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    Post Comic-Stammtisch: Sillage

    SiLLAGE





    Band 1-3

    Orginaltitel: Sillage
    – A feu et à cendres: 02/1998
    – Collection privée: 05/1999
    – Engrenages: 08/2000
    Verlag: Carlsen
    Deutsche Veröffentlichung: Mai 1999/Dez.1999/Okt.2000
    Autor: Jean-David Morvan
    Zeichner: Philippe Buchet



    Szenario: Jean-David Morvan
    Jean David Morvan, geboren am 28. November 1969 in Reims, studierte in Brüssel an der Hochschule für bildende Künste Comic zeichnen, bevor er sich entschied, als Szenarist tätig zu werden.
    Im Alter von 11 Jahren macht er seinen ersten Kontakt mit Comics, als ihm ein Freund, ein Album von Valérian (Valerian und Veronique) leiht
    Er liebt Boris Vian und Sciencefiction, Kino und Computerspiele.
    Als umtriebieger Autor verfasst er eine Anzahl kurzer humoristischer Nouvellen, die in der Zeitschrift Dragon veröffentlicht werden.
    Ausserdem entsteht noch unter zeichnerischer Mitwirkung von Tranktat die Serie Tutti Frutti auf deutsch erschienen bei Carlsen unter dem Titel Space Girls.
    Am Festival von Villeneuve-d'Ascq wird er von der Éditions Zenda entdeckt. Er verwirklicht die Serie Nomad mit Sylvain Savoïa (1. Band mit Buchet) .
    Mit Sillage gelang ihm der internationale Durchbruch, heute ist er einer der meistgefragten Szenaristen Frankreichs, der für alle bedeutenden Verlage Szenarien entworfen hat.
    Seit Band 45 ist er für das Szenario von Spirou und Fantasio verantwortlich.
    Mit Munuera arbeitet er an Spirou und Fantasio sowie an Merlin und Nävis, neben den Chroniken von Sillage der zweiten Spin-off-Serie zu Sillage.

    Noch auf deutsch erschienen sind:

    - Bunker Baby Doll (Splitter)
    - Euro Manga 5-8/ HK 2 - Paradiso (Teil 1-4) (Splitter)
    - HK 1.1-1.3 + 3.1 (Splitter)
    - Horde (Splitter)
    - Troll 1+2 (Splitter)





    Zeichnungen: Philippe Buchet
    Philippe Buchet, geboren am 7. Mai 1962 in Juniville, arbeitet in Paris und Reims als freier Illustrator, bis er sechs Jahre für eine Gesellschaft Lehrmittel in Form von Comics herstellte.
    Nach dem ersten gemeinsamen Projekt mit Morvan, Nomad, arbeiteten sie gemeinsam an mehreren Kurzgeschichten für die Zeitschrift Dragon und einem Sciencefiction-Projekt.
    Das Ergebnis ist Sillage, eine der erfolgreichsten Sci-Fi-Serien in Deutschland, Frankreich und vielen anderen Ländern.
    Seit 2004 zeichnen Buchet und Morvan auch für die Szenarien der Spin-off-Serien zu Sillage, Nävis (gezeichnet von Munuera) und Chroniken von Sillage (gezeichnet von vielen verschiedenen Künstlern) verantwortlich. Für Spirou und Fantasio des Teams Morvan und Munuera entwirft Buchet die Maschinen, Roboter und anderen technischen Geräte.


    [Quelle: Bdparadisio,Carlsen]



    Hier noch französische Links für detailliertere Informationen:
    Homepage
    offizielle Site
    Dossier + Interview






    Band 1:

    FEUER UND ASCHE


    Als einzige Überlebende eines Raumschiffabsturzes lebt die junge Nävis auf einem paradiesischen Dschungelplaneten.
    Doch scheinen die idyllischen Tage gezählt, den die Hottarden, suchen im Auftrag des Weltraumkonvois Sillage nach neuem Lebensraum.
    Als ihr Abgesandter trifft Madjestot Heiliig mit seinem Gefolge auf dem Planeten ein und macht umgehend Besitzansprüche über ihn geltend.
    Seine Armee besteht aus einer recht hirnlosen, geklonten Menge - namens Migranten. Sie agieren strikt nach Befehl und derjenige der als letztes das Wort an sie richtet scheint für sie immer im Recht zu sein.
    Ihre Aufgabe ist die Installation eines Thermoleiters.
    Zur weiteren Untersuchung der Planetenoberfläche werden sog. Späher ausgesandt. Ausgerechnet einer von Ihnen wird auf ihrer Jagd nach etwas Essbaren von Nävis mit der Schleuder getroffen und stürzt ab.
    Snivel der Berater von Madjestot Heiliig teilt das Verschwinden des Spähers seinem Herren mit und gemeinsam geht man auf die Suche nach ihm.
    Es dauert nicht lange bis man die Signale des Spähers orten kann und dabei auf Nävis und ihre Kameradin Houyo trifft. Umgehend versucht man die junge Frau zu ergreifen - doch sie ist widerspenstig und Houyo ihre Beschützerin ist ein gefährlicher Gegner. Im Kampf wird sie allerdings getötet und Nävis flieht in den Schutz ihres abgestürzten Raumschiffes.
    Doch auch dort ist sie nicht lange vor den Migranten sicher - denn der Späher suchte sich ausgerechnet ihren Körper zur Verschmelzung aus, um sich nach seinem Absturz zu retten. Dadurch kommt man ziemlich schnell auf Ihre Spur und kann sie in ihrem Versteck einkesseln.
    Ihr gelingt es aber einige der simpel getstrickten Migranten davon zu überzeugen, sich ihre eigene Freiheit zu erkämpfen. Als ihre neue Heilsbringerin akzeptierend, sammeln sie sich auch schnell hinter ihr - doch geraten sie ins Straucheln, als Madjestot Heiliig seinerseits Befehle ausgibt. Völlig hin und hergerissen teilt sich die Menge der Migranten und bekämpfen sich nun untereinander. Nävis unternimmt einen letzten verzweifelten Versuch Madjestot Heiliig zu überwältigen - doch sie ist ihm einfach nicht gewachsen.
    Wäre nicht just in diesem Moment General Rib´Wund aus dem Konvoi Sillage erschienen um Schlimmeres zu verhindern, hätte wohl schon an dieser Stelle das letzte Stündlein von Nävis geschlagen.
    So wird sie an Bord eines der vielen Kreuzer des Weltraumverbandes genommen, um sie weiter zu beobachten - denn als Mensch ist sie einzigartig unter den mannigfaltigen Lebensformen von Sillage.





