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  1. #101
    Mitglied Avatar von Hyperion Star
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    ODER: Stell Dir vor, Du malst ein Bild, scannst es ein, veröffentlichst es auf Deiner privaten HP. Und findest es dann drei Wochen später zufällig auf der nichtkomerziellen, ebenso 'privaten hp' eines anderen wieder, wo es zur Auflockerung übelster neonazistischer, aber eben 'privater' 'Meinungsäusserungen' benutzt wird. Und nehmen wir mal an, dass Du selbst eher gegen Nazis bist. Findest Du, dass der andere das einfach so von Deiner hp downloaden darf um es auf seiner hp zu nutzen? Ohne Dich zu fragen? Findest Du, dass Du damit rechnen und damit leben musst, dass Dein Bild im Kontext von Meinungen veröffentlicht wird, die Deiner eigenen Meinung zuwider laufen? Kann dieser Nazi allein aus der Tatsache, dass Du das Bild auf Deiner hp veröffentlicht hast, das Recht ableiten, es auch auf seiner hp zu veröffentlichen? - Auch wenns dort 'nur' unkommerziell genutzt wird?
    ja, genau so hab ich das internet verstanden und so find ichs gut.

    dann muss ich halt ein wasserzeichen einbauen damit die leute wissen wos tatsächlich her is.


    aber mal weiter zu der bilderklau sache. wenn ich das ganze per img tag einbinde aber das ganze auf den webspace des originals verweist - ich mir also gar keine kopie mache (!) kann man doch nicht davon sprechen das ich es geklaut habe oder?
    Ja, ich bin pädagogisch wertvoll.

  2. #102
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Ich schliess mich da Hyperion an.

    Davon abgesehen würde ich mir da eher Gedanken drüber machen was ich da fürn Bild gemacht habe, dass es grade Nazis anspricht.

    Aber ums mal anders zu sehen wenns z.b. auf ner Pornographischen seite zu finden wäre... ist doch auch okey. Das Bild an und für sich spricht ja für sich. Wenn ich etwas Zeichne/Fotographiere und es hochlade muss mir doch klar sein in wie Fern das Pornographisch oder Nationalsozialistisch ist.

    Wie gesagt imo fänd ichs besser, wäre die Gesetzeslage so, dass Bilder die im internet freizugänglich, sprich öffentlich hochgeladen wurden, auch kopiert werden dürfen. Einziges Zugeständnis meinerseit: Es darf nicht kommerziell genutzt werden und wenn dann mit quellenangabe, aber eben nicht mehr. Im übrigen schliesst das alle passwortgeschützten Bereiche aus. Wer z.b. dann ne Seite mit PW versehen würde, könnte im disclaimer ja weiterführende einschränkungen in sachen kopien dort als vertraglichen Gegenstand festsetzen. Würde IMO viel mehr Sinn machen.


    Edit: Ja mir ist klar dass das nicht erlaubt ist. Wars auch im letzten Beitrag schon. Ich sprech hier von einer anderen Herangehensweise an die Copyrights fürs Inet in einem rein hypothetischen Sinn.
    Geändert von Aeonra (15.03.2007 um 11:16 Uhr)

  3. #103
    Unter anderem Administrator Avatar von scribble
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    @Hyperion Star: Wenn Du das Bild ohne Erlaubnis auf Deine Homepage setzt, also unberechtigt nutzt, ist das ein Urheberrechtsverstoß. Der technische Hintergrund ist eher zweitrangig. Aber wenn Du das Bild über einen img-Tag einbindest, der auf den fremden Server verweist, "klaust" Du sogar noch mehr: Der andere muß nämlich für den Traffic, den der Abruf des Bildes auf Deiner Webseite verursacht, bezahlen. Und diesen Schaden mußt Du dem anderen im Zweifel ersetzen, zusätzlich zu allem, was die Urheberrechtsverletzung an sich zur Folge hat.

    Bis dann,

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  4. #104
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Eine Frage stellt sich mir jetzt aber noch mal in Punkto Bild Collagen.

    Also das gibts ja auch in der nondigitalen Form. Teile von Bildern aus einer Zeitschrift ausschneiden miteinander zu einem neuen Bild kombinieren. IWF ist das übertragbar aufs Internet? Ab wann ist es etwas eigenes und wann ist es eine Kopie?

  5. #105
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    ja, genau so hab ich das internet verstanden und so find ichs gut. (...)
    So kann eigentlich nur jemand denken, der
    a.) kein oder kaum 'geistiges Eigentum' besitzt bzw. geschaffen hat (aber oft und gern fremdes Eigentum benutzt) und/oder
    b.) entscheidende Unterschiede zwischen virtueller und realer Welt macht (die so nicht bestehen) und/oder
    c.) generell kommunistisch/anarchistisch denkt und einen entsprechenden Eigentums-Begriff vertritt, der zwar idealistisch okay ist, aber nicht den realen Gegebenheiten unserer Gesellschaft entspricht.

