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Thema: 032: Der Blitz als Entdecker

  1. #1
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Lightbulb 032: Der Blitz als Entdecker

    Der Blitz als Entdecker


    Im Juli 1959 erleben wir die Digedags, wie ihnen Der Blitz als Entdecker eines neuen Super-Metalls, des Digedaniums, zu Hilfe kommt. Haben die Kobolde bislang (was natürlich in der Zeitlinie relativ zu sehen ist) ein bemerkenswertes Erfindertalent an den Tag gelegt, so wurden ihre technischen Entwicklungen zumeist aus einer prekären Situation heraus geboren und hatten ihnen aus einer bestimmten Lebenslage zu helfen. "Not macht erfinderisch", würde Teutobold sagen. Mosaik 32 zeigt einen neuen Aspekt und stellt uns die Digedags nicht als Erfinder, sondern als dienstbare Geister, als die kleinen Helfer der Wissenschaft vor. Großzügig betrachtet, beginnt also schon an dieser Stelle die Erfinder-Serie.
    Und wie bei vielen Entdeckungen der Menschheit ist es der Zufall, der aus einem Marmeladeneimer voller Meeresschlamm ein Metall mit hervorragenden Eigenschaften macht. Doch zunächst, wie sollte es auch anders sein, sorgt die menschliche Natur für ausreichend Konfliktstoff.
    Wobei ist nun der geschätzte Mosaik-Leser Zeuge? Nur weil Dig(kopf) darauf besteht, sich für den Fall von altersbedingten Rheumaschmerzen, (die sich in den Jahrhunderten schon mal zeigen könnten), mit Heilschlamm einzudecken, kommt es zwischen den beiden Gefährten zu einem handfesten Streit und einem beachtlichen Wutausbruch von Dag. Kein Wunder, muß er doch gleich 2x Siebensachen (keine Ahnung, wo die Jungs shoppen waren), alleine tragen. Einem ausgeflippten Tritt gegen den Eimer folgt der Blitzschlag aus gewittrigem Himmel, - fertig ist das Wundermetall!
    Da möchte man doch gleich an andere Zufälle in der Geschichte der Entdeckungen denken:
    • Weil Henri Bequerel eine Fotoplatte mit Uran beschwerte, entdeckte er die radioaktive Strahlung. Hätte er die Platte mit einem anderen Stein beschwert, wäre der Prozess des radioaktiven Zerfalls möglicherweise viel später aufgeklärt worden.
    • Ein im zweiten Weltkrieg benutztes Radargerät schmolz eines Tages des Schokoriegel eines Ingenieurs. Schon war die Idee geboren, das Gerät zum Aufwärmen von Speisen zu verwenden - in einem Mikrowellenherd.
    • Teflonpfannen verdanken wir nicht der Raumfahrt, sondern ebenfalls einem Zufall. Eine im Labor vergessene Gasflasche mit Tetra-Fluor-Ethylen war am nächsten Morgen mit weißem Pulver gefüllt. Die einzelnen Moleküle des Gases hatten sich miteinander verbunden und waren nun zu langen Kunststoff-Ketten polymerisiert.
    Diese - und weitere interessante, zufällige Entdeckungen sind hier nachzulesen.

    Mit dem Tragflächenboot TB-2 zeigt sich Mosaik wie stets technisch auf aktuellem Stand, gleichwohl die Technologie auf ein britisches Patent von 1869 zurückgeht. Als wohl bekanntester Entwickler von Tragflächenbooten dürfte Alexander Graham Bell, der Erfinder des Telefons, zu nennen sein. Er beschäftigte sich zwischen 1906 und 1921 mit diesem Thema.
    Etwas Kurioses gibt es aus der Zeit 1959/60 über ein ganz spezielles Tragflächenboot in der DDR zu berichten - und selbst Unser Sandmännchen machte sich später, in der Folge 37 (1964), mit einem solchen Gefährt auf die Reise von seiner Sandbank zu den jüngsten Fernsehzuschauern.

