szmtag Lach-und Sachgeschichten aus der Bibel, dem Ratgeber Nummer !
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Hannelore Schöbel
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    Thumbs up Lach-und Sachgeschichten aus der Bibel, dem Ratgeber Nummer !

    Die Bibel ist ein netter Schmöker, neben den "abgedrehten" Erlebnissen eines Ezechiel und andern Bombenstories, habe ich heute in der ähm... Luther-Bibel folgenden Satz gelesen:
    "Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade weder deine Freunde noch deine Brüder noch deine Verwandten noch reiche Nachbarn ein, damit sie dich nicht etwa wieder einladen..."


    GROSSARTIG! HAHAHAHAHAHAAA!
    Das geht natürlich noch weiter, das darf aber jeder selbst bei Lukas 14 nachschlagen, aber bis zu der Stelle musste ich echt lachen!
    Anni
    Und nicht nur der Grillmaster rät: Öfter mal den Spieß rumdrehen!

  2. #2
    Mitglied Avatar von Crazy Quokka
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    Sehr schöne Thread-Idee. Werde demnächst mal suchen. Der folgende Text fand sich mal im CF:

    Die Bibel

    Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.

    Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.

    Liebe Laura,

    Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt.

    Ende der Debatte.

    Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

    a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev.1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

    b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

    c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev.15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.
    d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen? [Und, wie wär’s mit einem Polen zu Weihnachten? Ich sag’s gleich: Einen Schweizer kann ich unmöglich bezahlen.]

    e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

    f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
    g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt's hier ein wenig Spielraum?

    h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

    i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Footballl spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

    j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev.24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

    Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

    Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
    Jake

  3. #3
    Mitglied Avatar von Marko
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    Es gibt Leute, die wollen in der Bibel sogar die Aufforderung zu Gewalt und Mord sehen. Da ich nicht bibelfest bin, kann ich das nicht beurteilen. Als Belege habe ich diese hier gesehen:

    Jesus predigt Haß und Gewalt

    Haß
    "Wenn einer zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, seine Mutter, sein Weib, seine Kinder, seine Brüder und Schwestern [...] kann er nicht mein Jünger sein." (Lk 14:26)

    Schwert
    "Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)

    "[Jesus] aber sprach zu ihnen: [...] wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eines." (Lk 22:36)

    Bestätigung der Mordgebote ("Gesetz")
    "[Jesus spricht Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich." (Mt 5:17-19)

  4. #4
    Mitglied Avatar von Blue Lion
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    @Skinnie

    so sehr ich das Christentum auch verabscheue, so stimmt das nicht. Ich habe in der Bibel nachgeschlagen und es fehlen in den zitaten stücke oder sie sind aus dem Zusammenhang gerissen.

    So heißt es in LK 14:25- 27

    "Es zogen aber viele Volksscharen mit ihm. Er wandte sich um und sprach zu ihnen: "Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter und Weib und Kinder und Brüder und Schwestern und dazu auch sein eigenes Leben hasst, kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachgeht, kann nicht mein Jünger sein."


    Was kurz soviel heißt wie das man sich selbst und die Schlechtigkeit seines Lebens erkennen und akzeptieren muss bevor, man seinem Weg und seinen Lehren folgen kann.

    MT 10: 34-35 stimmt so, aber wieder fehlt ein Vers nämlich folgender:
    "Und die Feinde des Menschen werden seine (eigenen) Hausgenossen sein"

    Das ganze stammt übrigens aus der Aussendungsrede und ist die Prophezeihung von dem was alles noch den Jüngern zustoßen wird. Wieviele Mütter und Väter und Brüder und Schwestern haben ihre Lieben verstoßen seinerzeit als sie zum Christentum wechselten? Christenverfolgung war jenerzeit Tagesordnung (siehe Rom) da konnte auch der eigene Hausgenosse einen Verraten (wie in der DDR )

