szmtag We Can Be Heroes - Volume 1: The Rising - Seite 17
Seite 17 von 17 ErsteErste ... 7891011121314151617
Ergebnis 401 bis 417 von 417
  1. #401
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Zwischen Traum und Wachen
    Beiträge
    7.414
    Nachrichten
    0
    Besorgt blickte Natalie in Fabis Gesicht, soweit ihr das möglich war. Er wirkte angespannt... Doch nach einem endlosen Moment, in dem sie dachte, daß ihre Kräfte sie bestimmt gleich wieder verlassen würden, spürte sie, wie das Gewicht auf ihrer Schulter weniger wurde. Fabi fand wieder festen Stand auf den eigenen Füßen. Der herbeigeeilte Pfleger Luka überprüfte noch den Puls ihres Freundes und gab dann Entwarnung.
    Natalie atmete erleichtert aus, doch lange sollte das Gefühl, daß sie das Schlimmste endlich hinter sich hatten, nicht währen. Denn nun erzählte Fabi, was er in seiner Vision gesehen hatte. Tröstend legte sie eine Hand auf die seine, bevor Fabi die eigene Hand wieder fortzog.
    Die neuen Informationen brauchten eine Weile, um wirklich in ihrem Kopf Fuß zu fassen. "Ver-vernichtet?" hakte sie nach einer stummen Sekunde nach. "Alles... zermalmt?" Sie rieb sich mit den Fingern über die Stirn und versuchte, ihr wie wild klopfendes Herz durch langsamere Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen.
    "Wo, Fabi? Wo müssen wir hin, um... um das zu verhindern? Was sollen wir tun?" Sie glaubte ihm... Das Dumme war nur, kein Polizist der Stadt würde es tun. Und das hieß... "Wir sind auf uns allein gestellt, nicht wahr?"

  2. #402
    Mitglied Avatar von Syllix
    Registriert seit
    11.2000
    Ort
    München
    Beiträge
    2.274
    Nachrichten
    0
    Sein Auto war zu klein und das erschien Nick nur richtig. Immerhin war hier die Rede von der Befreiung von Vanessas Bruder die Rede gewesen und nicht vom Transport einer halben Fussballmannschaft.
    Er hielt den Mund und überließ Vanessa die Organisation. Sie wusste sicherlich, was zu tun war, und sie arbeitete scheinbar schon an einer Lösung, selbstbewusst, entschlossen, ganz so, wie er sie kannte und liebte. Doch als Fabian zusammen brach, sah er Vanessas Verletzlichkeit und ohne Worte ergriff er ihre Hand. Er verfolgte kommentarlos das Geschehen und zur allgemeinen Erleichterung erholte sich Fabian rasch nur um dann von der Vernichtung von Aachen zu orakeln.
    Nick war kein Anhängerung von Armageddon und Weltuntergangsprognosen. Er blickte Vanessa fragend an und vernahm Natalies Worte. Verhindern? Sie? Wie das denn? Sollten sie nicht besser ihre Familie retten und so viele Leute wie möglich warnen? Noch ehe Nick einen Einwand formuliert hatte, strich er diesen Gedanken angesichts der Unmöglichkeit dieses Vorhabens. Ihnen blieb wenn überhaupt tatsächlich nur die Option, die Vernichtung der Stadt zu verhindern.

    "Wie wird das passieren?", fragte er nach Natalies Feststellung und zog Vanessa näher an sich heran.

  3. #403
    Mitglied Avatar von Sphinx
    Registriert seit
    05.2000
    Ort
    Karlsruhe
    Beiträge
    9.784
    Nachrichten
    0
    Es war dunkel, alles war dunkel, als hätte man ihr das Licht ausgeknipst. Kurz war da das Wollen, dass die Schwärze vorhielt, aber dann stellte sie fest, dass ihr Herz viel zu schnell schlug als das sie schlafen könnte, oder bewusstlos sein, oder tot. Und was war eigentlich passiert? Darüber wollte sie nicht nachdenken, denn die Gedanken waren unwillkommen, sie taten weh, schmerzen nur beim Streifen, bis sie in ihr Gedächtnis platzten wie ungefragte Eindringlinge auf einer Party.
    ...irgendwas hatte sie geschrammt... da war kein Boden unter ihren Füßen... das Poltern über Metall das nachgab... Lautes Klirren... Noch lauteres Keifen und ein unsagbares Brennen im Hals... Schreck... ein Ruck... Straße, Kurve, Bremsen... Magnus... Eigentlich war sie doch im Auto gesessen, zumindest war es das woran sich Karma erinnerte, aber das andere war auch passiert, nur andersrum. jetzt lag sie da, irgendwo, vermutlich am Boden, auf der Straße, dass würde jedenfalls das unangenehme Pieksen erklären, danach auch das Brennen, wo sie über den Asfalt gerutscht war oder von möglichen Schnitten der Scheibe. Aber wie konnte sie durch die Scheibe geflogen sein? Mit dem Kopf vorran? Der tat doch aber gar nicht so weh... Nicht so wie das andere, das sie jetzt in die Realität holte, wo sie plötzlich die Augen aufriss und in die Dunkelheit starrte. Dunkelheit mit Lichtern, Sternenhimmel. Dann waren da Gesichter, die sie kannte... mehr oder weniger... Geräusche, Stimme, Motorlärm, dröhnten in ihren Ohren, aber da war auch dieses seltsame Klingen, ein Nachhall dieses komischen Kreischens... wie in der Wohnung da...
    "...AAAAAAlles gut..." erklärte die Schülerin dann aber und wedelte mit ihren Händen in der Luft herum, bis sie sich damit abstützte um sich aufzusetzen, aber in diesem Vorhaben hielt sie dann doch kurz inne weil sich alles irgendwie drehte...

