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  1. #251
    Mitglied Avatar von Simba
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    Ich finde, dass heutzutage ja viele Animationsfilme damit beworben werden, dass ein Prominenter dort eine Figur synchronisiert, bin da auch kein Fan von, denn ich finde, es gibt hier wirklich gute Synchronsprecher.
    Ja, also wie gesagtm Charaktere cool, erste Hälfte des Films gut, der Rest nicht so^^ Aber ich glaube auch, viele finden den Film nicht ganz so stark, oder?
    „ Man muss seinen Hintern in die Vergangenheit bringen!“

  2. #252
    Mitglied Avatar von Baymax
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    Mir ging es ganz ähnlich wie Simba. Bei mir ist es auch schon länger her, dass ich den Film zuletzt gesehen habe. Aber ich finde die Charaktere auch knuffig und auch echt gut ausgedacht.
    Aber auch mir hat die Raumschiff-Sache echt zu denken gegeben. Ab da fand ich ihn auch ziemlich abgespaced. Mir fällt gerade nicht ein bei welchem, aber es gibt noch einen Film, bei dem ich nach der Hälfte genauso gedacht habe.
    Ok, But First Coffee!

  3. #253
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    Ich habe den Film gerade frisch am Osterwochenende mit einer Freundin gesehen (hatte ihn aufgenommen als er im Disney Channel lief)

    Und ich muss sagen, er hat uns so überhaupt nicht gefallen...

    Die Story fand ich relativ Schwach, irgendwie ist man nicht so richtig in den Film reingekommen. Er konnte uns einfach nicht mitreißen. Eine wirklich Logik konnte ich irgendwie auch nicht erkennen. Alles in allem fehlte bei den Charakteren die Tiefe und irgendwie auch eine logische Handlungsweise.

    Wahrscheinlich eher was für das ganz junge Publikum, für mich leider absolut nichts.

  4. #254
    Moderator Duckfilm Avatar von *melody*
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    Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar Worte loszuwerden und es könnte wieder etwas länger werden. :O

    Neben "Basil", welchen ich vor Jahren einmal gesehen hatte, und den Package-Filmen (welche ich - Minus "Make Mine Music" - ebenfalls vor Jahren einmal alle gesehen habe, aber bis auf "Ichabod" nicht auseinanderhalten kann), gehörte "Himmel und Huhn" zu der größten Meisterwerke-Lücke überhaupt. Ich erinnere mich, dass der Film vor ein paar Jahren mal im TV lief und ich kurz reingesehen habe, ich aber so wenig angetan war, dass ich mich mit wichtigeren Dingen beschäftigt hatte. "Bernard & Bianca" 1+2, "Dinosaurier" und "Die Kühe sind los" werden auch immer wieder zu Lücken, obwohl das Ansehen von Letzterem garnicht so lange her ist.

    Wie auch immer, "Himmel und Huhn" sollte nach "Basil" also mein nächster 'Lückenfüller' werden. Vor ein paar Wochen hatte ich mir bereits 1-2 Reviews auf Youtube zu dem Film angesehen und konnte garnicht glauben, dass der Film wirklich SO schlecht sein soll. Wie so vieles sind diese Reviews allerdings immer sehr sehr subjektiv und besonders bei einer der beiden hatte ich schon öfter das Gefühl, dass der Herr nicht immer weiß, wovon er redet (Nostalgia Critic, falls jemand seine Videos auch schonmal gesehen hat..), weswegen ich nicht unbedingt viel auf seine Meinung gebe. Deswegen die 2. Review, in welcher aber ähnlich schlecht über den Film gesprochen wurde, nur etwas konstruktiver.

    Gestern war ich bei Saturn um etwas Zeit zu überbrücken und da lachte mich die neue 'Classics' Blu-ray von "Himmel und Huhn" an, welche auch nur 10€ gekostet hat. Also dachte ich mir, dass ich dem Übel mal selbst auf die Spur gehe..