    Das nächst Zitat ist völlig Falsch, es stammt aus der Stunde des Entscheidungskampfes kurz vorm Ölberg (den der Bibelkenner kennen sollte, vor allem diese welche das Christentum verteufeln (so wie ich manchmal), wers nicht weiß: das ist kurz vor seiner Abholung durch Soldaten weil er verraten wurde (ob von Judas ist nichtmal sicher))
    Im orginal (auf deutsch jedenfalls) heißt es so:
    Und er sprach zu ihnen "Als ich euch ohne Beutel und Tasche und Schuhe aussandte, hat es euch da an irgend etwas gemangelt?" Sie aber sagten: "An nichts." Er aber sprach zu ihnen "Jetzt aber nehme, wer einen Beutel hat, ihn zu sich und (wer) eine Tasche (hat) und wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eines. Denn ich sage euch, was geschrieben steht: 'Zu den Übeltätern wurde er gezählt ', muss an mir erfüllt werden: denn was mit bestimmt ist, kommt jetzt zu Ende!"
    Sie aber sagten: "Herr, sieh, hier sind zwei Schwerter!" Er aber sprach zu ihnen: "Es ist genug"


    Hier wurde ein gewaltiger Zusammenhang unter den Tisch gekehrt!


    Und das letzte soll ja wohl ein Witz sein, oder? Welcher ********* hat sowas aufgeschrieben?! (@Burned ich hab ja gelesen das es nicht von dir ist, sei froh! Denn der, welcher es war sollte sich schämen.)

    Die Stelle stimmt zwar genau so (mehr oder weniger, je nach übersetzung) aber was für MORDGEBOTE bitteschön?!
    Ich sag euch auf was sich diese Gesetze beziehen (oder seht ihr gesetze als Mordgebote an?)
    MT 5:3-12

    " Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.
    Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
    Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen.
    Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden.
    Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
    Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
    Selig, die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
    Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen, denn ihrer ist das Himmelreich.
    Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch nachsagen um meinetwillen. Freu euch und frohlocket, denn euer Lohn ist der Himmel. Denn sie haben auch die Propheten vor euch verfolgt."


    So meine Süßen. Wie gesagt bin auch ich dem Christentum nicht sehr positiv gegenüber eingestellt, großteils wegen den Dingen die im Namen der Christen geschehen sind.
    ABER: Das Christentum hat wie jedes Regelwerk auch seine guten Seiten.

    Wichtig ist aber das JEDER Kritiker der an etwas Kritik übt auch AHNUNG von der Materie hat.
    Darum empfehle ich jedem der sich mit der Thematik Christentum auseinandersetzt und Kritik daran übt wenigstens die wichtigsten Geschichten zusammengefasst gelesen zu haben. Genauso wie mit allem anderen an dem man Kritik üben möchte, muss man auch mit dem Christentum ein wenig Respektvoll umgehen.
    Und eine Bibel zuhause zu haben ist auch keine Sünde, sie muss ja nicht vorne im Regal stehen, sie kann es sich auch in der zweiten Reihe zwischen dem Koran und der Sammlung der Lehren des Vishnu gemütlich machen, und ähnlichem.


  5. #5
    Mitglied Avatar von Marko
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    @BlueLion

    Möchte mich nochmal im nachhinein von den Zitaten distanzieren... ich hab die so im Netz aufgeschnappt, da ging's um ein Theaterstrück: "Gott ist scheiße" oder sowas, und die Schauspieler sind von den (christlichen) Zuschauern auch prompt während der Aufführung verkloppt worden.

    Ich persönlich hab keine Beziehung zur Bibel, weder positiv noch negativ, ich wollte also nichts aussagen mit der Wiedergabe dieser Bibelstellen. Ich hab's per c&p hier reingestellt, weil ich dachte, das passt ganz gut in den Thread.

    Nichts für ungut, und wie gesagt: Nicht meine Meinung bzw. Sicht der Dinge...

