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  1. #4776
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Zitat Zitat von Comic_Republic Beitrag anzeigen
    Ging ja auch innerhalb von ein paar Stunden weg....

    C_R
    Öh...Mist....ist an mir vorbei gegangen....

  2. #4777
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    So, mal die US-Hefte der letzten drei Monate aufgeholt:

    Young Justice #3-5

    Weiss nicht, wann mir ein Comic von Bendis zum letzten Mal so viel Spass gemacht hat. Vermutlich die ersten 2-3 Jahre von "Miles Morales". Schön, wie er den Bogen zum alten Comic schlägt und das Conner und Bart wohl auch die Pre-Crisis-Versionen sind. Hach...

    DCeased #1

    Die Idee, wie die DC-Figuren zu Zombies mutieren, ist vollkommen bekloppt - aber dafür macht's auch sehr viel Spass.

    Skyward #11-12

    Mein derzeit liebster Comic. Der natürlich mit der #15 eingestellt wird.

    TMNT #92-93 + FCBD

    "City of War" fängt schon mal gut an.

    TMNT: Shredder in Hell #2

    Rockt. Aber ob die Serie rechtzeitig zur #100 fertig wird. Santolouco hängt ja mächtig hinterher.

    TMNT: Urban Legends #10-12

    Die alte Image-Serie ist vollkommen durchgeknallt und zeichnerisch nicht immer sattelfest. Aber halt auch mit ihrem eigenen Charme.

    Batman/TMNT III #1

    Tynion kann die Turtles einfach nicht schreiben.

    Heroes in Crisis #6-8

    Was für ein Müll. Wie ein Event-Comic von Bendis: Im ersten Heft passiert was, im letzten heft wird vermutlich was passieren und dazwischen? Heisse Luft. Und wer bei der Mörder-Auflösung von "Identity Crisis" Schnappatmung bekommen hat, wird bei dem Kopfaua, das King hier veranstaltet, um den Mord zu erklären und den Mörder zu offenbahren, einen Schreikrampf kriegen.

    FCBD 20019: Spider-Man

    "Absolute Carnage" könnte lustig werden.

    FCBD: Avengers

    Hä?

    The Magnificent Ms. Marvel #1-2

    Nachdem ich mich durch 12 Hefte "Exiles" gequält habe, wollte ich Saladin Ahmed eigentlich meiden. Aber wegen Kamala wollte ich ihm noch 'ne Chance geben. Pff... der Mann hetzt wie bei den "Exiles" durch die Handlung. Die Figuren haben keinerlei Chance, sich zu entfalten.

    Doomsday Clock #9

    Immer noch erstaunt, wie gut das einfach ist.

    West Coast Avengers #8-10

    Und schon wieder vorbei. Schade, da "Jeff, the Landshark Pup" eine echt tolle Figur war.
    Die drei letzten Hefte waren zeichnerisch aber ein wenig fragwürdig.

    Lazarus: Risen #1

    ENDLICH geht's weiter. Was habe ich die Abenteuer von Forever vermisst. Wieder sooooo gut.

    Detective Comics #1000

    Langweilig. Bei "Action Comics #1000" gab's wenigstens noch das ein oder andere Highlight. Hier nur Bla. Aber gut, ich finde Supes ja auch besser als den dauberbetrübten Bats.

    Green Arrow #50

    Es ist schon ein Kreuz: Da ist die Figur zum ersten Mal seit Lemire wieder lesenswert und prompt cancelt DC den beiden Autoren die Serie mit dem ersten Arc unter dem Arsch weg.

    Outpost Zero #7-9

    Die Handlung könnte ruhig etwas schneller vorwärts kommen.

    Batman #66-68

    Damit ich ein Batman-Heft anfasse, muss schon viel passieren. Zum Beispiel gute Zeichner dran gesetzt werden. Jorge Fornes z.B. ist mMn der beste Bat-Zeichner seit der 90er-Jahre-Version von Kelley Jones. Erinnert sehr gut an Mazzucchelli. Bei der #67 kommt dann noch Lee Weeks hinzu und es gibt ein Wiedersehen mit der realistischen Version von Elmar Fudd.
    Die #68 gänzt dann mit Amanda Conner, die den Junggesellinnenabschied von Bruce und Selina zeichnerisch umsetzen darf. Selina und Lois, die sich in der Festung der Einsamkeit hackestrull durch Kal-Els reichhaltigen intergalaktischen Weinkeller saufen ist irre komisch.

