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  1. #51
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    Ausführliche Rezensionen von "Black Hole" 1 - 6 und "Paul Austers Stadt aus Glas" bei netzmagazin.ch (Dave Schläpfer):
    http://www.netzmagazin.ch/145/lesen/500.html

  2. #52
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    In der August-Ausgabe des "Rolling Stone" gibt es eine Acht-Seiten-Strecke von Frank Schäfer über "Neue deutsche Comics", wie mir Lutz Göllner heute geschrieben hat (selber habe ich das Heft noch nicht gesehen). Unter anderem werden Arbeiten von Arne Bellstorf, Sascha Hommer und Mawil vorgestellt.

  3. #53
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    Rundumschlag bei comicgate.de: Besprechungen von "Shenzhen", "Meister Lampe", "Didi & Stulle" 5 und 5 1/2 und vieles mehr im neuen Kri-Ticker...
    http://www.comicgate.de/mambo/index....=423&Itemid=53

  4. #54
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    Reprodukt ist direkt omnipräsent:
    der bereits genannte Artikel im "Rolling Stone", ein großer Artikel in "brand eins" über Dirk Rehm, Line Hoven, Atak u.a., und jetzt Rezensionen von "Insekt" und "Wenn mein Hund stirbt, mach ich mir eine Jacke"(Kiki Post) in der neuen Spex!

  5. #55
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    Der Artikel von Peter Lau in "Brand Eins" ist nun auch online zu lesen:

    Glück gehabt

    Kein Geld. Kein Ruhm. Kein sozialer Aufstieg. Mit Comics erreicht man keines der Konsensziele unserer Zeit. Und trotzdem werden sie immer weiter produziert. Weil es dafür einen sehr guten Grund gibt.

    "Vor 2300 Jahren kam Aristoteles zu der Schlussfolgerung, dass der Mensch vor allem Glück sucht. Glück wird um seiner selbst willen angestrebt, während jedes andere Ziel – Gesundheit, Schönheit, Geld oder Macht – nur geschätzt wird, weil man erwartet, dass es glücklich machen wird." - Mihaly Csikszentmihalyi: Flow

    • Wir sprechen nicht über das Glück, aber es ist immer da, wie das vage Rauschen des Verkehrs vor den Fenstern. Es lebt in den leisen Worten, den weichen Gesten, den freundlichen Blicken, dem allgemeinen Lächeln. Es versteckt sich hinter dem Unverständnis angesichts des Unglücks. Einmal, erzählt Line Hoven, hat sie eine schlechte Erfahrung gemacht. Das war bei einem Job für einen großen Wirtschaftskunden, dessen Namen sie nicht nennen möchte, weil sie keinen Ärger will. Sie kam zu einer Präsentation von Design-Vorschlägen, zusammen mit einer Hand voll Kunststudenten voller Ideen und Enthusiasmus, die bereit waren, ihr Bestes zu geben. Doch die Kunden waren „echt eklig, total seelenlose Menschen. In der Pause sind sie über uns hergezogen, ich habe gehört, wie sie darüber redeten, wie schlimm wir aussähen. Bei so etwas mache ich nie wieder mit, da jobbe ich lieber in der Kneipe“. Doch selbst in diesem Moment bleibt die 28-Jährige sanft und freundlich, ein angenehmes Wesen, das verständnislos auf eine unangenehme Welt schaut. Warum sind diese Leute so? Und was wollen die?

    http://www.brand-eins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2068

  6. #56
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    Brigitte Preissler in "Die Welt" vom 14. September über ATAK:

    Dart-Pfeile in kulleräugige Häschen

    Der Berliner Comic-Künstler Atak, dessen Name sich aus „Art“ und „Attack“ zusammensetzt, erschafft einfach andere Zielscheiben für das moderne Heim: Skelette rennen mit Sense über die Bildfläche und ein Hund macht nicht gerade appetitliche Dinge. WELT.de hat Atak in seiner skurrilen und bunten Welt besucht - ein Porträt.

    Eines Tages fuhr Georg Barber durch die Schweiz und machte an einer Autobahnraststätte Halt. Eigentlich wollte er nur einen Schokoriegel kaufen, doch an der Kasse hielt er plötzlich inne: „Dit isse!“, dachte er fasziniert – die Tankstellen-Verkäuferin mit ihrer biederen Scheitelfrisur sah genau so aus, wie er sich Kub, die Protagonistin seines gleichnamigen Comics, immer vorgestellt hatte.

