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Thema: Magazin?

  1. #101
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    Ellen ist Mark O. Fischer, nehme ich an. Und der ist evangelisch?

  2. #102
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Neee...
    Ellen = L.N. = L.N.Muhr
    ...und über dessen Konfession bin ich ebensowenig im Bilde wie über die von Mark O. Fischer
    Tut aber nix zur Sache.
    Also nochmal, eh ich völlig kirre werde:
    Du hast Geld (wieviel?), das Du beabsichtigst in die Gründung eines Comic-Magazins zu investieren und willst das -ja, wem- geben? Ellen? Mark O. Fischer (Epsilon)?
    Gruss!,liver
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  3. #103
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    Andersherum: Erst das Konzept, dann das Geld.

    Und noch davor: Es muß ja einen Grund haben, daß Yps und U und WeißderGeier wieder verschwinden. Auch Zack und Fix und Foxi werden nach meinem Gefühl eher kürzer als länger im Kiosk verweilen.

    Nennt es Marktforschung. Neugier wäre mir lieber.

    Am Geld scheitert nichts. An denen, die damit umgehen, jede Menge.

  4. #104
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    ich krieg drei millionen und kann fünf jahre lang damit tun, was ich will?

    cool.

  5. #105
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    Zitat Zitat von Harry Nützel Beitrag anzeigen
    Am Geld scheitert nichts. An denen, die damit umgehen, jede Menge.
    glaub mir: ein wohlmeinender, aber kritischer comicmäzen könnte glaubwürdige konzepte im dutzend einsacken.

    nur ohne jene mehreren zu investierenden millionen* ist es wirklich schwer, vernünftige konzepte zu schreiben.

    *bezogen auf ein wöchentliches magazin über mehrere jahre.

  6. #106
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    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    ...ohne jene mehreren zu investierenden millionen* ist es wirklich schwer, vernünftige konzepte zu schreiben.

    *bezogen auf ein wöchentliches magazin über mehrere jahre.
    So deutlich wollte ich es nicht ausdrücken.

    Glaube aber gern, daß schon das Konzepteschreiben ein Riesengeld wert ist und hier im Comicforum deshalb nicht erfolgen kann.

  7. #107
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    um es mal hier zu fragen:

    gibt es das Ei des Kolumbus? und wenn ja, wann wird es gefunden?

    Das Ei des Kolumbes entspricht in diesem Fall, ein Konzept das dem Comicmarkt (hier frankobelgier) viele, viele Leser bringt.

  8. #108
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Letztendlich ist es ne Glaubensfrage. Und Konzepte können noch so gut und ausgereift sein - am Ende können sie nichts garantieren. Weil Erfolg -im Ggs. zu Misserfolg- eben nicht berechenbar ist.

    Glaubensfrage insofern als:
    Glaube ich an das Produkt (hier: Magazin mit franco-belgischen Comics) und glaube ich an ein dafür bestehendes Kundenpotenzial.
    Egal wie toll ein Kühlschrank ist, an Eskimos wird er nur schwer zu verkaufen sein (gutes Produkt scheitert an mangelndem Kundenpotenzial).

    National (auf Deutschland) gedacht, würde ich kurz- und mittelfristig nicht glauben, dass man hier franco-belgische Comics zu nem Erfolg machen kann. Dazu bedürfe es einer 'Bewusstseinsveränderung', die nur über mehrere Generationen vollzogen werden kann - aber ich sehe bislang keine Ansätze, dass sowas überhaupt erstmal in Gang gesetzt würde. Geschweige denn ein Kapital, dass einen 'generationenübergreifend' langen Atem hätte.

