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  1. #51
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    Mir hat noch keiner überzeugend erklären können, warum der Staat über Staatsbanken nicht direkt Kredite an Unternehmen vergibt, statt das Geld den Banken in der Hoffnung überlässt, dass sie dies schon weiterverleihen werden - was sie nicht (im gewünschten Umfang) tun.

    Die Höhe der Immobilienausfälle wird auf ca. 2 (dt.) Billionen Dollar geschätzt. Das eigentliche Problem ist nicht die Immobilienkrise, sondern die Finanzderivate ("Wetten") auf Aktienwerte, deren Umfang den tatsächlichen Wert um ein Vielfaches übersteigt.

    Warum verstaatlicht Deutschland wie andere Staaten die Banken, die sie massiv unterstützt nicht, wenigstens vorübergehend? Das richt doch schwer nach Mauschelei...

  2. #52
    fuxiger Teilzeit-SysOp Avatar von Markus
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    Politik und finanzwirtschaft sind so eng miteinander verfilzt, daß ich nichts anderes erwarte. Solange die Kapitalakkumlation stattfindet, also extrem viel Geld in wenigen Händen, solange erzwingt dieses Geld solche Finanzprodukte und die daraus resultierenden Blasen in gewissen Abständen. Denn der reale Markt gibt garnicht soviele Möglichkeiten her, dieses Geld einzusetzten und damit eine Rendite zu erzielen.

  3. #53
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    Zitat Zitat von mschweiz Beitrag anzeigen
    Mir hat noch keiner überzeugend erklären können, warum der Staat über Staatsbanken nicht direkt Kredite an Unternehmen vergibt, statt das Geld den Banken in der Hoffnung überlässt, dass sie dies schon weiterverleihen werden - was sie nicht (im gewünschten Umfang) tun.
    Zum Beispiel, weil Du damit die Entscheidung über den Erfolg eines Unternehmens direkt in die Hände der Politik gibst? Und wer soll da noch glaubwürdig den Machtmonolith Staat kontrollieren? Es stünde zu befürchten, dass Kredite nicht mehr nach objektiven, sondern nach politischen Kriterien vergeben werden.

    Nee, nee. Die Politik ist auch so schon mächtig genug.

    (Anders sieht es meiner Meinung nach mit Beteiligungen des Bundes an Banken auf, diese kann sinnvoll sein - aber dann bitte nur nur mit Vorzugsaktien, die bekanntlich stimmrechtlos sind).

  4. #54
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    Zitat Zitat von Thomas_Palme Beitrag anzeigen
    Nee, nee. Die Politik ist auch so schon mächtig genug.
    Das mag "Deine Einstellung" sein aber in Fakten
    ist die Aussage falsch, denn die Politik wird im
    Moment einer ihrer Hauptaufgaben nicht gerecht!

    Die soziale Gleichberechtigung gelingt ihr aktuell
    überhaupt nicht und das wurde schon mehrmals
    vom Verfassungsgericht angesprochen und zur
    baldigen Umsetzung angemahnt! ;-)

    Also "ganz objektiv" muss die Regierung "mehr Staat"
    einführen, wenn die freie Marktwirtschaft in diesem
    Segment weiterhin so kläglich versagt!

  5. #55
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Thomas_Palme Beitrag anzeigen
    (...) Nee, nee. Die Politik ist auch so schon mächtig genug. (...)
    Ist sie? Seh ich in den letzten Jahren nicht. Da seh ich eher die OHNmacht, Probleme zu lösen, Entscheidungen zugunsten von Arbeitnehmern und sozial Schwachen zu treffen, weil Wirtschaft und Kapital mit Abwanderung und Arbeitsplatzabbau drohen...
    Gruss!,liver
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  6. #56
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    Zitat Zitat von Thomas_Palme Beitrag anzeigen

    Nee, nee. Die Politik ist auch so schon mächtig genug.

    welche Macht?

    sich von GroßFirmen erpressen zu lassen? die bestimmen wo es langläuft und die politik muß abnicken, welche politik sagt: geht doch ins ausland baut arbeitsplätze ab, ihr bekommt nicht was ihr wollt? wohl kaum ein politiker macht das.

  7. #57
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    Wie man eigentlich nicht vergessen sollte, ist es die Politik welche die Macht hat, Kriege zu erklären. Ausreisen zu verhindern. Und ist für so ziemlich älle großen Gräueltaten der Vergangenheit verantwortlich.