    Im Labor des Doktor Knilch, der sich von seiner körperbetonten Ehefrau recht leicht zum gemeinen Dieb geistigen Eigentums überreden läßt, erfahren wir am Rande der Experimente mit dem wundersamen Rohstoff, wie aufwendig die Produktion des irdischen Leichtmetalls Aluminium tatsächlich ist.
    Ihre Reize voll ausspielend, schafft es Frau Knilch, die Digedags kulinarisch zu vergewaltigen. Erstmals wird im Mosaik die Männlichkeit der ansonsten eher geschlechtsneutralen Digedags betont. Für ein Date mit der Intrigantin verkleiden sich die Digedags pinguinmäßig. Für Frau Knilch ist es ein Leichtes, die Herren Dig und Dag aus dem Verkehr zu ziehen. Auch der zweite Teil des knilchigen Planes klappt vorzüglich. Des Professors Versuchsvorführung wird sabotiert, und als Schlick beweist, daß Professoren mit hoher Denkerstirn nicht zwangsläufig auch professionell handeln müssen, landet er schneller, als man blättern kann in der Klapse. Pardon, .... er begibt sich unfreiwilling in stationäre Behandlung in die geschlossene Anstalt des Professor Klaps. Dass Wissenschaftler sich sehr schnell in einer Nervenklinik wiederfinden können, ist nicht nur auf Literatur, Comic und das Gestern beschränkt - wie hier gut nachzulesen ist.
    Flucht - Befreiung - Feuerwehr - Haft (mit passender Sträflingskleidung) und Happy End in letzter Minute. Das Heft legt im letzten Drittel noch einmal an Tempo und Dramatik zu und wird auf seinem Backcover mit sachlichen Erklärungen zum Thema Blitz abgeschlossen.


    Beilage zum Heft 32: Auf den ersten Blick .... wie langweilig .... könnte man denken. Aber Die Sportskanone entbehrt nicht einer gewissen Komik. So einen dicklichen Typ, dem im Sportunterricht die Turnhose platzt, haben wir doch auch erlebt. Oder warst du es selbst? Dann hatten nur die anderen was zu lachen. Freilich, eine derartig angenehme Versorgung gab es zu Uhrviechs Zeiten nicht auf dem Sportplatz: Würstchen an der Aschenbahn, Eis am Rand des Schwimmbeckens und Selters-Raketenbausätze griffbereit.
    Die Hälfte des Würstchens schnappt sich ein fremder Hund, der nun vorneweg - und nicht hinter der Wurst herlaufen muß. Hätte sich Bruno für den 2. Teil seines Dreikampfes eine neue Bockwurst in entsprechende Höhe gehängt statt sich 9 Flaschen Selters an den Hintern zu binden, wäre ihm vielleicht der "Fehlstart wie auf Kap Canaveral" erspart geblieben. Beachtenswert dann jedoch seine Wurfleistung. Das glaubt doch wohl der Textautor Lothar Dräger nicht einmal selbst, daß Bruno den Wurstdieb nur versehentlich den Schlagball an den Kopf warf! Lustig dann auch der Schluß. Eltern sollten viel öfter in den Unterricht einbezogen werden.


    Was im Juni 1959 sonst noch so passierte:
    • In West-Berlin wird Heinrich Lübke zum neuen Bundespräsidenten gewählt.
    • Nach der bundesstaatlichen Eingliederung folgt nun die wirtschaftliche Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik.
    • Das Bundesverfassungsgericht korrigiert das sogenannte Gleichberechtigungsgesetz und hebt die Vorrechte des Vaters bei der Erziehung der Kinder auf.
    Weitere Berliner Schlagzeilen des Monats:
    • Gustav »Bubi« Scholz verteidigt in der Deutschlandhalle am Messedamm (Charlottenburg) mit einem Punktsieg über Hanswerner Wohlers seinen Titel als Box-Europameister im Mittelgewicht.
    • Auf Veranlassung des »Grundbesitzer-Vereins Berlin-Frohnau e. V.« wird in der Wiltinger Straße (Frohnau) eine Gedenktafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges aufgestellt.
    • Der Maler und Zeichner George Grosz verstirbt überraschend im Alter von 65 Jahren. Er war wenige Wochen zuvor aus seiner fast 30 Jahre währenden Emigration in den USA nach Berlin zurückgekehrt.
    • Eine Ausstellung des von den Nationalsozialisten verfemten und von der SED ausgegrenzten Malers Horst Strempel mit Arbeiten aus den Jahren 1926 bis 1929, Landschaften, Porträts und Tuschezeichnungen, wird im Haus am Lützowplatz (Tiergarten) eröffnet.
    • Die erste Ostberliner Selbstbedienungsgaststätte wird im Strandbad am Müggelsee eröffnet.
    • In Berlin wird mit 37,8°C im Schatten der heißeste Tag seit 1830 registriert.
    • Zur Kontrolle der Geschwindigkeitsbegrenzung setzt die Berliner Verkehrspolizei erstmals ein neues, mit einem Photoapparat gekoppeltes mobiles Radargerät ein.



