szmtag We Can Be Heroes - Volume 1: The Rising - Seite 17

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  1. #401
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Besorgt blickte Natalie in Fabis Gesicht, soweit ihr das möglich war. Er wirkte angespannt... Doch nach einem endlosen Moment, in dem sie dachte, daß ihre Kräfte sie bestimmt gleich wieder verlassen würden, spürte sie, wie das Gewicht auf ihrer Schulter weniger wurde. Fabi fand wieder festen Stand auf den eigenen Füßen. Der herbeigeeilte Pfleger Luka überprüfte noch den Puls ihres Freundes und gab dann Entwarnung.
    Natalie atmete erleichtert aus, doch lange sollte das Gefühl, daß sie das Schlimmste endlich hinter sich hatten, nicht währen. Denn nun erzählte Fabi, was er in seiner Vision gesehen hatte. Tröstend legte sie eine Hand auf die seine, bevor Fabi die eigene Hand wieder fortzog.
    Die neuen Informationen brauchten eine Weile, um wirklich in ihrem Kopf Fuß zu fassen. "Ver-vernichtet?" hakte sie nach einer stummen Sekunde nach. "Alles... zermalmt?" Sie rieb sich mit den Fingern über die Stirn und versuchte, ihr wie wild klopfendes Herz durch langsamere Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen.
    "Wo, Fabi? Wo müssen wir hin, um... um das zu verhindern? Was sollen wir tun?" Sie glaubte ihm... Das Dumme war nur, kein Polizist der Stadt würde es tun. Und das hieß... "Wir sind auf uns allein gestellt, nicht wahr?"

  2. #402
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Sein Auto war zu klein und das erschien Nick nur richtig. Immerhin war hier die Rede von der Befreiung von Vanessas Bruder die Rede gewesen und nicht vom Transport einer halben Fussballmannschaft.
    Er hielt den Mund und überließ Vanessa die Organisation. Sie wusste sicherlich, was zu tun war, und sie arbeitete scheinbar schon an einer Lösung, selbstbewusst, entschlossen, ganz so, wie er sie kannte und liebte. Doch als Fabian zusammen brach, sah er Vanessas Verletzlichkeit und ohne Worte ergriff er ihre Hand. Er verfolgte kommentarlos das Geschehen und zur allgemeinen Erleichterung erholte sich Fabian rasch nur um dann von der Vernichtung von Aachen zu orakeln.
    Nick war kein Anhängerung von Armageddon und Weltuntergangsprognosen. Er blickte Vanessa fragend an und vernahm Natalies Worte. Verhindern? Sie? Wie das denn? Sollten sie nicht besser ihre Familie retten und so viele Leute wie möglich warnen? Noch ehe Nick einen Einwand formuliert hatte, strich er diesen Gedanken angesichts der Unmöglichkeit dieses Vorhabens. Ihnen blieb wenn überhaupt tatsächlich nur die Option, die Vernichtung der Stadt zu verhindern.

    "Wie wird das passieren?", fragte er nach Natalies Feststellung und zog Vanessa näher an sich heran.

  3. #403
    Mitglied Avatar von Sphinx
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    Es war dunkel, alles war dunkel, als hätte man ihr das Licht ausgeknipst. Kurz war da das Wollen, dass die Schwärze vorhielt, aber dann stellte sie fest, dass ihr Herz viel zu schnell schlug als das sie schlafen könnte, oder bewusstlos sein, oder tot. Und was war eigentlich passiert? Darüber wollte sie nicht nachdenken, denn die Gedanken waren unwillkommen, sie taten weh, schmerzen nur beim Streifen, bis sie in ihr Gedächtnis platzten wie ungefragte Eindringlinge auf einer Party.
    ...irgendwas hatte sie geschrammt... da war kein Boden unter ihren Füßen... das Poltern über Metall das nachgab... Lautes Klirren... Noch lauteres Keifen und ein unsagbares Brennen im Hals... Schreck... ein Ruck... Straße, Kurve, Bremsen... Magnus... Eigentlich war sie doch im Auto gesessen, zumindest war es das woran sich Karma erinnerte, aber das andere war auch passiert, nur andersrum. jetzt lag sie da, irgendwo, vermutlich am Boden, auf der Straße, dass würde jedenfalls das unangenehme Pieksen erklären, danach auch das Brennen, wo sie über den Asfalt gerutscht war oder von möglichen Schnitten der Scheibe. Aber wie konnte sie durch die Scheibe geflogen sein? Mit dem Kopf vorran? Der tat doch aber gar nicht so weh... Nicht so wie das andere, das sie jetzt in die Realität holte, wo sie plötzlich die Augen aufriss und in die Dunkelheit starrte. Dunkelheit mit Lichtern, Sternenhimmel. Dann waren da Gesichter, die sie kannte... mehr oder weniger... Geräusche, Stimme, Motorlärm, dröhnten in ihren Ohren, aber da war auch dieses seltsame Klingen, ein Nachhall dieses komischen Kreischens... wie in der Wohnung da...
    "...AAAAAAlles gut..." erklärte die Schülerin dann aber und wedelte mit ihren Händen in der Luft herum, bis sie sich damit abstützte um sich aufzusetzen, aber in diesem Vorhaben hielt sie dann doch kurz inne weil sich alles irgendwie drehte...