    Nochmal: Was ist so schwer daran, den Eigentümer zu fragen, bevor man was auch immer und wofür auch immer seines Eigentums verwendet?

    Zitat Zitat von Aeonra Beitrag anzeigen
    (...) Davon abgesehen würde ich mir da eher Gedanken drüber machen was ich da fürn Bild gemacht habe, dass es grade Nazis anspricht.

    Aber ums mal anders zu sehen wenns z.b. auf ner Pornographischen seite zu finden wäre... ist doch auch okey. Das Bild an und für sich spricht ja für sich. Wenn ich etwas Zeichne/Fotographiere und es hochlade muss mir doch klar sein in wie Fern das Pornographisch oder Nationalsozialistisch ist. (...)
    Dir scheint nicht wirklich klar zu sein, wie sehr man 'mit Bildern lügen' kann!?! Hier in Bremen gabs dazu (oder läuft die noch?) kürzlich ne Wanderausstellung. Link Allein durch eine entsprechende Bildunterschrift lässt sich zB die Wirkung eines Bildes -das eben nie nicht 'für sich spricht', sondern immer vom Kontext abhängt- um 180° verdrehen. So kann zB ein Bild von einem 'Alltagshelden', der grade eben einem 'Amokläufer' die Waffe wegnehmen konnte, ganz leicht zu einem Bild werden, das den 'Alltagshelden' selbst als 'Amokläufer' diffamiert. Oder das Bild von 'armen, zerschundenen, verfolgten Juden' wird ganz schnell zu 'seht doch, wie ganz offensichtlich minderwertig diese Untermenschen sind'...
    Geändert von Bernd Glasstetter (15.03.2007 um 13:03 Uhr) Grund: Und nochmal ein wenig zusammen geführt
    Gruss!,liver
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  6. #106
    Mitglied Avatar von Hyperion Star
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    b.) entscheidende Unterschiede zwischen virtueller und realer Welt macht (die so nicht bestehen) und/oder


    Nochmal: Was ist so schwer daran, den Eigentümer zu fragen, bevor man was auch immer und wofür auch immer seines Eigentums verwendet?

    aber natürlich, ich bin dafür das es einfache internationale gesetzte fürs internet gibt die überall einheitlich sind angepasst an die zeit und sich nciht mit dem belasten müssen was irgendwer mal vor 50jahren gesagt hat als noch überhaupt niemand auf die idee gekommen is das es sowas wie das internet jemals geben wird.

    ich bin da aeonras meinung alles was ich im internet öffentlich zugänglich sehe sollt ich auch ohne mich zu bereichern nutzen können.

    wo kommen wir denn da hin? für jedes bild fragen? ja genau. die zeit hab ich ja gar nicht.
    außerdem werden leute in der branche doch sowieso praktisch für die arbeitszeit und nicht fürs produkt bezhalt.

    und noch was zu deinem vergleich mit den brötchen.

    wenn ich einem bäcker der 20 brötchen hat 20 brötchen weg nehme und der hat immer noch 20 brötchen na was wird dann wohl passieren? nix? genau das is der grund warum sich diese gesetze nicht anwenden lassen und etwas von grund auf neues her muss.
    Ja, ich bin pädagogisch wertvoll.

  7. #107
    Mitglied Avatar von Hyperion Star
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    So kann zB ein Bild von einem 'Alltagshelden', der grade eben einem 'Amokläufer' die Waffe wegnehmen konnte, ganz leicht zu einem Bild werden, das den 'Alltagshelden' selbst als 'Amokläufer' diffamiert.

    ja aber vl is das die wirkung die 'alltagsheld' auf mich hat - dann muss ich meiner redefreiheit doch auch künstlerisch ausdruck verleihen dürfen. ich verkauf das zeugs ja nicht.
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  8. #108
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Betr. Collagen: Wenn der Eigenanteil eine 'Schöpfungshöhe' erreicht hat, die die Schöpfungshöhe der benutzten Werke deutlich übersteigt/verblassen lässt. Dafür kann es keine allgemeingültige Antwort geben, das muss im Einzelfall entschieden werden. Letztlich kann hier der Collagen-Macher selbst wohl am ehesten entscheiden, wieviel 'eigene Kunst' in der Collage steckt. Ganz simpel über die selbst gestellte Frage: Was bliebe von meinem Werk übrig, wenn ich mir die fremden Werke wegdenke, wie austauschbar/beliebig sind diese 'Fremdbestandteile'?