    Wer etwas Dramatisches, Komisches, Lehrreiches, Sonderbares, Wissenschaftliches, Technisches, Geheimnisvolles, Erotisches, Kulinarisches, Ungesundes, Rasantes, Verbrecherisches, Geblitztes oder Verrücktes sucht, sollte in Der Blitz als Entdecker fündig werden.

    Und wer sich die Story aus dem Blickwinkel von Orlando entgehen läßt, bekommt keinen Streifenanzug, denn er ist schon ausreichend bestraft. Im Archiv von Tangentus
    wird der Inhalt wie immer auf den Punkt gebracht und steht zu lesen, was ihm sonst noch so aufgefallen ist.
    Geändert von Uhrviech (17.10.2004 um 10:22 Uhr) Grund: Ein :zwinker: für Lothar Dräger fehlte noch

  2. #2
    Mitglied Avatar von Möhrenfelder
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    Gerade bei diesem Heft versteht man dann auch, warum in den Sammelbänden steht "Diese Hefte erschienen im Zeitraum von ...bis...und entsprechen dem damaligen Wissenstand".

    So imponierend die Energieleistung eines Blitzes auch sein mag – da sich der Einschlag in Mikrosekunden abspielt, kommt dabei nicht viel heraus. Pro Blitz im Mittel umgerechnet gerade rund 40 Kilowattstunden. Selbst wenn man ihn – was technisch unmöglich ist – in einer Art Gewitterkraftwerk einfinge, wäre das den Aufwand nicht wert. Und außerdem: Wo sollte ein solches Kraftwerk stehen, damit es Tag für Tag genügend Blitze abbekäme?

    Damit ist die Utopie der Energiegewinnung aus Blitzen wohl erledigt.

    Auch Aluminium ist nicht das damals lauthals "besungene Wundermetall":

    Umweltbelastungen bei der Aluminium-Gewinnung und Gegenmaßnahmen

    1. Landschaftsschäden bei der Bauxitgewinnung. Dem Vernehmen nach wird rekultiviert - auch in Entwicklungsländern.
    2. Der basische Rotschlamm muß deponiert werden. Ein kleiner Teil findet als Katalysator bei der Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch Verwendung.
    3. Energieverbrauch.
    Obgleich heute fast die gesamte kalorische Energie recycelt wird, ist die Abwärme bei der Energieumwandlung zu bedenken.
    4. Bei der Elektrolyse läßt sich die Freisetzung von Fluor und Fluorwasserstoff nicht vermeiden. Diese schädigen Pflanzen und Tiere in der Nähe von Aluminiumfabriken. Dem Vernehmen nach "werden Fluoride zu mehr als 99% gefiltert". Sie werden im Kreislauf geführt und in Form von AlF3 wieder in die Elektrolysezelle gegeben.
    5. Freisetzung von CO und CO2. Diese sind wichtige atmosphärische Spurengase.
    6. Aluminium-Ionen sind vor allem für Mikroorganismen im Boden toxisch. Sie sind in großen Mengen aber auch pflanzen- und tiertoxisch.


    Aber, wie wir ja alle wissen - ich habe selbst eine Weile in einem Braunkohlentagebau gearbeitet und in Wolfen die Umweltschäden durch die Filmfabrik und das CKB (Chemiekombinat Bitterfeld) erlebt - hat sich die DDR ja einen feuchten Dreck um die Umwelt geschert.

