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  1. #151
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    Ich bleibe bei meinem "SCHADE" was die HÖHE des Preises betrifft. Mit einem Preis von (deutlich) unter 10 EUR hätte man vielleicht mal die Schicht der potentiellen Käufer sprengen können, mit 12 EUR (selbst für den relativ gut bekannten MV und mit diesem Thema) bzw. 11 EUR (GM dürfte nicht sehr bekannt sein) ist dies ganz sicher nicht möglich.

    Die ZACK Edition verkauft sich ja auch nicht alleine deshalb, weil ZACK draufsteht - jedenfalls gilt das für mich!

  2. #152
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    weil Michel Vaillant drin ist

  3. #153
    Mitglied Avatar von Sleeping Sun
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    Zitat Zitat von Sleeping Sun Beitrag anzeigen

    Aber Mosaik ist nun mal nicht der Billigsten einer.

    Was habe ich gesagt?

  4. #154
    Mitglied Avatar von Groucho
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    @ Francis

    Ein Comic verkauft sich nicht über den Preis (Ich rede hier von 1 oder 2 Euro unterschied), jedenfalls nicht solange er nicht am Kiosk und im Zeitschriftenhandel steht.
    Mark müsste damit doch inzwischen Erfahrungen haben, ob das absenken des Preises um 2.50 sich wesentlich auf die verkauften Exemplare bemerkbar macht. Wie sieht es da bei Claire aus? Hier liegt das teil immer noch im Regal. Leider.

  5. #155
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Wenn man zusätzliche Leser gewinnen will wie im Fall von CLAIRE die Frauen, dann darf man den Preis nicht zu hoch ansetzen, weil man Noch-nicht-Comic-Leser mit 10 € für ein Comic-"Heft" verschrecken würde. Der Preis alleine macht es aber nicht. Man muss den Titel auch bekannt machen, weil ohne Nachfrage zu wenig bestellt wird. Das ist allerdings ein langer Weg. Wenn dieser Weg zur Gewinnung neuer Kunden dadurch erschwert wird, dass die Comic-Sammler vom günstigeren Comic weniger kaufen, obwohl jeder FRANKA-Fan auch von CLAIRE begeistert sein wird, dann macht das den Weg umso schwieriger.

    Im Fall von MICHEL VAILLANT geht es aber eher um die Frage, wie weit wir das Preisniveau noch weiter nach oben schrauben. Wenn Carlsen die Preiserhöhung von 10 auf 12 € für Softcover vormacht, kann man es einem Kleinverlag kaum vorwerfen, wenn er das nachmacht. Betriebswirtschaftlich macht das Sinn, aber marktwirtschaftlich? Die Comic-Sammler, die wir noch haben, können sich schon längst nicht mehr alle Comics kaufen und müssen immer mehr selektieren. Wenn dann ein Comic, den die Fans "auf jeden Fall" kaufen, extra teuer gemacht wird, dann nimmt das den Konkurrenten zusätzlich Kaufkraft.

    Und wo soll das enden? Es gibt auch schon Softcover für 15 €. Ist das der nächste Schritt? Ich habe immer mehr das Gefühl, das wir uns unser eigenes Grab schaufeln. Dem versuche ich entgegen zu wirken, auch wenn es schwer fällt.
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  6. #156
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von hollandshoffnung Beitrag anzeigen
    du meinst spoon & white hätten mehr abgesetzt, wenn die bände als softcover veröffentlicht worden wären? kann ich mir nicht vorstellen.
    Hat sich Spoon & White schlechter verkauft als Polstar? (ähnliche Figuren, gleiche Autoren/Zeichner, aber eben SC - wobei Spoon & White inhaltlich eher noch etwas 'populärer' angelegt ist als Polstar)

    Weiss das jemand? Weil wenn es irgendwo eine gute Vergleichsgelegenheit gibt, dann ja wohl hier.

