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Thema: 013: Im Wirbel des Tornados

  1. #1
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Talking 013: Im Wirbel des Tornados

    013: Im Wirbel des Tornados

    Zwei Jahre Mosaik! Im Dezember 1957 kommt neue Bewegung in die Digedags-Abenteuer. Wie sagte Dag doch so schön? "Jungen Leuten muß eben mal frischer Wind um die Nase wehen !" Sicher hatte er damit nicht gleich einen Wirbelsturm gemeint. Aber gerade der ist es, der das Zirkusschiff nach einer Mischung von Gefahr, phänomenalem Erfindungsreichtum, tierischem Stress und langweiliger Arbeit, zeit- und räumlich in ein entscheidendes Kapitel des Digedag-Universums versetzt. Durch die Zirkusgeschichte, die mit einem "Aufruhr im Dschungel" ihren Anfang nahm, vermischen sich die Handlungsorte fließend. Zum Heftende erleben wir erstmalig, dass sich eine Mosaik-Story über geschichtlichem Hintergrund ausbreitet. Wir erhalten Einblicke in eine Kultur, die wir u.a. auch aus Filmen und Büchern kennen, erhalten Nachhilfe in Geographie und prägen uns unterhaltsam Fakten ein, die in der Schule zu kurz kamen. Personen und Ereignisse dienen dagegen mehr als Kulisse. Die Digedags werden als Zirkusdirektoren sehr schnell die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und somit im Mittelpunkt des römischen Lebens samt seiner Intrigen stehen.

    In den folgenden Wochen haben wir das Vergnügen, noch einigen Auftritten des "Circus Digedag" beiwohnen zu dürfen, allerdings nicht ohne hinter die Kulissen zu schauen. Versuchen wir also, so gut es geht, die Story in einem geschichtlichen Rahmen zu sehen, die Handlungszeit zu bestimmen und Ähnlichkeiten mit historischen Persönlichkeiten zu entdecken. Dabei sind verschiedene Zeitebenen (Blickwinkel) der Betrachtung möglich. Zum Beispiel die rein historische Betrachtungsweise (soweit es die überhaupt gibt). Oder auch die Frage, was diese "realen" Schauplätze für Kinder und Jugendlichen der DDR, die 1957 und später die folgenden Hefte lasen, bedeuteten. Hatten sie doch kaum Gelegenheit, mit ihren Eltern etwa im Urlaub die Überreste antiker Stätten (wie das Kolosseum) zu betrachten. Wie wurde das Römische Reich in der Geschichtsschreibung der DDR gesehen und wie sehen wir diese Zeit heute, immerhin 47 Jahre nach Gründung der Europäischen Gemeinschaft, deren Zusammenschluss markanterweise 1957 als "Römische Verträge" in die Geschichte eingegangen ist ?

    Doch auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen. Eine der kuriosesten Ideen aus den Hirnwindungen von Dig und Dag erwartet uns. Durch die blitzschnelle Konstruktion des größten Perpetuum mobile vom dem die Literatur zu berichten weiß (...?... behaupte ich jetzt einfach mal nur so), wird ihr vorheriger Geniestreich (die "Rasende Seemühle") eiskalt überholt !

    Im Wirbel des Tornados befinden wir uns eine Woche lang, vom 22.3.2004 - 28.3.2004 solltet ihr euch also gut festhalten !
    Orlandos wörld präsentiert wie immer seine besonders humorvolle Zusammenfassung der Geschehnisse und auf der Homepage von Tangentus wird der Inhalt auf den Punkt gebracht.
    Geändert von Uhrviech (11.04.2004 um 15:42 Uhr) Grund: Link zum MdW verändert

  2. #2
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Schon das Titelblatt verrät es, die schicken Leopardenfelloveralls wurden noch nicht in die Altkleidersammlung gegeben, denn man konnte sie ja noch brauchen wenn es wieder kälter würde. Anders als auf der Rückseite von #12 angedeutet wurden sie auch nicht umgeschneidert und mit Ärmeln versehen. Was lernen wir daraus? Auch unsere Kobolde frieren.

    Das die Digedags 110 Tage auf See unterwegs waren gibt Fanarbeiten viel Raum für ihre Phantasie. Ich bin gespannt.

