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  1. #26
    Moderator Fanprojekte & RPG Avatar von Zero-Cool
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    Verwundert versuchte Charlene sich aufzurichten.
    Sie wusste nicht wo sie sich befand. Eben noch war sie in diesem Zimmer und nun war dort eine Steinwand neben Ihr - Sie konnte sich nicht daran erinnern in dem Zimmer eine solche gesehen zu haben.
    Egal wo sie sich befand, oder wie sie hier her kam. Es war nicht mehr das Zimmer. Doch zuerst musste sie versuchen sich einen Überblick zu verschaffen, dann konnte sie sich immer noch Gedanken über das wo und wie machen. Nicht zu vergessen das Warum, aber dies war eine jener Fragen, auf die man selten zufriedenstellende Antworten bekam, insofern wollte sie sich zuerst der beiden anderen Fragen widmen ehe sie versuchen konnte einen Sinn zu erkennen.
    God's in his heaven - all's right with the world.

  2. #27
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    Kaz bemerkte den Werwolf bereits, bevor er ihn sah, an seinem Geruch. Schnaubend, um diesen aus seiner Schnauze zu bekommen, ging Kaz weiterhin direkt auf das Tor zu. Der Werwolf war für ihn mehr als nur uninteressant und so nahm er es nicht ungerne zur Kenntnis, daß der es ebenso sah.

    Kaz stand nun endlich vor dem Eingangstor, er sah sich einmal um, als Lykahn gegangen war, um einen Eindruck von der Eingangshalle zu bekommen, die er bei der Ankunft ob der Müdigkeit vernachlässigt hatte. Dann ging er auf die Tür zu, um die Tore aufzustossen.
    Those Wings... I want them too!

  3. #28
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    Kaz stieß die zweiflügelige Tür aus kunstvoll bearbeitetem Merbauholz aus und diese gab den Blick auf einen in Dunkelheit getauchten, englischen Rasen frei. Einige Marmorstufen führten von der Haustür in den Garten hinab, gesäumt von zwei kurzen Mäuerchen, auf denen jeweils ein kugelförmiger Buchsbaum in einem Terrakottatopf stand.
    Der Garten war in dichte Nebelschwaden gehüllt, so dass er nur wenige Meter weit blicken konnte. Die Luft war kühl und feucht - weit frischer als der Minotaur es aus seinen Gefilden gewohnt war.

    *

    Als Charlene sich aufrichtete und sich dabei mit ihrer Hand an der Wand abstützte, spürte sie einen kurzen Impuls in ihren Fingern und kurz darauf begann der Stein, dort wo sie ihn berührte, aus sich heraus zu leuchten. Rasch begann die glimmende Zone sich auszubreiten über die ganze Breite der Steinwand und dort wo links und rechts weitere Wände angrenzten, griff das Leuchten auf diese über, bis schließlich der ganze Raum in fahlem Licht ausgeleuchtet war. Gerade mal acht bis zehn Quadratmeter war er groß und vollkommen leer, Wände und Boden aus simplem Stein. Eine kleine Holztür an der gegenüberliegenden Wand war der einzige Ausgang.

    *

    Als Lykahn den rechten Teil des Hauses betrat, wurde er direkt noch einmal vor die Wahl gestellt, welchen Weg er einschlagen wollte: vor ihm tat sich eine Diele auf, die geradeaus in einen Gang mündete, an dessen Ende er ein Licht ausmachtete und von dem außerdem mehrere Türen abzugehen schienen. Direkt zu seiner linken war außerdem eine mit gold beschlagene Flügeltür, während rechts eine Holztreppe in den oberen Stock führte.

    *

    Christine fand rasch, wonach sie suchte, denn auch wenn Erik nicht der einzige eingetragene Vampir dieses Namens war, so war er durchaus der einzige, dessen Name umrahmt war, was praktischerweise auch in dieser Tabelle beibehalten worden war. Sie wusste nicht so recht, ob es sie entsetzen oder aber schmunzeln lassen sollte, als sie las, wann er zum Kind der Nacht geworden war: 1831.
    Es folgten andere Daten, dass es in Rouen geschehen war, sowie dass er 2222 in London vernichtet worden war - letzteres war ihr aus erster Hand bekannt. 3 direkte Nachfahren waren gelistet und 126 indirekte. Als Wirkungsgebiet waren Mitteleuropa, Nordafrika und Vorderasien angegeben. Zudem gab es einen Eintrag unter "besondere Fähigkeiten": Illusion, Camouflage, magiekundig.
    Bei ihren Schwestern waren weniger der Felder ausgefüllt, nur die Daten und Orte von Geburt und Tod. Beim Überfliegen der Tabelle bemerkte sie, dass die Einträge Sinaras unmittelbarer "Kinder" fast durchgehend ausführlicher waren als die Übrigen. Rupas Eintrag war insofern interessant, als dass Erschaffung und Vernichtung in dasselbe Jahr fielen: 1843 - als zusätzliche Fußnote war beim Todesjahr außerdem "Suizid" vermerkt. Bahar hingegen war eine weitaus längere Existenz beschehrt gewesen: 1856, Mazenderan - 2317, Kairo.

    *

    Froze zögerte, warf abwechselnd einen Blick zu Willow und Quicksilver und atmete dann einmal tief ein; er glaubte verstanden zu haben, was Quicksilver versuchte. "Das Gefühl, das du beschreibst - such genau das. Denk nicht zuviel darüber nach, suche kein Bild, keine Erinnerung, keine Szene - suche nur dieses Gefühl." Er blickte in ihr ratloses Gesicht und plötzlich grinste er, als ihm ein Einfall kam, wie er ihr helfen konnte. "Warte, ich kann dir das leichter machen." Er griff nach vorne, fasste mit beiden Händen sanft ihr Gesicht, wobei seine Fingerspitzen sanft ihre Schläfen berührten. Er schloss die Augen und Willow tat es ihm instinktiv gleich. Sie hatte das Gefühl, dass sich etwas um sie herum veränderte, sie konnte es nicht genau bestimmen - oder veränderte sie selbst sich, die Art wie sie ihre Umgebung wahrnahm?
    Sie spürte, wie Frozes Hände sie losließen und öffnete die Augen. Die Leinwände waren verschwunden - stattdessen sah sie sich einem Meer aus Farben gegenüber, mehr als sie sich jemals hätte vorstellen können. Jede einzelne war speziell, jede einzelne hatte ihre ganz eigene Tiefe und Intensität, ihren eigenen Glanz - ja sogar ihren eigenen Duft. Unmittelbar neben ihr pulsierte ein warmes, seidig schimmerndes Grüngelb

