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  1. #2026
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    [MENTION=446]Dupuis sucht seit letztem Jahr und wollte deshalb auch eine Entscheidung von Mosaik. Ob sich jemand rantraut, ist eine andere Frage. Und natürlich möchte man die frz. Integrales lizenzieren. Inwieweit ein dt. Verlag da noch eigens Material - sprich zur dt. Veröffentlichungshistorie - einbringen kann, dürfte schwierig sein.
    Dachte ich mir fast, dass die einfach die Integrales lizenzieren wollen. Ich wage die Prognose, dass sich kein Verlag auf so ein Projekt einlässt. Die Intergrales haben ja überhaupt keinen Bezug zum "deutschen Michel Vaillant" und sind konzeptionell ganz anders angelegt als die typischen deutschen Gesamtausgaben.
    Geändert von BobCramer (15.06.2020 um 08:08 Uhr)

  2. #2027
    Mitglied Avatar von Donovan
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    Efwe: dann wird es noch schwieriger. Die ganze Zack Zeit gehört für mich zwingend in den redaktionellen Teil. So wie es Volker Hamann in allen von ihm betreuten GAs macht.

  3. #2028
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Zitat Zitat von efwe Beitrag anzeigen
    @zaktuell
    Liegt im Moment alles auf Eis, weil man wohl ein Graton-Paket an den Mann bringen möchte...
    Hoffentlich kann dann wenigstens die jeweils neuste MV Season 2 Alben noch weiter in ZACK erscheinen
    Ein
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    für Hardcover

  4. #2029
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    @Donovan
    Das ist letztlich eine Entscheidung des potenziellen Lizenznehmers, wie viel Geld er in die redaktionellen Seiten investieren will. Am einfachsten ist natürlich Übersetzen, Layouten und Drucken wie im Original. Zeit- und Geldaufwändiger sind eigene Recherche, Texte und Layouts.
    @Huckybear
    Im Moment geht es nur um das klassische Graton-Universum. Der neue "Michel Vaillant" Season 2 startet ja in der Augustausgabe von "ZACK".

    EfWe

  5. #2030
    Mitglied Avatar von amicus
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    Die Lizenz kann ja beim Lizenznehmer neu erworben werden; solange es nicht gerade Egmont ist, kann ich mir auch nicht vorstellen, was dagegen sprechen sollte, im ZACK vorab zu veröffentlichen.

  6. #2031
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Ich fänd's interessant, mal grundsätzlich von jemandem von Splitter zu hören, ob der Verlag noch an der Publikation einer GA interessiert ist.

    Das wäre wirklich interessant zu wissen.

  7. #2032
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    @amicus
    Wie gesagt, die neue Staffel steht nicht zur Diskussion, da Mosaik die Alben weiter veröffentlichen wird.

    EfWe

  8. #2033
    Mitglied Avatar von amicus
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    @efwe

    Ich war heute in der Hamburger City und habe im Hauptbahnhof beide Filialen von P&B aufgesucht. Bei beiden Geschäften, wie schon vergangene Woche, war das aktuelle ZACK nicht mehr erhältlich. Da könntet ihr mehr verkaufen.

  9. #2034
    Moderator Zack-Forum Avatar von efwe
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    Nur kann der Verlag das nicht so einfach steuern, da die Zeitschriften im Bahnhofsbuchhandel über den Grosso beliefert, was wiederum einen anderen Vertrieb bedingt. Hier wird die Zahl der gelieferten Hefte anhand des Verkaufs des Vorheftes bestimmt. Und Nachbestellungen gibt's beim Grosso nicht.

    EfWe

  10. #2035
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    zaktuell und Bob Cramer:
    Ich nenn euch mal ein Beispiel:
    Ich kenne ein paar GAn vom belgischen Lombard Verlag. Von innen.
    Deren redaktioneller Teil ist einfach grottig.
    Tut nichts zur Sache, aber nicht nur dieser Teil: Lombard-GAn sind auch gerne mal unvollständig. Sorgfalt sieht anders aus.