    Band 2:

    VERBORGENE GEDANKEN


    Unter der Obhut von Mackel-Loos und Ärztrachan, beginnt Nävis mit dem Training bei General Rib´Wund.
    Schnell erregt sie Aufsehen, durch ihre Agilität, ihre Kraft und Schnelligkeit, sowie ihre ungebrochene Kämpfernatur.
    Verblüfft stellt der hohe Rat der Jidis unter Vorsitz der Konstituante fest, daß ihnen im Gegensatz zu allen anderen bekannten Spezies, die Kontrolle über Nävis Gedanken verborgen bleibt.
    Dadurch wird besonders die Aufmerksamkeit von Konsul Enshu Atsukau erregt, der nun mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel und durch seinen enormen Charme versucht Nävis´ Vertrauen zu erlangen.
    Doch an der wilden jungen Heldin scheint auch er sich die Zähne auszubeissen.
    So versucht er mittels einer Visterne (eines Kamera-Implantates) die Ärztrachan für ihn herstellen soll, auf anderem Wege zu Nävis Körper und vor allem zu ihrem Gehirn Zugang zu erhalten.
    Doch der Arzt steht längst auf Nävis Seite und will sich dem Konsul verweigern. Dieser sendet seine Schergen aus um Druck auf Ihn auszuüben.
    Es kommt zu einer spannden Verfolgungshatz, an deren Ende Nävis zwar schwer verletzt wird, aber der Konsul trotz allem leer ausgeht und vor unbändiger Wut gar seine eigenen Handlanger tötet.
    Doch er sinnt auf Rache - und noch ist hier nicht das letzte Wort gesprochen!






    Band 3:

    DAS RÄDERWERK


    Nävis ist mittlerweile in ihrer militärischen Ausbildung sehr weit fortgeschritten und hat schon unzählige Aufträge für General Rib´Wund erledigt.
    Nun soll sie auf dem Planeten TRI-Ji 768 eine wichtige Mission für Sillage ausführen.
    Dieser karge Planet wurde ursprünglich von den Püntas bewohnt, einer Rasse die sich ausschliesslich durch die Eier ihrer Königin fortpflanzt.
    Doch seit einiger Zeit bevölkert noch eine zweite Spezies den Planeten - und diese sind den Menschen - der Rasse der auch Nävis abstammt - in vielen Belangen und ihrem ganzen Aussehen sehr ähnlich.
    Sie scheint also die ideale Person für diesen Auftrag zu sein. Sie schlüpft in eine Art zweite Haut, sodaß sie sich nicht mehr von den Einheimischen unterscheidet.
    Kaum auf der Oberfläche des Planeten eingetroffen, findet sie sich mitten in einer Auseinandersetzung zwischen Polizei und Demonstranten wieder. So lernt sie Ihren Anführer Clement Vildieu kennen, der gegen das Regime für Freiheit kämpft und auf einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd mit den Behörden, verletzt vor den Augen Nävis zu Boden stürzt.
    Sie ergreift sofort die Initiative und flüchtet mit ihm in ihren Unterschlupf. Dabei erbeutet sie ein Serum welches umgehend zur weiteren Untersuchung zurück zu Sillage gesendet wird.
    Da Clement als Terrorist überall gesucht wird und sie in der Stadt nicht mehr sicher sind, schliessen beide sich einer Jagdgesellschaft unter Führung des hartgesottenen Princhard an.
    Mit ihm erreichen sie die freie Ebene - wo sie das erste Mal auf die Püntas treffen und Nävis der ganze Konflikt und die erbärmlichen Lebensverhältnisse dieser Spezies voll bewusst werden.
    Nach einem Gemetzel, welches Princhard unter den wildlebenden Rindern des Planeten anrichtet, wollen Nävis und Clement diesen zur Einhalt bewegen, doch es kommt zu einem Duell tödlichen Ausmasses. Nach Princhards Tod lernen die beiden die friedliebenden Püntas kennen und erfahren nun von ihnen die andere Seite der Geschichte und die jahrtausend alte Entwicklung des Planeten.
    Auch erhalten sie erste Hinweise auf die Herkunft der menschenähnlichen zweiten Rasse des Planeten und das die Antwort nach der sie suchen in einem großen, geheimen unterirdirschen Werk der Regierung zu finden ist.
    Dieses unterirdische Werk erreichen sie durch einen bewachten Zugang und treffen auf Maximilian, den Bruder Clements, der als Leiter der riesigen Forschungsstation fungiert.
    Hier erfahren sie nun die volle Wahrheit - vom Vater - dessen menschlichen Gene durch künstliche Befruchtung mit den Eier der Königin, zu einer sog. Verschmelzung beider Rassen - Püntas und Menschen führte, aus der die pseudomenschlischen Spezies enstand.
    Alle stammen von diesem einen Menschen - dem Vater ab und nur durch immer weitere künstliche Befruchtungen bleibt ihre Art überhaupt erhalten.
    Als Clemens in einer Kurzschluss-Reaktion den Vater erschiesst, ist damit auch das Schicksal der Pseudomenschen und des von ihnen aufgebauten Staates besiegelt.
    Und wie schon die Ältesten der Püntas in ihrer grossen Weisheit immer vorhergesehen haben.

    " Geduld ist der Schlüssel - Die Zeit wird unser Verbündeter sein! "






    ENDE



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  2. #2
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Ok, mach´ ich mal den Anfang:

    Erstmal finde ich es sehr interessant, dass wir Valerian und Veronique und Sillage direkt nacheinander besprechen, denn die beiden Serien lassen sich m.M.n. sehr gut miteinander vergleichen, da sie ja aus dem selben Genre stammen und zudem (zumindest meines Erachtens) beide einen gewissen Anspruch auf Alltagsrelevanz erheben.

    Ganz richtig, ich bin der Meinung, dass auch Sillage deutlich mehr ist, als nur ein belanglos-actiongeladenes Sci-Fi-Spektakel nach Schema F, denn Morvan (der mit diese Serie für mein Empfinden seine zweifellos reifste und beste Serie bisher vorgelegt hat), nimmt sich hier ja regelmäßig brisanter politischer und sozialer Themen unserer Gegenwart an, von den problemen interkultureller Koexistenz über Korruption, Machtmißbrauch, Umweltzerstörung bis hin zu Flüchtlingselend und Armut. Und das, obwohl er eigentlich überhaupt kein "politischer Autor" im felix´schen Sinne ist, sondern ja eigentlich ein auf Unterhaltungscomics spezialsierter Szenarist.
    Nichtsdestotrotz gelingt es ihm, seine Serie mit überraschendem Tiefgang zu erfüllen, was sie angenehm vom Gros der neuen bunten neuen Sci-Fi- und Fantasyreihen aus dem frankophonen Bereich abhebt.

    Gleichzeitig funktioniert Sillage aber auch weiterhin als großartiger Unterhaltungscomic, der sehr gut entwickelte Charaktere (die launisch-amoralische Skrupellosigkeit von Enshu Atsukau sei hier als Beispiel genannt, wirklich ganz groß), faszinierende Settings und spannend-rasante Storylines miteinander verbindet, und dabei auch mühelos Genre- bzw. Subgenregrenzen überwindet (von der sozialen Parabel in Bd. 3 über die klassische heroic fantasy-Story in Bd. 4 bis zum knallharten Gefängnisaufstandsthriller in Bd. 7), und es dabei sogar schafft, einen langfristigen Metaplot aufrechtzuerhalten, der sich mit Nävis Suche nach ihren Wurzeln beschäftigt (und wohl so ein bisschen wie in Kiplings Jungle Books mit der Erkenntnis der Protagonistin enden wird, dass die Menschheit auch nicht so dolle ist).