  4. #29
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    Willow

    "Es ist wunderschön!" flüsterte Willow und sah mit großen Augen die farbigen Umrisse um sich herum an. So als habe sie alles um sich herum vergessen, streckte sie sandt die Hand aus und versuchte den seidigen Glanz zu berühren und sog den Geruch ein. Sie lächelte glücklich, ließ die Empfindungen sie durchfluten. Erlebte nochmal diese verwirrenden und doch wunderschönen Momente. Dann schloss sie die Augen, streckte tastend die Hände aus und folgte diesem Gefühl. Ihr Kopf war erfüllt von gelbgrün. Es erfüllte ihr ganzes Wesen und sie folgte dieser Farbe, folgte dem Duft den sie verströmte. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den anderen, bis sie schließlich stehen blieb und die Hand ausstreckte. Sie öffnete die Augen, fest davon überzeugt erneut von einem gelbgrünen, seidigen Schimmer erwartet zu werden.
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
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  5. #30
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    Christine fühlte erneut das Aufwallen heißen Glücks als sie Eriks Namen, praktischerweise umrandet, in der Tabelle fand. Sie war mehr als überrascht zu lesen, daß er, als sie sich zum ersten Mal begegnet waren, gerade 49 Vampirjahre gezählt hatte. Sie grinste. Der alte Schlawiner mit seinen Tricks! Er hat es einfach nie lassen können, sich mit einer mysteriösen Aura zu umgeben. Bei seinen Fähigkeiten, deren Zeugin Christine mehr als einmal geworden war, nicht verwunderlich. Außerdem hatte er immer älter auf sie gewirkt. Kein Wunder, denn jeder, dem es wie Erik erging, mußte schnell erwachsen werden und lernen, sich seiner Haut zu erwehren. Mal davon abgesehen, daß Erik als ihr Gesangslehrer bei ihr immer großen Respekt genossen hatte. Sinaras Beweggründe, Erik zu verwandeln, wären sicher interessant. Andere hätten sich angeekelt abgewendet, doch die Vampirin hatte das nicht getan. Es gehörte viel dazu, nur Eriks außergewöhnliche Fähigkeiten zu sehen. Vielleicht könnte sie kurz mit Sinara unter vier Augen sprechen, aber das würde sie sehen müssen.

    Seufzend blickte sie auf das Todesjahr und dann wieder zu seinen Fähigkeiten. Wieso hatte er nicht fliehen oder sich verstecken können? Er hatte so lange ge- und überlebt und dann konnten ihn ein paar dumme Vampirjäger besiegen? Die Vision von Stranger und den Ordensleuten kam ihr wieder in den Sinn. Noch immer versuchte sie, in Gedanken die fehlenden Worte zu ersetzen. Was war schiefgelaufen? Erik war zu mächtig gewesen? Aber wenn das stimmte, wieso war er dann tot? Oder war etwas ganz anderes mit ihm geschehen?

    Sie suchte währenddessen noch die Daten über Rupa und Bahar heraus. Bahar hatte ein langes Leben geführt und war vor gar nicht so langer Zeit verstorben. Der Grund wurde nicht gelistet. Rupa hingegen hatte nur ein sehr kurzes Vampirdasein gehabt. Angenehm konnte es außerdem nicht gewesen sein, sonst hätte sie sicher nicht Selbstmord begangen. Christine fragte sich, was geschehen war. Hatte sie das Vampirdasein nicht verkraftet? War zwischen ihr und Erik etwas vorgefallen? War das der Grund gewesen, warum Erik die Zigeuner verlassen hatte, mit denen er gut drei Jahre herumgereist war?

    Je mehr Christine erfuhr, desto mehr Fragen türmten sich vor ihr auf. Sie legte den Kopf in ihre aufgestützten Arme. Früher hatte sie gut damit leben können, nicht alles zu wissen, denn wer machte sich schon Sorgen, wenn einem die Ewigkeit gehörte? Sie rieb über ihre Augen und bemerkte erst jetzt die Feuchtigkeit. Hier zu sitzen und zu grübeln würde sie nicht weiterbringen. Offensichtlich konnte dieses Buch ihr nicht mehr erzählen. Aber wo dieses Buch hergekommen war, mußte es noch mehr geben!

    Dieser Gedanke bescherte Christine wieder neue Energie. Schnell sprang sie auf, warf das Laken aufs Bett und fuhr in ihre Kleider nebst Waffen. Ein kurzer Blick in den Spiegel, die Haare hochgesteckt und sie war fertig. Sie blickte zu dem Buch, ging dann hinüber und schloß es zögernd. Dann sah sie die kleine Karte mit Sinaras Handschrift. Sanft nahm Christine sie und steckte sie in ihre Gürteltasche. Sie konnte das Buch nicht mitnehmen, aber diese Karte schon. Die würde sie immer an Sinaras Freundlichkeit und all das erinnern, was sie heute erfahren hatte.

    Leise huschte Christine zur Tür, öffnete diese und glitt hinaus in den Gang. Wo ließe sich hier wohl am besten eine Bibliothek unterbringen?
    Geändert von Felicat (07.08.2008 um 23:29 Uhr)

  6. #31
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    Markus hatte Gabrielle zugehört, die Augen auf die Bilder gerichtet, die sie ihm zeigte. Zuerst war er überrascht gewesen, wusste er doch nichts von dieser Fähigkeit seiner Ziehtochter, doch dann war ihm die Gesamheit der gezeigten Informationen und die Beschreibungen von Gabrielle aufgegangen; die Welt der zukunft war eien wahre Hölle geworden, schlimmer als sie es bei der endlosen Nacht jemals gewesen war...und dieses Mädchen war allein darin aufgewachsen?
    Schliesslich beendete Gabrielle ihre Geschichte mit den Worten, das er ihr "jüngeres Ich" finden müsse. Da kamen ihm wieder die Erinnerungn an das kleine Mädchen, auf welches er all die Monate aufgepasst hatte, in den Sinn, und Markus' Körper zuckte kurz. Sein Oberkörper ruckte vor, schlang die Arme um Gabrielle und zog sie an sich. Er konnte nicht anderes, er musste sie einfach festhalten.

    "Es tut mir so leid. Es tut mir leid...tut mir leid...mir leid.." flüsterte er wie von Sinnen, doch wurde er immer leiser, bis er schlisslich nicht mehr zu hören war. Schweigend hielt er sie, bis sich sein Kopf wieder leicht bewegte.
    "Ich verspreche es dir. Ich werde euch beide nicht enttäuschen." hauchte er in Ohr, als er sein Gesicht an ihrer Schulter vergrub.

