen zur Schoa (...) waren in einem niedrigen Tonnengewölbe des Untergeschosses zu sehen, das außer in einigen Tischvitrinen keine angemessene Präsentation gestattete. Und in Amsterdam soll es noch schlimmer gewesen sein, sagte man mir.
    In Frankfurt ist das ganz anders (...)

  6. #31
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    Michael Pilz, Die Welt (Literarische Welt), 20. Dezember 2008:
    http://www.welt.de/welt_print/articl...ebennasen.html

    Krautjunker und Rübennasen

    Von 1955 bis 1975 war das "Mosaik" von Hannes Hegen die beste deutsche Comic-Serie. Nun liegt das Gesamtwerk im erschwinglichen Nachdruck vor

    (...) 1955 war nicht alles schlecht. Der Stalinismus wurde zaghaft angezweifelt. Disneyland wurde in Kalifornien gegründet. "Neues Leben", der Verlag der FDJ, beschloss, dem "Schund- und Schmutz" mit eigenen Comics zu begegnen. Hannes Hegen, bürgerlich: Johannes Hegenbarth und Grafiker aus Böhmen, wurde die Entwicklung einer "Bilderzeitschrift" anvertraut (...)

    Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Dezember 2008:

    Schatzkammer mit Wilhelm Busch

    Im oberpfälzischen Sulzbach ist das Inventar der Seidelschen Verlagsdruckerei erhalten geblieben: drei Jahrhunderte Geschichte als Kalender, Porzellan und Schlittschuhe.

    (...) In den Kontorräumen (...) fand ein Stadtarchivar (...) ein winziges Kuvert (...), das die Aufschrift "Der Kuchenteig" trug. Darin befanden sich zehn kleine Zeichnungen, die offenbar 1863 der Redaktion der Sulzbacher Kalender als Vorlagen für eine Holzstichfolge angeboten worden waren. Es handelte sich um eine bislang unbekannte Bildergeschichte von Wilhelm Busch aus dem unmittelbaren Umfeld von "Max und Moritz" (...) Das Busch-Konvolut war ein Zufallsfund, denn eine systematische Erschließung der Bestände steht noch aus (...)

  7. #32
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    Hendrik Wieduwillt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Dezember 2008:
    http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC2...~Scontent.html

    „Fiktivpornos“
    Auch fiktive Figuren müssen enthaltsam sein

    Seit kurzem sorgt eine Meldung für Verwunderung, der zufolge der Besitz eines gefälschten Simpsons-Comics zur Strafbarkeit wegen Kinderpornographie geführt haben soll. Die Zeichnungen, die sich der zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilte Mann aus Sydney heruntergeladen haben soll, zeigen die Kinder Bart, Maggie und Lisa der gelben Fernsehfamilie. Sie haben allerdings Genitalien und werden bei sexuellen Handlungen gezeigt (...)
    Geändert von Martin Jurgeit (23.12.2008 um 11:03 Uhr)

  8. #33
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    Auch dieses Jahr gibt es wieder den Comic-Rückblick der FTD, den wir von JNK Media produziert haben ...

    Financial Times Deutschland, Agenda-Buch, 23. Dezember 2008 (Weihnachtsausgabe):
    Das Jahr in Comics

    Vw-Affäre, US-Wahl, Sarko-Soap – ein Rückblick auf 2008 (...) Sieben deutsche Comiczeichner haben für die Financial Times Deutschland die Schlüsselszenen des Jahres in Bild und Wort festgehalten (...)
    Folgende Comic-Künstler sind dieses Jahr beteiligt:
    • Calle Claus: "Augenblick mal!" (12 entscheidende Minuten in 2008)
    • Isabel Kreitz: "Auf die Knie!" (der Kniefall Henry M. Paulsens vor Nancy Pelosi im Weißen Haus)
    • Schwarwel: "Super-Sarko" (Sarkocy rettet die Welt)
    • Olivia Vieweg: "Die Rassenfrage" (Obama-Wahl)
    • Martin Frei: "Wiedeking und die Wetter"
    • Reinhard Kleist: "Fackel im Sturm" (das olympische Feuer in Paris)
    • Ulf S. Graupner: "Ein Morgen in Marienburg" (die Zumwinkel-Verhaftung)

    Die FTD mit den Comics ist noch im Handel erhältlich, da am 24. keine neue Ausgabe erschien. Die Agenda-Beilage mit den Comics werden wir zudem den COMIXENE-Abonnenten wieder mit Nummer 105 mitschicken.