    --
    @Mark:
    Ich habe immer mehr das Gefühl, das wir uns unser eigenes Grab schaufeln. Dem versuche ich entgegen zu wirken, auch wenn es schwer fällt.
    Das Gefühl hab ich schon länger. Und ich fürchte, dass Du da allein nicht viel entgegen wirken kannst

    Du hast sehr schön die betriebswirschaftliche Vernunft der marktwirtschaftlichen Unvernunft entgegen gesetzt. Wenn ich jetzt noch die Kundenperspektive hinzufüge, dann kann sich -meiner Einschätzung nach- der Kunde bald wieder über jede Menge schöne Alben zum Ramschpreis freuen, weil Verlage entweder ganz dicht machen oder ihre Lager überquellen... Das ist dann betriebswirtschaftlich ungünstig, gleicht aber marktwirtschaftlich die zu hohen Preise für den Kunden wieder aus

    Back to topic: Ja, ich freu mich auch auf Vaillant-Alben. Ja, ich kauf sie auch für 12,- Euro. Aber ich bedaure auch da: Schade!), dass der Preis sich im oberen Bereich befindet. Aber -wie schon gesagt- im oberen Bereich des heute Üblichen. Und insoweit 'schade, aber okay'.

    Wobei ich die gleiche Kausalität wie Mark sehe: Wer für seinen altgeliebten Vaillant 72,- Euro im Jahr ausgibt, gibt diese 72 Euro eben NICHT zum Kennenlernen neuer (Alben)Serien aus...
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  7. #157
    Mitglied Avatar von Groucho
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    Ich muss sagen, ich kaufe meine Comics nach dem Motto Sie gefallen mir oder nicht. Und nicht ob der Preis 7.50 oder 12 Euro ist(das erstere wäre mir auch lieber, aber ich glaube da nicht mehr dran, der Verleger muss damit Geld verdienen, damit er weiter macht). Und wenn man die übrig gebliebenen Veröffentlichungen der Frankobelgischen Comics anschaut, so kommt hier kaum eine in finanzielle Nöte.
    Was aber eine durchaus gute Idee wäre ( was Mark ja gerade gemacht hat) eine neue bisher unbekannte Serie mit einem niedrigen Einstandspreis auf den Markt zu bringen, damit die Leute einfach reinschnuppern können und nicht die Angst haben bei nicht gefallen 12 Euro in den Sand zu setzen. Also die Nr.1 zu 7.50 und der Rest weiter für 10 oder was auch immer nötig wäre.

  8. #158
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    Wohl dem, der die finanziellen Möglichkeiten wie Groucho hat.

    Leider (eigentlich auch für den Comic-Verleger) gibt es davon nicht ganz soviele!

    Auch ich kaufe meine Comics nach Gefallen. Leider stimmt häufig das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht!

  9. #159
    Mitglied Avatar von Groucho
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    OK, jetzt würde mich aber interessieren was ein Preis-Leistungs-Verhältnis bei einem Comic ist? Geht’s da jetzt um Qualität oder Quantität? Aufmachung? Der Inhalt ist für mich das wichtigste und danach die Aufmachung. Ich zahle gern mehr oder auch „viel“ für etwas besonderes, wie im Beispiel für Franka 18 bei dem nicht einfach nur eine HC Version gemacht wurde sondern ein mehrwert, und ich glaube Mark hat diese Ausgabe finanziell nicht bereut.

  10. #160
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    Das Preis-Leistungs-Verhältnis definiert sich für Comics wie bei allen anderen Produkten. Für die Leistung zählen sowohl Qualität (Geschichte, Zeichnungen) als auch Quantität (Seitenzahl, Verarbeitung, HC oder SC).