  7. #32
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    Gabrielle zuckte merklich zusammen, als Markus sie in den Arm nahm und an sich zog. Sie machte sich ganz steif und wagte nicht zu atmen. Solch impulsive Zuneigungsbekundungen war sie nicht gewohnt. Sie hatte Körperkontakte gemieden, sofern sie überhaupt einmal anderen Wesen nah genug gekommen war, dass man von Meidung reden konnte. Die meiste Zeit hatte sich nicht die Gelegenheit geboten. Bis auf gelegentliche Prügelleien und einige schlechte Erinnerungen ihrer Kindheit, längst verblasst und verdrängt, hatte Gabrielle nichts derartiges erfahren. Auch wenn sie sich seit ihrer Begegnung mit dem Orden und dieser Gruppe ein wenig aklimatisiert hatte und generelles Anfassen ging... Diese Umarmung ging ihr eindeutig zu weit.

    Doch noch dachte Markus offenbar nicht daran, sie loszulassen. Stattdessen bat er sie um Vergebung. Er würde sie nicht enttäuschen?! Stumm erwiderte Gabrielle dieses Versprechen, auch sie würde ihr bestes geben. Noch immer war sie wie versteinert, doch sie versuchte das Gefühl beiseite zu schieben. Ebenso löste sie sich sanft aus der Umarmung ihres Ziehvaters und stand auf, machte ein paar Schritte auf das Fenster zu.

    "Erinnerst du dich denn an nichts? Deine Sinne sind so viel schärfer als die anderer Wesen. Hast du die Witterung der Entführer aufnehmen können? Erinnerst du dich an ihren Geruch, ihre Aura, irgendetwas, was uns weiterhelfen könnte?" Sie sah ihn eindringlich an, so als wolle sie die Antwort in seinen Gedanken lesen.
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  8. #33
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Der Werwolf hörte noch wie Kaz das Portal nach außen öffnete, allerdings interessierte es ihn nicht sonderlich was der Minotaure anstellte. Er hatte jetzt selbst eine entscheidung zu treffen und zwar in welche Richtung er sich nun wenden sollte.
    Nach oben? Auf das Licht zu? Eine der Türen vor dem Licht? Oder die goldbeschlagene Tür?

    Lykahn überlegte sich das es noch keinen Sinn machen würde nach oben zu gehn, nicht bevor er das Untergeschoss erkundet hatte.
    Zu dem Lich gehen wollte er auch noch nicht, denn dort wo Licht war waren meistens auch Personen. Und sollte er jetzt auf die Bewohner des Hauses treffen würde er wohlmöglich jeda Chance vertun sich weiterhin frei zu bewegen. ein ähnliches Risiko würde er eingehn wenn er sich den Türen in der Diele näherte. Also war es das naheliegenste sich zu erst die goldbeschlagene Flügeltür vorzunehmen.

    Leise schritt er auf die Tür zu und legte vorsichtig seine Hände auf die Türknaufe und versuchte die Tür so leise wie möglich zu öffnen, fals diese nicht verschlossen war.

  9. #34
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Kaz machte ein paar Schritte aus der Tür, doch blieb dann stehen. Die Dunkelheit gefiel ihm nicht, sie hatte etwas an sich, dass er nicht verstehen konnte, aber vielleicht war er einfach nur müde und dazu kam dann noch die unangenehme Luft. Kaz atmete schwer aus und ging dann auf einen der Terrakottatöpfe zu, den er einen Moment lang interessiert betrachtete. Schließlich sah er sich etwas genauer um, kniff die Augen zusammen, um mehr erkennen zu können. Ein paar Momente später ging er einer imaginären Linie folgend, die von der Tür aus verlief, den Rasen entlang, um vielleicht etwas mehr zu sehen, als nur Nebel. Kaz hatte schon bei schlimmerem Wetter ohne zu zögern oder eine Miene zu verziehen gelebt und er war alles andere als verweichlicht, doch er war hier nicht zu seinem Vergnügen sondern er hatte eine Aufgabe - und dabei würde er vielleicht Hilfe benötigen. Nachdenklich blieb er plötzlich stehen, wandte sich kurz um, ob er noch das Tor sehen könnte, merkte sich jedoch, in welche Richtung dieses lag und setzte sich, während er die Axt aus seiner Halterung zog, zu Boden, den Rücken zum Tor gerichtet. Er legte die Axt vor sich auf seine Knie und konzentrierte sich so stark er nur konnte, auf seine Inneren Energien, um mehr und mehr seiner Naturmagie zu sammeln und diese in seine Axt zu lenken.
    Geändert von Genesis (11.08.2008 um 21:51 Uhr)
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  10. #35
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    Markus löste seine Umarmung, so das Gabrielle sich wieder bewegen konnte. Sein Blick folgte ihr bis zum Fenster, die Gedanken voller Wiedersprüche übern den vorherigen Emotionalen Anfall kreisend. Soweit hatte er nicht gehen wollen, schien es ihr doch sehr unbehaglich gewesen zu sein. Doch er hatte einfach nicht anderes gekonnt.

    Ihre Frage lies seinen Blick wieder klar werden. Der Vampir fuhr sich mit dem Handrücken übers Gesicht und verwischte so die Überreste seiner Tränen, welche nun ein difuses Flickwerk von roten und weissen Stellen auf Wangen und Stirn hinterliesen.

    "Ich habe den Geruch den beiden Entführer wieder erkannt, als wir vor dem Tempel angegriffen wurden. Der Kerl, gegen denn ich gekämpft habe und welcher entkommen ist, er war wohl einer der beiden!" seine Stimme war wieder fest und entschlossen, ohne jeglicher Spur von Unsicherheit oder Trauer.
    "Ich kann nur daraus schliessen, dass wer auch immer auch hinter der Entführung deines jüngeren Ichs steckt, auch versucht unsere Bemühungen zu sabotieren. Vielleicht war die Entführung selbst ein Teil des Plans, die Welt den Dämonen vorzuwerfen!"