    Für alle die´s nicht gemerkt haben: Ich mag Sillage richtig gerne, so soll Science Fiction sein um mir Spass zu machen!
    Geändert von Matbs (12.11.2006 um 23:06 Uhr)

  3. #3
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Und wieder muss ich mich an dieser Stelle erstmal für den Vorschlag zur Besprechung dieser Serie bedanken, welche ich wie schon bei Donjon erstdurch die Abstimmung unseres Stammtisches, in den Genuss zu lesen gekommen bin.

    Wie Matbs schon ansprach finde ich es ganz witzig das wir nun in kurzer Zeitfolge einige Alben aus Serien ähnlicher Genres besprechen.
    Ich möchte hier nicht nur Valerian & Veronique ins Gespräch bringen, ob der Gemeinsamkeiten seiner Gesellschafts-politischen Aussagen, sondern den auch kürzlich besprochenen 1. Band von Die Schiffbrüchigen von Ythaq obwohl diese Serie nach anfänglichen Science Fiction Beginn, doch mehr das Genre zur Fantasy wechselte und somit keine grossen inhaltlichen Vergleiche zulässt.

    Sehr wohl aber den Vergleich, wie man mit oppulenter Optik und Mainstreamhaltigen Grundkonzept eine gänzlich gelungene, tiefgründige und handlungsintensive Storyline aufbauen kann. In diesem Punkt schlägt Autor Morvan - Arleston um Längen!!

    Das soll jetzt in keinster Weise abfällig klingen - meine Bewertung für Ythaq war ja auch dementsprechend positiv - aber in Sillage wird wirklich ein von Beginn an gelungenes Grundkonzept verfolgt, und in den weiteren Bänden mit interessanten Wendungen und neuen Charakteren weiterverfolgt.

    So hat mich dann das zweite Album noch mehr als das erste begeistert und das dritte setzte geradezu nochmals einen oben drauf.

    Ich war sehr überrascht einen so abwechslungsreichen und intelligenten Science Fiction Comic zu lesen - denn ursprünglich hatten mich seinerzeit die Cover-Abbildungen überhaupt nicht recht angesprochen - und irgendwie habe ich nie den Zug zum Kauf dieser Serie verspürt.

    Zum Glück gibt es diesen Stammtisch - ein weiteres Kleinod meiner Comicsammlung!

    Und wie sagte Matbs schon so schön:

    " Für alle die´s gemerkt haben: Ich mag Sillage richtig gerne, so soll Science Fiction sein um mir Spass zu machen! "

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen!

  4. #4
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Und wieder muss ich mich an dieser Stelle erstmal für den Vorschlag zur Besprechung dieser Serie bedanken, welche ich wie schon bei Donjon erstdurch die Abstimmung unseres Stammtisches, in den Genuss zu lesen gekommen bin.
    ...
    Ich war sehr überrascht einen so abwechslungsreichen und intelligenten Science Fiction Comic zu lesen - denn ursprünglich hatten mich seinerzeit die Cover-Abbildungen überhaupt nicht recht angesprochen - und irgendwie habe ich nie den Zug zum Kauf dieser Serie verspürt.
    Ja, irgendwie täuscht man sich auf den ersten Blick relativ leicht in Sillage, vielleicht weil die Serie mit ihrer poppigen, leicht Euro-Manga inspirierten Optik erstmal nach kommerzieller Actionkost aussieht (ok, das ist sie ja auch noch irgendwie, aber besser geschrieben und inszeniert und deutlich intelligenter als das die allermeisten anderen Serien aus diesem Bereich), aber ist doch auch mal schön, wenn man positiv überrascht wird .




    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    In diesem Punkt schlägt Autor Morvan - Arleston um Längen!!
    Ja, ich mag Morvan auch deutlich lieber, nicht nur weil er vielseitiger ist als Arleston (denn er macht ja z.B. auch Merlin und Spirou), sondern auch, weil er sich als Autor konsequent weiterentwickelt hat und seit seinen miesen Anfängen viel besser geworden ist.


    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    So hat mich dann das zweite Album noch mehr als das erste begeistert und das dritte setzte geradezu nochmals einen oben drauf.
    Und die gute Nachricht ist: Diese Kurve setzt sich zumindest mal bis Bd. 6 oder 7 fort!


    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Dem gibt es nichts hinzuzufügen!
    Aber vielleicht können wir ja trotzdem noch ein bisschen weiterdiskutieren ...

  5. #5
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Ja ich mag sillage auch sehr gerne vorallem aus den von Matbs angeführten gründen,auch wenn mir nicht alle alben gleich gut gefallen. Wobei 2 und 3 sicherlich zu den sehr guten gehören. Und um diese geht es ja hier vorallem. Band 1 ist ja eine sehr gelungene einführung in das ganze sillageuniversum. Womit wir bei einem direkten vergleich mit den Schiffbrüchigen sind wo wir ja schon über das problem des zu schnellen beginns diskutiert hatten.

    Morvan macht an dieser stelle alles richtig, er stellt die hauptprotagonisten gründlich vor und macht schon mit der 1. hälfte von band 2 klar mit was man es zu tun bekommt: kluge s.f.-action mit einer gefälligen, moralischen, aber noch nicht ganz erwachsenen heldin. Übrigens gehört nävis wohl zu den wenigen comicfiguren die im laufe einer serie altern. Die fällt zwar noch nicht in den ersten bänden so deutlich auf, aber man merkt schon bald dass sie deutlich erwachsener und reifer wird als noch in band 1.

    Und bevor die unleidige diskussion über mangaeinfluss kommt: es stimmt schon, auf den covern der bände 1 u.2 (vorallem 2) könnte man meinen dass Buchet ein euromangagirlgeschaffen hat. Aber weder nävis selbst ncoh der zeichenstil der handlungen ha für mich irgendwas mit dem hohlen zuckersüß blick eine typischen manga girls zu tun.

    @ hipgnosis
    Nun ich denke hier hast du endlich mal ein paar nette raumschiffe zum anschauen, oder?

    Und noch eine randbemerkung meinerseits: ich finde frauen mit zöpfen einfach nur schön!!

  6. #6
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Einer der Gründe, dass Sillage vielschichtiger und reifer erscheint als viele andere vergleichbare Serien liegt wohl darin, dass Morvan sehr bewusst auf eindeutige Probleme mit einfachen Lösungen verzichtet. Anstatt relativ schlichter Konflikte zwischen den klar abgesteckten Polen "Gut" und "Böse" finden sich hier vor allem Grauzonen, und entsprechend haben die "Bad Guys" meist ein Element der Ambivalenz und tiefergehende, nachvollziehbare Motive - Majestot Heilig ist bereit zu morden und eine blühende Welt zu zerstören, aber nicht weil er ein häßlicher, fieser Alien ist, oder einfach nur von Habgier getrieben wird, sondern weil er damit sein leidendes Volk erlösen will. Enshu Atsukau manipuliert und intrigiert nach Belieben, aber gleichzeitig offenbart er unter seinen skrupellosen Auftreten ein Schwäche für Nävis, die ihn bei aller Fremdartikgeit überraschend menschlich erscheinen lässt. Und selbst der Genetiker Leboissard, der im Räderwerk auf unethischste Art und Weise Gott spielt tut dies nicht aus Bösartigkeit, Wahnsinn oder niederen Motiven, sondern weil es seine einzige Chance ist, jemals wieder nach hause zu kommen.