  4. #404
    Mitglied Avatar von Blue Lion
    Registriert seit
    05.2000
    Ort
    Deutschland,Essen
    Beiträge
    19.767
    Nachrichten
    0
    Dies ist ein Probepost, da ich mir nicht ganz sicher bin, wo ich mich in welchem Zustand befinde, aber irgendwo muss man ja mal anfangen!

    Kangxins Kopf brummte, er brauchte einen Moment, damit das Dröhnen in seinen Ohren aufhörte und und er seine Umwelt wieder erfassen konnte. Er bekam mit, wie Natalya nach den Überlebenden sah und Karma sich langsam auf den Weg in die Aufrechte machte. Nachdem er ser sie erreicht hatte, half er ihr dabei. "Alles klar soweit?" seine Stimme klang noch etwas rauh. "Was war das denn?!"
    Geändert von Blue Lion (14.10.2012 um 17:25 Uhr)

  5. #405
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Bei den Eckhexen
    Beiträge
    5.835
    Nachrichten
    0
    Einen Moment lang starrte Penny auf den Aufzug. Zu ihrer Erleichterung war dieser leer. Schnell stellte sie sich in die Lichtschranke und wollte Kjell schon deuten ihr zu folgen, als ihr Blick auf das Labor fiel. Sie zögerte und warf einen unsicheren Blick zu ihrem Begleiter. "Versuch die Schranke dauerhaft zu blockieren und komm her! Hier ist ein Labor, vielleicht finden wir eine Möglichkeit dein Plättchen zu entfernen - so wie ich dich verstanden habe bist du ohne um einiges hilfreicher! Vielleicht finden wir auch Informationen... und die Aufzugtür könnten ebenfalls blockieren, damit sie hier herkommen..." Sie wirkte unsicher. Am Liebsten wäre sie sofort geflohen, doch gleichzeitig hoffte sie, diesen Alptraum dauerhaft beenden zu können... wenn sie nur herausfinden könnte, was hier gespielt wurde.
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  6. #406
    Mitglied Avatar von Matrix
    Registriert seit
    07.2002
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    3.857
    Nachrichten
    0
    Mark zuckte unmerklich mit den Schultern, sie mussten wohl auf seinen Vater hören, auch wenn ihm das alles gerade nicht behakte. Wo waren sie hier nur hinein geraten und vorallem, was hatte sein Vater damit zu tun? Die Fragen die in seinem Kopf herumschwirrten wurden immer mehr und er hatte das Gefühl, dass alles gerade ein wenig viel für ihn war.
    Mark traute sich gar nicht seinem Vater irgendeine Frage zu stellen, denn im Moment war sein Vater wohl alles andere als gut gelaunt.

  7. #407
    Mitglied Avatar von Morgaine
    Registriert seit
    05.2006
    Beiträge
    124
    Nachrichten
    0
    Luka hatte den vermeintlichen Schwächeanfall von Fabian genutzt um seine Vitalwerte zu checken. Aufs schlimmste gefasst, hieß in seinem Beruf: Reanimation. Schlicht und ergreifend eine Herz-Druck-Massage durchführen mit allen Nebentätigkeiten die dafür nötig waren.

    Doch als sein ehemaliger Patient der Gruppe mitteilte, dass Aachen die Nacht nicht überstehen würde, wenn sie nichts unternehmen, hatte Luka einen ganz anderen Begriff von "Aufs schlimmste gefasst sein".
    So langsam wurde es ihm zu viel. Erst war da Fabian der zu Unrecht auf seiner Station festgehalten wurde. Dann kamen andere dazu. Auf einmal hieß es, dass es Menschen gäbe, die besondere Fähigkeiten hätten. Schön und gut. Vielleicht gehörten sie alle in die Psychiatrie. Doch als er seine eigenen Fähigkeiten, aktiviert durch Vanessa, erlebte, wurde ihm schlagartig klar, dass sie etwas besonderes waren. Personen die etwas bewirken konnten.
    Aber ganz Aachen retten? Wie sollten sie denn eine Stadt mit mehr als 250.000 Einwohnern retten? Sie waren Teenager. Irgendetwas zwischen Erwachsene und Kinder.