  11. #36
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Willows Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden: als sie die Augen wieder öffnete sah sie sich einem Farbwirbel aus fast genau dem gleichen Ton gegenüber, von dem aus sie ihre Suche eben gestartet hatte. Der Schimmer schien regelrecht zu pulsieren, als sie ihre Hände danach streckte und sie spürte, wie die nun wieder vertraute Mischung aus Nervosität, Wärme, Kribbeln und der aufkommenden Ahnung tiefer Gefühle sie ergriff. Sie tauchte die Hand ein in die Farbe - und sah sie vor sich, die Szene, von der sie nie geglaubt hatte, sie vergessen zu können und die doch bis gerade eben verschüttet gewesen war. Sie sah die Grotte, den kleinen Teich, ihn ... sie war hier heruntergekommen, weil sie geglaubt hatte, alle anderen würden noch schlafen und es war ein freudige Überraschung gewesen, eine solche Quelle unter den Mauern des Templerordens zu finden. Sie hatte nicht damit gerechnet, hier gestört zu werden, doch dann war er gekommen ... und eines hatte zum anderen geführt, bis zu diesem Kuss.
    Alles ging nur Sekunden, doch es fühlte sich an, als hätte sie es gerade noch einmal erlebt. Dann aber fand sie sich wieder vor einer der schwarzen Leinwände: die schwarze Farbe hatte Risse bekommen und begann abzubröckeln, Stück für Stück bis darunter das Bild zum Vorschein kam, das die Szene zeigte, an die sie sich nun endlich wieder erinnerte.

    *

    Dass sie auf dem Weg von der Einganshalle an keiner Tür vorbeigekommen waren, hinter der sich eine Bibliothek würde vermuten lassen, dessen war Christine sich sicher. Das aber bedeutete, dass sie zwei Möglichkeiten hatte: entweder sie suchte den anderen Flügel des Hauses auf oder versuchte es gleich im oberen Stockwerk - und ihr Gefühl riet ihr zu letzterem. Also ging sie die Treppe hinauf, die zu den anderen Zimmern führte und oben angekommen entschied sie sich dem Flur nach rechts zu folgen, was sie, wenn ihre Orientierung sie nicht täuschte, in den nordwestlichen Teil des Hauses führen würde. Nach nur wenigen Metern knickte der Gang leicht ab und auf ihrem Weg passierte Christine vier weitere Türen, von denen sie zwei verschlossen vorfand, während sich hinter der dritten ein kleiner, unbeleuchteter Salon befand, dessen Einrichtung, soweit Christine es in der Dunkelheit des Raumes sehen konnte, von ebensolcher Güte war, wie im Grunde alles, was sie bisher in diesem Haus vorgefunden hatte. Hinter der letzten Tür befand sich dann eine zweite Treppe nach unten, doch noch hatte sie das obere Stockwerk nicht vollständig besichtigt. Sie folgte also weiter dem Flur und schließlich kam sie an dessen Ende, wo sie frontal eine große Flügeltür erwartete, die bereits darauf schließen ließ, dass sie hier vielleicht richtig war. Sie umfasste den goldenen Knauf und drehte ihn - die Tür war nicht verschlossen. Sie zog sie auf und fand ihre Hoffnung bestätigt: vor ihr lag ein großer, hoher Raum, an dessen Wänden sich Schränke und Regale erhoben, in denen die verschiedensten Bücher standen. Ein eleganter, nicht zu protziger Deckenleuchter erhellte die Bibliothek. Vor ihr am gegenüberliegenden Ende des Raumes war sie durch eine Glasfront begrenzt, davor stand ein antiker Schreibtisch, während in der rechten Wand zwischen zwei Regalen eine weitere Tür war. Zudem stand links und rechts je eine Vitrine frei im Raum.
    In der Mitte des Raumes war außerdem eine Art Skultpur: ein etwa hüfthoher kreisrunder Ständer aus Edelholz, auf dem eine goldene Halbkugel platziert war. Christine konnte entdecken, dass darauf ein Schriftzug zu glänzen schien. Sie glaubte einen Moment lang Eriks Namen dort lesen zu können, doch als sie hastig nähertrat, verblassten die Buchstaben und die goldene Oberfläche war vollkommen unversehrt.

    *

    Hinter der Tür fand Lykahn einen eleganten und geräumigen Speisesaal. Zwar war keiner der Leuchter an den Wänden entzündet, doch es kostete den Werwolf nur einige Momente, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Eine lange Tafel stand in der Mitte des Raumes, an deren beiden Längsseiten jeweils 6 Stühle platziert waren. In die linke Wand war ein offener Kamin eingelassen, doch der Werwolf roch, dass die Asche darin schon eine ganze Weile kalt war. Gegenüber fanden sich zwei weitere Türen und eine letzte, die allerdings deutlich kleiner und schlichter war, führte rechts hinaus; daneben stand eine kleine Anrichte. Unmittelbar neben Lykahn zu seiner Rechten öffnete sich außerdem direkt ein weiteres Zimmer, das von dem Esszimmer nicht abgetrennt war. Darin standen ein Flügel sowie eine Sitzecke bestehend aus Sofa, Sessel und Schemel.

    *

    Zwar fröstelte es ihn, doch merkte Kaz auch, dass die kalte Luft etwas Belebendes hatte. Er hatte sich gerade so weit vom Haus entfernt, dass er es noch als eine Art Schatten wahrnehmen konnte, nur etwas dunkler als der Rest der Umgebung. Links verrieten einige helle Lichtpunkte, wo die Zimmer seine mussten, auf denen man sie untergebracht hatte. Bis auf diese schemenhafte Kontur des Hauses aber fand Kaz nichts um sich herum als Nebel, Dunkelheit und feuchtes Gras.
    Als er sich setzte und zu konzentrieren begann, merkte er rasch, wieviel Kraft an diesem Ort gebündelt war, die ganze Umgebung schien so ... unverbraucht. Es war, als wäre die Magie der Natur um ihn herum noch nie beansprucht worden. Schon fast wie ein Rausch überkam ihn ein belebendes Hochgefühl, als er diese Energien spürte und zu bündeln begann.
    Geändert von Foxx (13.08.2008 um 20:55 Uhr)

  12. #37
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    Gabrielle

    "Dann sollten wir versuchen, den Unterschlupf dieser Gegner zu finden! Die Shamanin - Amaryllis - könnte mehr darüber wissen! Ich habe beobachtet, dass die Gegner sie bewusst nicht angegriffen haben. Im Gegenteil, einen von ihnen - diesen Naturgeist - hat sie sogar angewiesen, mich nicht anzugreifen! Doch er sagte ihr, er dürfe keine Ausnahmen machen. Ich hatte bisher keine Zeit mir darüber Gedanken zu machen... aber vielleicht sollten wir sie mal aufsuchen und mit ihre reden!" Gabrielle musterte Markus kurz.
    "Vorher solltest du dir aber dein Gesicht waschen!" meinte sie nüchtern.
    Geändert von Felina Noctis (13.08.2008 um 21:08 Uhr)
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  13. #38
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    Christine konnte unbehelligt durch das Haus streifen, niemand hielt sie auf und entdeckte sie. Auch sie selbst sah niemanden, weder einen der Chaoten noch Sinara. Endlich wurde sie fündig und da die Tür nicht verriegelt war, schien die Hausherrin mit etwaigen Besuchern einverstanden zu sein.

