1. #4326
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Spirou präsentiert 1: Zyklotrop - Die Tochter des Z

    Wow. Der erste "Spirou" seit dem Weggang/Rausschmiss von Tome & Janry, der an deren Leichtigkeit ranreicht. Keine Nazis, keine Pseudo-Wichtigkeit, kein Klamauk, keine Melancholie, sondern einfach nur eine rasante Abenteuergeschichte, die an den richtigen Stellen die richtigen Emotionsknöpfe drückt. Davon könnte ich gerne mehr vertragen, vorallem in der Hauptserie.

  2. #4327
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Spirou präsentiert 1: Zyklotrop - Die Tochter des Z

    Wow. Der erste "Spirou" seit dem Weggang/Rausschmiss von Tome & Janry, der an deren Leichtigkeit ranreicht. Keine Nazis, keine Pseudo-Wichtigkeit, kein Klamauk, keine Melancholie, sondern einfach nur eine rasante Abenteuergeschichte, die an den richtigen Stellen die richtigen Emotionsknöpfe drückt. Davon könnte ich gerne mehr vertragen, vorallem in der Hauptserie.
    Das könnte dann mal was für mich sein.
    Bis zum Sonntag werde ich den lesen. Bin gespannt.

  3. #4328
    Mitglied Avatar von dino1
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    Die Kannibalen, Fournier, Zidrou, Kemter Comics

    Wie der Titel schon sagt, geht es um Kannibalen, genauer eine nette Familie von Kannibalen.
    Sie verspeisen, auf meistens amüsanten Einseitern, ahnungslose Mitbürger, manchmal gibt es auch kürzere Geschichten.

    Leider gibt es wohl nur diesen einen Band der Serie auf deutsch. Warum hier Gageinseiter nicht gehen will mir nicht in den Kopf, Serien wie Robin, Leonardo, Titeuf etc. sind einfach klasse, die Kannibalen allerdings extrem krass, wirklich nichts für Menschen die eher empfindlich sind. Eine kurze Geschichte mit dem vietnamesischen Bootsflüchtling könnte sozialen Gerechtigkeitskämpfern übel aufstoßen.

    So gern hätte ich die restlichen Bände, das wäre was für Finix, Toonfish eher nicht, da wenig kindgerecht.

  4. #4329
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Mehr "Kannibalen" findest du im "Fournier"-Buch (Salleck). Für mich ist die Serie nix.

    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Toonfish eher nicht, da wenig kindgerecht.
    Du meinst, so wie die beiden "Happy Sex"-Bände? "Toonfish" ist ja kein Kinder-Imprint.
    Geändert von Clint Barton (08.03.2018 um 20:59 Uhr)

  5. #4330
    Zum gefühlten 1000 mal : "Asterix und die Normannen" und "Asterix als Legionär"
    Für mich die besten Asterix Bände.

  6. #4331
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Spirou präsentiert 1: Zyklotrop - Die Tochter des Z

    Wow. Der erste "Spirou" seit dem Weggang/Rausschmiss von Tome & Janry, der an deren Leichtigkeit ranreicht. Keine Nazis, keine Pseudo-Wichtigkeit, kein Klamauk, keine Melancholie, sondern einfach nur eine rasante Abenteuergeschichte, die an den richtigen Stellen die richtigen Emotionsknöpfe drückt. Davon könnte ich gerne mehr vertragen, vorallem in der Hauptserie.

    Latürnich, recht hat er der Clint.
    Starkes Album, jetzt noch ein Verlag für ‚Die Campbells‘, das wärs.

  7. #4332
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Theodor Pussel Gesamtausgabe 2-3

    Band 1 vor ein paar Jahren gekauft und nur für "gut" befunden und die restlichen Bände nach hinten verschoben. Da der Band jetzt vergriffen ist und das mit Nachdrucken bei Egmont so eine Sache ist, jetzt schnell mal die anderen beiden Ausgabe geholt, bevor da das gleiche Schicksal droht. Band 2 ist dann auch um Lichtjahre besser. Vier wirklich wunderschöne Geschichten, vorallem das "Familienalbum" ist herrlich. Band 3 holpert dann ein wenig mit dem verschwurbelten Zweiteiler. Die "muder mystery" auf dem Dampfer kann dann überzeugen, vergeigt es bei der bescheuerten Auflösung und kann das DANN wieder gekonnt drehen, indem man den Quatsch von den Comicfiguren selbst kommentieren lässt. Super. Die letzte Geschichte ist dann ein guter vorläufiger Abschluss, der allerdings ein bißen zu viel will.
    Dennoch eine schöne Serie und vorallem die Nachtszenen kommen dank Thomas' passender Farbgebung sehr gut zur Geltung.