  6. #6
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    Ist es nicht ein bisschen billig über ein Buch herzuziehen, dass 2000 Jahre alt (teils noch älter) und demnach natürlich ein bisschen veraltet ist?
    Soviele Bibelleser gibts doch gar nicht mehr in Europa.

    MfG,
    Wider

  7. #7
    Mitglied Avatar von Hannelore Schöbel
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    Nö.............
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  8. #8
    Mitglied Avatar von bADbRAIN
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    Zitat Zitat von Frollein Anny
    Die Bibel ist ein netter Schmöker, neben den "abgedrehten" Erlebnissen eines Ezechiel und andern Bombenstories, habe ich heute in der ähm... Luther-Bibel folgenden Satz gelesen:
    "Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade weder deine Freunde noch deine Brüder noch deine Verwandten noch reiche Nachbarn ein, damit sie dich nicht etwa wieder einladen..."
    Also ich schätze mal Anny, du hast da was falsch verstanden.
    Ich glaub das heißt nicht, das man seine Freunde überhauptnicht einladen soll. Viel mehr soll das meiner Meinung nach bedeuten, dass man, wenn man seine Freunde einläd, das nicht aus der der Überlegung heraus tun soll, das man ja dann von Ihnen auch mal eingeladen werden muß.

    Kurz gesagt verstehe ich darin eine Aufforderung dazu nicht für jeden kleinen Gefallen den man jemandem tut gleich eine Gegenleistung zu erwarten. Ist doch eigentlich nicht schlecht oder? Ich hasse nichts mehr als wenn jemand aus reiner Berechnung freundlich ist.

    Ich dachte du hast mal Philosophie studiert?

  9. #9
    Mitglied Avatar von Hannelore Schöbel
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    Habick och, Alta! Ey, aba hast Du ma "Humor" schtudiert oda hammse dit heutzutaje nich an deutsche Univasitätn?!?!?

    Anni
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  10. #10
    Mitglied Avatar von Stefan
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    Ich würde ja gern hören, ob Dr. Laura irgend etwas geantwortet hat, und wenn ja, was? (Siehe Bienenobersts Beitrag)

  11. #11
    Mitglied Avatar von Hannelore Schöbel
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    Ja, das wüsste ich auch gerne!!!
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  12. #12
    Mitglied Avatar von bADbRAIN
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    @Anny: Sry aber bin momentan echt etwas humorlos drauf....
    Lieg an den Prüfungen die ich bald hab....

  13. #13
    Mitglied Avatar von Hannelore Schöbel
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    Macht ja nüscht! Sicher musst Du nicht für angewandte und vergleichende Scherzwissenschaften büffeln, deswegen... ! Ich denke ja eigentlich, man könnte viel Geld mit ner Hochschule für Esoterik machen, weil sich da wenigstens keiner über zu hohe Studiengebühren beklagen würde, aber es wäre wenig ehrenvoll... Andererseits...
    Und nicht nur der Grillmaster rät: Öfter mal den Spieß rumdrehen!

  14. #14
    Mitglied Avatar von cpt.Hook
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    Hallo alle zusammen,

