szmtag World Without Hope...? - Seite 4
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  1. #76
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Trotz weichen Knien und einem mulmigen Gefühl in der Magengrube, machte Deidra sich daran den Ayers Rock zu erklimmen. Es dauerte nicht besonders lange, bis sie neben dem fremden Wesen stand. Schweigend hatte sie sich ihm genähert, bis sie etwa fünf Meter von ihm entfernt war. Im Schein der untergehenden Sonne betrachtete sie es mit gewisser Neugier. Doch sie blieb stumm und nachdem sie sich ein Bild von ihrem Gegenüber gemacht und auch einen Blick über die Landschaft geworfen hatte, die sich vor ihr ausdehnte, sah sie der scheidenden Sonne nach... Dies war ihr erster Sonnenuntergang in der neuen Welt. Ihr erster Tag war vorüber und sie hatte viel erlebt, viel erfahren. Und doch wusste sich nichts!
    Geändert von Felina Noctis (02.07.2007 um 10:08 Uhr)
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  2. #77
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Für alle:

    Genau in diesem Moment kam es, dass die Sonne noch einmal hell aufblitzte und schließlich sofort erlosch.

    Es war ein bedrückendes Gefühl für die menschliche Seite in euch.
    Es war ein befreiendes Gefühl für die dämonische Seite in euch.
    Es war ein beklemmendes Gefühl für die vermischte Seite in euch.

    Der Nocturne in euch genoss die Abwesenheit des Lichtes. Zwar wuchs die Macht nur von Schatten-Nocturnes in der Nacht und die der Licht-Nocturnes schrumpfte, doch alle anderen wurden nur minimal von dieser Änderung beeinflusst – und das habt ihr alle gemerkt.

    Während die menschliche Seite in euch panisch dachte, dass die Sonne explodiert, oder vielmehr implodiert ist, lachte die Nocturne Seite über das naive Wesen. Der Nocturne in euch wusste sofort, dass es sich hierbei um den gewöhnlichen Tag / Nacht Zyklus handelte.

    Es gab nichts, das an einen Mond erinnerte. Es war zwar dunkel, doch ihr konntet noch etwas sehen, als ob ein Mond scheinen würde.


    _____________________________________________

    Felicat.

    Wohin Rabe auch flog, sie konnte kein Meer erkennen. Die gesamte Umgebung kam ihr rätselhaft vor, denn nichts war so, wie es sein sollte.

    Nach kurzem Flug wurde sie von der Nacht überrascht.

    Rabe konnte in der Dunkelheit weniger erkennen, nur wenig war für sie erkennbar.
    Im Osten war anstelle des Ozeans eine weite Steppe, im Westen war die ‚Festung’ der Milizionäre, im Süden konnte sie in weiter Entfernung einen großen Felsen ausmachen, im Norden war Eis.



    Gabriel:

    Die Soldaten stellten sich rechts und links von der Tür auf, standen Spalier für Nicolai. Der ranghöchste unter ihnen, ein junger Offizier, stellte sich direkt vor ihm auf, musterte ihn, ehe er salutierte. „Es ist uns eine Ehre, Genosse Nocturne, dich begrüßen zu dürfen. Die anderen sind bereits hier, wenn ich bitten darf.“ Er machte eine einladende Geste in Richtung des Tores, das nun aufblitzte und den Durchgang freigab, als ob es sich um ein Kraftfeld handeln würde.

    In just diesem Moment erlosch die Sonne und die Soldaten konnten sich einen kurzen Blick gen Himmel nicht verkneifen. „Ich werde mich nie daran gewöhnen“ murmelte der Offizier leise, ehe er sich wieder fasste. „Bitte folge mir, Genosse Nocturne.“ Er ging durch das nun offene Tor und führte Nicolai Medwey in die Stadt, wo er sofort auf eine schwebende Platte stieg und Nicolai deutete, ihm nachzukommen und auf bequemen Stühlen Platz zu nehmen.

    „Im Palast sind bereits drei von Euresgleichen, sie und der Zar warten nur noch auf eure Ankunft.“

    Kaum als Nicolai die Platte betreten hatte, erhob sie sich und schwebte mit enormer Geschwindigkeit durch die Stadt, von der er kaum mehr als Licht wahrnehmen konnte. Die Fahrt endete vor einem prunkvollen Palast. Der Offizier salutierte erneut. „Ihr werdet bereits im Palast erwartet, Genosse Nocturne.“ Damit fuhr er mit der Schwebeplattform wieder zurück und lies Nicolai alleine vor diesem Palast zurück.

    Der Palast war prunkvoll, aus Marmor und anderen teuren Materialien. Nur sehr wenige Leute gingen umher, er konnte gerade mal eine Frau und ein Kind ausmachen, die sich aber rasch weg bewegten.

    Die Tür des Palasts öffnete sich und von drinnen kam laute Musik und ein angenehmer Duft von allen möglichen Speisen auf Nicolai Medwey zu.



    Coin:

    Als Habub die Schatulle öffnete sah er darin eine gelb leuchtende Kugel und sofort überkam ihm die Macht des Gegenstandes, er sah Bilder in seinem Kopf, schloss die Augen.

    Kampf... Auserwählte... Sieben... Gefahr... der Magus... Die Allmacht... Anfang... Ende..., dann sah er ein klares Bild vor sich... ein weit geöffnetes Maul, mit rasiermesserscharfen Zähnen, die wie Dolche aussahen. Nocturnal Animal... TOD

    Der Diener wich erschrocken zurück, als Habub die Augen wieder öffnete. „Gebieter… Was habt Ihr gesehen?“ traute er sich schließlich zu fragen, senkte dann den Kopf.

    Noch während der Diener sprach fühlte Habub die Macht der Kugel, nach der er sich verzehrte. Er spürte die Macht in diesem Gegenstand und, dass er die Macht in sich aufnehmen könnte.

    Der Einbruch der Nacht überkam Habub in genau diesem Moment. Dem Diener war blanke Angst ins Gesicht geschrieben, Habub merkte, dass dieser so schnell wie möglich in den Tempel zurückkehren wollte, doch niemals würde er es wagen dies zu tun, bevor Habub es ihm nicht erlaubte.
    Durch die bestehende Dunkelheit glomm das Licht der Kugel noch heller, als zuvor, die ‚Bilder’ waren verschwunden, aber die Macht war mehr als nur spürbar.



    Foxx:

    Jose nickte zur Einverständnis, warf einen flüchtigen Blick auf das, was einst Madrid war.

    Gemeinsam sahen sie sich nach Fortbewegungsmitteln um. Marcos wurde als erster fündig, in Form eines Motorrads, das wohl aus den 40ern stammen müsste. Die Maschine stand in einem zum Teil eingebrochenen Hangar und war sogar voll getankt und auch der Schlüssel steckte im Zündschloss.
    Jose trat neben ihn und starrte Marcos entsetzt an. „Du willst doch nicht etwa damit…“

    Nachdem die Nacht nun so plötzlich angebrochen ist, sah sich Jose überrascht und irritiert um. Fast mochte Marcos meinen, den Nocturne in Jose lachen zu hören, über die Naivität des Menschen. Auf einmal bemerkte Marcos eine Art Anomalie, im Dach des Hangars; eine Anomalie wie er sie zuvor schon im Flugzeug gespürt hatte, die der Nocturne erkennen konnte, der Mensch aber nicht.



    Felina Noctis:

    Deidra stand direkt neben dem Wesen, das nach Westen sah und keinen Mucks von sich gab. Das Wesen schimmerte leicht silbern, als ob es fast durchsichtig wäre.

    Dann kam die Dunkelheit.

    Das Wesen gewann an Konturen, als ob die Finsternis sein Element war, doch es rührte sich nicht weiter.
    Deidra spürte, wie die Macht des Wesens stieg, wie es an Kraft gewann, doch noch immer machte es keinerlei Anstalten von Feindseligkeit.

    Das Wesen drehte dann den Kopf in Richtung von Deidra – scheinbar konnte es ebenfalls in der Dunkelheit sehen, doch es gab kein Zeichen von Kommunikationsversuch oder ähnlichem.
    Those Wings... I want them too!

  3. #78
    Mitglied Avatar von Coin
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    Anwar starrte auf die gelb leuchtende Kugel vor sich. In seinem Verstand erhob sich eine tonlose, ins Mark gehende Stimme:

    "Jaa, fühle ihre Macht! --- Nimm Sie und eigne Dir ihre Macht an!"

    Mit einem letzten Aufbäumen seines Verstandes hob Anwar seinen Blick auf den Diener, hob betont langsam die Kugel aus der Schatulle und winkte mit seinem Kopf Richtung Tempel.

    "VERSCHWINDE!"

    Er war selbst überrascht über die Intensität seines Befehls. Der Diener war im nächsten Moment am Tor und hinter dem Tor verschwunden.
    Auf die in den Sand gefallene Schatulle achtete Anwar nicht mehr. Er starrte in seine Hand, die die Kugel zerbrach und fühlte die Macht der Kugel in sich hineinströmen. In seinem Verstand erhob sich etwas Fürchterliches und zugleich sehr Vertrautes: Sein Noctune-Ich. Habub.

    Habub schaute kurz auf die leere Schatulle im Sand. Sie war im Moment genau so nutzlos wie diese jämmerliche Gestalt von einem Scheichssohn. Mit einem kurzen Blick gen Himmel heiterte sich seine Laune sichtlich auf.

    "Morgenstund hat Gold im Mund."

    Habub streckte, ja dehnte, sich ein wenig aus. Kurz überlegte er, etwas Sand hinzuzunehmen, aber dann entschied er sich für den Überraschungsmoment. Der Wind hatte auf Nordost gedreht, also konnte er sich ein Stück treiben lassen - nach Westen zur "Zivilisation".

    Der Wind trug sein Gelächter davon....
    Geändert von Coin (03.07.2007 um 23:03 Uhr)

  4. #79
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Er hörte dem jungen Soldaten aufmerksam zu und bei dem schon lange nicht mehr mit diesem Ernst ausgesprochenen Wort "Genosse" wurde Nicolai warm ums Herz. In letzter Zeit hatte man dieses Wort nur noch gehört wenn man einen der "ewig Gestrigen" hatte verspotten wollen. Die Menschen hatten sich viel zu schnell nach dem Zerfall der UdSSR von ihren Idealen abgewendet und hatten sich den Göttern der Konsumgesellschaft zugewandt.

    Nicolai nickte dem jungen Offizier zu "Aber gerne doch Genosse!" und schaute auf das Tor, das soeben verschwunden war. Er hatte sich fürs erste vorgenommen sich durch nichts mehr überraschen zu lassen und ersteinmal mit allem zu rechnen.

    Indem Moment geschah etwas für Nicolai völlig unvorstellbares. Die Sonne tauchte alles ganz kurz in ein strahlendes Licht, so als ob sie mit einem Paukenschlag die Bühne verlassen wollte. Und dann wurde es dunkel, so schlagartig, wie es Nicolai noch nie gesehen und auch niemals, bei der Sonne, für möglich gehalten hatte. Ein Konglomerat von Gefühlen durchflutete ihn und Nicolai brauchte einige Sekunden um damit klar zu kommen und alles zu sortieren. Während er das tat hörte er in seinem Hinterkopf ein freudiges Brüllen von Medwed, dem dies alles scheinbar überhaupt nichts ausmachte.

    Aber Nicolai brachte sich wieder unter Kontrolle, schaute auf den Himmel und die tiefe Schwärze, wurde dann aber schnell wieder, in das was für ihn, im Moment, die Realität war, zurückgeholt.

    "Aber natürlich Genosse" Nicolai nickte anerkennend als er die Platte sah und ihren Zweck erahnte. Dann betrat er sie und folgte der Aufforderung sich zu setzen. Als der Soldat wieder das Wort erhob, hörte Nicolai aufmerksam zu. Als der Junge von den anderen Nocturne sprach freute sich Nicolai endlich andere seiner Art zu treffen, die ihm vielleicht mehr erzählen konnten. Doch Medwed begann in seinem Kopf zu rumoren, für ihn schien es keine gute Aussicht zu sein gleich drei seines Volkes zu treffen. Nicolai tat das jedoch als Trieb ab und verbannte das Mißtrauen Medweds in die hinterste Ecke seines Geistes.

    Dann sprach der Junge aber von einem Zaren und Nicolai bekam einen fauligen Geschmack im Mund. Was sollte dies für eine pervertierte Gesellschaft sein, wenn man sich einerseits als Genossen sah und andererseits einen Zaren hatte? Widersprach das nicht allem woran man glauben sollte? Aber Nicolai fand einen Gedanken der ihm neue Hoffnung gab. Vielleicht war Zar einfach nur ein Titel, der den Genossen mit der besten Qualifikation für die Bürde des Staatsführers angetragen wurde. Denn wenn dies hier aufgeklärte Menschen waren, so wußten sie, daß man die Menschen die über das eigene Schicksal bestimmen sollte, sorgfältig ausgewählt werden mußten.

    Während des Denkens nahm Nicolai ersteinmal garnicht wahr, daß sie losgefahren waren. Er versuchte etwas zu erkennen, aber die Stadt zog so schnell an ihm vorbei, daß nichts zuerkennen war. Doch konnte Nicolai ein paar erstaunliche und ein paar weniger erstaunliche Schlüsse daraus ziehen. Weniger erstaunlich war für ihn, daß Moskau immernoch riesig war und wahrscheinlich noch wesentlich weiter gewuchert war. Denn bei der Geschwindigkeit und der Zeitspanne die verstrichen war... Wenn Nicolai genaue Daten gehabt hätte, aber so hatte er nur grobe Schätzungen. Das üebrraschende aber war die Feststellung, daß er keine Beschleunigung gespürt hatte. Irgendwie mußten sie also eine Neutralisierung dafür entwickelt haben und wenn sie selbst in nichtmilitärischen Sachen eingesetzt wurde, dann mußte sie schon sehr weit verbreitet sein.

    Nicolai schaute zum Palast und seine Befürchtungen ob des Zarens schienen sich doch zu bewahrheiten. Doch Nicolai konnte sich dies auch anders erklären, und diese Variante gefiel ihm um einiges besser. Diesen Leuten ging es so gut, daß sie es sich leisten konnten, den Menschen zu belohnen der ihnen dies alles ermöglichte. Und man brauchte ja auch etwas Repräsentatives um den anderen Menschen der Welt zu zeigen, was wahre Größe wirklich bedeutete.

    Von den neuen Gedanken wieder etwas beruhigt konnte sich Nicolai wieder auf das Residenzgebäude konzentrieren und nahm die Musik und die Geruch nach Speisen wahr, die herauswehten. Er freute sich, daß die Menschen das Leben noch nicht verlernt hatten und wollte sehen wohin sich die Kultur entwickelt hatte. Also ging er festen Schrittes und frohgemut in den Palast hinein und nahm voller Neugier alle Details in sich auf.

  5. #80
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Marcos betrachtete das Motorrad etwas skeptisch und mit einem leichten Gefühl von Unbehagen. Er hatte noch nicht einmal einen PKW-Führerschein, geschweige denn einen für Motorräder. Ein wenig ratlos sah er auf, als José ihn fragte, ob er wirklich gedachte, damit nach Paris zu kommen, und zuckte mit den Schultern.

    Dann plötzlich flackerte die Sonne auf - und erlosch. Der Schreck ließ Marcos aufsehen, er spürte wie sein Herzschlag sich beschleunigte, sein Atem kürzer wurde. Was war geschehen? Beklemmung machte sich in dem Spanier breit und aus dem Augenwinkel wurde er gewahr, dass es José ganz ähnlich zu gehen schien. Dann aber spürte er Scritos Präsenz, welche seit vorhin geschwiegen hatte, wieder in sich und mit geradezu genervter Herablassung vermittelte der Nocturne seinem Wirt das Wissen um den Tag- und Nachtzyklus dieser neuen Welt. Nicht sofort beruhigte Marcos diese Erklärung, das Bild der einfach erlöschenden Sonne war wie einem Horrorszenario aus Hollywoods Blockbustern entnommen und dementsprechend wirksam gewesen.
    Dann aber erregte etwas anderes seine Aufmerksamkeit - oder vielmehr die Scritos. Binnen Sekundenbruchteilen hatte der Nocturne den Körper wieder übernommen und selbst ihm fahlen Licht der Nacht war zu erkennen, wie dieser in Schwarz und Weiß getaucht wurde.
    Er deutete José zu warten und näherte sich vorsichtig dem Hangar, während er sich auf die Anomalie konzentrierte um vielleicht eine Vorahnung zu bekommen, was ihn erwartete. Eine zweite dieser Kugeln vielleicht? Oder aber ein weiterer Nocturne?
    Geändert von Foxx (17.07.2007 um 22:30 Uhr)

  6. #81
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Gerade als Shadow nach der roten Kugel griff vollzog sich der "Sonnenuntergang" und das Einbrechen der Nacht. Sofort spürte der Nocturne das seine Macht sich vergrößerte und das obwohl er die Kugel noch nicht berührt hatte.
    Kurz genoss er die neue Kraft die ihn durchströmte und seine grau-schwarzen Finger schwebten nur wenige Millimeter über der roten Kugel.
    Ja noch mehr Macht das würde er brauchen, sein Mund verzog sich zu einer art Lächeln. dann schlossen sich seine Finger um die rote Kugel.

  7. #82
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    Rabe hielt inne als die Nacht hereinbrach. Sie eher überfiel. Plötzlich war die sonne weg als hätte jemand einen riesigen Lichtschalter umgelegt. Rabe hatte keine Probleme, aber Leslie geriet ob des anblicks in noch größere Panik und drängte, daß sie sich irgendwo niederlassen mußten, um zu rasten, sich zu erholen. Rabe stimmte zu und entschied sich für den Felsen. Dort gab es weder Kämpfer noch sah es dort nach hzu extremen Wetter aus. Sie flog weiter.

  8. #83
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Nachdem die Sonne verschwunden war und Deidra eine Weile schweigend in der Nähe des fremden Wesens aufgehalten hatte, ohne dass etwas Grundlegendes passiert war, entschloss sie sich den ersten Schritt zu wagen.

    "Seid gegrüßt, Fremder!" rief sie laut. "Mein Name ist Deidra. Wer seid Ihr?" sie machte eine kurze Pause, doch dann fielen ihr die Visionen wieder ein. "Seid ihr Donnstrava? Kennt Ihr sie? Könnt Ihr mir sagen, in welcher Richtung ich sie finden kann?"

    Noch immer hatte Scorpio nicht die leiseste Bemühung gemacht, die Oberhand über Deidra zu gewinnen. Offenbar hielt die Nocturne es für ratsam, dem fremden Wesen so friedvoll wie möglich gegenüber zu treten und da war die junge irische Forscherin definitiv dir klügere Wahl. So warteten "Mensch" und Nocturne auf die Reaktion des Gegenübers und hofften inständig, dass diese nicht negativ für sie ausfallen würde...
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  9. #84
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    Coin:

    Als Habub die Kugel zerdrückte und in sich aufnahm, fühlte er, daß er mächtiger wurde. Er fühlte sich, wie wenn er aus einem Schlaf erwacht wäre. Er fühlte Kraft... Mehr Kraft, als noch vor wenigen Minuten. Auch neue Gedanken überkamen ihn, nicht nur das, was er bisher gesehen hatte... sondern vielmehr Visionen von Orten dieser Welt... von Orten, Personen... Nocturnes. Habub fühlte, daß er gebraucht wurde... doch von wem oder wo, war ihm unklar.

    Doch dann sah er einen Namen vor sich… Donnstrava!

    Als Habub sich vom Wind treiben ließ, dauerte es keine Minuten, bis er auf einmal an einer gewaltigen Pyramide ankam. Auf der Spitze von dieser, konnte Habub etwas spüren – einen Nocturne! Noch dazu konnte er eine Stimme hören. „Sieh mal einer an, was der Wind mir da zugetragen hatte.“ Ein Lachen kam auf und eine Gestalt erhob sich. Trotz der Finsternis konnte Habub das Wesen als eine Sphinx erkennen, denn aus dem Nichts flammten an der Pyramide rechts und links von einer gewaltigen Treppe, kleine Feuer auf.



    Gabriel:

    Als Nicolai den Palast betreten hatte, waren zu beiden Seiten eines roten Teppichs Soldaten aufgestellt. Ein Mann deutete ihm den Weg, leitete Nicolai, bis in eine große Halle. In dieser stand ein großer Thron, davor standen drei mächtige Wesen, die Nicolai sofort als Nocturne erkannte. Zwei Frauen, einen Mann. Zum Glück war Nicolai in Menschengestalt, sonst könnte er seinen natürlichen Hass auf andere Nocturnes kaum zurück halten. Doch Medwed brach zumindest in seinem Geist durch. ‚Töte sie!’ flüsterte er Nicolai zu. ‚Sie dürfen nicht leben!’

    Doch bevor Nicolai sich entscheiden konnte, dem Flüstern von Medwed nachzugeben oder nicht, erhob sich ein Mann vom Thron und breitete die Arme aus. „Nun, da wir vollzählig sind… Mein Name ist Zar!“ stellte er sich vor. „Ich bin froh, die vier Schutzgötter von Moskau begrüßen zu dürfen.“ Er trat die Stufen vom Thron herab und stellte sich vor den vieren auf. „Ich weiß, dass ihr es kaum erträgt, so nahe zu sein, ohne euch zu bekämpfen, doch lasst mich euch sagen, Beschützer von Moskau, dass es so sein muss!“ Er machte eine kurze Pause, sah alle vier der Reihe nach an. „Wir wissen, dass die Nocturne sich gegenseitig töten müssen, doch könnt ihr vier als eine Gruppe zusammen stehen und so leichter die anderen vernichten!“

    Der männliche Nocturne erhob seine Stimme. „Und wie kommt ihr auf die Idee, dass wir nicht zuerst diese Stadt in Trümmer legen?“

    Der Mann, der sich selbst „Zar“ nannte, begann zu lachen. „Auch, wenn ihr Nocturne mächtig seid – wir besitzen Waffen, die sogar einen Nocturne vernichten können! Aber seht das nicht als Drohung, Genossen, sondern als Rat. Solltet ihr uns angreifen, werdet ihr es nicht überleben.“ Mit diesen Worten sah er grinsend in die Runde. „Habt ihr Fragen, die ich euch beantworten kann?“



    Foxx:

    Jose sah zu, wie Marcos sich zu Scrito wandelte und folgte seinem Beispiel. Power folgte dem Blick von Scrito und auch er erkannte die Anomalie. „Ist ja interessant. Was auch immer das ist, erst in dieser Gestalt und bei Nacht konnten wir es sehen.“ Er machte ein paar Schritte darauf zu, erkannte, eine Art Falltür. Power wollte diese gerade öffnen, als diese sich von selbst öffnete und ein Wesen, das auf jeden fall kein Nocturne war, zu Boden schwebte. Es handelte sich um ein weibliches Wesen, das von Lichteffekten überzogen war. Es starrte Power und Scrito eindringlich an, legte dann den Kopf schief.

    Obwohl es sich hierbei um keinen Nocturne handelte, war das Wesen mächtig – viel mächtiger als Menschen und von ähnlicher Macht, wie die Nocturne selbst.



    Shane:

    Als Shadow nach der roten Kugel griff, legte der Schamane ihm beide in die Hand. Die Berührung mit der gelben löste etwas in Shadow aus, er hörte Wörter in seinem Kopf und sah ein paar Bilder…

    Kampf... Auserwählte... Sieben... Gefahr... der Magus... Die Allmacht... Anfang... Ende..., dann sah sie ein klares Bild vor sich... ein weit geöffnetes Maul, mit rasiermesserscharfen Zähnen, die wie Dolche aussahen. Nocturnal Animal... TOD
    Die Bilder endeten schließlich und Shadow stand alleine da. Der Schamane und auch das Lagerfeuer waren verschwunden, als ob sie nie existiert hatten.



    Felicat:

    Je weiter Rabe nach Süden flog, konnte sie zwei Gestalten ausmachen.
    Eine der beiden war definitiv ein Nocturne, die andere Gestalt definitiv nicht – doch nicht minder mächtig. Die zweite Präsenz wurde jedoch immer schwächer, bis sie ganz verschwand.

    Vor sich erkannte Rabe den Ayers Rock – sie war in Australien… zumindest war das früher Australien gewesen. Auf dem Felsen stand ein anderes Wesen, von menschlichem Aussehen, das jedoch eine Nocturne beinhaltete.

    Hinter sich bemerkte Rabe nun andere Wesen, viel kleiner und schwächer, doch in der Menge sicher lästig, vielleicht sogar bedrohlich. Sie konnte diese als eine Art Fledermäuse mit menschlichem Körper identifizieren.


    Felina Noctis:

    Das Wesen stand still da, betrachtete das Ende des Lichtes und stand weiterhin ohne Regung da.
    Als Deidra es ansprach, reagierte es so gut wie garnicht, doch als sie den Namen 'Donnstrava' nannte, drehte sich der Kopf des Wesens. Es starrte Deidra aus Pupillenlosen Augen an, dann hob es einen Arm und deutete direkt nach Westen.
    Dann löste sich das Wesen auf, doch Deidra - und Scorpio - konnten noch die Macht spüren, die dieses Wesen hatte, als es verschwand, wie in Luft aufgelöst.
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  10. #85
    Mitglied Avatar von Coin
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    Habub trieb mit dem Wind und ging gedanklich die Namen und Orte durch, die ihm in den Verstand geflutet waren. Instinktiv sortierte er sie im Geiste alphabetisch. "Hmmm, nie wieder Telefonbuch...".

    Seine gute Laune verflog, als er sich der Pyramide näherte.
    "Sieh mal einer an, was der Wind mir da zugetragen hatte.", hörte er - trotz pfeifendem Wind - deutlich.

    Er ging tiefer, bis er knapp über dem Wüstenboden schwebte, wirbelte einigen Sand auf um diesen in seine Gestalt, die dadurch deutlich sichtbar wurde, aufzunehmen. Dann schwebte er über die mit kleinen Feuern gesäumte Treppe hinauf zur Spitze der Pyramide, wo die Sphinx saß.

    "Vielen Dank für die Landebahn, ", seine Stimme klang belustigt, " aber ich hätte Dich auch ohne die Pyramide gefunden.".

    Er näherte sich dem letzten Feuer an der Treppe und entlud darauf mehrere Handvoll Wüstensand, welche es zum Erlöschen bringen sollten.

    "Oh, wie ungeschickt von mir. Wo waren wir stehengeblieben?"

  11. #86
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Nicolai schritt über den roten Teppich und mußte unwillkürlich an die widerwärtige Selbstdarstellung und dekadente Selbstverherrlichung der Hollywoodstars denken, die so einen Teppich für die kleinen Leute zu einem Symbol gemacht hatten. Jetzt befand er sich selbst auf einem solchen und empfand nichts dabei. Schon eher erinnerte ihn das Spalier der Soldaten an die guten alten Zeiten. Er musterte die Gesichter der Soldaten und den Sitz ihrer Uniformen.

    Dann betrat er die große Halle und sein Blick verlor sich kurzzeitig, als er versuchte sie ganz in sich aufzunehmen. Doch schnell holte ihn Medwed wieder in diese Realität zurück. Nicolai schoss dabei kurz der Gedanke durch den Kopf, daß er immernoch nicht wußte wessen Realität das eigentlich war, doch für diese Frage hatte er jetzt entschieden zu wenig Zeit.

    Als der Gedanke wieder aus seinem Kopf verschwunden war, sah Nicolai was Medwed so aufregte. Sein Blick heftete sich auf die drei Gestalten vor ihm und wanderte über sie um jedes Detail, jede erkennbare Schwäche und Stärke in sich aufzunehmen. Dieses Vorgehen verwunderte Nicolai, doch für Medwed war es das natürlichste der Welt.

    Den Zaren in seinem Thron nahm er, über der drängenden Stimme von Medwed in seinem Kopf, erst garnicht so richtig wahr. Als er jedoch anfing zu sprechen schaffte es Nicolai Medwed zum Schweigen zu bringen und hörte dann aufmerksam zu. Auch als der Nocturn sprach war Nicolai sehr aufmerksam und nahm die unverholene Drohung des Zaren zur Kenntnis.

    Als der Zar die Fragestunde eröffnete begann Nicolai "Ersteinmal möchte ich mich, wie es sich gehört vorstellen. Mein Name ist Nicolai Alexeiewitsch Medwey. Ich verstehe übrigens sowieso nicht wieso ich diese Stadt vernichten wollen sollte, und ich finde es sehr positiv, daß sie in der Lage ist sich selbst zu verteidigen! Doch wozu braucht ihr uns dann eigentlich? Und wozu gleich vier von uns wenn ihr doch wißt wie unangenehm und gefährlich es ist, so viele von uns zusammen zu bringen!?" Dann wandte er sich an den Zaren und die anderen Nocturne "Wer seid ihr überhaupt?"
    Geändert von Gabriel (17.07.2007 um 10:01 Uhr)

  12. #87
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Gleich einem Spiegelbild legte auch Scrito den Kopf schief, als er die Frau musterte. Er hatte keine Ahnung, wer oder was sie war, doch das pulsierende Licht, das ihren Körper einhüllte und in die unterschiedlichsten Lichtspiele kleidete, zeugte davon, dass sie mehr war als nur ein Mensch - und selbst ohne dieses optische Phänomen war ihre Macht deutlich genug zu spüren, um es jedwedem Wesen, das auch nur ein geringes Gespür für das Übernatürliche hatte, klar zu machen.
    Doch da ihr Gegenüber keinerlei Anstalten machte ihn und Power anzugreifen, beschloss Scrito abzuwarten und verharrte regungslos in seiner Stellung (natürlich jederzeit bereit zu handeln, sollte die Situation es erfordern). Nur einige wenige orangeleuchtende Schriftzeichen glommen auf seiner Haut, so als sei selbst das sonst so wirre Erscheinen und Verschwinden der unterschiedlichsten Worte zur Ruhe gekommen.
    Sollte Power ruhig den ersten Schritt tun und herausfinden, mit wem sie es zu tun hatten und was sie vermochte. Wenn diese Frau ihr Feind war, dann sollte es Scrito recht sein, wenn sein Gefährte zuerst herausfand, welche Macht sie wirklich hatte.

  13. #88
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    So schnell wie die Bilder und Gefühle der gelben Kugel in seinem Kopf erschienen waren so schnell waren sie auch wieder verschwunden. Und ein Gedake setzte sich in seinem Kopf fest. Der Nocturne Animal er musste gefunden werden, er musste bekämpft werden, er musste sterben.

    OCC: Ich schätze mal das die erhöte Kraft von der roten Kugel noch von dir beschrieben werden, Dark.

    Nach dem Auflösen der beiden Kugeln fühlte Shadow sich um ein vielfaches stärker.
    Nun begann eine Suche, eine Suche nach Gegnern, Gegnern für einen ewigen Kampf, den Kampf um die absolute Macht.

    Shadow verwandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt, seine nocturnen Kräfte würde er noch später gebrauchen. Im dunkel der Nacht zog er los um Animal zu finden und um das Schiksal einzuleuten.

  14. #89
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    "Westen also..." Scorpio nickte zufrieden. Sobald das fremde Wesen verschwunden war und sie seine Macht nicht mehr spüren konnte hatte die Nocturne wieder die Macht über eine müde, geistig erschöpfte Deidra übernommen. Einen Moment wartete sie noch, aber das Wesen war verschwunden, seine große Macht konnte ihr nichts anhaben.

    So machte sie sich denn auf den Weg, hinab vom Ayers Rock, in Richtung des Westens. Dabei schritt sie vorsichtig, jedoch sehr schnell einher. Sie wollte endlich mehr wissen und vor allem wissen, wer Donnstrava war, dass andere Wesen sie erkannten und wer sie selbst war.
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  15. #90
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Rabe blieb in der Luft als sie die Gestalten bemerkte. Die eine verschwand und die andere, die Nocturne, ging davon. Nachdem sie kurz gewartet hatte landete sie auf dem Ayers Rock. Sie wollte nur etwas verschnaufen bevor sie weitersah. Die Fledermaus-Hybriden behielt sie dabei im Auge.

  16. #91
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Coin:

    Die Sphinx ließ Habub gewähren, ihre Feuer erlöschen, doch seine Worte waren zuviel. „Spare dir die Arroganz. Wir können reden oder kämpfen - es ist mir gleich. Doch wisse, junger Nocturne, da, wo wir hingehen, brauchen wir Verbündete und Macht.“

    Jetzt erst bemerkte Habub, dass die Nocturne vor ihm sehr, sehr alt sein musste, denn sie wirkte fast gebrechlich – oder war dies nur einen Illusion?

    „Ich fühle, dass du schon den Namen gehört hast… ‚Donnstrava’…“ Die Sphinx begann zu lächeln. „Was ist dir jetzt wichtiger – Ein Verbündeter, oder mehr Macht?“ Die Sphinx sah ihn herausfordernd an und erwartete fast sogar einen Angriff, aber Habub konnte spüren, dass sein Gegenüber nicht so wehrlos war, wie es den Anschein hatte.



    Gabriel:

    Der männliche Nocturne begann höhnisch zu lachen, als Nicolai gesprochen hatte. „Mein Name ist Frost.“ Stellte er sich ebenfalls vor, verzichtete jedoch einen menschlichen Namen zu nennen. Nicolai erkannte ohne Probleme, dass dieser Mensch es genoss, solche Macht zu haben und über ‚gewöhnlichen’ Menschen zu stehen. Scheinbar war er nicht freiwillig in der menschlichen Hülle hier.

    Eine der beiden Frauen schüttelte den Kopf. „Sibiga ist mein Nocturne Name, Nina Olegova war mein menschlicher Name.“ Sie verneigte sich leicht, dann sah sie die andere Frau an.
    „Man nennt mich Katharina Alankova“, stellte sich nun die letzte Frau vor. „Genosse Nicolai hat gute Fragen gestellt, Genosse Zar.“ Sie sah daraufhin herausfordernd zu dem Mann, der sich als Zar vorgestellt hatte, der sanft lächelte.

    „Nun, ihr habt natürlich recht, wie sollte es auch anders sein?“ Er winkte einem Diener, der Gläser mit Wasser, Wodka und Champagner brachte. „Ihr wisst natürlich, dass ihr kämpfen müsst und es ist sehr gefährlich, euch hier zusammen zu halten. Wir könnten euch töten, doch würden etliche von uns mit ihrem Leben bezahlen und das wollen wir nicht. Darum lasst mich erklären, Genossen.“

    Er holte weit aus, erzählte dann von der aktuellen Blüte Moskaus, die scheinbar die mächtigste Stadt der Welt war, doch gab es nicht viel, um das sich zu kämpfen lohnte. „Die Welt ist geteilt und komprimiert, wenn ihr von Moskau nach Wladiwostock gehen würdet, wäret ihr in kaum einem Tag dort – wenn die Stadt noch existieren würde.“ Er senkte seinen Blick, sprach jedoch weiter. „Um es kurz zu machen – die Nocturne werden einander bekämpfen, um den Herrscher der Welt auszumachen. Und wir wollen natürlich, dass einer unserer Schutzgötter diese Position einnimmt.“ Er lächelte die vier Nocturnes frech an, als er das sagte. „Im Endeffekt werdet ihr auch gegeneinander kämpfen und euch gegenseitig töten, das liegt in euerer Natur, aber warum solltet ihr euch vorher nicht gegenseitig helfen?“

    Während der Zar sprach konnte Nicolai die anderen beobachten. ‚Frost’ wirkte nur gelangweilt, ‚Sibiga’ begeistert und von der anderen Frau konnte er keine besondere Gefühlsregung wahrnehmen.



    Foxx:

    Das weibliche Wesen – das im Übrigen sehr klein war, sie reichte Scrito kaum zur Hüfte - reagierte auf Scritos Kopfschieflegen mit einem freundlichen Lächeln, das sich über ihr gesamtes Gesicht zog. Die Fröhlichkeit, die dieses Wesen in sich trug war fast schon beängstigend.

    Power war überraschter als Scrito und als das Wesen ihn sah, erschrak sie zunächst und machte einen Satz zurück, ehe sie sich beruhigte und auch Power anlächelte.

    „Was… zur Hölle… ist das?“ raunte Power seinem Gefährten zu. „Sie ist kein Nocturne… aber was dann?“

    Das Wesen hatte die Konversation scheinbar mitbekommen, denn sie kam auf die beiden zu und schwang sich in die Lüfte, bis sie dicht vor Scrito schwebte. Ihr Blick wurde ernst und sie musterte den Nocturne, schwebte etwas tiefer und umrundete Scrito, als wollte sie die Zeichen auf seinem Körper lesen.
    Schließlich schwebte sie wieder auf Augenhöhe und ihre Augen wurden auf einmal kalt und leer, als ob sie eine tiefe Traurigkeit übermannte. Sie streckte ihren Arm aus und kam vorsichtig näher, als ob sie Scritos Stirn berühren wollte.



    Shane Gooseman:

    Nachdem Shadow die gelbe Kugel absorbiert hatte, schien es in seinem Gehirn zu brodeln. Gedanken überkamen ihn, die er nicht deuten konnte. Er sah Wesen, Orte, eine weite Wüste und einen Namen… Donnstrava!

    Shadow glaubte schon, dass es vorbei war, doch dann schien er die rote Kugel erst zu absorbieren.

    Rotes Licht blitzte auf und blendete Shadow. In diesem Zustand der Blendung, sah er sich, in seiner menschlichen Form, auf einer weiten, gelben, Ebene stehen, die von Sand bedeckt war.
    Am Horizont, direkt vor der Sonne stand eine Gestalt, in weißen Laken. Sie schien auf Thomas zu warten, ihn zu rufen. Komm her! hörte er in seinem Kopf. Komm her, Thomas! Der Ruf wurde immer deutlicher. Komm her, Shadow!
    Auf einmal stand das Wesen direkt vor ihm und sah ihm, mit glasigem Blick, in die Augen. Ihre Lippen bewegten sich, doch es kamen keine Worte aus ihrem Mund. Doch in seinen Gedanken blitzte ein kleiner See, der von Bäumen umringt wurde, der von Wüste umschlossen wurde, auf.

    Shadow kam wieder zu sich, seine Augen wurden klarer. Er lag am Boden, fühlte sich benommen. Dann hörte er noch etwas! Ich, Donnstrava, rufe dich!

    Als Shadow wieder auf die Beine kam, war sein nächstes Ziel klar – eine Wüste… eine Oase… Donnstrava!



    Felina Noctis & Felicat:

    Als Scorpio Deidra übernahm war es nicht so, wie bisher – ihre Form blieb menschlich. Deidra hörte Scorpio in sich fluchen und zetern, doch trotzdem ihre Form menschlich blieb, hatte Scorpio die Oberhand.
    Als sie langsam vom Felsen herab schritt, nahm die Macht des Nocturnes wieder zu, als sei der Felsen von einer Art Schutz überzogen, dass die Nocturnes hier einen Teil ihrer Kraft einbüßten.
    Scorpio wurde aufgeschreckt, sie spürte einen Nocturne näher kommen – wieso spürte sie ihn erst jetzt? Auch das musste am Felsen gelegen haben. Scorpio wurde neugierig, auf dieses Wesen, auch wenn ein Kampf auf dem Felsen schier unmöglich schien.

    Als Rabe auf dem Felsen landete, wandelte sich ihre Form zurück in die von Leslie. Rabe protestierte in ihr, sie verstand nicht, wie dieser Mensch es schaffte, sie so einfach zu übernehmen… doch dann begriff Rabe – und somit auch Leslie – dass dies ein Werk der Macht des Ayers Rock war.
    Leslie erkannte, wie ein anderes Wesen – ein Nocturne in menschlicher Form, wie sie selbst, gerade dabei war, den Felsen zu verlassen.

    Leslie ertappte sich dabei, dass sie die Fledermaus-Hybriden komplett vergessen hatte, doch war von denen aus keine Gefahr zu spüren, denn sie mieden den Felsen und hielten einen Abstand von mehreren hundert Schritt.

    Sowohl Leslie, als auch Deidra sahen sich, spürten sich – und noch eine weitere, mächtige Präsenz, die Deidra jedoch kannte, sie zuvor schon gesehen hatte.
    Those Wings... I want them too!

  17. #92
    Mitglied Avatar von Gabriel
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    Nicolai beobachtete die anderen Nocturne aufmerksam als sie sich vorstellten. Frosts Auftreten gab Medwed Auftrieb und für kurze Zeit überfluteten seine Gedanken "Vernichte ihn! Entreiß ihm alles! Laß ihn bezahlen!" Nicolais Geist und ließ ihn raubtierhaft zu Frost schauen. Mit einem zuerst leise und zaghaften und dann immer bestimmter werdenden "Ruhig Alter, ruhig!" bekam sich Nicolai wieder in den Griff und konnt den beiden Frauen wieder mit seinem menschlichen Selbst zuhören.

    Er hörte ihnen zu und nickte jedesmal grüßend, wenn eine von ihnen ihren Namen nannte. Die Frauen machten einen wesentlich kooperativeren Eindruck auf Nicolai und bei ihnen hatte er auch keine Schwierigkeiten Medwed im Zaum zu halten. Frost jedoch stand auf einem anderen Blatt. Es freute ihn, daß Frost schon einige Informationen preis gegeben hatte, die Medwed helfen konnten ihn zu besiegen, denn Nicolai war sich sicher, daß es früher oder später, wahrscheinlich früher, zu einem Kampf zwischen ihnen kommen würde. Auf wessen Seite die Frauen stehen würden konnte er leider noch nicht einschätzen, weswegen er sie ersteinmal als variable Größen einordnete und hoffte sie zu seinen Gunsten beeinflussen zu können.

    Nicolai musterte das Getränkeangebot und entschied, daß er keinen Durst hatte, zumal er nirgends etwas zu essen sah um dem Alkohol, der zweifelsohne in den Getränken enthalten war, entgegen zu wirken. Dann hörte er Zar zu und ließ sich die Gedanken, sogut es mit Medweds Geschrei im Hintergrund ging, durch den Kopf gehen. Die Idee an sich hörte sich gut an, doch mußte Nicolai auch erst einmal herausfinden ob es sich wirklich lohnte diese Stadt zu beschützen, ob sie überhaupt das war was Nicolai wollte. Sie nannten sich vielleicht Genossen, aber wie es hier war hatte er noch nicht erfahren, der Redelsführer nannte sich selbst Zar und lebte auch so, wer wußte schon wie es den anderen, nicht so gleichen, Genossen ging. Doch alles zu seiner Zeit.

    Nach diesen Worten überlegte Nicolai und versuchte die anderen einzuschätzen. Nina schien von alledem begeistert zu sein, also eine mögliche Verbündete. Frost schien ihm nicht wirklich gewillt zu sein hier zu helfen, egal wer diese Leute waren und Katharina... konnte Nicolai überhaupt nicht einschätzen, auch wenn sie das Wort "Genossen" genauso gewohnt führte wie er. Ihr Name verhieß gutes, zumindest gab es eine Katharina die Rußland wirklich geholfen hatte und es nach vorne gebracht hatte. Aber ob diese auch so war, würde sich zeigen müssen.

    "Nungut, gehen wir einfach mal davon aus, wir würden diesen Vorschlag nicht als Beleidigung und unter unserer Würde empfinden, welche Unterstützung würdet ihr uns dann zukommen lassen, ich meine schließlich würden wir ja dann für das Wohl von Moskau kämpfen." Er versuchte mit diesen, hoffentlich für den Zaren,provokanten Worten eine Gefühlsreaktion von ihm und von den anderen Nocturne zu erzeugen, irgendwie mußte er sie besser einschätzen können.

  18. #93
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Rabe landete auf dem Felsen und...nach einem kurzen Moment des Unwohlseins stand Leslie auf dem rötlichen Boden. Rabe tobte in ihrem Gefängnis und verfluchte, wer auch immer den Ayers Rock verhext hatte. Aber dann wurde die Nocturne ruhiger und Leslie konnte die andere Nocturne sehen. Auch sie steckte wohl in ihrer Menschengestalt. Rabe hielt Leslie vorerst ab, etwas zu tun. Da war noch etwas anderes hier, etwas Mächtiges. Am besten warteten sie ab.

  19. #94
    Mitglied Avatar von Coin
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    "...Doch wisse, junger Nocturne, da, wo wir hingehen, brauchen wir Verbündete und Macht..."

    Habub horchte auf. Schließlich begann er zu lachen - laut und herzhaft. Er schien fast so, als würde der Wind, der ihn hierhergetragen hatte, mitlachen.
    Übergangslos wurde er todernst:

    "Nur die Schwachen suchen Verbündete, die ihnen im Kampf gegen die Starken helfen sollen - dumme Trottel, zu trunken in ihrer Macht, um zu sehen, daß sie sich für jemanden abplagen, den sie mühelos zu Staub zerreiben könnten."

    Er ließ ein breites Grinsen in seiner Gestalt entstehen. "Und was uns beide angeht: Ohne Luft kein Feuer - wie Du unschwer erkennen kannst." er machte eine ausladende Bewegung über die gelöschten Feuer.

    "Oh, Du willst schon kämpfen? - Ich war doch noch gar nicht fertig, Dich zu demütigen...". Habub schwebte ein Stück empor und ließ den übrigen Sand seiner Gestalt in die rechte Faust fließen, während er mit allen ihm zur Verfügung stehenden Sinnen die Sphinx sondierte.

  20. #95
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Scrito war irritiert über das eigentümliche Verhalten des Wesens. Er hatte erwartet, dass es das Wort an sie richten würde, schließlich hatte es sicher Gründe gehabt, hier zu erscheinen. Doch als nichts dergleichen geschah und die Frau stattdessen sich nur über Mimik und Gestik mitteilte, kam dem Nocturne der Gedanke, dass sie vielleicht gar nicht sprechen konnte.

    Er ließ ihre ausführliche Musterung seiner Person geschehen, wenngleich er genervt war von ihrem Gebahren, doch solange er nicht wusste, was dieses Wesen vermochte, war es klüger, zu warten. Auf Powers Frage antwortete er nicht - wozu auch, er hatte keine Ahnung, womit sie es zu tun hatten.
    Als sie dann aber Anstalten machte, ihn zu berühren, schoss die Vorsicht in ihm hoch, seine schnellte Hand empor und ergriff ihren Arm, ehe sie ihn weit genug vorstrecken konnte, um seine Stirn zu erreichen.
    "Halt!"
    Die Zeichen auf seinem Körper glommen aufgrund der plötzlichen Regung jäh auf, so dass das sanfte orangene Licht stark genug wurde um seinen Schein auf die nähere Umgebung zu verbreiten.
    "Wer bist du und wozu bist du hier?", fragte Scrito scharf, während er ihre Arm wieder los ließ und selbst einen Schritt zurück trat, um ihrer unmittelbaren Reichweite zu entkommen. Noch immer versuchten seine Sinne mehr über dieses Wesen herauszubekommen.

  21. #96
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Deidra spürte wie Scorpio versuchte sich zu verwandeln, spürte wie der Geist des Nocturnes sie übermannte. Doch das Gefühl der Verwandlung blieb aus. Scorpio war rasend vor Wut und tobte und wollte so schnell wie möglich vom Fels hinab, insbesondere als sie erkannte, dass der Felsen ihr Macht nahm. Der fremde Nocturne interessierte Scorpio jedoch mehr und ob nun die Neugier oder die Hoffnung die Nocturne in Deidras Gestallt vom Fels und in eine Falle zu locken Oberhand gewann, jedenfalls wandte sie sich um und kehrte auf das Plateau zurück.

    Mit einem festen Blick taxierte Scorpio ihren Gegenüber und behielt auch die Präsenz aufmerksam unter Kontrolle. Doch mit einem Gegner hatte sie nicht gerechnet. Das ist mein Körper! Scorpio wurde von Deidras wütendem Angriff völlig überrascht und zurückgeworfen. Die sonst so sanftmütige Irin hatt die Nase voll. In ihrer eigenen Gestallt mochte Scorpio tun und lassen was sie wollte, doch sie würde die menschliche Form Deidras sicher nicht für ihre Zwecke einem anderen Menschen Verderben zu bringen missbrauchen.

    Nachdem sie Scorpio verdrängt hatte, wandte sie sich mit einer friedvollen Geste zu Leslie. Sie näherte sich der fremden Frau langsam, vorsichtig und schweigend.
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  22. #97
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Leslie starrte die andere Frau (Deidra) schweigend an. Rabe rebellierte in ihr und ermahnte sie zur Vorsicht. Die andere Frau war schließlich kein gewöhnlicher Mensch.

    "Was wollen Sie?" rang sich Leslie schließlich zu einer Eröffnung des Gesprächs durch.