  8. #58
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    zudem sollte man den Unterschied von MACHT haben und dem, was die Politik damit anstellt unterscheiden. Was Ihr hier kritisiert ist ja nur eine nach euren Vorstellungen nicht ideale Machtausübung.

  9. #59
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    Zitat Zitat von Thomas_Palme Beitrag anzeigen
    ... eine nach euren Vorstellungen nicht ideale ....

    Ja! ... denn wir sind das Volk!

  10. #60
    Moderator Speed Comics Avatar von Der Letter-Man
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    [Ironie-Modus an]

    ...werde morgen folgenden offenen Brief an alle mir verfügbaren Printmedien senden:

    Liebe Angela aus Berlin und lieber Peer!

    Hilfääääää! Ich habe 91 Euro Minus auf dem Postbankkonto und da der Herr Ackermann ja die Postbank fressen möchte und auf Renditesteigerung hofft, meine 91 Miesen aber so schwer ins Gewicht fallen, dass mich die Postbank schon rausschmeißen möchte, bitte ich die Bunte Republik Deutschland hiermit höflichst, mir eine Bürgschaft über 91 Euro zu gewähren... Sonst wirft mich die Tante Postbank nämlich am 24.11.2008 raus...

    Wenn ich diesen Brief wirklich abschicken würde, hätte ich spätestens eine Stunde später die Herrn in den weißen Turnschuhen vor dem Haus...

    Die Wahrheit ist: Es stimmt wirklich, die haben mir jetzt ernsthaft (bei einem Non-Dispo-Konto) mit Rausschmiss gedroht, zum dritten Mal übrigens, wenn ich bis 24.11. nicht ausgeglichen habe. Da ich derzeit einen vierstelligen offenen Rechnungsbetrag zu bekommen habe und (im Gegensatz zu früheren Zeiten) auch bald kriegen werde, werde ich am 23.11.08 91,01 EUR auf das Konto einzahlen, habe bereits zum 31.12.08 gekündigt und diese Kündigung mit mangelnder Kooperation begründet.
    Da die Postbank auch so nett war, mit Weitermeldung an die Schufa zu drohen, habe ich, eingedenk der Horrenden Summe gleich selbst Beichte abgelegt und meinen Kündigungsbrief, der die Postbank gestern erreicht haben dürfte, auch gleich an meinen zuständigen, mir längstens mit Namen bekannten Schufa-Mitarbeiter gefaxt. Will ja nicht, dass sie noch wegen mir was arbeiten müssten...

    Sachen gibt's, die glaubt man gar nicht, dass es sie gibt... Das Leben, eine Realsatire.

    PS: Da ich noch zwei weitere Bankverbindungen habe, von denen ich die eine (wegen ähnlich gelagerter Geschichte, nach der Speedpleite kündigte man mir den Dispo, mit acht Wochen Frist sollten fast 3.000 Miese aufgefüllt werden) ebenfalls kündigen werde, harre ich relativ belustigt der Reaktion der verarmenden Postbank, die ohne meine 91 Euro sicherlich keine Dividenden mehr zahlen kann, der Kurs wird abstürzen, das Institut wird bankrott gehen, und das alles nur wegen mir...

    [Ironie-Modus aus]
    GruGru (Gruß aus Grubo)
    Der Letter-Man
    http://www.reit-therapie-hof-grubo.de

  11. #61
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    Zitat Zitat von Thomas_Palme Beitrag anzeigen
    Wie man eigentlich nicht vergessen sollte, ist es die Politik welche die Macht hat, Kriege zu erklären. Ausreisen zu verhindern. Und ist für so ziemlich älle großen Gräueltaten der Vergangenheit verantwortlich.
    Ich hoffe nur, dass jetzt keine Regierung auf die Idee kommt, mit den oben genannten "Methoden" die aktuelle Finanzmarktkrise zu lösen.

  12. #62
    staatsbanken. denn wenn der staat sowieso in schlechten zeiten die kosten tragen muss, sollte er wenigstens in guten zeiten auch die gewinne kassieren dürfen.
    So sehe ich das auch, wir helfen den banken, darauf sollten die banken uns hälfen aber warscheinlich erhöhen sie nach der kriese die beiträge.

