szmtag The President's Daughter - Vol. I
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  1. #1
    Moderator Fanprojekte & RPG Avatar von Zero-Cool
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    The President's Daughter - Vol. I

    Seit zwei Wochen waren Sie hier nun bereits unterwegs. Begleitet von einer kleinen Eskorte von zwei Polizei Beamten, die hier aus der Gegend stammten, waren Dylan MacConnel, David Johnson, Saiyuri Takashino und Jason Tennen die Dörfer an der Küstenlinie entlang gefahren und hatten nach Hinweisen nach Ihrem Ziel gesucht.

    Aber Ashley Graham, die Tocher des Präsidenten der vereinigten Staaten schien wie vom Erdboden verschluckt. Sie wollten die Suche bereits abbrechen, hätte Tennen, der Elektroniker und Kommunikationsspezialist unter Ihnen nicht eine neue Nachricht der Zentrale bekommen, die einen Hinweis auf ein Dorf einige Kilometer östlich Ihres jetzigen Standpunktes enthielt.

    So fuhren Sie seit gut einer Stunde in jene Richtung. Endlich konnten Sie die schmale Brücke, die nach der Aufklärung der Missionszentrale der einzige Weg in Richtung des Dorfes in einigen Meilen Entfernung war, sehen.

    Die Brücke schien noch aus dem letzten Jahrhundert zu stammen und wurde hauptsächlich durch dicke Seile gehalten, die verhinderten, dass die Holz Planken sich verselbständigten und in den reissenden Fluß, der gut zwanzig Meter unterhalb der Brücke verlief stürzten.


    "Wir sind da", bemerkte einer der Polizisten in gebrochenem Englisch. Der Polizei Van überquerte die Brücke und die beiden Einheimischen stiegen aus, um sich die Beine zu verteten, bzw. sich eine Zigarette anzuzünden....
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  2. #2
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    Der Wagen hatte kaum gehalten, das war Jazz mit einem Satz aus dem Wagen gesprungen. Endlich mal die Gelegenheit aus diesem stickigen Van und der Gesellschaft der anderen zu entkommen! Die Mission zehrte an ihren Nerven. Zwei Wochen schon und noch keinerlei Erfolg - ein Umstand der die junge Frau über die Maßen reizte, wenn auch nicht besonders verwunderte. Besonders die Arbeitsmoral der Spanier ließ zu wünschen übrig! Eine Rauchpause, so kurz vor dem möglichen Ziel?! Doch sie hatte keine Lust sich mit diesen Leuten zu streiten.

    Stumm stand sie am Rand der Brücke und starrte auf den Fluss der unter ihr vorbeirauschte. Dieses Bauwerk war auch mal wieder ein Beispiel der ungesunden spanischen Lebenseinstellung. So eine wacklige Konstruktion hätte man längst erneuern müssen! Ob sie die Tatsache, dass die Polizisten einfach mit dem Van darüber gefahren waren als Mut oder Wahnsinn ansehen sollte wusste sie nicht. Sie hatte die Arme in die Hüften gestemmt, die Beine hatten einen sicheren, schulterbreiten Stand, so wie sie es gewohnt war. Die langen wirren Haare hatte Jazz zu einem dicken Zopf geflochten, damit sie nicht störten. Schon mehrfach hatte sie eine Kurzhaarfrisur in Betracht gezogen, doch bei ihrem Krauskopf wirkte das schrecklich und sie war nicht der Typ Frau der stundenlang mit Föhn und Glätteisen verbrachte. Auch ihrer Kleidung sah man deutlich an, dass sie sich nicht um Äußerlichkeiten scherte. Schwarze Hose, schwarzes Tanktop, schwarzes Hemd. Es war nicht wirklich auszumachen, ob sie jetzt eine spezielle Kleiderordnung des Secret Service beachtete oder einfach nur so im Militärladen eingekauft hatte, denn sämtliche Kleidungsstücke waren aus einem reissfesten Stoff und sahen vom Schnitt der Einsatzuniform eines Militärangehörigen sehr ähnlich. Immerhin hatte sie sich vor einigen Tagen darauf verlegt die Sonnenbrille im Wagen abzunehmen, was ihren Begleitern erlaubte die eisblauen Augen zu sehen. Doch auch das machte sie nicht weniger unnahbar.

