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Thema: Autorenforum

  1. #176
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Morgath Beitrag anzeigen
    wo finde ich denn diese Rechnung von Horst?
    Schau mal hier. Daß das "Fixum" ein nicht rückzahlbarer Vorschuß ist, der mit den Tantiemen verrechnet wird, geht aus anderen Beiträgen hervor.

    Zitat Zitat von FilthyAssistant Beitrag anzeigen
    Die 10.000,- € beziehen sich also auf das Zeichner-Honorar?
    Autoren-Honorar, was Texter und Zeichner einschließt. Wie die das untereinander aufteilen ist schließlich nicht Sache des Verlages.

    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Die 10.000 sind doch eine fiktive Zahl, da ein etwaiger Vorschuss sich immer auf die zu erwartende Absatzmenge bezieht und später mit den Tantiemen verrechnet wird.
    Ohne das jetzt noch mal alles durchzulesen, meine ich, das Splitter eben diesen Vorschuß als Fixum bei einigen oder allen (?) Eigenproduktionen zahlt. Deswegen erscheinen ja auch relativ wenige Eigenproduktionen bei Splitter im Vergleich zu Epsilon oder Zwerchfell. Egmont hat für "Die Chronik der Unsterblichen" auch Vorschüsse gezahlt, die weit über den Anteil an den Tantiemen der ersten Auflage hinausgehen. Üblich ist das aber nicht. In jedem Standardvertrag steht 50% auf die zu erwartenden Tantiemen der ersten Auflage. Bei den normalen Auflagen zwischen 400 und 2.500 (und nur weniger Ausreißern nach oben), ist das weit von 10.000 Euro entfernt (oder der Verkaufspreis liegt bei 80 €).
    Geändert von Mick Baxter (13.12.2016 um 04:53 Uhr)
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  2. #177
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Schau mal hier. Daß das "Fixum" ein nicht rückzahlbarer Vorschuß ist, der mit den Tantiemen verrechnet wird, geht aus anderen Beiträgen hervor.
    Danke

    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Ohne das jetzt noch mal alles durchzulesen, meine ich, das Splitter eben diesen Vorschuß als Fixum bei einigen oder allen (?) Eigenproduktionen zahlt. Deswegen erscheinen ja auch relativ wenige Eigenproduktionen bei Splitter im Vergleich zu Epsilon oder Zwerchfell. Egmont hat für "Die Chronik der Unsterblichen" auch Vorschüsse gezahlt, die weit über den Anteil an den Tantiemen der ersten Auflage hinausgehen. Üblich ist das aber nicht. In jedem Standardvertrag steht 50% auf die zu erwartenden Tantiemen der ersten Auflage. Bei den normalen Auflagen zwischen 400 und 2.500 (und nur weniger Ausreißern nach oben), ist das weit von 10.000 Euro entfernt (oder der Verkaufspreis liegt bei 80 €).
    sehr interessant! Zumindest was die Höhe der Auflage angeht, deckt sich das in etwa mit dem, was ich bisher so gehört habe.
    Woher hast du die (anderen) Informationen? Vom Hörensagen oder hast du eigene Erfahrungen?

    Mich würde nebenbei interessieren, ob sich hier im Forum auch namenhafte Autoren tummeln? Damit meine ich Autoren, die eigene Alben geschrieben haben, die man evtl. auch kennen könnte.

  3. #178
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    Zitat Zitat von Morgath Beitrag anzeigen
    Mich würde nebenbei interessieren, ob sich hier im Forum auch namenhafte Autoren tummeln? Damit meine ich Autoren, die eigene Alben geschrieben haben, die man evtl. auch kennen könnte.
    Im Splitter-Forum tauchen immer mal wieder die eigenen Autoren auf. Bei Epsilon ebenso, aber da der Verlag aktuell den Bach runter geht, immer weniger.

