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  1. #76
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    Den Markt für minderwertige Bücher kann nicht jeder bedienen, wenn du nicht prominent bist, oder die richtigen Leute kennst. Das hat mit neidischen Verschwörungstheorien nicht viel zu tun. Du kannst ja ausprobieren, ein stinklangweiliges, schlechtgeschriebenes Sammelsorium deiner Erfahrungen auf den Jacobsweg mit grottenschlechtem Gestaltungkonzept auf den Markt zu bringen. Die Verlage werden sich nicht drum reissen
    Neid ist da durchaus vertretbar.
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  2. #77
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    hier müssen wir unterscheiden, was mit "schlechten büchern" gemeint ist. sind damit die erinnerungen von verona feldpooth an dieter gemeint, oder sind damit herz-schmerz-schmachtfetzen mit romantischen überweibchen und weichherzigen harten kerlen gemeint?

    beides ist trivial, aber auf dem markt kommt es aus ganz verschiedenen gründen an. bei dem einen wird der name vermarktet, bei dem anderen der stoff. und dort, wo der stoff vermarktet wird, haben auch unprominente autoren naturgemäß eine chance.

    btw., die heftromanverlage suchen afair fast immer autoren, die mit dem genre des förster- oder alpenromans klar kommen und ambitionsfrei und unterbezahlt wöchentlich ein happy-end produzieren können. wer sowas kann (und ich denke tatsächlich, daß das nicht jeder kann, auch nicht jeder autor), findet dort einen weg zur veröffentlichung.

    insofern finde ich diese debatte nach wie vor vollkommen ungenügend differenziert; hier werden schlagwörter verwendet statt erklärter argumente. das macht diese debatte ebenso wenig fassbar wie leicht widerlegbar: alles nur allgemeinplätze.

  3. #78
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    Ich weiß nicht, warum, du anderen immer vorwirfst, undifferenzierte Äußerungen zu machen? Erwartest du ernsthaft, daß ich dir nun 62415 Beispiele für meine These darlege und 5328, die dagegen sprechen und 874 bei denen es unklar ist? Selbstverständlich mit detaillierten Hintergrundinformationen, Lebenslauf und Paßfoto des Verfassers?

    Vielleicht sind in deiner Welt alle Bücher von reichen und prominenten Autoren absolute Meisterwerke, die es sämtlich verdient hätten den Nobelpreis zu bekommen und die selbstverständlich ausschließlich wegen ihrer einzigartigen literarischen Qualität gekauft werden.

    Und genau so selbstverständlich spielt es nicht die allergeringste Rolle, ob einer einfach ein Manuskript an die allgemeine Verlagsadresse schickt oder ob er den Verleger persönlich kennt und ihm das Teil eigenhändig beim Abendessen überreicht...

    Und wahrscheinlich glaubst du auch, daß bei einem Literaturperis die Jury alle 20'000 Neuerscheinungen des Jahres gelesen hat und daraus dann den verdient besten Roman kürt; und daß jeder die gleiche faire Chance auf den Preis hat. Na dann träum weiter!
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  4. #79
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    ich erwarte nur, daß pauschalaussagen auch eine entsprechung in der realität haben. das haben sie allerdings so gut wie nie.

    und es hilft auch nichts, meine bitte nach differenzierten argumenten mit neuerlichen pauschalaussagen zu kontern. sorry, aber das ist in meinen augen kindisch. meine aussage, daß NICHT jedes schlechte buch über große namen verkauft wird, negiert in keiner, absolut keiner weise die existenz schlechter bücher von bekannten ... nun ja, persönlichkeiten. oder schlechter romane von großen autoren.

    das sieht ein blinder sogar ohne krückstock und eine greisenhafte fledermaus mit altersschwachem sonar. wieso du also als erwiderung mit entsprechend völlig diskussions- und realitätsfernen argumenten kommst, statt wirklich auf die argumente einzusteigen, ist mir unklar.

