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  1. #4276
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Naja, will nicht provozieren, aber sehr gut ist die Ausgabe nicht, wie du es beschreibst.
    ICH finde die Ausgabe sehr gut. Was andere finden ist mir erst mal irgendwie egal (geht ja um das, was MIR gefällt). Ich hab das Ding mit grossem Vergnügen gelesen, ich mag die Aufmachung und ich hab das Ding gern im Regal stehen. Gerade die Aufmachung ist einer der Gründe, warum ich den Band in der Sammlung lasse, denn ein inhaltlicher Überflieger ist die Serie nun mal nicht. Aber ich hab jetzt auch in die Softcover geschaut und da gefällt mir die GA einfach besser. Mir eben. Wenn andere das anders sehen und den Band nicht kaufen, ist das vollkommen in Ordnung, denn nein, die Ausgabe ist sicherlich nicht perfekt (wie ich ja auch oben ausführlich beschrieben habe). Und nein, ich rede mir den Band auch nicht schön, ich hab halt nun mal andere Ansprüche und mir gefällt nun mal, was mir gefällt.
    Und z.B. die "Freddy Lombard"-Ausgabe finde ich schick und kompakt und nett. Aber eben auch nicht schön. Ein typisches Ami-Produkt. Und da ich mich nach ca. einem Drittel nur noch durch die schrottige Handlung gequält habe (vielleicht wird das ja besser, wenn Yann als Ko-Autor an Bord kommt), hab ich den erst mal Beiseite gelegt udn werde den vielleicht irgendwann zuende lesen. Oder auch nicht und aus der Sammlung werfen.

  2. #4277
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    Ich finde die Blake und Mortimer GA auch ganz „nett“ beschäftige mich aber schon mit der Serie seit vielen Jahren und hab die ganzen Carlsen SC sowie Carlsen sich ja auch schon seit Jahrzehnten mit B&M beschäftigt und den deutschen Fans jetzt etwas ganz besonderes präsentieren wollte, Stichwort 50 Jahre Jubiläum! Die Franzosen haben ein Telefonbuchformat rausgebracht und Carlsen fand das auch ganz nett und Jubiläums würdig. Warum zur Hölle dann gar nichts von Carlsen daran gemacht wird, was ein europäischer Partner durchaus machen kann weil er es sowieso muss, wie zb. einheitliches Lettering und Fehler aus den früheren Auflagen verbessern, ist völlig unverständlich?! Außer natürlich man weiß, das null Komma null zusätzlich investiert werden soll, nämlich so rein gar nichts.
    Mit anderem dünnen Papier hätte man auch eine bessere Druckqualität rausholen können und manche Seiten wären dann sogar sichtbar geworden und nicht in einem dunklen Nichts verschwunden.
    An Clint ist der Klassiker seit 40 Jahren vollends vorbeigegangen, geht sowas überhaupt wenn man ernsthaft Comics verkauft?, und findet die mangelhafte Jubiläums Ausgabe weil es so ein schöner fetter Brocken ist jetzt gut. Klasse, Glückwunsch. Dafür wird auf wirklich guten GAs rumgehackt da ist das Papier zu weiß, so ein Scheiss. Das Papier ist bei der B&M Telefonbuchausgabe übrigends auch weiß aber dafür für Bedruckung mit Farben ungeeignet.
    Wer die Abenteuer von B&M einigermaßen originalgetreu lesen möchte und die Jacobs Kunst gut erkennen möchte sollte auf die SC oder Salleck HC zurückgreifen.
    Die B&M Ausgabe ist für Leser geeignet denen so ziemlich alles egal ist, Hsuptsache es kommt wie es kommt und günstig gegenüber der Einzelalben oder für Leute wie Clint die speziell von Carlsen noch alles gut finden wollen.
    Carlsen kann das besser siehe Gaston GA. Es reicht durchaus wenn man das gut findet was Sie auch wirklich gut machen, da kann ich noch jedem die wunderschöne Peanuts GA ans Herz legen.
    Geändert von jellyman71 (28.12.2017 um 17:35 Uhr)

  3. #4278
    Mitglied Avatar von Gagel
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    auf Anregung von Dino1 auch hier:

    "Die Übertragung" von Manuele Fior (avant 2013)

    Manuele Fior ist den geneigten Lesern im comicforum kein Unbekannter. 2010 hatte sambir "Fräulein Else", 2011 hatten sambir und Kai Schwarz "Fünftausend Kilometer in der Sekunde" in ihren Jahresbestenlisten. Zu Diskussionen im comicforum hat sein bei Avant erscheinendes Werk soweit ich sehe bisher nicht geführt.
    Ein Interview aus 2012 findet man auf comicgate
    http://archiv.comicgate.de/interview...uele-fior.html