    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    aber natürlich, ich bin dafür das es einfache internationale gesetzte fürs internet gibt die überall einheitlich sind angepasst an die zeit und sich nciht mit dem belasten müssen was irgendwer mal vor 50jahren gesagt hat als noch überhaupt niemand auf die idee gekommen is das es sowas wie das internet jemals geben wird.
    Das Internet ist ein neues Medium, ja. Aber dafür gelten die selben Gesetze, wie sie füre alten Medien auch gelten entsprechend. Nur weil es im neuen Medium einfacher ist, etwas zu klauen, bleibt es doch Diebstahl. Es ist auch einfacher, ein Auto zu klauen, das mit laufendem Motor in zweiter Reihe steht, während der Fahrer mal kurz zum Zigarettenautomat geht, als ein Auto zu klauen, das verschlossen mit Wegfahrsperre in ner ebenfalls verschlossenen Garage steht. Trotzdem darf man das mit laufendem Motor abgestellte Auto nicht klauen, nur weils einem der Besitzer so leicht macht, das zu tun.
    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen

    ich bin da aeonras meinung alles was ich im internet öffentlich zugänglich sehe sollt ich auch ohne mich zu bereichern nutzen können.
    Aufgrund welchen Rechts? Hast Du schon mal n Zeitungshaus gesehen, an dem die grade aktuelle Zeitung komplett in Schaukästen für jeden, der vorbei geht, lesbar ist? - Schliesst Du daraus auch, dass jeder diese Zeitung nun nachdrucken und verschenken darf?
    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    wo kommen wir denn da hin? für jedes bild fragen? ja genau. die zeit hab ich ja gar nicht.
    Wenn Du die Zeit nicht hast, dann lass die Finger davon. Der Schöpfer hat seine Zeit in die Erschaffung gesteckt. Was gibt Dir das recht, dessen Zeitinvestition ohne eigenen Investition zu nutzen?
    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    außerdem werden leute in der branche doch sowieso praktisch für die arbeitszeit und nicht fürs produkt bezhalt.
    Ob so oder so: Du bezahlst nichts und benutzt trotzdem die Produkte, für die jemand anderes bezahlt hat (sei es nun für die Zeit oder fürs Produkt)? Mit welchem Recht? Mit dem Recht, dass es möglich ist, es zu benutzen???
    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen

    und noch was zu deinem vergleich mit den brötchen.

    wenn ich einem bäcker der 20 brötchen hat 20 brötchen weg nehme und der hat immer noch 20 brötchen na was wird dann wohl passieren? nix? genau das is der grund warum sich diese gesetze nicht anwenden lassen und etwas von grund auf neues her muss.
    Quatsch. Erstens kann man von 20 nicht 20 abziehen, so dass noch 20 übrigbleiben, zweitens würde sehr wohl was passieren, denn die 20 Brötchen, die Du verschenkst, werden von den Beschenkten nicht mehr beim Bäcker gekauft, ergo entgeht dem sein Verdienst.

    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    ja aber vl is das die wirkung die 'alltagsheld' auf mich hat - dann muss ich meiner redefreiheit doch auch künstlerisch ausdruck verleihen dürfen. ich verkauf das zeugs ja nicht.
    Nochmal: Ob Dus verkaufst oder nicht SPIELT KEINE ROLLE. Für den Diebstahl ist unerheblich, ob ich mich am Diebesgut bereichere oder nicht. Und es ist definitiv ein Unterschied, ob Du Deiner 'Redefreiheit' 'künstlerischen Ausdruck' verleihst, oder ob Du fremdes Eigentum in eigenem Kontext so präsentierst, dass es der Intension des Eigentümers zuwieder läuft.

    Schau Dir mal diese Seite an: Das Bild links hab ich selbst gezeichnet, gescannt, am Computer bearbeitet und online veröffentlicht. Es ist mein Bild, meine Schöpfung, meine Zeit, meine Arbeit und mein geistiges Eigentum. Und daraus folgt, dass es mein Recht ist, darüber zu bestimmen, wer was mit diesem Bild anstellt. Und ich will definitiv NICHT, dass jeder ohne weiteres das Ergebnis MEINES Zeitaufwands, MEINER Arbeit, MEINER Kreativität mal eben downloaded, ne Sprech- oder Denkblase hinzufügt und dann auf seiner Seite veröffentlicht. Völlig egal, ob dann 'Nazis raus', 'MacDonalds ist lecker' oder 'Hab ich eigentlich den Herd ausgemacht' in der neuen Sprech-/Denkblase/Bildunterschrift steht.
    Und ich sehe weit und breit kein Argument, weswegen irgendeiner dazu ein Recht haben sollte. Nur weil ich es veröffentlicht habe, soll es plötzlich jedem gehören? Nur weil es jeder leicht von da klauen kann? Das ist definitiv nicht so. Und für eine Änderung der Gesetzeslage, die dazu führt, dass es so sein könnte, dazu fehlt mir jedes Argument, warum es so sein sollte! Verfügbarkeit plus leichte 'Klaubarkeit' sind weder gesetzlich noch moralisch als Argument für die Aufhebung der Eigentumsverhältnisse geeignet.
    Geändert von Bernd Glasstetter (15.03.2007 um 13:04 Uhr) Grund: Und nochmal ein wenig zusammen geführt
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  9. #109
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    kann ich natürlich nachvollziehen. aber ich seh das internet eben als das an wofür es gemacht wurde zum freien austasch von daten wissen etc. diskussion usw. für mein ... ich sag mal wertgefühl hab ich das recht alles was im internet verfügbar ist zu verwenden - weil das internet dafür vorgesehen ist das man sich austauscht udn dinge teilt.

