szmtag World Without Hope...? - Seite 5
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  1. #101
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Während Zar die Sachen aufzählte mit denen Moskau sie unterstützen wollte, nickte Nicolai jedes ab. Alles war soweit nichts besonderes bis auf das Letzte, dessen Wirkung wie eine Welle durch Medwed und Nicolai brandete. Nicolai konnte mit der Kugel nicht viel anfangen aber für Medwed schien sie enorme Bedeutung zu haben und Nicolai sah keine andere Wahl als sich in diesem Punkt dessen Willen zu beugen.

    Als Zar ihn nach vorne bat, schaffte es Mewed kurzzeitig die Kontrolle zu übernehmen und Nicolais Schritte nach vorne zu lenken. Doch Nicolai bekam seinen Körper schnell wieder unter Kontrolle und nahm sich vor Medwed noch stärker im Zaum zu halten. Der Bär würde seinen Spaß bekommen. Aber jetzt noch nicht. Es wurde nach einem Anführer verlangt und Wut und Agression waren noch nie gute Berater gewesen.

    Also beruhigte Nicolai Medwed und beobachtete die anderen, Frost der wie erwartet widersprach und sich zum Problem entwickelte und die beiden Frauen, die für Nicolai immer noch nicht zu lesen waren. Scheinbar strebte aber keine von ihnen offen eine Anführerrolle an, wenn dann schienen sie es nur indirekt versuchen zu wollen. Aber mit sowas hatte Nicolai in der Uni zu leben gelernt, offene Feindschaften gab es dort kaum, aber jeder wollte doch irgendwie für seine Fakultät, seinen Lehrstuhl oder einfach seine Person das Beste.

    Nicolai ließ die plumpen Beleidigungen Frosts an sich abprallen. Als er die Reaktion der Wachen sah, bedeutete er ihnen die Waffen zu senken. "Dies hier ist eine Sache zwischen Nocturn, mischt euch nicht ein, es soll doch niemand verletzt werden." Doch Frost schien nicht an einer einfachen Lösung des Problems interessiert zu sein und so verlor auch Nicolai immer mehr den Willen dazu.

    Gerade als er sich darauf vorbereitete sich der Situation alleine zu stellen bekam er die Unterstützung der beiden Frauen. Er freute sich, daß sie fürs erste auf seiner Seite standen und damit dieser Kampf, auch wenn Frost stärker wäre als Medwed, einfacher werden würde. Er schaute nach Links und Rechts zu den Frauen und brachte ein "Wartet auf eure Chance!" heraus, kurz bevor er etwas tat worauf Medwed schon einige Zeit gewartet hatte.

    Nicolai drehte sich Frost frontal zu und machte noch in seinem menschlichen Körper ein paar schnelle Schritte in dessen Richtung. Am Anfang der Bewegung hoffte er das alles gut gehen würde und trat geistig in den Hintergrund und überließ Medwed das Feld, indem er jegliche Fesseln, die er ihm auferlegt hatte, löste und den gereizten Bären sein Werk tun lies.

    Die Verwandlung vollzog sich recht schnell doch noch bevor sie vollständig war, sandte jeder Schritt von Medwed Schockwellen durch den Boden. Medwed hörte Nicolai in seinem Hinterkopf überschlagen, daß er wohl zweiunddreißig Tonnen wiegen müsse, doch ignorierte es einfach, genauso wie die Stille Hoffnung seines menschlichen Selbst, daß dieses Gebäude für das Gewicht eines Schützenpanzers ausgelegt war.

    Doch solche Gedanken beschäftigten Medwed überhaupt nicht, für ihn zählte nur, daß der Angriff sein Ziel träfe und Frost entweder einfach nur zerquetschen, oder doch zumindest soweit durchschütteln würde, daß dieser sich nicht mehr groß wehren würde können und den Frauen die Möglichkeit geben würde Frost den letzten eisigen Atem auszutreiben.

  2. #102
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Leslie wurde vom Verschwinden und Wiedererscheinen der dritten Person ziemlich aus dem Konzept gebracht. Dann aber mußte sich auch noch Rabe einmischen und die Sache noch schwieriger machen. Seufzend griff sie sich an die Stirn.
    "Sei still! Ich werde niemanden töten. Nicht noch einmal!" fauchte sie Rabe innerlich an.
    "Nervt Sie Ihrer auch so?" erkundigte sie sich bei Deidra.

  3. #103
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Deidra hatte nur mit halbem Ohr zugehört, denn noch starrte sie auf das fremdartige Wesen, welches aus dem Boden heraus zurückstarrte. So murmelte sie nur abwesend "Nein, nein, sie ist ganz ok. Nur manchmal etwas stur, wenn es darum geht ihren Willen durchzusetzen." Sie dachte nicht recht über ihre Worte nach, noch achtete sie auf deren Bedeutung als sie fortfuhr. "Nach Westen will sie, einen Nocturne vernichten... Aber ich glaube ich fühle mich hier recht wohl, irgendwie frei!" Sie sah versonnen auf diese fremde Existenz, die es schaffte den mächtigen Nocturne Scorpio zu verängstigen und zu verdrängen. Ob sie ganz von ihr befreit werden konnte? Aber diesen Gedanken hörte Scorpio und ebenso hörte sie die Worte und schalt sie eine Närrin. Doch Deidra hörte gar nicht zu...
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  4. #104
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Scrito schloss die Augen und betrachtete mit seinem inneren Auge das Symbol. Eine leichte Verstimmtheit hatte den Nocturne ergriffen, zum einen über die Tatsache, dass dieses fremde Wesen sich scheinbar mühelos seinem siebten Sinn entzog und zum anderen über die Fülle an Visionen und Bildern, welche allein seit seinem Erwachen vor wenigen Stunden seinen Geist heimgesucht hatte. Es passte ihm nicht, dass es offenbar so einfach war, Bilder in seine Psyche zu projezieren - zumal dann, wenn er noch nicht einmal verstand, was sie ihm zeigen sollten.

