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  1. #4026
    Mitglied Avatar von Breedstorm
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    Silver Surfer 3: Im Weltall ist die Hölle los

    Die neue Silver Surfer – Serie von Autor Dan Slott (Spider-Man, Rächer) und Zeichner Michael „Mike“ Allred (X-Force, X-Statix, Madman) glich von Anfang an einer abgefahrenen Reise durch das All. Dem Surfer zur Seite stand Dawn Greenwood, eine Frau von der Erde, in die sich der Surfer sogleich verliebt hatte. Gemeinsam hatten sie das Universum durchquert, doch als Dawn von den Greueltaten hörte, die der Surfer als Herold von Galactus möglich machte, war sie mehr als schockiert. Zusammen konnten sie erreichen, dass die Bewohner des Planeten Newhaven verschont wurden, und nur der Planet von Galactus verspeist wurde. Nun übernimmt der Surfer Verantwortung, und sucht für die Millionen von Heimatlosen einen neuen Planeten. Im unendlichen Universum lauern viele Gefahren. So verschlägt es die Flotte in eine Zeitschleife, auf einen Vergnügungsplaneten, und auch das Event Secret Wars wird gestreift. Zuletzt müssen sich Norrin und Dawn einem ganz besonderen Projekt widmen -der Neuordnung des Universums! Doch ist der Surfer dafür wirklich die Idealbesetzung?

    Fazit
    Der Silver Surfer ist einer jener klassischen Charaktere, die noch von Jack „King“ Kirby und Stan „The Man“ Lee persönlich geschaffen wurden. Seit der Charakter in Fantastic Four 48 (1966) in der Galactus-Trilogie das erste Mal mit seinem Surfbrett (von Dawn neuerdings Zuumir genannt) durch die Tiefen des Alls flog, haben sich viele Künstler an der Figur ausgetobt, u.a. John Byrne, Moebius und John Buscema. Michael Allred ist neben seinen Arbeiten für Marvel besonders für seine Eigenkreation Madman bekannt. Jene Serie besticht durch die abgefahrene Handlung, und die knallbunten Zeichnungen. Exakt diese Elemente finden sich auch hier wieder, und wo ginge das besser als in den unendlichen Weiten des Weltraums? Im Marveluniversum, wo es gerade in den letzten Jahren gern mal heftig und düster zur Sache geht, ist der Weltraum der Platz für skurrile und wunderliche Kreaturen. Schwer wird Allred die Zeichnung der Figur nicht gefallen sein, sieht der Surfer doch aus wie Madman ohne Haare. Dan Slott verknüpft die Handlung mit vielen weiteren Marvelfiguren wie z.B. der Never Queen, Galactus oder Doom,. Klar, dass es auch dabei auch sehr phantasievoll zur Sache geht, und Allred scheinen die Ideen für wundersame Wesen nicht auszugehen, egal ob es im All oder in einer anderen Dimension ist. Speziell in diesem Band werden zudem viele in der Serie eingeführte Figuren verwendet. Besonderheiten gibt es dieses mal auch beim Panelaufbau. Die Darstellung einer Zeitschleife lässt den Leser die Schleife mit seinem Buch in der Hand nachvollziehen. Ob das eine Idee von Slott oder von Allred war? Zum Ende hin wird es gerade zu episch, und es gibt eine Annäherung an das Thema Secret Wars auf eine besondere Art und Weise. Hier paart sich der Geist der 60er-Jahre-Weltraumserien mit den aktuellen Ereignissen, und zeigt auf symbolische Art und Weise dem gesamten Genre die unendlichen Möglichkeiten auf, von denen bislang nur wenige genutzt wurden. Im Anhang gibt es noch einige Bleistiftzeichnungen von Allred, die den Band abrunden. Ich kann die Serie jedem Marvelianer an Herz legen, der über den Tellerrand des Üblichen hinaus schauen will.



    Savior

    Seit der Zeit, in der Todd McFarlane Spider-Man gezeichnet, und mich erst verwundert (wie sieht das denn aus?) und dann begeistert hat, habe ich den Mann ins Herz geschlossen. Klar, dass fiel nicht immer einfach, denn die Wandlung vom innovativen Neuzeichner über die Gründung von Image Comics und McFarlane Toys bis zu seinen Autorenarbeiten traf nicht immer meine Erwartungen – die Comics mit seinem Namen drauf habe ich mir aber immer angesehen. Das neueste Werk heist Savior (Heiland, Erlöser) und wurde zusammen mit Brian Holguin geschrieben, der auch bei Spawn und Aria als Autor gearbeitet hat. Als Zeichner wurde Clayton Crain verpflichtet, seines Zeichens Digitalzeichner, der z.B. Ghostrider oder Carnage gestaltet hat. Der Band umfaßt 8 US-Hefte, und enthält eine abgeschlossene Geschichte, mit der Hintertür der Fortsetzung.