    Im Gegenzug finden sich aber auch in den Reihen der "Guten" mehr als genug Charaktere, die sich moralisch und ethisch fragwürdig verhalten oder verhalten haben, sei es Ärztrachan in Bd. 2, oder

    Beampte oder General Rib´Wund

    in den späteren Bänden.

    Entsprechend dieses vielschichtigen Ansatzes gibt es bei Sillage dann auch allzuoft kein echtes Happy End - auch wenn ein Abenteuer beendet ist, ist beileibe nicht alles gut. Das zeigt sich nicht zuletzt auch darin, wie schonungslos Morvan mit seiner Protagonistin umgeht: Sie verliert Freunde, wird benutzt und verraten, erleidet Phasen tiefster Verzweiflung, und ihr großer Traum vom Treffen mit anderen ihrer Art wird immer wieder zerstört (bzw. wandelt sich im Verlauf der Serie mehr und mehr zum Alptraum).

  7. #7
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    Es wurden ja von den Vorrednern schon viele Gründe genannt, die diese Serie positiv herausheben.
    Ich muss diesen Gründen alle zustimmen.
    Und dennoch, irgendwas fehlt. Ich habe diese Serie bis Band 4 gekauft und dann noch Band 6, aber dann habe ich die Serie beiseite gelegt.

    Wieso?

    Ich kann selber nicht so recht den Finger drauf setzen, aber als ich den letzten Band ("Spielzeug") gelesen hatte, hatte ich das Gefühl "gelesen, gefallen, weggelegt, vergessen". Und das ist einfach zu wenig, um eine Albenserie dauerhaft zu kaufen.

    Ich glaube, das liegt daran, dass auf der einen Seite die gesellschaftlich- moralischen Einlagen etwas zu deutlich und ja, etwas zu plump untergebracht sind. Da bleibt der Unterhaltungswert etwas auf der Strecke. An diesem Punkt muss ich sagen, verhält sich Valerian und Veronique erheblich besser, weil dieser Mangel oft durch schieren Einfallsreichtum wieder wettgemacht wird. Das könnte bei Sillage auch so sein, denn der Zeichner ist für mich 1A und kann sicher sogar noch mehr.

    Ein weiterer Punkt ist, dass mir die Hefte irgendwie etwas zu "isoliert" sind. Oder nicht episch genug. Die ersten beiden Bände waren da noch sehr vielversprechend, aber danach gab es ein wenig "neuer Planet, neues Problem, Problem gelöst (oder verbockt), nächster Planet" Gefühl. Sicher, das ist bei Valerian und Veronique oft auch so, aber wie gesagt, ich kann den Finger nicht so recht auf das Problem setzen. Ich hätte mir mehr gewünscht, mehr von Sillage als ganzes zu erfahren, nicht nur jeweils kleine Teilaspekte davon.

  8. #8
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Natürlich ist Sillage nicht perfekt, aber wer ist dass schon. Vorallem dass sich die handlungselemente wie Nävis gegen den rest schon mal wiederholen ist etwas, naja fad, umso erfrischender fand ich dann den band mit den Alienschriftzeichen. Da muss Nävis lernen, dass sie nicht alle retten kann und dass es eben nicht immer nach ihrem kopf geht. Aber gerade diese abwechslung macht Sillage ja so interessant. Vorallem mit den von Matbs erwähnten graustufen.

  9. #9
    Mitglied Avatar von embe
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    ich finde die serie sillage auch sehr gut und kann das, was matbs gepostet hat, so mit unterschreiben.
    als referenz würd ich aber am ehesten aquablue und nicht v+v nennen.
    der reiz der serie entsteht meiner meinung nach neben dem schon gesagten auch durch die idee eines durch die galaxis ziehenden convois mit inneren eigenen problemen, die ein solches gesellschaftsgebilde mit sich bringt.
    der plot bietet sich an für endlos viele neue folgen mit unterschiedlichen charakteren und wenn s nach mir geht: immer her damit!

    ach ja: ich find den euromanga h.k. hervorragend erzählt und ungeeignet für ein abschreckendes beispiel.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Zitat Zitat von embe Beitrag anzeigen
    auch durch die idee eines durch die galaxis ziehenden convois mit inneren eigenen problemen, die ein solches gesellschaftsgebilde mit sich bringt.
    der plot bietet sich an für endlos viele neue folgen mit unterschiedlichen charakteren und wenn s nach mir geht: immer her damit!
    Ja, das ist wirklich ein Konzept mit viel Potential: Einerseits ist Sillage (der Konvoi) ja schon ein komplettes Setting an sich, aber durch seine Mobilität kann es zudem noch mit einer Vielzahl anderer (und teilweise ja sehr verschiedener) Settings verknüpft werden.

    Eine weitere sehr gute Idee ist m.M.n. übrigens auch die Tatsache, dass praktisch alle Alienrassen aktiv telepathisch oder zumindest für Telepathie empänglich sind, und die Menschheit da offensichtlich eine große Ausnahme bildet - das erklärt einerseits Nävis´ besonderen Wert, verfestigt aber gleichzeitig ihren Status als Fremde (die aufgrund dieser Eigenschaft selbst in dieser kosmopolitischen Gemeinschaft hunderter verschiedener Rassen ein Stück weit fremd bleibt), und zudem erklärt es, warum es noch keinen friedlichen Kontakt zwischen Sillage und der Menschheit gegeben hat (denn, wie wir später lernen, reagiert die nicht auf Grußbotschaften per Psy-Sonde).

    Zitat Zitat von embe Beitrag anzeigen
    ach ja: ich find den euromanga h.k. hervorragend erzählt und ungeeignet für ein abschreckendes beispiel.
    Hab´ ich noch nicht gelesen (aber wenn´s wirklich so gut ist, wird´s vielleicht mal Zeit...), ich dachte bei der Euromange-Referenz vor allem an Nomad (ist ja von genau demselben kreativen Team wie Sillage). Und so sehr war das auch gar nicht als abschreckendes Beispiel gedacht, Nomad ist ja auch ganz o.k. bloß eben für mein Empfinden ein ganzes Stück von der Qualität von Sillage entfernt.