    "Die Übertragung" zeigt Manuele Fior in zweifacher Hinsicht von einer überraschenden Seite: farblich: gänzlich in schwarweiß bzw. Grautönen gehalten und thematisch: eine Sciencefiction Erzählung, wobei diese so gar nichts mit den mit diesem Genre verbundenen Erwartungen zu tun hat. Krasser als zu dem im selben Verlag erschienen Lone Sloane kann der Gegensatz kaum sein - und doch sollten sich auch Liebhaber des zuletzt genannten eines Blickes in "Die Übertragung" nicht enthalten.
    Die folgenden Besprechungen helfen da vielleicht weiter:

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/co...e/8656400.html
    https://giubanski.wordpress.com/2016...-uebertragung/
    http://www.taz.de/!5061846/

    "Das gesamte VErkehrsnetz ist zusammengebrochen. Das Gleiche gilt für die Kommunikation. Kein Netzt, kein Satellit, kein Signal ... Nichts geht mehr!" (Seite 117, Panel 4)
    "Einen Moment lang dachte ich, dass alles vorbei wäre. Die Welt, wir, das Leben aud der Erde ..." "Jetzt übertreibst du aber." (Seite 132, Panel 5) "Aber wir sind immer noch da und wissen nun, dass wir nicht allein im Universum sind. ein großartiges Gefühl!
    Ich habe das Gefühl, alles zum ersten Mal zu sehen, die Menschen, die Häuser, die Autos ..." (Panel 6)

  4. #4279
    Mitglied Avatar von Breedstorm
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    All Star Batman #2 – Die Enden der Welt
    Auch im zweiten Band von All Star Batman ist wieder Scott Snyder als Autor am Start. Dieser sollte jedem Batman-Leser ein Begriff sein, der sich in letzter Zeit mit der Heftserie beschäftigt hat. Ich muss zugeben, bei Band #1 war es jedoch John Romitha Junior, der mich zugreifen ließ, in Band 2 ist dieser jedoch nicht mit dabei, sondern Jock, Tula Lotay, Declan Shalvey, Franceso Francavilla und Guiseppe Camuncoli.
    Das Motto „All Star Batman“ ist auch hier wieder Programm, denn wieder lässt Snyder den dunklen Ritter auf viele bekannte Schurken treffen, die ihm das Leben schwermachen. So treffen Batman und sein neuer Sidekick Duke u.a auf Mr. Freeze, Poison Ivy und Zsasz.
    Mr. Freeze beispielsweise hat die Idee einen urzeitlichen Bazillus in der Arktis zu bergen, um die Menschheit ins Verderben zu stürzen. Klar, dass Bruce ihn das nicht machen lässt, und sich selbst auf den Weg dorthin macht, um das Unheil zu verhindern.
    Obwohl Batman Freeze ausschalten kann, kommt doch noch etwas von der eingefrorenen Seuche in die Staaten, und so muss Batman die Hilfe von Poison Ivy in Anspruch nehmen. Ich sag nur: alte Liebe rostet nicht.
    Danach gibt es ein Treffen mit Mitgliedern der Batfamilie, z.B. Dick oder Barbara. Doch auch hier ist nichts wie es scheint, und wenn eine große Anzahl von Kopfbedeckungen die Runde macht, weiß der geneigte Leser, wie der Hase läuft.
    Wie bei Snyder üblich gibt es viele Hinweise, Wege und Irrwege. Die finale Antwort, wer das große Mastermind ist, wird es erst in Band 3 geben. Man kann aber auch mit den einzelnen Kapiteln Spaß haben, denn gerade durch die wechselnden Zeichner wirken sie sehr eigenständig, obwohl sie das gewiss nicht sind. In der Vergangenheit hatte ich öfters die Werke von Snyder mehrfach zu lesen, da man oft erst am Ende die genauen Zusammenhänge erkennt. Bei mir zumindest wird dies auch hier der Fall sein. Definitiv kein Comic zum nebenbei lesen oder für Neulinge.
    Gesammelt ist auch die komplette Nebengeschichte um Duke Thomas, die in den US-Heften 1-9 in kleinen Kapiteln erschien. Eine gute Entscheidung, am Stück bleibt doch mehr hängen, und um den neuen Charakter einschätzen zu können, ist sein hier gezeigter Hintergrund (Stichwort: Eltern) mehr als wichtig. Mir war die Figur vorher etwas suspekt, aber durch diese Episode ist sie mir vertrauter geworden.
    Insgesamt ein guter Band, wenn man mit Snyder verschachtelter, selbstreferentielle Erzählweise etwas anfangen kann, und etwas Überblick hat, was in den letzten Jahren in Gotham so los war.