    Yoko Tsuno Bd. 28: Der Tempel der Unsterblichen

    So langsam sollte Leloup vielleicht doch mal dran denken, die Serie zu beenden oder einen Nachfolger zu suchen. Zeichnerisch ging es ja schon die letzten Bände stetig abwärts, aber hier gibt es kaum ein Panel, wo die menschlichen Figuren keine entstellte Fratze haben (diese schifen Augen sind nicht schön). Vom filigranen Strich ist da nur noch bei den Hintergründen etwas zu merken. Auch die Story ist etwas Haudruck, führt ohne grosse Erklärungen neue Figuren ein. Zudem hätte ich ja gerne noch mal ein Zeitreiseabenteuer mit Monya, aber ich glaube, da hat Leloup einfach noch keinen Weg gefunden, sie rein als deus ex machina zu benutzen, damit sie ja keine "Screentime" von der nervigen Emilia wegnehmen kann und sie nicht wie alle anderen Figuren ausser vielleicht noch Yoko schnellstmöglich zu Statisten zu degradieren ist.

    Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit Bd. 9: Im Bann des Bösen

    Neuer Zeichner (mal wieder), neues Glück. Wieder mal ein sehr gutes Album, aber wenn man weiss, welches Schicksal die Figuren im ersten Zyklus erwartet, macht es die Geschichten immer etwas schwermütig. Würde gerne noch einen Band haben, der nach dem vierten spielt.

    Endzeit

    Mag keine Zombies, aber dennoch mochte ich die Urversion schon in "Comix". Die Neufassung macht dann auch durchaus Spass, aber ja... ich mag keine Zombies.

  8. #4333
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Theodor Pussel Gesamtausgabe 2-3

    Band 1 vor ein paar Jahren gekauft und nur für "gut" befunden und die restlichen Bände nach hinten verschoben. Da der Band jetzt vergriffen ist und das mit Nachdrucken bei Egmont so eine Sache ist, jetzt schnell mal die anderen beiden Ausgabe geholt, bevor da das gleiche Schicksal droht. Band 2 ist dann auch um Lichtjahre besser. Vier wirklich wunderschöne Geschichten, vorallem das "Familienalbum" ist herrlich.
    Das Familienalbum als SC kann man auch sehr gut als Stand-Alone-Story lesen, wenn man sich nicht den ganzen Pussel leisten möchte. Insgesamt hat mir der Pussel aber auch sehr gut gefallen, eine der wenigen Serien, die wirklich eine ganz eigene Atmosphäre haben.


  9. #4334
    Mitglied Avatar von Comic_Republic
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    Habe ja nur die erste Hälfte vom ersten Band von der Gesamtausgabe vom Hr. Pussel gelesen. Fans ich schon sehr gut, aber warum ich nicht weitergelesen habe, weiß ich nicht mehr. Das Lesezeichen steckte zumindest noch
    Jetzt wollte ich erstmal den Infinity-Schuber lesen. Dann könnte ich mich aber mal dem Pussel-Projekt widmen... Da ja demnächst auch ein weiteres Album erscheint...

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  10. #4335
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Simulacrum Beitrag anzeigen
    Das Familienalbum als SC kann man auch sehr gut als Stand-Alone-Story lesen, wenn man sich nicht den ganzen Pussel leisten möchte.
    Stimmt, aber dennoch finde ich, das wirkt besser, wenn man mit der Figur etwas besser vertraut ist.
    Wer mir ja ein wenig auf den Zeiger ging, war irgendwann November. Seine Rückkehr in den letzten beiden Geschichten fand ich dann aber durchaus gelungen. Dennoch eine merkwürdige Figur.

    eine der wenigen Serien, die wirklich eine ganz eigene Atmosphäre haben.
    Wort.

  11. #4336
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Eine meiner absoluten Lieblingsserien. Allein wegen der Atmosphäre. Die Geschichten sind manchmal zu verkopft, aber das wird durch diese großartige Atmosphäre wett gemacht.