    Die aufkommenden Fragen beeindruckten Luka. "Wo müssen wir hin?", "Wie wird das passieren?". Der einzige Gedanke den er selbst in diesem Moment hatte war: "Ihr habt dochn Knall!"
    Doch, vielleicht war genau dieser Knall ausschlaggebend dafür, dass sie es geschafft hatten, einen Patienten von einer strengbewachten geschlossenen Psychiatrie raus zu schmuggeln. Ausschlaggebend dafür, dass sie Kräfte hatten, die sich kein Mensch auch nur ansatzweise vorstellen konnte.
    Und letzten Endes auch ausschlaggebend dafür, dem Ganzen hier weiter zu folgen und daran zu Glauben, dass Aachen vernichtet wird wenn sie nichts unternehmen.

    Fabian, du bist der einzige der uns sagen kann wo wir hin müssen. Wenn es wirklich stimmt, dass Aachen untergeht und, dass wir die einzigen sind die das verhindern können, dann liegt es nun in deiner Hand uns dorthin zu führen.“, sagte Luka mit einer emotionslosen Stimme und ausdruckslosen Miene. Wir retten Aachen, dachte Luka, wir retten Aachen und Morgen die ganze Welt. Er grinste. Noch war ein gewisser Zweifel in seinen Gedanken. Durch die Ereignisse in dieser Nacht würde er nie wieder zweifeln. Weder an sich, noch an seinen neu gewonnenen Freunden.

  8. #408
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
    Registriert seit
    04.2000
    Ort
    Stuttgart
    Beiträge
    7.469
    Nachrichten
    0
    Blog-Einträge
    16
    Pariser Ring, in einem Krankenwagen

    Luke konnte selbst noch nicht so recht glauben, dass er gerade einen Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene fuhr – noch dazu einen, den er mithilfe seiner „neuen Freunde“ entwendet hatte. Er war Pfleger, kein Rettungssanitäter … und dennoch war es seine eigene Idee gewesen. Er hatte sich die Worte sagen hören, als kämen sie von einem Dritten und was noch verrückter war: Sie alle hatten sofort zugestimmt, die Idee nicht nur angenommen sondern sogar gelobt. Nick hatte allein durch Handauflegen den Wagen kurzgeschlossen und saß nun neben ihm vorne in der Fahrerkabine, während Natalie, Fabian, Jamie und Vanessa hinten waren. Auf diese Weise hatten sie nicht nur das Sitzplatzproblem von Nicks Wagen umgangen, sondern konnten auch noch so schnell wie möglich zum Lousberg fahren, wo sie laut Fabians Vision hinmussten, wollten sie die angebliche Vernichtung der Stadt aufhalten.

    Hinten gab Fabian noch einmal die Details seiner Vision zu Protokoll: Er hatte gesehen, wie ein Mann, den er als russisch oder ukrainisch oder wenigstens osteuropäisch beschrieb, sich anscheinend im Kampf mit gleich mehreren anderen Personen befand – wobei anscheinend mehrere der Anwesenden besondere Fähigkeiten und Kräfte einsetzten. „Eigentlich scheint er zu gewinnen“, beschrieb Fabian weiter, „aber dann … verliert er die Kontrolle. Seine Kraft, sie hat irgendwas mit der Schwerkraft zu tun. Ich habe gesehen, wie Autos und Mülltonnen zu schweben beginnen, dann plötzlich zu Boden stürzen und vom eigenen Gewicht zermalmt werden. Häuser stürzen ein, Menschen werden vom reinen Luftdruck zerquetscht … er hat geschrien, aber er konnte es selbst nicht mehr aufhalten.“ Fabians Stimme zitterte und erstarb und er vergrub das Gesicht in den Händen. Offensichtlich waren die Bilder vor seinem geistigen Auge mehr als nur verstörend. Die anderen begannen zu verstehen, weshalb er wegen eines psychischen Traumas eingeliefert worden war. Dann aber blickte er auf und sah zu Natalie: „Mark, Matze und Katha … die waren auch da!“

