Habe ich nie bestritten, nur sind seine deutschen Texte halt genauso Müll wie die Englischen.Wären sie wohl auch auf Kisuaheli oder Rumänisch, aber da würde ich es wenigstens nicht verstehen.Zitat von Pats Reiseabenteuer
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Habe ich nie bestritten, nur sind seine deutschen Texte halt genauso Müll wie die Englischen.Wären sie wohl auch auf Kisuaheli oder Rumänisch, aber da würde ich es wenigstens nicht verstehen.Zitat von Pats Reiseabenteuer
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"Lock'n'Loll"
Hier geht noch mehr durcheinander. So diskutieren hier Leute, die gar nicht mehr deutsche Musik (deutschsprachig oder von deutschen Künstlern) wollen, mit Leuten, die die Quote als solche ablehnen oder befürworten. Da kann nichts bei rauskommen.Zitat von zaktuell
http://www.ghvc.de/quote.htm
So sieht es doch aus!![]()
Naja, kommt nur ein wenig spät. Die Popkomm ist vorbei und das Thema aus den Zeitungen. Wir sehen uns wieder zur nächsten Popkomm!
Wir bekommen doch nicht Musik aus aller Welt. Wo bleiben die französischen Lieder, wo zum Beispiel afrikanische? Hören wir alle nicht! Was wir hören, ist meistens Musik aus USA, Australien, England und Skandinavien, vereinzelt ein paar deutschsprachige.
Vielleicht, wenn es die Quote gegeben hätte, vielleicht würde mehr Leute "wart mal" von Calypso genauso hörenswert wie ich.
Hä? Ja eben, wir bekommen keine Musik aus aller Welt. Wir bekommen Einheitsbrei aus US of A und Einheitsbrei aus Deutschland. Und mit der Quote bekommste genauso Einheitsbrei... nur mehr deutschen Einheitsbrei. So langsam wünschte ich, dass diese Quote kommt, nur damit es in 5 Jahren allen weltfremden Idealisten wie Schuppen von den Augen fällt.Zitat von Pats Reiseabenteuer
Eine Quote in Deutschland wird NICHTS an der der Qualität der Musik ändern. Wer das glaubt, der werde selig.
"Aber es ist wenigstens schlechte deutsche Musik."
Das mag für manchen deutschen Kleinbürger ein tröstlicher Gedanke sein...
"Lock'n'Loll"
Im Medienmagazin ZAPP wurde auch gerade (17. Oktober, Wiederholung heute auf 3SAT) das Thema beerdigt. Dämliche Argumente: in den Charts ständen ja 5 deutsche Titel, da bräuchte man doch gar keine Quote. Und noch besser: es gäbe doch Sender, in denen 10-25 % deutsche Produktionen gespielt würden. Ja toll, 10 % ist natürlich ein ganz toller Anteil. Das sollten die mal im Fernsehen mit Fernsehserien versuchen!
ich erinnere nur an selige früh-90er jahre, als in sat1 und rtl fast nur ami-serien gelaufen sind...![]()
Zitat von Mick Baxter
und alle singen wahrscheinlich Englisch !!!!
Nöö, nicht wirklich.
Juli, Rammstein, Randfichten und Silbermond singen deutsch, Scooter "singen" englisch.
Dass von den 5 mindestens 3 bands absolute Kacke sind, steht ja auf einem anderen Blatt - Quote != Qualität.
"Lock'n'Loll"
Alizee?Zitat von kylennep
Die deutsche Sprache ist doch nicht in ihrem "Leben" bedroht, nur weil wir auch englischsprachige Lieder in den Charts haben.Zitat von kylennep
Es mag schon sein, dass ich dann mehr deutschsprachige Musik, die du für gut hältst, kennen würde, aber ob ich die auch für gut erachten würde, das steht auf einem ganz anderen Blatt.Zitat von Pats Reiseabenteuer
Findest Du denn die Titel der US-Charts so toll, die bei uns rauf- und runtergedudelt werden? Die meisten Sender brauchen ja gar keine Musikredakteure mehr, weil sie ja gar nicht selber bestimmen, was gespielt wird. Was in die US-Chartsgelangt, schafft es mit einem gewissen Automatismus auch in die deutschen Charts. Umgekehrt funtioniert das nicht, weil die deutschen Charts in den USA nicht gespieolt werden.
wie auch??Zitat von Mick Baxter
wenn 98,99% aller Amis gar nich wissen, das es Deutschland überhaupt gibt.
Und Hitler war ein Österreicher?
Yes!!!
aber damals gehörte Austria zu Deutschland, war also Inländer![]()
Noir Desir sind eine der besten Bands der letzten 10 Jahre. Die Schauspielerin kannte ich gar nicht, aber den Noir Desir-Sänger. Sehr tragisch das, nicht nur wegen der Frau, sondern auch, ganz zynisch, weil's jetzt keine neuen Platten dieser großartigen Rockband gibt.Zitat von Hate
Und es gibt einiges gutes an Französischer Musik. (Noir Desir, De Palma, Axelle Red, Faudel, Francis Cabrell, Johnny Hallyday)
Wenngleich eine Quote durchaus positive Effekte haben könnte, lehne ich sie als zutiefst chauvinistisch und widerwärtig ab.