  11. #161
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Groucho Beitrag anzeigen
    (...) Und wenn man die übrig gebliebenen Veröffentlichungen der Frankobelgischen Comics anschaut, so kommt hier kaum eine in finanzielle Nöte. (...)
    Da hast Du aber offenbar eine sehr eingeschränkte Sicht: Die "übrig gebliebenen Veröffentlichungen der Frankobelgischen Comics" sind immer noch soviel, dass sie für einen Komplett-Sammler einen Etat im mittleren bis oberen Bereich des Dreistelligen ausmachen würden*. Das kann immerhin ein Drittel dessen sein, was eine vierköpfige Familie als Gesamtmonatsetat zur Verfügung hat. Ich kenne nicht viele Familien, die es akzeptieren würden, wenn die Etat Verteilung 1/3 Miete, 1/3 Comics und 1/3 für alles andere (Strom, Telefon, Versicherungen, Lebensmittel, Schulbedarf, Kleidung etc.) ausfiele...

    Für den 'klassischen' Comic-Fan (ledig, bei Muttern wohnend, und ein Einkommen, was im mittleren bis höheren Angestelltenbereich liegt, mag Deine Aussage ("kaum finanzielle Nöte") zutreffen.
    Für die Familienmenschen unter den Comic-Fans wohl nur, wenn sie mindestens zwei Verdiener haben oder einen in den sehr viel gehobeneren Gehaltsklassen.

    *und wenn der frankophone Geist ein wenig übern Tellerrand blickt und sich auch noch ein bissl für Independent, Sekundär, Disney, Superhelden oder sonstwas interessiert, kanns auch -jenachdem ob mans mit 'und' oder 'oder' verknüpft- schnell sehr viel teurer werden...
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  12. #162
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    letzter punkt

    was wohl deshalb nicht so oft vorkommen wird und jeder sich für einen dieser bereiche entscheidet oder demnächst entscheiden muß, solange alles teurer wird und die Nettogehälter immer weiter sinken werden

  13. #163
    Mitglied Avatar von areyoureadysteve
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    Preis in der Schweiz

    Für alle die wegen 12 Euro gefrustet sind.... in der Schweiz zahlt man statt eines Kurses von 1.58 in den meisten Fällen einen Pseudokurs von fast 2.00! Freue mich trotzdem auf die MV!

  14. #164
    Mitglied Avatar von Groucho
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    Zitat Zitat von Francis Beitrag anzeigen
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis definiert sich für Comics wie bei allen anderen Produkten. Für die Leistung zählen sowohl Qualität (Geschichte, Zeichnungen) als auch Quantität (Seitenzahl, Verarbeitung, HC oder SC).

    Das würde ja bedeuten dass du auch schlechtere Comics kaufen würdest fals sie nur billig genug sind?

  15. #165
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von areyoureadysteve Beitrag anzeigen
    Für alle die wegen 12 Euro gefrustet sind.... in der Schweiz zahlt man statt eines Kurses von 1.58 in den meisten Fällen einen Pseudokurs von fast 2.00! Freue mich trotzdem auf die MV!
    Naja - erstens gibt es bestimmt auch für unsere Schweizer Nachbarn, die Möglichkeit sich ihre Comics als Paket direkt über eine deutsche Händler oder Verlagsadresse zukommen zu lassen.

    Tja, und zweitens würde ich bei einem 30-50% höheren Nettoeinkommen was in etwa für die Schweiz hinkommen dürfte - auch nicht groß jammern.

    Rein Zahlentechnisch hast Du sicherlich recht und den Pseudokurs Deines Beispieles halte ich auch in höchstem Maße rechtswidrig - aber ansonsten ist mir ein Vergleich mit unseren Einkommen einfach etwas zu abstrakt.
    ~~~~~
    Zitat Zitat von Groucho Beitrag anzeigen
    Das würde ja bedeuten dass du auch schlechtere Comics kaufen würdest fals sie nur billig genug sind?
    Ich glaube seine Aussage war doch eher, daß er Comics nach Gefallen käuft und er bei heutigen Preisen oft kein gutes Preis-/Leistungsverhältnis empfindet.