    Außerdem erschien kürzlich noch dieser interessante Beitrag in der FTD ...

    Willy Theobald, Financial Times Deutschland, 12. Dezember 2008:
    http://www.ftd.de/karriere_managemen...re/450511.html

    Kreative Zerstörer
    Benedikt Taschen – Bilderbuchkarriere

    (...) Taschens ökonomische Bibel jedoch ist kein betriebswirtschaftliches Lehrbuch: Er orientiert sich an Donald Duck. Als 18-jähriger Abiturient eröffnet er mit 50.000 DM elterlichem Startkapital einen Comicladen – und schrammt knapp an der Pleite vorbei.
    Doch noch heute glaubt er an die Zeichentrickrituale der schnatternden Pürzelträger: "Die Konstellation zwischen dem großen Gewinner Dagobert, der den Geldspeicher immer voll hat, und dem ewigen Verlierer Donald fand ich symptomatisch für den Kapitalismus" (...)

  9. #34

    Comic zur Finanzkrise in der FASZ

    In der heutigen Ausgabe (28. 12. 2008) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist auf Seite 32/33 ein Comic zur Finanzkrise zu lesen.

    Zitat Zitat von Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
    Die Finanzkrise als privates Drama. Das ist die Idee, für die wir das Mainzer Zeichner-Duo „Dainz“ gewonnen haben. Dahinter stecken die jungen Künstler Mart Klein und Miriam Migliazzi. Sie hatten erste Erfolge beim Magazin „Mad“ und als Illustratoren von Kinderbüchern. Jetzt spießen sie die Finanzkrise auf.
    Titel: "Die Leiden des Banklehrlings Axel"
    Zeichnungen: Marc Klein und Miriam Migliazzi
    Text: Winand von Petersdorff

    Online unter http://www.faz.net/s/Rub58241...~ATpl~Ecommon~Sspezial.html (Artikel) oder unter http://www.faz.net/s/Rub58241...~Ecommon~SMed.html (Bildstrecke)
    Geändert von Mingamanga (29.12.2008 um 22:41 Uhr) Grund: Linkkorrektur

  10. #35
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    Besserwisser am Werk

    Der Typ heißt offenbar "Mart Klein". "Marc" wäre auch ein sehr seltsamer Name.

  11. #36

    Wahl-Mart

    Zitat Zitat von nichts
    Der Typ heißt offenbar "Mart Klein". "Marc" wäre auch ein sehr seltsamer Name.
    Uppsa, Schreibfehler! Stimmt, in der FASZ heißt es Mart Klein.

    Aber wieso sollte "Marc" ein "sehr seltsamer Name" sein? Marc ist einfach die Abkürzung von Marcus (ein alter Freund von mir heißt so, daher vielleicht der Schreibfehler). "Mart" ist da m. E. ein wesentlich ungewöhnlicherer Name (obwohl ich tatsächlich noch einen anderen Bekannten habe, der Martin heißt und von allen "Mart" gerufen wird ...)

  12. #37
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    Interview von Markus Wanzeck, Frankfurter Rundschau, 30. Dezember 2008:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausla...ht-lustig.html

    Interview mit "Nicht lustig"-Cartoonist
    Sauer macht lustig

    Herr Sauer, als Ihr neuer Comicband in die Buchhandlungen kam, schrieben Sie in Ihrem Blog dazu: ",Nichtlustig 4' ist fertig. Und ich auch." Ist Lustigsein so anstrengend?
    Ich bin ein ungeduldiger Mensch und gleichzeitig nicht der schnellste Zeichner, im Grunde ist mein Kopf schneller als meine Zeichnerhand. Das laugt mich bei einer Buchproduktion etwas aus. Lustigsein selbst ist überhaupt nicht anstrengend. Weil Lustigsein keinen zeitlichen Aufwand bedeutet. Es ist ja nicht so, dass man Cartoonist wird und dann krampfhaft versucht, lustige Ideen zu haben. Es ist genau andersrum. Man hat ohnehin lustige Ideen und sucht sich einen Job, in dem man diese Ideen aus seinem Kopf kriegt ...