    ***

    Bade GmbH, Untergeschoss

    Kjell sah Penny einen Augenblick lang mit fragendem und verwundertem Blick an. Täuschte sie sich, oder lag auch etwas Wütendes in diesen hellen, lindgrünen Augen des Skandinaviers? Nein, es war Angst … Er schien zu überlegen, sah an sich hinab, beugte sich schließlich runter und riss dann mit einem Ruck den untersten blaugrauen Saum seines linken Hosenbeins ab. Penny spürte ihre eigene Ungeduld und bekämpfte das Bedürfnis auf ihrer Unterlippe herumzukauen, während Kjell den Stoffstreifen so in den Schlitz zwischen der Schleusentür und der Wand zu drapieren versuchte, dass diese die Lichtschranke blockierte. Schließlich hatte er Erfolg, der Stoff hielt und Kjell warf ihr ein triumphierendes Grinsen zu, während er auf sie zulief. „Was kommt da hinten?“, fragte er und machte eine Kopfbewegung in Richtung der Abbiegung hinter der Aufzugstür. Penny hatte vor lauter Aufgregung völlig vergessen, dass der Gang dort nach links abknickte. Als sie aber einen Blick hinein warf, konnte sie sehen, dass sie dort scheinbar nichts als eine Sackgasse erwartete. Ein abrollendes Geräusch ließ sie zusammenzucken und in der Befürchtung, die Schleusentür könne sich trotz Kjells Versuch, sie zu blockieren, doch schließen, fuhr sie herum – doch es war nur die Aufzugstür. Kjell drückte bereits den Rufknopf und die Türe öffnete sich wieder. „Penny“, begann er und sah sie eindringlich an, „wir sollten hier so schnell wie möglich raus. Bist Du sicher, dass Du in dieses Labor willst?“

    ***

    Lousberg,Försterstraße

    Irgendwann – sein Zeitgefühl war völlig hinüber, es erschien ihm, als dehne jede Minute sich in die Ewigkeit – hatte Magnus es schließlich geschafft, seinen Gurt zu lösen und die Autotür zu öffnen. Als er ausstieg, spürte er einen Schmerz wie von unzähligen Nadeln im Nacken – offensichtlich war die Vollbremsung auch an ihm nicht spurlos vorüber gegangen und er konnte nur hoffen, nicht ein handfestes Schleudertrauma davon getragen zu haben.
    Die kalte, herbstliche Nachtluft schlug ihm entgegen und half ihm, einen klaren Kopf zu bekommen. Er rekapitulierte, was geschehen war: Auf der Fahrt hierher hatten Katharina und die Osteuropäerin gedroht in Streit auszubrechen und ihn hatte ein eigenartiges Gefühl ergriffen, eine Empfindung, die er zuvor schon in der Wohnung von Katharinas Vater erfahren hatte und die er nicht zuordnen konnte. Um davon nicht überwältigt zu werden und gar die Kontrolle über den Wagen zu verlieren hatte er eine Vollbremsung absolviert … wobei er nicht bedacht hatte, dass Katharina anscheinend nicht angeschnallt war.

    Nun, da er nach scheinbar minutenlanger Tatenlosigkeit endlich aus dem Wagen kam, hatten Natalja und Kangxin der aus der Frontscheibe geschleuderten Katharina bereits aufgeholfen und wie durch ein Wunder schien sie unverletzt, jedenfalls physisch. Als er nähertrat, funkelten ihn zwei Paar wütende Frauenaugen an – nur Kangxin schien weniger aufgebracht als vielmehr erleichtert, dass nichts Schlimmeres geschehen war. „Bist du eigentlich völlig jeck?“, spie Katharina ihm entgegen. Er wollte antworten, dass sie diejenige war, die sich nicht angeschnallt hatte, doch die Worte wollten nicht hinaus. Stattdessen fokussierte sein Blick sich auf einen Punkt hinter der Teenagerin, wo aus der Dunkelheit der Försterstraße gerade eine Gestalt auf sie zuschritt, mit entschlossenem, raschem Gang. Zu seiner Überraschung erkannte er den Motorradfahrer, der sie gerade noch passiert hatte. Zugleich hörte er, wie sich auch von hinten ein Fahrzeug näherte.

    *
    Marc saß auf der Rückbank des 3er BMWs seines Vaters und verkniff es sich, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen, wo ihm der unergründlich besorgte und zugleich wütende Blick seines Vaters erwarten konnte. Matze saß neben ihm und hatte offenbar beschlossen, geradezu gewaltsam aus dem Fenster in die Aachener Nacht hinaus zu blicken. Wie Marcs Vater es verlangt hatte, hatte Matze seine Eltern informiert, dass er heute Nacht bei Marc schlafen würde. Nun waren sie auf dem Weg zurück zum Haus der Reisens. Marc hatte keine Ahnung, was sie dort erwarten würde – sein Vater hatte kaum etwas gesagt, seit sie das Hotel verlassen hatten und Marc beschlich das Gefühl, dass auch dieser noch selbst noch nicht so wirklich wusste, was er denn sagen sollte.

    Als sie von der Ludwigsallee auf die Lousbergstraße einbogen, überkam Marc ein eigenartiges Gefühl. Ein für ihn nicht ergründlicher, aber aufdringlicher Geruch schien in der Luft zu liegen. Kurz darauf bogen sie in die Försterstraße ab und sein Vater bremste das Fahrzeug stark ab. „Was zur Hölle ..?“, hörte er ihn sagen und die Worte veranlassten ihn, einen Blick nach vorne durch die Frontscheibe zu werfen. Er sah, dass kurz vor ihnen einen Fahrzeug mitten auf der Straße gehalten hatte; davor standen inmitten von unzähligen kleinen Glassplittern mehrere Personen, von denen eine sich gerade erst erhob und noch wackelig auf den Beinen wirkte.
    Geändert von Foxx (18.04.2014 um 11:38 Uhr)