    Und wo wir gerade dabei sind:
    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Und bevor die unleidige diskussion über mangaeinfluss kommt: es stimmt schon, auf den covern der bände 1 u.2 (vorallem 2) könnte man meinen dass Buchet ein euromangagirlgeschaffen hat. Aber weder nävis selbst ncoh der zeichenstil der handlungen ha für mich irgendwas mit dem hohlen zuckersüß blick eine typischen manga girls zu tun.
    Stimmt. Hier und da schimmert m.M.n. immer mal wieder was von Buchets Euromangavergangenheit durch, aber das ist ja per se nichts Schlechtes - so finde ich z.B., dass gerade Szenen, in denen schnell viel passiert auch visuell eine durchaus beeindruckende Dynamik entwickeln.
    Gut gefällt mir übrigens auch die Panelaufteilung. Buchet verzichtet ja weitgehend auf große, seitenfüllende Panels und Splashpages, behandelt seine kleinen Panels dafür aber so, als wäre es große, indem er sie oft genug als weite Totalen mit überbordender Detailfülle inszeniert. Das verleiht der Serie irgendwie einen sehr dichten, vielseitigen Look, gefällt mir sehr gut (was jetzt aber nicht heissen, soll, dass ich nicht auch mal eine schöne riesengroße Splashpage mag).

    Zitat Zitat von Dard Beitrag anzeigen
    Ich kann selber nicht so recht den Finger drauf setzen, aber als ich den letzten Band ("Spielzeug") gelesen hatte, hatte ich das Gefühl "gelesen, gefallen, weggelegt, vergessen". Und das ist einfach zu wenig, um eine Albenserie dauerhaft zu kaufen.
    Ok. Mir geht´s da offensichtlich ganz anders .

    Zitat Zitat von Dard Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das liegt daran, dass auf der einen Seite die gesellschaftlich- moralischen Einlagen etwas zu deutlich und ja, etwas zu plump untergebracht sind.
    Hmm. Ich weiss nicht, ich mag Sillage nicht zuletzt deshalb mehr als Valerian und Veronique, weil ich die "ernsthafteren" Inhalte als relativ wenig plump und auffällig empfinde, das liegt meines Erachtens vor allem daran, dass Morvan sie eben einfach nur mal einbaut, und es ihm am ideologischen Erziehungsanspruch eines Christin fehlt - bei V&V hab´ ich halt immer mal wieder das Gefühl, dass der Autor mir mit einer etwas oberlehrerhaften ecce-homo-Attitüde die Probleme der Welt erklären will, während ich Morvans Aussage eher als ein "tja, das Leben ist kompliziert und unfair, lieber noch mal drüber nachdenken" interpretiere, das finde ich persönlich angenehmer.


    Zitat Zitat von Dard Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Punkt ist, dass mir die Hefte irgendwie etwas zu "isoliert" sind. Oder nicht episch genug.
    Auch da möchte ich zumindest für meine Person widersprechen, denn bereits erwähnt sehe ich bei Sillage einen sehr starken und gut konstuierten Metaplot, der sich durch alle Bände zieht und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Nävis beschreibt.
    Geändert von Matbs (14.11.2006 um 11:36 Uhr)

  11. #11
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von Matbs Beitrag anzeigen
    Hmm. Ich weiss nicht, ich mag Sillage nicht zuletzt deshalb mehr als Valerian und Veronique, weil ich die "ernsthafteren" Inhalte als relativ wenig plump und auffällig empfinde, das liegt meines Erachtens vor allem daran, dass Morvan sie eben einfach nur mal einbaut, und es ihm am ideologischen Erziehungsanspruch eines Christin fehlt - bei V&V hab´ ich halt immer mal wieder das Gefühl, dass der Autor mir mit einer etwas oberlehrerhaften ecce-homo-Attitüde die Probleme der Welt erklären will, während ich Morvans Aussage eher als ein "tja, das Leben ist kompliziert und unfair, lieber noch mal drüber nachdenken" interpretiere, das finde ich persönlich angenehmer.
    Nun bin ich ja nicht der grosse Kenner der V&V Serie. Aber ich habe zumindest das Gefühl das Christin (so wie ich ihn auch von seinen anderen Arbeiten her einschätze) eher eine konkrete Aussage beabsichtigt - felix nannte ihn einen politischen Autor.
    Morvan scheint mir eher in diese Richtung zu tendieren, daß er lediglich auf diverse kritische Aspekte hinweisen möchte, sie aber vermeidet groß zu bewerten - sondern einfach zu sagen - " das gibt es "
    Dabei bedient er sich dann natürlich Anleihen menschlicher Gesellschaftsprobleme und Konflikte - aber das ist ja nur normal, denke ich!


    Zitat Zitat von Matbs Beitrag anzeigen
    Auch da möchte ich zumindest für meine Person widersprechen, denn bereits erwähnt sehe ich bei Sillage einen sehr starken und gut konstuierten Metaplot, der sich durch alle Bände zieht und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Nävis beschreibt.
    Auch hier möchte ich zumindest für die ersten drei Bände absolut beipflichten.
    Wie groß und episch sollte denn eine Serie noch angelegt sein, wenn man das Sillage absprechen will.
    Trifft man im ersten Band noch auf völlig neue Charaktere und eine junge Hauptprotagonistin, die lediglich alleine auf einem Planeten ihren Überlebenskampf versieht, nachdem ihr Raumschiff abstürzte, so erfährt man doch im 2. Teil einiges vom Weltraumkonvoi Sillage - auf der sich Nävis nun befindet und ihre Ausbildung beginnt. Zugegeben über die Person Nävis wurde noch nicht tiefgründiger eingegangen - aber das kann ja noch kommen. Vielleicht wenn sie im Laufe der Handlung zur reifen Frau heranwächst und sie dann sich ihrer Kindheit auf der Erde erinnert.
    Der dritte Band beginnt, wo Nävis Ausbildung schon ziemlich weit fortgeschrittenen ist und lässt den Leser an ihrem ersten grösseren Auftrag teilnehmen.
    Hier wird nun eine Revolutionsähnliche Handlung eingewebt, die ich an dieser Stelle nicht schlecht finde.

    Also ich bemerke hier sehr wohl einen stringenten Aufbau der Serie und sicherlich darf sich das Autorenteam nicht damit begnügen, Nävis ab jetzt nur noch von einem Auftrag zum nächsten zu jagen - das wäre mir auch etwas zu eindimensional.

    Aber das Fundament ist doch schon ziemlich breit angelegt - und man hat nun eine Fülle von Möglichkeiten den weiteren Serienverlauf zu gestalten.

  12. #12
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Man muss doch noch ein bisschen mehr aus dieser schönen Serie herausfiltern!

    Was mir persönlich an dieser Serie sehr gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen ausserirdischen Wesen, die schon in den ersten 3 Teilen vorgestellt wurden.
    Um noch mal den Aspekt "Star Wars" hier aufzugreifen.
    Das war immer für mich eine der absoluten Stärken der Saga, dass man als Zuschauer einfach nur faszieniert dem Spektakel der verschiedenen Planeten, Raumschiffe und der ganzen obskuren und skurillen Charaktere schaute.
    Ich möchte Sillage nicht mit Star Wars alssolches vergleichen - aber in diesem Punkte ähneln sich die Geschichten doch stark.

    Schon im ersten Band kommen einige seltsame Wesen vor - dies verstärkt sich aber noch um einiges im Laufe der beiden nächsten Alben.

    Nävis und ihre Beschützerin Houyo - so eine Art Steinzeit-Tiger - versetzen den Leser zu Beginn noch in eine Tarzan ähnliche Atmosphäre, zumal Nävis auch noch halbnackt durch den Urwald des Planeten hüpft.