    Handlung

    Als in der Nähe des Städtchen Damascus in Iowa ein Flugzeug mitten auf einer befahrenen Straße abstürzt, ist die Katastrophe perfekt. Es gibt viele Tote die aus dem Flugzeug geschleudert werden, und viele Verkehrsteilnehmer auf der Straße werden erschlagen. Im Chaos der Rettungsaktion tritt ein blutbeschmierter nackter Mann aus dem Maisfeld, und hält ein unverletztes Mädchen in den Armen, welches er ihrer Mutter übergibt. Auch der Fremde hat keinerlei Schaden davon getragen, doch kann er sich nicht erinnern wer er ist und was er hier tut. Schnell gibt es Menschen, die ihn für den Heiland halten, und die Rettung des Mädchens für ein Wunder. Doch auch eine Gegenbewegung, die damit so gar nichts anfangen kann, versucht die Beerdigung der Verunglückten zu stören. Als die Gruppen aufeinander treffen, wird der unbekannte zur Handlung gezwungen…


    Fazit

    Um es von vornherein zu sagen: Wer hier erwartet, Antworten auf alle Fragen zu finden, wird nicht fündig werden. Aber es ist ja auch irgendwie passend, dass in einem Buch welches von Hoffnung und Glauben handelt auch viele Dinge unergründet bleiben. Stattdessen bekommt man viele Denkanstöße bzgl. Religion und deren Erscheinungsform, speziell in den USA. Auch eine an sich abgeschlossenen Erzählung hat heute seltenheitswert. Generiert wird eine neugierig machende Atmosphäre, die nicht zuletzt wegen des Artworks von Clayton Crain sehr mystisch daher kommt. Mir persönlich gefällt die digitale Optik, bis auf das Seitenschinen bei Filmsequenzen, bei denen locker das doppelte auf die Seiten gepaßt hätte, sehr gut. Ob wir in Zukunft mehr dieser Art von digitalen Zeichnungen sehen werden? Mich würde interessieren, wie viel McFarlane, und wie viel Holguin in Saviour steckt. Das Grundkonzept soll komplett von ihm stammen. Klar, das Thema Religion war ja bei Spawn von Anfang an präsent, aber auch in anderen Serien wie Haunt. Aber egal wie, im Gegensatz zu den beiden genannten Serien gibt es hier keine Capes oder Spandex, die Serie kommt komplett ohne Helden und Schurken aus, und stellt dafür die Frage: Was, wenn das Göttliche so wäre wie wir?

    Comic-Podcast

  2. #4027
    Mitglied Avatar von Mayaca
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    JACK KIRBY, OMAC: ONE MAN ARMY CORPS
    Kirby konnte erzählen, Kirby konnte Action und Kirby hatte Visionen. Da er Helmut Schmidt nicht kannte ging er nicht zum Doc sondern zu DC und erschuf OMAC. Die erste Seite ist bereits legendär, was danach kommt Spektakel, das spaß macht.


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  3. #4028
    Mitglied Avatar von dino1
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    "Dark Knight Returns: The Last Crusade," DC, Frank Miller, Brian Azzarello, John Romita Jr., Peter Steigerwald 8/10

    Super Oneshot der mal wieder unterstreicht wie stark Miller, hier mit Unterstützung, ist.
    Ein wenig unfair, aber im Vergleich zu Snyder der jahrelang keine vernünftige Batmanstory zustande brachte, trotz des Auffahrens aller Gegner, der hochklassigen grafischen Unterstützung von Caupullo,Glapion, Miki und den Coloristen, schafft es das Team um Miller in knappen 50 Seiten zu zeigen wie der DKR Batman tickte bevor er sich zur Ruhe setzte.
    Hart, brutal, emotionsvoll, kurz und knackig. Das ist Batman.

    Woder Woman1, Teen Titans1, Batman1, DC Rebirth1, verschiedene Teams

    Das Rebirthheft ist recht gut, bietet gute Superheldenkost und setzt das DC Universum einmal mehr auf Null.

    WW1 muss man nicht haben, denn es passiert gar nichts, das Team schafft nur eine Grundlage alles Geschehene in Frage zu stelllen und erlaubt somit den Neustart. Überflüssiges Heft, warum die US Seiten voll des Lobes sind bleibt mir unerklärlich.

    Batman 1 ist OK, allerdings mag ich Batman als Überheld nicht so gerne, letztendlich ist er eben nur ein Mann im Fledermauskostüm, da sind gewisse Rettungsaktionen, seien sie auch noch so technich erklärt einfach doof. Liebe aber David Finch, im Verbund mit Batt als Tuscher ein Zusammenkommen wie in den ersten ImageTagen. Das Ende entschädigt etwas.