  12. #4337
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    Da ich an den aktuellen Comics immer weniger Spass habe, ging's die letzten Monate in die Wildstorm-Mottenkiste:

    The Kindred #1-4
    Backlash #1-32
    Backlash/Spider-Man #1-2
    Wildcore Preview
    Wildcore #1-10
    Backlash & Taboo's African Holiday
    Gen-Active #1-2 (Jet)
    Wildstorm Thunderbook #1 (Jet)
    Gen-Active #4 (Wildcore), #6 (Jet)
    Jet #1-4
    The Kindred II #1-4
    Wildstorm: A Celebration of 25 Years (Backlash)


    Brett Booths Zeichnungen mochte ich ja schon zu FF-Zeiten recht gerne und Die Serie ist halt das, was man erwarten kann: 90er-Jahre-Trash der guten Sorte. Spass, Spannung und Action. Figuren, die Spass machen. Kackt dann etwas ab, als Booth die Serie als Zeichner verlässt. JJ Kirby ist zwar auch gut, passt aber nicht. Die letzten Hefte unter Woods waren dann okay. Gerade in der Anfangsphase hat Booth aber viel bei McFarlane abgeguckt, was die Posen betrifft und er wäre ein guter Spidey-Zeichner gewesen. Wie das Crossover auch zeigt. Schade, dass Panini das nie auf deutsch gebracht hat, warum auch immer (weil das noch Ben Reilly ist, vielleicht? Das optisch tolle "Deathblow/Wolverine" gab's ja auch nicht).
    "Wildcore" ist dann ziemlicher Mist. Mir scheint, Booth und Ruffner haben sich damals verkracht (und von Ruffner hat man dann auch nix mehr gehört), weil Booth die Serie urplötzlich verlassen hat und schon davor lief's nicht rund. Die Serie dümpelt sehr unfokusiert rum und die ganzen Figuren kriegen nie auch nur den Hauch einer Persönlichkeit.
    Der One-Shot mit Taboo macht dann wieder Spass.
    Backlashs Tochter Jodi ubernahm dann als "Jet". DnA haben da aber definitiv schon besseres abgeliefert und auch Zeichner Dustin Nguyen war noch Meilen von der Qualität entfernt, die er heute bei "Descender" an den Tag legt. Dennoch ganz nette Unterhaltung. Wildcore wird dann in "Gen-Active #4" entsorgt und alle Figuren bis auf Backlash und Taboo verrecken (was dann im Jubiläums-Band viele Jahre später mit einem Satz bestätigt wird, nachdem das Schicksal von wenigstens drei weiteren Mitgliedern offenblieb). Die "Jet"-Mini" und das zur alten Form findende "Kindred II" spielen dann auch alle vor der #4, was ärgerlich ist, weil DC danach dann halt das "klassische" Wildstorm so langsam hat ausbluten lassen. Backlash tauchte dann zwar in den Brubaker-Comics "Point Blank" und "Sleeper" auf, aber die muss ich noch lesen bzw. kaufen. Mal sehen.
    Ein wenig unrühmliches Ende mit etlichen offenen Handlungsfäden, weil "Wildcore" so gefloppt ist.

  13. #4338
    Mitglied Avatar von dino1
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    Ahhh, herrlich, so geht es mir auch.
    Die Phase hatte ich neulich, im Zweitlager, bedeutet im Keller meiner Eltern, lagern noch tausende 90er Hefte. Die Liebsten habe ich mir ins Haus geholt. WildCATS, Backlash, Kindred, Stormwatch, PITT, Spawn etc. was waren das für Zeiten.

  14. #4339
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    Heh. Als nächstes ist "Gen13" dran (zusammen mit "DV8").
    "Wildcats" müsste ich mir auch mal zulegen, da waren irgendwie viele gute Leute dran beteiligt.

  15. #4340
    Mitglied Avatar von dino1
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    Gen13 lebt nur durch Campbell. Die sind echt nicht gut gealtert.
    Wildcats ist ziemlich gut, die Alan Moore Sachen sind gut, allerdings ist ausgerechnet in seinem Run Travis Charest dabei, der es ja nicht schafft mehr als eine Seite im Jahr zu zeichnen und somit viel Unterstützung durch Ryan Benjamin und andere B-Lister bekommt.

    Das Allergeilste ist allerdings das Killer Instinct Crossover mit Cyberforce. Lee haut da mal eben 4-6 fache Ausklappseiten raus. Sowas gibt es ja heut gar nicht mehr.