  9. #409
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Zwischen Traum und Wachen
    Beiträge
    7.414
    Nachrichten
    0
    Natalie war noch nie in einem Krankenwagen gesessen und auch wenn sie sich zu gerne näher umgesehen hätte, Fabi neben ihr sah noch immer nicht gut aus. Davon abgesehen klang seine ganze Geschichte auch nicht gut und sie legte tröstend einen Arm um seine Schultern, denn ihn so zu sehen, seine sonst so kräftige Stimme so wackelig zu hören, schmerzte sie sehr.
    Sie konnte sich nur zu gut vorstellen, was Fabi gesehen hatte. Wenn das wahr würde...
    Da sah Fabi sie plötzlichdirekt an und seine nächsten Worte ließen Natalie fast das Blut in den Adern gefrieren. "Was?" Sie atmete schneller. "Das hört sich furchtbar an! Wenn sie... sie zerquetscht werden..." Sie verstummte kurz, um sich wieder zu sammeln, aber derharte Zug um ihren Mund verriet weiterhin ihre Angst. "Wie können wir verhindern, daß dieser Kerl die Kontrolle verliert? Hast du irgendetwas gesehen, Fabi?"
    Jemanden sterben zu lassen erschien ihr wie aus einem Alptraum. Das mußten sie einfach verhindern!

  10. #410
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Bei den Eckhexen
    Beiträge
    5.835
    Nachrichten
    0
    Einen Moment lang schloss Penny die Augen und atmete tief durch. Erneut schalt sie sich dafür, nicht weit genug gedacht und das modifizierte Plättchen zurückgelassen zu haben. Aber Kjell hatte Recht. Jeden Moment konnte jemandem auffallen, dass irgendetwas nicht stimmte und schon wären sie erneut gefangen. Also blickte sie ihn an und nickte "Ok, du hast Recht, wir haben keine Zeit zu verlieren. Aber sobald wir hier raus sind, werden wir gemeinsam eine Lösung suchen. Deal?" Dabei schob sie sich an ihm vorbei in den Aufzug. "Welches Stockwerk?"
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  11. #411
    Mitglied Avatar von Schiller
    Registriert seit
    03.2000
    Ort
    Wo die Sonne nich scheint
    Beiträge
    3.410
    Nachrichten
    0
    Noch immer leicht konfus blickte Magnus abwechselnd von Katharina zu Natalja, dann zu Kangxin, und dann wieder zu Katharina.
    Plötzlich schritt der Motorradfahrer auf sie zu. "Schei§e" murmelte Magnus. Er machte eine hastige Bewegung in Richtung des Fremden. Irgendwie hielt er ihn für all das hier verantwortlich. Magnus war sich sicher, dass er ihnen gefolgt war und etwas Starkes in seinem Inneren sprang auf diesen Typen an. Er machte Magnus rasend und nun würde er ihn stellen.

    "Komm her du verdammter ..." begann er seinen 'wohlüberlegten' Satz.
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  12. #412
    Mitglied Avatar von Matrix
    Registriert seit
    07.2002
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    3.857
    Nachrichten
    0
    "Was ist denn hier passiert?" fragte Mark mehr an sich gewandt, als an seinen Vater oder besten Freund. Er hatte das Gefühl, als ob die Nacht noch länger werden würde und er noch auf seine Antworten warten musste. Falls er jemals überhaupt welche von seinem Vater bekommen sollte.
    Mark öffnete die Wagentür und lief auf die Unfallstelle zu. "Ist jemand verletzt und kann man helfen?" fragte Mark in die Gruppe. Bei seiner Frage musterte er die Unfallstelle und überlegte sich, wie dies wohl zustande gekommen war.

  13. #413
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
    Registriert seit
    04.2000
    Ort
    Stuttgart
    Beiträge
    7.469
    Nachrichten
    0
    Blog-Einträge
    16
    Bade GmbH, Aufzug

    Kjell wirkte erleichtert und folgte Penny in die Aufzugskabine. Auf ihre Frage hin zuckte er mit den Schultern. „Scheint, als sei das nicht unsere Entscheidung“, meinte er, und deutete auf das stahlgraue Feld zur Registrierung des Wachausweises, welches dank des völligen Fehlens weiterer Knöpfe oder Bedienelemente trotz seiner Einfachheit ins Auge stach.

    Als Penny die Karte daran hielt, schloss die Tür sich umgehend und der Aufzug setzte sich in Bewegung. Sie bemerkte, dass Kjell neben ihr sich nervös in den Handflächen kratzte. Die Fahrt schien ihr zu lang, um nur vom Keller ins Erdgeschoss zu führen …

    Dann hielt der Lift abrupt und Penny verspürte dieses typische Kribbeln im Magen, welches irgendwo zwischen Aufregung, Übelkeit und Nervenkitzel anzusiedeln war. Vor ihnen öffnete sich die Tür. Dahinter lag ein simpler Flur mit schmuckloser Rauhfasertapete.