    Teen Titans 1, habe noch nie ein Heft von der Gruppe gelesen, aber ich mag Brett Booth und Rapmund, die Story ist für Neueinsteiger wie mich gut, zeigt schön die vergangene Gruppendynamik, für Altleser wohl eher überflüssig. Insgesamt aber zufriedenstellend.

  4. #4029
    Also meiner Meinung nach hat Batman sich im Rebirth schon stark verändert. es ist glaub ich 2 oder 3 mal der Satz gefallen, dass er auf ein team setzten will und nicht ales alleine in die Hand nehmen will. Zumindest in Detective Comics. Ich denke DC macht es jetzt besser als in der New 52, obwohl ich da nur bei The Dark Knight was zu meckern hatte^^

  5. #4030
    Aus so einer Laune heraus und Lust auf Abwechslung habe ich mir „Red Rover Charlie“ (Panini) geholt. Fand die Idee originell, die Zombieapokalypse mal aus Sicht von Hunden geschildert zu bekommen, obwohl Zombies nicht so mein Ding sind (aber Tiercomics ). Hier ist man dann auch nicht gleich an eine Fortsetzungsserie gebunden. Es war auch mein erster Comic von Garth Ennis.

    Wie immer habe ich mich nicht gegruselt, das schaffen Comis einfach nicht mehr bei mir, anders als ein Blick auf die Fotos in Psychrembels Klinischem Wörterbuch, aber das anfängliche Gemetzel im Hintergrund hat auch nicht weiter gestört. Für Kinder ist der Comic natürlich trotzdem nicht geeignet.

    Eigentlich hat man dann so eine Art Roadmovie, eine Geschichte über eine (Hunde-)Freundschaft und Emanzipation aus Hundesicht, die dann gerne auch im übertragenen Sinn verstanden werden kann, als Loslösung aus Abhängigkeitsverhältnissen jedweder Art.

    Die Tiere sind hier so ein Mittelding aus tierisch und menschlich. Teils kommunizieren sie primitiver als Menschen, können diese auch nicht verstehen und verhalten sich auch sehr artspezifisch, teils sind sie dann doch zu recht komplexen Gedankengängen fähig und nicht nur instinktgesteuert. Vor allem die Katzen, die sich hier als den Hunden überlegene Arschl****-Katzen entpuppen, sehr lustig (ich habe aber nichts gegen Katzen). Ja, Humor kommt auch vor.

    Ein schöner Comic für Freunde von Tier- und Hundezeichnungen, die ein deftiges Szenario nicht abstößt - die Kern-Story hätte größtenteils allerdings auch ohne Apokalypse funktioniert, z.B. als brutale Variante verstoßener Bremer Stadtmusikanten.

  6. #4031
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    The Flash #1

    Erstaunlich gut.

    Ms. Marvel #8

    Ahhhh... JETZT hab ich doch noch rausgefunden, was der Plot von "Civil War II" zu sein scheint - "Minority Report im Marvel Universum". Gott, wie einfallslos.

    Doctor Strange #9

    Rockt nach wie vor.

    Star Wars: The Force Awakens Adaptation #1

    Filmadaptionen, wie sie tunlichst NICHT sein sollen. Alles, was dem Film seinen Charme gibt, sucht man hier vergeblich. Was für eine Verschwendung von Luke Ross' Zeichenkünsten.

    The Unbelievable Gwenpool #3

    Den Meta-Ansatz mag ich und ein paar Mal konnte ich kurz lachen.

    America #1

    Handlung? Egal. 20 Seiten göttliches Artwork von Jason Pearson. Yeah!

    Dark Knight Returns: The Last Crusade

    Wow. Nach ein paar Jahren hat JRJR endlich Bendis aus seinem System raus und kann zeichnerisch zu altem Glanz zurückkehren.

  7. #4032
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Billy Bat Bd. 14

    Mal wieder super.

    Indigo Gesamtausgabe

    Hmja... also die Figuren bleiben auch in 8 Bänden komplett eindimensional und der Humor ist ähnlich lustig wie bei "Lobo". Sprich: Eine Wurzelbehandlung regt mehr zum Lachen an.

    Spirou und Fantasio Gesamtausgabe 5: Fabelhafte Wesen

    Mal wieder ein schicker Band.

    Fournier

    Neee... mit Fournier werde ich nicht mehr warm in diesem Leben. Seine Spirou-Alben sind die mit Abstand langweiligsten (und auch die fünf Seiten hier können mich nicht vom Gegenteil überzeugen), die Kurzgeschichte von "Bizu" fand ich nahezu unerträglich und "Die Kannibalen" (die er wenigstens nicht geschrieben hat) finde ich ebenfalls vollkommen unlustig.

    Saga Vol. 6

    "Oh."

    Vom Anfang Bd. 1

    Netter, kurzweiliger Independent-Comic, dem ein bißchen eigener Charakter nicht schlechttäte.

