szmtag Warum eigentlich nicht? - Was lest ihr zur Zeit? - Seite 64

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Ergebnis 1.576 bis 1.594 von 1594
  1. #1576
    Mitglied Avatar von Luka
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    Bin heute mit Der Widersacher von Wolfgang Hohlbein fertig geworden.

    Eigentlich wollte ich nichts drüber schreiben, schließlich ist das Werk auch schon ein wenig älter. Allerdings hat der Schluss sowas in mir ausgelöst ... das muss ich jetzt los werden.

    Als erstes sollte man beachten, dass ich hier am 2.9. schrieb, dass ich es lese. Das sagt schon so einiges aus.

    Mir fiel es schwer, richtig rein zu kommen, das Ding der Geschichte zu verstehen, überhaupt erst einmal zu finden. Aber immerhin war ich irgendwann drin.
    Als positiv sehe ich die Erzählweise, ein ständiger Wechsel der Personen, aus deren Sicht erzählt wird. Das brachte immerhin ein wenig Abwechslung.
    Was ich aber stark zu bemängeln habe, ist, dass zu vieles offen bleibt. Und besonders eben das Ende.
    Ich denke, jeder kennt das, wenn man ein Buch liest und sich schon das Ende ausmalt, versucht, sich selber zu erklären, warum was passiert. Natürlich stimmt das oft nicht mit dem tatsächlichen Ende über ein. Hier war es aber tatsächlich so, dass sich nichts, aber auch rein gar nichts von dem, was in dem Buch passiert ist, wirklich mit dem, was dann am Ende rauskommt, erklären lässt. Das führt dazu, dass man dann über den letzten Seiten hängt und sich denkt "Häää? Was zum Teufel hat sich der Autor dabei bitte gedacht?"
    Und wenn man dann den letzten Absatz, der immerhin nur aus zwei Zeilen besteht, gelesen hat, spätestens dann, fängt man an, sich zu fragen, was man da eigentlich für ein Buch gelesen hat.

    Mag sein, dass viele das Buch klasse finden. Mir persönlich sagen dann aber doch eher Bücher zu, deren Ende Sinn ergibt.
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  2. #1577
    Cubist Avatar von Dave Deschain
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    Ich lese gerade das ultimative Doppelpack:

    Robert Anton Wilson - Illuminatus! Trilogie

    Robert Anton Wilson - Cosmic Trigger

    Ersteres ist DAS Buch schlechthin für Freunde von Paranoia, Drogen und/oder Verschwörungstheorien. Wer es schon einmal gelesen oder auch nur angefangen hat, weiß, dass man es nie wieder vergisst. Zu viele Dinge betreffen unseren Alltag und sind von uns regelmäßig beobachtbar. Andere Dinge werden durch das Buch erst in unsere Aufmerksamkeit gebracht und es ist jedem von uns völlig freigestellt, wieviel Aufmerksamkeit wir nun der Zahl 23 widmen wollen und wie sehr wir in Zukunft alle anderen Zahlen sträflich vernachlässigen (ähnlich wie die 42 im Anhalter). Was aber jeder Leser beachten sollte: es ist einfach nur ein großer, verschmitzter Spaß, den uns Wilson hier präsentiert. Es geht um gelbe U-Boote, den Kennedy-Mord, um Sex, Drogen, Rock'n'Roll, ja besonders um ein Rockkonzert in Ingolstadt, um Tiefseemonster, Atlantis, James Bond und Emma Peel. Das Problem ist, dass sich der Roman so sehr mit unserer Welt und Erfahrung befasst, dass er glaubhafter ist als die Tageszeitung. Und da muss dann jede selbst wissen, ob sie/er das Buch verkraften kann.

    Das zweite Buch ist praktisch das Sachbuch zum Roman. Wilson erzählt hier in handlichen Kapiteln, wie er Drogen nimmt, halluziniert, politisch agiert und aus all seinen Erfahrungen zu einem echten Witzbold wird, Außerirdische kontaktiert, eine eigene Religion gründet, alles zu einer Verschwörungstheorie verknüpft, nur so zum Spaß, und seine eigene Phantasie dann nicht mehr los wird. Was wäre, wenn ich nur glaube, dass ich das alles erfinde, es in Wirklichkeit aber wahr ist, zumal überhaupt nichts dagegen spricht?

    Den Roman lese ich gerade zum dritten Mal. Er ist schwierig zu lesen, nicht geradlinig erzählt und völlig unglaubhaft. Zum Glück, denn nichts spricht dagegen, dass alles wahr ist.
    Geändert von Dave Deschain (30.12.2012 um 01:31 Uhr)
    Eine Ära geht zu Ende! Noch 22 Wochen im Exil!