    Als Power mit einem mal neben ihm zusammenbrach, holte ihn dies jäh in die Gegenwart zurück. Er riss die Augen auf, besah die Szenerie und umgehend erglomm ein wahres Lichtspektakel an Runen und Symbolen auf seinem Körper, die meisten davon ein Ausdruck seiner plötzlichen Alarmiertheit. Instinktiv ließ Scrito ein spezielles Wort auf dem inneren seiner Handfläche erscheinen, dessen Leuchten stärker war, als das der übrigen: parada. Ein intensives Pulsieren ging davon aus und einen Moment lang war da ein Drang in Scrito, nach vorne zu schnellen und dem fremden Wesen Einhalt zu gebieten. Doch dann wurde er gewahr, dass noch immer keine Aggression von diesem ausging, es griff weder ihn noch Power an - offenbar hatte letzterer nur nicht allzugut verkraftet, was ihm gezeigt worden war.

    Ein anderer Gedanke nistete sich in Scritos Hirn ein und fast verzog er die Lippen zu einem teuflischen Grinsen, als ihm klar wurde, dass es nun ein leichtes sein sollte, sich des anderen Nocturne zu entledigen. Er trat einen Schritt zurück, so dass er aus dem Blickfeld des noch immer schockierten Power entkam und die Buchstaben in seiner Handfläche verloren mit einem mal ihre Form, flossen ineinander nur um kurz darauf eine andere Form anzunehmen und ein neues Wort zu bilden: dolor. Scrito legte den Kopf schief und sah einen Moment lang von hinten auf Power herab, ehe er die Hand ausstreckte um den Kopf des Gefährten zu berühren.
    Im allerletzten Moment, kurz bevor seine Handfläche sich um den Schädel des anderen legte, glommen die Buchstaben ein weiteres mal auf und kehrten in ihre ursprüngliche Anordnung zurück, ehe Scrito endgültig zufasste. Nur wenige Sekunden dauerte die Berührung an und als er seine Hand zurückzog, sah man das Wort parada in Spiegelschrift auf Powers Hinterkopf glühen, ehe die Buchstaben erloschen. Wenn sie ihren Zweck erfüllt hatten, sollte Power nun aus seinem Schockzustand befreit worden sein.

    Scrito lächelte. Power war derzeit noch zu wichtig, um ihn als Verbündeten aufzugeben. Zum einen hatte das Wesen ihm offenbar mehr gezeigt und zum anderen war es von Vorteil, jemanden mit Powers Kampfkraft auf seiner Seite zu haben, solange er selbst nur auf einen geringen Teil seiner Kräfte Zugriff hatte. Die Tatsache, dass er "offiziell" dem anderen diente, kümmerte Scrito nicht - Power war nicht der Klügste und so würde es ein leichtes sein, ihn für seine Zwecke einzuspannen statt umgekehrt.
    Geändert von Foxx (24.10.2007 um 17:07 Uhr)

  5. #105
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    "Ja, es ist nett hier... nur etwas merkwürdig," antwortete Leslie Deidra und starrte auch auf das seltsame Wesen, das ihre Gesprächspartnerin ablenkte. "Und wer sind Sie?" fragte sie dieses.
    Rabe ignorierte sie voererst einfach. Hier konnte die Nocturne nicht einfach die Kontrolle übernehmen.

  6. #106
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Gabriel:

    Als Nicolai die Wachen ansprach, nickte Zar nur und sie zogen die Waffen zurück, stellten sich nur als Sicherheit vor dem Zar auf, um ihn zur Not schützen zu können. Dieser schüttelte nur den Kopf und murmelte etwas wie „Jedes Mal das gleiche…“

    Frost zögerte nicht lange, als die beiden Frauen an Nicolais Seite traten; er ließ eine Mauer aus reinem Eis entstehen, das er Nicolai entgegen drückte. Die Transformation von Medwed trat sofort ein, die erste Schockwelle brachte Risse in die Eiswand, die nächste zersplitterte sie in tausende kleine Eisbrocken, ließ die Mauer komplett bersten. Frost schlug die Arme schützend vor seinem Gesicht zusammen und wurde prompt von hinten von der Tigerin angefallen. Der Angriff trieb ihn einen Schritt nach vorne, ließ ihn stolpern und wurde danach das Opfer des letzten Schrittes des gewaltigen Bärs.

    Die Tigerin stand, knurrend, über dem zertretenen Körper von Frost, der nun keinerlei Laute mehr von sich gab, beruhigte sich und stand im nächsten Moment wieder als Frau vor Medwed. Katharinas Form wandelte sich ebenfalls wieder zurück zum Menschen, beide Frauen wollten Medwed scheinbar anzeigen, dass sie keinerlei Angriffe gegen ihn starten würden und sich auch den Menschen gegenüber friedlich verhalten würden.

    Als Medwed seinen Blick hinunter, auf die Reste von Frost richtete, blendete ihn ein rotes Leuchten.

    Zar räusperte sich nun. „Nachdem das nun geklärt ist…“ Er warf die gelbe Kugel Medwed hin. „Würde ich sagen, wir fahren fort. Zerdrückt und absorbiert die Macht der Kugeln, dann werdet ihr mehr wissen und wir können endlich fertig werden.“



    Foxx:

    Power erhob sich ruckartig. „Phantom!“ Er starrte das Wesen an, dann beruhigte er sich wieder, sah zu Scrito. „Sie ist ein Phantom, das ist eine andere Lebensform… Eine Art Zwischenwesen zwischen Mensch und Nocturne. Sie sind jedoch nur Nachtaktiv und werden von den Menschen als Dämonen gefürchtet.“ Das Wesen besah beide Nocturne und nickte nur hin und wieder. „Es weiß auch etwas über die Nocturne... Scheinbar gibt es nicht nur uns sondern gab vor uns auch schon welche, denn sie hat schon vor langer Zeit welche getroffen.“ Er sah sie kurz an, wirkte irritiert. „Sie… sahen so aus… Wie wir beide…“ Power griff sich an den Kopf. „Aber vielleicht verstehe ich das auch nur falsch.“ Er stütze sich an einem Pfahl ab, der im Weg herum stand. „Erinnerst du dich an diese gelbe Kugel, die du absorbiert hast?“ fragte er dann an Scrito gewandt. „So eine brauchen wir noch in rot… Die roten erhält man, wenn man einen anderen Nocturne tötet…“ Er sah Scrito unsicher an, stand dann wieder fest auf seinen Beinen. „Komm also nicht auf dumme Ideen, klar?“ Er grinste fast schon, sah dann das Wesen wieder an, doch es war verschwunden. „Dieses kleine Ding hatte vor uns kaum Angst, kannst du das verstehen?“ Er zuckte mit den Schultern. „Wir müssen einen anderen Nocturne finden, den töten und dann wissen wir mehr…. Ideen…?“



    Felina Noctis & Felicat:

    Während der Konversation glitt das Wesen nun endgültig wieder aus dem Felsgestein und stand in voller Pracht vor den beiden Frauen. Es deutete nach Westen, als ob es die beiden auffordern wollte, endlich zu gehen. Donnstrava hörten beide Frauen in ihrem Kopf.
    Those Wings... I want them too!

  7. #107
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Leslie betrachtete das Wesen und folgte mit dem Blick seiner ausgestreckten Hand. Donnstrava!
    "Sieht so aus als wäre diese Donnstrava dort zu finden," stellte Leslie fest und sah zu Deidra. "Am besten Sie gehen vor. Ich fürchte, meine Nocturne wird Sie sonst nicht ohne Kampf ziehen lassen."

  8. #108
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Deidra nickte zustimmend. "Gleiches wollte ich Ihnen gerade vorschlagen, jedoch ich nehme an es ist egal welche von uns zuerst geht, solange wir nicht zusammen gehen!" sie lächelte fast entschuldigend. "Vielleicht sehen wir uns ja in Donnstravas Gegenwart wieder! Viel Glück auf Ihrer Reise!" und damit machte sie sich erneut daran den Ayers Rock hinabzusteigen.
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  9. #109
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Leslie nickte. "Ich werde dort sein. Danke, auch Ihnen eine problemlose Reise." Sie lächelte und sah Deidra nach. Danach setzte sie sich auf einen Stein. Sie würde hier ein bißchen rasten und dann der anderen Frau zu Donnstrava folgen. Sie war wirklich gespannt, was sie dort erwarten würde.

  10. #110
    Mitglied Avatar von Coin
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    Jetzt ging es für Habub um alles oder nichts. Er warf den Sand auf das Feuer, welches unmittelbar zwischen ihm und der Sphinx loderte und brachte sich in Bewegung um das (hoffentlich) kurzzeitige Flackern/Erlöschen des Feuers dazu zu nutzen um aus dem Feuerkreis zu entkommen. Er nahm dabei durchaus in Kauf, im Zweifel angesengt zu werden - sein unmittelbares Ziel, die Sphinx, und das, was er mit ihr vorhatte, waren zu wichtig, um jetzt das ängstliche kleine Häschen im Waldbrand zu spielen.

    Während er so auf die Sphinx zuflog, sog er aus allen Richtungen Luft in seine Gestalt - die aus Richtung des Flammenkreises war noch heiß, das war zwar unangenehm, aber für den Moment konnte er nicht wählerisch sein. Die Sphinx sah recht schwer aus, als mußte Habub einen gehörigen Teil seiner Energie dazu aufwenden, die immer schwieriger festzuhaltende Luftmasse noch weiter durch das Ansaugen aufzublähen. Er beeilte sich dabei in unmittelbare Nähe der Sphinx zu kommen.

    Amüsiert stellte er dabei kurz fest, daß selbst in solchen Dingen die Thermodynamik brav einem ihre Gesetze aufdrückte: Je mehr Luft er so in eine kompakte Form presste, desto wärmer wurde sie. Schließlich drohte er die Kontrolle über seinen "Luftballon" zu verlieren, weswegen es Zeit wurde, seine Trumpfkarte auszuspielen: Er nahm vorne plötzlich die Kraft weg, die die verdichtete Luftmasse zusammenhielt und ließ diese mittels ihres Überdrucks in Form von einem faßdicken Strahl auf die Sphinx los in der Hoffnung, sie rückwärts von der Pyramidenspitze zu fegen. Der Initialstoß mußte stark genug sein, deswegen nutzte er die freigewordenen Kräfte dazu, dem Luftstrahl noch einen Extraschub zu verpassen...

  11. #111
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Scrito war verärgert. Freilich ließ er es sich nicht anmerken, doch im Grunde hatte dieses Phantom ihnen nur wertvolle Zeit gestohlen - etwas wirklich Neues erfahren hatten sie hingegen nicht. Lediglich ein Aspekt regte die Neugier des Nocturne:
    "Vor langer Zeit? Wie ist das zu verstehen? Allzuviel Zeit ist seit dem Untergang der alten Welt noch nicht vergangen."
    Während er sprach verschwanden immer mehr der leuchtenden Runen auf seiner Haut und langsam schlich sich auch wieder etwas Farbe in Scritos graues Erscheinungsbild und als er weitersprach, war es Marcos' Tonfall:
    "Wie dem auch sei, ich bin dafür, bei unserem Plan zu bleiben, in Richtung Paris zu reisen." Er deutete auf das Motorrad, das sie gefunden hatten: "Kannst du das fahren? Ich nämlich nicht." Entschuldigend hob er die Hände.
    Geändert von Foxx (23.11.2007 um 16:26 Uhr)

  12. #112
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Felina Noctis & Felicat:

    Das Wesen beobachtete Deidra und Leslie weiterhin, als diese dann beschlossen sich zu trennen schüttelte es langsam den Kopf, versank dann wieder zur Gänze im Gestein des Ayers Rock.