  16. #4341
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    "Wimbledon Green" von Seth. Heute das dritte Mal gelesen, es war der bisher beste Durchgang. Tief beeindruckt.

  17. #4342
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    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Gen13 lebt nur durch Campbell. Die sind echt nicht gut gealtert.
    Bin mal gespannt. Der einzig lesenswerte Run war der von Arcudi/Frank. Arcudi hat den Figuren erstmals sowas wie ein Profil gegeben. Gary Frank (ein Zeichner, den ich vor seinem Inkerwechsel zu meinen Lieblingszeichnern gezählt habe) hat allerdings als Zeichner so überhaupt nicht gepasst. Danach eierte die Serie ja ziemlich ziellos ihrem Ende entgegen. Gerade den Kram von dem sonst von mir sehr geschätzten Adam Warren fand ich reichlich wirr. Mal gucken, wie das jetzt mit all den Jahren Abstand wirkt.

    Wildcats ist ziemlich gut, die Alan Moore Sachen sind gut, allerdings ist ausgerechnet in seinem Run Travis Charest dabei, der es ja nicht schafft mehr als eine Seite im Jahr zu zeichnen und somit viel Unterstützung durch Ryan Benjamin und andere B-Lister bekommt.
    Heh. Wildstorm hatte das wohl das gleiche Problem wir Top Cow - Marc Silvestri und seine Legion an Unterstützern.

    Lee haut da mal eben 4-6 fache Ausklappseiten raus. Sowas gibt es ja heut gar nicht mehr.
    Mit Lee kann ich ja seit seinem Engagement an "X-Men" nicht mehr viel anfangen. Früher war der viel dynamischer. War bei Silvestri aber ähnlich.

  18. #4343
    Mitglied Avatar von dino1
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    Lee und Silvestri finde ich immer noch gut, finde nicht, dass Silvestri viel eingebüsst hat, allerdings war er zusammen mit Dan Green extrem dynamisch bei Wolverine.
    Jim Lee ist inzwischen sehr, sehr routiniert, er ist recht festgefahren und bewegt sich nicht aus der Komfortzone.
    Allerdings ist er auch nicht schlechter geworden, ganz anders als JRJR, der ja inzwischen wohl seine Seiten blind zeichnet. Weiß nicht, ob sein Vater sich die anguckt, aber der dürfte wohl weniger begeistert sein.

    Gerade gelesen Crossover II Classics

    Batman vs Punisher
    Solide Action von O‘Beil und Kitson, damals war noch Azrael Batman. Komisch, mochte den nicht, aber jetzt gefällt er mir sehr, gut getroffen in seiner Zerrissenheit in diesem Crossover.
    Es ist nicht weltbewegend, aber unterhaltend.
    Gerade bei Punisher vs Batman, von Dixon, JRJR und Janson, knallharte Action, schnörckellos, so muss das sein.
    Dazu ein Romita JR der von Janson unterstützt wird. Gelungene Mischung.

  19. #4344
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    Ich finde Lee und Silvestri einfach langweilig. Zumal beide von ihren Epigonen (Brett Booth, Ian Churchill, Joe Benitez, Michael Turner) durchaus übertrumpft wurden bzw. werden. Aber immerhin zeichnen sie ja noch gelegentlich was. Von McFarlane kann man das nun wirklich nicht behaupten. Der hat doch in mehr als 20 Jahren keine 5 Comicseiten mehr aufs Papier gebracht.
    Romita fehlt - wie auch Mark Bagley und Gary Frank - ein guter Inker. Keine Ahnung, ob er sich mit Dan Green überworfen hat (so wie Bagley wohl mit Randy Emberlin und Frank mit Cam Smith... oder John Byrne mit Terry Austin), aber Janson hat auch schwer nachgelassen. Bei Kick-Ass liefert er aber immer wieder gute Arbeit ab. Glaube einfach, der ist ausgebrannt. Und wenn ich als Actionzeichner jahrelang die Talking Heads von Bendis zeichnen müsste, würde ich auch keinen Bock mehr haben.

    "Batman vs. Punisher" war - neben dem "Secret Wars TPB" und der 94er "Hawkeye"-Mini einer meiner ersten US-Comics. Hab ich sogar noch den schicken Thekenaufsteller von. Und Azrael mochte ich sehr gerne. Kann dir die "Batman: Sword of Azrael"-Mini empfehlen (müsste man auf deutsch für kleines Geld in der Ausgabe von Dino kriegen). Joe Quesada als Zeichner war super.
    Und das beste Intercompany-Crossover ist und bleibt mMn "Punisher vs. Archie".