    Was ich nicht ferstanden haben sind banken unternehmen oder nicht??
    Wenn ja warum unterstützt der stat nich jedes unternehmen was pleite geht?? wen nein warum behalten banken die gewinne für sich??

    warscheinlich sind sie ein zwischending, und haben rechte die andere nicht haben, im kriesen werden sie aufgestockt in guten zeiten behalten sie alles für sich, so oder so sind banken an der guten seite, schade das wir kunstler, zeichner, artisten auch nicht so behandelt werden

  13. #63
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    Unternehmen möchten teilweise auf Kredit expandieren, befinden sich in einer aktuellen (hoffentlich kurzen) Liquiditätskrise (weil z.B. ein fest eingeplanter Großauftrag weggefallen ist, die notwendigen Investitionen aber schon getätigt sind) warum auch immer - sie brauchen Geld. Das können sie sich nun entweder über Unternehmensanleihen direkt beim Bürger oder eben - bequemer - bei den Banken holen. Je nach Bonität (Wahrscheinlichkeit, sein Geld wieder zurückzubekommen) fallen dabei die Zinssätze bei den Banken verschieden hoch aus. Der Punkt ist nun, dass mehr oder wenige alle Wirtschaftszweige diese Kredite benötigen - oder glauben, sie zu benötigen, weil sie sonst von der Konkurrenz erdrückt werden. Beim Bürger ist es prinzipiell ähnlich, er möchte sich etwas anschaffen (Haus, Auto, Konsum,...) und leiht sich dafür Geld... entweder von seinen Mitmenschen oder eben von der Bank. Nun sind viele Menschen nicht sooo besonders risikofreudig, ihr Geld einem Unternehmen oder gar einem (lieben) Mitmenschen zu verleihen, auch wenn dort höhere Zinsen als auf dem Sparkonto (und geringere für den Schuldner als bei der Bank möglich wären), als dass die Banken überflüssig wären. Auch sind die Unternehmen / Bürger zu einem deutlichen Anteil nicht gewillt, nicht "uber ihre Verhältnisse" zu leben - teilweise mit vernünftigem Ziel (Expansion = Kostensenkung = größere Konkurrenzfähigkeit etc. , Hausbau / Wohnungskauf als Altersvorsorge, evt. langlebige Konsumgüter - teilweise einfach, um es auf den "Kopf" zu hauen (eigentlich nicht notwendige größere Anschaffungen, Urlaub,...) Jetzt könnte der Staat diese Geldverleihfunktion erfüllen, aber das ist auch wieder nicht recht, weil - so die Argumentation - der Staat sowieso schon viele Kompetenzen hat (Gewaltmonopol / Exekutive, Legislative, Judiskative, Zentralbanken, Notenbank,...) und sich nicht immer und unter allen Umständen zu allen so verhält, wie es alle gerne hätten - übrigens ein nachdenkenswerter Einwand. Im großen ganzen ist das System ganz sinnvoll - man gibt das Geld, das man nicht selbst zum täglichen Bedarf benötigt und auch nicht selbst kaufmännisch vermehren will / kann / keine Zeit hat etc. über die Banken einem anderen, der genau dies im Sinn hat und dadurch volkswirtschaftlich gesehen (wenn im Unternehmensdurchschnitt alles so läuft wie geplant) eine höhere Rendite / höheres Bruttosozialprodukt / Leistung / Arbeit erwirtschaften, als wenn jeder mit seinem Geld (wiederum im Durchschnitt) "vor sich hin wurschteln wurde" Also: Die Bank nimmt das Geld von den Personen / Unternehmen mit Überschuss, verleiht es an andere Personen / Unternehmen, die welches brauchen zu etwas höheren Zinsen weiter und die Differenz ist der Gewinn der Banken - legitin, da sie dafür auch etwas (volkswirtschaftliches) leisten.

    Tja, und dann kam die Gier und mit ihr Derivate, Hebelwirkungen, ungeprüfte Kreditvergabe an "schlechte" Schuldner etc., das schnelle Geld eben: Rendite, Rendite, Rendite.! Und diese Art der Geld-Urzeugung hat nun - hoffentlich - ihr Ende gefunden...