    So sehr wir Fans es auch betrauern mögen, aber wir sind nunmal keine 'Masse' - und werden es auch auf absehbare Zeit nicht werden. Comics sind ein Nischenmarkt, franco-belgische eine Nische in der Nische. Wer es damit zu was bringen will, muss entweder VIEL Geld haben, um international denken und handeln zu können, oder einen sehr langen Atem, um ausgehend von den 'Nische-in-der-Nische'-Parametern langsam zu wachsen. Grundvoraussetzung für beides wäre ein gerüttelt Mass an Risikobereitschaft (weil es eben kein Erfolgsrezept gibt) und Idealismus (weil es in jedem Fall leichtere und risikolosere Möglichkeiten gibt, sein Geld, seine Zeit, sein Engagement gewinnbringend zu investieren. Wers dennoch mit Comics versuchen will, braucht eben 'die Liebe zum Medium' und die Bereitschaft, für diese Liebe Opfer zu bringen mit nur vagen und geringen Aussichten, dass diese Opfer noch zu Lebzeiten Früchte tragen werden).
    Gruss!,liver
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  9. #109
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Harry Nützel Beitrag anzeigen
    (...) Am Geld scheitert nichts. (...)
    Doch, doch. Daran zuweilen auch. Weil die, die es haben und die, die es brauchen könnten, nicht zusammenkommen...
    Gruss!,liver
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  10. #110
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    National (auf Deutschland) gedacht, würde ich kurz- und mittelfristig nicht glauben, dass man hier franco-belgische Comics zu nem Erfolg machen kann. Dazu bedürfe es einer 'Bewusstseinsveränderung', die nur über mehrere Generationen vollzogen werden kann - aber ich sehe bislang keine Ansätze, dass sowas überhaupt erstmal in Gang gesetzt würde. Geschweige denn ein Kapital, dass einen 'generationenübergreifend' langen Atem hätte.
    Der Erfolg der Mangas zeigt, dass man junge Generationen auch ohne die alten begeistern kann. Wenn man ein Produkt hat, dass die Zielgruppe fasziniert, und dieses erfolgreich vermarktet, muss der Atem so lang nicht sein. In einem Jahr sollte man die Gewinnzone eines neuen Magazins schon erreichen.

    Ein wöchentliches Magazin halte ich aber für zu riskant, weil die Hefte eher vernichtet als entdeckt werden. Selbst bei den TV-Zeitschriften sind inzwischen die 14täglichen erfolgreicher. Monatlich halte ich für einen guten Rhythmus. Dafür dann mit möglichst vielen Seiten. Dann braucht man nur noch eine gute Auswahl an grafisch beeindruckenden und inhaltlich interessanten Serien, die es reichlich gibt, eine gute Zusammenstellung mit begleitenden Artikeln (mehr als in SCHWERMETALL, weniger als in MAGIC ATTACK), einen guten (bekannten) Namen, faszinierende Cover und eine gute Öffentlichkeitsarbeit zum Start.