    EDIT: mal angenommen ich komm auf ne seite ohne jeglicher info wem der inhalt gehört von irgendeinem freien anbieter. udn ich will ein bild haben, gilt dann "wers findet darfs behalten" (hat ja augenscheinlich keinen besitzer) oder "pech gehabt"?
    Geändert von Hyperion Star (15.03.2007 um 13:00 Uhr)
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  10. #110
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Quatsch. Erstens kann man von 20 nicht 20 abziehen, so dass noch 20 übrigbleiben.
    Eben. Das ist ja das Problem mit dem Brötchenbeispiel.

    Das Internet hat tatsächlich die Urheberrechtsdiskussion vor völlig neue Herausforderungen gestellt, die man nicht einfach durch Pochen auf alte Gesetze abtun kann. Gesetze müssen sich der Wirklichkeit anpassen, nicht andersrum. (Schwul sein war auch mal verboten. Und dass Frauen wählen.)

    Gleichzeitig kommen alte Probleme zum Vorschein, die bisher eher am Rande gewirkt haben. Zum Beispiel, dass diejenigen, die das Urheberrecht am aggressivsten einklagen, in den wenigsten Fällen die Urheber sind, sondern Verlage und Verwertungsgesellschaften. Die dabei auch mal gegen die Urheber selber vorgehen und z.B. Musikern verbieten, ihre eigenen Stücke ins Netz zu stellen.

    Zu den neuen Herausforderungen gehört, eine Rechtsauffassung zu finden, die sowohl der erhöhten Wiedergabefrequenz im Netz gerecht wird als auch den Verwertungsinteressen der Urheber. Wenn Inhalte im Netz kopiert werden, ist das ja nicht zwangsläufig ein Fall, auf den sofort das Urheberrecht angewandt werden muss, das ist nur eine mögliche Reaktion, die sich verselbständigt hat. Genauso denkbar wäre es, solche Vorfälle erstmal nach dem Zitatrecht zu beurteilen. Wenn man sich angewöhnt, zuerst danach zu fragen, ob die Quelle richtig angegeben wurde und ob erkenntlich ist, dass es sich um ein eigenes Werk handelt, das sich nur auf das Zitierte bezieht, fallen nämlich schon mal eine ganze Menge sogenannter Verstöße aus dem Raster. Gerade auch hier im Forum.

    Mir ist natürlich klar, dass das dem einzelnen Webseitenbetreiber, der mit einer konkreten Abmahnung konfrontiert ist, jetzt wenig hilft, zu sagen, die sehen das falsch. Aber ich sehe ein gewaltiges Problem darin, übervorsichtig mit den Urheberrechten zu sein. Ich will ja gar nicht, dass hier jetzt fröhlich geplündert wird, aber mit vorauseilendem Gehorsam der Marke "lieber gar nicht als aus Versehen zuviel" geben wir den Abzocker-Anwälten überhaupt erst die Deutungshoheit über das Internet. Und machen es zu einem weit restriktiveren Ort, als es (auch nach den bestehenden Gesetzen) sein müsste.

    Zitat Zitat von Maunzilla Beitrag anzeigen
    Eine interessante Frage, die mir gerade in den Sinn kommt ist: Was passiert mit Werken, deren Urheber unbekannt sind? Darf man die Verwenden oder nicht? Oder gilt der Grundatz "Wo kein Kläger da kein Richter"? Wenn nicht, dürfte man z.B. keinen Witz mehr weitererzählen, den man nicht selber erfunden hat.
    Das ist in der Tat zur Zeit ein gewaltgies Problem. Nicht wegen der Witze, aber weil es viele Bücher und Kompositionen gibt, die aufgrund der ständigen Verlängerung des posthumen Rechtsschutzes (der sogenannte Sonny-Bono- oder Mickey-Mouse-Act in den USA) aus der lebendigen Kultur herausfallen. Der Zeitraum, nach dem ein Werk gemeinfrei ist, wird ständig verlängert, und bei älteren Veröffentlichungen wird es mit der Zeit immer schwerer festzustellen, wer eigentlich nach dem Tod der Autoren und der Auflösung der Verlage noch die Rechte hat. Normalerweise würden diese Werke in die Public Domain fallen, versickern aber stattdessen im Nichts.