    Die Aktion mit dem Nashorn kommt mir reichlich platzfüllend vor. Nach 12 Versuchen dürfte doch dem dümmsten Insulaner klar geworden sein, dass das x-3 Zentner schwere Tier zu schwere Knochen für diesen Trick hat.

    Die lange Fahrt mit dem Zirkusschiff hat bis in das Südpolarmeer geführt - aber selbst da kann man sich nicht so sicher sein. Über die Tiervermengung wurde schon viel geschrieben, da muß ich nicht mehr dazu sagen, als dass auf der Insel schon ein derartiges Artengemisch lebte das Eisbären und Pinguine auf einem Eisberg nichts besonderes mehr sind.

    Was mich aber schon wundert ist, dass man die Viecher überhaupt "retten" muß. Robben und Pinguine sind perfekte Schwimmer und auch Eisbären sind passable Schwimmer. Nun gut, werden sie eben gerettet aber das man die faulen Plagen dann auch noch füttern muß ist schon reichlich impertinent von ihnen - könnten sie gut selber machen.

    Der Düsenantrieb und sein perpetuum mobile Wirkprinzip kann man getrost in eine lange Reihe Mosaik-Erfindungen einreihen, die beim nachbauen nicht funktionieren.
    Sehr interessant finde ich die psyschedlischen Wolken, die sind richtig klasse.

    Nach der ersten Hälfte des Heftes kommt der titelgebende Tornado und trägt das Schiff in Zauberer von Oz Manier ins alte Rom. Was wir auf den folgenden Seiten sehen, entschuldigt die Zeichner ohne Zweifel für einige schwache Hintergründe in den letzten Heften. Die Leser wussten spätestens jetzt, dass damals schon für diesen gelungenen Auftakt der Romserie vorgearbeitet wurde. Zwar kann man imho noch nicht wie in späteren Heften originale Vorbilder für die Zeichnungen finden aber es wird ein perfektes Phantasie-Rom präsentiert - der damalige Leser hatte selbstverständlich auch noch nicht die heutigen Ansprüche an Genauigkeit.
    Das man damals nicht eine bestimmte römische Epoche wiedergeben wollte, sondern eine Art Phantasie-Rom ohne konkreten historischen Hintergrund sagte mir neulich auch Lothar Dräger. Allerdings sagte er auch, dass er die Romserie im Rückblick in die Zeit der Soldatenkaiser einordnet. Er begründete das u.a. damit, das es in dieser Zeit auch einen Kaiser Gallus gab. Wie gesagt, erfolgte diese, seine Einordung im Rückblick unter dem Einfluss späterer historischer Genauigkeit im Mosaik.

    Mit dem Einstieg in die Römerserie ist dem Mosaikteam ein großer Wurf gelungen. Nicht nur, dass die Leser mit der Handlung dieses Heftes ziemlich überrascht worden sein dürften - immerhin machte die Rückseite von Heft 12 mit "spannenden" Abenteuern auf Eisbergen Werbung. Nein, mit diesem Heft gelingt dem Mosaik ein Quantensprung, der überhaupt erst den künftigen Erfolg in der Zukunft möglich macht. Sicher ist das noch kein Heft der späteren Qualität aber ohne diesen Ortswechsel nach Rom wäre das Mosaik vielleicht in den kurzweiligen Episodenheftchen steckengeblieben. Der anspruchsvolle Handlungsort verlangte eine ganz neue Präzision der Zeichnungen und half den Zeichnern unzweifelhaft auch ihren Stil zu verbessern. Außerdem eröffnete der Handlungsort ganz neue Möglichkeiten der Vermittlung historischen und technikhistorischen Wissens. Damit wurde aus der Nachahmung italienischer Sandalenfilme in Comicform DAS MOSAIK.
    Geändert von Bhur (21.03.2004 um 18:29 Uhr)

  3. #3
    Mitglied Avatar von Predantus
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    Seit der Abfahrt von der Südseeinsel sind also 110 Tage vergangen. Doch glücklicherweise brauchten die damaligen Leser nicht so lange auf das Erscheinen von Heft 13 warten. Schon gleich zum Anfang wird jene Frage restlos geklärt, welche ein gewisser Henry Böhm in seinem Runkelbuch unter der Rubrik Ungereimtheiten aufführt:

    Herny Böhm „Ein Rittersmann von Schrot und Korn“, Seite 146: „Wie kommen die Pinguine und die Känguruhs im Alten Rom in den Zirkus Digedag?“

    Nun, Herr Böhm, nachdem die Frage nach der Herkunft der Kängurus ja bereits in den beiden Vorgängerheften geklärt worden sein dürfte, findet im Heft 13 auch die der Pinguine ihre erschöpfende Antwort.