    Alan Moore's Cinema Purgatorio #3

    Was Moore mit seiner verschwurbelten Geschichte erzählen will, erschliesst sich mir nicht. Dank O'Neill sieht es wenigstens gut aus. Dafür machen "Code Pru" (Sanitäter in einer von Monstern bevölkerten Welt - Ennis/Caceres) und "Modded" (Pokémon trittf Mad Max - Gillen/Calero) verdammt viel Spaß. Die restlichen beiden Features sind solalala.

    Jazam! Bd. 11: Abenteuer

    Heh. In Stuttgart gekauft und die Zeichnerin, bei der ich den Band erworben habe, bedankte sich überschwenglich bei mir, da sie den Trümmer nun nicht wieder mit Nach Hause schleppen müsse.

  8. #4033
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Cassandra Cain as Batgirl Vol. 2: To the Death

    Nach diesem Band weiss ich wieder, warum Cass meine liebste Batgirl ist. Toll das Heft, in dem sie einen Alptraum hat, in dem Batman vom Joker getötet wird und als sie aufwacht, Bruce begegnet, der gerade auf Streife gehen will und ihn mit den Worten "Be careful" verabschiedet, weil ihr das inoch n den Knochen steckt. Oder wie sie den kleinen Jungen in den Arm nimmt, nachdem sie seine Frage "Is my Dad a bad person?" mit einem ehrlichen "Yes." beantworten musste.
    Zeichnerisch sowieso toll, weil Damion Scott eine geniale Mischung aus Humberto Ramos und vorallem Jason Pearson ist.

    Wandering Island Vol. 1

    Kenji Tsurutas Comicarbeiten sind ja äusserst überschaubar, daher ist es immer wieder ein Fest, wenn denn mal wiederr etwas erscheint. Und auch das hier ist ähnlich verträumt wie "Spirit of Wonder" und sieht einfach wunderschön aus.

    Lazarus #23

    "Game of Thrones" als Science-Fiction-Thriller. Ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist und bleibt die beste amerikanische Comicreihe, die derzeit erscheint.

    Green Arrow #3

    Die Geschichten sind immer noch etwas... seltsam, aber die Zeichnungen reissen wirklich viel raus und sind Meilen entfernt von dem Dreck, den Vorgänger Szymon Kudranski in der letzen Serie abgeliefert hat.

  9. #4034
    Mitglied Avatar von Germon
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Lazarus #23

    "Game of Thrones" als Science-Fiction-Thriller. Ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist und bleibt die beste amerikanische Comicreihe, die derzeit erscheint.
    Ja, freue mich auch schon auf meine Abo-Lieferung.

  10. #4035
    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Wandering Island Vol. 1

    Kenji Tsurutas Comicarbeiten sind ja äusserst überschaubar, daher ist es immer wieder ein Fest, wenn denn mal wiederr etwas erscheint. Und auch das hier ist ähnlich verträumt wie "Spirit of Wonder" und sieht einfach wunderschön aus.
    "Spirit of Wonder" hatte ich mir geholt, weil Strangers-in-Paradise-Terry-Moore den im Interview mit DeinAntiheld.de empfohlen hatte.

    Ich bin mit dem Manga überhaupt nicht klar gekommen, was sollte der aussagen? Nachdem ich mir ein bisschen den Anime vom 3. Teil auf Youtube angesehen hatte, sollte das wohl zum Teil Humor sein, der mit aber im Manga überhaupt nicht zugänglich war.

    In Erinnerung geblieben ist mir nur seltsam ungesühnt gebliebenes und zumeist fatalistisch von den Mädels hingenommenes Gegrabsche älterer Männer und seltsame Enden der Storys

  11. #4036
    Mitglied Avatar von JeffBär
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    @Clint Barton
    so unterschiedlich sind Geschmäcker, ich liebe diesen Fournier Band von Salleck, vor allem für diese tolle Bizu Geschichte in s/w.

  12. #4037
    Junior Mitglied Avatar von HeidemannJunior
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    Nach langer Zeit mal wieder aus dem Schrank gezogen: "Die schwarze Meute"; = Bessy Nr. 50 vom Hethke Verlag
    und Neuauflage der alten Fortsetzungsgeschichte aus "Felix"; aber das weiß ja eh jedes Kind.
    GIGANTISCH, diese Story!

  13. #4038
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    ZACKo Nr. 1: Der Friedhof der lebenden Toten

    Wow, eine Zombie-Sex-Geschichte gegen die "Crossed" fast schon ein Kindergeburtstag ist. Mal sehen, wie schnell dieser erneute Ausflug in die "fumetti neri" endet. Nicht nur, weil die BPjS sich sicherlich mal wieder über Arbeit freuen könnte, sondern weil ein anderer Verlag bei dem Magazintitel mitunter Einspruch erheben könnte. Ansonsten schlage ich schon mal als weitere Projekte "Mickys Maus", "Alfunz", "Comixxxene" und "Strapsazin" vor.