    Puh. Also, vorab muss ich ein paar Dinge klarstellen: Ich meine hier im Thread irgendwo gelesen zu haben, dass es eine "Chicken Little" Fabel/Kurzgeschichte gibt und auch einen älteren Kurzfilm von Disney selbst. Beides ist mir nicht bekannt, also weiß ich nicht, in wie weit der Film sich an eine oder beide Vorlagen hält oder eben auch nicht oder ob es überhaupt irgendeinen Zusammenhang gibt. Auch habe ich mir den Film auf Englisch angesehen und ich habe bereits festgestellt, dass es hier und da Abweichungen gibt, was die Namen der Charaktere betrifft.

    Was ich aber weiß ist, dass der Film von Mark Dindal ist. Ebenso wie "Ein Königreich für ein Lama" und der Turner Animation Film "Danny der Kater" ("Cats don't dance"). Letzteren liebe ich, Ersterer gefällt mir besser, je öfter ich ihn sehe, aber er steht nie sonderlich weit oben im Kurs (Könnte an der verworfenen Idee "Kingdom of the sun" liegen, welche mir mehr zusagt, aber das ist eine andere Geschichte ;D).

    Mir ist sofort aufgefallen, dass das Tempo aller 3 Filme sehr ähnlich ist. Während es auch ruhige Momente gibt, wirken alle 3 Filme genrell aber recht 'hektisch', es gibt viele Gags und auch das Tempo der Dialoge ist bei allen recht schnell, sowie die eher comichafte Gestaltung der Charaktere. Während das im traditionellen Zeichentrick in den Fällen ganz gut funktioniert hat, finde ich es bei "Himmel und Huhn" etwas problematisch. Bis auf Chicken Little (Hühnchen Junior) selbst wirken die Proportionen aller anderen Charaktere in meinen Augen einfach falsch und ziemlich unschön. 'Das Auge isst mit' - und in dem Fall muss ich leider sagen, dass mich der reine Anblick der Figuren schon so abgeschreckt hat, dass es verwunderlich ist, dass ich den Film überhaupt bis zum Ende angesehen habe. Bei Chicken Little selbst haben mich lediglich die Augen und die Körpergröße irritiert. Er und seine Freunde sollen Teenager darstellen, rein optisch wirken alle aber eher wie 8-10-jährige, doch dann kommen diese erwachsenen Stimmen aus den Figuren hervor.. Bezüglich der Augen: Warum hat Chicken Little als einzige Figur diese (für mich eher grusligen) schwarzen Knopfaugen? Auf einem Bild sieht man zwar, dass seine Mutter auch solche Augen hatte, aber mir fällt es damit schwer, seine Emotionen wirklich ernst zu nehmen. Für mich kommen diese durch diese Augen schwieriger rüber. Natürlich könnte es sein, dass die Augen absichtlich so gestaltet wurden um sein Dasein als Außenseiter mehr zu unterstreichen. Und doch wirkt er auf mich so weniger ansprechend.
    Die Hintergründe und Texturen der Objekte waren okay, dafür, dass es so ziemlich der erste vollwertige CGI Versuch von Disney allein war. Deswegen wäre es auch etwas unfair einen Film von 2005 mit "Zootopia" von 2016 zu vergleichen, und doch muss ich sagen dass es bemerkenswert ist welche Entwicklung sich hier zeigt, in allen gestalterischen Bereichen.

    Was mir allerdings noch Augenschmerzen bereitet hat waren die schwungvollen Kamerabewegungen, besonders am Anfang ist mir das sehr aufgefallen. Das hat mich etwas an "Das magische Haus" erinnert, nur dass es dort noch extremer war.