    Nachdem man also den Tierbestand ungeplant um ein erhebliches Maß gesteigert hat (man beachte übrigens, daß ganz offensichtlich auch Robben, Pinguine und Eisbären der menschlichen Sprache mächtig sind und das die Frage ungeklärt bleibt, wie Pinguine und Eisbären auf eine Eisscholle gekommen sind) setzt man die Fahrt fort. Und wohin fährt man? Indirekt auf den Spuren der Titanic (das ist jetzt aber nicht geographisch gemeint ) und rammt prompt einen Eisberg. Doch ein Elefant verhindert, dank seines dicken Hinterns, den Untergang. Diese Episode erinnert ein wenig an eine entgegengesetzte Episode bei Jules Verne, wo es Elefanten sind, die ein Schiff erst untergehen lassen.
    Weiter geht es, und jetzt wird es Märchenhaft. Ganz wie beim schon erwähnten „Zauberer von Oz“, welcher hier ganz sicher Pate gestanden hat, gerät das Schiff in einen schrecklichen Wirbelstrom, der es nicht nur an einen anderen Ort, sondern auch in eine andere Zeit trägt. Zur Ruhe kommt man erst wieder vor Ostia, dem Haupthafen von Rom.

    Ein in jeder Hinsicht kurzweiliges und lesenswertes Heft, welches alles wieder wettmacht, was man vor allem im Vorgängerheft vermisste. Hinzu kommt, daß die römische Geschichte eines meiner Steckenpferde ist, was man ja sicherlich auch an meinem Nickname ablesen kann. Wer sich schon mal über jenen gewundert hat, hier mal kurz die Aufklärung. Er entstammt einer großangelegten Geschichte, die ich mal irgendwann mit 14 Jahren zu schreiben begonnen habe, die dann Laufe der Jahre, ist noch lange nicht fertig und wer weiß ob überhaupt jemals, denn das Werk ist immer mehr gewachsen und gewachsen und hat mit den ersten Versuchen kaum noch was zu tun. Mittlerweile beginnt es mit einem fast romanlangen Prolog im alten Ägypten.
    Eine der Hauptpersonen des Hauptteils ist ein römischer Patrizier und Lebemann meine Nickns, der das altrömische Leben zu genießen weiß. Und er hat trotz der Ähnlichkeit nichts mit dem römischen Kommandanten von Malta zu tun, den kannte ich damals noch nicht. Er lautete aber mal gleich. Und nachdem ich den Mosaikkommandanten kennengelernt habe, habe ich den Namen um ein kleines "r" bereichert. So, jetzt habe ich auch mal die Herkunft meines Nicks geklärt. Bot sich gerade so an.
    Geändert von Predantus (21.03.2004 um 17:52 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Bhur
    Sehr interessant finde ich die psyschedlischen Wolken, die sind richtig klasse.
    Vielleicht schon die Vorboten oder die Ankündigung einer Windhose oder eines Wirbelsturmes. Sieht so aus, als ob irgendetwas in Anzug ist.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Predantus
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    Mal sehen, ob jetzt die Zahl der Mitwirkenden bei den Heftbesprechungen jetzt steigt, denn ab jetzt liegen die Hefte ja in Sammelbandform vor und sollten damit eigentlich einer größeren Leserzahl zugänglich sein.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Predantus
    Eine der Hauptpersonen des Hauptteils ist ein römischer Patrizier und Lebemann meine Nickns, der das altrömische Leben zu genießen weiß. Und er hat trotz der Ähnlichkeit nichts mit dem römischen Kommandanten von Malta zu tun, den kannte ich damals noch nicht. Er lautete aber mal gleich. Und nachdem ich den Mosaikkommandanten kennengelernt habe, habe ich den Namen um ein kleines "r" bereichert. So, jetzt habe ich auch mal die Herkunft meines Nicks geklärt. Bot sich gerade so an.
    Du zwar nicht, aber der maltesische Festungskommandant wurde dann höchstwahrscheinlich nach dem Vorbild dieses römischen Patriziers und Lebemanns von den Mosaik-Machern so benannt. Wäre doch naheliegend, zumal der Name doppeldeutig ist.