    Star Trek vs. Transformers #5

    Abschluss der Miniserie.

    Life is Strange #4

    Schöner Übergang in den zweiten Arc.

    Marvel Team-Up #1

    Eve Ewing hat auf jeden Fall den besseren Draht zu Kamala. Das fühlt sich dann schon richtiger an. Die Idee mit dem Flip-Book ist nett.

    Punchline #1

    Um den Comic schleich ich schon seit geraumer Zeit rum. Hat sich gelohnt. Spassige Superhelden-Kost.

    Faithless #1

    Azzarellos Erotik-Comic fängt ganz interessant an. Zeichnungen sind ebenfalls sehr gut.

    Rags #1

    Auch mal so ein Testballon. Normalerweise hasse ich ja Zombies, aber hier ist das ganz okay. Die Zensur der Nacktheit nervt (aber gut, dann kauf ich halt digital die unzensierte Version). Schräger Trash mit verdammt guten Zeichnungen.

    Fallen World #1

    So alle 5-8 Jahre funkt Adam Pollina mal wieder "Hallo Welt - ich lebe noch." und dann wandert das Zeug direkt auf die Kaufliste. Story kann ich mir schenken, das ist so tief im Valiant-Universum, dass ich nur Bahnhof verstehe, aber sieht halt einfach klasse aus.

    The Wicked + The Divine #42-43

    Zum Ende hin wird das ja fast verständlich. Werd's auf der einen Seite vermissen, auf der anderen Seite bin ich froh, wenn's in drei Heften zuende ist.
    Hoffentlich kommt McKelvies Rücken wieder in Ordnung.

    Five Years #1

    Heh. Ich liebe Francines Mutter! Die Szene mit ihr und Katchoo ist einfach pures Comedy-Gold.

    DC's Year of the Villain Special #1

    Mein Interesse hält sich in Grenzen. Immhin scheint "Event Leviathan" ganz gut werden zu können, wenn Bendis es nicht in den Sand setzt. Snyder und Tynion umfahre ich ja immer grossräumig.

    Star Wars: Age of Rebellion - Grand Moff Tarkin #1

    Cool, ein One-Shot über meine liebste SW-Figur. Herrlich böse. Hat mich gleich dazu gebracht, mir gestern noch mal den genialen "Rogue One" und den fast völlig missratenen "The Last Jedi" anzuschauen.

    Cavewoman: Lost

    Trash durch und durch.

    Ghostbusters 35th Anniversary: Extreme

    Die "Extreme Ghostbusters" sind ja meine liebste Inkarnation der GB (dicht gefolgt vom letzten Film mit Kate McKinnon) und ich mag gerade Kylie und Eduardo sehr. Aber das Heft hier war eher... mau.

  3. #4778
    Mitglied Avatar von Raro
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    Illustrators Magazine 25 und Illustrators Magazine Special 4 - beide 10/10: Manara, Greg Hildebrandt und Ron Embleton - was für ein Füllhorn voller fantastischer Bilder. Die Illustrators Magazine werden immer besser, sogar besser als das US Magazin Illustration. Noch ein Tipp, Embletons Meisterwerk Wulf the Briton gibt es jetzt über amazon.co.uk zum Toppreis von nur noch 59 GBP plus Porto, zugreifen, bevor der Brexit die Sachen wieder zollpflichtig macht.

  4. #4779
    Mitglied Avatar von dino1
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    Street Angel, Jim Rugg, Brian Maruca, AdHouse Books

    Straßenkind Jesse Sanchez hasst Schule, Ninjas, Verbrecher und verrückte Wissenschaftler.
    Zum Glück ist sie immer zur Stelle und so rettet der Street Angel ein kaputtes Amerika vor eben diesen Bösewichten.

    Total abgedrehte Action, klasse Zeichnungen, was braucht es mehr.

    Clint kennt es bestimmt schon, wenn nicht, guck mal rein. Alle anderen die es etwas ungewöhnlicher mögen auch.

  5. #4780
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Robert Langdon - Das Testament des William S.