  14. #4039
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Horror, Lucifera, Tomba, Zip: Ein Titel aus 'Der Freibeuter'-Verlag hätt's auch getan. Zwecks Wiedererkennungswert für die alten Genießer von Tortur, Vergewaltigung und dergleichen. Ich hab die gern gelesen. Zugegebenermaßen. Ein Höhepunkt: Ein sadistischer Irrer, halb Mensch, halb Skelett, wird von seinem Bruder mit jungen Frauen versorgt, an denen er sich im Blutrausch austobt. Tja, bis die Verlobte von Bruderherz in die Fänge des Folterers gerät. Kann sie noch gerettet werden?
    Geändert von frank1960 (27.07.2016 um 02:55 Uhr) Grund: junge Frauen, keine Mädchen
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  15. #4040
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    und? Kann sie?

  16. #4041
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ja.
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  17. #4042
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ach übrigens: Die Brüder haben's nicht geschafft.
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  18. #4043
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Puuuuh....gerade nochmal gut gegangen!

  19. #4044
    Mitglied Avatar von Breedstorm
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    Suicide Squad – Jagd auf Harley Quinn

    Passend zum Kinostart 2016 haut Panini Comics einen gleichnamigen Band raus. Dabei handelt es sich um einen Reprint des 2013 erschienenen „Suicide Squad Megaband 1“ mit etwas weniger Umfang, dafür jedoch zum günstigen Preis von 16,99 € für 170 Seiten. Der Megaband hatte seinerzeit 28 € für 320 Seiten gekostet.
    Die Suicide Squad wurde von 1987 - 1992 von John Ostrander und Kim Yale geschaffen, freilich mit anderen Figuren als in dem Kinofilm oder der vorliegenden Geschichte. Hierbei handelt es sich um die 4. Inkarnation, geschrieben von Adam Glass und gezeichnet von u.a. Federigo Dalocchio und Ransom Getty.
    Der eigentliche Name der Suicide Squad lautet Task Force X. Regierungsagentin Amanda Waller wählt sich ein Team von inhaftierten Superschurken, die im Austausch für ihre Freiheit lebensgefährliche Missionen, sog. Selbstmordkommandos, übernehmen, die für die „normale“ Superhelden nicht geeignet wären, denn Methoden und Ziele sind moralisch doch bisweilen sehr fragwürdig. Damit nicht jemand spontan abhaut werden den Probanten Nanobomben eingepflanzt, die bei Bedarf in Falle von Befehlsverweigerung oder Flucht explodieren können. Ein Mittel der modernen Motivationssteigerung also.
    Für ihr Team hat Waller illustre Gestalten wie Deadshot, Harley Quinn oder King Shark engagiert – alles sicher keine Teamplayer sondern ein Haufen von Mördern, Psychopathen und Menschenfressern. Der erste Auftrag der Suicide Squad: 60000 Menschen in einem Stadion töten. Für die Regierung. Kein Witz. Doch der Auftrag sorgt nicht bei allen Teammitgliedern für Freude. Werden sie den Auftrag durchziehen, oder kommt es zur einer Rebellion?
    Fazit:
    Die Serie besticht durch ein sehr hohes Gewaltpotential. Wenn man von Figuren wie King Shark oder Captain Boomerang spricht, sollte man auf keinen Fall deren Versionen aus dem Silver Age im Kopf haben, und auch Harley Quinn (die vermutlich am meisten gecosplayte Figur aktuell?) nicht in der Animated-Version im Kopf haben. Stattdessen wird hier schon im ersten Kapitel gefoltert und gemeuchelt was das Zeug hält. King Shark mag zwar dämlich aussehen, aber letztendlich setzt sich derjenige durch, der den Kopf des anderen auffrisst. Überleben des Stärkeren ist hier keine Floskel sondern ein Ernährungsplan. Heldenhafte Identifikationsfiguren wird man hier nicht finden, hier hat jeder Dreck am Stecken, und die meisten versuchen die kranke Tour de force zu überleben ohne dass der Kopf explodiert.
    Das Gewaltlevel ist z.B. mit der Serie Marvel Max gleichzusetzen, und auch ein Vergleich mit den Thunderbolts oder Deadpool bietet sich an. Hier bleibt kein Auge trocken, und wer sich an Massaker mit Spaß erfreuen kann ist hier richtig bedient. Für die die volle Punktzahl fehlt ein Tick an Charakterisierung, jedoch wurde die Lücke passend mit Killeraction gefüllt. Und auch wenn Bezüge zu damaligen anderen Serien wie Batman oder Green Arrow da sind, kann der Band auch ohne Vorkenntnisse dieser Serien genossen werden.





