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  1. #4826
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    Jupp, bestätigt mal wieder, dass ich von Vermes wenig halte.

  2. #4827
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Man muss seine Meinung ja auch nicht teilen. Aber wenigstens nennt ER Gründe für seine Meinung.


  3. #4828
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zwei Neuinterpretationen klassischer belgischer Serien bzw. Figuren auf Niederländisch gelesen:

    Een Avontuur van Blake en Mortimer: De laatste Farao (Schuiten et al.)

    Ich bin kein Kenner von B&L, hab lediglich "Das gelbe M" gelesen. Ligne Clair ist auch generell nicht so mein Stil. Bei diesem Hommagealbum ist natürlich die Verschmelzung des Zeichenstils von Francois Schuiten mit der Welt von B&M das Interessanteste. Vor allem seine Ansichten der Brüsseler Architektur sind sehr gelungen, Menschen kann er irgendwie weniger. Die Geschichte ist von der Ausgangssituation ganz interessant: Im Brüsseler Justizpalast entdeckt ein Bekannter von Prof. Mortimer im Keller seltsame ägyptische Artefakte. Als er eine Wand einschlägt, wird eine Strahlung freigesetzt, die unaufhaltsam zu sein scheint und jegliche elektrischen und elektronischen Geräte lahmlegt. Daraufhin wird Brüssel evakuiert und Mortimer lässt um das Gebäude einen riesigen faradayschen Käfig bauen, um die Strahlung einzudämmen. Jahre später - Mortimer ist längst pensioniert - droht sich die Strahlung wieder auszubreiten und diesmal die ganze Erde lahmzulegen. Während das Militär wie immer mit sinnloser Gewalt - in diesem Fall der Bombardierung des Palasts mit Atomraketen - reagieren will, schleust Blake seinen alten Kumpel Mortimer ins inzwischen von der Natur zurückeroberte Brüssel ein, um der Gefahr mit rational-wissenschaftlichen Mitteln beizukommen.

    Insbesondere die Darstellung des fast menschenleeren und teilweise verwüsteten Brüssel gefällt mir als Freund der Stadt sehr gut. Die Geschichte selbst ist nicht frei von den üblichen postapokalyptischen Klischees und Standardsituationen, spart aber auch nicht mit Gesellschaftskritik. Gesamturteil: gelungen.

    Rommelgem - Enigma (d.i. Rummelsdorf; Etien und Beka)

    Als langjähriger Spirou-Fan kann ich mit dem (ersten?) Soloabenteuer des Grafen Rummelsdorf dann doch mehr anfangen. Erzählt wird (mal wieder) eine Episode aus dem Zweiten Weltkrieg bzw. der deutschen Besatzungszeit Belgiens. Während eine Kompanie Nazis Schloss Rummeldorf konfisziert und dort ihr Hauptquartier aufschlägt, gelingt dem Grafen selbst die Flucht nach England, wo er in Bletchley Park zusammen mit anderen Wissenschaftlern und Experten an der Entschlüsselung des deutschen Nachrichtenaustauschs mitwirken soll, was dank der von den Nazis eingesetzten Enigma-Maschinen nicht so einfach ist. Gleichzeitig verliebt sich der junge Pankratius zum ersten Mal und trifft reale Persönlichkeiten wie Alan Turing und sogar Winston Churchill. Schließlich wird er noch auf eine Spionagemission in seiner alten Heimat geschickt und inspiriert dabei Ian Fleming zu seiner später berühmten Romanfigur.

    Der Zeichenstil gefällt mir ausgesprochen gut, ebenso wie auch die Mischung aus Spannung, Freiheitskampf, romantischen Gefühlen und Humor. Anders als in den anderen "Nazi-Geschichten", die im Spirou-Universum ja in den letzten Jahren überhand nehmen, ist der Ton hier leichter, es wird nicht sichtbar gestorben. Die Story ist auch nicht wie bei Yann und Schwartz mit Anspielungen an das gewachsene Universum überfrachtet, es gibt aber einige nette Begegnungen mit Nebenfiguren (vor allem drei mehr oder weniger bekannten Rummelsdorfern). Gesamturteil: fast perfektes Spin-Off, aus dem sie gerne eine Reihe machen können (scheint bis jetzt nur als One-Shot geplant zu sein, jedenfalls trägt das Album keine Nummer).