    Es kamen aber auch die Private Equity Heuschrecken, deren Geschäftsidee im wesentlichen darin bestand, gesunde Unternehmen mit hohem Eigenkapital aufzukaufen, die Kaufsumme sogleich aus den Eigenkapital herauszuziehen und gegen - geliehenes - Fremdkapital zu ersetzen - mit der entsprechenden Schuldenlast. Es kamen Großaktionäre, die nur auf den (kurzfristigen) Kurs und die aktuelle Dividende geschaut haben und lauthals gefordert, beide zu maximieren - ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze / langfristige Chancen des Unternehmens. Und es kamen die Medien mit vielen tendenziösen Veröffentlichungen, so dass es sich als Laie mittlerweile lohnt, ein Blick in die Kommentare zu werfen (wo allerdings die Weltverschwörungsfanatiker ebenfalls lauern...)
    Geändert von mschweiz (14.10.2008 um 17:14 Uhr)

  14. #64
    Mitglied Avatar von Towbson
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    hat jetzt nichts direkt mit der finanzkrise zu tun aber auch sehr interessant, wollte nicht extra einen neuen thread aufmachen

    http://www.faz.net/s/RubBE163169B432...ml?rss_aktuell

  15. #65
    in den nachrichten höre ich heute das Merkel und co. 3 u-Bote an die pakistanische regirung ferkaufen will, leider ist pakistan pleite und könnte warscheinlich die u-bote net bezahlen, es geht um fast 2,5 miliarden euro,deswegen will die deutsche regirung sie mit burger verkaufen, alles schöhn und gut aber wir sollen dafür bürgen..............ich versteche es so das wenn die pakistanische regirung nicht zahlen kann nimmt sich die regirung die miliarden aus den steuern die wir zahlen, so ehnlich schilderte es auch der nachrichtensender.

    Die regirung solle zum wohle des volkes arbeiten.
    HAHAHA ja sie solle, aber zwischen sollen un thuen ist ein weiter weg.
    Ich glaube schon lange nicht mehr an irgend welche regirung, doch das übertrifft das asozialste benehmen des mentschen, schöhn das unsere regirung sich so liebevol um ihr vollk kömmert.
    Eine frage: die stadtsgewalt geht vom volk aus , so steht es im DGrundgesetzbuch, wie were es wen wir dieses recht nutzen und die derzeitige regirung verkaufen??und wen der keufer nicht zahlen kann bürgern die regirungsleute Das were zum wohle des volkes

  16. #66
    Mitglied Avatar von Kane
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    Zitat Zitat von Jaruma Donno Beitrag anzeigen
    in den nachrichten höre ich heute das Merkel und co. 3 u-Bote an die pakistanische regirung ferkaufen will, leider ist pakistan pleite und könnte warscheinlich die u-bote net bezahlen, es geht um fast 2,5 miliarden euro,deswegen will die deutsche regirung sie mit burger verkaufen, alles schöhn und gut aber wir sollen dafür bürgen..............ich versteche es so das wenn die pakistanische regirung nicht zahlen kann nimmt sich die regirung die miliarden aus den steuern die wir zahlen, so ehnlich schilderte es auch der nachrichtensender.
    Ich glaube du bringst hier was durcheinander, so wie du es hier erzählst, macht das ganze wenig Sinn. Die BRD verkauft etwas und bürgt gleichzeitig für den Ausfall des Kaufpreises? Hast du eine Quelle?

    Ich kann mir vorstellen, dass die Regierung für den Verkauf mit einer Versicherungsgesellschaft (vielleicht Hermes) eine Bürgschaft vereinbart hat, d.h. die Versicherungsgesellschaft springt ein, wenn eine Zahlung nicht erfolgt. Das kostet natürlich entsprechende Gebühren (die eigentlich dann auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden sollten), wäre allerdings eine vernünftige Maßnahme.

    Auf den Rest deines Postings gehe ich nicht ein, das ist mir zu kindisch.
    Conan, what is best in life?

    "Crush enemies, see them driven before you and hear the lamentation of their women."

  17. #67
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    es gibt keine wirtschaftskrise - manager, vorstände der Bahn sowie Postbank genehmigen sich hohe Bonuszahlungen bzw. gehaltserhöhungen

  18. #68
    Mitglied Avatar von navigator
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    SPIEGEL Zitat von letzter Woche:
    "Vorsichtig brachten Abgeordnete von links bis rechts allerlei Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft in Umlauf... Kaum waren die Vorschläge in der Welt, wurden sie von den Chefstrategen in den Parteizentralen mit dem Argument rasiert, die staatlichen Wohltaten für die Bürger sollten besser für den Wahlkampf aufgespart werden."