    Ich kann da nicht rauslesen, das er sich billigere Ware kaufen würde - auch wenn sie dann schlecht oder noch schlechter wäre.

    Verdrehe nicht die Aussagen und die Fakten!
    Geändert von hipgnosis (08.05.2006 um 17:38 Uhr) Grund: Automatisch eingefügter Doppelbeitrag

  16. #166
    Mitglied Avatar von Groucho
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Da hast Du aber offenbar eine sehr eingeschränkte Sicht: Die "übrig gebliebenen Veröffentlichungen der Frankobelgischen Comics" sind immer noch soviel, dass sie für einen Komplett-Sammler einen Etat im mittleren bis oberen Bereich des Dreistelligen ausmachen würden*. Das kann immerhin ein Drittel dessen sein, was eine vierköpfige Familie als Gesamtmonatsetat zur Verfügung hat. Ich kenne nicht viele Familien, die es akzeptieren würden, wenn die Etat Verteilung 1/3 Miete, 1/3 Comics und 1/3 für alles andere (Strom, Telefon, Versicherungen, Lebensmittel, Schulbedarf, Kleidung etc.) ausfiele...

    Da müssten wir jetzt ne Umfrage starten wer wie viel für Comics ausgibt. Ich habe gerade bei Mark auf der HP nachgeschaut, da läuft gerade diese Umfrage. Die meisten sagen dass sie bis zu 100 Euro für Comics im Monat ausgeben. Und da sehe ich mich auch, bei diesen 100 bis max. 150 Euro, mit einigen Ausreißern. Vielleicht bin ich auch kein durchschnittlicher Frankobelgier Leser (um die geht’s uns ja hier, Mangas sind ja in der Regel billiger), wobei ich auch Comics aus anderen Bereichen kaufe.
    Und ich habe hier eine Familie die nicht zu kurz kommt.
    Achja nicht das ich hier missverstanden werde, ich würde gerne Comicalben für 5 Euro kaufen. Ich stell mir das ganze aber auch so vor dass ich bald gar keine mehr kaufe weil einfach keiner mehr das verlegt was ich gerne lesen würde.
    Und noch was, ich rede nicht von Komplett-Sammlern, ich Lese in erster Linie die Comics und kaufe sie nicht weil ich alle Veröffentlichungen eines Verlages haben muss.

  17. #167
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von Groucho Beitrag anzeigen
    Die meisten sagen dass sie bis zu 100 Euro für Comics im Monat ausgeben. Und da sehe ich mich auch, bei diesen 100 bis max. 150 Euro, mit einigen Ausreißern. Vielleicht bin ich auch kein durchschnittlicher Frankobelgier Leser (um die geht’s uns ja hier, Mangas sind ja in der Regel billiger), wobei ich auch Comics aus anderen Bereichen kaufe.
    Im Prinzip liegst Du mit diesem Betrag z.Z. (beim gerinen Alben-Austoss der Verlage) wohl richtig mit deinem Zahlenbeispiel.
    Und auch einige Nicht-Alben wird man sich momentan noch für 150 Euro im Monat kaufen können.

    Trotzdem sei mir gestattet auf 2 Aspekte hinzuweisen, die einer so einfachen Rechnung nicht genüge tragen.

    1. Jeder Comicsammler unter uns käuft nicht nur neue Alben oder überhaupt neue Comics, sondern auch auf das Jahr gesehen, jede Menge Sekundärliteratur und was finanziell noch viel schwerer wiegt, gibt es auch noch jede Menge alter guter Serien/Comics, die man sich ja auch nach und nach beschaffen möchte. Das dies dann oft nur noch antiquarisch möglich ist liegt nahe.
    Generell geht m.E. (und da spreche ich nur für mich) hier noch eine Summe über den Tisch, die manchmal oder sogar oft die Summe der Neueinkäufe locker übersteigt.