  11. #111
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    (...) aber ich seh das internet eben als das an wofür es gemacht wurde zum freien austasch von daten wissen etc. diskussion usw. für mein ... ich sag mal wertgefühl hab ich das recht alles was im internet verfügbar ist zu verwenden - weil das internet dafür vorgesehen ist das man sich austauscht udn dinge teilt. (...)
    Dein 'Wertgefühl' in allen Ehren. Und auch in Deiner Sicht des Internets hast Du ein Stück weit recht: Natürlich ist das Internet ein wunderbares Instrument zum Austausch von Daten (ob es speziell dazu gemacht wurde, lass ich mal ebenso dahin gestellt, wie, ob dieser Ursprungszweck nicht auch einem Wandel unterzogen war, ist und bleibt). ABER:
    Der Austausch von Daten ist (und war immer) der Einwilligung dessen unterworfen, dem die Daten 'gehören'. Alles andere ist -und war immer- illegal (mit gewissen Grauzonen). Es ist eben ein Unterschied, ob Du von Deiner (legal erworbenen) CD ein mp3 machst und es Deiner Freundin per eMail schickst, oder ob Du es auf Deiner hp jedermann frei zugänglich zum download bereit stellst. Beides ist 'Austausch von Daten'. Beides erfolgt ohne Einwilligung dessen, der das 'Recht' an der Musik hat (weil er sie komponiert, eingespielt, etc. hat). Aber: Ersteres ist 'private Weitergabe' (die in gewissen Grenzen legal ist), zweiteres ist 'veröffentlichen' (was -aus gutem Grund- nicht legal ist).

    Dass man 'sich austauscht' und 'Dinge teilt' ist sicherlich eine schöne Möglichkeit des Internets. Aber kein 'Erfinder' oder Weiterentwickler hat dabei 'frei' in Deinem Sinne verstanden ("Alles Veröffentlichte gehört automatisch jedem"), sondern dabei unberührt gelassen, dass man eben nur die Dinge teilt und austauscht, die einem auch gehören.
    Ausnahmen sind dabei extra als solche gekennzeichnet, wie zB die Wikipedia, die ein eher idealistisches Projekt ist, dass eben die investierte Zeit und Arbeit ausdrücklich in Deinem 'Wertgefühl-Verständnis' von 'frei' zur Verfügung stellt. Das ist dann aber auch den Wikipedia-Autoren von vornherein klar und so beabsichtigt und eben ihr erklärter, freiwilliger Beitrag 'zum Dienst an der und für die Menschheit'.
    Gruss!,liver
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  12. #112
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Betr. Collagen: Wenn der Eigenanteil eine 'Schöpfungshöhe' erreicht hat, die die Schöpfungshöhe der benutzten Werke deutlich übersteigt/verblassen lässt. Dafür kann es keine allgemeingültige Antwort geben, das muss im Einzelfall entschieden werden. Letztlich kann hier der Collagen-Macher selbst wohl am ehesten entscheiden, wieviel 'eigene Kunst' in der Collage steckt. Ganz simpel über die selbst gestellte Frage: Was bliebe von meinem Werk übrig, wenn ich mir die fremden Werke wegdenke, wie austauschbar/beliebig sind diese 'Fremdbestandteile'?
    Hm genau das mein ich ja. Die auffassung, wann etwas 'selber' gemacht ist und wann es nur kopiert ist, geht so ziemlich breit und weit auseinander. Schliesslich kann ich einen Bestandteil einer Fotocollage nicht einfach so durch ein randompic ersetzen. Schliesslich hat man dieses Bild eben genau wegen seiner Einzigartigen form/Farbgebung gewählt... Dazu kommt, dass es dann ja auch kopieren wäre, wenn ich nur die Form ausschneide, denn die Form wird ja definiert durch das Bild. Anhand der Arbeitszeit kann man ja auch nicht darauf schliessen. Sprich wenn ich 3 stunden an nem Bild arbeite, teile Ausschneide und neu zusammensetze, dann heisst das nicht dass das dann auch was eigenes ist.

    Edit: Betreffend dem 'In falschem kontext stehen'. Nunja Ich sagte ja dass ich das Ganze gerne frei verfügbar möchte für nicht kommerzielle Sachen, aber dass die Nutzer at least die quellenangabe machen müssten. Und mit einer Quellenangabe kann man bei jedem Text/jedem bild nachverfolgen in welchem ursprünglichen Kontext das stand. Respektive gewisse einschlägige Seiten würden dann auch die Finger davon lassen. Denn ich bezweifle ja dass ein Profimetzger ein Bild von nem Vegetarier in falschen Kontext setzt, wenn er die Quelle angeben muss. Wäre ja selten dämlich sowas.