  4. #4829
    Zitat Zitat von Zardoz Beitrag anzeigen
    zum Thema "Baldur Buscher" und sein "ganz persönliches 'Spiel mir das Lied vom Tod' als deutsche Erstveröffentlichung":
    https://www.spiegel.de/kultur/litera...-a-200656.html
    hier insb. der Abschnitt "Fans werden zum Verleger, Verleger bleiben Fans"
    Anscheinend hat er zumindest keinen Verlust gemacht. Wie sich die Zeiten ändern. Western scheinen heute wieder sehr gut zu laufen, siehe Splitter oder Schreiber & Leser.


    noch zum Thema "Baldur Buscher"/ "Bernd Biestig"und die Gringos
    https://www.comicforum.de/showthread...44-Die-Gringos
    Ja, den Artikel hatte ich auch gefunden. Bin bislang ziemlich angetan von der Gringo-Reihe. Den Thread hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gesucht, weil Kult hier ja kein Forum hat...

    Zitat Zitat von Simulacrum Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Westernfan und kann nicht mitreden, aber wenn hier gerade von Western und SPON die Rede ist: Timur Vermes hatte auch gerade mehrere Western verglichen
    https://m.spiegel.de/kultur/literatu...a-1271160.html
    Der Artikel von Timur Vermes ist insofern interessant, dass der in seiner Kritik eine ganze Menge Reihen verreißt, in die ich mal einen Blick werfen will. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden und die teilweise von ihm genannten, großen Kritikpunkte sind eigentlich genau die Gründe, weshalb ich das Genre mag . Von daher, lieber selbst probieren.

  5. #4830
    Abgesehen von Western hab ich vor Kurzem angefangen mich mit ein paar Comics zu beschäftigen, die (zumindest entfernt) mit dem Orient zu tun haben. Quasi als gedankliche Einstimmung auf den Urlaub, weil wir im November nach einigen Jahren endlich mal wieder in den Orient reisen. Den Anfang hat dann ein recht ernstes Werk gemacht (auch wenn es selbst dabei ziemlich viele humorvolle Passagen gab).

    Ja, der Orient bietet nicht nur bezaubernde Märchen…



    Titel: Persepolis

    Verlag: Edition Moderne (Fr: L’Association)

    Format: 356 Seiten im Softcover mit Klappenbroschur

    Inhalt: Persepolis. Bd. 1: Eine Kindheit im Iran & Persepolis. Bd. 2: Jugendjahre

    Autoren: Marjane Satrapi

    Zeichner: Marjane Satrapi

    Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
    Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erzählt die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi von der islamischen Revolution von 1979 und vom Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.
    Um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen, wird sie als Jugendliche von ihren Eltern aus Teheran nach Wien geschickt. Nach vier Jahren kehrt sie trotz der Faszination der europäischen Jugendkultur wegen Heimweh nach Teheran zurück, wo sie als dekadent gilt und mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert wird. Von nun an ist sie nirgendwo mehr zuhause.

    Der Graphic Novel-Bestseller in einem Band!

    "Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    "Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermaßen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung

    Just my 2 cents:
    Meine Frau und ich mögen den Orient sehr gerne. Auch wenn wir noch nicht allzu oft dort waren lieben wie die Geschmäcker, die Gerüche, die Gastfreundschaft der Menschen und wenn der Muezzin von den Minaretten erklingt fühlen wir uns irgendwie gleich ein Stück weit angekommen. Nachdem unser eigentlich für dieses Jahr geplanter Schweiz-Urlaub erstmal verschoben wurde ist eine weitere Reise in ein orientalisches Land eine der beiden Optionen, die wir für kommenden November aktuell ins Auge gefasst haben.

    Da ich mich durch Filme und Literatur immer gerne etwas in die Region in die es gehen soll einstimme hatte ich vor Kurzem eine kleine Fragerunde hier im Forum zu orientalischen Comics gestartet und wirklich reichhaltiges Feedback bekommen. Natürlich gibt es da die verschiedensten Werke aus unterschiedlichen Genres und mit mannigfaltigen Hintergründen und Intentionen. Von Asterix im Morgenland über SinBad, von den Löwen von Bagdad bis hin zu Habibi und noch vielen mehr. Auch wenn wir mit unsrer vierjährigen Tochter selbstverständlich nicht in den Irak oder den Iran fahren werden, sind es dennoch orientalisch Länder und passen somit zum Thema. Als erstes Werk zur kulturellen Einstimmung habe ich mir nach kurzer Recherche dann schnell Persepolis herausgepickt, denn der autobiographische Hintergrund hat mich auf Anhieb gepackt.



