szmtag Crimson Dawn, Kapitel 4: Wendepunkte - Seite 4
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  1. #76
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Kaz genoss die Stöme der Magie, die durch die Gegend floss und war sehr zufrieden, als er Feuer und schließlich auch Wasser in die Axt leiten konnte.

    Das Gewitter wehrte sich gegen seinen Ruf und so ließ Kaz es bleiben, immerhin konnte er Wasser aus dem Nebel ziehen; zur Not hätte er auch den Rest Wasser aus seinem Schlauch nehmen können - im Haus würde er sicher nachfüllen können.

    Die Magie schien fast zu ihm zu sprechen und der Taure bekam das Gefühl, als ob diese Welt abgegrenzt von der ihm bekannten Welt sei; was erklären würde, warum sie so magisch und in sich geschlossen wirkte, was ein Schmunzeln in Kaz Gesicht brachte. Vielleicht sollte er Sinara darauf ansprechen, so perfekt wie dieser Ort schien, würde er nur liebend gerne einen Ruheort für sich und seine Rasse hier - oder an einem ähnlichen Ort - schaffen.

    Die Ruhe brachte seine Kräfte in kurzer Zeit zurück, im Halbschlaf begann er nachzudenken, ob er nicht doch das Wetter Ritual durchführen sollte, wenn er sich hier so schnell regenerierte.

    Aus diesen Gedanken wurde er gerissen, als Mutter Erde ihn weckte. Er öffnete langsam seine Augen und stand auf. Kaz sah sich um, auch in die Höhe und zu Boden, doch er bemerkte niemanden. Kaz war etwas verwundert und sah sich weiterhin um, ehe er sich entschloss, zum Haus zurück zu gehen.
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  2. #77
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Lykahn legte den seltsamen Stein wieder zurück auf seinen Platz. Auch wenn das Ding magisch war würde es führ ihn wohl nutzlos sein, denn er hatte keine möglichkeit herauszufinden was dieses Ding bewirkte und wie er es aktivieren konnte. Außerdem würde es bei diesem Stück wohl sehr schnell auffallen wenn es fehlen würde.
    Also blieben dem Werwolf noch die drei Türen die neben dem Haupeingang aus dem Speisesaal führten die kleinste und unscheinbarste ließ er ersteinmal außeracht da er sich relativ sicher war das diese in die Küche führte. Nun blib ihm also wieder einmal die Qual der Wahl.
    Er entschied sich für die linke Tür vom Eingang ausgesehen.
    So leise wie möglich drückte er die Klinke herunter.

  3. #78
    Mitglied Avatar von Armisael
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    Markus war nicht überrascht gewesen Gabrielle hinter der Türe vorzufinden. Doc was ihn überraschte, dass war ihr Blick. Sie schien mehr als nur verwirrt zu sein...fast schon verstörrt.
    Markus sah sie an, während sich die Tür hinter ihm schloss und seine Augen wieder die normale Färbung annahmen.
    "Gabrielle..." setzte er an, doch seine Ziehtochter drehte sich fast Geistesabwesend ab und ging den Gang entlang.
    Er lief ihr nach, während sich in seinem Kopf die Tatsache zusammensetzte, das er sie enttäuscht hatte.

  4. #79
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Das war sehr interessant! Christine lächelte zufrieden. Markus war also einmal wiederbelebt worden. Das hieß, es mußte auch mit anderen Vampiren möglich sein. Es wäre also doch von Vorteil, dem Verräter vorerst nicht feindlich gegenüberzutreten bis sie die benötigten Informationen hatte. Danach konnte sie sich seiner noch immer entledigen und Fatimah... Sie hatte das Gefühl, Markus' Schöpferin könnte ihr noch von Nutzen sein, vor allem, da sie noch lebte. Eine beeindruckende Leistung. Aber jetzt brauchte Christine einen Atlas. Sie hob den Kopf und studierte die Buchreihen.

  5. #80
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sinaras Villa:

    Als sie die Augen öffnete, erkannte Willow, dass Quicksilver einen Augenblick lang überrascht war, ehe dieser Ausdruck wich und einem erleichterten Lächeln Platz machte. Er nickte und mental vernahm sie seine Antwort: <<Gern geschehen. Ich freue mich, dass ich helfen konnte – auch wenn du das letzte Stück des Weges offenbar auch ohne Hilfe gehen konntest.>> Er folgte ihrer Bitte und ließ ab von ihr, stand vom Bett auf und machte Froze mit einem Räuspern darauf aufmerksam, dass Willow erwacht war. Dieser wandt sich um, sah Quicksilver erst einen Moment kritisch an und setzte schon an zu fragen, warum dieser nicht länger versuchte, Willow zu helfen, als er sah, dass sie erwacht war. Raschen Schrittes war er bei ihr am Bett und die Erleichterung war ihm, der er seine Miene sonst so sehr in der Gewalt hatte, deutlich anzusehen. So war es fast schon komisch, seine dennoch eher nüchtern formulierte Frage zu vernehmen: „Alles OK?“

    Willow empfing ihn mit einem warmen Lächeln. Sie hatte sich bereits halb aufgerichtet und streckte nun die Hand aus, um ihn sanft, kaum merklich an der Wange zu berühren. "Ich hab dich gefunden! All meine Erinnerungen, mein ganzes Leben endete damit, dass ich dich suchte und jetzt habe ich dich gefunden! Es ist nicht ok! Es ist gut!" Sie zog die Hand wieder zurück und setzte sich vollständig auf und sah an sich herunter und stellte erschrocken fest, dass ihr Spiegelbild nicht gelogen hatte und einen Moment gab sie fast dem Impuls nach, sich unter der Decke zu verstecken. Doch dann brach sie plötzlich in ein helles, fröhliches Lachen aus und schüttelte alle lästigen, traurigen Gedanken von sich ab und war einfach nur glücklich.

    Als er sah, wie gelöst Willow sich mit einem mal ihrem Glücksgefühl hingab, fiel auch der letzte Rest von Anspannung von Frozes Gesicht ab. Ehe er aber reagieren konnte, räusperte Quicksilver sich abermals. „Ich denke, ich gehe dann mal. Ich würde mich gerne noch ein wenig ausruhen, ehe es für uns alle weitergeht, denn schließlich werden wir noch so einiges vor uns haben.“ Froze sah ihm hinterher, während er sich der Tür näherte und sie öffnete, ehe der ehemalige Vampir sich schließlich doch durchringen konnte und ein „Danke“, brummte und auch wenn er sich offenbar keine Entschuldigung abringen wollte, dafür, dass er den Telepathen eben noch bedroht hatte, so war in seinen Augen deutlich zu lesen, dass seine Dankbarkeit ernst gemeint war. Quicksilver nickte freundlich, warf auch Willow noch einmal ein freundliches Lächeln zu, die dieses dankbar erwiderte. „Ich schulde dir etwas“, erklärte sie, und als er abwinken wollte, schüttelte sie vehement den Kopf, „lehn es nicht ab, ich werde mich zu revanchieren wissen. Ich ... wir beide haben Dir viel zu verdanken.“ Quicksilver lächelte nur, nickte ihr zu und ging dann schließlich.