    Reglos harrte Jazz aus, wartete darauf, dass es weiterging, einen Befehl oder eine Einsatzbesprechung. Sie hatte fast sofort den Führungsanspruch in dieser Gruppe Colonel MacConnel zuerkannt. Allein sein militärischer Rang und seine Erfahrung sprachen für ihn als Einsatzleiter. Freilich kammen die Einsatzbefehle meistens von der Zentrale und wurden somit von Tennen übermittelt. Allerdings war die gesamte Gruppe so heterogen, dass man von einer Rangordnung nicht wirklich sprechen konnte. Tennen war Techniker, Johnson Mediziner - natürlich hatten sie im Rahmen ihrer Tätigkeit einen gewissen Rang, aber man konnte sie schwerlich als Konkurrenz ansehen. Bei dem Ex Marine war das schon etwas anderes, doch irgendjemand musste die Führung übernehmen und er hatte die Erfahrung. Jazz war es gewohnt unter dem Befehl eines guten Anführers als zweite Hand zu agieren. Sie würde funktionnieren, dieser Einsatz war wichtig und hatte hohe Priorität. Vorerst war der status quo akzeptabel und wenn sich herausstellte, dass MacConnel nicht so fähig war, wie sein Rang vermuten ließ, konnte sie immer noch etwas an der Situation ändern.
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  3. #3
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    Dylan MacConnel war über die ungeplante Pause alles andere als glücklich, und auch die andern Mitglieder dieses Suchkommandos schienen den selben Eindruck zu machen.
    Ebenso wie Agent Takashino war der Collonel aus dem Van ausgestiegen. in einem Stehenden Fahrzeug bot man einfach ein zu gutes Ziel. Aufmerksam beobachtete er die Umgebung und hielt dabei in typischer Militärmanier nach den besten Plätzen zur Deckung und den besten Plätzen für einen Hinterhalt ausschau.

    Anders als die anderen trug MacConnel keinen Anzug sondern seinen Tarnanzug und auch seine Dienstwaffe, eine M9 (Beretta 92) trug er offen sichtbar und nicht verdeckt wie die anderen.

    Es war jetzt zwei Wochen her das die Tochter des Präsidenten verschwunden war und sämtliche Geheimdinste der Vereinigten Staaten waren in die Suche nach ihr eingebunden.
    Und das kleine Team hier war anscheinend die Speerspitze bei der Suche. MacConnel hatte sich inzwischen mehr oderweniger mit der Situation abgefunden das es sich hier um ein gemischtes Team handelte, Ihm währe es natürlich lieber gewesen wenn es sich hir um ein reines MCIA-Team gehandelt hätte oder wenigstens ein Team aus den militärischen Nachrichtendiensten.
    Immerhin war ihm versichtert worden das alle zu den Besten auf ihrem Gebiet gehörten. Das mindeste was der Marine verlangte.

  4. #4
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    Während die beiden Polizisten die Pause genossen, konnten MacConnel und Takashino sich einen Überblick über die Gegend verschaffen.

    Der kleine Weg, auf dem sie sich augenblicklich befanden schien ausschließlich in Richtung des Dorfes zu führen. Die letzte Abzweigung, lag bereits gut zwei Kilometer zurück und war jenseits der Brücke, die den einzigen bekannten Weg zum Dorf darstellte.

    In einer Entfernung von fast 500 Metern konnten sie ein kleines Anwesen ausmachen, das direkt am Weg lag, der an dieser Stelle mehr den Status eines Feldweges, denn einer öffentlichen Straße hatte.
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  5. #5
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    Jason stieg, nachdem auch schon 2 Personen aus seinem Team den Bus verlassen hatten, aus und stellte sich zu den beiden. "Sehr einladend das alles hier," murmelte er eher zu sich selbst als zu den anderen Beiden.

    Unruhig bewegte er sich von dem einen auf das andere Bein, er brauchte unbedingt Bewegung, so lange und so eng in einem Bus sitzen war absolut nichts für ihn.