    Oh, stimmt war ja gar nicht Prof. Langdon sondern Mortimer. Gelesen hat es sich aber wie ein klassischer Dan Brown. Blake war eigentlich nur als Alibi dabei, wie so oft. Die Suche nach dem verschollenen Manuskript von Shakespeare hat mir jedenfalls gefallen. Blake und Mortimer ist immernoch eine der besten geschriebenen Serien, unheimlich dicht. Das liest man nicht in 30 Minuten weg. Müsste man an dem Band was kritisieren, wären es die Zeichnungen. Ein bisschen mehr Venedig hätte ich mir schon gewünscht.

    Blake und Mortimer - Die Septimus Welle

    Was für ein Quark, trotzdem irgendwie unterhaltsam. Die Zeichnungen sind ein Highlight, mit das Beste was man bei BM bislang gesehen hat. Trotz der seltsamen Story hat mir der Band insgesamt gefallen.

  6. #4781
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Blake und Mortimer - Der Stab des Plutarch

    Man liest und liest und liest und fragt sich dann nach etwa 50 Seiten: "was zur Hölle für ein Stab?". Ok der Stab kommt dann nichmal kurz vor, aber warum ist ausgerechnet er der titelgebende Gegenstand? Egal...die Story hat irgendwie keinen richtigen Anfang und auch kein Ende. Liest sich wie ein Vorhängsel für den Krieg der Welten...ach ne war was anderes.
    Nunja, dramaturgisch eher mau. Als Vorgeschichte brauchbar, aber hätte man's gebraucht? "Solo" hätt' ich auch nicht gebraucht. Jetzt isses halt da. Kann man lesen, interessant aber gut geht anders.

  7. #4782
    Mitglied Avatar von Raro
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    DCeased 1 - DC Comics - 2/10: Was für ein Schmarn, irgendwie kommt DC immer 14 Jahre zu spät. Ist jetzt also die Tribute-Parodie zu Marvels Zombies. Irgendwie fällt mir bei den neuen DC Heften auf, daß das Papier für die intensiven Farben der Computerkolorierung nicht geeignet ist.

    Savage Avengers 1 - Marvel Comics - 7/10: Lese ja eigentlich keine neuen Marvel Hefte mehr, aber das Variant Cover hat mich angesprochen, also gekauft. Allein der Conan Wolverine Brawl war das Geld wert. Da werde ich mir den Trade zulegen, zumal Deodato hier ganz passable Zeichnungen abliefert. Wenn Berserker Unbound in die Richtung geht, wäre das nicht übel, immerhin hat er ja hier die Gelegenheit einen Barbaren in der heutigen Zeit zu präsentieren, da die Prämisse bei Berserker ja ähnlich angelegt ist.
    Geändert von Raro (15.05.2019 um 09:54 Uhr)

  8. #4783
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Da werde ich mir den Trade zulegen, zumal Deodato hier ganz passable Zeichnungen abliefert.
    Was? Die Zeichnungen waren schrecklich, durchgepauste 3D Modelle, besonders schön als Wolvie das Schwert in einem unmöglichen Winkel im Kopf steckt.
    Bei dem was Deodato abliefert muss ich an den hier denken.


  9. #4784
    Mitglied Avatar von Raro
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    Ich habe ja passabel und nicht hervorragend geschrieben, und die vielen Schatten und Schraffuren hatten so einen Chaykin American Flagg Vibe.

  10. #4785
    Mitglied Avatar von dino1
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    Finde bei Deodato merkt man so richtig die Scheißegalattitüde, der kann es ja, aber warum Mühe geben wenn es so passt.

  11. #4786
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Interessant. Beim Durchblättern dachte ich eigentlich "Hmmm... zum Abschluss gibt Deodato sich ja mal wieder Mühe. Sieht garnicht mal so übel aus.".
    Aber das Letzte, was ich von dem gut fand war auch die "Tigra"-Miniserie von.... 2001 oder so.

  12. #4787
    Mitglied Avatar von Kramer
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    im Comic-Niemandsland
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    "DC Super Heroes - The ultimeate Pop-Up Book"...
    ... gab's bei mir.

    Das hat richtig viele Motive, dafür aber weniger Bewegung beim durchblättern als mein Marvel Pop-Up. Wenn ihr mit reinschauen wollt, seht ihr spätestens am Ende am Batteriefach, dass das Batsignal eigentlich leuchtet. Das ist auf den Fotos leider nicht so gut zu erkennen.