    Splitter macht seine Sache schon sehr gut, was sie auch nur mit Kapital können, aber nur mit teuren Alben wird man kaum mehr als 2000 Leser erreichen. Ohne eine neues Magazin im Zeitschriftenhandel kommen wir aus der Nische nicht raus. Und dafür braucht man vor allem Kapital, das langfristig angelegt ist. Das Konzept sind im Grunde nur Detailfragen, die sich schnell klären lassen, wenn es konkret wird.
    Geändert von Mark O. Fischer (20.12.2006 um 01:28 Uhr)
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  11. #111
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Der Erfolg der Mangas zeigt, dass man junge Generationen auch ohne die alten begeistern kann. (...)
    Das ist als Erkenntnis nicht neu und ging auch früher schon mit anderen Comics. In einer Nation, die ausstirbt, reicht aber der Jugend-Markt heute schon kaum noch, in Zukunft erst recht nicht mehr aus, wenn man Erfolg haben möchte. Der Trick bestünde darin, die Jugend bereits in der Jugend davon zu überzeugen, dass Comics KEIN Kinderkram sein müssen, damit sie beim Erwachsenwerden nicht als Leser verloren gehen. Die Akzeptanz fürs Medium bei Kindern und Jugendlichen war immer okay und nie ein Problem. Das Problem bestand und besteht darin, dass irgendwann das andere (oder bei ca. nem Fünftel das eigene) Geschlecht, Zigaretten, Alkohol, Pop-Kozerte, Discotheken - halt die ganze wilde Erwachsenenwelt interessanter wird. Und darin finden Comics eben (meist) nicht statt, gehören nicht dazu. Und dabei bleibts dann meist auch. Ausnahme sind dann eben nur ein paar 'unbeugsame' Alt-Freaks mit 'Nostalgie-Gen'. Die reichen aber eben nur für die Nische. Das ist mMn der Knackpunkt: Hierzulande werden Comics immer noch meist als Kinderkram gesehen. Von Erwachsenen sowieso, aber auch von den Kindern selbst. So dass die Abkehr vom Medium mit dem Erwachsenwerden nicht nur folgerichtig und 'normal', sondern sogar zwingender Bestandteil davon ist. Dieses 'Kinderkram-Bewusstsein' gilt es aufzulösen, damit Comics in der Bevölkerung -quer durch die Altersklassen (und Geschlechter!)- ankommen können, nicht nur in ihrer (männlichen) Jugend (ja, ich weiss: in Bezug auf Mangas hat sich an der Geschlechtsspezifikation bereits was getan). Aber diese Auflösung geht nicht von heute auf morgen, sondern braucht ein paar Generationen (sowie die deutsch-französische Freundschaft sich ja auch nicht von jetzt auf gleich vom 'Erbfeind-Status' gedreht hat, sondern einiger Generationen bedurfte - zT heute noch bedarf). Und man müsste halt überhaupt erstmal ANFANGEN, an diesem Punkt anzusetzen...
    Gruss!,liver
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  12. #112
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Und man müsste halt überhaupt erstmal ANFANGEN, an diesem Punkt anzusetzen...
    Dieser Ansatz müsste auch beim neuen Magazin stilistisch berücksichtigt werden. Denn die heutigen jungen Erwachsenen, die bereits mit Mangas aufgewachsen sind und deren Qualitätsansprüche steigen, sind die Zielgruppe und das große Potential.
    Alle Angaben ohne Gewähr

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  13. #113
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    In Berlin erscheint ein neues kleines Satire- und Comicmagazin:
    http://www.taz.de/pt/2006/12/20/a0232.1/text.ges,1

    Das ist der Comic-Bereich, der auch in Deutschland respektiert wird: Satire, Karikatur und Gesellschaftskritik.

    Inzwischen ist der Markt mit Titanic, Eulenspiegel, Pardon, Mad und den Online-Satiren von Welt und Spiegel ziemlich voll.

  14. #114
    Nun will ich doch noch meinen Senf dazugeben, obwohl ich mich bisher erfolgreich zurückhalten konnte. Denn eine Sache wird bei dieser ganzen Diskussion völlig vergessen. Die Magazine, denen hier hinterhergeweint wird, waren zu ihrer Zeit etwas völlig Neues. Da brauchte es gar nicht so großartige Konzepte.

    Métal Hurlant / Schwermetall hatte einen entscheidenden Vorteil: Nämlich kreative Köpfe, die sich einfach an ihren Zeichentisch setzen und ein "Meisterwerk" nach dem anderen raushauen konnten. Das war neu! Das hatte man bis dahin noch nicht gesehen! Da gingen den Lesern die Augen über! Und das, obwohl die ersten Ausgaben von Métal Hurlant eher wie ein gedrucktes Fanzine aussahen! Aber das ist vorbei, die Konzepte wieder und wieder ge- und verbraucht, und das lässt sich nicht wiederholen. Vergebene Liebesmüh'.

    Ein wirklich neues Magazin mit einem noch nicht gesehenen Konzept lässt sich meiner Meinung nach nicht anhand von Vergangenem basteln.