    Tag X, Band 5: Die Republik der Sklaven

    In der Serie „Tag X“ aus Paninis Albenprogramm geht es um alternative Geschichte. Wie bei Marvel und DC mit „What if?“ oder „Elseworlds“ wird hier etwas aus der Vergangenheit verändert, so dass eine neue Zeitlinie entsteht, aber eben nicht mit Helden in Spandex, sondern mit Weltgeschichte, so dass auch berühmte Persönlichkeiten der Vergangenheit in veränderten Kontext gesehen werden können.

    Im 5. deutschen Band der Serie von Fred Duval und Jean-Pierre Pécau haben sich die Künstler Spartacus ausgesucht, einen ehemaligen Gladiator und Sklaven, der einen Aufstand gegen Rom anführte, und nach einigen erfolgreichen Kämpfen in der Schlacht von Lukanien besiegt und getötet wurde. Um Nachahmung zu verhindern, wurden die Überlebenden Sklaven entlang der Via Appia gekreuzigt.

    Soweit zu Historie. Der Spartacus dieser Geschichte allerdings ist etwas erfolgreicher, und kann schlussendlich sein Heer an Unterdrückten und geknechteten in die Freiheit führen, wo sie Sizilien besetzen, und eine freie Republik gründen. Klar, dass das im römischen Reich nicht für Freude sorgt, und so setzen die Römer alles daran, die neue Keimzelle der Freiheit wie ein Krebsgeschwür aus dem Mittelmeer zu schneiden…


    Fazit:

    Bei dem Titel wusste ich nicht genau was mich erwartet. Klar, die Figur Spartacus ist den meisten durch Verfilmungen ein Begriff, aber geschichtlich sind einem die Details nicht immer geläufig.
    Natürlich läd so das Konzept zur Eigenrecherche ein, und ein Blick in Wikipedia verrät hier dem Interessierten die genauen Hergänge. Nichtsdestotrotz hätte ich mich über einen kleinen Anhang oder ein Vorwort gefreut, bei dem die wichtigsten Figuren und veränderten Ereignisse vorgestellt werden.

    Sehr passend zum Thema wurde Damien als Zeichner gewählt (die bisherigen waren Wilson und Buchet). Damien schafft eine typische Sandalenfilm-Atmosphäre einzufangen, und muss den Vergleich mit Frusin bei „Die Expedition“ oder Marini bei „Die Adler Roms“ nicht scheuen.

    Erzähltechnisch sind es hier nicht die „fallenden Dominosteine“, die eine Änderung der Zeitlinie auslösen, sondern das große Ganze. Natürlich sind wichtige Akteure wie Cäsar oder Crassus mit dabei, aber auch fiktive Nebenfiguren spielen eine gewichtige Rolle.

    Ich bin nach wie vor vom Konzept der Serie begeistert und gespannt, was uns da noch erwarten wird.