    1980 im Iran, dem ehemaligen Persien. Etwa ein Jahr nach der sogenannten „islamischen Revolution“ beginnt sich das Leben der zehnjährigen Marjane Satrapi für immer zu verändern. Für das von ihren recht wohlhabenden Eltern sehr offen erzogene Mädchen geschehen viele zunächst unverständliche Dinge. Dazu zählt die Pflicht ein Kopftuch zu tragen, später der Schleier. Ihre Mutter darf in der Öffentlichkeit keine Schminke mehr tragen oder lackierte Fingernägel haben. Wer es wagt gegen den Schah zu demonstrieren läuft Gefahr ins Gefängnis gesteckt zu werden, wie es ihrem Onkel erging und so lebte die Kleine in ständiger Angst, dass auch ihr Vater von den Ordnungskräften geholt würde.

    Mit Gewalt wird gegen die Demonstranten vorgegangen und wer es wagt Fotos davon zu machen läuft Gefahr für immer weggesperrt zu werden. Doch auch als der Schah abgesetzt wurde war keine Besserung in Sicht, nein, es wurde nur schlimmer und schlimmer. Krieg mit den Nachbarländern, religiöser Fanatismus und Öl, Öl und nochmal Öl. Die Gründe sind mannigfaltig und für das Kind kaum nachzuvollziehen. Westliches Gedankengut wird verboten, Bücher werden verbrannt, Poster, Musik und Partys sind verboten, natürlich ebenso wie Homosexualität oder Berührungen unverheirateter in der Öffentlichkeit. Politische Gefangene werden gefoltert und hingerichtet. Das geht so weit, dass Frauen, die sich einem religiösen oder politischen Vergehen schuldig gemacht haben verhaftet werden. Jetzt dürfen aus religiösen und traditionellen Gründen aber keine Jungfrauen hingerichtet werden. So werden solche Mädchen mit einem Religionswächter zwangsverheiratet, vergewaltigt und anschließend hingerichtet. Traditionsgemäß erhalten ihre Eltern eine Abfindung, in diesem Fall umgerechnet etwa 5€.

    In dieser schrecklichen Umgebung wollen Marjanes Eltern ihre Tochter nicht aufwachsen lassen und leben in ständiger Angst, dass die kleine Rebellin verhaftet werden könnte. Deshalb wird sie im Alter von 14 Jahren nach Österreich auf eine französische Schule geschickt. Die Sprache hatte sie bereits in der zweisprachigen Schule ihrer Heimatstadt gelernt, bevor diese geschlossen wurde. Allein in Wien, mit 14 Jahren und ohne Deutschkenntnisse versucht Marjane sich fortan durchzuschlagen, was, auch aufgrund ihrer zwar liebenswerten aber auch sehr sturen Persönlichkeit alles andere als leicht wird…



    Puh, ganz schön harter Tobak, den Frau Satrapi hier auftischt. Selten denke ich im Nachgang noch so lange über das Gelesene nach, ziehe Vergleiche, versuche mich in die Situation der Hauptfigur zu versetzen und bei der ein oder anderen Situation bekomme ich dabei ein richtig flaues Gefühl in der Magengrube. Dennoch kommt die Erzählung selbst in einem Fluss daher der durch eine Leichtigkeit zu glänzen weiß, dass man wie auf Flügeln stetig vorangetrieben wird. Bei so einem ernsten Thema ist das vielleicht erstmal ungewöhnlich, gelingt Marjane Satrapi aber wie von Zauberhand dadurch, dass sie uns alles durch die Augen eines furchtlosen Kindes erleben lässt. Dazu kommt Marjanes geradezu entwaffnende Ehrlichkeit, denn ein gänzlich unbescholtenes Blatt ist die junge Dame auch nicht, die sich in ihrer neuen Heimat erstmal nur schwer zurechtfindet. So stolpert sie von den Gothic People über die Punks und Kommunenhippies bis zum Drogenkonsum und später sogar zum Handel.

    Eine harte Lebensgeschichte einer Lady, die viel mitmachen musste, aber nie den Stolz für ihr Heimatland verloren hat. Nein, sie muss sich nicht dafür entschuldigen Iranerin zu sein, und auch wenn in ihrem Land politisch fast alles schief läuft was schieflaufen kann, so leben dort doch stolze, liebevolle und liebenswerte Menschen, die vielleicht weltoffener sind als manche von uns. Nur leider sind das die Menschen, deren Stimme im Iran am leisesten gehalten wird. Ich habe bei der Lektüre unglaublich viel gelernt und war auch mehr als einmal tief getroffen und geschockt. Klar, die Zeichnungen schrecken beim ersten Aufschlagen erstmal ab, aber wie liest man überall so schön, so wird man schon nicht von einem überbordenden Artwork von der Story abgelenkt.