  5. #80
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    ...weil du vielleicht selber keine Argumente anführst, sondern nur andere der Korrekturwillen Argumente aus der Nase ziehen willst. Deine Art zu Diskuteieren führt mal wieder völlig am Thema vorbei, und zielte zack-bum wieder auf persönliche Angriffe ab. Den ersten "mann sind die alle doof, ausser mich - an die Stirn Klatscher" hast mal wieder du geliefert. Wie in Dreiteufelsnamen kannst du jetzt schon wieder rumblöcken, man solle auf deine absolut nicht vorhandenen Argumente eingehen?
    Boa, wie mir solche Säcke auf die Eier gehen.
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  6. #81
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    Man, war das anstregend, sich hier durch die 4 Seiten zu lesen! Aber ich hab mal wieder ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis.

    @Maunzilla
    Ich hab mir mal deine Seite angesehen und ein paar Kurzfassungen überflogen.
    An und für sich sind das ja typische Fantasy-Geschichten, aus denen man sicher spannende Geschichten machen könnte.
    Ich werde mir auf jeden Fall morgen oder so eine Kurzgeschichte durchlesen und vielleicht auch einen deiner Romane anlesen.

    Wenn du willst, kann ich dir dann meine Meinung dazu schreiben (per E-Mail).

    (Ich schreibe Geschichten, seit ich schreiben kann... also schon seit etwa 14-15 Jahren. Eigentlich wollte ich immer schon professionelle Buchautorin werden, aber irgendwie hab ich es noch nie geschafft, ein Manuskrip an einen Verlag zu schicken.
    Ich kam mit meinen Ideen auch nie über 14 A4-Seiten am PC hinaus. Erst 2007 gelang es mir erstmals einen über 200-A4-seitigen Roman fertigzustellen, bei dem ich am Ende dachte: "Ach du Scheiße!"
    Ich bin gerade 3/4 durch mit meinem neuen Roman, wenn ich den fertig hab, überarbeite ich den ersten komplett. Man glaubt es kaum, wie oft man sich innerhalb von 30 Seiten selbst widersprechen kann! Allein was das Aussehen der Charaktere betrifft.

    Von daher kann ich diesen 99% Fleiß und 1% Talent (und Ideen) wirklich nur zustimmen. Gute Ideen zu haben unterstelle ich mir einfach mal.
    Wenn ich mir meine uralten Geschichten aber durchlese, gerate ich ganz schön ins Schwitzen.

    Den nötigen Anschub, um meinen Roman fertig zu schreiben, bekam ich übrigens durch einen Film mit Sean Connery, in welchem er einen zurückgezogen lebenden Schriftsteller spielte. Man solle für die erste Fassung sein Hirn ausschalten und einfach nur tippen.
    Früher wollte ich immer Romane sofort in Perfektion hinschreiben!

    Wahrscheinlich hast du das auch so gemacht und diese vermeintliche Perfektion dann an den Verlag geschickt.
    Würde ich meinen Kram unüberarbeitet irgendwo hinschicken, dann würden die wahrscheinlich alle tot vom Stuhl kippen oder zumindest ähnliche Antworten bekommen.

    Wenn du wirklich bei einem Verlag landen willst, solltest du vielleicht einfach deine Sachen nochmal kritisch überarbeiten...

    Blablabla... man, um die Uhrzeit noch geschrieben!

    (Meine Romane schreibe ich übrigens neben Studium und Arbeit und noch mehr Arbeit, meistens nachts! Da kann man sich ausmalen, wie die sind!))

    Ach ja, hast du mal drüber nachgedacht, eventuell an Literatur-Wettbewerben teilzunehmen? Man muss ja nicht immer mit der Tür ins Haus fallen bei Verlagen!
    Geändert von Kageko (04.03.2008 um 01:45 Uhr)

  7. #82
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Kageko Beitrag anzeigen
    Man solle für die erste Fassung sein Hirn ausschalten und einfach nur tippen.
    Dem muß ich entschieden widersprechen. Man sollte den Roman vollständig im Kopf haben, bevor man mit dem Schreiben beginnt. Ich empfehle allen Anfängern stets die Abfassung eines detaillierten Exposés, das vom Umfang her etwa zehn Prozent des späteren Werkes ausmacht. An diesem Exposé kannst Du alle Schwächen des geplanten Romans ausbügeln und brauchst ihn hinterher nur noch »runterzuschreiben«.