  7. #7
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Schon im ersten Heft der Romserie kann man Obelisken aus Ägypten entdecken.
    Bei diesen Links kann man mehr darüber erfahren:
    http://www.roma-online.de/obelisken.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom

  8. #8
    Mitglied Avatar von Udo Swamp
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    Cool

    Zur Verwunderung von Centurio Barras, die Digedags können schon " Römische Post " (Dig auf Schweinen) reiten, obwohl sie noch nie in Rom waren.

  9. #9
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    das cover der nr. 13 is ein kracher - so muss ein comic für fifties-kids aussehen: gefährliche wirbelstürme, angstverzerrte gesichter, ein halb futuristisches und halb grasgedecktes schiff, bunt gewandete exoten und kobolde, die sich angstvoll an stricke klammern und ein schwefeliger himmel. jau! auch der hefttitel ist in die rasanz eingebaut und sogar über das logo fegt der drehsturm. gefällt mir.

    die (eher schlichte) kartusche seite 2 knüpft in ihrer gestaltung an die tiki-motive von heft 10 und 11 an, quasi eine (achtung serien-freaks!) tiki-kartuschen-miniserie!

    bei der gestaltung des zirkusschiffs fallen ab und zu recht gewagte perspektiven auf.
    über den quatsch mit den pinguinen und den eisbären auf einem eisberg wurde ja im forum schon gesprochen. aber wer weiß? vielleicht is der eisberg nur extremst weit gereist und hat die viecher an beiden polen abgeholt? oder sie stammen gar von einem neos-raumschiff, dass sie einst für einen interplanetaren zoo einsammelte und dann aus gründen, über die noch spekuliert werden darf, der einfachheithalber auf einer scholle irgendwann wieder abwarf. der zuckerwatterosa marshimmel bei der action entzückt jedenfalls jeden barbie-fan!
    die technische meisterleistung, das durch ein leck eindringende wasser mittels bambusrohren als staustrahltriebwerk wieder abzuleiten, hat schon münchhausen'sche dimensionen und ähnelt in seiner praktikabilität den fünfjahrplänen von dunnemals.

    dass der tornado auch eine art zeittor sein muss (oder durch eines wirbelte) ist nach der zu veranschlagenden schätzzeit, aus der die piratentechnik stammt angesichts einer alten römischen hafenstadt dem kontinuierlichen leser klar, den protagonisten allerdings keine silbe wert. ignorante neger und zwerge halt! (ups, sollte ich es mir gerade mit gleich zwei minderheiten verscherzt haben?)

    frauenmäßig scheint man sich aber nicht verschlechtert zu haben, denn die römerinnen sehen eigentlich auch ganz appetitlich aus (für heteros - wie die andere fraktion die attraktivität der knackigen römischen söldner beurteilt, kann ich nich sagen).

    toll auch, dass alle sogleich altes latein parlieren, als hätten sie nie was anderes getan (aber dieser kniff zieht sich ja durchs ganze mosaversum, man hatte nun wirklich keine zeit, immer noch irgendwelche dolmetscher in die story einzubauen. die dixe sind einfach von anfang an polyglotter natur, basta!

    ein hübsches accessoire ziert noch die möwen auf seite 22: sie haben gaaanz tolle ringelpüllöverchen an - tres chic!
    Geändert von pteroman (21.03.2004 um 23:19 Uhr) Grund: "e" ferguson

  10. #10
    Mitglied Avatar von Predantus
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    Wink Eisbären und Pinguine

    Da ja Eisbären und Pinguine in trauter Eintracht auf der Eisscholle verbringen, kann man wohl davon ausgehen, das den Eisbären Pinguine nicht so gut munden. Vielleicht etwas tranig.

    Aber hätte der uns allbekannte Tarzan-Autor auch noch eine Romanserie über einen gewaltigen Eskimohelden geschrieben, wären in seinen Büchern sicher auch Eisbären und Pinguine aufgetaucht.
    Kennt eigentlich jemand weitere Beispiele wo in der Literatur oder im Comic Eisbären und Pinguine in einer Welt existieren? Sachen mit Zoos und so mal ausgenommen.