    Mit Ankunft Madjestot Heiliig ändert sich dieser Zustand aber zum Glück schlagartig und es beginnt die eigentliche Weltraum-Episode. Ich gebe ehrlich zu das ich zu Beginn die Luft angehalten habe - denn einen Tarzan, Korak usw. Verschnitt hätte ich nicht gerne gelesen.
    Schön war auch die Entwicklung hin zur Science Fiction Storyline - und weg von der Fantasy.
    Der Späher und die Migranten sind zwar nicht die beeindruckensten Gesellen, aber sie lenken im ersten Band auch nicht zu sehr ab von der Hauptfigur Nävis.

    Das Abenteuer beginnt eigentlich erst richtig in Band 2.
    Schon die erste Szene - mit Nävis Kampfausbildung unter Wasser - unter Aufsicht von Mackel-Loos und Ärztrachan, lässt erahnen in welche Richtung die Geschichte weiterläuft.
    In kurzer Abfolge begegnet der Leser nun den verschiedensten Raumschiffen oder dem Rat der Jidis unter Vorsitz Senator Palpatines - ähh natürlich der Konstituante!
    In dieser Szene drängt sich selbstverständlich die direkte Anlehnung mit der Lucas-Saga förmlich auf und springt dem Betrachter ins Gesicht.
    Dennoch ist es nicht nur der Kampf - Gut gegen Böse - Imperium vs. Rebellion - wie er doch in Star Wars federführend ist.
    Ich kann es schwer beschreiben und kenne nun auch nur die ersten 3 Bände - aber man denkt bei Sillage viel mehr an Star Trek - die Erkundung neuer Welten, das Lösen von intergalaktischen Konflikten - nur das es sich nicht nur um ein Raumschiff sondern um einen Weltraum-Konvoi handelt.

    Im Laufe des 2. Bandes tauchen jedenfalls noch jede Menge anderer Zeitgenossen auf - wovon sicherlich Konsul Enshu Atsukan der herausragende Protagonist ist.

    Das ganze Setting der Story macht mir jedenfalls im 2. Band ungeheuer viel Spass - es gibt enorm viele Kleinigkeiten zu entdecken und man wandert gebannt mit der jungen Heldin durch die Welt von Sillage.

    Im 3. Teil konzentriert sich die Geschichte nun völlig auf TRI-JI 768 - einen Erdähnlichen Planeten.

    Das Setting wechselt komplett in eine andere Welt - man fühlt sich an Zeiten der Revolution und der Industrialisierung unserer Erde erinnert.
    Und die Landschaft im 2. Abschnitt der Geschichte - als Nävis und Clement sich dem Treck anschliessen - erinnert mich wieder etwas an die Star Wars Saga und zwar indirekt an das Abenteuer der Episode V - auf dem Eisplanet Hoth.
    Auch die Püntas sind wie eine friedliche Mischung aus Sandmenschen (Tusken) und dem kleinen Jedi-Meister Yoda.

    Ihr merkt ich bin begeisterter Star Wars Fan - aber in dieser Hinsicht (Varianten-Reichtum der verschiedenen Wesen) ist der Film auch wirklich unschlagbar - und es ist in meinen Augen ein grosses Kompliment, wenn man stilistisch und wegen des Abwechslungsreichtum ein anderes Weltraum-Abenteuer mit dieser Saga vergleicht.

    Jedenfalls schaffen es Autor und Zeichner im 3. Band eine unglaublich beeindruckende Mischung aus Science Fiction und realistisch anmutender Handlung zu erfinden, die sowohl in ihrer Aussage als auch in ihrer Andersartigkeit sehr überzeugen.
    Geändert von hipgnosis (16.11.2006 um 16:52 Uhr)

  13. #13
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Die autoren schaffen es auch über 8 bände inovativ zu sein. Nicht nur storytechnisch bieten sie immer abwechselnde handlungen, auch die schauplätze sind von Buchet immer sehr schön in szene gestzt.

    Überhaupt finde ich grafisch sillage sehr solide. Der Konvoi an sich ist sehr detailliert geueichnet und die verschiedenen raumschiffe erinnern zum teil wirklich etwas an die rebellenkampfflotte!

    Die schon angesprochenen alienrassen sind auch nicht gerade einfalslos gezeichnet und die verschiedenen planeten haben immer eine ganz eigene atmosphäre die durch die zeichnungen perfekt erzeugt wird. Auch die farbgebung finde ich passend, auch wenn ich eigentlich kein fan von so "sauberen" farben bin wie schon bekannt sein dürfte. Aber zu der serie passen die farben eigentlich sehr gut.
    Geändert von abaddon (16.11.2006 um 18:15 Uhr)

  14. #14
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Vielleicht wenn sie im Laufe der Handlung zur reifen Frau heranwächst und sie dann sich ihrer Kindheit auf der Erde erinnert.
    Es deutet Einiges darauf hin, dass Nävis eine solche Kindheit gar nicht hatte, sondern eher das Resultat gezielter genetischer Manipulation ist (vgl. das Gespräch über die Herkunft von Babies in Nävis Bd. 2 [auch wenn diese Spin-off-Serie möglicherweise nicht ganz offiziell für die Sillage-Continuity ist], sowie die Aussage des medizinischen Roboters in Sillage Bd. 7).
    Man darf gespannt sein...

    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    ...sicherlich darf sich das Autorenteam nicht damit begnügen, Nävis ab jetzt nur noch von einem Auftrag zum nächsten zu jagen - das wäre mir auch etwas zu eindimensional.
    Wobei ja genau das bei ziemlich vielen Serien so praktiziert wird, ohne dass sich jemand drüber beschwert . Aber keine Angst, abaddon hat nämlich ganz recht:
    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Die autoren schaffen es auch über 8 bände inovativ zu sein.

    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Schön war auch die Entwicklung hin zur Science Fiction Storyline - und weg von der Fantasy.
    Wie gesagt, in Bd. 4 geht´s ja noch mal zurück zur Fantasy, und das ziemlich gut


    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    In kurzer Abfolge begegnet der Leser nun den verschiedensten Raumschiffen oder dem Rat der Jidis unter Vorsitz Senator Palpatines - ähh natürlich der Konstituante!
    Ok, auch wenn bei mir die Star Wars bzw. Star Trek-Assoziationen nicht ganz so stark waren, da hab´ ich mich dann doch auch sehr stark an den Senat auf Coruscant erinnert gefühlt.