  3. #3
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Doktor Knilch erinnert mich sehr an Horst Buchholz.

  4. #4
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von Bhur
    Doktor Knilch erinnert mich sehr an Horst Buchholz.
    Da könnte durchaus neben der Ähnlichkeit des Aussehens eine Verbindung bestehen. Immerhin erreichte H. Buchholz 1957 mit der Titelrolle in "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (nach dem Roman von Thomas Mann) seinen internationalen Durchbruch.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Möhrenfelder
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    Zitat Zitat von Bhur
    Mal noch eine Bemerkung:
    Der Link zu der Beilage funktioniert nicht. Bisher hat da immer alles geklappt aber heute öffnet sich da nichts. Einmal hat sich mein Computer daran sogar komplett aufgehängt. Irgendwas stimmt da nicht.
    Könnte an deinem Acrobat Reader liegen. Der versucht vielleicht beim Starten, sich zu aktualisieren und hängt sich dabei auf. Bei mir läd die pdf einwandfrei.

  6. #6
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Da könnte durchaus neben der Ähnlichkeit des Aussehens eine Verbindung bestehen. Immerhin erreichte H. Buchholz 1957 mit der Titelrolle in "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (nach dem Roman von Thomas Mann) seinen internationalen Durchbruch.
    Ich denke auch. Knilch sieht auch ein bischen anders aus als die meisten anderen Figuren in dem Heft - keine Knollennase und Ober-und Unterlippe was die (männlichen) Figuren sonst gar nicht haben. Das alles spricht für eine gewollte Karikatur.

    Das Heft unterhält gut, die Story ist rasant und bedient nebenbei noch allerhand Klischees auf lustige Art und Weise.
    Frau Knilch als "männermordender" Vamp, eine typische Figur von Edith Hegenbarth.
    Schreckhafte, tölpelhafte und karrieregeile Wissenschaftler und die typischen Klapsmühlen- Polizei- und Feuerwehrklischees werden ebensowenig ausgelassen. Und trotzdem ein prächtiges Heft.

    Fünf Kostümwechsel in einem Heft dürfte für die Digedags auch ziemlich einmalig sein (wonderworld ?). Typisch auch, dass die Digedags nur in jedes x-beliebige Dienst-zimmer gehen müssen und sofort ein Paar passender Kleidungsstücke finden.

    So klein wie dieser Rückseitentext war später glaube ich auch nie wieder ein Text. Jetzt kann ich es ja verraten, in etwa dieser Schriftgröße habe ich mir meine Spickzettel für die Schule ausgedruckt. (Darüber muss aber jetzt keine Diskussion entflammen, wer unschuldig ist werfe den ersten Stein)
    Da braucht man schon gute Augen bzw. eine Brille.

    Die Hunde (bes. Lux) in der Beilage haben mich spontan an die Köter aus der #15 erinnert.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Bhur
    Fünf Kostümwechsel in einem Heft dürfte für die Digedags auch ziemlich einmalig sein (wonderworld ?). Typisch auch, dass die Digedags nur in jedes x-beliebige Dienst-zimmer gehen müssen und sofort ein Paar passender Kleidungsstücke finden. ...
    Deshalb befinden sich - gewissermaßen - zu diesem Heft wohl auch gleich zwei Variantcover in unserer Galerie, mit den Digedags in verschiedener Garderobe:
    http://www.mosafilm.de/reni/variant/32.html
    http://www.mosafilm.de/reni/variant/32a.html

    Das Kuriose daran: Jedesmal mit allen dreien.

  8. #8
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  9. #9
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Uhrviech verzichtet zwar gerne auf Blaulicht und Signalhorn, sitzt aber ab Montag für unbestimmte Zeit ähnlich schwungvoll in seiner Rostlaube um mehrere Fachmessen abzuklappern. Dabei wird das MosaLand von der Kieler Bucht bis nach Franken durchkreuzt. Wenn ich schon mal dabei bin, hätt ich auch gerne die COMIC ACTION '04 mitgenommen, mal sehen, wird aber wohl zeitlich nicht klappen - na ja, ist auch nicht so ganz auf der Spur von Digedag.... Sollte ich es BLITZEN sehen, will ich nur hoffen, unentdeckt zu bleiben.