    Trigan 13 – Unheimliche Begegnungen
    In unserer beliebten Rubrik „Neues aus Trigan“ gibt es dieses Mal wieder einen Band der komplett von Don Lawrence gezeichnet wurde, Autor ist wie immer Mike Butterworth.
    In der dreizehnten Ausgabe von Paninis Neuauflage der Serie „Trigan“ sind 4 Geschichten aus den Originalausgaben „Look and Learn“ 559 bis 596 aus den Jahr 1972 bis 1973 enthalten. Alternative Cover sind in diesem Band nicht dabei, dafür hat er aber ganze 86 Seiten zum Preis von 17,99€.
    Episode 35: Der Fluch der Mumie
    Wie das Cover bereits verraten hat, treibt eine Mumie ihr Unwesen auf Trigan. Bei Bauarbeiten unter der Stadt wird ein alter Tempel einer untergegangenen Zivilisation ausgegraben, in dem es auch einen Sarkophag zu finden gibt. Als dann nach und nach alle mit der Ausgrabung befassten Bürger auf wundersame Weise ums Leben kommen, entsteht schnell das Gerücht, dass ein Fluch dahintersteckt. Der Neffe des Kaisers nimmt die Ermittlungen auf.
    Episode 36: Die verlorenen Jahre
    Hauptperson dieser Geschichte ist dieses Mal wieder ein bislang Unbekannter. Narri ist ein einfacher Hirte, der sich durch einen Zufall plötzlich einige Jahre in der Zukunft vorfindet. Doch dort ist nichts mehr wie es war. Trigo ist nicht mehr an der Macht, vielmehr wurde seine gesamte Familie von einem Diktator ausgelöscht. Kann Narri das Rad der Zeit zurückdrehen?
    Episode 37: Reise nach Orcadia
    Bei einem Flugzeugunglück kommt es zur Katastrophe. Der Kaiser ist im Flugzeug, zufälligerweise auch nuklearer Abfall, und als es zur Explosion kommt, kann der Kaiser gerettet werden. Doch zu welchem Preis? Der Kaiser wird immer kleiner, so dass bald schon Nager zu einer Bedrohung für ihn werden. Doch das Schrumpfen geht weiter, und so ist Trigo bald zwischen Atomen verschwunden…
    Episode 38: Das Geheimnis um Burg Doum
    Janno, Kerren und Roffa sind schon alte Hasen bei der triganischen Luftwaffe. Neu am Start ist der junge Dubal, der äußerst talentiert mit dem Steuerknüppel umgeht. Doch eines Tages verändert sich der Lebensfrohe Kadett, und zieht sich mehr und mehr zurück. Bei einem Absturz wird Dubal verletzt, und als er im Krankenhaus im Schlaf spricht, hört Janno etwas von einem alten Familiengeheimnis, welchen seinen Freund bedrückt. Klar, dass er da mal nach dem Rechten sehen muss.
    Fazit
    Es ist immer wieder erstaunlich, welche Genres und Einflüsse Butterworth in die Serie integriert. In diesem Band baut er das Horrorthema Mumie in Verbindung mit den Gerüchten zum angeblichen Fluch der Mumie ein, ebenso wie das Thema Zeitreise (kann man die Zukunft ändern?) und Episoden um alte Burgen und Landsitze, die auch Sherlock Hilmes bereist haben könnte. Das alles setzt er in Kanon mit der triganischen Geschichte, so dass es vollkommen normal ist, dass unter Trigopolis, einer sehr modernen Stadt, welche von einem einstigen Reitervolk erbaut wurde, ein ägyptisch anmutender Tempel liegt, oder auch, dass das Reitervolk auch prunkvolle Landsitze in den Highlands hat. Auch dass das Staatsoberhaupt zusammen mit Atommüll transportiert wird, ist kein Widerspruch in Trigan. Und trotzdem (oder vielleicht deswegen?) macht es immer wieder Spaß sich auf diesem Planeten umzusehen, denn da ist alles möglich. Und sieht, dank Don Lawrence, auch noch klasse aus.
    Sehr nützlich sind auch wieder die redaktionellen Seiten zu jeder Ausgabe, die sehr gut die geschichtlichen und popkulturellen Hintergründe der jeweiligen Episoden erlären.

    Comic-Podcast

  5. #4280
    Mitglied Avatar von Raro
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    Batman The Dark Knight III - Master Race - DC - 6/10
    Wow, eigentlich ist das gar kein Batman Abenteuer, sondern Superman Family, immerhin ist das nicht wie DKII ein unlesbares Gesülze, mit dem FM DC den Mittelfinger für das Zuschütten mit Kohle gezeigt hat. Viel Frank Miller ist da auch nicht zu entdecken, außer einigen sehr schlecht gezeichneten Mini-Kapiteln, da sollte wohl nur mit dem Namen das Geld eingefahren werden. Die Story ist nicht schlecht, Vater/Mutter - Tochter Konflikt, wobei die Tochter der Spiritus Rector des ganzen Übels ist, und der gute Onkel Bruce muß da helfen. War ganz unterhaltsam, aber jetzt nicht mit DKI vergleichbar, im Sinne der Qualität.
    Auch der Problemlöser Lazarusgrube hätte nicht unbedingt in die Story eingebaut werden müssen.
    Natürlich hat man so wieder einen jungen gesunden Bruce Wayne, das Feld ist bestellt für DK IV, DK V,
    DK VI, ........ !
    Eigentlich wollte ich das Buch schon nach den ersten zwei Seiten aus der Hand legen, gehen doch die Autoren davon aus, daß nur noch Twitter und Whatsup Zombies das Zeug lesen, denn da wimmelt es von US Abkürzungsslang, daß ich zuerst mal gar nichts verstanden habe.