    Möge der hellste Stern nur für dich leuchten und der Wind die schönste Melodie summen. Wir sehen uns, wenn er Sand über die Spuren vergangener Tragödien geweht hat und das Lachen zukünftiger Feiern in nächster Nähe erklingt. (Oder schon früher)

  3. #1578
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    Ich bin jetzt fertig mit Der Kuss des Kjer,dass Buch finde ich super gut, hätte ich jetzt nicht erwartet. Fast am Ende war es ein wenig langatmig, aber sonst hat es mir wikrlich gut gefallen.

    Ich fange heute mit Bel- Die Liebe lebt ewig von Care Santos und Das Land der verlorene Träume von Caragh O'Brien. Freue mich auf ersteres, ein weiteres Buch von ihr, hoffe es gefällt mir so gut, wie Die Geister schweigen. ^^

  4. #1579
    Grumpy Cat Avatar von Schwarze Katze
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    Habe gerade mit den "Sookie Stackhouse"-Romanen angefangen, die als Vorlage für True Blood gedient haben. Liest sich gut weg, ziemlich sexlastig allerdings.

    Wenn ich den ersten durch habe, geht es endlich mit Gun Machine von Warren Ellis los.
    Geändert von Schwarze Katze (05.01.2013 um 22:32 Uhr)


    Alan: We're not setting examples, Denny. We're just being true to who we are.
    BL 2#24

  5. #1580
    Gena-le SysOpin Avatar von Gena
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    Das Herz von Veridon von Tim Akers ist einer der besten Steampunk-Romane, der 2012 den Weg in die Buchläden gefunden hat. Sehr rasant wird hier die Geschichte eines von seiner Familie ausgestoßenen Adligen erzählt, der es aufgrund eines fehlerhaften Aggregats in seinem Körper nicht zum Piloten geschafft hat. Stattdessen verdient sich Jacob Burn seinen Lebensunterhalt in der Unterwelt Veridons. Als er den Absturz eines Luftschiffs als einziger überlebt und ein seltenes Artefakt in seine Hände fällt, ist plötzlich die halbe Stadt hinter ihm her, egal ob Polizei, Unterwelt, die adligen Familien des Rates, die Kirche oder ein mörderisch veranlagter Engel. Wer Freund und wer Feind ist entscheidet sich erst am Ende seines Abenteuers, in dem es um das Schicksal der Stadt und das Herz von Veridon geht.

    Ich befürchte fast, dass Die Untoten von Veridon mit der Qualität des Vorgängers nicht mithalten kann. Tim Akers hat sich selbst ein sehr hohes Niveau für den Nachfolger gesetzt. Hoffentlich irre ich mich.

  6. #1581
    Mitglied Avatar von 1_of_5
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    Habe gestern angefangen "Error" von Neal Stephenson zu lesen... bisher etwas schwere Kost und das liegt nicht nur an der Seitenanzahl. Aber so nach 200 Seiten komme ich langsam rein und es ist auch endlich spannend.

  7. #1582
    Mitglied Avatar von Luka
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    Ich bin heute mit Romulus der Große - Ungeschichtliche historische Komödie von Friedrich Dürrenmatt fertig geworden und muss sagen: Pflichtlektüre kann so was schönes sein!

    Ich erspare es mir jetzt einfach mal, den Inhalt wiederzugeben, schließlich reden wir hier von einem Klassiker.
    Als erstes sollte aber gesagt werden: Man muss sich darauf einlassen. Nicht umsonst heißt es "Ungeschichtliche historische Komödie". Es ist so, wie es geschrieben steht, einfach nicht ernst zu nehmen. Mit viel Witz geschrieben, versucht Dürrenmatt eben auf andere Weise, uns das Tragische der Geschichte zu erzählen. Einer Geschichte eines Mannes, der die Welt ein Stückchen besser machen will und daran scheitert. Er und sein "Gegner" müssen erkennen, dass sie nicht die Macht haben, die Vergangenheit oder die Zukunft zu ändern. Sie können sich nur dem Lauf der Geschichte beugen.