    Providence 2

    Alan Moore liegt es, historische Literatur umzuschreiben und in einen neuen Kontext zu setzen, wie man es z.B. bei den Pulp-Helden in Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman und bei Lost Girls gesehen hat, wo er Stoff wie Alice im Wunderland oder Der Zauberer von Oz interpretiert. Bei jedem Werk von Alan Moore merkt man, wie sorgfältig er recherchiert und auf Details achtet. So wurden beispielsweise bei Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman kleinste Details aus der Pulp-Historie der Figuren mit in die Geschichte aufgenommen und verschmolzen, und zwar so detailliert, dass sich ganze Homepages der Aufschlüsselung der Einzelheiten widmen. Nun hat sich der Brite das Werk von H.P. Lovecraft herausgesucht. Der Anspruch: Providence soll zum Watchmen des Horrorgenres werden!

    Providence erzählt die Geschichte von Robert Black, seines Zeichens Reporter bei der New Yorker Zeitung Herald im Jahre 1919. Robert muss einen privaten Schicksalsschlag verdauen, und stürzt sich in die Arbeit. Seine Nachforschungen zu einem geheimnisvollen Buch führen den Journalistendurch verschiedene Städte Neuenglands, wo er feststellt, dass die Welt doch wesentlich anders ist als das was er sich darunter vorgestellt hat. In Band 2 reist Black in das kleine Städtchen Manchester, wo er auf allerlei ungewöhnliche Bewohner trifft, wie z.B. eine hexenartige Vermieterin oder eine junge, aber hochbegabte Studentin, die vieles hinter der Fassade ihres jugendlichen Aussehens verbirgt. Danach verschlägt es ihn nach Boston, wo er inmitten der Gewerkschaftsunruhen Schlimmeres findet als die während der Straßenkämpfe getöteten Menschen in den Straßen. Auch das Gespräch mit einem Autor über die Gruppe Stella Sapiente verläuft gänzlich anders als geplant.

    Fazit:
    Auch hier hat Moore sich sehr intensiv mit den Geschichten von H.P. Lovecraft beschäftigt, und verschmolz die einzelnen Geschichten zu einem Gesamtwerk. Namen und Schauplätze wurden umbenannt, aber Fans von H.P. Lovecraft dürften relativ schnell wissen, um welche Erzählungen es sich handelt, die anderen können unvoreingenommen die Szenarien genießen, die die besondere Faszination von Lovecrafts Horror ausmachen. Außerdem gibt es hier auch eine Grenzüberschreitung sexueller Natur, die sicherlich ausgiebig diskutiert werden wird, und die Erinnerungen an Proteste bei Lost Girls aufkommen lässt. Insgesamt passt die Szene aber genau in den Kontext, und wirkt durch die Grenzüberschreitung vom einen auf den anderen Moment sehr intensiv und erschreckend.

    Die Zusammenarbeit von Alan Moore und Jacen Burrows am Werk von H.P. Lovecraft und dem Cthulu Mythos wurde nach The Courtyard 1-2 und Neonomicon 1-4 (in Deutschland im Band Neonomicon bei Panini erschienen) hier nun fortgesetzt. Burrows realistischer, ja nüchterner Stil eignet sich ungemein, um die Gegensätze zwischen rationaler Welt und Horror aufzuzeigen. Sehr viel Wert wurde auf kleine Anspielungen gelegt, die überall in der Geschichte verteilt sind. Auch hier muss man offenbar Lovecraft-Kenner sein, um alles zu entschlüsseln, der Lesefluss wird jedoch nicht behindert.
    Am Ende jedes enthaltenen US-Heftes hat Moore das Tagebuch von Robert Black beigefügt, aus dem der Leser sehr genau über dessen Sichtweise der vergangenen Ereignisse informiert wird. Die handgeschriebenen Seiten können auch mal 10 Seiten lang sein, und bringen den Leser dazu, noch einmal zurück zu blättern und das Tagebuch mit den Szenen abzugleichen.
    Im Band enthalten sind wieder alle Cover der US-Ausgaben inklusive aller Variantausgaben sowie einige Erläuterungen von Antonio Solinas, der einiges zur Interpretation des Werkes beisteuert. Für Fans von H.P. Lovecraft dürfte Providence eine Pflichtlektüre und Ergänzung zum Werk des Meisters werden, für Neueinsteiger, egal ob bei Moore oder Lovecraft gibt es sicherlich einfachere Einstiege.