    Ein Wort möchte ich noch an Maunzilla verschwenden: Er erinnert mich an einen »Künstler«, den ich auf der Gründungsversammlung der ICOM in Erlangen kennengelernt hatte, der am frühen Nachmittag schon Bier trank und jammerte, von niemandem einen Auftrag zu bekommen, obwohl er der beste Comiczeichner wäre, den es gibt. Ich habe ihm dann den Auftrag für einen sechsseitigen Comic in den »Gespenster-Geschichten« beschafft, mit dem er der ganzen Welt in großer Auflage hätte beweisen können, was in ihm steckt. Was hat der große Künstler geliefert? Nichts.

    Natürlich ist es nicht leicht, ohne Beziehungen an Arbeit zu kommen. Aber es geht. Ich habe anfangs für Fanmagazine Artikel geschrieben und dann einfach mal alle deutschen Comicverlage angeschrieben. Bastei hat reagiert, und ich hatte meine ersten Aufträge.

    Meinen ersten Großauftrag (Condor) habe ich Norbert Hethke zu verdanken, für dessen »Sprechblase« ich damals ohne Honorar schrieb. Er meinte, mir etwas schuldig zu sein und empfahl mich dem Condor-Chef Biehler, als der jemanden für Marvel suchte und Hethke um Rat fragte. Aber Hethke hatte ich eben nicht durch Beziehungen kennengelernt, sondern durch Einsatz.

    Comics schreibe ich heute längst keine mehr. Die Auflagenzahlen sind zusammengebrochen, und mit Büchern ist viel mehr Geld zu verdienen. Im Laufe eines mittlerweile mehr als 30jährigen Arbeitslebens lernt man allerdings so viele Leute kennen, daß sich die von Maunzilla beweinten »fehlenden« Beziehungen ganz von allein ergeben. »Wie das?« fragst Du Dich vielleicht. Die Antwort ist ebenso simpel wie (für manche) unangenehm: durch harte Arbeit. Wenn man sich richtig reinkniet und vor allem keine Termine platzen läßt, kann man sich vor Aufträgen und den damit verbundenen Annehmlichkeiten kaum retten.

    Der eine oder andere hier, der mich persönlich kennt, weiß, wovon ich rede.

  8. #83
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    Zitat Zitat von Hajo F. Breuer Beitrag anzeigen
    Dem muß ich entschieden widersprechen. Man sollte den Roman vollständig im Kopf haben, bevor man mit dem Schreiben beginnt.
    dito. und auch für kurzgeschichten - das einzige gebiet, auf dem ich minimale eigenerfahrung aufweisen kann - empfiehlt es sich, einen klaren roten faden im kopf oder eben auf dem papier zu haben.

    Im Laufe eines mittlerweile mehr als 30jährigen Arbeitslebens lernt man allerdings so viele Leute kennen, daß sich die von Maunzilla beweinten »fehlenden« Beziehungen ganz von allein ergeben. »Wie das?« fragst Du Dich vielleicht. Die Antwort ist ebenso simpel wie (für manche) unangenehm: durch harte Arbeit. Wenn man sich richtig reinkniet und vor allem keine Termine platzen läßt, kann man sich vor Aufträgen und den damit verbundenen Annehmlichkeiten kaum retten.
    ebenfalls dito. der gute dauerhafte eindruck ist unbezahlbar. und dann arbeitet man sich eben hoch.

    ja, es IST arbeit. aber eben drum sollten autoren ja auch von dieser leben können, und nicht noch eine schreibferne nebenarbeit durchziehen müssen.

  9. #84
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    Zitat Zitat von Jot Beitrag anzeigen
    ...weil du vielleicht selber keine Argumente anführst, sondern nur andere der Korrekturwillen Argumente aus der Nase ziehen willst. Deine Art zu Diskuteieren führt mal wieder völlig am Thema vorbei, und zielte zack-bum wieder auf persönliche Angriffe ab.
    kannst du das anhand von textstellen belegen?

    mir geht es eigentlich nur darum, gewisse einseitige ansichten zu widerlegen, wie ich sie hier spezifisch in maunzillas posting finde. das sind keine angriffe auf personen, sondern einzig auf aussagen.

    argumente wie jene mit den autoren von heimat- und ähnlichen romanen stehen ja da und funktionieren imho auch ganz gut als gegenargument gegen einige weltfremde behauptungen in diesem thread. diese argumente und fakten zu ignorieren, macht sie ja nicht ungeschrieben.