  6. #4281
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    Von 3 Titeln haben es 2 nicht geschafft. Es geht von langweilig konstruiert bis was hat das im Hardcover zu suchen bis: wären so intim und spannend erzählt nur 50% der GN gewesen, würde uns Heute noch Carlsen und Egmont damit zuschmeissen.

    1. Sarane von Lax im S&L Verlag erschienen. Bin immer wieder auch Fan von One Shots und hatte aus diesem Grund auch meine One Shot Feiertage ausgerufen. Mit Sarane wurde versucht auf 56 Seiten ein Meisterwerk zwischen Lawrence von Arabien und Dr. Schiwago zu konstruieren und hätte ich auf den Zusatzseiten am Ende gelesen das es dem Autor darum geht jedes Jahr eine Geschichte rauszuhauen um nicht in Vergessenheit zu geraten, hätte ich gleich gewusst wie der Hase läuft. Es sollte eine grosse Liebesgeschichte werden, der nach hinten raus kräftig die Puste ausgeht und das Erste mal war ich auf Seite 8 genervt in der unsere Liebesgöttin mit einem Oldtimer der alles andere als Wüstentauglich ist in selbige hineinrast. Spätestens da hätte ich als verantwortungsvoller Offizier vom Fort aus auf die Geliebte...Dann nimmt die grosse vorhersehbare Wüstenromantik Ihren lauf und geht genauso schnell zu Ende. Grosse Geschichte auf wenigen Seiten, dazu ein Zeichenstil der nicht meiner ist. Werde ich schnell vergessen und den Zutritt zum heiligen Regal verweigern.

    2. Bataclan - wie ich überlebte / Panini. Hut ab, wo bekommt man schon ganze 15 gezeichnete Seiten (vom Stil her würde ich sagen war Fred Dewilde damit in 1 Woche fertig) in feinstem HC zu 16,99 Euro? Das dürfte in die Comic Verleger Historie eingehen.
    Ich war sehr gespannt auf die Sicht eines Überlebenden und man saugt das Ereigniss sofort auf und ist man Spannung dabei. Das ganze hört dann nach 15 Seiten auf und man kommt sich etwas...na ja verarscht vor und bekommt das Gefühl bestätigt das hier mit einem der schrecklichsten Anschläge schnelles Geld gemacht werden soll. Ab Seite 23-48 wird in einer derart grossen Schrift die Seiten mit den Ereignissen nach dem Anschlag aus der Sicht des Autoren gefüllt, das ich das erste mal im Leben ohne Sehhilfe Schrift in einem Buch-Comic lesen konnte. Kenn ich so nur vom Optiker oder Augenarzt wenn die Sehkraft neu überprüft wird. Hier wäre ein Zeitungs oder Magazin Abdruck die bessere und auch fairere Wahl gewesen. Albumgrösse im HC auf bestem Papier ist Ressourcen Verschwendung extrem. Einmal lesen OK, geb ich wieder zurück.

    3. Mein Freund Dahmer von Derf Backderf bei Walde & Graf Metrolit erschienen. Was für eine interessante Erzählung über die Jugend und Schulzeit einer der gestörtesten Serienkiller überhaupt. Der Horror liegt in der Erzählung vor dem ersten Mord darin, das man sich fragt wie hab ich mich in der Schulzeit verhalten, könnte Dahmer ein Typ gewesen sein den man so oder so ähnlich gekannt hat mit seinen ganzen pubertären Macken. Wie sehr ähneln sich doch die Teenager auf der ganzen Welt, wie Ihn seine Mitschüler sahen oder seine annähernden Freunde die es gar nicht waren. Der Dahmer Fanclub, wie erging es den Leuten nach der Aufdeckung der völlig perversen Morde die in der Abartigkeit fast schon Einzigartig sind? Hätte es überhaupt eine Wendung für Ihn zum besseren geben können und wenn ja wann und was war der tatsächliche Auslöser? Man kann dieses Comic nach den ersten 10 Seiten nicht mehr aus der Hand legen und kommt definitiv keiner Aufforderung der Liebsten nach, noch jenes und dieses zu tun. Alles wird auf später vertagt. Sensationell erzählt und sehr gute Zeichnungen. Die Recherche über die Dahmer Mordserie danach war ebenso spannend und beklemmend. Ich konnte mich noch erinnern wie wir 92 als junge Männer das erstemal von Dahmer in der Presse erfuhren. Beschäftigt hatte man sich im Detail nie über diesen Killer Soziopathen. Das hab ich jetzt 25 Jahre später nachgeholt.
    Graphic Novel 10 von 10 möglichen Punkten!