    Als das Klacken der Tür davon zeugte, dass sie allein waren, blickte Froze wieder zu Willow und sah ihr einen Moment lang tief in die Augen. Dann nahm er Willow sanft in den Arm und gab ihr einen innigen, langen Kuss.

    *

    Quicksilver atmete einmal tief ein und aus, ehe er sich auf sein Bett fallen ließ. Zwar hatte er gerade erst sehr erholsam geschlafen, doch die „Therapiestunde“ hatte bereits wieder an seinen Kräften gezehrt. Ihm blieben noch ein paar Stunden, so schätzte er, um ein wenig auszuspannen. Einige Minuten lang blieb er reglos liegen, konzentrierte sich auf nichts als die Ruhe, die ihn umgab. Dann aber setzte er sich noch einmal auf. Ganz ausgestanden war es für Willow noch nicht, das hatte er erkannt, kurz bevor sie aufgewacht war. Er hatte eindeutig mehrere Entitäten in ihrem Geist erkennen können, die als Folge des schweren Traumas, das sie erlitten hatte, entstanden waren. Zudem blieb die Frage, wer ihr das – mehrfach! - angetan hatte. Doch sie war nun stabil, die Hauptentitäten hatten das Bewusstsein und den anderen könnte er sich später noch widmen, er würde sie bei Gelegenheit nocheinmal darauf ansprechen.

    Plötzlich vernahm er ein flirrendes Geräusch hinter sich und noch ehe er auch nur die Chance zu reagieren hatte, spürte er etwas Kaltes in seiner Brust, eine Sekunde lang die Ahnung eines stechenden Schmerzes, der seinen Torso gänzlich durchfuhr, gefolgt von einem seltsamen Taubheitsgefühl. Er sah an sich hinab und erblickte die Spitze einer feinen, rot überzogenen Schwertklinge. Dort wo das bläuliche Metall durch das Blut durchschimmerte, reflektierte es das Licht der Lampe, die den Raum erleuchtete. Quicksilver spürte eine Mischung aus Entsetzen, Übelkeit und Panik in sich aufsteigen – doch anstatt der zu erwartenden Schmerzen breitete sich nur die Taubheit immer weiter aus und schien auch seinen Geist zu lähmen. Schwarze Punkte tanzten vor seinen Augen, er hörte wie sein Atem rasselte, als seine Lungen mit Blut vollliefen. Dann, unerwartet und mit grausamer Brutalität wurde die Klinge, die ihn durchbohrte gedreht und der Schmerz durchflutete ihn nun mit einer nie gekannten Intensität. Er wollte schreien, doch er vernahm nur ein ersticktes Gurgeln und dann eine Stimme an seinem Ohr, eine Stimme die er schon einmal vernommen hatte: „Für meine Schwester, ihr Bastarde!“ Dann brach die Dunkelheit über ihn herein, erstickte den Schmerz und ließ sein Bewusstsein langsam entgleiten ...

    Mit einem Ruck zog Sero sein Schwert aus der Leiche des Vampirjägers, griff mit der linken Hand nach dem Bettzeug und wischte das rote Nass damit vom Stahl ab. Dann führte er die Klinge zurück in den Schaft an seinem Gürtel und holte stattdessen die rotglimmende Kristallrose hervor, die ihm den Zugang hierher ermöglicht hatte. Nun da der Telepath ausgeschaltet war, konnte sein Herr das Parkett betreten ...

    *

    Zwar konnte Kaz niemanden ausfindig machen, vor dem die Erde ihn gewarnt haben mochte, doch etwas anderes erweckte nun seine Aufmerksamkeit – etwas, das ihn über die Maßen überraschte. Schon als er das warme Pulsieren in seiner Tasche spürte, überkam ihn eine ungläubige Ahnung, doch nun, da er hineingriff und die gläserne Kugel hervorholte, überkam ihn eine tief empfundene Ehrfurcht: die Kugel, die er einst von seiner Mutter vererbt bekommen hatte, hatte zu glühen begonnen und weiße Nebelschwaden schienen im Innern zu wabern. Das Kristall war angenehm warm in seiner Hand, wie ihm vor allem hier draußen im Angesicht der kalten Luft auffiel.

    *

    Die Klinke senkte sich unter Lykahns Griff und geräuschlos schwang die Tür auf und gab den Weg in einen weiteren unbeleuchteten Raum frei. Er war etwa halb so groß wie das Esszimmer und ähnlich eingerichtet wie der kleine Beisalon, den er eben noch inspiziert hatte: ein kniehoher Couchtisch umgeben von verschiedenen, überaus edlen Sitzgelegenheiten. Ein kleiner Steinofen stand in der Ecke des Raumes, offenbar als Heizung. An der Wand gegenüber gab es eine weitere Tür.
    Was aber sofort vom ersten Augenblick, als er die Türe öffnete, sich mit übermäßiger Präsenz in seine Nase drängte, war der Geruch einer anderen Person – der Geruch eines Werwolfes.

    *

    In einem der Regale fand Christine tatsächlich eine Reihe von Büchern mit geographischen Themen, darunter auch ein Atlas. Er stand sehr weit oben und sie musste sich auf die Zehenspitzen stellen und die Hand so weit es ihr möglich war ausstrecken, um daran zu gelangen. Während sie also gerade um ihr Gleichgewicht bemüht versuchte, den Atlas zwischen den anderen Bänden hervorzuziehen, hörte sie hinter sich Schritte und dann eine Stimme: „Ah, Madame De l’Ange. Der Durst nach Rache verleiht dem Verstand Flügel, nicht wahr? Die besten aller Pläne kann nur eine rachsüchtige Frau ersinnen.“ Sie hatte diese Stimme erst ein einziges mal vernommen, doch selbst wenn es länger hergewesen wäre als nur 24 Stunden, hätte sie sie dennoch sofort erkannt: es war Astrosus, der zu ihr sprach.