  10. #85
    Mitglied Avatar von Jot
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    Zitat Zitat von Hajo F. Breuer Beitrag anzeigen
    Dem muß ich entschieden widersprechen. Man sollte den Roman vollständig im Kopf haben, bevor man mit dem Schreiben beginnt. Ich empfehle allen Anfängern stets die Abfassung eines detaillierten Exposés, das vom Umfang her etwa zehn Prozent des späteren Werkes ausmacht. An diesem Exposé kannst Du alle Schwächen des geplanten Romans ausbügeln und brauchst ihn hinterher nur noch »runterzuschreiben«.
    Ist ein Roman, von A biz Z durchgeplant -am besten noch nach Schema F- nicht stinkelangweillig zu lesen? So weit ich weiss, macht zB. Steven King das gerade nicht so, oder er behauptet es zumindest.
    Geändert von Jot (04.03.2008 um 12:07 Uhr)
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  11. #86
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    wieso sollte es für den leser langweilig sein, wenn der autor weiß, wohin er will?

    und king mußte auch den ersten band vom dunklen turm umschreiben, damit es zum schluß passt. finde ich ja eher unprofessionell.

    es gibt autoren, die schreiben aus dem bauch. das ist aber insgesamt eher eine minderheit. zumindest die eckpfeiler der handlung stehen meist, natürlich auch als orientierungspunkt.

    exposés sind hilfreich. für eine geplante kurzgeschichte habe ich jüngst auch erst das exposé verfasst. der vorteil: ich habe viele widersprüche in sich sofort erkannt und konnte sie (hoffentlich) ausradieren.

    der leser sieht nur den leib der geschichte. der autor muß zusätzlich auch das tragende skelett sehen, ohne den diese nur ein klumpen fleisch wäre. und das ist das exposé.

  12. #87
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Jot Beitrag anzeigen
    Ist ein Roman, von A biz Z durchgeplant -am besten noch nach Schema F- nicht stinkelangweillig zu lesen?
    Im Gegenteil. So kannst Du den Spannungsbogen viel besser planen. Wir arbeiten bei Ren Dhark ausschließlich nach Exposé. Daß unsere Bücher langweilig seien, hat man uns noch nicht vorgeworfen. Damit Du weißt, wovon ich rede, hier der Link zu einem Exposé für einen Teilroman von rund 150.000 Zeichen (ca. 85 Buchseiten): http://www.rendhark-universe.net/zub...s/Expose89.pdf

  13. #88
    Mitglied Avatar von Maunzilla
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    @ Kageko: Ja, deine Meinung würde mich sehr interessieren. Die Kurzgeschichten auf meiner Seite stammen alle aus früher Jungend und sind nicht besonders gut. Da bin ich auf meine Romane schon stolzer, wenn gleich sie auch noch keine Meisterwerke sind.

    Was die Planung anbelangt, so bin ich da etwas zwiegespalten. Von meinen fünf Romanen habe ich zwei einigermaßen durchgeplant. Und just diese beiden sind unvollendet geblieben.
    Wenn man professionell und beruflich schreibt, dann ist eine sorgfältige Planung unabdinglich. Sie spart einem viel Zeit und Mühe. Der Nachteil ist aber, daß das Schreiben weniger Spaß macht und mehr zur Arbeit wird. Wenn ich nach einer vagen Idee einfach drauf los schreibe, dann entwickelt sich die Handlung erst nach und nach und ist für mich als Autor genau so überraschend und unvorhersehbar, wie für den Leser. Damit dabei trotzdem etwas gutes, abgerundetes herauskommt, bedarf es einer gewissen Intuition, einem unbeschreibbaren gefühl für die Geschichte. Und natürlich (in Abhängigkeit von der Genialität) eines mehr oder weniger großen Aufwandes an Überarbeitung.