    Den Oscarnominierten Zeichentrickfilm habe ich noch nicht gesehen und das das Werk neben dem Max-und-Moritz-Preis auch noch die Auszeichnung für den Comic des Jahres auf der Frankfurter Buchmesse 2004 abstauben konnte war mir vor der Lektüre auch nicht bekannt. Wenn der Film auch nur annähernd die Intensität des Leseerlebnisses erreicht muss das Teil aber ein Knaller sein und die Preise für den Comic selbst sind mehr als gerechtfertigt.

    Meine Wertung: 9/10



    Die Höchstnote kann ich aufgrund des sehr rudimentären Artworks leider nicht ziehen, aber es ging echt nur Haarscharf dran vorbei. Ihr seid von den Bildern abgeschreckt? Fasst Euch ein Herz und gebt dem Meisterwerk eine Chance!

    VG, God_W.

  6. #4831
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Ich fand tatsächlich den Persepolis-Film besser als den Comic (von dem ich, glaube ich, nur den ersten Band gelesen habe), was sicher auch an dem variableren Zeichenstil des Films lag. Der passt sich nämlich je nach Stimmung des Erzählten an, ist auch mal cartoonesker, in Traumsequenzen oder wenn die Großmutter aus ihrer Erinnerung erzählt, dann aber viel detaillierter.

  7. #4832
    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    The Marvel Art of Skottie Young

    Schickes Teil von seinen Anfängen mit "Iceman" #3 bis hin zu seinem aktuellen Autoren-Run an "Deadpool".
    Sehe ich das richtig und der Band ist quasi ein (Marvel)Karriere Rückblick mit massig gesammelten Variant Covern?
    Ein Sammelband seiner sämtlichen Cover hätte mich nämlich schon immer einmal interessiert.

  8. #4833
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Vola :DuDe: Beitrag anzeigen
    Sehe ich das richtig und der Band ist quasi ein (Marvel)Karriere Rückblick mit massig gesammelten Variant Covern?
    Mehr oder weniger, ja. Sind abe rlängst nicht alle Variants und viele davon auch nur in klein abgedruckt. Ist aber eine nette Ergänzung zu "Little Marvel X" (oder so ähnlich), wo viele der Baby-Variant von Skottie gesammelt wurden. Leider ist der Band aber schon lange out-of-print.

    Ein Sammelband seiner sämtlichen Cover hätte mich nämlich schon immer einmal interessiert.
    Dito. Aber bisher weigert man sich da strikt.

  9. #4834
    Mitglied Avatar von dino1
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    Superman Year One 1, Miller, JRJR, Miki, Sinclair, DC

    Wer die Daredevil Miniserie Man without Fear vom selben Zeichner und Autor kennt und wem es gefällt kann mal hier reingucken.
    Eine weitere Superman Origin Geschichte. Mir hat sie gefallen, typische Millerkost.

    Die Zeichnungen sind auch recht ok, JRJR mag man oder nicht, ich bin eigentlich ein Fan, wobei er schon einige eher schluderige Arbeiten abgeliefert hat. Dank Miki aber wirklich sehr gut.

  10. #4835
    Mitglied Avatar von Raro
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    Habe ich im Abo, dauert noch bis nächste Woche, erst dann kommt die nächste Lieferung mit den Ami-Sachen.

  11. #4836
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Event Leviathan #1

    Weiss garnicht, wann ich das letzte Mal so lange an einem Bendis-Comic gelesen habe. Sehr textreich, das. Bisher gefällt es, kann aber nicht wirklich sagen, dass ich unheimlich viel verstehe, da mir das Vorgeplänkel fehlt.

    Doomsday Clock #10

    Gross, was Johns mit "Nathaniel Dusk" auf der Meta-Ebene macht. Und Freunde der JSA und der Legion können sich freuen. Prompt wieder Lust bekommen, die JSA-Trades von Robinson/Johns rauszukramen.

    DCeased #2

    Macht weiterhin Spass wie Bolle. Trotz Zombies.

    Heroes in Crisis #9

    Give me a "T"!
    Give me a "R"!
    Give me an "A"!
    Give me an "I"!
    Give me a "N"!
    Give me a "W"!
    Give me a "R"!
    Give me an "E"!
    Give me a "C"!
    Give me a "K"!
    What does it spell? "T-R-A-I-N-W-R-E-C-K-"!
    Der Comic mit der Extraportion Kopfaua. So ein Schrott.