    Es gibt noch einen negativen Punkt, bevor ich doch noch ein paar (wenige) positive Sachen entdecken konnte und leider wiegt dieser Punkt am schwersten von allen: Die Story, die Harmonie des Films und damit verbunden jene zwischen den Charakteren.
    Dadurch, das die Story so aprupt und hektisch beginnt habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Wie war es vorher? Chicken Little warnt alle, alle hassen ihn daraufhin. DIE GANZE STADT? Sein Vater ist peinlichst berührt - was für mich am schlimmsten ist. Welche Art von Vaterfigur und Vorbild ist das? Die Liebe zu seinem Sohn zeigt sich erst, als er das Baseball Spiel gewinnt. EIN SPIEL. Jeder liebt ihn darauf hin.. das kommt alles so unglaubwürdig rüber, für mein Emfpinden jedenfalls. Ich kann es dem Vater nicht glauben, dass er dann doch auf der Seite von Chicken Little steht nachdem er so peinlich berührt von ihm war, sich für ihn geschämt hat und ihm Dinge sagt wie 'Mach dir nicht zu große Hoffnungen'. Triton bei "Arielle" toleriert Arielles Interesse für Menschen auch nicht und agiert entsprechend, doch in dem Fall kommt es rüber, dass er sich tatsächlich einfach nur um sie sorgt. Bei "Himmel und Huhn" kommt diese Art von Zuneigung zwischen Vater und Kind einfach nicht rüber. Pädagogisch wertvoll? Eher nicht..
    Dann wäre da die Schule...selbst die Lehrer sind keine Vorbilder, nennen die Schüler mit fiesen Nicknames und lassen Sprüche wie "Die beliebten gegen die unbeliebten"... ?? Das Thema von Mobbing aufzugreifen empfinde ich generell als eine gute und wichtige Sache und -auch wenn es wieder Jahre später ist- in "Zootopia" wurde das Thema exzellent aufgegriffen. Aber hier? Fehlanzeige. Hätte es sich nur um eine Personengruppe gehandelt, die Chicken Little so auf die Schippe nimmt, wäre die Grundstimmung vermutlich weniger negativ gewesen. Mag sein, dass das die Intention war, da Chicken Little ja auch die gesamte Stadt aufgewühlt hat. Und doch stimmt da einfach irgendwas nicht.
    Die Freunde von Chicken Little wirken auch so, als wären sie nur da um etwas von seiner Misere abzulenken, nach dem Motto "Naaah, es ist vielleicht doch blöd, wenn wirklich ALLE nur gegen ihn sind, lasst uns noch ein paar andere unbeliebte Schüler neben ihn stellen.".
    Besonders die kurze Liebeserklärung von Chicken Little an Abby wirkte wenig durchdacht, da es vorher keinerlei Anzeichen auch nur irgendeiner Chemie dieser Art zwischen den beiden gab.
    Die Story an sich wirkte auch etwas zusammengewürfelt und das Ziel und die Aussage dieser erschließt sich mir nur wenig. Die Schöne und das Biest: 'Die wahre Schönheit verbirgt sich im Inneren', Der König der Löwen: 'Du musste deinen Hintern in die Vergangenheit bewegen' ..äh.. ;D Himmel und Huhn: 'Warne deine Stadt vor einem Alienangriff, damit alle dich hassen, gewinne ein Spiel, damit sie dich wieder lieben und warne sie anschließend nochmal vor Aliens, damit sie dir doch glauben'?

    Wie gesagt, einmal wäre da der aprupte Anfang. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, welche Stellung Chicken Little vorher in der Stadt und bei seinem Vater hatte. War er schon die ganze Zeit unbeliebt? Wurde er erst durch diesen Zwischenfall unbeliebt? Was ich von der Alien-Sache halten soll weiß ich auch nicht so recht, irgendwas daran fühlte sich falsch an, aber dafür habe ich im Moment leider keine Erklärung. Bis auf einen Song wirkten die anderen auch etwas fehl am Platz. Besonders an einer Stelle, als 2 verschiedene Songs genau hintereinander kamen, sowas mag ich nicht, aber das ist auch mein persönliches Empfinden. Die 'Sympathie-für-den-Hauptcharakter"-Ballade hat bei mir auch keinerlei Gefühle ausgelöst..was selten ist, da ich solche Songs normalerweise gerne mag.

    Ich könnte sicher noch mehr aufzählen, was mir sauer aufgestoßen ist, aber ich denke das waren soweit die wichtigsten Punkte. Ein paar positive Sachen habe ich wie gesagt auch gefunden:
    -Das erste Lied hat Laune gemacht, ich fand es unterhaltsam und die Bildmontage dazu war auch okay
    -über den ein oder anderen Gag konnte ich auch lachen, besonders über jene, die Disney selbst auf die Schippe genommen haben
    -allen voran der Anfang mit 'Es war einmal'/König der Löwen/Buch
    -Die Karaoke-Einlagen waren auch okay, sowie der Abspann.