  11. #11
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Cool Das Eis schmilzt

    Man beachte das Timing ! Obgleich es merklich kühler geworden ist, schmilzt der Berg schneller als ein Eiswürfel in heißem Tee.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Udo Swamp
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Man beachte das Timing ! Obgleich es merklich kühler geworden ist, schmilzt der Berg schneller als ein Eiswürfel in heißem Tee.

    Wahrscheinlich befindet ist der Eisberg schon in Äquatornähe gekommen,
    dadurch schmilzt er doch etwas schneller und / oder man braucht ziemlich viel Zeit für die Tiere zu bergen, was wahrscheinlich sich als nicht so einfach erweist !

  13. #13
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von pteroman
    das cover der nr. 13 is ein kracher - so muss ein comic für fifties-kids aussehen: ...
    die (eher schlichte) kartusche seite 2 knüpft in ihrer gestaltung an die tiki-motive von heft 10 und 11 an, quasi eine (achtung serien-freaks!) tiki-kartuschen-miniserie!

    bei der gestaltung des zirkusschiffs fallen ab und zu recht gewagte perspektiven auf.
    Besonders lustig finde ich auch, wie sich Dig (der kleine Krümel da unten) in das Gespräch im Ausguck einmischt. .... Apropos Ausguck ..... .

    Zitat Zitat von pteroman
    .... ein hübsches accessoire ziert noch die möwen auf seite 22: sie haben gaaanz tolle ringelpüllöverchen an - tres chic!

  14. #14
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Welcher Schlingel war das?


    Ich weiß jetzt übrigens auch an was mich die Form des Zirkusschiffes erinnert

  15. #15
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von Bhur
    Ich weiß jetzt übrigens auch an was mich die Form des Zirkusschiffes erinnert
    Gut, der Wasserstrahl bleibt auch hier nicht ungenutzt. Doch das verhilft dem Zirkus noch nicht zu einem schnelleren Auftritt vor Publikum.
    Der Weg nach Rom noch weit. Aber die Mosaik-Machern haben Wege gefunden, die Stecke abzukürzen. Zunächst muß ein schnelleres Boot her. Als Grundlage für den Bau eines Düsenantriebs nehme einen Eisberg - und folge ansonsten der Anleitung auf den Seiten 7-9 !

  16. #16
    Mitglied Avatar von Predantus
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Besonders lustig finde ich auch, wie sich Dig (der kleine Krümel da unten) in das Gespräch im Ausguck einmischt. ....
    Da kann man wohl annehmen, ein ausgesprochen gutes und gesundes Koboldsgehör sein Eigen nennt. Hat jemand so viel Ahnung von Koboldmythen, daß er weiß, ob man Kobolden im allgemeinen ein gutes Gehör bescheinigt?

  17. #17
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Mit dieser Fangmethode hätten die Digedags (jeder für sich) in den 50er Jahren ein Kapitänspatent bei der Hochseefischfangflotte der DDR erhalten. Wie man hier nachlesen kann, wurden sogar Kapitäne und Kutter aus dem Westen Deutschlands "importiert", denn .... (auch) Fachkräfte waren Mangelware! Die Heringe mußten (wegen des aufziehenden Sturmes) allerdings weiterhin mühsam und nach altem Prinzip vor Schwedens Westküste gefangen werden.

  18. #18
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Wink Dig - Forscher & Entdecker

    Nach der Entdeckung der Wetteranomalie hat Dig gerade noch Zeit für einen Warnruf. Schiff und Besatzung werden in den Wirbel gezogen, so manches Leben hängt an einem "seidenen Faden". Da heißt es: fest- und durchhalten! Doch kaum setzt der Wirbel das Schiff ab, erwacht auch schon Digs Forscherseele: "Ich bin neugierig, wohin wir abgetrieben sind!" Ich nehme mal an, dass die unter ihm, sich noch im freien Fall befindlichen Kollegen, etwas anderes als die Antwort schreien . Alle Unannehmlichkeiten dieser Reise sind sofort wie weggeblasen, als Dag "Männer, dort ist Land!" verkünden kann.

    PS: Und auch wenn die Dagse, sich mitten in der Zirkus-Serie wähnend, es noch nicht wissen: Hier beginnt die Römer-Serie!