  20. #4345
    Mitglied Avatar von dino1
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    Sword of Azrael fand ich großartig, Quesada ist super, allerdings bin ich nicht so der Freund von Nowlan und Quesada, finde seine Inks sind hier zu dominant, wie eigentlich immer, was bei schwächeren Zeichner gut ist, bei Quesada aber nicht so mein Fall ist.
    Bin nicht so der Archie Fan, das Crossover ist nicht meins.
    War aber großer Amalgam Fan, das hat gerockt.

  21. #4346
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    "Archie" ist auch doof - gerade deswegen funktioniert das Crossover. Und hey, John Buscema, der Frank Castle zeichnet. Alleine dafür braucht man das.
    Und stimmt, Nowlan ist ähnlich dominant als Tuscher wie Sienkiewicz. Mag's trotzdem.

    Medieval Spawn/Witchblade #1-3

    Aus einer Zeit, als Garth Ennis noch Bock hatte, Comics zu schreiben (nach dem Ende von "Preacher" kam da ja nicht mehr viel, das nicht im Autopiloten runtergeschrieben wurde) und Brandon Peterson noch zeichnen mochte (und nicht nur noch dieses Digital-Geschlunze gemacht hat. Hat auch nach all den Jahrne immer noch seinen Charme.

    Point Blank #1-5

    Eine Grifter-Serie mit einem Hardboiled-Ansatz. Ganz gute Arbeit von Brubaker und Colin Wilson (wann hat der eigentlich das Zeichnen verlernt?).

  22. #4347
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    Jack Kirby: Mister Mister Miracle (DC 2017)

    Reprint der klassischen DC-Serie von 1971-73.
    Das ist schon... sehr bunt.
    Heimliche Heldin der Serie: Big Barda!
    novio de la Muerte

  23. #4348
    Mitglied Avatar von Sillage
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen

    Point Blank #1-5

    Eine Grifter-Serie mit einem Hardboiled-Ansatz. Ganz gute Arbeit von Brubaker und Colin Wilson (wann hat der eigentlich das Zeichnen verlernt?).
    Für mich als er anfing für Star Wars zu zeichnen.

  24. #4349
    Mitglied Avatar von dino1
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    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Medieval Spawn/Witchblade #1-3

    Aus einer Zeit, als Garth Ennis noch Bock hatte, Comics zu schreiben (nach dem Ende von "Preacher" kam da ja nicht mehr viel, das nicht im Autopiloten runtergeschrieben wurde) und Brandon Peterson noch zeichnen mochte (und nicht nur noch dieses Digital-Geschlunze gemacht hat. Hat auch nach all den Jahrne immer noch seinen Charme.
    Haha, hatte ich neulich auch mal wieder gelesen. Damals hatten wir ja die US Welle, ich kannte das ja schon alles, war immer froh, dass ich nicht so lange warten musste bis man in Deutschland so weit war mal was davon zu bringen. Kann mich erinnern, dass die Qualität auch mau war, die haben von den US Heften gescannt meine ich.
    Was wurde der zerissen in den Reviews in Deutschland damals.

    Alles sexistischer Kram, ja, hier war die #mertoo Debatte schon vor knapp 30 Jahren im Gange.

  25. #4350
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Sillage Beitrag anzeigen
    Für mich als er anfing für Star Wars zu zeichnen.
    Hab ich nie gelesen, aber PB ging jetzt z.B. noch (irgendwo zwischen Giraud und Buscema angelegt, der Stil), aber "Blei im Schädel" ist so ranzig gezeichnet, das war einfach unsäglich.

    Zitat Zitat von dino1 Beitrag anzeigen
    Kann mich erinnern, dass die Qualität auch mau war, die haben von den US Heften gescannt meine ich.
    Yep. Splitter hatte damals die US-Hefte eingescannt und beim Heft-Nachdruck bei Infinity wurden dann die Gewaltszenen (die abgetrennten Goblinköpfe) entschärft.

    Alles sexistischer Kram
    Das stimmt schon, hier ist das aber wenigstens noch augenzwinkernd.
    Ist aber auch z.B. amüsant, wie viele weibliche Fans "Lady Death" hatte. Ist ja auch sexistisch.

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