    Aber ja, das nützt leider alles nichts, wenn Story UND Charaktere und deren Beziehungen, sowie die Musik genrell (bis auf der eine Song) bei mir keinerlei Effekt zeigen. Aber wenn ich dagegen "Triff die Robinsons" nehme, der weniger weit von "Himmel und Huhn" entfernt ist als "Zootopia", wurde vieles dort doch sehr viel besser gelöst.

    Natürlich hat jeder seine eigene Sicht auf die Dinge und das ein oder andere, das ich hier kritisiert habe ist vielleicht etwas subjektiver als andere Sachen. Von daher steht es jedem frei den Film zu mögen. Für mich kann ich nur sagen, dass es etwas dauern wird, bis ich ihn mir wieder ansehe und dass er definitiv zu den schwächeren Disney Meisterwerken gehört. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, ob "Himmel und Huhn" oder doch "Die Kühe sind los" auf meinem persönlichen letzten Platz landet..

    Achso, abschließend muss ich noch sagen, dass ich mit den beiden Reviews weitestgehend übereinstimme. Vieles haben beide jedoch auch unterschlagen, wie z.B. die musikalische Unterlegung. Zumidnest kann ich mich daran nicht erinnern. Was mich wundert, denn bei diversen anderen Reviews - gerade von Nostalgia Critic - kann ich oft nur den Kopf schütteln. Allerdings ist der Film weniger schlimm, als er in den Reviews dargestellt wurde. Zumindest gibt es außerhalb von Disney noch weitaus schlimmere Filme.
    Geändert von *melody* (22.10.2017 um 18:27 Uhr)

    -Steps to enlightenment brighten the way; but the steps are steep. Take them one at a time.-
    -Cheshire Cat, American McGee's Alice




  5. #255
    Mitglied Avatar von Tiana
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    Oh, ich gebe dir so recht! Auch ich habe Himmel und Huhn irgendwann - ich meine, es war Ende letztes oder Anfang dieses Jahr - als Lückenfüller gesehen und meine erste Reaktion war deiner ziemlich ähnlich. Ich glaube, wenn du jetzt dazu auch noch die deutschen Stimmen gehört hättest (Verona Pooth..... o.O), würdest du die Blu Ray auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Oder so.

    Naja, sie haben sich immerhin mal was neues einfallen lassen... dieser Einfall ist einfach nur gründlich nach hinten losgegangen.

    Ich persönlich mag "Die Kühe sind los" tatsächlich mehr. Da ist die Story zwar auch vollkommen abgedreht und auf eine Weise auch absurd, aber wenigstens ist sie in sich STIMMIG, was ich von Himmel und Huhn nicht behaupten würde. Außerdem hat "Die Kühe sind los" die großartige Hella von Sinnen in einer Hauptrolle und das überwiegt "H&H" liegt bei meinem persönlichen Ranking tatsächlich auf dem letzten Platz. (ich hab gerade in meiner Excel-Tabelle nachgesehen xD)
    Geändert von Tiana (22.10.2017 um 19:11 Uhr)
    the world moves on, another day, another drama / not for me, all I think about is karma
    http://fairytale-castle.de

  6. #256
    Moderator Duckfilm Avatar von *melody*
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    Ich bereue es zugegeben ein bisschen, dass ich die Blu-ray damals bei Disney Movies and More nicht geholt habe xD Aber ich meine, dass das bei "Die Kühe sind los" der Fall war, immerhin. Aber naja. Ich werde mir zu gegebener Zeit mal noch die Extras ansehen. Der Film scheint auch ein Audiokommentar zu haben, die schalte ich ja ganz gerne mal was dazu. Vielleicht gibt das Aufschluss über so manche Dinge, die sich mir nicht erschließen. Aber das könnte trotzdem noch etwas dauern, bis ich das in Angriff nehme xD

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  7. #257
    Mitglied Avatar von Simba
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    Danke für deine Rezension, *melody*. Ich stimme da im Großen und Ganzen wirklich mit dir überein. Für mich ist es wohl auch das schwächste aller Meisterwerke. Da mag ich die Kühe sind los auch mehr...
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