    Da merkt man wieder, worum es den Politikern wirklich geht, nicht in erster Linie, um das Wohl der Bürger, sondern um den Erhalt ihrer Ämter.
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  19. #69
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    Jetzt ist es offiziell:
    http://wirtschaft.t-online.de/c/16/8.../16838138.html

    die Autohersteller hat es als erstes stark betroffen Beispiel:
    "Ein erschreckendes Beispiel für die Flaute in der Industrie lieferte auch Volvo. Im dritten Quartal hat Volvo gerade einmal 115 Neubestellungen für LKWs erhalten - im Vorjahr gab es im gleichen Zeitraum 41.970 Aufträge."

    folgendes kann passieren:
    Wenn sich ein derartiger Käuferstreik auch in anderen Branchen fortsetzt, könnte es tatsächlich schlimm werden. Vor allem leiden mittelständische Unternehmen, die erfahrungsgemäß besonders konjunktursensibel sind. Als Zulieferer für große Industrie-Unternehmen sind sie von den Aufträgen der deutschen Standardwerte abhängig. Bleiben diese aus, wären verlorene Arbeitsplätze und steigende Arbeitslosenquoten nur eine Auswirkung.
    Die Banken, die in erster Linie vom Verleihen der Spareinlagen (Kreditvergabe) leben, müssten ebenfalls Einbußen verkraften. Denn die Unternehmen, die wegen trüber Wirtschaftsaussichten keine oder weniger Kredite aufnehmen, würden als wichtigster Kunde wegfallen. Auch Immobilien-Kredite würden kaum noch vergeben. Wer kauft schon ein Haus, wenn er nicht weiß, wie lange er noch einen Job hat. Schlimmer noch: Kämen dann auch noch verunsicherte Sparer auf die Idee, ihre Gelder von den Banken abzuziehen, käme das Banken-System erneut ins Wanken. Ironie des Schicksals: Das zuhause gebunkerte Geld wäre bald wertlos. Denn schon wenige Jahre nach dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems könnte man fast nichts mehrkaufen.
    Quelle:http://wirtschaft.t-online.de/c/16/6.../16645602.html
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  20. #70
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    bei immer weiter steigenden Preisen und sinkenden Löhnen würde es früher oder später sowieso auf so eine Krise hinauslaufen, denke ich mal

  21. #71
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    Irgendwie sind wir ja schon ein ziemlich hysterisches Volk.
    Vom Waldsterben bis Vogelgrippe habe ich für meinen Teil eigentlich alle prophezeiten Untergänge recht locker weggesteckt.
    Ich bin mir auch sicher, dass ich die Finanzkrise ohne größere Blessuren überstehe. Die hat es schon früher gegeben, seeehr viel früher, schon im 17.Jahrhundert.
    Was die "Tulip bubble" mit der Gegenwart zu tun hat? Lesen!
    Aus dem Link:
    "In den 1630er Jahren überschlug sich die Entwicklung. Es konnten jetzt auch Optionsscheine auf Tulpenzwiebelanteile gekauft werden. Die Preise explodierten und stiegen von 1634 bis 1637 auf das über Fünfzigfache an. In Amsterdam wurde ein komplettes Haus für drei Tulpenzwiebeln verkauft. Viele Zwiebeln kosteten mehrere tausend Gulden, der höchste Preis für die wertvollste Tulpensorte, Semper Augustus, lag Anfang 1637 bei 10.000 Gulden für eine einzige Zwiebel, zu einer Zeit, als ein Zimmermann rund 250 Gulden im Jahr verdiente. Die Spekulation war zur spekulationsblase gediehen."
    ... und so ging es immer weiter bis zur Dotcom-Blase. Kann sich daran noch jemand (außer mir ) erinnern? Ist erst 8 Jahre her. Haben wir alle heil überstanden. Einige vielleicht mit Verlusten, aber doch heil.

    An anderer Stelle schrieb ich von Selbstheilungskräften des Systems. Die werden jetzt einsetzen, weil es keine Alternative ist, ein mit guten Abwehrkräften ausgestattetes, mithin gesundes System durch ein inhärent krankes zu ersetzen. Der Patient muss nach seiner Gesundung eben ein paar Regeln einhalten, die er vorher nicht beachtete, um nicht gleich wieder der gleichen Krankheit anheim zu fallen.
    Kein Grund, den Patienten gleich umzubringen.