  6. #6
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    Als Tennen sich neben sie stellte und sie ansprach - oder zumindest fühlte sich Jazz von seinem gebrummelten Kommentar angesprochen, besser gesagt genervt, ließ sie von der intensiven Beobachtung des rauschenden Wassers ab und warf ihm einen kurzen Blick zu. Offenbar war auch der Colonel ausgestiegen und sondierte die Lage. Nun, das war wenigstens eine Methode, diese sinnlose Pause doch noch ein wenig zum Vorteil zu nutzen.

    Einige schnelle Schritte führten Jazz von ihren Begleitern und dem Abgrund weg und auch sie sah sich nun um. Ein Anwesen, Einöde. Sie verstand nicht so Recht, was die Entführer hierher verschlagen haben sollten. Was sollten Bewohner eines spanischen Provinznests mit der Tochter des Amerikanischen Präsidenten? Was sollten Terroristen von Welt in einem spanischen Provinznest, wo aller Wahrscheinlichkeit nach noch Kommunikationsmethoden des späten Mittelalters vorherrschten? Es war ihr ohnehin unerklärlich, wie Tennen es schaffte den Kontakt zur Basis aufrecht zu erhalten.

    Jazz ertappte sich dabei, wie sie fast abwartend den Van betrachtete, ob auch der letzte der Gruppe noch aussteigen und seiner Meinung beisteuern wollte. Sie selbst kehrte langsam wieder näher zu dem Fahrzeug zurück und begab sich in die Gesellschaft des Colonels. Vielleicht hatte der ja etwas brauchbares zu sagen?!
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  7. #7
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    Daves Seufzen ging im Zuschlagen der Autotür unter. Nach dem Schock, dass sie sich tatsächlich mit dem Auto über diese mehr als nur baufällige Konstruktion, die sich "Brücke" schimpfte, gefahren waren, hatte er ersteinmal noch wie festgewurzelt auf dem Rücksitz verharrt, ehe er ebenfalls ausgestiegen war. Der Biomediziner streckte sich erst einmal, was ihm nach der langen Autofahrt überaus gut tat und auch sein Beitrag dazu leistete, die eben ausgestandene Angst ob der waghalsigen Brückenüberquerung zu vertreiben. Er rückte rasch seine Kleidung zurecht (seit dem Beginn der Mission war er von Anzügen stückweise abgekommen und bevorzugte inzwischen Jeans und Polohemden, was den Reisebedingungen deutlich zuträglicher war und womit er sich in Gegenwart des Colonels, der 24/7 einen Tarnanzug zu tragen schien, immer noch ausreichend gut angezogen fühlte).
    Jason ließ den Blick schweifen. Jazz und MacConnel standen bereits wieder beieinander, wie so oft; die beiden hatten recht schnell und implizit klar gemacht, wer die organisatorische Speerspitze ihrer kleinen Mannschaft war. Nicht dass Dave Ambitionen auf eine ähnliche Stellung gehabt hätte - Gott bewahre! Im Grunde wusste er immer noch nicht so recht, ob er hier richtig war. Er hatte seit seiner Agentausbildung im Grunde keine Waffe mehr mit sich geführt oder Kevlar getragen - in den Laboratorien war das nicht nur nicht nötig sondern im Grunde unangemessen. Er hatte sich nie als "Außendienstler" gesehen. Doch jetzt hatte er den Auftrag angenommen und das bedeutete, dass er seinen Job auch so gut wie irgendmöglich erfüllen würde.
    Dennoch schienen sie leider kaum voranzukommen - hätte Tennen nicht neue Hinweise erhalten, wären sie vermutlich nun gar nicht hier sondern hätten die Suche hier in Südeuropa wohl abgebrochen. Dave war nicht ganz klar, welche Spuren genau sie eigentlich hierher geführt hatten, das alles war noch immer sehr undurchsichtig.

  8. #8
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    Ich frage mich, was wir hier eigentlich genau sollen, so ganz glauben kann ich das nicht, dass wir hier richtig sind," dachte Tennen, ehe er sich etwas mehr umsah, um einen genauen Überblick sich zu verschaffen.

    Nach einem Augenblick schloss er wieder zu beiden auf und fragte: "Wie ist die weitere Vorgehensweise? Ich könnte erste einmal uns mit einer Karte einen Überblick verschaffen."