  4. #404
    Mitglied Avatar von Blue Lion
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    Dies ist ein Probepost, da ich mir nicht ganz sicher bin, wo ich mich in welchem Zustand befinde, aber irgendwo muss man ja mal anfangen!

    Kangxins Kopf brummte, er brauchte einen Moment, damit das Dröhnen in seinen Ohren aufhörte und und er seine Umwelt wieder erfassen konnte. Er bekam mit, wie Natalya nach den Überlebenden sah und Karma sich langsam auf den Weg in die Aufrechte machte. Nachdem er ser sie erreicht hatte, half er ihr dabei. "Alles klar soweit?" seine Stimme klang noch etwas rauh. "Was war das denn?!"
    Geändert von Blue Lion (14.10.2012 um 17:25 Uhr)

  5. #405
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Einen Moment lang starrte Penny auf den Aufzug. Zu ihrer Erleichterung war dieser leer. Schnell stellte sie sich in die Lichtschranke und wollte Kjell schon deuten ihr zu folgen, als ihr Blick auf das Labor fiel. Sie zögerte und warf einen unsicheren Blick zu ihrem Begleiter. "Versuch die Schranke dauerhaft zu blockieren und komm her! Hier ist ein Labor, vielleicht finden wir eine Möglichkeit dein Plättchen zu entfernen - so wie ich dich verstanden habe bist du ohne um einiges hilfreicher! Vielleicht finden wir auch Informationen... und die Aufzugtür könnten ebenfalls blockieren, damit sie hier herkommen..." Sie wirkte unsicher. Am Liebsten wäre sie sofort geflohen, doch gleichzeitig hoffte sie, diesen Alptraum dauerhaft beenden zu können... wenn sie nur herausfinden könnte, was hier gespielt wurde.
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  6. #406
    Mitglied Avatar von Matrix
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    Mark zuckte unmerklich mit den Schultern, sie mussten wohl auf seinen Vater hören, auch wenn ihm das alles gerade nicht behakte. Wo waren sie hier nur hinein geraten und vorallem, was hatte sein Vater damit zu tun? Die Fragen die in seinem Kopf herumschwirrten wurden immer mehr und er hatte das Gefühl, dass alles gerade ein wenig viel für ihn war.
    Mark traute sich gar nicht seinem Vater irgendeine Frage zu stellen, denn im Moment war sein Vater wohl alles andere als gut gelaunt.

  7. #407
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Luka hatte den vermeintlichen Schwächeanfall von Fabian genutzt um seine Vitalwerte zu checken. Aufs schlimmste gefasst, hieß in seinem Beruf: Reanimation. Schlicht und ergreifend eine Herz-Druck-Massage durchführen mit allen Nebentätigkeiten die dafür nötig waren.

    Doch als sein ehemaliger Patient der Gruppe mitteilte, dass Aachen die Nacht nicht überstehen würde, wenn sie nichts unternehmen, hatte Luka einen ganz anderen Begriff von "Aufs schlimmste gefasst sein".
    So langsam wurde es ihm zu viel. Erst war da Fabian der zu Unrecht auf seiner Station festgehalten wurde. Dann kamen andere dazu. Auf einmal hieß es, dass es Menschen gäbe, die besondere Fähigkeiten hätten. Schön und gut. Vielleicht gehörten sie alle in die Psychiatrie. Doch als er seine eigenen Fähigkeiten, aktiviert durch Vanessa, erlebte, wurde ihm schlagartig klar, dass sie etwas besonderes waren. Personen die etwas bewirken konnten.
    Aber ganz Aachen retten? Wie sollten sie denn eine Stadt mit mehr als 250.000 Einwohnern retten? Sie waren Teenager. Irgendetwas zwischen Erwachsene und Kinder.

    Die aufkommenden Fragen beeindruckten Luka. "Wo müssen wir hin?", "Wie wird das passieren?". Der einzige Gedanke den er selbst in diesem Moment hatte war: "Ihr habt dochn Knall!"
    Doch, vielleicht war genau dieser Knall ausschlaggebend dafür, dass sie es geschafft hatten, einen Patienten von einer strengbewachten geschlossenen Psychiatrie raus zu schmuggeln. Ausschlaggebend dafür, dass sie Kräfte hatten, die sich kein Mensch auch nur ansatzweise vorstellen konnte.
    Und letzten Endes auch ausschlaggebend dafür, dem Ganzen hier weiter zu folgen und daran zu Glauben, dass Aachen vernichtet wird wenn sie nichts unternehmen.

    Fabian, du bist der einzige der uns sagen kann wo wir hin müssen. Wenn es wirklich stimmt, dass Aachen untergeht und, dass wir die einzigen sind die das verhindern können, dann liegt es nun in deiner Hand uns dorthin zu führen.“, sagte Luka mit einer emotionslosen Stimme und ausdruckslosen Miene. Wir retten Aachen, dachte Luka, wir retten Aachen und Morgen die ganze Welt. Er grinste. Noch war ein gewisser Zweifel in seinen Gedanken. Durch die Ereignisse in dieser Nacht würde er nie wieder zweifeln. Weder an sich, noch an seinen neu gewonnenen Freunden.

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