    Mit Hilfe von Absurdität versucht Dürrenmatt auf geniale Art und Weise, die Welt zu erklären. Ich kann nicht behaupten, Ahnung von Dürrenmatt zu haben, aber ich bin mir sicher, dass er es geschafft hat, auch mir etwas mitzugeben.
    Wer sich diese Komödie noch nicht zu Gemüte geführt hat, sollte das auf jeden Fall nachholen!
    Geändert von Luka (08.01.2013 um 19:49 Uhr)
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  8. #1583
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    Ich lese jetzt Eines Abend in Paris von Nicolas Barreau. Der Anfang ist schon Mal gut, wie vom Autor erwartet, wird bestimmt auch bis zum Ende des Buches so sein.
    Dann auch noch Kapital von John Lanchester. Der Beginn ist interessant, da es aus der Sicht der verschiedenen Menschen geschrieben wurde, die in eine bestimmte Straße außerhalb Londons leben, verspricht spannend zu werde, hoffe das es so bleibt.^^
    Geändert von VampirePrincess (16.01.2013 um 22:29 Uhr)

  9. #1584
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    @VampirePrincess: Von N. Barreau habe ich "Das Lächeln der Frauen" gelesen und ich fand es wundervoll.
    Wäre cool, wenn du eine Rezi dazu schreiben könntest.

    Momentan lese ich für die Uni:
    Wilhelm Raabe - Die Chronik der Sperlingsgasse
    -> poetischer Realismus... ich bin gespannt, wie es ausgeht ^^

    danach:
    Theodor Fontane - Cécile
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  10. #1585
    Mitglied Avatar von Luka
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    Zuletzt habe ich Daughter of Smoke and Bone: Zwischen den Welten von Laini Taylor gelesen. Da verweise ich einfach mal auf den Beitrag von Ami Li Misaki: http://www.comicforum.de/showthread....=1#post4471436
    Um noch ein paar eigene Worte drüber zu schreiben: Laini Taylor hat es mal wieder geschafft, mich zu fesseln und mich dazu zu bringen, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Zudem hat sie wieder gezeigt, dass sie ein unglaubliches Talent dafür hat, einzigartige Charaktere zu entwickeln.

    So, und nun lese ich Die Landkarte der Zeit von Félix J. Palma.
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  11. #1586
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    So, habe zwischenzeitlich "Error" Neal Stephenson fertig und muss sagen ich bin im Nachhinein schwer begeistert. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt es gibt verschiedene Handlungsstränge die alle miteinander verbunden sind und am Ende zusammenlaufen. So etwas liebe ich. Auch das es um ein Online-Rollenspiel geht das im Fantasy-Bereich spielt wie WoW hat mir nichts mehr ausgemacht, ich mag Fantsay überhaupt nicht (bis auf wenige Ausnahmen im Comic-Sektor). Und der finale Shootout ist echt superlang und spannend!!!

    Anschließend gab es "Das tödliche Gebot" von Mark T. Sullivan, ein schnelles hartes Brett das im Special Operations-Bereich der CIA spielt wo es um Verrat und Ermittlungen im Terrorismus zu einer neuen Superwaffe geht. Sehr spannend, aber auch sehr schnell durch mit nur knapp 460 Seiten.

    Abschließend habe ich noch "Das Geheimnis von Shangri La" von Clive Cussler gelesen. Hier geht es wiederum um ein Ehepaar, das vermögend ist und als modernes Indiana Jones-Pärchen weltweit nach verlorenen Schätzen sucht. War ganz nett, aber ob ich eine Fortsetzung lesen würde weiss ich momentan noch nicht. Knapp 480 Seiten.

    Nun sitze ich kurzfristig auf dem Trockenen.

  12. #1587
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Bin grade Kinley MacGregor - Die schottische Braut (Bd. 3 der MacAllister-Reihe) am lesen; in der Reihe geht es um starke, schottische Helden, die schöne Frauen an ihrer Seite haben. Witzig, sinnlich und einfach nur toll geschrieben. Kan ich jedem empfehlen, der auf historisch-romantische Erotikromane steht.

    parallel dazu Theodor Fontane - Cécile.

    Letzteres für mein Seminar in der Uni; aber da ich Fontane eh nicht schlecht finde liest es sich bisher rasch weg.

    Danach will ich mich mal wieder den 6 Bänden von Jane Austen widmen; u.a. weil ich eine Hausarbeit dazu schreiben will
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  13. #1588
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    @Mikku-chan:

    Wenn ich Zeit finde, schreibe ich dir eine Rezi.