  7. #4282
    Mitglied Avatar von Gagel
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    "Mein Freund Dahmer" ist ein interessanter Tipp, werde ich mal versuchen.
    Hat sogar einen eigenen Wikipediaeintrag:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Freund_Dahmer_(Graphic_Novel)

    Es gibt jede Menge Rezensionen:

    http://www.taz.de/!5062277/
    https://www.noz.de/lokales/osnabruec...ery&0&0&320239
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/co...e/8228844.html
    http://comicreview.de/crff047-mein-freund-dahmer/
    http://www.deutschlandfunk.de/graphi...icle_id=249117
    https://www.welt.de/kultur/literaris...nd-Dahmer.html



  8. #4283
    Mitglied Avatar von dino1
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    Echt jetzt? Fünfzehn Seiten? Also das müsste dann schon ein Ausnahmekünstler sein von dem ich unbedingt was haben muss um dafür 17€ zu bezahlen.

    Solchen Leuten wie Dahmer möchte ich keine Platform bieten. Warum, wieso, weshalb interessiert mich bei so einer Gestalt nicht.

  9. #4284
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Echt jetzt? Fünfzehn Seiten? Also das müsste dann schon ein Ausnahmekünstler sein von dem ich unbedingt was haben muss um dafür 17€ zu bezahlen.
    15 (schlecht gezeichnete) Seiten und der Rest sind Textwüsten, um auf die 48 Seiten zu kommen. Das Ding ist schon eine Dreistigkeit.

    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Solchen Leuten wie Dahmer möchte ich keine Platform bieten. Warum, wieso, weshalb interessiert mich bei so einer Gestalt nicht.
    Ich lese gerade eine Quasi-Biographie über H.H. Holmes (als Buch). Hochinteressant und gegen den war Dahmer ja fast schon ein Chorknabe.

  10. #4285
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  11. #4286
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    Dahmer ein Chorknabe? Dann sind wir ja direkt in der Hölle angekommen.
    Da empfehle ich mal auf Wikipedia sich über die einzelnen Morde zu informieren und was die Polizei dann in Apartement 123 vorgefunden hat damit man den Vergleich von Clint besser einschätzen kann ;-)
    Ich kann mich an keinen einzigen Slasher Film erinnern in dem es grausamer zuging. Dann könnte man auch die Handlung von Green Inferno zum Unterhaltungsprogramm der nächsten Bundesgartenschau vorschlagen.

    Interessant ist immer wieder wieviele Frauen sich unsterblich in so einem Hobby Metzger verlieben. Bei Dahmer waren es dann mit Vollem Ernst gleich 6 an der Zahl und jede hat geglaubt Sie hätte eine Beziehung mit Ihm. Der Verlobungsring wäre dann wohl in einer Leiche versteckt worden. Erstaunlich auch das die Frauen so heiss auf Ihn waren obwohl Sie wussten das er schwul ist. Die Topatschigkeit der Polizei ist auch nicht zu verachten. Genauso die Geruchskulisse im
    Appartement, das würde bei uns Müll Trenn Weltmeistern nicht passieren :-)

  12. #4287
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    Auf jeden Fall hat mir Clint jetzt eine schöne Nacht Recherche mit auf den Weg gegeben. Könnte einen unruhigen Schlaf werden ;-)
    Geändert von jellyman71 (08.01.2018 um 23:28 Uhr)

  13. #4288
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    So jetzt hab ich es wieder. Über H H Holmes hab ich mal eine Dokumentation gesehen gerade in Verbindung mit der damaligen Weltausstellung. Auch unvorstellbar was er aus und mit dem Haus gemacht hat.
    Das Buch würde mich interessieren. Welches ist es denn?

  14. #4289
    Mitglied Avatar von idur14
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    Holmes erinnert irgendwie an die eine Staffel AHS mit Lady GAGA und Evan Peters als Hotelbesitzer.

    Das Dahmer Ding hab ich auch, weil meine Frau mal an dem interessiert war( nein nicht so ), ist eher was um zu sehen, welche Anzeichen man in der Jugend erkennen kann, die Gefahrenpotenziale erkennen lassen.

    Irgendwie geht das in eine ähnliche Richtung wie Folge 5 oder 6 der TV Serie Manhunt Unabomber.