    Wolverine 1 (Panini)

    Wolverine ist tot – es lebe Wolverine! Nachdem der bekannte und beliebte Kanadier namens Logan bzw. James Howlett das Zeitliche zumindest vorrübergehend gesegnet hat, ist die Zeit reif für eine Nachfolge. Bekanntermaßen hat der kleine haarige Kerl im Laufe seines Lebens einiges an Nachwuchs produziert (und teilweise wieder eliminiert), jedoch hatten auch andere ein Interesse daran, ihren eigenen Wolverine zu haben. Hand aufs Herz, welche verschlagene Regierungsorganisation hätte nicht gern nahezu unzerstörbaren Soldaten mit Klauen?
    Ein Produkt dieser sog. „Forschungsprogramme“ ist Laura Kinney, auch bekannt als X-23, ein Klon des Original-Wolverine, die schon das ein oder andere Abenteuer zu bestehen hatte, und jüngst sogar mit Angel von den X-Men anbändelte.
    In der neuen Wolverine Serie verschlägt es nun Laura nach Paris, wo sie unter dem Eiffelturm gegen eine sehr gute, agile Kämpferin antreten muss. Nur mit Mühen kann Laura die Gegnerin ausschalten. Die Überraschung ist allerdings groß, als sie feststellt, gegen wen sie Antreten musste. Ihr Gegner war niemand anderes als sie selbst!
    Fazit:
    Die neue Wolverine-Serie von Tom Taylor, Daniel López und David Navarrot übertrifft meine Erwartungen. Eine schöne Mischung von Action gemischt mit Charaktermomenten. Taylor lässt sich viel Zeit, auf das Gefühlsleben seiner Protagonistin einzugehen, aber jedoch ohne sich in der zweifelsfrei bewegten Vergangenheit zu verlieren. Sicher hat Lauras Vergangenheit als lebende Waffe und die nicht unproblematische Vater-Tochter Beziehung Wunden in der Seele der jungen Dame hinterlassen, aber dies wird glücklicherweise nicht zum Leitmotiv der Serie. Stattdessen wird der Fokus auf die Gegenwart gelegt und offenbart weitere „familiäre“ Verstrickungen. Dabei ist das gerade bei Wolverine oft genutzte Thema „Geheime Regierungsprogramme“ zwar präsent, aber nur der Auftakt für weitere interessante Twists.
    Auch die Gaststars, die bei Marvel ja irgendwie mit dazu gehören sind sehr passend zur Story gewählt. So gibt es ein Aufeinandertreffen mit Wasp und Doc Strange, welches aber sehr stimmig verläuft, und ohne das typische Missverständnis-Kampf-Zusammenarbeit bestens auskommt.
    Auch der Umfang passt, so gibt es alle 6 US-Hefte, die Cover und einen kleinen redaktionellen Teil von Thomas Witzler.
    Insgesamt hält mich Laura so mehr am Haken(oder an der Kralle) als das bei ihrem Daddy in letzter Zeit der Fall war. Daumen hoch für Wolverine(tte).

    Comic-Podcast

  20. #4045
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    Sheriff of Babylon 2/3, DD/Vertigo, King, Gerads, 9/10

    Leider, nach dem fulminantem Auftakt, etwas vergessen weiterzulesen.
    Band 2 und 3 steigern noch die Krimistory in Bagdad kurz nach Ende des zweiten Krieges.
    Die Amerikaner versuchen eine neue Ordnung in dem zerstörten und zerrissenem Land zu errichten.
    Chris, der Protagonist, ist Polizist und verantwortlich für die Ausbildung irakischer Beamter.

    Die Geschichte ist sehr vielschichtig, auch politisch, aber besonders gefällt mir die Ehrlichkeit.

    Mitch Gerads gelingt es gekonnt durch seine realistischen Zeichnungen die Atmosphäre einzufangen.

    Für mich eine der besten Serien, bin gespannt wie es weitergeht.

  21. #4046
    Mitglied Avatar von dino1
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    Black Panther 5, Marvel, Coates, Sprouse, Martin, 5/5

    Der Neustart von Black Panther ist großartig.
    Hefte 1 - 4 sind von Brian Steelfreeze in Szene gesetzt, mit 5 übernimmt der nicht weniger begabte Chris Sprouse.

    Autor Coates ist ein Quereinsteiger im Comicgeschäft und macht seine Sache sehr gut. Jedenfalls für Freunde von politisch gefärbten Stories ist Black Panther lesenswert.

    Das fiktive Wakanda kommt nach einigen verheerenden Kämpfen mit Namor und Dr. Doom, sowie weiteren Konflikten, nicht zur Ruhe.
    Der König, gleichzeitig der Black Panther und somit Beschützer seines Landes, sucht seine Verantwortung, ist im ständigen Konflikt mit sich selbst, dem Land, der Pflicht. Dazu treiben ihn Umstürzler weiter in den Konflikt, entzweien das schwache Bündnis zwischen Volk und Souverän und treiben T'Challa immer weiter in die Zerrissenheit.