    *

    Ohne darauf zu achten, wohin sie lief, war Gabrielle wieder in das obere Stockwerk zurückgekehrt und folgte nun blind den Gängen, wohin ihre Füße sie brachten. Die Zweifel und Ängste nagten an ihr und ein seltsamer Schauer hatte sie ergriffen, ein Frösteln wie sie es nur von den zahlreichen Situationen kannte, in welchen sie sich vor den monströsen Jägern ihrer eigenen Zeit hatte verstecken müssen. Ohne es zu merken biss sie sich auf die Lippe und erst als der metallische Geschmack des eigenen Blutes ihren Gaumen benetzte, hörte sie wieder auf damit. Schließlich blieb sie stehen, mitten in einem Gang, ein Fenster nach draußen zeigte ihr nichts als Nebel und Dunkelheit. Der Geschmack des eigenen Blutes ließ die Erinnerung wieder erwachen an den lieblich-süßen Inhalt des Kruges, der sie auf ihrem Zimmer erwartet hatte. Sie spürte plötzlich, wie ein enormes Verlangen in ihr anschwoll, mehr von diesem wunderbaren, warmen Lebensaft trinken zu können – ein Verlangen, das gerade im Begriff war, zur Gier zu werden.

    *

    Markus hörte noch, wie Gabrielle die Treppe nach oben erklomm, doch noch ehe er ihr folgen konnte, vernahm er etwas anderes und das Geräusch ließ ihm einen Schauer über den Rücken laufen: von weiter hinten im Gang vernahm er das Geschrei eines kleinen Babys.

    *

    Gütiges Bedauern lag im Blick der Alten, als Charlene ihr die Worte ihrer Verzweiflung entgegen schrie. „Du kannst mich fortstoßen und deine wahre Natur leugnen, doch sie wird dich immer wieder einholen. Deine Kraft wird sich stets ihren Weg bahnen, und Vorfälle wie der, der deine Familie das Leben gekostet hat, könnten sich wiederholen. Doch niemand kann dir helfen, wenn du nicht bereit bist zu akzeptieren und den Willen aufbringst, deinen Weg zu begehen. Vielleicht gelingt es dir stattdessen auch, deiner Existenz ein Ende zu bereiten, so wie du behauptest, dass du es ersehnst. Doch was ist mit dem zweiten Leben, das nun an dich gebunden ist? Ich kann verschwinden, die Macht der Kette um deinen Hals wieder versiegeln und dir selbst überlassen. Möchtest du das?“
    Der Blick der Alten verriet, dass kein Spott oder Tadel in ihren Worten lag, ihr Angebot war ehrlich.

    *

    Noch immer stand Amaryllis vor dem Fenster ihres Zimmers, nachdem sie während des gerade geschehenen Disputs ihre Haltung auf der draußen gelegenen Fensterbank aufgegeben hatte. Sie hatte Markus nicht hinterhergesehen, als dieser das Zimmer verlassen hatte und obwohl sie nun alleine war, war sie noch immer bemüht, ihren Atem flach zu halten, das heftige Schlagen ihres Blutes wieder zu beruhigen. Einige seiner Worte hatten ins Schwarze getroffen und auch das brachte sie auf, stimmte sie verärgert und nachdenklich zugleich.
    Ein plötzliches Gefühl der Beengung ließ sie aufsehen, der Eindruck, die Luft im Innern dieser vier Wände sei plötzlich stickig und knapp geworden. Sie sah sich um, alles war unverändert und durch das offene Fenster drang noch immer genügend kalte Frischluft von außen in das Zimmer. Doch was war das? Rasch schnellte ihr Blick zur Seite, ihre Muskeln spannten sich. War eine der Wände näher an sie heran gerückt? Ihr war, als sei der Raum kleiner als zuvor ...
    Geändert von Foxx (25.09.2008 um 17:09 Uhr)

  6. #81
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Kairo, Ägypten

    Die Federn des Bettes gaben ein rostiges Ächzen von sich unter Typhoones Gewicht. Das Zimmer, das man ihm gegeben hatte, war schäbig, Schimmel zierte die unverputzten Wände, Staub und Dreck bedeckten den Boden und das Bettzeug sah aus, als sei es seit Jahren nicht gewaschen worden.
    Man hatte Typhoone diese Spelunke empfohlen, als er hier in Kairo angekommen war und sich nach „seinesgleichen“ erkundigt hatte. Natürlich war er behutsam vorgegangen, hatte keine direkten Fragen gestellt und sich auch selbst nicht sofort als Halbdämon zu erkennen gegeben. Seit er erwacht war, hatte er feststellen müssen, dass die Welt sich sehr verändert hatte. Der Norden war fast vollkommen entvölkert, viele sprachen von einer langen Herrschaft von Vampiren, die erst vor kurzem beendet worden war. Je weiter er gen Süden gezogen war, umso mehr Menschen war er begegnet, doch kaum anderen irdischen Dämonen oder Halbblütern. Schließlich hatte er Hinweise erhalten, dass es viele seiner Art nach Ägypten gezogen hatte und er hier Anschluss finden würde. In Kairo angekommen war nun hierher geschickt worden.
    Der Wirt hatte ihm umgehend ein Zimmer gegeben und ihm gesagt, er solle zur Abendstunde wieder unten in den Lokalraum kommen, dort würde er solche finden, die er suchte. Typhoone hatte gelernt, vorsichtig hier in Kairo zu sein, offenbar waren viele der Menschen zwar daran gewöhnt, dass auch dämonische Kreaturen unter ihnen weilten, doch sie schienen ihnen zu misstrauen, sie zu fürchten oder gar zu hassen.

    Ein lautes Klopfen an der Tür ließ ihn hochschrecken.

  7. #82
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Gabrielle

    "Menschenblut? Dieser wundervolle Geschmack... ich habe Menschenblut gekostet?" Gabrielle kauerte sich zusammen, legte den Kopf in den Nacken und schrie. Doch es war ein stummer Schrei, welcher nur in ihrem Kopf hallte, von allen anderen ungehört, ungeahnt. Langsam schoben sie die Eckzähne nach vorne, wuchsen sich zu großen Fängen aus. Die Fingernägel der Daywalkerin glichen immer mehr Krallen, als sie sich an dem Boden festkrallte und versuchte dieses Verlangen, diese Gier zu unterdrücken. Bisher hatte sie stets versucht, sich von Tierblut zu ernähren, wenn es unbedingt nötig war Blut zu trinken. Die Gefahr auf den Geschmack zu kommen war ihr einfach zu groß.