    Bis denne ... oder vielleicht von unterwegs....

  10. #10
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Uhrviech verzichtet zwar gerne auf Blaulicht und Signalhorn, sitzt aber ab Montag für unbestimmte Zeit ähnlich schwungvoll in seiner Rostlaube um mehrere Fachmessen abzuklappern. ... Sollte ich es BLITZEN sehen, will ich nur hoffen, unentdeckt zu bleiben.
    Ein Mann fuhr Zickzack durch die Stadt mit 2 Promille im Blut.
    Da kam die Polizei und sprach: "Na Ihnen geht's wohl gut?
    Er mußt' ins Röhrchen blasen, 'ne Zelle war noch frei,
    und vor dem Gitter sang für ihn der Chor der Polizei:

    "Schon wieder eine Seele vom Alkohol gerettet,
    schon wieder eine Seele vom Führerschein befreit ..."

  11. #11
    Mitglied Avatar von Bruno
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    Wow, das erste Heft mit den “berühmten” Doppelseiten aus dem ESP-Unterricht (wer`s vergessen oder nicht mehr erlebt hat: Einführung in die sozialistische Produktion ). Mal ehrlich, wer hat dort, zumindestens beim ersten Durchlesen, nicht schnell weiter geblättert?

    Eine Frage bleibt aber: Ist Lexi etwa Prof. Schlicks Schüler gewesen?

    Aber es gab auch Erfreuliches zu entdecken: Endlich einmal die Dixe im Zoff. Wie wohltuend nach dem ewigen “Friede, Freude, Eierkuchen” (Der Spruch stammt übrigens aus 1945, nur dort war erst Zoff und dann Frieden.). Schließlich werden sie auch noch von einer Frau aufs Kreuz gelegt. Dann flippt einer der Guten, ein integerer Professor, aus und wird in die Klapper eingeliefert und das Böse scheint zu triumphieren. Kam mir vor wie ein Vorgriff auf Zeiten, als der selige Prediger Coffins (meine Lieblingsfigur ) durch die Mosaikwelt geisterte.

    Aber schließlich kommt doch alles wieder so, wie es sich gehört, die Guten haben gut lachen.

    Eines bleibt aber zu bedenken. Sobald ein Mann denkt, steht eine Frau dahinter und lenkt!


  12. #12
    Dauerhaft gesperrt Avatar von Wonderworld
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    Zitat Zitat von Bruno
    Wow, das erste Heft mit den “berühmten” Doppelseiten aus dem ESP-Unterricht (wer`s vergessen oder nicht mehr erlebt hat: Einführung in die sozialistische Produktion ). Mal ehrlich, wer hat dort, zumindestens beim ersten Durchlesen, nicht schnell weiter geblättert?
    Ein wenig hemmt das den Handlungsfluß schon, ich glaube, damals habe ich auch erstmal weitergelesen, das was passierte, war ja viel fesselnder! - Aber es steht doch bei weitem nicht soweit neben der Handlung wie ein Extra-Mittelteil ?

    Zitat Zitat von Bruno
    Eine Frage bleibt aber: Ist Lexi etwa Prof. Schlicks Schüler gewesen?
    Von der Erscheinung her könnte es hinkommen. Vom Geist her, eher umgekehrt, denn LEXI heißt bekanntlich "Lexikon".

    Zitat Zitat von Bruno
    Eines bleibt aber zu bedenken. Sobald ein Mann denkt, steht eine Frau dahinter und lenkt!
    Im Leben, im Leben
    geht mancher Schuß daneben;
    wir denken
    doch lenken
    die andern (die Frauen) dein Geschick ...

  13. #13
    Mitglied Avatar von Bruno
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    Zitat Uhrviech:Hätte sich Bruno für den 2. Teil seines Dreikampfes eine neue Bockwurst in entsprechende Höhe gehängt statt sich 9 Flaschen Selters an den Hintern zu binden, wäre ihm vielleicht der "Fehlstart wie auf Kap Canaveral" erspart geblieben.