    Edit2: Ich beziehe mich hier lediglich auf bereits im Internet frei abrufbare Daten. Also nichts, wo man erst ein Passwort hintergehen oder etwas von CDs/DVDs oder dergleichen kopieren muss.

    Edit3: Eine andere Frage ist natürlich iwf die lieben Suchmaschinen denn die Nutzer angefragt haben um die Bilder als Miniaturformat in ihrem Suchergebnis zu zeigen. Grade kleine Bilder sind da dann meist in der Vollen auflösung zu sehen.
    Geändert von Aeonra (15.03.2007 um 13:52 Uhr)

  13. #113
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    Eben. Das ist ja das Problem mit dem Brötchenbeispiel.

    Das Internet hat tatsächlich die Urheberrechtsdiskussion vor völlig neue Herausforderungen gestellt, die man nicht einfach durch Pochen auf alte Gesetze abtun kann. Gesetze müssen sich der Wirklichkeit anpassen, nicht andersrum. (...)
    Natürlich ist das Internet ein neues Medium mit neuen Möglichkeiten und daraus resultierend nötigen Anpassungen der Gesetze. Aber das betrifft im Grunde 'unerhebliche' Detailfragen. Im Groben ist auch das 'alte Urheberrecht' -entsprechend aufs neue Medium übertragen- weiterhin durchaus hilfreich, gültig und anwendbar: Dem Urheber gehört sein Werk. Verwertungsrechte sind übertragbar, Urheberrechte nicht. Und solange der Urheber, der sein Werk im Internet veröffentlicht, nicht damit ausdrücklich eine Nutzung/Verwertung durch andere einräumt, solange hat man davon die Finger zu lassen. - Das ist doch eigentlich einleuchtend, nicht schwer zu verstehen und im Medium Internet nicht anders als bei allen 'älteren' Medien auch.
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  14. #114
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    Frage:
    Angenommen Fritz veröffentlicht sein Photo mit ein paar persönlichen Daten im Internet zu dem Zweck, dass andere Leute, die früher mal seinen Lebensweg gekreuzt haben (ehemalige Schulkameraden o.ä.) sehen können, wie er heute aussieht. Hat Franz dann allein wegen dieser Photoveröffentlichung das Recht, dieses Photo in ein Fahndungsplakat der Polizei einzubauen (Überschrift: Die 10 meistgesuchten Sexualstraftäter) und seinerseits im Internet zu veröffentlichen?
    Entspricht es des 'Wertgefühls eines freien Internets', dass Fritz nicht nur mit einer solchen Veröffentlichung durch Franz rechnen, sondern das auch erdulden muss? - Was wäre die Konsequenz eines derartigen 'Wergefühls'? - Dass Fritz seine für ehemalige Schulkameraden bestimmte Seite nur noch passwortgeschützt verfügbar machen könnte/müsste. Mithin nicht mehr im eigentlichen Sinne 'veröffentlichen' könnte. - Nach meiner Auffassung wäre diese Konsequenz eher eine Beschneidung der Freiheit des Internets als deren Verwirklichung.
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  15. #115
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Frage:
    Angenommen Fritz veröffentlicht sein Photo mit ein paar persönlichen Daten im Internet zu dem Zweck, dass andere Leute, die früher mal seinen Lebensweg gekreuzt haben (ehemalige Schulkameraden o.ä.) sehen können, wie er heute aussieht. Hat Franz dann allein wegen dieser Photoveröffentlichung das Recht, dieses Photo in ein Fahndungsplakat der Polizei einzubauen (Überschrift: Die 10 meistgesuchten Sexualstraftäter) und seinerseits im Internet zu veröffentlichen?
    Entspricht es des 'Wertgefühls eines freien Internets', dass Fritz nicht nur mit einer solchen Veröffentlichung durch Franz rechnen, sondern das auch erdulden muss? - Was wäre die Konsequenz eines derartigen 'Wergefühls'? - Dass Fritz seine für ehemalige Schulkameraden bestimmte Seite nur noch passwortgeschützt verfügbar machen könnte/müsste. Mithin nicht mehr im eigentlichen Sinne 'veröffentlichen' könnte. - Nach meiner Auffassung wäre diese Konsequenz eher eine Beschneidung der Freiheit des Internets als deren Verwirklichung.

    ja sowas hab ich schon des öfteren gemacht und war auch opfer dessen. das muss man mit humor sehen.

    ein verbrechen wirds erst wenn er die seite der polizei hackt und das bild dort rein tut.
    es stört mich ja auch nicht wenn jemand ein bild oder ein smiley oder ne animation oder ein video nimmt und was andres draus macht. störend würde mich wenn er dafür sorgt das meine version nicht mehr da is. und wenn ich in einen schwulen porno eingebaut werde dann isses halt so. pfff.
    Ja, ich bin pädagogisch wertvoll.