    2. Man kann natürlich im Moment so argumentieren, daß es ja sowieso nur noch eine Hand voll Alben-Neuware monatlich gibt und da mache doch der eine oder andere Euro auch nix mehr aus - denn im Gesamten überschreitet man ja nicht eine bestimmte Kaufsumme.

    Aber hier möchte ich dann doch an dieser Stelle mal ernstaft nachfragen, wie teuer ein stinknormales SC-Album denn noch werden muss - damit man meckern darf und vielleicht gar keine Comics mehr kauft.

    Es ist doch ein Unterschied wenn ich für 100 Euro 10 brauchbare Alben/Comics erhalte, oder vielleicht nur noch 5 - ich habe jetzt mal bewusst einen Preis von 20 Euro pro Album vorausgesetzt, denn auch das könnte ja durchaus ein Preisbeispiel werden.

    Neueinsteiger wird man schon mit den momentanen Preisen von 12 Euro für ein SC nicht mehr aquirieren können.
    Und den Sammlern die Preisschraube ständig höher zu schrauben, kann auch nicht der Lösungsweg sein.
    Für mich geht die Rechnung bei Michael Vaillant alleine schon aus diesem Grunde nicht auf. Warum sollten jetzt mehr Leute den Comic kaufen, wie noch bei Seven Island, wo er 9,50 Euro kostete.
    Und erwartet hier ernsthaft jemand, mit solch´einer antiquierten Serie noch viele oder nur einige Neukunden zu gewinnen - und das dann zu diesem Preis?

  18. #168
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen

    Ich glaube seine Aussage war doch eher, daß er Comics nach Gefallen käuft und er bei heutigen Preisen oft kein gutes Preis-/Leistungsverhältnis empfindet.

    Ich kann da nicht rauslesen, das er sich billigere Ware kaufen würde - auch wenn sie dann schlecht oder noch schlechter wäre.

    Verdrehe nicht die Aussagen und die Fakten!
    hipgnosis hat mich verstanden.

    Nur wenn man nach Preis-Leistungs-Verhältnis die Kaufentscheidung trifft, kauft man doch nicht automatisch "billige", aber dafür schlechte Comics.

  19. #169
    Mitglied Avatar von Groucho
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen

    Aber hier möchte ich dann doch an dieser Stelle mal ernstaft nachfragen, wie teuer ein stinknormales SC-Album denn noch werden muss - damit man meckern darf und vielleicht gar keine Comics mehr kauft.
    Neueinsteiger wird man schon mit den momentanen Preisen von 12 Euro für ein SC nicht mehr aquirieren können.
    Und den Sammlern die Preisschraube ständig höher zu schrauben, kann auch nicht der Lösungsweg sein.
    Für mich geht die Rechnung bei Michael Vaillant alleine schon aus diesem Grunde nicht auf. Warum sollten jetzt mehr Leute den Comic kaufen, wie noch bei Seven Island, wo er 9,50 Euro kostete.
    Und erwartet hier ernsthaft jemand, mit solch´einer antiquierten Serie noch viele oder nur einige Neukunden zu gewinnen - und das dann zu diesem Preis?