    Sie öffnete die Augen, die von blutroten Adern durchzogen waren und witterte. Hier in diesem Haus waren viele lebendige Wesen... die Shamanin, einige Menschen... Sie sog die Luft ein und wurde bleich. Lilly war einer dieser schwachen Menschen, nach deren Blut sie verlangte. Verzweifelt schüttelte Gabrielle ihren Kopf. Woher kam dieses plötzliche Bedürfnis Blut zu trinken? Bisher hatte sie noch niemals eine solche Gier empfunden. Wahrlich, wenn sie verletzt wurde dürstete sie nach frischem Blut und setzte alles daran es auch zu bekommen. Doch nie war das verlangen derartig stark und verführerisch gewesen. Sie brauchte kein Blut... sie wollte Blut. Erneut witterte sie, auch wenn sie es noch zu unterdrücken versuchte. Blut... menschliches Blut... sie konnte es riechen, sie wollte es schmecken, irgendwo in diesem Haus...

    Mit offenen Augen und doch blind folgte die junge Frau dem Geruch des Blutes. Auf einmal erschien es ihr überall, warm, pulsierend, kalt, versiegend... sie folgte diesem verlockenden Ruf, zunächst auf allen Vieren, dann stolpernd durch die Gänge, unaufhaltsam zu den Zimmern ihrer Gefährten.
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  8. #83
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Willow

    Sie hatte dem Telepathen hinterhergesehen. Ein stummer Abschied, die Dankbarkeit lag immer noch in ihrem Blick und Willow spürte, dass sie Quicksilver in Zukunft mit anderen Augen sehen würde. Sie hatte ihn nie besonders geschätzt, ja sie erinnerte sich sogar noch an die Nacht in der sie ihm fast die Kehle zerfetzt hatte in einem Anfall dämonischer Wut. Dennoch hatte er ihr geholfen und dabei seinen Verstand riskiert und seine Kräfte überstrapaziert. Offenbar hatte sie ihn falsch eingeschätzt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sie nun beide menschlich waren und sie nicht mehr seinem Feindbild entsprach.

    Das Geräusch der Tür riss Willow aus ihren Gedanken, brachte sie zurück in das Zimmer, in die Realität. Doch augenblicklich verlor sie sich wieder, diesmal jedoch in wunderschönen, bernsteinfarbenen Augen die ihren Blick gefangen nahmen und all ihre Gedanken und Sorgen waren so weit weg. Es gab nichts mehr außer diese Augen, dann spürte sie wie Froze sie an sich zog und umarmte und küsste. Sie legte die Arme um seinen Hals und schmiegte sich fest an ihn, während sie den Kuss erwiderte. Eine Ewigkeit verging in diesem einen Moment, so als würde er niemals vorbeigehen, so als könne nichts und niemand diesen Kuss unterbrechen. Sie schloss die Augen und sog seinen Geruch ein, spürte seine Nähe, küsste ihn und vergaß sich selbst. Doch dieses Mal war das Vergessen wunderbar und süß...
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  9. #84
    Mitglied Avatar von Armisael
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    Markus blickte die Treppe nach oben, der Spur seiner Ziehtochter hinterher. Schon wollte er den ersten Fuss auf die erste Stufe setzen, da vernahm er dieses leise, wimmerde Geräusch, das von weiter hinten aus der Dunkelheit erschallte. Der Vampir riss die Augen weit auf. Das konnte doch nicht sein???
    Sofort ruckte sein Kopf in jene Richtung, doch es war zu weit weg um genaueres festzustellen. Markus ignorierte die Treppe und setzte sich vorsichtig in Bewegung um dem Geräusch den Gang lang zu folgen. Dabei fuhr er alle seine Sinne hoch.

  10. #85
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Erschreckt und wütend wirbelte Christine herum. Ihre Hüfte prallte schmerzhaft gegen das Regal, aber sie schenkte dem keine Beachtung. Stattdessen starrte sie Astrosus an. Wie konnte das sein? "Ihr seid tot!" zischte sie haßerfüllt. "Fahrt zur Hölle und laßt mich in Ruhe."

  11. #86
    Moderator Fanprojekte & RPG Avatar von Zero-Cool
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    "Was ändert es? Ihr könnt mir nicht helfen, und Ihr wollt es auch nicht. Was versteckt Ihr euch hinter Angeboten von denen Ihr wisst, dass sie nichts bewirken werden. Ihr seht in mir doch nur eine Gestalt, deren Schicksal schon vor langer Zeit besiegelt wurde. Tut was Ihr meint, aber verschont mich von mit Eurem Getue... Und nun verschwindet."

    Charlene wandte sich von Ihrer Gesprächspatnerin ab.
    Sie hatte kein Interesse dieses Gespräch fort zu setzen.
    God's in his heaven - all's right with the world.

  12. #87
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Der Entschluß, zum Haus zurück zu gehen, war hinfällig geworden; Kaz spürte etwas merkwürdiges, war überrascht, als es in seiner Tasche pulsierte. Er sah sich nochmals um, griff dann mit leicht zögernder Hand in die Tasche, zielstrebig nach der Kristallkugel seiner Mutter. Überrascht, daß es wirklich so war, zog er die Kugel leicht zögernd aus der Tasche und sah sie an. Instinktiv ging er auf ein Knie hinab, legte seine Axt vor sich zu Boden, sah ungläubig auf die Kugel. Er schluckte einmal, schloß die Augen um sie sofort wieder zu öffnen und war sich dann sicher, daß er nicht träumte. Kaz starrte in die Kristallkugel, ignorierte nun alles um sich herum, wahrscheinlich würde er nicht einmal einen Bären bemerken, so fasziniert war er von der Erbschaft seiner Mutter, die zum ersten Mal solche Aktivität zeigte.

    Kaz setzte sich nun, die Beine verschränkt, zu Boden und hielt die Kugel mit beiden Händen fest vor sich, um tiefer und tiefer hineinzublicken, während er die angenehme Wärme der Kugel in sich aufsog.
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  13. #88
    Verstorben Avatar von Knightfall
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    Typhoon mochte diese neue und unbekannte Welt nicht, es hatte sich einfach zu viel verändert. Die Herrschaft der untoten Bastarde, hatte dieser Welt geschadet und sie in ein Chaos gestürzt. Jetzt würde bald die Zeit der Halbdämonen beginnen, da war sich Typhoon sicher. Aber er brauchte Verbündete und er kannte die Kräfte seiner Brüder und Schwestern nicht. Er sollte vorsichtig sein!