  9. #9
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    "Das wäre wohl das Beste!" Jazz sah Tennen auffordernd an und wartete, dass er die Karte ausbreitete. Es mochte wie in einem schlechten Roadmovie wirken, dass sie sich währenddessen zur Kühlerhaube begab, doch es war nun einmal die einzig glatte Oberfläche. Dabei ließ sie abermals ihren Blick über das Gelände schweifen. Ihr Blick fiel auf Johnson, sie war sich nicht sicher warum man ihn für diesen Auftrag ausgewählt hatte. Er wirkte nicht wie ein Typ für den Außendienst. Außerdem hatte er Familie zuhause, sie hatte ihn schon die Fotos seiner Kinder betrachten sehen und diesen Schluss gezogen - auch wenn sie nicht nachgefragt hatte, sie ging einfach mal davon aus, dass er nicht fremde Familienfotos mit sich hatte. Des Weiteren war er nicht einmal ein richtiger Arzt, der eine Kugel entfernen oder im Notfall leben retten konnte. Er war Forscher, oder Laborant oder so... Irgendwann hatte er einmal von seiner These gesprochen, doch Jazz hatte nicht wirklich verstanden, welchen Sinn dieses biochemische Wirrwarr in diesem Fall hatte. Und doch war Johnson ein Puzzleteil, ebenso wie Tennen und der Colonel und sie selbt und irgendwann - hoffentlich bald - würde es zum Gesamtbild werden.

    Sie nickte Johnson kurz zu und sah dann erneut zum Colonel "Vielleicht sollten wir ohnehin zu Fuß weitergehen, mit dem Wagen fallen wir in dieser Gegend sicherlich auch. Auf dem Weg dorthin können wir auch dieses Anwesen in Augenschein nehmen... Sir?" Sie hatte ihre Meinung direkt kundgegeben, doch offenbar würde sie nichts unternehmen, was nicht von MacConnel abgesegnet war. Ohnehin war sie nicht sicher, was die einheimischen Polizisten dazu sagen würden, wenn ihr Feldeinsatz so war wie ihr Fahrstil, dann sollte man sie wohl lieber hier, bei ihren Zigaretten und dem Auto lassen!
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  10. #10
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    "Okay," sprach Tennen knapp, ehe er zu dem Van lief und sich seinen Laptop schnappte. Es war ein leichtes für ihn verschiedene Karten und Pläne über dieses Dorf heraus zu suchen.Während der Laptop hoch fuhr, öffnete er seine Wasserflasche und nahm einen kräftigen Schluck.

    "Okay ich habe hier einen Stadtplan, verschiedene Gebäudeansichten und einen Googlemap plan," grinste er.

  11. #11
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    Als er sich die aufgerufenen Pläne genauer ansah musste Tennen erkennen, dass der Google-Map Plan den Namen Plan nicht wert war. Er konnte kaum mehr als eine unscharfe Aufnahme aus der Luft erkennen. Überhaupt befanden sie sich hier in der Mitte des Nichts. Die einzige Aufnahmen auf die er sich verlassen konnte, waren Satellitenüberwachungs-Fotos des Verteidigungsministeriums oder bestenfalls Aufklärungs-Fotos der Geheimdienste.

    So war auch eine ca. 3 Monate alte Satellitenaufnahme das aktuellste was er finden konnte.

    Ein schmaler Weg, keinesfalls geeignet für ein Fahrzeug führte von der Brücke, vorbei an dem kleinen Anwesen und durch einen Pfad durch eine Art Schlucht zum Hauptplatz des Dorfes hin, in dessen Mitte sich ein großer Turm zu befinden schien hin.

    Anscheinend befand sich das Dorf in einer Art Tal, das etwas abwärts der üblichen Umgebung lag.
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  12. #12
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Collonel MacConnel war nun ebenfalls an den Van herangetreten und blickte auf den Laptop und begann mit dem Kopf zuschütteln als er das Datum auf dem Aufklährungsbild des Spionagesateliten sah. Dieses Bild war drei Monate alt und somit für eine Operation absolut ungeeignet.
    Dem Präsidenten musste wirklich wenig am Leben seiner Tochter liegen wenn er dem Ermittlerteam so veraltetes Kartenmaterial zur Verfügung stellte.
    Normalerweise würde ein Anruf genügen und in spätestens 20 Minuten würde es ein brandneues Aufklährungsbild geben und bei entsprechender Vergrößerung würde man sogar das Ermittlungsteam erkennen können.
    Als Agent Takashino den Collonel ansprach sah er die Frau an und nickte.
    "Ja, Agent Takashino ich bin auch der Meinung das ein kleiner Fußmarsch uns gut tun wird. Und was die Unauffälligkeit angeht würde ich behaupten das jeder Fremde in so einem Kaff auffallen wird. Das Anwesen ist bestimmt eines genaueren Bick wert. Wir weden das erledigen."