    Das Problem besteht einfach darin, dass es weniger Leser für dieses Material gibt. Ihr müsst mal langsam verstehen, dass es kaum neue Leser für diese Art Comics gibt. Und wenn die, die übrig geblieben sind noch was lesen wollen, dann müssen sie die kleineren Auflagen mit mehr Geld finanzieren.
    Es werden vielleicht wenigstens genau so viele die Comics kaufen wie bei Seven Island, aber auch nur weil hier Zack als Werbeträger hilft. Und die Leute, die diese Serie bisher schon gekauft haben, werden sie auch zu diesem Preis kaufen, jedenfalls die meisten (und die Sammler sowieso, denn da wird wegen des Sammelns gekauft und nicht wegen dem Inhalt, egal wie schlecht eine Serie wird, man muss bis zum Ende mitmachen).
    Nochmals, ich freue mich auch nicht über die hohen Preise. Nur zu 9.50 ist MV nicht mehr zu haben. Largo Winch ist ja auch wieder da, lange erwartet von manchen, aber siehe da er kostet auch 12,95 ok HC, aber laut manchem Verleger kostet HC 1 Euro mehr.
    Ich würde für so manche Serie gerne 12 Euro bezahlen, wenn sie nur erscheinen würde und sich in Deutschland verkaufen würde.
    Irgendwann hat efwe mal geschrieben, dass es immer die gleichen sind die diese Art Comics kaufen, und es werden nicht mehr höchstens weniger, das ist leider so.
    Mehr gibt’s nur noch bei Manga, ich hab hier einen 12 und 14 jährigen im Haus, die kannst du höchstens mal mit Asterix oder LL anlocken, ansonsten Simpsons und alles was nicht Frankobelgisch ist. Und die haben hier einige Tausend Alben zur Auswahl.
    Das ist die Realität
    ~~~~~
    @ Francis

    Dann mal Sorry für das Missverständnis
    Geändert von Groucho (08.05.2006 um 22:41 Uhr) Grund: Automatisch eingefügter Doppelbeitrag

  20. #170
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Groucho Beitrag anzeigen
    Das würde ja bedeuten dass du auch schlechtere Comics kaufen würdest fals sie nur billig genug sind?
    Natürlich! Das neue Perry-Heft, YPS und Fix & Foxi, gehört eigentlich nicht unbedingt in meine 'Kern-Sammlung' und würde ich mit Sicherheit nicht kaufen, wenn sie deutlich teurer wären. Aber für 'schmales Geld' kann man auch sowas mal mitnehmen. Perry zB ist wahrlich keine grosse Comic-Kunst, aber ein nettes sympathisches kleines Heft. Das kann ich für unter 2 Euro durch Kauf goutieren. Für über 5 Euro würde das Preis/Leistungsverhältnis da aber schon nicht mehr stimmen. - Aber das nur am Rande, weil sich diese Problematik ja bereits anderweitig geklärt hat.

    Ansonsten: So wie in dann späteren Post erklärt, kommt man mit 100 bis 150 Euro/Monat vielleicht hin. Aber als franko-belgischer Komplett-Käufer kann man sicherlich monatlich deutlich mehr ausgeben. Wenn man 'übern Tellerrand' kauft erst recht. Wenn man noch antiquarisch was aufzuholen hat, nochmal erst recht.

    Natürlich ists bei franko-belgischem Kram enger geworden. Das betrifft aber weniger das Angebot als mehr die Auflagenhöhen. Sicher: Carlsen und Ehapa haben deutlich reduziert, aber die KTVs gleichen da vieles wieder aus (zumal mit BD und Mosaik dieser Kreis noch erweitert wird). So dass in Bezug auf die monatliche Titelzahl gar nicht so viel weniger ist als früher. Und da gegenüber früher die Preise deutlich höher liegen, bleibt der finanzielle Aufwand gleich, wenn er nicht sogar höher liegt als ehedem. (Wobei man -naklar- noch mal genauer klären müsste, wann 'ehedem' ist und wie man 'früher' genauer fasst.)