  16. #116
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    Dein Humor und Gleichmut in allen Ehren. Aber glaubst Du ernsthaft, dass sich darauf Kants kathegorischer Imperativ anwenden liesse? Kannst Du ernsthaft erwarten, dass alle anderen solche Dinge mit dem gleichen Humor und dem gleichen 'Egal-is-dann-so' nehmen, wie Du es angeblich tust? Und hälst Du es nicht auch für wahrscheinlicher, dass -diese Deine Auffassung entsprechend in Recht umgesetzt- dann vermutlich eher eine Vielzahl der Seiten des Internets schlicht verschwinden (geschlossen, vom Netz genommen, passwortgeschützt) würden? Ist das 'die Freiheit, die Du meinst' - und die Du haben willst?

    'tschuldigung, aber dann ist Dir nicht zu helfen. Ich möchte jedenfalls -auch im Internet- meine Urheber- und Persönlichkeits(schutz)rechte gewahrt wissen. Is Teil der 'Freiheit, die ich meine'.
    Gruss!,liver
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  17. #117
    Mitglied Avatar von BARENG
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Und ja, wir mußten die Daten des Benutzers herausgeben und haben dies auch getan.
    Müsst ihr denjenigen User dann zeitgleich auch darüber informieren, bzw. macht ihr es? So etwa: "Hallo User XYZ, wegen Grund mussten wir deine Daten an Soundso rausgeben. Richte dich schon mal drauf ein, dass du in den nächsten Tagen Post bekommst."


    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    ... es gibt auch black jack und crack!
    Blackjack und ******!

    edit: Huch, das wird ja zensiert.
    Geändert von BARENG (15.03.2007 um 14:11 Uhr)

  18. #118
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Frage:
    Angenommen Fritz veröffentlicht sein Photo mit ein paar persönlichen Daten im Internet zu dem Zweck, dass andere Leute, die früher mal seinen Lebensweg gekreuzt haben (ehemalige Schulkameraden o.ä.) sehen können, wie er heute aussieht. Hat Franz dann allein wegen dieser Photoveröffentlichung das Recht, dieses Photo in ein Fahndungsplakat der Polizei einzubauen (Überschrift: Die 10 meistgesuchten Sexualstraftäter) und seinerseits im Internet zu veröffentlichen?
    Entspricht es des 'Wertgefühls eines freien Internets', dass Fritz nicht nur mit einer solchen Veröffentlichung durch Franz rechnen, sondern das auch erdulden muss? - Was wäre die Konsequenz eines derartigen 'Wergefühls'? - Dass Fritz seine für ehemalige Schulkameraden bestimmte Seite nur noch passwortgeschützt verfügbar machen könnte/müsste. Mithin nicht mehr im eigentlichen Sinne 'veröffentlichen' könnte. - Nach meiner Auffassung wäre diese Konsequenz eher eine Beschneidung der Freiheit des Internets als deren Verwirklichung.
    Also wie hyp sagt rumerzählen etc kann man viel, früher hat man einfach ein foto desjenigen genommen, und im Bahnhof/an der Bushaltestelle aufgehängt inklusive privater Telefonnummer. Und wie gesagt... ich müsste echt laut lachen wenn ich sowas über mich finden würde. Edit: in meiner Version 'freie Nutzung' wär immer noch die Quellenangabe vorhanden, was erst recht zu Lachern führen würde und schnell klar ist, dass das ganze eine Verarsche ist.

  19. #119
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Aeonra Beitrag anzeigen
    Also wie hyp sagt rumerzählen etc kann man viel, früher hat man einfach ein foto desjenigen genommen, und im Bahnhof/an der Bushaltestelle aufgehängt inklusive privater Telefonnummer. Und wie gesagt... ich müsste echt laut lachen wenn ich sowas über mich finden würde. (...)
    Schön, dass Du so leicht zu erheitern bist. Es gibt aber auch Fälle, in denen ein solcher Rufmord zu einem falschen Verdacht geführt hat, mit entsprechenden sozialen Konsequenzen im Umfeld des zu Unrecht Beschuldigten bis hin zu dessen Suizid... - Irgendwann ist dann mal Schluss mit lustig.
    Gruss!,liver
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  20. #120
    Unter anderem Administrator Avatar von scribble
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    Zitat Zitat von BARENG Beitrag anzeigen
    Müsst ihr denjenigen User dann zeitgleich auch darüber informieren, bzw. macht ihr es? So etwa: "Hallo User XYZ, wegen Grund mussten wir deine Daten an Soundso rausgeben. Richte dich schon mal drauf ein, dass du in den nächsten Tagen Post bekommst."
    Ob wir den betroffenen User informieren müssen, kann ich aus dem Stand nicht sagen. Wir tun es aber

    Bis dann,

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  21. #121
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    Aber das Beispiel Fritz wäre doch nicht wegen der Urheberrechtsverletzung verfolgbar, sondern wegen des Rufmords. Da gibt es klare Gesetze gegen.