    Batman/TMNT III #2

    Tynions Schreibe an den Turtles finde ich nach wie vor daneben, aber hey - Eastman zeichnet diverse Seiten und Panels... in s/w. Sehr schick.

    Skyward #13-14

    *seufz* Nur noch 1 Ausgabe, dann ist Schluss.

    Young Justice #6

    Bendis ist einfach toll an der Serie. Macht fast genauso viel Spass wie damals bei PAD.

    Five Years #2

    Zoe! <3
    Beste Figur aus dem Terryverse. War schon bei "Rachel Rising" das Highlight.

    Guardians of the Galaxy Annual #1

    Cosmo! Und Darkhawk! Und letzterer von Filipe Andrade gezeichnet!

    Silver Surfer: Black #1

    Ich mag den Surfer nicht und mit dem Zeichner kann ich nix anfangen. Klassischer Fall von "Minus Mal Minus gibt Plus" also. Passt wie die Faust auf's Auge. Alles. Tolles Teil, grandioser Trip. Optisch wow. Als hätten Moebius und Druillet ein Kind gezeugt. Will ich in gross gedruckt haben.

    Fallen World #2

    Ah, jetzt ist Adam Pollinas Zeichenstil auch auf diversen Seiten erkennbar.

    Faithless #2-3

    Azzarello ist ja sonst nicht so meins, aber hier gefällt mir seine Schreibe.

    Wolverine: Infinity Watch #1-5

    Äusserst spassiger Trip mit Wolverine, Loki einem Typen namens Hector und Bart, dem Geister-Beagle. Hatte ich so nicht erwartet (und die Serie nur wegen der Fraternity of Raptors und Talonar gekauft).

    DC's Dog Days of Summer #1

    Von den bisherigen Holiday-Specials das schwächste. Die Ferdinand-Geschichte von G. Willow Wilson und Stjepan Sejic reisst es aber komplett raus. Kyle Hotz zeigt zudem wieder eindrucksvoll, dass er der bessere Kelley Jones ist und die "Animal Man"-Geschichte war auch sehr kurzweilig.

  12. #4837
    Mitglied Avatar von Raro
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    Mickey All Stars - genialer Band, am besten gefallen mir die Seiten von: Dav / Batem & Pothier / Bertolucci & Brremaud / Munuera / Nesme / Petrossi / Regnauld / Peraza / Ferioli / Herenguel / Fecci

  13. #4838
    Mitglied Avatar von JeffBär
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Superman Year One 1, Miller, JRJR, Miki, Sinclair, DC

    Wer die Daredevil Miniserie Man without Fear vom selben Zeichner und Autor kennt und wem es gefällt kann mal hier reingucken.
    Eine weitere Superman Origin Geschichte. Mir hat sie gefallen, typische Millerkost.

    Die Zeichnungen sind auch recht ok, JRJR mag man oder nicht, ich bin eigentlich ein Fan, wobei er schon einige eher schluderige Arbeiten abgeliefert hat. Dank Miki aber wirklich sehr gut.
    Ich liebe Millers Daredevil Storys, wo hast du Superman Year One gekauft? Finds irgendwie nicht

  14. #4839
    Mitglied Avatar von JeffBär
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    Zitat Zitat von JeffBär Beitrag anzeigen
    Ich liebe Millers Daredevil Storys, wo hast du Superman Year One gekauft? Finds irgendwie nicht
    Hab es doch gefunden

  15. #4840
    Mitglied Avatar von dino1
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    Die Kong Crew, Herenguel, Panini

    King Kong hat 1933 Manhatten besetzt, 14 Jahre später hockt er immer noch da. Das Gebiet hat sich prähistorisch verändert, Dinosaurier hausen dort, ebenso wie eine seltsame Gruppe Amazonen von denen wir nicht viel erfahren.
    Die Runde wird voll mit einem Jungpiloten, seinem Dackel sowie einem Journalisten und Wissenschaftler. Dazu eine Militärbasis und das Abenteuer kann starten.

    Anders als z.B. U.C.C. Dolores, gelingt es Herenguel wirklich mit seinem Trash zu unterhalten. Natürlich ist das auch wieder abspulen typischer Klischees, ein Schuss Rocketeer, TopGun, King Kong und Jurassic Park, aber die Verschmelzung macht Spaß und ich freue mich auf Band 2.