  13. #4788
    Mitglied Avatar von Pearl
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    Habe letzte Nacht die vier Undertaker Bände zum zweiten Mal gelesen, und der positive Eindruck hat sich vertärkt. Für mich ist das definitiv der Blueberry Nachfolger. Nur Jim Cutlass begeistert mich nach mehrmaligem lesen noch mehr. Undertaker ist doch die beste neue Western Serie. Dachte eigentlich, dass nichts den Marshall Bass übertrifft, aber Undertaker schafft das. SEEEHHHRR spannende, fesselnde und originelle Stories, die in jeweils zwei Bänden genügend Platz zur Entfaltung haben, und phänomenale Zeichnungen. Gesichter, die man unterscheiden kann und so viele Details, dass man sich kaum von einem Panel lösen will. Der neue King of the west- Lol.

  14. #4789
    Mitglied Avatar von amicus
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    Was was ist mit Lonesome?

  15. #4790
    Mitglied Avatar von Pearl
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    Tja, Lonesome finde ich, von den über jeden Zweifel erhabenen Zeichnungen abgesehen, eher mau. Die Story hat mich überhaupt nicht gepackt. Da finde ich eigentlich alle neuen Western Serien wie Marshall Bass, Catamount, Sonora, usw. besser. Und eben Undertaker ist die Topserie unter den "neuen". Vielleicht bekommt das Swolfs in den folgenden Bänden noch hin, und hat den einen oder anderen guten Einfall, die Story aufregender zu gestalten. Zum dranbleiben ist Lonesome allemal gut genug.
    Da Undertaker wieder die Lust auf Western angestachelt hat, habe ich heute die ersten 5 Bände von Bouncer gelesen. Und da ist es gerade andersherum, die Story steckt voller guter Ideen und macht immer mehr Spaß, aber mit den Zeichnungen von Boucq werde ich nicht richtig warm. Die Gesichter finde ich größtenteils unterirdisch und die Pferde sehen auch hin und wieder seltsam aus. Aber die erwähnten Ideen treiben das Lesen voran. Die Serie gehört für mich aber nicht zu den ganz großen. da gibt es mit Jim Cutlass, Blueberry, Durango, Comanche, Cartland, Buddy Longway und eben Undertaker viel interessantere Kandidaten.
    Geändert von Pearl (18.05.2019 um 21:36 Uhr)

  16. #4791
    Mitglied Avatar von amicus
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    Wenn die Story dich nicht gepackt hat, ist deine Einschätzung natürlich nachvollziehbar. Mir gefällt Undertaker ebenfalls sehr gut, aber eben nicht besser als Lonesome. Aber das ist natürlich reine Geschmacksache. Mich hat beispielsweise Marschall Bass nicht überzeugt.