    Ich glaube das Problem an der Bibel ist das sie aus lauter wild zusammengewürfelten Geschichten aus unterschiedlichsten Zeiten mit den unterschiedlichsten Ansprüchen an eine Religion darstellt.( Auch die Muslime sehen in Jesus einen Propheten auch den Juden sind Teile der Bibel heilig etc.) Deshalb kann ein vernünftiger Mensch auch niemals die gesammte Bibel als grundlage für sein Glaubensbekenntniss nehmen.
    Ein Beispiel: Im alten Testament wird ein "Jahwekult"-proklammiert der ganz klahr in die Sparte der Gentilreligionen fällt ( Gentilkult = Stammeskult Angehörige des Stammes sind auch gleichzeitig Angehörige der Religion.) und zwar genauer eine Jüdische Religion ("Volk Gottes") somit sind alle die nicht vom "Volke Israel" sind gar nicht "berechtigt" an "Jahwe" zu glauben.
    Das neue Testament zeigt aber schon anzeichen einer Universalreligion, obwohl Jesus ursprünglich ausgesandt wurde um das Volk Israel und niemand anderen zu eretten.
    Also so leid es mir tut die Bibel und vor allem das alte Testament sind Aufzeichnungen eines "Stammes" der Menschheitsgeschichte als historische Quelle fraglich aber interessant als Grundlage eines Glaubensbekenntnis aber vom gesunden Menschenverstand (unteranderem aufgrund der Totschlag Geschichten) abzulehnen wenn nicht sogar als rassistisch anzusehen. (nebst der schon erwähnten Bezeichnung des "Volk Gottes" und dem daraus resultierenden Umkehrschluss alle anderen Völker sein nicht in Gottes Gnade und desshalb dürfe man sie aussrotten wie uns im Buch Josua sehr anschaulich dokumentiert wurde.)

    So habe ich die Lektüre dieses Buches empfunden bin natürlich immer bereit mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

    So long der ungläubige Cpt.Hook
    Geändert von cpt.Hook (22.10.2004 um 17:28 Uhr)

  15. #15
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    Wie schon bereits erwähnt, kann man als Christ nicht die ganze Bibel als Lebensgrundlage nehmen, da sich viele Aspekte im Laufe der Bücher ändern. Dabei beginnt die Bibel mit einem -für einen wohlstandsverwöhnten Menschen des 21. Jahrhunderts- rächenden Gott und entwickelt sich zu einem liebenden Gott, der durch Jesus Erfüllung bringt.
    Zu Behaupten, dass die christliche Botschaft rassistisch oder sonst wie schlecht sei, macht m. E. keinen Sinn, wenn man nicht die Zusammenhänge aus der Zeit, in der die jeweiligen Texte verfasst wurden, herausversteht.

    Es dürfte wohl im allgemeinen bekannt sein, dass unsere Gesellschaft christliche Wurzeln hat und ohne ihre christlichen Grundwerte eine Demokratie kaum zustandegekommen wäre.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Naja, Demokratie haben die Griechen erfunden, und das schon lange vor Christus.

  17. #17
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    sicher. aber warum haben die mitteleuropäer so lange nix aus ihr gemacht?

  18. #18
    Mitglied Avatar von Helrunar
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    U.a. wegen des Bündnisses von katholischer Kirche und römischem Kaisertum, die zur Idee des mittelalterlichen Gottesgnadentums führte (bzw. zum byzantinischen Cäsaropapismus).
    Eine lustige Stelle ist übrigens auch Psalm 78,66, die meistens viel zu harmlos übersetzt wird. Da fantasiert König David über die Rache des HErrn an den Ungläubigen und schreibt:
    "Er stieß seine Feinde in den Hintern und gab sie ewiger Schande preis." Die Vulgata übersetzt auch tatsächlich: "percussit inimicos in posteriora".
    novio de la Muerte

  19. #19
    Mitglied Avatar von Kenwilliams
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    Zitat Zitat von L.N. Muhr
    sicher. aber warum haben die mitteleuropäer so lange nix aus ihr gemacht?
    Weil sie am Ende bei den Griechen weder überall verbreitet war, noch komplett war und letztlich gescheitert ist. Es war ein Experiment, daß sich einfach nicht durchgesetzt hat.
    Hätte Augustus den römischen Bürgerkrieg nicht gewonnen und hätten die Römer weiter eine Teildemokratie gehabt - wer weiß...
    Aber so begann hier schon die Verbindung der Herrschaft und der Göttlichkeit (viele Kaiser wurden nach ihrem Apotheosiert) im Abendland. Etwas, das vorher ausschließlich orientalischen Herrschern vorbehalten war.
    Ich diene weder Gott noch Teufel!