    Plötzlich wurde er von einem Klopfen an seiner Tür, aus seinen Gedanken gerissen. Sofort sprang er auf, holte sein Kurzschwert und positionierte sich rechts neben der Zimmertür. "Wer ist denn da?" fragte er mit extrem ruhiger Stimme. Ob es der Wirt war oder ein anderer Halbdämon wusste er nicht, aber er war bereit für beide Szenarien.

  14. #89
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Der geruch eines anderen Werwolfes hatte sich sofort in Lykahns Nase festgesetzt.
    Tief und geräuschvoll zog Lykahn immerwieder die Luft des Raumes ein. Es war eindeutig die Präsenz eines anderen Werwolfes und sein Geruch wirkte weder Krank oder geschwächt, auch roch er keinen Angstschweiß. So wie es hier roch schien es der Wohnbereich des anderen zu sein. die gelben Augen von Lykahn wanderten durch den Raum und suchten nach anhaltspunkten ob sich hier irgendjemand versteckt hielt. Auch setzte er jetzt wieder seinen Geruchssinn ein um den anderen Werwolf zu orten.
    Sollte der andere sich nicht hier im Zimmer aufhalten würde Lykahn durch die andere Tür gehen vielleicht wurde er dann dort fündig.

  15. #90
    Mitglied Avatar von Sphinx
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    Das Gold in ihren Augen flackerte auf. Leicht leuchtend fast, als die Augen geweitet wurden und Amaryllis diese Wand anstarrte wie den Teufel persönlich, ja, für sie war er es ja auch in gewisser Weise. Die Käfigtüren, die sie schon zuvor gespürt hatte, sie fielen zu, legten sich um hiren Hals und drückten zu. Egal wie schnell sie atmete, was nun zu einem eher heftigen Japsen ausartete, sie hatte nicht das Gefühl der Sauerstoff würde ausreichen, während sich alles drehte, schärfer wurde, ihr Herz so heftig und laut schlug das es wehtat, brannte, wie ein Glüheisen das man ihr konstant in den Brustkorb drückte.
    Schnell ruckte ihr Kopf herum, betrachtete die anderen Wände, die Tür, das Fenster, immer wieder zu der einen Wand hinblickend zwischendurch.
    Das plötzliche schliddern durch den Teppich unter ihren blanken Füßen interessierte die Schamenin wenig, als sie mit schnellen, geräuschlosen Schritten zum Fenster huschte, wo sie in einem Satz, gleich einer Katze, an den dicken Vorhängen vorbei auf das Fenstersims sprang. In der Hocke, mit blanken Füßen auf dem kalten Metall/Stein/Holz des Simses krallte sie sich mit der einen Hand seitlich im Rahmen fest, während der andere sich zwischen ihren Beinen vor auf die Aussenkante streckte, umfasste und äußerst stabil das Gleichgewicht innehielt, trotz der fast vornübergebeugten Haltung.
    Hatten Gabrielle oder Markus solch magische Fähigkeiten? War das die Rache?
    Amaryllis zögerte, denn sie fühlte sich unwohl vor der Vorstellung dort hinauszugehen, in diese künstliche Widernatur, aber der Raum selbst schien sie ja auch nicht zu wollen. Aus den Augenwinkeln blickte sie zurück, huschte über jeden Schatten, jedes Detail, auch hier, starr verhaarend, während ihr Adrenalin durch den Körper pulsierte und all ihre ohnehin empfindlcihen Sinne aufs Blut schärfte. Auch immer wieder nach draussen schielend, auf die Natur, den Garten, wieder das Zimmer...

  16. #91
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Kairo:

    Typhoone konnte keine dämonische Aura orten, doch das war nicht unbedingt ein Grund auszuschließen, dass es sich um einen seiner Art handelte. Doch dann hörte er die brummige, unfreundliche Stimme der Wirtsfrau, welche er vorhin schon einmal kurz vernommen hatte, als er angekommen war: "Du hast doch nach anderen wie dir gefragt. Is jetzt jemand da." Bevor er antworten konnte, hörte er bereits sich entfernende Schritte.

    ***

    Sinaras Villa:

    Lykahn bemerkte rasch, dass der andere Werwolf offenbar nicht im Raum war, doch die Witterung war auch zu frisch um allzu alt zu sein. Als er sich der Tür näherte spürte er, dass diese Entscheidung offenbar die richtige gewesen war, denn der Geruch wurde hier stärker, offenbar war sein Artgenosse erst vor wenigen Minuten ebenfalls durch diese Tür getreten.
    Er öffnete sie und ein kühler Luftzug empfing ihn. Er stand im Freien, zu seinen Füßen führten einige Marmorstufen hinab auf den Rasen. Die verschiedenen Flügel des Hauses bildeten hier eine Art weit geöffnetes "u", hinter sich und gegenüber erstreckten sich die Schenkel, zu seiner linken verband der Hauptteil die beiden Flügel. Die Luft war kühl und feucht vom Nebel, der über dem Garten lag.
    Vielmehr als das Anwesen aber interessierte Lykahn die Gestalt, die auf einem kleinen Ziermäuerchen unterhalb der Stufen hockte und offenbar reglos in die Nacht blickte und die ganz eindeutig die Quelle seiner Witterung war. Zu seiner Überraschung war es eine junge Frau, die dort hockte, mit kurz geschnittenem, scheinbar violett gefärbtem Haar und mit nicht viel mehr bekleidete als einer Jeans und einem schwarzen Top, doch offensichtlich fror sie nicht. Da sie von ihm abgwandt hockte, konnte er weiter nichts erkennen. Er war sich sicher, dass sie ihn bemerkt haben musste, denn die Tür war geräuschvoll ins Schloss gefallen, doch sie reagierte nicht.

    *

    Noch ehe sie sie nach draußen flüchtete, bemerkte Amaryllis bei ihren Kontrollblicken, dass auch die anderen Wände sich ihr offenbar genähert hatten, fast schien es, als sei der Raum nur mehr halb so groß wie eben noch - ein Umstand der ihren Sprung nach draußen nur beschleunigte.
    Die kühle Nachtluft hieß sie draußen willkommen und auch wenn die Umgebung ihr ebenfalls nicht ganz geheuer war, war es um ein vielfaches besser als das wildgewordene Zimmer hinter ihr. Als sie aber zurückblickte, fand sie den Raum vor wie zum allerersten mal, alle Wände waren dort, wo sie hin gehörten.
    Der metallische Geruch von Blut stieg ihr in die Nase und ihre Sinne verrieten ihr rasch, dass er von oben kommen musste. Ihr Blick glitt die Hauswand empor, zu der Fensterreihe im nächsthöheren Stockwerk, welche zu den Zimmern der übrigen Gefährten gehören mussten. Die Fassade war zwar nicht übermäßig reich verziert, bot aber dennoch genügend Vorsprünge, um ein Klettern nach oben zu ermöglichen.