    "Agent Tennen könnten sie noch etwas mehr über dieses Dorf herausfinden? Gibt es irgendwelche Berichte aus Zeitung oder Internet übr dieses Dorf. Heutzutage präsentiert sich doch fast jede Ortschaft in der westlichen Welt im Internet. Vielleicht gibt es auch berichte von offizeller Seite der spanischen Polizei oder des spanischen Geheimdinstes. können sie das noch überprüfen bevor wir losgehen?"
    Dann drehte der Collonel seinen Kopf zum letzen Mitglied des Teams. "Agent Jonnson ist alles in Ordnung mit ihnen? Sie sehen etwas ... desorientiert aus?"
    Geändert von Shane_Gooseman (26.10.2008 um 22:45 Uhr)

  13. #13
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    "Ich werde mal die Suchmaschine anwerfen und schauen was sie so ausspuckt," meinte Tennen zu MacConnel. "Ich hoffe nur, der Empfang in dieser Gegend ist einigermaßen gut," murmelte er zu sich und setzte sich sofort wieder an seinen Laptop.

    Hätten sich die Entführer nicht einen schöneren Ort als diesen sich aussuchen, wie zum Beispiel Paris oder Las Vegas und nicht hier irgendwo im Nirgendwo?

  14. #14
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    Die Suche im Internet ergab keine Treffer.
    Schnell wurde Tennen klar, dass sie hier zu weit von der Zivilisation entfernt waren, um im Internet irgendwelche brauchbaren Spuren zu finden.

    Alles worauf sie sich verlassen konnten waren Berichte der Aufklärung, und selbst die waren über diese Region mehr als spärlich.

    Hier konnten sie nur auf die "gute altmodische" Art und Weise zu neuen Informationen kommen. Hingehen und sich selbst umsehen.
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  15. #15
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    "Collonel, es tut mir leid, es gibt absolut nichts über dieses Dorf, wir müssen wohl oder übel auf der altmodischen Weise ein paar Infos sammeln, auch wenn ich davon nicht begeistert bin," entgegnete Tennen etwas niedergeschlagen.

    "Wie gehen wir weiter vor?"

    Tennen nahm noch einen großen Schluck aus seiner Flasche und verstaute diese, sowie seinen Laptop im Van. So ganz wohl war ihm bei der Sache nicht, so fast völlig unvorbereitet in das Dorf zu laufen.

  16. #16
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    Johnson hatte dem Austausch zwischen Tennen und MacConnel aufmerksam zugehört und unterdrückte nun nur mühevoll ein Seufzen. Sie waren also tatsächlich am absoluten Arsch der Welt, wenn nichtmal das Internet etwas über diesen Ort anbieten konnte. Gott, selbst jedes Kind ab (oder im Zweifelsfall auch schon unter) zehn Jahren hatte heutzutage ein eigenes Myspace und alles was sie über diese Gegend finden konnten, war eine veraltete Karte? Erschreckend.

    Als der Colonell ihn ansprach nickte er, und rang sich ein Lächeln ab. "Sicher. Ich war nur mit meinen Gedanken anderswo." Er deutete in Richtung des Dorfes. "Also? Hier in der prallen Sonne rumzustehen bringt uns ja nicht unbedingt weiter."
    Einen Moment lang war er überrascht von seinen eigenen Worten - sie waren für seine Verhältnisse überaus barsch gewählt. Offenbar zeigten die Strapazen der Reise Wirkung. Er zuckte unwillkürlich mit den Schultern, als wolle er sich selbst demonstrieren, dass nichts dabei war. In Gedanken begann er, einmal mehr in diesen Tagen, das wenige Spanisch zusammenzukratzen, das er vor Jahren mal gelernt hatte.