  17. #4792
    Mitglied Avatar von Breedstorm
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    Jimmys Bastarde 1 – Getriggert
    Von dem aufstrebenden, erst 2015 gegründeten Verlag AfterShock Comics stammt Jimmys Bastarde von Garth Ennis und Russ Braun. Panini Comics bringt die Serie nun in deutscher Sprache, übersetzt von Comedian und Comicfan Hennes Bender.
    Kein Wunder dass die Serie gewählt wurde, schließlich ist der Name Garth Ennis nach Erfolgen wie Preacher oder Punisher eine sichere Bank. Der Nordire hat in der Vergangenheit immer wieder durch wahnsinnige Ideen und Gewaltexzesse von sich Reden gemacht, und auch bei mir erregt der Name immer wieder Aufmerksamkeit.
    Jimmys Bastarde ist im Grunde genommen eine Bond-Persiflage, und zwar des Bonds, den wir aus den Filmen der 60er und 70er kennen, mit wahnwitzigen Supergegnern wie Goldfinger oder Beißer. Einen Bond eben, der sich selbst nicht so ernst und hart nahm wie in der Gegenwart. Neben den fantasiereichen Gegnern, außergewöhnlichen Settings und technischen Spielerein wird Bond natürlich auch mit einem Thema in Verbindung gebracht: Frauen, besser gesagt den Bond-Girls.
    Jimmy Regent ist Bond-Testosteron³, es gab also im Leben des Machos schon eine riesige Anzahl von Sexualpartnerinnen. Anscheinend ist der Geheimagent jedoch nicht mit der Lizenz zum Verhüten ausgestattet, denn er hat Dutzende Kinder - und die wollen ihm nun als Leder. Als Motivation muss das der Entzug der Väterlichen Liebe und Fürsorge gelten. Nicht gerade plausibel, aber einen Aufhänger muss es ja geben. Und hey, letzendlich ist es wie in jedem Bond: die Handlung ist nur ein Vehikel für die Action.
    Jimmys neue Partnerin Nancy McEvan scheint die einzige zu sein, die seinen Verführungskünsten nicht erlegen ist. Dafür beweist sie ebenso gute Nahkampffähigkeiten wie ihr ungeliebter Partner, speziell als eine neue, ausgesprochen perfide Seuche die Runde macht. Können sich die beiden zusammenraufen, und die Feinde des UK in ihre Schranken weißen.
    Fazit:
    Wo Ennis draufsteht, ist auch Ennis drin. Hier kann er seine Markenzeichen wie wirklich abstruse Gegner und schlimme, schlimme Überraschungen perfekt verwirklichen. Das Thema Kritik an Machotum und Sexismus bleibt dabei im Hintergrund, und man muss schon genau hinsehen, so man den in diesem Werk eine Moral herauslesen will. Stattdessen zelebriert Ennis hier Irrsinn und Zerstörung. So fühlt man sich an Serien wie Preacher, The Boys oder Hitman erinnert. Die Klasse erreicht Jimmys Bastarde dann jedoch nicht, aber man kann sich das Ganze wie The Pro vorstellen, nur mit dem Bond-Thema statt mit Superhelden. Ein solider Ennis also, bei dem man bekommt was man sich vorgestellt hat.
    Die Zeichnungen von Russ Braun, der ja bereits bei Battlefields und The Boys mit Ennis zusammen gearbeitet hat, sind solide und haben einen hohen Wiederkennungswert sowie – ganz wichtig hier – sind humorvoll. Mir persönlich hat es mehr das Cover von Joe Kusko angetan, dass durchaus ein Bond-Intro der 60er sein könnte. Mehr Cover gibt es in der Cover Galerie im Anhang.

    Old Man Hawkeye 2: Das Vermächtnis
    Autor Ethan Sacks und Zeichner Marco Secchetto haben sich bereits dem ersten Band der vorliegenden Reihe der Welt der Erfolgsserie Old Man Logan angenommen, allerdings spielt die Handlung zeitlich davor. Erzählt wird die Geschichte von Clint Barton, auch bekannt unter dem Namen Hawkeye, der sich vom Schurken zum Rächer wandelte, und in der Vergangenheit sogar eigene Teams anführte wie die Westküsten-Rächer oder die Thunderbolts. Nachdem der Großteil der bekannten Superhelden getötet wurde, müssen sich die Verbliebenen im Ödland allein durchschlagen. Dabei können alte Feindschaften wieder aufflammen, und neue entstehen. Clint Barton definierte sich in der Vergangenheit vor allem durch eines: seine Treffsicherheit. Der Meisterschütze hat keine Superkräfte, daher muss er sich auf seine Hand-Auge-Koordination verlassen können, und genau daran scheitert es gerade. Die Diagnose ist niederschmetternd: er wird langsam blind. So beschließt Hawkeye eine letzte, große Mission. Dabei hat er eines der ältesten, ehrlichsten Motive der Menschheitsgeschichte: er will Rache!
    In „Das Vermächtnis“ wird es nun sehr deutlich, was in der Vergangenheit geschah, und wie Clint zu diesem alten, verbitterten Mann wurde. Aus einer typischen Routinemission der Avengers wurde plötzlich die Katastrophe, als die man die Welt unter der Herrschaft des Red Skull und seiner Entourage bezeichnen kann. Eigentlich sollte es ein einfacher Sieg wie üblich werden, gerade mit der Unterstützung der Thunderbolts, das Team also, was Hawkeye in dessen Blütezeit angeführt hatte. Die ehemaligen Verbrecher sollten unter neuen Identitäten zu Helden werden, was nicht in allen Fällen gelang. So wurden die Avengers verraten, was viele tote Freunde bedeutet hatte.
    Begleitet von seine/r ehemaligen Sidekick Kate, die ebenfalls unter dem Namen Hawkeye unterwegs war, zieht er nun durch Nordamerika, und begegnet so manchem ehemaligen Freund, und nicht immer verlaufen die Begegnungen freundlich…
    Fazit:
    Die Künstler haben Konsequent fortgesetzt, was in Band 1 begonnen wurde, und gerade die Szenen aus der Vergangenheit tragen doch viel zum Verständnis bei. Anfängerfreundlich wurden bekannte Avenger für die Rückblicke genutzt, eine kluge Entscheidung, denn Einsteiger die bislang nur das MCU kannten, werden mit dem Thunderbolts nichts anfangen können.
    Auch ist die Handlung weniger stark an der Vergangenheit ausgerichtet als Old Man Logan. Die Lücke wurde mit viel Action gefüllt. Das Mix ist aber gelungen, die Serie verkommt nicht zum reinen Action-Feuerwerk.
    Insgesamt erreicht Old Man Haweye nicht ganz das Level von seinem Kumpel Logan, kann aber trotzdem gut als Ergänzung, oder, wenn man die Marvelhelden in einer Dystopie mag, gelesen werden. Sowohl Neuleser als auch Altfans werden hier ihre Freude haben, letztere sogar noch mehr, wenn sie zwischen den Zeilen lesen und die Beziehung Clints zu den anderen Figuren kennen.