    Felina Noctis:

    Deidras Weg war zunächst ohne besondere Vorkommnisse, nur ein paar merkwürdige Gestalten kreisten über ihr, in sicherem Abstand zum Ayers Rock. Dann meldete sich Scorpio in ihr. Schade, dass wir sie nicht getötet haben… Aber wenigstens muss ich nicht ihre Gegenwart länger dulden. Deidra fand, dass Scorpio etwas unehrlich wirkte, aber konnte nicht ganz verstehen, was sie meinte.

    Nach kurzem traf Deidra auf Wasser, das sicher mehrere Kilometer breit wäre, zu weit um durch zu schwimmen und vor allem wusste sie ja nicht, ob da nicht gefährliche Wesen – Scorpio lachte über diesen Gedanken – oder gar andere Nocturne leben würden. Etwas nördlich fand sie jedoch ein kleines Holzhaus, wo ein Licht brannte.



    Felicat:

    Nachdem Deidra gegangen war, war es sehr still und ruhig geworden. Kein Windzug, keine Fledermausartigen Menschen in der Luft, die es scheinbar aufgegeben haben, Leslie als Mahlzeit anzusehen. Auch das Wesen aus dem Boden erschien nicht mehr, scheinbar hatte es das Interesse an Leslie verloren.

    Dann konnte sie Rabe in sich hören. Müssen wir hier untätig warten? Können wir uns nicht lieber etwas umsehen? Du musst doch sicher Hunger haben… Rabe lachte leise, sie versuchte nun Leslie auf andere Weise zu beeinflussen, doch vielleicht meinte sie das sogar ehrlich? Meinst du nicht, du solltest dieses leuchtende Ding da zerdrücken? Vielleicht stimmt es ja, was Garuda sagte?



    Coin:

    Habubs Plan ging auf – wenn auch nur zum Teil. Der Sand brachte das Feuer nur zum Flackern, doch war das sein Vorteil, denn konnte Sphinx ihn nicht sehen, wie er auf sie zukam. Erst als er bereits kurz vor ihr war, bemerkte Sphinx ihn, breitete die mächtigen, brennenden, Flügel erneut aus und bewegte sie hastig nach vorne, um damit Habub eine Feuerwelle entgegen zu schicken, der genau auf den Windstoß des Gegners traf.

    Von außen betrachteten Menschen scheinbar den Kampf der zwei ‚Götter’ und sie waren erstaunt. Der Feuerstrahl ihres Gottes, der Sphinx, wurde von dem Luftstrahl geteilt und feuerte nun erfolglos zu allen Seiten an Habub vorbei. Der Luftstrahl traf dann direkt auf Sphinx und bewegte sie tatsächlich nach hinten. Sphinx krallte sich an der Pyramide fest, doch schien der Körper von Habubs Gegner nicht komplett aus Stein zu bestehen sondern wohl nur mit einer Gesteinschicht überzogen zu sein, denn mit einem gewaltigen Aufschrei stürzte Sphinx rückwärts hinab. Habub konnte noch erkennen, wie sie die Schwingen erneut ausbreitete, das jedoch genau Null Wirkung zeigte – Flügel aus Feuer waren wohl nicht zum Fliegen geeignet.

    Ein dumpfer Aufprall hallte die Pyramide hoch, als die Menschen sich auf die Knie warfen und vor Habub verneigten. Dieser konnte sehen, wie sämtliches Feuer der Sphinx langsam erlosch – sowohl das, welches sie ausspie, als auch das ihres Körpers, dann jedoch ein seltsames, rotes, Licht vom reglosem Körper aufstieg.


    Foxx:

    Jose kratzte sich leicht am Kopf. „Ja, das ist es ja… Sie scheint uns schon vor Jahren gesehen zu haben, aber es ergibt keinen Sinn. Ich bin schließlich erst vor einigen Stunden als Nocturne aufgewacht…“ Er wandte sich an Marcos. „Hast du eine Ahnung, welches Jahr wir haben? Es muss eine lange Zeit vergangen sein, seit dem Ende der Welt…“ Dann kam der Paris Vorschlag wieder zur Sprache. „Ja, das wird wohl das Beste sein… In Paris gibt es sicher einen Nocturne, wenn er die Stadt nicht schon verlassen hat, aber zur Not gibt ja andere Orte auch noch.“ Die Zuversicht stand wieder in Joses Augen, als er zum Motorrad ging. „Nein, aber einmal ist immer das erste Mal!“ Er startete das Fahrzeug und grinste dann. „Ich bin aber bereits Roller gefahren.“

    Jose wartete, bis Marcos aufgestiegen war, dann fuhr er, erst ruckelnd, dann besser, los in Richtung Norden. Die Fahrt war kürzer, als geplant, nach bereits zehn Minuten war eine hohe, brennende Kerze zu sehen; das, was früher der Eiffelturm war. Ein Blitz schlug gerade im Eiffelturm ein und von dort schoss ein riesiger Speerartiger Gegenstand in den Himmel, verfehlte aber wohl sein Ziel und krachte dann komplett unbeachtet, in ein paar Häuser. Jose stieg von der Maschine ab. Marcos und Jose konnten spüren, dass es sich hierbei um zwei, sich bekämpfende, Nocturne handelte. „Perfekt, wir können warten, bis einer besiegt ist, oder wir greifen uns gleich beide… Dumm nur, dass sie so hoch oben sind.“ Power stand nun neben Marcos. „Wir müssen wohl den Turm durchschütteln.“
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  13. #113
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    Deidra machte sich keine Gedanken um die Wesen, welche anscheinend über ihr flogen. Zu sehr beschäftigte sie sich noch in ihren Gedanken mit Leslie. Sie hätte sich über ein wenig Gesellschaft in dieser trostlosen Welt gefreut. Das Mädchen wirkte nett...

    Scorpio verstand ihre Gefühle natürlich nicht. Sie schien vom Ausgang dieses Treffens zwar auch nicht begeistert, jedoch war ihre Aussage feindlich wie immer.