    Ich habe mir angewöhnt, die erste Fassung von Hand zu schreiben. Diese wird dann überarbeitet und als Rohfassung in den PC eingetippt und daraus schließlich die vorläufige Reinfassung gemacht. (Oder auch nicht, wenn ich zu faul bin )
    Auf die Weise kann ich natürlich keine 10 Romane pro Jahr produzieren. (Könnte ich vielleicht schon, wenn ich 10 Stunden täglich schriebe.)

    Literaturwettbewerbe gibt es leider nicht so viele. (Zumindest kenne ich nicht so viele.) Die meisten sind entweder nur für Kurzgeschichten oder für elitäre Literatur. Oder man darf nur Beiträge einreichen, die schon in einem Verlag publiziert wurden. Kurzgeschichten kann ich überhaupt nicht schreiben. Ich lese sie gerne und habe schon hunderte gelesen, aber ich bin einfach nicht fähig, mir eine gescheite Geschichte auf 10-20 Seiten auszudenken.
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  14. #89
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    @Maunzilla

    Ich hab mir diesen Uschtrin-Newsletter abonniert.
    http://newsletter.uschtrin.de/

    Da wird man regelmäßig über Stipendien und Wettbewerbe informiert.

    Roman-Wettbewerbe gibt's auch. Letztes Jahr war Einsendeschluss für den Wolfgang-Hohlbein-Wettbewerb und den vom Rowohlt Verlag(?). Letzterer richtet sich ausschließlich an Leute, deren Werke noch nirgendwo publiziert worden sind.
    Wer sucht, der findet!

    Ich selbst nehme mir immer vor, an Kurzgeschichten-Wettbewerben teilzunehmen. Hab auch meistens 'ne Idee, aber keine Zeit (und Lust) diese umzusetzen.

    Also Geschichten per Hand zu schreiben war nie meine Stärke.
    Ich fertige nur wirre Konzepte per Hand an. Ich kann's nicht haben, wenn ich mich vertue und das nicht sofort korrigieren kann.
    Der Vorteil am PC ist eben, dass ich sauber Passagen einfügen, ergänzen oder löschen kann. Zudem schreibe ich fast so schnell, wie ich ganze Sätze denke.

    Meine erste richtige, eigenstänige, schulunabhängige Geschichte mit 6 oder 7 hab ich auch am PC geschrieben. Aber da ich nur max. 1h pro Tag an den Arbeits-PC meines Vaters gedurft hab, kann man sich ja vorstellen, wie lang die Geschichte wurde. Nichtma 'ne ganze DIN A4-Seite lang (mit Selbstzensur allerdings länger geworden!). Mehr als drei Sätze hab ich eh nie getippt gekriegt bei der eifrigen Sucherei nach Buchstaben und Satzzeichen.
    Ich weiß heute noch den Titel... Aber nicht mehr den Inhalt. Nur noch das, was ich nicht geschrieben hatte aus Angst!

    Ich hab gestern schon angefangen, irgendwas von dir zu lesen.
    Aber die ganzen "von Soundso" verwirren mich. Sind das deine Pseudonyme oder doch Fremdwerke?

    In Bezug auf die Kurzgeschichten:
    Was ich gern mache, ist Ideen-Recycling! Ich nehme alte, schlechte Geschichten von mir und lasse mich zu neuen inspirieren.
    Wenn du keine Ideen für Kurzgeschichten hast, überarbeite doch einfach deine alten.

    ---

    Oh, da stand ja noch mehr... (Wieder die Hälfte nicht gelesen!)

    @Hajo und Muhr
    Dass man einen roten Faden im Kopf oder auf dem Papier hat, hatte ich eigentlich vorausgesetzt!
    Nur fällt es mir oft auf, dass wenn ich ins Schreiben (oder Zeichnen oder Malen oder was auch immer) vertieft bin, mir immer neue Ideen einfallen, die unter Umständen im Gegensatz zu alte Ideen stehen. Nach 100 Seiten weiß ich dann nicht mehr genau, auf welcher Seite ich die alte Idee durch die neue ersetzen muss.
    Also schreib ich lieber unbeirrt weiter auf das Ziel zu und korrigiere ganz zum Schluss.