  23. #98
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Deidra stutzte überrascht ob dieser Frage. Es war eine sehr gute, eine relevante Frage, mit der sie sich noch nicht wirklich befasst hatte. Was genau bezweckte sie damit auf den Menschen zu zugehen?! Sie blieb verblüfft stehen und die Ratlosigkeit spiegelte sich allzu deutlich auf ihrem Gesicht.
    "Ich weiß es nicht!" antwortete sie schließlich zögernd und sah Leslie hilfesuchend an. Doch dann dämmerte es ihr langsam und sie sagte bestimmter "Ich will Antworten... Warum ich hier bin, wie es möglich ist in wenigen Stunden zu Fuß von der Antarktis nach Australien zu gelangen und wohin ich gehen soll!" dies war nur ein Bruchteil der Fragen, welche sie beschäftigten, die grundlegensten.
    "Was wollen Sie?"
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  24. #99
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    "Ungefähr dieselben Fragen habe ich auch," erwiderte Leslie. "Nur daß ich gerne wüßte, warum ich von Japan so schnell hierhergekommen bin." Sie lächelte etwas schief. "Es ist ziemlich...verrückt."
    Sie konnte unter ihrer Kleidung noch immer die Kugel fühlen. Sie wüßte auch gerne, was sie damit tun sollte, aber das war kaum der richtige Zeitpunkt für diese Frage.

  25. #100
    Mitglied Avatar von Genesis
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    Gabriel:

    Auf Nicolais Worte hin, sahen die anderen drei Nocturne zu ihm. Nina schien ihm interessiert zuzuhören, dann räusperte sich Zar. „Nun, wir hätten jede Menge Informationen für euch. Wir haben eine – leider noch unvollständige – Liste der Nocturnes, wir haben einige Aufenthaltsorte, wir haben Karten und wir haben…“ Er deutete einem Diener, der nickte nur und öffnete einen Vorhang. Dahinter befand sich ein Kissen auf dem eine gelb leuchtende Kugel lag. „… eine Erinnerung.“

    Zar lächelte die Nocturne an, Medwed schrie enorm laut los, er gierte nach dem leuchtenden Objekt. Die anderen drei sahen es interessiert an, doch keiner schien eine derartige Gier danach zu haben, wie Medwed.

    Zar sah alle vier der Reihe nach interessiert an, dann stoppte er bei Nicolai. „Ich sehe, es gehört Euch, Genosse.“ Meinte Zar freundlich und winkte ihm mit einer einladenden Handbewegung zu sich. „Ihr seid der Anführer der Gruppe, denn dies scheint die Eure zu sein.“

    Frost begann lautstark zu protestieren, Nina und Katharina hielten sich bedeckt. Frost machte zwei Schritte auf Zar zu. „Wie kommst du auf die Idee, dass ich diesem… Versager dienen werde?“ Frost schien sich zu wandeln, es bildeten sich kleine Eiskristalle im Raum. Zar gab zwei Soldaten Signale, die sofort ihre Waffen auf Frost richteten.

    Dann war es soweit – Frost befreite den Nocturne in sich und an seine Stelle trat eine Gestalt aus purem Eis, dessen Augen jedoch vor Hass und Gier brannten. Er wandte sich sofort zu Nicolai um und deutete auf ihn. „Du… wirst der erste sein, der hier den Tod findet!“

    Nina und Katharina traten an Nicolais Seite. Nina hatte ihre Form bereits ebenfalls zur Nocturne gewandelt, in Form eines sibirischen Tigers. An Nicolais anderer Seite stand Katharina, die sich noch nicht gewandelt hatte. „Frost… wenn du angreifst, werden wir dich töten!“
    Ihr Blick wurde eisern, dann begann sie scheinbar zu leuchten. Ihr Kopf wandte sich zu Nicolai. „Genosse, nach euch!“



    Coin:

    Die Sphinx rührte sich nicht, doch die Beleidigungen schienen ihn nicht kalt zu lassen. Coin spürte genau, dass es in der Sphinx brodelte, dass er sie enorm gereizt hatte.

    „Du irrst, junger Nocturne…“ brachte die Sphinx schließlich heraus. „Jeder braucht Freunde und Verbündete, sogar du.“ Die Sphinx erhob sich etwas, stemmte den mächtigen Körper in die Höhe, stand nun auf vier, scheinbar steinernen, Beinen. „Aber wenn du nicht willst, kann ich dich gerne auch töten!“

    Die Sphinx breitete enorme Schwingen aus, die scheinbar brannten. „Fühle die Macht Ägyptens!“ knurrte die Sphinx, dann entflammten die Feuer auf den Seiten der Treppe erneut und wuchsen an, begannen sich zu einem Kreis um Habub zu formen. „Verbrenne!“



    Foxx:

    Als Scrito die Hand des Wesens ergriff, durchfuhr ihn etwas, das er nicht zuordnen konnte. Es war nicht unangenehm, aber auch nicht angenehm. Das Wesen wurde nun jedoch wieder fröhlicher, denn es lächelte Scrito wieder an.

    In dem Moment sah Scrito in seinen Gedanken ein Zeichen. Ein Symbol. Er kannte es nicht, aber trotzdem war es nicht fremd, fast vertraut; es ähnelte der gelben Kugel, die Scrito absorbierte – nur war diese Vision nicht farbig sondern schwarz / weiß. Das Wesen sah Scrito durchdringend in die Augen.

    Nun mischte sich Power wieder ein und wandte sich an Scrito. „Es kann scheinbar nicht sprechen… Hat es dir über die Berührung irgendetwas mitgeteilt?“

    Das Wesen erkannte die Frage scheinbar, begann leicht zu nicken. Es schwebte auf Power zu und streckte, zögernd, wieder den Arm aus. Power hielt einen Moment den Atem an, dann ließ er zu, dass das Wesen ihn berührte. Power schien geschockt zu sein, die Berührung dauerte nur eine Sekunde, dann sackte Power zusammen und ging auf die Knie. Er atmete schwer und sah dann zu Scrito hoch und brachte nur ein Wort hervor: „P… P… Phantom…“



    Felicat & Felina Noctis

    Als die beiden Frauen die Konversation begonnen konnten sie spüren, wie die Präsenz des dritten Wesens hier verebbte, als ob es nur darauf gewartet hätte.

    Rabe wütete in Leslie, sie wollte ausbrechen, dem anderen Nocturne im Kampf gegenüberstehen, ihn vernichten, doch es gelang natürlich nicht.

    Scorpio beruhigte sich langsam in Deidra. Sie gab es – vorläufig – auf, weiter gegen die Macht des Ayers Rock anzukämpfen, verlegte ihre Strategie – wie die beiden Frauen – auf Konversation. „Dummer Mensch… Wir wissen doch, wo wir hin müssen! Geh von diesem Felsen nach Westen, dann kommen wir ans Ziel… und nebenbei können wir dann auch diesen lästigen Nocturne vernichten!“

    In diesem Moment spürten beide Frauen wieder die Präsenz des dritten Wesens. Es glitt etwas aus dem Felsgestein empor, bis nur die Augen sichtbar waren. Es musterte die beiden Frauen, bewegte sich dann aber nicht weiter.

    Rabe und auch Scorpio schreckten hoch. Leslie und Deidra konnten ganz klar spüren, wie sich Furcht in den beiden Nocturne ausbreitete.

    Dann wandte sich Rabe auch an Leslie, sie klang dabei verunsichert aber auch von Hass getrieben. "Vernichte die Nocturne! Töte ihre Wirtin, dann wird die Nocturne auch vernichtet!" Rabe wurde mehr und mehr unruhiger.
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