    Anyway: 100 bis 150 Euro ist bei mir eher Untergrenze und ich könnte gerne noch deutlich mehr ausgeben (wenn ichs denn so dicke hätte) und das obwohl ich nicht mehr so arg viel 'nachholen' muss, weil ich ja nun schon seit fast 30 Jahren ohne grössere Auszeiten sammel und dabei ist ja nun Einiges zusammengekommen... - Insofern kann ich für mich sagen, dass das mich interessierende Angebot noch deutlich über meiner Kaufkraft liegt. Und daher seh ich (bzw. mein Portemonnaie) es gar nicht so tragisch, wenn die grossen Verlage n Gang runterschalten... Is halt ein 'einerseits/andrerseits'...
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  21. #171
    Moderator Splitter Forum
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    Das ist eine seltsame Diskussion mit den ca. 100 bis 150 Euro-Beispiel für
    Comics im Monat. Es ist doch völlig irrelevant, wieviel der Einzelne für
    Comics ausgibt, wenn die Gesamtzahl je Titel nicht mehr die gleiche
    ist, wie vor (sagen wir einmal) 10 Jahren. Wenn ein Album 10.000 Stck.
    verkauft und der durchschnittliche Käufer dieses Albums im Monat nur
    20 Euro für Comis ausgibt, dann ändert das nichts an den 10.000
    verkauften.

    Der wichtigere Grund, warum wir kleine Auflagen haben ist derjenige,
    das sich durch das vorrangige Lizenzgeschäft kleine Auflagen überhaupt
    machen lassen und das die zu erwartenden kleinsten Gewinne für den
    klassischen "Liebhaber-Kleinverleger" Ansporn genug sind, diesen Markt
    zu beackern. Da nun aber kleine Geschäfte auch nicht von "Pfenniggewinnen"
    leben können, geht die Preistendenz nach oben. Jeder einzelne Titel
    muss mehr Geld einbringen. Grossverlage haben/hätten das Geschäft schon
    längst eingestellt und ohne deren Marktmacht sind stark verkaufte Auflagen
    (die widerum den Preis senken könnten) absolut die Ausnahme.

    Wenn nun ein Kleinverlag per eigener Intention die Preise niedrig hält,
    dann ist diese Entscheidung nicht vorrangig auf eine wirtschaftliche
    Perspektive zurückzuführen, sondern hier kommt eher das jeweilige emo-
    tionelle Verhältnis zum Comic zu tragen. Hierfür stehen z. B. Epsilon und
    Sallek, die häufig ausserhalb der Kalkulation Niedrigpreise oder Messe-
    aktionen fahren. "Wir" Liebhaber bekommen dadurch unsere gewünschten
    Titel - daran können wir uns erfreuen (ich tue es) der Markt als solches
    wird aber somit die Kleinstauflagen nicht verlassen und die Preise werden
    nicht sinken.

    Wenn also nun BD, Zack und vielleicht noch andere neue Verlage im
    liegengelassenen Geschäft (der grossen Verlage) mitmischen, dann
    wird das Angebot an Titel auch weiterhin recht gut sein (jedenfalls
    deutlich höher, wie es selbst ein "normaler" Sammler sich monatlich
    leisten kann), der einzelne Titel jedoch wird weiterhin nur an der Renta-
    bilitätsgrenze (ca. 1.500 Stck.) abverkauft werden.

    @ zaktuell

    Richtig! Es ist so gesehen ein "einerseits/andererseits".

  22. #172
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Das ist eine seltsame Diskussion mit den ca. 100 bis 150 Euro-Beispiel für
    Comics im Monat. Es ist doch völlig irrelevant, wieviel der Einzelne für
    Comics ausgibt, (...)
    Irrelevant oder nicht*: DAS war hier die Frage, die sich aus der Diskussion ergeben hatte. Insofern haben Deine Ausführungen damit wenig zu tun und biegen die Diskussion in eine neue Richtung, die wir andernorts doch nun wohl wirklich zur Genüge (und nicht zum ersten Mal) hatten...