    In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gibt es heute wieder wie (fast) jedes Jahr den großen, ganzseitigen Sylvester-Strizz von Volker Reiche, koloriert von Irma Arndt-Reiche:

    Herrn Pauls Silvesterparty
    http://www.faz.net/s/RubDA5AEED6E6AB...~Sspezial.html


    Und wie es dann ab Freitag weitergeht, erläuterte Andreas Platthaus gestern detailliert in seinem Blog ...

    Andreas Platthaus, F.A.Z.-Blog Comic, faz.net, 30. Dezember 2008:
    http://faz-community.faz.net/blogs/c...trizz-tag.aspx

    Samstag ist von nun an Strizz-Tag

    (...) Mit dem werktäglichen Comic von Volker Reiche in der F.A.Z. hat es an diesem Freitag ein Ende. Am 2. Januar 2009 erscheint die letzte reguläre Folge, ehe am kommenden Dienstag, passend also zum Dreikönigstag, Ralf König seine auf etwa vier Monate angelegte Serie "Archetyp" beginnt.
    (...) mit Volker Reiches Serie geht es in der F.A.Z. weiter. Nur nicht mehr ganz so häufig, nämlich vom 3. Januar 2009 an jeweils am Samstag. Dafür aber auf einer ganzen halben Zeitungsseite in der Wochenendbeilage "Bilder und Zeiten", immer auf Seite 2. Und zum Auftakt gibt es dann auch gleich zwei Bonbons: einen Artikel von mir zur Bedeutung der Wochenendseiten für die Geschichte des Comics und eine bisher unveröffentliche Entwurfszeichnung mit dem ursprünglich geplanten "Strizz"-Personal (...)

    Außerdem wurde gestern das Spiegelman-Online-Projekt auf faz.net mit Beiträgen zu "Breakdowns" abgeschlossen, u. a. gab es in den letzten Wochen noch folgenden Beitrag ...

    Niklas Bender, faz.net, 12. Dezember 2008:
    http://www.faz.net/s/Rub9C93DE138D16...~Scontent.html

    „Breakdowns“ in Frankreich
    Die Krönung des Künstlers als junger Mann

    (...) denn das Comic-Entwicklungsland Deutschland war dem Nachbarn voraus, und zwar um viele Jahre - „Breakdowns“ war bisher nicht ins Französische übersetzt worden und erscheint 2008, anders als in Deutschland, zum ersten Mal.
    Eine bedauerliche Verspätung, das hat die französische Verlags- und Medienszene begriffen, entsprechend nachdrücklich wurden Band und Autor im Frühjahr gefeiert (...)
    Desweiteren wurden zuletzt auf der F.A.Z.-Sonderseite www.faz.net/spiegelman/ noch Artikel von Constanze Döring, Klaus Schikowski, Kat Menschik, Christian Gasser und einem gewissen Martin Jurgeit veröffentlicht. Man kann nur hoffen, dass dieses interessante Experiment möglichst bald zu einem anderen Comic-Band wiederholt wird.

  13. #38

    "Ein Steinbruch von Erinnerungen"

    Im Januarheft 2009 des KulturSPIEGEL, der sich dem Thema "Künstler entwerfen ihr Traumhaus" widmet, legt Isabel Kreitz ("Die Sache mit Sorge", Carlsen) dem geneigten Leser in einem doppelseitigen Kurzcomic (drei Panels auf Seite 22/23) dar, wie ihr Traumhaus aussehen sollte: Ein kleines Häuschen, das aber mit einem riesigen Dachboden voller Krimskrams, alten Zeitschriften und Büchern.

    Isabel Kreitz, KulturSPIEGEL, Januar 2009:
    http://service.spiegel.de/digas/serv...009&AG=1&SE=22

    Ein Steinbruch von Erinnerungen

    "(...) Ein riesiger Dachboden, bestenfalls seit Generationen genutzt, ist ein ständig verfügbarer Steinbruch von Gegenständen, Informationen, Inspiration und Erinnerungen."
    Das Heft liegt dem aktuellen SPIEGEL # 1/2009 (Inlands-Einzelverkaufsauflage und Abonnenten) bei.
    Geändert von Martin Jurgeit (06.01.2009 um 10:28 Uhr) Grund: Ergänzung des Links