    Als sie an das Wasser gelangten verharrte die Frau einen Moment. Dann ging sie am Ufer des Wassers entlang auf das leuchtende Licht zu. Vielleicht fand sie in der Holzhütte ja Gesellschaft, die ihrem Nocturne mehr zusagte.
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  14. #114
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Medwed ließ sich von seinem Hunger treiben und Nikolai versucht garnicht erst ihn aufzuhalten. Die schwere Pranke des Bären landete, ohne daß er die sich zurückverwandelnde Tigerin aus den Augen ließ, auf der Kugel die aus Frosts Körper hervorgegangen war und die andere gierte so schnell es ging nach der Kugel die Zar ihm wie zur Raubtierfütterung im Zoo zugeworfen hatte.

  15. #115
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Glaubst du wirklich, hier gibt es etwas zu essen? Das hier ist eine Wüste, astwortete Leslie Rabe. Ich weiß nicht, was wir mit der Kugel machen sollen. Ich vertraue Garuda nicht und du doch erst recht nicht.
    Leslie war mißmutig. Nur noch mit ihrem Alter Ego hier zu sitzen, war nicht gerade toll. Viel lieber hätte sie sich weiter mit Deidra unterhalten.

  16. #116
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Zitat Zitat von Dark Aegis Beitrag anzeigen
    Jose wartete, bis Marcos aufgestiegen war, dann fuhr er, erst ruckelnd, dann besser, los in Richtung Norden. Die Fahrt war kürzer, als geplant, nach bereits zehn Minuten war eine hohe, brennende Kerze zu sehen; das, was früher der Eiffelturm war. Ein Blitz schlug gerade im Eiffelturm ein und von dort schoss ein riesiger Speerartiger Gegenstand in den Himmel, verfehlte aber wohl sein Ziel und krachte dann komplett unbeachtet, in ein paar Häuser. Jose stieg von der Maschine ab. Marcos und Jose konnten spüren, dass es sich hierbei um zwei, sich bekämpfende, Nocturne handelte. „Perfekt, wir können warten, bis einer besiegt ist, oder wir greifen uns gleich beide… Dumm nur, dass sie so hoch oben sind.“ Power stand nun neben Marcos. „Wir müssen wohl den Turm durchschütteln.“
    Marcos schüttelte den Kopf auf Powers Vorschlag. "Zu warten bedeutet, dass einer von ihnen nur mächtiger wird." Er sah nach oben und in seinen dunklen Augen spiegelte sich der zuckende Blitz, als er einschlug. Keine Frage, ihre etwaigen Gegner waren nicht wehrlos. Der Spanier kniff die Augen zusammen, um vielleicht erkennen zu können, was dort oben genau vor sich ging. Dann spürte er, wie Scritos übernatürliche Sinne danach drängten, das Geschehen aufzunehmen und er begann sich zu konzentrieren. Um auf seine besondere Art der Wahrnehmung zugreifen zu können, brauchte er vielleicht die Gestalt nicht unbedingt zu wechseln und je länger er damit wartete, umso später würden die anderen beiden Nocturne ihn als einen solchen bemerken. Also zügelte er sich noch einen Moment, ließ nur diesen einen Aspekt von Scritos Kräften zu und begann seine unsichtbaren Fühler auszustrecken.
    "Warte einen Moment, vielleicht weiß ich gleich mehr über unsere Gegner", meinte er zu Power und setzte dann mit einem schelmischen Grinsen hinzu: "und dann kannst du das Teil meinetwegen gleich aus der Erde pflücken."
    Geändert von Foxx (27.12.2007 um 18:59 Uhr)

  17. #117
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    Es dauerte einige Zeit, da Deidra langsam und gemütlich am Ufer entlang wanderte. Sie hatte es nicht eilig... An der Hütte angekommen klopfte sie sanft und versuchte dann vorsichtig die Tür zu öffnen, ohne auf eine Antwort aus dem Inneren der Hütte zu warten.
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  18. #118
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    Felina Noctis:

    Deidra öffnete die Tür und sah einen alten, heruntergekommenen, Mann, der sich gerade eine wärmende Suppe über einem offenen Feuer kochte. "Seid gegrüßt, mächtiges Wesen", murmelte er, ohne sich umzudrehen. "Kommt herein und macht die Tür zu, wenn es Euch genehm ist, die Kälte zieht in meine alten Knochen..." Er schöpfte zwei Teller Suppe und stellte diese auf einen Tisch, bot Deidra mit einer einfachen Handbewegung einen Platz - und Suppe - an. "Hier kommt selten jemand vorbei, alle fürchten diese Gegend." Noch immer sah er sie nicht direkt an, doch war er keineswegs blind.

    Gefahr schrie Scorpio auf. Hier gefällt es mir nicht - und du weißt, was es bedeutet, wenn ich das sage!
    Deidra selbst spürte keinerlei Gefahr, was Scorpio noch wütender zu machen schien.

    "Kommt, esst ein wenig, bevor ich Euch über das Wasser bringe." Er sah sie nun erstmals direkt an. "Ihr kennt doch wohl meinen Namen?"



    Gabriel:

    Eine Stimme begann zu ihm zu sprechen, als er die Kugel berührte, doch er hörte nur einzelne Wörter... Kampf... Auserwählte... Sieben... Gefahr... der Magus... Die Allmacht... Anfang... Ende..., dann sah er ein klares Bild vor sich... ein weit geöffnetes Maul, mit rasiermesserscharfen Zähnen, die wie Dolche aussahen. Nocturnal Animal... TOD
    Als Medwed die Kugel zerdrückte und in sich aufnahm, fühlte er, daß er mächtiger wurde. Er fühlte sich, wie wenn er aus einem Schlaf erwacht wäre. Er fühlte Kraft... Mehr Kraft, als noch vor wenigen Minuten. Auch neue Gedanken überkamen ihn, nicht nur das, was er bisher gesehen hatte... sondern vielmehr Visionen von Orten dieser Welt... von Orten, Personen... Nocturnes. Medwed fühlte, daß er gebraucht wurde... doch von wem oder wo, war ihm unklar.
    Er bemerkte die anderen Gestalten um sich herum, als leuchtende Punkte, dann wurde es finster und er sah nur einen Namen vor sich... Donnstrava!