    Eine überaus gelungene Serie, weitab vom üblichem Marvel Mainstream, deshalb in US Foren von vielen Fanboys weniger gut aufgenommen, aber für Freunde guter Comics ein Muss.

  22. #4047
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    Starlight – Die Rückkehr von Duke McQueen
    Mit Starlight legte der Schotte Mark Millar einen weiteren Comic vor, für den schon vor Ende der 6-teiligen US-Serie die Filmrechte gekauft wurden. Kein Wunder, denn die Science Fiction Geschichte mit Augenzwinkern zeigte schon in den ersten Heften Potential.
    Worum geht’s?
    Duke McQueen ist ein Lügner – zumindest halten ihn alle bis auf seine Frau für einen. Der ehemalige Pilot war verschollen, und als er wiederkam, berichtete er von fantastischen Abenteuern, die die er auf einem fremden Planeten erlebt haben wollte. Klar, dass Duke schnell als Spinnern abgestempelt wurde, und auch seine eigenen Söhne glauben nicht an die abenteuerlichen Geschichten ihres Vaters. Doch da geschieht das Unglaubliche: ein Bote von dem anderen Planeten kommt zu Duke und bittet ihn um Hilfe, den der Planet, den Duke vor Jahrzehnten gerettet hatte, ist in die Hände eines bösen Diktators gefallen, und alle Hoffnungen ruhen nun auf dem Helden aus der Vergangenheit. Doch dieser hat die 60 schon lange hinter sich gelassen…

    Fazit:
    Millar macht sich hier Gedanken über die Frage was passiert, wenn irdische Weltraumhelden altern, und ihnen niemand ihre Erlebnisse abnimmt. Das Ganze kann man sich als eine Mischung von Kirkmans „Brit“ mit Paks „Planet Hulk“ vorstellen, abgeschmeckt mit einer guten Prise „Space Cowboys“. Als Schauspieler wäre der gealterte Clint Eastwood sicher eine gute Wahl, etwas so, wie wir ihn in „Gran Torini“ gesehen haben. Was, wenn Perry Rhodan oder Jan Tenner nach ihren ersten Abenteuern zurück auf die Erde gekehrt wären, und dann jahrzehntelang ein irdisches Durchschnittsleben geführt hätten? Hier gibt es die Antwort.
    Das Ganze funktioniert aber auf eine sehr humorvolle Art und Weise, was auch daran liegt, wie gut der kroatische Zeichner Goran Parlov (der bei Punischer Max und Fury Max schon sauber abgeliefert hat) den fremden Planeten dargestellt hat. Typische Kostüme die alle Klischees von Serien wie Flash Gordon erfüllen treffen auf Sci-Fi-Ideen von Moebius. Geschwungene Raketen, Helme mit Hörnern und kleine Strahlenwaffen treffen Fischglashelme, Säbel und Damen mit Jetpaks. Ein herrlicher Spaß, dem man Millars Freude am Genre deutlich anmerkt. Millar-typsiche explizite Gewalt hält sich sehr in Grenzen gibt es feine Cliffhanger und Wendungen, die einen die Story in einem Rutsch lesen lassen. Doch die Säulen der Story sind ganz klar klassisch – der Held, der Schurke, ein SIdekick, ein unterjochtes Volk. Doch genau die Klassik wollte Millar ja auch darstellen. Duke gelingt die Wiedereingliederung ins Weltraumhelden-Geschäft dann doch sehr schnell, und die humoristischen Rückschläge halten sich in Grenzen. Hier wollte Millar ganz klar nicht das Genre neu definieren, sondern Spaß mit den alten Pulp-Helden haben. Gerade mit seiner familiären Situation erhebt sich Duke McQueen aber schnell aus aus der Rolle des eindimensionalen Ex-Helden, und wird zu einem Wesen mit Herz und Gefühl.
    Woran liegt’s, dass in letzter Zeit häufig Plots von gealterten Helden erscheinen, die die jungen noch mal in den Arsch treten? Der mitgealterten Zielgruppe im Bereich der Superheldencomics wird’s gefallen, ob bewusst oder unbewusst. Und wenn das so charmant rüber kommt wie in Starlight kann man nur zugreifen.

    Comic-Podcast

  23. #4048
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Duck Avenger #0

    "PK New Adventures" gehört als Heft verlegt und nicht als LTB-Brocken. Danke, IDW, daß ihr nun endlich mal diese Serie bringt. Zumal das Lettering doch schönner ist als diese seelenlose Maschinenschrift. Mal sehen, wie lange die durchhalten.

    Esmera

    Vince hat schon in der Erotikanthologie "First Time" die Episode gezeichnet, die mir am besten gefallen hat. Und auch dieser Band kann mit wunderschönen Zeichnungen auftrumpfen. Ein bißchen, als würde Gibrat einen Porno machen. Die Story? "Ranma 1/2" als Arthaus-Film. Gefällt.

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