    Und natürlich bei so großartigen Verlagen von A wie Alligator Farm über W* wie Weißblech bis Z wie Zwerchfell, die überwiegend eigene Autoren (und Zeichner) verlegen.


    * Und allen anderen Verlagen, die im Alphabet zwischen A und Z liegen.
    Geändert von uwe (13.12.2016 um 11:44 Uhr)

  4. #179
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Ohne das jetzt noch mal alles durchzulesen, meine ich, das Splitter eben diesen Vorschuß als Fixum bei einigen oder allen (?) Eigenproduktionen zahlt. Deswegen erscheinen ja auch relativ wenige Eigenproduktionen bei Splitter im Vergleich zu Epsilon oder Zwerchfell.
    Ich hab’s noch mal quergelesen, horst bezog sich damals auf einen Seitenpreis von 200 Euro, der laut Diskutanten zu erzielen sei, und daher hochgerechnet auf 10.000 Euro für ein Album. In der Folge zeigte er dann auf, was ein solcher Vorschuss für Verlag und Künstler bedeutet. Er schrieb nicht, dass dies der reguläre Vorschuss bei Splitter sei.

    Unterm Strich bleibt: Der / Die Künstler können je verkauftem Album mit etwa 1 Euro rechnen und eventuell einem Vorschuss. Den Vergleich zu Epsilon würde ich hier rauslassen, da sich im Nachhinein die eigenen Künstler vom Verlag distanziert haben. Es hat schon seine Gründe, warum Splitter Eigenproduktionen in dieser Zahl fährt, aber das soll horst selbst erklären.

  5. #180
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Ich hab’s noch mal quergelesen, horst bezog sich damals auf einen Seitenpreis von 200 Euro, der laut Diskutanten zu erzielen sei, und daher hochgerechnet auf 10.000 Euro für ein Album. In der Folge zeigte er dann auf, was ein solcher Vorschuss für Verlag und Künstler bedeutet. Er schrieb nicht, dass dies der reguläre Vorschuss bei Splitter sei.
    Doch, hat er irgendwo auch geschrieben. Wenn nicht, wäre ja völlig unverständlich, warum Splitter so wenige Eigenproduktionen veröffentlicht.

    Zitat Zitat von uwe Beitrag anzeigen
    Unterm Strich bleibt: Der / Die Künstler können je verkauftem Album mit etwa 1 Euro rechnen und eventuell einem Vorschuss.
    Der Vorschuß bei Druckvorlagenabgabe (oder spätestens Erscheinen) muß bei einem seriösen Verlag schon sein.
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  6. #181
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Der Vorschuß bei Druckvorlagenabgabe (oder spätestens Erscheinen) muß bei einem seriösen Verlag schon sein.
    Leider gibt es zwischen dem sollen und dem ist oft einen großen Unterschied ;-)

    Meine Erfahrungen decken sich mit den Angaben von Uwe: Als ich einen Zeichner suchte, wollten diese erst 300-400 € pro Seite, gemacht hätten es dann am Ende aber viele auch für 100 € pro Seite. 200 € erscheint mir zwar einigermaßen ok, aber bei den geringern Auflagen in Deutschland, ist selbst das oft ein Minusgeschäft für den Verlag... oder zumindest kein rentables Projekt.

  7. #182
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Damit das noch mal klar unterschieden ist: Ein Seitenpreis ist meist ein fixter Preis, der alle Rechte unbegrenzt einschließt. Tantiemen sind Beteiligungen am Umsatz einer einzelnen Publikation (zusätzlich werden Auslandslizenzen oder Filmrechte zwischen Verlag und Urheber geteilt). Läuft der Vertrag aus oder wird das Werk nicht nachgedruckt, kann der Urheber es erneut lizenzieren. Ein Zeichner, der seine Arbeit zu einem Seitenpreis von 100 € anbietet (was einem Stumdenlohn von 5–15 € entspricht, kann davon nicht leben. Wie professionell er also arbeitet, sollte da schon hinterfragt werden.
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