    *

    Bedauern trat in die Augen der Alten, doch sie nickte nur stumm und noch während dieser Bewegung verblasst ihre Gestalt, das Leuchten verlosch und sie verschwand. Auch die Wände strahlten nun kein Licht mehr aus, Charlene stand abermals im Dunkeln. Ein Klicken hinter sich, dort wo die Tür war, verriet ihr aber, dass sie wohl nicht länger eingesperrt war.

    *

    "Welch eine Kombinationsgabe", antwortete Astrosus und legte die Miene in gespielte Bewunderung. "Doch die Hölle ist, soweit ich mich erinnere, für Euresgleichen reserviert ... achja, ich vergaß, ihr seit nun ein Mensch. Doch so rasch verjähren die Jahre als Monstrum sicher nicht. Und sicher hält euer einstiger Begleiter sich dort auf und wartet sehnsüchtig, dass ihr ihm im Fegefeuer Gesellschaft leistet." Spott und Arroganz lagen in seinem Blick, während er Christine abfällig musterte. Plötzlich fiel das Buch, das diese bereits halb herausgezogen hatte, herab und ihr genau vor die Füße.

    *

    Ohne es wirklich zu bemerken hatte Gabrielle beim Gedanken an ihre Freundin Lillys Witterung aufgenommen und war dieser zu den Zimmern gefolgt. Doch noch ehe sie das Zimmer des Mädchens erreichen konnte, welches das vorletzte im Gang war, wurde sie abgelenkt: beim Passieren einer der Räume schoss ihr der süße Geruch frisch vergossenen Blutes in die Nase ...

    *

    Langsam legte Froze seinen linken Arm um Willows Rücken, ohne dass seine Lippen die ihren dabei verließen und bewegte seinen Oberkörper dann ruhig aber doch bestimmend nach vorne, schob den ihren dabei mit, so dass er sie langsam auf dem Bett ablegen konnte. Schließlich ließ er ab, stützte sich mit der einen Hand etwas ab, so dass sein Gewicht nicht auf ihr lastete, sah ihr tief in die Augen, wobei sie den Glanz der Lust in seinem Blick erkennen konnte, und strich ihr mit der freien Hand über ihre Wange. Er führte seinen Mund dann an ihr Ohr bewegte und ihr dort, wo Kiefer, Hals und Ohrläppchen sich trafen, weitere sanfte Küsse gab, dann langsam mit den Lippen ihren Hals hinab wanderte bis zu dem kleinen Grübchen zwischen den Schlüsselbeinen, während gleichzeitig seine Hand ihren Arm entlang fuhr.

    *

    Markus' Schritt beschleunigte sich unwillkürlich bis er rannte. Er folgte dem Gang um eine Biegung, doch noch sah er nichts, kein Baby, kein anderes Wesen, doch das Schreien war noch immer da und ließ ihn weiterlaufen. Er passierte eine Reihe von Fenstern, hinter denen allerdings nur Dunkelheit lag, doch plötzlich glaubte er aus dem Augenwinkel etwas zu sehen, das ihn abrupt anhalten ließ, wobei er fast das Gleichgewicht dabei verlor. Er machte einen Schritt zurück und blickte ungläubig in die Scheibe. Durch die Dunkelheit des Gartens spiegelte er sich selbst schemenhaft darin, doch das war es nicht, was ihn erschaudern ließ. Im Glas sah er die Reflexionen von Gabriel und Risk, ihrer beider Blicke hafteten vorwurfsvoll auf ihm selbst und in ihren Armen hielt Risk ein kleines Bündel, das sie behutsam an sich drückte und dessen gelegentliches Strampeln verriet, dass es ein Baby war. Noch immer lag das Kinderweinen wie ein hohles Rufen in der Luft.

    *

    Die Nebel innerhalb der Kugel zogen unruhig durch den wenigen Raum, den sie hatten, wie eine beschleunigte Version der Schwaden um Kaz herum. Ab und an glaubte er Schemen oder Bewegungen zu erkennen, doch jedesmal verloren sich die Formen, ehe er mehr erkennen konnte. Es war, als wolle die Kugel ihm etwas zeigen, doch ihm fehlte die Gabe oder der rechte Zugang, es auch wirklich zu erfassen.
    Geändert von Foxx (27.09.2008 um 17:56 Uhr)

  17. #92
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Gabrielle

    Gabrielle stieß die Tür auf, hinter welcher der Geruch des Blutes lockte. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie auf das Bild, welches sich ihr bot: Vor ihr stand ein großes Bett, so wie in jedem anderen Raum, welchen sie bisher betreten hatten. Auf dem Bett lag Quicksilver in seinem eigenen Blut, die Laken waren verschmiert, der Boden war besudelt. Doch die Daywalkerin sah nicht den Gefährten, sie sah nur das Blut, roch das Blut. Mit einem Satz war sie bei der Leiche, beugte sich über sie und sog den Geruch ein. Das Blut war noch warm, der Duft überwältigend, süß... Sie schüttelte den Kopf, kämpfte gegen diese Gier an, die sich nun immer mehr ihrer bemächtigte. Doch ihr Blick verschwamm, sie sah nicht mehr die menschliche Gestalt, sonden nur noch das Blut.

    Sie hatte ihre Hände in der Blutlache abgestützt. Nun hob sie sie zu ihrem Gesicht und leckte das Blut ab, zunächst langsam, vorsichtig. Doch sie wurde immer gieriger, beugte sich herab um das Blut aus der Lache aufzulecken. Plötzlich stürzte sie sich auf den leblosen Körper und schlug die Zähne hinein. Einen Moment lang versuchte sie, sich an dem Blut zu laben, doch dann spürte sie auf einmal nichts. Kein Herzschlag, dieser Mensch vor ihr, sein Blut.... alles war Tod!