    Aber pauschal lässt sich das ja sowieso nicht sagen, wie man am besten einen (einfallsreichen) Roman schreibt.
    Dass Groschenromane nach dem altbewährten Schema geschrieben werden, kann ich mir gut vorstellen.
    Kennste einen, kennste alle.
    Geändert von Kageko (04.03.2008 um 21:14 Uhr)

  15. #90
    Mitglied Avatar von Maunzilla
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    Zitat Zitat von Kageko Beitrag anzeigen
    Ich hab gestern schon angefangen, irgendwas von dir zu lesen.
    Aber die ganzen "von Soundso" verwirren mich. Sind das deine Pseudonyme oder doch Fremdwerke?
    Das sind alles Pseudonyme. Ich hatte mir ursprünglich vorgenommen, für jedes Genre ein eigenes Pseudonym zu verwenden. Aber ich konnte mich bislang zu keiner einheitlichen Linie durchringen.

    Ich finde Pseudonyme eine feine Sache. Wenn man erfolgreich wird, kann man sich im angenehmen Gefühl des Ruhmes sonnen, ohne ständig von Fans belästigt zu werden (oder von der Steuerfahndung ) und wenn man Mist schreibt, kann man einfach den Namen ändern.

    Das mit dem roten Faden und Widersprüchen hängt (außer vom gedächtnis des Autors) auch von der Art und Länge der Geschichte und dem Arbeitstempo zusammen. Wenn man seinen Roman in 1-2 Monaten schreibt und die Geschichten vielleicht nicht länger als 200 Seiten ist, kann man die Details natürlich leichter im Kopf behalten, als wenn man sich zehn Jahre an einem Werk aufhält oder die Arbeit für längere Zeit unterbricht.

    Ich habe mir inzwischen angewöhnt, für alle größeren Romane detaillierte Notizen zu machen. Caharcterprofile der Figuren sind da sehr nützlich. Für meine Erz24! habe ich sogar Landkarten (sehr primitive) gezeichnet, weil die Protagonisten die ganze Zeit in der Welt herum reisen und ich mir nicht alle Schauplätze und deren Entfernungen von einander merken konnte.

    Solche Nebenarbeiten sind auch eine gute Methode, die Zeit zu nutzen, wenn man gerade keine Inspiration für die Geschichte hat. Dann braucht man seine Arbeit nicht zu unterbrechen und kann sich geistig immer mit seinem Werk beschäftigen. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, daß man sich an das Nicht-Schreiben sehr leicht gewöhnt.
    Geändert von Maunzilla (04.03.2008 um 23:30 Uhr)
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  16. #91
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Maunzilla Beitrag anzeigen
    Ich finde Pseudonyme eine feine Sache. Wenn man erfolgreich wird, kann man sich im angenehmen Gefühl des Ruhmes sonnen, ohne ständig von Fans belästigt zu werden (oder von der Steuerfahndung )
    Falsch. Die Verlage brauchen natürlich eine Rechnung mit Adresse - und vor allem eine Kontonummer, auf die sie überweisen. Und die wird dem Finanzamt spätestens bei der nächsten Steuerprüfung bekannt. Du lebst besser und vor allem ruhiger, wenn Du dem Finanzamt nicht einen Cent Deiner Einkünfte verschweigst. Und dann suchst Du Dir einen guten Steuerberater und nutzt alle legalen Möglichkeiten vollständig aus - und das sind nicht wenige.

    Um damit zum Thema zurückzukommen: Ja, man kann vom Schriftstellerberuf recht gut leben. Und besser, als jeden Morgen an der Drehbank zu stehen, ist diese Tätigkeit allemal.

  17. #92
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    "Man" ist wohl etwas übertrieben. DU lebst gut davon.
    Nicht jeder, der schreiben kann, hat auch gleichzeitig Erfolg. Oder wenn er ihn hat, ist nicht gewährleistet, dass er "gut" davon leben kann. Gibt genug Leute, die nebenberuflich schreiben und sich so ein bisschen (bis gar nichts) hinzuverdienen.