  17. #17
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    "Haben Sie auch eine Karte in ihrem Gepäck?" fragte Jazz ruhig. Sie war ohnehin überrascht gewesen, dass Tennen in dieser Einöde auch nur versucht hatte das Internet zu nutzen und noch überraschter, dass er tatsächlich eine Verbindung bekommen hatte. "Eigentlich schon erschreckend, dass das Aufklärungsteam nicht mehr zu bieten hat, wenn es um die Tochter des Präsidenten geht! Jedes Terroristenlager in Nahost ist besser ausgeforscht!" brummelte sie dann noch, mehr zu sich als zu den anderen und warf dann einen überraschten Blick zu Johnson als der auf einmal Initiative zeigte. Sie nickte zustimmend. "Ja, also wenn wir noch eine alte Karte auftreiben, ansonsten wär ich bereit!" Sie trug ihre Waffe immer bei sich und mehr brauchten sie zur Erkundung im Moment nicht.
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  18. #18
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    Wortlos ging Dave zurück an den Wagen und öffnete den Kofferraum, wo sie das Gepäck untergebracht hatten. Er öffnete die Seitentasche seines Rucksacks und zog ein Taschenbuch mit spanischen Landkarten hervor, mit welchem er zurück zu den anderen ging, um es Jazz, MacConnell und den anderen zu präsentieren. Er hasste es, unvorbereitet und orientierungslos zu sein, also hatte er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit vorgesorgt und sich bei einer Tankstelle mit dem (maßlos überteuerten) Kartenmaterial versorgt. Dankenswerterweise war "mapa" eines dieser Worte, wo er nur ein o oder a an den englischen Begriff hängen musste, um ans Ziel zu kommen.

    Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er den anderen die Karte entgegenhielt. Dass ausgerechnet er hier aushelfen konnte, hatte vermutlich niemand erwartet. "Ich denke, dann können wir jetzt los, oder?"
    Geändert von Foxx (06.11.2008 um 19:41 Uhr)

  19. #19
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    Ein anerkennender Blick von Jazz entlohnte Johnsons finanziellen Aufwand und seine Geistesgegenwart.
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  20. #20
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    "Wir sollten uns vielleicht vorher im klaren werden, nach was wir genau Ausschau halten," warf Tennen ein.

    Eine einfache Karte half hier mehr, als sein Laptop. Das konnte doch nicht sein. Ihm war das ganze hier eh ein wenig suspekt. Dafür das ihr Auftrag so wichtig war, waren sie wirklich schlecht vorbereitet mit Informationen und Ausrüstung. Man konnte fast meinen, der Auftrag wäre nicht wichtig.

  21. #21
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    Jazz musterte Tennen von Kopf bis Fuß. Diese Aussage zeigte mal wieder deutlich, dass der Typ keine Ahnung von Außendienst hatte. Doch ihre Miene blieb starr und ihre Stimme emotionslos als sie antwortete "Nun, wir müssen uns zunächst ein Bild von der Umgebung machen. Wir suchen ein Haus oder einen ähnlichen Unterschlupf, wo sich diese kriminellen Existenzen verstecken können. Eine Art Basis, von außen unauffällig. Allerdings ist es vor Allem wichtig, dass wir uns das Dorf und die Umgebung des Dorfes anschauen und einen Lageplan entwerfen! Und eben die Karte ansehen um herauszufinden, wie wir uns am Besten unauffällig nähern." Sie musterte Tennen nochmals, dann den Collonel und Johnson. Bei Letzterem blieb ihr Blick sehr lange und sie musterte ihn so offensichtlich und eingehend von Kopf bis Fuß, dass es unangenehm werden musste. Dann nickte sie fast lächelnd und zeigte mit dem Finger auf ihn... "Das ist unauffällig! Ein Tourist, der sich verfahren hat!" meinte sie und sah die Anderen abwartend an.
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  22. #22
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    Tennen musterte zuerst Jazz dann Johnsen. Wenn das so ist, dachte Tennen, werde ich mich auch erst einmal unauffälliger kleiden. Er lief nach hinten an den Wagen und öffnete seine Tasche, kramte kurz in ihr herum und zog ein paar Klamotten heraus und zog sich eine Jeans und ein Freizeithemd an.
    "Dann werden wir jetzt wohl aufbrechen," meinte Tennen, ehe er sich langsam in Richtung des Dorfes aufmachte. Hoffentlich würden sie irgendetwas brauchbares in der Stadt finden, er hatte keine Lust hier völlig umsonst her gefahren zu sein.