    ***

    Lousberg, Försterstraße

    Magnus war sich nicht recht sicher, ob der Fremde seiner Aufforderung tatsächlich nachkam oder nicht ohnehin vorhatte unbeirrt weiter auf sie zuzuschreiten. Etwas an den Bewegungen dieses Mannes kam ihm auf schaurige Art bekannt vor, wenn auch Schutzkleidung und Helm nicht viel von ihm erkennen ließen. Unvermittelt hob der Fremde den linken Arm, Hand und Finger weit gespreizt, ehe er sie in einer ruckartigen, aggressiven Bewegung zur Faust ballte. Magnus wusste nicht, was ohrenbetäubender war – Katharinas gellender Schrei oder das metallische Kreischen seines Fiestas als dieser wie von einer unsichtbaren Presse zerquetscht wurde wie eine Coladose.

    Mark hatte kaum den Wagen seines Vaters verlassen, als ihn ein Anblick erreichte, den er sobald nicht vergessen würde: Wie von Geisterhand wurde das Auto, hinter dem sein Vater gehalten hatte, zusammengedrückt wie eine trockene Papierverpackung. Im nächsten Augenblick traf ihn etwas von der Seite mit solcher Wucht, dass er zu Boden gerissen wurde. Ein plötzlicher Schmerz durchstrahlte seine linke Schulter und er brauchte einen Moment, bis er begriff, dass es der Aufprall auf den Asphalt war. Orientierungslos blickt er nach rechts, von wo aus er umgeworfen worden war, und erblickte die ängstlichen Augen seines Vaters, der etwas sagte, was Mark nicht gleich begriff, doch die Mischung aus Panik und Eindringlichkeit in Klaus Reis‘ Augen waren überzeugend. Er sah, wie sein Vater sich erhob und erst jetzt merkte er, wie das Druckgefühl auf seinen Oberkörper nachließ.


    *


    Natalie sah, wie Fabi ansetzte, den Kopf zu schütteln, doch plötzlich ging ein Ruck durch ihre Körper und sie verlor nicht nur ihren Freund aus dem Blick, sondern gänzlich die Orientierung. Sie hörte metallisches Klirren, als medizinische Instrumente durch den Wagen geschleudert wurden, fühlte die eigene Schwerelosigkeit, als ihr Körper den Kontakt zum Boden verlor, registrierte Lukes per Sprechanlage durchgegebene Warnung, die zu spät kam, und erwartete in einer Mischung aus Furcht und Neugier den harten Aufprall der folgen musste.

    Doch nichts dergleichen geschah.
    Stattdessen fand sie sich auf dem Boden liegend vor, jedoch ohne sich daran zu erinnern, jemals eine Kollision erlitten zu haben. Neben sich hörte sie einen Stöhnen, das entweder von Fabian oder von Jamie stammen musste.


    Erst als sich wie aus dem Nichts die Szenerie vor ihnen aufgetan und ihn zum unmittelbaren Anhalten genötigt hatte, war Luke klar geworden, wie schnell er tatsächlich fuhr. Er überblickte nicht vollständig, was er sah, doch vor ihm auf der Försterstraße standen mitten auf der Fahrbahn gleich zwei PKW, von denen der eine aussah, als sei er von einem Panzer überrollt worden; ein junges Mädchen erhob sich mühsam inmitten von Scherben, ein Mann in Motorradkleidung und mit Helm schritt auf einen anderen zu, der aussah wie ein Sprössling zweier 68er Deutschlehrer, dahinter stürzte ein Mann um die 40 sich gerade auf einen Teeanger und riss diesen zu Boden. Das einzige, was dem Krankenpfleger noch übrig blieb, war eine Vollbremsung und er war erstaunt von den eigenen Reflexen, als er mit beiden Füßen und aller Kraft Brems- und Kupplungspedale durchtrat als wolle er sie durch den Unterboden hindurch befördern. Geistesgegenwärtig schnappte er sich das Sprechgerät, um die Insassen hinten zu warnen. Nick spürte, wie er von den Trägheitskräften in den Sicherheitsgurt gedrückt wurde und dieser sich auf seiner Brust abdrückte.
    Geändert von Foxx (21.04.2014 um 18:37 Uhr)

  14. #414
    Mitglied Avatar von Schiller
    Registriert seit
    03.2000
    Ort
    Wo die Sonne nich scheint
    Beiträge
    3.410
    Nachrichten
    0
    Magnus blieb augenblicklich stehen, riss schützend die Arme nach oben und begab sich in eine Deckungshaltung. Adrenalin schoss durch seine Adern. Nicht nur, dass ihm der Fremde - warum auch immer - so schon eine Gänsehaut bereitete, jetzt bedrohte er eindeutig sein Leben und das aller anderen hier. Was und wie auch immer der Typ das gemacht hatte, was Magnus aus dem Augenwinkel hatte sehen können, es reichte um ihm zu bedeuten, dass jetzt nicht die Zeit war darüber nachzudenken. Für sein Auto war es offensichtlich sowieso zu spät.