  14. #39
    Bei allem Respekt vor Volker Reiche und seiner Stripserie "Strizz" - die FAZ nimmt heute die Umstellung von Wochentags- auf Samstagsfolgen zum Anlaß, sie mit "The Yellow Kid" und ähnlichen klassischen amerikanischen Sonntagsserien zu vergleichen, was mir schon etwas größenwahnsinnig vorkommt:

    Das Erbe der Sonntagskinder
    03. Januar 2009 Der Comic ist ein Sonntagskind. Und wo könnte man ihm das besser ansehen als auf dem Porträt des grinsenden kleinen Knaben Napoleon, das der amerikanische Zeichner George McManus 1909 zeichnete, um den ersten Zahn seines kindlichen Comic-Helden zu feiern? Damals räumte ihm die von Joseph Pulitzer 1890 gegründete und zu einer der erfolgreichsten Tageszeitungen der Jahrhundertwende avancierte „New York World" die ganze Titelseite ihrer farbig gedruckten Wochenendbeilage frei, um das familiäre Großereignis angemessen zu begehen.
    (Autor: Andreas Platthaus)

    http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A...~Scontent.html

  15. #40
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    in der Frankfurter Rundschau erscheint ab heute immer samstags ein Deutschland-Comic

  16. #41
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Zitat Zitat von Kaifalke Beitrag anzeigen
    in der Frankfurter Rundschau erscheint ab heute immer samstags ein Deutschland-Comic
    Hierzu noch als Ergänzung ...

    Interview von Christian Schlüter, Frankfurter Rundschau, 3. Januar 2009:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausla...m_cnt=1653565&

    Interview mit Isabel Kreitz
    "Ich meißele Pointen"

    Frau Kreitz, Sie haben bisher vor allem Buchillustrationen und längere Comic-Geschichten gezeichnet. Der neue Comic in der Frankfurter Rundschau ist in sehr kurze Episoden aufgeteilt. Was ist das Besondere an einem Comic, der regelmäßig in einer Tageszeitung erscheint?

    Zwischen einem regelmäßigen Zeitungs-Comic und einer Comic-Geschichte in Buchform liegen Welten! Und ein Zeitungs-Comic, der wöchentlich erscheint, ist auch wieder etwas ganz anderes als ein täglicher Comic. Ein Comic-Buch oder die sogenannte Graphic Novel kann mit allen dramaturgischen Mitteln arbeiten, die es auch in Romanen und Filmen gibt. Ein Zeitungs-Comic aber wird in kleineren Häppchen serviert und verlangt daher eine ganz andere Erzählform (...)

  17. #42
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Peter L. Opmann Beitrag anzeigen
    Bei allem Respekt vor Volker Reiche und seiner Stripserie "Strizz" - die FAZ nimmt heute die Umstellung von Wochentags- auf Samstagsfolgen zum Anlaß, sie mit "The Yellow Kid" und ähnlichen klassischen amerikanischen Sonntagsserien zu vergleichen, was mir schon etwas größenwahnsinnig vorkommt
    Ich habe "The Yellow Kid" nie als besonders toll empfunden. War hat nur der erste Erfolgscomic von Pulitzer (und "Comic" ist da auch hochgegriffen).

  18. #43
    Ich muß vielleicht präzisieren: Platthaus leitet die Geschichte der Zeitungscomics her - bis zu Art Spiegelman in der "Zeit" und Mattotti in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Verglichen wird "Strizz" bloß mit "Calvin & Hobbes"...

  19. #44

  20. #45
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Nachdem bis letzte Woche auf dem Platz der "Tragic Strips" in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" noch "Dr. Dominos Weltgeschichte" von Dieter Böge und Bernd Mölck-Tassel lief, übernimmt ab heute für die nächsten vier Monate Paul Hornschemeier den Comic-Platz auf der Ansichten-Seite. Infos dazu und einen optischen Eindruck gibt es in seinem Blog ...

    Paul Hornschemeier, News and/or Head Lice, 3. Januar 2009:
    http://newsandheadlice.blogspot.com/...llgemeine.html

    Huge Suit Visits Germany

    Starting tomorrow, and for the next seventeen weeks, I'll be contributing a weekly strip in the German newspaper Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.The strip is in their "Tragic Strip" slot of their political section, and has been previously occupied by a slew of artists, including one of my major idols and influences, Heinz Edelmann (...)