    Sie öffnete die Flügeltür und blickte sich neugierig um. Hier war sie definitiv richtig!
    Sie musterte die Einrichtung und trat langsam in den großen Raum. Wie lange war es her, daß sie in einer richtigen Bibliothek gestanden war! Schließlich blieb ihr Blick an der goldenen Kugel in der Raummitte hängen. Erik? Schnell lief sie zu dem Gestell, aber da war der Schriftzug schon fort. Hatte sie sich getäuscht? Oder war hier Magie am Werke? War die Kugel vielleicht ein Ersatz für Karteikarten? Christine untersuchte die Kugel und ihre Halterung auf etwaige Bedienungshinweise, berührte aber nichts. Sie wollte sich nicht gefährden, denn bei Magie konnte man nie zu hundert Prozent sicher sein.

  14. #39
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    Willow

    Sie genoss diese Gefühle. Es waren starke, wunderschöne Gefühle und es waren ihre eigenen! Es waren die Gefühle, die sie jedesmal empfand, wenn sie Froze sah. Nun wusste sie auch endlich, wie es zu diesen Gefühlen gekommen war. Die Grotte, der See... ihre Verlegenheit, als er sie überraschte... die Verwunderung über sein Verhalten... das Wasser, welches an seinem Traumkörper herabrann, als er aus dem Wasser stieg. Sie war unfähig gewesen, die Augen abzuwenden. Sie hatte versucht den Gefühlen zu entkommen und doch war sie unendlich glücklich, dass es nicht so war. Dieser Kuss... eine wunderschöne Erinnerung - der erste von vielen, die noch folgen sollten!?

    Als nun das Schwarz zerbröckelte drehte Willow sich erschrocken um und sah zu Quicksilver. Sie wollte nicht, dass ein Fremder diese intime Erinnerung sehen konnte. Doch seine verkampfte Haltung, seine Anstrengung zeigten ihr, dass der Telepath mit ganz anderen Dingen kämpfte. Sie musste sich beeilen. So sehr sie diese Erinnerung noch weiter betrachten wollte, sie hatte keine Zeit! Doch von nun an konnte sie sie ja für immer behalten - oder?

    Hilfesuchend wandte sie sich zu Froze um, ging zu ihm. Ihre strahlenden Augen, ihr Lächeln wurden ein wenig wehmütig. "Ich habe dich vergessen!" flüsterte sie leise. "Ich hoffe du kannst das verzeihen!" Doch sie senkte nicht den Blick. "Trotzdem bist du für mich da, immer... sogar als ich nichts mehr wusste warst du da. Ohne dich wüsste ich gar nicht..." Sie unterbrach sich und schüttelte dann den Kopf.

    "Was meinst du, wo soll ich weitermachen?"
    Geändert von Felina Noctis (13.08.2008 um 21:29 Uhr)
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  15. #40
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    Im ersten Moment erschrocken hatte Charlene sich schnell an die veränderten Lichtverhältnisse gewohnt.
    Mangels Alternativen ging sie schnurstracks auf die Tür zu, versuchte sie zu öffnen...
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  16. #41
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    Kaz genoss die gute, frische, kühle, belebende, Luft, atmete mehrmals tief ein und aus, spürte, wie diese sich den Weg durch seinen Körper, zu seinen Lungen ebnete.

    Die Magie floss gut, als ob hier weit und breit kein anderes Lebewesen wäre, das diese Naturgewalt stören könnte und das war gut so, doch sah er sich selbst nicht als Eindringling, der diese Kraft störte, schließlich wußte er als Schamane, was er sich erlauben durfte und was nicht. Er konnte nicht anders und musste etwas lächeln, eine solche Gegend wäre der perfekte Lebensraum für seine spirituelle Seite, dieses absolut perfekte Bild der Natur und ihrer Kraft. Die Magie floss sehr leicht, er benötigte kaum eine Anstrengung, pumpte die gesamte Energie der Natur in die Axt, versuchte dabei den Strom zu steuern, um die Macht der Natur in der Axt zu teilen, um so eine Art Speicher zu schaffen, dass er beim nächsten Mal, wenn er sie benötigte, nur darauf zugreifen musste. So versuchte er die Elementaren Mächte zu teilen - Erde in den Griff, Feuer in die Eine Klinge, Wasser in die andere, die Macht eines Gewitters in den Metallspitz zwischen den beiden Klingen. Er spürte die Naturmagie, nahm gerade so viel, wie die Axt aufnehmen könnte und das Gleichgewicht hier nicht stören würde.
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  17. #42
    Mitglied Avatar von Armisael
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    Mit leicht erstauntem Ausdruck über Gabrielles Bemerkung, bewegte sich Markus, schlüpfte aus dem Bett, griff seinen Suit, wrang ihn kurz und heftig aus, so das sich am Boden eine ordentliche Pfütze bildete, und zog den Stoff wieder über.
    "Du hast recht. Es ist Zeit zu handeln...und sich schnell frisch zu machen!" mit einem Lächeln ging er zur Waschschüssel, tauchte beide Hände hinein und spritze sich eine gute Portion Wasser ins Gesicht. Mit einem Handtuch wischte er sich die verwässerten Blutsspuren weg und trat dann wieder ans Bett, wo er seinen Gürtel aufhob und sich umschnallte.
    "Gehen wir?" wante er sich an seine Ziehtochter. In seinen Augen war neuer Tatendrang sichtbar.

  18. #43
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    Gabrielle hatte Markus nicht aus den Augen gelassen. Sobald er fertig war, wendete sie sich zur Tür und öffnete sie. "Ich nehme an, du kannst sie auch durch die Türen erspüren, nicht wahr? Wo müssen wir hin?" Gabrielle hätte Amaryllis wahrscheinlich ebensoleicht aufspüren können, wie sie auch Markus gefunden hatte. Doch einem reinrassigen Vampir würde dies um vieles leichter fallen und so wie die junge Frau die Lage einschätzte hatte ihr Ziehvater ohnehin eine besondere Bindung zu der Schamanin. So trat sie zwar als erste aus dem Raum, doch dann ließ sie ihn vorgehen. Manchmal waren besondere Fähigkeiten wirklich praktisch. So mussten sie jetzt nicht an jede Tür klopfen! Sie grinste bei diesem Gedanken - wirklich ein guter Grund Vampir zu werden!
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    Douglas Adams


  19. #44
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    Amaryllis aufzuspüren sollte sich weder für Gabrielle noch Markus als große Herausforderung herausstellen: die Ägypterin hatte ihr Zimmer auf demselben Flur, gerade drei Türen weiter.

