Ich frag mich manchmal aber auch, wieviel Nostalgieverklärung bei so einer Bewertung mitspielt.
Mir hat das Album durchaus gefallen (der Vorgänger hingegen nicht wirklich). Aber ich mochte ja auch schon die Morvan/Munuera-Alben (ausser das letzte, aber da schiebe ich das miese Ende auf Yann).
Klar sind die nicht so gut wie Tome & Janry, aber a) haben die beiden die Latte fast noch höher als die von Franquin gesetzt UND b) nicht alle ihre Geschichten waren die Superknüller (und ich meine jetzt nicht Band 44, den ich sogar recht gut, aber zu kurz fand). Ich persönlich halte Vehlmann ja für ziemlich überschätzt (gerade "Allein" blubbert seit Bd. 3 eher vor sich hin), gebe ihm aber durchaus noch etwas, um ein Gespür für die Figuren zu finden.
Mal abgesehen davon, daß die Abenteuer aus den "One-Shots" bisher fast alle sehr, sehr gut waren.



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