    Was ich zurzeit noch lese ist, Department 19 - Die Mission von Will Hill, ich bin mir noch nicht sicher was ich von dem Buch halten soll.
    Den Anfang finde ich schon spannend und wenn es um die Vergangenheit geht und es sind nicht viele Seiten, finde ich es sogar noch interessanter, was mich stört, dass es schon wieder Mal um Vampire geht. ^^
    Na ja, dass Buch ist mir ja geschenkt worden, also brauche ich keine Sorgen zu machen, dass ich dabei mein Geld verschwendet habe. ^^
    Einzige Sorge ist auch noch, dass noch ein 2.Band erscheinen wird oder erschienen ist. Also ich weiß ja nicht, ob ich es mir dann holen werde...
    Ich hatte eigentlich vor dem kurz mit "Kunst des Feldspiels" angefangen, was ich dann doch nicht so toll gefunden habe und beiseite gelegt habe, viell. irgendwann Mal...

    Das Buch Kapital bleibt interessant.
    Geändert von VampirePrincess (25.01.2013 um 22:21 Uhr)

  14. #1589
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    Ich habe jetzt Kapital fertig gelesen. Mit dem Ende bin ich unzufrieden. Es wurden einige Themen einfach abgehackt, ohne näher darauf einzugehen, aber letzendlich wurde aber auch einiges aufgeklärt und erläutert. Nichtsdestotrotz finde ich, dass es ein gutes Buch war. Den Kauf habe ich jetzt nicht bereut.

    Bei Department 19 - Die Mission weiß ich jetzt mit Sicherheit, dass ich es mir den 2.Band nicht kaufen werde und ausleihen in der Büchrei oder so auch nicht. Ich werde mit dem Buch einfach nicht warm und das Thema Vampire ist wie gesagt, bei mir hinten durch. Ich bin auch bei einigen Kapiteln fast eingeschlafen, dass passiert bei mir nicht sehr oft, aber ein Buch dann nicht fertig zu lesen mag ich überhaupt nicht. Also ich bin Mal gespannt, wie der 1.Band endet. Ich müsste noch ca.100 Seiten lesen. ^^
    (Und dann verschenk ich es einfach weiter... )

    Ich habe heute mit Der Dirigent von Sara Quighley eingefangen zu lesen. Also viel kann ich noch nicht dazu sagen, da ich nur 10 Seiten bisher gelesen habe.
    Wennn ich mit Department 19 fertig bin, dann lese ich mit Renegade: Tiefenrausch von J.A.Souders wahrscheinlich weiter.

  15. #1590
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    Ich bin jetzt mit Der Dirigent fertig. Ein tolles Werk über den bedeutendsten Komponisten Schostakowitsch. Eine Biografie ist es leider nicht, sondern nur ein Teil seine Geschichte, die während des 2.Weltkrieg, die im Jahre 1941-1942, spielt.
    Der Inhalt in Renegade: Tiefenrauschfang war am Anfang lesenswert, bis es nach und nach immer verwirrrender wurde und auch unverständlich. Vieles wurde nicht erklärt, zum Beispiel hätte ich bei einigen Dingen und Personen (Dr.Friar) eine Erklärung gebraucht oder die , warum diese Person so ist ist und warum sie so handelt. Das Ende war auch unzufrieden. Also gefallen hat mir das Buch überhaupt nicht. Man hätte wirklich mehr aus der Geschichte machen können.

    Lese jetzt seit gestern Das dreizehnte Kapitel von Martin Walser und Weitlings Sommerfrische von Sten Nadolny.

    Inhalt zum ersten Buch:

    Die meisten leiden ohne Gewinn – so steht es im Roman Das dreizehnte Kapitel, der ebendiesen Satz widerlegen will. Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt er an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Es kommt zu einem Briefwechsel, der von Mal zu Mal dringlicher, intensiver wird. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind. Aber sie gestehen auch, dass sie in dem, was sie einander schreiben, aus sich herausgehen können wie nirgends sonst und dass sie ihre Ehepartner verraten. Nur weil ihr Briefabenteuer so aussichtslos ist, darf es sein. An ein persönliches Treffen ist nicht zu denken. Die Buchstabenketten sind Hängebrücken über einem Abgrund namens Wirklichkeit. Eines Tages teilt die Theologin mit, ihr Mann sei schwer erkrankt. Während sie auf einer Fahrradtour durch Kanadas Wildnis mit ihm noch einmal das Leben feiert, wartet der Schriftsteller auf Nachrichten. Als wieder eine eintrifft, wirft sie alles um. Martin Walsers Roman über eine Liebe, die als Unmöglichkeit so tiefgründig und lebendig ist wie kaum etwas, kreist auf schwindelerregende Weise um das Wesen der menschlichen Existenz. Und führt dabei vor Augen, dass ein Lieben ohne Hoffnung auf Hoffnung das eigene Leben erst empfindbar macht