    *

    Geradezu bereitwillig ließen sich die Energien der Umgebung von Kaz in der Axt bündeln, so als hätten sie nur darauf gewartet, dass endlich jemand kam um sie zu nutzen. Zielsicher beschwor er die Macht der Erde, wie er es schon oft getan hatte. Da jedoch weder ein Feuer brannte, noch ein Gewitter über ihn hinweg zog, waren derartige Energien nicht verfügbar und der Nebel um ihn herum war nur eine bedingt geeignete Wasserquelle. Doch die Macht der Erde war üppig genug. Er brauchte sich nicht sorgen, hier das Kräftegleichgewicht durcheinander zu bringen, wie er bald merkte, zu reich waren die Reserven der Umgebung.

    *

    Charlene fand die Türe verschlossen vor - irgendwie war es wohl zu erwarten gewesen. Weder ein Knauf noch eine Klinke waren daran, nur ein Schlüsselloch.
    Eine plötzliche Stimme hinter ihr, ließ sie herumfahren: "Du kannst sie öffnen, wenn du willst, doch noch weißt du nicht wie, nicht wahr?" Als Charlene sich umdrehte sah sie, wie sich aus dem Leuchten der Wände eine geisterhafte Gestalt bildete. Es war eine alte Frau, welche mit einer einer Art langem Tuch bekleidet war, welches den gesamten Körper bedeckte und dabei nur den rechten Arm und die rechte Schulter frei ließ. Ihr langes, weißes Haar war zu einem dicken Zopf geflochten. In ihren Augen las Charlene Güte und Hilfsbereitschaft. Ihre ganze Gestalt leuchtete hell, so dass die Details im Licht verschwammen. Auch war ihr Körper durchscheinend und nicht fest, so dass die Wand dahinter noch immer zu sehen war. Obwohl die Erscheinung Charlene ganz eindeutig an einen Geist erinnerte, spürte sie keine Angst, die Fremde wollte ihr ganz offensichtlich nichts Böses.
    Sie sah sich ein wenig um und deutete dann mit beiden Händen nach links und nach rechts auf die Wände: "Auch das hier warst du, Liebes. Du trägst so viel Kraft in dir, ist dir das bewusst?"

    *

    Noch bevor Willow sich selbst unterbrach, hatte Froze ihr bereits den Finger auf den Mund gelegt und den Kopf geschüttelt. Sein Signal war klar: sie sollte sich gar nicht erst so unnötige Selbstvorwürfe machen. Auf ihre Frage hin überlegte er einen Moment, doch er glaubte Quicksilvers Plan verstanden zu haben.
    Er griff nach ihren Schultern und sah sie eindringlich an: "Wie geht es weiter? Was ist danach passiert? Und wie kamst du überhaupt erst dahin? Konzentrier dich einfach darauf, lass deine Gedanken fließen!" Ohne dass sie bewusst daran dachte, reichte schon diese Aufforderung, damit Willowinstinktiv versuchte, sich weiter zu erinnern. Nun, da sie eine erste Tür geöffnet hatte, war es ihr plötzlich, als habe sie Zugang zu einem ganzen Haus erhalten, mit vielen weiteren Durchgängen, Toren und Räumen, die es zu betreten galt. Sie schloss die Augen und sah noch einmal den Kuss, doch dann auch was danach geschehen war: der Alarm, die Reise nach Hawaii, die Suche nach dem nächsten Key. Und ebenso erschienen auch jene Szenen, die erst zu dieser einen geführt hatten: am Abend zuvor hatte sie Aquaria aus einer seltsamen Stasis gerettet, nachdem sie in Gabriels Orden angekommen waren, in welchem sie Ruhe gefunden hatten, nach den Strapazen im Vesuv ...
    Wie eine lange Reihe von Dominosteinen, so tippte jede zurückkehrende Erinnerung die nächste an und half ihr, noch mehr zurückzugewinnen, die Zusammenhänge besser zu erfassen, ihr Leben wieder zurückzuerhalten.

    *

    Schnell erkannte Christine, dass sie mit ihrer Vermutung nicht allzu falsch liegen konnte: kaum dass sie sich der der Kugel näherte, begann diese zu reagieren, obwohl sie sie nicht einmal berührt hatte: Zeichen und Buchstaben erschienen, leuchteten in einem warmen Grün auf und erloschen wieder, zunächst scheinbar wirr, doch dann schien ein System erkennbar und die Kugel begann unmittelbar auf die Sängerin zu reagieren; so bildete sich schließlich abermals Eriks Name und dahinter war - wie sie sich schon gedacht hatte - ein Hinweis, wo er zu finden war: Linea Sanguinis VII, Regesta Negra, Pagina I.
    Geändert von Foxx (21.08.2008 um 22:58 Uhr)

  20. #45
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    Christine lächelte verzückt. So also funktionierte es! Allerdings nutzte ihr die Anzeige der Kugel nichts. Das Buch lag in ihrem Zimmer und sie hatte es bereits ausreichend studiert. Was jetzt? Sie konzentrierte sich weiter auf Eriks Namen und hoffte, daß noch mehr Informationen auftauchen würden.

  21. #46
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Abermals reagierte die Kugel direkt auf Christines Gedanken, doch die Informationen, die sie gab, waren redundant: es erschienen die Namen von Eriks Töchtern (darunter ihr eigener), dazu derselbe Seitenverweis und nach einer Weile schließlich auch die der Nachfahren Bahars. Die Skulptur war offenbar wirklich genau das, was Christine zu allererst vermutet hatte: ein bloßer Index, der den Fundort des gesuchten Namens preißgab, sowie weitere Einträge, die damit in Verbindung standen.

  22. #47
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    Also gab es anscheinend wirklich keine weiteren Informationen über Erik. Christine war etwas enttäuscht. Vielleicht könnte Sinara selbst ihr noch mehr erzählen, aber ihre Bücher hatten anscheinend alle darin notierten Geheimnisse preisgegeben. Sie wollte sich schon abwenden als ihr ein interessanter Gedanke kam. Sie lächelte gemein. Wenn hier alle Vampire gelistet waren, dann auch Markus. Was für einen besseren Weg gab es, um ihre Rache zu planen als sich mehr Informationen über ihren Widersacher zu besorgen?

    Sie konzentrierte sich. Markus Abri... Aber... Aboraschon! Markus Aboraschon. Gespannt wartete sie auf die Ergebnisse.