    Gabrielles Blick klärte sich und sie sah Quicksilver vor sich auf dem Bett liegen, mit weit aufgerissenen Augen, starrem, totem Blick! Sie sah ihre blutverschmierte Kleidung, ihre Blutverschmierten Hände und in diesem Moment ergriff sie Panik und ein unerklärliches Gefühl von Schmerz und Verlust. Sie legte den Kopf in den Nacken und schrie, ein klagender, langezogener Schrei. Noch immer waren ihre Fangzähne entblößt,ihre Krallen ausgefahren, ihre Augen blutunterlaufen, ihr Gesicht zu einer dämonischen Fratze verzerrt. Sie stieß immer wieder laute Schreie aus, wortlos und doch nach Hilfe rufend saß sie in dem Blute Quicksilvers, hielt seinen Oberkörper fest und schrie, schrie, schrie...
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  18. #93
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Willow

    Willow war so gefangen in ihrem Glücksgefühl, dass sie zunächst gar nicht mitbekam, wie sie langsam wieder auf die Kissen zurücksank. Der Kuss hatte all ihre Sinne verwirrt und sie konnte an nichts anderes denken, als diesen Moment, hier und jetzt mit Froze. Sie küsste ihn immer wieder, sanft und doch intensiv, so als wolle sie nicht dass es endete.

    Doch plötzlich unterbrach Froze den Kuss und sah sie an, in seinen Augen blitzte etwas auf, was sie zunächst nicht deuten konnte, nicht zu deuten wagte. In der Vergangenheit hatte sie diesen Blick ab und an bei jungen Männern gesehen, aber nie hatte sie dem größere Beachtung geschenkt. Nun da Froze sie so ansah wusste sie nicht, wie sie reagieren sollte.

    Willow sah ihrem Liebsten in die Augen, schmiegte ihre Wange an seine Hand, jedoch als er fortfuhr sie zu küssen begann ihr Herz wie verrückt zu schlagen. Sie fühlte sich wieder zurückversetzt in die Grotte, als er aus dem Wasser stieg und auf sie zu kam. Sie stand mit dem Rücken zur Wand, wollte ausweichen und wusste doch nicht wohin. Reglos verharrte sie in seinen Armen, ihr Kopf schwirrte, ihre Gefühle überschlugen sich und sie spürte ein Kribbeln in ihrem gesamten Körper, fühlte wie sie Gänsehaut bekam, von seinen Berührungen. Als er ihren Hals hinabwanderte hielt sie den Atem an und ihre Puls beschleunigte sich immer weiter, bis sie das Gefühl hatte ihr Herz würde gleich zerspringen...
    Geändert von Felina Noctis (28.09.2008 um 13:23 Uhr)
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  19. #94
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Christine sank in die Knie ohne ihre Augen von Astrosus zu nehmen, nahm das Buch und erhob sich wieder. "Ihr tut mir nur leid! Offenbar gab es in Eurem Leben niemanden, den Ihr geliebt oder der Euch geliebt hat. Ihr könnt spotten soviel Ihr wollt, denn die Hölle schreckt mich nicht, solange er nur an meiner Seite ist. Falls er überhaupt tot ist." Sie blickte Astrosus aufmerksam an. "Es schien ja nicht alles so glatt zu laufen, wie Ihr behauptet hat. Hat jedenfalls einer Eurer Ordensbrüder gesagt." Sie lächelte leicht. "Ihr habt ihn unterschätzt, meinen Erik. Das kann für die Euren nur übel geendet sein."

  20. #95
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Wieder zog der Werwolf den Geruch des anderen Werwolfes der sich nun als Geruch einer Werwölfin herausstellte. Zumindest schien der Geruch von der jungen Frau auszugehen.
    Langsam näherte sich Lykahn der jungen Frau mit der außergewöhnlichen Haarfarbe. er bewegte sich nicht besonders verstohlen denn wenn die Frau kein Welpe war würde sie ihn längst bemerkt, immerhin war die Tür nicht gerade leise zugefallen, außerdem müsste sie auch längst seine Witterung aufgenommen haben. Als Lykahn bei der jungen Frau angekommen war blieb er neben ihr stehen und blickte zu ihr hinunter.

    "Ich hätte nicht gedacht das ich, jemanden von meiner Art hier treffen würde. Wie kommt es das das du hier bist?"

  21. #96
    Moderator Fanprojekte & RPG Avatar von Zero-Cool
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    "Wäre wohl zu viel verlangt mich wieder dorthin zurück zu schicken, von woher ich kam", murmelte Charlene in sich hinein.

    Einerseits war sie erleichtert, die nervige alte los geworden zu sein, andererseits hatte sich an ihrer Situation nichts geändert.
    Ob sich daran jemals etwas ändern würde? Vielleicht war es Schicksal - vielleicht auch eine Laune der Natur, woher sollte sie das so genau wissen?
    Sie war nur ein einfaches Mädchen, zumindest sagte sie sich das immer wieder.

    Vorsichtig näherte sie sich der Tür, und versuchte nach draußen zu gelangen...
    God's in his heaven - all's right with the world.

  22. #97
    Mitglied Avatar von Armisael
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    Markus' Augen weiteten sich. Auf einem Fuss wirbelte er herum und richtete den Blick auf die Stelle, wo Gabriel und Risk stehen müssten, wenn die Reflektion real war. Tief in seinem Inneren nagte jedoch Zweifel, er wusste dass beide tot waren. Er hatte gesehen wie sie beiden getötet worden waren, hatte ihre Seelen entschwinden sehen. Sie konnten nicht hier sein.

  23. #98
    Verstorben Avatar von Knightfall
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    Hastig riss Typhoon die holzige und total schäbige Tür auf, dabei wäre sie beinahe aus den Angeln gesprungen. Als er auf den Gang hinaustrat, knarzte der Boden leicht. Schnell rannte er der alten Wirtsfrau hinterher und den Flur entlang. Er hielt kurz an, um sein Schwert wieder zu verstecken. "Warten sie, ich komme mit!"

  24. #99
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    Seufzend schnaubte der Taure, als er die Zeichend er Kugel nicht verstehen konnte. Er konzentrierte sich und dachte an seine Mutter. Die Schwaden um sich bemerkte er im Augenwinkel, war für einen Moment irritiert, es wäre, als ob er selbst in einer Kristallkugel sitzen würde, doch sogleich musste er über diese Annahme schmunzeln. Er konzentrierte sich wieder auf die Kristallkugel und begann ein paar Schamanische Sprüche zu rezitieren, die er von seiner Mutter einst aufgeschnappt hatte; auch wenn er die Gabe des Sehens nicht besaß, so konnte er wenigstens versuchen, etwas zu sehen, wenn schon nicht zu deuten. Er atmete ein paar mal tief ein, schloss dann die Augen und konzentrierte sich erneut.
    Those Wings... I want them too!

