Bin heute mit Der Widersacher von Wolfgang Hohlbein fertig geworden.
Eigentlich wollte ich nichts drüber schreiben, schließlich ist das Werk auch schon ein wenig älter. Allerdings hat der Schluss sowas in mir ausgelöst ... das muss ich jetzt los werden.
Als erstes sollte man beachten, dass ich hier am 2.9. schrieb, dass ich es lese. Das sagt schon so einiges aus.
Mir fiel es schwer, richtig rein zu kommen, das Ding der Geschichte zu verstehen, überhaupt erst einmal zu finden. Aber immerhin war ich irgendwann drin.
Als positiv sehe ich die Erzählweise, ein ständiger Wechsel der Personen, aus deren Sicht erzählt wird. Das brachte immerhin ein wenig Abwechslung.
Was ich aber stark zu bemängeln habe, ist, dass zu vieles offen bleibt. Und besonders eben das Ende.
Ich denke, jeder kennt das, wenn man ein Buch liest und sich schon das Ende ausmalt, versucht, sich selber zu erklären, warum was passiert. Natürlich stimmt das oft nicht mit dem tatsächlichen Ende über ein. Hier war es aber tatsächlich so, dass sich nichts, aber auch rein gar nichts von dem, was in dem Buch passiert ist, wirklich mit dem, was dann am Ende rauskommt, erklären lässt. Das führt dazu, dass man dann über den letzten Seiten hängt und sich denkt "Häää? Was zum Teufel hat sich der Autor dabei bitte gedacht?"
Und wenn man dann den letzten Absatz, der immerhin nur aus zwei Zeilen besteht, gelesen hat, spätestens dann, fängt man an, sich zu fragen, was man da eigentlich für ein Buch gelesen hat.
Mag sein, dass viele das Buch klasse finden. Mir persönlich sagen dann aber doch eher Bücher zu, deren Ende Sinn ergibt.



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*.* Er hat einfach alles.


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