  23. #48
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    Willow

    Ein Flut von Informationen und Erinnerungen brach über Willow herein. Doch verwirrten sie die Bilder nicht mehr. Statt bruchstückhaft und durcheinander rollten ihre Erinnerungen sich vor ihr aus wie Teppiche über die sie nun schreiten konnte und die den Abgrund in ihrer Seele sicher überdeckten. Froze konnte sehen, wie sie vorsichtig mit der Zunge über ihre Zähne tastete und eine Weile an den Eckzähnen verweilte.
    Je mehr Erinnerungen zurückkamen, desto schneller wurde der Fluss. Die Emotionen spiegelten sich in ihrem Gesicht und nicht selten war darauf ein Lächeln zu sehen. Ab und an folgte auch Schmerz, doch dieser verflüchtigte sich schnell wieder. Es schien fast so, als würde die junge Frau immer nur bei positiven Erinnerungen verweilen.

    Bald schon hatte Willow eine umfassende Vorstellung von allem, was geschehen war bevor sie zu der Gruppe gestoßen war. Ihre Zeit im Orden der Koshara war lang gewesen... so lang. Ihr Leben zählte mehrere Jahrhunderte - irgendwo musste es Tagebücher geben, welche sie mit ihren Erlebnissen gefüllt hatte. Sie erinnerte sich daran, wie sie verstört von ihrem Dasein als Geschöpf der Nacht an die Pforten des Klosters gelangt war. Ein anderer, viel mächtigerer Vampir hatte ihr diesen Weg gewiesen, nachdem Willow vergeblich versucht hatte von ihm zu trinken. Der Durst, der Geschmack von Blut... Sein Blut. Das beklemmende Gefühl und die Angst als dieser Dämon in ihrer Nähe war... In Ketten zwar und doch... Das Gefühl als er sie ausgesaugt hatte, das Gefühl als sie ihren eigenen Tod miterleben musste und dann wieder auferstand und eine neue Welt sah. Ihre Eltern, pulsierendes, warmes Leben. Furcht. Inquisition. Magie. Tod. Fluch. Einen Moment lang strahlte die Hexe Todesangst aus und ihre Hand glitt unwillkürlich zu einem kleinen schwarzen Mal an ihrem Oberarm. Doch dann entspannten sich ihre Züge erneut. Bald sah sie in den verzerrten, einzelnen Bildern nur noch einen Streifen, sah Begriffe und spürte die Emotionen dabei.

    Doch während die Vergangenheit schließlich mit den Bildern ihrer Kindheit abschloss, die bereits von Beginn an in ihrem Gedächtnis sichtbar gewesen waren, kam die Zukunft, kamen die Geschehnisse nach dem Kuss zu einem abrupten Halt. Zunächst glitten auch hier die Bilder an ihr vorbei und nahmen ihren Platz in Willows Bewusstsein ein. Nach und nach lernte sie die Gefährten kennen und schätzen, bis sie am Ende alle verlor. Der Kampf mit Martok - das war es, was die Magierin im Orakel so erschreckt hatte. Sie erinnerte sich daran keine Luft mehr zu bekommen. Sie sah Risk und Gabriel sterben. Sie spürte ihre Kräfte schwinden, durchlebte erneut die Angst Froze zu verlieren, das warme Licht - die Rettung? Die Verdammung?

    Viele Erinnerungen waren erst jetzt in einen klaren Zusammenhang zu bringen. Sie hatte gesehen, wie sie der Koshara ein ledernes Halsband überreichte. Sie hatte gesehen wie Risk eben dieses Halsband Froze abnahm. Vieles was vor dem Kuss und nach dem Kuss geschehen war passte zueinander und verwandt sich mit allen Erinnerungen zu einem gesamten Bild. Ein zufriedenes Lächeln erhellte Willows Gesicht, als sie an dem Punkt angekommen war, als sie Frozes Hand gefasst hatte und Connor die Sonne zurückgebracht hatte. Sie war glücklich gewesen, die Welt war gerettet, sie hatte den Mann gefunden, mit dem sie den Rest ihres Lebens - nein vielmehr die Ewigkeit verbringen wollte.

    Doch dann war alles anders gekommen. Erwacht allein, frierend, in einer fremden Umgebung hatte Willow festgestellt, dass sie wieder zum Mensch geworden war. Froze war verschwunden, ebenso wie alle anderen. Sie hatte ihn gesucht. Zunächst in ihrer nächsten Umgebung, vielleicht war er nur kurz fort gegangen? Dann immer weiter, doch die Zeiten in denen sie mühelos Tage und Monate ohne Schlaf auskommen konnte waren vorbei. Fast ein viertel Jahr lang hatte sie überall gesucht, wo ihre Magie sie hinführte. Doch in dieser Zeit erkannte sie, dass sie nichts über Froze wusste, keinen Anhaltspunkt hatte. Verzweiflung, Wut, Trauer und schließlich völlige Leere. Willow spürte es erneut. Die kurze Zeit, die ihr blieb, hatte sie mit ihm verbringen wollen.

    Selbst als ihr der Racheschwur einfiel und sie zum Orden zurückkehrte, dort war er niemals gewesen. Nach etwas mehr als drei Monaten gab sie es auf. Sie spürte, wie ihre Kräfte sie nach und nach verließen, sie spürte wie das Leben aus ihr herausrann. Dieses Mal gab es keinen Vampir, der sie hätte retten können. Doch Aufgeben war keine Option! Sie wollte leben, sie musste leben! Nicht zuletzt für ihn. Denn mochte er sie auch verlassen haben, mochte er sie auch vergessen haben, sie liebte ihn und würde erst aufgeben, wenn sie die Zurückweisung aus seinem Munde hörte. So machte sie sich auf den Weg in ihre Heimat. Sie reiste so schnell es ihr möglich war, sie wollte keine Zeit verlieren. Dort angekommen, sammelte sie die Dinge, die sie brauchen würde und machte sich auf den Weg zum Orden, vielleicht konnten ihre Schwestern helfen? Sie fand eine gut ausgebaute Strasse, auf ihr kam sie schnell voran, bei Tag, bei Nacht... ein guter Weg, bald wäre sie zuhause. Es war schon sehr dunkel, sie war müde, unaufmerksam und dann, plötzlich, sah sie zwei helle Lichter wie Augen auf sich zukommen. Willow krümmte sich zusammen, machte sich klein und.... Die Erinnerungen stoppten, es war wieder Alles schwarz.