    Als Egmont vor neun Jahren eine Luc Orient-GA herausgab, hatte der Verlag den redaktionellen Teil von Lombard übernommen.
    Ich sag's mal so: ich habe in meinem ganzen Leben keinen so fehlerhaften Comicartikel gelesen wie dort.
    Auf jeden Absatz mindestens einmal grober Unfug.
    Mitunter Fehler, die jeder Anfänger hätte vermeiden können, würde er sich die Mühe machen, mit einem Mausklick mal ein Datum zu recherchieren.
    Beim Lesen hatte ich den Eindruck, hier hat jemand aus seiner löchrigen, ungefähren, Pi-mal-Daumen-Erinnerung heraus geschrieben.

    Qualitätskontrolle bei Egmont: offenbar keine.

    Kein großes Problem, denn der Durchschnittsleser wird die Fehler nicht erkennen. Der vertraut auf die Richtigkeit der Angaben. Und im Prinzip sollte er das auch dürfen.
    Misstrauische Nerds mit Fremdsprachkenntnissen prüfen vielleicht nach, aber wie zahlreich sind die? Und welche Konsequenzen ziehen die?
    Als misstrauischer Nerd mit Fremdsprachkenntnissen kann ich's Euch sagen: keine.
    Sie kriegen die Krätze, wegen dem Mist der im vorderen Teil drin steht, aber denken sich: jetzt habe ich das Ding zumindest in optisch schön. Den redaktionellen Beitrag ignoriere ich.
    Verdammte oberflächliche Bastarde sind wir!

    Aber ich denke, das ist eine normale Reaktion.
    "Ich hätte drauf verzichtet" sagen wohl nur die, die auch sonst nicht so erpicht auf GAn sind, denen eine schöne kompakte Hardcover-Ausgabe nicht sonderlich wichtig ist.

    Einen entscheidenden Schlag konnte ich Egmont jedenfalls nicht versetzen als ich im dortigen - damals noch existenten - Forum meinen Unmut Luft machte.
    Andere Foristen haben das auch nicht aufgenommen oder mal nachgefragt, ob das denn stimmt, was der Felix so von sich gibt.

    Also, es ist kein wirkliches Thema.
    Es gibt ein bisschen Druck auf die Verleger, in einer GA doch bitte alle Cover abzubilden (ist mir auch wichtig), aber keinen wirklich spürbaren nach sachkundigen Artikeln. Sicher, die werden vorausgesetzt, aber wenn sie's nicht sind, wer merkt's, wen stört's?
    Was für Sekundärmagazine überlebenswichtig sein mag, ist es für GAn lange nicht.


    So weit ich das sehe, sind es vor allem die Verleger, die sich aus Liebe zum Comic hier um Qualität bemühen.
    Die sich sagen, "ich möchte eine ultimative Ausgabe, also ist mir wichtig, dass auch der redaktionelle Teil überzeugt".
    Aber da sind wir wirklich deren Goodwill ausgeliefert, nicht umgekehrt.
    Wenn ein deutscher Verleger so schlampig wie Lombard arbeiten würde, hätten wir halt gelitten, nicht er.
    Geändert von felix da cat (15.06.2020 um 16:15 Uhr)

  11. #2036
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Die einzige Aussage von Cat, die ich nicht nachvollziehen kann, ist eigentlich, dass der reine Umfang des redaktionellen Teils Einfluss auf die Kaufentscheidung haben könnte.
    Und ist der Unterschied überhaupt so groß? Wenn in den MOSAIK-Alben 2-3 Seiten sind, wären das in einem Band der GA etwa 10-12 Seiten (wenn man von von vier Alben pro Band ausgeht). Sehr viel mehr ist das in den meisten GAs doch auch nicht.
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  12. #2037
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    Mein Wortlaut:
    Zitat von mir:
    … zudem mit einem vermutlich umfangreicheren redaktionellen Teil.
    Von "großen Unterschied" habe ich gar nicht geschrieben, dennoch solltest Du mal einen Blick z.B. in die Salleck-GAn werfen:
    Buck Danny: 30 bis 40 Seiten, Harry und Platte: 50 Seiten
    oder bei Carlsen vorbeigucken:
    Spirou 20 bis 30 Seiten
    oder eine toonfish-GA aufschlagen:
    Schlümpfe: 50 Seiten.