  25. #100
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sinaras Anwesen:

    Gabrielle wusste nicht, wieviel Zeit verging, während sie so verharrte und nichts tat, als ihren Schmerz, ihre Angst und ihre Verzweiflung hinauszuschreien, bis ihr irgendwann die Stimme versagte. Trotz des Blutes fühlte sie sich matt und kraftlos, der Blutrausch war vergangen und plötzlich empfand sie puren Ekel vor dem roten Nass, in dem sie saß und dass sie teilweise bedeckte.

    *

    Mit einem mal vernahm Amaryllis neben dem süßlichen Geruch des Blutes auch nahezu unmenschliche Schreie. Es waren Klagelaute, so intensiv, dass sie einem durch Mark und Bein gingen, Schmerz und Panik lagen darin und sie kamen ebenfalls aus dem Raum über ihr.

    *

    Als er Willows Nervosität bemerkte, ließ Froze einen Moment ab und strich sanft mit seiner Hand über ihre Wange während er sie liebevoll anlächelte. Seine Berührung war so vorsichtig und zärtlich, dass Willow beinahe das Gefühl hatte, dass die Anspannung mit jedem zärtlichen Fingerstrich mehr von ihr abfiel. Ein weiteres mal beugte er sich zu ihr herab um sie zu küssen und dann fortzufahren. Und während seine Hände nun langsam die Schnürung ihrer Korsage öffneten, hörte Willow noch, wie draußen eine Böe über den Garten strich, ehe sie nur noch seine Berührungen und Liebkosungen auf ihrem Körper spürte.


    Die Zeit schien stehengeblieben zu sein, nur ihrer beider Atem war zu hören, sowie das Pochen seines Herzschlags an ihrem Ohr. Sie lagen zwischen den Decken, er auf dem Rücken, sie seitlich, den Kopf auf seiner nackten Brust abgelegt und wie behütet von seinem Arm umfasst. Keiner von beiden rührte sich, als wagten sie es nicht, diesen Augenblick zu unterbrechen. Doch im Grunde wussten sie beide, dass es keinen Unterschied machen würde: Es war ein Moment der unendlich war, egal wie lange er tatsächlich andauern sollte.

    *

    "Sie reden sicher viel, meine Ordensbrüder, wenn man ihnen mit genügend Nachdruck begegnet, da bin ich sicher." Astrosus' unangenehmes Lächeln blieb unbeeindruckt von Christines Worten, ganz so als wollten sie sich einen Wettbewerb liefern, wer sich weniger vom anderen aus dem Konzept bringen ließ. "Doch was wissen sie schon? Denkt Ihr, gewöhnliche Krieger oder Magier waren mit der Angelegenheit betraut? Sicher, die Gerüchte, was geschah, haben sich rasch in unseren Mauern verbreitet, aber Ihr wisst wie es ist, mit diesen Dingen, die von Mund zu Mund gehen. Wenn es Euch so sehr dürstet das Schicksal Eures Kumpanen zu erfahren, dann solltet Ihr vermutlich jene fragen, die dabei waren."

    *

    Die Werwölfin wandt sich nicht um sondern verharrte in ihrer Stellung, als Lykahn sie ansprach, ohne auch nur zu Zucken. Er bemerkte wie zierlich sie war, doch er wusste dass ihre menschliche Gestalt kein Indiz dafür war, wie mächtig sie sein mochte. Ihrem Geruch nach zu urteilen war sie von reinem Blut und alt - mindestens so alt wie er selbst.
    "Niemand von unserer Art sollte hier sein, meinst du nicht?" Ihr Ton war kühl und neutral, doch Lykahn konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass eine gewisse Kaltschnäuzigkeit darin gelegen hatte.

    *

    Die Tür ließ sich nun ohne Probleme öffnen. Draußen erwartete Charlene ein steinerner und dankbarerweise von zwei Fackeln, die links und rechts von der Tür in einer Wandhalterung hingen, erhellter Gang, der sich sowohl nach links als auch nach rechts erstreckte. Wie weit, das war in dem schummrigen Fackelschein kaum auszumachen.

    *

    Markus war sich nicht sicher, ob es ihn beruhigen oder aber noch mehr verwirren sollte, als er sich umwandt und feststellte, dass er vollkommen alleine war. Ein Kontrollblick zurück zur Scheibe zeigte ihm auch dort nichts anderes als die in Nebel gehüllte Dunkelheit auf der anderen Seite das Fensters. Auch das Babygeschrei war verstummt.

    *

    Kaz verharrte einige Augenblicke. Er konnte die Magie der Kugel spüren, nur sie zu erfassen wollte ihm noch nicht gelingen. Und doch hatte er das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.
    Dann aber spürte er eine Hand auf seiner Schulter ruhen, eine sanfte und freundliche Berührung und hörte wie jemand ihn ansprach: "Du gibst Dein Bestes, das weiß ich. Lass mich Dir dennoch helfen." Er erkannte ihre Stimme, noch bevor er die Augen aufriss und herumfuhr und die Person erblickte, die sich ihm von hinten genähert hatte: vor ihm stand seine Mutter.


    ***


    Kairo:

    Die Wirtsfrau war bereits den Gang etwas hinabgelaufen und hielt bei Typhoons Rufen inne, drehte sich kurz um und warf ihm einen ungeduldigen Blick zu, wartete aber, bis er sie eingeholt hatte und führte ihn dann hinab in die Wirtsstube, in welcher ihn der Geruch von Schnaps, Bier und Schweiß empfing. Die hatte sich inzwischen einigermaßen mit mehr oder wenigen zwielichtigen Gestalten gefüllt, von denen nicht wenige so aussahen, als würden sie für ein paar Münzen fast alles tun. Typhoon erkannte auch, dass einige dieser Personen durchaus von dämonischer Abstammung sein mussten, wenigstens in der dritten oder vierten Generation, zumindest zeugten einige eher ungewöhnliche Haut- oder Haarfarben davon und die starke Behaarung des ein oder anderen hätte auch gut ein Fell sein können.
    Die Wirtsfrau aber deutete nur stumm auf einen Tisch in der Ecke des Raumes, an welcher eine so große wie breite, verhüllte Gestalt saß. Auch wenn er nicht einmal das Gesicht sehen konnte, da es im Schatten einer hochgeschlagenen Kapuze verborgen lag, spürte Typhoon doch sofort, dass dieser Hühne eine starke dämonische Aura ausstrahlte.

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