    Inhalt zum zweiten Buch:

    Wie wäre es, in die eigene Vergangenheit zu reisen? Sten Nadolny versetzt seinen verblüfften Helden zurück in dessen Jugend – und öffnet ihm nicht nur die Augen über sich selbst, sondern greift auch in seinen scheinbar vorgezeichneten Lebenslauf ein. In einem Sommergewitter kentert das Segelboot des angesehenen Berliner Richters Wilhelm Weitling. Er kommt nur knapp mit dem Leben davon, muss aber feststellen, dass ihn sein Unfall fünfzig Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Neugierig, aber auch mit sanfter Kritik begleitet er den Jungen, der er einmal war, durch die Tage nach dem Sturm. Wer ist er damals gewesen? Und wie konnte aus diesem Menschen der werden, der er heute ist? Muss er die Erinnerung an seine Eltern, seine erste Liebe, seine Berufswahl, sein ganzes Leben revidieren? Und wird er zu seiner Frau und in sein altes Leben zurückkehren dürfen?Sten Nadolny entführt uns auf eine philosophische Zeitreise, die seinen scharf beobachtenden Helden zu unverhofften Erkenntnissen führt.

    Ich bin bei Beiden noch nicht so weit, dass ich dadurch ein Urteil bilden könnte. ^^

  16. #1591
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    So, lese jetzt endlich ein Werk Jane Austens; diesmal

    Jane Austen - Überredung

    Ein Klassiker, so viel gibt es nicht zu sagen. Wunderbar geschrieben, gute Thematik.

    Davor hatte ich Jane Austen - Stolz und Vorurteil gelesen. Ich verehre diesen Roman einfach *.* Er hat einfach alles.

    Da ich am Freitag unterwegs mitm Zug bin werden auf der Reise wohl folgende Titel gelesen:

    Nalini Singh - Einsame Spur
    Haruki Murakami - Naokos Lächeln


    Auf den ersten Roman freu ich mich schon total
    Letzterer Roman ist ein Spontankauf, nachdem ich den Film zum Buch gesehen habe - mal sehen, wie es mir gefällt. Gelobt wird es ja
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  17. #1592
    Junior Mitglied Avatar von JustATracer
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    Oh...der Showdown im Ringen um die Macht über die Galaxis weit, weit entfernt......



    Monsterspannend und mit mehr simultan laufenden Plots denn je zuvor....
    Es herrscht seitens der Gallaktischen Allianz, dem Jedi Orden, einem ganzen Planeten vergessener Sith, dem Imperium der hand (Thrawn-Ära), der Ex-Staatschefin Natasi Dalaa und einem neuen Überbösewicht namens Ableoth (gegen die Darth Sidious aussieht wie ein Messdiener) und einer bisher unbekannten Politikerin (mit äusserst großem Einfluss,dessen Identität bisher noch nicht verraten wurde) ein entschlossener Kampf um die Machthabe....nicht nur um Coruscant ,sondern die KOMPLETTE Galaxis.

    Aber das geilste ist, das der Sohn des Jedigroßmeisters Luke Skywalker sich mehr als heftig in ein Sith Mädchen verknallt hat....



    Die ganze Reihe "Fate of the Jedi" startete etwas langatmig, kam ab dem 5. Buch aber in die Gänge und entwickelt sich zu einer meiner Lieblingsgeschichten nach "The new Jedi Order".
    Geändert von JustATracer (19.03.2013 um 13:39 Uhr)

  18. #1593
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    Ich lese momentan Winter der Welt von Ken Follett. Ist der zweite Teil einer vierteiligen Serie die im 20.Jahrhundert spielt und verschiedene Familien in dieser Zeit verbindet.

  19. #1594
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Habe Haruki Murakami - Naokos Lächeln durch, bin nun neben einigen Büchern an David Nichols - Zwei an einem Tag dran. Gefällt mir bisher sehr gut.
    Der Stil ist sehr ungewöhnlich - ein Buch, das wirklich nur einen Tag der beiden pro Jahr erzählt. Und dabei auch noch im 2. Teil zwischen den Zeiten springt (von Präteritum zu Präsens)
    Erstaunlicherweise konnte ich dem Hauptchara, dExter, zuerst keine Sympathie entgegenbringen. Aber ich finde, dass er sich im Verlaufe des Buches ändert oder zumindest so rüberkommt. Gefällt mir.

    Emma finde ich sympatisch, auch wenn sie sich mMn schlechter darstellt, als sie wirklich ist.
    Geändert von Mikku-chan (17.04.2013 um 17:54 Uhr)
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