    Déjà-vu an der Tankstelle

    Angesprochen hat er die Frau zwar nicht. „Kub“ aber erscheint im November unter Barbers Künstlername ATAK bei Reprodukt. Es ist die Geschichte eines Mädchens, das um 1900 ein trübes Provinzdasein als Bekleidungsverkäuferin fristet. In ihrem Laden, der mit wunderlichen Deko-Gegenständen ausgestattet ist – Hirschgeweihe, Masken, ein ausgestopftes Zicklein mit verbundenem Kopf – wartet sie auf ihren Traumprinzen. Trefflich vermittelt Barbers Arbeit gerade die staubfängerische Ödnis ihres Alltags; ist es doch sein erklärtes Ziel, mit „Kub“ den langweiligsten Comic der Welt zu zeichnen. „Mein Verleger hört das nicht so gerne“, meint er. Doch Barber geht es eben nicht in erster Linie ums Erzählen; ebenso sehr wie dem sequentiellen Medium Comic fühlt er sich der Bildenden Kunst verpflichtet, fertigt Einzelbilder, Plakatentwürfe und Illustrationen, daneben schreibt er eine Kolumne für „Das Magazin“. Mit zwei Berliner Künstlerinnen gründete er unlängst auch die Band „Raindrops“ (www.raindrops-berlin.de).

    http://www.welt.de/data/2006/09/14/1036133.html

  7. #57
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    Christian Gasser in der "NZZ" vom 28. September über Arne Bellstorf, Sascha Hommer, Mawil und den Generationswechsel in der deutschen Comic-Szene:

    Kleiner als das Leben - Eine junge Generation deutscher Comiczeichner entdeckt das Erzählen

    Sie sind jung, sie zeichnen, und sie erzählen: Nach der deutschsprachigen Belletristik findet nun auch der Comic zur Lust am Erzählen zurück. Zwei Anthologien, «Orang» und «Flitter», erlauben einen Einblick in das Schaffen einer neuen Comiczeichner-Generation.

    Ziellos und unentschlossen mäandert Christoph durch einen langweiligen Sommer und treibt einer düsteren Zukunft, der Wiederholung der zehnten Klasse, entgegen. Nicht einmal die Annäherungsversuche Miriams entreissen ihn seiner Lethargie - tief versunken in Weltschmerz und Einsamkeit ist er unfähig, sich dem Mädchen gegenüber zu öffnen, und selbst seine ersten erotischen Erfahrungen lässt er offenbar willenlos und merkwürdig distanziert über sich ergehen. Seine alleinerziehende Mutter, die sich ähnlich erfolglos um Zuneigung und Liebe bemüht, ist ihm keine Hilfe. Christoph heuchelt Gleichgültigkeit und Unabhängigkeit - und plötzlich ist der Sommer vorbei, und Miriam küsst einen anderen.

    Generationswechsel

    Es geschieht nicht viel in Arne Bellstorfs Début «Acht neun zehn», auch geredet wird nur das Notwendigste. Bellstorf ist es aber gelungen, nichtige, sich wiederholende Ereignisse aus Christophs Leben mit geradezu beklemmender Genauigkeit in Szene zu setzen. Der 16-Jährige leidet am Widerspruch zwischen dem adoleszenten Vorwärtsdrang und der diffusen Furcht vor der Zukunft, zwischen dem Wunsch nach Flucht aus dem öden Vorort und dem Beharren auf Stillstand. Und natürlich schwankt er hilflos zwischen Ernsthaftigkeit und Lächerlichkeit der ersten erotischen Berührungen. - «Von Anbeginn war mir klar», bejaht Arne Bellstorf im Gespräch, «dass die Atmosphäre die Geschichte tragen würde und die Bilder diese Stimmung einfangen sollten.»

    http://www.nzz.ch/2006/09/28/fe/articleEH7BP.html

  8. #58
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    "Ein Besuch bei den Comickünstlern Mawil und Reinhard Kleist."
    von Frank Schäfer in der "jungen Welt"

    Teil 1 (Mawil) vom 16.09.2006

    http://www.jungewelt.de/2006/09-16/0...sstr=mawil#top

    Teil 2 (Kleist) vom 18.09.2006 passender weise bei Edition 52 zu finden.