    *Relevanz ist sicher auch ne Ansichtssache... - ICH find es so irrelevant nicht: Der Markt besteht zwar nur aus Angebot und Nachfrage, aber die Nachfrage ist ja auch abhängig von der Kaufkraft. Und auch für die Gestaltung des Angebots ist die Frage interessant, ob man dem interessierten Fan noch mehr Geld aus dem Kreuz leiern kann, weil das Angebot seinen theoretischen Monats-Etat noch nicht ausschöpft, oder ob eine Erweiterung der Programm-Vielfalt zu einer Verdrängung von 'weniger populären' Titeln führt. Kurz gesagt:
    Kauft der Fan Michel Vaillant UND Green Manor und hat dann immer noch Geld übrig oder
    kauft er beides und verzichtet dafür auf den nächsten Eisenherz und Blueberry oder
    kauft weiter Eisenherz und Blueberry und dafür Vaillant und Green Manor nicht? Oder vielleicht noch wichtiger:
    Kauft er Green Manor (neue Serie) deshalb nicht, weil er aus Nostalgie- und Komplettierungsgründen lieber Vaillant kauft (und sich nur noch eins von beidem leisten kann), würde aber Green Manor kaufen, wenn Vaillant gar nicht im Angebot wäre?

    Die Summe von 100 bis 150 Euro ist da schon ein interessanter Richtwert: Ich sach jetzt mal ein Fantasie-Monat mit:
    - ein Blueberry-Gesamt-Band (oder Lucky Luke): 25,- bis 30,- Euro
    - ein neuer Carlsen-Band (zB: Spirou/Titeuf/Skorpion/Lanfeust/Eisenherz): 8,- bis 12,- Euro
    - ein neues Album der bunten Dimensionen 13,- Euro
    - ein neues Album von Kult (zB Rick Master) 12,95 Euro
    - einmal je ein Alles Gute-, Epsilon-, Arboris-, comicplus+, Salleck-Album zusammen ca. 55 bis 65 Euro
    - dazu ein ZACK-Magazin und eine neue Ausgabe eines Fachmagazins (Reddition, Xoomic, Comixene, TIM-Magazin,...) 10,- bis 15,- Euro

    Kommt so meist deshalb nicht hin, weil die Verlage 'stossweise' produzieren und daher meist mehrere Bände eines Verlages auf einmal erscheinen, dafür dann in anderen Monaten gar nichts, aber im Schnitt kommts doch wie oben so ca. hin. Und damit sind die 100 Euro locker überschritten und von den 150 ist man nicht mehr weit. Da wäre dann für ein Mosaik-(ZACK Edition-)Album schon die Luft eng. Es sei denn unser 'Fantasie-Monats-Einkäufer' verzichtet zugunsten von Vaillant auf den nächsten Koblenz...
    Geändert von zaktuell (09.05.2006 um 02:02 Uhr)
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  23. #173
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    Was ist an der "neuen Richtung" schlecht, wenn sie darauf
    hinweist, das zum Beispiel bei der Veröffentlichung von
    Michel Vaillant weniger der Gedanke eine Rolle spielte, ob
    der Sammler 100.- bis 150.- Euro im Monat verkraften kann,
    wenn der Lizenzgeber tatsächlich selbst dafür sorgte, das
    Michel Vaillant nicht für 10.- Euro oder weniger erscheinen
    wird?

    Graton muss wohl eine harte Nuss sein ... es haben sich ja
    mehrere Verlage für diese Lizenz erfolglos interessiert.

  24. #174
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    Zitat Zitat von horst Beitrag anzeigen
    Was ist an der "neuen Richtung" schlecht, (...)
    Prinzipiell nichts. Ausser eben, dass die 'neue' Richtung von der 'alten' wegführt (und diese auch noch ausdrücklich diffamiert -> irrelevant). Ich würde es halt nur grundsätzlich begrüssen, wenn Diskussionen hier (im CF) mal straighter verlaufen würden: Einen Themen-Strang weiter gradeaus verfolgen, statt immer neue Stränge dran zu knoten, die sich dann in wirren Bahnen miteinander verheddern... - Vor allem dann, wenns in Richtungen führt die schon bis zum geführt wurden...
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  25. #175
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    gehört das ganze jetzt nicht eher in diese Diskussion?

    http://www.comicforum.de/showthread.php?t=78965

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