    Wie verwirrt erwachte Medwed aus seinem 'Schlaf', nur um sofort die nächsten Eindrücke zu spüren, die klar von dem vernichteten Frost kamen...
    Rotes Licht blitzteauf und blendete ihn. In diesem Zustand der Blendung, sah Medwed sich, in seiner menschlichen Form, auf einer weiten, gelben, Ebene stehen, die voller Sand war.
    Am Horizont, direkt vor der Sonne stand eine Gestalt, in weißen Laken. Sie schien auf Nicolai zu warten, ihn zu rufen. Komm her! hörte er in ihrem Kopf. Komm her, Nicolai! der Ruf wurde immer deutlicher. Komm her, Medwed!.
    Auf einmal stand das Wesen direkt vor ihm und sah ihn, mit glasigem Blick, in die Augen. Ihre Lippen bewegten sich, doch es kamen keine Worte aus ihrem Mund. Doch in seinen Gedanken blitzte ein kleiner See, der von Bäumen umringt wurde, der von Wüste umschlossen wurde, auf.
    Medwed kam wieder zu sich, seine Augen wurden klarer. Dann hörte er noch etwas! Ich, Donnstrava, rufe dich!

    Zar starrte Medwed an, den mächtigen Bären, der nun eine weitere Veränderung fühlte - Er spürte eine innere Kälte, jedoch nicht auf Gefühlen basierend. Sein Atem war kalt...
    Die beiden Frauen zuckten zurück, als sie ihn bemerkten, in ihren Blicken war Panik zu sehen.
    "Genug jetzt." Zar erhob sich. "Ihr hattet nun eine Reihe von Visionen, doch Ihr habt nicht genug Zeit, Euch auszuruhen, Genosse." Er lächelte nun. "Wir gehen davon aus, dass Euer Ziel in der Sahara zu finden ist. Reist auf schnellstem Wege dorthin und sucht das Geheinmisvolle Wesen auf, das zu Euch gesprochen hat. Findet sie, hört auf sie - zum Wohle von dem Großreich!"

    Die Türen öffneten sich und sowohl Nina als auch Katharina sich zum gehen wandten, jedoch auf ihren Anführer warteten.



    Felicat:

    Wir jagen uns etwas, was sonst? Rabe lachte leise, dann wurde sie wieder ernst. Leslie spürte eine innere Kraft in sich, die Kugel schien nun mehr zu leuchten als zuvor - dann spürte sie ein Gefühl, als ob jemand etwas aus ihrem Körper zerren würde... und Rabe stand ihr gegenüber.
    Nicht wirklich gegenüber, denn sie war nur eine Art Schatten und mit Leslie verbunden, doch sie sah nun zum ersten Mal im ganzen, wie Rabe aussah.
    Diese Macht, an ihren Händen begannen sich dunkle Schwaden zu bewegen, die mal Krallen bildeten, dann wieder verschwanden und eine Art Schild bildeten, ist nicht dazu geeignet, vor allem wegzulaufen! Ich bin... Wir sind ein Nocturne und unsere Bestimmung ist es, zu herrschen! Rabe löste sich langsam auf und wurde in Leslies Körper zurückgezogen. Leslie fühlte sich nun wieder vollständig. Vergiss nicht, was wir sind... Und ich vertraue Garuda sicher nicht, aber was hätte er davon, wenn das eine Falle sein sollte? Es ist deine Entscheidung, was du mit dem Ding machst, aber wenn du die Macht darin nicht spürst, dann ist dir nicht mehr zu helfen.



    Foxx:

    Power hielt sich noch zurück, doch Marcos sah genau, wie sehr es ihm nach dem Kampf verlangte. Er griff auf Scritos Kräfte zu, doch der versuchte auszubrechen. Marcos öffnete eine Tür nur einen Spalt und Scrito wollte sie komplett aufdrücken - auch Marcos verspürte den Drang von Scrito zu kämpfen. Marcos musste die Verbindung wieder aufgeben, doch nun stand wieder Jose neben ihm und wirkte verwundert. "Was versuchst du?"
    Dann gab Scrito scheinbar auf. Er gewährte Marcos Zugriff auf seine Fähigkeit - auf diese eine Fähigkeit, die er nehmen wollte, doch Marcos hörte tief in sich eine wütende Reaktion. Dieses eine Mal gewähre ich deinen Wunsch, aber dafür bist du mir etwas schuldig!

    Marcos Augen schienen zu glühen, er fühlte einen durchdringenden Schmerz, als er tatsächlich auf die Kraft von Scrito zugreifen konnte. Er sah umher, erkannte Jose, las in ihm, was er bereits wusste und noch mehr, - das Wort 'Freund' flackerte grell auf. doch sofort sah er auf die anderen beiden kämpfenden Nocturnes.
    Beide bekämpften sich weiterhin, der fliegende Nocturne schleuderte Blitze, die er jedoch vorher aus dem örtlichen Stromnetz zu ziehen schien - zumindest stand das vor Marcos' geistigem Auge; der andere benutzte etwas, das Marcos nicht sehen, aber lesen konnte - Knochen.

    Plötzlich las er die Namen...
    Eclair und Bones
    Nun meldete sich wieder Scrito, der Marcos seine Fähigkeit wieder zu entreissen versuchte.

    In der Zwischenzeit schlug einer der Knochen-Speere etwa zehn Meter vor Marcos und Jose in den Boden. Jose grinste breit in Richtung von Marcos. "Also, wenn das keine Einladung ist, mitzuspielen, dann weiß ich selbst nicht weiter!"
    Those Wings... I want them too!