    Blitzschnell machte er kehrt, packte Katharina am Arm und versuchte sie mit sich zu ziehen. Den anderen beiden rief er ein knappes "Weg hier!" zu und rannte dann auf das nächste Grundstück zu. Mittlerweile kannte er sich hier aus. Jiao und er hatten Freunde, die noch studierten. Er musste nur ein paar Straßen querfeldein kommen. Dort waren genügend Studentenwohnheime. Wenn sie weit genug kamen, dann würde er es auch am Bahnhof oder direkt bei der Uni versuchen. Fakt war, er brauchte Hilfe; das, was ihnen heute passiert war, war einfach zu ....

    Plötzlich reifte ein Gedanke in ihm: der Einbrecher heute morgen in der Wohnung ... der hatte eine ebensolche Bewegeung gemacht und Magnus von den Füßen geholt. Vielleicht war das der Typ, der ihnen nun auf den Fersen war. ... Egal, jetzt mussten sie erst einmal weg von hier.
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  15. #415
    Mitglied Avatar von Sphinx
    Registriert seit
    05.2000
    Ort
    Karlsruhe
    Beiträge
    9.784
    Nachrichten
    0
    Es brauchte nicht viel Kraft um Karma vom Boden aufzuheben, was angesichts zwei paar helfender Hände doch sehr gut gelang, doch blieb das stehen auf eigenen Beinen weiterhin eine Schwierigkeit. Noch immer war ihr schwindlig, die Hände zitterten unkontrolliert und neben dem schwankenden Kreislauf, der Wut und dem nachhallenden Schock, hatte die Schülerin eigentlich nur das Bedürfnis nach einer Zigarette. Es erklärte zumindest warum sie den armen Magnus erstmal anschrie und ausserdem hatte sie sich bestimmt einen Fingernagel abgebrochen.
    Doch ihr kleines Herz kam nicht zur Ruhe, begann erneut zu flattern wie ein panisch aufgescheuchter Spatz, dass ihr weiterhin die Brust so weh tat, als das schabende Metallgeräusch und das zerdrückte Auto sie zusammen zucken ließ. Dann noch ein Auto. Ihr Verstand realisierte die Bedrängnis in der sie sich befanden, vor und hinter ihnen Gefahr, offensichtlich - auf die Idee, dass in den weiteren Ankömmlingen keine Gefahr lauerte kam sie nicht, denn immerhin war ihre Paranoia und ihr Pessimismus bestimmend in diesem Überlebenskampf.

    Doch wo sie das Auto und seine Insassen nur am Rande wahr nahm, fokussierte sich der Blick aus den hellen Katzenaugen auf den Motorradfahrer. Die Art wie er sich bewegte, der Hauch dieses Gewichtes, sich erinnerte sich weniger, als das sie Schlüsse zog. Hier gab es nur einen Einbrecher dem sie einen Atlas über den Schädel gezogen hatte, dem sie etwas weggenommen hatte, der in ihr Zuhause eingedrungen war und nicht den Eindruck machte ihr Gutscheine für einen Abenteuerpark geben zu wollen. Jetzt hatte er auch noch seine Freunde mitgebracht.
    Magnus zerrte an ihr, packte sie, sie stolperte mehr mit ihm, um nicht hinzufallen, die ersten Schritte, ohne den Blick zu lösen. Noch nie hatte sie soviel Angst und Wut zugleich empfunden, etwas das ihren Verstand in Wahnsinn zu ertränken schien und das Brennen in ihrem Hals nur förderte, als würde es ihr die Luft zum atmen nehmen. Alles war so surreal, dass es ein bizarrer Traum sein konnte oder eine Realität, in der Weglaufen rein gar nichts brachte, also blieb sie plötzlich stehen und überließ Magnus schlichtweg eine Armstulpe aus der ihr zierliches Gelenk rutschte um seinem Zug zu entkommen.
    Er würde ihr sicher auch nicht erklären, was er von ihr wollte, das wurde ihr bewusst da nach wie vor zitternde Finger die Schläfen suchten, durch die Haarsträhnen streichend, zu ihren noch klingelnden Ohren. Davon hatte sie gelesen, so oft. Schiere Verzweiflung, genährt von dem Drang danach ihn zu strafen und sich zu schützen, im Kampf um eine vernünftige Entscheidung, die es in so einer Situation nicht gab. Sie wollte nicht sterben. Der ohnehin schon schnell flatternde Brustkorb stockte, nur kurz, ehe sie die Luft scharf einsog, dem panischen Gefühl einfach nicht mehr entkam, dass sie veranlasste einfach zu schreien...