    Wenn dagegen Franz das Biild von Fritz mit dem Hinweis "der sucht seine Klassenkameraden, bitte melden" veröffentlicht, mit allen korrekten Hinweisen und Link, wäre das dagegen m.E. nicht mehr strafenswert, wenn auch immer noch, nach der urheberrechtszentrierten Leseweise des Internet, strafbar. Franz unterstützt Fritz' Suche und kriegt dafür einen auf die Nase. Da kann doch was nicht stimmen.

  22. #122
    Mitglied Avatar von Hyperion Star
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    oder mal was andres

    ich krieg eine am deckel weil ich was verwende das ich nicht verwenden darf.

    wir hatten aber in der schule mal den fall da hat sich jemand ans schulnetz gehängt mit seinem notebook und in einer seiner freigaben ein paar nacktbilder seiner noch minderjährigen freundin gehabt. und wie das so is in ner schule mit etwa 2000 schülern und einer guten netzwerkstruktur haben ein paar hundert leute die bilder gesehen. eigentlich müsste der typ doch wegen verbreitung kinderpornographischer medien angezheigt werden. ist was passiert? nein.
    denn nur weil man was über ein netzwerk sehen und runterladen kann is das nicht ident mit veröffentlichen.


    ich wollt die bilder natürlich ausdrucken udn im aufzug aufhängen aber man konnte mich überzeugen das das wohl nen schulverweis zur folge haben würde.
    im gegensatz zum verbreiten übers netzwerk anscheinend.
    Geändert von Hyperion Star (15.03.2007 um 14:57 Uhr)
    Ja, ich bin pädagogisch wertvoll.

  23. #123
    Mitglied Avatar von Blue Lion
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    Was ist eigentlich so schwer daran, die Reihe von Bildern im Netz nicht nur zusammen zu suchen, und auf die eigene Homepage zu stellen, sondern dabei noch den einen Arbeitsschritt mehr einzuplanen, dafür um Erlaubnis zu fragen?
    Jetzt möchte ich nur mal anregen.
    Angenommen daran würde sich jeder halten und es würde wirklich jeder fragen und dem Künstler ne Mail schreiben etc.

    Grade bei verbreiteteren sachen (Verlagen, Filmcompanies etc.pp) möchte ich gerne mal die Gesichter von denen sehen wenn tagtäglich Millionen (oder zumindest 100.000de) von Mails, Briefen und Anrufen eingehen in denen für jedes Bildchen und jede Vorlage um Erlaubnis gefragt wird.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen dass die SO begeistert davon wären.... irgendwann wären sie wohl einfach genervt und würden ohne drüber nachzudenken ein generelles Verbot von allem mitbringen was natürlich auch für sie selbst irgendwie Probleme mit sich bringt... (und am Ende einfach nur Menschen kriminalisiert)

  24. #124
    Mitglied Avatar von Hyperion Star
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    eben das is genauso wie wenn ich jedes mal nen natrag ausfüllen müsste um den fernseher ienschalten zu dürfen.
    Ja, ich bin pädagogisch wertvoll.

  25. #125
    Mitglied Avatar von Blue Lion
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    Zitat Zitat von Hyperion Star Beitrag anzeigen
    oder mal was andres

    ich krieg eine am deckel weil ich was verwende das ich nicht verwenden darf.

    wir hatten aber in der schule mal den fall da hat sich jemand ans schulnetz gehängt mit seinem notebook und in einer seiner freigaben ein paar nacktbilder seiner noch minderjährigen freundin gehabt. und wie das so is in ner schule mit etwa 2000 schülern und einer guten netzwerkstruktur haben ein paar hundert leute die bilder gesehen. eigentlich müsste der typ doch wegen verbreitung kinderpornographischer medien angezheigt werden. ist was passiert? nein.
    denn nur weil man was über ein netzwerk sehen und runterladen kann is das nicht ident mit veröffentlichen.
    Ehm, es ist auch ein Unterschied ob man minderjährig ist oder Kind... minderjährig ist alles unter 18, Kinderpornographie ist alles unter 14, 14-16 ist Grenzgebiet...

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