  9. #59
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  10. #60
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    2 neue Besprechungen zu "Der alltägliche Kampf" 3 und "Mister I" bei Comicgate: http://www.comicgate.de/content/view/497/53/

  11. #61
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    Auf dem Blog von Forbidden Planet wird die Veranstaltung vom ersten Novemberwochenende im Goethe Insitut Glasgow mit den Gästen Arne Bellstorf, Sandra und John von "Metaphrog" sowie Paul Gravett ausführlich dokumentiert:
    http://forbiddenplanet.co.uk/blog/?p=1930

  12. #62
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    Am Samstag, den 2. Dezember wird auf ZDFinfokanal eine Dokumentation über die Hamburger Zeichner Arne Bellstorf und Sascha Hommer gezeigt. Hier der ein wenig pathetisch geratene (und gekürzte) Infotext zum Thema:

    TV-Termine

    brand eins und ZDFinfokanal präsentieren neue unternehmerische Ideen: Die Aufbrecher.

    Die Zeit ist reif für den Aufbruch. Alle wissen, dass wir neue Wege gehen müssen. Vielen fehlt der Mut. Trotzdem nehmen gerade im Moment Menschen Anlauf, um neue Wege zu gehen. Sie machen ihre Idee zu ihrer Profession und setzen sie auch gegen mögliche Widerstände durch. Sie legen einfach los und weil sie sich frei von Bedenken machen und Vertrauen in ihre eigene Kraft legen, haben sie Erfolg.

    Sie sind DIE AUFBRECHER.

    In redaktioneller Zusammenarbeit mit brand eins entstehen die Konzepte zu den einzelnen Beiträgen. Produziert wird die Sendereihe im Auftrag des ZDFinfokanals von der bsb-film medienproduktion.

    Samstag, 2. Dezember 2006 - ZDFinfokanal - die aufbrecher: Glück gehabt

    Die Anerkennung des Comic-Zeichners als bildender, also echter Künstler, ist ein Sonderweg. Im Nationalsozialismus galten Comics als entartet, in der DDR als imperialistisch, in der Bundesrepublik bis in die siebziger Jahre als jugendgefährdend.

    Inzwischen werden sie als einfache Unterhaltung für schlichte Gemüter geduldet. Doch tatsächlich nutzen heute viele Künstler die komplexen Möglichkeiten des Mediums.

    Deshalb ist die Branche unterwandert von Überzeugungstätern, die kleine Perlen in die Programme schmuggeln, die sich vielleicht nicht gut verkaufen, aber toll sind. Arne Bellsdorf und Sascha Hommer sind solche Überzeugungstäter. Bellsdorfs Comic "acht neun zehn" ist der meist beachtete dieses Jahres. Eine subtile Beobachtung der Alltags und der Kleinstadt–Psychologie.

    Zusammen mit Hommer, dem Herausgeber des Comic-Magazins "Orang" gründete er 2004 den Verlag Kiki Post in Hamburg. Leben können die beiden davon noch nicht und so finanzieren sie sich mit Nebenjobs.

    Ein Film von Philip Flaemig.

    Erstausstrahlung am 2.12.2006 um 8.15 Uhr und 20.15 Uhr.

    http://www.brandeins.de/home/aktuell....12.2006&kat=1

  13. #63
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    Zum Thema gibt es jetzt einen ausführlichen und bebilderten Programmhinweis auf zdf.de. Anfang Januar soll der Beitrag auch auf 3sat ausgestrahlt werden.

    Schon jetzt kann man ihn in zwei Teilen auf youtube sehen:

    Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=ywqLlkz9tjc
    Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=U_VZsnv1RO0

    Glück gehabt

    Arne Bellstorf und Sascha Hommer leben für ihre Comics


    Kein Geld. Kein Ruhm. Kein Aufstieg. Mit Comics erreicht man keines der üblichen Karriereziele unserer Zeit. Trotzdem werden sie immer weiter produziert. Die Comic-Szene lebt von kreativen Köpfen, die kleine Perlen produzieren, die sich vielleicht nicht gut verkaufen, aber herausragend sind. Das gilt besonders für Kleinverlage, in denen ausschließlich erscheint, was dem Verleger gefällt. Denn die sind meist selbst Zeichner. Arne Bellstorf und Sascha Hommer sind solche Überzeugungstäter.