    Fast ein wenig verwundert öffnete Willow die Augen und sah sich um. Wie aus einer tiefen Trance kehrte sie in die Realität zurück und doch war sie immer noch im inneren ihre Geistes, zusammen mit Quicksilver und Froze. "Ich habe dich also doch gefunden?" sie lächelte. "Doch es fehlt ein Stück! Die Erinnerung stopt als ich noch auf der Suche nach dir war!"
    Geändert von Felina Noctis (24.08.2008 um 15:27 Uhr)
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  24. #49
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    Gabrielle

    Kaum hatte Gabrielle zuende gedacht, als sie auch schon die überwältigende Aura von Amaryllis spürte. Diese Frau faszinierte offenbar nicht nur Markus. Irgendetwas sprach die Sinne der jungen Daywalkerin so sehr an, dass sie nicht umhinkonnte, einige schnelle Schritte zu machen, bis sie direkt vor der Tür zum Stehen kam. Überrascht, dass ihr derartiges nicht schon vorher passiert war, war Gabrielle keineswegs. Immerhin hatte sie ihre Sinne voll auf Markus konzentriert, der nun bei ihr war.

    Sie unterdrückte den Impuls einfach die Türe zu öffnen und in den Raum einzutreten. Stattdessen klopfte sie dreimal kräftig mit dem Knöchel auf das dunkle Holz und trat einen Schritt zurück, so dass Markus sich neben sie stellen konnte. Dieses Mal wartete sie auf eine Antwort. Wer wusste, wozu diese Schamanin fähig war, wenn man sie nackt in ein Betttuch gehüllt überraschte.
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  25. #50
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    Mit einem dumpfen Tocken fiel der schwarze Haarschopf gegen den hölzernen Türrahmen, wobei sich der restliche Körper der jungen Schamanin geradezu verschmust an das kalte Holz kuschelte. Geschmeidig, wie fließendes Öl legte sich das Haar um das an sich hübsche Gesicht, mit den suchenden unnatürlich golden schimmernden Augen, die hinausstarrten, ziellos, in den Nebel der all das hier umgab, einzäunte und doch die Grenzen so verschwimmen lies, das es nahezu unendlich wirkte. Der starke Geruch unbezähmter, leicht kalter Bergluft war ungewohnt im vergleich zu vielen Jahren, die diese Frau nur in der Wüste verbracht hatte, aber nicht wirklich, wenn sie an das erst erlebte dachte. Und dennoch tat es gut.

    Nicht das Amaryllis dem frischen, weichen Bett nichts abgewinnen konnte, aber dennoch hatte sie vorlieb genommen nicht darauf zu schlafen, sich eingerollt auf dem Boden, versteckt, wie sie es gewohnt war. Die Umgebung hier war rein, fast zu rein, dass es ihr merkwürdig erschien keine Stimmen oder Geister um sich zu spüren, nur die Natur selbst, nur den Schatten jener Macht die Sinara sein musste, auch wenn sie es nicht sicher wusste. Die Schamanin fühlte ihre Macht schwinden in dieser klaren Umgebung und das gefiel ihr nicht, blieben ihr doch nur jene Sünden die sie ausmerzen wollte, aber ihrem vorgehaltenen Ziel so nahe zu sein, war ungewohnt. Auch nichts zu tun, zu warten, zu schlafen, zu verharren... alleine...

    Der leichte Wind zurrte an ihren Haarspitzen, warf sie herum und lockte sie fast hinaus, wenngleich ihr das Fehlen der vertrauten Geräusche von allen Tieren der Nacht noch seltsamer erschien als das sie tatsächlich hier im Haus saß und nicht raus wollte. Sie konnte sich einreden, dass es draussen zu kalt war. Dieser Ort aber wirkte allein. Die Natur vorhanden udn doch seltsam isoliert vom Rest der Welt, unberührt oder gar nur gereinigt. Es fröstelte sie. Nicht körperlich. Seelisch. Und so lange sich auch hinausstarrte, lauschte und fühlte, es änderte sich nichts und das unwohle Gefühl in der Magengrube blieb, das begonnen hatte seit sie die Antworten des Orakels vernommen hatte.

    Vorsichtig zog sie die bronze schimmernde Hand aus dem um sie zusammengerafften Umhang, der ihr wie eine Decke war und betrachtete diesen einen Ring, dessen Macht sie noch nicht vollends ergründen hatte können. Vielleicht sollte sie sich vorerst hierauf konzentrieren, während alle anderen über die Antworten nachdachten, doch das ungute Gefühl blieb, dass Amaryllis sehr genau wusste wer diese letzte Frau war, die sie alle gesehen hatten. Vielleicht sollte sie mehr über die anderen forschen, aber das würde bedeuten sich in unsinniger Freundschaft zu verlieren, eventuell. Im Moment war ihr aber nicht danach. Ihr Traum war zerplatzt, so irgendwie, der subtile Wunsch endlich das Geschöpf der Nacht zu werden, dass sie schon lange hätte sein sollen, Nicht tot und nicht lebendig. Doch ein Vampir konnte sie nicht mehr werden auf die Weise, die sie eigentlich geplant, erhofft, erdacht hatte...
    Der Ring funkelte geheimnisvoll, als wollte er sie auslachen, in der schaurigen Dunkelheit, doch weder auf vor noch Rückseite starrend fand sie eine Antwort, nur immer wieder der Anblick der vernarbten Handfläche, die sie dann kurzerhand nicht mehr sehen konnte und ihren Umhang ergriff, in fester um den Körper zu ziehen.

    Mehr wie eine Katze als ein Mensch, und für andere gewiss unbequem verdreht, saß die Schamanin auf der Fensterbank wie ein dunkles Bündel, nur noch ihr Gesicht einsehbar, barfuß das kalte Holz ertastend und doch verborgen unter dem wärmenden Umhang. Das Fenster offen. Eigentlich hatte sie hinausklettern wollen, doch wie lange sie jetzt schon hier saß, wusste sie nicht. Auch das helle Klopfen an ihrer Türe verleitete sie nicht dazu sich irgendwie zu bewegen. Ihre Augen huschten in die Winkel, wobei sie an dem dicken Vorhang vorbei Richtung Türe schielte. Sie konnte einfach still bleiben, mit Glück würde sie niemand sehen, doch bezweifelte sie, dass auch nur eine der Kreaturen mit denen sie hier herumschlich nicht die Fähigkeiten dazu hätte sie aufzuspüren...

    Mühseelig seufzen hob sie schließlich den Kopf um die Türe feindseelig anzustarren, während sie versuchte zu ergründen wer vor dieser Türe stand, aber dann viel zu missmutig war ihre Kräfte einzusetzen.
    "Wer ist da?" wollte sie, mürrisch, eher knurrig, von dem unwissenden Störenfried wissen.

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