  18. #93
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Kageko Beitrag anzeigen
    "Man" ist wohl etwas übertrieben. DU lebst gut davon.
    Nicht jeder, der schreiben kann, hat auch gleichzeitig Erfolg.
    Wenn er fleißig ist, doch. Mein Beruf ist einer wie jeder andere auch. Man muß hart arbeiten, um Erfolg zu haben. Wer glaubt, sich als »Künstler« durchs Leben schlängeln zu können, nichts zu tun, schöne Reden zu schwingen und trotzdem groß abzusahnen, wird allerdings rasch mit den harten Realitäten des Alltags konfrontiert werden.

    Wer aber meint, zum Schriftsteller berufen zu sein und über genug Fleiß zu verfügen, der darf mich gern per PN kontaktieren. Im Bereich SF suche ich prinzipiell immer jemanden, und für andere Bereiche kann ich Ansprechpartner aufzeigen.

  19. #94
    Mitglied Avatar von Maunzilla
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    Der Steuertrick schlechthin ist, wenn man sein Pseudonym als Handelsmarke eintragen läßt und zwar auf eine Briefkastenfirma im Ausland und dann als Autor dieser Firma horrende Lizenzgebühren für die Benutzung des Namens zahlt. Das ist völlig legal. (Die Möbelkette Ikea macht das, um in Deutschland kaum Steuern zu zahlen.) So lange man das Geld aus der Gesellschaft nicht braucht, läßt man es im Ausland. Und um an die Kohle ranzukommen, muß man nur seinen Wohnsitz ins Ausland verlegen, dort die Firma auflösen oder verkaufen und das Geld als Dividende einstreichen. Dann kann man, wenn man will wieder nach Deutschland zurückkehren. Wenn man länger als 6 Monate im Ausland ist, wird man dort steuerpflichtig.

    Ich weiß nicht, wie das ist, wenn man an der Drehbank arbeitet, aber wenn diese in einer soliden Firma steht, hat man später wenigstens eine gute Pension. Als Schriftsteller muß man privat vorsorgen, und das wiederum setzt voraus, daß man genug verdient um die Versicherungsbeiträge zahlen zu können.

    ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich nicht sicher bin, ob ich als Schritsteller arbeiten möchte. Das Schreiben ist mein Hobby und macht mir sehr viel Freude. Wenn ich es beruflich täte, hätte ich kein Hobby mehr. Und wie alles, was man nicht freiwillig sondern gezwungenermaßen macht, wäre die Freude dann schnell dahin.
    Es sei denn, ich könnte mit einem Bestseller so viel verdienen, daß ich danach nur noch zu meinem Vergnügen schreiben könnte.

    @ Hajo Breuer: Ich habe übrigens dein Exposé gelesen. Ich kenne die Serie nicht, aber es erinnert mich ein bißchen an Perry Rhodan. Eine ziemlich komplexe Geschichte. Ich kann mir vorstellen, daß es da schwer ist, den Überblick zu behalten.
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  20. #95
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    schon lustig, wie plötzlich die perspektiven wechseln. erst war davon die rede, dass alle schriftsteller gefälligst nebenberuflich zu arbeiten haben. und jetzt wird plötzlich doch anerkannt, dass schriftsteller ein aufreibender, anstrengender beruf ist.

    begrüße das.

    obengenannter steuertrick ... naja, der dürfte mehr kosten als gewinn abwerfen. hey, klar, ich zieh mal eben zwei mal im jahr von einem land ins andere, weil ich nur so steuerfrei an mein geld komme. und wovon zahle ich in der zwischenzeit die laufenden kosten? und die kosten für umzug, ummeldung, anmeldung etc.? nee, sorry, diese idee ist für autoren der normalen preisklasse surreal. und es wird seine gründe haben, weshalb weder große noch kleine schriftsteller so handeln.