  16. #416
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
    Registriert seit
    04.2000
    Ort
    Stuttgart
    Beiträge
    7.469
    Nachrichten
    0
    Blog-Einträge
    16
    Als Karmas Arm aus der Stulpe glitt und somit mit einem Mal der Widerstand fehlte, gegen den er sich bis gerade beim Ziehen gestemmt hatte, geriet Magnus ins Taumeln und benötigte einige unbeholfene Schritte, ehe er sich fangen und einen Sturz vermeiden konnte. Instinktiv wandte er sich um, um zu sehen, ob Karma gestürzt war, doch stattdessen hatte diese sich anscheinend entschlossen ihrem Angreifer zu trotzen. Voller Entsetzen konnte Magnus sehen, wie seine Nachbarin sich umwandte, dem Mann zu, dem sie – er war sich nun sicher, dass es der Gleiche war – vor vielleicht gerade mal einer Stunde nur knapp entronnen waren.

    Dann schrie Karma.

    Sie spürte die Energie, die ihrer Stimme inne lag, spürte die Wucht, fühlte gar so etwas wie einen Rückschlag, als hätte sie eine Waffe abgefeuert, doch ihr Stand war fest … fester als es ihr selbst bewusst war.

    Wie der Todesschrei einer rasenden Sirene, so zerschnitt Karmas Stimme die Luft. Das Klirren von Glas war zu hören, als die Scheiben von Klaus Reis‘ 3er BMW sowie die des Krankenwagen und womöglich auch die der nächsten Wohnhäuser zerbarsten. Nick und Luke, welche sich noch von der knapp geglückten Vollbremsung erholten, konnte gerade noch rechtzeitig die Arme hochreißen um Gesicht und Augen zu schützen. Marc, der sich noch reorientierte, nachdem sein Vater ihn zu Boden gerissen hatte, traf die Intensität des Schreis so plötzlich und schmerzhaft, dass er glaubte, jemand durchsteche ihm mit einer Klinge die Trommelfelle.

    Magnus und Karma sahen, wie der Motorradfahrer seinen Schritt stoppte, vielleicht eine knappe Millisekunde ehe die Druckwelle ihn erfasste und von den Füßen riss. Kangxin und Natalja, welche etwas dahinter standen, erging es kaum besser, auch sie wurden von der Wucht des Schalls ergriffen und zu Boden geworfen, während die Frequenz wie Säure in ihren Gehörgängen brannte. Den Fremden aber traf der Impuls frontal und mit ungebremster Kraft, so dass die Energie ihn einige Meter weit schleuderte und er in einen Vorgartenzaun krachte, welcher splitternd zerbarst. Inmitten von Holztrümmer und Strauch- und Pflanzenteilen blieb die Gestalt reglos liegen.

    Dann wurde es still. So schien es jedenfalls einen Augenblick, ehe man sich der heulenden Alarmanlage bewusst wurde, die in einem der umliegenden Häuser losgegangen sein musste, als dessen Scheiben zersprungen waren. Karma hatte kurz das Gefühl, alle Luft sei aus ihr gewichen und sie hörte das Geräusch ihres eigenen tiefen Atemzuges wie aus weiter Ferne.
    Geändert von Foxx (21.04.2014 um 19:59 Uhr)

  17. #417
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
    Registriert seit
    08.2001
    Ort
    Zwischen Traum und Wachen
    Beiträge
    7.414
    Nachrichten
    0
    Noch bevor Natalie Fabis Antwort wirklich erahnen konnte, riß es sie von dem Sitz. Ein merkwürdiges Gefühl raste durch ihren Körper, ähnlich dem, das sie sonst verspürte, wenn sie in einem Traum eine Klippe hinunterfiel. Die Zeit schien ihr einen Moment lang stillzustehen. Wie seltsam... Um sie herum flogen irgendwelche Gegenstände, Lukas Stimme dröhnte von irgendwoher eine Warnung... Es war wie in einem Film! Und doch konnte es nur schmerzhaft enden. Sie hielt den Atem an in der Erwartung von Schmerz, doch plötzlich lag sie auf dem Boden und doch schmerzte ihr Rücken nicht. Was war das denn? Vielleicht der Schock? Ein Stöhnen ließ sie den Kopf heben und sie suchte noch desorientiert nach dessen Ursprung, doch bevor sie sich wirklich darauf konzentrieren konnte, fühlte sie ein Beben durch sich laufen. Nein, nicht durch sich! Der Wagen! Plötzlich barsten die Scheiben klirrend und mit einem Aufschrei riß Natalie die Hände vors Gesicht, als um und auf sie Scherben regneten. Ein unangenehmes Geräusch bohrte sich in ihren Schädel und Natalies Hände fuhren über ihre schutzlosen Ohren. War das die Sirene des Krankenwagens?

Seite 17 von 17 ErsteErste ... 7891011121314151617

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Das Comicforum gehört zu den 6.000 wichtigsten Internetadressen 2013
comicforum.de ist Partner von Entertain Web und unterliegt als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW.
comicforum.de ist Partner von Entertain Web
und unterliegt als Bestandteil des
Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW.