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    Reprodukt News

    Der Newsletter für Mai 2006:

    AKTUELL


    Fil-Ausstellung im Shining Labor, Berlin

    Tausendsassa Fil veröffentlicht nicht nur fleißig seine Comics und steht als Entertainer auf der Bühne, zusätzlich stellt er nun auch seine Bilder aus. Vom 30. April bis zum 4. Juni zeigt die Berliner Werkstatt-Galerie Shining Labor "Die gute FIL-Ausstellung", in der ein Potpourri aus dem Werk des "Didi & Stulle"-Erfinders gezeigt wird. Eröffnet wird am 29. April ab 20 Uhr, musikalische Untermalung kommt unter anderem vom Meister höchstpersönlich. Anlässlich der Ausstellung wird es eine handsignierte Sonderauflage von Teelichtern geben.

    Shining Labor, Kastanienallee 79, D-10435 Berlin, Prenzlauer Berg
    e-mail: shining-labor@gmx.de
    Öffnungszeiten: Samstags 14 - 18 Uhr


    Anke Feuchtenberger signiert auf der Kölner Comicbörse

    Einen ihrer wenigen Signiertermine gibt Anke Feuchtenberger am 6. Mai auf der Comicbörse Köln. Dort wird sie am Stand von Eckart Schott (Salleck Publications) unter anderem ihr neues Buch "Wenn mein Hund stirbt, mach ich mir eine Jacke" vorstellen, das im November 2005 bei dem Hamburger Verlag Kiki Post erschienen ist.

    Comicbörse Köln, Stadthalle Köln-Mülheim, Jan-Wellem-Str. 2, D-51065 Köln
    Tel. (0221) 622 096, Fax (0221) 613 517
    e-mail: stadthalle@netcologne.de, http://www.stadthalle-koeln-muelheim.de
    Öffnungszeiten: 10-17 Uhr


    "Insekt"-Releaseparty und -Ausstellung bei Hinterconti, Hamburg

    Zur Veröffentlichung seines Buches "Insekt" bei Reprodukt veranstaltet Sascha Hommer eine Ausstellung samt Releaseparty in der Hamburger Galerie Hinterconti. Vom 12. bis zum 15. Mai sind dort neue Arbeiten zu sehen darunter schwarzweiss- und Buntstift-Zeichnungen sowie Werke, die bereits in seiner Ausstellung auf dem diesjährigen "Fumetto" zu sehen waren.

    Am Freitag, dem 12. Mai ab 20 Uhr wird es dazu eine Vernissage geben mit Musik von Till Thomas.

    Hinterconti, Marktstr. 40a, D-20357 Hamburg
    e-mail: hinterconti@hinterconti.de, http://www.hinterconti.de


    Linke Buchtage Berlin 2006

    Erneut finden die Linken Buchtage Berlin im Mehringhof in Berlin-Kreuzberg statt – dieses Jahr vom 19. bis zum 21. Mai – nachdem im vergangenen Jahr eine kreative Pause eingelegt wurde.

    Mit den Linken Buchtagen Berlin wird dem interessierten Publikum in Berlin und Umgebung an einem Wochenende die Möglichkeit gegeben, sich über das Programm unabhängiger, linker Verlage und Initiativen zu informieren. Das Programm wird von allen teilnehmenden Verlagen selbst gestaltet. Reprodukt ist dieses Jahr zum zweiten Mal mit einem Stand auf den Linken Buchtagen vertreten.

    Linke Buchtage Berlin, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, D-10999 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 283 859 54
    e-mail: linke.buchtage@gmx.net, http://www.linkebuchtage.de


    Christophe Blain und Manu Larcenet für Max und Moritz-Preis nominiert

    Auch in diesem Jahr wird auf dem Comic-Salon Erlangen, der vom 15. bis zum 18. Juni stattfindet, der Max und Moritz-Preis verliehen. Die Nominierungen für diesen wichtigsten aller deutschen Comicpreise wurden jetzt bekannt gegeben. In zwei der neun Kategorien sind Reprodukt-Titel bzw. –Autoren nominiert: Christophe Blains "Isaak der Pirat" als "Bester internationaler Comic" und Manu Larcenet als "Bester Szenarist" für "Der alltägliche Kampf". Mit Gipi ("Die Unschuldigen", Avant-Verlag) und Igort ("baobab", Avant-Verlag), bzw. Jean Giraud ("Mister Blueberrry", Ehapa Verlag) und Max Goldt ("Das Malträtieren unvollkommener Automaten", Rowohlt) als Konkurrenten steht bereits fest, dass es in beiden Kategorien einen würdigen Preisträger geben wird. Christophe Blain und Manu Larcenet drücken wir trotzdem die Daumen ein wenig fester.

    Für sein Lebenswerk wird Jacques Tardi ("Die Macht des Volkes", Edition Moderne) ausgezeichnet. Den Spezialpreis der Jury erhält Ralf König ("Dschinn Dschinn", Rowohlt) für seine künstlerische Stellungnahme im Streit um die Mohammed-Karikaturen. Eine vollständige Übersicht der Nominierungen gibt es auf der Website des Festivals. In einer feierlichen Veranstaltung werden am 17. Juni im Erlanger Markgrafentheater die Gewinner bekannt gegeben.

    12. Internationaler Comic-Salon Erlangen 2006
    Kultur- und Freizeitamt der Stadt Erlangen, Abteilung Bildende Kunst und Kulturelle Programme
    Gebbertstraße 1, D-91052 Erlangen
    Tel. (09131) 86 14 08
    e-mail: info@comic-salon.de, http://www.comic-salon.de


    NEU BEI REPRODUKT


    Gleich vier neue Titel werden im Mai erscheinen, nachdem unsere Druckerei uns endlich den 15. Mai als Anliefertermin für folgende Titel bestätigt hat: "A.L.I.E.E.N." von Lewis Trondheim, "Black Hole" 6 von Charles Burns, "Insekt" von Sascha Hommer und – ab dem 22. Mai erhältlich – "Didi & Stulle" 5 von Fil. Außerdem geht dieser Tage Mawils "Meister Lampe"-Taschenbuch (mit runden Ecken!) in Druck und wird rechtzeitig zum Comic-Salon Erlangen (15. bis 18. Juni) vorliegen.


    "Didi & Stulle 5 - Die Galgenvögel von St. Tropez" von Fil

    Didi und Stulle gehen zum Fernsehen, wo sie unter fachkundiger Anleitung von Mutter Stullkoski eine Blitzkarriere als Komikerduo "Düdül & Stüllüm" hinlegen – falsche Schnauzbärte inklusive. Ob ihre Schauspielausbildung ihnen dabei hilft? Desweiteren versucht sich Didi als Stulles Psychiater, der wiederum auf Umwegen zum Superhelden Enkelboy wird und mit Seniorengirl und Seniorencat gegen Bösewichte wie Johnny Jeunesse und Tod-Boy antreten muss. Auch im fünften Teil von "Didi & Stulle" gibt es wieder eine ganze Reihe von exklusiven Gastauftritten: David Bowie, Lee Strasberg, Guildo Horn, Guido Westerwelle und "Charlies vierter Engel" Louise schauen auf den Straßen des Märkischen Viertels vorbei. Mit Nasus, dem einsamen Studenten, schießt sich Fil erstmals auf sein neues Lesepublikum ein und auch der erste Schwabenwitz ist dabei – "Didi & Stulle", ein moderner Klassiker! Der nächste "Didi & Stulle" erscheint bereits im Herbst 2006.

    Didi & Stulle 5 - Die Galgenvögel von St. Tropez
    ISBN 3-938511-60-5,48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7,- EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=223


    TERMINE


    Auftritte von Fil & Sharkey im Mai

    Wer es im März nicht zu Fils Shows geschafft hat, hat ab Mai wieder Gelegenheit, ihn und seinen Hai Sharkey live zu erleben, wenn er bis Mitte Juni fast durchgängig auftritt. Vom 1. bis zum 3. und am 8., 10. und 11. Mai präsentiert er seine Show nach einer längeren Pause wieder im Berliner Tränenpalast, bevor er vom 16. Mai bis zum 10. Juni jeden Dienstag bis Samstag wieder das Mehringhoftheater beehrt.

    Mehringhof-Theater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    e-mail: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de
    Beginn jeweils um 20 Uhr

    Tränenpalast, Reichstagsufer 17, D-10117 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 206 100 11, Fax (030) 206 100 30
    http://www.traenenpalast.de
    Beginn jeweils um 20.30 Uhr


    PRESSE


    "Im Labyrinth – "Paul Austers Stadt aus Glas" – "Der Tagesspiegel" vom 16. April 2006 (Lars von Törne)

    Wo Worte versagen, geben manchmal Bilder Sicherheit. Wenn auch sie sich auflösen, ist der Wahnsinn nicht mehr weit. Paul Austers „Stadt aus Glas“, die erste Geschichte seiner New-York-Trilogie aus den 80er Jahren, erscheint mit seiner symbolreichen Handlung wie geschaffen für eine Bildgeschichte.

    Ein Mann rutscht hinein in ein mysteriöses Abenteuer. Erst verliert die Sprache an Bedeutung, nach und nach auch alles andere. Er verliert sich im Labyrinth der Stadt New York, dann in sich selbst, am Schluss verschwindet er ganz. Die Zeichner Paul Karasik und David Mazzucchelli haben Austers Text kongenial umgesetzt. In klaren Bildfolgen haben sie die ausweglose, an klassische Krimis angelehnte Geschichte des Schriftstellers Daniel Quinn in einen Comic übertragen, in dessen Verlauf Realität und Fantasie zur Einheit werden. Mehr: http://www.tagesspiegel.de/kultur/ar...06/2450731.asp

  2. #2
    Moderator Reprodukt
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    Newsletter Mai-Juni:

    AKTUELL


    Linke Buchtage Berlin 2006

    Erneut finden die Linken Buchtage Berlin im Mehringhof in Berlin-Kreuzberg statt – dieses Jahr vom 19. bis zum 21. Mai – nachdem im vergangenen Jahr eine kreative Pause eingelegt wurde.

    Mit den Linken Buchtagen Berlin wird dem interessierten Publikum in Berlin und Umgebung an einem Wochenende die Möglichkeit gegeben, sich über das Programm unabhängiger, linker Verlage und Initiativen zu informieren. Das Programm wird von allen teilnehmenden Verlagen selbst gestaltet. Reprodukt ist dieses Jahr zum zweiten Mal auf den Linken Buchtagen vertreten – am Stand signiert Fil sein neues Album "Didi & Stulle 5 - Die Galgenvögel von St. Tropez". Außerdem werden signieren: Sascha Hommer, Elke Steiner, Andreas Michalke und Mawil.

    Linke Buchtage Berlin, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, D-10999 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 283 859 54
    e-mail: linke.buchtage@gmx.net, http://www.linkebuchtage.de


    Comic-Release-Party zu "Didi & Stulle" 5 von Fil im Shining Labor, Berlin

    "Didi & Stulle 5 - Die Galgenvögel von St. Tropez" wird vom 22. Mai an in Berlin ausgeliefert. Anlässlich des Erscheinens des neuen Albums gibt es am Sonntag, den 28. Mai eine Feier mit Signierstunde von Fil im Shining Labor, Berlin. Es geht ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen los und wird dann ab 18 Uhr mit Jägermeister fortgesetzt bis tief in die Nacht...

    Gezeigt wird bei Shining nach wie vor "Die gute FIL-Ausstellung" und neben den Comics von Fil gibt es auch weiterhin Exemplare der handsignierten Sonderauflage von Teelichtern zu erwerben – featuring Didi & Stulle und Irma & Louise.

    Shining Labor, Kastanienallee 79, D-10435 Berlin-Prenzlauer Berg
    e-mail: shining-labor@gmx.de
    Öffnungszeiten: Samstags 14 - 18 Uhr


    NEU BEI REPRODUKT


    In der Auslieferung sind Charles Burns "Black Hole" 6, Lewis Trondheims "A.L.I.E.E.N." und Sascha Hommers "Insekt". Fils "Didi & Stulle" 5 wird in der nächsten Woche in den Handel kommen.

    Mit Mawils "Meister Lampe" und Guy Delisles "Shenzhen" sind zwei weitere Titel bereits in der Druckerei. Beide Comics sollen rechtzeitig zum Comic-Salon in Erlangen fertig gestellt werden.


    "Zwar 2 – In your face" von Leo Leowald

    Vor "Zwarwald" gab es "Zwar", von Leo Leowald im Eigenverlag herausgegeben und beinah ausschließlich in Kölner Comic- und Buchhandlungen zum Verkauf dargeboten.

    "Zwar 2 – In your face" beinhaltet locker gezeichnete Gags und Einseiter im bekannten Krakelstil, ergänzt um ein paar längere, eigens für das Heft gezeichnete Geschichten um Onkel Leowald – hier noch im Matrosenanzug, und wohl nicht ganz von ungefähr an einen bestimmten Verlierertyp amerikanischer Prägung erinnernd.

    Das erste Heft der Serie ist leider vergriffen.

    28 Seiten, schwarzweiss, 26,5 x 19,5 cm, geheftet, 2,50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=239


    PRESSE


    Artikel und Rezensionen im April und Mai:

    "Insekten im Nebel. Ein Comic-Debütalbum" – "Junge Welt" am 12. Mai 2006 (Jan-Frederik Bandel)

    Es ist sicher unangenehm genug, eines Morgens aus unruhigen Träumen zu erwachen und ein Käfer zu sein. Aber wie sieht es aus, wenn man immer schon ein Insekt war, es nur nicht gemerkt hat, weil's so neblig war? Zumal man in der Schule jeden Tag hört, da draußen auf dem Land solle es sie geben, die Insekten: häßliche, rückständige Wesen, Ungeziefer, von dem nichts zu erwarten ist als Krankheiten?

    So geht es dem kleinen Pascal in Sascha Hommers Comic »Insekt«. Eigentlich ist er ein Junge wie andere auch. Er lebt in einem scheußlichen Mehrfamilienhaus, steht morgens nur ungern auf, spielt Videospiele und liest nachts heimlich mit der Taschenlampe. Als er zum Klassensprecher gewählt wird, verlieben sich prompt zwei Mädchen in ihn – wie sollte es anders sein in dieser verrauchten Fibelwelt? Mehr: http://www.jungewelt.de/2006/05-12/029.php


    "Ein Comic mit Nachhall: Insekt" – "Zündfunk" am 10. Mai 2006 (Markus Köbnik)

    Mit "Insekt" erscheint der erste Comicband von Zeichner und Autor Sascha Hommer. Wie in seinen vorherigen Arbeiten beschäftigt er sich darin mit Ausgrenzung und Gewalt unter Jugendlichen.

    Der Schwarze Rauch ist überall. In der Luft, in den Straßen und sogar in den Häusern macht er sich breit. Der junge Pascal wächst in einer vernebelten Stadt auf und findet es ganz normal, dass immer und überall schlechte Sicht herrscht. Pascal lebt ein typisches Teenagerleben, er zockt mit seinem Kumpel an der Spielkonsole und kann es gar nicht fassen, dass sich eine Mitschülerin für ihn interessiert, als er zum Klassensprecher gewählt wird. Mehr: http://www.br-online.de/jugend/zuend...n/insekt.shtml


    "Hunger auf Mamas Quarktaschen" – "Die wundersamen Abenteuer von Sigmund Freud" – "taz" vom 4. Mai 2006 (Brigitte Preißler)

    Manu Larcenet hat mit "Hundejahre" die wundersamen Abenteuer von Sigmund Freud in Amerika festgehalten. Anders als in den sonst üblichen Bildungs-Bilderbüchern zum Leben des Psychoanalytikers schickt der französische Comiczeichner seinen Freud lieber auf halluzinogene Pilztrips

    Ein weißbärtiges Männchen blickt über die Reling eines Segelschiffes. Küstenumrisse tauchen am Horizont auf. "Amerika!!", schreit der schmächtige Wicht und streckt der Neuen Welt begeistert seine Wurstfinger entgegen: "Ein fast neuer Kontinent zum Analysieren!" Mehr: http://www.taz.de/pt/2006/05/04/a0220.1/text.ges,1


    "Selbstbewusst und sehr genau mit sich" – Porträt von Jutta Harms – "taz" vom 26. April 2006 (Jörg Sundermeier)

    Die Macher im Off (3): Jutta Harms ist Comic-Aficionada, und sie hat aus der Leidenschaft einen Beruf gemacht. Als Ausstellungsmacherin und freie Presseagentin von Comic-Verlagen macht sie sich für die Sache des Comics stark

    Sie ist jetzt seit rund zehn Jahren in Berlin. Damit ist Jutta Harms gerade noch rechtzeitig hergekommen, bevor alle großen Kuchenstücke im Berliner Subkulturbetrieb vergeben waren. Vor zehn Jahren war es noch möglich, sich in eines der runtergekommenen Häuser zu stellen und zu rufen: Hier bin ich! Doch die Hamburgerin Harms, die auch schon Hausbesetzerin und Anwaltsgehilfin war, wäre wohl selbst dann zurechtgekommen, wenn sie ein paar Jahre später gekommen wäre. Denn sie ist eine Tausendsassa. Mehr: http://www.taz.de/pt/2006/04/26/a0265.1/text.ges,1


    "Labyrinthe und Sprachtürme" – "Paul Austers Stadt aus Glas" – "Der Bund" vom 24. April 2006 (Christian Gasser)

    David Mazzucchelli und Paul Karasik haben Paul Austers Roman «Stadt aus Glas» zu einem Comic verarbeitet. Mit «Stadt aus Glas» wird die lange vergriffene Comic-Adaption von Paul Austers Roman neu aufgelegt. Zum Glück, denn «Stadt aus Glas» ist aus mehreren Gründen ein Meilenstein des Comics.

    Seit dem Tod seiner Familie schreibt der Dichter Daniel Quinn unter dem Pseudonym William Wilson nur noch Krimis um den Privatdetektiv Max Work. Als ihn eines Tages ein Telefonanruf aus der selbst gewählten Isolation reisst und ein gewisser Peter Stillman nach dem Detektiv Paul Auster verlangt, behauptet Quinn, er sei Auster, und nimmt Stillmans Auftrag an, seinen Vater, der ebenfalls Peter Stillman heisst, zu überwachen. Mehr: http://www.espace.ch/artikel_204174.html

  3. #3
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    Newsletter Juni 2006:

    AKTUELL


    Reprodukt auf dem Comic-Salon Erlangen 2006

    Der 12. Internationale Comic-Salon in Erlangen 2006 wirft seine Schatten voraus. Über vier Tage vom 15. bis zum 18. Juni wird Erlangen, wie alle zwei Jahre wieder, das Comiczentrum Deutschlands sein. Die Besucher erwartet ein interessantes, umfangreiches und kurzweiliges Programm aus Messe, Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und mehr.

    Natürlich wird auch Reprodukt auf dem Comic-Salon vertreten sein und sich dieses Mal einen Stand mit Kiki Post und Berlin Comix teilen. Neben Arne Bellstorf, dice industries, Fil, Sascha Hommer, Mawil, Andreas Michalke, Elke Steiner, Gregor Wiggert und Minou Zaribaf, die am Stand von Reprodukt signieren, wird auch Paul Karasik, Autor von "Paul Austers Stadt aus Glas", in Erlangen zugegen sein. Am Freitag, den 16. Juni wird das fünfzehnjährige Bestehen des Verlages in der Strip Bar des Festivals unter anderem mit einem Auftritt von Fil gefeiert!

    Rechtzeitig zum Salon erwarten wir auch einige Neuheiten aus der Druckerei, darunter "Shenzhen" von Guy Delisle, eine ganz besondere Überraschung für alle Fans von Fils "Didi & Stulle" und Mawils "Meister Lampe". Mawil hat zu diesem Anlass bereits ein besonders schickes Verkaufsdisplay vorbereitet hat!

    12. Internationaler Comic-Salon Erlangen 2006
    Kultur- und Freizeitamt der Stadt Erlangen, Abteilung Bildende Kunst und Kulturelle Programme
    Gebbertstraße 1, D-91052 Erlangen
    Tel. (09131) 86 14 08
    e-mail: info@comic-salon.de, http://www.comic-salon.de


    Reprodukt-Verlagsausstellung in der Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg

    Nachdem die Verlagsausstellungen des letzten Jahres in der Berliner Bruno-Lösche- und der Philipp-Schaeffer-Bibliothek ein voller Erfolg waren, stellt Reprodukt einen Grossteil seines Programms ab Ende Juni in der Bezirkszentralbibliothek Grünberger Straße in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg aus. Gezeigt werden vom 30. Juni bis zum 30. August Bücher und Plakate aus 15 Jahren Verlagsgeschichte, zum einen in Vitrinen präsentiert, zum anderen natürlich zum Ausleihen. Besucher sind zum Stöbern herzlich eingeladen.

    Parallel zur Ausstellung wird der Kreuzberger Comicladen Modern Graphics einen begleitenden Büchertisch mit Titeln aus dem Reprodukt-Programm aufstellen. Nicht nur für diejenigen, die durch die Verlagsausstellung Interesse an den Büchern gefunden haben, können hier dann komfortabel schmökern und einkaufen.

    Bezirkszentralbibliothek Grünberger Straße, Grünberger Str. 54, D-10245 Berlin
    Tel. (030) 2977 856 130, Fax (030) 2977 856 110
    e-mail: bibliothek@stb-fhkb.b.shuttle.de, http://www.b.shuttle.de

    Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
    Tel. (030) 615 88 10, Fax (030) 615 88 23
    e-mail: kontakt@modern-graphics.de, http://www.modern-graphics.de


    NEU BEI REPRODUKT


    Handelsliste auf der Website

    Nachdem der Link zu Adressen des Buch- und Comichandels eine viel zu lange Zeit eine steige Baustelle war, haben wir die Liste nun endlich fertig gestellt. Unter http://www.reprodukt.com/haendler.php findet hoffentlich jeder interessierte Leser einen Laden in seiner näheren Umgebung, der die Comics von Reprodukt im Angebot hat. Jede gute Comic- oder Buchhandlung sollte übrigens in der Lage sein, sämtliche lieferbaren Comics binnen weniger Tagen nachbestellt zu haben.


    Herbstprogramm 2006

    Rechtzeitig zum Comic-Salon in Erlangen präsentieren wir unsere neue Verlagsvorschau mit dem Herbstprogramm 2006. Folgende Neuerscheinungen sind in Vorbereitung:

    "Der alltägliche Kampf 3 - Kostbarkeiten" von Mau Larcenet

    Fast ein Jahr ist seit dem Tod von Marcos Vater vergangen. Doch die Brutalität seines Selbstmordes ist noch immer allgegenwärtig und stellt Marco vor unzählige schmerzhafte Fragen. Ein Tagebuch seines Vaters, das er beim Aufräumen findet, führt ihm nur noch mehr vor Augen, wie wenig die beiden sich gekannt haben. In dieser Situation, auf der Suche nach sich selbst und seinen Wurzeln, scheint seine Freundin Emilie sein einziger Halt zu sein. Doch gerade jetzt verlangt Emilie eine Entscheidung: Sie will ein Kind.

    Manu Larcenet beweist auch im dritten Band von "Der alltägliche Kampf" sein feines Gespür für die Einzigartigkeit des Augenblicks. Seine Zeichnungen fördern eine Menschlichkeit zu Tage, die man in Comics nur selten findet, sein Strich scheint noch bedachter, noch reifer geworden zu sein. Und seine lebendig porträtierten Figuren sind einem ohnehin schon ans Herz gewachsen.

    ISBN 3-938511-73-7
    64 Seiten, farbig, 31 x 23,5 cm, Softcover, 13 EUR
    Erscheint im September 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=235


    "Zwarwald 1 - Elementartierchen" von Leo Leowald

    Mit großem Interesse beobachtet der Zeichner Leo Leowald den Alltag. Auf seiner Website filtert er das Absurde und Komische aus dem täglichen Geschehen heraus und lässt nebenbei auch seinem Interesse für Popkultur freien Lauf. Die Geschichten in "Elementartierchen" setzen sich zusammen aus privaten Episoden, kurzen Freundes- und Prominentenporträts und einer längeren, bislang unveröffentlichten Geschichte über Leo Leowalds Lehrzeit als Filmvorführer im Pornokino Bergneustadt.

    Seit mehr als zwei Jahren veröffentlicht Leo Leowald erfolgreich einen täglichen Comic-Strip auf seiner Website http://www.zwarwald.de. Daneben ist er als Mitglied des Zeichnerkollektivs Herrensahne an der Veröffentlichung des gleichnamigen Magazins und mehr oder minder regelmäßigen Ausstellungen beteiligt. Außerdem hat er im Eigenverlag zwei Ausgaben von "Zwar" veröffentlicht. "Elementartierchen" ist sein erstes Album bei Reprodukt. Leo Leowald lebt und arbeitet in Köln.

    ISBN 3-938511-74-5
    96 Seiten, farbig, 19 x 19 cm, Klappenbroschur, 15 EUR
    Erscheint im Oktober 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=230


    "Didi & Stulle 6 - Der Plan des Gott" von Fil

    Didi und Stulle werden Opfer eines klassischen Shanghai-Manövers: Nachdem Verteidigungsminister Struck ("Strucki") sie großzügig zu einem rauschenden Abend eingeladen hat, wachen die beiden in voller Bundeswehrmontur in einem Militärflieger nach Basra auf. Mit Fallschirmen landen sie in der Wüste und treffen dort auf Gott, der Didi kurzerhand seinen Job übergibt. Allmächtig und unsterblich reist dieser zurück nach Berlin und erprobt seine Kräfte: Ganz nach Laune verwandelt er Leute in hässliche Kreaturen, schickt sie in die Hölle oder lässt sich ein Eis mit 37 Kugeln schenken, während Stulle und Old Gott in die Hände von Saddam-Hussein-Doppelgängern geraten, die eine Vorliebe für die Hamburger Band "Tomte" haben...

    Das ist nur der Anfang des neuesten "Didi & Stulle"-Albums, in dem alte und neue Bekannte wie David Bowie und Iggy Pop oder besagter Ex-Verteidigungsminister auftauchen. Zum ersten Mal erzählt der Berliner Zeichner und Entertainer Fil eine abgeschlossene Geschichte auf Albumlänge. Ohne sich an gängige Erzählstrukturen zu halten, tobt er sich mit kalkulierten Plattitüden und intelligenten Seitenhieben ordentlich aus. Mit "Der Plan des Gott" zeigt Fil, dass er nicht nur auf der Kurzstrecke der Mann fürs Komische und Absurde ist...

    ISBN 3-938511-64-8
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR
    Erscheint im Oktober 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=241


    "Kub" von ATAK

    Um die Jahrhundertwende: Das Mädchen Kub arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft in dem kleinen französischen Ort Chatillon... und hofft sehnsüchtig auf den Verehrer, der sie aus ihrem trübsinnigen Dasein in ein aufregendes Leben in der Großstadt entführen wird...

    Eine Sammlung von Postkarten aus Chatillon und ein einjähriger Aufenthalt in Stockholm inspirierten ATAK zu "Kub" einer poetischen Geschichte, in der er dem Leser den nötigen Raum lässt, die Wörter und Textfragmente mit seinen ganzseitigen Illustrationen zu einer Geschichte zu verbinden. Eine Vorgehensweise, die ATAK bereits in der Geschichte "Zwischenherbst" ("Wondertüte" 2) erfolgreich erprobt hat.

    Wie die ersten beiden Ausgaben der Reihe "Wondertüte" ist auch "Kub" in zwei Farben gedruckt und mit einem Siebdruckumschlag versehen.
    ISBN 3-938511-78-8
    32 Seiten, zweifarbiger Siebdruck, 23,5 x 16 cm, Softcover, 7 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=242


    "Bigbeatland" von Andreas Michalke

    Bereits seit vier Jahren zeichnet Andreas Michalke seine wöchentlich erscheinende Serie "Bigbeatland" für das Wochenmagazin "Jungle World". "Bigbeatland" wird bevölkert von Sandra ("VEEJAY" bei "BLABLA"), Fricka (Chefin der WG von Ini, Tini und Bini), deren Freund, dem ewigen Studenten und Hardliner "Subkommandante" Markus, dessen kleinem Bruder Michael (Anti Deutscher Aktivist und Waffenhändler) und den Punks Sandro und Johnny, die beim freien Radio ihre eigene Sendung machen.

    Andreas Michalke, 1966 in Hamburg geboren, zeichnet seit Ende der achtziger Jahre Comics. Seine ersten Veröffentlichungen erschienen in den Hardcore-Magazinen "Trust" und "Zap". Zusammen mit Minou Zaribaf schuf er 1991 im Eigenverlag das Comic-Magazin "Artige Zeiten", das mit dem Fanzine-Preis auf dem Comic-Salon in Hamburg ausgezeichnet wurde. Für sein Album "Smalltown Boy" (Reprodukt) wurde Andreas Michalke mit dem ICOM-Independent-Preis ausgezeichnet.

    ISBN 3-938511-75-3
    96 Seiten, farbig, 19 x 26,5 cm, Hardcover, 15 EUR
    Erscheint im November 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=240


    "Donjon -97 - Das Ende einer Jugend" von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Christophe Blain

    Als Hemd der Nacht streift Hyazinth durch dunkle Gassen und kämpft für Gerechtigkeit. Ruchlosen Dieben entreißt er die Beute, um sie an die Waisenhäuser der Stadt zu verteilen. Als er nach getaner Arbeit als unbekannter Verehrer seiner Angebeteten Alexandra ein Sträußchen Blumen darbringen will, muss er zu seinem Schrecken erkennen, dass vor Ort bereits ein anderer Herr zu Gast ist! Als aber Alexandra Gewalt angetan werden soll, bleibt Hyazinth keine andere Wahl: Er muss eingreifenŠ

    Joann Sfar ("Die Katze des Rabbiners", Avant-Verlag), Lewis Trondheim ("Die Fliege") und Christophe Blain ("Isaak der Pirat") erzählen in "Donjon - Morgengrauen" die Geschichte des Wächters des Donjon und der Entstehung der Festung. Die ersten zwei Teile der Reihe "Donjon - Morgengrauen" sind nach wie vor bei Carlsen Comics lieferbar.

    ISBN 3-938511-67-2
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im November 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=238


    "Donjon Monster 1 - Hans-Hans der Schreckliche" von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Mazan

    In einer einsamen Herberge tief in den verschneiten Bergen warten Hans-Hans und seine Spießgesellen auf Gäste nur um sie dann genüsslich zu verspeisen. Der einzige Gast, der nach einer langen Zeit des Hungerns endlich auftaucht, ist ausgerechnet der windige Geschäftemacher Guillaume de la Cour. Wenn sie ihn verschonen, so verspricht ihnen de la Cour, wird er sie zum Donjon führen - dem Paradies für Monster, in dem es immer genug unselige Abenteurer für ihren Kochtopf gibt. Nachdem de la Cour den kartoffeligen Hans-Hans im Zweikampf in zwei Hälften zerteilt hat, brechen sie gemeinsam auf. Unterwegs muss der Beutelschneider allerdings noch einiges bei Astrologen, Piraten und der Hafenbehörde erledigen...

    Joann Sfar ("Die Katze des Rabbiners", Avant-Verlag) und Lewis Trondheim ("Die Fliege") präsentieren in "Donjon Monster" abgeschlossene Geschichten aus der Welt des "Donjon". In jeder Folge von "Donjon Monster" wird ein komplettes Abenteuer eines Akteurs aus der Hauptserie von einem Gastzeichner präsentiert. Das von Mazan gezeichnete Album ist in der Chronologie des "Donjon" kurz vor Band 1 auf dem Level -4 angesiedelt.

    ISBN 3-938511-76-1
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Dezember 2006


    "Donjon Monster 2 - Die Armeen der Tiefe" von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Killoffer

    In der Tiefe des Meeres unterhalb der Schwarzen Festung hausen die unglaublichsten Kreaturen Fische, Quallen, Kraken und andere bizarre Geschöpfe. Die reizende Trinkhild, eine kaulquappenförmige Aquavitin und verwöhnte Tochter eines Hohepriesters der Bathysten-Sekte, muss miterleben, wie ihre Eltern von den Söldnern des Großen Khans niedergemetzelt werden. Um ihre Haut zu retten, nimmt sie die Identität eines Soldaten der Armee der Söldner an. Deren Oberbefehlshaber, Prinz Papsukal, Sohn des Großen Khans, gelingt es, ein Bündnis mit dem gefürchteten Piratenheer der Mouradisten zu schließen. Die vereinigte Streitmacht rüstet sich unter der Leitung des ruchlosen Shiwomihz zur entscheidenden Schlacht gegen die Bathysten...

    "Die Armeen der Tiefe" wurde von niemand Geringerem als L´Association-Mitbegründer Killoffer in Szene gesetzt, von dem bei Reprodukt mit "Wie man sich bettet" und "Der Schlüssel zur Freiheit" bereits zwei weitere Titel vorliegen. Mit geradezu überbordender Phantasie zeichnete Killoffer diese Episode der Reihe "Donjon Monster", die auf dem Level 75 spielt die apokalyptische Stimmung der späten Bände ab 101 ist nicht mehr allzu fern.

    ISBN 3-938511-68-0
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Dezember 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=236


    "Louis fährt Ski" von Guy Delisle

    Der kleine Louis verbringt den Winterurlaub mit seiner Familie in den Bergen. Als Anfänger auf Skiern muss er sich mit vielen Dingen herumplagen, die auch erfahrenen Wintersportlern bekannt sind: Überhebliche Pistenrowdies, unerwartet steile Abfahrten, schwer bedienbare Skilifte und... nasse Socken! Louis´ unschuldiger Blick entlarvt den Widersprüchlichkeit der Erwachsenen, die gestresst Entspannung auf planierten Pisten suchen - und ganz nebenbei muss er sich mit seiner arroganten großen Schwester herumplagen. Aber wenn es mal brenzlig wird, hilft ihm immer seine kindliche Fantasie.

    Guy Delisle beweist mit "Louis fährt Ski", dass er neben seinen autobiografischen Arbeiten ("Shenzhen", "Pjöngjang") ebenso gekonnt einen humorvollen Comic zu zeichnen weiß, der vollkommen ohne Worte auskommt. Trotz dieser Beschränkung gelingt dem Zeichner ein pointierter Blick auf den Wintersport aus der Sicht eines kleinen Jungen, der das Treiben um sich herum mit einer Mischung aus Gleichmut und kindlichem Tatendrang registriert.

    ISBN 3-938511-69-9
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Dezember 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=232


    "Liebe schaut weg" von Line Hoven

    Der kleine Erich träumt seit langem von einem eigenen, selbst gebauten Radio. Jede freie Minute bastelt er an dem Gerät, bis daraus ein erstes zaghaftes Knistern ertönt und bald wunderschöne Orchestermusik ertönt, die Erich in ihren Bann zieht. Es ist eine Ouvertüre des jüdischen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als ihn Tags darauf ein Freund fragt, ob er mit dem Radio voran komme, behauptet Erich, es sei kaputt. Beide tragen die Uniform der Hitler-Jugend...

    In ihrem Erstlingswerk verdichtet Line Hoven Bruchstücke von Erinnerungen ihrer Familie behutsam zu einer konzentrierten Rückblende auf die eigenen Wurzeln. Aufwändig aus Schabkarton gekratzt, erzählt die Tochter einer Amerikanerin und eines Deutschen über zwei Kontinente und drei Generationen hinweg in geschickt miteinander verwobenenen Episoden, wie aus den beiden Familien ihrer Eltern ihre eigene wurde. "Liebe schaut weg" ist eine stille und anrührende Familienchronik, in der sich private und historische Ereignisse zu spannenden Momentaufnahmen der Zeitgeschichte verbinden.

    ISBN 3-938511-66-4
    80 Seiten, schwarzweiß, 24 x 21 cm, Klappenbroschur, 12 EUR
    Erscheint im Februar 2007
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=233


    "Isaak der Pirat 5 - Jacques" von Christophe Blain

    Auch nachdem sie sich bei Isaaks Vater einquartiert haben, durchstreift Jacques des Nachts auf der Suche nach lohnender Beute die reicheren Viertel der Stadt. Auf seinen Streifzügen verfällt er den Reizen einer schönen Aristokratin, die seine Neigung nicht unerwidert lässt. Isaak ist derweil weiterhin als Taschendieb unterwegs und versucht sich in der verbleibenden Zeit erneut der von ihm vernachlässigten Malerei zu widmen. Immer noch auf der Suche nach Alice, bringt er endlich in Erfahrung, dass sich seine Geliebte auf den Seeweg nach Indien begeben hat - in Begleitung seines Nebenbuhlers Philippe du Chemin Vert.

    ISBN 3-938511-63-X
    48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Februar 2007
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=231


    Kiki Post im Herbst 2006

    Bei Kiki Post werden im Herbst 2006 zwei sehr beachtenswerte Neuheiten erscheinen, die wir schon jetzt auf unserer Website vorstellen:

    "Orang" 6 von Sascha Hommer (Hrg.)

    Die Comicanthologie "Orang" geht in die nächste Runde! Zu dem Thema "Zwielicht" haben deutsche und internationale Comiczeichner Kurzgeschichten angefertigt. Ein Schwerpunkt liegt in der sechsten Ausgabe des Magazins auf Arbeiten aus Asien: Drei Künstler aus China haben Beiträge angefertigt, darunter Hok Tak Yeung und Chihoi Lee, beide Mitglieder des Kollektivs Springrolllll aus Hongkong. Neben Yan Cong aus Peking, der bereits in "Orang" 5 vertreten war, findet sich mit Cola King aus Taipeh auch ein bekannter taiwanesischer Zeichner in der Anthologie.

    Außerdem werden exklusive Arbeiten der Hamburger Zeichnerszene gezeigt, darunter Arne Bellstorf, Verena Braun, Anke Feuchtenberger, Sascha Hommer, Line Hoven, Moki, Klaas Neumann, Stefano Ricci, Till Thomas und Gregor Wiggert.

    "Einen solchen Mut und eine solche Frische beim Experiment durfte man in Deutschland schon lange nicht mehr beobachten." - Klaus Schikowski, Comixene

    ISBN 3-9809769-4-7
    96 Seiten, schwarzweiß, 24 x 21cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im September 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=234


    "Asleep in a foreign place" von Moki

    Die 1982 geborene Malerin Moki hat der Hamburger Kunst- und Galerienszene in den letzten Jahren mit großer Produktivität und detailverliebtem Gestus wichtige Impulse gegeben. Ihre Affinität zu Comics drückt sich nicht nur darin aus, dass sie ab und an auch selbst Bildgeschichten zeichnet. Sie bedient sich vielmehr Motiven aus dem Comic-Kontext und bringt diese in einen neuen Zusammenhang. Mokis Bilder sind per se erzählerisch, sie laden den Leser ein zu einem gemeinsamen Spaziergang mit unheimlichen Wald- und Wiesenbewohnern, vorbei an Berghängen, Wasserfällen, hinein in die tiefsten Höhlen und auf in die luftigste Höhen.

    Moki veröffentlicht ihre Comics und Illustrationen in Anthologien wie "Orang" und "Panik Elektro", aber auch in Jim Avignons "attack/delay3" und der Hamburger Anthologie "Spring". Mit ihrem ersten Buch, der Monographie "Asleep in a foreign place", gibt sie einen Überblick über ihr bisheriges Werk.

    ISBN 3-9809769-5-5
    96 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Softcover, 18 EUR
    Erscheint im September 2006
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=243



    PRESSE


    Artikel und Rezensionen im Mai:

    "Was für einen Sinn hat es, erwachsen zu werden?" - "Süddeutsche Zeitung" vom 26. Mai 2006 (Christoph Haas)

    Zwei Tage im Alltag von Simon und Nancy. Sie essen mittags mit ihrem Freund Ian in einem asiatischen Restaurant. Das Gespräch kreist um Science Fiction und das Essverhalten von Fliegen. In ihrer Wohnung verrät Nancy wenig später ein Geheimnis: Seit einiger Zeit beantwortet sie die Liebesbriefe, die ein gewisser Ben an ihre Vormieterin richtet. Sie überredet Simon, am nächsten Morgen mit ihr in das einige Meilen von Oakland entfernte Pacifica zu fahren, um diesen Mann aufzusuchen. Ben ist nicht zu Hause, sitzt aber an der Kasse eines Supermarkts, in dem Simon auch die blinde Irene trifft, mit er die High School besucht hat.

    "Ganz gleich" erzählt von der Unsicherheit am Ende einer nach Kräften verlängerten Adoleszenz. Auf ewig ein verschwatzter, flippiger Nerd zu bleiben das geht nicht. Aber was für einen Sinn kann es haben, erwachsen zu werden? Simon kann sich nicht vorstellen, eine Familie zu gründen. Einen Bekannten, der seinem Leben dadurch Orientierung verliehen hat, beneidet er dennoch. Als erster Schritt zur Reife stellt sich schließlich die Fähigkeit heraus, eigenes Fehlverhalten zu erkennen. Nancy entschuldigt sich bei Ben für ihren boshaften Streich, und Simon setzt sich damit auseinander, warum er Irene, als sie vor Jahren mit ihm auf eine Tanzveranstaltung gehen wollte, einen Korb gegeben hat. Mehr: http://www.buecher.de/verteiler.asp?...r=000001490742


    "Arne Bellstorf - "Guten Abend, gute Nacht" - "Spiegel Online" am 12. Mai 2006 (Stefan Pannor)

    Arne Bellstorf wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2005 zum Newcomer des Jahres gekürt. Für SPIEGEL ONLINE zeichnete er exklusiv den Strip "Guten Abend, gute Nacht" - Auftakt der zweiten Staffel unserer Reihe "Neue deutsche Comics"

    Arne Bellstorf wurde 1979 in Dannenberg (Elbe) geboren und lebt in Hamburg. Seit 2002 hat er unter anderem im "Strapazin" veröffentlicht, publizierte aber vorrangig im Eigenverlag Kiki Post, den er gemeinsam mit dem Zeichner Sascha Hommer betreibt. Bis 2005 waren es ausschließlich Kurzgeschichten, die so erschienen. Eher langsam tastete sich Bellstorf an ein längeres Werk heran.

    Unter dem Titel "Acht, neun, zehn" erschien dann schließlich im vergangenen Jahr beim renommierten Berliner Independent-Verlag Reprodukt der Band, der Bellstorf den Durchbruch sicherte Eine bitter-melancholische Jugendgeschichte aus den deutschen Vororten, gleichzeitig seine Diplomarbeit. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde er zum Newcomer des Jahres gekürt, das Fachblatt "Comixene" brachte Bellstorfs Porträt auf dem Titel. Mehr: http://www.spiegel.de/kultur/literat...415711,00.html

  4. #4
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    Newsletter Juli:
    AKTUELL


    Anke Feuchtenberger-Ausstellung in Rüsselsheim

    In einer neu ins Leben gerufenen Reihe mit dem Titel "Illust-Ratio" präsentieren international anerkannte Illustratorinnen und Illustratoren im Rahmen des Rüsselsheimer Kultursommers ihre Arbeiten. Den Auftakt dieser Reihe bilden Bengt Fosshag und Anke Feuchtenberger, deren illustratives Schaffen in einer wirkungsvollen Spannung zueinander steht. Die Arbeiten von Anke Feuchtenberger und Bengt Fosshag werden vom 14. Juli bis zum 6. August in der Werkshalle A 1 der Adam-Opel-GmbH und in der Rotunde im Rathaus Rüsselsheim gezeigt und von weiteren Veranstaltungen zum Thema Illustrationen ergänzt.

    Am Donnerstag, den 3. August um 19 Uhr findet in der Werkshalle A 1 der Adam-Opel-GmbH in der Rüsselsheimer Markstraße ein Künstlergespräch mit Christoph Niemann, Line Hoven, Matthias Schneider und Bengt Fosshag statt. Moderiert wird das Gespräch von Andreas Platthaus, der darüber hinaus am Donnerstag, den 20. Juli um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema "Skizzenspiele – Der vitale Entwurf oder die festgefügte Illustration" halten wird.

    Kunstverein Rüsselsheim e.V. c/o Karlheinz Becker, Hopfgartenstr. 5, D-65203 Wiesbaden
    http://www.kunstvereinruesselsheim.de, http://www.kultur-im-sommer.de, http://www.stadt-ruesselsheim.de
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 16-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr, So 15-18 Uhr


    Kultur & Gespenster

    In der kommenden Woche erscheint die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift "Kultur & Gespenster" im Hamburger Textem Verlag. Herausgeber Jan-Frederik Bandel, Gustav Mechlenburg und Nora Sdun feiern die Veröffentlichung der ersten Ausgabe, die unter anderem ein Interview und einen neuen Comic von Sascha Hommer ("Insekt") enthält, gleich an drei Orten und in zwei Städten. In der ersten Ausgabe - zum Schwerpunkt Hubert Fichte - schreiben unter anderem Marc Degens und Ole Frahm. Im Oktober folgt die zweite Ausgabe zum Thema "Unter vier Augen - Das Interview als Form".

    Am Dienstag, den 11. Juli, wird ab 20.30 Uhr unter der Schirmherrschaft der Berliner Verbrecher im Festsaal Kreuzberg gefeiert. Es lesen Kathrin Röggla und Bernd Cailloux und für Musik sorgt Robert Meunier (feinraus).

    Am Freitag, den 15. Juli findet die zweite Releaseparty mit Kathrin Röggla und Klaus Sander im Dreiundsiebzig in Hamburg statt.

    Und schließlich die dritte Releaseparty in Berlin: Am 21. Juli mit Jan Jelinek und Thomas Meinecke im NBI in der Kulturbrauerei.

    Kultur & Gespenster, ISBN 3-938801-11-5, 256 Seiten, Broschur, 12 Euro

    Textem Verlag, Postfach 306341, D-20329 Hamburg
    e-mail: post@kulturgespenster.de, http://www.kulturgespenster.de

    Festsaal Kreuzberg, Skalitzerstraße 130, D-10999 Berlin - Dienstag, 11. Juli, 20.30 Uhr. Eintritt: 4 EUR
    Dreiundsiebzig, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg - Samstag, 15. Juli, 20 Uhr
    NBI, Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, D-10435 Berlin - Freitag, 21. Juli, 20 Uhr


    Mawil-Ausstellung in Osterwieck

    Vom 1. bis zum 30. Juli präsentiert die Design Werkstatt Krause im E-Werk Osterwieck Arbeiten von Mawil. Gezeigt werden sowie bereits veröffentlichte als auch neue Arbeiten des Reprodukt-Künstlers in der Kleinstadt in der Nähe von Braunschweig und Halberstadt in einem alten Elektrizitätswerk.

    Dabei verspricht das E-Werk ein interessanter Ausstellungsort zu sein, der nicht nur Kunstinteressierte anspricht - neben wechselnden Ausstellungen regionaler und internationaler Künstler befindet sich dort eine 9-Loch-Indoor-Golfanalage.

    E-Werk Osterwieck, Ernst-Thälmann-Str. 35a, D-38835 Osterwieck
    Tel. (05335) 90829, Fax (05335) 5900
    e-mail: info@dw-krause.de, http://www.dw-krause.de
    Öffnungszeiten: Sa & So 11-18 Uhr


    Aus Zwarwald wird Zwienerwald

    Leo Leowald, dessen Cartoons und Comics täglich neu unter http://www.zwarwald.de zu sehen sind, erhält im Juli das Kabinettstipendium des gleichnamigen Museums in Wien. Leo Leowald wird – wie im vergangenen Jahr dice industries oder Markus Huber – einen Monat vor Ort arbeiten können, während seine Bilder vom 27. Juli an im Kabinett ausgestellt werden.

    Die Wiener Stipendiaten werden von Nicolas Mahler, Rudi Klein und Heinz Wolf, den Betreibern des Kabinetts für Wort und Bild vorgeschlagen, erst anschließend wird in einem komplizierten Verfahren die Auswahl getroffen. Leo Leowalds erstes Buch mit dem Titel "Elementartierchen" wird im Oktober bei Reprodukt erscheinen.

    Kabinett für Wort und Bild , transeuropa / quartier21 / Museumsquartier Wien , Museumsplatz 1, A-1070 Wien
    Tel. (0043) 699 1 586 64 90
    e-mail: post@kabinett.at, http://www.kabinett.at, http://www.zwarwald.de
    Öffnungszeiten: Täglich 10-20 Uhr


    NEU BEI REPRODUKT


    Neuheiten im September und Oktober

    Bereits seit Mitte Juni lieferbar sind "Shenzhen" von Guy Delisle, "Meister Lampe" von Mawil und "Didi & Stulle 5 1/2 – In der Patsche" von Fil. Ende Juli kommt der Schuber zu "Black Hole" in die Auslieferung.

    Bereits in Vorbereitung für die Veröffentlichung im September und Oktober sind "Mister I" von Lewis Trondheim, "Blaue Pillen" von Frederik Peeters, "Der alltägliche Kampf 3 – Kostbarkeiten" von Manu Larcenet und "Didi & Stulle 6 – Der Plan des Gott" von Fil.


    Verlagsvorschau zum Download

    Die aktuelle Verlagsvorschau von Reprodukt für Herbst 2006 liegt bereits in Buch- und Fachhandel aus. Außerdem steht für Interessierte nun auch zum Download unter NEWS auf unserer Website zur Verfügung. Hier kann die Vorschau als PDF heruntergeladen werden: http://www.reprodukt.com/download/RE...erbst_2006.pdf


    TERMINE


    "Echolot III"-Ausstellung in der Galerie ICON, Berlin

    Anke Feuchtenberger präsentiert in der Galerie ICON in Berlin Arbeiten junger Illustratoren und Comiczeichner, sowie Fotografen und Modedesignerinnen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Das speziell für Berlin konzipierte Projekt ist das dritte in Anke Feuchtenbergers "Echolot"-Reihe.

    "Grimms Märchen" stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Echolot III", in der die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Rezeption ausgelotet werden sollen. Weit entfernt von einer Verniedlichung oder Vereinfachung der historischen und metaphorischen Aspekte werden versteckte Mythen geortet und ans Tageslicht gebracht. Die Auseinandersetzung der jungen Illustratorinnen und Illustratoren mit den Märchen der Gebrüder Grimm findet in modernen Adaptionen der Geschichten zu einer neuen Form.

    In dieser Ausstellung der Galerie ICON werden eine Vielfalt von Stilen und Erzählweisen zu sehen sein. Die Vernissage findet statt am Freitag, den 4. August um 19 Uhr. Die Ausstellung wird anschließend bis zum 2. September zu sehen sein.

    Galerie ICON, Veteranenstr. 22, D-10119 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 443 524 20, Fax (030) 443 524 21
    e-mail: kontakt@galerie-icon.de, http://www.galerie-icon.de
    Öffnungszeiten: Do+Fr 13-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr oder nach Vereinbarung


    PRESSE


    Artikel und Rezensionen im Juni und Juli:

    "Psychedelischer Krankheitstrip und Identitätenspiel in New York" – netzmagazin.ch, Juli 2006 (Dave Schläpfer)

    Mit der Re-Issue des Klassikers "Stadt aus Glas" sowie der Komplettierung des "Black Hole"-Zyklus bewegt sich der deutsche Comic-Verlag Reprodukt auf gewohnt hohem Niveau.

    Graphic Novels erleben momentan einen regelrechten Wiederveröffentlichungsboom. Daran ist bei entsprechender Qualität der Werke, die jeweils auf Grund kleiner Auflagen schnell vergriffen sind und nur noch mit Mühe antiquarisch erstanden werden können, durchaus nichts auszusetzen. So auch nicht beim 1994 erstmals auf Englisch erschienenen Comic "Stadt aus Glas", der schon seit mehreren Jahren nicht mehr regulär erhältlich ist. Die ursprünglich bei Rowohlt publizierte deutsche Erstausgabe ist auf dem Comic-Salon Erlangen 1998 mit dem renommierten Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet worden. Reprodukt hat die Neuausgabe mit einem Vorwort des "Maus"-Autors Art Spiegelman angereichert. Mehr: http://www.netzmagazin.ch/145/lesen/500.html


    "Andreas Michalke - Bigbeatland" – "Spiegel Online" am 23. Juni 2006 (Stefan Pannor)

    Wer früher Punkmusiker war, weiß sich kurz zu fassen: Andreas Michalkes Comics sind nie sehr lang, aber dafür umso vielfältiger in ihrer Thematik und Form. Für SPIEGEL ONLINE zeichnete der gebürtige Hamburger exklusiv eine Episode seiner Reihe "Bigbeatland".

    Eine der schönsten Szenen in Michalkes Comics ist jene, in der das Comic-Alter-ego des Zeichners kurz nach Mitternacht einen Punk-Club verlassen will: "Ich bin 38. Ich DARF jetzt nach Hause gehen." Was aus dieser Szene spricht, ist das Selbstbewusstsein des 1966 geborenen Hamburgers. Die Erkenntnis, erwachsen werden zu müssen, aber dennoch sich selbst treu bleiben zu können. Mehr: http://www.spiegel.de/kultur/literat...423050,00.html
    Geändert von Dirk Rehm (08.07.2006 um 14:59 Uhr)

  5. #5
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    Newsletter August 2006:

    NEU BEI REPRODUKT


    Endlich in der Auslieferung ist der Schuber zu Charles Burns´ Serie "Black Hole". Die nächsten Neuerscheinungen bei Reprodukt sind für September in Vorbereitung. Schon in der Druckerei sind "Der alltägliche Kampf" 3 von Manu Larcenet und "Mister I" von Lewis Trondheim.


    "Black Hole" 1 - 6 im Schuber von Charles Burns

    Charles Burns, einer der bekanntesten und profiliertesten amerikanischen Comic-Autoren, hat mit "Black Hole" ein grandios verzerrtes Spiegelbild amerikanischer Realität zwischen Sex, Drogen und Horror geschaffen. "Black Hole" ist die albtraumhafte Geschichte einer Teenager-Krankheit, die grotesk verformte Gesichter und Körper zurücklässt. Kaum jemand hat die Schrecken der Pubertät jemals so aufregend beschrieben.

    Anlässlich des Abschlusses der Serie bieten wir einen auf 500 Exemplare limitierten Sammelschuber an, der die komplette Serie enthält.

    ISBN 3-938511-23-0, 6 Bände, jeweils 64 - 80 Seiten, s/w, 26 x 17 cm, Softcover im Schuber, 50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=224

    "Black Hole" 6 mit Schuber
    ISBN 3-938511-24-9, 80 Seiten, s/w, 26 x 17 cm, Softcover im Schuber, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=225

    "Black Hole"-Schuber (ohne Füllung)
    SBN 3-938511-25-7
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=245


    "Always Ultra" 2 von Fil

    Wir haben noch einige wenige Exemplare von Fils "Always Ultra" 2 erhalten, das wir ab sofort wieder über unseren Mailorderversand anbieten. Außerdem sind nur noch wenige Exemplare von Fils "The Return of Ernst" lieferbar (beide Jochen Enterprises)!


    TERMINE


    "Zwienerwald" im Kabinett für Wort und Bild, Wien

    Leo Leowald, dessen Cartoons und Comics täglich neu unter http://www.zwarwald.de zu sehen sind, war im Juli Stipendiat des Kabinett für Wort und Bild in Wien. Wie im vergangenen Jahr dice industries oder Markus Huber war der Kölner Zeichner einen Monat vor Ort, um in Wien zu arbeiten, und im Anschluß präsentiert das Kabinett eine Ausstellung seiner Bilder. Leo Leowalds Arbeiten können noch bis zum 30. August in Augenschein genommen werden.

    Kabinett für Wort und Bild, Museumsquartier Wien, Museumsplatz 1, A-1070 Wien
    Tel. (0043) 699 1 586 64 90
    e-mail: post@kabinett.at, http://www.kabinett.at, http://www.zwarwald.de
    Öffnungszeiten: Täglich 10-20 Uhr


    "KCRRIMS MEÄRCHN"-Ausstellung in der Galerie ICON, Berlin

    Anke Feuchtenberger präsentiert in der Galerie ICON in Berlin Arbeiten junger Illustratoren und Comiczeichner, sowie Fotografen und Modedesignerinnen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

    "Grimms Märchen" stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, in der die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Rezeption ausgelotet werden sollen. Weit entfernt von einer Verniedlichung oder Vereinfachung der historischen und metaphorischen Aspekte werden versteckte Mythen geortet und ans Tageslicht gebracht. Die Auseinandersetzung der jungen Illustratorinnen und Illustratoren mit den Märchen der Gebrüder Grimm findet in modernen Adaptionen der Geschichten zu einer neuen Form.

    In dieser Ausstellung der Galerie ICON werden eine Vielfalt von Stilen und Erzähltechniken zu sehen sein. Die Vernissage findet am Freitag, den 4. August um 19 Uhr statt. Die Ausstellung wird anschließend bis zum 2. September zu sehen sein.

    Galerie ICON, Veteranenstr. 22, D-10119 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 443 524 20, Fax (030) 443 524 21
    e-mail: kontakt@galerie-icon.de, http://www.galerie-icon.de
    Öffnungszeiten: Do+Fr 13-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr oder nach Vereinbarung


    "Kauboi-und-Kaktus"-Releaseparty in Augsburg

    Gute Nachrichten aus Augsburg: Christian Schmiedbauer alias Landrömer hat eine neue Sammlung der Abenteuer von "Kauboi und Kaktus" fertig gestellt. Der 52seitige Comic "Kauboi und Kaktus – Verreckte Hund'" erscheint am 26. August und zu diesem Anlass wird in Augsburg ausgiebig gefeiert!

    Im Sortiment waren schon das erste Heft mit den lustigen Abenteuern von "Kauboi und Kaktus" ein großer Erfolg, und wir freuen uns auf das neue Heft. Die Releaseparty am Samstag, dem 26. August ab 21 Uhr Beim Weissen Lamm in Augsburg wird vom Pulp-Country-Deejay-Team aus Nürnberg begleitet.

    "Kauboi-und-Kaktus-Club", Beim Weissen Lamm, Ludwigstr. 23, D-86152 Augsburg
    Tel. (0821) 31 96 729
    e-mail: info@lamm-klub.de, http://www.lamm-klub.de, http://www.kauboiundkaktus.de


    AKTUELL


    "Vom Leben gezeichnet" – Arne Bellstorf und Mawil im "Tagesspiegel"

    Seit Mitte Juni präsentiert der Berliner "Tagesspiegel" regelmäßig in der Sonntagsausgabe einen kurzen, 30 x 30 cm großen Comicbeitrag, der abwechselnd von vier verschiedenen Künstlern gezeichnet wird. Arne Bellstorf, Tim Dinter ("CARGO", avant-verlag), Anike Hage ("Gothic Sports", Tokyopop) und Mawil zeichnen jeweils alle vier Wochen einen neuen Beitrag für die Reihe.

    Eröffnet wurde die Serie am 11. Juni von Arne Bellstorf mit dem Comic "Tiefe Wunden, lange Seufzer", der in beinahe voller Größe unter http://www.bellstorf.com/Bellstorf-D...spiegel_01.jpg zu lesen ist.


    Kleiner als das Leben – Größer als die Realität

    Mit "Flitter" 1 ist beim Berliner avant-verlag ein Sammelband mit Arbeiten junger deutschsprachiger Comiczeichner erschienen. Vorgestellt werden mit Oliver Grajewski, Arne Bellstorf, Ulli Lust, Line Hoven, Mawil, Fabian Stoltz, Sascha Hommer, Kai Pfeiffer, Dirk Schwieger, dice industries und Kati Rickenbach Zeichnerinnen und -zeichner, die an Lebensjahren und Erfahrung nicht alle gleichauf sind, die aber vereint, dass sie mit einer bei deutschsprachigen Zeichnern bislang selten gesehenen Selbstverständlichkeit die Sprache des Comic als Erzählsprache begreifen.

    "Flitter" 1 ist zu der von Kai Pfeiffer und Johann Ulrich kuratierten Ausstellung "Kleiner als das Leben, größer als die Realität" erschienen, die bisher in Neapel und auf dem Comic-Salon in Erlangen zu sehen war. Die Anthologie ist im regulären Comic- und Buchhandel erhältlich und auch direkt über den avant-verlag zu beziehen. Bei sämtlichen Beiträgen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

    ISBN 3-939080-19-5
    144 Seiten, schwarzweiß, 23 x 16,5 cm, Softcover, 16 EUR
    http://www.avant-verlag.de/index.php...=73&rg=1&kat=t


    PRESSE


    Rezensionen im Juli:

    "Alle so ähnlich anders" – "taz" vom 25. Juli 2006 (Susanne Messmer)

    "Shenzhen" ist die Geschichte eines Kulturschocks, wie ihn der Zeichner Guy Delisle vor zehn Jahren erlebte. Doch China hat sich verändert. Ein verwunderter Vergleich von Comic und der Wirklichkeit.

    Da ist dieses blasse, niedergeschlagene Männlein mit der großer Nase. Es geht gerade in einem Menschenknäuel unter, einer chinesischen Menschenmasse. Erstaunlicherweise sehen gar nicht alle darin gleich aus. Im Gegenteil: Manche sind schmal, andere rund, manche haben eine hohe Stirn, andere ein fliehendes Kinn, die Nächsten spitze Münder. Das Einzige, was diese Gesichter verbindet: Man weiß sie nicht zu deuten. Aus der Sicht des Männleins wirken sie alle ähnlich anders.

    Es ist das gute alte Gefühl der Einsamkeit in der Fremde, das den Comicband "Shenzhen" des französischen Zeichners Guy Delisle organisiert. Schon auf den ersten Seiten lernt man, dass Delisle 1997 in Shenzhen war und dort einige Monate lang ein Trickfilmbüro leiten sollte. Der Band ist also autobiografisch inspiriert, wie es so schön heißt, und berichtet vom täglichen Einerlei zwischen Büroalltag und Isolationshaft im Hotel. Jeden Tag aufs Neue begrüßt der Hotelportier das gezeichnete Alter Ego Delisles: Er fragt nach Alter, Uhrzeit und der Anzahl der Kinder. Doch Delisles Held freut sich nicht. Ihm geht der Portier auf die Nerven. Im Büro fällt ihm auf, dass man hier gern mal zwischendurch den Kopf auf den Tisch legt und ein Nickerchen hält. Zu dieser durchaus vernünftigen Sitte fällt ihm nur ein, dass der Liefertermin näher rückt. Einmal lädt er seine Übersetzerin, die er für reserviert hält, zum Essen ein und fragt sie nach ihren Lieblingsbüchern. Als sie "Yes, very much!" erwidert, bricht er sofort enttäuscht das Gespräch ab und rechnet die Tage bis zu seiner Rückfahrt nach Europa aus. Mehr: http://www.taz.de/pt/2006/07/25/a0228.1/text.ges,1

  6. #6
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    Newsletter August 2006:

    NEU BEI REPRODUKT


    Endlich in der Auslieferung ist der Schuber zu Charles Burns´ Serie "Black Hole". Die nächsten Neuerscheinungen bei Reprodukt sind für September in Vorbereitung. Schon in der Druckerei sind "Der alltägliche Kampf" 3 von Manu Larcenet und "Mister I" von Lewis Trondheim.


    "Black Hole" 1 - 6 im Schuber von Charles Burns

    Charles Burns, einer der bekanntesten und profiliertesten amerikanischen Comic-Autoren, hat mit "Black Hole" ein grandios verzerrtes Spiegelbild amerikanischer Realität zwischen Sex, Drogen und Horror geschaffen. "Black Hole" ist die albtraumhafte Geschichte einer Teenager-Krankheit, die grotesk verformte Gesichter und Körper zurücklässt. Kaum jemand hat die Schrecken der Pubertät jemals so aufregend beschrieben.

    Anlässlich des Abschlusses der Serie bieten wir einen auf 500 Exemplare limitierten Sammelschuber an, der die komplette Serie enthält.

    ISBN 3-938511-23-0, 6 Bände, jeweils 64 - 80 Seiten, s/w, 26 x 17 cm, Softcover im Schuber, 50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=224

    "Black Hole" 6 mit Schuber
    ISBN 3-938511-24-9, 80 Seiten, s/w, 26 x 17 cm, Softcover im Schuber, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=225

    "Black Hole"-Schuber (ohne Füllung), 3 EUR
    SBN 3-938511-25-7
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=245


    "Always Ultra" 2 von Fil

    Wir haben noch einige wenige Exemplare von Fils "Always Ultra" 2 erhalten, das wir ab sofort wieder über unseren Mailorderversand anbieten. Außerdem sind nur noch wenige Exemplare von Fils "The Return of Ernst" lieferbar (beide Jochen Enterprises)!


    TERMINE


    "Zwienerwald" im Kabinett für Wort und Bild, Wien

    Leo Leowald, dessen Cartoons und Comics täglich neu unter http://www.zwarwald.de zu sehen sind, war im Juli Stipendiat des Kabinett für Wort und Bild in Wien. Wie im vergangenen Jahr dice industries oder Markus Huber war der Kölner Zeichner einen Monat vor Ort, um in Wien zu arbeiten, und im Anschluß präsentiert das Kabinett eine Ausstellung seiner Bilder. Leo Leowalds Arbeiten können noch bis zum 30. August in Augenschein genommen werden.

    Kabinett für Wort und Bild, Museumsquartier Wien, Museumsplatz 1, A-1070 Wien
    Tel. (0043) 699 1 586 64 90
    e-mail: post@kabinett.at, http://www.kabinett.at, http://www.zwarwald.de
    Öffnungszeiten: Täglich 10-20 Uhr


    "KCRRIMS MEÄRCHN"-Ausstellung in der Galerie ICON, Berlin

    Anke Feuchtenberger präsentiert in der Galerie ICON in Berlin Arbeiten junger Illustratoren und Comiczeichner, sowie Fotografen und Modedesignerinnen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

    "Grimms Märchen" stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, in der die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Rezeption ausgelotet werden sollen. Weit entfernt von einer Verniedlichung oder Vereinfachung der historischen und metaphorischen Aspekte werden versteckte Mythen geortet und ans Tageslicht gebracht. Die Auseinandersetzung der jungen Illustratorinnen und Illustratoren mit den Märchen der Gebrüder Grimm findet in modernen Adaptionen der Geschichten zu einer neuen Form.

    In dieser Ausstellung der Galerie ICON werden eine Vielfalt von Stilen und Erzähltechniken zu sehen sein. Die Vernissage findet am Freitag, den 4. August um 19 Uhr statt. Die Ausstellung wird anschließend bis zum 2. September zu sehen sein.

    Galerie ICON, Veteranenstr. 22, D-10119 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 443 524 20, Fax (030) 443 524 21
    e-mail: kontakt@galerie-icon.de, http://www.galerie-icon.de
    Öffnungszeiten: Do+Fr 13-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr oder nach Vereinbarung


    "Kauboi-und-Kaktus"-Releaseparty in Augsburg

    Gute Nachrichten aus Augsburg: Christian Schmiedbauer alias Landrömer hat eine neue Sammlung der Abenteuer von "Kauboi und Kaktus" fertig gestellt. Der 52seitige Comic "Kauboi und Kaktus – Verreckte Hund'" erscheint am 26. August und zu diesem Anlass wird in Augsburg ausgiebig gefeiert!

    Im Sortiment waren schon das erste Heft mit den lustigen Abenteuern von "Kauboi und Kaktus" ein großer Erfolg, und wir freuen uns auf das neue Heft. Die Releaseparty am Samstag, dem 26. August ab 21 Uhr Beim Weissen Lamm in Augsburg wird vom Pulp-Country-Deejay-Team aus Nürnberg begleitet.

    "Kauboi-und-Kaktus-Club", Beim Weissen Lamm, Ludwigstr. 23, D-86152 Augsburg
    Tel. (0821) 31 96 729
    e-mail: info@lamm-klub.de, http://www.lamm-klub.de, http://www.kauboiundkaktus.de


    AKTUELL


    "Vom Leben gezeichnet" – Arne Bellstorf und Mawil im "Tagesspiegel"

    Seit Mitte Juni präsentiert der Berliner "Tagesspiegel" regelmäßig in der Sonntagsausgabe einen kurzen, 30 x 30 cm großen Comicbeitrag, der abwechselnd von vier verschiedenen Künstlern gezeichnet wird. Arne Bellstorf, Tim Dinter ("CARGO", avant-verlag), Anike Hage ("Gothic Sports", Tokyopop) und Mawil zeichnen jeweils alle vier Wochen einen neuen Beitrag für die Reihe.

    Eröffnet wurde die Serie am 11. Juni von Arne Bellstorf mit dem Comic "Tiefe Wunden, lange Seufzer", der in beinahe voller Größe unter http://www.bellstorf.com/Bellstorf-D...spiegel_01.jpg zu lesen ist.


    Kleiner als das Leben – Größer als die Realität

    Mit "Flitter" 1 ist beim Berliner avant-verlag ein Sammelband mit Arbeiten junger deutschsprachiger Comiczeichner erschienen. Vorgestellt werden mit Oliver Grajewski, Arne Bellstorf, Ulli Lust, Line Hoven, Mawil, Fabian Stoltz, Sascha Hommer, Kai Pfeiffer, Dirk Schwieger, dice industries und Kati Rickenbach Zeichnerinnen und -zeichner, die an Lebensjahren und Erfahrung nicht alle gleichauf sind, die aber vereint, dass sie mit einer bei deutschsprachigen Zeichnern bislang selten gesehenen Selbstverständlichkeit die Sprache des Comic als Erzählsprache begreifen.

    "Flitter" 1 ist zu der von Kai Pfeiffer und Johann Ulrich kuratierten Ausstellung "Kleiner als das Leben, größer als die Realität" erschienen, die bisher in Neapel und auf dem Comic-Salon in Erlangen zu sehen war. Die Anthologie ist im regulären Comic- und Buchhandel erhältlich und auch direkt über den avant-verlag zu beziehen. Bei sämtlichen Beiträgen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

    ISBN 3-939080-19-5
    144 Seiten, schwarzweiß, 23 x 16,5 cm, Softcover, 16 EUR
    http://www.avant-verlag.de/index.php...=73&rg=1&kat=t


    PRESSE


    Rezensionen im Juli:

    "Alle so ähnlich anders" – "taz" vom 25. Juli 2006 (Susanne Messmer)

    "Shenzhen" ist die Geschichte eines Kulturschocks, wie ihn der Zeichner Guy Delisle vor zehn Jahren erlebte. Doch China hat sich verändert. Ein verwunderter Vergleich von Comic und der Wirklichkeit.

    Da ist dieses blasse, niedergeschlagene Männlein mit der großer Nase. Es geht gerade in einem Menschenknäuel unter, einer chinesischen Menschenmasse. Erstaunlicherweise sehen gar nicht alle darin gleich aus. Im Gegenteil: Manche sind schmal, andere rund, manche haben eine hohe Stirn, andere ein fliehendes Kinn, die Nächsten spitze Münder. Das Einzige, was diese Gesichter verbindet: Man weiß sie nicht zu deuten. Aus der Sicht des Männleins wirken sie alle ähnlich anders.

    Es ist das gute alte Gefühl der Einsamkeit in der Fremde, das den Comicband "Shenzhen" des französischen Zeichners Guy Delisle organisiert. Schon auf den ersten Seiten lernt man, dass Delisle 1997 in Shenzhen war und dort einige Monate lang ein Trickfilmbüro leiten sollte. Der Band ist also autobiografisch inspiriert, wie es so schön heißt, und berichtet vom täglichen Einerlei zwischen Büroalltag und Isolationshaft im Hotel. Jeden Tag aufs Neue begrüßt der Hotelportier das gezeichnete Alter Ego Delisles: Er fragt nach Alter, Uhrzeit und der Anzahl der Kinder. Doch Delisles Held freut sich nicht. Ihm geht der Portier auf die Nerven. Im Büro fällt ihm auf, dass man hier gern mal zwischendurch den Kopf auf den Tisch legt und ein Nickerchen hält. Zu dieser durchaus vernünftigen Sitte fällt ihm nur ein, dass der Liefertermin näher rückt. Einmal lädt er seine Übersetzerin, die er für reserviert hält, zum Essen ein und fragt sie nach ihren Lieblingsbüchern. Als sie "Yes, very much!" erwidert, bricht er sofort enttäuscht das Gespräch ab und rechnet die Tage bis zu seiner Rückfahrt nach Europa aus. Mehr: http://www.taz.de/pt/2006/07/25/a0228.1/text.ges,1
    Geändert von Dirk Rehm (04.08.2006 um 13:47 Uhr)

  7. #7
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    Newsletter September:

    NEU BEI REPRODUKT


    Folgende Titel werden im September erscheinen:

    "Mister I" von Lewis Trondheim

    Genau wie sein Vorgänger Mister O versucht Mister I die Probleme, die sich ihm stellen, durch Einfallsreichtum zu meistern. Doch so gut seine Ideen auch sind, sie bringen ihn immer wieder in Konflikt mit anderen strichmännchenhaften Gestalten. Und anstatt die Herausforderungen - gemäß seinem Initial - intelligent zu lösen, tappt er von einer Irrwitzigkeit in die andere.

    Lewis Trondheim zeichnet auf jeder Seite dieser Sammlung eine andere Geschichte um Mister I. Alle sind lustig und fesselnd zugleich.

    ISBN 3-938511-19-2, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 8 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=182


    "Der alltägliche Kampf 3 - Kostbarkeiten" von Manu Larcenet

    Fast ein Jahr ist seit dem Tod von Marcos Vater vergangen. Doch die Brutalität seines Selbstmordes ist noch immer allgegenwärtig und stellt Marco vor unzählige schmerzhafte Fragen. Ein Tagebuch seines Vaters, das er beim Aufräumen findet, führt ihm nur noch mehr vor Augen, wie wenig die beiden sich gekannt haben. In dieser Situation, auf der Suche nach sich selbst und seinen Wurzeln, scheint seine Freundin Emilie sein einziger Halt zu sein. Doch gerade jetzt verlangt Emilie eine Entscheidung: Sie will ein Kind.

    Manu Larcenet beweist auch im dritten Band von "Der alltägliche Kampf" sein feines Gespür für die Einzigartigkeit des Augenblicks. Seine Zeichnungen fördern eine Menschlichkeit zu Tage, die man in Comics nur selten findet, sein Strich scheint noch bedachter, noch reifer geworden zu sein. Und seine lebendig porträtierten Figuren sind einem ohnehin schon ans Herz gewachsen.

    "'Der alltägliche Kampf' von Manu Larcenet ist ein erfreuliches Beispiel anspruchsvoller Comic-Unterhaltung. Die sensibel und leise erzählte Geschichte eines etwas schüchternen Fotografen, der nur versucht, einigermaßen friedlich mit sich, der Welt, seinem Kunstanspruch, seiner Freundin und seine vergreisenden Eltern klarzukommen, ist mal vergnüglich, mal melancholisch und die einfachen, aber anrührenden Zeichnungen sind ein Augenschmaus." – Ralf König

    ISBN 3-938511-73-7, 64 Seiten, farbig, 31 x 23,5 cm, Softcover, 13 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=235


    NEU BEI KIKI POST


    "Asleep in a foreign place" von Moki

    Die 1982 geborene Malerin Moki hat der Hamburger Kunst- und Galerienszene in den letzten Jahren mit großer Produktivität und detailverliebtem Gestus wichtige Impulse gegeben. Ihre Affinität zu Comics drückt sich nicht nur darin aus, dass sie ab und an auch selbst Bildgeschichten zeichnet. Sie bedient sich vielmehr Motiven aus dem Comic-Kontext und bringt diese in einen neuen Zusammenhang. Mokis Bilder sind per se erzählerisch, sie laden den Leser ein zu einem gemeinsamen Spaziergang mit unheimlichen Wald- und Wiesenbewohnern, vorbei an Berghängen, Wasserfällen, hinein in die tiefsten Höhlen und auf in die luftigste Höhen.

    Moki veröffentlicht ihre Comics und Illustrationen in Anthologien wie "Orang" und "Panik Elektro" (Schwarzer Turm), aber auch in Jim Avignons "attack/delay3" und der Hamburger Anthologie "Spring". Mit ihrem ersten Buch, der Monographie "Asleep in a foreign place", gibt sie einen Überblick über ihr bisheriges Werk.

    Ausführliche Informationen über Moki und ihre Arbeiten finden sich auf ihrer Homepage http://www.mioke.de.

    ISBN 3-9809769-5-5, 96 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Softcover, 18 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=243


    TERMINE


    "Who talks in Math?" – Ausstellung von Moki bei Feinkunst Krüger, Hamburg

    Vom 2. bis zum 30. September zeigt die Hamburger Künstlerin Moki ihre neuen Arbeiten bei Feinkunst Krüger. Zur Finissage präsentiert sie ihr bei Kiki Post erscheinendes Buch "Asleep in a foreign place".

    Mokis neue Arbeiten zeigen Landschaften und Wesen, denen etwas eigenartiges und unberechenbares anhaftet. Auf ihren Acrylbildern, die sowohl in Farbe als auch Schwarzweiß gemalt sind, präsentiert Moki irreale Situationen in denen sich Fantasie und Wirklichkeit zu einem atemberaubenden Ganzen fügen. "Subjektive Realität" nennt Moki das Ergebnis ihrer Arbeit, von der viele Bildbeispiele auf ihrer Homepage zu betrachten sind.

    Die Vernissage zur Ausstellung am Samstag, den 2. September beginnt um 18 Uhr und wird von DJ Haina mit Musik begleitet. Die Finissage ist gleichzeitig die Präsentation ihres neuen Buches "Asleep in a foreign place" und findet am Samstag, den 30. September von 12 bis 20 Uhr statt.

    Feinkunst Krüger, Ditmar-Koel-Str. 22, D-20459 Hamburg
    Tel. (040) 31 79 21 58
    e-mail: info@feinkunst-krueger.de, http://www.feinkunst-krueger.de, http://www.mioke.de
    Öffnungszeiten: Fr 12-19 Uhr, Sa 12-17 Uhr oder nach Vereinbarung


    "Targets for the modern home" – Ausstellung von ATAK in der Galerie Raum 21, Hamburg

    Die Ausstellung "Targets for the modern home", die bereits in Paris zu sehen war, wird im September dieses Jahres von ATAK für die Galerie Raum 21 in Hamburg reanimiert. Psychedelische Motive, romantische Genre-Versatzstücke und Bildzitate von Osamu Tezuka bis zu Jack Kirby werden von ATAK in einen neuen Zusammenhang gestellt und auf kleinformatigen Leinwänden präsentiert – den "Zielscheiben für das moderne Zuhause". Für die Ausstellung hat ATAK auch größere Zielscheiben bemalt, und es darf geschossen werden!

    Die Vernissage zu "Targets of the modern home" findet am Samstag, den 9. September ab 19 Uhr statt – die Eröffnungsrede wird von Fil gehalten. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 7. Oktober zu sehen. Am Abend des 7. Oktober schließt die Ausstellung mit einer Finissage, die ebenfalls um 19 Uhr beginnt.

    Raum 21, Unnastr. 21, D-20253 Hamburg
    http://www.fcatak.de
    Öffnungszeiten: Do+Fr 19-21 Uhr, Sa 11-15 Uhr


    21. Helsinki Comics Festival

    Am 23. und 24. September findet dieses Jahr das Comics Festival in Helsinki statt, bei dem unter anderem Warren Ellis ("Planetary"), Anke Feuchtenberger, Sascha Hommer, Manu Larcenet und Juan Díaz Canales & Juanjo Guarnido ("Blacksad") als Gäste eingeladen sind. Ähnlich wie der Comic-Salon in Erlangen bietet das Festival alles rund um das Thema Comic. Ausstellungen von finnischen und ausländischen Zeichnern, Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden stehen auf dem Terminplan und Signierstunden der anwesenden Zeichner runden das Programm ab.

    Das Zentrum des Festivals befindet sich im Theater Gloria, Pieni Roobertinkatu 12 in Helsinki. Auch Reprodukt wird einen Stand am Comics Festival haben und vor allem Comics von deutschen Autoren anbieten.

    Helsinki Comics Festival, Theater Gloria, Pieni Roobertinkatu 12, F-00101 Helsinki
    e-mail: comics@book-fair.com, http://www.kupla.net


    AKTUELL


    Reprodukt reif für die Insel

    Der Comichändler Forbidden Planet bietet ab sofort eine Auswahl des Reprodukt-Sortiments auf seiner Website zur Online-Bestellung an. Neuerscheinungen und ältere Titel vor allem der deutschen AutorInnen sind so auch auf den britischen Inseln problemlos erhältlich. Wir freuen uns, so einen Teil der deutschsprachigen Comicszene im angelsächsischen Raum bekannt machen zu können. Informationen zum Sortiment von Forbidden Planet finden sich auf http://www.forbiddenplanet.co.uk.


    ATAK auf allen Kanälen

    Nach seiner Rückkehr aus Stockholm nach Berlin hat ATAK neben seiner im Oktober bei Reprodukt erscheinenden Veröffentlichung "Kub" einen ganzen Strauß neuer Aktionen geplant, darunter Ausstellungen, eine neue Künstlergruppe und ein Buchprojekt.

    Für das Business-Magazin "brand eins" hat ATAK einen lesenswerten Artikel von Peter Lau über die deutsche Comicszene illustriert, für den neben ATAK unter anderem Dirk Rehm, Line Hoven und die Macher von comicstills.com interviewt wurden. Nebenbei veröffentlicht ATAK regelmäßig seine Comickolumne in "Das Magazin", für die er auch Portraits anfertigt.

    Aktuell zu Buchmesse in Göteborg vom 21. bis zum 24. September erscheint beim schwedischen Sanatorium Verlag "En Viss Plume" des französischen Dichters Henri Michaux (1899-1984) mit Illustrationen von ATAK. Die Vorzugsausgabe ist auf 100 Exemplare limitiert und mit einer Siebdruckgrafik des Künstlers versehen.


    Elke Steiner illustriert Unterrichtsmaterial zum Thema Menschenrechte

    Das Deutsche Institut für Menschenrechte stellt auf seiner Homepage Unterrichtsmaterialien zur Menschenrechtbildung bereit. Dafür hat die Berliner Zeichnerin Elke Steiner eine Reihe von Strips angefertigt, die die behandelten Themen illustrieren. Die ersten drei Folgen "Was sind Menschenrechte?", "Schutz vor Diskriminierung" und "Frauenrechte" stehen auf der Website zum Download bereit, weitere folgen in den nächsten Wochen.

    Die Broschüren lassen sich kostenlos herunterladen: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de


    PRESSE


    Vier lesenswerte Rezensionen und ein Interview mit Arne Bellstorf im August 2006:


    "Charles Burns: Black Hole" – Teenagergrauen" – fluter.de vom 18. August 2006 (Volker Hummel)

    Größer noch als das Grauen, das einem der Anblick eines entzündeten Eiterpickels bereitet, kann das Vergnügen sein, wenn der ganze Sabsch in einer Mini-Ejakulation an den Spiegel spritzt. Teenager könnten davon ein Lied singen – wenn sie nicht so verklemmt wären. Zu keiner anderen Zeit des Lebens ist das Verhältnis zum eigenen Körper so ambivalent wie in der Jugend, so euphorisch und angewidert zugleich.

    Dem 1955 geborenen amerikanischen Künstler Charles Burns, dessen Comic-Epos "Black Hole" um den körperlichen Horror der Adoleszenz kreist, ging es wohl auch so in seiner Jugend. Statt harmloser Pickel gibt es in seinem schwarz-weißen Universum allerdings gleich eine ganze Epidemie abnormer Körpermutationen, die Jugendliche im Seattle der 1970er-Jahre befallen. Statt mit Akne haben sie es mit Löchern im Körper, mit postkoitalen Häutungen und mit Gewebewucherungen zu tun. Mehr: http://www.fluter.de/look/article.tp...0&NrSection=41


    "Lewis Trondheim: A.L.I.E.E.N." – Radio Fritz vom 16. August 2006 (Tom Ehrhardt)

    Jetzt ist es bewiesen: Außerirdische schreiben Comics! Lewis Trondheim – der französische Großwesir der modernen Bildergeschichte hat es bei einem Familienpicknick auf einer Wiese gefunden und war begeistert. Glücklicherweise ist der Comic nicht in die Archive des Geheimdienstes, sondern geradewegs in den Buchladen gewandert.

    Lewis Trondheim ist einfach ein Glückspilz. Der 42jährige Ausnahmeautor findet tatsächlich beim Familienausflug einen Comic, der nicht von dieser Welt ist. Bildergeschichten mit undefinierbaren Worten in nie gesehenen Schriftzeichen sind darin zu finden – und aus den Mündern einer Schar wahnsinnig niedlicher, aber teils auch fieser Figuren purzeln sie. Mehr: http://www.fritz.de/_/fritzinfo/deta...key=79914.html


    "Ein Insekt im Rauch" – "Der Bund" vom 10. August 2006 (Christian Gasser)

    Sascha Hommers Comic «Insekt» ist eine Teenagerparabel um Intoleranz und Aussenseitertum. «Insekt» ist eines der beachtlichsten Debüts der letzten Jahre und etabliert Sascha Hommer als einen der begabtesten Comic-Erzähler seiner Generation.

    Nichts weist darauf hin, dass Pascal anders ist als seine Freunde. Er ist beliebt, er wird zum Klassensprecher gewählt, mit seinen Kumpels spielt er am Computer, und dass gewisse Mädchen auf ihn stehen, verunsichert ihn. Ein ganz normaler Junge also mit den Problemen, die jeder Junge kurz vor der Pubertät hat. Möchte man meinen. Nur die Stadt, in der er lebt, ist ungewöhnlich: Schwarzer Rauch, gegen den jeder Lichtstrahl machtlos ist, hüllt Strassen und Gebäude ein. Und doch sind die Menschen glücklich, in diesem Moloch zu leben, denn draussen, so kolportieren Schreckensmärchen, die die Kinder das Fürchten lehren sollen, beginnt die Wildnis, in der die Insekten hausen, die hässlichen, primitiven und blutrünstigen Insekten. Mehr: http://www.espace.ch/artikel_243970.html


    "Im Niemandsland der Globalisierung – Guy Delisles Comics-Tagebuch «Shenzhen»" – "NZZ" vom 10. August 2006 (Christian Gasser)

    Nach einem langen Arbeitstag wird Guy Delisle in seinem Hotelzimmer im chinesischen Shenzhen durch Temperaturen einer Kühltruhe überrascht. Verärgert über die Putzfrau, die, wie er argwöhnt, die Klimaanlage jeden Morgen aufdreht, tritt er gegen den Thermostaten. Das Plasticgehäuse zerbricht. Verwundert stellt Delisle fest, dass der Temperaturregler eine Attrappe ist, ein im Leeren drehendes Rädchen.

    Die Tücken des Alltags im China von heute: Der Comics-Autor und Trickfilmer Guy Delisle erfuhr sie am eigenen Leib, als er im Dezember 1997 für drei Monate nach China zog, um die Herstellung eines Animationsfilms für das Fernsehen zu beaufsichtigen. Auch die westliche Trickfilm- Industrie schiebt derzeit die Handarbeit gerne in Niedriglohnländer wie China ab; das kostet im Westen viele Jobs, erfordert aber den neuen Beruf eines nomadisierenden Art-Directors. Als ein solcher musste sich der Frankokanadier Guy Delisle nun in Shenzhen mittels Dolmetschern Zeichnern verständlich machen, die sich andere Bildsprachen und Physiognomien gewohnt sind. Mehr: http://www.nzz.ch/2006/08/10/fe/articleED75C.html


    "Alles erst mal ernst nehmen – Ein Gespräch mit dem Comiczeichner Arne Bellstorf" – "Junge Welt" vom 5. August 2006 (Frank Schäfer)

    Christoph muß die zehnte Klasse wiederholen. Er lebt bei seiner Mutter, die genug mit ihren eigenen hormonellen Problemen zu tun hat. Der Vater hat sich längst davongemacht. Christoph leidet, wie man mit 16 nur leiden kann. Dann lernt er Miriam kennen, die beiden haben was miteinander, aber richtig nahe kommen sie sich auch nicht, vielleicht weil die Trennung seiner Eltern ihn zu sehr verletzt hat, vielleicht weil ihn der altersgemäße Weltschmerz zu derb am Schlawittchen packt. Schließlich beobachtet er, wie sie einen anderen küßt.

    Die Geschichte ist unspektakulär, aber Arne Bellstorf macht was draus: »acht, neun, zehn« (Reprodukt) ist ein fein beobachtetes, todtrauriges und überdies mitreißendes Porträt einer Adoleszenz im niedersächsischen Plattland. Bellstorf, der mit Sascha Hommer den kleinen Verlag Kiki Post betreibt, bekam für sein Debüt verdientermaßen den diesjährigen ICOM-Preis (bester Independent-Comic) zugesprochen. Mehr: http://www.jungewelt.de/2006/08-05/032.php
    Geändert von Dirk Rehm (28.08.2006 um 23:25 Uhr)

  8. #8
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    Newsletter September-Oktober 2006:

    TERMINE


    Frankfurter Buchmesse 2006

    Vom 4. bis zum 8. Oktober 2006 wird Reprodukt mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein, um dort die Neuerscheinungen "Der alltägliche Kampf" 3 von Manu Larcenet, "Elementartierchen" von Leo Leowald sowie "Mister I" von Lewis Trondheim vorzustellen.

    Am Stand von Reprodukt in der Halle 3.0, Standnummer H822, werden Sascha Hommer ("Insekt"), Leo Leowald ("Elementartierchen"), Mawil ("Meister Lampe") und Elke Steiner ("Die anderen Mendelssohns") zu Gast sein und auch an den Tischen im Comic-Zentrum signieren. Hier die offiziellen Buchmesse-Signiertermine der Zeichner:

    Sascha Hommer: Do 15-16 Uhr, Fr 14-15 Uhr, Sa 14-15 Uhr
    Leo Leowald: Do 15-16 Uhr, Fr 14-15 Uhr, Sa 17-18 Uhr
    Mawil: Do 15-16 Uhr, Fr 14-15 Uhr, Sa 12-13 Uhr, So 12-13 Uhr
    Elke Steiner: Do 15-16 Uhr, Fr 13-14 Uhr

    Außerdem findet am Freitag, den 6.10. um 17 Uhr das zweite, von Flix und Mawil organisierte "Tischtennis-Turnier des Todes" statt.

    Frankfurter Buchmesse, Andrea Fiala de Ayerbe, MesseManagement
    Tel. (069) 21 02 223, Fax (069) 21 02 227/-277
    e-mail: comics@book-fair.com, http://www.buchmesse.de


    Reprodukt auf der Norddeutschen Comic-Börse Hamburg

    Am Samstag, dem 7. Oktober 2006 nehmen Kiki Post und Reprodukt mit einem Stand an der Norddeutschen Comic- und Manga Börse Hamburg teil, die halbjährlich in der Uni-Mensa in der Schlüterstraße stattfindet. Der Stand wird von den Hamburger Zeichnern Haina und Till Thomas betreut – vor Ort wird Gregor Wiggert "Stadt der Tiere" und Moki ihr neues Buch "Asleep in a foreign place" signieren (beide Kiki Post).

    Norddeutsche Comic-Börse Hamburg, Uni-Mensa, Schlüterstr. 7, D-20146 Hamburg
    Tel. (040) 040 832 06 31, Fax (040) 832 47 95
    e-mail: info@comicboerse-hamburg.de, http://www.comicboerse-hamburg.de
    Öffnungszeiten: 10-16 Uhr


    Releaseparty zu "Cash – I see a darkness" von Reinhard Kleist im Kato, Berlin

    Das Erscheinen der ersten Comic-Biografie von Johnny Cash wird am 29. September in Berlin mit einer großen Releaseparty gefeiert. Neben dem Autor und Zeichner Reinhard Kleist bereichern verschiedene musikalische Darbietungen den Abend im Kreuzberger Kato: Mit dabei ist die Band Butch Meier. Außerdem mit von der Partie: der Komiker und Alleinunterhalter Fil sowie Cash-Interpret Vadda Cash. Zu guter Letzt gibt es auch noch ein Country-Karaoke. Los geht's um 20 Uhr.

    "Cash – I see a darkness" von Reinhard Kleist erscheint im Oktober bei Carlsen Comics.

    Kato Kulturbahnhof Kreuzberg im U-Bahnhof Schlesisches Tor, D-10997 Berlin
    Tel. (030) 611 23 39, Fax (030) 612 877 32
    http://www.kato-x-berg.de, http://www.reinhard-kleist.de


    PRESSE


    "Fremd sind sie sich selber" – "taz" von 12. September 2006 (Jan-Frederik Bandel)

    Ansteckend: Die "Black Hole"-Comics von Charles Burns liegen nun vollständig auf Deutsch vor. Schillernd zwischen einer Ästhetik des Grässlichen und des Schönen, mit vergiftetem Happy End

    Computerexperten, Mediziner und biologische Forschungszentren rüsten gegen sie. In den Gerüchteküchen der neuen Kriege und Terrorismen gelten sie seit Jahrzehnten als nächstes großes Ding auf der Tödlichkeitsskala. Thriller, Krimis, Science-Fiction sind ohne sie kaum noch denkbar. Viren und Epidemien gehören zweifellos zu den wichtigsten Metaphern und Phantasmen unserer Zeit. Mehr: http://www.taz.de/pt/2006/09/12/a0174.1/text


    "Guy Delisle: Shenzhen" – fluter.de von 8. September 2006 (Volker Hummel)

    Reisebericht aus China

    Beim Abspann von deutschen Zeichentrickproduktionen wie "Werner" und "Käpt'n Blaubär" kann man eine überraschende Entdeckung machen: Nach einer Handvoll deutscher Namen tauchen dort plötzlich chinesische Schriftzeichen auf. Dahinter verbergen sich die vielen Namen jener, die den Film in einem Animationsstudio in Taipeh, Schanghai oder Shenzhen gezeichnet haben. Aufgrund der niedrigeren Lohnkosten in Fernost verfahren deutsche Zeichentrickstudios nämlich genauso wie ihre Kollegen in den USA und Frankreich: Zu Hause werden die Storyboards und Figuren entwickelt; in China, manchmal auch in Südkorea oder Indien, wird dann unter knappen Zeitvorgaben die arbeitsintensive Zeichnung der Einzelbilder und Hintergründe erledigt.

    Streifzüge durch Absurdistan

    Die Arschkarte bei dieser globalisierten Arbeitsteilung hat ein meist "Supervisor" genannter Angestellter des Zeichentrickstudios, der in Fernost auf die Einhaltung der Zeitvorgaben und Zeichenstandards zu achten hat. Kein leichtes Unterfangen, wie man in dem wunderbaren Comicband "Shenzhen" von Guy Delisle nachlesen kann. Darin hat der französische Comicautor in einer Mischung aus Tagebuch und Reisereportage die vielen absurden Begebenheiten festgehalten, die ihm während der Arbeit und bei seinen einsamen Erkundungen der Millionenstadt in der Nähe Hongkongs widerfahren sind. Mehr: http://www.fluter.de/look/article.tp...1&NrSection=41


    "Glück gehabt" – "Brand Eins" von August 2006 (Peter Lau)

    Kein Geld. Kein Ruhm. Kein sozialer Aufstieg. Mit Comics erreicht man keines der Konsensziele unserer Zeit. Und trotzdem werden sie immer weiter produziert. Weil es dafür einen sehr guten Grund gibt.

    Wir sprechen nicht über das Glück, aber es ist immer da, wie das vage Rauschen des Verkehrs vor den Fenstern. Es lebt in den leisen Worten, den weichen Gesten, den freundlichen Blicken, dem allgemeinen Lächeln. Es versteckt sich hinter dem Unverständnis angesichts des Unglücks. Einmal, erzählt Line Hoven, hat sie eine schlechte Erfahrung gemacht. Das war bei einem Job für einen großen Wirtschaftskunden, dessen Namen sie nicht nennen möchte, weil sie keinen Ärger will. Sie kam zu einer Präsentation von Design-Vorschlägen, zusammen mit einer Hand voll Kunststudenten voller Ideen und Enthusiasmus, die bereit waren, ihr Bestes zu geben. Doch die Kunden waren „echt eklig, total seelenlose Menschen. In der Pause sind sie über uns hergezogen, ich habe gehört, wie sie darüber redeten, wie schlimm wir aussähen. Bei so etwas mache ich nie wieder mit, da jobbe ich lieber in der Kneipe“. Doch selbst in diesem Moment bleibt die 28-Jährige sanft und freundlich, ein angenehmes Wesen, das verständnislos auf eine unangenehme Welt schaut. Warum sind diese Leute so? Und was wollen die?

    Ganz sicher nicht, was Line Hoven will. Denn die ist Comic-Zeichnerin. Und das dürfte in den Augen renditesensibler Macher einer der schlechtesten Jobs sein. Mit Comics verdient man kaum Geld, denn in Deutschland gelten grafische Erzählformen nach wie vor als fragwürdig, und so sind die Auflagen von Heften und Büchern niedrig: Mit 3000 verkauften Exemplaren ist ein Comic-Album hier zu Lande ein Erfolg – in Frankreich werden selbst von kleinen Hits häufig mehr als 100 000 Stück verkauft. Mehr: http://www.brand-eins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2068

  9. #9
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    Newsletter Oktober:

    NEU BEI REPRODUKT


    "Zwarwald 1 – Elementartierchen" von Leo Leowald

    Mit grossem Interesse beobachtet der Zeichner Leo Leowald den Alltag. Auf seiner Website filtert er das Absurde und Komische aus dem täglichen Geschehen heraus – und lässt nebenbei auch seinem Interesse für Popkultur freien Lauf. Die Geschichten in "Elementartierchen" setzen sich zusammen aus privaten Episoden, kurzen Freundes- und Prominentenporträts und einer längeren, bislang unveröffentlichten Geschichte über Leo Leowalds Lehrzeit als Filmvorführer im Pornokino Bergneustadt.

    Seit mehr als zwei Jahren veröffentlicht Leo Leowald erfolgreich einen täglichen Comic-Strip auf seine Website. Daneben ist er als Mitglied des Zeichnerkollektivs Herrensahne an der Veröffentlichung des gleichnamigen Magazins beteiligt. Außerdem hat er im Eigenverlag zwei Ausgaben von "Zwar" veröffentlicht. Mit "Elementartierchen" ist das erste Buch von Leo Leowald ist rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse bei Reprodukt erschienen – Signierstunden und Verlagspartys finden sich in den letzten Tagen auf http://www.zwarwald.de ausführlich dokumentiert.

    ISBN 3-938511-74-5, 96 Seiten, farbig, 18 x 19 cm, Klappenbroschur, 15 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=230


    "Black Hole" 1 –6 von Charles Burns

    Die Neuauflage von "Black Hole" 4 ist zur Frankfurter Buchmesse aus der Druckerei eingetroffen und nun sind noch einmal 155 Exemplare vom kompletten Schuber über Reprodukt und MSW Medien Service in Wuppertal lieferbar. Eine kurze Besprechung von "Black Hole" findet sich auch im aktuellen "Stern".

    ISBN 3-938511-23-0, 6 Bände, jeweils 64 - 80 Seiten, s/w, 26 x 17 cm, Softcover im Schuber, 50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=224


    "Donjon – Morgengrauen –97 – Das Ende einer Jugend" von Joann Sfar, Lewis Trondheim und Christophe Blain

    Du suchst sagenhafte Schätze, Abenteurer? Angstschweiß treibenden Nervenkitzel? Dann tritt ein, wenn du dich traust! Endlose, finstere Gänge, schaurige Verliese, blutrünstige Monster jedweder Couleur und Kragenweite, Orks, Trolle, Skelette und Vampire, Rotzlinge, Mörderzwerge und Gorgonen: Der Donjon wartet auf dich!

    Als Hemd der Nacht streift Hyazinth durch dunkle Gassen und kämpft für Gerechtigkeit. Ruchlosen Dieben entreißt er die Beute, um sie an die Waisenhäuser der Stadt zu verteilen. Als er nach getaner Arbeit als unbekannter Verehrer seiner Angebeteten Alexandra ein Sträußchen Blumen darbringen will, muss er zu seinem Schrecken erkennen, dass vor Ort bereits ein anderer Herr zu Gast ist! Als aber Alexandra Gewalt angetan werden soll, bleibt Hyazinth keine andere Wahl: Er muss eingreifen…

    Joann Sfar ("Die Katze des Rabbiners", Avant-Verlag), Lewis Trondheim ("Die Fliege") und Christophe Blain ("Isaak der Pirat") erzählen in "Donjon – Morgengrauen" die Geschichte des Wächters des Donjon und der Entstehung der Festung. Die ersten zwei Teile der Reihe "Donjon – Morgengrauen" sind nach wie vor bei Carlsen Comics lieferbar. "Donjon" –97 wird Ende Oktober ausgeliefert.

    ISBN 3-938511-67-2, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=238


    TERMINE


    Zwarwaldreleaseparty im Café Journal, Köln

    Zum Veröffentlichung von Leo Leowalds erstem Band von "Zwarwald" mit dem Titel "Elementartierchen" gibt es am Samstag, den 4. November eine Releaseparty in Köln. Gefeiert wird im Café Journal, und es beginnt bereits am Nachmittag ab 16 Uhr, damit auch alle Kaffeefans auf ihr Kosten kommen.

    Dazu spielt sowohl am Nachmittag als auch am Abend Harald "Sack" Ziegler Waldhorn und singt Blindtext. Ab 22 Uhr wird Musik aufgelegt – und zwar Postpunk, New Wave und No Wave mit DJ Die Hegger.

    Café Journal, Ubierring 18, D-50678 Köln
    http://www.zwarwald.de


    PRESSE


    "Kleiner als das Leben" – "Neue Zürcher Zeitung" vom 28. September 2006 (Christian Gasser)

    Sie sind jung, sie zeichnen, und sie erzählen: Nach der deutschsprachigen Belletristik findet nun auch der Comic zur Lust am Erzählen zurück. Zwei Anthologien, «Orang» und «Flitter», erlauben einen Einblick in das Schaffen einer neuen Comiczeichner-Generation.

    Ziellos und unentschlossen mäandert Christoph durch einen langweiligen Sommer und treibt einer düsteren Zukunft, der Wiederholung der zehnten Klasse, entgegen. Nicht einmal die Annäherungsversuche Miriams entreissen ihn seiner Lethargie - tief versunken in Weltschmerz und Einsamkeit ist er unfähig, sich dem Mädchen gegenüber zu öffnen, und selbst seine ersten erotischen Erfahrungen lässt er offenbar willenlos und merkwürdig distanziert über sich ergehen. Seine alleinerziehende Mutter, die sich ähnlich erfolglos um Zuneigung und Liebe bemüht, ist ihm keine Hilfe. Christoph heuchelt Gleichgültigkeit und Unabhängigkeit - und plötzlich ist der Sommer vorbei, und Miriam küsst einen anderen.

    Generationswechsel

    Es geschieht nicht viel in Arne Bellstorfs Début «Acht neun zehn», auch geredet wird nur das Notwendigste. Bellstorf ist es aber gelungen, nichtige, sich wiederholende Ereignisse aus Christophs Leben mit geradezu beklemmender Genauigkeit in Szene zu setzen. Der 16-Jährige leidet am Widerspruch zwischen dem adoleszenten Vorwärtsdrang und der diffusen Furcht vor der Zukunft, zwischen dem Wunsch nach Flucht aus dem öden Vorort und dem Beharren auf Stillstand. Und natürlich schwankt er hilflos zwischen Ernsthaftigkeit und Lächerlichkeit der ersten erotischen Berührungen. - «Von Anbeginn war mir klar», bejaht Arne Bellstorf im Gespräch, «dass die Atmosphäre die Geschichte tragen würde und die Bilder diese Stimmung einfangen sollten.» Mehr: http://www.nzz.ch/2006/09/28/fe/articleEH7BP.html


    "Drei Farben: Grau" – "Der Tagesspiegel" vom 24. September 2006 (Lars von Törne)

    Wer ein Monster ist, bestimmen wir. In der düsteren Comic-Novelle „Insekt“ des Hamburger Zeichners Sascha Hommer können die Menschen einander kaum erkennen, sie leben unter einer Rauchglocke. Dennoch haben sie festgelegt: Wer anders aussieht, ist ein „Insekt“ und damit minderwertig. Im Schutz der grau gepixelten Dunkelheit wächst ein Junge auf. Er gehört dazu, jeder mag ihn, das Leben scheint es gut mit ihm zu meinen. Bis ausgerechnet die erste Liebe ihn dort sieht, wo kein Rauch hinkommt, und erkennt: Er ist ein Insekt. Damit ist sein bisheriges Leben beendet.

    Mit klaren, aufs Wesentliche konzentrierten Bildern erzählt der 1979 geborene Hommer davon, wie eng Zivilisation und Barbarei beisammenliegen. Der Stil wirkt auf den ersten Blick niedlich und cartoonhaft, das macht die schonungslose Geschichte umso bewegender. In der Verbindung von Reduktion und Tiefgang erinnert „Insekt“ an autobiografisch inspirierte Werke zeitgenössischer nordamerikanischer Comic-Erzähler wie Chris Ware oder Chester Brown, aber auch an seinen Hamburger Kollegen Arne Bellstorf, der für den Tagesspiegel am Sonntag regelmäßig Kurzgeschichten zeichnet. Sie verbindet in ihren Arbeiten ein Motiv: die innere und äußere Entfremdung des männlichen Heranwachsenden. Mehr: http://www.tagesspiegel.de/kultur/ar...06/2728456.asp

  10. #10
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    haben die veröffentlichungen von september verspätung? war da nicht 2 bände von "donjon" angekündigt? und "der alltägliche kampf 3"?
    wenn ja--> hallo, bitte beeilen, habt ihr das gefühl ich leben von essen,schlafen und atmen alleine??
    "Der alltägliche Kampf" 3 ist schon vor einigen Wochen ausgeliefert worden - hat vielleicht dein Händler nicht nachbestellt? Drei "Donjons" sind für November und Dezember angekündigt. Der erste davon, "Donjon -97 - Das Ende einer Jugend" kommt Ende Oktober in die Auslieferung.

  11. #11
    schmierfink
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    comic shop froschau gasse, zürich....er persönlich wartet auch drauf

  12. #12
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    Müsste in der Schweiz eigentlich auch dieser Tage eintreffen oder eingetroffen sein. Kaktus liefert sofort nach Erhalt gleich weiter an die Händler.

  13. #13
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    Neue Leseproben sind online für drei Titel, die im November/Dezember erscheinen:

    "Blaue Pillen" von Frederik Peeters: http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=222

    "Donjon Monster" 2 von Killoffer, Trondheim & Sfar: http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=236

    "Orang" 6: http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=234
    Geändert von Dirk Rehm (26.10.2006 um 21:22 Uhr)

  14. #14
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    Der Newsletter für November 2006:

    AKTUELL


    "Pal, gu, sip" – Arne Bellstorf veröffentlicht in Südkorea

    In den nächsten Wochen erscheint eine koreanische Ausgabe von Arne Bellstorfs preisgekröntem Debut "Acht, Neun, Zehn". Neben der Hauptgeschichte wird der Band viele Kurzgeschichten des Hamburger Zeichners enthalten, die hierzulande unter anderem im "Orang", "Strapazin" und in selbst verlegten Heften erschienen sind. Bevor der Chungnyunsa-Verlag das Buch auf den Markt bringt, zeigen wir auf der Reprodukt-Homepage unter "News" bereits das Cover.

    Die Verlagswebsite (Achtung: Nur auf Koreanisch!): http://www.ypub.co.kr


    "Targets for the modern home" – Ausstellung von ATAK in der Galerie Streitenfeld, Oberursel

    Die Ausstellung "Targets for the modern home", die kürzlich im Raum 21 in Hamburg zu sehen war, wird im Oktober in der Galerie Streitenfeld in Oberursel gezeigt. Psychedelische Motive, romantische Genre-Versatzstücke und Bildzitate von Osamu Tezuka bis zu Jack Kirby werden von ATAK in einen neuen Zusammenhang gestellt und auf kleinformatigen Leinwänden präsentiert – den "Zielscheiben für das moderne Zuhause".

    Die Eröffnung von "Targets of the modern home" fand bereits am 13. Oktober statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu sehen.

    Galerie Streitenfeld, Lange Str. 75, D-61440 Oberursel
    Tel. (06171) 56141, Fax (06171) 52052
    e-mail: info@galerie-streitenfeld.de, http://www.galerie-streitenfeld.de, http://www.fcatak.de
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-13 Uhr, Mi+Fr 17-20 Uhr, Sa 15-18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung


    Hausmusik-Festival in München und "Jimmy Draht" 7

    Zum 15-jährigen Bestehen des Münchener Labels Hausmusik findet am 27. und 28. Oktober ein kleines Festival im Münchener Feierwerk statt. Auftreten werden ISO68, A Million Mercies, Carlos Fashion, Couch, Fred Is Dead, MS John Soda und das Tied & Tickled Trio. Anlässlich des Jubiläums von Hausmusik erscheint eine neue Ausgabe von "Jimmy Draht". Die gezeichneten Beiträge zur Anthologie werden während des Festivals in einer Ausstellung zu sehen sein.

    Die neue "Jimmy Draht"-Ausgabe wird aus einem 80-seitigen Buch bestehen, das wahlweise von einer CD oder einer Doppel-LP begleitet wird. Neben Prosatexten finden sich hier wieder viele Comics und Illustrationen von bekannten Künstlern, darunter Martin tom Dieck, ATAK, CX Huth, Nadine Spengler, Melissa Gates, Helge Reumann, Xavier Robel und Kathi Käppel.

    Die vielen Querverbindungen zwischen den über die Jahre bei Hausmusik veröffentlichten KünstlerInnen und Projekten wurden für die Musikbeiträge zur Vorgabe für alle Beteiligten. So entstanden die Musikstücke jeweils in bandübergreifender Zusammenarbeit, wobei sich unter anderem Console, Couch, Fred is dead, MS John Soda, Notwist, Village Of Savoonga und Deaf Center ausgetauscht haben.

    Auch die Prosatexte entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen jeweils zwei AutorInnen, darunter Thomas Palzer, Franz Dobler, Katja Huber, Didi Nedhart, Julian Weber, Sebastian Dietrich, Rev. Christian Dabeler und Almut Klotz, die sich im Ping-Pong-Verfahren ihre Texte hin- und herschickten.

    Jimmy Draht: You Can´t Always Listen To Hausmusik, But...
    2LP mit Buch: 80 Seiten, farbig, 31,8 x 31,8 cm, im Schuber, 25,90 EUR
    1CD mit buch: 80 Seiten, farbig, 16,8 x 23,8 cm (Hochformat), 22,90 EUR
    http://www.jimmy-draht.de

    Hausmusik-Festival im Feierwerk, Hansastr. 39-41, D-81373 München
    e-mail: culture@feierwerk.de, http://www.hausmusik.com
    Festivalticket 40 EUR, Tagesticket 22 EUR, Konzertbeginn jeweils um 20 Uhr


    NEU BEI REPRODUKT


    In den nächsten Wochen erscheint bereits der sechste Band von Fils "Didi & Stulle" mit dem Titel "Der Plan des Gott". In der ersten Novemberwoche kommt außerdem ein neuer "Donjon" von Christophe Blain, Joann Sfar und Lewis Trondheim in den Handel.

    In den Druck gehen in diesen Tagen "Orang" 6 von Sascha Hommer (Hrsg.), "Bigbeatland" von Andreas Michalke, "Blaue Pillen" von Frederik Peeters sowie eine Neuauflage von Arne Bellstorfs "Acht, Neun, Zehn" - von der Erstauflage sind derzeit nur noch wenige Exemplare lieferbar.

    Neu bei Reprodukt im Mailorder erhältlich sind "Strandsafari" von Mawil - die zweite Auflage ist zur Frankfurter Buchmesse bei Schwarzer Turm erschienen - sowie "Die heilige Krankheit" von David B. (erschienen bei Edition Moderne).


    "Didi & Stulle 6 - Der Plan des Gott" von Fil

    Didi und Stulle werden Opfer eines klassischen Shanghai-Manövers: Nachdem Verteidigungsminister Struck ("Strucki") sie großzügig zu einem rauschenden Abend eingeladen hat, wachen die beiden in voller Bundeswehrmontur in einem Militärflieger nach Basra auf. Mit Fallschirmen landen sie in der Wüste und treffen dort auf Gott, der Didi kurzerhand seinen Job übergibt. Allmächtig und unsterblich reist dieser zurück nach Berlin und erprobt seine Kräfte: Ganz nach Laune verwandelt er Leute in hässliche Kreaturen, schickt sie in die Hölle oder lässt sich ein Eis mit 37 Kugeln schenken, während Stulle und Old Gott in die Hände von Saddam-Hussein-Doppelgängern geraten, die eine Vorliebe für die Hamburger Band Tomte haben...

    Das ist nur der Anfang des neuesten "Didi & Stulle"-Albums, in dem alte und neue Bekannte wie David Bowie und Iggy Pop oder besagter Ex-Verteidigungsminister auftauchen. Zum ersten Mal erzählt der Berliner Zeichner und Entertainer Fil eine abgeschlossene Geschichte auf Albumlänge. Ohne sich an gängige Erzählstrukturen zu halten, tobt er sich mit kalkulierten Plattitüden und intelligenten Seitenhieben ordentlich aus. Mit "Der Plan des Gott" zeigt Fil, dass er nicht nur auf der Kurzstrecke der Mann fürs Komische und Absurde ist...

    ISBN 3-938511-64-8, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=241


    TERMINE


    Reprodukt auf der Kölner Comic-Messe

    Am Samstag, dem 4. November nimmt Reprodukt mit einem Stand an der Kölner Comic-Messe teil, die halbjährlich in der Stadthalle Köln-Mülheim stattfindet. Am Stand mit der Nummer 202/203 wird Leo Leowald sein neues Buch "Zwarwald - Elementartierchen" signieren.

    Kölner Comic-Messe, Stadthalle Köln-Mülheim, Jan-Wellem-Str. 2, D-51065 Köln
    e-mail: stadthalle@netcologne.de
    Öffnungszeiten: 10-17 Uhr


    Zwarwaldreleaseparty im Café Journal, Köln

    Zum Veröffentlichung von Leo Leowalds erstem Band von "Zwarwald" mit dem Titel "Elementartierchen" gibt es am Samstag, den 4. November eine Releaseparty in Köln. Gefeiert wird im Café Journal, und es beginnt bereits am Nachmittag ab 16 Uhr, damit auch alle Kaffeefans auf ihr Kosten kommen.

    Dazu spielt sowohl am Nachmittag als auch am Abend Harald "Sack" Ziegler Waldhorn und singt Blindtext. Ab 22 Uhr wird Musik aufgelegt – und zwar Postpunk, New Wave und No Wave mit DJ Die Hegger.

    Café Journal, Ubierring 18, D-50678 Köln
    http://www.zwarwald.de


    Arne Bellstorf zu Gast in Glasgow

    Das Goethe-Institut in Glasgow plant für Anfang November eine Veranstaltungsreihe zum Thema Comic. In einer Ausstellung sollen Arbeiten junger und etablierter Comicschaffender ausgestellt werden. Arne Bellstorf wird vor Ort sein Buch "Acht, Neun, Zehn" vorstellen. Als weitere Gäste werden der französische Zeichner Christophe Blain ("Isaak der Pirat") und der britische Comic-Experte Paul Gravett erwartet.

    Goethe-Institut Glasgow, 3 Park Circus, Glasgow G3 6AX, Schottland, UK
    Tel. (0044) 141 332 2555, Fax (0044) 141 342 1656
    e-mail: info@glasgow.goethe.org, http://www.goethe.de/glasgow


    Fil und Sharkey live im Mehringhoftheater, Berlin

    "Die Fil & Sharkey-Show mit neuen Songs und Geschichten aktualisiert durch immer wieder gewünschte und geliebte Fil-Klassiker. Die schweisstreibende mehringhoftheatertypische 'Fil & Sharkey - Show' eben - bekannt als bunte Mischung aus guter Laune und kritischer Distanz. Fil gibt immer alles und das ist nicht gerade wenig. Doch vergessen wir nicht, das dies alles ohne den Hüter seiner rechten Hand nicht möglich wäre - der eigentliche Star: Sharkey, der Hai." – Aus der Ankündigung des Mehringhoftheaters in Berlin für die neue Show von Fil & Sharkey.

    Fils nagelneues Programm ist vom 7. bis zum 11. November, vom 17. bis zum 22. Dezember und vom 9. bis zum 13. Januar 2007 zu sehen, jeweils um 20 Uhr und einen Besuch sind Sharkey & Fil unbedingt wert!

    Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    e-mail: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de


    "Äpfel, Nüsse, Fink und Star" – Comicfestival Hamburg

    Auf ganzen vier Etagen findet am 9. und 10. Dezember im Kulturhaus 73 in Hamburg ein Comicfestival statt, bei dem auch Reprodukt mit einem Stand vertreten sein wird. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Verkaufsbörse, bei der an Verlags- und weiteren Verkaufsständen täglich zwischen 11 und 18 Uhr Weihnachtsgeschenke erstanden werden können.

    Eine Vielzahl weiterer Programmpunkte sollte dafür sorgen, dass das Festival zu einem vollen Erfolg wird. Vorgesehen sind unter anderem Ausstellungen, Comicbattles, ein Auftritt von Fil, eine Puppentheater-Aufführung der Sidekick-Productions und nicht zuletzt eine Release-Party anlässlich der Veröffentlichung der sechsten Ausgabe der Comic-Anthologie "Orang".

    Am Gemeinschaftsstand von Kiki Post und Reprodukt signieren voraussichtlich Arne Bellstorf, Dice Industries, Anke Feuchtenberger, Fil, Sascha Hommer, Line Hoven, Mawil, Moki, Stefano Ricci, Gregor Wiggert und Andreas Michalke, dessen neues Buch "Bigbeatland" in der ersten Dezemberwoche in die Auslieferung kommt.

    Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg
    e-mail: pascal@butterbiene.de, http://www.dreiundsiebzig.de
    Geändert von Dirk Rehm (26.10.2006 um 21:25 Uhr)

  15. #15
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    Für das Comicfestival in Hamburg gibt es nun auch eine Internetzpräsenz:
    http://www.kikipost.de/comicfestival/

  16. #16
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    Newsletter Dezember:

    NEU BEI REPRODUKT


    Folgende Titel kommen Ende November und Anfang Dezember in die Auslieferung:


    "Bigbeatland" von Andreas Michalke

    "Bigbeatland" wird bevölkert von Sandra ("VeeJay" bei "Blabla"), Fricka (Chefin der WG von Ini, Tini und Bini), deren Freund, dem ewigen Studenten und Hardliner "Subkommandante" Markus, dessen kleinem Bruder Michael (Antideutscher Aktivist und Waffenhändler) und den Punks Sandro und Johnny, die beim freien Radio ihre eigene Sendung machen. Für die Wochenzeitung "Jungle World" gestaltet Andreas Michalke seit 2002 regelmäßig neue farbige Episoden der Serie "Bigbeatland", in denen er aktuelle politische und kulturelle Ereignisse aufgreift. Eine Sammlung dieser "linken Lindenstraße" erscheint nun bei Reprodukt - mit einem Vorwort von Diedrich Diederichsen.

    "Michalkes Strip schenkt in wöchentlichen Lieferungen den im weitesten Sinne Punkrock-verpflichteten Musiksubkulturen und den erkennbaren zeitgenössischen linksradikalen Strömungen nicht nur eine gemeinsame Lebenswelt. Er verflicht sie darüber hinaus mit globalen Großereignissen. Liebevoll, aber natürlich auch im Bewusstsein, dass ein solcher Zusammenhang heute nur als Karikatur zu haben ist. Gerade dadurch aber generiert sein Humor und die Lässigkeit der Bezugnahmen genau die Attraktivität von Lebensformen, die die Leute in der ewigen Provinz von Aufbrüchen träumen lässt – und über diese Träume lachen." – Diedrich Diederichsen

    ISBN 3-938511-75-3, 96 Seiten, farbig, 19 x 26,5 cm, Hardcover, 15 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=240


    "Blaue Pillen" von Frederik Peeters

    In einer Silvesternacht trifft Frederik Cati wieder, nachdem sie ihn über Jahre hinweg in Gedanken begleitet hatte. Als er 19 war, hatte er sie im Swimmingpool Champagner trinken sehen und war seitdem von ihr fasziniert. Danach traf er sie höchstens einmal im Jahr, eher zufällig, aber immer noch von ihr gefangen genommen. Endlich kommen sie sich nun näher und es entsteht eine ganz besondere Beziehung – eine Liebe, überschattet von Catis HIV-Erkrankung, aber dennoch nie wirklich davon getrübt und voller Hoffnung.

    Der Zeichner Frederik Peeters wurde 1974 in Genf geboren, wo er später auch seinen Abschluss in Visueller Kommunikation machte. Seit 1997 veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen neue Comic-Alben – neben dem Genfer Verlag Atrabile erscheinen seine Werke auch bei L´Association, Les Humanoides Associés und Gallimard.

    Die autobiografisch geprägte Geschichte "Blaue Pillen" wurde bereits mit dem Genfer Rodolphe-Töpffer-Preis ausgezeichnet. Neben seinen Comicbuch-Projekten arbeitet Frederik Peeters als Illustrator für Werbung und Presse in der Schweiz.

    ISBN 3-938511-62-1,192 Seiten, s/w, 24 x 17 cm, Klappenbroschur, 20 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=222


    "Orang" 6 von Sascha Hommer (Hrsg.)

    Die Comicanthologie "Orang" geht in die nächste Runde! Zu dem Thema "Zwielicht" haben deutsche und internationale Comiczeichner Kurzgeschichten angefertigt. Ein Schwerpunkt liegt in der sechsten Ausgabe des Magazins auf Arbeiten aus Asien: drei Künstler aus China haben Beiträge angefertigt, darunter Hok Tak Yeung und Chihoi Lee, beide Mitglieder des Kollektivs Springrolllll aus Hongkong. Neben Yan Cong aus Peking, der bereits in "Orang" 5 vertreten war, findet sich mit Cola King aus Taipeh auch ein bekannter taiwanesischer Zeichner in der Anthologie.

    Außerdem werden exklusive Arbeiten der Hamburger Zeichnerszene gezeigt, darunter Arne Bellstorf, Verena Braun, Anke Feuchtenberger, Sascha Hommer, Moki, Klaas Neumann, Stefano Ricci und Till Thomas.

    "Einen solchen Mut und eine solche Frische beim Experiment durfte man in Deutschland schon lange nicht mehr beobachten." - Klaus Schikowski, Comixene

    ISBN 3-938511-80-X , 96 Seiten, schwarzweiß, 24 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=234


    "Donjon Monster 1 – Hans-Hans der Schreckliche" von Joann Sfar, Lewis Trondheim und Mazan

    In einer einsamen Herberge tief in den verschneiten Bergen warten Hans-Hans und seine Spießgesellen auf Gäste – nur um sie dann genüsslich zu verspeisen. Der einzige Gast, der nach einer langen Zeit des Hungerns endlich auftaucht, ist ausgerechnet der windige Geschäftemacher Guillaume de la Cour. Wenn sie ihn verschonen, so verspricht ihnen de la Cour, wird er sie zum Donjon führen – dem Paradies für Monster, in dem es immer genug unselige Abenteurer für ihren Kochtopf gibt. Nachdem de la Cour den kartoffeligen Hans-Hans im Zweikampf in zwei Hälften zerteilt hat, brechen sie gemeinsam auf. Unterwegs muss der Beutelschneider allerdings noch einiges bei Astrologen, Piraten und der Hafenbehörde erledigen...

    Joann Sfar ("Die Katze des Rabbiners", Avant-Verlag) und Lewis Trondheim ("Die Fliege") präsentieren in "Donjon Monster" abgeschlossene Geschichten aus der Welt des "Donjon". In jeder Folge von "Donjon Monster" wird ein komplettes Abenteuer eines Akteurs aus der Hauptserie von einem Gastzeichner präsentiert. Das von Mazan gezeichnete Album ist in der Chronologie des "Donjon" kurz vor Band 1 auf dem Level -4 angesiedelt.

    ISBN 3-938511-76-1, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=234


    "Donjon Monster 2 – Die Armeen der Tiefe" von Joann Sfar, Lewis Trondheim und Killoffer

    In der Tiefe des Meeres unterhalb der Schwarzen Festung hausen die unglaublichsten Kreaturen – Fische, Quallen, Kraken und andere bizarre Geschöpfe. Die reizende Flossine, eine kaulquappenförmige Aquavitin und verwöhnte Tochter eines Hohepriesters der Bathysten-Sekte, muss miterleben, wie ihre Eltern von den Söldnern des Großen Khans niedergemetzelt werden. Um ihre Haut zu retten, nimmt sie die Identität eines Soldaten der Armee der Söldner an. Deren Oberbefehlshaber, Prinz Papsukal, Sohn des Großen Khans, gelingt es, ein Bündnis mit dem gefürchteten Piratenheer der Mouradisten zu schließen. Die vereinigte Streitmacht rüstet sich unter der Leitung des ruchlosen Shiwomihz zur entscheidenden Schlacht gegen die Bathysten...

    "Die Armeen der Tiefe" wurde von niemand Geringerem als L´Association-Mitbegründer Killoffer in Szene gesetzt, von dem bei Reprodukt mit "Wie man sich bettet" und "Der Schlüssel zur Freiheit" bereits zwei weitere Titel vorliegen. Mit geradezu überbordender Fantasie zeichnete Killoffer diese Episode der Reihe "Donjon Monster", die auf dem Level 75 spielt – die apokalyptische Stimmung der späten Bände ab 101 ist nicht mehr allzu fern.

    ISBN 3-938511-68-0, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=236


    "Kub" von ATAK, das im Siebdruckverfahren produziert wird, verzögert sich noch ein wenig und wird im Dezember oder im Januar kommenden Jahres erscheinen. Neu im Mailordershop erhältlich sind drei Titel von Nicolas Mahler: "Kratochvil" (Edition Selene), "Flaschko - Der Mann in der Heizdecke" und "Das Unbehagen" (beide Edition Moderne). Anlass für diese Ausweitung des Angebots der Titel von Nicolas Mahler ist die anstehende Wiederveröffentlichung von "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" bei Reprodukt im März 2007.


    TERMINE


    "Äpfel, Nüsse, Fink und Star" – Comicfestival Hamburg

    Auf ganzen vier Etagen findet am 9. und 10. Dezember im Kulturhaus 73 in Hamburg ein Comicfestival statt, bei dem auch Reprodukt mit einem Stand vertreten sein wird. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Verkaufsbörse, bei der an Verlags- und weiteren Verkaufsständen täglich zwischen 11 und 18 Uhr Weihnachtsgeschenke erstanden werden können.

    Eine Vielzahl weiterer Programmpunkte sollte dafür sorgen, dass das Festival zu einem vollen Erfolg wird. Vorgesehen sind unter anderem Ausstellungen, Comicbattles, ein Auftritt von Fil, eine Puppentheater-Aufführung der Sidekick-Productions und nicht zuletzt eine Release-Party anlässlich der Veröffentlichung der sechsten Ausgabe der Comic-Anthologie "Orang".

    Am Gemeinschaftsstand von Kiki Post und Reprodukt signieren Arne Bellstorf, Dice Industries, Anke Feuchtenberger[/B], Fil, Sascha Hommer[/B], [B]Line Hoven[B], [B]Mawil[B], Moki, Stefano Ricci, Elke Steiner, Gregor Wiggert und Andreas Michalke, dessen neues Buch "Bigbeatland" in der ersten Dezemberwoche in die Auslieferung kommt.

    Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg
    e-mail: pascal@butterbiene.de, http://www.kikipost.de/comicfestival/
    Öffnungszeiten: Sa 11-18 Uhr, So 11-16 Uhr


    "Holy.Shit.Shopping" in Hamburg-Altona

    Der seit zwei Jahren Berlin stattfindende Weihnachts-Lounge-Basar "Holy.Shit.Shopping" findet dieses Jahr nicht nur wieder in der Hauptstadt, sondern am 9. und 10. Dezember auch in der Elb-Metropole Hamburg statt. Junge Künstler, Designer und auch Reprodukt präsentieren in netter Atmosphäre im Forum Altona in der Großen Bergstraße in Altona ihre Waren.

    Forum Altona, Große Bergstraße, neben Ex-Karstadt, D-22765 Hamburg-Altona
    e-mail: hello@team-de-luxe.de, http://www.holyshitshopping.de


    "Strapazin"-Ausstellung und Releaseparty in Hamburg

    Zur Veröffentlichung der neuen, fünfundachtzigsten Ausgabe des deutsch-schweizerischen Comicmagazins "Strapazin" werden im Ausstellungsraum Linda in Hamburg Originale von Beiträgen dieser Ausgabe ausgestellt. Das von Claudia Jerusalem-Groenewald und Michael Groenewald betreute Heft zum Thema "Kindheit" beinhaltet Beiträge unter anderem von Phoebe Gloeckner, Patrick Wirbeleit, Jordan Crane, Anna Sommer, Nicolas Robel, Blutch, Charles Berberian und Line Hoven.

    Zu diesem Anlass wird es – passenderweise am Vorabend zum Comicfestival "Äpfel, Nüsse, Fink und Star" – am Freitag, den 8. Dezember ab 20 Uhr eine Releaseparty geben.

    Galerie Linda, Hein-Hoyer-Straße 13, D-20359 Hamburg
    Tel. (0175) 955 47 13
    e-mail: info@chezlinda.de, http://www.chezlinda.de
    Öffnungszeiten: Do 17-21 Uhr, So 15-19 Uhr


    Releaseparty von Andreas Michalkes "Bigbeatland" im Festsaal Kreuzberg, Berlin

    Im Rahmen der Verbrecherversammlung wird am Dienstag, den 5. Dezember im Festsaal Kreuzberg das Erscheinen von "Bigbeatland" gefeiert. Eine Einführung spricht "Jungle World"-Redakteur Deniz Yücel – anschließend spielt die Hamburger Band Huah! mit Bernadette La Hengst, Nixe und Knarf Rellöm. Als weiteren Höhepunkt gibt es eine Aufführung von ausgewählten Szenen aus "Bigbeatland", präsentiert vom eigens dafür gegründeten Bigbeatland Puppentheater Ensemble.

    Andreas Michalke zeichnet seit 2002 für die "Jungle World" jede Woche eine neue, farbige Episode der Serie "Bigbeatland". Eine Sammlung dieser Strips, ergänzt um ein Vorwort von Diedrich Diederichsen, erscheint nun in einer Koproduktion zwischen der "Jungle World" und Reprodukt.

    Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, D-10999 Berlin-Kreuzberg, U-Bahn Kottbusser Tor
    Tel. (030) 616 560 03
    e-mail: info@festsaal-kreuzberg.de, http://www.festsaal-kreuzberg
    Beginn: 20.30 Uhr


    Fil signiert bei Modern Graphics in Berlin-Kreuzberg

    Am Samstag, den 2. Dezember signiert Fil ab 14 Uhr bei Modern Graphics in der Kreuzberger Oranienstraße den neuen, sechsten Band von "Didi & Stulle – Der Plan des Gott".

    Modern Graphics, Oranienstraße 22, D-10999 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 615 88 10
    e-mail: kontakt@modern-graphics.de, http://www.modern-graphics.de
    Öffnungszeiten: 11-19 Uhr


    Ausstellung "Didi & Stulle und die Kunst des 21. Jahrhunderts" in der Cartoonfabrik, Friedrichshain

    In den neuen Räumen der Cartoonfabrik in Friedrichshain gibt es ab dem 1. Dezember eine große Ausstellung der Arbeiten von Fil zu sehen. Im Anschluss an die Ausstellung "Am Strand bei Windstärke 12" von Beck (Carlsen Verlag) kommt Fil zum Zuge, der, dem Titel seiner bisher wichtigsten Ausstellung, "Didi & Stulle und die Kunst des 21. Jahrhunderts", entsprechend vor allem beeindruckende Originale aus der Serie "Didi & Stulle" präsentieren wird.

    Die Ausstellung wird am Freitag, den 1. Dezember eröffnet und anschließend bis zum 4. Februar 2007 zu sehen sein. Die Vernissage findet am 1. Dezember ab 19 Uhr statt und im Anschluss gibt es nebenan im Stereo 33 eine Party, bei der auch das Erscheinen von "Didi & Stulle 6 – Der Plan des Gott" gefeiert wird.

    Am Samstag, den 16. Dezember wird es ab 16 Uhr in der Cartoonfabrik auch eine Signieraktion von Fil geben. Außerdem wird voraussichtlich auch eine zweite 12-Stunden-Zeichenaktion stattfinden. Der Termin hierzu wird noch bekannt gegeben.

    Cartoonfabrik, Krossener Straße 23, D-10245 Berlin-Friedrichshain
    Tel. (030) 28 04 74 81
    Öffnungszeiten: Mi-So 14 - 19 Uhr


    Arne Bellstorf zu Gast in Glasgow

    Am ersten Novemberwochenende wurde Arne Bellstorf vom Goethe-Institut Glasgow zu einer Podiumsveranstaltung eingeladen. Nach einer Einleitung des Comicexperten Paul Gravett diskutierten Arne Bellstorf und das französisch-schottische Zeichnerduo Metaphrog unter der Leitung von Marc Baines über Kunst, Kultur und Sprache der Comics.

    In der Einleitung, die auf dem Blog des Comichändlers Forbidden Planet nachzulesen ist, spricht Paul Gravett über die Entwicklung der deutschen Comic-Szene in den letzten Jahren: An gleicher Stelle ist ebenfalls ein lesenswertes Transkript der Paneldiskussion veröffentlicht worden: http://forbiddenplanet.co.uk/blog/?p=1965/

  17. #17
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    TERMINE


    "3&33" in der Villa Elisabeth, Berlin

    Im Herzen Berlins findet dieses Jahr vom 15. bis zum 17. Dezember ein weiteres Mal die Weihnachtsmarkt-Lounge "3&33" statt. Wie im letzten Jahr mit dem Stadtbad Oderberger Straße wurde mit der Villa Elisabeth und der Elisabethkirche in Berlin-Mitte auch diesmal ein attraktiver und stimmungsvoller Ort gefunden, an dem Künstler, Designer und eben auch Reprodukt ihre Waren zum Verkauf anbieten. Deren Preis – daher der Name – darf dabei nur zwischen 3 und 33 Euro liegen.

    Neben den Verkaufsständen wird wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm präsentiert, das für jeden etwas bieten sollte: Bandauftritte, DJs und VJs sorgen für Abwechslung beim Weihnachtsshopping, Besucher werden natürlich auch gastronomisch umsorgt. Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit der Kinderbetreuung, die jungen Eltern ein entspanntes "3&33" garantieren soll.

    3&33, Invalidenstr. 3, D-10115 Berlin-Mitte
    e-mail: benjamin@3und33.de, http://www.3und33.de
    Öffnungszeiten: Fr 16-23 Uhr, Sa & So 10-23 Uhr


    "Holy.Shit.Shopping – Volume 3" im Cafe Moskau, Berlin

    Im Dezember der beiden vergangenen Jahre wurde "Holy.Shit.Shopping" als die Lounge für entspanntes Weihnachts-Shopping im Club-Kontext eingeführt. Im Cafe Moskau in der Karl-Marx-Allee präsentieren in diesem Jahr etwa 60 Designer und Künstler ihre Kunstwerke und ihre Produkte – auch Reprodukt ist wieder mit einem Stand dabei. Musikalisch wird die Weihnachts-Shopping-Lounge von diversen DJ's, VJ's und Live-Acts begleitet. Zusätzlich sorgt eine Bar für das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen und Cocktails.

    Organisiert vom Team Deluxe findet "Holy.Shit.Shopping – Volume 3" dieses Jahr am Samstag und Sonntag, den 16. und 17. Dezember jeweils ab 12 Uhr im Cafe Moskau statt.

    Das Moskau, Karl-Marx-Allee 34, D-10178 Berlin
    e-mail: hello@team-de-luxe.de, http://www.holyshitshopping.de, http://www.das-moskau.com


    Fil live in Berlin

    Gleich mehrere Termine nimmt Fil in der kommenden Tagen wahr: Sein nagelneues Programm ist im Mehringhoftheater vom 17. bis zum 22. Dezember zu sehen, jeweils um 20 Uhr.

    Am Sonntag, den 17. Dezember gibt es darüber hinaus von 15 bis 17 Uhr in der Cartoonfabrik in Friedrichshain eine weitere Signieraktion von Fil – inmitten seiner Ausstellung "Didi & Stulle und die Kunst des 21. Jahrhunderts".

    Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    e-mail: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de

    Cartoonfabrik, Krossener Straße 23, D-10245 Berlin-Friedrichshain
    Tel. (030) 28 04 74 81
    Öffnungszeiten: Mi-So 14-19 Uhr


    "Mamba" - Eine Comiczeitung als Beilage der "Jungle World"

    Nachdem über viele Jahre nur wenige Produkte von deutschen Zeichnerinnen und -zeichnern an den Kiosken zu finden waren, soll "Mamba" nun ein Zeichen setzen. Die neue Comiczeitung versammelt zahlreiche Vertreter der hiesigen Comicszene aus dem Umfeld der Wochenzeitung "Jungle World", die sich bereits durch die Veröffentlichung von Andreas Michalkes "Bigbeatland" und Comics von Fil, Oliver Grajewski, Leo Leowald, Oliver Naatz oder Minou Zaribaf um den deutschen Comic verdient gemacht hat. Das Thema der ersten Ausgabe von "Mamba" ist die vieldiskutierte "Unterschicht".

    Mit Beiträgen von Calle Claus, dice industries, Sascha Hommer, Mawil, Danielle de Picciotto, Leo Leowald, Arne Bellstorf , LGX Lillian Mousli, Dirk Schwieger, Minou Zaribaf, Andreas Michalke, Hannes Niepold, Fil, Jens Harder, Barbara Yelin, Naatz (Der), Kai Pfeiffer, Ulli Lust, Nettmann, Till Thomas, Verena Braun, Christian Maiwald und Laureline Michon.

    Am Montag, den 18. Dezember wird im Rahmen der Weihnachtsgala der "Jungle World" die erste Ausgabe der neuen Comiczeitung "Mamba" präsentiert.

    Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, D-10999 Berlin-Kreuzberg, U-Bahn Kottbusser Tor
    Tel. (030) 616 560 03
    e-mail: info@festsaal-kreuzberg.de, http://www.jungle-world.com, http://www.festsaal-kreuzberg.de
    Beginn: 20 Uhr


    NEU BEI REPRODUKT


    Die für November und Dezember geplanten Neuerscheinungen "Orang" 6 von Sascha Hommer (Hrg.), "Bigbeatland" von Andreas Michalke, "Blaue Pillen" von Frederik Peeters, "Donjon Monster" 1 von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Mazan sowie "Donjon Monster" 2 von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Killoffer sind allesamt bereits im Handel erhältlich.

    Erst im Januar werden "Louis fährt Ski" von Guy Delisle und "Kub" von ATAK erscheinen. Ebenfalls verzögern wird sich "Liebe schaut weg" von Line Hoven – voraussichtlich wird das Buch im Juni 2007 zum Comicfest München erscheinen.


    PRESSE


    "Glück gehabt " – zdf.de von Dezember 2006 (Philip Flaemig)

    Arne Bellstorf und Sascha Hommer leben für ihre Comics

    Kein Geld. Kein Ruhm. Kein Aufstieg. Mit Comics erreicht man keines der üblichen Karriereziele unserer Zeit. Trotzdem werden sie immer weiter produziert. Die Comic-Szene lebt von kreativen Köpfen, die kleine Perlen produzieren, die sich vielleicht nicht gut verkaufen, aber herausragend sind. Das gilt besonders für Kleinverlage, in denen ausschließlich erscheint, was dem Verleger gefällt. Denn die sind meist selbst Zeichner. Arne Bellstorf und Sascha Hommer sind solche Überzeugungstäter.

    Wer nichts anderes will, als Kohle machen, geht nicht in die Comic-Branche. Zwar wird in den großen Verlagen mit "Tim & Struppi", "Asterix", "Lucky Luke" und den aus Japan importierten Mangas Geld verdient, doch sind die Profite so schmal, dass selbst die in Zeiten der Internet-Downloads darbende Musikindustrie vergleichsweise prächtig da steht.

    Arne Bellstorfs "Acht, neun, zehn" - eine subtile Beobachtung der Alltags- und Kleinstadt-Psychologie - ist das meist beachtete Comic dieses Jahres. Zusammen mit Sascha Hommer, dem Herausgeber des Comic-Magazins "Orang", gründete er 2004 den Verlag "Kiki Post" in Hamburg. Leben können die beiden davon nicht und so finanzieren sie sich mit Nebenjobs, wie die meisten in der Szene. Aber ihr Idealismus trifft auf eine Branche, die sich in jüngster Zeit auf bessere Verkaufzahlen berufen kann. Mehr: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,4083649,00.html


    "Jäger des absurden Alltags" – "Der Tagesspiegel" vom 3. Dezember 2006 (Lars von Törne)

    Lange vor Kurt Krömer erhob Fil den Proll-Humor zur Kunst. Nun gibt es eine Werkschau und neue Shows

    Das Squaw-Kostüm hat er diesmal zu Hause gelassen. Aber ein paar alte Großstadtindianer-Weisheiten hat Fil immer dabei. „Raub’ mir nicht meine Seele, weißer Mann“, ermahnt er mitten im Lied den Fotografen und baut spontan ein paar ironisch-überhebliche Attacken gegen die Medien in den Song ein („Die Journalisten hassen mich, weil sie nicht Ich sind“). Unversehens ist der Beobachter zum Teil der Show geworden, die der unberechenbare Alleinunterhalter am Freitagabend zur Eröffnung seiner Werkschau in der Friedrichshainer „Cartoonfabrik“ aus dem T-Shirt-Ärmel schüttelte.

    Fil ist ein Jäger und Sammler absurder Alltagsbeobachtungen, nichts ist vor dem begnadeten Improvisateur sicher. Seit bald 20 Jahren verarbeitet er seine Impressionen in Comics, Liedern und Dialogen mit seinem Plüsch-Hai Sharkey. Dafür und für die Zitty-Comicserie „Didi & Stulle“ verehren ihn seine Fans wie einen Underground-Popstar. Regelmäßig erscheinen die Abenteuer der beiden Galgenvögel in Buchform, zuletzt „Der Plan des Gott“. In Fils Comics wie bei seinen Shows sind die Grenzen zwischen Witz und Affront, zwischen professionell und dilettantisch fließend. „Wolfgang Gruner auf Ecstasy“ hat ihn das Satiremagazin Titanic mal genannt. Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ar...06/2941442.asp


    "Lebenslanger Eingriff ins Intimleben" – "Passauer Neue Presse" vom 29. November 2006 (Christoph Haas)

    Lektüre zum Welt-Aids-Tag und darüber hinaus: Das autobiografische Comic-Album „Blaue Pillen“

    „Aids hat viele Gesichter“: So oft wir diesen Satz gelesen und die Bilder, die ihn illustrieren, gesehen haben - ganz glauben wollen wir ihn immer noch nicht. Treffen wir jemanden, der sich mit der tödlichen Immunschwäche infiziert hat, ohne zu einer der primär gefährdeten Minderheiten zu gehören, dann sind wir schockiert.

    So ergeht es auch dem jungen Zeichner Fred, der Hauptfigur in dem autobiografischen Comic-Roman „Blaue Pillen“. Er hat sich in die hübsche Cati verliebt. Eines Tages sagt sie zu ihm: „Ich bin HIV-positiv. Und mein Sohn auch.“ Fred verliert die Fassung: „Ich spielte den Typen, der Sicherheit ausstrahlt, der alles im Griff hat. Ich war der Fels in der Brandung. Für sie, und weil ich wusste, dass zwischen uns etwas war. Aber in Wahrheit fühlte ich mich wie ein verunsicherter kleiner Junge, starr vor Angst, vor der Tür zu seinem Klassenzimmer, am ersten Schultag.“

    „Blaue Pillen“ macht deutlich, was es bedeutet, mit einer Krankheit leben zu müssen, die wie keine andere ins Privat- und Intimleben eingreift. Nach einem Jahr des Zusammenseins mit Cati hat Fred es immer noch nicht über sich gebracht, deren Infektion seinen Eltern zu gestehen. Je mehr er in die Rolle des Familienvaters hineinwächst, desto größer wird zudem seine Sorge um das Kind, das, sollte die Wissenschaft nicht große Fortschritte machen, immer auf starke Medikamente angewiesen sein wird. Mehr: http://www.pnp.de/freizeit/buchtipp/...php?werknr=486

  18. #18
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    Noch mehr Termine von Fil:

    Fil und Sharkey im Babylon, Berlin-Mitte

    Auch zur Weihnachtszeit und zwischen den Jahren täuschen Fil und Sharkey keine Müdigkeit vor: Vom 24. bis zum 30. Dezember gibt es die neue Show in Berlin täglich im Babylon Mitte zu sehen!

    Babylon Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30, D-10178 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 24 25 969, Fax (030)24727-800
    www.babylonberlin.de
    Einlass: 21.30 Uhr, Eintritt: 16 EUR

  19. #19
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    Der erste Newsletter 2007:
    TERMINE


    Fil und Sharkey live im Mehringhoftheater, Berlin

    Fils neues Programm ist noch vom 9. bis zum 13. Januar im Berliner Mehringhoftheater zu sehen, jeweils um 20 Uhr. Einen Besuch sind Sharkey & Fil unbedingt wert!

    Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    e-mail: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de


    Ausstellung "Didi & Stulle und die Kunst des 21. Jahrhunderts" in der Cartoonfabrik, Friedrichshain

    In den neuen Räumen der Cartoonfabrik in Friedrichshain gibt es seit noch bis zum 4. Februar eine große Ausstellung der Arbeiten von Fil zu sehen. Dem Titel seiner Ausstellung, "Didi & Stulle und die Kunst des 21. Jahrhunderts", entsprechend, werden vor allem Originale aus der Serie "Didi & Stulle" präsentiert.

    Am Freitag, den 19. Januar von 12 bis 24 Uhr wird in der Cartoonfabrik eine zweite 12-Stunden-Zeichenaktion stattfinden: Fil und seine Freunde zeichnen live in 12 Stunden ein ganzes "Didi & Stulle"-Album!

    Cartoonfabrik, Krossener Straße 23, D-10245 Berlin-Friedrichshain
    Tel. (030) 28 04 74 81
    Öffnungszeiten: Mi-So 14-19 Uhr


    34. Festival International de la Bande Dessinée Angoulême 2007

    Vom 25. bis zum 28. Januar 2007 findet in der kleinen französischen Stadt Angoulême das 34. Festival International de la Bande Dessinée statt. Reprodukt wird gemeinsam mit Edition Moderne, Strapazin und Fumetto an einem Stand in der International Rights Area vertreten sein.

    Lewis Trondheim wird als Präsident des Festivals mit einer großen Ausstellung geehrt und hat die Gelegenheit genutzt, einige geschätzte Kollegen aus dem Ausland einzuladen. Unter anderem werden Gilbert Hernandez und Jim Woodring als Gaststars aus den USA erwartet.

    Festival International de la Bande Dessinée, 71, rue Hergé, F-16000 Angoulême
    Tel. (0033) 5 45 97 86 50, Fax (0033) 5 45 95 99 28
    e-mail: info@bdangouleme.com, http://www.bdangouleme.com


    NEU BEI REPRODUKT


    Vorschau 2007

    Die Vorbereitungen für die Produktion im kommenden Jahr haben schon begonnen. Derzeit ist die Vorschau März – September 2007 für unser Frühjahrsprogramm im Entstehen. Bereits im Februar wird neben dem angekündigten "Isaak der Pirat 5 – Jacques" ein neuer Titel von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger veröffentlicht: "Die Hure H wirft den Handschuh", der rechtzeitig zu einer Ausstellung von Anke Feuchtenberger in Italien erscheint.

    Im Frühjahr 2007 werden unter anderem neue Bände von Dupuy-Berberians "Monsieur Jean", Joann Sfar und Lewis Trondheims "Donjon" und Fils "Didi & Stulle" erscheinen. Zwei Wiederveröffentlichungen von vergriffenen Büchern deutschsprachiger Autoren, Nicolas Mahlers "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" und Martin tom Diecks "Der unschuldige Passagier" stehen an, genauso wie neue Comics von Guy Delisle, Killoffer, Mawil, Andreas Michalke, Dirk Schwieger und Lewis Trondheim.

    Neue Bücher der jungen Hamburger Autoren legen wir im Herbst 2007 vor: Voraussichtlich unter dem Titel "Vier Augen" wird ein neues Buch von Sascha Hommer erscheinen, und Arne Bellstorf arbeitet ebenfalls bereits an den Entwürfen für ein neues Album.


    Reprodukt 2006

    Zwanzig Neuheiten konnten wir im vergangenen Jahr vorlegen, darunter einige neue Comics von deutschen Autoren, an deren Veröffentlichung uns ganz besonders gelegen ist: "Didi & Stulle" von Fil, "Insekt" und das neue "Orang" von Sascha Hommer, "Zwarwald – Elementartierchen" von Leo Leowald, "Bigbeatland" von Andreas Michalke und "Meister Lampe" von Mawil.

    Folgende Titel sind von Januar bis Dezember 2006 erschienen:

    Februar 2006

    "Isaak der Pirat 4 – Die Hauptstadt" von Christophe Blain
    ISBN 3-938511-11-7, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR

    "Paul Austers Stadt aus Glas" von Paul Karasik und David Mazzucchelli
    ISBN 3-938511-06-0, 144 Seiten, schwarzweiß, 21 x 14 cm, Softcover, 14 EUR

    März 2006

    "Black Hole" 6 von Charles Burns
    ISBN 3-938511-10-9, 80 Seiten, schwarzweiß, 26 x 17 cm, Softcover, 12 EUR

    April 2006

    "Didi & Stulle 5 – Die Galgenvögel von St. Tropez" von Fil
    ISBN 3-938511-60-5, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR

    "Insekt" von Sascha Hommer
    ISBN 3-938511-28-1, 128 Seiten, schwarzweiß, 18,5 x 14,5 cm, Klappenbroschur, 10 EUR

    "Die wundersamen Abenteuer von Sigmund Freud – Hundejahre" von Manu Larcenet
    ISBN 3-938511-29-X, 48 Seiten, farbig, 29,5 x 21 cm, Softcover, 12 EUR

    Juni 2006

    "Didi & Stulle 5 1/2 – In der Patsche" von Fil
    ISBN 3-938511-77-X, 48 Seiten, schwarzweiß, 24,5 x 16,5 cm, 3,50 EUR

    "Meister Lampe" von Mawil
    ISBN 3-938511-70-2, 96 Seiten, schwarzweiß, 15 x 10,5 cm, Softcover mit runden Ecken, 5 EUR

    "Shenzhen" von Guy Delisle
    ISBN 3-938511-07-9, 152 Seiten, schwarzweiß, 24,5 x 16 cm, Klappenbroschur, 18 EUR

    August 2006

    "Mister I" von Lewis Trondheim
    ISBN 3-938511-19-2, 32 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 8 EUR

    September 2006

    "Der alltägliche Kampf 3 – Kostbarkeiten" von Manu Larcenet
    ISBN 3-938511-73-7, 64 Seiten, farbig, 31 x 23,5 cm, Softcover, 13 EUR

    "A.L.I.E.E.N." von Lewis Trondheim
    ISBN 3-938511-18-4, 96 Seiten, farbig, 23 x 17,5 cm, Klappenbroschur, 12 EUR

    Oktober 2006

    "Zwarwald 1 – Elementartierchen" von Leo Leowald
    ISBN 3-938511-74-5, 96 Seiten, farbig, 18 x 19 cm, Klappenbroschur, 15 EUR

    November 2006

    "Didi & Stulle 6 – Der Plan des Gott" von Fil
    ISBN 3-938511-64-8, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR

    "Bigbeatland" von Andreas Michalke
    ISBN 3-938511-75-3, 96 Seiten, farbig, 19 x 26,5 cm, Hardcover, 15 EUR

    "Donjon -97 – Das Ende einer Jugend" von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Christophe Blain
    ISBN 3-938511-67-2, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR

    "Donjon Monster 1 – Hans-Hans der Schreckliche" von Joann Sfar, Lewis Trondheim & Mazan
    ISBN 3-938511-76-1, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR

    Dezember 2006

    "Donjon Monster 2 – Die Armeen der Tiefe" von Lewis Trondheim, Joann Sfar & Killoffer
    ISBN 3-938511-68-0, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR

    "Blaue Pillen" von Frederik Peeters
    ISBN 3-938511-62-1, 192 Seiten, schwarzweiß, 24 x 17 cm, Klappenbroschur, 20 EUR

    "Orang" 6 von Sascha Hommer (Hrg.)
    ISBN 3-938511-80-X, 96 Seiten, schwarzweiß, 24 x 21cm, Softcover, 12 EUR


    AKTUELL


    "Insekt" auf Englisch online komplett lesbar

    Für ein Englisch sprechendes Publikum gibt es nun eine erste Möglichkeit, eine deutsche "Graphic Novel" kennenzulernen: Sascha Hommers "Insekt" ist in ganzer Länge auf der Website http://www.serializer.net zu lesen. Auf der Serializer-Website finden sich verschiedene lesenswerte Comics hauptsächlich nordamerikanischer Autorinnen und -autoren. Die Comics von unter anderem Gabrielle Bell, Renee French, Sam Henderson, Tom Hart oder Metaphrog decken ein weites Spektrum von skizzenhaften Arbeiten bis zu autobiografischen Comics ab.

    Direkt zum Comic von Sascha Hommer gelangt man unter http://www.serializer.net//comics/insekt.php.


    "Der alltägliche Kampf" 3 mit dem Genfer Rodolphe-Töpffer-Preis ausgezeichnet

    Der dritte Teil der Geschichten um den Fotografen Marco, festgehalten von Manu Larcenet in "Der alltägliche Kampf 3: Kostbarkeiten", ist beim Prix International 2006 de la Ville de Genève mit dem renommierten Prix Rodolphe Töpffer ausgezeichnet worden.

    Der Preis, der unter anderem bereits Frederik Peeters für seinen autobiografischen Band "Blaue Pillen" verliehen wurde, geht damit zum ersten Mal nicht an einen in der Schweiz erschienenen Comic, sondern an ein französisches Album. Reprodukt gratuliert zu dieser Ehrung und dem damit verbundenen Preisgeld in Höhe von 10.000 Schweizer Franken.


    PRESSE

    "Blaue Pillen" – "Zündfunk" vom 3. Januar 2007 (Markus Köbnik)

    Im autobiographischen und preisgekrönten Comic "Blaue Pillen" erzählt der Genfer Autor und Zeichner Frederik Peeters von seiner Beziehung, die von der HIV-Infektion seiner Partnerin und deren Kind überschattet wird.

    Wie cool diese Frau Champagner in einem Swimmingpool trinken kann - Cati. Als der Comiczeichner Frederik die junge Frau auf einer ausgelassenen Party zum erstenmal trifft, ist er auf der Stelle in sie verschossen - verliert sie aber aus den Augen.
    Jahre später verbringen sie zufällig eine Sylvesternacht miteinander und endlich funkt es. Doch bevor es zur Sache kommt, offenbart Cati ihm, dass sie und kleiner Sohn HIV-positiv sind. Eine Nachricht, die das bisherige Koordinatensystem von Frederik in tausend Stücke reißt. Im Autobigraphischen Comic wie im echten Leben.

    "Ich spielte den Typen, der Sicherheit ausstrahlt, der alles im Griff hat. Ich war der Fels in der Brandung. Für sie, und weil ich wusste, dass zwischen uns etwas war. Aber in Wahrheit fühlte ich mich wie ein verunsicherter kleiner Junge, starr vor Angst, vor der Tür zu seinem Klassenzimmer, am ersten Schultag."

    Frederik lässt sich auf ein neues Leben mit einer kleinen Familie und dem Virus ein, ohne zu wissen, was ihn erwarten wird. Er weiß zum Beispiel nicht, wie er Catis Infektion am besten seiner Mutter mitteilen soll. Er muss lernen, dass sein Ziehsohn sein Leben lang Blaue Pillen zu sich nehmen muss, um den Tod aufhalten zu können. Und im Bett wird natürlich auch alles anders: Schon beim dritten Mal reißt das Kondom. Völlig verstört gehen beide am nächsten Tag zum Arzt, der eine seltsame, aber gut gemeinte Diagnose gibt.

    Mehr: http://www.br-online.de/jugend/zuend...uepillen.shtml


    "Bilder, die Musik machen" – "Spiegel Online" vom 20. Dezember 2006 (Anne Backhaus)

    Hamburg, Miami, Hongkong: Die zurückgezogen lebende Künstlerin Moki verzaubert mit ihren Bildern eine internationale Fangemeinde und passt dabei in keine Genre-Schublade. Ob Acrylgemälde, Comic oder Performance - in Mokis Welt sind die bekannten Grenzen aufgelöst.

    Eine hügelige Landschaft in schwarzweiß. Die einzigen Pflanzen, die aus dem kargen Boden ragen, sehen aus wie Seeanemonen in der Meeresströmung. Der Himmel ist voller dunkler Wolken. Der Regen fällt in Fäden, erreicht aber nie den Grund. An manchen Stellen bricht ein wenig Licht sich seinen Weg. Unten rechts läuft eine riesige Katze. Auf ihr liegt entspannt eine junge Frau, das Gesicht umrahmt von einer Kapuze.

    Das Bild ist ein Selbstporträt der Künstlerin Moki, das aus einer anderen Welt zu stammen scheint. Es wirkt wie die Erinnerung an einen Traum. Vielleicht sogar an einen Alptraum. "Ich habe aber keine Träume gemalt", verteidigt sich Moki, die ihren richtigen Namen nicht verraten will. "Es ist sehr interessant, dass viele Menschen diese Assoziationen mit meinen Bildern entwickeln. Aber wenn ich Albträume habe, dann handeln sie immer davon, dass ich ganz weit weg bin und nicht mehr nach Hause finde."

    Mehr: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...452462,00.html

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    Newsletter Februar:

    AKTUELL

    Auszeichnungen für Charles Burns und Frederik Peeters

    Beim diesjährigen Festival International de la Bande Desinée im französischen Angoulême wurden wieder die wichtigsten europäischen Comicpreise verliehen. Ausgezeichnet wurden als herausragende Titel des vergangenen Jahres - "Les Essentiels d'Angoulême" - unter anderem die vierteilige Reihe "Lupus" von Frederik Peeters (Atrabile) und "Black Hole" von Charles Burns (Delcourt). Der Preis für das beste Album ging an Manga-Altmeister Shigeru Mizuki für die Erzählung "Non Non Bâ" (Cornelius).

    Der große Preis des Festivals ging an Jose Muñoz, der 2008 die Leitung des Festivals übernehmen wird. Außerdem wird eine umfangreiche Retrospektive seiner Arbeiten gezeigt werden. Weitere Informationen und Fotos gibt es auf der Festivalhomepage: http://www.bdangouleme.fr


    ZDF Mediathek zeigt Dokumentation über Arne Bellstorf und Sascha Hommer

    Nachdem Philip Flaemigs sehr sehenswerte Dokumentation über die Arbeit von Arne Bellstorf und Sascha Hommer in der Reihe "Die Ausbrecher" im Dezember im ZDF Infokanal präsentiert wurde, kann sie man sie nun auch Online auf zdf.de sehen: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,...049742,00.html

    Darüber hinaus werden die Arbeiten junger deutscher Zeichner wie Arne Bellstorf, Sascha Hommer, Moki oder Leo Leowald in der aktuellen Februar-Ausgabe von "Mobil", dem Kundenmagazin der Deutschen Bahn, in einem drei Seiten langen Artikel von Kristina von Klot ausführlich vorgestellt.


    NEU BEI REPRODUKT


    "Isaak der Pirat" von Christophe Blain

    Ende Februar kommt "Jacques", der fünfte Band der Reihe "Isaak der Pirat", in die Auslieferung. Zur Fortsetzung der Serie haben wir für den Fachhandel ein Werbeplakat mit einem Motiv von Christophe Blain produziert, das der Erstauslieferung beigelegt wird. Die Illustration von Alice und Isaak ist ursprünglich für eine Sonderausgabe von "Amerika", dem ersten Teil der Serie, bei dem französischen Verlag Album produziert worden.


    Vorschau Frühjahr 2007

    Fünfzehn Titel werden bei Reprodukt zwischen Februar und August 2007 erscheinen. Eine ausführliche Präsentation gibt es auf unserer Website unter http://www.reprodukt.com/news.php, während die gedruckte Vorschau sich gerade in der Auslieferung befindet.


    "Die Hure H wirft den Handschuh" von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger

    Wie weit kann die existenzielle Wanderung, mit der die Hure H ihre Leser und Betrachter in den ersten beiden Bänden verstört und entzückt hat, noch gehen? Gibt es noch eine Steigerung, ein bislang unberührtes Territorium? In drei neuen Bilderzählungen rührt der abschließende Band an eine überaus heikle Stelle: Es ist die intime Naht, zu der die strengsten Rituale der menschlichen Kultur mit dem Natürlichen verwachsen sind. Was haben Tier und Pflanze mit der kostbaren Balance zwischen Mann und Frau zu tun? Was verraten uns das Vegetative, das Animalische über die steilsten und kältesten Anstrengungen unserer Arbeit? Die Hure H erlebt es. Und die Bilder des neuen "Hure H"-Bandes durchstoßen dabei eine Schallmauer des Obszönen.

    Die Autorin Katrin de Vries, geboren 1959, lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Georg Klein, und zwei Söhnen in Ostfriesland. Sie schreibt Prosa und Theaterstücke. Zuletzt erschien der Erzählungsband "Der Leib der Damen" (Schwartzkopff Buchwerke). Anke Feuchtenberger, geboren 1963 in Berlin (DDR). Seit 1997 als Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, lebt sie mit ihrem Sohn Leo und dem Zeichner Stefano Ricci an der Elbe.

    ISBN 978-3-938511-79-4, 112 Seiten, s/w mit einer Schmuckfarbe, 29,5 x 21 cm, Klappenbroschur, 20 EUR
    Erscheint im Februar 2007


    "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" von Nicolas Mahler

    Angefangen bei den ersten Gehversuchen als Unterschriftenfälscher über eine kurze Karriere als Angestellter in einer Videothek bis hin zu Episoden aus seinem Leben als Comiczeichner: Mit dem distanzierten Blick fürs Absurde erzählt Nicolas Mahler in "Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber" aus seinem eigenen Leben. So bescheinigt ihm seine Finanzbeamtin Frau Goldgruber nach hartnäckiger Überzeugungsarbeit: "Na, das wird schon irgendwie ’Kunst¹ sein", und stuft ihn nicht als Werbegrafiker, sondern als "Künstler" ein. Immer wieder muss er sich für seine Tätigkeit als Comiczeichner rechtfertigen, sei es beim Zoll oder in akademischen Kreisen. An diesem Band werden Freunde des trockenen Wiener Humors nicht vorbeikommen: Nie war Mahler so lustig.

    Nicolas Mahler wurde 1969 in Wien geboren und lebt noch immer dort. Als Comiczeichner hat er in den letzten Jahren bei zahlreichen Verlagen in vielen Ländern veröffentlicht. Seine Zeichnungen und Strips erschienen unter anderem in der "Welt Kompakt", "Titanic", "FAZ", "Strapazin" oder "Lapin". Außerdem veröffentlicht er Kinderbücher und illustrierte Schulbücher, arbeitet an Trickfilmen und betreibt in Wien zusammen mit Rudi Klein und Heinz Wolf den Ausstellungsraum "Kabinett für Wort und Bild". Die für eine Ausstellung im österreichischen Wels entstandenen Geschichten erschienen erstmals 2003 in der Österreichischen Edition Selene. Ergänzt werden sie durch ein Nachwort von Christian Gasser.

    ISBN 978-3-938511-32-9, 128 Seiten, schwarzweiß, 21 x 14 cm, Klappenbroschur, 14 EUR
    Erscheint im April 2007


    "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer" von Killoffer

    Eine Reise ins kanadische Montréal wird für den französischen Comiczeichner und L¹Association-Mitbegründer Killoffer zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Allein durch die fremde Stadt treibend sieht er sich mit immer neuen Duplikaten seiner selbst konfrontiert. Die Manifestationen seiner inneren Wünsche und Triebe belagern kettenrauchend seine Wohnung und folgen ihm auf Schritt und Tritt, wohin er sich auch wendet. Killoffer, der Lebensversager, Killoffer, der Macho, Killoffer, der Misanthrop, Killoffer, der SadistŠ Was passiert, wenn all die unterdrückten Aspekte der eigenen Persönlichkeit ans Tageslicht kommen?

    Killoffers selbstreflexive Arbeit ist ein radikaler Gegenentwurf zu bekannten autobiografischen Comics und führt den Leser so nah an das Innenleben eines Zeichners heran wie kaum ein Comic zuvor. "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer" wurde auf dem Comic Festival Angoulême 2003 als bestes Comicalbum nominiert, gilt als eines der ambitioniertesten Comicprojekte der vergangenen Jahre und fand weit über die Grenzen Frankreichs hinaus Beachtung.

    ISBN 978-3-938511-33-6, 48 Seiten, schwarzweiß, 29 x 20 cm, Klappenbroschur, 12 EUR
    Erscheint im April 2007


    "Der unschuldige Passagier" von Martin tom Dieck

    Ein Mann erwacht eines Morgens als Passagier an Deck eines von seltsamen Mitreisenden bevölkerten Dampfers. Intuitiv meint er zu wissen, dass sich das Schiff, auf dem er sich befindet, in die falsche Richtung bewegt. Einzig der Kapitän vermag den Kurs dieses seltsamen Gefährts zu ändern, doch der ist nirgends aufzufinden. Und während das Schiff aufs offene Meer hinaus treibt, wandert der Passagier durch das labyrinthartige Innere des Dampfers, auf der Suche nach dem Kapitän und dem Sinn seiner Reise.

    Einige Merkmale, die Martin tom Diecks Werk bestimmen, lassen sich auch hier wiederfinden: Das Motiv der Schiffahrt verbunden mit der Suche nach dem Sinn, in einer Geschichte, die ebenso konzentriert als auch mit großer Leichtigkeit erzählt wird. "Der unschuldige Passagier", 1993 in einer kleinen Auflage erstveröffentlicht und bald vergriffen, wurde im Jahr darauf mit dem Max und Moritz-Preis als "Beste deutsche Eigenproduktion" ausgezeichnet.

    Martin tom Dieck gilt als einer der wichtigsten deutschen Comickünstler. Vor allem seine in Zusammenarbeit mit Jens Balzer entstandenen Werke "Salut, Deleuze!" und der Folgeband "Die neuen Abenteuer des unglaublichen Orpheus" (beide bei Arrache Coeur) brachten ihm internationale Anerkennung.

    ISBN 978-3-938511-35-0, 296 Seiten, schwarzweiß, 13,5 x 20 cm, Hardcover, 22 EUR
    Erscheint im April 2007


    "Pjöngjang" von Guy Delisle

    Nachdem er in "Shenzhen" seinen Aufenthalt in der chinesischen Sonderwirtschaftszone verarbeitet hat, beschreibt Guy Delisle in dem Nachfolgeband "Pjöngjang" seine Reise in eines der isoliertesten Länder der Welt: Nordkorea. Hier arbeitete er zwei Monate lang als Supervisor für eine französische Trickfilmproduktion.

    Mit George Orwells Klassiker "1984" im Gepäck tritt der frankokanadische Comicautor seinen Dienst an in einem Land, in dem man Orwells Albtraumszenario an der Wirklichkeit messen kann. In detaillierten Zeichnungen berichtet Guy Delisle von Menschen, die nachts von der Stromversorgung abgeschnitten sind, während die Monumente der Il-Sung-Dynastie leuchtend hell erstrahlen. "Pjöngjang" ist weniger ein klassischer Reisebericht als der beeindruckende Versuch, einen Blick hinter staatliche Inszenierung und kulturelle Schranken zu werfen * ein Comic, der angesichts der politischen Entwicklungen an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

    Guy Delisle, geboren 1966 in Quebec, hat für viele Zeichentrickfilmstudios in Kanada und Europa gearbeitet und lebt derzeit in Frankreich. Seine autobiografischen Arbeiten "Shenzhen" und "Pjöngjang" nennt die Presse in einem Atemzug mit Marjane Satrapis "Persepolis".

    ISBN 978-3-938511-31-2, 184 Seiten, s/w, 24.5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 18 EUR
    Erscheint im Mai 2007


    "Didi & Stulle 7 - Didi: No more Mr. Nice Guy" von Fil

    Es ist schon allerhand, was sich Andreas Stullkowski, alias Stulle, und sein Kumpel Didi diesmal erlauben! Nachdem Stulle seinem besten Freund Didi in "Der Plan des Gott" den Job als allmächtiger Schöpfer des Universums madig gemacht hat ("Du bist nicht mehr der Alte!"), immatrikuliert er sich nun für ein BWL-Studium! Und seitdem ist in der Beziehung der beiden der Wurm drin: Statt mit Didi bei einer Currywurst die Zeit totzuschlagen, verbringt Stulle seine Tage nun in der Gesellschaft bizarrer Leute mit Seitenscheitel und Hornbrillen. Zudem zwingt er Didi mit seinem unverständlichen Kauderwelsch aus "Zwischenprüfung", "Hausarbeit" und "Kommilitonen" in hilflose Ohnmachtsattacken. Dass Didi da nicht lange tatenlos zusehen kann, liegt auf der Hand...

    In seinem nunmehr siebten Album lässt der Berliner Comiczeichner und Entertainer Fil seine stetig wachsende Fangemeinde am skurrilen Alltag des ungleichen Duos teilhaben. Neben Einblicken in Stulles Studentenleben erfahren wir von Didis Zeit als Didimaus(!) und werden schließlich noch mit zotigen Bauarbeiterwitzen belohnt. Zusätzlich zu den bereits im Berliner Stadtmagazin "Zitty" abgedruckten Geschichten hat Fil mehrere exklusive Seiten für dieses Album gezeichnet, bei dem Studenten und Studentenhasser gleichermaßen auf ihre Kosten kommen werden.

    ISBN 978-3-938511-34-3, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR
    Erscheint im Mai 2007


    "Donjon 103 - Armageddon" von Joann Sfar und Lewis Trondheim

    Die Welt des Donjon ist nach einer Klimakatastrophe so gut wie unbewohnbar geworden. Die letzten Überlebenden auf Terra Amata bevölkern einen schmalen Landstrich zwischen der eisigen Nachtseite des Planeten und den glühend heißen Wüstengebieten der Tagseite. Dieses Territorium ist der Ort der Dämmerung.

    Marvin der Staubkönig und sein Schützling, der Rote Marvin, haben sich in das Dorf der Katzenmenschen zurückgezogen und erwarten dort den Angriff der Armee des Großen Khan. Während der Rote Marvin die Dorfbewohner in Sicherheit bringt, stellt sich sein Mentor, der nun über die Macht seiner Drachenahnen verfügt, den feindlichen Heerscharen in den Weg. Er kann allerdings nicht wissen, dass der sterbende Planet Terra Amata nur durch die Zauberkraft des Großen Khans zusammengehalten wird...

    "Armageddon", der dritten Band der "Abenddämmerung", wurde von dem französischen Comicautor und "Donjon"-Schöpfer Joann Sfar ("Die Katze des Rabbiners", Avant-Verlag) gezeichnet. Die spielerische Leichtigkeit der ersten "Donjon"-Bände ist mit der "Abenddämmerung" einer bedrohlichen Untergangsstimmung gewichen, die Joann Sfar gekonnt in Szene zu setzen weiß.

    ISBN 978-3-938511-36-7, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Mai 2007


    "Donjon 1 - Das Herz einer Ente" von Joann Sfar und Lewis Trondheim

    Vier pechschwarze Türme, die in den Himmel ragen; ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen und blutrünstige Orks und Herbert, der hasenfüßige Enterich das ist das Reich, über das der Wärter, der Herr des Donjon, gebietet. Abenteurer, Ritter und Magier lassen auf der Suche nach Ruhm und schnellem Geld ihr Leben und ihr Erspartes in den labyrinthartigen Gängen des Donjon. Der Donjon ist ein gut geöltes, florierendes Großunternehmen.

    ISBN 978-3-938511-41-1, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Mai 2007


    "Außer Dienst" von Lewis Trondheim

    Kann man als Comiczeichner in Würde altern? Diese Frage beschäftigt Lewis Trondheim, als er 2004 plant, eine Auszeit vom Comiczeichnen zu nehmen, und sich nur noch dem Schreiben von Szenarios für andere Zeichner zu widmen. Doch er kann sich nur für vier Monate zurücknehmenŠ Auf der Suche nach der Antwort auf seine Frage führt er zahlreiche Interviews, unter anderem mit Pti'Luc ("Miasma Blues") oder Tibet ("Rick Master"), und beginnt, seine Recherchearbeit in einen Comic umzusetzen, der 2005 zunächst bei L´Association erschien und nun bei Reprodukt in deutscher Sprache veröffentlicht wird.

    Lewis Trondheim gilt als der große Erneuerer des französischen Comics. Produktiv wie kaum ein anderer feiert er als diesjähriger Präsident des Festival de la Bande Dessinée Angoulême seinen bislang größten Erfolg. Mit "Außer Dienst" legt Trondheim einen weiteren autobiografischen Comic vor, der stilistisch und inhaltlich an "Approximate Continuum Comics" anschließt.

    ISBN 978-3-938511-37-4, 80 Seiten, schwarzweiß, 22 x 15 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Mai 2007


    "Didi & Stulle Sonderband 1 - Danger in Moskau" von Fil

    Hinter dem Eisernen Vorhang herrschen Glasnost und Perestroika, der Kalte Krieg taut an allen Ecken und Enden: An die Stelle der Lizenz zum Töten treten nun Diplomatie und Völkerverständigung. Deshalb wird FBI-Agent und Einzelgänger Andreas Stullkowski, berüchtigt für seine raubeinigen und wenig feinfühligen Ermittlungsmethoden, für seine nächste Mission im Herzen des sowjetischen Staatenverbandes ein Partner zur Seite gestellt: Dieter Kollenda, gestandener Bayer und "a echter Pfundskerl"...

    21 Jahre Didi und Stulle eine Zeitspanne, die einen Blick zurück lohnt. Wir erinnern uns: Didi und Stulle waren in der Hölle, bei einer Jugendselbsthilfegruppe, erfolgreich als türkische Komiker, kopf- und schwerelos auf dem Mars, Gott (Didi) und hatten "einen drin" (Stulle). Doch in all den Jahren, in denen Fil seine Leser nun mit neuen Abenteuern von Didi und Stulle versorgt, blieb eine Frage unbeantwortet: Wie haben die beiden eigentlich zueinander gefunden? Zum beinahe runden Jubiläum wird nun das große Geheimnis gelüftet und Fil entführt uns auf eine Reise in die Welt der Geheim- und Doppelagenten der späten Achtziger Jahre.

    "Danger in Moskau" ist eine satirische Achterbahnfahrt aus Spionage, Verrat, Intrigen und dem ein oder anderen "Clash of Cultures". Vor allem aber ist der Comic eine bewegende Geschichte über den Wert wahrer Freundschaft.

    ISBN 978-3-938511-38-1, 48 Seiten, schwarzweiß, 23,5 x 16 cm, Softcover, 3,50 EUR
    Erscheint im Juni 2007


    "Action Sorgenkind" von Mawil

    Nach den beiden abendfüllenden autobiografischen Alben "Wir können ja Freunde bleiben" und "Die Band" serviert Mawil seine Geschichten zur Abwechslung mal häppchenweise. Sein Kurzgeschichtenband "Action Sorgenkind" versammelt auf 90 Seiten und teilweise in Farbe jede Menge Einblicke in die turbulenten Jugendjahre des Berliner Comiczeichners.

    In gewohnt charmanter Manier erzählt Mawil von seiner kurzen Karriere als Nachwende-Graffitti-Künstler, von verregneten Campingtrips, dem ersten Auto, seinem Umgang mit dem eigenen Stottern oder einem Anhalter-Trip zu einem Hippie-Camp. Einige der Kurzgeschichten in "Action Sorgenkind" wurden bereits auf Spiegel Online, in "Das Magazin" und der Anthologie "Flitter" vorveröffentlicht, der größte Teil entstand jedoch exklusiv für dieses Buch. Der Berliner Zeichner Mawil hat sich in den letzten Jahren durch erfolgreiche Veröffentlichungen im In- und Ausland einen Namen gemacht. Regelmäßig werden neue Strips im Berliner "Tagesspiegel" abgedruckt. Übersetzungen von Mawils Büchern sind bereits in den USA, Frankreich, Spanien und Polen erschienen.

    ISBN 978-3-938511-81-7, 96 Seiten, farbig & schwarzweiß, 23 x 16,5 cm, Softcover, 10 EUR
    Erscheint im Juni 2007


    "Moresukine" von Dirk Schwieger

    Ein Jahr lang befand sich der deutsche Comiczeichner Dirk Schwieger in Tokyo und startete dort im Januar 2006 sein interaktives Comic-Blog "Moresukine". Per Internet machte er ein Angebot, das schnell auf reges Interesse stieß und sein Blog zu einem Geheimtipp rund um die Welt machte: Er ließ sich von seinen Lesern Aufgaben stellen, die ihn zur Auseinandersetzung mit seiner neuen Wahlheimat nötigten, und versprach seine Erfahrungen in der jeweils kommenden Woche als Comic zu veröffentlichen. Leser aus aller Welt schickten Dirk Schwieger auf Missionen durch die Gastronomie Tokyos, ließen sich von ihm Aspekte japanischer Mentalität, Kultur und Religion erläutern oder jagten ihn durch das berüchtigte Nachtleben der japanischen Hauptstadt. Auf diese Weise entstanden 24 tagebuchartige Episoden, in denen auf unterhaltsame Weise eine fremde Kultur vorgestellt wird.

    Dirk Schwieger, 1978 in Frankfurt am Main geboren, studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin. Vor einigen Jahren rief er den eigen.verlag ins Leben, in dem seither in loser Folge die Heftreihe "ineinander" erscheint. Jede Ausgabe enthält auch einen Beitrag eines Gastzeichners, unter anderem wurden Frederik Peeters und Fabian Stoltz veröffentlicht. "Moresukine" ist die erste Buchveröffentlichung von Dirk Schwieger bei Reprodukt.

    ISBN 978-3-938511-43-5, 128 Seiten, s/w, 21 x 13 cm, Softcover, 14 EUR
    Erscheint im Juni 2007


    "Monovision" von Andreas Michalke

    Bereit seit Ende der Achtziger Jahre zeichnet Andreas Michalke Plattencover und Comics für Punkrock- und Hardcoremagazine wie "Trust" oder "Zap". Selbstbewusst setzt er sich dabei mit den Eigenheiten der eigenen subkulturellen Nische auseinander. Sein neuer Comicband "Monovision" erscheint in Zusammenarbeit mit dem "OX Fanzine", wo ein Teil dieser Reiseberichte und Alltagsgeschichten, Bandinterviews und Seitenhiebe auf die Hardcoreszene erstmals veröffentlicht wurde. So erscheinen hier Comics über und mit The Briefs, The Cramps, MDC und vieles mehr. Gastbeiträge kommen von Berliner Kollegen wie Christer Almquist, Oskar Hassler, Harald Kuhn, Oliver Naatz, Kirst und Minou Zaribaf.

    Andreas Michalke, 1966 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Für sein Album "Smalltown Boy" wurde er mit dem ICOM Independent Preis ausgezeichnet. Seit 2002 gestaltet Andreas Michalke regelmäßig neue farbige Episoden der Serie "Bigbeatland", in denen er aktuelle politische und kulturelle Ereignisse aufgreift. Eine Sammlung dieser "linken Lindenstraße" ist bei Reprodukt in Kooperation mit der "Jungle World" erschienen.

    ISBN 978-3-938511-45-9, 96 Seiten, farbig und schwarzweiß, 29 x 21 cm, Softcover mit CD, 8 EUR
    Erscheint im Juni 2007


    "Monsieur Jean 6 - Bestandsaufnahmen" von Dupuy-Berberian

    Neuer Anfang, alte Zweifel... Hatte sich Monsieur Jean im letzten Band "Vom Regen in die Traufe" endgültig vom Junggesellendasein verabschiedet, beginnt für den Schriftsteller nun der wirkliche Ernst des Lebens. Nach drei Jahren in New York kehren Jean, Cathy und ihre gemeinsame Tochter Julie nach Paris zurück und beginnen sich in einer neuen Wohnung einzurichten. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es Jean nicht leichtfällt, in seinem neuen Leben anzukommen.

    Das französische Autoren- und Zeichnergespann Philippe Dupuy und Charles Berberian treibt nun schon seit über einem Jahrzehnt die Geschichte des charmanten Romanciers und seines leicht chaotischen Umfelds voran. Dabei fangen sie das Lebensgefühl einer Mittdreißiger-Generation ein, die zwischen Freiheitsdrang und Elternschaft durchs Leben manövriert. Die Erzählungen der beiden Autoren wurden bereits in zahlreichen Verlagen publiziert, darunter bei L´Association, Éditions Cornélius, Dupuis und Les Humanoïdes Associés.

    ISBN 978-3-938511-40-4, 56 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Hardcover, 15 EUR
    Erscheint im Juni 2007


    "Donjon -84 - Nach dem Regen" von Joan Sfar, Lewis Trondheim & Christophe Blain

    Hyazinth de Cavallère, einst als junger Landadliger mit hehren Idealen in die von Korruption und Kriminalität regierte Stadt Antipolis gekommen, um als maskierter Rächer den Menschen zu helfen, ist nach dem Tod seiner Gemahlin Elisa nur noch ein Schatten seiner selbst. Hyazinth ahnt, wer für den Tod seiner Frau verantwortlich ist: Seine ehemalige Geliebte, die Meuchelmörderin Alexandra, die es nicht überwunden hat, von ihm zurückgewiesen worden zu sein. Und während Hyazinth seinen Kummer in Wein zu ertrinken versucht und Alexandra einen Plan schmiedet, um seine Zuneigung zurückzuerobern, steuert die bald vollständig untertunnelte Stadt einer Katastrophe entgegen...

    Lewis Trondheim und Joann Sfar erzählen in der Reihe "Donjon Morgengrauen" von der Entstehungsgeschichte der Burg und seiner Bewohner. In Szene gesetzt wird dieser tragikomische Einblick in die bewegte Jugend des Wärters des Donjon von Christophe Blain, dem Autor und Zeichner der vielfach prämierten Serie "Isaak der Pirat".

    ISBN 978-3-938511-42-8, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    Erscheint im Juli 2007


    TERMINE


    Ausstellung "Lost in Music" in der Comicbibliothek Renate, Berlin

    Die Hamburger Comiczeichnerin Jule K. und Roman Maeder, Mitherausgeber des Baseler Comicmagazins "Milk and Wodka", kommen mit ihrer Ausstellung "Lost in Music" in die Räume der Berliner Comicbibliothek Renate. Jule K. und Roman Maeder, beide große Musikliebhaber, präsentieren eine visuelle Reise durch die Geschichte der Pop-, Disco-, Country-, Rock'n'Roll-, Indie- und Punkmusik. Gezeigt wird eine Zusammenstellung narrativer Bilder, die sie zu ihren jeweiligen Lieblingsliedern gemalt haben.

    Pop Art á la Maeder und Jule K. kann in der Zeit vom 20. Januar bis zum 23. Februar während der regulären Öffnungszeiten der Comicbibliothek Renate bewundert werden.

    Renate Comicbibliothek, Tucholskystr. 32, D-10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Mo-Mi 14-20, Fr 14-19, Sa 13-18
    http://www.julekru.de.de, http://www.cookieluck.ch/milkandwodka, http://www.renatecomics.de


    Ausstellung "Kauboi und Kaktus-Show" im Kreuzweise, Augsburg

    Unter dem Titel "Kauboi und Kaktus-Show - Comics, Bilder, Countrytrash" stellt Christian Schmiedbauer alias Landrömer vom 2. Februar bis zum 2. März Original-Grafiken aus seinem aktuellen Comic-Album "Verreckte Hund'" in der Wohnzimmerbar Kreuzweise in Augsburg aus. Landrömers Cowboy-Comics handeln von untoten Kuhhirten, sprechenden Kakteen und dem Geheimnis wahrer Freundschaft.

    Die Ausstellungseröffung am 2. Februar, der "Kauboi und Kaktus-Klub", wird ein Abend für Augsburger Cowgirls und Großstadt-Rocker: Zum Show-Opening tritt Max Pilzweger von Beefjerkey live mit Gitarre auf, und danach heizt Cash-Biograph Franz Dobler mit seinen Country´n´Rhythm-Platten ein.

    Kreuzweise, Heilig-Kreuz-Strasse 18, D-86152 Augsburg
    http://www.kauboiundkaktus.de, http://www.kreuzweise.redlineconcept.de


    Ausstellung "Wir waren 2000" im Hinterconti, Hamburg

    Bereits seit dem 26. Januar gibt es in der Hamburger Galerie Hinterconti die Ausstellung "Wir waren 2000 - Ein Comicjournal" zu sehen. Präsentiert werden Comics und Drucke von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, die als Projekt unter HAW-Professorin und Comiczeichnerin Anke Feuchtenberger entstanden sind.

    Eine Präsentation der Arbeiten der Nachwuchstalente gibt es auf der Website zur Ausstellung.

    Hinterconti e.V., Marktstrasse 40a, D-20357 Hamburg
    http://www.wirwaren2000.de, http://www.hinterconti.de


    PRESSE


    "Ein Comic-Star - Der Schweizer Frederik Peeters" - Deutschlandradio am 29.01.07 (Bettina Ritter)

    Beim 34. Internationalen Comic-Festival im französischen Angoulême war der junge Schweizer Comic-Autor Frederik Peeters zum fünften Mal für einen der begehrten Preise nominiert. Sein erfolgreichstes Buch ist nun auch auf Deutsch erschienen. Darin beschreibt der junge Mann den Beginn seiner großen Liebe - zu einer Frau, die das HI-Virus in sich trägt.

    Peeters: "Bereits als Kind habe ich gezeichnet. Als ich sieben war, hatte ich schon meinen eigenen Comic über mich selbst. In den Geschichten war ich ein Super-Held. Ich konnte mich verwandeln. Und ich hatte ein Cape und ein grünes Kostüm. Ich habe gegen Monster gekämpft und so. Ich habe schon immer Comics gemacht, immer!"

    Jungenhaft und freundlich - so kommt Frederik Peeters daher. 1,85 groß, dunkle, kurzgeschorene Haare, kleine Brille, Cordhose und Strickpulli, 32 Jahre. Er sitzt in der Genfer Altstadt in einem geschäftigen Café mit abgewetzten, dunklen Holzmöbeln und Karikaturen an den Wänden. Peeters erzählt lebhaft, gestikuliert viel. Sein Buch "Blaue Pillen" hat er in nur drei Monaten gezeichnet, sagt er und zündet sich eine Zigarette an. Mehr: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/587192/


    "Vier gewinnt! Deutschlands wichtigste Zeichner in einem Zimmer" - "Die Welt" vom 19. Januar 2007 (Brigitte Preißler)

    Die Comiczeichner Mawil, Reinhard Kleist, Andreas Michalke und Fil arbeiten in einem gemeinsamen Berliner Atelier. So werden die Figuren Supahasi, Didi & Stulle und Johnny Cash zu direkten Nachbarn. Ein Hausbesuch in Prenzlauer Berg.

    Andreas Michalke hat extra seinen Zeichentisch aufgeräumt. Die Tischplatte sieht abgewischt aus, ein paar Zeichenstifte liegen ordentlich neben seinem druckfrischen Comic "Bigbeatland". Im Moment hat das Oeuvre allerdings keine Chance, beachtet zu werden, denn der Ort, an dem wir uns befinden, hat eine Vielzahl weiterer bizarrer Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsatelier, das Michalke zusammen mit dem "Didi & Stulle"-Erfinder Fil im Jahr 2000 gründete. Inzwischen gehören auch die Comiczeichner Mawil und Reinhard Kleist zu den Nutzern.

    Die Gelegenheit zur ungestörten Besichtigung ergibt sich, als Michalke kurz Kaffee holen geht. "Ich kann hier leider keinen kochen, die Maschine ist zu verkeimt", erklärt er. Dann lässt er uns allein mit einem dreiäugigen Monster aus grünem Pappmaschee, das von einem Wandregal auf den naturbelassenen Saustall des restlichen Raumes stiert. In einer Ecke wird ein Stapel undefinierbarer Printerzeugnisse von einer angebissenen Pizzatasche gekrönt, in einer halb leeren Colaflasche schwimmt ein weißblauer Flaumkloß. So bald man eins der zerfledderten bunten Heftchen anhebt, die überall herumliegen, ist man jederzeit darauf gefasst, dass einem darunter etwas Langbeiniges, Schwarzes entgegenkrabbeln könnte. Mehr: http://www.welt.de/data/2007/01/19/1181388.html


    "Ein linkes Entenhausen" - "taz" vom 11. Januar 2007 (Andreas Hartmann)

    Ein Gespräch mit dem Zeichner Andreas Michalke und Diedrich Diederichsen über verlorene Dissidenz, Ironie, die Kunst des Zuspätkommens und Michalkes neues Comicbuch "Bigbeatland"

    taz: Herr Diederichsen, interessiert Sie der Comic als dissidentes Medium?

    Diedrich Diederichsen (DD): Das Wort "Dissidenz" ist generell bei Gegenwartskunst, nicht nur bei Comics zu hoch gegriffen. Genauso wie in der Popmusik und in anderen Spezialistenkulturen wie etwa dem asiatischen Kino gibt es auch hier inzwischen Experten innerhalb des Mainstreams. Das ist in all diesen Bereichen prinzipiell das Gleiche: Vor 10, 15 Jahren waren diese Künste und ihre Milieus noch aus der Mainstreamkultur ausgeschlossen, weswegen man sie auch noch leichter für kontrovers halten konnte. Heute wird zumindest die Spitze des Eisbergs auch vom Mainstream beachtet. Mittlerweile gibt es auch in der Comicszene eine Sicherung des kanonischen Erbes.

    Herr Michalke, sehen Sie Comics ebenfalls als im Mainstream angekommen?

    Andreas Michalke (AM): Wir haben gerade die neue Comiczeitung Mamba (s. taz vom 20. 12. 2006) gestartet. Ich wollte damit so etwas wie die türkischen Comiczeitungen - quasi Underground-Comics, die sich wöchentlich massenhaft verkaufen - auch hier unter unabhängigen Bedingungen, ohne Werbung und Zensur, an die Kioske bringen. Ein relativ schnell aufkommendes Problem war: Die an Mamba beteiligten Zeichner erkennen gar nicht die ihnen gebotene strukturelle Freiheit als Qualität. Die meisten haben gar nicht den Impuls, das zu zeichnen, was ihre Auftraggeber stören könnte - ihnen ist eigentlich egal, für welche Zeitung sie arbeiten. Ich kann Dissidenz im Comic also weitestgehend auch nicht sehen. Mehr: http://www.taz.de/pt/2007/01/11/a0266.1/text.ges,1
    Geändert von Dirk Rehm (01.02.2007 um 22:02 Uhr)

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    Newsletter März 2007:

    NEU BEI REPRODUKT


    "Donjon" komplett über Reprodukt lieferbar

    Nachdem die Serie bereits vor einem Jahr mit zwei Bänden der "Donjon Parade" bei Reprodukt eine neue Heimat gefunden hatte und im Winter 2006 drei weitere neue Titel veröffentlicht worden sind, wird nun auch die Backlist der Serie "Donjon" über Reprodukt vertrieben. Die ursprünglich bei Carlsen Comics erschienenen Bände der Fantasy-Parodie von Joann Sfar und Lewis Trondheim sind nun für den Handel über den MSW Medien Service, Wuppertal zu beziehen.

    Derzeit lieferbar sind die Titel "Donjon – Zenit" 3 und 4, "Donjon – Morgengrauen" -99 und -98, "Donjon – Abenddämmerung" 102 sowie "Donjon Parade" 1 und 2. Von "Donjon – Abenddämmerung" 101 sind nur noch einige wenige Exemplare erhältlich. Mehr zum "Donjon" unter http://www.reprodukt.com/creator_inf...creators_id=99


    "Isaak der Pirat 5 – Jacques" von Christophe Blain

    Auch nachdem sie sich bei Isaaks Vater einquartiert haben, durchstreift Jacques des Nachts auf der Suche nach lohnender Beute die reicheren Viertel der Stadt. Auf seinen Streifzügen verfällt er den Reizen einer schönen Aristokratin, die seine Neigung nicht unerwidert lässt.

    "Blains eigenwilliger Umgang mit dem Genre, seine überzeugende Schilderung von Charakteren, Gefühlen und Beziehungen machen aus "Isaak der Pirat" ein wunderbares und kluges Lesevergnügen." – Christian Gasser, Neue Zürcher Zeitung

    ISBN 3-938511-63-X, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=231


    "Die Hure H wirft den Handschuh" von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger

    Was haben Tier und Pflanze mit der kostbaren Balance zwischen Mann und Frau zu tun? Was verraten uns das Vegetative, das Animalische über die steilsten und kältesten Anstrengungen unserer Arbeit? Die Hure H erlebt es. Und die Bilder des neuen "Hure H"-Bandes durchstoßen dabei eine Schallmauer des Obszönen.

    ISBN 978-3-938511-79-4, 112 Seiten, s/w mit einer Schmuckfarbe, 29,5 x 21 cm, Klappenbroschur, 20 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=252


    "Louis fährt Ski" von Guy Delisle

    Der kleine Louis verbringt den Winterurlaub mit seiner Familie in den Bergen. Als Anfänger auf Skiern muss er sich mit vielen Dingen herumplagen, die auch erfahrenen Wintersportlern bekannt sind: Überhebliche Pistenrowdies, unerwartet steile Abfahrten, schwer bedienbare Skilifte und... nasse Socken!

    Guy Delisle beweist mit "Louis fährt Ski", dass er neben seinen autobiografischen Arbeiten ("Shenzhen", "Pjöngjang") ebenso gekonnt einen humorvollen Comic zu zeichnen weiß, der vollkommen ohne Worte auskommt.

    ISBN 978-3-938511-69-5, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=232


    TERMINE


    Fumetto – 16. Internationales Comix-Festival Luzern 2007

    Auch in diesem Jahr findet eines der schönsten europäischen Festivals, das Comix-Festival Fumetto, in Luzern statt. Vom 24. März bis zum 1. April werden über die gesamte Innenstadt Zeichnungen und Installationen rund ums Thema Bildergeschichten präsentiert. So werden neben den Werken der Schweizer Zeichner Kati Rickenbach, Anna Sommer, M.S. Bastian und François Chalet auch Originale des Genfer Zeichners Frederik Peeters ("Blaue Pillen") gezeigt. Internationale Ausstellungen widmen sich Stephane Blanquet, Nicolas de Crécy, Gipi, Richard McGuire, der amerikanischen Comic-Anthologie "Kramers Ergot" und dem Hamburger Magazin "Orang". Auch dem französischen Zeichner und L´Assoiation Mitbegründer Killoffer widmet sich eine Ausstellung mit exklusiv für das Festival erstellten Arbeiten.

    Zum Festival in Luzern erscheinen bei Reprodukt folgende Neuheiten: "Kub" von ATAK, "Die Hure H wirft den Handschuh" von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger, "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer", "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" von Nicolas Mahler sowie "Der unschuldige Passagier" von Martin tom Dieck. Während des Festivals werden vor Ort sein und signieren: ATAK, Arne Bellstorf, dice industries, Anke Feuchtenberger, Sascha Hommer, Killoffer, Leo Leowald, Nicolas Mahler, Mawil, Moki, Frederik Peeters sowie Martin tom Dieck.

    Fumetto, Postfach 5163, CH-6000 Luzern 5, Schweiz
    Tel. (0041) 41 412 1122, Fax (0041) 41 4121123
    email: comix@fumetto.ch, http://www.fumetto.ch


    Reprodukt auf der Leipziger Buchmesse 2007

    Auch in diesem Jahr ist Reprodukt auf der Buchmesse Leipzig vertreten, die vom 22. bis zum 25. März stattfindet. Der Stand H506 in Halle 2 befindet sich wie immer mitten im Cosplay-Bereich, wo wir die aktuellen Neuerscheinungen von Christophe Blain, Katrin de Vries & Anke Feuchtenberger, Guy Delisle, Killoffer, Nicolas Mahler und Martin tom Dieck präsentieren werden.

    Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, D-04356 Leipzig
    Tel. (0341) 678 8240, Fax (0341) 678 8242
    email: info@leipziger-buchmesse.de, http://www.leipziger-buchmesse.de
    Öffnungszeiten: Do-So 10-18 Uhr


    Ausstellung "Mit Superman fing alles an – Jüdische Künstler prägen den Comic" im Alten Pfandhaus, Köln

    Ein Held mit übermenschlichen Kräften, erfunden von zwei jungen Leuten aus jüdischem Elternhaus, stellt sich zur Zeit des Nationalsozialismus dem Bösen entgegen, eine Katze diskutiert philosophische Fragen mit ihrem Besitzer, dem Rabbi, oder ein Amerikaner versucht im Norden der USA, einen jüdischen Staat zu gründen... Diese und andere Geschichten zeigt das Kulturamt der Stadt Köln im Rahmen der jüdischen Kulturtage im Rheinland in einer Ausstellung von Comics, die die Berliner Kulturhistorikerin Katja Lüthge zusammengetragen hat und die in den Ausstellungsräumen des Alten Pfandhauses in Köln in der Zeit vom 8. März bis zum 10. April zu sehen sind. Die Vernissage findet am Mittwoch, den 7. März, ab 18 Uhr statt.

    Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 20, D-50678 Köln
    Tel. (0221) 278 36 85, Fax (0221) 278 36 86
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 14 -18 Uhr sowie zu allen Konzerten und Veranstaltungen
    http://www.altes-pfandhaus.de, http://www.juedische-kulturtage-rheinland.de


    Comic-Festival BilBOlbul in Bologna, Italien

    Kurz vor dem diesjährigen Comix Festival Fumetto in Luzern erwartet das europäische Comicpublikum ein weiteres viel versprechendes Festival mit internationalen Gästen: Vom 14. bis zum 18. März findet in Bologna das BilBOlbul – Festival Internazionale di fumetto statt. Neben Ausstellungen verschiedener Zeichner der aktuellen italienischen Comicszene – unter anderem das Kollektiv Canicola – werden Arbeiten von Frederik Peeters, Rutu Modan, Aleksandar Zograf, Marko Turunen sowie Anke Feuchtenberger und Arne Bellstorf in Satellitenausstellungen in der ganzen Stadt zu sehen sein.

    Zum Festival erscheinen zwei Bücher von deutschen Autoren in italienischer Sprache: Arne Bellstorfs "Acht, Neun, Zehn" wird von Black Velvet unter dem Titel "Otto, nove, dieci" veröffentlicht, während "Die Hure H wirft den Handschuh" von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger unter dem Titel "La Puttana P getta il guanto" bei der Galleria D406 Modena erscheint.

    Comic-Festival BilBOlbul, Bologna
    email: info@bilbolbul.net, http://www.bilbolbul.net


    Buchvorstellung von Elke Steiner in der Buchandlung East of Eden, Berlin

    Elke Steiner ("Die anderen Mendelssohns") hat ein Kinderbuch illustriert: Den ersten Band der Reihe "Bella Balistica" des britischen Erzählers Adam Guillian.

    Ausgestattet mit den mystischen Kräften ihrer Maya-Vorfahren reist Bella Balistica nach Brasilien, um Nachhilfe in Sachen Fußball zu nehmen. "Bella’s Brazilian Football" erscheint in englischer Sprache bei dem amerikanischen Kinder- und Jugendbuchverlag Milet. Elke Steiner wird am 13. März das Buch in der Buchhandlung East of Eden in Berlin-Friedrichshain vorstellen. Zu diesem Anlass wird die Zeichnerin von 17 bis 19 Uhr einen Comicworkshop für Jugendliche ab 13 Jahren anbieten. Ab 20 Uhr werden Kurzfilme der Videokünstlerin Nikki Schuster gezeigt.

    East of Eden – International Bookshop, Schreinerstrasse 10, D-10247 Berlin-Friedrichshain
    http://www.east-of-eden.de, http://www.milet.com


    "Me and my Friends" – Ausstellung von Jule K. und Françoise Cactus im Studio XX, Berlin

    Im Berliner Studio XX findet vom 9. März. bis zum 3. April die Ausstellung "Me and my Friends" statt. Die ausstellenden Künstlerinnen sind Françoise Cactus, Sängerin, Schlagzeugerin, Schriftstellerin und Malerin und die Hamburger Comiczeichnerin Jule K. Ihre Bilder wurden bereits in zahlreichen Städten und Ländern ausgestellt, zuletzt präsentierte Jule K. zusammen mit Roman Maeder gezeichnete Umsetzungen ihrer Lieblingslieder in der Berliner Comicbibliothek Renate. Auf der Vernissage am 9. März ab 20 Uhr werden beide Künstlerinnen anwesend sein.

    Studio XX, Skalitzer Str. 54 A, D-10997 Berlin
    Öffnungszeiten: Mi + Do 14 -18 Uhr, Fr 20-2 Uhr
    http://www.julekru.de


    Max Andersson-Ausstellung in der Galerie Streitenfeld, Oberursel

    Die Galerie Streitenfeld in Oberursel präsentiert vom 3. bis zum 24. März eine Werkschau mit den Arbeiten des schwedischen Comiczeichners Max Andersson ("Bosnian Flat Dog"). Zur Ausstellungseröffnung am 2. März um 19.30 Uhr wird Max Andersson persönlich anwesend sein und eine Einführung geben.

    Galerie Streitenfeld, Lange Str. 75, D-61440 Oberursel
    Tel. (06171) 56141, Fax (06171) 52052
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-13 Uhr, Mi+Fr 17-20 Uhr, Sa 15-18 Uhr sowie nach Vereinbarung
    email: info@galerie-streitenfeld.de, http://www.galerie-streitenfeld.de, http://www.maxandersson.com


    AKTUELL


    "Kultur & Gespenster" 3 mit Beiträgen von Sascha Hommer, Leo Leowald und Moki

    Soeben ist die dritte Ausgabe des Magazins "Kultur & Gespenster" im Textem Verlag erschienen. Im Blickpunkt stehen diesmal das "Authentische" und das "Dokumentarische", das anhand von Beiträgen von Jesko Bender, Anna Echterhölter, Christine Ivanovic, Holger Schulze und vielen anderen unter die Lupe genommen wird.

    Leo Leowald päsentiert sich in einem neuen, farbigen Comic wie gewohnt als Enterich, während Sascha Hommer die Arbeit zu seinem neuen Album, "Vier Augen", dokumentiert und Moki Fotos ihrer bizarr anmutenden, handgenähten Figuren zu einem Aufsatz von Tim Trzaskalik beigetragen hat. Lesenswert für Comic-Interessierte auch ein Interview, das Ole Frahm und Torsten Michaelsen mit dem New Yorker Zeichner Ben Katchor geführt haben.

    "Kultur & Gespenster" 3, Textem Verlag, Postfach 306341, D-20329 Hamburg
    ISBN 978-3-938801-17-8, 416 Seiten, 12 EUR
    email: post@textem.de, http://www.kulturgespenster.de


    PRESSE


    "Alltägliches im Weltall" – "Neue Zürcher Zeitung" vom 8. Februar 2007 (Christian Gasser)

    Der Genfer Comiczeichner Frederik Peeters zwischen Biografie und Science-Fiction

    Mit dem Comic-Roman «Blaue Pillen» über seine Beziehung zur HIV-positiven Cati erlebte der Genfer Comic-Autor Frederik Peeters seinen Durchbruch. Soeben wurde er am Internationalen Comic-Festival von Angoulême für seine vierbändige Science- Fiction-Serie «Lupus» ausgezeichnet.

    Endlich, wird sich Frederik Peeters gesagt haben, als er die Bühne des ehrwürdigen Stadttheaters von Angoulême bestieg, endlich. Fünf Jahre in Folge wurde er für einen der begehrten Preise am bedeutendsten Comic-Anlass Europas nominiert - doch erst vor knapp zwei Wochen, am 27. Januar, durfte er eine der Trophäen in Empfang nehmen. Mehr: http://www.nzz.ch/2007/02/08/fe/articleEW9P8.html

  22. #22
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    Signiertermin von Sascha Hommer und Paul Hornschemeier bei X für U, Freiburg

    Nachdem er auf dem Comixfestival Fumetto in Luzern die neue Ausgabe von "Orang" mit einer Ausstellung vorgestellt hat, macht Sascha Hommer, Autor und Zeichner von "Insekt", einen Abstecher nach Freiburg und signiert dort am Mittwoch, den 28. März in der Comic-Fachhandlung X für U. Unterstützt wird er dabei von seinem amerikanischen Zeichnerkollegen Paul Hornschemeier ("Komm zurück, Mutter", Carlsen). Der Signiertermin wird am Nachmittag stattfinden.

    X für U, Franziskanerstr. 9, D-79098 Freiburg
    Tel. (07613) 6741
    email: xfueru-Freiburg@t-online.de

  23. #23
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    Newsletter April:

    NEU BEI REPRODUKT


    Neuerscheinungen im März 2007

    Drei neue Comics sind in der Auslieferung: "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer" von Killoffer, "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" von Nicolas Mahler und "Der unschuldige Passagier" von Martin tom Dieck. Alle drei Zeichner werden am letzten Märzwochenende auf dem Comix-Festival Fumetto in Luzern zugegen sein und ihre Neuheiten signieren.


    "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" von Nicolas Mahler

    Angefangen bei den ersten Gehversuchen als Unterschriftenfälscher über eine kurze Karriere als Angestellter in einer Videothek bis hin zu Episoden aus seinem Leben als Comiczeichner: Mit dem distanzierten Blick fürs Absurde erzählt Nicolas Mahler in "Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber" aus seinem eigenen Leben. An diesem Band werden Freunde des trockenen Wiener Humors nicht vorbeikommen: Nie war Mahler so lustig.

    Nicolas Mahler wurde 1969 in Wien geboren und lebt noch immer dort. Als Comiczeichner hat er in den letzten Jahren bei zahlreichen Verlagen in vielen Ländern veröffentlicht. Seine Zeichnungen und Strips erschienen unter anderem in der "Welt Kompakt", "Titanic", "FAZ", "Strapazin" oder "Lapin".

    ISBN 978-3-938511-32-9, 128 Seiten, schwarzweiß, 21 x 14 cm, Klappenbroschur, 14 EUR
    http://www.reprodukt.com/creator_inf...reators_id=253


    "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer" von Killoffer

    Eine Reise ins kanadische Montréal wird für den französischen Comiczeichner Killoffer zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Allein durch die fremde Stadt treibend sieht er sich mit immer neuen Duplikaten seiner selbst konfrontiert. Die Manifestationen seiner inneren Wünsche und Triebe belagern kettenrauchend seine Wohnung und folgen ihm auf Schritt und Tritt, wohin er sich auch wendet. Killoffer, der Lebensversager, Killoffer, der Macho, Killoffer, der Misanthrop, Killoffer, der Sadist... Was passiert, wenn all die unterdrückten Aspekte der eigenen Persönlichkeit ans Tageslicht kommen?

    "Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer" wurde auf dem Comic Festival Angoulême 2003 als bestes Comicalbum nominiert, gilt als eines der ambitioniertesten Comicprojekte der vergangenen Jahre und fand weit über die Grenzen Frankreichs hinaus Beachtung.

    ISBN 978-3-938511-33-6, 48 Seiten, schwarzweiß, 29 x 20 cm, Klappenbroschur, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=254


    "Der unschuldige Passagier" von Martin tom Dieck

    Ein Mann erwacht eines Morgens als Passagier an Deck eines von seltsamen Mitreisenden bevölkerten Dampfers. Intuitiv meint er zu wissen, dass sich das Schiff, auf dem er sich befindet, in die falsche Richtung bewegt. Einzig der Kapitän vermag den Kurs dieses seltsamen Gefährts zu ändern, doch der ist nirgends aufzufinden. Und während das Schiff aufs offene Meer hinaus treibt, wandert der Passagier durch das labyrinthartige Innere des Dampfers, auf der Suche nach dem Kapitän und dem Sinn seiner Reise.

    "Der unschuldige Passagier", erstmals 1993 in einer kleinen Auflage veröffentlicht und bald vergriffen, wurde im Jahr darauf mit dem Max und Moritz-Preis als "Beste deutsche Eigenproduktion" ausgezeichnet.

    ISBN 978-3-938511-35-0, 296 Seiten, schwarzweiß, 13,5 x 20 cm, Hardcover, 22 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=255


    TERMINE


    Comic-Dossier zum 30jährigen Jubiläum des "Schreibheft"

    "Geteilte Beute – Comics und Literatur", so heisst das Dossier der neuen Ausgabe des von Norbert Wehr herausgegebenen "Schreibheft". Jan-Frederik Bandel und Sascha Hommer haben in dieser zweiten Comicausgabe des Literaturmagazins Comicadaptionen literarischer Texte, Texte über Comics, und Kollaborationen von Comiczeichnern und Autoren zusammengetragen. Oliver Grawjewski, Kathrin Röggla, Sascha Hommer, Marcel Beyer, Brigitte Kronauer, Ole Frahm, Amanda Vähämäki, Mawil, Jochen Schmidt, ATAK, Doerthe Eisterlehner und Kathi Käppel haben Beiträge gestaltet.

    Am 27. April wird das Resultat mit einer Ausstellung der beteiligten Künstler gefeiert. In der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg in Berlin-Mitte werden Bilder gezeigt, begleitet von Lesungen von Kathrin Röggla und Jochen Schmidt, Musik kommt von sur plus.

    Schreibheft, ISSN 0174-2132, 10,50 EUR
    email: Schreibheft@netcologne.de, http://www.schreibheft.de

    Galerie Neurotitan, Rosenthaler Str. 39, D-10178 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
    email: mail@neurotitan.de, http://www.neurotitan.de
    Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr


    Ausstellung von Anke Feuchtenberger bei Feinkunst Krüger, Hamburg

    Am 14. April eröffnet die Hamburger Galerie Feinkunst Krüger eine Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Anke Feuchtenberger. Zur Veröffentlichung von "Die Hure H wirft den Handschuh" gibt es am Samstag, den 14. April ab 20 Uhr eine Releaseparty in Anwesenheit von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 5. Mai zu sehen. Außerdem findet am Mittwoch, den 18. April um 22 Uhr im Kino Metropolis, Dammtorstr. 30, D-20354 Hamburg die Premiere des Animationsfilms "Somnabule" von Anke Feuchtenberger statt.

    Feinkunst Krüger, Ditmar-Koel-Str. 22, D-20459 Hamburg
    Tel. (040) 317 921 58, Fax (040) 317 956 76
    email: info@feinkunst-krueger.de, http://www.feinkunst-krueger.de
    Öffnungszeiten: Do + Fr 12-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr oder nach Vereinbarung


    Fil & Sharkey live Tempodrom, Berlin

    Nachdem der eigentliche Tränenpalast geschlossen wurden, tritt Fil im April in der neuen Heimat der bekannten Spielstätte, im Tempodrom, auf. Von Dienstag, den 3. bis Montag den 9. April und Mittwoch, den 11. bis Sonntag den 15. April stehen dort "Der Dicke und sein Zackenbarsch" auf der Bühne.

    tRÄNENpALAST@tempodrom, Möckernstr. 10, D-10963 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 206 100 11
    http://www.traenenpalast.de


    Signiertermin von Sascha Hommer und Paul Hornschemeier bei X für U, Freiburg

    Nachdem er auf dem Comixfestival Fumetto in Luzern die neue Ausgabe von "Orang" mit einer Ausstellung vorgestellt hat, macht Sascha Hommer, Autor und Zeichner von "Insekt", einen Abstecher nach Freiburg und signiert dort am Mittwoch, den 28. März in der Comic-Fachhandlung X für U.

    Unterstützt wird er dabei von seinem amerikanischen Zeichnerkollegen Paul Hornschemeier ("Komm zurück, Mutter", Carlsen). Der Signiertermin wird am Nachmittag stattfinden.

    X für U, Franziskanerstr. 9, D-79098 Freiburg
    Tel. (07613) 6741
    email: xfueru-Freiburg@t-online.de


    Fumetto – 16. Internationales Comix-Festival Luzern 2007

    Bereits seit dem 24. März findet das Comix-Festival Fumetto in Luzern statt. Noch bis zum 1. April werden über die gesamte Innenstadt Zeichnungen und Installationen rund ums Thema Bildergeschichten präsentiert. Neben den Werken der Schweizer Zeichner Kati Rickenbach, Anna Sommer, M.S. Bastian oder François Chalet werden auch Originale des Genfer Zeichners Frederik Peeters ("Blaue Pillen") gezeigt. Internationale Ausstellungen widmen sich Stephane Blanquet, Nicolas de Crécy, Gipi, Killoffer, Richard McGuire, der amerikanischen Comic-Anthologie "Kramers Ergot" und dem Hamburger Magazin "Orang".

    Fumetto, Postfach 5163, CH-6000 Luzern 5, Schweiz
    Tel. (0041) 41 412 1122, Fax (0041) 41 4121123
    email: comix@fumetto.ch, http://www.fumetto.ch


    AKTUELL


    Neue fremdsprachige Veröffentlichungen von Arne Bellstorf, Anke Feuchtenberger und Sascha Hommer

    Gleich drei Veröffentlichungen deutscher Zeichner bei Reprodukt erscheinen im Frühjahr 2007 in italienischer und polnischer Sprache. Rechtzeitig zum Comic-Festival BilBOlbul in Bologna erscheint Arne Bellstorfs "Acht, Neun, Zehn" unter dem Titel "Otto, nove, dieci" bei Black Velvet, während "Die Hure H wirft den Handschuh" von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger unter dem Titel "La Puttana P getta il guanto" bei der Galleria D406 Modena veröffentlicht wird.

    "Insekt" von Sascha Hommer ist unter dem gleichnamigen Titel in einer polnischen Ausgabe bei Kultura Gniewu erschienen, die damit nach Mawils "Bend" einen weiteren deutschen Zeichner in ihr Programm aufgenommen haben. Ebenfalls in Vorbereitung für den Herbst dieses Jahres ist die Veröffentlichung von "Insekt" bei dem französischen Verlag Éditons Sarbacane. Darüber hinaus wird Mawils "Die Band" im Herbst auch in französischer und spanischer Sprache erscheinen.


    PRESSE


    "Anregend schwarz-weiß" – "ZEIT online" vom 26. März 2007 (Jan-Frederik Bandel)

    Auf der Leipziger Buchmesse stellten auch Comic-Verlage aus wie das Berliner Haus Reprodukt. Es publiziert lesenswerte Bücher, die sich sehen lassen können.

    Sobald es um Comics geht, wird es kompliziert. Da überschlagen sich die Medien seit gut zwei Jahren mit Jubelstorys über die neue deutsche Bildgeschichte, doch der ökonomische Befund wird meist gleich mitgeliefert: Einen Markt für diese Art von Comic gibt es praktisch nicht. So groß die jugendliche Käuferschaft der diversen japanischen Manga-Serien ist, so ungemindert der Erfolg klassischer Serien wie Asterix, Lucky Luke oder Tim und Struppi – für den Comic-Nachwuchs fällt wenig ab. Ein PR-Experte müsste verzweifeln: Die Feuilletons liefern Lobeshymnen, selbst das mobil-Magazin der Deutschen Bahn widmet den deutschen Zeichnerinnen und Zeichnern einen langen Bericht, nur literarisch und künstlerisch ambitionierte Comics kauft deshalb noch lange keiner. Mehr: http://www.zeit.de/online/2007/13/Co...iger-buchmesse


    "Filmriss im Alltag" – "Der kleine Bund" vom 24. März 2007 (Christian Gasser)

    Nach der Belletristik findet auch der Comic zur Lust am Erzählen zurück: phantastische Geschichten ums Aufwachsen in kruden Kritzeleien oder virtuosen Bildern. Ein besonders vielversprechendes Talent ist die Schweizerin Kati Rickenbach. Zu entdecken ist die neue Zeichner-Generation am Comic-Festival Fumetto in Luzern.

    Eine junge Frau erwacht an einem Sonntagmorgen, sie ist verkatert, sie erinnert sich nicht, wie sie nach Hause gekommen ist, und – schlimmer noch – sie entdeckt einen prächtigen Knutschfleck auf ihrem Hals. Wie konnte das nur passieren? Wo und wann? Und vor allem: Wer hat es getan?

    So beginnt «Filmriss», das Debüt der jungen Schweizer Comic-Autorin Kati Rickenbach – und dann verbringt Lela den restlichen Sonntag mit dem Versuch, Licht in das schwarze Loch in ihrem Kopf zu bringen. Die Rekonstruktion der Ereignisse führt uns auf eine witzige, aber nicht immer nur fröhliche und unbeschwerte Irrfahrt durch eine turbulente Samstagnacht, vorbei an Partys, Alkohol, Musik, Beziehungsstress, Flirts, virtuellen Welten, Eifersüchteleien, Klatsch bis hin zu den falschen Drogen zum falschen Zeitpunkt. Mehr: http://www.espace.ch/artikel_341611.html


    "Herz für Loser - Der Zeichner Sascha Hommer" – "Die Welt" vom 21. März 2007 (Brigitte Preissler)

    Seine Bilder sind schwarz-weiß - und die Geschichten meistens traurig. Der 27 Jahre alte Sascha Hommer gibt mit dem Magazin "Orang" eine feine Comic-Zeitschrift heraus. Jetzt werden die Arbeiten des Hamburger beim Fumetto-Festival in der Schweiz gezeigt.

    Vor gut 20 Jahren war Sascha Hommer einer jener Millionen kleinen Jungen, die sich über die Comicserie „Asterix“ halb totlachten. Noch bevor er lesen konnte, brachte ihm sein Vater oft die Geschichten über jene verrückten Gallier mit, die mit Hilfe eines Zaubertrankes den Römern standhalten. Bald lernte er viele Episoden auswendig – und wollte das selbst mal probieren: Comics zeichnen. Mehr: http://www.welt.de/kultur/article769...a_Hommer_.html

  24. #24
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    Newsletter Mai 2007:

    NEU BEI REPRODUKT

    "Didi & Stulle 6 1/2 – Im Schwitzkasten" von Fil

    Andere Länder, andere Sitten. Didi und Stulle verschlägt es diesmal nicht nur nach München, Italien und auf die Reeperbahn - auch in die entlegensten metaphysischen Dimensionen ihres Daseins führt sie ihre Reise, auf der sie es mit bösen Monstern wie Johnny Blutrausch, Blixa Bargeld oder Dieter Bohlen aufnehmen müssen. Wird ihre Freundschaft die harten Bewährungsproben bestehen? Und wird es ihnen gelingen, das Wesen des Glücks zu erkunden? Neben Meister Fil stammen Beiträge von Andreas Michalke, Mawil und vielen anderen mehr.

    ISBN 978-3938511-48-0, 48 Seiten, schwarzweiß, 22,5 x 16 cm, Softcover, 3,50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=280
    Erscheint im Juni 2007


    "The Complete Universe of Dupuy-Berberian" von Philippe Dupuy und Charles Berberian

    "The Complete Universe of Dupuy-Berberian" ist eine umfangreiche Retrospektive der Arbeiten von Phillipe Dupuy und Charles Berberian, am besten bekannt für ihre Figur des "Monsieur Jean". Der Blick zurück auf die bereits mehr als zwanzig Jahre währende Zusammenarbeit der beiden Zeichner umfasst Zeichnungen, die das Pariser Alltagsleben widerspiegeln, aber auch Unmengen von Skizzen zu ihrer Arbeit an "Monsieur Jean oder "Henriette". Herausgegeben wurde diese Ausgabe vom niederländischen Verlag Oog & Blik und bei Reprodukt ist sie nur für begrenzte Zeit erhältlich - Anlass für den Import dieser englischsprachigen Ausgabe ist der Besuch von Charles Berberian auf dem Münchner Comicfestival vom 7. bis zum 10. Juni.

    ISBN 978-90-5492-052-6, 300 Seiten, farbig, 23 x 16 cm, Hardcover, 35 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=281


    AKTUELL

    9. Lange Buchnacht in der Oranienstraße, Berlin-Kreuzberg

    Rund um die Kreuzberger Oranienstraße findet in diesem Jahr am 5. Mai die 9. Lange Buchnacht statt. Bars, Buchhandlungen und viele andere Veranstalter entlang der Oranienstraße präsentieren verschiedenste Aktionen rund um das Thema Buch. Ab 21 Uhr 30 liest der Berliner Comiczeichner Flix bei Modern Graphics aus seinen autobiografischen Comicromanen "Held", "Sag was" und "Mädchen" (Carlsen), danach: Bier und Party!

    Am Nachmittag ab 14 Uhr wird im Fußballladen Goal am Heinrichplatz das Kinderbuch "Bella´s Brazilian Football" von Adam Guillain & Elke Steiner (Milet Publishing) präsentiert – mit einer kleinen Ausstellung für Kinder und Erwachsene und in Anwesenheit der Zeichnerin Elke Steiner.

    Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
    Tel. (030) 615 88 10
    email: kontakt@modern-graphics.de, http://www.modern-graphics.de, http://www.lange-buchnacht.de


    Reprodukt und Edition Moderne auf der Oslo Comix Expo

    Am ersten Maiwochenende findet das erste offizielle Comicfestival in Oslo statt, das von verschiedenen Comicorganisationen, Verlagen und professionellen Künstlern organisiert wird. Neben den Autoren aus dem Gastgeberland Norwegen werden die Schweizer Zeichner Gefe und Kati Rickenbach vor Ort sein, um ihre Bücher am Reprodukt/Edition-Moderne-Stand vorzustellen und zu signieren. Der Eintritt ist frei.

    Oslo Comics Expo, Norwegen
    Tel. (0047) 917 30 908
    email: oslocomicsexpo@gmail.com, http://www.oslocomicsexpo.no


    Fil & Sharkey live im Mehringhoftheater, Berlin

    Das Mehringhoftheater in Berlin präsentiert im Mai wieder die Fil & Sharkey-Show mit neuen Songs und Geschichten. Das aktuelle Programm von Sharkey und Fil ist vom 6. bis zum 10. Mai und vom 29. Mai bis zum 8. Juni zu sehen, jeweils um 20 Uhr.

    Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    email: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de


    ATAK, Nicolas Mahler, Frederik Peeters und Martin tom Dieck auf der BuchBasel

    Auf der Buchmesse BuchBasel, die in diesem Jahr vom 11. bis zum 13. Mai stattfindet, werden auch diesmal Comics einen Schwerpunkt setzen. Die Zeichner Nicolas Mahler, Frederik Peeters, Martin tom Dieck und ATAK wurden neben vielen anderen Comicautoren eingeladen, um vor Ort an Veranstaltungen teilzunehmen und werden am Samstag, den 12. Mai ihre Bücher signieren.

    BuchBasel, Messezentrum Basel, Halle 3, CH-4005 Basel, Schweiz
    Tel. (0041 58) 200 2020, Fax (0041 58) 206 2171
    email: sarah.zussy@literatur-festival.ch, http://www.buchbasel.ch
    Öffnungszeiten: Fr+Sa 9.30-19 Uhr, So 10-17 Uhr


    Reprodukt auf der Mainzer Minipressen-Messe 2007

    Auf der diesjährigen Minipressen-Messe in Mainz vom 17. bis zum 20. Mai werden auch die Comics von Reprodukt präsentiert – und zwar am Stand von SuKulTur und satt.org. Alle zwei Jahre wird die Gutenberg-Stadt Mainz für vier Tage zum Treffpunkt der Minipressen, Kleinverlage, Handpressen, BuchkünstlerInnen und Autoren.

    Mainzer Minipressen-Messe in zwei Großzelten am Mainzer Rheinufer
    Tel. (06131) 12 26 76 , Fax (06131) 12 26 76
    email: info@minipresse.de, http://www.minipresse.de
    Öffnungszeiten: Do+Fr 14-19.30 Uhr, Sa 10-19.30 Uhr, So 10-18 Uhr


    Ausstellung von Nicolas Mahler im Kunstverein Linda, Hamburg

    Ende Mai wird es eine Ausstellung mit Werken des Österreichers Nicolas Mahler zum Thema "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" in den Räumen des Hamburger Kunst- und Kulturvereins Linda geben. Die Vernissage findet am Freitag, den 25. Mai 2007 statt.

    Kunst- und Kulturverein Linda e.V., Hein-Hoyer-Str. 13, D-20359 Hamburg
    Tel. (0175) 955 47 13
    email: info@chezlinda.de, http://www.chezlinda.de
    Öffnungszeiten: So 15-19 Uhr


    TERMINE

    Münchner Comicfestival 2007

    Aus der Verbindung von Münchner Comicfest und Comicologischem Congress entsteht in diesem Jahr das Münchner Comicfestival. Besucher erwartet in München vom 7. bis zum 10. Juni ein buntes Programm aus Comic-Messe, Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Cosplay-Wettbewerb und vielem mehr. Nach der Praterinsel und dem Forum am Deutschen Museum wird mit dem Alten Rathaussaal am Marienplatz ein neuer Veranstaltungsort unweit vom Hofbräuhaus im Zentrum von München bezogen. Fil, Mawil, Andreas Michalke, Nicolas Mahler und Elke Steiner werden vor Ort sein, um ihre Bücher zu signieren.

    Auch Christophe Blain ("Isaak der Pirat") und Charles Berberian, Koautor und -zeichner von "Monsieur Jean", haben zugesagt, nach München zu kommen. Zu diesem Anlass wird "Monsieur Jean" 6 – neben dem aus der Vorschau bekannten Titelbild – mit einem alternativen, neuen Covermotiv erscheinen, das Dupuy-Berberian exklusiv für die deutsche Ausgabe gestaltet haben.

    Comicfest e.V., Laska Grafix, Bereiteranger 16, D-815541 München,
    Tel. (089) 6511 9197, Fax. (089) 511 9198
    email: gerhard@laska.com, http://www.comicfestival.de
    Öffnungszeiten: Do-So 10-19 Uhr


    PRESSE

    "In echt ganz echte Berliner" – "taz" vom 25. April 2007 (Detlef Kuhlbrodt)

    Ganz ehrlich: Manchmal ist der Grund, die "Zitty" zu kaufen, die eine Seite Fil. Seit zehn Jahren fängt der Zeichner mit seinen Helden Didi & Stulle ein Berlin ein, das grob ist und subtil - und seit kurzem zenbuddhistisch. Eine Würdigung.

    Fil ist quasi das Sahnehäubchen innerhalb der Zitty. Man kauft sich das Heft, liest da und dort so halb interessiert, um dann zum Comic zu blättern, den man viel zu schnell durchliest. Und immer mehr will, wie wenn man viel Durst hat und nur ein kleines Bier da ist und all die Spätis und Kaufhallen erst in zwei Wochen wieder aufmachen. Mehr: http://www.taz.de/dx/2007/04/25/a0225.1/text.ges,1


    "Signifikanten in schwerer See" – "taz" vom 17. April 2007 (Clemens Niedenthal)

    Zeichentheoretiker, Sprachanalytiker, Bedeutungsdeuter bevölkern diesen Bleistiftkosmos. Dringt man bei jeder Wiederholung tiefer in diese Bilder ein? Oder sind es seine Bilder, die tiefer in uns dringen? Martin tom Diecks Comic "Der unschuldige Passagier" wurde als Reprint wiederveröffentlicht.

    Ein Mann treibt auf hoher See, allein, verlassen. Bald fehlen seinem Ruderboot ein paar Planken. Wenig später fehlt dem Mann das Boot, gleitet er hinab in den Strudel der Zeichen und Bedeutungen. Der Mann landet auf einem düsteren Schiff, findet düstere Weggefährten und hat eine düstere Ahnung: Niemand weiß, wohin diese Reise geht. Mehr: http://www.taz.de/dx/2007/04/17/a0134.1/text


    "Allein unter Männern am Zeichentisch" – "Süddeutsche Zeitung" vom 9. April 2007 (Christoph Haas)

    Comic-Autorinnen sind immer noch rar, aber ihre Zahl nimmt langsam, stetig zu

    Der Befund ist, zumindest auf den ersten Blick, alles andere als aussichtsreich. Klickt man sich auf der Homepage von Carlsen, des größten deutschen Comic-Verlags, durch das umfangreiche Alphabet der Künstler, sind nicht mehr als zwei Zeichnerinnen aufzufinden: die Hamburgerin Isabel Kreitz, bekannt vor allem für ihre Adaptation von Uwe Timms "Die Erfindung der Currywurst", und Wendy Pini, die mit ihrem Mann Richard seit mehreren Jahrzehnten an der Fantasy-Serie "Elfquest" arbeitet. Etwas besser sieht es beim wesentlich kleineren Reprodukt Verlag aus, dessen Programm sich konsequent jenseits des Mainstreams bewegt. Von 50 Zeichnern, die hier unter Vertrag stehen, sind immerhin knapp ein Sechstel weiblich, nämlich acht. Mehr: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/375244


    "Donjon – Ausufernder Comic-Zyklus" – "fluter.de" vom 9. März 2007 (Marc Degens)

    "Vier schwarze Türme, deren höchster von zehn Tagesmärschen Entfernung aus zu sehen ist ... Eine versteckte Eisentür inmitten der stinkenden Sümpfe ... Endlose, mit Moos und Salpeter bedeckte Gänge ... Leitern, Lastenaufzüge, Treppen bis ins Innere der Erde ... Das ist der Donjon." Der 1998 begonnene Comiczyklus "Donjon" ist schon heute ein Meilenstein der Comicliteratur – und das nicht nur wegen seines beträchtlichen Umfangs. Auf fünf Serien mit insgesamt weit über dreihundert Bänden, die auf drei Zeitebenen spielen, ist das Projekt angelegt, in dessen Mittelpunkt das Geschehen um den "Donjon", eine Art Monsterpark für Abenteurer und Glücksritter, steht. Mehr: http://fluter.de/look/article.tpl?Id...6&NrSection=41

  25. #25
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    Newsletter für Juni 2007:

    AKTUELL

    Münchner Comicfestival 2007

    Das diesjährige Münchner Comicfestival findet vom 7. bis zum 10. Juni statt. Mit dem Alten Rathaussaal am Marienplatz wird ein neuer Veranstaltungsort unweit vom Hofbräuhaus im Zentrum von München bezogen. Fil, Leo Leowald, Mawil, Andreas Michalke, Nicolas Mahler und Elke Steiner werden am Stand von Reprodukt zugegen sein, um ihre Bücher zu signieren.

    Auch Christophe Blain ("Isaak der Pirat") und Charles Berberian, Koautor und -zeichner von "Monsieur Jean" werden nach München kommen! Zu diesem Anlass erscheint "Monsieur Jean" 6 – neben dem bereits angekündigten Titelbild – mit einem alternativen, neuen Covermotiv, das Dupuy-Berberian exklusiv für die deutsche Ausgabe gestaltet haben. Am Samstag, den 8. Juni gibt es um 13 Uhr ein Podiumsgespräch mit Charles Berberian und Christophe Blain, moderiert von Klaus Schikowski.

    Comicfest e.V., Laska Grafix, Bereiteranger 16, D-815541 München
    Tel. (089) 6511 9197, Fax (089) 511 9198
    email: gerhard@laska.com, http://www.comicfestival.de
    Öffnungszeiten: Do-So 10-19 Uhr


    Sascha Hommer in der "Frankfurter Rundschau"

    Mit der Umstellung der "Frankfurter Rundschau" auf ein kleineres Format bekommen auch deutsche Zeitungsstrips weiteren Aufwind: Ab Mittwoch, den 30. Mai erscheint in der "Frankfurter Rundschau" unter dem Titel "Im Museum" ein täglicher Strip von Sascha Hommer und Jan-Frederik Bandel. In dem Strip geht es um zwei Kinder, die in einem Museum eingeschlossen wurden. Der Nachwächter will sie nicht raus lassen, weil das angeblich gegen die Dienstvorschrift verstößt. Mit der Zeit merken die Kinder, dass sich in dem riesigen Museum die unglaublichsten Ausstellungen befinden.


    NEU BEI REPRODUKT

    Jeweils die zweite Auflage von Manu Larcenets "Der alltägliche Kampf" 1 und Fils "Didi & Stulle" 5 1/2 sind im Mai erschienen – außerdem gleich vier weitere, ganz neue Titel:


    "Didi & Stulle 7 – Didi: No more Mr. Nice Guy" von Fil

    Statt mit Didi bei einer Currywurst die Zeit totzuschlagen, verbringt Stulle seine Tage in der Gesellschaft bizarrer Leute mit Seitenscheitel und Hornbrillen. Zudem zwingt er Didi mit seinem unverständlichen Kauderwelsch aus "Zwischenprüfung", "Hausarbeit" und "Kommilitonen" in hilflose Ohnmachtsattacken. Dass Didi da nicht lange tatenlos zusehen kann, liegt auf der Hand... Zusätzlich zu den bereits im Berliner Stadtmagazin "Zitty" abgedruckten Geschichten hat Fil mehrere neue Seiten für dieses Album gezeichnet, bei dem Studenten und Studentenhasser gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

    ISBN 978-3-938511-34-3, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 7 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=269


    "Didi & Stulle 6 1/2 - Im Schwitzkasten" von Fil

    Andere Länder, andere Sitten. Didi und Stulle verschlägt es diesmal nicht nur nach München, Italien und auf die Reeperbahn - auch in die entlegensten metaphysischen Dimensionen ihres Daseins führt sie ihre Reise, auf der sie es mit bösen Monstern wie Johnny Blutrausch, Blixa Bargeld oder Dieter Bohlen aufnehmen müssen. Wird ihre Freundschaft die harten Bewährungsproben bestehen? Und wird es ihnen gelingen, das Wesen des Glücks zu erkunden? Neben Fil stammen Beiträge von Andreas Michalke, Mawil und vielen anderen.

    ISBN 978-3938511-48-0, 48 Seiten, schwarzweiß, 22,5 x 16 cm, Softcover, 3,50 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=280


    "Monsieur Jean 6 – Bestandsaufnahmen" von Dupuy-Berberian

    Neuer Anfang, alte Zweifel... Hatte sich Monsieur Jean im letzten Band "Vom Regen in die Traufe" endgültig vom Junggesellendasein verabschiedet, beginnt für den Schriftsteller nun der wirkliche Ernst des Lebens. Nach drei Jahren in New York kehren Jean, Cathy und ihre gemeinsame Tochter Julie nach Paris zurück und beginnen sich in einer neuen Wohnung einzurichten. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es Jean nicht leicht fällt, in seinem neuen Leben anzukommen.

    Das französische Autoren- und Zeichnergespann Philippe Dupuy und Charles Berberian treibt nun schon seit über einem Jahrzehnt die Geschichte des charmanten Romanciers und seines leicht chaotischen Umfelds voran. Dabei fangen sie das Lebensgefühl einer Mittdreißiger-Generation ein, die zwischen Freiheitsdrang und Elternschaft durchs Leben manövriert.

    ISBN 978-3-938511-40-4, 56 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Hardcover, 15 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=260


    "Donjon 1 – Das Herz einer Ente" von Joann Sfar und Lewis Trondheim

    Kein Wunder, dass der Wärter für die finsteren Kapuzenmänner, die den Donjon kaufen wollen, nur ein spöttisches Lächeln übrig hat. Als diese aber nicht locker lassen, beauftragt er Herbert, einen der zahllosen Barbarenkrieger loszuschicken, um der Sache auf den Grund zu gehen...

    Mit "Das Herz einer Ente" legt Reprodukt den vergriffenen ersten Band der Fantasy-Reihe von Lewis Trondheim und Joann Sfar in einer überarbeiteten Neuauflage vor. Mit "Donjon – Zenit" 1 gibt es nun Gelegenheit nachzulesen, wie alles seinen Anfang nahm.

    ISBN 978-3-938511-41-1, 48 Seiten, farbig, 29 x 21 cm, Softcover, 12 EUR
    http://www.reprodukt.com/product_inf...roducts_id=264


    Reprodukt im Herbst 2007

    Folgende Titel werden in der Zeit von September 2007 bis März 2008 erscheinen: "Gus 1 – Nathalie", der erste Band einer neuen Western-Reihe von Christophe Blain; "Vier Augen", eine neue, umfangreiche Arbeit von Sascha Hommer; "Die Zumutungen der Moderne" von Nicolas Mahler; "Bardin der Superrealist", ein neuer Band des spanischen Zeichners Max, der auf dem diesjährigen Festival in Barcelona gleich mit drei Preisen ausgezeichnet wurde; "Donjon 5 – Hochzeit mit Hindernissen" und "Donjon Monster 3 – Die Hauptkarte" von Joann Sfar und Lewis Trondheim sowie einiges mehr... Die aktuelle Vorschau Herbst 2007 wird rechtzeitig Anfang Juni zum Comicfestival München vorliegen.


    TERMINE

    Ein Medium wird erwachsen – Comic-Symposium in Rendsburg

    Der Comiczeichner Volker Sponholz veranstaltet vom 9. bis zum 14. Juli am Nordkolleg Rendsburg ein Symposium, in dem Perspektiven entwickelt werden sollen, das Comiczeichnen zu einem lukrativeren Berufsbild aufzuwerten. Eine Reihe von Gastdozenten wird Einblicke in den professionellen Bereich der Comicgestaltung und -vermarktung geben. Zu den Rednern gehören Paul Derouet (Agentur Contours), Michael Groenewald (Carlsen Comics), Klaus Schikowski ("Comixene") sowie der Drehbuch- und Hörspielautor Arne Sommer. Die Teilnahmegebühr beträgt 310 EUR (ermäßigt 230 EUR). Anmeldeschluß ist der 18. Juni.

    Nordkolleg Rendsburg, Am Gerhardshain 44, D-24768 Rendsburg
    Tel. (04331) 143 80, Fax (04331) 143 820
    email: volker.sponholz@t-online.de, http://www.nordkolleg.de


    Reprodukt auf dem 7. Berliner Bücherfest

    Am 16. und 17. Juni findet auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper Unter den Linden das 7. Berliner Bücherfest statt. Dort präsentieren sich Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage - und es gibt einen Stand von Reprodukt.

    Berliner Bücherfest, Lützowstr. 33, D-10785 Berlin,
    Tel. (030) 263 918 11, Fax (030) 263 918 18
    email: info@berlinerbuecherfest.de, http://www.berlinerbuecherfest.de
    Öffnungszeiten: Sa+So 10-20 Uhr


    Fil signiert bei Grober Unfug, Berlin-Kreuzberg

    Am Freitag den 15. Juni ab 16 Uhr signiert Fil seine beiden neuesten Alben, "Didi & Stulle 7 – Didi: No more Mr. Nice Guy" und "Didi & Stulle 6 1/2 – Im Schwitzkasten" im Comicladen Grober Unfug in Berlin-Kreuzberg. Anlass für eine ganze Reihe von Signierstunden bei Grober Unfug ist das 25-jährige Jubiläum dieser Berliner Institution für gute Comics – wir gratulieren!

    Grober Unfug, Zossener Str. 33, D-10961 Berlin,
    Tel. (030) 694 014 90, Fax (030) 694 014 91
    email: info@groberunfug.de, http://www.groberunfug.de
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr


    Berliner Comictage 2007

    Vom 11. bis zum 29. Juni finden in Berlin zum ersten Mal die Berliner Comictage statt. Die Philipp Schaeffer-Bibliothek in Berlin-Mitte präsentiert in diesem Zeitraum das Programm von Verlagen wie Cross Cult, avant-verlag oder Reprodukt, aber auch von Berliner Comicläden wie Grober Unfug oder der Comicbibliothek Renate und möchte so auf die vielfältige Welt der Comics aufmerksam machen. Am 15. Juni werden von 16-19 Uhr in der Bibliothek verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die interessierten Besuchern das Thema Comic näher bringen sollen – unter anderem werden die Comiczeichner Sascha Hommer und Mawil zugegen sein.

    Berliner Comictage, Philipp Schaeffer-Bibliothek, Brunnenstr. 181, D-10119 Berlin-Mitte
    Tel. (030) 2009 244 12, Fax (030) 2009 244 25
    email: berger@stb-mitte.de, http://www.stb-mitte.de


    Ausstellung von Jochen Gerner in Berlin

    Vom 6. Juni bis zum 10. Juli werden im Institut Français Berlin Arbeiten von Jochen Gerner gezeigt. Jochen Gerner ist ein vielseitiger Künstler, der mit seinen Zeichnungen für "Libération", "Le Monde" und "New York Times" tagespolitisches Geschehen und gesellschaftliche Ereignisse kommentiert, in seinen Comics eigene Erlebnisse festhält und für seine Comicreportagen die ganze Welt bereist. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 5. Juni ab 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt.

    Institut Français, Kurfürstendamm 211, D-10719 Berlin
    Tel. (030) 885 9020
    http://welcome.to/jochen.gerner, http://www.symbioz-design.com/jochen-gerner/index2.html


    Symposium zum Thema Comic und Stadt in den Sophiensælen, Berlin

    Vom 7. bis zum 9. Juni veranstaltet das Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin eine Konferenz zum Thema "Comic und Stadt - Der urbane Raum in Schrift, Bild und Sequenz". Unter den Referenten sind bekannte Namen wie Jens Balzer, Jaqueline Berndt, Ole Frahm oder Andreas Platthaus sowie viele Kulturwissenschaftler aus dem Ausland. Die Tagung ist öffentlich, und der Eintritt ist frei. Das komplette Programm findet sich auf der Website des Symposiums.

    Comics and the City – Urban Space in Print, Picture and Sequence, Sophiensæle, Sophienstraße 18, D-10178 Berlin-Mitte
    Münzsalon, Münzstraße 23, D-10178 Berlin-Mitte
    email: joern.ahrens@culture.hu-berlin.de, http://www.comicundstadt.de


    Reprodukt auf dem Literaturfest am Kollwitzplatz, Berlin

    Am 3. Juni findet von 10 bis 18 Uhr das Literaturfest am Kollwitzplatz statt, bei dem sich an Ständen den ganzen Tag über Berliner Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken vorstellen und Bücher zum Verkauf anbieten. Auch Reprodukt ist mit einem Stand vor Ort.

    LiteraturOrt Prenzlauer Berg e.V., Wörther Str. 16, D-10405 Berlin,
    Tel. (030) 442 13 01, Fax. (030) 442 92 05
    email: verein@literaturortprenzlauerberg.de, http://www.literaturortprenzlauerberg.de


    Fil & Sharkey live im Mehringhoftheater, Berlin

    Das Mehringhoftheater in Berlin präsentiert noch einmal die Fil & Sharkey-Show mit neuen Songs und Geschichten. Das aktuelle Programm von Sharkey und Fil ist vom 29. Mai bis zum 8. Juni zu sehen, jeweils um 20 Uhr.

    Mehringhoftheater, Gneisenaustr. 2a, D-10961 Berlin-Kreuzberg
    Tel. (030) 691 50 99, Fax (030) 691 50 90
    email: mehringhoftheater@gmx.de, http://www.mehringhoftheater.de


    "Mamba", die Zweite, im Festsaal Kreuzberg, Berlin

    Am 23. Mai ist die zweite Ausgabe der Comiczeitung "Mamba" als Beilage der Wochenzeitung "Jungle World" erschienen. In Farbe und Schwarzweiß gibt es Beiträge von Fil, Rattelschneck, Andreas Michalke, LGX Lillian Mousli, Leo Leowald, Mawil, 18Metzger, Barbara Yelin und vielen anderen. Der Themenschwerpunkt widmet sich diesmal Christian Klar und der RAF. Das Erscheinen des Heftes wird mit einer Party gefeiert, die am 1. Juni ab 21 Uhr im Festsaal Kreuzberg stattfinden wird.

    Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, D-10999 Berlin-Kreuzberg
    Geändert von Dirk Rehm (31.05.2007 um 19:18 Uhr)

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