  19. #19
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Wink der erste Kontakt

    Bevor wir uns mit den Digedags auf den Weg nach Rom machen können, ist noch eine Hafenkontrolle fällig. Wie das (römische) Militär durch krass gegensätzliches Benehmen von Pinguinen und Affen auf die Schippe genommen wird, hat schon was ... und das schon beim ersten Kontakt! Aber das schönste Bild geben die enttäuschten Primaten nach ihrer Entwaffnung ab. Sie sind noch putziger als die irrwitzige "Römische Post", welche Marcus Barras, den Neffen des Kolosseum-Direktors, wieder versöhnlich stimmt.

  20. #20
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Bewegen wir uns nun mit Centurio Barras und den Digedags aufwärts des Tibers von Ostia in Richtung Rom. Heute finden wir an dieser Stelle die berühmten archäologischen Ausgrabungenstätten von Ostia Antica. Unterwegs bekommen die Digedags ein Meisterwerk römischer Architektur und monumentaler Bauwerkskunst, die Aquädukte (oberirdischer Teil der römischen Wasserversorgung) erklärt. Ob es damals tatsächlich schwenkbare Brücken gab, weiß ich nicht zu sagen, aber vielleicht sollten sich die Mädels spätestens jetzt mal wieder ihre Blumenketten umhängen.
    Ganz nebenbei bekommen wir auch erste Einblicke, wer in der römischen Gesellschaft nicht auf der Sonnenseite des Lebens stand.
    Vor uns liegt Rom !

  21. #21
    Mitglied Avatar von Buddel-Bill
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    Question

    Frage mich, was sich hinter dieser Bemerkung von Gallus verbirgt. Römisches Reich = Amerika (USA), Übersee = restliche Welt hinterwäldlerische Provinzler ?

  22. #22
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    Zitat Zitat von Uhrviech

    PS: Und auch wenn die Dagse, sich mitten in der Zirkus-Serie wähnend, es noch nicht wissen: Hier beginnt die Römer-Serie!
    ...fast: eine seite vorher kam man schon an den rand der römerserie!

  23. #23
    Moderator Digedags Forum Avatar von Uhrviech
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    Zitat Zitat von Buddel-Bill
    Frage mich, was sich hinter dieser Bemerkung von Gallus verbirgt. Römisches Reich = Amerika (USA), Übersee = restliche Welt hinterwäldlerische Provinzler ?
    Möglich. Aber vielleicht ist es aber auch ausnahmsweise mal so gemeint, wie es gesagt wird (und macht damit deutlich, dass sich der Nabel der Welt im Laufe der Zeit öfter mal verschiebt). Dafür würde ich plädieren. Aber es ist schon richtig. Geschichte wiederholt sich und ist in diesen frühen Abenteuern mehr als Kulisse für die Handlungen zu betrachten. Das Römische Reich befand sich zu jener Zeit, die sich der Wirbel als Ziel suchte, noch in voller Blüte. Gleichwohl gab es schon Anzeichen für seinen drohenden Untergang. Ein guter Teil dieser Anzeichen findet sich (auch) in den USA wieder.
    Also ganz gleich wie man es sieht, diese Aussage hat universellen Charakter (heute mehr denn je).

  24. #24
    Moderator Mosaik-Forum Avatar von Bhur
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    Zitat Zitat von Uhrviech
    Das Römische Reich befand sich zu jener Zeit, die sich der Wirbel als Ziel suchte, noch in voller Blüte.
    Ich antworte darauf mit einem Zitat von mir:
    Zitat Zitat von Bhur
    ...Lothar Dräger... sagte... , dass er die Romserie im Rückblick in die Zeit der Soldatenkaiser einordnet. Er begründete das u.a. damit, das es in dieser Zeit auch einen Kaiser Gallus gab.
    In dieser Zeit machte das Römische Reich eine lange Krise durch. Das nähere steht ja zum nachlesen unter dem Link.

    Der Bürgerkrieg in der Mitte der Romserie spricht eindeutig für die Zuordnung in diese Epoche. Aber das wird später sicher noch ein Thema werden.


  25. #25
    Dauerhaft gesperrt Avatar von Wonderworld
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    Lightbulb

    Zitat Zitat von Uhrviech
    Gleichwohl gab es schon Anzeichen für seinen drohenden Untergang. Ein guter Teil dieser Anzeichen findet sich (auch) in den USA wieder. ...
    Wie später, in Heft 24, der abgesetzte römische Festungskommandant von Malta schon sagte: Das ist der Untergang des Römischen Reiches, wenn uns ein paar Fischer besiegen können.

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