    Ich werde jetzt nicht meine ganze Sammlung durchgehen, aber es gibt schon ne Menge weitaus opulentere redaktionelle Teile als Du annimmst.

  13. #2038
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Mein Wortlaut:


    Von "großen Unterschied" habe ich gar nicht geschrieben, dennoch solltest Du mal einen Blick z.B. in die Salleck-GAn werfen:
    Buck Danny: 30 bis 40 Seiten, Harry und Platte: 50 Seiten
    oder bei Carlsen vorbeigucken:
    Spirou 20 bis 30 Seiten
    oder eine toonfish-GA aufschlagen:
    Schlümpfe: 50 Seiten.

    Ich werde jetzt nicht meine ganze Sammlung durchgehen, aber es gibt schon ne Menge weitaus opulentere redaktionelle Teile als Du annimmst.
    Ich habe ja nie das Gegenteil behauptet. Mir ist gar nicht mehr klar, worauf Du eigentlich hinaus willst. Ich habe überhaupt den Überblick über diese Gesamtausgabendiskussion verloren...

    Was die von Dir angesprochenen wirklich sehr ausführlichen Sekundärteile betrifft, sollte man eines bitte nicht vergessen: Alle diese Sekundärteile beziehen sich samt und sonders 1) auf Dupuis-Serien und kommen 2) aus den Originalausgaben der GA-Bände. Sie wurden vom mächtigen und finanzstarken Verlagshaus Dupuis in Auftrag gegeben, das die Geschichte seiner Top-Serien mit großem Aufwand dokumentieren lässt, und dann ins Deutsche übersetzt.

    Ich habe hier Buck Danny 11 und 12 vor mir. Für diese GA-Bände hat Patrick Gaumer Artikel zwischen 40 und 65 Seiten verfasst. Roundabout 110 Seiten. Gaumer muss monatelang fulltime recherchiert und geschrieben haben, um allein diese beiden Artikel erstellen zu können, und das hat er garantiert nicht für lau gemacht. Dupuis muss ihn dafür mit tausenden von Euro entlohnt haben. Ganz zu schweigen von sonstigen Kosten oder Honoraren im Zusammenhang mit diesen Artikeln. Ob die Familien von Charlier und Hubinon, denen der Autor überschwänglich dankt, ihre Mitarbeit wirklich unentgeltlich angeboten haben? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Zu glauben, das irgendein deutscher Verlag solche Artikel für seine GAs finanzieren könnte oder würde, ist absolut unrealistisch. Das ist völlig undenkbar. Nur Dupuis hat sich dazu entschlossen - wofür ich als Leser natürlich sehr dankbar bin, denn diese Artikel sind wirklich äußerst interessant.

    Bloß zum Vergleich: Das MV-Redaktionsteam hat in seiner Freizeit an den Artikeln gearbeitet und wurde für seine Tätigkeit mit einem Belegexemplar des Albums entlohnt. Darüber hat sich nie einer beschwert, denn das Team besteht aus MV-Enthusiasten und hatte Spaß an der Sache. (Nur Gerhard hat als Texter und Layouter ein kleines Honorar erhalten.)

    Persönlich hoffe ich schon länger darauf, dass Dupuis irgendwann auch die Michel Vaillant-Historie in Buck Danny-Manier für eine neue Gesamtausgabe von einem Fachjournalisten mit großem Aufwand aufarbeiten lässt (allerdings ist MV keine "echte" Dupuis-Serie). Auf jeden Fall sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, dass irgendwann irgendwem gestattet wird, in den geheimnisumwitterten Archiven von Graton Editeur zu recherchieren. Dass eine solche ultimative Gesamtausgabe jemals kommen wird, dafür gibt es allerdings keinerlei Anzeichen.
    Geändert von BobCramer (15.06.2020 um 23:10 Uhr)

  14. #2039
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    Zitat von Bob Cramer:
    Ich habe ja nie das Gegenteil behauptet. Mir ist gar nicht mehr klar, worauf Du eigentlich hinaus willst. Ich habe überhaupt den Überblick über diese Gesamtausgabendiskussion verloren...
    Ganz einfach. Mein Post galt dem von Mick. Direkt über meinem. Post 2036.