  21. #96
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Maunzilla Beitrag anzeigen
    @ Hajo Breuer: Ich habe übrigens dein Exposé gelesen. Ich kenne die Serie nicht, aber es erinnert mich ein bißchen an Perry Rhodan. Eine ziemlich komplexe Geschichte. Ich kann mir vorstellen, daß es da schwer ist, den Überblick zu behalten.
    Richtig. Deswegen wird man auch gut dafür bezahlt.

  22. #97
    Mitglied Avatar von Maunzilla
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    @ L.N. Muhr: das ist kein Widerspruch. Schriftstellerei ist eine harte Arbeit, wenn man davon leben muß. Aber wenn man sie nebenher betreibt, kann man die Sache eben locker angehen und sich nur nach seinen künstlerischen Vorstellungen richten, ohne Streß und Erfolgs- und Termindruck. Und dann ist es keine Arbeit sondern ein Vergnügen.
    "Was ist das denn für ein Tier?" - "Das ist ein Maunzilla. Beachten Sie es nicht weiter."

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  23. #98
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    sorry, aber wenn man gut sein will, muß man sich anstrengen. was kein widerspruch ist - auch anstrengende jobs können spaß machen.

    wenn man etwas nur nebenher macht oder mit halber kraft oder schludrig, dann wird das ergebnis auch entsprechend.

  24. #99
    Verstorben Avatar von Hajo F. Breuer
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    Zitat Zitat von Maunzilla Beitrag anzeigen
    @ L.N. Muhr: das ist kein Widerspruch. Schriftstellerei ist eine harte Arbeit, wenn man davon leben muß.
    Aber sie macht trotzdem Spaß.

    Vor allem haben wir die Eingangsfrage wohl erschöpfend beantwortet: Ja, man kann von der Schriftstellerei leben.

    Off topic: Wovon lebst Du denn?

  25. #100
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    Zitat Zitat von Hajo F. Breuer Beitrag anzeigen
    Wenn er fleißig ist, doch. Mein Beruf ist einer wie jeder andere auch. Man muß hart arbeiten, um Erfolg zu haben. Wer glaubt, sich als »Künstler« durchs Leben schlängeln zu können, nichts zu tun, schöne Reden zu schwingen und trotzdem groß abzusahnen, wird allerdings rasch mit den harten Realitäten des Alltags konfrontiert werden.
    Äh, ja... Aber wieviele (gute) gewillte Schriftsteller können denn von ihrem Beruf/ ihrer Berufung gut leben?
    Es ist ja eine Sache, fleißig zu sein, und eine andere, wirklich Arbeit zu haben!

    Original von deiner Internetseite
    Wenn hingegen niemand lesen will, was man schreibt – wozu sich dann die ganze Arbeit machen?
    Es gibt immer jemanden, der deine Sachen gut findet, egal ob du nun eigentlich ein Phrasendrescher bist oder wirklich gehaltvolle Texte zustande bringst. Mami und Papi und diverse Freunde finden in den meisten Fällen grundsätzlich alles toll! Das ist aber noch lange kein Indiz dafür, dass man mit seiner Arbeit auch finanziellen Erfolg hat.

    Original auch von deiner Seite
    Wenn man gut ist, kaufen die Leute die Bücher, und man kann davon leben.
    Vorausgesetzt, du hast Bücher von dir auf dem Markt. Und dein Verleger macht fleißig Werbung.
    Wäre Harry Potter nie als Buch erschienen, wäre die Autorin heute bestimmt nicht Millonen schwer.

    Aber man muss natürlich auch mehr tun, als nur irgendwas tolles zu schreiben.
    Die meiste Arbeit macht eigentlich, Leute von deiner Genialität zu überzeugen, damit die Lawine überhaupt ins Rollen gerät. Kontakte pflegen, etc....

    Ich kenne eine Künstlerin, die lebt von ihren paar Öl-Bildchen im Jahr. Sie erzählte mir vor einigen Jahren, dass sie den größten Teil Ihrer Zeit unterwegs sei, um Kontakte zu pflegen oder zu knüpfen.
    Da kann ich mir gut vorstellen, dass das im schriftstellerischen Bereich ganz genauso ausschaut. (Wird wohl generell so bei Selbstständigen sein, die sich keinen PR-Menschen leisten können/wollen...)

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