    Ich möchte hier nur mal klar stellen, daß ich mit dieser Person weder identisch bin, noch in sonst irgendeiner Beziehung dazu stehe.

  14. #14
    Mitglied Avatar von Udo Swamp
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    Zitat Zitat von Bruno
    Ich möchte hier nur mal klar stellen, daß ich mit dieser Person weder identisch bin, noch in sonst irgendeiner Beziehung dazu stehe.

    Klartext:
    Eine Richtigstellung hier, wie in der Zeitung bei einen Politiker oder bei Stasi-Verdacht einer prominenten Person

  15. #15
    Mitglied Avatar von Bruno
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    @Udo S. wenn es meine Zeit mal erlaubt, schaue ich bei Eurem Treffen in Dresden vorbei, um dieses Thema ausführlich mit Dir zu diskutieren ( )

  16. #16
    Mitglied Avatar von Udo Swamp
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    Das ist doch ein Wort, komm doch einfach vorbei! http://www.comicforum.de/showthread.php?t=65076&page=4

  17. #17
    Mitglied Avatar von gbg
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    Zitat Zitat von Bhur
    ... in etwa dieser Schriftgröße habe ich mir meine Spickzettel für die Schule ausgedruckt...
    also ich musste sie mir mit spitzem bleistift schreiben...

  18. #18
    Mitglied Avatar von gbg
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    übrigens, die erklärung der alu-herstellung ist auch aus hobby

  19. #19
    Mitglied Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von gbg
    übrigens, die erklärung der alu-herstellung ist auch aus hobby
    Wenn Du schon keine genauere Quellenangabe machst, so hoffe ich doch wenigstens, die entsprechenden Seiten auf Deiner Homepage zu finden.
    Geändert von Bruno (20.10.2004 um 12:17 Uhr)

  20. #20
    Mitglied Avatar von gbg
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    gemach, gemach, bin nur am wochenende da und dann stöbere ich nicht nur in alten hobbys!

    habe auch deine null nicht vergessen, aber ea dauert sicher noch 3 wochen
    und ein bild vom össterreicher habe ich erst mal auch nicht..

  21. #21
    Mitglied Avatar von Bruno
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    @gbg Du hast das hoffentlich nicht falsch verstanden. Ich wollte bloß @Uhrviechs Kritik wegen mangelnder Quellenangaben zuvorkommen.

    Übrigens nächstes Wochende bleibt eine Stunde mehr Zeit für alles Schöne, was am Wochende nachzuholen ist.

  22. #22
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Eines der Themen des Mosaiks 32 (Juni 1959) sind im technischen Bereich fliegende Schiffe. Hierfür hat ein Artikel aus hobby 07/54, S. 93 - 97, offenbar wieder als Richtschnur gedient. Das Tragflächenboot auf dem Cover dieser hobby-Ausgabe (links) ähnelt teilweise dem aus Heft 32, Seite 5 (rechts), auch bezüglich der bildlichen Perspektive. Das Thema Schiffe fliegen über's Meer und der Gedankenaustausch im Mosaik passen ebenfalls gut zueinander.

  23. #23
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Noch deutlicher sind inhaltliche Gemeinsamkeiten zwischen den fachlichen Gesprächen im Bild 1 auf Seite 5 und entsprechenden Textstellen des hobby-Beitrags. An dieser Stelle werden die Sprechblasen III + IV Textabschnitten auf S. 94 gegenübergestellt.

  24. #24
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    .... Und an dieser Stelle wird Sprechblase I einer hobby-Abbildung mit Text (S. 95) und Sprechblase II Textabschnitten auf S. 94 gegenübergestellt.

  25. #25
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Auch diese Darstellung aus dem Mosaik-Heft, Seite 5, Bild 2, spiegelt das wieder. - "Die ersten Schritte" der Entwicklung vom Gleitbrett über das Gleitboot zum Tragflächenboot. Im Vergleich die Mosaik- und entsprechenden hobby-Textpassagen von Seite 94 für Wasserfahrzeuge III und II (Gleit- und Motorboot), bzw. I und IV (Gleitbrett und Tragflächenboot) an den entsprechenden Stellen.

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