  20. #20
    Mitglied Avatar von Kenwilliams
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    Zitat Zitat von Deluxe
    Es dürfte wohl im allgemeinen bekannt sein, dass unsere Gesellschaft christliche Wurzeln hat und ohne ihre christlichen Grundwerte eine Demokratie kaum zustandegekommen wäre.
    Da kann man wirklich drüber streiten. Eigentlich wiederspricht die Demokratie dem Christentum völlig. Die Kirchen haben ja nicht umsonst ewig gewettert gegen Demokratien. Herrscher kamen von Gottes Gnaden und waren erklärbar. Das Volk sollte aber möglichst unmündig = besser kontrollierbar sein. Es ist ja eher so, daß alle demokratischen Versuche im laufe der Zeit vor dem 19. Jahrhundert durch die Aktivitäten oder die strikte Billigung der Kirche zunichte gemacht wurden. (Und bitte kommt mir Keiner mit die Kirche sei nicht der Glaube - das mag heute so sein, aber das ist eine neue "Erfindung")
    Ich diene weder Gott noch Teufel!

  21. #21
    Mitglied Avatar von Gerry
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    Ein wenig entsetzt bin ich schon von euch, die ihr hier wirklich schwachsinnige, geistliose Beiräge geschrieben habt! Ihr klammert Zusammenhänge aus, vergesst die 2000 und mehr Jahre die seit der Niederschrift der Bibel und heute vergangen sind und seid vöölig negativ und abwertend der Bibel gegenüber eingestellt. Tatsächlich sind bereits mehr als 2000 Jahre vergangen und darum sind gewisse Textstellen veraltet bzw. nicht aktuell. Die Bibel ist auch oft in einfacher Sprache geschrieben, sodass alle Menschen, egal welcher Bildung, die Bibel verstehen können. Vor allem im AT klingen viele Texte heute radikal und grausam. Auch die Schöpfungsgeschichte darf man nicht als wissenschaftlichen Artikel auffassen, sondern als bildlichen und symbolischen Bericht. Selbst Papst Johannes Paul II. hat Darwins Evolutionstheorie akzeptiert und sie als wissenschaftlich richtig anerkannt. Vieles in der Bibel, besonders im NT ist aber absolut zeitlos und immer noch gültig. ich erinnere nur an die Evangelien, an die Worte Jesu. Vielleicht solltet ihr die wirklich einmal bewusst lesen und euch nicht so auf das AT verbohren.

    Gerald

  22. #22
    Mitglied Avatar von Kenwilliams
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    Gerald - du gibt Schwachsinn von dir. Die Bibel wurde nicht in einfacher Sprache geschrieben. "Volksbibel" ist eine Neuzeitliche Erfindung. Sowohl in Alttestamentalischen wie in Frühchristlichen Zeiten war die Abfassung der Texte zur Wirkung auf Außen und zur Einigung nach innen. Diese Einigung ging von den jeweiligen Führern aus. Warum wurde denn das NT nicht in aramäisch geschrieben wenn sie doch so Volksnah gewesen waren?

    Klar sind 2000 Jahre vergangen und ne Masse ist veraltet. Aber warum kapieren die Kirchenfürsten das immernoch nicht? Maria gillt immernoch als Jungfrau, der Kindermord von Bethlehem wurde noch nicht ad Acta gelegt, es gibt 4 Evangelien, die sich zum Teil wiedersprechen. Wenn irgendwas mal nicht paßt ist es ein Gleichnis. Blabla. Das Buch ist eine Ansammlung von Scheinheiligkeiten. Es ist ein Sex- & Crime Märchenbuch.
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  23. #23
    Mitglied Avatar von Gerry
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    Zum ersten Absatz kann ich dir nicht antworten, da ich es nicht weiß. Meine Theorie ist, dass z.B. der höchst intelligente Paulus siene Briefe erst in aramäisch geschrieben hat, später wurden die Briefe (und auch die Evangelien) ja in die jeweiligen Landessprachen übersetzt.