  23. #23
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    Dave war sich nicht ganz sicher, wie er Jazz' "Kompliment" zu nehmen hatte, musste dann aber lächeln. Was sie sagte, klang sinnvoll, vor allem aber war es ein Plan der mehr beinhaltete als hier rumzustehen und zu warten, bis ihre Begleiter ihre Glimmstengel fertig geraucht hatten.
    Während Tennen sich umzog, ging auch er noch einmal an den Kofferraum, griff nach seinem Gepäckrucksack, beschloss dann aber, dass dieser ihm zu wuchtig und ausladend war , um ihn mitzunehmen. Stattdessen holte er die wesentlich handlichere Umhängetasche daraus hervor und packte das Wichtigste aus dem Rucksack um: sein Medical Kit, die forensischen Instrumente, eine Wasserflasche, sein Mobiltelefon - und die Handfeuerwaffe. Im Grunde war ihm ganz recht, dass er sie nicht am Körper tragen konnte (es gab wenig was einen untouristischer wirken ließ als ein Pistolenhalfter am Gürtel), wenngleich es natürlich ein Nachteil war, dass man die Waffe so im Falle eines Falles nicht sofort zur Hand hatte. Dann überprüfte er noch einmal, ob man das Kevlar unter seinem Polohemd sehen konnte und schloss sicherheitshalber den untersten Knopf des Kragens, ehe er wieder zu den anderen trat und darauf wartete, dass auch diese gehbereit sein würden.

  24. #24
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    Auch Jazz folgte zum Kofferraum des Wagens. Sie wartete den Befehl des Colonels dieses Mal nicht ab, ging einfach davon aus, dass er ihren Vorschlag gutheißen würde. Man musste ja nicht immer mit der Kavalerie anrücken, man sollte erstmal suchen. Sie schnappte sich ihre - für eine Frau außergewöhnlich kleine - Reisetasche und wühlte darin. Sie zog einen beigen, geblümten Faltenrock hervor und eine beige Bluse aus einem leichten, aber undurchsichtigen Stoff. Ohne weitere Umstände streifte sie die leicht verknitterte Keidung über ihre Uniform. Sie zupfte ein wenig an sich herum, stellte dann aber fest, dass zwei Blusen übereinander ein sehr komisches Erscheinungsbild gaben. Ein paar Minuten später stand statt der toughen Agentin eine junge Frau mit sommerlich-ländlichem Kleidungsstil vor den anderen, das offene Haar nur mit einer Sonnenbrille gebändigt. Ein Minibeutel hing an ihrer Seite, gefüllt mit der obligatorischen Halb-Liter-Evian Flasche, Sonnencreme, einer billigen Digicam und einem Sprachführer Spanisch.

    Sie drehte einen breitkrempigen Strohut in ihrer Hand, sah die anderen auffordernd an. "Ich wär soweit!" meinte sie, wobei Tennen und Johnson bemerkten, dass die schwarzen Springerstiefel, die unter den weißen Spitzen des langen Rocks hervorlugten, ihre Worte Lügen straften.
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  25. #25
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    Nicht nut Tennen und Jonson bemerkten die Springerstiefel sondern auch der Colonell. Lächelnd deutete er auf das Schuhwerk.
    "Agent Takashino vielleicht sollten Sie auch ihre Schuhe ihrer Tarnung abpassen." Die gesagten Worte wirkten nicht spöttisch oder herablassend, seine Stimme wirkte geradezu nüchtern. Allerdings ging er gleich darauf in seinen üblichen Tonfall über, und sprach mit typisch militärischer monotonie weiter.
    "Wir sollten nicht alle zusammen gehen sondern uns aufteilen. Agent Takashino sie und Jonson oder Tennen können sich als Touristenpäärchen ausgeben während ich mit dem anderen die Lage von außerhalb sondieren unf dem ersten Team Rückendeckung geben."

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