U d ich möchte ja nicht nur deutsche, sondern auch chinesische, japanische, bengaslische, madegassische, spanische, italienische Rockmusik im Radio hören.
Ich bin ja vor allem deshalb gegen ne Quote, weil ich (noch) an die 'Selbstheilungskräfte' der Marktwirtschaft glaube: Sprich: Wenn es ein Publikum gibt, welches (mehr) Deutsches hören möchte, dann wird es auch Sender geben, die dieses Bedürfnis befriedigen. Nur allmählich beginne ich zu zweifeln: Ein Publikum gibt es ja offensichtlich, aber wo bleibt die Reaktion des Marktes???
Gruss!,liver
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Nun, es gibt schon längst Musikmärkte neben "dem Markt". Viele Bands/Interpreten finden ihr (zugegebenermaßen oft bescheidenes) Auskommen ohne Radiounterstützung, eben weil bekannt ist, dass dort nur eine bestimmte Klangfarbe zu hören ist. Da funktionieren mittlerweile einige Fan-Netzwerke ganz gut. In manchen (zugegebenermaßen seltenen) Fällen gibt es ja sogar Verkaufshits ohne nennenwerte Präsenz bei den üblichen Sendern. Ein Beispiel wäre etwa Rammstein. (Sorry, falls die bei MTV rauf- und runtergedudelt werden sollten, ich habe keinen Fernseher!)
Prophezeihungen sind immer schwierig, aber dem derzeitigen Gejammer der Musikkonzerne nach geht es mit denen auch rapide den Bach hinunter. Das würde bedeuten, dass die althergebrachten Rezepte nun einmal nicht mehr funktionieren. Der Downloadmarkt dagegen boomt. Ich habe erstaunt zur Kenntnis genommen, dass es bei der Downloaderei offenkundig auch nicht um "umsonst" geht, sondern um das Herunterladen als solches. Anderenfalls wäre der teure i-Pod - Dienst wohl kaum so ein großer Erfolg.
Die Fixierung auf die Dudelfunksender im Radio hätte also vermutlich weniger Konsequenzen als manche gerne hätten. Und, wie ich hier irgendwo schon vermerkte, es gibt vielerorts Freie Radios mit einem vielfältigen Programm. Ebenso kommt das Internetradio verstärkt auf.
Deshalb und darüberhinaus davon abgesehen: Quote? - Quatsch mit Soße!
Geändert von Stefan (17.11.2004 um 07:30 Uhr)
Wurde Wonderland schon mal erwähnt?
Ich kenne allerdings nur "Moskau" von denen (Achim Reichel war da mit dabei). Das ist das Lied in "Sonnenallee", bei dessen Auflegen Detlef Buck degradiert wird!
Ausserdem fallen mir noch die Lords ein, da gibts ne schöne Coverversion von "Che sera" (Doris Day).
Die Lords haben englisch gesungen, Achim Reichel mit Wonderland auch. Es ging mir anfangs um deutschsprachige Musik
Ok, sorry, ich dachte, es geht um Musik deutscher Interpreten.Mal wieder nicht richtig die Überschrift gelesen...Zitat von Martin
Geändert von Ringmeister (05.12.2004 um 16:37 Uhr)
"Selbstheilungskräfte der Marktwirtschaft"? Das funkktioniert im Radio schon mal deshalb nicht, weil die Leute nur wollen können, was sie auch kennen (lies mal wieder "Das Schweigen der Lämmer"). Wie sollen sie aber kennen, was nicht im Radio gespielt wird?Zitat von zaktuell
musikzeitschriften?
festivals?
geschwister, freunde/clique?
im plattenladen reinhören?
hörproben und suchhilfen bei bei amazon?
komm schon, bist doch sonst nicht so unkreativ...![]()
Quatsch! - Ich kann doch auch wollen, was es (noch) nicht gibt. Ohne die Kraft, sich Wünschenswertes vorstellen zu können, hätte die Menschheit das Rad bis heute nicht erfunden. Aber unabhängig vom prinzipiellen Blödsinn der Aussage: Das Reinhard Mey alle zwei Jahre im Mei ne neue Studioplatte macht, gehört inzwischen doch schon fast zur Allgemeinbildung. Dass es 'Newcomer' wie Juli oder Silbermond gibt, kriegt man auch mit, wenn man einigermassen wachen Auges durch die Welt marschiert. Dass 'die alten Recken' (Lindenberg, Grönemeyer, Kunze, Jürgens etc.) nicht plötzlich aufhören, Musik zu machen, kann sich jeder denken (und vorstellen, s.o.), selbst wenn er nicht (im Radio) mitkriegt, dass sie weiterhin Mukke machen... - Also Gründe genug, warum man 'wollen kann, obwohl mans nicht (aussem Radio) kennt'...Zitat von Mick Baxter
Gruss!,liver
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