    Comic-Podcast

  18. #4793
    Mitglied Avatar von Raro
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    80 Jahre Marvel - Die 1950er - Panini Comics - 7/10: Die enthaltenen Comics kenne ich schon aus den entsprechenden Masterworks Bänden, schön, daß es das Material mal auf Deutsch gibt, die Papierwahl ist viel besser als die bei den US Bänden, gerade bei dem 70er Jahre Band mit den s&w Magazinheften ist das Papier der US Ausgabe viel zu glänzend, daher freue ich mich auf den 70er Band von Panini. Was für Abzüge bei dem Band sorgt, das ist die Chaykin Story aus dem Jahr 2008, klar, das ist der Captain America der 50er Jahre, aber ein krasser Stilbruch zum Rest des Buches, da hätte man genügend Alternativmaterial zur Verfügung gehabt. Ist aber nicht Panini anzukreiden, da es sich um eine Übernahme der US Ausgabe handelt.

  19. #4794
    Mitglied Avatar von Raro
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    Die Blake und Mortimer Bibliothek - Das Geheimnis der großen Pyramide - 9/10: Wunderbare Ausgabe dieser klassischen Geschichte, mit viel Zusatzmaterial.

  20. #4795
    Mitglied Avatar von amicus
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    Zitat Zitat von Raro Beitrag anzeigen
    Die Blake und Mortimer Bibliothek - Das Geheimnis der großen Pyramide - 9/10: Wunderbare Ausgabe dieser klassischen Geschichte, mit viel Zusatzmaterial.
    Also lohnt sich deines Erachtens nach die Neuanschaffung?, wenn man wie meine Wenigkeit schon den dicken Wälzer in seinem Besitz hat.

    Was mich in meiner Ausgabe teilweise ärgert, ist, dass das Lettering bei einigen Alben schon arg klein geraten ist. Da muss man ja schon eine Lupe bemühen. Und das Zusatzmaterial ist auch sparsam ausgefallen; dafür in der Summe betrachtet eine sehr günstige Ausgabe mit viel Blake und Mortimer.

    Die Panels sind in der Bibliothek sicher auch größer.

  21. #4796
    Mitglied Avatar von Raro
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    Das hängt davon ab, wie Du B+M Fan bist. War ja nicht abzusehen, daß die Bibliothek so kurz nach dem Mammutband erscheinen würde. Was die Lesbarkeit betrifft, so ist die neue Ausgabe besser.

  22. #4797
    Mitglied Avatar von amicus
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    Danke für die Info.

  23. #4798
    Mitglied Avatar von dino1
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    Lese gerade wieder mal die JLA von Morrison und Porter, echt ziemlich feist.

  24. #4799
    Mitglied Avatar von dino1
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    Incredible Hulk 417, Hitman/Lobo

    Manchmal lohnt es in den Keller zu steigen, hatte ganz vergessen, dass ich die Hefte habe.

    Im Hulk Heft dreht sich alles um Junggesellen/innen Abschiede, Rick Jones möchte heiraten, es geht recht offen zu, bei den Herren und Damen. Nur der prüde Cap mag nicht immer hinsehen.

    Hitman/Lobo ist kompletter Ennis Trash, eine Prügelorgie die etwas ungewöhnlich endet, und heutzutage eine komplette Empörungswelle auslösen würde.

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