  15. #2040
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von felix da cat Beitrag anzeigen
    Mein Wortlaut:


    Von "großen Unterschied" habe ich gar nicht geschrieben, dennoch solltest Du mal einen Blick z.B. in die Salleck-GAn werfen:
    Buck Danny: 30 bis 40 Seiten, Harry und Platte: 50 Seiten
    oder bei Carlsen vorbeigucken:
    Spirou 20 bis 30 Seiten
    oder eine toonfish-GA aufschlagen:
    Schlümpfe: 50 Seiten.

    Ich werde jetzt nicht meine ganze Sammlung durchgehen, aber es gibt schon ne Menge weitaus opulentere redaktionelle Teile als Du annimmst.
    Wobei diese Seitenzahlen auch relativ sind: Förster layoutet ja in dem MV-Alben (wie auch in seiner Sprechblase) sehr 'gedrängt'. 'Profesionelle' Layouter machen das deutlich 'fluffiger'. Demzufolge: Was in einem MV-Album zwei Seiten, wären in 'normal' layoutet mindestens vier, eher mehr, vor allem dann, wenn man auch noch die Abbildungen in vernünftiger, statt Briefmarkengröße bringt. Rechnet man dann noch, dass ein Integrale-Band idR drei bis vier Alben umfasst, kommt man schnell auf die von Dir genannten Red.-Seitenzahlen anderer Ausgaben.
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  16. #2041
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    (...) Für diese GA-Bände hat Patrick Gaumer Artikel zwischen 40 und 65 Seiten verfasst. Roundabout 110 Seiten. Gaumer muss monatelang fulltime recherchiert und geschrieben haben, um allein diese beiden Artikel erstellen zu können, (...)
    Gaumer ist seit Jahrzehnten im Sekundärbuissness tätig. Der muss vermutlich wohl eher nicht 'monatelang fulltime' recherchieren, sondern kann auf ein in Jahrzehnten gewachsenes eigenes Archiv zurück greifen.
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  17. #2042
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Gaumer ist seit Jahrzehnten im Sekundärbuissness tätig. Der muss vermutlich wohl eher nicht 'monatelang fulltime' recherchieren, sondern kann auf ein in Jahrzehnten gewachsenes eigenes Archiv zurück greifen.
    Ganz so einfach wird's wohl nicht gewesen sein. Mag sein, dass er auf sein eigenes Archiv zugreifen konnte, aber er musste trotzdem für diese spezfischen Artikel noch weiter recherchieren, Leute interviewen, Material zusammentragen und auswerten. Er schreibt ja in den Nachworten auch ein bißchen darüber, wie er recherchiert hat.

    Solche umfangreichen Artikel leiert man sich nicht einfach so aus dem Kreuz, zumal die mit großer Sicherheit verschiedene Entwicklungs- und Korrekturstadien durchlaufen haben und die Konzeption und der Inhalt mit Dupuis abgestimmt werden mussten.

    Was denkst Du denn, wie lange man für solche Artikel braucht? Zwei Wochen? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nie und nimmer hinhaut. Ich habe seinerzeit zum Beispiel den Vier-Seiten-Artikel zu "Die Ritter von Königsfeld" recherchiert und geschrieben und Bildmaterial aufgetrieben. Damit war ich, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, zwei Wochenenden fulltime beschäftigt, und das trotz erstklassiger Zuarbeit durch Frank Neubauer, umfangreichem MV-Archiv und langer MV-Erfahrung. Ganz zu schweigen von der Recherchereise nach Abenberg. Und natürlich muss man sich abstimmen mit dem restlichen Redaktionsteam und sich über Formulierungen und das Layout austauschen. Ich bleibe dabei, dass die 110 Seiten von Gaumer das Resultat monatelanger Arbeit sind. Das ist eine erstklassige und qualitativ hochwertige journalistische Leistung, die von den Beteiligten erbracht wurde. Das schüttelt sich keiner aus dem Ärmel, bloß weil er ein gut gepflegtes Archiv hat. Ähnliches gilt für die Artikel in den neuen "Harry und Platte"-Bänden - die ich vor allem wegen dieser Artikel kaufe, obwohl ich gar nicht so der "Harry und Platte"-Leser bin. Dupuis erstellt gerade wirklich die ultimative Historie seiner Top-Serien und tätigt dafür erhebliche Investitionen.
    Geändert von BobCramer (16.06.2020 um 13:20 Uhr)