  15. #4290
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    Lohnt sich "Manhunt"? Das hab ich noch auf meiner Watchlist.
    Und Holmes wurde auch in einer Folge von "Supernatural" benutzt (daher wurde mein Interesse geweckt). Die Staffel von AHS liegt dem ja ebenfalls zugrunde.

    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Das Buch würde mich interessieren. Welches ist es denn?


    Das ist eine Parallelerzählung, also abwechselnd der Werdegang von Holmes und die Entstehung der Weltausstellung (Planung, Vorstellung der beteiligten Architekten etc.). Bisher äusserst kurzweilig. Bin gerade an der Stelle, wo er die Öfen hat installieren lassen und der Autor dann trocken berichtet, dass Holmes' junge weibliche Angestellte immer "offenbar" plötzlich gekündigt haben und "offenbar" so übereilt gegangen sind, dass sie sämtliche Habseligkeiten zurückgelassen haben. Da wurde mir schon etwas anders.

  16. #4291
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Lohnt sich "Manhunt"? Das hab ich noch auf meiner Watchlist.
    Vor allem lohnt sich "Mindhunter" (von Netflix), über die Anfänge des FBI-Profiling und der Anerkennung des Phänomens "Serialkiller" Ende der Siebziger, produziert und teilweise inszeniert von David Fincher. An dessen "Zodiac" erinnert es auch wenig. Da werden auch immer Interviews mit Inhaftierten geführt, um letzten Endes zu einer Art Früherkennung zu kommen. Besonders spannend wird es, wenn diese neuen Erkenntnisse dann auf gerade aktuelle ungelöste Mordfälle angewandt werden.
    In "American Horror Story: Hotel" war ja wie üblich ein immenses Potpourri von Einflüssen aller Art verarbeitet und auch mehrere Serialkiller-"Persönlichkeiten". Evan Peters war ja eher Clark Gable nachempfunden.

  17. #4292
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    "Mindhunter" hatte ich nach ein paar Minuten wieder ausgemacht, da muss ich in der richtigen Stimmung für sein. Das ist nix zum nebenher gucken. Ist aber auch auf der Watchlist.

  18. #4293
    Mitglied Avatar von idur14
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    Vom Vergleich her ist Manhunt noch etwas dokumentarischer angelegt und setzt mehr Schwerpunkte bei Fakten oder theoretischen Fakten (forensische Linguistik). Bettany spielt super und Worthington mit starrer Miene einen tw. unsympathischen Helden. Und auch Big spielt klasse, dazu gibts noch einen Unsympathler als Bad Ass .

    Mindhunter ist dann doch etwas mehr Show und erinnert noch stärker an Zodiac (wen wunderst?)als Manhunt. Auch da ist das Ermittlerduo super, der alte Hase und der enthusiastische Jungspund (ehemaliger Musical Star).Dazu Mrs. Fringe und ein entnervter Chef.

    Beide Serien eigenn sich eher nicht zum Nebenherschauen, sonst verpast man etwas.
    Geändert von idur14 (09.01.2018 um 14:59 Uhr)

  19. #4294
    Mitglied Avatar von dino1
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    The Shadow, Shadows and Light, Helfer, Sienkiewicz, Lewis, Master Series von Dynamite

    The Shadow ist eine Pulpfigur und hatte auch gelegentlich Auftritte in Comics, auch eine passable Serie von O‘Neil und Kaluta in den 70ern.
    Knappe 10 Jahre später holte Howard Chaykin den Shadow in die Moderne.

    Helfer und Sienkiewicz knüpfen daran an und so müssen sich der Shadow nebst Söhnen und seinen teils alternden Gehilfen mit allerlei Problemen rumschlagen. Seien es ein nicht ganz frischer Neurowissenschaftler, Erzschurke Shiva Khan und ein übler Gegenspieler in Form eines Predigers, The Light, bis zu Inspector Cardona, auch ein alter Bekannter von früher, alle wühlen ganz schön was auf.

    Eigentlich unglaublich wie aktuell die Geschichte im Jahr 2018 noch ist. Es gibt religiöse Fanatiker, Hacker, Gedankenbeeinflussung durch mediale Übertragung, Überalterung und Drogen. Wären die technischen Geräte nicht wie in den 80ern würde man nicht merken, dass die Geschichte über 30 Jahre alt ist.

    Kurzer Kritikpunkt ist die lieblose und unverschämte Preisgestaltung von Dynamite. Unglaubliche 24.99$ rufen die für ein Softcover mit butterbrotpapierdünnen Seiten auf. Zumindest verzichtete man auf eine Neukolorierung, sodass die Farben von Lewis weiterhin die grafische Besonderheit unterstützen. Ach so, null Extras inklusive!