    Bin gespannt, weswegen wir nächstes Jahr krank werden, sterben müssen, einen Systemwechsel einleiten sollten und freue mich schon auf die erneute Empörung über "die da oben", die das alles zulassen.
    Geändert von felix da cat (14.11.2008 um 15:07 Uhr)

  22. #72
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    OPEL vielleicht bald pleite - Geld reicht nur bis Weihnachten - ohne staatliche Hilfe ist Opel nicht mehr zu retten
    2,5 Millionen Arbeitsplätze sind gefährdet
    http://wirtschaft.t-online.de/c/16/8.../16864160.html
    NEU:

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  23. #73
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Irgendwie sind wir ja schon ein ziemlich hysterisches Volk.
    Ich verliere meine Arbeit Ende Dezember wegen der Krise. Mit mir müssen weitere Mitarbeiter den Schreibtisch räumen. Keiner von uns war hysterisch, was die Krise angeht. Realität hat hier mir Hysterie nichts zu tun.
    Eine Stimme für die Grünen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

  24. #74
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    Und ich werde einen Teufel tun, Dir das Recht abzusprechen, tierisch sauer zu sein.

    Ich habe in meinem Statement aber auch eher auf die mal wieder nicht zu knapp vorhandene Panikstimmung abgehoben als auf den berechtigten Ärger. Ich mag zwar nicht so hart betroffen sein wie Du, aber es geht auch um meine Steuergelder. Folglich hält sich auch meine "Begeisterung" in Grenzen.

    Aber:
    Die Tendenz ist da, in einer teils gepushten Untergangsstimmung mal wieder das Kind mit dem Bade ausschütten zu wollen.
    Ein paar der hier unterbreiteten Vorschläge würden uns, so ausgeführt, schnell noch einige Hunderttausend Arbeitsplätze mehr kosten. Auch in der Ökonomie gibt es den Schneeballeffekt.

    Aber wen wundern solche Vorschläge?
    Irgendwie ist ja jeder auf dem Gebiet kompetent und kann mitreden, sogar einen Systemwechsel gestalten, selbst dann, wenn er in seinem ganzen Leben noch kein halbes Buch über Ökonomie gelesen hat. Alles Instinkt.

    Um hier nicht in tagelange Diskussionen von fragwürdigem Unterhaltungswert verstrickt zu werden, vermeide ich auf einzelne Beiträge einzugehen; die Medien bieten ohnehin genug Beispiele für die von mir behauptete mit einer deftigen Portion Ahnungslosigkeit gepaarte Hysterie ... z.B. letzten Montag bei Maischberger.
    Günter Wallraff, der ja seine Verdienste haben mag, aber eben kein Ökonom ist, Peter Sodann, der ja ein guter Schauspieler sein mag (keine Ahnung, gucke "Tatort" nie), aber schon von Politik keine Ahnung hat, geschweige denn von Wirtschaftspolitik, und Heiner Geißler (professioneller Gutmensch) verkündeten das Ende des Kapitalismus. Wie hieß es bei Ihnen: "Es rutscht alles weg! Die Gesellschaft steht kurz vor dem Bankrott!"
    In anderen Worten: Der Untergang ist mal wieder nahe!

    Dennoch Hoffnung! Ein Gegenmittel wurde proklamiert: Die soziale Marktwirtschaft muss her!
    Wow, echte Kenner!
    Nur ... soziale Marktwirtschaft ist kapitalistische Wirtschaftsordnung.

    Aber was soll man schon erwarten? In einem Land, in dem selbsternannte "Wirtschaftsexperten" den Neoliberalismus für seine unterstellte Zügellosigkeit verfluchen und soziale und faire Regeln einfordern (für die der von ihnen verdammte Neoliberalismus steht), kann man wohl allen alles erzählen.
    Geändert von felix da cat (15.11.2008 um 19:15 Uhr)

  25. #75
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    ist es nicht genau das gegenteil? Das die Politiker und Medien es gerade auf kleiner Flamme halten, damit keine Panik aufkommt und die Leute nicht aufhören zu konsumieren? Besonders jetzt vor dem Weihnachtsgeschäft?
    Denn wenn die Leute jetzt in Panik geraten und zu Weihnachten kaum noch was kaufen, dann ist das fatal, da ja die meisten Geschäfte und Firmen ihren Gewinn zu Weihnachten machen...

    Das Problem ist, es gibt eigentlich keine friedliche Lösung. Die einzige Lösung ist ein großer Krieg.
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