    Klar sind 2000 Jahre vergangen und ne Masse ist veraltet. Aber warum kapieren die Kirchenfürsten das immernoch nicht? Maria gillt immernoch als Jungfrau, der Kindermord von Bethlehem wurde noch nicht ad Acta gelegt, es gibt 4 Evangelien, die sich zum Teil wiedersprechen. Wenn irgendwas mal nicht paßt ist es ein Gleichnis. Blabla. Das Buch ist eine Ansammlung von Scheinheiligkeiten. Es ist ein Sex- & Crime Märchenbuch
    1. Wenn Gott die Welt geschaffen hat (nicht in 7 Tagen, s.o.), wie leicht muss es dann für ihn gewesen sein, einen Fötus in eine Jungfrau zu setzen? Außerdem geben auch Wissenschafter zu, dass es theoretisch möglich wäre - wir Christen sagen, es ist es auch praktisch.
    2. Das mit dem Kindermord ist so eine Sache - ich müsste mich darüber genauer informieren.
    3. Dass sich die 4 Evangelien widersprechen, heißt doch nichts. Denn jeder der Evangelisten schrieb die Dinge aus seiner Sicht, d.h. mit eigenen Erfahrungen, Schwerpunkten und Worten. Matthäus schrieb eher eine trockene Variante und setzte ganz andere Schwerpunkte als Johannes, der alles sehr geistig und kompliziert verfasste und schilderte.
    4. Das mit den Gleichnissen hat nichts mit "passen" zu tun. Oft genug steht in der Bibel: "Und Jesus erzählte ihnen folgendes Gleichnis . . ." oder ähnliches.

    Zum letzten Satz erspare ich mir jeden Kommentar.

  24. #24
    Mitglied Avatar von Marko
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    Zitat Zitat von Gerry
    Zum letzten Satz erspare ich mir jeden Kommentar.
    Warum, weil er richtig ist?

  25. #25
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    Zitat Zitat von Kenwilliams
    Gerald - du gibt Schwachsinn von dir. Die Bibel wurde nicht in einfacher Sprache geschrieben. "Volksbibel" ist eine Neuzeitliche Erfindung. Sowohl in Alttestamentalischen wie in Frühchristlichen Zeiten war die Abfassung der Texte zur Wirkung auf Außen und zur Einigung nach innen. Diese Einigung ging von den jeweiligen Führern aus. Warum wurde denn das NT nicht in aramäisch geschrieben wenn sie doch so Volksnah gewesen waren?

    Klar sind 2000 Jahre vergangen und ne Masse ist veraltet. Aber warum kapieren die Kirchenfürsten das immernoch nicht? Maria gillt immernoch als Jungfrau, der Kindermord von Bethlehem wurde noch nicht ad Acta gelegt, es gibt 4 Evangelien, die sich zum Teil wiedersprechen. Wenn irgendwas mal nicht paßt ist es ein Gleichnis. Blabla. Das Buch ist eine Ansammlung von Scheinheiligkeiten. Es ist ein Sex- & Crime Märchenbuch.

    Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, weshalb du so aggressiv wirst (kommt so rüber).
    Das NT wurde deshalb nicht in aramäisch geschrieben, weil die meisten Texte von Juden-Christen verfasst wurden, die in der Diaspora lebten (nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem). Die Juden, und mit ihnen die Christen, verstreuten sich praktisch über das ganze Römische Reich, vor allem in Griechenland.
    Dass die Bibel auch ein Sex-und Krimibuch ist, versteht sich von selbst, wenn man bedenkt, dass das 2 wichtige Aspeskte im menschlichen Leben sind. Würde in der Bibel alles nur "Friede, Freude, Eierkuchen" stehen, dann hätten sich eben die Christen von Atheisten wie dir anhören müssen, dass die Bibel keinen Bezug zum Menschen hätte. So oder so, wenn jemand einen anderen nicht mag, hat er immer was an ihm auszusetzen.

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