    Meine Empfehlung, wer auch gut deutsch lesen kann, sollte lieber versuchen die Carlsen Ausgabe zu bekommen.

  20. #4295
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

  21. #4296
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows
    Ha Ha Ha Ha...

  22. #4297
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Ja... ziemlich gut, aber auch völlig überbewertet. Ein bißchen "Fargo" und am Ende dann halt wieder 08/15-Superhelden-Gedöns.

    Saga Vol. 8

    Wieder ein gutes Stück besser als der eher zähe Band 7.

    X-Men: Grand Design #1-2

    So alle 5-10 Jahre haut man bei Marvel was raus, das zeigt, dass da immer noch Redakteure sind, die ihren Job mögen, die durchaus auch Ahnung davon haben, wie man einen schönen Comic herstellt. In den zwei Heften erzählt Ed Piskor die erste Phase der "X-Men" (bis zur #65) nach und das macht richtig Spass und ist zudem ein guter Einsteig für Neuleser. Toll auch das raue Papier und der braune Farbfilter, der weisse Stellen dadurch als bombastischen Effekt wirken lässt (wird in einer etwaigen deutschen Version bestimmt wieder voll in den Sand gesetzt).
    Bin auf die weiteren Hefte gespannt (die laut Piskor jetzt wohl schon im Sommer kommen sollen und nicht erst gegen Jahresende).

  23. #4298
    Mitglied Avatar von dino1
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    The Shadow Master Series 2, Helfer, Baker, Rogers

    Nach Shadows and Light geht es mit einem One-Shot los, ein Grundschüler mit Verhaltensauffälligkeiten beschert dem Team und dem Shadow einen Ausflug nach Washington.
    Danach geht es dann krachend weiter, die Seven deadly Finns starten, eine schrecklich nette Familie, alle sieben Brüder sind wahre Musterbürger, und von Mutti fange ich lieber nicht an. Das muss man selber lesen.
    Das erste Heft von Marshall Rogers mit Inks von Baker ist klasse, dann aber legen Helfer und Baker richtig los, und ich finde irgendwie sieht sogar echt ein Sienkiewicz blass aus gegen Baker.
    Für mich war und ist die Shadow Serie aus den 80ern mit einer der Höhepunkte des Comicgenres. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Kyle Bakers Stil nicht überall ankommt und der Zynismus der triefend durch die Seiten zieht nicht jedem zusagt.

    Apropos Seiten, Dynamite verwendet hier zwar etwas dickeres Papier, warum auch immer, dafür bricht gleich das Frontcover mal direkt beim ersten, vorsichtigen Öffnen, komplett von den Inhaltsseiten. Eine Klebebindung wie aus einem schlechten Copyshop.
    Wenn ich nicht wüsste, dass es auch anders geht würde ich mich nicht so aufregen, aber der hohe Preis, keine Extras und die mieseste Verarbeitung seit Feest Zeiten sind richtig, richtig ärgerlich.

  24. #4299
    Mitglied Avatar von HeidemannJunior
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows
    incredible OUTstanding!!! https://www.youtube.com/watch?v=lzMNZGNBGWU

  25. #4300
    Zum Shadow: Die Carlsen Bände haben mich damals zum Fan der Figur gemacht. Die 70iger Jahre Serie von Kaluta hatte ein wunderbar pulpiges Feeling und hat treffend die Figur dargestellt, während Chaykin(durch den Band bin ich auch von ihm Fan geworden) danach eine absolut grandiose Geschichte aufs Papier zauberte, die mMn qualitativ DKR nicht nachsteht, das ja ungefähr zeitgleich kam.

    Helfer, Sienkiewicz und Baker haben darauf aber auch wunderbar aufgebaut und eine absolut skurille Serie um den Schatten herum gebastelt. Damals wurde die Serie ja recht kontrovers angenommen, was ich auch irgendwie verstehen kann, aber das ist einfach herrlich grotesk, was in diesen 18 Ausgaben präsentiert wird. So wird man den Shadow wohl leider nie mehr sehen.

    Interessant wäre eigentlich auch Chaykins Rückkehr zur Figur. Vor kurzem hat er ja ein quasi Sequel zu seinem damaligen Werk veröffentlicht, "Midnight in Moscow". Wobei mir da irgendwie die Bubblegum Farbgebung alles versaut...

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