  18. #2043
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Gaumer ist seit Jahrzehnten im Sekundärbuissness tätig. Der muss vermutlich wohl eher nicht 'monatelang fulltime' recherchieren, sondern kann auf ein in Jahrzehnten gewachsenes eigenes Archiv zurück greifen.
    Ist und bleibt geleistete Arbeit und ist alle Anerkennung wert.

    Und das umfänglich Zusatzmaterial bei Buck Danny ist der Hammer und muss nicht klein geredet werden.

  19. #2044
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Wobei diese Seitenzahlen auch relativ sind: Förster layoutet ja in dem MV-Alben (wie auch in seiner Sprechblase) sehr 'gedrängt'. 'Profesionelle' Layouter machen das deutlich 'fluffiger'.
    Da muss ich aber mal einhaken.

    1) Zum einen finde ich absolut nicht, dass Gerhards Layouts unprofessionell aussehen, ganz im Gegenteil. Und wenn einer seit Jahr und Tag sein eigenes Fachmagazin layoutet, dann sollte man ihm vielleicht den Status des "professionellen Layouters" zubilligen.

    2) Wie professionell ein Layouter auch immer sein sollte - auf den ein oder zwei Seiten, die dem Redaktionsteam in der Regel zur Verfügung standen, hätte er nicht viel anders machen können. Es gab letzten Endes immer Platzknappheit, weil Gerhard eben nur mit den Seiten arbeiten konnte, die auf den Druckbögen noch übrig waren. Bei den 62-Seiten-Alben hat Mosaik gelegentlich noch einen Druckbogen extra spendiert (auf jeden Fall bei "Die Draufgänger"), und selbst dann war der Platz extrem knapp. Bei "Auf Jades Spur" war der Platz so knapp und das Material so umfangreich, dass sogar die Umschlaginnenseite bedruckt wurde. Meines Erachtens ein absolutes Novum.

    Richtig ist auf jeden Fall: Wenn mehr Seiten zur Verfügung gestanden hätten, hätte man MV-Artikel mit viel mehr Seiten und opulenten Layouts präsentieren können (wie bei Splitter oder dem All Verlag). Dann hätte man die Inhalte des fünfseitigen "Draufgänger"-Artikels problemlos auf 15 Seiten verteilen können. Allerdings wäre es inhaltlich immer noch derselbe Artikel gewesen. Eine substanielle qualitative Verbesserung oder thematische Erweiterung hätte es nicht gegeben, da die Artikel alle relevanten Inhalte enthalten, die recherchiert wurden.

    Dass sich Mosaik für die MV-Artikel zeitlich und finanziell engagiert hat, ist im Übrigen nicht selbstverständlich. Jeder, der sich mit dem Thema "MV bei Mosaik" befasst, sollte mittlerweile erkannt haben, dass diese Edition finanziell auf Kante genäht ist bzw. war. Wenn vor diesem Hintergrund zusätzliche Honorare gezahlt und zusätzliche Druckbögen genehmigt wurden, dann deshalb, weil man im Verlag sehr engagiert war.
    Geändert von BobCramer (16.06.2020 um 14:03 Uhr)

  20. #2045
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    Ist und bleibt geleistete Arbeit und ist alle Anerkennung wert. (...)
    Unbestritten.
    Zitat Zitat von amicus Beitrag anzeigen
    (...) Und das umfänglich Zusatzmaterial bei Buck Danny ist der Hammer und muss nicht klein geredet werden.
    Ich hab auch nichts klein geredet. Eher im Gegenteil: Aus dem 'monatelang' von BobCramer hab ich 'Jahrzehnte' gemacht...
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  21. #2046
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Ganz so einfach wird's wohl nicht gewesen sein. (...)
    Ich hab auch nicht gesagt, dass es einfach ist. Ich hab lediglich darauf hingewiesen, dass der Mann ein echter Kenner ist, der seit Jahrzehnten bedeutende Sekundärliteratur nicht unerheblichen Umfangs verfasst. Und eben darauf aufbauen kann.