    Wer nichts anderes will, als Kohle machen, geht nicht in die Comic-Branche. Zwar wird in den großen Verlagen mit "Tim & Struppi", "Asterix", "Lucky Luke" und den aus Japan importierten Mangas Geld verdient, doch sind die Profite so schmal, dass selbst die in Zeiten der Internet-Downloads darbende Musikindustrie vergleichsweise prächtig da steht.

    http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,4083649,00.html

  14. #64
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    Benjamin Vogt auf "The Outfit" über "Der alltägliche Kampf":
    http://www.theoutfit.at/html/20060703130523.php

  15. #65
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  16. #66

  17. #67
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    „Der alltägliche Kampf“ und "Blaue Pillen" in den TOP 5 der schönsten Comics 2006 bei jetzt.de

  18. #68

  19. #69
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    Brigitte Preißler in "Die Welt" vom 19. Januar über Fil, Reinhard Kleist, Mawil und Andreas Michalke:

    Vier gewinnt! Deutschlands wichtigste Zeichner in einem Zimmer

    Die Comiczeichner Mawil, Reinhard Kleist, Andreas Michalke und Fil arbeiten in einem gemeinsamen Berliner Atelier. So werden die Figuren Supahasi, Didi & Stulle und Johnny Cash zu direkten Nachbarn. Ein Hausbesuch in Prenzlauer Berg.

    Andreas Michalke hat extra seinen Zeichentisch aufgeräumt. Die Tischplatte sieht abgewischt aus, ein paar Zeichenstifte liegen ordentlich neben seinem druckfrischen Comic „Bigbeatland“. Im Moment hat das Oeuvre allerdings keine Chance, beachtet zu werden, denn der Ort, an dem wir uns befinden, hat eine Vielzahl weiterer bizarrer Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsatelier, das Michalke zusammen mit dem „Didi & Stulle“-Erfinder Fil im Jahr 2000 gründete. Inzwischen gehören auch die Comiczeichner Mawil und Reinhard Kleist zu den Nutzern.

    Die Gelegenheit zur ungestörten Besichtigung ergibt sich, als Michalke kurz Kaffee holen geht. „Ich kann hier leider keinen kochen, die Maschine ist zu verkeimt“, erklärt er. Dann lässt er uns allein mit einem dreiäugigen Monster aus grünem Pappmaschee, das von einem Wandregal auf den naturbelassenen Saustall des restlichen Raumes stiert. In einer Ecke wird ein Stapel undefinierbarer Printerzeugnisse von einer angebissenen Pizzatasche gekrönt, in einer halb leeren Colaflasche schwimmt ein weißblauer Flaumkloß. So bald man eins der zerfledderten bunten Heftchen anhebt, die überall herumliegen, ist man jederzeit darauf gefasst, dass einem darunter etwas Langbeiniges, Schwarzes entgegenkrabbeln könnte.

    Mehr: http://www.welt.de/data/2007/01/19/1181388.html
    Die vier Zeichner in Kurzporträts

    Mawil

    Eigentlich heißt er Markus Witzel und wurde 1976 in Berlin-Mitte geboren. Zwei Jahre nach der Wende kopierte Mawil sein erstes Comic-Zine; mit 20 begann er, Kommunikations-Design an der Kunsthochschule Berlin Weißensee zu studieren. Durch seine Diplomarbeit „Wir können ja Freunde bleiben“, die 2003 im Reprodukt Verlag erschien, wurde er schnell bekannt; im gleichen Verlag erschien 2004 sein autobiografischer Comic „Die Band“. Seiner Schwäche für kleine Häschen verlieh er in „Das große Supahasi-Album“ (2005) und „Meister Lampe“ (2006) Ausdruck, einer Sammlung von Strips aus „WELT Kompakt“. Ausstellungen von ihm waren in der Schweiz, im französischen Angouleme, in Erlangen, Neapel, Argentinien und in Hellersdorf zu sehen.

