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  1. #1426
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    Start ins neue Jahr: Topolino 3241 und 3242

    Letzte Woche ist es zeitlich zu knapp bei mir geworden, deswegen gibt es jetzt die ersten beiden Ausgaben des Jahres 2018 im Doppelpack.
    Der Rhythmus bleibt: Fünf Geschichten, davon zwei für den US-amerikanischen Markt, wenn auch mit italienischer Beteiligung, nämlich Donald Quest und Duck Tales.
    Nicht dabei hingegen eine von Paolo Mottura gezeichnete Geschichte: "Zio Paperone e giustizia per tutti", möglicherweise von einem Al-Pacino-Film inspieriert. Grund: Eine kurzfristige Änderung. (Das ist ungefähr so überzeugend wie eine Bahnverspätung wegen "Störungen im Betriebsablauf", also: "Wir zu spät dran, weil wir uns verspätet haben"...) Die Topolino-Redaktion verspricht aber trotzdem ein tolles Heft. Gut, zuletzt gab es schlechtere...


    I TL 3241-1
    Topolino e il sovraccarico temporale
    (Sisti/Soffritti, 30 Seiten)

    Immerhin beginnt das Ganze mit einer hübschen Zeitmaschinengeschichte: Micky hat bei seinen Zeitreisen zu viel Energie aufgenommen und titscht nun immer wieder ein Stück in die Zukunft. Von dort kann die Zeitmaschine ihn aber nicht abholen. Aber nach ein paar peinlichen Zwischenfällen beginnt Micky, die Sache positiv zu nutzen...


    I TL 3241-2
    La storia del cinema di Topolino: Il promo western della storia
    (Gagnor/Held, 24 Seiten)

    Eine neue Serie über die Geschichte des Kinos, von der ich noch einschätzen möchte, wie gut sie wird. Aber auch die Kunstgeschichte hat sehr verhalten begonnen und wurde dann immer besser.
    Der erste Western (aus dem dann ein ganz anderes Genre) wird, erinnert vom Aufbau stark an Dagoberts Millionen. Hier will der junge Dagobert ins Kleversche Filmgeschäft einsetzen, doch das glauben dieser und seine ihm ergebenen Panzerknacker zu verhindern...


    I TL 3241-5
    Indiana Pipps e la miniera di Siguenay
    (Valentini/De Vita, 27 Seiten)

    Indiana Goof forscht dieses Mal im eisigen Norden Kanadas, unterstützt von einem Einheimischen und dessen Luchs - der Gegenspieler, der Indiana den Fund abluchsen wollte, ist dieses Mal Kater Karlo, den Indiana Goof nur flüchtig kennt. Wobei sich diese Konstellation nur begrenzt lohnt, denn alle sich daraus ergebenden Witze gab es schon mal. Interessant jedoch: Dr. Krantz scheint fieser als Kater Karlo...


    I TL 3242-1
    Un giorno da Gastone
    (Gagnor/Mazzarello, 30 Seiten)

    Zum 70. Geburtstag bekommt Gustav (ebenso wie vor vier Wochen Dagobert) eine italienische Jubiläumsgeschichte spendiert, und es gibt deutliche Parallelen: Beide Figuren wurden ja zunächst mal als deutlich unsympathisch angelegt, leben das hier auch voll aus, kommen aber dann ins Grübeln. Die Dagobert-Geschichte in Topolino 3238 finde ich einen Tick besser, aber wir haben hier eine Geschichte, die man mit Gustav erzählen kann, ohne dass es abgestanden wirkt:
    Gustav macht sich bei seiner Party auf Omas Hof sehr unbeliebt, als er in seiner blasierten Art eine ewig lange Lobrede auf sich selbst hält und die Geschenke der Familie desinteressiert beiseite schiebt. Düsentriebs Geschenk möge er bitte mal ausprobieren: Es ist eine Maschine, die Gustav in die Person seines Gegenübers versetzt. Gustav muss sich auf vier Runden einlassen: vorhersehbar bei Dagobert, auch vorhersehbar (aber genial schlicht!) bei Franz, glücklich-chaotisch bei Dussel, und dann kommt der ewige, aber beliebte Pechvogel Donald an die Reihe... und Gustav wird gezwungen, über sich nachzudenken.
    Interessant. Keine Ahnung, was noch in Enten-Edition 57 kommt, aber wahrscheinlich ist diese Geschichte origineller als große Teile dieser Kompilation...


    I TL 3242-4
    Zio Paperone e i Bassotti recalcitranti
    (Picone/Venerus, 18 Seiten)[/COLOR]

    Auch das eine ganz hübsche Kurzgeschichte: Dagobert droht, die Zuschüsse zu seiner Alarmanlage gestrichen zu kommen, weil die chronischen erfolglosen Panzerknacker nicht mehr als ernste Gefahr eingeschätzt werden. Diese sind wiederum im Gaunermagazin inzwischen Vorletzte der Rangliste und beschließen, mit ein paar weiteren Pleiten wenigstens die Rote Laterne zu gewinnen. Das aber genau zu dem Zeitpunkt, wo Dagobert den Panzerknacker fast den roten Teppich ausfährt, damit sie einmal erfolgreich einbrechen und die Portokasse mitnehmen können...
    Wer wird den Kampf der Verlierwütigen gewinnen?


    I TL 3242-5
    Superpippo e la minaccia del guastafeste
    (Stabile/De Vita, 31 Seiten)[/COLOR]

    Freunde von Supergoof kommen auf ihre Kosten: Ein mysteriöser Bösewicht, der "Spielverderber", macht Entenhausen unsicher und bedroht zwei Promis. Micky (klassisch) und Supergoof (auf seine Weise klassisch) ermitteln unabhängig voneinander. Gut!


    Kurz noch zu Duck Tales:
    XPW DTP CP 2-2
    Old Monteplumage had a Chicken
    (Cavalieri/Florio, 10 Seiten)

    XPW DTP CP 2-3
    Cheating like Nostradogmus
    (Cavalieri/Usai, 10 Seiten)

    Zwei auf den ersten Blick ähnliche Geschichten: Dagobert und Della blicken auf eine Schatzsuche zurück, bei der Donald unter die Räder gekommen ist.
    In Mexiko wird er das Opfer des goldenen Wachhuhns, das ein Sonnenstrahl zum Leben erweckt hat.
    Im Schloss des Nostradogmus jedoch ist es Donald, der drei aus großer Gefahr rettet - denn das Schloss enthält eine Reihe von Fallen, die nach menschlichem Ermessen nicht alle zu bezwingen sind. Tatsächlich eine recht gute Geschichte, jedenfalls besser als die bisherigen sechs.

  2. #1427
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    Topolino 3243

    Noch einmal gibt es Donald Quest und DuckTales in einem Topolino (bei nur drei italienischen Eigenproduktionen), ab nächste Woche wird es dann wieder sukzessive mehr, denn mit DuckTales sind wir erst mal durch, und von Donald Quest kommt nächste Woche der letzte Teil der ersten Quest.

    Immerhin ist der Rest einigermaßen vielversprechend:

    I TL 3243-1
    Zio Paperone e promessa venuta dalla Scozia
    (Buratti/Mazzarello, 30 Seiten)

    Dagobert ist sich des Unvermeidlichen bewusst, dass auch er eines Tages einen Nachfolger braucht. Und so schickt er den reichlich unwilligen Donald auf eine Business School (Gebühr bezahlt Erbe), wo Donald sich mehr schlecht als recht schlägt. Ganz anders allerdings das Nachwuchstalent Herbert aus Schottland, der Dagobert zum Vorbild erkoren hat, sich kleidet und gibt wie er und dessen Talent er auch hat. Der ideale Nachfolger - an Donalds Stelle? Sieht so aus, doch Herbert unterscheidet sich vom jungen Dagobert in einem wesentlichen Punkt...
    Interessante Geschichte, die es so vermutlich auch noch nicht so gab.


    I TL 3243-4
    Paperinik e l’animazione arborea
    (Panini/Chierchini, 20 Seiten)

    Unverkennbar Chierchini, dessen Strich hier recht eine gruselige Atmosphäre schafft: Nachtwächter Donald muss sich mit aggressiven Bäumen herumschlagen - was er dann gerne Phantomias überlässt. Denn inzwischen greifen die Bäume die Stadt an.
    Vielleicht was für den Halloween-Band.


    I TL 3243-5
    Topolino e il super mistero a quattro ruote
    (Mazzoleni/Leoni, 28 Seiten)

    Das Abschreckendste an der Geschichte ist die Überschrift ("Micky und das Supergeheimnis auf vier Rädern"), aber da wird sich im Deutschland sicher was ähnlich Abschreckendes finden lassen, das hat ja bei "Aktion dünnes Phantom" auch schon funktioniert.
    Aber ansonsten - Goofy braucht ein neues Auto, da für sein altes Töff keine Ersatzteile mehr zu finden sind (eher fiele ein Meteorit vom Himmel). Er entscheidet sich für ein ähnlich altes Auto, und dann wird es Nacht. Und in der passiert einiges: Praktisch alle Autos vom gleichen Verkäufer werden beschädigt, nur Goofys Auto bleibt verschont. Wie der Leser weiß, hat das Gefährt sich unterdessen selbständig gemacht.
    Das ist mysteriös genug, aber eigentlich haben wir es hier mit einer Gagstory zu tun. Mit Goofy als Vertreter einer seltsamen Philosophie, Micky als Opfer des Ganzen - also ähnlich der Rollenverteilung in "Mittwochs bei Goofy...". Und mit Leonis Zeichnungen!


    XPW DTP CP 2-4
    Beware of the Phenomenal Pumpkin People
    (Cavalieri/Greppi, Barbaro, 10 Seiten in irregulärem Layout)

    Wie gehabt auch noch ein paar Worte zu DuckTales: Gleiches Szenario wie in den letzten beiden Wochen. Dagobert und Della schauen auf das letzte Abenteuer zurück, Donald hat dabei was abbekommen. Mitleid verdient er aber nicht: Bei einer Notlandung treffen die drei auf ein seltsames Kürbiskopfvolk, die Donald als eine Art König verehren. Della und Dagobert machen ihm vergebens klar, dass man als Souverän auch ein paar Pflichten hat, insbesondere dann, wenn das Volk gerade ein paar Probleme hat...

  3. #1428
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    Topolino 3244

    Donald Quest endet mit dieser Ausgabe - ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mir die Saga noch mal durchzulesen. Insgesamt - und mit der Meinung kann ich mich durchaus anfreunden - werden die Zeichnungen gelobt, die Geschichte weniger. Stefano Ambrosio hat am Anfang ziemlich viel Energie aufgewendet, den Sammelkarten-Hype zu bedienen, erst gegen Ende wird die Geschichte runder.

    Kommen wir daher zu den immerhin mal wieder vier Erstveröffentlichungen:

    I TL 3244-1
    Indiana Pipps & Gambadilegno in: Il tesoro delle due leggende
    (Zemelo/De Vita, 29 Seiten)

    An sich eine ganz interessante Kombination: Indiana Goof und Kater Karlo suchen beide in Mexiko nach einem Schatz, um den sich gleich zwei Legenden ranken: Entweder hat ihn ein Entdecker oder ein Pirat versteckt. Im Dorf, in dem sich beide einquartiert haben, gibt es aber Ungemach, denn ein zwielichtiger Geschäftsmann versucht, das Dorf mit unlauteren Mitteln an sich zu bringen. Und dagegen setzen sich sowohl Indiana Goof als auch Kater Karlo schlagkräftig zur Wehr. Im Laufe der Zeit werden Entdecker und Pirat zu Verbündeten...
    Durchaus vielversprechende Geschichte mit zweien, die sich von Geschichte zu Geschichte besser kennenlernen (da wäre dann die Abdruckreihenfolge wichtig...) und zusammen ein Paar wie Bud Spencer und Terence Hill ergeben könnten (so das Papersera-Forum). Aber irgendwie ist es mir für ein "Top" dann nicht ganz überzeugend genug, wenn auch knapp.


    I TL 3244-3
    Paperino & Paperoga in: missione gastronomica
    (Valentini/Gottardo, 24 Seiten)

    Der DGD darf mal wieder ermitteln: Dagobert hat ein Restaurant gekauft, aber plötzlich trudelt eine -nachvollziehbare- schlechte Bewertung nach der anderen herein. Sabotiert da wer? Wäre blöd, wo sich gerade ein Restaurantkrtiker angesagt hat...
    Durchschnittliche DGD-Geschichte ohne größeren Pfiff.


    I TL 3244-4
    Gastone e il “guaio” della fortuna
    (V.Camerini/Barbieri, 5 Seiten)

    Ganz Entenhausen will den letzten Teil einer Dauerserie sehen - in den vergangenen 715 Folgen haben sich die abstrusesten offenen Fragen ergeben, die die letzte Folge alle auflösen soll. Allerdings zieht draußen gerade ein Unwetter auf - wird das den TV-Spaß beeinträchtigen?
    Während sich die Autorin nun über Endlosserien unter besonderer Berücksichtigung von "Lost" lustig macht und der Leser etwas erwarten kann, bricht schon die letzte Seite an. Und die kann das nicht liefern, was der Leser sich erhofft.


    I TL 3244-5
    Commissariato di Topolinia sezione scomparsi: Marta il troppo stroppia
    (Salati/D'Ippolito, 32 Seiten)

    Nur 11 Wochen nach dem zweiten Fall, aber einige Jahre nach dem ersten (LTB 408!), dürfen Hunter, Issel, Steinbeiß und Fiona Fuchs wieder ran.
    Marta, die Nichte eines einflussreichen Millionärs, ist verschwunden. Es gibt eine Lösegeldforderung (bemerkenswert niedrig), drei Verdächtige und einigen Druck aufs Team. Am Ende hat Issel einen lichten Moment und die richtige Idee...
    Ein Noir, entsprechend düster ist die Atmosphäre - und dazu noch etwas realistischer als sonst, Fionas Gesicht ist ein Hybrid aus menschlichen Zügen und nur angedeuteter Hundenase. Die Geschichte ist top, ein Teil der Zeichnungen aber gewöhnungsbedürftig.

  4. #1429
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    I TL 3243-4
    Paperinik e l’animazione arborea
    (Panini/Chierchini, 20 Seiten)

    Unverkennbar Chierchini, dessen Strich hier recht eine gruselige Atmosphäre schafft: Nachtwächter Donald muss sich mit aggressiven Bäumen herumschlagen - was er dann gerne Phantomias überlässt. Denn inzwischen greifen die Bäume die Stadt an.
    Vielleicht was für den Halloween-Band.
    Chierchini: fast neunzig, und noch immer regelmäßig als Zeichner tätig. Respekt.

    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Das Abschreckendste an der Geschichte ist die Überschrift ("Micky und das Supergeheimnis auf vier Rädern"), aber da wird sich im Deutschland sicher was ähnlich Abschreckendes finden lassen, das hat ja bei "Aktion dünnes Phantom" auch schon funktioniert.
    Nicht dass der englische Titel von "Aktion dünnes Phantom" besser als der deutsche wäre - "The Big Fat Flat Blot Plot"!
    "Iiih! Wasch ischt dasch häschlich!"

  5. #1430
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    Topolino 3245: Drei Mann in einem Bob

    Erstmal seit Weihnachten liefert das Topolino in dieser Woche nur Welturaufführungen, und es sind mal wieder sechs Geschichten, davon zwei sehr kurze. Und durchaus interessante:

    I TL 3245-1
    Dinamite Bla in: Dinamite bob a tre (per non parlar del cane)
    (Vitaliano/Mazzarello, 27 Seiten)

    Das ist dann wohl die italienische Geschichten zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea. Und gleichzeitig ist es eine Art Fortsetzung zu "Bürger und Meister HabakuK" (LTB 453). Und noch eine Anspielung auf den Roman Drei Mann in einem Boot – vom Hunde ganz zu schweigen von Jerome K. Jerome. Nicht die erste übrigens, auch I TL 1079-AP (in Deutschland unveröffentlicht) und I TL 1166-A (aus LTB 113) haben sich des Themas mehr oder weniger angenommen.

    Zum Inhalt - aber der ist typisch Vitaliano und damit gnadenlos überzeichnet: Hinterwildenwaldwinkel, seit LTB eine selbständige Kommune, ist inzwischen gewachsen (auch Truz gehört inzwischen dazu), aber der Gemeinde droht erneut die Eingemeindung nach Niederkaffdorf. Der neue Bürgermeister, Nachfolger der Kuh Gisela, legt der Gemeindeversammlung einige Ideen vor, wie das abzuwenden wäre. Dazu gehört die Teilnahme an einer Sportveranstaltung in Calisota.
    Habakuk schlägt nun vor, ein Viererbob-Team zu bilden: Der vereiste Gebirgsbach würde sich als Trainingsstrecke anbieten, und seine ausrangierte und kaum benutzte Badewanne habe nun mal in etwa die Abmessungen eines Woks Bobs. Dazu stünden mit ihm und Steuermann Tiger schon zwei Mitglieder des Teams.
    Fehlen also nur noch zwei weitere Unfreiwillige und die Zulassung zu den Winterspielen. Die Juroren geraten allerdings auf der Suche nach Hinterwildenwaldwinkel ausgerechnet an Dummi Duck, während zwei andere schräge Gestalten Habakuks Hofs ansteuern...

    Grotesk. Aber gut.


    I TL 3245-2
    La storia del cinema di Topolino; Mickey Keaton e il kolossal pericoloso
    (Gagnor/Held, 24 Seiten)

    Zweiter Teil der Kino-Geschichte nach Roberto Gagnor: Der erste Western mit Dagobert war mehr ein Abklatsch von Dagoberts ersten Millionen, aber die Folge über Stummfilme mit Buster Keaton (mit einem rollentypisch völlig mimiklosen Micky) trifft den Kern ziemlich gut. Dass die Produzenten Karlo und Schnauz sind, sorgt dann auch für so etwas wie eine Handlung.
    Ein ähnlliches Konzept wie die Entenhausener Kunstgeschichte also (auch von Roberto Gagnor). Und die soll überraschenderweise auch noch im Februar fortgesetzt werden.


    I TL 3245-3
    Paperinik e la festa inventata
    (Venerus/Vian, 28 Seiten)

    Dagobert erfindet ein neues Fest, das Fest des Wassers, um seine Umsätze anzukurbeln. Das allerdings wollen Klaas Klever und die Panzerknacker nach allen Regeln der Kunst sabotieren. Donald muss also ran - tagsüber als Dagoberts Handlanger, nachts als Beschützer Phantomias. Was für ihn kein neuer Rollenkonflikt ist...
    Relativ konventionelle, aber solide Handlung mit etwas überraschendem Ende.


    I TL 3245-4
    Paperoga e l’affascinante A.D.A.
    (Macchetto/Barbaro, 5 Seiten)

    Eine ungewöhnliche Kurzgeschichte: Dussel und Donald ziehen die Aufmerksamkeit der Smombies in der U-Bahn auf sich, und das mit einem komischen Gerät, einem A.D.A. (etwa "Aufmerksamkeit-Dauerhaft-Anzieher"). Das klappt nicht lange... Gute Idee, unbefriedigende Umsetzung.


    I TL 3245-5
    Paperino indagatore da vicinato
    (Moscato/Chierchini, 6 Seiten)

    Donald macht sich kirre, weil aus Zankers Haus verdächtige Geräusche kommen und Donald nicht weiß, was sein Nachbar gegen ihn plant. Er wird es nicht erfahren...
    Vorhersehbarer Lückenfüller.


    I TL 3245-6
    Zio Paperone e gli antifurti obsolescenti
    (D'Antona/Meloni, 30 Seiten)

    Dagobert kämpft mit dem Mute der Verzweiflung und veralteten Sicherheitssystemen gegen Gundel und die Panzerknacker. Aber neue Sicherungen kosten...
    Da tritt Dussel auf den Plan, und man denkt, jetzt würde das Desaster komplett. Aber nein: Dussel macht sich nützlich, hat aber nicht viel Zeit. Eine andere Idee muss her...
    Könnte eine interessante Geschichte sein - auch wenn Dussels Rolle hier eher seltsam ist. Das Ende kommt dann sehr plötzlich.

    Nächste Woche ist das San-Remo-Festival, und dazu soll es ein Überraschungscover geben. Nun gut, derzeit wird alle paar Wochen mal spontan die Hauptgeschichte aus der Vorschau verschoben. Warum frühzeitig aufs Cover festlegen? (Und warum dann überhaupt noch eine Vorschau? )
    Geändert von NRW-Radler (12.02.2018 um 14:57 Uhr)

  6. #1431
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    Musik und Maskerade: Topolino 3246

    Das Geheimnis um das Cover des neuen Topolino 3246 ist möglicherweise für unsereins weniger spektakulär als für das italienische Publikum: Im Vordergrund steht der Sänger Claudio Baglioni, einer der drei Moderatoren des diesjährigen Sanremo-Festivals (u.a. neben Michelle Hunziker). Fünf Tage lang war das Festival nahezu das einzige Thema im italienischen Fernsehen mit Sendezeiten von jeweils über vier Stunden und Einschaltquoten um die 50%. (Ich gebe zu, auch 2x jeweils die ersten zwei Drittel gesehen zu haben, im Topolino waren alle Künstler ausführlich vorgestellt...)
    Nebenbei ist aber auch noch Karneval in Venedig. Das führt dann zu gleich zwei Geschichten mit viel Lokalkolorit und italienischen Dialekten:


    I TL 3246-1
    Zio Paperone e la mora di Venezia
    (Arrighini/Mazzarello, 30 Seiten)

    Karneval in Venedig: Dagobert hat eine geschäftliche wichtige Einladung einer Adligen, der er nur widerwillig folgt. Und da die Adlige Gitta äußerst ähnlich ist, provoziert Dagobert einen Skandal, indem er die Adlige zu demaskieren versucht. Die ist nun nur dummerweise echt... und resolut.
    Gitta ist aber auch auf Dagoberts Spuren - als Daisy verkleidet. Und ebenfalls vor Ort, und ebenfalls als Daisy verkleidet, ist Gundel...
    Das könnte nun zu einer Menge Verwechslungskomödie führen, endet aber "nur" in einer ungewöhnlichen Storylinie. Okay, aber da wurde aus meiner Sicht noch Potential verschenkt. Schön das Ambiente in Venedig, wobei das ja fast eine sichere Bank ist.


    I TL 3246-2
    Zio Paperone e la singolar canzone
    (Sisti/DeLara, 27 Seiten)

    Sanremo-Geschichten hat es schon einige gegeben, zuletzt eher mäßig, früher schon mal richtig gute (Weltpremiere in Hoppelhausen, LTB 321 oder "Musikfestival in Sanremolo", u.a. Ultimate 9). Dieses Mal geht es um die Frage, wie das (in Wirklichkeit 1951 erfundene) Festival entstanden sein könnte:
    Und zwar 1377. Dagobert ist Fürst von Genua, Donald Statthalter am ruhigen Außenposten Sanremo. Er kümmert sich aber mehr um seine Karriere als Troubadour und verspottet den Onkel - der natürlich prompt auftaucht. Dass das Volk sich gegen ihn auflehnt, beantwortet er mit seiner Leibgarde. Donald schlägt ein Duell vor, jedoch kein militärisches, sondern ein musikalisches. Dagobert ist sicher, das gewinnen zu können, das Volk strömt zum Spektakel, und in dieser Verwirrung nähern sich von der Seeseite die Sarazenenknacker...

    Wahrscheinlich kommt die Geschichte ohne die geographischen und kulturellen Hintergründe weniger gut an. So aber ist sie solide und überzeugt ebenfalls durch ihr Ambiente.


    I TL 3246-3
    Sole a scacchi - Bassotti & Tassotti
    (L.Camerini/Asaro, 8 Seiten)

    Die Panzerknacker suchen einen längst vergriffenen Comic über eine Dachsbande, die nicht nur (im Italienischen) einen ähnlichen Namen trägt, sondern auch ähnlich intelligent zu Werke geht. Eher ein Lückenfüller.


    I TL 3246-4
    Paperino, Paperoga e l’inseguimento fotografico
    (Federico Rossi Edrighi/ Lavoradori, 20 Seiten)

    Ein neuer Autor, der das zweifelhafte Glück hatte, dass einer der stilistisch eigenwilligsten Künstler die Zeichnungen besteuern durfte: So weit ich die Zeichnungen verstanden habe, hat Donald eine Designer-Schachtel für Daisys Geburtstag erstehen können. Dussel versucht sich gerade als Fotograf, will die Schachtel ins Bild setzen - und stellt sie auf die Ladefläche einens LKWs, der gerade im Begriff ist abzufahren.
    Es folgt eine wirr (gezeichnet)e Jagd mit wenig vorhersehbarem Ende, das für Donald aber nicht mal ganz schlecht ausfällt.


    I TL 3246-5
    Indiana Pipps e il vortice delle nebbie
    (Panini/Zironi, 36 Seiten)

    Zum Schluss erneut eine Geschichte mit Indiana Goof, der beim Forschen auf einer entlegenen nördlichen Insel schon auf Seite 7 in die Gewalt von Piraten gerät und nun erst mal mit seinem neuen Zellengenossen ausbrechen muss, bevor es wieder ans Suchen von Artefakten gehen kann.
    Es entwicklet sich eine an sich recht konventionelle Geschichte mit einer zweiten Handlung rund um das Goofobil, das sich zur Allzweckwaffe zu Lande, zu Wasser und in der Luft entwickelt.

    Nächste Woche geht dann wieder mal alles um den Valentinstag mit Dussel, Habakak, Dagobert, Gitta und auch mal wieder Micky und Minnie (die in dieser Woche komplett fehlen).
    Geändert von NRW-Radler (12.02.2018 um 14:58 Uhr)

  7. #1432
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    Ist Phil DeLara nicht schon vor etlichen Jahren gestorben? Oder ist das sein Sohn?

  8. #1433
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    Zitat Zitat von Geldspeicher Beitrag anzeigen
    Ist Phil DeLara nicht schon vor etlichen Jahren gestorben? Oder ist das sein Sohn?
    Die Geschichte wurde von Paolo de Lorenzi gezeichnet. Die fehlerhafte DeLara-Angabe rührt daher, dass der Induckser die Abkürzung „PDL“ benutzt hat, tatsächlich hat der Inducks für Paolo de Lorenzi aber gar keine Abkürzung und PDL steht für Phil DeLara.

  9. #1434
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    Topolino 3247: Hunde, Katzen und Herzen

    Immerhin hat der Inducks die fehlerhafte Zeichnerangabe inzwischen auch korrigert. Dieses Mal werde ich die Angaben nicht blind aus dem Inducks übernehmen, da ist die Valentinsausgabe 3247 nämlich noch gar nicht eingestellt...
    Außerdem spielen Hunde (16.2.: Beginn des chinesischen Jahres des Hundes) und Katzen (17.2.: in Italien Tag der Katze) eine Rolle auf dem Titelbild und im redaktionellen Teil - und Hunde in immerhin zwei Geschichten.

    I TL 3247-1
    Brigitta e il coccodrillo di S. Valentino
    (Secchi/Palazzi, 30 Seiten)

    Dagobert hat kurz dem Valentinstag ein Problem: Sein Merchandise verkauft sich nicht. Es sind Plüschkrokodile, die einen romantischen Satz sagen können (alle von Donald einzeln eingesprochen). Allerdings ist Gitta gerade die angesagteste Bloggerin der Stadt, und so umschmeichelt Dagobert sie ein wenig, auf dass sie sich positiv zu den Krokodilen äußern möge.
    Zu spät merkt Gitta, was Dagobert da vor hat. Aber sie rächt sich und präpariert eine Ladung der Krokodile mit hässlicheren Botschaften... bedenkt dabei bloß nicht, welchen Effekt ein Valentinsgeschenk hat, das "Ich mag dich nicht mehr!" von sich gibt...
    Recht moderne Geschichte über Social Influencer mit klassischem Aufbau. Aber zeitlos genug, um in eins der Ende-Januar-LTBs der nächsten Jahre zu passen.

    I TL 3247-2
    Dinamite Bla buzzurro innamorato
    (Mazzoleni/Mazzarello, 26 Seiten)

    Auch Habakuk darf sich mal wieder verlieben - in Tea, die Bedienung in der Kneipe von Hinterwildenwaldwinkel. Diese scheint allerdings von den örtlichen Hinterwändlern mehr als genervt. Also belegt Habakuk einen passenden Kursus, um Manieren zu lernen. Was er nicht weiß: Der Kurslehrer ist Dussel...
    Natürlich pasiert wenig Ungewöhnliches, wenn die üblichen Verdächtigen interagieren (auch Truz ist dabei und versucht, Habakuks Annäherungsversuche zu sabotieren). Immerhin läuft Habakuks Hund Tiger zur Höchstform auf. Und das Ende verpflichtet die italienischen Autoren eigentloch dazu, Tea demnächst häufiger in Szene zu setzen.

    I TL 3247-3
    Paperoga cupido maldestro
    (Faccini, 12 Seiten)

    Dussel als ungeschickter Amor - so die Überschrift. Das Ganze vor einem mittelalterlichen Setting, von Faccini und ohne Worte. Damit ist eigentlich alles Wesentliche gesagt, entweder kann Faccini diese Sorte Geschichte besser, oder bei mir hat sich ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt.

    I TL 3247-4
    Pluto e l'incontro ravvicinatissimo
    (Secchi/Coppola, 11 Seiten)

    Pluto rettet die Erde vor Außerirdischen, die den - aus ihrer Sicht aufgegebenen Planeten - entsorgen wollen. Dank Pluto sehen sie aber ein, dass sie sich irren und vielleicht doch ein wenig gefährlich unachtsam sind und Hilfe in Anspruch nehmen sollten...
    Nun... Nett, aber doch ein Lückenfüller.

    I TL 3247-5
    La ballata del marinaio Topolino e di Minni Occhibelli
    (C.Panaro/Mazzon, 40 Seiten)

    Eine sehr typische Panaro-Geschichte mit 2x20 Seiten und Cliffhanger (ein Format, in dem Carlo Panaro seit Jahren immer wieder präzise unterwegs ist), einer Anspielung im Titel auf eine sehr populäre Geschichte (hier die Corto-Maltese-Adaption) und einem ansonsten handwerklich soliden, aber nur begrenzt spektakulären Aufbau:
    Genua 1860. Seemann Micky trifft die Frau seines Lebens, die für ihn aber unerreichbar scheint, ist Minnie doch eine entfernte Verwandte eines Grafen (Plattnase). Micky gelingt es, zum Ball des Grafen zugelassen zu werden... und da deckt er zufällig eine Verschwörung des Hausherren auf und gerät in Gefahr.
    Für den Valentinstag allerdings ganz brauchbar.

    Nächste Woche kehrt unter anderem Kapitän Schuhschnabel zurück. Und inzwischen ist die Vorschau für März bekannt: Zur Cartoomics in Mailand (9.-11-3.) werden ein neuer Phantomias-Verteiler, ein Casty-Zweiteiler und ein Remake der sieben Städte von Cibola (alles beginnend in Topolino 3250) erscheinen.

  10. #1435
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    Der Casty-Zweiteiler wurde schon angekündigt. Mit Atömchen?

    Meinst du VIerteiler?

  11. #1436
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    ein Remake der sieben Städte von Cibola
    Bitte nicht ...

  12. #1437
    Mitglied Avatar von Mc Duck
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    Warum nicht?

  13. #1438
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    Zitat Zitat von Mc Duck Beitrag anzeigen
    Warum nicht?
    Die Frage ist, warum es ein Remake der sieben Städte von Cibola braucht, nicht, warum es kein Remake der sieben Städte von Cibola braucht. Es gibt einfach keinen Grund, Remakes von Barks-Geschichten zu machen. Das Argument „den neuen Lesern die alten Klassiker näherbringen“ ist auch Unsinn, weil man dann auch einfach die Geschichten selbst abdrucken könnte und sie nicht verschandeln braucht.

  14. #1439
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    Topolino 3248

    Wieder ein persönliches Jubiläum: Da ich mir die Topolino-Jahrgänge bis 1999 zurück (beginnend bei Nr. 2249) auf Ebay besorgt habe, stehen nunmehr exakt 1000 aufeinanderfolgende Topolinos in meinem Bücherregal. Zur Feier des Tages ist die Ausgabe auch nicht ganz schlecht geworden, auch wenn wir eine der fünf Geschichten schon in doppelter Ausführung kennen.

    Zu Castys Zweiteiler (Atömchen wird da aber tendenziell nicht vorkommen) und seinem Terminplan auf der Comicmesse in Mailand (9.-11.3.) gibt es jetzt eine Facebook-Nachricht von ihm. An allen drei Tagen ist ein "appuntamento con i lettori", also ein Treffen mit den Lesern angesetzt. Wer also eh nach Mailand will und kein Problem damit hat, da eventuell nicht ganz alleine anzustehen... . Die Daten sind allerdings nur vorläufig und können sich kurzfristig ändern.

    Nun aber zum Topolino:

    I TL 3248-1
    Abenteuer Tiefsee: Magia e nebbie
    (Nigro/Vian, 34 Seiten)

    Das bereits elfte Abenteuer mit dem Team Dagobert - Käpt'n Schuhschnabel - Baptist, und passend dazu spielt der eine oder andere Elf eine Rolle. Drei Nachwuchsgeister in immer neuen Tiergestalten wollen nämlich verhindern, dass Dagobert einen Schatz mitnimmt, den sie bewachen. Und dass die Panzerknacker ihrerseits den Schatzsuchern auf der Spur sind und das offenbar noch größere Übel darstellen, macht es nicht einfacher...
    Mystische Geschichte vor walisischer Kulisse mit Anklängen an Shakespeares Sommernachtstraum. Schön.


    I TL 3248-2
    Paperinik e la misteriosa ombra luminosa
    (Pisapia, 30 Seiten)

    Blasco Pisapia und seinen etwas eigenen Stil haben wir ja gerade in LTB 503 bewundern dürfen (und ich bleibe dabei, dass er sich unter anderem an Strobl und anderen US-Zeichnern der 60er Jahre orientiert), und auch diese Geschichte ist sowohl eigen- als auch einzigartig.
    Während Düsentrieb sich nämlich zum Erfinderkongress aufmacht, tagt in Entenhausen ein Versammlung der Freunde Außerirdischer - kurz: eines Haufen Spinners, und Dussel ist mittendrin (mit Donald im Schlepptau). Dumm nur, dass in der Zwischenzeit ein Lichtmonster auftaucht und Entenhausen bedroht? Außerirdisch? Egal, Hauptsache faszinierend. Und während Donald-Phantomias die schwer einzuschätzende Gefahr bekämpft (ohne Düsentrieb'sche Hilfe), stehen Dussel und Konsorten maximal im Weg...
    Runde Geschichte mit stimmiger Auflösung, aber sie fällt aus dem Rahmen.


    I TL 3248-3
    Amelia e la manutenzione straordinaria
    (Figus/Virzì, 20 Seiten)

    Gundels Kristallkugel setzt aus und muss gewartet werden. Leider wird das nötige Ersatzteil einfach nicht geliefert, so dass Gundel bei der entsprechenden Firma nach dem Rechten sieht - und erfährt, dass sich im Lager ein gefährlicher Zeitstrudel ausgebreitet hat. Gundel tritt ein und kämpft...
    Originell, hier aber mit etwas flacherem Ende.


    I TL 3248-4
    Minni e l’operazione svuota armadio
    (V.Camerini/Piras, 5 Seiten)

    Der Mausanteil dieses Topolino reduziert sich auf einen Lückenfüller, in dem Minnie ihren übervollen Kleiderschrank entmisten muss. Die Pointe ist leider absolut vorhersehbar.

    Die dänische Geschichte ist die Superschurkenschule von Stefan Petrucha und Pasquale Venanzio, die bei uns in zwei leicht unterschiedlichen Versionen erschienen ist - in LTB 370 und Spezial 70. Italien hat die überarbeitete Version abbekommen, die Geschichte ist der ersten Fassung für einen Nachdruck geblockt. Ich weiß nicht, ob die Hintergründe hier schon mal besprochen wurden, aber wer die Unterschiede nicht gespoilert haben will, schaue sich in LTB 370 einfach mal das letzte Bild auf der 13. Seite an, das tatsächlich zu einem kleinen Skandal geführt zu haben scheint...

    Nächste Woche: Tatsächlich eine neue Folge von Mickys Kunstgeschichte.
    (Figus/Virzì, 20 Seiten)
    (Pisapia, 30 Seiten)

  15. #1440
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    das tatsächlich zu einem kleinen Skandal geführt zu haben scheint...
    Für die BILD ist auch jeder Mist ein Skandal.

  16. #1441
    Mitglied Avatar von Mc Duck
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    Irgendein Klatschbatt hat doch damals auch einen riesigen Trara darum gemacht, als in einer „Micky Maus“-Ausgabe auf einem Müllberg ein Exemplar von „Mein Kampf“ lag.
    Peter Höpfner meinte dazu, dass es dort liege, wo es hingehöre. Das stimmt ja auch, aber wieso muss man sich immer dafür vor den Medien rechtfertigen, wenn etwas Nationalsozialistisches als schlecht dargestellt ist?
    Aber die BILD-Zeitung kann man doch wirklich vergessen (80% der Seite sind Werbung, immer sind Schlagzeilen á la „Tusse zieht sich aus!!!“ zu lesen und Entenhausener Comics werden als „putzige Kinder-Comics“ dargestellt). Das sagt doch schon alles.
    Trotzdem nochmal die Links zur „Superschurkenschule“ (ich verstehe jedoch noch immer nicht, warum die zensiert wurde): Klick und klick.

  17. #1442
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    Zitat Zitat von Mc Duck Beitrag anzeigen
    Irgendein Klatschbatt hat doch damals auch einen riesigen Trara darum gemacht, als in einer „Micky Maus“-Ausgabe auf einem Müllberg ein Exemplar von „Mein Kampf“ lag.
    Das war leider kein Klatschblatt, sondern Spiegel Online. Noch schlimmer. Link: http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-349192.html

  18. #1443
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    Solange Hitler als Idiot dargestellt wird, ist mir das auch egal. Man kann ja die Realität nicht verbieten, und das kann schon gar nicht die Zeitung mit den 4 großen roten Buchstaben!

  19. #1444
    Mitglied Avatar von Bastbra
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    Lasst die BILD doch, die sind ja die Schlimmsten. Und beim Comic steht "Warum dieser Zeichner nicht metr beim Verlag arbeitet!" Und der hat auch vorher nicht da gearbeitet und ist ganz von selber gegangen...Mannomann...

  20. #1445
    Zitat Zitat von Bastbra Duck Beitrag anzeigen
    Lasst die BILD doch, die sind ja die Schlimmsten. Und beim Comic steht "Warum dieser Zeichner nicht metr beim Verlag arbeitet!" Und der hat auch vorher nicht da gearbeitet und ist ganz von selber gegangen...Mannomann...
    Sowas steigert halt vermeintlich die Auflage; sagt eigentlich nur aus, dass der Zeitung die Leser abwandern und dass man mit solchen Mitteln verzweifelt Leser sucht...
    Besucht meinen Suske-und Wiske und Jomeke-Comic-Blog:
    blogjommeke.blogspot.ch


  21. #1446
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    Zitat Zitat von Geldspeicher Beitrag anzeigen
    Der Casty-Zweiteiler wurde schon angekündigt. Mit Atömchen?

    Meinst du VIerteiler?
    Ja, Mit Atömchen

  22. #1447
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    Topolino 3249: Kulturgeschichte im Doppelpack

    Topolino 3249 ist durchaus interessant (wenn auch aktuell noch nicht inducksiert), auch wenn wir die Schlussgeschichte "Undercover-Boss" bereits aus LTB 501 kennen.

    Aber immerhin kehrt Giorgio Cavazzano mal wieder als I-Code-Zeichner zurück, und das auch noch mit einer Geschichte, die in seiner Heimatstadt Venedig spielt.

    I TL 3249-1
    La storia dell'arte di Topolino: Topolino e il dono dell'accademia
    (Sisti/Cavazzano, 34 Seiten)

    Mickys Kunstgeschichte schien in Topolino 3201 abgeschlossen, aber es gibt es jetzt doch mindestens fünf neue Folgen im April und Mai, die sich mit verschiedenen Kunstrichtungen befassen werden. Und dieses Mal steht die venezianische Acacdemia dell'Arte im Mittelpunkt, und zwar basierend auf einem historischen Ereignis aus dem Jahr 1817. Venedig war nach dem Wiener Kongress Teil des österreichischen Kaiserreiches geworden, und Kaiser Franz I. stand gerade vor seiner Vermählung mit Karoline Auguste von Bayern. Der Akademiedirektor Leopold Cigognara kam auf die Idee, dem Kaiserpaar zur Hochzeit Kunstwerke aus der Akadamie (samt einem aufwändigen) Katalog zu schenken.
    In dieser Situation sind Micky (verliebt in die fürstliche Tochter Minerva "Minnie") und Goofy als Künstler zu sehen, Kater Karlo schürt als österreichischer Major Holzbein Unruhe und will sich auch persönlich bereichern. Micky deckt das Komplott auf, steht aber als einfacher Kunststudent alleine auf verlorenem Posten...

    Schöne Geschichte, die allerdings schwer zu übersetzen sein wird, da es eine Reihe Dialoge in (korrektem!) Deutsch mit Untertiteln gibt. Sehr schön, wie Micky Holzbeins vermeintliche österreichische Soldaten als italienische Ganoven entlarvt ("Wiener Schnitzel? Krapfen und Sauerkraut!" - "Hä? Ähm... ja, ja!" - "Du kannst Deutsch?" - "Nein, aber die auch nicht.")


    I TL 3249-2
    Paperino e il tesoro delle GM
    (Pesce/O. Panaro, 24 Seiten)

    Donald im Aufräumwahn - die Wohnung wäre sauber, wenn das Zimmer seiner Neffen nicht ein wildes Durcheinander wäre (das italienische Wort dafür, "guazzabuglio", dürfte übrigens für eine der Superjux-Geschichten Pate gestanden haben). Vor allem die Medaillen das Fähnleins werden wirklich überall verstaut.
    Donald würde die Medaillen am liebsten entsorgen, da erscheinen seine Neffen und erzählen von einem Schatz des Fähnleins, den der erste Oberstwaldmeister irgendwo in Entenhausen versteckt haben soll.
    Donald schlägt einen Deal vor: Wenn seine Neffen den Schatz zeitnah finden, dürfen sie ihre Medaillen behalten. Und um sicherzugehen, dass nicht, jubelt er ihnen inkognito eine falsche Karte unter...
    Könnte interessant sein, aber das Ende kommt rasch, und die Verwicklungen überzeugen mich nicht so richtig.


    I TL 3249-3
    La storia del cinema di Topolino: Howard Paperin e i misteri dello studio 13
    (Gagnor/Perrissinotto, 24 Seiten)

    Wenn schon die Kunstgeschichte wieder aufersteht, kann es ja auch mit der Kinogeschichte weitergehen. Der dritte Teil ist eine Hommage an die Horrorfilem der 1930er und die Schauspieler Bela Lugosi (u.a. Dracula), Boris Karloff (u.a. Frankensteins Monster) und Lon Chaney sr. Weil Bela Lugosi in späteren Jahren einige B-Movies und drehte und auch mit Trash-Regisseur Ed Wood zusammenarbeitete, entwickeln sich die Filme, die Dagobert kostengünstigen mit den beeindruckend authentischen Mimen drehen kann, in diese Richtung. Gut so, denn sein großer Konkurrent Klever manipuliert fleißig mit seinen Zeitungen die öffentliche Meinung. (Interessant: er spricht davon, Fake News zu streuen, nennt die aber - da zeitlich unpassend - glücklicherweise nicht so. In einer deutschen Übersetzung wäre ich da nicht so sicher.)

    Entwickelt sich gut, aber natürlich sollte die Reihe zusammenhängend abgedruckt werden.


    I TL 3249-4
    Paperino in: Una questione di porte
    (Salati/Gottardo, 14 Seiten)

    Zum Schluss noch eine harmlose Gagstory mit Donald, der an der unüberdachten Haltestelle in einen stärkeren Regen gerät und sich in ein Einkaufszentrum rettet. Von dort könnte er trockenen Hauptes die ankommenden Busse beobachten, wird aber vom Sicherheitspersonal vertrieben. Und als er seinen Platz zurückerobert hat, kommt der Bus - und die Tür geht nicht auf...
    Lückenfüller, aber ein ganz guter.


    Nächste Woche also Casty (mit "Topin Mystere" - Atömchen ist in der Vorschau nicht zu sehen) und dem neuen Phantomias. Ich freu mich!

  23. #1448
    Mitglied Avatar von Bubble Billy
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    Zitat Zitat von NRW-Radler Beitrag anzeigen
    Nächste Woche also Casty (mit "Topin Mystere" - Atömchen ist in der Vorschau nicht zu sehen) und dem neuen Phantomias. Ich freu mich!
    Die Atömchen-Geschichte ist laut einem im Featherysociety-Forum verlinkten Interview noch nicht einmal fertig geschrieben, das kann also noch dauern. Zu der jetzt erscheinenden Story gibt es auch ein bisschen Info.
    "Iiih! Wasch ischt dasch häschlich!"

  24. #1449
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    Kommt von mir in den nächsten Tagen im Doppelpack mit Topolino 3251. Was bei gleich zwei Fortsetzungsgeschichten erstens nicht ganz sinnlos ist, ich habe es aber auch einfach am Wochenende nicht geschafft.
    Zum Casty erst mal so viel: Es ist eine Adaption von Alfredo Castellis Comic "Martin Mystere", Alfredo Castelli hat die Umsetzung Bauch begleitet und abgesegnet. Gleichzeitig sind drei bisherige Adaptionen, von Tex Willer (Sergei), Dylan Dog (Micky) und Nathan Never (Franz) als Sammelband erschienen.

  25. #1450
    Der Spiegel hat es halt noch nie so mit der Realität gehabt.

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