    Hier eine (ich glaube sogar nur Auswahl seiner) Bibliographie von ihm: https://fr.wikipedia.org/wiki/Patric...r#Publications

    Das ein- oder andere davon steht bei mir im Regal... - und bei dem Rick-Master-Jubiläumsband, bzw. dessen dt. Ausgabe seinerzeit bei Kult, war ich quasi 'Co-Autor' von ihm
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  22. #2047
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Ich hab auch nicht gesagt, dass es einfach ist. Ich hab lediglich darauf hingewiesen, dass der Mann ein echter Kenner ist, der seit Jahrzehnten bedeutende Sekundärliteratur nicht unerheblichen Umfangs verfasst. Und eben darauf aufbauen kann.
    Wenn so eine journalistische Arbeit gut gemacht werden soll, dann kostet sie auf jeden Fall Zeit, auch wenn man ein Archiv oder eine Fachbibliothek in der Hinterhand hat. Mit den gesammelten Sekundärartikeln zu Buck Danny hat Gaumer das wohl ultimative Sachbuch/Kompendium zur Serie verfasst. Da dürften so 500 Seiten zusammenkommen. Für sowas braucht man Jahre.

  23. #2048
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Da muss ich aber mal einhaken.

    1) Zum einen finde ich absolut nicht, dass Gerhards Layouts unprofessionell aussehen, ganz im Gegenteil. Und wenn einer seit Jahr und Tag sein eigenes Fachmagazin layoutet, dann sollte man ihm vielleicht den Status des "professionellen Layouters" zubilligen. (...)
    Nun, da gehen unsere Ansichten offenbar weit auseinander. Nach meinem Wissen hat Gerhard nie eine entsprechende Graphik-Ausbildung gemacht und nach meiner Auffassung sieht man das seinen Seiten auch an. Deshalb würde ICH ihm den 'professionellen Layouter' eben nicht 'zubilligen', sondern sehe ihn als 'ambitionierten Laien'. - Dass wir uns recht verstehen: Ich will auch hier niemandes Leistungen 'klein reden' oder nicht anerkennen, aber wenn man Gerhards Wirken goutiert, steht 'Layout' mit Sicherheit nicht an oberster Stelle der Liste.
    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    (...)
    2) Wie professionell ein Layouter auch immer sein sollte - auf den ein oder zwei Seiten, die dem Redaktionsteam in der Regel zur Verfügung standen, hätte er nicht viel anders machen können. Es gab letzten Endes immer Platzknappheit, (...)
    Ja, die Platzknappheit. Zu 'gemeinsamen' Sprechblasenzeiten ein ewiger Streitpunkt zwischen uns. Gerhard will halt immer alles unterbringen und verkleinert deshalb oft bis zur Unkenntlichkeit. Bei der Sprechblase mMn ohne Not, bei MV sicherlich eher entschuldbar. Was nichts daran ändert, dass das Layout der Quantität des Inhalts untergeordnet wird und entsprechend aussieht. Im Grunde gestehst Du das ja auch ein, wenn Du schreibst, dass es dem Platzangebot geschuldet ist und bestätigst ja auch im Folgenden:

    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    (...) Richtig ist auf jeden Fall: Wenn mehr Seiten zur Verfügung gestanden hätten, hätte man MV-Artikel mit viel mehr Seiten und opulenten Layouts präsentieren können (wie bei Splitter oder dem All Verlag). Dann hätte man die Inhalte des fünfseitigen "Draufgänger"-Artikels problemlos auf 15 Seiten verteilen können. Allerdings wäre es inhaltlich immer noch derselbe Artikel gewesen. Eine substanielle qualitative Verbesserung oder thematische Erweiterung hätte es nicht gegeben, da die Artikel alle relevanten Inhalte enthalten, die recherchiert wurden. (...)
    Meine Rede: Der tatsächliche Umfang der MV-Red-Beiträge könnte -ohne inhaltliche Abstriche, aber bei entsprechend professionellem Layout- deutlich mehr Seiten füllen und käme damit dann auf einen Umfang, der dem von 'Katze Felix' genannten Umfängen anderer GA-Ausgaben entsprechen würde.
    Geändert von zaktuell (16.06.2020 um 17:25 Uhr)
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  24. #2049
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    (...) Für sowas braucht man Jahre.
    Jahrzehnte. Der man schreibt mindestens seit den 80ern. Aber: Wenn er für allein für Buck Danny 'Jahre' gebraucht hat, wie Du hier mMn dramatisierst, dann hätten er hochgerechnet nicht die Zeit gehabt, all den anderen Kram AUCH NOCH zu schreiben.

    Fakt ist: Letztendlich wissen wir beide nicht, wie er arbeitet und wieviel Zeit er dafür braucht. Fakt ist weiter, dass der Mann ein echter Kenner dessen ist, worüber er schreibt und dass er das seit Jahrzehnten tut. Wieviel davon unterm Strich allein auf Buck Danny entfällt, ist spekulativ - und wahrscheinlich auch kaum einzuschätzen, da er über die Jahre sicherlich mal hier, mal da etwas Zeit dafür investiert haben dürfte. Ziemlich sicher jedenfalls nicht erst aktuell für die Integrale-Ausgabe erstmalig damit von Null angefangen.
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  25. #2050
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Meine Rede: Der tatsächliche Umfang der MV-Red-Beiträge könnte -ohne inhaltliche Abstriche, aber bei entsprechend professionellem Layout- deutlich mehr Seiten füllen und käme damit dann auf einen Umfang, der dem von 'Katze Felix' genannten Umfängen anderer GA-Ausgaben entsprechen würde.
    Es stand aber nun Mal nur dieser Platz zur Verfügung, meist zwei Seiten. Und ich würde gern sehen, wie genau der ominöse "professionelle Layouter" diese zwei Seiten professioneller layoutet hätte als es geschehen ist.

    Deine Ausführungen wären nachvollziehbar, wenn Gerhard die Möglichkeit gehabt hätte, einen 6-Seiten-Artikel zu gestalten, er sich aber stattdessen dazu entschlossen hätte, lieber einen 2-Seiter draus zu machen. DAS würde auf Unprofessionalität hindeuten, denn der Layout-Profi hätte natürlich die sechs Seiten genutzt. Es gab aber keine sechs Seiten, sondern (bei den 46/44-Seiten-Alben) in der Regel nur zwei, manchmal nur eine. Bei "K.O. für Steve Warson" gab es nur eine einzige Seite für den Artikel, und auf der musste unbedingt auch noch eine coole Ankündigungsseite mit dem Leader untergebracht werden, die in Deutschland völlig unbekannt war. Welches alternative Layout hätte der professionelle Layouter dafür wohl finden können?

    Wenn das Redaktionsteam spannendes Material zusammengetragen hatte inklusive seltener Ankündigungsseiten, historischer Fotos, interessanter rennhistorischer oder comichistorischer Infos etc., dann sollte dieses natürlich dem interessierten MV-Freund auch präsentiert werden. Deshalb gab es unweigerlich Platzprobleme, für die aber niemand verantwortlich gemacht werden kann. Der Oberförster hat versucht, aus der Situation das beste zu machen und einen ansprechenden Artikel zu layouten.

    Du kannst ihn ja gern für die gedrängten Layouts bei der Blase kritisieren, denn er ist der Chefredakteur und für das Heft verantwortlich. Bei den MV-Artikeln musste er aber mit dem Platz auskommen, der ihm eingeräumt wurde.
    Geändert von BobCramer (16.06.2020 um 18:19 Uhr)

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