  15. #115
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Neu für wen? Bei dem Nischendasein, das Comics derzeit führen, ist es so gesehen kein Problem, ein Magazin mit Meisterwerken zu machen, das "man" bis dahin noch nicht gesehen hatte. "Da gehen den Lesern die Augen über!" ist ein gutes Kriterium für ein erfolgreiches Konzept.
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  16. #116
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Du fasst MAD unter Satire? In einem Atemzug mit Titanic, Pardon, Eulenspiegel???
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  17. #117
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    Wenn man nur diese vier Hefte betrachtet, dann fällt MAD natürlich aus dem Rahmen. Aber wenn man die Geschichte der Satirezeitschriften insgesamt sieht, gehört MAD auf jeden Fall dazu.

  18. #118
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Mein Tip für die Reihenfolge:

    1. Funny
    2. SF/Fantasy
    3. Krimi/Thriller und/oder Historisches
    4. Western
    5. weiss der Teufel was es noch gibt

    Ach ja Erotik wäre noch irgendwo oben anzusiedeln!
    Das kann ich problemlos so unterschreiben. Ich sehe die Reihenfolge
    eigentlich genauso. Und da wir (Splitter)im Moment keinerlei Funny in
    Planung haben käme für uns eben nur die Position 2 SF/Fantasy
    in Betracht. Neben der persönlichen Vorliebe sehe ich aber auch
    eine bedeutende Tatsache als Vorteil für dieses Genre, denn es
    sind tatsächlich zwei große Genren, die sich traditionell schon
    lange und erfolgreich gemeinsam präsentieren - also auch die
    potentielle (Genre-)Kundschaft leichter erweitern. Davor sehe ich
    wirklich nur den Funny, der so unterschiedliche Themen-Ansätze
    unter einem Dach präsentieren kann.

    Und wie Du es (imho) passend darstellst: der Western z. B. tut sich
    schon schwerer, die Brücke zu anderen historisch angehauchten Serien
    zu schlagen. Er steht bei Deiner Auflistung auffallend alleine. Ich z. B.
    habe praktisch jeden kaufbaren Western in meinem Albenschrank aber
    tue mich schwer, Alben mit römischer oder mittelalterlicher Thematik
    daneben zu stellen.

    So gesehen ist da ein "lonely Cowboy" möglich, der da in Magazinform
    entstehen würde.
    Geändert von horst (21.12.2006 um 00:22 Uhr)

  19. #119
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Und da wir (Splitter)im Moment keinerlei Funny in Planung haben käme für uns eben nur die Position 2 SF/Fantasy in Betracht... also auch die potentielle (Genre-)Kundschaft leichter erweitern.
    Letztendlich müsste ich doch auf mich selber hören und ein Magazin machen, in das alle Comics rein dürfen. Denn mehrere Magazine sind utopisch. Und auch Serien, die in keine Schublade passen, verdienen es in einem Magazin vorgestellt zu werden.
    Ein neues SCHWERMETALL hätte zwar seinen Reiz, würde aber nicht nur bestimmte Comics ausschließen, sondern auch Leserschichten. Wenn ich bedenke, dass Fantasy/SF im TV out ist, würde man zu viele potentielle Kunden nicht erreichen. Und die eindeutige Ausrichtung und Erwartungshaltung auf erotisch angehauchte Serien wäre für die Jugend auch nichts.
    Wir bräuchten ein Magazin für alle Generationen mit möglichst vielen interessanten Themen, ein Magazin, das von Eltern UND Kindern gerne gelesen wird.
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  20. #120
    Moderator Splitter Forum
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Wir bräuchten ein Magazin für alle Generationen mit möglichst vielen interessanten Themen, ein Magazin, das von Eltern UND Kindern gerne gelesen wird.
    Vergleichen wir das einmal mit dem Werdegang eines Fussball-Vereines.
    Das "Ziel" wird so immer die oberste Bundesliga sein ...aber erst, wenn man
    unten herum - in seiner eigenen Liga - die anstehenden Aufgaben
    erfolgreich gemeistert hat, stimmt die fussballerische Welt (Der Verein,
    das Stadion, die Zuschauer, die Finanzen, die Werbeträger etc.). Eines
    greift in das Andere.