    Fil

    Unter dem Namen Philip Tägert wurde er 1966 in Berlin geboren und wuchs im Märkischen Viertel auf. Seine ersten Comics veröffentlichte er mit 14 Jahren im Stadtmagazin „Zitty“. Dort erscheint heute auch seine wohl legendärste Serie „Didi & Stulle“ über die zwei berlinernden Prolls Dieter Kolenda und Andreas Stullkowski aus dem Märkischen Viertel. Wie fast jeder, der heute in der Berliner Comicszene etwas zu melden hat, arbeitete auch Fil eine Weile an der Kasse des Comicladens „Grober Unfug“ in Berlin-Kreuzberg. Seit einer abgebrochenen Kunstmaler-Ausbildung zeichnet er hauptberuflich; von „Didi & Stulle“ sind bereits mehrere Bände erschienen. Mit seiner Handpuppe, dem Hai Sharkey, machte er sich aber auch als Bühnenentertainer einen Namen.

    Andreas Michalke

    In Hamburg erblickte dieser Comiczeichner 1966 das Licht der Welt. Wie Mawil hat auch er eine Band-Vergangenheit; er spielt Schlagzeug und gestaltete Flyer und Bandplakate. Erste Strips veröffentlichte er in den Magazinen „Trust“ und „Zap“; seit 1991 gaben er und Minou Zaribaf das Comic-Magazin „Artige Zeiten“ heraus, das 1993 beim Hamburger Comic-Salon mit dem Fanzine-Preis ausgezeichnet wurde. Derzeit arbeitet er an der Heftserie „Mono“ und an „Mamba“, der ersten deutschen Comiczeitung, die auf seine Initiative zurückgeht. Die Episoden seines soeben erschienenen Albums „Bigbeatland“ gestaltete er für die „Jungle World“. Für seinen autobiografischen Comic „Smalltown Boy“ erhielt er 1999 den ICOM Independent Preis.

    Mehr: http://www.welt.de/data/2007/01/19/1181333.html
    Geändert von Dirk Rehm (19.01.2007 um 09:38 Uhr)

  20. #70
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    Matthias Schneider im "Intro" über "Bigbeatland", "Blaue Pillen" und "Der Wanderer im Eis" (Schreiber und Leser):

    Frederik Peeters, Andreas Michalke, Jiro Taniguchi - Blaue Pillen, Bigbeatland, Der Wanderer im Eis

    Aller Anfang ist leicht, zumeist, wenn zwei Menschen sich frisch verlieben. Als der Genfer Comiczeichner Frederik Peeters endlich mit seiner großen Liebe zusammenkommt, wähnt er sich im siebten Himmel. Umso größer ist der Schock, als er erfährt, dass Cati HIV-infiziert ist. In dem autobiografischen Comic “Blaue Pillen” berichtet Peeters eindringlich über den schwierigen Balanceakt im alltäglichen Umgang mit der Krankheit zwischen Verdrängen und Akzeptieren. Zwar wünscht man sich, dass Peeters seinen kraftvollen und dynamischen Strich des Öfteren für expressivere Darstellungen nutzen würde, dennoch hinterlässt “Blaue Pillen” sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch einen nachhaltigen Eindruck.

    Mehr: http://www.intro.de/magazin/buecher/23039267

  21. #71
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    Ohne Link im Netz: in der Februar-Ausgabe von "mobil", dem Kundenmagazin der Deutschen Bundesbahn, gibt es einen dreiseitigen Artikel von Kristina v. Klot zur jungen deutschen Comicszene und dem Comix-Festival "Fumetto" in Luzern (24. März bis 1. April).
    Geändert von Dirk Rehm (31.01.2007 um 15:13 Uhr)

  22. #72

  23. #73
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    Zitat Zitat von Dirk Rehm Beitrag anzeigen
    Brigitte Preißler in "Die Welt" vom 19. Januar über Fil, Reinhard Kleist, Mawil und Andreas Michalke
    Hier ist eine schön illustrierte englische Übersetzung:
    http://forbiddenplanet.co.uk/blog/?p=2695

  24. #74
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    Eine Info, frisch geklaut von Michael Groenewald aus dem Carlsen Comics Forum:

    Am Donnerstag, den 15. März 2007, lohnt sich spätes fernsehen: Das ARTE-Magazin "Tracks" bringt unter dem Titel "Das Leben als Strip" Porträts der Berliner Comiczeichner Reinhard Kleist, Flix und Mawil (23.15 Uhr). Weitere Infos unter: http://www.arte.tv/de/woche/244,broa...year=2007.html

    Wiederholt wird die Sendung am 20.03.2007 um 02:05 Uhr.

  25. #75
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    Interview mit Dirk


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