    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Überhaupt finde ich grafisch sillage sehr solide
    [...]
    Die schon angesprochenen alienrassen sind auch nicht gerade einfalslos gezeichnet und die verschiedenen planeten haben immer eine ganz eigene atmosphäre die durch die zeichnungen perfekt erzeugt wird. Auch die farbgebung finde ich passend, auch wenn ich eigentlich kein fan von so "sauberen" farben bin wie schon bekannt sein dürfte. Aber zu der serie passen die farben eigentlich sehr gut.
    Geht mir ähnlich: Auf den ersten Blick meint man ein bisschen, dass das grafisch nicht so das Wahre ist, aber bei genauerem Studium stellen sich Buchets Zeichnungen nicht nur als sehr passend, sondern auch als handwerklich sehr sauber heraus.
    Geändert von Matbs (17.11.2006 um 20:05 Uhr)

  15. #15
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von Matbs Beitrag anzeigen
    Geht mir ähnlich: Auf den ersten Blick meint man ein bisschen, dass das grafisch nicht so das Wahre ist, aber bei genauerem Studium stellen sich Buchets Zeichnungen nicht nur als sehr passend, sondern auch als handwerklich sehr sauber heraus.
    Lieber Matbs!

    Obwohl ich zwar den folgenden Text gerne unterschreibe, da ich auch derselben Meinung bin, war dieser Originaltext nicht von mir, sondern von abaddon ist!

    Überhaupt finde ich grafisch sillage sehr solide
    [...]
    Die schon angesprochenen alienrassen sind auch nicht gerade einfalslos gezeichnet und die verschiedenen planeten haben immer eine ganz eigene atmosphäre die durch die zeichnungen perfekt erzeugt wird. Auch die farbgebung finde ich passend, auch wenn ich eigentlich kein fan von so "sauberen" farben bin wie schon bekannt sein dürfte. Aber zu der serie passen die farben eigentlich sehr gut




    Aber ihr habt natürlich Beide Recht - teilweise würde ich sogar etwas weiter gehen wollen als lediglich von soliden Zeichnungen zu sprechen.

    Gerade die realistischen Artworks im 3. Band sind sehr gelungen und Philippe Buchet trifft auch die Mimiken - z.b. bei Nävis oft ausgezeichnet.
    Man kann ihre jeweilige Gefühlslage sehr gut daraus ablesen.

    Im übrigen hört sich die Entwicklung von Nävis die du andeutest sehr interessant an - auch hier gäbe es wieder sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten für weitere spannende Geschichten.
    Aber bitte verrate nicht mehr soviel - sonst kann ich das ganze erst in 10 Jahren weiterlesen - bis ich deine Worte aus meinem Gedächtnischip gelöscht habe

    Obwohl manche Sachen von dir kann ich ganz schnell wieder vergessen - besonders die kleinen renitenden Spitzen!

  16. #16
    Mitglied Avatar von Matbs
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Lieber Matbs!

    Obwohl ich zwar den folgenden Text gerne unterschreibe, da ich auch derselben Meinung bin, war dieser Originaltext nicht von mir, sondern von abaddon ist!
    Örm, das steht doch auch so da...

    Ok, ok, kann ja mal passieren, das sind die Gefahren von Cut und Paste.
    Und ausserdem kann ich euch eh nicht so richtig auseinanderhalten, abaddons Hellboy und dein... äh... zigarrerauchender Affe (oder so) sehen sich viel zu ähnlich



    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Aber bitte verrate nicht mehr soviel - sonst kann ich das ganze erst in 10 Jahren weiterlesen - bis ich deine Worte aus meinem Gedächtnischip gelöscht habe
    Kein Angst, nur noch so viel:


    Ok, also Nävis trifft in Bd. 4 den Gulakoiden Elvis-Imitator Norf-Glumm und wird von ihm geschwängert, verlässt ihn aber wieder, als sich herausstellt, dass er in Wirklichkeit ein geistesgestörter Frennss-Transvestit ist.

    In Bd. 5 entbindet sie in einem Schnellrestaurant auf dem Planeten A-Gloob-157j mit Hilfe von Snivel, dem sie zu Anfang des Bandes glücklicherweise noch die richtige Geburtshelfersoftware besorgt hat. Der Rest des Albums besteht hauptsächlich aus einem philosophisch-psychedelischen Zwiegespräch zwischen der inzwischen betrunkenen Nävis und dem pickligen Kassierer-Alien des Schnellrestaurants, in dem auf 37 Seiten der Name des Kindes erörtert wird.
    Am Ende einigt man sich auf Wiclaf-Marvin, allerdings in einer etwas anderen Schreibweise.

    Bd. 6 ist wieder etwas actionlastiger und zeigt Nävis (die den kleinen Wiclaf-Marvin inzwischen in einen cryogenischen Tiefschlaf versetzt hat, weil er zu nervig war) beim Kauf einer neuen Einbauküche auf dem Möbelmarkt-Weltenschiff der C´t´t´rp´l´Kttkt während des Sommerschlußverkaufs, hammerhart erzählt und überraschend brutal. Von der Wühltisch-Szene habe ich immer noch Albträume.

    In Bd. 7 trifft Nävis schließlich auf Menschen und verlässt Sillage. Sie zieht in eine kleine Mansardenwohnung in einem Pariser Vorort, bekommt aber Geldprobleme, da sich herausstellt, dass die cryo-Einheit für den kleinen Wiclaf-Marvin zu viel Energie verschlingt, und bewirbt sich deswegen für die Holo-TV-Version vom Glücksrad. Sie hat Glück, wird genommen, und trifft in der Show ihre alte Flamme Norf-Glumm wieder, der sich inzwischen einer elektoschockgestützten Therapie unterzogen hat und als geheilt gilt.Zwar verliert sie, aber Norf-Glumm, der groß abräumt, schenkt ihr aus der grünen Palette eine neue, energiesparende Cryo-Einheit, so dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

    Was in Bd. 8 passiert hab´ ich vergessen.


    So, jetzt wollen wir doch mal sehen, wie neugierig du wirklich bist...

  17. #17
    Mitglied Avatar von Matbs
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    So, heut´ schreib´ ich mal mein Fazit, bevor der neue Stammtisch online ist:
    Sillage ist richtig gut! Spannend und rasant geschrieben, mit durchdachten Storylines und einer überraschenden (aber nicht zu aufdringlichen) Tiefe, wie bereits erwähnt für mich Morvans beste Arbeit bisher. Besonders gefällt mir dabei die Leichtigkeit, mit der die verschiedensten Genres und Subgenres hier vermischt werden und dabei doch ein in sich geschlossenes, einheitliches Ganzes bilden, ebenfalls besonders erwähnenswert ist das Ensemble an runden, glaubwürdigen Charakteren, die es dem Leser zusätzlich vereinfachen, an der Handlung teilzuhaben.

    Auch grafisch weiss Sillage zu gefallen: Buchet schafft es (ebenfalls scheinbar mühelos), die disparaten Settings, vom gewaltigen Weltraumkonvoi über den frühindustriellen Eisplaneten bis hin zur grünen Dschungelwelt, überzeugend und gekonnt zu visualisieren, wobei es ihm trotz einem deutlichen Hang zu kleineren Panels gelingt, die fremdartige Größe und epische Majestät seiner Motive herauszuarbeiten.

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, finde ich die folgenden Bände, die wir hier nicht besprochen haben, noch ein bisschen besser, nichtsdestotrotz sind auch schon die ersten drei Teile von Sillage großes Kino (und gehören in jede halbwegs gut sortierte Comicsammlung), deshalb gibt´s von mir die folgende Wertung:

    Bd. 1: 8/10
    Bd. 2: 8,5/10
    Bd. 3: 9/10

  18. #18
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    @Matbs

    Bingo - Deine Bewertung ist aber sowas von haargenau meine persönliche Einschätzung der 3 Bände.