  19. #119
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Blablabla! gab Leslie genervt zurück. Ich habe nicht darum gebeten, wiedergeboren und von irgendeinem mächtigen Möchtegerngöttin-Dingsbums besessen zu werden! Ich will nicht herrschen, ich wollte Soziologie studieren und Menschen helfen. Stattdessen hocke ich hier in einem postapokalyptischen Alptraum fest und darf mir deine Launen gefallen lassen. Wenn du nicht endlich Ruhe gibst, schmeiß ich diese blöde Kugel vom Felsen und dann kannst du sehen, wo du bleibst! Nur wegen dir bin ich hier. Hier ist nichts und niemand, den ich liebe. Ich habe alle verloren, die mir je etwas bedeutet haben.

    Leslie verbarg ihr Gesicht in ihren Händen und begann zu weinen. Die Trostlosigkeit der Wüste, die Einsamkeit, die Begegnung mit Deidra... All das hatte sie überwältigt und an ihre Familie erinnert. Sie vermisste sie!

  20. #120
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Als Medwed langsam wieder klar im Kopf wurde, regte sich sofort Trotz in ihm. Wer war dieser 'Zar' ihn so zu behandeln. Wer war er Medwed wie einen Laufburschen herumzukommandieren. Vielleicht hatte er die Macht ihn zu zerstören, nichts desto trotz würde sich Medwed das nicht gefallen lassen.
    Medwed fixierte den Zaren mit wütendem Blick: "Woher glaubt ihr zu wissen was ich gerade gesehen habe?". Da Medwed nachdenklich geworden war schaffte es Nicolai in ihm wieder die Macht zu übernehmen und den gewalttätigen Geist wieder in seine Schranken zu weisen. Sein Körper verwandelte sich zurück und nachdem er einen Blick auf die beiden Frauen geworfen hatte sagte er noch "Wir werden übrigens ein Transportmittel brauchen, solltet ihr Recht haben!"

  21. #121
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Sie zog die Tür hinter sich ins Schloss und nahm Platz, wie er sie geheißen hatte. Doch obwohl Deidra keinerlei Gefahr spürte, so schien es ihr doch nicht ratsam Scorpios Warnung einfach zu ignorieren. So rührte sie die Suppe nicht an, die er ihr reichte. "Ich habe keinen Hunger, vielen Dank!" meinte sie höflich. "Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich über das Wasser fahren möchte. Auch kenne ich nicht Euch, noch Euren Namen, Herr!" Sie betrachtete den zerlumpten Alten, nein, er kam ihr nicht bekannt vor...
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


  22. #122
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Marcos war leicht irritiert von dem Widerstand, den der Nocturne in ihm leistete - schließlich ging es ihm nicht darum, diesen zu unterdrücken, sondern er wollte lediglich die Lage erst einmal sondieren. Doch der Spanier merkte, dass eine eigenartige, gleichgültige Abgestumpftheit ihn erfasst hatte - wenn der Nocturne später eine Entschädigung wollte, so sollte er die bekommen.

    Als er dann aber die neuen Sinneseindrücke empfing, vergaß er die Zickigkeiten dessen, der ihm dies gerade ermöglichte, zu groß waren die Eindrücke. Es war wirklich, als lese er wie in Büchern.

    Er nickte Jose zu und rasch erklärte er dem Kumpanen, was er über die beiden Gegner hatte in Erfahrung bringen können. "Ich denke du hast recht - mischen wir mit." Langsam entfärbte seine Haut sich, während er zu den beiden Knochenspeeren schritt und einen von diesen aus dem Erdboden riss und an sich nahm. "Wie sieht's aus - willst du die beiden zu uns herunter holen? Ich habe wenig Lust, da hoch zu klettern." Dann überließ er Scrito endgültig das Feld.

  23. #123
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Aethratas:

    [...]
    Nachdem Florian den Tempel verlassen hatte, konnte er vor sich eine Reihe von Rittern aufgereit sehen. Sie standen für ihn Spalier als er auf den Vorhof des Tempels trat und einer von ihnen kam auf ihn zu, kniete sich hin. "MyLord" sprach er kurz angebunden und sah dann zu ihm auf. "MyLord, Eure Gefolgsleute grüßen Euch zu Eurer Widerkehr."
    Die Menge schlug mit eisernen Fäusten gegen ihre Schilde, um einen gemeinsamen Ton zu erzeugen.

    Der Ritter vor ihm, nach wie vor auf einem Knie, machte eine ausführliche Bewegung mit dem Arm. "Wir sind hocherfreut, dass Ihr wieder hier seid. Wie lauten Eure Befehle?"



    Felicat:

    Gerade hatte ich gedacht, dass es mit dir doch Spaß machen könnte... Rabe wirkte beleidigt, doch Leslies Gefühlsausbruch brachte sie dazu, sich zurück zu ziehen.

    Scheinbar hat allerdings genau das die Aufmerksamkeit des merkwürdigen Wesens wieder geweckt, denn dieses stand nun in voller Größe hinter Leslie und sah sie mit schiefgelegten Kopf an.
    Am Himmel konnte sie nun einen, rasch größer werdenden, Schatten ausmachen. Leslie spürte keinerlei Gefahr, aber der Schein konnte auch trügen, denn Rabe war auch kaum merkbar.



    Gabriel:

    Zar sah Medwed einen Moment lang, wie erstarrt an. Dann besann er sich und als Nicolai wieder vor ihm stand, lächelte er wieder, wie zuvor. „Nun, wir wussten in etwa, was geschehen wird, aber nicht, was ihr genau sehen würdet, Genosse.“ Er winkte einen Mann zu sich. „Ihr werdet ein Fahrzeug erhalten, mit dem ihr sowohl über Land als auch über Wasser fahren könnt.“ Er winkte ab, als ob er zeigen wollte, dass sie nun gehen sollten.
    Die beiden Damen sahen Nicolai fragend an, dann sprach Katharina, die einen ähnlichen Gedanken wie Medwed hatte. „Ihr wisst entweder viel mehr und sagt es nicht, oder ihr wisst gar nichts… Genosse.“ Sie spuckte das letzte Wort beinahe aus, starrte Zar direkt an, dessen Leibwache sich ohne zu zögern zwischen ihn und Katharina schob – und auch hinter sich hoben einige Wachen ihre Waffen, bereit einzuschreiten sollte es nötig werden.
    Zar selbst blieb ruhig. „Ich habe euch alles gesagt, was ich euch sagen sollte.“ Sein Lächeln wich einer Art Müdigkeit. „Ich würde euch gerne mehr sagen, aber es geht nicht. Ihr werdet alles Wichtige selbst herausfinden. Geht jetzt, ich kann nichts mehr für euch tun.“
    Der Mann, den Zar zuvor zu sich gewinkt hatte, ging hastig auf die Tür zu. Ohne große Probleme konnte jeder erkennen, dass er von Angst erfüllt war.
    Kurz vor der Tür wagte Nina es, das Wort zu ergreifen und fragte leise. "Wohin wollen wir nun?"