  16. #4841
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    Kyle Hotz kommt mit seiner weichgespülten Kelley Jones Stil Kopie nicht mal annähernd an das Original heran.
    Austauschbar, massentauglich und seicht der Hotzenblotz Stil.
    Spitze Ohren machen noch lange keine Zeichner Legende.

  17. #4842
    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Die Kong Crew, Herenguel, Panini

    .... und ich freue mich auf Band 2.
    Gibt es den schon im Original und/oder steht fest, wann er bei Panini erscheint?

    Kong Crew kaufe ich erst, wenn Panini zumindest den 2. Band bringt. Sobald es wirtschaftlich nicht so läuft wie prognostiziert, hat Panini nach meinem Eindruck wenig Skrupel, die Reihe sofort abzubrechen. Bei Brutal Nature sollte der 2. Band schon vor Monaten erscheinen. Mittlerweile haben sie den 01.01.2020 als Platzhalter eingesetzt (so im Onlineshop meines Buchhändlers), während er bei Panini selbst überhaupt nicht mehr gelistet ist. Also ist alles offen. Tendenz geht ziemlich eindeutig zum Abbruch.

  18. #4843
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von Zardoz Beitrag anzeigen
    Gibt es den schon im Original und/oder steht fest, wann er bei Panini erscheint?

    Kong Crew kaufe ich erst, wenn Panini zumindest den 2. Band bringt. Sobald es wirtschaftlich nicht so läuft wie prognostiziert, hat Panini nach meinem Eindruck wenig Skrupel, die Reihe sofort abzubrechen. Bei Brutal Nature sollte der 2. Band schon vor Monaten erscheinen. Mittlerweile haben sie den 01.01.2020 als Platzhalter eingesetzt (so im Onlineshop meines Buchhändlers), während er bei Panini selbst überhaupt nicht mehr gelistet ist. Also ist alles offen. Tendenz geht ziemlich eindeutig zum Abbruch.
    Keine Ahnung, gesehen, spontan mitgenommen.
    Wenn es nicht weitergeht hab ich nur Band 1. Ist nicht so, dass ich sonst nix zu lesen hätte. Ich kann ja nicht immer warten bis alles abgeschlossen ist.

  19. #4844
    Nur zur Klarstellung: "Tendenz zum Abbruch" bezieht sich auf "Brutal Nature"

  20. #4845
    Mitglied Avatar von dino1
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    Glaube kaum, dass Kong Crew der Renner wird. Dazu ist das einfach auch zu dünn. Zumal da auch erst ein Band überhaupt fertig ist so viel ich weiß.
    Ich bin ja schon etwas länger dabei, kenne also Serienabbrüche recht gut.

    Bei sowas wie dieser Reihe würde es mich auch nicht unbedingt stören, ärgerlich bei guten Geschichten wo man dann wohl nie erfährt was passiert.

  21. #4846
    Mitglied Avatar von amicus
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    In den 18 Monaten, seitdem ich wieder dabei bin, ist mir diese Erfahrung erspart geblieben. Wie läuft das eigentlich? Kommunizieren die Verlage den Abbruch oder wird dies stillschweigend vollzogen und der Kunde, also wir, erfahren mit Glück diesen Umstand auf Nachfrage?

  22. #4847
    Mitglied Avatar von amicus
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    Wobei Julie Wood der erste Abbruch werden könnte und die Nichtkommunikation von Mosaik nicht gerade kundenfreundlich ist.

  23. #4848
    Mitglied Avatar von dino1
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    Kenne das nur von früher, da hast du dann im Katalog eben Serie X nicht mehr gefunden. Heute gucke ich ins Forum und hoffe auf Experten wie Raro die den kompletten Überblick haben.

  24. #4849
    Mitglied Avatar von OK.
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    Das UPgrade wurde neulich vom Künstler ohne Wissen des Verlags abgebrochen. Sowas gibt‘s auch.

  25. #4850
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Zardoz Beitrag anzeigen
    Tendenz geht ziemlich eindeutig zum Abbruch.
    Aus einem der letzten Newsletter:
    YDICHO002 Brutal Nature 2 .................................................. ........................................... Erscheint nicht!
    Wundert mich persönlich nicht, da sich der Band zumindets bei uns doch sehr schleppend verkauft hat. Und persönlich finde ich das Ding unerträglich scheusslich, weil von Ariel Olivetti gemalt.
    Immerhin kann man sich den zweiten Band auf Englisch beschaffen, was bei einer franko-belgischen Serie selten der Fall ist.

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