    Band 1 - 8/10
    Band 2 - 8,5/10
    Band 3 - 9/10

    Wenn dann sogar noch eine Steigerung in den nächsten Alben erfolgen sollte, ist meine Neugier sicherlich geweckt - auch ohne deinen Spoiler, den ich zwar geöffnet, aber dann sofort wieder wegschaut habe.

    Was mir irgendwie noch zu deinen Worten über Sillage ergänzend einfällt, wäre die Tatsache, daß dies eine der wenigen Mainstream-Comicserien ist, die mich bisher wirklich überrascht hat und einen sehr hohen Unterhaltungsfaktor besitzt.

    Und wieder möchte ich Mainstream nicht mit langweilig oder qualitativ minderwertig verwechselt wissen.
    Doch eigentlich sind es die aussergewöhnlichen Arbeiten, oder die handlungsintensiven Werke, die den anspruchsvollen Leser heutzutage herausfordern und ihn bei Entzücken zu Höchstnoten veranlasst.

    Seltener schafft es eine Serie, die nicht in ihrer Anlage, oder eines gewissenen Aspektes ihres Aufbaus besonders wäre, diese Bewunderung hervorzurufen.

    Sillage ist hier aber wirklich nahe dran - und das obwohl alle Einflüsse schon irgendwo mal gesehen wurden und das ganze Setting auch sehr kommerziell ausgerichtet ist.
    Die Autoren schafen es hervorragend genau die Mixturen zu integrieren, daß ihre Geschichte funktioniert und sich nicht in eine Einbahnstrasse hineinmanöveriert, die unweigerlich das Ende jeder Faszination bedeuten würde.

    Bei einem Wein würde man hier von einer gelungener Cuvée * sprechen!

    So lesen und schauen wir hier einem wirklich frischen, intelligenten - einfach reizvollen SF/Fantasy Ambiente, welches durch Abwechslungsreichtum seiner Handlungsorte- und Charakteristika zu überzeugen weiss.

    * Für alle Nicht Wein-Kenner.

    Als Cuvée wird im deutschsprachigen Gebrauch ein Verschnitt aus mehreren Rebsorten im gemeinsamen Gärprozess bezeichnet.

    Bezogen auf Sillage meine ich eine Mélange aus verschiedenen Genre-Einflüssen, die aber hier zu einer sehr gelungenen Gesamtkomposition vereinigt wurden.

  19. #19
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Tja eigentlich kann ih mich auch dem oben geschriebenen anschließen, auch wenn ich es sehr schade fand dass hier so wenig beteiligung herrschte. Dabei ist Sillage wirklich eine ausgezeichnete serie mit tiefgang, die auch über die beachtliche serie von 8 bänden weder grafisch noch erzählerisch langweilig wird. Ganz im gegenteil. Ich freue mich ja auf alle fälle auf die fortsetzung die inzwischen in frankreich schon bei band 9 angelangt ist.

    Sollte carlsen die serie aufgeben (was mich nicht überraschen würde, aber dan würde wohle in 0 jahren sowieso ein sammeband erscheinen ), dann wäre nävis wohl bei splitter in besten händenoffe ich.

    Also dann leibe nävis, bleib wie du bist und viel erfolg für die zukunft!

    Band 1 8/10
    Band 2 8/10
    Band 3 10/10 (fürmich einer der besten s.f.bände übrhaupt, wird nur von cyann 1-2 übertroffen)

  20. #20
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Tja eigentlich kann ih mich auch dem oben geschriebenen anschließen, auch wenn ich es sehr schade fand dass hier so wenig beteiligung herrschte.
    Ja das hat auch mich etwas verwundert - aber momentan scheinen wir gerade wieder mal einen sog. Totpunkt zu durchlaufen.
    Bei Green Manor geht zu Beginn noch weniger als bei Sillage.


    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    .... wird nur von cyann 1-2 übertroffen)
    Cyann wäre übrigens mal ein weiterer schöner Vorschlag für einen Albentitel in einer unserer nächsten Abstimmungen, oder!?!

    Wäre nur die Frage, ob wir nur den Band 1 besprechen sollten, oder die Bände 1+2 - ich glaube damit war ein Zyklus beendet, oder?

  21. #21
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Cyann wäre eine seher gute idee! Und ja, es war mit den bänden 1 und 2 der 1. zyklus beendet.

  22. #22
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Thumbs up

    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Cyann wäre eine seher gute idee! Und ja, es war mit den bänden 1 und 2 der 1. zyklus beendet.
    Na dann nehme ich diesen Vorschlag hiermit auf meine Warteliste!

  23. #23
    Mitglied Avatar von abaddon
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    Sehr schön, das freut mich! Genauso wie es mich freuen würde, wenn noch jemnad ein paar komentare zu sillage abgeben würde!



  24. #24
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Lightbulb

    Zitat Zitat von abaddon Beitrag anzeigen
    Sehr schön, das freut mich! Genauso wie es mich freuen würde, wenn noch jemnad ein paar komentare zu sillage abgeben würde!
    Na wir können doch jederzeit weitermachen - nenn mir mal einen neuen Aspekt und ich beteilige mich sofort an der weiteren Diskussion.

    Wenn wir hartnäckig genug sind, kriegen wir vielleicht wirklich noch einige hinzu - und wenn´s auch nur ein " Bitte aufhören - verschont uns " sei!

  25. #25
    Mitglied Avatar von PhoneyBone
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    Ganz kurz meine Meinung zu Sillage:

    Für mich gehört Sillage zu einer neuen Kategorie von SF-Comics, die im europäischen Style gezeichnet sind, aber auch diese wirbelnden Aktionssequenzen enthalten, die man von Mangas kennt. Weitere Serien aus den 90ern, die ich zu dieser Gruppierung von "Euromanga" zählen würde: Nomad, HK, Kazandou und Gipsy.

    Sillage ist schnell, aktiongeladen (und ideal deswegen auch für die jungen Leser), aber auch gut gezeichnet und ein SF mit einen leichten ecologisch-ethischen Einschlag, der mich zum Teil an Valerian und Veronique erinnert (und deswegen auch meine Generation (geboren 1969) anspricht).

    Noch eine kurze Frage an alle: Ist Nävis wirklich ein Mensch? Oder hat Sie nur eine sehr starke Ähnlichkeit mit diesen? Ich Frage dies, da Nävis das einzige Wesen des Konvois ist, von dem nicht die Gedanken gelesen werden können. Diese Fähigkeit macht Sie auch zu dem idealen Unterhändler zwischen den verschiedenen Mächten in den nächsten Bände. Bei Uns würde jeder halbwegsbegabte Telepath unsere Gedanken lesen können.

    Meine Benotung: Band 1: 7/10, Band 2: 7/10, Band 3: 7.5/10
    Infos aus Belgien: www.stripspeciaalzaak.be

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