    Und beim Comic? Da stellt sich die Frage, ob man die Aufgaben in der
    eigenen Liga schon erledigt hat! Auf uns trifft das zum Beispiel nicht zu,
    weil wir noch gar nicht Serien im Programm haben um auf der ganz
    großen Bühne (z. B. Kiosk) zu gewinnen. Unsere "Spieler" sind - so hoffen
    wir - fähig regelmässig Regionalspiele zu gewinnen um die Zuschauerzahl
    und die Einnahmen zu steigern. Der Klassenaufstieg als solches wäre, bei
    entsprechendem Spielergebnissen, dann (ganz klar nur in weiter Zukunft)
    quasi nur noch eine Formalie.

    Wenn Du nun ein Magazin anstrebst, das "alles" beinhaltet, dann kann das
    mit Deinem Portfolio durchaus die richtige Entscheidung sein ... aber ich
    glaube nicht, dass Du (wir ganz bestimmt nicht) genug richtige Serien
    im Programm hast, um damit auf der großen Bühne zu bestehen. Wie soll
    das gehen, wenn man (hier nur symbolisch) keinen Asterix oder Lucky Luke
    im Programm hat?
    Geändert von horst (21.12.2006 um 13:27 Uhr)

  21. #121
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    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    ...Denn mehrere Magazine sind utopisch.
    ...
    Wir bräuchten ein Magazin für alle Generationen mit möglichst vielen interessanten Themen, ein Magazin, das von Eltern UND Kindern gerne gelesen wird.
    ...
    Genau! Wenn der Markt für Comic-Magazine schmal ist, darf man ihn nicht durch Spartenbildung noch weiter verschmälern.

    U-Comix plus Schwermetall plus epic plus altes Zeug, das außer ein paar Spezialisten schon lange keiner mehr gesehen hat, plus Neues und Verrücktes, alles in einem Heft.

    Mir jedenfalls gefällt es, wenn in einem Comic-Heft ganz unterschiedliche Sachen drin sind.

    Wenn die Qualität stimmt und das Ding einigermaßen erschwinglich und zugänglich ist, könnte es den Comic-Markt insgesamt verbreitern.

    @Mark O. Fischer
    @horst

    Ihr gebt Comics heraus, oder? Ich kann z.Z. kein ComicForum-Profil sehen. Dort wären wahrscheinlich Euere Site-Adressen. Könntet Ihr die hier noch einmal posten oder mir sonst erklären, was Ihr so comicmäßig treibt und wie ich es besichtigen kann? Danke!

  22. #122
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    Zitat Zitat von Harry Nützel Beitrag anzeigen

    @Mark O. Fischer
    @horst

    Ihr gebt Comics heraus, oder? Ich kann z.Z. kein ComicForum-Profil sehen. Dort wären wahrscheinlich Euere Site-Adressen. Könntet Ihr die hier noch einmal posten oder mir sonst erklären, was Ihr so comicmäßig treibt und wie ich es besichtigen kann? Danke!

    einfach Epsilon Verlag suchen und hier im Splitter Forum oben anklicken dann solltest du auf der Splitter Seite landen

  23. #123
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    Danke!

  24. #124
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  25. #125
    Welche Comic-Magazine gibt es denn aktuell noch im benachbarten Ausland (Spirou; Kuifje; MYX; 2000AD)? Hat da jemand einen Überblick? Welches davon könnte Vorbildfunktion für ein hiesiges Projekt bei Epsilon oder wem auch immer haben?
    Welchen Zweck erfüllt eigentlich ZACK für den publizierenden Verlag? Gewinn machen die doch bestimmt keinen durch den Verkauf der Hefte. Und Alben haben sie auch (fast) keine ...

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