    Felina Noctis:

    Der Mann lachte leise. „Natürlich, ich vergesse es immer wieder, Verzeiht mir.“ Er griff nach einer Laterne und schob sie etwas zur Seite, er wirkte mehr und mehr nervös. „Mein Name…“ Er überlegte einen Moment lang, dann sprach er weiter. „Man nannte mich einst Charon… und das große Wasser hier ist, wie Ihr Euch nun sicher denken könnt, der Styx.“ Er nahm einen Schluck von der Suppe und sah Deidra aufmerksam an. „Ich weiß, warum Ihr hier seid – aber wisst Ihr das auch?“ Er trank seine Suppe aus, stand auf, sah seufzend auf den Teller, den er Deidra angeboten hatte, dann nahm er die Laterne und ging aus dem Haus hinaus. „Folgt mir, mächtiges Wesen.“ Er ging auf ein kleines Boot zu. „Ich habe Euch erwartet – wie schon so oft ist es meine Aufgabe, Euch über den Styx zu geleiten. Ihr könnt jederzeit zurück, doch vergesst nicht, die anderen können es nicht. Wollt Ihr nun, dass ich Euch übersetze?“
    Jegliche Lockerheit oder Freude war aus seinem Gesicht gewichen, Deidra spürte langsam eine Beklommenheit, wie sie auch von Scorpio bemerkt wurde – nur schon früher. „Eure Reise führt über den Fluss und meine Aufgabe ist es, Euch bei diesem Teil zu helfen.“



    Foxx:

    Als Marcos Scrito zum Zuge kommen ließ, stand auch Power wieder neben ihm. "Aber gerne, mach dich bereit!"

    Er lief auf den nun schon ziemlich demolierten Eiffelturm zu und begann, gegen die Stahlverstrebungen an einem Fuß zu schlagen und treten.

    Die beiden anderen Nocturne bemerkten nun die beiden Neuankömmlinge. Eclair blieb in der Luft stehen und sah sich irritiert um. Würden die neuen seinem Gegner helfen? Würden sie ihm helfen? Würden sie beide angreifen?

    Auch Bones war irritiert, doch nur für einen Moment lang. Er nutzte die Ablenkung, um Eclair einen weiteren Knochenspeer entgegen zu schleudern, der diesen auch gut traf und ihm eine Verletzung an der Hüfte einbrachte. Dann bemerkte er die Auswirkungen, dass Power den Turm zerstörte, woraufhin er hunderte kleine Knochensplitter auf diesen schleuderte, die den aber kaum störten.

    Scrito ignorierten sie bislang noch, da der doch nicht in den Kampf eingegriffen hatte. Doch als er den Knochenspeer berührte, bemerkte er noch etwas, das ihm zuvor nicht aufgefallen war - die Knochen waren ein Teil von Bones und schienen nach wie vor mit ihm verbunden zu sein...
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  24. #124
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Florian

    Florian schritt an dem knieenden Ritter vorbei zu seinen Männern. Er ging vor ihnen entlang und beäugt sie zunächst bevor er wieder zu dem Anführer, was er offensichtlich war, zurückkehrte. Er ging vor ihm in die Hocke und sah ihn an. Vor einigen Momenten lag er noch bewusstlos auf einem steinernen Altar, und nun warfen sich plötzlich so viele Untergebene vor ihm in dne Staub. Eine Tatsache die den Japaner mehr als nur gut gefiel.
    Er grinste sehr zufrieden, in den Augen des Mannes sowie in seiner Körperhaltung spiegelten sich Ehrfurcht und Demut, und Florian genoss es so behandelt zu werden. Er stand wieder auf und drehte den Männern den Rücken zu. Er ging einige Schritte von ihnen weg und fing dann an zu reden, ohne sich zu ihnen umzudrehen.
    "Sagt mir, Ritter, wer ihr und eure Gefolgschaft seid. Meine Ankunft war etwas holprig"
    Während des Satzes begann er seine menschliche Gestalt abzulegen. Seine Beine verschmolzen miteinander und eine dicke Haut aus Schuppen bedeckte sie bald. Während seine "Beine" immer länger wurden und sich zu einem Schweif entwickelten, veränderten sich seine Arme zusehens. Seine Finger wurden länger und zwischen ihnen spannte sich eine ledrige Membran. Genau wie sein Unterkörper bedeckten Schuppen jetzt auch den Rest des Körpers. Sein Gesicht war zu dem einer Schlange geworden, und seine Haare zu einem stachelartigen Kamm an seinem Hinterkopf. Als wäre er nie etwas anderes gewesen rollte er seinen Unterkörper ein um so besseren Stand zu haben. Erst als seine Verwandlung, die binnen weniger Sekunden vollzogen war, vollendet war drehte er sich zu den Rittern um und sah sie erwartungsvoll an.
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  25. #125
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    Es dauerte eine Weile bis Leslie bemerkte, daß das Wesen zurückgekehrt war, zu sehr war sie mit Weinen beschäftigt. Eine Weile sah sie das Wesen nur an und dieses sie. Schließlich erkundigte sie sich mit heiserer, verweinter Stimme:"Wie heißt du?"

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