  21. #46
    Moderator COMIX ⋅ Internationaler Comic-Salon Erlangen Avatar von Martin Jurgeit
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    Heute startet Ralf Königs "Archetyp" in der FAZ ...

    faz.net, 6. Januar 2008:
    http://www.faz.net/s/Rub189C6287FD59...~Sspezial.html

    „Archetyp“: Erste Folge
    Leer war die Welt

    „Archetyp“ heißt die neue Comic-Serie von Ralf König, die dienstags bis freitags im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint. Es geht um Noah, doch um einen ganz anderen Noah, als wir ihn aus der Bibel kennen (...)

    Mehr hierzu schrieb Andreas Platthaus vor einigen Tagen in seinem Blog ...

    Andreas Platthaus, F.A.Z.-Blog Comic, 29. Dezember 2008:
    http://faz-community.faz.net/blogs/c...die-f-a-z.aspx

    Ralf Königs neuer Comic für die F.A.Z.

    Vorgestern habe ich Ralf König besucht. Seitdem bin ich im Besitz der ersten zweiundvierzig Folgen zur Nachfolgeserie von „Strizz", die am ersten Dienstag des kommenden Jahres, also am 6. Januar 2009, in der F.A.Z. starten wird. Rund sechzig Folgen werden es am Ende wohl sein. Ihr Titel: „Archetyp". Soviel sei schon einmal verraten, daß es um Noah gehen wird, doch um einen ganz anderen Noah, als wir ihn aus der Bibel kennen (...)

  22. #47
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    Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Januar 2009:

    Auf der Suche nach der verlorenen Salonlöwengrube

    Die in Bildern wiedergewonnene Zeit: Eine Herkulesarbeit geht in die sechste Runde - der Zeichner Stéphane Heuet und seine Version von Marcel Prousts "Recherche".

    (...) der Zeichner hat nicht nur die Faltenfülle gemeistert, sondern auch sein Metier nunmehr exzellent im Griff, dass er zu karikaturesken Physiognomien übergehen kann, ohne dabei die Scheinobjektivität der ursprünglich gewählten Ligne Claire aufzugeben (...)

  23. #48

    Emmerich Huber auf EINES TAGES

    Auf EINES TAGES ist ein Artikel von Barbara Haeberlin über mechanische Rechenmaschinen ("Superhirne im XXL-Format") erschienen. Unter den Bilddokumenten ist auch ein kleiner Werbecomic von Emmerich Huber ("Das Neueste von Onkel Jup") für "Addiator"-Rechenmaschinen zu sehen.

  24. #49

    Die SZ gratuliert Tim und Struppi zum 80. Geburtstag

    In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (10./11. Januar 2009) huldigt Gerhard Matzig Tim und Struppi zum 80. Geburtstag. Der Artikel wird zudem, wie es sich gehört, mit einem großen "Tim und Struppi"-Panel auf Seite 1 angekündigt.

    Zitat Zitat von Gerhard Matzig
    Schurken, Wahnsinnige und ein Pfadfinder
    Vor 80 Jahren wurden Tintin und Milou geboren: Als Tim und Struppi sind sie längst im Globalismus angekommen.

    Es ist nicht korrekt, einem Superhelden, einem Berufskollegen zumal, zum 80. Geburtstag zu gratulieren, indem man die Frage stellt, wie aus dem langweiligsten Pfadfinder des Universums eine der beliebtesten Figuren der Welt werden konnte. Wieso ist es ein netter, rundgesichtiger, mit Knickerbocker und einem zwischen Genscher- und Golf-Pullunder changierenden Kleidungsstück ausgestatteter Kleinwüchsiger, der all die Abenteuer erleben darf? Abenteuer, die so beschaffen sind, dass ein Mann wie James Bond dagegen wirkt, als sei er am Sonntag zwischen "Tatort" und Anne Wills Sofa auf selbigem eingeschlafen.
    Gerhard Matzigs Antwort auf diese Frage ist heute im SZ-Feuilleton auf Seite 11 oder online unter http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/460867/-1 zu lesen.

  25. #50
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    auch Rheinische Post und Berliner Tagesspiegel berichten heute über Tim und Struppis 80. Geburtstag

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